24 Biomärkte, 600 Mitarbeiter und eine Insolvenz | Luca Radau von SuperBioMarkt AG bei Mittelstars
Shownotes
24 Biomärkte, 600 Mitarbeiter und eine Insolvenz
Luca Radau von SuperBioMarkt AG bei Mittelstars
Diese Woche ist Luca Radau, alleiniger Vorstand der SuperBioMarkt AG, bei Mittelstars zu Gast. Mit 34 Jahren führt er ein Familienunternehmen mit 24 Bio-Supermärkten und rund 600 Mitarbeitern. Dabei war sein Weg in die Unternehmensnachfolge keineswegs vorgezeichnet.
Luca studierte zunächst Molekulare Biomedizin, sammelte außerhalb des Familienunternehmens eigene Erfahrungen und entschied sich erst später bewusst dafür, Verantwortung bei SuperBioMarkt zu übernehmen. Dann kam eine der schwierigsten Phasen der Unternehmensgeschichte.
Nach starkem Wachstum geriet die SuperBioMarkt AG in wirtschaftliche Schwierigkeiten und entschied sich für eine Insolvenz in Eigenverwaltung. Standorte mussten geschlossen, Strukturen verändert und schwierige Entscheidungen getroffen werden. Allein die Verwaltung des Insolvenzverfahrens kostete laut Luca 3,4 Millionen Euro.
Heute ist das Unternehmen neu aufgestellt und der Blick geht wieder nach vorne. Luca spricht offen darüber, warum er wachsen muss, um zu überleben, wie es ist, das Lebenswerk des eigenen Vaters durch eine existenzielle Krise zu führen und warum langfristig sogar 100 Bio-Märkte für ihn nicht unrealistisch sind.
Im Podcast spricht Luca über
- Wie er vom Studium der Molekularen Biomedizin in das Familienunternehmen kam.
- Wie die Unternehmensnachfolge von seinem Vater Michael Radau ablief.
- Warum die SuperBioMarkt AG trotz starken Wachstums in die Insolvenz geriet.
- Weshalb das Insolvenzverfahren allein in der Verwaltung 3,4 Millionen Euro kostete.
- Wie man ein Familienunternehmen nach einer schweren Krise neu aufstellt.
- Warum Wachstum für SuperBioMarkt heute eine Frage des Überlebens ist.
- Wie Aldi, Lidl, Rewe und Edeka den deutschen Bio-Lebensmittelhandel verändern.
- Warum Bio für Luca mehr als ein Siegel ist und welche Rolle Qualität, Nachhaltigkeit und Regionalität spielen.
- Warum für ihn die Mitarbeiter der wichtigste Erfolgsfaktor eines Supermarktes sind.
- Wie die Zukunft des Biofachhandels und der SuperBioMarkt AG aussehen könnte.
Eine ehrliche Folge über Familienunternehmen, Unternehmensnachfolge, Insolvenz, Restrukturierung, Bio-Lebensmittel und den Mut, nach einer schweren Krise wieder zu wachsen.
Eine spannende Folge für alle, die wissen wollen
- Wie man ein Familienunternehmen durch eine existenzielle Krise führt.
- Was bei einer Insolvenz in Eigenverwaltung wirklich passiert.
- Wie sich der Bio-Lebensmittelhandel gegen Discounter und große Supermarktketten behaupten kann.
- Wie Unternehmensnachfolge zwischen zwei Generationen funktionieren kann.
- Warum Luca Radau trotz der Krise wieder auf Wachstum setzt.
Jetzt die neue Folge mit Luca Radau von SuperBioMarkt bei Mittelstars hören.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Bio-Lebensmittel sind teurer?
00:00:02: Ja.
00:00:02: Ich habe eine aufwendigere Anbauweise, weil ich nicht Pestizide drüber kippe.
00:00:07: Bio ist Qualität pur, weil dem Lebensmittel viel mehr Qualität Zeit gegeben wurde zu wachsen.
00:00:13: und das schmeckt man.
00:00:14: da sieht man!
00:00:15: Wie geht's denn aktuell der Branche also wie es ist wenn so ne Krise ist halt ihr mit die ersten dies erwischt?
00:00:20: Die Insolvenz war eine extrem herausfordernde Zeit... Und das war
00:00:24: knapp?
00:00:25: Ja, um ein Haar wäre es nicht mehr euer Unternehmen gewesen.
00:00:31: Und Unternehmer-Podcast.
00:00:33: Ehrlich, direkt und ungefiltert!
00:00:36: Von nun mit Markus Seide
00:00:39: Moin und herzlich willkommen zu einem neuen Folge Mittelstars.
00:00:41: Mein Name ist Markus Seidel, heute zu Gast ist der Luger Radau, der Vorstand der Super Biomarkta.
00:00:46: G. Man könnte sagen bei Mittelsstars sind irgendwie Münsterer einer Woche.
00:00:49: wir haben relativ viele Unternehmer aus dem schönen Münsterland bei uns – heute auch wieder!
00:00:53: Es geht um Super Biomerkte.
00:01:08: Markt immer komisch aussehen oder das ist vielleicht sogar das beste Obst, lohnt sich der Kauf von Bio und so weiter.
00:01:14: Herzlich willkommen Luca!
00:01:16: Danke ich freue mich da zu sein.
00:01:17: Schön dass du hier bist.
00:01:18: kannst du irgendwas zu dir erzählen?
00:01:20: Ja gerne also.
00:01:20: ich bin thirty-four ich bin Familienvater habe drei Kinder Ich komme aus Münster und bin gerne sportlich unterwegs.
00:01:29: Und jetzt seit sechs Jahren im Familienunternehmen drin, vorhin meine eigenen Wege gemacht und ich bin echt da happy jetzt angekommen sein mit dem Familienunternehmens.
00:01:37: Vierunddreizig und drei Kinder?
00:01:38: Du hättest auch ein super Aussie-Ab gegeben!
00:01:40: Ich darf das ja sagen, ich komm mir aus dem Haus so wahnsinnig früh...
00:01:43: Ja aber ich kenne meine Frau jetzt vierzehn Jahre zusammen von daher irgendwann war es dann auch soweit.
00:01:49: Okay, alles klar.
00:01:50: Was macht die Super Biomarkt AG?
00:01:51: In welcher Dimension sind wir unterwegs?
00:01:54: Du hast gerade eben schon gesagt, vierundzwanzig Märkte.
00:01:56: Wir hatten in der Spitze sogar vierunddreißig Märkte, haben eine Restrukturierung gehabt wo wir uns wieder echt gefangen haben auf die vernünftigen soliden und gutwirtschaftlichen Märkte und wieder konzentrieren.
00:02:07: Wir machen tatsächlich seventy-fünf Millionen Euro Umsatz, haben über sechshundert Mitarbeiter, sind in ganz NRW und Niedersachsen und vertreten Oldenburg als nördlichstes und Düsseldorf im Süden Und genau, haben da ein organisches gutes Wachstum von eigenen Märkten über Übernahmen und wir verkaufen zu hundert Prozent Bio-Lebensmittel.
00:02:26: Haben auch einen Fokus auf Naturkosmetik, auf paar Ergänzungsbereiche.
00:02:30: aber unser Thema ist Bio- Lebensmitteln insbesondere frische Täkenberatung.
00:02:36: Das ist unser Ding.
00:02:37: Okay, also wer zu euch kommt bekommt hundert Prozent Bio und es sieht auch geil aus das mir so ein Laden mal gezeigt ne?
00:02:44: Ihr legt auch richtig viel Wert aufs Detail.
00:02:46: das wird mit Liebe gemacht.
00:02:47: dass wirklich das fühlt sich auch gut an bei euch einkaufen zu gehen.
00:02:49: Absolut, das ist auch für mich ein Muss.
00:02:51: Ich glaube der kleine Bio-Laden von vor dreißig Jahren ... Der ist einfach verstaubt und den in die Mitte der Gesellschaft zu holen ist eigentlich nicht möglich.
00:03:00: Und mit Einkaufsatmosphäre, mit Qualität, mit Genuss, da wollen wir mit überzeugen.
00:03:06: Da wollen wir auch zeigen... Du hast in deinem Eingangsstatement gesagt, bio muss nicht krumm sein!
00:03:11: Bio ist Qualität pur weil dem Lebensmittel echt Liebe geschenkt wurde viel mehr Qualitätszeit gegeben wurde zu wachsen und das schmeckt man, da sieht man ja eine Gurke muss immer nur gerade sein weil die andere schmeckt genau so gut.
00:03:26: Aber das verschrumpelte Gemüse oder sonst was gehört bei uns nirgendwo in der Auslage sondern wäre absolut ein Dauner und dementsprechend frische steht an aller erster Stelle.
00:03:36: Das gehört jetzt zu mir den Slow Juicer zum Schrumpeltemüse.
00:03:40: Wo war auch das?
00:03:41: Ich sag mal krumme Gemüsen vielleicht...
00:03:43: Der ist verschrompelt nicht.
00:03:49: Nicht gründer, du bist aktueller leidiger Vorstand.
00:03:52: Dein Papa hat gegründet quasi oder wie waren die Anfänger von euch?
00:03:56: Genau mein Vater hat in einem kleinen Bioladen angefangen zu arbeiten und den dann übernommen.
00:04:03: Das war sieben achtzig, er hat einen zweiten kleinen Markt aufgemacht.
00:04:08: damals waren die Räume Vierzig, fünfzig Quadratmeter groß für ein
00:04:12: kleiner Laden.
00:04:13: Ein kleines Lädchen, genau!
00:04:15: Wir haben als Kids später in den kleinen... Den gab's noch ein paar Jahre dann auf der Rampe hinten gespielt im Laden rumgeturnt und damit bin ich auch groß geworden.
00:04:24: Mein Vater ist dann hatte dann zwei Märkte und ist mit einem anderen Bio-Unternehmer aus Münster, der in der ersten drei Biomärkte von Deutschland gegründet hat.
00:04:34: Das Makrohaus zusammengegangen, hatte dann vier Märkte...
00:04:38: Alles in Münster?
00:04:39: Alles in den Münsten!
00:04:40: Der Mitgesellschafter hat sich dann rausgegangen ...hat ein anderes Bioherstellerunternehmen gegründe die Davidmühle.
00:04:47: Und mein Vater hatte dann die vier Märkte und hat sich gesagt, ich kann jetzt nicht mit denen finalisieren.
00:04:53: Das ist weder professionell noch emigros.
00:04:55: Ich möchte ... Wenn ich größer werden möchte, muss ich auch mehr Menschen erreichen.
00:04:59: Hat sie überlegt, ich möchte ein Supermarktformat?
00:05:02: Ich möchte einen Supermarkt, wo ich wirklich mit dem Einkaufswagen reinginge.
00:05:05: Das war damals Nogo bei den Biolanden.
00:05:07: Gabs nicht!
00:05:08: Einkaufswägen im Bio-Laden.
00:05:09: Er hat dann den Supermarkt gesagt, aber da muss nur Bio drin sein.
00:05:15: So ist der Nahmen entstanden.
00:05:16: Super Bio-Markt, Bio in der Mitte drin.
00:05:18: Damals erste Laden, zwehundertfünfzig, zwechzig Quadratmeter.
00:05:22: am Vorabend noch beim Großhandel anrufen.
00:05:24: Boah ich ist immer noch leere Regale!
00:05:26: Ich brauche noch Ware weil damals gab es doch nicht die sieben achttausend Produkte die wir heute haben sondern das Sortiment war deutlich kleiner und ist über die Jahre dann gewachsen.
00:05:36: also bio is sehr organisch den gesamten Szene langsam gewachsen.
00:05:40: Ihr
00:05:40: habt heute sieben achttausend Produkte, damals gab es hunderte oder gab's schon zweitausend?
00:05:48: Es gab deutlich weniger und das war dann auch eher so.
00:05:52: ich habe eine große Büt mitgetreide die hab' ich aus der Meterschapkele rausgeholt.
00:05:57: HACCP war nicht das große Thema und dann habe ich natürlich auch nicht drei verschiedene Getreide Verpackung gebraucht in als fünfhundert Gramm, ein Kilo und vielleicht als zwei Kilopackungen.
00:06:10: Sondern ich habe dann wieder die große Bottig gehabt und jener hat sich mit der Kelle das rausgeholt was er brauchte.
00:06:14: Das ist HCCP?
00:06:15: HCCP
00:06:16: ist Hygienevorschriften für Supermärkte.
00:06:19: Also heutzutage gab es diese Welle mit den Unverpacktläden.
00:06:24: auch wir hatten viele Unverpaktstationen in unseren Märkten.
00:06:27: Das war ein toller Trend Echt wieder komplett verschwunden.
00:06:30: Es gibt ein paar Überzeugungstäter noch, aber die Anforderungen dafür sind riesig weil das Ding muss sich regelmäßig reinigen und es muss komplett sauber halten.
00:06:39: ich habe sehr hohe Ansprüche von Behördenseite und das kann keiner im Preisleistungsverhältnis leisten.
00:06:47: und es gibt noch zum Glück ein paar Läden, aber die Lösungen sehen heute anders aus mit Pfandgläsern.
00:06:52: Und
00:06:53: zu eurer Positionierung?
00:06:55: Ihr seid weder selber Hersteller, noch Veredlern in irgendeiner Art und Weise.
00:06:59: also vielleicht macht man eine fleischtägende Veredlung von Fleisch oder sowas und legt das ein.
00:07:02: Ihr seid ein klassischer Supermarkt der muss sourcen, der wird beliefert von regionalen Herstellern, also Bauern auch und natürlich von großen Herstelleren wie ich sage mal Rapunzel oder so.
00:07:12: was also Bio ist?
00:07:14: Demeter ist ein Qualitätssiegel, also das Endprodukt wird dann demeter geprüft.
00:07:20: oder es gibt so diverse Prüfverfahren, Zertifizierungsverfahren für Bio.
00:07:25: Aber ich finde bei euch keine nicht Biomilch!
00:07:27: Ich finde nur Biomelch!
00:07:28: Keine Nicht-Bioeier, ich finde nur Bioeiher.
00:07:30: Genau, das ist komplett unser Weg.
00:07:34: und damit... Für uns ist ein unglaublich großer Aspekt, das Thema Vertrauen.
00:07:39: Also wenn die Kunden... Wenn wir nicht Bioprodukte drin hätten dann wäre dieser große Aspekt von.
00:07:45: ich gehe rein und kann blindlingsaufvertrauen.
00:07:48: hier hat jemand ein Sortiment ausgewählt kuratiert Und da sind wirklich Qualitäten und Lieferbeziehungen enge Bindungen zu herstellern und auch bis hin zu den Landwirten vorhanden.
00:07:59: Das hat jemand bewusst ausgesucht und das in besser Qualität mit dem Bioaspekt.
00:08:03: und gerade dieses Thema bio hat die Basis vom EEG-Bio.
00:08:09: und darüber hinaus gibt es die Verbandware, Naturland Bio Land Demeter wo echt auf Qualitäten aber auch auf soziale Themen und anderes geachtet wird um das zu stärken.
00:08:21: Das heißt bio ist der Oberbegriff?
00:08:24: Und dann gibt es noch diverse Verbände, die quasi noch härter teilweise zertifizieren.
