Bürokratie baut keine Wohnungen | Jürgen Michael Schick von SCHICK IMMOBILIEN bei Mittelstars
Shownotes
Der Immobilienflüsterer Deutschlands
Jürgen Michael Schick von SCHICK IMMOBILIEN bei Mittelstars
Diese Woche ist Jürgen Michael Schick bei Mittelstars zu Gast. Er gehört zu den bekanntesten Immobilienunternehmern, Immobilieninvestoren und Immobilienexperten Deutschlands. Seit über 35 Jahren bewegt er den deutschen Immobilienmarkt, hat mehr als 3.000 Wohn und Geschäftshäuser vermittelt und Immobilien im Wert von über 5 Milliarden Euro verkauft.
Doch sein Weg begann alles andere als geradlinig. Aufgewachsen in einem Lehrerhaushalt startet Jürgen Michael Schick ohne Vorbilder in die Selbstständigkeit. Während andere Karriere machen, arbeitet er parallel als Radiomoderator, studiert Politikwissenschaft und baut Schritt für Schritt eines der führenden Investmentmaklerhäuser Deutschlands auf. Aus den Anfängen im Berlin der Nachwendezeit entsteht SCHICK IMMOBILIEN. Heute zählt er zu den prägendsten Stimmen der deutschen Immobilienwirtschaft und wurde 2024 als Persönlichkeit des Jahres mit dem Deutschen Immobilienpreis ausgezeichnet.
Im Podcast spricht Jürgen Michael Schick über:
- Warum Vertrauen die wichtigste Währung im Immobiliengeschäft ist.
- Weshalb Deutschland unter Wohnungsmangel leidet und was sich politisch ändern muss.
- Wie er mehr als 3.000 Immobilientransaktionen erfolgreich begleitet hat.
- Warum Unternehmer Verantwortung übernehmen müssen statt Ausreden zu suchen.
- Welche Rolle Disziplin, mentale Stärke und Ultramarathons für seinen Erfolg spielen.
Jürgen Michael Schick spricht offen über seinen Weg als Unternehmer, Investor und Branchenvertreter. Er teilt seine Erfahrungen aus mehr als drei Jahrzehnten Immobilienwirtschaft und erklärt verständlich, wie der deutsche Immobilienmarkt wirklich funktioniert.
Eine inspirierende Folge für alle, die wissen wollen:
- Wie man sich über Jahrzehnte als Unternehmer erfolgreich behauptet.
- Warum Immobilien langfristig zu den spannendsten Anlageklassen gehören.
- Welche Denkweise erfolgreiche Unternehmer und Investoren verbindet.
Eine Folge voller Klartext über Immobilien, Unternehmertum, Investments und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Deutschland.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Wir reden immer von der Mieter-Nation Deutschland.
00:00:02: Ich glaube nicht, dass wir das Land der Miete sind, sondern wir sind das Land des verhinderten Eigentümer.
00:00:06: Der Hauptrisikobereich ist nicht mehr die Immobilienwirtschaft an sich, sondern ein Hauptrisikkopunkt ist Regulierung.
00:00:11: also wenn die Politik meine Zeit lang einfach nichts tätet dann wird es diesem Markt besser gehen und das ist jetzt für Unternehmer ehrlich gesagt eine wichtige Erkenntnis.
00:00:17: wie gehe ich damit um zu erwarten, dass da draußen in der Großwetterlage sich maßgebliches ändert?
00:00:22: Dann warte ich lange.
00:00:23: ja und Hoffnung ist keine Strategie.
00:00:27: der Mittelstands- und Unternehmerpodcast.
00:00:30: Ehrlich, direkt und ungefiltert von und mit Markus Seidel.
00:00:36: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Mitte Stars!
00:00:39: Mein Name ist immer noch Markus Seidl und heute zu Gast ist der Jürgen Michael Schick von Michael Schicks Immobilien.
00:00:44: Das heißt, heute ist ein waschechter Immobilenmarkt da hier.
00:00:47: Seit thirty-fünf Jahren macht er diesen Job über drei tausend Transaktionen, über fünf Milliarden Euro Umsatz.
00:00:53: Er erzählt uns, wie er dazu gekommen ist.
00:00:55: Was er so den ganzen Tag macht und wie einfach oder schwer der Berliner Brandenburger oder auch der Deutsche Immobilienmarkt ist.
00:01:00: Er gilt als einer der einflussreichsten Immobilinflüsterer hier bei unserem Land und wird uns exklusiv verraten ob Immobilen immer noch die beste Investition für die Altersvorsorge sind.
00:01:10: Herzlich willkommen!
00:01:11: Ja vielen Dank!
00:01:12: Schön dass du hier bist Jürgen.
00:01:13: Kannst du ganz kurz was zu dir privat sagen?
00:01:15: Ich bin fünfundfünfzig.
00:01:17: Bin Vater von drei Töchtern.
00:01:20: Da geht das Leben so von Staatsexamen bis Seebpferdchen, also mitten im Güsen.
00:01:25: Abstand sind die zu uns gekommen und lebe in Berlin bin Immobilienunternehmer und Investor und engagiere mich in der Immobilie Wirtschaft in diversen Funktionen.
00:01:35: Okay für alle, die jetzt nicht zuschauen, die uns auf über quasi die Spotify-Sumkosten dieser Welt folgen es lohnt sich einzuschalten ist absolute Frechheit dass der Mann schon fünfundfünfzig ist.
00:01:45: ich nehme vorweg er rennt Ultramaratons oder läuft Ultramaratons.
00:01:50: wirklich einschalten, wenn man mit fünfzig Jahren noch so aussieht, dann wird wahrscheinlich hundertzwanzig also Vorsicht.
00:01:56: Was machten deine Firma?
00:01:58: Wie würde man das beschreiben was du machst?
00:02:00: Also die gewerbliche Identität.
00:02:03: Schick Immobilien ist ein Investment Markler Unternehmen, dass vermittelt Wohn- und Geschäftshäuser und Wohnanlagen von privaten, gewerblichen institutionellen Käufern an entsprechende Investoren auch wieder privat, gewerblich, institutionell.
00:02:19: In ganz Deutschland?
00:02:20: Das machen wir in Berlin und bundesweit.
00:02:23: Und haben da so dreitausend Wohnanlagen mehr Familienhäuser in den vergangenen thirty-fünf Jahren verkauft.
00:02:28: Und parallel dazu bin ich selbst immobilien Investor Und bin im Ehrenamt in diversen Funktionen, so in der immobilien Wirtschaft unterwegs.
00:02:36: Ja, in der Immobilienflüsterer.
00:02:37: Das hatte ich schon angekündigt, da kommen wir später drauf zu sprechen.
00:02:39: Das heißt aber ihr verkauft so Häuser um die Range zwischen einer Million und hundert Millionen Euro.
00:02:45: Das ist das Volumen mit dem ihr so dielt!
00:02:48: Genau.
00:02:48: Der Sweetspot ist wahrscheinlich so zwischen zwei und sieben Millionen, wo das klassische Mehrfamilienhaus in einer deutschen Großstadt auch angesiedelt ist.
00:02:57: Da sind dann zwanzig, dreißig manchmal vierzig Wohnungen drin.
00:03:01: Das kann kleiner sein, das kann auch größer sein.
00:03:04: Und die Dealvolumina sind natürlich sehr abhängig davon wie der Markt sich so entwickelt.
00:03:10: Und es hängt natürlich auch davon ab, wo Sie liegen.
00:03:12: ja also so außerorts sind Sie ein bisschen kleiner und innerstädtisch sind Sie etwas größer?
00:03:17: Ja, das ist so!
00:03:18: Und das machst du aber nicht allein, ihr habt hier in Berlin euren Sitz.
00:03:21: Richtig!
00:03:21: Und da arbeiten wie viele Leute?
00:03:23: thirty-fünf
00:03:23: Mitarbeiter haben wir, das ist so die Größe, die wir eigentlich die ganze Zeit über hatten.
00:03:28: Das ist groß
00:03:29: für den Maklerunternehmen.
00:03:30: Für den Makleunternehmen ist es groß und für den Investmentbereich auch weil wir anders als jetzt beispielsweise im Wohnungsvertrieb oder gar nicht so viele Mitarbeiter brauchen.
00:03:38: Wir brauchen eher hochspezialisierte Experten, die da nah dran sind an den Kontakten, an den Kunden, an.
00:03:46: Jetzt sitzt du ja hier und man würde dich, also ich zumindest würde dich als Berliner wahrnehmen.
00:03:50: Das stimmt ja aber gar nicht, dass er nur die halbe war.
00:03:52: Hey!
00:03:52: Du bist ja gar nicht in Berlin geboren?
00:03:54: Wo bist du denn geworden?
00:03:55: Ja das stimmt mein Vater kommt aus Süddeutschland da bin ich gewohnt Da bin ich zur Schule gegangen.
00:03:59: meine Mutter kommt aus berlinen Und deswegen bin ich seit nineteenhundert neunzig auch hier.
00:04:03: Schwaben DNA genau Schwaben dna Sorgt für die spaßamkeit
00:04:08: Genau sorgt für Die Spaßamkeit.
00:04:10: und jetzt verrate uns doch bitte ob du aus einem Unternehmerhaushalt kommst oder nicht.
00:04:16: Ist unfair ist, ich kenne die Antwort schon.
00:04:18: und ja der Zug guckt sieht mich grinsen.
00:04:21: was haben deine Eltern gemacht?
00:04:23: Ja ich komme tatsächlich aus einer Lehrerfamilie.
00:04:28: Ja, also ein Beamtenhaushalt ist wirklich glaube ich die Antipode zum Unternehmer.
00:04:33: Und so dieses sehr geregelte und ich weiß schon als junger Mann was sich dann wenn der Pensionseintritt kommt verdienen werde.
00:04:43: das ehrlich gesagt war für mich... Ich glaube auch so einen fast geheimen Antrieb es anders zu machen.
00:04:50: Deswegen war für me klar also Staatsdienst kommt nicht in Frage bei allen Vorzügen die es da bestimmt gibt unsere wertvoll wie das auch ist.
00:04:56: Ich glaube übrigens auch, dass das Lehrer eine ganz wertvolle Funktion haben.
00:04:59: Also Lehrer-Bashing kann man auch machen also wenn die dann Vormittagsrechts haben und Nachmittags haben sie frei oder man vermietet an alle Menschen Wohnungen bloß nicht an Lehrer und Rechtsanwälte.
00:05:10: den Spritzen kennt ihr ja auch?
00:05:11: Ich darf das sagen ich bin Lehrersohn!
00:05:15: Ja es ist...also es ist lustigerweise wie ich finde von meins daher ein sehr deutscher Weg.
00:05:20: Man will wissen, was am Ende kommt also an Rente und dann will man ja auch reisen und leben.
00:05:25: Und ich habe immer so das Gefühl dass ich hoffe, dass wir auch ein anderes Mindset auch ein bisschen stärker in die Schulen bringen, dass man sagt Das Leben ist nicht immer planbar und gerade das ungeplante Leben kann auch seine Reize haben und Spaß machen.
00:05:36: Das ist so ein bisschen der Gegenpol, aber ich staune wie gesagt ganz viele Unternehmer die hier sind kommen aus einem reinen Lehrerhaushalt und sagen dasselbe alle wie du und sagen eigentlich das ist genau das Gegenteil von Unternehmertum.
00:05:45: Und deswegen umso spannender das geklappt hat.
00:05:48: Das heißt aber deine Ausbildung Studium was hast Du gemacht?
00:05:51: Abitur im Schwabenländer noch?
00:05:53: Genau abitur in Schwäbisch-Hall.
00:05:55: auf diese Steine können sie bauen.
00:05:57: nur ich wäre neben Traum auf die Idee gekommen zu dieser Heute würde ich sagen, ganz tollen Bauspack also zu gehen.
00:06:03: Also ein Glück!
00:06:04: Sonst wäre man da vielleicht irgendwie Unterabteilungsleiter geworden und hätte sich da brav eingerichtet.
00:06:10: Nee das war gar nicht so der Weg und dann ging es halt über so ein paar Umwege in den Immobilienmarkt wo ich aber relativ früh mich dann einfand.
00:06:20: Und seitdem mache ich das und das sind jetzt halt thirty-fünf Jahre.
00:06:23: Ja, das war ja gerade bei dir am Anfang.
00:06:25: Also ich meine, du bist vor drei Wochen glaube ich ein Ultramarathon Rennsteig gelaufen.
00:06:28: Das sind seventy-fünf Kilometer mit dreitausend Meter Höhenunterschied.
00:06:32: Ich bin mal den Halbmarathon gelaufen also in Bruchteil dieser Distanz und war fix und fertig.
00:06:38: Wahnsinn!
00:06:40: Auch der Staat war ja bei dir sehr bunt.
00:06:42: Es ist ja nicht so, also erst mal was hast du studiert?
00:06:45: Das
00:06:45: war kein Präsenzstudium sondern das sollte parallel laufen.
00:06:48: deswegen war es ein Fernstudium.
00:06:50: Damals gab's die Fernuniversität Hagen ich glaube die gibt's immer noch und da konnte man einen Masterstudiengang machen.
00:06:55: in meinem Hauptfach war Politikwissenschaften und die beiden Nebenfächer waren Soziologie- und Politikwissenschaft.
00:07:00: Ich wusste, dass ich damit nie arbeiten will.
00:07:02: Damit wird man nur Lehrer oder Taxifahrer, aber mich hat's interessiert.
00:07:06: Das war so ein Interessensstudium.
00:07:08: Ich hatte Lust drauf und hab das Parallel gemacht.
00:07:10: Weil für mich immer interessant war wie funktioniert Gesellschaft?
00:07:13: Wie funktionieren wir in unserem Gemeinwesen?
00:07:17: Das hat mir einfach Spaß gemacht!
00:07:18: Und ich habe das auch wirklich gerne gemacht... Aber war irgendwie klar, damit werde ich mein Taschengeld nicht verdienen.
00:07:24: Und
00:07:24: das hat ja auch später in deinen Funktionen als Präsident des Immobilienmarklerverbandes und Kosi auch geholfen?
00:07:30: Auch politisch hat es einen Grundverständnis geschaffen.
00:07:33: wie funktionieren Gesellschaften, wir müssen Politiker agieren... Das war jetzt wahrscheinlich auch nicht schlecht.
00:07:38: Ja, stimmt auch.
00:07:39: Und du bist nebenbei ist auch wild, hatten mir auch schon ein paar Leute hier sitzen.
00:07:43: Du bist Radiomoderator gewesen sowohl im Schwabenländle als auch hier in Berlin.
00:07:48: Ja, das ist richtig.
00:07:50: Also zu der Zeit wo ich Abitur gemacht habe wurden die Privatfunklizenzen in Deutschland privatisiert und zufriedigerweise war in der Weltstadt Schwäbisch-Hall eines der allerersten Lokalradios in Deutschland.
00:08:04: und dann stolpert man da halt so als Schüler rein und der Lehrerhaushalt hatte zu Hause kein Fernseher und kein CD Player und keinen Kopfhörer.
00:08:12: also insofern war es eher ein bisschen technisch fremd.
00:08:14: aber Dann kommt man da halt hin und dann wurde ich ja relativ schnell Morning Man.
00:08:19: Also die beste Sendezeit im Radio ist morgens, Fernsehen ist abends, Radio is Morgens wenn die Menschen halt irgendwie in der Küche oder im Auto sind.
00:08:26: Dann ging es über so Lokalradios in Baden-Württemberg, dann schließlich nach Berlin.
00:08:31: Denn Berlin war the place to be, nachdem dann die Mauer fiel und dann war ich halt auch da.
00:08:36: Und da gab's eine Frequenz wo ich dann mehrere Jahre ... auch wieder Frühmoderator war, also frühes Aufstehen.
00:08:45: Wie früh?
00:08:46: War da halt zwingend notwendig!
00:08:48: Die Sendungen fiegen alle morgens um fünf an.
00:08:50: Das heißt im Funkhaus war ich da so um drei über dreißig spätestens um vier
00:08:54: für die
00:08:55: Vorbereitung.
00:08:56: Kannst du dich noch an deine Anmoderation erinnern?
00:08:58: Könntest du das heute noch?
00:08:59: Also war es immer dasselbe oder war das immer anders?
00:09:01: Nee, das war immer anders.
00:09:02: Jeder Tag ist ja auch anders und... Ja, wir hatten einen hohen Wortanteil so von siebzig bis achtzig Prozent.
00:09:08: Also das war nicht so ein Musiksender sondern wir hatten also wirklich relativ viel Wortanteils viele Beiträge, viele Anmoderationen.
00:09:15: und aber was ist da morgens so dabei?
00:09:18: Da sind News und Nachrichten und Gespräche und Interviews und auch Wetter-und Verkehr.
00:09:22: Du warst
00:09:23: immer in aktuellem Themen drin weil es waren nicht achtzig Prozent Musik.
00:09:26: Es waren sechzehntisiebzig acht Prozent Räderanteil der Moderatoren
00:09:29: Genau inklusive Beiträge, inklusive Nachrichten und so.
00:09:32: Okay also schon sehr viel Analyse vorher und viel in den Themen drin sein und ich geh mal Teleprompter und sowas war das damals ein Thema oder wie habt ihr das?
00:09:41: Das war ja eher so analog aber man saß dann an den eigenen Regeln.
00:09:45: Ja das war ganz lustig Und es gab tatsächlich noch noch.
00:09:49: Ganz am Anfang gab sogar Schallplatten und CD Player und irgendwann wurde es natürlich auch digitaler.
00:09:55: Okay, du hast Fernstudiert.
00:09:57: Du warst Radiomunerator?
00:09:58: Was hat man als Radiomenerator verdient?
00:10:00: Also sehr auskömmlich, weil das quasi pro Stunde bezahlt wurde und ... Das war dann irgendwie für einen der sonst als junger Mann keine Ausgaben hat.
00:10:09: Irgendwie prima.
00:10:10: also zum Leben hat es gut gereicht.
00:10:11: Ja
00:10:12: okay!
00:10:12: Es war schon ein ordentlicher Stundenlohn zur Demarkt-Zeiten noch... Aber der war jetzt mehr als zwanzig Markti-Stunden.
00:10:17: Das war schon gut bezahlt.
00:10:19: Richtig.
00:10:19: Das heißt, du warst jung, du wartest in Berlin, hattest Geld an der Tasche auch ein bisschen Und hast dann auch direkt angefangen, dich selbstständig zu machen?
00:10:28: Genau.
00:10:28: Das lief dann wirklich relativ früh parallel.
00:10:31: Klingt jetzt vielleicht so ein bisschen nach viel neben Studium und journalistischer Tätigkeit dann noch im mobilen Unternehmen.
00:10:37: aber vielleicht entdeckt sich ja der eine oder andere auch wenn er zurück guckt ich glaube in der Phase zwischen zwanzig und dreißig, zwanziger und fünfundreißig.
00:10:46: also ich hatte das Gefühl ich war einfach nicht müde.
00:10:49: Du
00:10:49: warst ja um zehn fertig oder um elf mit dem Radio.
00:10:51: Wenn er in Feierabend
00:10:52: ist, dann ist der Tag halt noch jung selbst wenn man früh aufgestanden ist.
00:10:57: aber insofern war da Platz für mehr.
00:10:59: und dann wollte ich aber was machen?
00:11:00: Mit maximalem Abstand zu der journalistischen Tätigkeit.
00:11:03: und das war halt etwas kaufmännisches.
00:11:05: Und da lag der immobilienbereich für mich irgendwie nahe weil der ja so barrierefrei war.
00:11:10: also da konnte man ja schnell rein.
00:11:11: War das
00:11:12: Gewerbeanmeldung unfertig?
00:11:13: Richtig!
00:11:13: Weil du warst kein gelernter Marklar.
00:11:15: Du hast die Ausbildung gar nicht gemacht.
00:11:16: Die Qualifikationen kamen alle dann quasi parallel und später, ich hab dann jeden Kurs für jedes Seminar jede Weiterbildungsmöglichkeit besucht.
00:11:26: War dann später auch mal bei der European Business School, habe da den Immobilien-Ökulum gemacht und genau an der Apps war dann bei den Charta-Civayers und hat mir so die Insignien und das Wissen halt so aufgesaugt aber wirklich so selfmade.
00:11:39: Ambricks auch?
00:11:40: Ja genau!
00:11:41: Und dann wird man irgendwann zum Fellow.
00:11:44: Also du bist in der Immobilienbranche, hast du denn auch später dir alles was man so machen kann?
00:11:48: Hast du dann irgendwie dir noch angeeignet.
00:11:51: Aber erstmal Gewerbe angemeldet und dann raus auf dem Markt mit ja nicht einer Immobilie in der Tasche oder irgendwas anderem.
00:11:57: Du musst es also dann erst mal ein Objekt akquirieren für den Verkauf.
00:12:01: Genau, der Intermédiaire muss sich ja eigentlich immer zweimal verkaufen.
00:12:04: Also einmal seine Dienstleistung und wenn dann ein Eigentümer sagt ihnen gebe ich meinen Vertrauen hier ist eine Immobilie, dann muss er nicht nur sich selbst verkaufen sondern eben auch diese Immobilien.
00:12:15: insofern sind wir eigentlich immer zwei Mal Verkäufer.
00:12:18: und wie ging das praktisch?
00:12:22: Ich musste jemanden Anruf beantwortet kaufen weil Personal noch nicht da war, ein bisschen Wuchs dann... Du warst allein!
00:12:29: Ne, am Anfang noch nicht.
00:12:30: Das kam dann sehr schnell und dann kamen auch die ersten ein zwei drei Mitarbeiter mit dazu.
00:12:35: Aber am Anfang ist es halt wirklich Avanti, Dilettanti und da macht man auch wirklich alle Fehler allein.
00:12:41: Ich sehe das ja häufig heute so dass junge Talente in Unternehmen gehen Da lernen wie's funktioniert Auch ehrlicherweise abgucken wie es geht Und dann alles mitnehmen inklusive der Kartei Und es dann halt quasi selber machen, das war jetzt nicht so mein Weg.
00:12:55: Ich hab's halt selber gemacht mit wirklich allen Fehlern die man auch machen kann und allen Learnings.
00:13:00: und wie schreibt man Exposé?
00:13:02: Wie macht eine Kundenansprache und wie qualifiziert man sich... Da hatte ich gar kein Roll-Model!
00:13:06: Ich konnte bei GAKAM abgucken wie das geht.
00:13:08: Zumal ich auch sagen muss meine Erfahrung ist wenn Leute quasi eine Kartei oder Kunden mitnehmen und sie selbstständig machen da ist mir noch keiner untergekommen der in meiner ganzheitlichen Betrachtung von erfolgreich erfolgreich geworden wäre.
00:13:20: also es mag sein dass es monat vorher, dann relativ schnell gute Fortschritte gab.
00:13:25: Aber das hat ja nichts mit wirklichem Unternehmertum zu tuner mit Charakterbildung.
00:13:28: Das ist ja irgendwie ein relativ schwieriger Staat wie ich finde.
00:13:31: Kannst du dich an dein erstes Haus erinnern was du verkauft hast?
00:13:34: Ja kann ich mich gut dran erinneren.
00:13:36: also wir machen ja nur so mehr Familienhäuser Wohnanlagen, Wohngeschäftshäusern...
00:13:39: Und Wohnungsverkäufe und Vermietungen haben dir nix zu tun!
00:13:41: Genau jetzt machen wir wirklich konsequent nicht von wenigen wenigen Ausnahmen abgesehen.
00:13:45: auch schon zum Start.
00:13:48: Das allererste Haus war ein Mehrfamilienhaus in Berlin Friedrichshain, so einen eigentlich DDR-Altbau.
00:13:56: Der hatte... Hatte Außenwand-Gasheizungen, keine Kohleüften.
00:14:01: Außen Wandgasheizung?
00:14:03: Das heißt die Strängel liefen an der Außenwandwanke oder was?
00:14:05: Nee aber so ein Belüftungstrichter.
00:14:08: Also ich hab den Geruch von dem Haus noch in der Nase.
00:14:12: Ich hoffe es
00:14:12: war kein Gasgeruch!
00:14:15: Aber dieses Linolium und das rochter halt irgendwie so... Und das war ja nun auch in diesem Wiedervereinigungspum schon eine spezielle Zeit.
00:14:25: Also alles, was so bis tausend Mark pro Quadratmeter ging war gut.
00:14:28: Tausend zweihundert Mark pro quadratmeter war zu teuer und drunter war günstig.
00:14:32: Aber Friedrichsheim war damals auch keine gehypte Gegend das war der Friedrichshain Das war okay?
00:14:39: Genau!
00:14:39: Nur ok nicht der Prenzlauer Berg um Friedrichsheim wie heute.
00:14:42: zwölftausend Euro auf dem Quadratmetern sind ganz weit von entfernt.
00:14:45: es waren Ostdeutsche Bauten in dem Jungstaat im DDR.
00:14:50: Die Wende war ja gerade vorbei, das heißt du brauchst es schon einen Weitsichtigen im Regelfall der westdeutschen Immobilien im Westhorn weil die ja das Geld hatten so was zu kaufen.
00:14:59: Genau, das war damals auch steulich sehr stark subventioniert.
00:15:04: Damals gab's das sogenannte Fördergebietgesetz mit der sogenannten Sonderabschreibung eigentlich eine sehr aggressive Art wie man Geld in diesen völlig maroden Immobilenmarkt gebracht hat Denn die Idee war ja, dass man Sonderabschreibungen nutzen kann.
00:15:18: Die dann übrigens auch zu dem Zeitpunkt nutzen kann wenn man das als Steuerzahler gebrauchen kann in einem Jahr oder über vier Jahre gestreckt.
00:15:25: Fünfzig Prozent insgesamt.
00:15:27: Aber es hat ja auch einen Hintergrund denn das was man da sah als DDR dann am Ende war, war ein völlig maroder Immobilienbestand.
00:15:36: also fünfundsechzig Prozent der Wohnungen in der ehemaligen DDR waren noch mit Kohleölfen beheizt.
00:15:44: inklusive übrigens der drei Komma.
00:15:45: zwei Millionen Neubauwohnungen, die es damals gab.
00:15:49: Ja, vierundzwanzig Prozent hatten keine, keine eigener Toilette.
00:15:52: Achtzehn Prozent hatten kein eigenes Badezimmer.
00:15:55: also bei Balkon-Fahrstühlen moderner Küche weiß man wie's war.
00:15:58: Vierzig Prozent der Mehrfamilienhäuser galten als schwer geschädigt und elf Prozent als unbewohnbar.
00:16:04: Das
00:16:04: war der DDR-Bestand, den man quasi übernommen hat?
00:16:08: Und deswegen gab es eine Sonderförderung, die hieß wenn du geltender DDR investierst kannst du fünfzig Prozent des Immobilienkaufpreises.
00:16:15: Wenn ihr jetzt mal eine Million D mag sofort gegen das aktuelle Einkommen rechnen oder später das konntest du selbstständig verteilen.
00:16:21: aber das war natürlich schon dass ich diese Berufsgruppe immer bemühe.
00:16:25: für den Radiologen Den Zahnarzt die man deren sehr hohes Einkommen hat war das eine tolle Möglichkeit Steuern zu sparen.
00:16:31: Ja absolut.
00:16:32: und es war aber auch notwendig denn man brauchte dann insgesamt achtzig Milliarden Euro um diesen völlig maroden Immobilienbestand so aufzupeppen, dass der dann halt wieder bewohnbar war.
00:16:44: Und dann aber haben wir ja gemerkt, so Mitte der neunziger Jahre das vielleicht auch mit der Neubau-Tätigkeit über den Bedarf hinausgeht.
00:16:52: Ich hatte damals als ganz junger Immobilien einen Mann so das Gefühl gehabt, dass müsste man jetzt eigentlich wieder runterfahren und beenden.
00:16:59: die damalige Kohlregierung hat er aber nicht den Mut dazu frühzeitig zu beenden.
00:17:03: Das heißt, dann gab es plötzlich aus der Unterversorgung eine Überversorgungen und plötzlich hat mein Leerstand produziert weil das halt ehrlich gesagt so attraktiv war als Förderung.
00:17:14: Plötzlich war dann nach dieser steuerlichen Sonnensituation auch eine Überversorgung im Markt da.
00:17:19: Das heißt, also wenn halt nur genug gebaut wird ist plötzlich Wohnungsmangel auch vorbei.
00:17:23: Also es erinnert ein bisschen an die aktuelle Diskussion.
00:17:26: Wer sich über Wohnungsmangel ärgert der muss einfach nur dafür sorgen dass es genügend Wohnungen gibt.
00:17:31: wie das funktioniert kann man jetzt zurück gucken war in den neunzig Jahren der Fall und dann begann natürlich so eine neue Phase auch als Unternehmer.
00:17:39: Oh, plötzlich gibt es zu viele Wohnungen und wenn's zu viele Wohnungen gibt sind die Investoren aber nicht mehr supermesserscharf gewählt sich eine neue Immobilie zu kaufen, die strukturellen Leerstand
00:17:51: hat.".
00:17:51: Und der ging in den frühen zweitausender Jahren ja eigentlich Durch.
00:17:56: alle Eigentümer leben so durch, Leerstand war groß überall auch in Städten wie Berlin.
00:18:02: Plötzlich diskutierte man ja so zehn Jahre später über Abriss von Gebäuden.
00:18:07: So schnell ging das hier dann?
00:18:08: Wir haben einen Lastaufmatz an und haben abgestockt.
00:18:10: Genau also wir haben von sieben Etagen drei gemacht.
00:18:14: fertig berührt heute jeder.
00:18:15: aber das wurde er wirklich gemacht da wurden Ressourcen drauf
00:18:17: gesetzt.
00:18:19: Ich will noch mal kurz für die Zuhörerinnen, die teilweise auch ein bisschen jünger sind als wir beide nochmal kurz in die Zeit zurückgehen.
00:18:26: Neunziger Jahre gerade Wende.
00:18:28: Berlin war nicht Bundeshauptstadt das war Bonn Berlin war ja geteilt.
00:18:33: Das heißt das war jetzt auch nicht gänzlich risikofrei Geld hier in Berlin anzulegen und zu investieren.
00:18:40: deswegen hat man steuerlich quasi so ausgestaltet.
00:18:42: aber am Ende des Tages ist ja auch alles was du gekauft hast musste saniert werden Da war ja selten was fertig.
00:18:48: Das war also schon jetzt nicht so, dass wir sagen, guck mal total attraktiv.
00:18:51: Berlin war damals nicht attraktif.
00:18:53: Da gab es attraktive gewachsene westdeutsche Städte die ein anderes Instandhaltungsniveau hatten.
00:18:59: das war schon risikoberhaftet auch und deswegen kann man auch sagen die Leute die damals das Risiko eingegangen sind jetzt vielleicht im mobilen dreißigvierzig Jahre halten da war das schon gutes Geschäft rückwirkend das wusste aber niemand dass sich das so entwickelt.
00:19:10: Es gab Gedanken dazu.
00:19:11: Nee, das wusste wirklich keiner.
00:19:12: Aber das war natürlich auch die Nachwendeäuphorie, die es ja in der Stadt gab.
00:19:17: Die gab's in Berlin, die gab's deutschlandweit und international.
00:19:22: Also warum sind denn so viele aus verschiedenen Ländern nach Berlin gekommen?
00:19:26: Weil sie hier Techno-Clubs gab und weil diese Stadt so unfertig war.
00:19:28: Die war halt im Werden... So günstig!
00:19:30: ...die war günstige, die war anarchisch, die ist für jemanden, der da in diesen Markt eingestiegen ist wie ich, natürlich auch super.
00:19:39: Ich glaube, dass kann man heute nicht nicht in gleicher Form nachmachen ist einfach jetzt ein anderes Zeitfenster.
00:19:44: Jetzt ist alles wesentlich professioneller, jetzt ist halt auch ganz viel weiterentwickelt.
00:19:47: aber damals war das eben so und dass Unternehmer gehen brauchte man natürlich dann trotzdem um sich auch in dem Markt.
00:19:53: und da hat ja keiner nach mir gerufen.
00:19:55: also keine hat gewartet dass der Kleine kommt und sie jetzt seine Dienstleistung anbietet.
00:20:00: Du
00:20:00: warst Anfang zwanzig?
00:20:01: Genau
00:20:02: Wie viel Quadratmeter ungefähr hat das Haus?
00:20:04: Das war ein reines Vorderhaus.
00:20:06: Erdgeschoss und vier Obergeschosse, also klassischer Berliner Altbau in einer Seitenstraße der Frankfurter Allee.
00:20:13: Ja vielleicht waren es so achthundert neunhundert Quadratmetern.
00:20:16: Also irgendwas roundabout eine Million D-Mark.
00:20:19: Was hat einen Magler damals am Provisionen bekommen?
00:20:22: Also was war dein Provisionensatz?
00:20:24: Na so fünf bis sechs Prozent.
00:20:25: okay
00:20:26: ist so die ortsübliche Maklerquartage, die sich über die Jahre in dem Volumenbereich auch nicht verändert hat.
00:20:33: Ja und das war schon damals so?
00:20:34: Das war auch damals so!
00:20:35: Die hast du auch Pimal-Daum bekommen?
00:20:37: Ja genau.
00:20:39: Es gibt ja so eine Richtwerte für Makler Quartagen, einfach das Geschäftsmodell vielleicht mal erklären... es sind Pimal Daumen immer sechs Prozent plus Umsatzsteuer.
00:20:45: ich glaube pro Bundesland gab's da marginale Unterschiede mal, ich weiß gar nicht ob das immer noch so ist.
00:20:50: und generell ist es so dass diese MaklerQuartage wird bei Grundstücken und Wohnungen im privatwirtschaftlichen Bereich geteilt.
00:20:58: Also Käufer trägt drei Prozent, Verkäufer treibt drei Prozent.
00:21:01: Wenn man in dem Bereich große Gewerbeareale Altenheime mehr Familienhäuser geht dann trägt im Regelfall der Käufe die Quartage im Regelfall.
00:21:09: Genau
00:21:09: da ist es frei verhandelbar und
00:21:10: freifahndelbar.
00:21:11: Der Gesetzgeber hat in seiner Weisheit entschieden er müsse das für den Verbraucher regeln und hat an diesen Halbteilungsgrundsatz für die Wohnimmobilien also die Eigentumswohnung des Einfamilienhaus erfunden.
00:21:22: Das war die Diskussion um das sogenannte Bestellerprinzip.
00:21:25: Also darf der Fairkäufer den Makler beauftragen und der Käufer soll nachher die Rechnung bezahlen, das war eine leidenschaftliche Diskussion.
00:21:33: Und die wurde damals schon geführt mit dem Hinweis, oh Wohnraum wird knapp.
00:21:38: also war es natürlich ein guter Move von der Politik dann zu sagen Oh wer ist denn jetzt eigentlich schuldig?
00:21:44: Ah wenn die Wohnungen knapp sind sieht es ja wahrscheinlich die Makler.
00:21:49: Und dann war es natürlich relativ einfach zu sagen, da muss man an deren Portemonnaie und an deren Honorar ran.
00:21:55: Dann wurde das sogenannte Besteller-Prinzip diskutiert weil man damit auch eine Projektionsfläche hatte.
00:22:03: in der allgemeinen Öffentlichkeit ist der Markler jetzt nicht so beliebt wie der Feuerwehrmann oder die Krankenschwestern?
00:22:08: Da ist das Image, wie es ist bestimmt gar nicht immer ohne Grund.
00:22:14: Da war das in der leidenschaftliche Diskussion, ob das jetzt ein Beitrag zur Bekämpfung von Wohnungsknappheit ist.
00:22:20: Aber die Politik war der Meinung, dass müsste man so regeln und wir hatten als Immobilienverband dann aber auch den Eindruck diese Hälfte-Geteilung ist interessensgerecht.
00:22:30: denn es gibt ja diverse Regionen in Deutschland, in Süddeutschland, linksrheinisch wo das auch so gelebt wurde... der Immobilien Markler, der Vermittler so ein Intermediär ist.
00:22:43: So der ehrliche Mäkler zwischen den beiden Seiten in unserem Fall halt zwischen Käufer und Verkäufer also das was man auch als Mediatur vielleicht kennt, der einfach zwei Positionen zusammenführt die ohne unsere Hilfe nicht zusammenkommen würden.
00:22:58: Das ist glaube ich bis heute so unsere Berufsbeschreibung.
00:23:01: ja wir führen zwei Menschen zusammen die ohne unsre Hilfe selbst wenn sie sich kennen würden sich meistens nicht handelt es eigentlich Würden.
00:23:08: Also Deal-Making ist für uns schon echt das Machen von Deals.
00:23:12: Das ist die Dealmaker-Markt,
00:23:14: auch ein Marktmacher-Market-Maker
00:23:15: seid ihr auch irgendwie weil es ja ganz oft
00:23:18: auch...
00:23:18: Ihr habt ja Leute, die etwas verkaufen.
00:23:21: Das kann bei einem Mehrfamilienhaus, das man geerbt hat oder wo man vor dreißig Jahren gekauft hat sind hier oft gar nicht im Markt.
00:23:26: drinne also ihr seid auch jemanden der den Preis einschätzt und der eine Marktwähigkeit von deinem Objekt einschädst Und auf der anderen Seite habt ihr natürlich gewachsene Unternehmer Auf der anderen seite auch teilweise professionelle Investoren die ja auch mit diesem Verständnis daran gehen.
00:23:39: Also oft wäre das ja auch ein absolutes Miss-Match, wenn man – ich mache jetzt mal ein Bild – die achtzigjährige Oma mit ihrem Mehrfamilienhaus auf den bösen, jungen Kapitalisten loslässt, der es möglichst günstig kaufen will.
00:23:50: Also euer Job ist schon wichtig und meine Makler hat nicht dem besten Ruf wie ... Nicht weil's Immobilienmakler sind sondern generell sind hier alle Leute, die sich vermeintlich nur dazwischen schalten und dann auch noch super teuer sind.
00:24:02: Das ist ja sicherlich kein... keine einfache Positionierung.
00:24:07: Wir haben natürlich auch mit dem was wir im mobilen Bereich machen, wir haben jetzt über sechzig Objekte gekauft da haben wir schon über fünfzig Markler kennengelernt.
00:24:13: das sind ja auch alles ganz verschiedene Charaktere und ganz verschiedene Level an Professionalität die man so kennen lernt.
00:24:20: Ja deswegen war dann für mich auch ehrlich gesagt früh die Erkenntnis die dass es schon sinnvoll ist eine Mindestqualifikation für Markler- und Verwalter einzurichten.
00:24:30: Das war bisher ja ein nicht reguliertes Bereich, also jeder konnte das werden?
00:24:33: Jeder
00:24:33: konnte Makler werden!
00:24:34: Also nicht mal einen Kurs oder sowas, jeder konnte Maklerschein anmelden.
00:24:36: Genau du
00:24:36: brauchst sozusagen eine Ungeschaltenheit, also dein polizeiliches Übungszeugnis muss ordentlich sein, du musst geordnete Vermögensverhältnisse haben und brauchst ne Gewerbeanmeldung und dann geht es.
00:24:48: Und manchmal war das ja auch so bei immobilien Diskussionen dass der Journalist, der einen kritisch anfassen wollte.
00:24:54: Wenn man so mit dem Journalisten und zwei oder drei Politikern zusammen saß.
00:24:57: Und ich war dann der mobilen Vertreter und hieß es naja aber sie haben ja nun auch nicht das beste Image.
00:25:03: Das hast
00:25:03: du bei hard but fair und solchen Format gemacht?
00:25:05: Ja genau.
00:25:05: Das ist ein Fernsehlande geschafft.
00:25:07: Eigentlich regelmäßig.
00:25:07: und wenn man dann so Podiumsdiskussion hat ehrlich gesagt habe ich mich über auf den Moment gefreut denn hab ich gesagt naja, aber das ist ja auch der Grund warum wir so nett zusammensitzen.
00:25:16: also für Journalisten keine Grundvoraussetzung, keine Grundqualifikation.
00:25:24: Aber deswegen sind wir der Ansicht dass es so eine Mindestqualifikations schon geben sollte.
00:25:29: also wie er für uns Immobilienwirtschaft fordern das ja wäre auch schön wenn man das mal in der Politik einführen würde.
00:25:35: Man hat natürlich immer die Lache auf seiner Seite.
00:25:37: Steile
00:25:37: These?
00:25:38: Ja
00:25:38: genau.
00:25:39: und wenn man dann noch sagt naja und im Beliebtheits Ranking ist ja die Krankenschwester ganz oben dann kommt der Feuerwehrmann und dann kommen alle anderen Berufe kommt der Journalist, dann kommt er Immobilienmarkler.