00:08:29: Aber was ist der Unterschied zwischen einer Gurke und einer Biogurke?
00:08:33: Vielerlei
00:08:33: Dinge also.
00:08:34: die Grundbasis erst mal die Anbauweise wo ich auf Pestizide verzichte... Da
00:08:40: steckt im Bio immer mit drin keine Art von Pestizin.
00:08:43: Genau!
00:08:43: Es gibt so Sachen, die ich auftragen kann.
00:08:46: Ich kann mit sowas wie Eisen und anderen Sachen kann ich manche Sachen unterstützen.
00:08:54: Also die Schädlinge gibt es genauso, es gibt genau so die wetterklimatischen Herausforderungen und dafür versucht der Biobauer im Einklang mit der Natur zu originieren also sprich Nützlinge auszusetzen, also Marienkäfer um die Blattläuße wegzukriegen beispielsweise und das ist finde ich ein unglaublich wichtiges Thema.
00:09:18: Für viele ist Klimawandel ein dramatisches Thema, manche leuten uns auch aber für andere ist es schon ein sehr präsentes mit großen Unwetterstürmen.
00:09:27: Es wird immer wärmer.
00:09:30: wenn irgendwo große Wettereignisse sind und die zunehmen dann ist das für sie bedrohlich weil spürbar und dass wird auch mehr werden was noch extremer als ist tatsächlich die Biodiversität.
00:09:41: also Es gibt einen Riesenartensterben bei den Insekten.
00:09:47: Bei großen Sachen wie Tiger, Löwe oder Elefant kriegen wir es alle noch näher mit aber das ist eigentlich nur der kleine Teil.
00:09:54: Bei Insekte gibt es durch unsere Industrialisierung einen Riesennartensterbe und das zeigt sich tatsächlich dann in Landstrichen wo das viel ist darin dass Bäume nicht mehr bestäubt werden, ein kompletter Apfelbraum braucht die Insekts überhaupt Äpfel zu produzieren Und es gibt in China-Regionen, da wird von Hand bestäubt.
00:10:17: Das ist verrückt!
00:10:18: Was da passiert damit die überhaupt Obst haben?
00:10:21: Und das gleiche Problem geht zum Beispiel bei Vanille.
00:10:24: Da hat sehr spezifische Insekten, die sie zum Bestäumen brauchen führt dazu dass ich unglaubliche Probleme in der Beliefung habe.
00:10:31: und da versucht Bio einen anderen Weg zu gehen.
00:10:33: Da versucht Bio ein anderer Weg zugehen, d.h.
00:10:35: aber trotzdem das passiert jetzt gerade alles aktuell.
00:10:38: also werden Lebensmittel aufwendiger... ...in der Herstellung Und deswegen wird zum Schluss auch der Preis eher weiter steigen, als dass wir den irgendwie wieder runterbekommen.
00:10:47: Das ist so und das ist tatsächlich auch.
00:10:49: aus der Bio-Szene argumentiert immer wieder die Akumentation.
00:10:55: Bio Lebensmittel sind teurer?
00:10:57: Ja!
00:10:58: Ich habe eine aufwendigere Anbauweise weil ich nicht Pestizide drüber kippe sondern ich teilweise das Unkrautwett weghaken muss.
00:11:06: Der Attrabe
00:11:07: anderer ist...
00:11:08: Aber der volkswirtschaftliche Bereich mit, was habe ich für Folge?
00:11:13: Schäden?
00:11:13: Was hab' ich für folge?
00:11:14: Kosten.
00:11:14: Da ist im Biobereich eigentlich der nachhaltig Gedachte nur er kann nicht eingepreist werden.
00:11:20: und es gab auch solche Unternehmen wie Penny die mal versucht haben die wahren Kosten darzustellen.
00:11:24: und alles das ist schön und gut aber setzt sich leider in realen Wirtschaft nicht durch.
00:11:29: Ich überlege gerade, wir gehen jetzt noch nicht auf das Biobauern-Thema.
00:11:32: Das muss mich mir nochmal erklären warum wird man eigentlich Bio oder nicht?
00:11:34: Ich würde es mal ganz kurz auch eure Geschichte zurückkommen.
00:11:37: dieser erste Biomarkt, Bio-Supermarkt, Superbio Markt umgebracht zu sein so der war direkt ein großer Erfolg und ihr konntet dann auch direkt weitere bauen.
00:11:45: und da war das so dass erst meine längere Phase der Gewöhnung von allen Konsumenten an diesem Markt gebraucht hätte.
00:11:52: Müsste jetzt die Zahlen aus drei Neunzig raussuchen, der war gut acceptiert.
00:11:55: Wir hatten relativ zeitnah danach die nächste Eröffnung in Osnabrück.
00:11:59: Ah direkt
00:11:59: danach auch die Stadt schon gewechselt?
00:12:01: Genau!
00:12:01: Danach hat die Stadt dann schon gewechselt... wir haben dort den zweiten Markt gemacht, waren am Anfang so Osnambrück Münster Dortmund, in den Städten alles nah beieinander und hatten... Nachmeint
00:12:14: aber auf fünf vierzehn Minuten oder sowas, nur dreißfünf vierzehnt minuten.
00:12:16: okay
00:12:18: ist fahrbar und kommt mal ganz gut hin.
00:12:20: Und weil da auch bei Walten noch nicht dieser Bio-Umsatz vorhanden war, in Münster waren wir relativ zentral ... Die Leute sind gekommen teilweise mit dem Auto zwanzig Minuten Fahrt um dort einkaufen zu kommen.
00:12:33: Also wo man heute bei seinem Supermarkt um die Ecke einkaufend geht, sind die Leute, die diese Überzeugung geteilt haben echt von weit hergekommen?
00:12:41: Seid ihr voll
00:12:41: Sortimenta heute?
00:12:42: Wir sind
00:12:42: Vollsortimenta!
00:12:43: Ich bekomme gleich auf Zuletma.
00:12:44: Genau okay Kosmetik, Toilettenpapier, Deo.
00:12:48: Okay krass!
00:12:49: Damit machen wir nicht den großen Umsatz weil das ist nichts wo die Leute sagen ich möchte für das Memo-Toiletten-Papier unbedingt loslaufen.
00:12:59: aber für die die sagen Ich möchte da meine Einkaufsstätte haben, möchte ich alles anbieten und dementsprechend verkaufte es auch gut.
00:13:07: Und gerade Kosmetik ist für uns nochmal ein gesonderter Bereich mit Profilierung weil wir eine zertifizierte Naturkosmeteabteilung haben.
00:13:14: Wenn ich heute in Drogerima gehe dann habe ich immer mehr Begriffe und das ist tatsächlich ein großer Unterschied zu Bio.
00:13:20: Bio ist ein geschützter Begriff Da hab' ich Richtlinien.
00:13:23: im Kosmetikbereich gibt es dann Naturna, natürlich.
00:13:28: Da gibt's Begriffe ohne Ende die alle nicht geschützt sind und das macht tatsächlich in der Kosmetika so schwierig eine Basis aufzubauen wo ein Konsument sagt Das ist jetzt wirklich ein Produkt da sind keine chemischen Sachen drin da habe ich was reines Natürliches für meine Haut.
00:13:48: Ihr habt ja auch einmal richtig durchgezogen.
00:13:50: also als wir vorhin dem Marketing du mir gezeigt hast er war In Essen.
00:13:54: Da hab ich gesehen, es war wohl in alter Reve?
00:13:57: In alter
00:13:58: Edeka.
00:13:58: Also das ist die Dimensionen der ihr unterwegs seid.
00:14:00: Das könnte im alten Edeka und im alten Revo stattfinden.
00:14:02: Wir reden hier schon von denselben Dimension.
00:14:04: Die kleinste Merke hast du gesagt, euch vierhundert Quadratmeter, die größten tausend Quadratmetern also richtig schon ein Schuh.
00:14:09: Da ist vorne eine frische Ticke, eine Bäckerticke drin.
00:14:13: Ihr habt einen Fleischreider drin.
00:14:14: meistens da ist ein Metzgermeister im Regel verhinderte Tickel.
00:14:20: Qualitativ ernsthaft angenehm, das ist schon ein Erlebnis.
00:14:25: Ist Wechseln
00:14:25: ja immer wieder auch Personal?
00:14:27: Wir haben eben vorhin mal kurz über Fluktuationen gesprochen.
00:14:30: Sag mal die Fluktuation in der Bibel.
00:14:31: Dreizig
00:14:31: Prozent.
00:14:33: Dreißig Prozent pro Jahr an Mitarbeitern, die fluktuieren, ist das ein Thema... Vom Einzelhandel, nicht ein Bio-Thema.
00:14:41: Das ist natürlich auf bestimmten Positionen halt auch.
00:14:44: Aber das Spannende ist dadurch kriegen wir ja natürlich immer wieder auch neue Leute die Kontakt zu unserem Bereich kriegen und die da teilweise auch zum ersten Mal Berührung haben mit Bio.
00:14:54: Und das ist schon spannend.
00:14:57: wenn ich jemanden habe der zwanzig Jahre Anarewetheke gearbeitet hat und dann unsere Produkte kennenlärte diesen begeistert.
00:15:03: Also das ist ein Riesenunterschied, ob ein Schwein drei Monate gemästet wurde oder ein halbes Jahr aufgewachsen ist.
00:15:12: Das Fleisch hat eine ganz andere Qualität.
00:15:14: und ich sage mal, Fleisch ist ein streitbares Thema weil auch in der Bio-Szene natürlich gerade es viele Vegetarier gibt, viele die sich bewusst gerade dagegen entscheiden Fleisch zu essen.
00:15:25: Ist für uns aber auch ein unglaublich wichtiger Bereich, weil ... Es ist ein Genussmittel und es hat ein wertiges Produkt.
00:15:32: Und gerade wenn ich es konsumiere und das halt nicht jeden Tag in rauer Menge, dann sollte das eigentlich ein vertretbares Produkt sein.
00:15:39: Und da kann Bio grade nicht nur für diesen... Ich hab jetzt hier halt nen ethisch tolles Produkt zu sein sondern einen wirklich echt ganz qualitativ anderes von... Ich habe da nicht so den Wasserauslass beim Fleisch, ich habe ganz andere Themen.
00:15:53: wir spielen alte Haustierrassen Wir haben Wasserbüffel bei uns im Sortiment Das ist... Total ein unglaublich schmackhaftes Fleisch und Wasserbüffel haben früher hier in Europa relativ viel gelebt.
00:16:07: Und das Tolle bei Wasserbühnen
00:16:09: ist,
00:16:09: der kommt aus Niedersachsen.
00:16:12: Das Schöne bei Wasser-Büffeln ist die graben wirklich die Umwelt um, die stapfen alles klein und die kannst du nicht im Stall halten.
00:16:21: was sie aber machen?
00:16:22: die sorgen für Biodiversität.
00:16:24: Da, wo die ihre Weiden haben, da graben sie alles um und da hast du hinterher so eine richtige, ich sag mal, Versumpflandschaft, wo sich wieder besondere Vögel annisten, wo es tatsächlich das Ökosystem gibt was wir viel hier hatten bevor wir alles trockengelegt haben.
00:16:41: Und dass ist total spannend inhaltlich zu transportieren aber geschmacklich.
00:16:45: nochmal ein ganz anderes Thema und das ist toll!
00:16:48: Okay, ich oute mich jetzt mal als Fleischfresser.
00:16:49: Ich hoffe nicht, dass drei Prozent oder zwei direkt abspringen.
00:16:53: Das heißt wenn ich Wasserbüffel bei euch bin... ...Wasserbüffe ist schon etwas das bekommt man relativ selten.
00:16:57: Das darf man ruhig mal probieren!
00:16:59: Und auch bei uns selten, also das ist tatsächlich ... Wir wechseln es immer wöchentlich durch.
00:17:04: Verschiedene alte Haustierrassen, buntes Bentheimer Schwein, rotes Höhenvieh-Wasserbüffel.
00:17:11: Das haben wir dann tatsächlich wöchtlich wechselnd, weil's nicht der Absatzbringer ist aber für uns ein wichtiges Thema und wenn wir es da haben wirds echt die Kunden warten auf wieder über nächste Woche wo es Wasserbüffer gibt.
00:17:23: Okay
00:17:24: krass!
00:17:25: Wahnsinn Wie viele Leute brauche ich, um so einen Supermarkt an der Größe zu betreiben ungefähr?
00:17:33: Unsere
00:17:33: kleinsten Märkte sind mit sechzehn-sehntzen Personen und unsere größten tatsächlich über dreißig.
00:17:39: Also im Schnitt!
00:17:40: Mitte zwanzig für einen Supermarkt, die an den Köpfen sind.
00:17:44: Okay
00:17:44: und je nach Größe macht es ein Supermarkt irgendwie zwischen anderthalb und fünf Millionen Umsatz?
00:17:48: Das ist so die Range wo wir uns bewegen?
00:17:49: Genau!
00:17:50: Die Kleinsten sind bei zwei Millionen und die größten gehen in Richtung fünf Millionen.
00:17:53: bei uns Süddeutschland ist nochmal eine ganz anderes Flasche da.
00:17:56: also wenn ich da Konkurrenten oder auch Wettbewerber anschaue dann habe ich da auch Märkte die auch gerne mal bis zu zehn Millionen Euro Umsatz machen.
00:18:05: Wer sind eure Mitbewerbers?
00:18:07: Genau der größte, das größte Unternehmen im Biobereich ist die Firma Denree.
00:18:12: Die hat mit Dens eine eigene Supermarktkette und die haben gut vierhundert Filialen, bei Natura kennt man vielleicht von den Markenprodukten, hat auch hundvierzig eigene Märkte.
00:18:22: und danach kommt tatsächlich viele regional starke Einzelhandsunternehmen, das ist die Biocompany hier in Berlin.
00:18:30: Das ist EBL Naturkost, EBL steht für einfach besser Leben.
00:18:35: Die sitzen in Nürnberg, führt in München, gibt's den Vollkorner-Märkte und uns gibts in NRW, in Niedersachsen, es gibt Alecco in Bremen.
00:18:45: Es gibt viele verschiedene.
00:18:47: Also
00:18:47: heißt so groß oder ist das beglichen zu meinen... Ist dieser Bereich gar nicht?
00:18:52: Es gibt so sechs, sieben, acht Player.
00:18:54: Die kennen sich auch alle untereinander.
00:18:56: Ich glaube du hast sogar hier bei Bio Company... Du hast hier gearbeitet im Studium.
00:19:01: Während des Studiums Praxisphasen gemacht wo ich dann für zwei mal drei Monate hier war.
00:19:05: Also ihr kennt euch auch alle unterneinander.
00:19:07: Punkt!
00:19:08: Das Spannende ist daneben gibt es noch zweitausend früher waren's dreitausends Einzelne Biohändler, also wirklich die einen einzelnen Biolanen im kleinen Dorf in einer Stadt irgendwo haben.
00:19:19: Die heißen zur Hälfte Kornblume oder Pusteblume so den klassischen... übertrieben, aber die haben immer sehr kreative Namen der Regenbogenladen und alle irgendwo in den siebziger-achtziger Jahren gegründet.