00:25:54: Dann kommt der Politiker und dann kommt der Investmentbanker.
00:25:58: Und also das war das Berufsranking damals.
00:26:00: und wenn man dann auch sagt na ja und das ist ja der Grund warum wir so schön zusammensitzen?
00:26:04: Dann ist quasi dem scheinbar kritischen Journalisten so ein bisschen die Idee aus der Hand genommen.
00:26:07: und Ja das isso mit diesen Stereotypen die bestimmt auch immer ihren Grund haben muss man lernen umzugehen.
00:26:15: Ich glaube für einen selbst ist es ganz gut wenn man empathisch genug ist wenn man weiß, wie die Menschen möglicherweise über die Berufsgruppe denken.
00:26:25: Und dann ist es ja relativ einfach anders zu sein.
00:26:27: Da hat dir dein Studium glaube ich schon auch geholfen und das...
00:26:31: Also ich glaube dass es viel schwieriger ist, wenn ich jetzt auf dem Kongress der Herzchirurgen wäre wo alle Professor Dr.
00:26:35: Herzchirok sind.
00:26:37: Unterscheide dich mal von denen!
00:26:38: Es ist natürlich viel einfacher in einem Bereich zu sein, wo das nicht der Fall ist.
00:26:41: Wo du dich durch Ergebnis, durch Persönlichkeit, durch Stil, durch Ethik unterscheiden kannst.
00:26:49: Und das, ehrlich gesagt finde ich nach wie vor toll und es hat mir aber auch viel Spaß gemacht mich gerade für so eine Berufsgruppe einzusetzen.
00:26:55: Denn also der Chef-Lobby ist der Krankenschwester oder der Feuerwehrleute zu sein.
00:27:00: Das ist relativ einfach für die Berufskuppe von allen gemocht wird.
00:27:03: Also wenn du dann so dass das große Herz immer auf dein Revier geklebt bekommst... solche Berufsstände einzusetzen.
00:27:12: Bei mir war es anders.
00:27:13: Einem Verband vorzustehen, wo die Mitglieder des Verbandes allesamt eigentlich einen mittelguten Ruf teilen hast auf jeden Fall immer Feuer muss man wollen, muss man auch die Resilienz ausbilden.
00:27:24: aber ich glaube auch was du da gewinnen kannst ist natürlich viel mehr als auf der anderen Seite zu stehen.
00:27:30: das heißt der Effort der unten rauskommt ist ein viel größerer.
00:27:33: deswegen hatte ich Viel spannender Aufgabe.
00:27:36: In der Zeit, wo du angefangen hast, Immobilien zu marken, heutzutage kennt jeder Immobilian Scout und Co es ja mega easy suche eine Wohnung ein Haus mehr Familienhaus.
00:27:45: ich gehe zur Immobilie in Scout und schaue mir das an.
00:27:47: wie musstest du damals die Häuser an dem Mann bringen kann sich heute keiner mehr vorstellen wie ich finde.
00:27:52: also heute arbeiten wir völlig off Market.
00:27:55: da seid ihr aber sehr besonders.
00:27:56: dass ist eure Spezialität.
00:27:57: das machen nicht viele Marklerhäuser.
00:27:59: Ja das stimmt.
00:28:00: Das geht natürlich auch deswegen, weil wir eben diese Wohninvestment Immobilien verkaufen.
00:28:04: Nicht die einzelne Eigentumswohnungen nicht das Einfamilienhaus.
00:28:07: dafür braucht man einen digitalen Marktplatz wie Immobilienscout oder alle anderen Portale.
00:28:13: Dafür braucht man diese Medien und das ist klar heute machen wir es als darauf spezialisierte.
00:28:20: Nicht mehr so, weil wieder glauben dass das für Neujahr neunzig Prozent der Teilnehmer im Markt kennen Und wenn man deren Anforderungsprofil genau verinnerlicht hat, dass man dann auch sehr genau wie so ein Scharfschütze gezielt ansprechen kann und eben nicht jetzt inserieren muss.
00:28:34: Wir müssen kein Massenmailing machen wir müssen aber auch nicht jetzt einen Immobilien-Scout Portrait vom Haus machen.
00:28:40: das muss man bei einer Endverbraucherimmobilie tun wo halt der normale Wohnungsnutzer, Wohnungskäufer eine Immobilie sucht.
00:28:47: Aber das war ja damals ganz am Anfang anders.
00:28:50: da gab es ja noch nicht diese Marktdurchdringung noch die langjährige Expertise Ja und damals gab es aber halt das nicht digitale Äquivalent.
00:28:59: Und das war die Zeitungsanzeige, ja?
00:29:01: Und bei der Welt am Sonntag, bei der Frankfurter Allgemeinen in der Berliner Morgenpost in Berlin bei allen anderen Tageszeitungen haben sich eigentlich alle über Stellenmärkte und über immobilien Anzeigen finanziert.
00:29:14: Und diesen Verlagen ging's ja auch erstaunlich gut.
00:29:17: Also vielleicht erinnern sich die älteren noch an diese Tageszeitung, die am Wochenende ultradig waren vor allem wegen dieser Bücher, so heißt es ja wenn die Zeit um mehrere Abteile hat.
00:29:28: und dass das Immobilienbuch war nicht dick wegen des redaktionellen Anteil sondern wegen der Anzeigen.
00:29:33: Und Wirtschaft war dick wegen der Stellenanzeigen weil das hier die einzige Art und Weise war wie Wirtschaft mit Endverbraucher kommunizieren kann.
00:29:41: und natürlich haben wir das auch gemacht.
00:29:43: und ehrlich gesagt so Mini-Anzeigen waren einfach auch richtig teuer.
00:29:46: dann haben sie halt... bei der Welt am Sonntag irgendwie fünfhundert Mark, sechshundert Marke kostet in einer Zeitungsausgabe und die war ja Montag schon alt.
00:29:55: Ja?
00:29:55: Das heißt, die Kostenbelastung war natürlich im Verhältnis größer als das was wir heute für digitale Marktplätze ausgeben auch wenn Marktteile immer heute sagen Mensch der Kostendruck ist da so groß.
00:30:04: aber in Wahrheit war der Kostenanteil für Werbung und Marketing damals höher als heute.
00:30:13: Moin, heute wieder mal Werbung in eigener Sache.
00:30:15: Das heißt ich suche neue Kolleginnen und Kollegen für mein Affiliate-Netzwerk EZEL und das ist eine Zeit wo die meisten Unternehmen mithilfe der KI Drastio Stellen reduzieren.
00:30:23: wir suchen Verstärkung.
00:30:25: Wen suchen wir eigentlich?
00:30:27: Wir suchen aktuell PAP-Entwickler, Leute für das New Sales Team und vor allem auch fürs Key Account Management also für die Bestandskundbetreuung.
00:30:34: Und wenn du noch gar nicht weißt was du eigentlich werden willst haben wir auch für die in einigen Monaten die Ausbildung suchen einiges im Angebot!
00:30:40: Wir suchen Kaufmänner, Kauffrauen for eCommerce Mediengestalter IT System Management oder Fachinformatiker für die Anwendungsentwicklung.
00:30:48: Wenn ihr uns schreiben und euch bewerben wollt, dann tut das bitte an jobs at businessangels.de oder ihr geht auf www.businessangels .de slash Jobs.
00:30:57: Ihr findet alle Linkshärts- und Inchonots.
00:30:59: und jetzt zurück zum Podcast.
00:31:02: Werbung Ende.
00:31:04: Also wir reden von einem Platz in einer Zeitung.
00:31:07: ein Druckenprodukt der waren etwa so groß wie nem Feuerzeug.
00:31:11: Da stand denn drinne hundert Quadratmeter Mehrfamilienhaus im Friedrichshain zu verkaufen.
00:31:16: Zweiundfünfzigtausend Mark Mieteinnahme Neunhunderttausendmal Kaufpreis.
00:31:21: Jürgen Michael Schick, Telefonnummer.
00:31:24: Den Website gab's ja noch nicht?
00:31:26: Wow!
00:31:28: Okay es gab einen Büro.
00:31:29: wie war überhaupt Kommunikation?
00:31:31: also du hast erzählt, ihr wart sehr modern, ihr hattet eine Anrufbeantworter.
00:31:34: das war auch der heiße Scheiß damals.
00:31:36: wir reden ja wirklich von Telefonzellen keine Mobiltelefone, Kunddateien oder Karteien die runtergeschrieben waren.
00:31:45: Also du hast auch jeden einen Großteil der Kunden, die in den über dreißig Jahren aufgebaut habt.
00:31:50: dazu gab es mal wirklich eine Karte.
00:31:52: Ich glaube hier das so ein modernes CRM also so kundensoftware nix anderes ist
00:31:57: natürlich.
00:31:58: ja man schreibt sich halt die wichtigen Sachen auf für die die einem wichtig erscheinen.
00:32:03: Ich glaube, das ist ja beim Friseur nicht anders.
00:32:06: Wenn der sich notiert wie sein Lieblingskunde den Haarschnitt haben will aber wenn er halt nur alle paar Wochen kommt muss es sich daran erinnern.
00:32:12: Wenn er sich nicht aufschreibt dann hat er entweder ein gutes Gedächtnis oder er hat's vergessen und das ist vielleicht bei dem Restaurantinhaber auch das klarliche oder beim Hotelier.
00:32:20: Da schreibt sich halt auf was die Kundenwünsche sind und wir machen es halt genauso und da hat sich die Technik glaub ich nicht verändert.
00:32:29: Die Technik hat sich nicht verändert, aber natürlich die Möglichkeit das zu tun.
00:32:32: Und Offline und Online ist natürlich ein Unterschied.
00:32:35: Aber das Gefühl ich muss mich in den Kunden hineinversetzen und genau verstehen was der sucht und dann mit seinen Augen auf den Markt gucken.
00:32:44: Ich glaube das ist die Aufgabe des Dienstleister.
00:32:46: Also es ist im Endeffekt wie immer ein Matchmaking.
00:32:48: So
00:32:49: am Anfang da gab's natürlich eine Karte.
00:32:51: Das hattest du auch irgendwie im Kopf und wusstest dass haus könnte sie einem Messer kaufen weil er schon zwei Sachen gekauft.
00:32:56: Das wird ja mit jedem Mitarbeiter, den man dazuholt.
00:32:58: Der braucht ja irgendeine Basis.
00:33:00: Wen soll ich anrufen?
00:33:01: Wie soll ich akquirieren?
00:33:02: Ich bin heute thirty-fünf
00:33:03: Leute.".
00:33:04: D.h.,
00:33:04: als du das Geschäft aufgebaut hast ist ein Deal bei Dealgeschäft – ich hatte es eingangs ja kurz gesagt – dadurch dass ihr keine Wohnungsvermietung macht und Co.
00:33:13: habt ihr kein stabiles grundlegendes Business sondern ihr seid rein transaktional getrieben.
00:33:19: D. h. bei euch gibt es Verkauf oder Nichtverkauf.
00:33:22: So arbeitet er!
00:33:23: Ja, ich glaube, Der Unterschied in beispielsweise der Immobilienwirtschaft, wenn man das jetzt mal vergleicht mit Anwälten.
00:33:29: Also der Anwalt hat seinen Stundensatz und der wird ja honoriert ob er den Prozess gewinnt oder verliert.
00:33:36: also wie werden nur honoriert?
00:33:37: Wenn wir den Prozess gewinnen sprich wenn die Transaktion auch stattfindet.
00:33:41: Man könnte auch einen Retainer vereinbaren so dass man quasi so ein Beratungsonor war oder so hätte machen.
00:33:48: manche Unternehmen, die wollte ich nie haben weil wir wirklich die Success-Fee haben wollten.
00:33:53: Ist deswegen glaube ich auch ein ganz eigener Menschenschlag also der sehr leistungsorientiert ist und auch völlig erfolgsorientiert?
00:34:02: Was nicht allen... Nicht zu allen passt.
00:34:06: Also der so steady Income haben will macht vielleicht mehr Hausverwaltung oder geht in die öffentliche Verwaltung Oder macht irgendwas anderes oder wird Lehrer Der, der so ganz erfolgsorientiert ist und halt eben auch nur im Erfolgsfall honoriert wird.
00:34:19: Und im Misserfolgsfalt gibt's heute nix.
00:34:22: Der muss das auch ertragen können.
00:34:24: Die Spitzen kann man dann feiern und die Dellen muss man aber ertragen.
00:34:29: Das ist eine eigene Psyche, die man dafür braucht.
00:34:35: Gleichzeitig haben wir es ja in diesem Wohnen Investment also Wohnanlagen mehr Familienhäuser mit Auftrag Geber zu tun sind schon anspruchsvoll.
00:34:45: Also wer sind die?
00:34:46: Das sind vermögende Privatpersonen, die ja meistens aus irgendwelchen unternehmerischen Gründen weil sie erfolgreich sind auch anspruchsvoll sind im Umgang.
00:34:58: Die sind ja.
00:34:58: wer sonst hätten Sie nicht die Möglichkeit sich in einem größeren Volumenbereich irgendwie eben im Markt zu bewegen?
00:35:06: das sind gewerbliche Player die natürlich sehr professionell mit dem Markt umgehen.
00:35:10: Also vielleicht auch institutionelle, also große Versorgungswerke für Sicherungen, die nochmal professioneller im Markt unterwegs sind.
00:35:18: und da brauchen wir dann natürlich auch eine Kommunikation auf Augenhöhe.
00:35:22: Wir müssen deren Sprache sprechen bei den Vermögen privaten genauso wie bei den Gewerblichen und bei den Institutionellen.
00:35:28: und dann kommen sie mal aus Deutschland.
00:35:31: Mal sind die Stadt spezifisch unterwegs, mal überregional, mal kommen Sie aus dem Ausland.
00:35:36: Da sind natürlich alle Immobilienzyklen von national bis international dann halt auch gekommen und gegangen.
00:35:43: Und wir hatten ja verschiedene Phasen, wo es ein rein nationaler Markt war.
00:35:45: und dann plötzlich kamen die angelsächsischen Investoren und hatten dann festgestellt, Deutschland ist völlig unterbewertet.
00:35:52: Wir gehen da mal rein.
00:35:53: also lernt man Englisch und Excel.
00:35:56: Dann wird der Markt noch internationaler, dann lernt vielleicht auch noch andere Sprachen in seine Firma zu integrieren.
00:36:02: Dann kommt irgendwie so eine Marktveränderung, dann wird der Markt wieder rein national.
00:36:06: Dann fallen wir jetzt nach der jüngsten Marktwende die Institutionellen völlig raus also nach dieser Zinswände-Zweiundzwanzig.
00:36:13: Jetzt ist es wieder nur vermögend privat oder gewerblich.
00:36:17: Institutionell kommt erst allmählich wieder zurück.
00:36:19: Also mit den Marktzügeln muss man als Dienstleister mitgehen und das haben wir jetzt in seventy fünf deutschen Städten erfolgreich gemacht.
00:36:28: Insofern sieht man auch ein bisschen was von Deutschland?
00:36:31: Ihr macht vier Geschäfte in Berlin und Brandenburg.
00:36:33: Das ist für euch auch ein Nukleus, aber ihr seid bundesweit aktiv?
00:36:36: Ja genau!
00:36:37: Und auch die größte Transaktion, die ihr bisher hattet was knapp Hundert Millionen waren... Die war nicht in Berlin oder Brandenburger, die war woanders.
00:36:43: Genau das ist dann in Nordrhein-Westfalen zum Beispiel gewesen eine schöne Transaktionen im letzten Jahr.
00:36:47: Das war so ne Seniorenwohnanlage, die in der Nähe von Köln als quasi ganz junger Neubau verkauft wurde von einem Projektentwickler an einen Pan europäischen Immobilienfonds.
00:36:59: Kann man das formulieren.
00:37:02: Also Profis auf beiden Seiten?
00:37:03: Genau, das ist voll Profigeschäft und das haben wir mehrfach erlebt.
00:37:08: aber es geht dann eben vom normalen Mehrfamilienhaus wo die Erbengemeinschaft oder die älteren Eigentümer nach vielen Jahren dann vom Haus loslassen weil sie sich im Wert toll entwickelt haben Und manchmal vermögende Private oder auch Profis dann hinterherkommen.
00:37:24: Das ist in Berlin natürlich auch interessant, der Markt für unsere Haustüre weil er in unserem Immobilienmarkt einen sehr hohen Anteil am bundesweiten Markt hat.
00:37:34: Also Berlin insgesamt hat den Marktanteil von vierundzwanzig Prozent.
00:37:38: Am
00:37:38: gesamten mobilen Markt?
00:37:39: Am Wohninvestmentmarkt in Deutschland.
00:37:42: Ich bin herausgegeben des Zinshausmarktberichts.
00:37:44: Das ist so eine sehr fundierte Analyse für die Investmentmärkte, also für die vermieteten Immobilien.
00:37:51: Da warten wir auch immer darauf hin.
00:37:53: Eigentumswohnung nicht ein Familienhaus sondern für die Wohnanlagen.
00:37:56: und wenn man da so die fünftig größten Städte in Deutschland anguckt... ...und Berlin mit den fünfzig deutschen Städten die größten... Wenn man da Berlin vergleicht hat eben diese eine Stadt den Marktanteil von vierundzwanzig Prozent Und wenn der direkt vor unserer Türe ist, ist das natürlich ein Riesenprivileg.
00:38:14: Hat aber natürlich auch das Risiko dass man dann doch sehr abhängig ist von diesem einen sehr dominanten Markt.
00:38:20: Aber er wird natürlich immer funktionieren.
00:38:22: warum?
00:38:22: weil halt so eine Stadt wie Berlin eine hohe nationale Strahlkraft hat, hat auch eine internationale Strahl Kraft inzwischen
00:38:28: ja.
00:38:29: Stimmt!
00:38:29: Auch wenn das natürlich ein brodelndes Labor ist, wenn du jetzt an die wohnungspolitischen Diskussionen denkst.
00:38:35: Also hier wird ja jedes Experiment ausprobiert vom verfassungswidrigen Mietendeckel bis jetzt.
00:38:41: der neue Scheiß ist jetzt Enteignung und Vergesellschaftung.
00:38:44: also das gehört auch immer mit dazu.
00:38:46: darüber kann man sich auch ärgern.
00:38:48: aber ehrlich sagt jetzt so mit den Jahren wo ich im Markt bin habe ich auch einen Eindruck Man muss eben dass eine akzeptieren weil das eine zum anderen mit dazugehört.
00:38:58: Also diese eine große Metropole ist natürlich auch eine besonders heiß diskutierte, dass es halt ein brodelndes Labor, ein realer Labor
00:39:06: sitzt der Politik
00:39:07: so und dann kommt natürlich auch mit dazu, dass dieser Stadt auch Menschen angezogen hat die jetzt nicht alle zu wirtschaftlichen Leistungsträgern gehören ja und damit natürlich auch so'n Humus für leicht verfangende Slogans wie also Keine Rendite mit der Miete, oder Kill Your Landlord war jetzt eine Zeitlang am ersten Mai so ein Stichwort.
00:39:31: Fand ich ja doch interessant.
00:39:32: also auf Deutsch haben sich nicht getraut es zu formulieren Auf Englisch dann schon.
00:39:36: Also kill your landlord tötet einen Vermieter.
00:39:40: Ich stelle mir mal vor das würden wir mit anderen Berufsgruppen so machen wären Riesenaufschrei.
00:39:44: Aber bei der immobilien Wirtschaft stört es irgendwie kein
00:39:47: Ja bei der mobilen Wirtschaft nicht.
00:39:48: bei der Polizei statt ist auch keinen Schade.
00:39:51: Der Polizist kann ja vielleicht im Alltag darauf noch reagieren.
00:39:54: Ja, das ist hart.
00:39:55: also in Berlin immobilierende Eigentümer zu sein macht wenig Spaß und es nicht vergnügungssteuerpflichtig.
00:40:01: Und genau hier sitzt die Politik.
00:40:02: sie hat quasi dieses große diese große Stadt um Experimente zu fahren.
00:40:07: Mietpreis als er mieten Deckel war eine Vollkatastrophe würde ich jetzt mal schätzen.
00:40:10: aus dem Bauch heraus Hat Milliarden an Euro gekostet.
00:40:13: in der Umsetzung in der Diskussion und an Schaden der dabei entstanden ist hat Mieter und Vermieter voneinander getrennt.
00:40:19: Also nichts zwangsläufig so sein muss, also wir haben mit dem Großteil unser Mieter ein gutes Verhältnis und ich glaube auch nur dann funktioniert es optimal.
00:40:26: Mietspiegel hier in Berlin kannst du auch tagelang zu diskutieren wie modern der ist, wie weit er das wirklich abbildet oder wie weiter künstlich niedrig gehalten wird?
00:40:35: Das alles... sehr großen staatlichen Eingriffen ausgesetzt und du auf der anderen Seite hast dir viel dafür getan, dass da mehr Verständnis auf beiden Seiten hoffentlich herrscht.
00:40:43: Ja, also es gab mal einen Ökonomen, der hieß Ludwig von Mises und der hatte das Ölfleck Theorem erfunden.
00:40:51: Das Öl-Flecktheorem heißt, dir gefällt so ein Tropfen Öl in der Garage auf dem Boden und dann ist es um ganz kleiner Fleck Und am nächsten Morgen wird er ein bisschen größer und nach einer Woche ist der noch größer Und nach einem Monat ist das ein Riesenfleck.
00:41:05: Also, es ist die Idee mit dem Ölfleck.
00:41:06: und was hat das jetzt mit unserem Thema zu tun?
00:41:09: Das ist wie mit der Regulierung.
00:41:10: Am Anfang ist es eintropfen aber die Regulierungen funktioniert ja nicht.
00:41:14: D.h.,
00:41:14: eine Reguliere zieht die nächste nach und dann reicht sie immer noch nicht, da muss man die weiter verschärfen.
00:41:21: Weil dann der Markt immer mehr zum Erliegen kommt, muss man noch eine Regulation oben draufsetzen.
00:41:24: Und weil's so richtig den Bach runtergeht braucht's noch ne Regulierungsregulierung.
00:41:28: und das ist genau das, was wir in den letzten zehn Jahren so sehen.
00:41:32: Leidenschaftlich über die Mietpreisbremse wurde diskutiert.
00:41:35: Vielleicht ja auch interessant für die, die jetzt nicht aus der mobilen Wirtschaft zuhören.
00:41:38: Denn deren Lebensbereichen wird es vielleicht nicht ganz so hochreguliert sein aber ähnlich und der Mechanismus ist immer der gleiche.
00:41:45: also man läuft in eine Richtung merkt Es funktioniert nicht.
00:41:48: dann dreht man aber nicht um und endet den Kurs sondern läuft quasi noch schneller in die falsche Richtung.
00:41:55: Deswegen hat man mit preisbrennze eingeführt hat die mietpreissbremsen verschärft hat die mit preisen nochmal verändert hat parallel dazu Die Mietspiegel manipuliert, die waren in der Vergangenheit so Spiegel der letzten vier Jahre.
00:42:08: Jetzt sind sie abbilderletzten sechs Jahre.
00:42:12: Sechs Jahre reichen natürlich auch nicht.
00:42:13: deswegen muss man sagen, der Miet-Spiegel soll doch bitte auch die letzten acht oder zehn Jahre berücksichtigen.
00:42:18: By the way ich hätte morgens im Adiz immer gerne so ein Spiegl, der mich mit der Schönheit von vor zehn Jahren zeigt Wer sympathisch ist.
00:42:24: nur halt kein Spiegel, ja?
00:42:25: Also eine Mietspiegel wurde manipuliert.
00:42:27: Modernisierungs-Mieterhöhung wurde gekappt.
00:42:30: Wir beklagen immer dass zu wenig energetisch saniert wird in Deutschland.
00:42:33: Aber statt man das attraktiv macht kürzt man die modernisierungsmieterhöhrung.
00:42:39: Man kappt generell Mieterührungsmöglichkeiten Baut Vorkaufsrechte jetzt wieder aus und all diese Dinge Und merkt natürlich dass man sich in diesem Gestrüb auch eines sozialen Mietrechts, dass das immer mehr asymmetrisch wird.
00:42:56: Halt eigentlich versucht Sozialpolitik zu betreiben aber mit den falschen Instrumenten.
00:43:00: also ein Mietspiegel ist kein sozialpolitisches Instrument sondern es soll ja ein Spiegel des Marktes da sein.
00:43:05: zumindest sagt der Name Ja.
00:43:08: Aber wenn dann beispielsweise so Gesetze erlassen werden damals bei Horst Seehofer Bauminister Dann gab's einen bauland Mobilisierungsgesetz Aber eigentlich stand da drinnen Auftragungsverbot, dass also mehr Familienhäuser nicht mehr in Eigentumswohnungen aufgeteilt werden.
00:43:22: Und die
00:43:22: bösen Kapitalisten?
00:43:23: Unsere Aufgabe war dann zu sagen aber guck mal wenn der Mieter in einer Großstadt seine Wohnung nicht mehr kaufen kann wie soll er sich denn dann in der Großstadt noch Eigentum leisten können?
00:43:34: das haben wir jetzt heute.
00:43:35: das heißt diese Städte sind natürlich alle Mieterstädte.
00:43:40: Wir haben damals gesagt, wenn ihr das macht dann führt es eben dazu dass die Menschen kein Wohneigentum mehr erwerben können keine Eigenvorsorge sich leisten können.
00:43:48: Hat man gehört das Argument aber nicht berücksichtigt.
00:43:50: also aus dem Bauland Mobilisierungsgesetz wurde ein Umwartungsverbot ja so.
00:43:54: der kleine Etikettenschwindel gehört da noch dazu.
00:43:57: und in diesem Regulierungs Irrsinn bewegt sich diese Immobilienmarkt weiterhin.
00:44:03: Und jetzt haben wir halt die nächste Phase, wo die nächste Regulierung unter der amtierenden Bundesregierung wieder Fahrt aufnimmt.
00:44:10: Können wir vielleicht noch ein bisschen dazu sprechen?
00:44:12: Aber das ist für ehrlich gesagt den Betrachter schon interessant!
00:44:17: Wir reden immer von der Mieternation Deutschland.
00:44:20: Ich glaube ja nicht dass wir das Land der Miete sind sondern wir sind das Land des verhinderten Eigentümer.
00:44:25: Denn ihnen wird halt die Chance genommen mit ihren eigenen vier Wänden was für sich und für die Kinder Auch das
00:44:32: sieht man ja im internationalen Vergleich.
00:44:33: Wir haben die geringsten Eigentümerquoten und es ging damals nicht, also das Aufteilungsverbot ist hier in Berlin sehr präsent.
00:44:38: Das heißt, man kann kein mehr Familienhaus kaufen, es aufteilen unter den kleineren Einheiten in Wohnungen verkaufen.
00:44:44: Das stimmt!
00:44:45: Damit wurde Geld verdient überhaupt keine Frage.
00:44:47: Es war ein gutes Geschäftsmodell für die Eigentürmer.
00:44:50: aber auf der anderen Seite wurde ein Gut geschaffen was es heute nicht mehr gibt nur noch im Neubau.
00:44:55: Und eine Neubauwohnung in Berlin kostet ab zehntausend Euro den Quadratmeter aufwärts.
00:44:58: Das heißt, jeder der hier zu zweit in Berlin lebt und den Wunsch hat ne Wohnung in Berlin zu haben, der stößt aktuell auf Produkte die er sich nicht leisten kann.
00:45:07: Das ist der Preis, den du dafür bezahlst!
00:45:09: Und das ist total warnwitzig weil man ja wirklich sagen muss Du bekommst immer was du strukturierst.
00:45:15: Ich weiß nicht ob es noch niemanden in der Berliner Politik verstand oder der Politik generell.
00:45:20: Es gibt aktuell kein Neubau, das muss ich mir nicht erfinden oder schön reden oder irgendwas anderes.
00:45:24: Das sieht man überall und den gibt es weil es unattraktiv geworden ist.
00:45:28: Und wie du sagst durch Gefallen im Sinne von Mietspiegeln die ewig weit zurückreichen oder im Sinne vom Mietpreis bremsen verhinderst Du Neubauf an privaten Investoren Und der Staat baut auf der anderen Seite nicht.
00:45:42: Es gibt also kein Neubau!
00:45:44: Lieber start, feel free und Bau aber du baust ja auch nicht.
00:45:47: Jetzt fängt der Start wieder an den Mobilien zurück zu kaufen Super um die Mieten dort niedrigzuhalten.
00:45:54: und merkt er wenn er den mobilen zurück gekauft hat zu einem Marktpreis by the way kriegt es ja nicht günstig zurück dass er dann mit sechs sieben Euro mieter immer nicht klarkommt in dem Betrieb des Hauses das sind wirtschaftliche Parameter die versteht doch jeder.
00:46:07: Also wo kommen wir denn an wenn wir den Grafen weiter zeichnen?
00:46:10: Na ja, da ruft der Dieb haltet den Dieb.
00:46:12: Der Mittelpunkt der Diskussion ist ja so Berlin-Kreuzberg-Friedrichshain.
00:46:17: also da herrscht bestimmt Knappheit weil sie da halt alle hinwollen.
00:46:20: das ist ja in den Außenbezirken der deutschen Hauptstadt schon ganz anders.
00:46:24: Da haben wir glaube ich eine ausgeglichenen Wohnungsmarkt.
00:46:26: aber man hält also das Fieberthermometer in die Trendviertel der deutschen Großstädte und sagt dann es knapp und wundert sich wenn Neubau nicht gefördert wird dass da auch kein neuer Neubaus entsteht.
00:46:37: Wir haben jetzt ehrlich gesagt zunehmende Baugenehmigungszahlen, aber eigentlich müssten wir ja die Bau anzeigen messen.
00:46:44: Also was wird dann von den genehmigten Wohnungen tatsächlich auch gebaut?
00:46:46: Ich würde mal so sagen im Moment genehmigen wir die Wohnungen, die nachher nicht gebaut werden und... Das ist natürlich für alle ein Problem.
00:46:54: Und diejenigen, die jetzt auf der einen Seite gesagt haben wir haben offene Grenzen und offene Tore für alle stellen.
00:47:02: auf der anderen Seite dann aber auch fest Wir müssen dringend in den Mietrecht sozusagen immer harscher vorgehen Sorgen dafür dass die Investoren vergraubelt werden und wundern uns dann Dass dieser Wohnenraum natürlich immer knapper wird Die Warteschlangen immer größer werden.
00:47:18: deswegen glaube ich Der Dieb ruft haltet der Dieb.
00:47:21: In Berlin zum Beispiel haben wir eine Diskussion, ob man jetzt den Mietendeckel wieder einführen muss oder die Rechte der Vermieter auf Rendite unterminieren will.
00:47:31: Oder was auch immer gibt es ganz wilde Vorschläge.
00:47:34: Also die Partei Die Linke hat in den letzten zwanzig Jahren im Berlin für zwölf Jahre den Senat mitbegleitet.
00:47:42: Die Berliner SPD war fünfunddreißig Jahre am Senat beteiligt.
00:47:46: Man kann also nicht sagen dass man für diese Zustände nicht verantwortlich waren.
00:47:49: aber Es verfängt natürlich, weil es eben ein populäres Thema ist und sie setzen sich auf ein populäres Thema drauf.
00:47:57: Aber verkennen natürlich das man mit Regulierung dieses Thema gar nicht löst.
00:48:02: Das ist aber glaube ich so der linke Part in die Diskussion.
00:48:07: Und wenn ich jetzt eine Bundesregierung sehe... Weiß die schon, dass wir mehr Neubau brauchen.
00:48:14: Deswegen gibt es ja auch diverse Anstrengungen, Baugesetzbuchnovelle
00:48:17: etc.,
00:48:17: aber man unterscheidet glaube ich immer auf der einen Seite zwischen dem Neubao den man möchte und wo auch viele Dinge beschleunigt werden sollen erleitet werden sollen.
00:48:25: da sind auch viele richtige Dinge jetzt umgesetzt.
00:48:28: Aber auf der anderen seite gibt's den Vermieter und dem muss man die Daumenschrauben anziehen.
00:48:34: Und Achtung Jetzt kommt zu sagen für uns der punkt wo wir sagen Achtungenpolitik Der Bauherr von heute ist ja der Vermieters von morgen.
00:48:40: Und wenn du zwar heute bauen sollst und dem Neubau wird jetzt auch vieles erleichtert, aber wenn der Bau dann mal steht ist der Bauherr von heute ja eben der Fairmeater von morgen.
00:48:50: Wenn das nicht mehr funktioniert, dann stellt man halt fest dass wir nämlich das mit Abstand schärfste soziale Mietrecht in der Welt haben und wundern uns über diese zurückgehenden Baugenehmigungszahlen.
00:49:02: Ich glaube die Geschichte ist auch auserzählt also alle Argumente sind ausgetauscht Und trotzdem erleben wir jetzt wieder so eine Wiedergeburt von Enteignungsfantasie.
00:49:12: Also wundet einen so ein bisschen den, also Staatswohnungen und Mietendeckel waren ja eigentlich die Kernpunkte der DDR-Wohnungspolitik?
00:49:19: Genau!
00:49:20: Und haben ja dazu geführt was ich gerade erzählt habe, sixty Prozent Kohleöfen.
00:49:24: Ja... Also eigentlich weiß man es.
00:49:26: aber die Diskussion führen wir jetzt mit Werwe.
00:49:28: Man denkt hier manchmal wenn man so ein paar Jahre Jahrzehnte in so einem Markt ist Die Diskussion wäre irgendwann mal abgeschlossen, aber nein ist sie nicht.
00:49:36: Weil die sich quasi immer perpetuiert und das Thema geht geradezu weiter.
00:49:39: Du musst ja deinen Wählern Material bieten!
00:49:42: Also am Ende des Tages sind wir uns glaube ich jetzt jemand der professionell mit Immobilien ja auch umgeht.
00:49:46: sicher selbst wenn es eine Vergesellschaftung in den Ereignungen geben würde.
00:49:50: Wenn man's denen Leuten geben würde, die das fordern dann ist das Produkt auch tot weil Sie können es nicht maintainen.
00:49:57: Also es gibt ja eine Mindestmiete, die du brauchst um Handwerker die sechste, siebzeitig, achtiere Stunde Kosten zu bezahlen.
00:50:03: Es gibt ja Betriebskosten Hausverwaltung und Co.
00:50:05: Die meisten Leute wissen dann nicht mal dass ich so eine Miete aus zwei wesentlichen Punkten zusammensetzt nämlich der Kaltmiete die der Eigentümer bekommt oder der Vermieter Und dem Warmkostenanteil.
00:50:15: und der warme kostenanteil hat sich die letzten Jahre katapultartig ist er nach oben geschnellt und die kaltmitte stagniert.
00:50:21: Aber von der Kaltmiete muss der Handwerker bezahlt werden unter das Dach und die Heizung, unter den Keller.
00:50:25: Und alles was dazu gehört.
00:50:27: Also am Ende des Tages heute als Bauträger in Berlin wir haben übrigens gerade fünf Baugenehmigungen seit Jahren Running.
00:50:34: also sie sind fertig.
00:50:35: Wir könnten losbauen und tun es nicht weil es sich nicht lohnt.
00:50:37: genau was du gesagt hast Der Bauherr von Heute ist der Vermieter von morgen Weil es keinen Sinn macht.
00:50:42: Das heißt wenn Du heute im Berlin baust, baust Du nur Eigentumswohnungen weil es das einzige ist Was dir dem Bau refinanziert.
00:50:47: mit Miete schaffst du's nicht.
00:50:49: Ja, jetzt gibt es vielleicht den einen oder anderen der uns aus Baden-Württemberg oder Bayern oder Hamburg zuhört und sagt naja das ist ja euer Berlinern Problem.
00:50:55: Was habe ich damit zu tun?
00:50:56: Ja ihr habt was damit zu tun denn ihr zahlt ja in den Länderfinanzausgleich ein.
00:51:01: also ihr zalt die Party liebe Freunde da in den vermögenderen Bundesländern Denn die Entschädigungssumme wäre dann vierzig und irgendwas Milliardin.
00:51:11: Und dann muss man sich als Steuerzahler auch überlegen Ist ja nicht deren Geld, sondern unser Geld.
00:51:17: Was könnte man mit diesen vierzig Milliarden machen?
00:51:20: Man könnte echte neue Wohnungen schaffen.
00:51:22: So wie bei dem Vorkaufsrecht ja auch, also wenn bestehende Häuser einfach nur den einen weggenommen werden dann ist für die Mieter gar nichts passiert, dass ein Mietverhältnis existiert ungestört weiter fort.
00:51:34: der hat ja schon eine Wohnung.
00:51:35: Nur das Haus gehört jemand anderem halt nicht mehr einem privaten sondern im staatlichen.
00:51:39: und mit diesen vielen Milliarden könnte man ja stattdessen aber auch was anderes machen.
00:51:43: Also das Schuldach durch, dass es Tropft reparieren oder Infrastruktur machen oder vielleicht neue Wohnungen bauen.
00:51:49: Denn dann würde man ja mit zusätzlichen Wohnungen auch was gegen den Mangel unternehmen.
00:51:53: Aber das ist ein Argument, das reussiert noch nicht.
00:51:56: Wenn man jetzt trotzdem so einen Reflex hat naja is halt Berlin, is halt verrückt da Achtung an der Bahnsteigkante.
00:52:03: Das ist mittlerweile in Hamburg ja auch schon eine Diskussion und im Bremen kommt's auch Im Brandenburger Umland.
00:52:09: Und wie all diese Diskussionen Am Anfang guckt man das jetzt skeptisch drauf, aber irgendwann geht es halt weiter auch in der Bundesrepublik.
00:52:17: Und es verfängt dann auch in anderen Bundesländern und deswegen muss man da aufpassen.
00:52:20: also wäre den anfangen.
00:52:23: So und das ist jetzt genau sozusagen das Thema wo man sich auch als Investor natürlich bewegt.
00:52:26: ich habe mein erstes Mehrfamilienhaus Ende der neunziger Jahre gekauft.
00:52:30: Also nachdem du schon sieben acht Jahren
00:52:32: Beruf warst?
00:52:32: Richtig genau!
00:52:34: Und seit dem weiß ich natürlich von beiden Seiten wie das Meter-Fermeterverhältnis so ist.
00:52:40: Ich hab ganz viele private Eigentümer gesehen, die eigentlich sehr ordentlich mit ihren Mietern umgegangen sind.
00:52:53: Die das Gefühl hatten, die Miete sind ja vielleicht hochgestochen Kunden.
00:52:56: Also jedenfalls Leben und Leben lassen war so die Maxime von fast allen privaten Eigentümmern.
00:53:01: Ganz viele Private machen nicht mal eine Mieterhöhung weil sie gar nicht wissen wie es geht, weil das so hochkomplex ist.
00:53:06: Und haben an dieser Skandalisierung und an diesem auseinanderdriften von Mieter und Vermietern, diesem Keil der da zwischen diesen beiden Interessensgruppen so geschlagen wird haben die ja gar kein Interesse.
00:53:18: Und wundern sich ehrlich gesagt ein bisschen warum sich eine Verwaltung, eine Exekutive so einmischt in dieses Vertragsverhältnis zwischen Mietter- und Vermeeter mit Verlaub wo der Staat gar nicht reingehört?
00:53:30: Also wenn sich jemand nicht an Recht und Gesetz hält dann muss der Staat regeln.
00:53:34: aber er ist jetzt nicht dafür da permanent Mieteberatungskurse zu machen oder irgendwelche Volksaufklärung zu betreiben, das ist nicht die Aufgabe.
00:53:43: Was hier in Berlin überhand nimmt, hier gibt es ja soweit ich weiß eine eigene, wie sagt man einen eigenen Arm?
00:53:48: Eine eigene Büroeinheit, die quasi Mietverträge prüfen, wenn man das möchte.
00:53:52: Okay.
00:53:52: Genau und ich würde mal sagen, dass ist jetzt keine Aufgabe für die Verwaltung.
00:53:57: Wenn der Mieter das Gefühl hat er... zahlt so Unrecht zu viel Miete, kann er zum Mieterverein gehen.
00:54:04: Dafür gibt es den Mietervund.
00:54:05: Ja.
00:54:06: Dafür kann er zu Recht auch seine Rechte durchsetzen.
00:54:10: Das ist dann auch legitim.
00:54:11: dafür haben wir ein existierende soziales Mietrecht.
00:54:14: aber ich glaube das ist nicht die Aufgabe da einseitig permanent zu zündeln und diese Dinge einfach immer weiterzutreiben.