00:19:35: Und das ist schon eine Branche, die gerade in einer extremen Transformation ist weil eineseits nachvorgetehme sich Bedürfnisse verändern ist viel mehr zum Einkaufserlebnis hin entwickelt als zum reinen Überzeugungstätterschaft.
00:19:50: ich habe einen kleinen Bioladen mit
00:19:59: Moin, heute wieder mal Werbung in eigener Sache.
00:20:01: Das heißt ich suche neue Kolleginnen und Kollegen für mein Affiliate-Netzwerk Etzel.
00:20:05: und das ist eine Zeit wo die meisten Unternehmen mithilfe der KI Drastio Stellen reduzieren.
00:20:10: wir suchen Verstärkung.
00:20:12: Wen suchen wir eigentlich?
00:20:13: Wir suchen aktuell PAP-Entwickler, Leute für das New Sales Team und vor allem auch fürs Key Account Management also für die Bestandskundbetreuung.
00:20:20: Und wenn du noch gar nicht weißt was du eigentlich werden willst haben wir auch für die in einigen Monaten die Ausbildung suchen einiges im Angebot!
00:20:26: Wir suchen Kaufmänner, Kauffrauen for eCommerce Mediengestalter IT System Management oder Fachinformatiker für die Anwendungsentwicklung.
00:20:34: Wenn ihr uns schreiben und euch bewerben wollt, dann tut das bitte an jobs at businessangels.de oder ihr geht auf businessangeles.de.
00:20:42: slash jobs.
00:20:43: Ihr findet alle Linkshärts in den Shownotes.
00:20:45: und jetzt zurück zum Podcast
00:20:49: Werbung Ende.
00:20:51: Dann kann ich erinnern was wir ja vorhin gesagt du hast studiert auch in diesem ganzen Bereich.
00:20:56: besser reinzukommen, an welcher Uni war das?
00:20:57: Weil ich hatte die vorher noch nie gehört.
00:20:59: Genau, es ist die Alanos Hochschule.
00:21:01: Da habe ich Wirtschaft Neudenken studiert.
00:21:04: Die Alanos-Hochschule ist eine Kunsthochschule, die aber auch ein BWL-Studium anbietet.
00:21:08: Das hast du wahrgenommen!
00:21:09: Genau, das hab' ich wahrgenommen und... Die Bio-Szene ist sehr stark mit dieser Hochschule verbunden, weil sie einen anderen Ansatz verfolgt.
00:21:18: Von Organisationsstruktur von Wirtschaften und das sind tatsächlich auch verschiedene bekannte Köpfe.
00:21:25: Professorin
00:21:26: gewesen... Wer war deinem Dozent?
00:21:27: Das war ja krass!
00:21:28: Ja die waren Gastdozenten, waren ja nicht regelmäßig Unternehmer aber Götzren, Götzwärner sprich die beiden Gründer von Alnatura von DM waren dort Gastprofessoren und haben ihre Seminarreihen tatsächlich gehabt Und das ist schon ganz spannend gewesen.
00:21:43: Also
00:21:43: schon sehr praxisnah?
00:21:44: Ja!
00:21:45: war eine gute Grundstudie der Ausbildung, hast du auch super genossen.
00:21:48: War ne Megazeit!
00:21:48: War für das was du auch dann gemacht hast oder was du heute machst?
00:21:51: Eine sehr gute Grundlage.
00:21:52: Absolut
00:21:52: ja.
00:21:52: Du hast bei zwei anderen Unternehmen gearbeitet.
00:21:54: Das eine war hier Bio-Company in Berlin, das zweite war
00:21:58: Tegut.
00:21:59: Hast du auch gesagt es ist dreihundertfrihalen?
00:22:01: Genau Lebensmittelhänder in Mitteldeutschland.
00:22:04: Wir haben Süden oder Norden Deutschlands wohnt kennt ihn nicht aber in Fulda haben die ihre Zentrale und haben dann sich immer weiter jetzt so ein bisschen Richtung Süden orientiert, einen Lebensmittelhändler der einen sehr hohen Bio-Anteil hat mit über dreißig Prozent.
00:22:19: Also eigentlich auch Vollsortimenter nicht nur bio aber innerhalb seines Sortiments ist das Dreißig-Prozent-Bioanteil was ihn unterscheidet von Lidl und Co.
00:22:26: Genau.
00:22:27: Klassischer VollsORTIMENT Supermarkt sehr vergleichbar mit Rewe Edeka und also kein Discount Modell.
00:22:36: Gleichzeitig Lebensmittelbranche sehr in einer volantilen Zeit, tatsächlich gerade in der Erfänderung.
00:22:42: Tegut gehört zur Mikros und die sind gerade am Verkauf tatsächlich der einzelnen Bereiche der Logistik und der einzelne Standorte und das wird grade im Lebensmittelhandel den Deutschen aufgeteilt.
00:22:54: Ah
00:22:55: okay, Insights ja ist klar.
00:23:00: Wenn man sich dem Weg so anguckt, ihr wollt da unbedingt nochmal zurückkommen.
00:23:03: ich muss das gesamte verstehen können Warum, also ihr bezieht ja von lokalen Bauern zum Beispiel und aber auch im Herstellern Rapunzel & Co.
00:23:13: Warum wird ein Bauer Bio-Bauer?
00:23:15: Ich höre die Bauern immer ich lese viel zu dem Thema Jammern über Subventionen.
00:23:20: was sind sie richtig?
00:23:20: mal sind so falsch oder geht es aber irgendwie auch nicht.
00:23:23: Ich
00:23:24: stelle mir bio wahnsinnig schwer vor.
00:23:25: warum wirst du Biobauer?
00:23:28: Ich glaube es gibt verschiedene Aspekte.
00:23:30: einerseits ist Ich kann nur Überzeugung mitbringen.
00:23:33: Ich glaube, viele Bauern werden schon auch das Thema von Ökolo... Also die sind am nächsten dran an ihrem eigenen Boden.
00:23:41: und was möchte ich mit diesem Boden machen?
00:23:44: Wenn ich jetzt ganz gemein bin dann sage ich wenn ich den erhalten möchte, wenn ich einen fruchtbaren Boden habe haben möchte auch auf die nächsten zehn Jahre, fünfzig Jahre und für die nächste Generation Dann hab' ich mit Bio eigentlich die beste Grundlage und alles andere zerstört.
00:23:58: ein bisschen Boden.
00:23:59: Wir sind heute in der Technik deutlich weiter dass nicht mehr Pauschalpestizide und pauschal irgendwo Chemikalien draufgeschüttet werden, sondern mit Technik auch im konventionellen Lebensmittelhandel oder die konventionellen Bauern sehr dosiert an den einzelnen Punkten wo es wirklich notwendig ist dünn.
00:24:18: Aber der Bio-Bauer, der beschäftigt sich mit seinem Boden.
00:24:20: Und ich glaube wenn ich da einen Tendenz habe zu Wertigkeit und dem Thema Umweltökologie dann ist der Sprung zu bio sehr nahe.
00:24:32: Es ist aufwendiger.
00:24:33: Also ich hab halt nicht die Pestizide oder die Unkrautvernichter, sondern ich muss durch den Acker durchjäten.
00:24:41: Ich muss also verschiedene Möglichkeiten finden um unkrautmanuell zu entfernen, um Schädlinge mit Nützlingen zu bekämpfen... Das
00:24:50: ist eine ganz große Umstellung!
00:24:51: Ja das
00:24:51: ist ne große Umstellung aber auch eine beispielsweise was ist gerade der Preistreiber für die konventionellen Bauern?
00:24:58: Düngermittel Extrem energieintensiv, also sprich extrem teuer gerade.
00:25:04: Preise sind enorm gestiegen einerseits zu der Zeit der Ukraine-Krise aber jetzt auch gerade weil der Hälfte der Düngermittel kommt aus dem Bereich Nahost und die sind gerade im Preis enorm gestigen.
00:25:18: Die Biobauern deutlich resilienter, weil sie haben teilweise die Verpflichtung sogar.
00:25:26: Die Sachen zum Beispiel im Kreislauf bei Demeter zuhalten.
00:25:30: ich habe dann sowohl Acker als auch Tierhaltung und die Gülle von den Tieren ist wieder fürs Feld und so hab' ich einen Komplettkreislauf was meinen Hof anblankt deutlich unabhängiger von Wirtschaftskrisen, von Düngermitteln und Preisteigungen.
00:25:46: Und damit auch zukunftsgesicherte.
00:25:49: Also es gibt schon positive Argumente aber die Umstellung ist groß.
00:25:53: Es gibt positive Argumente Aber ich mach's mal am einfachen Beispiel Du hast Kartoffeln hergestellt und wirst auf das Bio-Kartoffel her.
00:26:02: Ich würde jetzt mal schätzen Die Ernte fällt nicht...die wird nicht mehr?
00:26:07: Nein
00:26:08: Reine Tonnage Bekomme ich denn sofort mehr für das Produkt?
00:26:12: ein spürbares Meer, also ist dieser Markter der ihm dann diese Biokartoffeln abnimmt auch in ausreichender Zahl dass du einfach so große Produktionen umstellen kannst und es macht auch Sinn wirtschaftlich.
00:26:20: Ich
00:26:21: glaube da muss man sehr gut unterscheiden welche Partner habe und ich würde nie einfach so pauschal von mir aussagen.
00:26:25: Ich stelle jetzt um und mache mal auf gerate wohl die Position.
00:26:29: Ich glaub Bauern müssen sich immer vorher absichern was sind meine Absatzwege?
00:26:32: Und unser Großhändler beispielsweise geht mit seinen Bauern in eine komplette Anbauplanung fürs nächste Jahr.
00:26:40: Also sagt ganz klar, wie viel Produkte brauche ich die der Bauer dann auch anbaut?
00:26:45: Natürlich gibt es immer so ein bisschen
00:26:47: was... Da wird ein Felder umgestellt, auch was auf dem Felder angebaut wird, je nachdem was der Großhändler auch damit darf hat.
00:26:52: Genau also da gibt's sehr wenig Landwirte, die sagen, mein Großhänder mit dem ich zusammen arbeite vielleicht eine Exklusivität habe, der braucht weiß nicht zehn Tonnen Kartoffeln ja dann baue ich doch Vierzig an.
00:27:04: Wird er sich gut überlegen, außer er weiß die anderen dreißig Tonnen kriege ich auf dem und dem Markt, also Spottmarkt los zu dem und den Preis.
00:27:11: Und alles was Spottmarkt ist, also sprich keine direkten Verträge langfristig, da habe ich echt einen kleineren Preis völlig klar.
00:27:19: Da würde ich mir immer gut überlegt, was für eine Partnerschaft gehe ich ein?
00:27:23: Wie langfristige ist die?
00:27:25: mit wem ist sie?
00:27:26: Komme mich in der Abhängigkeit...
00:27:28: Okay das heißt aber für den lokalen Bauern Bleib mal im Kartoffelbeispiel.
00:27:32: Seid ihr zum Beispiel ein richtig, richtig guter Partner?
00:27:34: Weil ihr könntet die Kartoffeln in Münster einkaufen und könntet dir an alle Läden bis nach Düsseldorf runter verteilen in der Theorie.
00:27:39: Ihr macht ja keine eigene Logistik.
00:27:42: Es ist aber schon so das der lokale Biobauer, der liefert jetzt nicht an die Schwarzgruppe... ...im Regelfall.
00:27:50: Du hast euch als in den Verkehrbringer Einzelhändler, du hast diejenigen, die disziperieren, d. h., also große Hände lauter sind es klassischerweise.
00:28:01: Also auf dem Weg zu euch hast du schon, du hast den Bauern.
00:28:03: Den Großhändler, denn könntet ihr kommen?
00:28:05: Gibt es auch irgendjemand anders in der Kette, der relevant wäre?
00:28:08: Eigentlich nicht unbedingt.
00:28:09: und wir haben tatsächlich in vielen Bereichen, auch gerade wenn man über Kartoffeln spricht, den Direktweg noch.
00:28:14: also wo der Bauer tatsächlich sagt ich bin jetzt nicht an alle Märkte aber hier nach Münster... Ich bin vor einem Turnmünsters lief ich an alle sieben Märkte direkt und das machen wir auch gerne.
00:28:27: Und dann haben wir halt auch den Vorteil packen wir das Bild des Bauerns an die Wand und der weiß auch, okay, wird auch nicht je im Morgen getauscht.
00:28:34: Da hab ich eine gute Verbindlichkeit und eigentlich auch noch mal den Großhändler da rausgenommen.
00:28:40: Wo tatsächlich bei, wenn wir jetzt so weiter schwarzgruppe sind...
00:28:44: Die eher ihre Betrugswege haben?
00:28:47: Wie die
00:28:47: Kaufland-Hauptsegelung.
00:28:48: Viele andere produzierende Unternehmen, die sie auch mithaben.
00:28:50: aber das sind die beiden Vertriebslinien.
00:28:54: Die haben ihre Großbauern, sag ich mal oder ihre Bereiche wo sie dann auch ein paar gebündelt haben.
00:29:01: Und wenn die den Bedarf nach Biomöbern haben, dann sagen die denen Ich brauche jetzt nächstes Jahr oder ich brauch jetzt die und die Anzahl Biomörn und dann wird dem Bauern mehr oder mehr aufgetragen oder aufgezwungen Du musst jetzt umstellen und der macht das dann wirklich unter diesem Druck und in diesem Aspekt und Dann hast du da auch Felder mit.
00:29:25: Also die Aldis und Lidl dieser Welt, die stellen quasi ganze Höfe unter Produktionskapazitäten um nach deren Bedarf.
00:29:32: Die gehen
00:29:34: an ihre Bezugsquellen und sagen ich fordere jetzt und sorg dafür das durchs Kriege.
00:29:40: ansonsten so wie mir was anderes.
00:29:41: Und meistens reden sie nicht mit dem Bauern direkt sondern über irgendwelche Einkaufsgruppen und Ähnliches.
00:29:48: aber darüber... sagen die und formulieren sie ganz klar in Anspruch.
00:29:53: Und dann sind es meistens die gleichen Strukturen, die umstellen.
00:29:56: Okay,
00:29:56: da würde ich jetzt noch mal einen Schritt weiter gehen.
00:29:58: das heißt wenn Alli und Lidl auf die Idee kommen Sie brauchen Biofleisch
00:30:02: Ja
00:30:03: Da haben wir ja in Deutschland den Herrn Tönnies der wahnsinnig erfolgreich beim Thema Fleisch ist Dann gehen die durchaus mal zu so jemanden hin und sagen Wir brauchen in Zukunft zwanzig Prozent von dem gesamten Fleisch muss Biofleich sein Schließen ein sehr lang laufenden Vertrag Und dann fängt er an, Biokapazität aufzumauern und umzustellen.
00:30:19: Genau!
00:30:19: Dann ist natürlich nicht... Die Biotiere sind nicht von heute auf morgen da.
00:30:25: Dann geht auch ein Tönnies hin und kauft tatsächlich die Tiere, die frei auf dem Markt sind – auch zu deutlich höheren Preisen mal ein, um das zu erfüllen, um die Kontrakte zu erfühlen….
00:30:36: Der
00:30:37: saugt denn im Biomarkt leer quasi?
00:30:38: Das
00:30:38: versucht der zumindest.