00:54:21: Und die amtierende Bundesregierung hat jetzt mehrere Anläufe gemacht von der der Indexmiete die jetzt weiter eingeschränkt wird ja Bis zu eine Reform des Mietwucherparagrafen, jetzt soll das Vorkaufsrecht zurückgeholt werden.
00:54:36: Also dass Kommunen in sozialen Erhaltungsgebieten schneller Immobilien erwerben können die ein privater Verkäufer mit einem privaten Käufer versuchen zu verhandeln und dann auch... beim Notarzt zu beurkunden.
00:54:51: Da soll jetzt die Kommune ein sogenanntes Vorkaufsrecht wieder bekommen, ist übrigens auch höchstrichtig mal untersagt worden im Jahr- und Zwanzig vom Bundesverwaltungsgericht.
00:54:59: das wird jetzt zurückgeholt.
00:55:01: Und übrigens ganz interessant da sieht man auch so die Geisteshaltung.
00:55:04: es wird vermutet dass der Vermieter in Zukunft sich möglicherweise nicht an diese soziale Erhaltungssatzung hält Auch wenn das jetzt aktuell völlig satzungskonform genutzt wird.
00:55:17: dieses Gebäude, aber allein durch die Tatsache dass es in Zukunft so nicht sein könnte darf dann in Zukunft das Vorkaufsrecht ausgeübt werden.
00:55:25: So zumindest möchte das die Bundesregierung mit der sogenannten Bau-Gesetzbuchnovelle, die ist jetzt ganz aktuell in der Diskussion und das ist genauso der Punkt wo wir als Immobilienwirtschaft feststellen eigentlich ist unser Markt ganz intakt.
00:55:38: ja
00:55:38: dass die Hauptsorge ist aber das Thema Regulierung Und das sagen eigentlich fast alle Akteure, national wie international.
00:55:46: Also der Hauptrisikobereich ist nicht mehr die Immobilienwirtschaft an sich, sondern Hauptrisikkopunkt ist Regulierung.
00:55:52: Risiko Nummer zwei sind Zinsen und die haben sich ja nun auch jetzt aktuell verändert.
00:55:56: Ja, das ist natürlich ein Thema aber da merkt man schon also wenn die Politik meine Zeit lang einfach nichts täte dann wird es diesem Markt besser gehen
00:56:05: oder zurückrollen würde.
00:56:06: Das ist für Unternehmer ehrlich gesagt eine wichtige Erkenntnis.
00:56:09: Wie gehe ich damit um?
00:56:11: in einem Markt, den natürlich hochreguliert ist.
00:56:13: Ich kann ihn nicht verändern.
00:56:16: und was heißt das jetzt für mich als Unternehmer?
00:56:19: Also ich kann mich da zum Beispiel nur wenn wir im Verkauf sind auch mit meinen Mitarbeitern drauf einigen.
00:56:25: Wir kämpfen leidenschaftlich Für bessere Rahmenbedingungen.
00:56:30: daher ehrenamtliches Engagement kann nur jedem raten dass das zu tun
00:56:33: unbedingt.
00:56:34: aber Als unternehmer wiederum muss ich mich zurück besinnen auf das wofür ich Verantwortung habe Und das sind nicht die Bedingungen da draußen, sondern das ist quasi alles was auf meinem Schreibtisch liegt.
00:56:45: Also dafür muss ich dann Verantwortung übernehmen.
00:56:47: zu erwarten dass da draußen in der Großwetterlage sich maßgeblich es ändert, dann warte ich lang und Hoffnung ist keine Strategie.
00:56:55: Da müssen wir natürlich sehr genau überlegen wie wir halt mit diesen Kalamitäten umgehen wie ich mich dazu recht finde.
00:57:01: und das ist eigentlich das was für so täglich mit Investoren Käufern wie Fairkäufern wir sprechen.
00:57:05: Ich wollte gerade sagen, du gehst ja wenn du etwas investierst in einer gewissen Erwartungshaltung daran.
00:57:10: und ich meine wir reden hier schon von Eigentum.
00:57:13: Und man denkt ja man kann ein Eigentums machen was man will.
00:57:16: das Herr Berlin gibt es ja Milieuschutzgebiete zum Beispiel.
00:57:19: da ist es dir als Eigentümer also du wohnst mit deiner Familie in der Eigentomswohnung untersagt aus einem hundert Jahre alten Stand WC einen Wandhängnis WC zu machen was modern wäre oder den Badheizkörper einzubauen.
00:57:32: damit verstößt du gegen Gesetze.
00:57:35: Das ist schon Wahnsinn.
00:57:37: Wir schreiben den Leuten vor, ob sie einen Wandhängen Handtuchheizkörper anbauen dürfen oder nicht.
00:57:45: Ob ein WC aus der Wand rauskommen mit einem Vorwand-Element wie es heute modern und normal ist?
00:57:50: Oder ob eine Fußbodenheizung da rein kann... das ist wirklich krass!
00:57:53: Also das ist so'n harter Eingriff.
00:57:55: Das kann ja nicht die Lösung sein.
00:57:57: Wo auf der Welt funktioniert dann harter Eingriff in Wohneigentum?
00:58:00: Also gerne ich nehme gute Beispiele immerher damit.
00:58:03: Ich komme aus der DDR.
00:58:05: Bei uns hat sich das geklappt.
00:58:07: Also fast alle internationalen Märkte kennen Städte, wo Immobilienmärkte vor allem kommunal hochreguliert sind.
00:58:14: Also London ist ein regulierter Immobiliemarkt Paris, Wien, Stockholm volle Katastrophe weite Bereiche von New York also da gibt es schon hohe Einflüsse.
00:58:25: weil natürlich viele Städten viele Mieter haben häufig von der Stadtregierung her eher links regiert sind führt übrigens auch dazu dass Investoren aus dem Ausland, unsere Diskussion die wir beide ja auch gerade leidenschaftlich führen mit ein bisschen mehr Gelassenheit sehen.
00:58:42: Weil diese Regulierung nicht in Eignung aber alles andere natürlich auch aus anderen Städten kennen.
00:58:51: und jetzt so Zweckentfremdungen Milieuschutz Wahnsinn und so das nehmen sie gar nicht so zur Kenntnis wie wir weil die sagen kenne ich doch In Katalonien oder im Baskenland ist das genauso verrückt.
00:59:04: Und in Stockholm muss der Mieter, wenn er da auf so einer Warteliste ist, zwanzig Jahre auf eine Mietwohnung warten und so.
00:59:09: Also ganz irre regulierte Immobilienmärkte... Ist doch
00:59:13: länger als Tramant oder Wartbrück für uns an DDR!
00:59:15: Siehst du mal?
00:59:17: Das sieht man ja wohin Regulierung führt.
00:59:18: also das kennen die aus anderen Städten auch und deswegen gibt es ja durchaus größere Investoren, die jetzt wieder zurück nach Deutschland kommen Potenzial für Investitionen schon auch sehen.
00:59:30: Und ehrlich gesagt, bei alledem was nicht läuft und die kennen das deutsche soziale Mietrechtlimitrale sehr genau also da ist jeder im Detail informiert.
00:59:40: Die sagen wir naja trotzdem ist aber Deutschland für uns ein interessanter Investitionsmarkt weil die Mieten immer noch niedrig sind, weil Berlin Hauptstadt der größten Volkswirtschaft Europas, Deutschland dominierende Volkswirtschaft Europa eigentlich unterbewertet ist, Immobilien relativ günstig sind und deswegen ja, ehrlich gesagt mehrere große Institutionelle wieder auf dem Sprung in den Markt sind oder schon da sind.
01:00:06: Und das finde ich ganz interessant!
01:00:07: Also der Blick von außen ist manchmal ein anderer als die, die wir sozusagen mitten im Markt sind.
01:00:13: Manchmal auch ein bisschen schimpfen so über die Verhältnisse.
01:00:16: aber was sehen also die?
01:00:16: Die vom Außen kommen anders als wir und sie relativieren es halt.
01:00:20: Das heißt internationale Käufer kommen zurück Sehen auch wieder Berlin, sind immer noch eine prosperierende tolle europäische Hauptstadt die ja immer noch günstiger ist als London Amsterdam oder Paris.
01:00:30: Das darf man auch nicht vergessen.
01:00:32: Also in Summe haben wir eigentlich hier das ist nicht unattraktiv aber es könnte trotzdem schlauer und besser gemanagt werden.
01:00:38: Und wir brauchen Neubau?
01:00:39: Achtundzwanzig Ausrufe zeichen
01:00:40: Ja.
01:00:40: jetzt sehe ich Frage was machen wir jetzt in diesem Investitionsmarkt?
01:00:45: also Nicht zu investieren Ist glaube ich keine Alternative.
01:00:51: Ich nehme mal als Zeugen dafür dass der Der optimale Zeitpunkt natürlich nie da ist, den Vorstandsvorsitzenden einer sehr großen Privatbank in Berlin der sagte na die Vermögensten meiner privaten Kunden sind eigentlich alle mit Immobilien vermögend geworden.
01:01:09: Das kommt ja dann über die Jahre und Jahrzehnte und es also nicht nur der Rückspiegel der letzten zehn Jahre.
01:01:14: und nun muss man feststellen dass das auch so ein altes West-Berlin noch zu Zeiten der Teilung ein hoch regulierter Immobilianmarkt war.
01:01:21: So Sozialismus war ja im Osten wie im Westen, was den Wohnungsmarkt anging.
01:01:26: Wenn auch anders aber es war immer ein hochregulierter Markt und trotzdem haben sich diese Immobilienvermögen fantastisch entwickelt.
01:01:33: Deswegen glaube ich das ist für viele Unternehmer ganz wichtig ist dass sie sich Gedanken machen wie sie denn auch investieren.
01:01:41: also ich will gar nicht den Werbe-Jingle für Immobilie an der Stelle klingeln sondern eher auch mal überlegen Denn richtig, dass viele Unternehmer vor allem ihren Vermögenswert in der Firma haben.
01:01:54: Im eigenen Unternehmen und da vielleicht wenn sie Aktienanteile was auch immer haben ein Großteil ihres Vermögens haben hoffentlich sehr gut verdienen.
01:02:03: Hoffentlich ein schönes zu versteuendes Einkommen haben tollen Gewinnerzielen.
01:02:08: aber meine Erfahrung zeigt vermögend geworden sind die meisten nicht durch Ihren gewerblichen Gewinnen oder durch Ihr Einkommen sondern vermögen geworden sind die allermeisten, ehrlich gesagt durch Investitionen.
01:02:20: Unter anderem in den Kapitalmarkt unter anderem im Immobilien oder unteranderem durch andere Investments.
01:02:26: und das ist halt bei Immobilie so einfach im Verhältnis ja du musst wenig wenig verstehen Du kannst es machen.
01:02:32: deswegen hat das eine hohe Attraktivität.
01:02:35: Und die die geringe Schwankungsbreite trotz aller Regulierung ist schon nach wie vor sehr attraktiv und ich entdecke jetzt viele Unternehmer Die die tolles Einkommen haben die eigentlich stark investiert sein müssten es aber eigentlich nicht sind.
01:02:51: Und dann glaube ich entsteht eine Asymetrie und insofern weiß ich gar nicht wie deine Erfahrung hier mit deinen Gesprächspartnern ist, wie stark investierte die im Regelfall sind.
01:03:00: Zu wenig!
01:03:02: Da glaube ich ist ein Punkt ja?
01:03:04: Wenn jetzt einer sagt lasst mich doch mit Immobilien in Ruhe, ich gehe voll in den Aktienmarkt soll er tun, aber er muss das eben auch tun und mit der gleichen Konsequenz.
01:03:12: Mein Vorteil war jetzt, ehrlich gesagt, mein thirty Jahren gewerblicher Tätigkeit Dass ich eigentlich immer dann, wenn Geld auf der hohen Kante war.
01:03:18: Ich das quasi weggenommen habe in eine Immobile investiert habe und da war es aber auch vergraben.
01:03:25: Ich konnte nicht mehr drauf zugreifen.
01:03:27: Und also zwangssparen würde man das vielleicht haben... Ein hartes
01:03:29: Sparbuch genau!
01:03:30: Beim Endverbraucher nennen, der jetzt ne Eigentumswohnung hat.
01:03:34: Also ist es beim Immobilieninvestor am Ende des Tages auch.
01:03:37: Der große Vorteil ist ja, ich hab hier immer geleveraged.
01:03:40: Ich hab ein Großteil mir von der Bank finanzieren lassen Auch wenn jetzt mein persönlicher LTV deutlich unter vierzig Prozent ist.
01:03:48: Also das
01:03:48: müssen wir erklären, LTV heißt
01:03:50: Loan to Value also der fremdkapital Anteil bei dem Immobilienverständen?
01:03:56: Und wenn der bei hundert Prozent ist, gehört quasi hundert Prozent des Immobilienwertes der Bank.
01:04:00: Ja und wenn er bei null Prozent ist gehören alles mir.
01:04:02: mit
01:04:02: vierzig Prozent bist du sehr gut.
01:04:04: dabei muss man.
01:04:04: das
01:04:04: ist relativ niedrig.
01:04:06: je höher desto sinnvoller auch unter steuerlichen Gesichtspunkten.
01:04:09: je niedriger desto sicherer weil dann den bank nie sagen kann Menscherschick.
01:04:14: jetzt haben sich aber mal die Bedingungen verändert.
01:04:16: Der immobile markt boomt nicht mehr so ihr Erwerbseinkommen Ist nicht mehr wie es früher Mal war.
01:04:20: Dann ist man natürlich weniger Sagen wir unter Unterbeobachtung einer finanzierenden Bank gibt mir Freiheit.
01:04:27: Führt vielleicht dazu, dass man ein Haus weniger hat als andere aber man schläft eben sehr gut.
01:04:32: also das könnten glaube ich viele immobilienunternehmer auch frühzeitig machen.
01:04:36: Also früh anfangen nicht so spät ist glaube ich auch einen Punkt.
01:04:39: Viele warten ja auch mit Investitionen wahnsinnig lange und dann ist es möglicherweise auch zu spät.
01:04:44: diese Zinseszinseffekt ist halt riesig wenn man früh anfängt zu investieren.
01:04:48: und da glaube ich ist ein Punkt wo ich denken würde Mittelständler müssen mehr für ihre Eigenvorsorge für ihre Investments tun.
01:04:56: Und da, ehrlich gesagt merke ich, dass wir ein ganz hohes Gehör haben.
01:04:59: Denn Eigenverantwortung ist ja nicht nur für die eigene Firma und für die Mitarbeiter... ...und für die Familie.
01:05:03: so eine Eigenverordnung ist auch fürs eigene Vermögen nachzudenken.
01:05:07: Und viele kümmern sich ums eigene Vermoegen eben nur mit dem Bruchteil ihres Arbeitsreinsatzes,... ...aber schmeißen sie halt mit voller Kraft in ihre Firma.... Und nicht für sich selbst.
01:05:20: Wollte
01:05:20: ich gerade sagen, die meisten Unternehmer sind wahnsinnig long in ihrer eigenen Firma und das ist der Großtier des Einkommens.
01:05:25: Ich hatte am Anfang versprochen dass wir immer über mobilen reden auch als Kapitalanlage ob die immer noch so sinnvoll und gut ist.
01:05:31: Wir machen es vielleicht mal auf.
01:05:31: meine Mitarbeiter frage mich ja soll ich mir eine eigene mobil kaufen?
01:05:34: also Die eigene Immobilie ist ja eigentlich ein relativ gutes Investment wenn man vielleicht auch ein bisschen Eigenkapital mitbringt weil sie die Miete die man heute vielleicht jemand anderen bezahlt Umwandelt in einer Miete ein eigenes Sparbuch, wo man einen Teil der Kaltmiete eben in Tilgung steckt und ein Teil der kaltmieten den Zins, der sehr wahrscheinlich dem Darlehen dient was man aufnehmen musste.
01:05:55: Jetzt nehmen wir mal die Brille bisschen weiter nach oben.
01:05:57: Unternehmer.
01:05:58: Unternehmer hatten gut laufendes Unternehmen verdient fünfhundertausend Euro im Jahr.
01:06:02: Kauft sich ein Mehrfamilienhaus für zwei Millionen Euro das kauft er sich privat.
01:06:06: Und zwei Millionen euro hat da leider nicht rumliegen.
01:06:08: Das heißt zwanzig Prozent hat er vielleicht an Eigenkapital.
01:06:11: Achtzig kommen von der Bank.
01:06:13: Da sind aktuell vier, fünf Prozent Zins drauf und man hofft das ein Haus für zwei Millionen Euro heutzutage irgendwas zwischen hundert, hundert, dreißigtausend Euro Miete erwirtschaftet.
01:06:23: Und dann ist der Deal immer noch.
01:06:24: nur da ich es richtig wiedergebe wenn du ein Haus privat kaufst Ich als Markus Seidel Dann kann dieses Haus nach zehn Jahren Wenn man so lange hat steuerfrei wieder verkauft werden.
01:06:36: Man hat in den zehn Jahren die Miete der zehn Jahre.
01:06:39: Mit dieser Miete bedient man die Bank und tickt auch immer etwas weg, das heißt die Mieter zahlen eigentlich für deinen Wohlstand mit.
01:06:46: Und du bildest über eine Immobilie ja auch die Inflation sehr gut ab weil wenn Preise steigen Preise für Baustoffe, die Handwerkerstunde und Co.
01:06:55: Steigen auch die Erstellungskosten einer Immobilien.
01:06:57: damit steigt also auch eine alte Immobilier weiter im Wert Und es gibt soweit, ich weiß noch steuerliche Abschreibfunktionen oder abschreiben Möglichkeiten.
01:07:05: Zwei Prozent des Immobilienpreises kannst du steuerlich geltend machen als Wertverlust jedes Jahr.
01:07:12: Das heißt das ist in Summe auch wenn es eine Mietpreisbremse gibt die sich ja im Preis auch heutzutage abbildet hat eine Immobilie viele Implikationen.
01:07:23: Steuerliche Implifikationen Vermögensaufbau Inflation bildet sie ab Die eigentlich toll sind die anderen Produkte nicht haben richtig.
01:07:30: Ja, ich glaube die Tilgung ist mit der Haupteigenschaft.
01:07:33: Also nicht mehr... Mein erstes Mehrfamilie rausgekauft habe, das waren viertausend Quadratmeter in Berlin-Neukölln.
01:07:39: Wo keiner in Berlin Neuköllnen kaufen wollte...
01:07:41: Also was ein großes Investment ist fürs Erste?
01:07:44: Viertausende Mal damit da kauf ich die Penis als Erstes!
01:07:46: Okay und du warst ja auch schon Profi
01:07:47: dann?!
01:07:48: Ja so Semiprofi also immer noch jung.
01:07:50: zwei Jahre davor ging ich auch mal zur Bank und dachte ich wusste nicht wie Kaufen geht und hatte dann exposé mitgebracht.
01:07:56: Du warst Markler
01:07:57: aber wusstest nicht wie irgendwie den Kaufen gehen.
01:07:58: Ich konnte nur verkaufen.
01:08:00: Konnte nicht investieren, es musste ja auch erst lernen.
01:08:03: zwischen Vermittler und selber Investor sein ist ja ein großer Unterschied.
01:08:06: Also ging ich mit einem dicken Exposé von dem noch größeren Haus zur Bank, mit sechstausend Quadratmeter... Und da sagte mir ein sehr höflicher Banker, der dachte wahrscheinlich der arme Irre.
01:08:15: was kommt denn der Junge dazu mir?
01:08:17: Dass das wohl noch nicht so richtig zu mir passen würde und man keine Gelegenheit sehe das zu finanzieren.
01:08:22: dann ging halt wieder nach Hause.
01:08:24: Das war so'n sechs Millionen Ticket
01:08:27: da.
01:08:27: Also gelernt, ah ja das geht dann also offensichtlich nicht.
01:08:30: Zwei Jahre später ging dann aber immerhin viertausend Quadratmeter was gut war und ehrlich gesagt ich wusste gar nicht dass Emillien im Wert steigen können.
01:08:41: Krass!
01:08:41: Ich kam gar nicht auf die Idee denn ich dachte ich kaufe das weil ich tätigen kann.
01:08:45: und wenn wenn ich so zwei zweieinhalb Prozent tilge gehört ja das Haus so zu zwei zweireinhalb prozent jedes Jahr mehr mir genau und ich ging gar nicht davon aus dass sich das im wert wesentlich ändert.
01:08:56: das war gar nicht Die Situation dachte ich mir, na wenn ich das dann finanziere und die Finanzierung ging auch da so knapp dreißig Jahre.
01:09:03: Dann gehört es ja in dreizig Jahren mehr Und dass ist durch die Mieteinkünfte dann dann abgestottert.
01:09:08: und ich fand das Elex hat hoch attraktiv mit Moderat im Eigenkapital Einsatz nachher ein ganzes Haus zu haben für das sich natürlich dreizig Jahre arbeiten muss Da auch Arbeit investieren muss.
01:09:19: aber Ich hätte nicht für das gleiche Volumen mehr ein Aktienpaket leisten können, denn es hätte ich ja hundert Prozent Cash kaufen müssen.
01:09:25: Genau habe ich einfach nur mit zehn, fifteen Prozent Eigenkapital damals ein relativ großes Haus gekauft Und dann wuchst es natürlich immer mehr in meine eigene Hand.
01:09:35: Weil die Bank aus der Erfahrung heraus immobilien als besonders sicher und wenig Volatileinschätzung im Gegensatz zur Aktien, deswegen begleitet sie so einen Immobilenkauf gerne mit seventy, achtzig, neunzig Prozent Fremdkapital weil die Bank sagt das ist eine Sicherheit.
01:09:48: also auch die Einschätzungen der Banken sind Immobilien sind toll!
01:09:50: Das ist ja nach wie vor so?
01:09:51: Ja Dann ist es tatsächlich so, dass wir den Schuldzinsenabzug bei vermieteten Immobilien natürlich nutzen können.
01:09:58: Also das... Hundert Prozent
01:10:00: der Zinsen
01:10:01: reduzieren
01:10:01: das Einkommen aus Immobilie.
01:10:03: Die Tilgung ist aber zu versteuern des Einkommens, wo die Abschreibung teilweise gegenläuft?
01:10:07: Ja
01:10:08: also Tilgungen sind ja auch Wertschöpfung.
01:10:09: klar gehört ihr dann mir an.
01:10:11: und wenn dann beispielsweise noch, das machen jetzt auch viele Eigentümer, wir feststellen, dass die sogenannte Restnutzungsdauer Kürzer ist, als der Gesetzgeber das so vorsieht.
01:10:23: Der Gesetzgebers
01:10:24: geht von fünfzig Jahren aus?
01:10:25: Bei zwei
01:10:26: Prozent
01:10:26: oder
01:10:27: bei zweieinhalb Prozent dann von vierzig Jahren.
01:10:29: wenn man feststellt die Immobilie ist schon in die Jahre gekommen hätte eine kürzere Restnutzungsdauer dann schafft man es eben auch da die Abschreibung zu erhöhen.
01:10:39: und dass alles zusammengenommen führt dazu dass es auch heute viele Objekte gibt die cashflow positiv aber steuerlich negativ sind.
01:10:48: also ich verdiene Geld Aber reduziere mein zuversteuernendes Einkommen.
01:10:52: Das ist natürlich die Traumsituation.
01:10:55: So lange du ein gutes Einkommen hast?
01:10:56: Solange
01:10:56: ich ein gutes Einkommen habe und deswegen muss man ja früh damit anfangen, damit die Dinge dann weitestgehend mir gehören wenn man vielleicht im gewerblichen unternehmerischen Umfeld nicht mehr so lange arbeiten will.
01:11:05: Irgendwann wird ja für alle wahrscheinlich die Phase kommen wo man da ein bisschen kürzer tritt.
01:11:09: also ich selbst will noch ein bisschen machen bin da also noch lange nicht am Ende.
01:11:13: aber das ist ja die Idee und Herr Merz
01:11:14: lässt dich auch nicht raus.
01:11:16: Ja, bei dem bin ich aber auch nicht behaftet.
01:11:17: Das ist ja der schöne Vorteil!
01:11:20: Wenn dann das Privileg kommt, dass der der Veräußerungsgewinnbesteuerung die nicht greift nach zehn Jahren und der Steuergewinnen ist dann halt oder der Veräuserungsgewinne ist dann steuerfrei... Warum
01:11:32: greift es nicht?
01:11:33: Weil eben nach zehn jahren diese Steuerfreiheit gilt
01:11:37: weil dir eine wird unterstellt dass du es langfristig auch, das kann man nach zehn Jahren ja auch sagen als Investment quasi vor dir hergetragen hast.
01:11:44: Genau und jetzt erlebe ich zum Beispiel ganz viele private Familien die heute ihre Objekte veräußern weil sie Gewinn mit Namen realisieren, die in den letzten zehn, fünfzehn, zwanzig jahren passiert sind.
01:11:56: Die Objekten haben sich einfach ganz toll im Wert entwickelt und haben sich jetzt in den deutschen Großstädten verdoppelt, verdreifacht, verfierfacht
01:12:04: aber auch wegen höheren Bauerstellungskosten.
01:12:07: also die Inflation Und die
01:12:10: Mieten haben sich entwickelt, wie ja jeder weiß.
01:12:12: Also da ist ein Inflationsschutz drin vielleicht nicht hundert Prozent aber es ist einen Inflationenschutz vorhanden.
01:12:18: Die Annuität und die Schulden bleiben aber ja nominal gleich.
01:12:23: Die Inflasion hat die Mietin nach oben entwickelt und dann habe ich eine weit getilkte Immobilie und der Veräußerungsgewinn ist steuerfrei.
01:12:34: Das ist natürlich eine Cash-Time, die wenige auch Unternehmer in ihrem Leben so erleben.
01:12:39: und wer jetzt mehrere Häuser hatte oder auch Erbengemeinschaften.
01:12:42: Für sie ist das ne tolle Situation.
01:12:45: also es gibt echt motivierte Verkäufer heute im Markt weil die nicht müssen sondern weil die wollen weil sich die Werte einfach toll entwickelt haben.
01:12:53: Und ich glaube dass diejenigen die heute auch privat oder als Unternehmer parallel zum zur Firma auch investieren Dass die in zwanzig dreißig vierzig Jahren ein ähnliches Erlebnis haben.
01:13:03: Also die struggeln alle mit Regulierung, was wir jetzt ausführlich besprochen haben.
01:13:08: Das wird auch nicht aufhören.
01:13:09: also das wird weiter so gehen.
01:13:10: Die Regulierungswolke hat sich einfach nicht abgeregnet, nicht in der Finanzindustrie, nicht im mobile Markt aber fast alle Wirtschaftsbereiche leiden ja nicht unter zu wenig Staatseinflussion und unter zu viel ist bei uns eben auch so.
01:13:22: Und trotzdem es nichts zu tun wäre ein großer Fehler aus meiner Sicht.
01:13:26: Ich glaube es ist halt so schön einfach das mit Immobilien zu tun.
01:13:30: ich kann Einfluss nehmen auf mein Haus Wenn ich jetzt eine Aktie habe, ich kann auf diesen Konzernen keinen Einfluss nehmen.
01:13:34: Auf seine Geschäftspolitik.
01:13:36: aber wenn ich es in allen Wohnungen einbau küchen einbaue, erhöhe ich sie im Wert und wenn ich die Fassade mache dann erhöhe sich im Wert.
01:13:41: da kann Ich Einfluß draufnehmen.
01:13:43: also für mich als Unternehmer passt das gut.
01:13:45: ja wenn du gefragt hast ob deine Mitarbeiter Jetzt eine Eigentumswohnung kaufen sollen oder nicht?
01:13:50: Also ich würde sagen man muss relativ früh anfangen mit einem ersten Investment und wohlgemerkt, es kann eine Immobile sein.
01:13:58: Es muss keine Immobilie sein.
01:14:00: Welchem
01:14:00: Alter?
01:14:00: So
01:14:00: früh wie möglich.
01:14:01: Okay so weit man Geld verdient.
01:14:03: Also ich glaube ja und soweit man bankable ist also soweits das Halbzeit funktioniert.
01:14:08: Und es kann am Anfang auch ne wirklich kleine Wohnung sein und es darf auch ne einfache Lage sein und das muss jetzt nicht die Premiumslage sein.
01:14:15: Und
01:14:15: man muss auch nicht selbst drin wohnen.
01:14:18: Die alle meisten gucken unter diesen Selbstnutzeraugen dahin.
01:14:21: aber Da wo muss ihr den Fisch mecken?
01:14:23: und ich würde sagen einfache mittlere Lage, wo es einen ordentlichen mittleren Wohnungsbestand gibt.
01:14:28: Und die Wohnungsnachfrage dauerhaft vorhanden ist... Ja!
01:14:32: ...da passiert mir in den deutschen Großstädten, in den Oberzentren und den Universitätsstädte erst mal nichts.
01:14:37: Dann machst
01:14:37: du im Berlin- und dem Brandenburger Umland auch nix
01:14:39: falsch?
01:14:39: Vielleicht die Nachfrage groß aber das gilt eben nicht nur für Berlin und Brandenburg sondern eben für alle Oberzentre, alle Unistädte, alle Akklamerationsräume, wo die Demografie positiv isst Bitte nicht kaufen hinter den sieben Bergen bei den siebenswergen, da wo wir halt eine Demografie-Problem haben.
01:14:55: Da macht es mit Sicherheit keinen Sinn.
01:14:56: Da kann man privat wohnen.
01:14:58: Das ist dann auch schön aber eben bitte nicht als Investment.
01:15:02: Aber wenn man damit früh anfängt, dann ist mir glaube ich ne Lage nach zehn Jahren vielleicht wieder erfolgreich zu verkaufen.
01:15:07: die Bank kennt einen als soliden Bankkunden Dann finanziert sie mir auch in der zweite Wohnung und dann in dritte Und da beginnt so ein So ne Investition nebenher.
01:15:18: Ich guck jetzt mal nicht mit Unternehmeraugen, sondern mit Arbeitnehmeraugend drauf.
01:15:22: Dann habe ich vielleicht meine gesetzliche Rentenversicherung?
01:15:25: Dann hab' ich vielleicht eine betriebliche Altersvorsorge?
01:15:27: Dann haben wir vielleicht ne kleine Lebensversicherung und hab' aber auch noch drei Eigentumswohnungen?
01:15:30: Dann steht jedenfalls der, der vorgesorgt hat viel, viel besser da als der, das halt nicht gemacht hat!
01:15:36: Und wie immer es kommt darauf an was du tust und nicht auf das, was du gerne möchtest... ...und insofern kann man eigentlich nur allen zurufen macht das, auch wenn er als Unternehmer schon wirklich weit seid Aber vergesst eben diese Eigeninvestitionen nicht.
01:15:50: Und ich kenne wirklich niemanden, dem eine Eigentumswohnung bisher geschadet hat, wenn er sie lange gehalten hat?
01:15:57: Und nun haben wir den selben Fehler gemacht.
01:15:59: Wir beide haben zuerst unser Haus, unser Privathaus gebaut und erst danach in mehr Familienhäuser und Immobilien investiert.
01:16:05: Eigentlich ist es andersrum besser wenn man ehrlich ist.
01:16:07: Aber eigentlich ist das nicht so dass man zuerst die eigene schöne Wohnung kauft oder das eigene schöne Haus baut sondern wenn man's aus finanzmatematischer Sicht betrachten würde müsste man eigentlich erstmal ein fremdes Eigentum investieren also dem anderen Leute wohnen und dafür bezahlen und für dich damit quasi Vermögen aufbauen.
01:16:22: Das ist eigentlich
01:16:25: Also.
01:16:25: das heißt jetzt haben wir den Unternehmer der aktiv ist, der sich in seiner Firma einbringt.
01:16:31: Der Unternehmer, der auch investiert, dass sie auch ein unternehmerisches tun.
01:16:34: und jetzt haben ja auch über Rahmenbedingungen gesprochen die uns vielleicht nicht so gefallen aber dann wäre es ja auch wichtig, dass man sich da auch einbrinkt und da auch wieder als Unternehmer was tut und sich nicht wegduckt.
01:16:45: Das ehrlich gesagt wäre mir ein großes Anliegen.
01:16:47: also wenn einer sagt naja verstehe ich das jetzt, ich investiere aber die Rahmenbedinger fallen mir immer noch dann halt nicht abends zu Hause vor der Tagesschau mit geballter Faust sitzen und schimpfen, sondern dann halt aktiv werden.
01:16:57: Und das kann man ja an vielen Stellen tun.
01:17:00: Ich glaube übrigens auch jetzt in meiner Welt im mobilen Wirtschaft wenn einem diese Umstände nicht gefallen Dann bitte nicht nur von Unternehmer zu Unternehmer darüber reden.
01:17:09: Die Mitarbeiter die bei uns gutes Geld verdienen werden ja in ihren Familien diskutieren und werden möglicherweise nicht alle Strammen sozial- marktwirtschaftlich denken.
01:17:20: Und auch in diesen Familien wird das anders diskutiert, aber da auch über die Sachverhalte zu sprechen.
01:17:27: Denn ich erlebe ja häufig dass es eine hohe Diskrepanz gibt zwischen dem was der CEO so denkt... ...und dem wahrscheinlich etwas was die Mitarbeiter auch Zuhause so so diskutieren.
01:17:34: Aber das Gefühl dafür zu erreichen, guck mal Leute wir sitzen ja wirklich buchstäblich in einem Boot Das wäre ein Aspekt.
01:17:43: also gemeinsam kommunizieren.
01:17:45: Aber zum Beispiel auch, ich hab das häufig erlebt wenn es dann so um Medien ging.
01:17:49: Dass sich viele Unternehmer zurückziehen und nicht artikulieren wollen.
01:17:54: Die wollen sich nicht einbringen in die Diskussion!
01:17:56: Die wollen sie sich nicht verbrennen.
01:17:58: Und wenn man dann bei Günther Jauchhardt aber fair meibrit illener sitzt kommt er ja dahin weil man gegrillt werden soll.
01:18:04: Das ist schon klar.
01:18:06: dann muss man sich natürlich darauf vorbereiten, dass das nicht passiert.
01:18:10: Und wie immer muss man eben gucken, dass man selbst nicht der Buhmann ist, sondern muss man möglicherweise auf die politischen Verhältnisse eingehen und die Deutschen wollen immer den Schuldigen.
01:18:18: Dann muss man halt gucken, daß man selbst Nicht-der-Schuldige isst.
01:18:21: Klingt ein bisschen nach Blame Game aber die Deutschen sind so... Also guck es passiert irgendwie einen Unglück und fragen alle um wer ist schuld?
01:18:27: Es gibt irgendwie ein Hochwasser und schon nach vierzehn Stunden fragen alle und wer ist Schuld!
01:18:32: So finden auch diese Diskussion statt.
01:18:34: also alle suchen Schuldigen und wenn man das weiß dann war mein Ziel immer, also ich gehe da nicht als Schuldiger raus und ist auch jedes Mal gelungen.
01:18:40: Und deswegen kann ich eigentlich nur allen Unternehmern die jetzt auch sagen, ich würde gerne ein bisschen mehr für bessere Rahmenbedingungen in meiner Branche tun, auch nur zu raten ja geht da rein!
01:18:50: Was für mich wenn ich das noch sagen darf...
01:18:52: Alles das zu sagen.
01:18:53: Ganz interessanter Punkt ist Die Unternehmer beobachtet es mal in so Talkshows oder auch öffentliche Diskussionen.
01:19:00: Da sitzt du im Linker positioniert sich knallhart und fordert seine Position zu ein hundert Prozent.
01:19:07: Und der Bürgerliche oder der Unternehmer beugt sich dann so rüber und sagt, na ja eigentlich wollen wir das gleiche wissen sie?
01:19:15: Und dann modifiziert er das ein bisschen.
01:19:17: Das würde dem Linken nicht im Traum einfallen, sich zu den Bürgerlichen rüberzubeugen und zu sagen, na eigentlich will ich das Gleiche wie Sie nie.
01:19:23: Der vertritt seine Position zur Einhundert Prozent.
01:19:25: die Frage ist ja warum tun wir Unternehmer, Haften, leiden haften Hunderte Familien sozusagen damit ernähren.
01:19:35: Warum tun wir das nicht gleichermaßen und sich da einbringen?
01:19:38: Und eben nicht den angry old man oder den angry young men spielen?
01:19:43: der Der sich aufregt über Rahmenbedingungen aber sich dann nicht Bereit ist und bereiterklärt sich da einzubringen.
01:19:52: Das ist ein punkt der fehlt mir und ich glaube dass wir wirtschaftsleute dazu teil untermotiviert sind, dass wir manchmal auch ein bisschen zu feige sind.
01:20:01: Vielleicht zu bequem.
01:20:02: Manchmal auch ein bißchen zu satt.
01:20:04: und wenn das aber so ist, dass WIR uns nicht artikulieren dann reden halt bloß die anderen und es darf nicht passieren.
01:20:11: Hundertundtausendprozentig war was du sagst.
01:20:14: Du hast recht!
01:20:15: Die meisten Leute ducken sich weg.
01:20:17: Sie wollen das nicht sie haben die Resilienz nicht dafür.
01:20:19: Auch gegen Windauszahlen ist auch wie du sagest Wir suchen alle immer Lösungen.
01:20:25: Der Linke beharrt auf seiner extremen Position, will vielleicht gar nicht verstehen was der Andere sagt.
01:20:28: Wir müssen in den Dialog kommen.
01:20:30: ohne Dialog gewinnt einfach der der am lautesten ist.
01:20:33: Also der Klüger hat recht.
01:20:36: Das ist schön aber den dumm machen zu lassen es halt auch nicht die geilste Entscheidung für alle.
01:20:40: und dann gibt's ja vielleicht noch eine zweite Ebene wenn man dann in der Möglichkeit Ist auch mal mit politisch Verantwortlichen zu sprechen Und jeder weiß ja auch, wer sein Wahlkreis abgeordneter ist.
01:20:50: Also da kann man ja hingehen.
01:20:51: Das ist jetzt keine Barriere.
01:20:53: Man muss jetzt nicht beim Wohngipfel im Kanzleramt sitzen und wie ich das jetzt ein paar Mal hatte... Man muss nicht für Bandspräsidenten sein um mit Menschen zu sprechen.
01:21:02: Das kann ja von der Kommune über den Landtag bis zum Bundestagsabgeordneten laufen.
01:21:06: Und dann ehrlich gesagt die mit Wirklichkeit konfrontieren.
01:21:10: Nicht mit einem weltanschaulichen Bekenntnis sondern Wenn du Politik das und das machst, dann hat es für mich in der Praxis folgende Auswirkung.
01:21:19: Also so wenn Politik auf Wirklichkeit trifft, so heißt ja auch eine Fernsehsendung.
01:21:24: Dann glaube ich, hat das ne ganz hohe Authentizität und das können wir alle Unternehmer machen.
01:21:28: Sobald wir im Dialog mit denen sind und den Dialog müssen wir manchmal auch suchen, dann müssen die einfach auch anschreiben.
01:21:34: aber dafür sind wir Unternehmer und keine Unterlasse.
01:21:36: also wie können die ja kontaktieren?
01:21:39: Und dann halt nicht als Glaubensbekenntnis, sondern als Folge.
01:21:42: Wenn ihr so und zu handelt, egal in welcher Branche, egal, in welchem Themenfeld, dann hat das folgende Auswirkung.
01:21:48: Und wenn man da in ruhigem Ton aber klar in der Sache argumentiert?
01:21:53: Ich glaube, dann erreicht man auch mehr, als man denkt – zumindest schafft man eine Achtsamkeit für die eigene Position.
01:21:59: Ja!
01:22:00: Da würde ich wirklich jeden gerne motivieren, dass das mehr zu machen.
01:22:03: Ich glaube es ist eine Aufgabe von uns Unternehmern, uns da mehr einzubringen, denn sonst reden nur die anderen.
01:22:09: Also der Zuhörer, Zuschauer, Zuhöhrerin dieses Podcast merkt schon.
01:22:12: Der Jürgen ist sehr, sehr versiert.
01:22:14: das liegt auch darin ein bisschen zu kurz gekommen wie ich finde.
01:22:18: Also Arbel, du ein wahnsinnig erfolgreicher Unternehmer bist.
01:22:20: Vor kurzem Angeschnitten, ihr habt dreitausend Transaktionen begleitet.
01:22:24: Das hast ja auch gesagt die Häuser liegen so im Bereich zwei bis sieben Millionen Euro.
01:22:28: das heißt wir reden hier schon für eine Zahl die größer ist als fünf Milliarden Euro, die ihr so bewegt habt.