00:30:40: Okay, aber die Großen haben alle Bio-Eigemarken Das heißt, das ist ja Dimension.
00:30:45: Also ihr habt den Weg irgendwann geebnet?
00:30:46: Dann konnten sich auch die Großen des Countdown-Kunden im Thema Bio nicht mehr entziehen und jetzt ist das fester Bestandteil.
00:30:51: da seid ihr aber raus!
00:30:52: Das
00:30:53: ist nicht deren UDNA von.
00:30:55: wir wollen jetzt unbedingt Video machen, aber für sie eine unglaublich spannende Käufer, Schaftkäufergruppe... Und manche einzelnen Händler, also gerade in der EDK-Welt oder ähnliches gibt es ja viele Kaufleute.
00:31:07: Das ist nicht unbedingt das alles Regie geführte Märkte sind und da gibt's auch Überzeugungstätten, die sagen, das sind die tollsten Lebensmittel.
00:31:15: Aber grundsätzlich ist das tatsächlich was wo die einen Potenzial drin sehen?
00:31:21: Auch ein Wachstum sehen... passiert auch immer noch, wachst du im Bio-Wächs?
00:31:24: Da mit ihren Marktmechanismen die sie gewohnt sind und können reindrücken und reingehen.
00:31:30: Das heißt aber der kleine Biobauer, der freut sich dass es jemand wie euch gibt da zielt er trotzdem mehr Marge als das mit Lidl und Maldi könnte... Der
00:31:38: könnte auch gar nicht mit den zusammenarbeiten mit seiner in Anführungszeichen kleinen Fläche und im Idealfall will er auf seinem Hof auch nicht nur ein Produkt anbauen sondern bisschen Biodiverser anbauen und dreißig Kulturen vielleicht haben, da hat er keinen Vertrag mit genau diesen großen.
00:31:54: Da geht der vielleicht mal einen einzelnen Kaufmann ran aber der freut sich tatsächlich über die Strukturen, über die wir auch beziehen.
00:32:02: Okay das heißt mit euer größter Wettbewerb sind auch die Eigenmarken von Discountern Rewe Edeka & Co.
00:32:09: Da steht ja auch Bio drauf, dass ist jetzt doch erstmal Bio drin?
00:32:12: Genau!
00:32:12: Das ist Bio drin, dann kann man auch tatsächlich darauf verzauern weil bei Lebensmitteln ist es ein geschützter Begriff.
00:32:18: Ähm... Punkt,
00:32:20: da vertraust du auch?
00:32:21: Da vertraue ich drauf.
00:32:22: Also wenn ich in Lidl gehe und da ist ein Bioprodukt dann würde ich nicht sagen, das ist jetzt kein Bio-Produkt!
00:32:27: Das wird kontrolliert und da fahren die Leute auf die Höfe drauf, da werden Warenflussrechnungen gemacht dass sie wirklich genauso viel Biop produkte eingekauft habe zertifiziert wie fair kauft und das wird kontrollieren.
00:32:39: Wer macht diese Rechnung?
00:32:40: Das sind diesen Zertifizierungsbetriebe wie Demeter & Co.
00:32:43: aber gibt es auch einen Bio?
00:32:44: Ja also Demeter&Co das sind tatsächlich die Verbände und Top machen.
00:32:49: Aber das ist dann die Ökokontrollstelle, also sprich staatliche Institutionen, die da die Bio-Audits durchführen... Das ist wie ein Wirtschaftsprüfer!
00:32:56: Der guckt sich quasi an, dass wieder Dünnerladen hinbeginn kontrolliert wird, passen die Fladenbrote zu den Verkäufen?
00:33:01: ja?
00:33:02: So ähnlich ist es auch da, die gucken also auch wo wird das...?
00:33:05: Tier, das Samengut und Co.
00:33:07: gesourzt?
00:33:08: Und kann aus dieser Menge überhaupt das entstehen?
00:33:10: oder kauft der vielleicht irgendwo in Osteuropa
00:33:13: dazu?".
00:33:14: Genau!
00:33:14: Das
00:33:14: auf landwirtschaftlicher Ebene ist, dass passt die Saatgutmenge zum Mängel, die tatsächlich an Output vom Feld gekommen ist.
00:33:22: Da sind wir in Deutschland sehr hinterher.
00:33:24: Das ist etwas wo du auch sagst da ist es wirklich gut drin... Das
00:33:26: ist gut und das ist wichtig.
00:33:27: so weil ich glaube wenn's kein Vertrauen in Bio gäbe Und das ist nicht in allen Bereichen schon so, dass jeder dieses Verständnis hat.
00:33:35: Dann hätten wir auch eine schwierige Grundlage.
00:33:38: Geilzeitig bietet es aber für uns die Herausforderung nochmal zu erklären was eigentlich der Unterschied Und der Unterschied ist schon noch gigantisch zwischen dreitausend Hektar Möhren und einem Bauern, um die Ecke der Sechzig-Kulturen macht.
00:33:51: Und gleichzeitig seine Biodiversität in der Ecke fördert ein auskömmliches Einkommen hat.
00:33:59: Das ist einen Riesenunterschied in der Wertschöpfungskette, in der Produktqualität teilweise.
00:34:08: Macht schon noch diesen Unterschied.
00:34:09: Wer verdient in diesem riesengroßen Kreislauf?
00:34:12: Eigentlich das ganze Geld.
00:34:14: Also, ob es der Bauer ist weiß ich nicht, guck mir aber zu Bilanz an.
00:34:18: Bilanz im Bauern habe ich mir relativ selten eingeguckt weil die meisten Bauernhöfe nicht so richtig.
00:34:21: GmbH Stuttgart und Koran.
00:34:23: Schwierig!
00:34:24: Ich hab mal bei Rapunze reingeschaut.
00:34:26: Das sieht wahnsinnig gut aus.
00:34:27: die Bilanz also selten so eine schöne Bilanz gesehen.
00:34:30: Ich habe natürlich auch bei euch reingeguckt.
00:34:31: wir haben uns kurz drüber unterhalten.
00:34:33: Es ist ja nicht so dass bei seventy fünf mehr umsatz zehn prozent bei euch hängen bleiben.
00:34:37: da reden wir von deutlich deutlich weniger.
00:34:39: bei euch bleiben so zwei drei Prozent hängen, wenn es gut läuft.
00:34:43: Wenn's gut läuft?
00:34:44: Ja.
00:34:44: Ihr habt wahnsinnig hohe Ausgaben als bevor gesagt allein in der Umbau von dieser einen Filiale kostet man schnell eins Komma fünf Millionen der Umbau.
00:34:52: Das ist ja noch nichts passiert.
00:34:53: muss ihr gewollt muss er trotzdem angemietet werden oder gekauft werden und irgendwas anderes.
00:34:56: das heißt ihr seid ja auch zumindest ab und zu habt ihr auch mal ein Immobil das aber nicht der Regelfall die Miete im Regelfall an aber ihr seid schon asset heavy im Sinne Anlagevermögen, Theken Holz Fleisch Theken Kassen und so weiter.
00:35:11: das muss ja alles irgendwo herkommen.
00:35:12: also da steckt schon auch richtig Geld von euch drin.
00:35:15: Und es läuft nur über Umschlag Umsatz und Verkauf.
00:35:19: Also das ist okay.
00:35:20: von der Marge Wo bleibt das meiste Geld hängen?
00:35:22: Wer ist in diesem Spiel?
00:35:23: geht's den Großhändern wahnsinnig gut.
00:35:26: was ist die Position wo man sitzen sollte
00:35:31: Wenn ich ein tatsächliches produzierendes Unternehmen bin und meinen Job gut mache, einen ausgewogenes Verhältnis habe zwischen.
00:35:37: Mein eigenen Produkten und meistens die allermeisten machen auch Handelsprodukte für andere Unternehmen wenn ich da eine gute Balance habe und selber produzierend unterwegs bin Dann habe ich eine sehr gute Chance auf rentable Umsätze und auch ein schönes Ergebnis.
00:35:57: Das kann der Bauer sein oder der Hersteller?
00:35:59: Das sind in dem Fall beides Herstellern.
00:36:01: Genau,
00:36:02: wobei der Bower natürlich in seiner Größenordnung extrem total begrenzt ist.
00:36:07: Es ist eher dann der Herster, der natürlich über Skalierung dann ganz anders nochmal agieren kann.
00:36:12: Also Alnatura-Punze
00:36:14: sind einfach starke Marken, denen es eigentlich ... also Alnaturas nicht reingeguckt.
00:36:18: Dann geht's auch ganz gut.
00:36:21: Und die aber tatsächlich, weil Natura starke Marke hauptsächlich ein Marketing-Thema was machen, die haben wenig Eigenproduzieren.
00:36:31: Die lassen diese Handelsmarke ja woanders produzieren und sind da dann eher in einem Label unternehmen Aber haben eine unglaublich starke Marker einfach aufgebaut und darüber ihr starkes Esset.
00:36:44: Das ist natürlich nochmal auch einen Unterschied wenn es günstiger sein muss.
00:36:50: Wenn es dann mal irgendwo schwieriger ist mit Bezugsquellen, dann ist man schnell auch statt irgendwo im Sauerland die Rohstoffe zu sursen, irgendwo mal Tschechien oder Polen gewählt.
00:37:05: und das ist so ein bisschen die Gefahr bei den ganzen Handelsmarken dass ich da natürlich sehr, sehr schnell austauschbar bin.
00:37:14: Also als Hersteller, als Lieferant für deren Eigenmarke?
00:37:20: Das heißt aber auch in Spanien, Frankreich und Co.
00:37:24: gibt es Bechechen Bio.
00:37:26: Das ist da auch staatlich geprüft.
00:37:30: Vielleicht besser oder schlechter als Deutschland?
00:37:32: EU-Biosiegel,
00:37:33: das heißt ihr könntet ohne Probleme auch in Spanien Bioware einkaufen und es ist kein No Go oder kein Trick oder sowas.
00:37:40: Wir haben ein deutsches Biosiegel dass aber dem europäischen Standard gleichgestellt ist und innerhalb der EU ist man da komplett mit einheitlichen Standards unterwegs.
00:37:53: Okay, aber genau auf der Ware steht ja quasi Bio-Ware.
00:37:56: da steht nicht auch spanische Bio-Vare.
00:37:58: du kannst den Herkunftsland hier angucken, aber erstmal können wir auch da vertrauen und es gibt ja einfach auch Obst und Gemüse was sich besser woanders anbauen lässt als in Deutschland.
00:38:07: muss man auch mal vieraversamen.
00:38:08: die klimatischen Bedingungen andere sind also auf diese Märkte greift ihr auch zurück.
00:38:12: Aber bei euch ist schon wie viel Prozent das aus Deutschland kommt?
00:38:16: Gibt's irgendwie so eine Range Mehrheitlich Deutschland?
00:38:19: Ja, also es kommt auch darauf an was man jetzt für welchen Saudi-Mans Bereich betrachtet.
00:38:23: Im Obst Gemüsebereich ist komplett saisonabhängig.
00:38:26: wenn ich die deutsche Ware kriegen kann zu einem vernünftigen Preis dann habe ich da sehr viel deutsche Ware.
00:38:31: sowas wie Kohl und Wir Singen sind wir sowieso Weltmeister.
00:38:33: die bräuchten nirgendwo anders herholen Kartoffeln... Die Deutschen sind Kohl
00:38:37: & Fürsingert Meister!
00:38:40: Ich könnte's wahrscheinlich auch aus Tschechien oder Polen beziehen aber würde ich nicht machen weil das hier auch gut und auch preislich vernünftig anbauen können.
00:38:49: Wenn es dann in klimatische Bedingungen geht, na wo kann denn eine Banane?
00:38:52: brauchen wir nicht darüber sprechen?
00:38:54: Gibt's hier nicht!
00:38:56: Und aber immer mehr tatsächlich sogar in Europa also sprich Spanien etc.
00:39:01: werden warm genug dafür langsam.
00:39:04: Und bei der Fleischtheke beispielsweise, da haben wir hundert Prozent nur aus NRW sogar.
00:39:11: Wo die Höfe alle da sind, wo die Schlachtung und die Zerlegung stattfindet... Da stellen uns komplett regional an auf.
00:39:19: Bei den trocken Produkten, die die Regale füllen sehr unterschiedlich.
00:39:24: Der Großteil ist Deutschland zu... Siebzig, achtzehnt Prozent rausgehauen.
00:39:29: Aber Nullivenöl und andere Sachen.
00:39:33: Riechenland
00:39:33: oft?
00:39:34: Okay.
00:39:35: Aber es ist schon so wenn ich zu euch in den Laden reingehe, denn das ist der Großteil der Waren die ich da kaufe hat meistens einen deutschen Ursprung.
00:39:42: Ja.
00:39:42: Das ist schon krass.
00:39:43: Genau.
00:39:43: Das heißt ich unterstütze nicht nur die richtige pesticidärmere Anbauweise sondern irgendwie bleibt das Geld auch im Landenregional ganz oft auf.
00:39:50: Ja, wir sind alle Wirtschaft auch genau.
00:39:51: Was ja
00:39:52: eigentlich ein schöner Effekt ist gerade in der aktuellen Zeit.
00:39:55: Apropos aktuelle Zeit Das ist ja nicht ganz so einfach aktuell.
00:39:58: Wir haben eine Wirtschaftskrise und ich könnte mir vorstellen, dass bei einer Wirtschaftskriise wie der Deutsche gepolt ist, der sich über DK denn weg damit gebrüstet hat, wie schön günstig Lebensmittel in Deutschland sind.
00:40:09: dann kam noch die Discounter und alle, die mal in den USA waren, haben gesagt, boah, es ist schrecklich in den US, alles ist so teuer sogar das was nicht ganz gut ist... Wie geht's denn aktuell der Branche?
00:40:18: Also wir wissen wenn so ne Krise ist halt ihr mit ersten dies erwischt.
00:40:22: Ja!
00:40:24: Branche in einem Bereich, wo der Höherpreis ist.
00:40:28: und ich glaube jeder, jedes... Jeder Geschäftsbereich Einzelhandel die sich mit hochwertigeren Produkten auszeichnen haben.
00:40:37: In Krisenzeiten wo die Leute ans Sparen denken ist schwerer.
00:40:41: das ist bei Uhren, bei Schuhen und genauso bei Lebensmitteln so.
00:40:46: Und jetzt ist es tatsächlich so dass Bio Auch im letzten Jahr, auch dieses Jahr in der Gesamtbereich wächst.
00:40:53: Also das Thema Gesundheit, gesunde Ernährung... Ich glaube er hatte sich ja schon mal als Thema Longevity und andere.
00:41:00: Das ist weiterhin in Köpfen und es ist auch gut so.
00:41:03: Es wird immer noch getauscht quasi normale Lebensmittel gegen Bio, das ist wie Internet früher ein Wachstumsmarkt war immer noch hießes gegenüber dem Einzelhandel.
00:41:09: Ist auch das Thema Bio, dass wächst fleißig weiter?
00:41:12: Das
00:41:12: wächst Fleißig Weiter liegt natürlich auch daran was stellen die einzelnen Hände ins Regal?
00:41:19: Lebensmittel handeln halt auch immer mehr Bio, also da holen die auf.