01:22:34: Ihr seid ja auch wahnsinn nicht erfolgreich in dem was ihr tut und dazu hast Du ja diverse Ämter besetzt?
01:22:39: Was hast Du alles gemacht quasi um auch der Branche eine Stimme zu geben und selber auch etwas zu verändern?
01:22:45: Was hattest Du also als Begleiter den letzten Jahren?
01:22:47: Ja, unter anderem war ich im Immobilienverband IVD die Immobilientunternehmer stark aktiv.
01:22:52: Da war ich zwanzig Jahre Präsident und Vizepräsident und habe an verschiedenen Formen von Gesetzgebungen, Anhörungen, Bundestagsgesprächen... Der größte Verband?
01:23:03: ...und so mitgemacht.
01:23:04: Genau!
01:23:04: Das ist der größte Unternehmensverband der Immobiliewirtschaft wo Developer-, Entwickler-, Investoren-, Makler-Verwalter Sachverständige zu Hause sind, bin in anderen Organisationen aktiv.
01:23:16: Jetzt nach aktiver Phase im IVD, wo ich jetzt Ehrenpräsident bin.
01:23:20: Also das mache ich wirklich mit viel Freude.
01:23:22: Ich bin in Berliner Gutachterausschuss und in verschiedenen anderen Gremien und habe den Eindruck es ist gut wenn man im Markt unterwegs ist denn aus all diesen Gesprächen wird man ja nicht dümmer, man wird sehr schlauer.
01:23:35: Man lernt tolle Persönlichkeiten kennen tue ich im Beruf ohnehin, weil wir es mit ganz vielen wirklich wundervollen Auftraggebern zu tun haben.
01:23:43: Die ja auch an sich schon super Gesprächspartner sind.
01:23:46: Das ist das eine Privileg und das andere aber ist Ehrenamt macht schlau, sich halt einfach einzubringen da wo man Lust hat bei welcher Initiative Vereinverband auch immer.
01:23:54: Ich habe dich ja Immobilienflüsse genannt.
01:23:56: Es ist schon so, dass du die letzten zwanzig Jahre aktiv mitgestaltet hast.
01:24:01: Da saßen auch Merkel mit am Tisch und alle, die man aus dem Fernsehen kennt,
01:24:05: d.h.,
01:24:06: wenn es um das Thema Immobilie, Immobilianwissen neuer Wohnraum, alter Wohnraum und Co.
01:24:10: geht, dann wirst du sehr gerne zur Rate gezogen.
01:24:13: Das ist so!
01:24:14: Und da vermittelst du dir auch Wissen?
01:24:16: Dann machen wir uns nichts vor.
01:24:17: Es ist ja nicht so, dass der Politiker jetzt ohne Ende beschlagenes Rundtunus-Thema Immobilien.
01:24:21: Sondern du sagst wenn das passiert wird auf der anderen Seite das passieren.
01:24:25: Das ist die Wechselwirkung der Dinge.
01:24:26: also du bist da auch, bist du irgendwo Dozent oder Professor?
01:24:30: Oder ist es nichts was dich reizen würde?
01:24:32: Ja es gibt rund um diesen Immobilenverband auch zwei Akademien die heißen Deutsche Immobilianakademie und Europäische Immobilie Akademie.
01:24:39: aber ich habe das aufgehört da auch noch Dozent zu sein weil's dann irgendwann den Tagesablauf sprengt.
01:24:46: Ich glaube übrigens, wenn wir mit der Politik reden ist es halt nicht so dass man den nur einmal den Sachverhalt erklären muss wie das ja manche Unternehmer sagen.
01:24:53: Den muss man doch nur einmal erklären wie das funktioniert und dann haben die so verstanden.
01:24:57: Das muss dir nur einmal richtig gesagt werden.
01:24:59: So aber ehrlich sagt funktioniert das nicht sondern... Dafür ist
01:25:02: auch die Wechselfrequenz dort zu hoch?
01:25:04: Ja
01:25:05: Und eigentlich ist es ein Stück weit wie in unserem Leben als Immobilien Mediator als Vermittler, wir vermitteln ja auch wie so ein Brückenbauer zwischen zwei Seiten und da habe ich die eine Seite und die andere Seite.
01:25:20: Und ich werde möglicherweise nicht hundert Prozent erreichen aber wenn ich im Brücke baue muss hier von beiden Seiten ausbauen.
01:25:26: Man muss natürlich auch der Gesprächspartner bereit sein stückweit selbst in den Brücke zu bauen.
01:25:30: also ich brauchte eine gewisse Grundoffenheit.
01:25:32: das geht nicht mit allen.
01:25:33: manche machen auch komplett zu da ist dann Wissenstransferen nicht möglich So ein Brückenbauer ist, auch da wieder so einen Markler zwischen Positionen.
01:25:44: Und auch das gemeinsame Findende und nicht das Trennende.
01:25:48: dann entdeckt man meistens ganz schön viel?
01:25:50: Ja!
01:25:50: Dann ehrlich gesagt ist man ein sehr guter Sachverwalter oder Lobbyist für seine eigene Idee.
01:25:57: wenn ich halt auch das im Gedanken Gutes anderen verankern kann.
01:26:00: Genau!
01:26:01: Das ist bei einem Sozialdemokraten genauso möglich wie in den Grünen oder beim Konservativen.
01:26:06: Ja, du musst von der ideologischen Ebene auf eine Sache Ebene kommen.
01:26:08: Ich glaube das ist so die erste Herausforderung aber dann checken wir es eigentlich alle.
01:26:13: Das ist schon so.
01:26:14: Bevor wir auf die persönlichen Themen kommen also Ultramarathon und vielleicht noch zwei drei Fragen.
01:26:19: Also ist es am Ende des Tages ja auch So ein bisschen.
01:26:23: man könnte dir Man könnte dir unterstellen Du wirst seit thirty-fünf Jahren Immobilienmarkler primär in Berlin.
01:26:28: Es war immer euer größter Markt natürlich auch ganz Deutschland.
01:26:31: Berlin hat sich jetzt wahnsinnig gut entwickelt.
01:26:33: Das ist so gerade wenn man thirty Jahre zurück guckt.
01:26:37: Und dann habe ich dich vorhin mal gefragt, was sind denn so die größten Abfacks gewesen?
01:26:40: oder Fack-Ups wo du sagst.
01:26:43: Da gab es schon so vier fünf Dinge in der Zeit.
01:26:46: Kannst du die mal ganz kurz noch rausnehmen?
01:26:48: Ich glaube man blendet sowas auch immer wahnsinnig gut aus aber das ist ja etwas was ein Business fast komplett stilllegen kann und da habt ihr einige durchlaufen.
01:26:55: Ja, ich glaube es gibt hier viele, die sagen auch wenn sie so ein paar Jahre auf dem Buckel haben... hatte insgesamt Glück im Leben und das hat sich alles gut entwickelt.
01:27:03: Aber das ist halt nicht so.
01:27:04: eine lineare Aufwärtslinie, das ist nie sowohl im Unternehmerleben aber auch gesamtkonjunkturell nicht.
01:27:15: Nachdem die Neunzigerjahre ja sehr prosperierend waren mit dieser Nachwändeäuphorie auch im mobilen Markt wirklich ein tolles... Zeitfenster, um auch reinzukommen.
01:27:25: Und der Fünfzig Prozent Abschreibung?
01:27:26: Genau mit dieser Sonderarfer und dann wurde die abgeschafft.
01:27:29: es gab zu viele Wohnungen, es gab Leerstand... ...und da brachte Marc zum ersten Mal so richtig zusammen.
01:27:34: Also richtig!
01:27:35: Richtig, richtig!
01:27:36: Und aus zu wenig Wohnungen gab plötzlich zu viel und aus hoher Nachfrage gab's quasi nullen Nachfrage.. ..und dann als Unternehmer zu überlegen was macht man denn da eigentlich?
01:27:46: wie geht man dadurch?
01:27:47: ich habe mich entschieden ich gehe da durch wusste nicht wie lange diese Durststrecke so ist Aber das war auch eine bewusste Entscheidung.
01:27:54: Ich wechsle dann nicht, ich gehe da nicht raus und mache nichts anderes.
01:27:56: Ja deswegen
01:27:57: keine Wohnung vermietet?
01:27:58: Du hast deshalb nicht angefangen einen Familienhäuser zu marken du bist bei den Zinshäusern geblieben und hast es durchgezogen mit ein bisschen weniger Transaktion und Transaktionsvolumina
01:28:06: aber
01:28:06: irgendwann kam's zurück.
01:28:07: Richtig genau!
01:28:08: Und natürlich sind die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse ja auch andere muss man ehrlich immer sagen ist klar.
01:28:13: also wenn wenn die Preise hoch sind und die Handelsgeschwindigkeit ebenso dann verdienen wir viel Geld.
01:28:18: wenn die preise sinken und wie wenig ihr Objekte verkaufen dann verdienen auch wir natürlich deutlich weniger.
01:28:23: Das ist quasi eine Losluh-Situation und wenn man das in den nächsten zehn Jahren schon mal erlebt, es macht einen demütiger, sag ich mal... Dann gab's jetzt zum Beispiel die Internationale Finanzkrise, im Jahr
01:28:38: seven oder zwei tausend
01:28:39: acht.
01:28:39: Lieben Brothers?
01:28:40: Und wenn man so diese Bilder sich noch vorstellt wie sie da an der Wall Street ihre Kartons aus dem großen Bürohaus von der Bank rausgetragen haben war halt eine Bank nach der anderen zugemacht hat und gar keine Immobilienfinanzierung möglich war.
01:28:54: Da war ja plötzlich wieder so von Boom to Bust, der Markt völlig am Ende nicht ganz vergleichbar mit aber auch ne blöden Situation während der Pandemie wo ja auch viele Räder still standen, war auch im Immobilmach zu.
01:29:09: Keine Besichtigung
01:29:11: gibt mir das nicht in der Bank?
01:29:13: Haben die Leute bei Bankerarbeiter für Finanzierungen einen auch nicht?
01:29:15: Ja.
01:29:16: Aber da zum Beispiel auch die Ansprache so an die eigenen Leute guckt nicht aus dem Fenster, erwartet nicht dass sich da draußen irgendwas ändert.
01:29:22: jetzt müsst ihr überlegen wie ihr mit dem was ihr könnt da umgeht.
01:29:27: also hoffen das es morgen vorbei ist.
01:29:29: also Hoffnung ist keine Strategie.
01:29:31: kommen wir nicht weiter sondern müssen wir halt jetzt arbeiten mit den was wir haben.
01:29:35: gleiche Situationen relativ zeitnah.
01:29:40: in unsere Markt, also überfall Russlands auf die Ukraine und dann Zins sprungen.
01:29:44: Und plötzlich zinsen nicht mehr bei Null Komma sechs Prozent sondern vier Prozent was diesen Markt ja komplett auf den Kopf gestellt hat.
01:29:51: Ja und das sind schon so Einschläge wo man sich so denkt ups Wo würde ich als Unternehmer vielleicht nachträglich sagen hast ein Fehler gemacht immer mal wieder bei dem Gefühl warum denken eigentlich die eigenen Leute nicht wie Ich?
01:30:06: Also warum geben die denn jetzt in so einer kritischen Phase nicht ultra viel Gas und machen, wie ich morgens als erstes Licht an und abends das letztes Licht aus.
01:30:15: Warum kommen die trotzdem um neun?
01:30:17: Manchmal auch ein bisschen im Schländergang und sind um sechzehnunddreißig aber auch schon wieder zu Hause bei der Family.
01:30:22: Warum denken sie denn nicht, wie Ich?
01:30:25: da ertappe ich mich obwohl ich es ja nun schon paar Jahre mache manchmal doch wieder dass ich mich fast drüber ärgere Aber dann muss mir aussagen aber dafür sitzt ja einfach auch meine Mitarbeiter und ich muss dankbar sein für das was Sie machen.
01:30:36: Und sie sind halt keine Unternehmer, auch wenn Sie unternehmirisch denken in unserem Vermittlungsgeschäft.
01:30:41: Aber da muss ich mich sozusagen mit meiner Rolle und meine Verantwortung identifizieren.
01:30:47: und dann die Mitarbeiter, die aber halt nicht intuitiv eine extra Runde drehen was man in guten Zeiten machen kann, aber in der schlechten Zeit erst recht machen muss dass sich dann die Erwartung hatte warum tun die das nicht?
01:30:59: Das ist glaube ich so ein unternehmerischer Fehler.
01:31:02: Und dann aber noch näher zu kommunizieren, sie noch mehr mitzunehmen.
01:31:06: Das ist für mich echt ein Werkstück an dem muss ich nach wie vor arbeiten.
01:31:10: Es
01:31:10: ist ja nicht böse gemeint oder gesagt man muss immer in Kommunikation bleiben.
01:31:15: wenn deine Erwartungshaltung niemand kennt Dann darf sich auch nicht wundern wenn es nicht erfüllt wird.
01:31:19: und das ist ja Nicht.
01:31:20: es geht nicht um das Auspressen der Mitarbeiter sondern dass eine Sehnsucht im Unternehmer das Leute so denken und handeln Wie er weil ihr seht sich danach mit Mitunternehmern zu arbeiten Wenn du hast gesagt, du willst noch ein paar Jahre machen und
01:31:33: Co.,
01:31:34: aber trotzdem guckt man ja in deinem Alter auch schon mal so.
01:31:38: Kann man so einen Unternehmen übergeben?
01:31:39: Übergibt man es an die eigenen Kinder?
01:31:40: ist hier auch im Handwerk?
01:31:42: ist hier ein Meister der sich besonders anschickt?
01:31:44: Es ist ja die Sehnsucht nach jemanden, der sich genauso danach verzehrt Unternehmer zu sein und das Unternehmen zu leben wie man selbst ganz oft auf die Kinder übertragen was zu großen Problemen führt Und in Deutschland ja leider auch so, dass es ganz oft auf keinen übertragen wird.
01:31:58: Das sehen wir ja auch sehr häufig das Traditionsunternehmen einfach kein Nachfolger finden und dann weg sind was ja schade ist.
01:32:04: aber es passiert immer aus bestem Willen genau und weil man als Unternehmer oft als erster kommt und letztens da geht uns Licht ausschaltet verdient man hoffentlich auch gutes Geld.
01:32:14: damit transferieren wir viel zu selten.
01:32:17: Ja, du hörst ja immer nur Unternehmerjammern leider auch viel zu gerne in Deutschland und zeigen auch nicht dass es ihnen gut geht.
01:32:23: Ich glaube auch da muss mein set muss sich verändern wenn du ein Unternehmen mit zwanzig Mitarbeitern Nicht die nächste generation übergeben kannst Und das ist entweder kein tolles unternehmen oder du verkaufst es falsch.
01:32:35: Beides hat in den nächsten zehn jahren leider keine Daseinsberechtigung mehr.
01:32:38: also wenn Du Spaß hattest vierzig Jahre mit deinem unternehmen und wenn du tolle Jahre hättest wo du als Handwerker mit drei Angestellten, trotzdem auf die man in Dieven vielleicht mal geflogen bist.
01:32:46: Also das gemacht was alle anderen nicht gemacht haben dann rede darüber und dann sage dass es sich lohnt auch am Wochenende zu arbeiten um früher aufzustehen.
01:32:53: Auch das machen wir nicht weil viel Geld fällt ja nicht vom Himmel.
01:32:56: der JP Performance.
01:32:57: hier hat man gesagt als wenn ich eine tollen Sprüche dies so gibt.
01:33:01: Mit Fleiß kann man Glück austricksen.
01:33:04: Ich glaube da ist ganz viel dran Und ich glaube danach kann man auch echt gut leben.
01:33:09: Mein Gedankengang ist, neunzig Prozent ist Transpiration.
01:33:12: Zehn Prozent ist Inspiration.
01:33:14: Also die Schweiß für alle auf der Stirn zählt schon bei aller Ideen Reichheit und so völlig klar.
01:33:21: Ich glaube übrigens ist ja auch, wie gehen wir nachher in die Family zurück.
01:33:24: Also wenn wir abends am Abendbrot tisch sitzen und sagen, boah heute war wieder ein Scheiß-Tag.
01:33:28: Lauterdove Mitarbeiter und schreckliche Kunde und Auftrag und Finanzen und Banken und Finanzamt und Geldwäscheprüfung und irgendwas.
01:33:36: also wenn es nur schlechte Nachrichten sind dann darf man sich nicht wundern dass die Kinder dann vielleicht lieber Kunsthistorie studieren und nicht so.
01:33:44: das was wir machen wollen liegt ja auch daran wie wir darüber reden.
01:33:48: genau dein Punkt
01:33:49: Und es ist ja fürs eigene Mindset auch katastrophal.
01:33:51: Also ganz oft sitzen hier tolle Nachfolger, die sagen mein Papa ist ganz oft Schweißgebadet aufgewacht und dann bin ich morgens ins Bett zu dem und dann war alles nass.
01:33:58: Das war auch für den Papa garantiert nicht gut.
01:33:59: Es ist also das ja auch etwas... ...es ist zum Schluss trotzdem nur ein Unternehmen.
01:34:04: man kann es lieben und man kann sich verausgaben aber so wie alles im Leben sollte nicht krank machen.
01:34:09: Wir wollen gesund lange energiereich leben völlig richtig!
01:34:13: Das wäre auch für das Unternehmen am Ende des Tages besser.
01:34:16: So, was du für dich machst, haben wir schon mal angerissen.
01:34:18: Du sagst ich bin fünfundfünfzig?
01:34:19: Du sitzt hier...du bist sehr schlank, asketisch würde ich fast sagen, also gut in Shape Was hast du es schon immer gemacht?
01:34:28: und wie kommt man zu einem Ultramarathon?
01:34:31: Da erhöht einfach nicht auf, ja.
01:34:32: Okay,
01:34:33: Punkt!
01:34:35: Aber du warst schon immer Läufer
01:34:36: auch?
01:34:36: Na ehrlich gesagt noch nicht, nicht immer.
01:34:38: Wann habe ich denn angefangen?
01:34:39: Ja also mit mit dreißig in den zwanzig vielleicht so ja fünfundzwanzigdreißig Jahre jetzt und war halt halt irgendwie super um kopfrei zu kriegen.
01:34:50: Ich hab mir gut und bin durch sehr achtsam, was so Ernährung und Gesundheit.
01:34:54: Und diese Dinge angeht... Das spielt alles zusammen?
01:34:56: Ja total!
01:34:57: Okay.
01:34:57: Denn du kannst nicht viel Sport machen wenn du nebenher dir die Burger & Fries reinwirfst.
01:35:01: das macht man glaube ich nicht, machst du auch nicht.
01:35:04: Schlaf,
01:35:05: Ernährungen, Sport sind so die Grundzutaten, Mindset?
01:35:08: Genau, schlafe früher überhaupt nicht.
01:35:10: mein Thema musste ich erst mal lernen.
01:35:12: Er hatte früher so den Spruch, die meisten Menschen sterben im Bett.
01:35:16: Also ein guter Grund nicht so lange drin zu sein und drei in vier Stunden reichen doch also Morning Man.
01:35:23: Und jetzt merkt man natürlich ... Nee da bin ich einfach nicht die beste Version meiner selbst.
01:35:27: Also Schlaf gehört einfach mit dazu.
01:35:28: Ich will regenerieren, ich will morgens fit sein.
01:35:30: Führte bei mir zum Beispiel dann irgendwann dazu nachdem ich als junger Mann echt fröhlich am Leben war.
01:35:37: Zum Beispiel das Thema Alkohol ist völlig aus meinem Leben verschwunden.
01:35:40: Krass!
01:35:40: Warum?
01:35:41: Wenn ich morgens um fünf aufstehe und dann Sport machen will, kann nicht am Abend vorher nicht drei Gläserwein trinken.
01:35:46: Das ist so.
01:35:47: Das geht einfach nicht!
01:35:48: Und wenn man das weiß, dann schleiht sich das so aus... ...und dann, wenn es sich ausschleicht, ist irgendwann keine Lust mehr, da schmeckt's nicht mehr.
01:35:56: Also ich bin... Das heißt zero?
01:35:57: Zero.
01:35:58: Okay.
01:36:00: Das macht das Leben so viel leichter.
01:36:03: Wenn man ein paar Grundkonstanten hat, ich gucke dann noch die an, die nach einem Klimmstängel rumhängen ... Wir haben eine Gruppe in der Firma, die steht vorne rechts am Grundstück und da ist eine BSR Mülltonne.
01:36:15: Da sind die Raucher ja?
01:36:17: Warum tun sie mir das an als Ausdauersportler, der sehr gesundheitsbewusst ist?
01:36:22: Aber ehrlich gesagt, das eine hat mit dem anderen eine innere Verbindung.
01:36:26: Wer als Investor Verantwortung übernimmt?
01:36:29: Wer als Unternehmer Verantwortung übernimmt, der übernehmt ja möglicherweise auch in diesen Gesundheitsthemen auch Verantwortung.
01:36:35: Also für sich selbst.
01:36:36: zunächst mal aber ehrlich gesagt auch als Familienvater oder als Freund oder als Ehemann oder als Chef für die Kinder.
01:36:44: also alle haben ja die Erwartung dass das wir auch irgendwie funktionieren und ich habe es für mich auch.
01:36:50: Ich will ja energiereich gesund mit viel Aktivität in den Tag starten und der Tag so mehr Freude machen.
01:36:59: Und soll ja nicht ein Last sein, je mehr von diesen Fußfesseln man da loslässt, von falscher Ernährung über zu wenig Schlaf, über Alkohol umso besser geht es nachher einfach.
01:37:10: Eigentlich
01:37:10: möchte man die beste Version von sich selbst sein.
01:37:13: Als Vorbild vorangehen ist ja einer leitenden Position, egal ob jetzt als Unternehmer oder irgendwo mal einen Team leitet immer ein ganz guter Ansatz auch
01:37:20: Und das ist dann eigentlich eine Gewohnheit geworden, da halt immer mehr drauf zu achten.
01:37:26: Gar nicht so eine Disziplinfrage.
01:37:27: Manche sagen Menschen sind sie aber diszipliniert wenn Sie früh morgens so aufstehen?
01:37:30: Ich finde ich bin gar nicht disziplint, es einfach mal eine Gewohnhalt.
01:37:33: Ich mache das halt morgens.
01:37:34: So ein fragt mich jetzt aber auch nicht oh es Niesels gefällt mir das und ich gehe halt einfach raus.
01:37:38: und wenn's Niesel hab' ich ne Keppie ja und dann bin ich draußen oder... Ich habe jetzt auch gelernt nur laufen und nur Ausdauer ist nicht gut.
01:37:47: irgendwann muss man auch mal Ausdauersportler mögen das nicht so gern, aber dann trotzdem an die Gewichte ran.
01:37:52: Bei mir sieht man es nicht.
01:37:53: Das ist
01:37:54: so lustig!
01:37:54: Weil Leute die Gewicht machen wollen nicht an Ausdauer ran.
01:37:57: Aber man erkennt halt irgendwie gibt's doch eine innere Verbundenheit.
01:37:59: du musst es machen.
01:38:01: Tut mir ehrlich gesagt auch wahnsinnig gut, auch wenn der optische Erfolg sich sehr in Grenzen hält.
01:38:05: Aber die Gesundheit is ne andere ja?
01:38:07: Also macht einfach Spaß.
01:38:09: Leistungsfähig.
01:38:09: Es macht leistungsfähige Punkt
01:38:11: und der Tag ist definitiv besserer.
01:38:14: Manche sagen ja, das ist der erste kleine Sieg des Tages.
01:38:17: Ist für mich tatsächlich so ein geiles Workout am Morgen?
01:38:20: Macht den Tag einfach anders?
01:38:21: Ja
01:38:22: auch eine... Es klingt jetzt ein bisschen doof, ein Last weniger.
01:38:25: also für mich es auch schöner morgens laufen zu gehen weil ich dann weiß, dass ich abends nicht mehr muss.
01:38:29: und dann ist es kalkuliert und auch durch, weil manche Tage laufen etwas unkalkulierte du kommst abends gar nicht mehr zum Sport von Null ins Hause bist, denn willst du kurz vom Schlafen gehen auch nicht mehr in Körper hochjagen und wir auch nicht mit einer Sternlampe nachts da durch die Gegend laufen.
01:38:42: Stimmt!
01:38:44: Körperlichen Gesundheit ist, glaube ich auch für viele Unternehmer so das Thema geistige Gesundheit echt wichtig.
01:38:50: Und ich sehe wie viele im Hasselbassel sind und dieses Handy permanent drauf gucken... Ich sag zu meiner Frau häufig du guck doch abends nicht noch auf den Handy!
01:39:00: Es gibt nichts mehr zu regeln jetzt gibt es nichts mehr zutun.
01:39:04: Irgendwann muss man's halt auch ausmachen.
01:39:05: und ob das ein Morgenritual oder Abendritual ist, also ich glaub' es für unsere auch.
01:39:13: Geistige Gesundheiten total entscheidend.
01:39:16: Denn manche sehen topfit aus, aber schimpfen den ganzen Tag über ihr Leben und dann fragt man sich ja warum willst du ewig leben wenn das Leben so scheiße ist?
01:39:23: Also da müssen wir schon auch geistig sozusagen an unsere metallen Gesundheit arbeiten mit welchen Praktiken man das auch immer macht.
01:39:29: ich glaube Da haben auch wir Deutsch noch einen eine Distanz zu dem Thema, aber also sich bewusst auch um seine mentale Gesundheit zu kümmern.
01:39:40: Du bist nachher einfach viel ausgeglichener und bist viel mehr im Hier-und-Jetzt... Und dann ist der Tag herrlich!
01:39:47: Genauso sollten wir an die Sache rangehen.
01:39:49: Hast du so einen unternehmerischen Lifehack?
01:39:52: Also was du so ein fünfundreißiger Unternehmertum gelernt hast, was dir das Leben leichter gemacht hat oder was immer wieder funktioniert?
01:39:59: Also definitiv Zeit mit mir selbst.
01:40:01: Ich glaube wir müssen Termine mit uns selbst machen Und damit meine ich ausdrücklich nicht, es müssen mal die Freundinnen und Frauen weghören oder die Partner.
01:40:09: Nicht Zeit mit einem Partner!
01:40:10: Das ist was anderes.
01:40:12: Es auch nicht Zeit mit den Kindern.
01:40:13: Ist auch nicht auf dem Tennisplatz, sondern nur Zeit mit mir.
01:40:17: Also wirklich nur mit mir...
01:40:19: Aber da gehst du dann laufen?
01:40:21: Oder was füllt Zeit mit dir?
01:40:23: Du das kann ja auch mal zehn Minuten im Garten sein und du machst Atemübungen.
01:40:30: Kann ja auch eine Meditation sein.
01:40:32: Okay, also wirklich absolute Me Time.
01:40:34: Wirklich Me Time!
01:40:36: Das kann ja auch mal... Du kommst aus dem Termin, machst aber noch einen Spaziergang um Block?
01:40:41: Ich mach das nicht, aber viele machen es ja.
01:40:44: Oder du nimmst dir morgens oder abends mal wirklich ein Moment Ruhe wo keiner an dir zieht.
01:40:50: Denn ich erlebte es ja.. Also wir alle wenn wir Kinder haben lieben unsere Kinder und freuen uns wahnsinnig drauf wenn wir sie endlich sehen.
01:40:55: weil da kommst du nach achtzehn, zwölf, sechzehn Stunden aus dem Büro und dann noch schnell für die Kinder und dann auch für die Frau.
01:41:01: Und dann fällst du tot ins Bett.
01:41:03: Nur er gesagt, dann warst Du immer für die anderen da... ...und nicht für Dich!
01:41:07: Also irgendwo brauchst Du einen Termin für DICH selbst?
01:41:09: Und seitdem ich das praktiziere habe ich noch viel mehr Energie für die Anderen Verpflichtungen, die ja da sind.
01:41:14: Ich will jetzt nicht sagen dass Kinder Verpflichtung sind.
01:41:17: Die gehören ja dazu.
01:41:18: aber um das mit noch mehr ...innere Gelassenheit zu machen, um mit auch noch mehr Präsenz.
01:41:24: Brauche ich aber irgendwie halt so ein Termin mit mir selbst.
01:41:27: und ich mach das jeden Tag.
01:41:29: Und es ist auch drin in der Tagesfülle bei allem Engagement, aber... Das ist einfach super.
01:41:34: wenn man's am Tagesrand macht glaube ich, sind alle besten!
01:41:37: Und früh aufstehen für mich hat den Vorteil da schlafen sie doch alle?
01:41:41: Ja?
01:41:41: Und da stört auch keiner kein Handy klingelt, kein Mitarbeiter, die Familie schläft aus guten Gründen sollen ja auch.
01:41:48: Aber dafür muss ich, ehrlich gesagt mittlerweile dann auch abends pünktlich ins Bett gehen.
01:41:52: Denn sonst klappt's halt nicht mehr.
01:41:53: und es ist ja wirklich Wahnsinn wenn du abends ins Bett gehst und sagst zwanzig Uhr Handy aus und wirst um fünf sechs sieben Uhr wieder wach.
01:42:01: Da sind denn halt wirklich zwanziger bis dreißig Nachrichten drauf.
01:42:04: also schon Du kannst rundum die Uhr arbeiten.
01:42:07: das ist aber nicht gut.
01:42:08: Und ich würde dir auch recht geben der Großteil dieser nachrichten ist nicht kritisch niemand ist gestorben nichts ist abgebrannt.
01:42:14: Das muss man dann auch verschieben.
01:42:16: Aber ansonsten ist es sehr einfach, sich heutzutage Twentiful selber im Hamsterrad zu bewegen und das kann nicht gesund sein!
01:42:21: Also der Lifehack wäre tatsächlich Termin mit dir selbst für entweder körperliche oder geistige Gesundheit?
01:42:28: Dann sind wir agile und hoffentlich auch inspirative Unternehmer.
01:42:31: Den nehme ich sehr gerne mit... Ich habe noch so kleine Fragen und schnellen Antworten am Ende.
01:42:39: Da bin ich mal gespannt drauf.
01:42:41: Als Unternehmer Gewinn oder Umsatz?
01:42:44: Na immer gewinnen
01:42:45: Ja, ist so lustig.
01:42:46: Manche denken da sehr lange nach und manche sagen Umsatz.
01:42:51: Wohnen Gewerbe oder Industrie?
01:42:52: Wofür schlägt dein Herz?
01:42:53: Welche Gruppe von Immobilien?
01:42:55: Wohnen und da Wohninvestment also das vermietete Wohnen.
01:42:58: Okay, das ist einfach genau dein Ding!
01:43:00: Ihr würdet aber auch mal ein Krankenhaus oder einen Gewerbekabin mitverkaufen, aber der absolute Home-Turf ist wirklich Wohnen.
01:43:07: Also vielleicht mal ein Bürogebäude oder auch mal eine Sozialimmobilie, aber ganz überwiegend.
01:43:12: Es ist die Wohnanlage, Wohngeschäftshaus, Meathaus und das ist so unser... Als Dienstleister würden wir auch Dinge dann abgeben an andere, die da viel mehr zu Hause sind.
01:43:20: Das gibt ja für alle Spezialisten Und ich glaube es ist gut.
01:43:23: wenn man auch dem Auftraggeber dann sagt Da sind wir nicht zu hundert Prozent die richtigen Dann führe ich dich lieber zu einem anderen der es zu einhundert Prozent kann.
01:43:30: Es soll jedem Auftrag Geber gedient sein und nicht mehr.
01:43:32: Das kann ich nur bestätigen, also wer im Mobilien im großen Stil an oder verkaufen will.
01:43:37: Michael Schick im Mobilieren sitzt in einer sehr schönen Doppelhaushälfte.
01:43:40: Hat der Michael mir gesagt?
01:43:41: Er hat mir gesagt, er sitzt in eine sehr schöne Doppelaushälfe.
01:43:45: Die kann man sich direkt mal angucken ist eines der schönsten Häuser am Grunewald wie ich finde.
01:43:48: Also wirklich toll was ihr euch aufgebaut habt.
01:43:50: wo euer Bürositz?
01:43:51: geiler Standort.
01:43:54: Remote Arbeit oder im Office?
01:43:57: Also technisch geht Remote super Praktisch wollen fast alle Mitarbeiter im Büro arbeiten.
01:44:04: Wollen, weil verkauft Teamplay ist und also ein Unternehmen ist auch eine Kultur Tankstelle.
01:44:12: Und also Karriere macht halt keiner im Home Office.
01:44:15: und Teamplay funktioniert eben auch nicht mit Teams statt sondern das funktioniert nur wenn die an so einer Workbench mit zwei drei Leuten sitzen oder wenn du ins Nebenzimmer gehen kannst.
01:44:24: du sag mal ich hab deine Frage Das fand ich total erstaunlich, zum Beispiel jetzt auch nach Pandemiezeiten.
01:44:30: Dass dann irgendwann die Leute gesagt haben können wir mal diese Zoom-Meetings wieder in Person machen am Meeting Point?
01:44:35: Wir haben so zwei Meetings in der Woche im Stehen am Meetingpoint eine Stunde und das wollten sie wirklich in personen machen.
01:44:45: es wählen sich immer ein paar einen die dann halt irgendwie doch an dem Tag nicht so können.
01:44:49: aber das ist ne echte Minderheit und die allermeisten wollen auch inperson da sein.
01:44:54: Ich glaube auch dass.
01:44:56: Also in unserem Beruf ist es die bessere Art und Weise zu arbeiten.
01:45:00: Es gibt bestimmt ganz viele andere, wo das digital auch ganz doll funktioniert.
01:45:05: Wir sehen uns ähnlich.
01:45:06: Ich bin lieber vor Ort.
01:45:08: Freu mich dass ich alles digital machen kann.
01:45:10: jetzt kann ich auch digital signieren konnte ich lange Jahre nicht.
01:45:12: Super!
01:45:12: Ich bin ganz happy dass es funktioniert.
01:45:14: man kann mich jetzt auch ein halbes Jahr weg schicken trotzdem werde ich ja da sein hier.
01:45:18: Ich glaube nicht, dass du ein halbes Jahr weggehen würdest, wenn man dich wegschicken würde.
01:45:21: Weil ich glaube zum Schluss ist mal als Unternehmer trotzdem noch ganz gerne bei seinem Unternehmen und irgendwie hat man das Gefühl, dass das Unternehmen einen Aufbrauch, obwohl es vielleicht nicht immer richtig ist.
01:45:29: Aber ja Immobilie oder Aktie?
01:45:32: Also ich bin das personifizierte Klass der Risiko.
01:45:34: Ja also bei mir ist es eindeutig Immobilien.
01:45:36: Ich glaube, dass es wichtig ist, dass man halt was tut und wer im Winter würde mehr sagen, wer streut rutscht nicht aus.
01:45:43: Deswegen ist das bestimmt auch sinnvoll und ich glaube, alle Immobilien überallokierten sollten sich trotzdem über Wertpapieren Aktien sehr intensiv Gedanken machen gehört mit dazu.
01:45:52: Auch die Seniarsfrist, die man als Privater hat, dass es immer noch etwas was mit der Legislaturperiode diskutiert wird also macht auch mal Sinn Geld vom Tisch zu nehmen nach zehn Jahren zu realisieren.
01:46:03: Und für die Bank bin ich noch mehr bankable wenn da auch ein tolles Aktiendeputat da ist.
01:46:07: Ich bin nicht erpressbar.
01:46:08: und also ich will auch sagen manchmal muss man auch des investieren und bewusst in Wertpapers gehen.
01:46:13: Ich selbst habe dann ganz häufig den Fehler gemacht, da war die nächste Opportunität da.
01:46:18: und dann ruft man seinen Vermögensverwalter an und sagt übrigens wir lösen da wieder was auf denn da kann ich ein schönes Haus kaufen ja ist dann halt so es nicht ganz optimal der Vollprofi darf das machen.
01:46:30: für den Normalen der uns vielleicht auch zuhört Und jetzt nicht in Immobilien und den Steinen lebt und atmet, der muss einfach breiter allokiert sein.
01:46:39: Für einen, der vor allem eines kann ist es dann eben so.
01:46:42: Ja
01:46:43: noch was aus dem fachlichen Bausparvertrag oder Annuitätendarlehen?
01:46:47: Also
01:46:48: ich würde immer Annuitätendarlehen machen.
01:46:50: Bauspartvertrag verstehe ich gar nicht.
01:46:52: Ich auch nicht.
01:46:53: Auch nur Anuitätendarlene!
01:46:55: Aber ich sehe im Alltag, dass es funktioniert.
01:46:57: Ich glaube Bauspartvertrag ist vor allem ein Thema wenn du Eigenheim machst und was ganz oft auch verkauft wird.
01:47:02: Und Anunitäten-Daliens ja im Endeffekt... Du beginnst mit dem Haus, zahlst quasi eine feste monatliche Rate.
01:47:08: dann hast du auf der einen Seite die Tilgung, die davon bedient wird, auf der anderen Seite den Zins und da ja der eigentlichen Darliensbetrag mit jeder Zahlung weiter abschmilzt erhöht sich immer mehr der Tilgungsanteil und der Zinsanteil geht zurück.
01:47:17: das ist also ein klassisches Anunitet in Darlin.
01:47:19: Genau!
01:47:19: Die Profis könnten uns vielleicht auch variabel machen aber das ist ein Profigescheft in Sicherheit bringt und nicht ein zusätzliches Risiko bringt.
01:47:28: Also deswegen würde ich auch dem normalen Investor sagen, den Mittelständler der jetzt sich selbst was investiert, annuitätisch machen, Zinsen festsetzen übrigens auch drei Komma.
01:47:39: fünf oder vier Prozent sind ja im langen Vergleich immer noch moderat.
01:47:43: Ja es höher als vorgestern völlig klar aber ist immer noch im langfristigen vergleich einfach einen höchsten Moderate zins.
01:47:51: Der Preis der Mobilien spiegelt den Zins fast immer eins zu eins wieder mit einem gewissen zeitlichen Versatz, aber das darf man auch nicht vergessen.
01:47:57: Ist der Zins hoch?
01:47:57: Ist der Preis der Mobile geringen?
01:47:59: Ist ja zins niedrig!
01:47:59: Der Preis dem Mobile höher also eigentlich auch fair im Markt.
01:48:04: Hast du einen Wunsch an die deutsche Politik äußern dürftest?
01:48:08: Welcher wäre es?
01:48:09: Ach mehr Pragmatismus und weniger Ideologie
01:48:13: Das sind sehr schöne Schlussworte.
01:48:15: Tausend Dank für deine Zeit.
01:48:17: Ich finde, wir haben zu wenig über dich als Unternehmer gesprochen.
01:48:19: aber auch da bedienst du leider.
01:48:21: obwohl du so laut und so kommunikativ auf vorne raus bist und ich quasi bei hart aber fair und co.
01:48:27: allen stellst ist trotzdem wieder ein bisschen.
01:48:30: Und dann habe ich gekehrt worden, du bist ja ein wahnsinnig erfolgreicher Unternehmer.
01:48:33: Ihr seid einer der immobilien Markler in Deutschland und auch mit thirty-fünf Leuten hier im Berlin eine der Haushalt Brands.
01:48:42: von daher danke dass du die Zeit mitgebracht hast das zu ihr Wahnsinnig eloquent übermerkt ob du es der Medien erfahren das ganze Thema gemacht hast.
01:48:48: bitte bitte Geh in jeden Podcast, der dich einlädt und ein bisschen Reichweite hat.
01:48:53: Bitte gib nicht auf dich bei hart aber fair Maybrit Illner & Co.
01:48:56: hinzusetzen und darüber zu reden Und ich hoffe dass ganz ganz viele dir zuhören die auch alles Profis sind und wahnsinnig erfolgreich und fleißig sich im Beispiel daran nehmen und das machen.
01:49:06: Einfach machen sich einmischen Nicht Ruhe geben nicht leise werden sondern einfach dafür sorgen es auch für unsere Kinder und die Kindeskinder Deutschland so attraktiv bleibt, wie es für uns ja war und auch mehr unserem Wohlstand gefördert hat.
01:49:17: Tausend Dank von der Zeit!
01:49:18: Ja vielen Dank, du machst bitte nicht nur ein Hundert Folgen sondern zwei hunderte oder dreihundert.
01:49:22: Wir geben uns Mühe Wenn's euch genauso gut befeinert wie mir Und auch davon muss ich diese Folge auf jeden Fall ausgehen.
01:49:28: Dann vergesst nicht zu Followern, zu abonnieren und zu liken.
01:49:31: Mittwoch ist und bleibt Middlestars Tag.
01:49:33: Euch eine erfolgreiche Woche und bis bald.
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