00:41:24: Da wird aufgestockt, da werden Biowelden geschaffen, der M baut sein Lebensmittelbereich aus
00:41:30: etc.,
00:41:31: etc.,
00:41:32: das ist so.
00:41:34: und gleichzeitig beginnt dann so ein Bereich und der ist natürlich echt kritisch zu verfolgen wo Bio auch unter einer Preiswahrnehmung oder Preisdruck fällt.
00:41:46: und wir waren nie.
00:41:47: die Lebensmittel in Deutschland sind unglaublich niedrig.
00:41:49: Bio war nie exorbitant teuer, wenn ich jetzt mal nach Frankreich gehe nach Italien gehe dann waren die normalen konventionellen Lebensmittel teurer als die Bioprodukte bei uns und Wir sind da unglaublich effizient unterwegs.
00:42:00: aber biogerät in den Preisfokus.
00:42:01: Und das ist eigentlich was, wo die Branche angetreten ist zu sagen, nie wir wollen ein anderes Wirtschaften!
00:42:07: Wir wollen dass der Bauer tatsächlich nicht möglichst günstig produziert oder wir wollen die gute Qualität.
00:42:14: und ich meine mein Vater nimmt immer am liebsten das Beispiel der Passata also der Tomatensauce und da kann man nach Italien gehen zum Hersteller.
00:42:24: und wenn ich dann in die Preisverhandlungen gehe dann sagt er Preisanum sagt du mir, welchen Preis du bereit bist zu zahlen.
00:42:31: Entsprechendessen pack ich da Wasser rein.
00:42:34: und ja es ist so.
00:42:36: also ne Passata ist ein schönes Beispiel weil ich hab da Tomaten und ich habe Wasser und das sind immer irgendwie fünfhundert Milliliter und wenn ich da nur ein paar Cent für bezahlen will dann ist der Tomatner echt wenig.
00:42:49: Oder ich hab da wirklich ne hundert Prozent Tomatenpassata, die findest du im konventionellen Handel fast nirgendwo.
00:42:56: Und da guckt auch keiner hinten drauf und das steht nicht wie viel in Prozent weil da steht einfach nur Wasser und Tomaten drauf.
00:43:04: aber sie gucken alle auf den Preis.
00:43:06: geschmacklich unterscheiden sich wie sonst was.
00:43:10: Da ist die Frage was ist unser Anspruch an die Lebensmittel?
00:43:13: An das was wir verkaufen wollen?
00:43:15: und je mehr Bio ich habe Und je weniger, weil früher waren alle Passaters bei uns gefühlt tolle Tomatenprodukte.
00:43:23: Sondern dann kommt der Preis zurück und die anderen wissen wie das Geschäft läuft... ...und dann musst du dem Kunden erklären warum kostet die da?
00:43:30: Neun neunzig Cent und deine Verkaufs für zwei neunvierzig.
00:43:33: Ja.
00:43:33: Dann sagst du ja, es sind mehr Tomaten drin!
00:43:35: Ja, aber sehe ich ja nicht.
00:43:36: Also wenn du überhaupt ins Gespräch kommst.
00:43:39: Das macht schon irgendwo schwierig
00:43:42: Wenn ich heute kualitätsbewusste Einkaufe.
00:43:47: Also ich gehe irgendwo rein, ob es jetzt ein Rehwissen, Edeka oder was auch immer und sage, ich versuche schon grundsätzlich etwas Gutes zu kaufen für mich.
00:43:54: Wie groß ist auf der Basis der Preisunterschied wenn ich bei euch einkaufe?
00:43:58: Da gibt's den dann schon gar nicht mehr weil...
00:44:00: Doch den gibt es!
00:44:02: Weil wir auch bei uns gerade diese Produkte die ... echt extrem im Preis gedrückt sind.
00:44:07: Also wenn wir dann über die Ja-Produkte, die gute und günstig Produkte sprechen...
00:44:11: Ich riech schon so ich kauf jetzt nicht das günstige Style!
00:44:14: Wenn Markenprodukte einkaufen, dann gibt's keinen großen Unterschied.
00:44:16: also wenn die jetzt nicht in Aktion sind eine Barilla Nudel oder andere Dann hat man bei uns Preise.
00:44:23: die sind genauso oder auch günstiger?
00:44:26: Also wenn ich jetzt mal bei uns die Spaghetti mir anschaue, dann verkaufen wir ne spaghetti für äh Eins, neunzwanzig.
00:44:33: Wir hatten auch schon mal für neunneunzig Cent drin.
00:44:36: Ähm... wir haben aber auch eine Kamutspaghetti.
00:44:39: Die kostet vierneunvierzig!
00:44:40: Das ist ne Packung, fünfhundert Gramm Kammutspagetti.
00:44:44: Was
00:44:44: soll ich an Mut?
00:44:44: Kammut ist ein Getreide, ähm was ... Ein bisschen älteres Getreide, sehr, sehr hohe Nährwertstoffe.
00:44:53: Echt noch mal ein bisschen anderes Geschmackserlebnis und ich hatte letztens tatsächlich Kindergeburtstag und meine Frau hat aus Versehen, weil sie lagen direkt in den Land.
00:45:02: Ich kann Mut spacken!
00:45:03: Die guten Uden genommen?
00:45:05: Nein, ich kaufe die auch so gerne mal aber da hatte ich dann für eine Kindergeburtszeit.
00:45:08: Und ich hatte tatsächlich zwei von fünf Kindern, die irgendwie begeistert wegen den Nudeln waren... ...die sie pur gegessen hatten.
00:45:15: Sie hatten so wie das Kinder manchmal machen und die Spaghetti schön pure gegessen.
00:45:18: Boah, die schmecken aber lecker!
00:45:20: Und das haben die Kinder geschmeckt.
00:45:22: Das fand ich schon erstaunlich, dass dann die Kinder ohne dass sich irgendwas gesagt hätte oder sowas gesagt hätten, dass die Spagetti, die sie bei pur essen, gesagt haben, boah die schmeckten aber geil
00:45:31: Ohne, dass ich irgendwas gesagt hätte.
00:45:34: Bist du doof?
00:45:34: Sieg gut Nudeln zu mir!
00:45:35: Du bist ja Kindergeburt!
00:45:37: Das
00:45:39: haben sie jetzt nicht mehr geschätzt als die Kammutnudelmann.
00:45:41: Aber das findest du wieder nicht in so einem Supermarkt oder was?
00:45:45: Aber so eine Milch... Was kostet Milch bei euch?
00:45:49: Okay, das ist wie
00:45:50: ein
00:45:50: normaler Wein-Steffanpreis ungefähr.
00:45:53: So, was kosten Eier bei euch wenn ich Eier kaufe?
00:45:57: Wenn ich in der Größe eine Packung unterwegs bin, habe ich es auch günstiger.
00:45:59: Das würde ich sagen ist da wo ich ein kaufe schon der höhere preis.
00:46:02: aber auch da gibt's euch aus zehn eier für vier euro neunzeig.
00:46:04: Aber
00:46:05: kriegst du die losen Eier
00:46:06: auch?
00:46:06: Nein.
00:46:07: Bei uns kannst du natürlich die sechser packungen die zehnerpackung aber Du hast auch den den wahren wo du theoretisch sagen kannst Ich bringe meine einen verpackung und ich nehme drei Eiern weil ich brauche drei Eieren.
00:46:17: Okay.
00:46:17: Und dann Dann hast du diesen effekt Wo wo ich leider so viele haushalte wieder sehe und der meiste lebensmittel abfall entsteht nicht unbedingt in der Produktion, also im Einzelhandel entsteht tatsächlich der Wenigste.
00:46:30: Was weggeschmissen wird viel schon in einer Produktion wo Gurken die nicht gerade waren aussortiert werden und tatsächlich mit der Größe Lebensmittelabfall entsteht bei uns in den Haushalten.
00:46:41: Und wenn ich natürlich die Champignons nicht einzeln kaufen kann und ich nehme mir sag mal suche mir das raus was sie brauche sondern immer die fünfhundert Grammschale nehme Ich brauch aber nicht so viele nach drei Tagen Kühlschrank Ach ja gut Komm.
00:46:54: Du kannst ja beim Raussuchen auch die schönen aussuchen.
00:46:57: Kannst du schön raussuchen oder zumindest auch die Menge, die du brauchst?
00:47:00: Also bei uns gibt es viele auch Single-Haushalte und Single- Haushalter ist ein Thema was immer größer wird in Deutschland.
00:47:08: Die suchen sich.
00:47:10: Bananen kannst du auch vereinzelt in den Lebensmittel merken.
00:47:13: Aber die haben dann da zwei Banan, haben ihr Tomaten einzigen gepickt und haben nochmal nur drei Champions?
00:47:19: Und ich glaube das spielt eine Rolle, dass es wirklich Leute gibt, die bewusst nach Tagesbedarf einkaufen.
00:47:25: Gerade wenn du in einer Großstadt lebst auf ein paar Mitarbeiter, die Single sind, die gehen teilweise jeden Tag einkauen.
00:47:30: Also oft das was sie Hunger haben.
00:47:31: Wenn du jetzt Vater von drei Kindern bist wie du da ist... Im Plan!
00:47:33: ... der Wälder sich Einkaufs verhalten ja.
00:47:36: Aber das ist ja auch etwas, was darauf natürlich einzahlt.
00:47:40: die Menge, die ich essen will, die mir schmeckt.
00:47:41: Ich will nix im Kühlschrank haben und Ko noch jahrelang
00:47:43: vorhalten.".
00:47:44: Auch das spielt ja genau in die Richtung!
00:47:47: Jetzt hört sich das heute, ne?
00:47:48: Also, sechszehn Mitarbeiter, vierundzwanzig Läden und
00:47:50: Co.,
00:47:51: du bist ja vor ungefähr fünf Jahren so daneben gekommen,
00:47:54: ne?!
00:47:55: Da wart ihr gerade in der absoluten Wachstumsphase und hattest es vorher auch angeteasert.
00:47:58: Ihr hattet ja mal fünfunddreißig Lädchen also durchaus ein paar Läde mehr... Also du bist, komm kurz nach Corona Anfang.
00:48:05: Wie war das zu rein?
00:48:06: In Corona
00:48:07: eigentlich!
00:48:08: Und die habt ihr quasi auch noch einmal von links auf rechts drehen müssen.
00:48:10: alles erzähl mal wie du da reingekommen bist und was da gerade so los war.
00:48:14: also ich bin Anfang ein zwanzig ins Unternehmen rein gehabt habe es vorher begleitet in unseren Läden als Schüler gearbeitet und hab über ein Aufsichtsrat tatsächlich davor schon begleitet.
00:48:25: Aber bin da dann operativ eingestiegen, ... ... war für Lebensmittelhandel eine Hochzeit weil Restaurants waren geschlossen.
00:48:32: die Leute haben zu Hause gekocht.
00:48:34: es gab keine außer Haus Gastro.
00:48:37: Die Leute konnten nicht im Büro in der Kantine essen sondern haben zuhause gegessen Und dementsprechend haben die Lebensmittelländler echt gute Umsätze gemacht wie genauso hatten dementsprechend auch ein gutes Ergebnis, haben dann tatsächlich strategisch auch entschieden.
00:48:54: einen anderen Biohändler wollte sich nach Süddeutschland zurückziehen.
00:48:57: Das ist eine gute Chance für Expansion und Übernahme auch.
00:49:02: Wir haben im Jahr ein zwanzig, zwei Märkte in Bielefeld von einem selbstständigen Biohäntler übernommen, sieben Märkte von einem Biophilialisten übernomen und einen eigenen noch zertiegen machen.
00:49:13: Also zehn Märkten in einem Jahr gemacht?
00:49:14: Ja,
00:49:14: zehn Märkte Und also zehn Märkte, um genau zu sein in vier Monaten.
00:49:20: Die musstet ihr alle auch umbrennen auf euch?
00:49:22: Wir haben alle umgebennet
00:49:24: und zwar richtig viel Arbeit, viel Geld.
00:49:28: Das war eine herausfordernde spannende Zeit mit so meiner ersten Projekte.
00:49:34: Genau!
00:49:35: So bin ich jetzt Unternehmen gestartet... Eine wirklich schwierige Phase, als dann vor allem auch der Ukraine-Krieg.
00:49:44: Also jede Filiale durch Staates braucht erst mal Zeit bis sie Kunden sich an die neue Marke gewöhnt haben, bis du mit den Mitarbeitenden klar bist, bis Prozesse umgestellt sind
00:49:55: etc.,
00:49:55: etc.
00:49:56: Und da mit dem Ukraine Krieg ging es für uns tatsächlich in eine... Ja, wieder runterfahren.
00:50:01: Also sprich wir haben enorm Umsatz verloren weil Inflationen Menschen haben auf den Preis geschraubt es gab überall Sparentfehlungen zu Lebensmitteln und Aldi und Lidl hatten ihre Hochzeit
00:50:14: in Zeitung.
00:50:15: also sagst ja auch das bricht ein Krieg aus.
00:50:17: wir haben Inflations überall.
00:50:19: Und denn ist die deutsche Medienlandschaft sagt ernsthaft wo kannst du sparen?
00:50:23: Bei Lebensmittel
00:50:24: Verbraucher also die Tipps wie kann ich heute sparen sind dann Ich sage mal den Stromvertrag den kann ich nicht mal eben so anpasst.
00:50:31: Auch ein privater Verbraucher hat dann die zwei Jahre Bindung vielleicht, ich kann da natürlich agieren, wir hatten vorher darüber gesprochen, ich kan mein Balkonkraftwerk mir sagen, ich kannst nochmal schauen habe ich überhaupt schon überall LED und kann was machen.
00:50:45: aber Empfehlung war auch Lebensmittel zu sparen und das ist schon hart gewesen.
00:50:51: extreme Rückgänge und auch gerade besonders da wo wir merken, dass wir noch nicht diese Bindung zu den Kunden hatten als unsere Marke.
00:50:59: Also sprich bei den neu übernommenen Merken.
00:51:01: Da haben wir mit am stärksten verloren.
00:51:03: da wo wir seit zehn, zwanzig Jahren einen super Stamm-Kunden Klientel haben das das haben wir deutlich besser weggesteckt hat ein zusätzlich noch eine Energiepreissteigerung.
00:51:16: Wir hatten vier Cent Arbeitspreis beim Strom also der Komponett send Geld Steuer etc.
00:51:21: obendrauf und dann hatten wir dreißig Cent.
00:51:25: Vier Cent auf dreißig.
00:51:26: Genau, und dann ... Eins Komma fünf Millionen.
00:51:29: war das mehr für uns jährlich?
00:51:32: Und ... Das ist
00:51:33: bei eurer Marge...
00:51:34: Ist das eigentlich dann direkt schon der nacken Genickschlag richtig?
00:51:38: Und die dreizehnt waren ja noch gut verhandelt, ne?
00:51:40: Der Ersang-Essang
00:51:42: wurde über vierzig.
00:51:44: Und auf jeden Fall, dass das war für uns schon eine Phase wo wir unser Controlling und da sind wir gut aufgestellt.
00:51:51: Ziemlich nicht gesagt haben Im Sommer wird es enger.
00:51:55: Und sind dann tatsächlich auch mit einer befreundeten Beratung, haben uns zusammensetzt was können wir machen?
00:52:00: und haben uns für eine eigenverwaltete Insolvenz entschieden?
00:52:06: Auf alle Fähren!
00:52:07: Auf allen Fällen.
00:52:08: Genau, ihr habt ein Unternehmen... Die Märkte
00:52:10: sind keine separaten GmbHs oder sonstiges.
00:52:13: Das euer
00:52:13: Familienunternehmen haftet ihr
00:52:15: in
00:52:15: der AG.
00:52:17: D.h.,
00:52:17: die Haftung ist ein bisschen anders geregelt aber da steckt euer Vermögen drin.
00:52:20: Das ist euer Ding!
00:52:21: Da
00:52:21: steckt das Vermögendrennen und da sind auch riesige Bürgschaften drin.
00:52:24: Also
00:52:25: ihr habt Bankpartner, Kreditlinien & Co.
00:52:27: Und dann gereglt Insolvenz- und Eigenverwaltung heißt es glaube ich?
00:52:29: Ja genau.
00:52:31: Dadurch konntet ihr dann auch Filialen abbauen und auch Personal.
00:52:37: Leider so, man spricht mit Vermietern und sagt ist nicht schön.
00:52:40: Was können wir hier machen?
00:52:41: Dann sagt ihr, wir haben einen Vertrag!
00:52:45: Und wenn du damit kommst zu sagen ich bin jetzt in der Alte Insolvenz und entweder wir machen jetzt eine kleine Reduzierung oder das wäre mal ein Standort den ich schließen würde.
00:52:54: Ein paar haben ja auch gar nicht groß verhandelt weil wir wussten dass wir die schließen wollen.
00:52:57: dann hast du ne andere Handhabung.
00:52:59: Wir sind trotzdem ziemlich partnerschaftlich umgangen.
00:53:01: Die meisten unserer Vermieter sind Privatleute.
00:53:03: Das war auch echt gut Aber haben in dem Zuge einige Märkte direkt geschlossen.
00:53:09: Paar im Nachgang sogar noch mal verkauft nach Abschluss, die Insolvenz war eine extrem herausfordernde Zeit hat länger gedauert als ursprünglich geplant.
00:53:18: also waren wir mal sechs Monate jetzt dann zehn Monate gedaubert.
00:53:23: und Und da hatte ich einen Münster auch nochmal auf einem Business Talk Vor ein paar Monaten referiert.
00:53:28: drüber war schon auch ein Business auf Insolvenzverwalter-Seiter, was extrem abgezockt ist.
00:53:36: Also es wurden Kosten von so hundertfünfzigtausend Euro, hundert bis hundredfünfzehntausend Euro pro Monat prognostiziert?
00:53:44: Für wen?
00:53:45: Für den Insolvensverwaltern, für die Berater... also du hast ein paar verpflichtende Bereiche.
00:53:51: Hundert bis hundfünftigtausen monatlich.
00:53:53: Ja
00:53:53: klingt für mich schon mal wahnsinnig viel!
00:53:55: Ist viel.
00:53:55: Könnte man sagen, auf zehn Monate, Maximum, eins, fünf Millionen.
00:53:59: Das wäre die Rechnung, die jetzt auch bei mir stattfindet.
00:54:01: So, unsere Kosten für das Insolvenzverwalt, nur für die Verwaltung davon lag bei drei Komma vier Millionen.
00:54:09: Was?
00:54:10: Auf zehn Monate?
00:54:11: Ja.
00:54:14: Also
00:54:15: der Insolvensverwalter hat selber einen Vergütungsantrag beim Gericht gestellt für seine eigene Vergütung von eins Komma acht Millionen Netto.
00:54:23: Wer zahlt das denn?
00:54:24: Mende die Gläubiger!
00:54:26: Also wir, die Banken, so diverse und...
00:54:32: Wem stellt der Insolvenzhalt dazu?
00:54:34: So ist die Rechnung.
00:54:34: alle anderen.
00:54:35: Und
00:54:36: euch!
00:54:36: Wir zahlen das.
00:54:37: Wir haben selber einen Gesellschafterbeitrag reingegeben nochmal im Involvenzplan und wer es auch zahlt ... Das ist nicht der Steuerzahler sondern tatsächlich jeder Unternehmer zahlt in eine Insolventkasse rein und daraus wird für drei Monate das Gehalt übernommen, sprich wir sparen uns auch Kosten innerhalb dieses Verfahrens.
00:55:01: Auch das ist was.
00:55:02: Deswegen hat die Galeria-Kaufokruppe das vielleicht zweimal gemacht weil es so nett war.
00:55:08: Es ist ein Bereich der ist echt abstrus und dazu gehört auch immer einen M&A-Verfahren.
00:55:14: also es wird auch immer geprüft.
00:55:15: gibt es extern andere Investoren die die Gläubiger besser stellen als bei uns im Fall?
00:55:22: Das heißt, wenn du Glück oder Pech hast bist so attraktiv dass jemand anders sagt ich biete euch bessere Quoten und Korn als der aktuelle eigentlich.
00:55:28: und darüber das die Vermäuber nimmt.
00:55:30: Unser größter Wettbewerber hat genau das gemacht.
00:55:33: Und wieso haben sich dann alle für euch entschieden?
00:55:36: zum Schluss?
00:55:36: Es war ein langes Hin und Her habe auch die bin dann persönlich tatsächlich nach Typen gefahren zu dem besagten Wettbewerber und da haben wir dann drüber gesprochen, wie sieht das Ganze aus?
00:55:52: Gemeinsam gegebenenfalls.
00:55:54: Wir als innerer Familie die dann als unseren neuer potenzieller Großhändler.
00:55:59: Und das war ein langes, langes Hin und Her wo wir uns dann auch andere Allianzen überlegt haben.
00:56:06: Das war ein nervensvereinendes Spiel mit den Banken weil die am Ende als Hauptgläubiger natürlich dastehen.
00:56:12: Es war eine echte taffe Zeit.
00:56:14: Das ist mal
00:56:15: ein Haar wäre es nicht mehr euer Unternehmen gewesen.
00:56:18: Okay!
00:56:18: Die Banken dienen dem Herrn der das meiste Geld mit an den Tisch springt.
00:56:21: Das heißt aus Bankensicht um sich abzusichern müssen sie mit leutlichen Leuten sprechen?
00:56:25: Genau Okay.
00:56:26: Das war deine ersten Monate im Unternehmen?
00:56:28: Ja, das war dann schon im Jahr zwanzig-zweiundzwanzig von daher war ich schon ein halb Monate da, eineinhalb Jahre da.
00:56:33: Ach toll!
00:56:34: Genau und wirklich in dem Bereich wo ich extrem viel lernen durfte musste.
00:56:44: Es hat schon auch geprägt.
00:56:46: Wir hatten vorher schon ein gutes Controlling, aber haben seitdem natürlich noch mal einen ganz anderen Blick auf die Themen.
00:56:52: Resilienz also.
00:56:53: du hast eben über die Marge gesprochen und zwei bis drei wäre Idealfall.
00:56:59: wir sprechen eher von null Komma fünf bis eins was realistisch ist als Ergebnis in dem Bereich Nicht nur bei uns, auch bei den großen Bereichen.
00:57:08: Also eine EDK und andere die sind in diesem Bereich von zero Komma fünf bis vielleicht mal eins Komma Fünf Prozent ebit.
00:57:16: Bei deren Umsatz ist es natürlich dann trotzdem einen Milliarden ergebnis.
00:57:19: da fragen wir uns wie können Wir uns resilienter aufstellen um Krisen Und volontile Zeiten für die zukunft echt besser abzuprofern?
00:57:28: Ganz ehrlich bei der marge staunlich wirklich weil ich das chancen risiko verhältnis empfinde.
00:57:34: Ich als relativ katastrophal.
00:57:36: digital unternehmen wir für uns immer einfach haben wir nix da wenn er quasi aus der wohnung heraus ist.
00:57:43: schon echt krass haben wir natürlich ganz oft sitzen ... und Resiliente aufstellen, du hängst von Personal ab.
00:57:48: Du hängest vom Mieten ab... ... du hengst von Energiekosten ab,... ...du hänges von Einkaufskosten ab!
00:57:52: Du hast noch das Glück, dass du ein relativ
00:57:54: schnell drehendes
00:57:55: Business hast im Sinne von Lagerumschlagshäufigkeit.
00:57:59: Natürlich rennst du gegen verderbliche Lebensmittel aber da gehe ich immer davon aus, dass ihr so ne Prozesse im Griff hast.
00:58:03: Es ist jetzt nicht so, dass heute was kauft, was morgen den größten Preisverfall der Welt erlebt.
00:58:07: Und du kannst den Sortiment anpassen auf die Kundenwünsche?
00:58:10: Gleichzeitig die Banken, wenn unsere Ware niemals als für sie wertsicher ist.
00:58:14: Also eine wahren Vorfinanzierung ist kein Thema.
00:58:18: So
00:58:18: investiert ihr ja auch ständig?
00:58:19: Die Sache euer Problem wäre ich für Rheinz-Kommer fünf Milliarden Kosten fürs Umbrannen von einem Laden.
00:58:23: Ihr habt jetzt vierundzwanzig Läden, die haben ja alle Initiale Kosten gehabt.
00:58:27: so das heißt du rennst auch gegen riesige Abschreibung vom Inventar.
00:58:30: Das darf man nicht vergessen.
00:58:31: über ne Million.
00:58:32: Überne Millionen viele Läder habt ihr wahrscheinlich in den letzten zehn, fünfzehn Jahren gebaut.
00:58:35: Das heißt die Abschreiben ist dann irgendwann durch und dann fängst du mit der Thege die eigentlich abgeschrieben ist aber Geld zu verdienen.
00:58:47: Da sind wir wieder bei dem Thema.
00:58:49: viele kleine Bioläne, an die das natürlich mit einem Ideal machen und mit einem ideal verbinden.
00:58:55: Selbst auf Opferisch hinter der Theke stehen und die Personalkosten dadurch drücken.
00:59:01: Das ist die Realität, da fragt man sich natürlich okay ich muss Skalierungseffekte haben wenn ich das Ganze irgendwie ein bisschen größer, professioneller mache.
00:59:09: Ich muss eine Vertikalisierung haben.
00:59:11: Die Biocompany hier in Berlin Gutes Beispiel in die eine wie in die andere Richtung.
00:59:16: Ich weiß nicht ob dir die Fleischmanufaktur Haveland was sagt?
00:59:20: Das ist deren eigene Produktion, die haben andere Kunden noch zu wissen.
00:59:26: Aber dadurch setzen sie auf eine eigene Verarbeitung können auch ihre Theken natürlich nochmal anders hervorheben weil eigene Produktionen Wertigkeit und auch eine Logistik diese für sich sonder.
00:59:41: also sprich das Thema Wie kann ich mehr wert schaffen entlang der Wertschöpfung ist ein großes.
00:59:47: Da müsst ihr natürlich ein bisschen aufpassen.
00:59:49: also du kannst eine eigene Fleischerei haben, aber... dann tun sich natürlich auch andere Fleischereien schwer, dich zu beliefern.
00:59:57: In den ersten Jahren seit ihr in dem Verkehr springt, seid ein Vertriebskanal.
01:00:01: Genau!
01:00:01: Das ist unser Camp-Business.
01:00:02: Das heißt ihr behandelt eigentlich alle gleich gut die Anliefernde.
01:00:05: im Moment wo du selber Tellerlieferkette bist würde man dir immer unterstellen dass du dich bevorzugst ob das ist und ich will gar keine Rolle.
01:00:11: also musst ja gucken was kann nicht mehr machen.
01:00:12: Versicherung verkaufen an der Kasse fällt wahrscheinlich aus Ja genau Ich finde es ist eine ordentliche Herausforderung die ihr da habt Also...
01:00:20: Und aber es macht Spaß.
01:00:24: Unternehmerisch hat man unglaubliche Vielfältigkeit.
01:00:26: Es ist gerade mit dem ganzen Bereich Technologien, KI und vielen anderen haben wir auf einen Seite ein Business was relativ konstant ist weil stationärer Lebensmittel handelt.
01:00:38: das ist nicht so disruptiv.
01:00:39: ich werde morgen überrannt aber fände an sich trotzdem extrem.
01:00:43: Safe Checkout Kameraüberwachung Lieferdienste.
01:00:46: natürlich Habt
01:00:47: ihr sowas bei euch?
01:00:48: Also wir haben beispielsweise die Becker Vorbestellungen oder Becker Bestellungen.
01:00:51: sag mal so
01:00:52: Safe Check Out
01:00:53: Selbstcheckout haben wir nicht tatsächlich bisher.
01:00:55: Kann ich gleich noch was gut zu sagen?
01:00:57: Beckerbereich beispielsweise... sind die bei uns in den Märkten, haben das Tablet, kriegen automatisch den Bestellvorschlag aufgrund der Bestände.
01:01:05: Aufgrund des Wochentags und des Wetters und viele Faktoren, die da reingehen um das besser und optimiert zu haben.
01:01:10: Weil wie war es bisher?
01:01:12: Lieferschein!
01:01:14: Guckt was ist alles gekommen und abends draufgeschrieben, was habe ich verkauft, wie viel ist übergeblieben damit er die nächste bestellung macht hat wusste okay davon sind noch drei über geblieben davon bestelle ich zwei.
01:01:24: weniger kann keiner leisten und es recht nicht noch notieren, das Brot was eigentlich sehr gut läuft.
01:01:30: warum zwölf Uhr schon ausverkauft?
01:01:31: davon bestellt man mehr.
01:01:33: Das System kann das also sprich es gibt total viele charmante Sachen um da deutlich besser zu werden und für solche Sachen nutzen wir bereits.
01:01:41: und Self-Checkout ist ein Thema was wir auf jeden Fall angehen wollen müssen hat immer etwas mit dem Kassenanbieter auch so tun und aber auch der Grundumsatzgröße.
01:01:53: Also sprich, es hilft mir nix wenn ich weiterhin eine stationäre Kasse besetzt habe und vier Checkout-Kassen und ich brauche für beide eine Person weil in... Ja.
01:02:02: ...sächsig, siebzig Prozent unserer Verkaufszeit haben wir nur eine Person an einer Kasse.
01:02:08: Was ist denn mit gerade so, wenn ich an Städte denke, twenty four seven was du ein Fitnessstudio hast auch quasi so Bioläden, twenty for seven zu bauen oder zahlt sich ja eine Miete?
01:02:16: Also mein Mieter zahlt mir genau eine Miete und wohnt aber vierundzwanzig Stunden unter Gewerbetreibung.
01:02:19: Könnte das auch nutzen, hat nicht die Geschäftszeiten?
01:02:21: Wie stehst du zu sowas?
01:02:22: Absolut
01:02:23: offen möchte ich gerne auch mehr forcieren.
01:02:27: Ist von dem wie wir unseren USP und USP Super Biomarkt ist ganz klar in der frische Theke, in der Beratung, in einer Qualität dass sich was zum Wasserbüffel erzähle... Was das für ein Mehrwert handelt auf der Weide.
01:02:41: Das ist unser USP Das ist komplett weg und dann werden es andere zum Teil besser können.
01:02:49: Wir müssen natürlich unsere Chancen trotzdem nutzen und meine Vision ist da eher auch, die Marke Super Biomark deutlich zu stärken und breiter in dem Vertriebsmöglichkeiten zu sein.
01:02:59: Und darüber dann auch die stationären Märkte wiederzu stärken, darauf hinzuweisen und das Ganze in einen runden Kosmos zu packen.
01:03:07: Also für mich ist schon NRW Niedersachsen, da möchte ich der Biohändler sein, der eigentlich bei jedem präsent ist wenn er an einem Biofachmarkt denkt und auch der umsatzstärkste Bio-Händler im Bereich.
01:03:17: Okay, das heißt... Insolvenz habt ihr nach zehn Monaten durch gehabt.
01:03:21: Das ist natürlich Lebensmittelhandel, finalisierter Bereich.
01:03:24: glücklich weil ich traue mich das weg was negativ ist und habe plötzlich eine Basis von nur profitablen Merken.
01:03:30: Genau also zu diesem schwierigen Insolventsprozess gehört eben auch die Wahrheit.
01:03:34: du kannst dann anders arbeitsrechtlich agieren und kannst auch leden schließen und Co.
01:03:37: ne?
01:03:38: Du hast diese drei Monate Insolvensgeld, die wir alle bezahlen mit einem Insolensgeldbeitrag die du übernehmen kannst.
01:03:46: Du hast die hohen Kosten der ganzen Berater, die sich natürlich klar ist, dass sie sich in dem Moment auch sehr hohe Rechnungen stellen.
01:03:53: Ihr hattet danach ein einmal gesund geschrumpftes Portfolio von dem aus könnt und wollt ihr jetzt auch wieder wachsen?
01:04:00: Ja!
01:04:01: Generell ist es so das Biomärkte in Deutschland so ein bisschen regional aufgeteilt sind... Natürlich die beiden großen auch, die ihren hundertzwanzig Jahren haben oder irgendwas anderes.
01:04:09: Aber im Großen und Ganzen gibt es jemanden, der in Bayern sehr stark ist, Nordrhein-Westfalen usw.
01:04:13: Das heißt ihr würdet jetzt auch erst mal so ein Eurer gegen bleiben.
01:04:16: Ihr macht jetzt morgen nicht fünf Märkte in Berlin auf das ist nicht der Punkt.
01:04:18: aber ihr würdet ihm wenn sich die Möglichkeit ergibt jemand zu übernehmen in einer sinnvollen Ladengeröße der irgendwie Sinn macht dann kann man euch durchaus ansprechen.
01:04:26: Also ich kann euch als Hersteller von so, also wenn ihr im Bauer zuhört der quasi Bio Kartoffel macht da wo ihr sitzt, der darf sich immer melden.
01:04:32: aber auch jemand der sagt Ich habe eine Kette mit drei vier fünf Fialen würde ich ganz gerne weitergeben.
01:04:37: Genau,
01:04:37: das gab's schon in der Vergangenheit.
01:04:40: Da sind wir auch offen und wollen wachsen.
01:04:43: Und es muss passen, es muss sinnhaft sein... Es gibt viele von den kleinen Bioländen die ... die Fünfzig, Sechzig oder Hundert Quadratmeter haben, da sag ich ganz klar nein!
01:04:53: Weil da kann mich ja auch nicht mehr selber hinstellen mit den Sechziehstunden und noch stehen.
01:04:59: Dafür finde ich auch kein Personal.
01:05:01: Und da wird sich was verändern.
01:05:04: aber... grundsätzlich wachsen, gerne organisch sinnvoll.
01:05:10: Gibt auch strategische Optionen die man immer mal wieder in Betracht zieht aber für uns tatsächlich eher der regionale Fokus.
01:05:18: da gibt es aber auch mehr als genug Möglichkeiten noch für.
01:05:21: also da ist längst nicht so dass es schon so verdichtet ist wie im konventionellen Lebensmittelhandel ist.
01:05:28: Da gibts noch sehr viele weiße Flecken und Möglichkeiten gerade im Biobereich sich gut zu profilieren und Fuß zu fassen.
01:05:35: Aber du willst wachsen.
01:05:38: Dein Vater hat es ja auch sehr gut vorgemacht, ich glaube ihr habt den Wechsel komplett vollzogen, ihr habt eine weitere Parallel gearbeitet und musst heute alleiniger Vorstand deinem Vater ist raus.
01:05:46: Aber M&A ist ja... M& A und Neubauern sind schon Teil der DNA.
01:05:49: auch.
01:05:50: also dass du auch Bock drauf und sagst das was Sinn macht will dich auch weiterführen.
01:05:53: Und ich habe schon die Visionen dass es irgendwann hundert Märkte sind.
01:05:57: Das ist nicht unrealistisch Das ist nicht realistisch für die nächsten drei Jahre.
01:06:01: Auf gar keinen Fall!
01:06:04: Da würde ich mich auch komplett von befreien... Und das würden wir auch nicht leisten können.
01:06:09: jetzt gerade mit der Struktur, die wir allein jetzt haben im Baubereich.
01:06:12: Da bräuchten wir dann echt die guten Partner für aber ja eine hohe Verdichtung und auch sowas.
01:06:18: Dann Verdichtung vielleicht mal mit kleinen twenty four seven Läden also wir werden regelmäßig von Gemeinden angefragt und anderen kleinere Menschen.
01:06:27: hey so ein Biomarkt!
01:06:28: Wir kennen euch aus der Stadt und wie wär's könntet ihr euch nicht vorstellen hier bei uns in Techtion?
01:06:33: Kleines Dorf neben Münster, den Biomarkt aufzumachen.
01:06:35: Wir wissen es, da sitzt
01:06:36: Bolle!
01:06:36: Wir wissen das, wir grüßen in die Käse her.
01:06:39: Genau aber mit Teichdemit bin ich mit dem Bürgermeister und mit anderen dann auch immer mal wieder im Austausch weil sie sich einen Biomart für ihre Innenstadt wünschen würden.
01:06:51: Es gibt ein paar Stellen wo ich mir das vorstellen kann aber dass
01:06:54: muss
01:06:55: passen oder ich habe ein Format, was sich genau dafür bespielen kann.
01:06:59: Das hab' ich jetzt noch nicht aus der Schublade, aber das ist das, was es dann auch als Ergänzung brauchen kann.
01:07:05: und wenn ich die dann mit dazu zähle, ja, dann möchte ich verdichten und eine regionale Stärke
01:07:09: aufbauen.".
01:07:11: Ist das ganze Übergabethema bei euch gut gelaufen?
01:07:14: Also
01:07:14: A.)
01:07:15: Hat sich dein Pferd gefreut, da zu reingekommen bist?
01:07:17: B.)
01:07:17: Wie war das in dieser wahnsinnig schwierigen Zeit?
01:07:19: Und
01:07:19: C.)
01:07:20: Auch für deinen Vater wie war die Übergabe loszulassen bis er trotzdem noch relativ jung?
01:07:23: Es gab nie einen Druck ins Unternehmen zu gehen Habe ich noch gar nicht groß erwähnt.
01:07:27: Ich hab in meinem ersten Leben was ganz anderes gemacht, naturwissenschaftlich studiert.
01:07:33: Weil BWL war zu langweilig nach der Schule?
01:07:35: Ich habe dann tatsächlich aber irgendwann die bewusste Entscheidung gesagt von mir unternehmen bis Thema Bio liegt mir am Herzen und ich möchte da rein.
01:07:44: Hatte mich dann nicht losgelassen auch während meines ersten Studiums.
01:07:47: Dann bin ich tatsächlich so ein bisschen meine eigenen Erfahrungen daraufhin vorbereitend los gelaufen Und als ich an das Unternehmen gekommen bin, war schon irgendwo klar.
01:07:58: Wir bauen die weiter auf und dann ist das eine Perspektive.
01:08:01: Wir haben drei Jahre zusammengearbeitet und wir sind schon charaktermäßig sehr unterschiedlich.
01:08:06: Also mein Vater klare Visionen, auch mal impulsiv laut, bioüberzeugt durch den Netzwerker der in vielen Ehrenämtern drin ist aber dann auch mal manche Prozesse prozesse sein lässt.
01:08:22: und für mich tatsächlich Ich bin ein Zahlenmensch, ich bin Analyst.
01:08:26: Ich habe auch klare Vorstellungen aber bin derjenige der sich eher ums Inhaltliche diskutiert als um die Warum-Frage weil ich die am liebsten feststehen haben möchte.
01:08:38: und wir können uns sehr gut reiben.
01:08:40: aber das waren sehr harmonisch und sehr gute Zusammenarbeiten.
01:08:44: er ist jetzt mein Aufsichtsratsvorsitzender und ich glaube zum ersten Mal in unserer Geschichte auch wirklich einer der Challenged.
01:08:54: Als Hundertprozent-Familieunternehmen, als AG müssen wir einen Aufsichtsrat haben.
01:08:57: Und das ist ein Aufsitzrad dem berichtet wird.
01:09:00: aber wo jetzt keine Konfrontation zwischen Gesellschaften und Vorstand war weil es gleiche Personen... Jetzt ist es tatsächlich immer so dass man auch echt in die Debatte und in die Diskussion geht und das ist auch richtig so.
01:09:16: Also wir tauschen uns regelmäßig nach aus.
01:09:19: Das habt ihr ja gemanagt mit jemandem, der euch da beraten hat.
01:09:23: Die Übergabe auch quasi beraten?
01:09:25: Oder habt ihr alleine mit euch erklärt?
01:09:26: Ganz allein nicht!
01:09:27: Wir haben aber auch keinen Berater drin... Aber es gab Unternehmerfreunde die ähnliche Prozesse schon vollzogen haben, mit denen man sich ausgetauscht habe.
01:09:35: Ein sehr guter Freund von meinem Vater ist Wilhelm Weischer, der das Unternehmen Baby One gegründet hat und mit dem wir auch eng befreundet sind.
01:09:43: Auch mit den Kids, die ich sehr gut kenne.
01:09:47: drei, vier Jahre vorher genau diesen Wechsel.
01:09:49: Und dann tauscht man sich natürlich zusammen aus.
01:09:51: Willem Weischer war auch unser Aufsichtsratvorsitzender und dann tauschst man sich aus zu was war gut?
01:09:57: Hey!
01:09:57: Was habt ihr gemacht?
01:09:59: Wen habt ihr mit reingenommen?
01:10:01: Am Ende war ... der Prozess der Insolvenzeneinverwaltung, wo tatsächlich ich auch losgegangen bin zum Verhandeln nach Typen und zu besprechen.
01:10:11: Und nicht mehr ein Vater!
01:10:12: Das waren schon Punkte weil es um die Zukunft ging und das Bereich auch wären.
01:10:17: wenn das geglückt hätte wäre mein Vater direkt raus gegangen, weil das hätte nicht gut funktioniert.
01:10:22: und so war ich in dieser Phase sehr stark an Unternehmensstrategischen, Managementthemen etc.
01:10:31: Beteiligt und habe relativ früh glaube ich auch schon anfangen können meine eigenen Fußstaffen da zu setzen.
01:10:37: Du hast für deine Zukunft verhandelt?
01:10:38: Genau!
01:10:39: Das mit den Ehrenämtern das macht ja nicht nur deinem Papa sondern du wirst ja morgen glaube ich hier hoffentlich...
01:10:44: Ich stelle mich zumindest auf.
01:10:46: Wofür stellst du dich auf?
01:10:47: Für den Vorstand BNN dass ist der Bundesverband Naturkostnaturwahn, es ist für die Biobranche Und es ist eine Branche, die sich gerade sehr stark verändert und wo man merkt, es müssen Synergien gezogen werden.
01:11:05: Es muss zusammengearbeitet werden damit man eigentlich eine Chance hat in dem Markt der sich so stark verändert.
01:11:10: das merken wir für uns selber.
01:11:11: und da ist schon was, wo ich gerne mit Impulse setzen möchte und dass dann auch ... und die Branche ist eine sehr... also ich kenne jeden, der da im Vorstand jetzt gerade in BNN ist und gleichzeitig natürlich auch auf dem Weg ist älter zu werden.
01:11:30: Es gibt jetzt noch ein paar jüngere im Vorstand mit.
01:11:32: Die Vorstellung der Biocompany ist eine von denen aber halt auch eine Grande Dame der Bio-Szene die Rosie Weber, die Gründerin des Biogarns.
01:11:41: das ist ein Großhändler für Kosmetik in erster Linie oder andere Bereiche.
01:11:45: Die ist jetzt auch über siebzig und hat das letzten Jahre sehr aktiv gemacht.
01:11:49: Und dann ist auch Zeit für eine neue Generation, da möchte ich gerne teil sein und das auch mit begleiten!
01:11:54: Ja die werden halt alle sauer alt weil die sich so gesund ernähren.
01:11:57: Mit dem Biobahn, ne?
01:11:57: Da sind wir alle fit.
01:11:58: Und die sehen aus wie fünfzig
01:12:00: mehr.
01:12:01: Klar!
01:12:02: Okay, man muss schon sagen du übernimmst ja echt viel Verantwortung,
01:12:04: ne?!
01:12:04: Ich bin drei Kinder an sehr jungen Jahren und es ist viel Verantwortung.
01:12:07: Da kann ich ja selbst ein Lied von singen Kleines Unternehmen da auch verantwortlich übernommen ob... Ich glaube dein Vater hat gesagt hey Gucken bisschen mit den Ehrenämtern, das ist auch alles viel Zeit und es nimmst du ja immer deinem Unternehmen.
01:12:18: Und auch der Familie weg.
01:12:19: bewirb sich trotzdem jetzt dafür um auch die Generationswechsel dort voranzutreiben so schon.
01:12:24: Ist aber auch jetzt gerade tatsächlich eines der wenigen Bereiche weil genauso Münster als Roteri sehr aktiv mein Vater selber Präsident beim Roteri-Verein vor letztes Jahr gewesen und er macht viel!
01:12:40: Da hab ich ja schon gesagt, nee lass gerade mal.
01:12:43: Sonst jede Woche treffen die Sachen und ich werd's sehr bewusst dieser Ratschläge zu Herzen nehmen und es dosieren weil tatsächlich Fokus unternehmen und meine Frau mich auch zurechtweisen würde wenn ich jetzt nicht schaffe am Wochenende abzuschalten oder da zu sein
01:13:02: Am Probo abschalten und da sein, was machst du für dich?
01:13:05: Also hast du irgendwie so... machst du ein Sport, den du so stark auswirbsst oder ich habe die Stationen.
01:13:10: Du hast gerade schon von den drei Kindern erzählt.
01:13:12: Von daher, ich glaube die nehmen viel Zeit ein und das ist auch gut.
01:13:15: also... Ich bin nicht der, der dann den ganzen Tag auf erarbeitet so'n Abends dreimal die Woche noch weg ist weil allein nur Sport machen und da noch die Abendveranstaltung dazu.
01:13:24: Ich mache mein Sport, ich mach gerne Sport, hab früher sehr viel Fußball gespielt, bin jetzt laufen Rennradfahren unterwegs.
01:13:31: Auch das frisst Zeit aber die nimm mich mehr ab und zu Aber auch eher gesellig beim Rennrat fahren zusammen mit irgendwie Freunden an Touren machen und ansonsten ist viel Zeit tatsächlich für die Familie.
01:13:44: Okay,
01:13:44: was hast du studiert?
01:13:46: Wolltest du uns auch verraten später und später ist nicht
01:13:49: mehr so viel Zeit.
01:13:50: Ich habe molekulare Biomedizin studiert.
01:13:55: Was tatsächlich für mich ... Das ist ein Studium das sehr nahe als Medizinstudium angelehnt ist aber mit der Grundlagenforschung.
01:14:01: Bio steckt auch mit drin!
01:14:03: Ich war immer schon naturwissenschaftlich hatte ich einen Thema für Zahlen und Themen War dann am Ende so im Bachelorbereich, dass ich die Auswahl hatte.
01:14:15: Möchte ich jetzt da drin versacken?
01:14:17: Publikationen schreiben, Publikationslesen... Mein Doktor eigentlich direkt machen, was mir angeboten wurde oder möchte ich eigentlich ein bisschen mehr Abwechslung und das ist tatsächlich das angenehme so am Unternehmertum in meiner Rolle jetzt auch und ich wusste ja, was mein Vater hat Workload, aber auch an Freiheiten und das genieße ich tatsächlich so auch am Unternehmertum.
01:14:38: Man hat eine Verantwortung, man hatten unglaublich abwechslungsreichen Alltag von Podcast heute, BNN morgen dann wieder Personalgespräche, dann Vertriebsthemen, dann Bankengespräch, unlaublich abwechslungsreich und viel Freiheiten auch.
01:14:53: Und das wäre in dem Bereich nie gewesen!
01:14:55: Ich war Nach dem Studium einen Jahr mit meiner Frau zusammenreisen und in der Zeit ist ganz klar den Schluss gereift.
01:15:01: Ich möchte gerne dieses Unternehmertum, ich bin bereit tatsächlich ins Familienunternehmen zu gehen auch.
01:15:06: Ja
01:15:06: das merkt man auch.
01:15:07: Also ich glaube es war eine sehr gute Entscheidung.
01:15:09: Hast du so ein Live-Hack für uns?
01:15:11: Der kann natürlich aus dem Biobereich kommen gerne also den auch jeder von uns jeden Tag anmenden kann aber es kann auch was mit einem unternehmerischen Hintergrund sein.
01:15:18: Habe
01:15:18: mir kurz Gedanken zu gemacht und als Live-hack ist es vielleicht schwierig bei unseren Merken, was ... wann läuft ein Markt wirklich gut?
01:15:28: Ist... Ein Teilfaktor ist Standort.
01:15:32: Ein Teil Faktor is wiegut es irgendwie vor Ort möglichkeiens anzubieten Produkte.
01:15:39: der allergrößte Faktoreis einig der Mensch.
01:15:41: Also wenn ich es schaffe die richtigen Personen in den Führung dort zu schaffen und da tatsächlich ein gutes Team aufzubauen dann funktioniert er.
01:15:50: ja Ist plötzlich ein Ladenbild schön, dann funktioniert der Kontakt zu den Kunden.
01:15:54: Und mein Lifehack ist tatsächlich immer... Wenn ich in einen Markt gehe bei uns ... Bei anderen spreche es nicht an anderem.
01:16:00: Aber wenn ich bei uns im Markt gehe Ich laufe eigentlich links rechts an der Ware vorbei und lauf als allererstes einmal alle Personen ab.
01:16:07: Also sprich Marktleitungen, Tegendarbeiter, Verkaufskräfte, begrüße ich alle.
01:16:11: und danach gehe ich mal gucken wie sich die Obst-Gemüseabteilung aussieht.
01:16:15: Weil der Faktor Mensch, wenn ich weiß Ein Team ist ein richtig gutes dann weiß ich, der Markt läuft auch gut und da funktioniert wirtschaftlich gut.
01:16:25: Und für mich ist tatsächlich in jedem Fall die Bewertung des Teams und der Harmonie dort so viel höher als der andere Sachen weil die kommen die Sachen aber das andere muss man viel energie stecken.
01:16:36: deswegen für mich wenn ich irgendwo hinkomme als erstes die menschen begrüßen.
01:16:40: danach kann ich immer noch gucken was ist denn eigentlich links und rechts?
01:16:42: Deswegen als erst es KI Alle Sachen toll, aber der Mensch ist im Vordergrund für mich noch gerade bei uns als stationärer Händler.
01:16:51: Ein gutes Team ist Fädenunternehmer die größte Bereicherung und auch Entlastung im Alltag.
01:16:55: Das darf man nicht vergessen, mein schlechtes Team bindet ja Zeit.
01:16:58: ein gutes Team gibt dir Zeit für andere Themen.
01:17:01: Deswegen meinen Lifehack egal wo ich hinkomme als allererstes die Menschen.
01:17:04: Das
01:17:04: finde ich ist ein sehr schöner.
01:17:05: Lifehacks hatten wir so auch noch nicht find' ich gut.
01:17:07: hast du nur irgendein Lifehacking bei Bio-Lebensmitteln?
01:17:09: Der für uns anwendbar ist den man kennen muss könnte
01:17:12: sollte.
01:17:13: Ich könnte jetzt über die große Welt der Lebensmittel sprechen.
01:17:18: Immer das Einnehmen mit den meisten Hühner direkt drauf oder so, irgendwas in der Richtung?
01:17:22: Bei
01:17:22: Eiern tatsächlich ganz spannend... Viele kennen gar nicht mehr, warum ein Eigelb überhaupt Eigelber ist.
01:17:29: Ich hatte ... Als ich selber im Markt stand, Kunden kamen wieder und haben sich beschwert, das Ei war ganz schlecht!
01:17:34: Ich hab alle weggeschmissen.
01:17:35: Das war ganz gelb in der Mitte.
01:17:37: Das heißt, Eigelbe weiß gelb is'.
01:17:38: Und jedes konventionelles Ei?
01:17:41: Geh mal in Rewe, geh irgendwo hin und kauf Eier.
01:17:44: Und wenn wir es merken, dass ist Orange.
01:17:46: Ist eigentlich Gelb.
01:17:48: Das heisst, Eigels weiß Gelb is', und wenn du ein gutes Bio-Ei kaufst, dann ist es auch
01:17:52: Gelb.".
01:17:52: Warum ist es mein Gelbe, mein
01:17:53: Orange?".
01:17:54: Kommt aus Futter an... Also es ist tatsächlich abhängig vom Futter, dass die Eier kriegen.
01:17:59: Ob weiße oder braune Eier das die Hühnerrasse?
01:18:00: Das hat nichts mit Bio oder nicht-Bio zu tun!
01:18:02: Aber wie das Eigelb aussieht, was eigentlich Gelb sein sollte...
01:18:06: Also gelb ist gut.
01:18:08: Gelb ist erstmal gut.
01:18:10: Wenn du Hühners hast, die komplett frei auf dem Land rumlaufen und sonst irgendwas essen dann ist halt auch mal orange.
01:18:16: Genau.
01:18:17: So aber grundsätzlich is ein Eigelbe gelb.
01:18:21: Je gelber desto besser.
01:18:23: Unternehmen haben wir zu viel oft in ganz klarer Haltung, wenn es eine Sache geben würde, die von der Politik wünschen würdest.
01:18:29: Hast du da irgendwas im Kopf wo du sagst ich glaube da sollten wir an aktuell?
01:18:32: Ich habe viele da nicht mehr wünscht würden.
01:18:34: das fängt an meiner anderen Besteuerung.
01:18:37: vielleicht sogar gab mal diese Zeit die Vorschläge Bio-Lebensmittel weil andere Folgekosten mit einem anderen Steuersatz zu belegen würde ich begrüßen aber ansonsten bin nicht dafür, alle Regel-Elementationen oder sowas runterzufahren.
01:18:57: Weil die helfen mir in einem Bereich wo ich sage Leute müssen darauf vertrauen das Bio ist und in anderen Bereichen gibt es unglaublich viele Auflagen.
01:19:06: also jetzt ich habe eben von Tegut gesprochen im Verkauf.
01:19:09: Ich hab ein ich glaube fünftigseitiges Protokoll ausfüllen müssen mit meinem Statement zu meinen Ein Flüssen, die jetzt die Übernahme der Edeka von den Tegutmärkten hat und ich habe keinen Markt, der auch nur ansatzweise regional Überschneidung hatte war aber verpflichtet das auszufüllen.
01:19:28: Und da hätte nur einer mal prüfen müssen und sagen müssen und ich hab vorher hingeschrieben muss ich jetzt wirklich ausfüllen weil ich habe kein Bewegungspunkt mit Teguht regional ja muss ausgefüllt werden.
01:19:37: Wow
01:19:38: okay!
01:19:38: Das hat echt Zeit gewesen.
01:19:39: also Regulierungswahn.
01:19:42: Gerne.
01:19:43: Ich habe noch ein paar kurze Fragen und hoffe auf eben so kurze Antworten, generisches Wachstum oder Wachs-Tum über Zukäufe M&A?
01:19:52: Lieber generisches wachstums!
01:19:53: Okay weil ihr doch nicht so viel übernehmen könnt auszukäufen wie du die erhofft hast im Sinne von Kunden und Inventar und Co.
01:20:00: Bei M& A ist es total spannend aber vieles hängt dann oft an der unternehmenden Person.
01:20:07: wir waren ja bei Team Wir haben gute Fälle, wo diese Person immer noch nach... ...fünfzehn Jahren bei uns im Unternehmen sind und arbeiten.
01:20:15: Und das sind geile Märkte!
01:20:17: Wenn die vom einen Tag raus sind dann habe ich ein anderes Thema und dann klappt das nur wenn eigentlich das schon so ein bisschen... ...filialisiert aufgestellt war.
01:20:24: ansonsten hängt da zu viel manchmal an einer Person und das macht es schwierig.
01:20:28: Okay Gewinn oder Umsatz?
01:20:32: Gewinn, also für mich ist tatsächlich Rentabilität wichtiger und nicht gewinnt Maximierung.
01:20:37: Aber wir sprachen über die einzigmal fünf Prozent.
01:20:39: das gesund schrumpfen hat uns gut getan Und da bin ich nicht.
01:20:43: wir waren bei hundert millionen Wir sind jetzt bei seventy-fünf aber die sind profitabel.
01:20:46: Die frage richtet sich eher an eure an die berotruppe und nicht an die leute in den markten.
01:20:51: remote work oder office first
01:20:52: office first Für mich immer die Möglichkeit auch remote anzubieten, aber wir haben unser Büro direkt am Hafen in Münster eine geile location drumherum viel und Die leute kommen gerne viele kommen auch.
01:21:08: Und das macht einen anderen miteinander arbeiten dass da brauchen wir nicht herum reden.
01:21:12: also wie viele Unternehmer haben die leute weggeschickt und wieder teilweise versuchen sie zurückzuholen?
01:21:17: Da waren wir zum glück nie so stark.
01:21:19: Wir haben paar IT Entwicklungen ist bei uns komplett irgendwo remote unterwegs.
01:21:24: Dafür habe ich ja geile Leute.
01:21:26: Aber in anderen Bereichen, wo ich kreativ unterwegs bin im Einkauf, im Marketing und andere Bereiche ist fast alle im Office eine Abteilung.
01:21:34: Und ich glaube auch Office ist ein bisschen Marketing.
01:21:36: Ich will auch einen Office haben.
01:21:37: was so cooles dass die Leute gerne herkommen weil sie auch sagen es wird viel cooler als Zuhause.
01:21:41: wenn natürlich Office hat was nicht schönes dann würde ich auch lieber zu Hause bleiben wenn es zu Hause schön ist.
01:21:46: Aktuell auch von dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage wachsen oder überleben
01:21:53: Wachsen und überleben.
01:21:56: Ja, klingt blöd aber ich muss wachsen um zu überleben.
01:22:00: Ich darf nicht auf Teufel kommen rauf Umsätze dazu kaufen um sie die nicht rentabel sind also sprich Lieferdienste.
01:22:08: ich kann nicht mark macht mir erkaufen Mit einfach nur Geld Geld Geld.
01:22:14: das würde ich nie machen Aber ich brauche eine gewisse Größe.
01:22:17: die brauchen wir um zu Überleben.
01:22:20: Und deswegen tatsächlich auch viel Thema in der Bio-Szene.
01:22:23: Wie kann ich sinnvoll zusammenarbeiten?
01:22:25: Erste
01:22:25: Frage ein bisschen ketzerisch, Investitionen private lieber in Deutschland oder im Ausland
01:22:30: Lieber in Deutschland, also ich bin tatsächlich jemand der gerne hier lebt.
01:22:34: Münster ist eine total heilige schöne Stadt und da lebe ich gerne... Da bin ich auch gerne und möchte auch dafür sorgen dass das besser wird!
01:22:41: Also sprich wenn es da irgendwo Investitionsmöglichkeiten gibt regional sei's in Solarpark, sei´s in Andersand natürlich muss das was jetzt schaffliches sein aber doch das mag ja auch gerne regional.
01:22:53: Luca?
01:22:54: Ich glaube das Unternehmen ist bei dir in guten Händen.
01:22:57: Vielen, vielen Dank für die wahnsinnig ehrlichen Einblicke.
01:22:59: Auch eine Zeit, die für euch echt nicht so geil war.
01:23:03: Ich weiß jetzt deutlich mehr als vorher zu dem ganzen Thema.
01:23:05: vor allem hätte ich mir Bio deutlich einfacher vorgestellt.
01:23:07: also ich hätte für euch gehofft dass ihr Geld druckt ja aber das es so ein hartes Business ist quasi mit auch verschiedenen Interessengruppen und dass auch die großen Lebensmittel einzelne da quasi eine wesentliche Rolle spielen.
01:23:17: auf der einen Seite positiv das Thema in den Verkehr bringen beim Endkunden, aber auf der anderen Seite natürlich auch inzwischen selber riesengroße Biodivisionen aufgebaut haben.
01:23:26: Also wahnsinnig spannend!
01:23:27: Cool was ihr dann zwei Generationen auf die Beine gestellt habt.
01:23:29: Du bist jetzt ja noch wahnsinn nicht jung also du kannst ja noch die nächsten.
01:23:32: laut unserem Kanzler Merz musst du auch noch die nächste drei bis vierzig Jahre Gas geben.
01:23:35: Ja also vielen vielen Dank.
01:23:37: es war ein extrem angenehmer Podcast und vielleicht sieht man sich mal wieder.
01:23:42: ich werde auf jeden Fall bei Münster besuchen weil wir bekommen viele Mittelstars
01:23:44: aus dem schönen Münsterland.
01:23:45: Danke
01:23:46: Ich
01:23:46: bedanke mich für die Einladung.
01:23:48: Es war wirklich spannend hier und danke für den Austausch!
01:23:51: Für morgen.
01:23:51: ganz viel Glück für die Wahl, wir drücken die
01:23:52: Daumen!
01:23:54: Wenn es euch genauso gut gefallen hat wie mir, dann kommentieren, liken und auch follow'n, dass wir weiter so tolle Unternehmer wie den Luca zu uns bekommen.
01:24:01: Mittwoch ist und bleibt Mittelstarztag.
01:24:03: ich wünsche euch eine wahnsinnig erfolgreiche Woche und sage bis bald.
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