80 Marken. 300 Mio. € Umsatz. Ein Duft-Imperium. | Udo Heuser von NOBILIS GROUP bei Mittelstars

Shownotes

Mit 51 all in für NOBILIS und dann kam Corona

Udo Heuser von NOBILIS GROUP bei Mittelstars

Diese Woche ist Udo Heuser bei den Mittelstars zu Gast. Seit rund 38 Jahren ist er in der Beauty und Parfumbranche aktiv. Heute ist er Co Owner und CEO der NOBILIS GROUP, Europas größtem Distributor für Luxus, Lifestyle und Nischendüfte. Rund 80 internationale Marken, fast 400 Mitarbeiter und mehr als 300 Millionen Euro Umsatz stehen heute hinter dem Unternehmen.

Seine Karriere begann Udo mit 20 Jahren im Außendienst. Es folgten Stationen bei Procter & Gamble, Führungspositionen, Unternehmenssanierungen und Insolvenzerfahrungen. Mit 51 Jahren traf er dann eine der größten Entscheidungen seines Lebens. Gemeinsam mit einem Partner kaufte er NOBILIS für einen Betrag deutlich über 10 Millionen Euro und ging finanziell all in. Nur wenige Monate später kam Corona. Trotzdem gelang es, das Unternehmen weiterzuentwickeln und innerhalb von nur vier Jahren komplett zu entschulden.

Heute vertreibt die NOBILIS GROUP internationale Parfum und Luxusmarken wie Versace, Creed, Montblanc und Lacoste. Als Präsident der Fragrance Foundation Germany gehört Udo außerdem zu den profiliertesten Stimmen der deutschen Duftindustrie.

Im Podcast spricht Udo über

  • Wie er mit 51 Jahren finanziell all in ging und NOBILIS kaufte.
  • Warum wenige Monate nach der Unternehmensübernahme mit Corona die nächste große Herausforderung begann.
  • Wie NOBILIS auf mehr als 300 Millionen Euro Umsatz gewachsen ist.
  • Wie das Geschäft mit Luxusparfum und internationalen Marken wie Versace, Creed und Montblanc funktioniert.
  • Warum Parfum Dupes und Duftkopien für ihn eine Gefahr für etablierte Marken und die Duftindustrie sind.
  • Was klare Haltung, Leadership und Verantwortung für ihn als Unternehmer bedeuten.
  • Warum gute Führung für ihn nichts mit Befehlen, sondern mit Vorbildfunktion zu tun hat.
  • Weshalb Deutschland aus seiner Sicht an vielen Stellen der unbedingte Wille zum Erfolg fehlt.
  • Welchen persönlichen Preis unternehmerischer Erfolg und jahrelanger Einsatz haben können.

Udo spricht offen über Unternehmertum, Markenführung, Luxusmarken, Parfum, Leadership, Finanzierung und unternehmerisches Risiko. Dabei geht es auch um die Frage, wie man ein Unternehmen durch Krisen führt und warum langfristiger Markenaufbau für ihn wichtiger ist als kurzfristiger Erfolg.

Eine Folge für alle, die wissen wollen

  1. Wie aus jahrzehntelanger Branchenerfahrung echtes Unternehmertum wurde.
  2. Was hinter dem Geschäft mit einigen der bekanntesten Luxus und Parfummarken der Welt steckt.
  3. Warum klare Haltung und konsequente Führung gerade in Krisenzeiten entscheidend sind.

Eine Mittelstars Folge über Luxusparfum, Millionenrisiken, starke Marken und einen Unternehmer, der mit 51 noch einmal all in gegangen ist.


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Transkript anzeigen

00:00:00: Ich bin kein Mensch, der sich gerne in fertige Strukturen setzt.

00:00:03: Mich war immer getrieben.

00:00:04: DDR-Aufbau in einem italienischen mittelständischen Unternehmenaufbau In Baden-Baden.

00:00:09: Aufbaurestrukturierung Das ist was mich antreibt.

00:00:12: Also einfach und gut kann jeder.

00:00:14: ich suche eher die disruptiven Themen.

00:00:16: Und

00:00:16: dann begann die Nobleszeit.

00:00:17: Du kamst als Geschäftsführer an den rein angestellten Verhältnissen.

00:00:20: Zahlen

00:00:20: euch diesen Preis.

00:00:21: Ihr verkauft das Unternehmen umso.

00:00:22: wie entwickelts weiter.

00:00:23: Wir sind all ingegangen nicht skin in the game sondern All Skin in The Game Mit Einen Fünfzig Mittelsstars, der Mittelstands- und Unternehmerpodcast.

00:00:33: Ehrlich direkt und ungefiltert von und mit Markus Seidel.

00:00:40: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Mittels stars!

00:00:42: Mein Name ist immer noch Markus Seidl und heute zu Gast ist er Udo Häuser seines Zeichens Geschäftsführer-Gesellschafta der Nobilities Group.

00:00:49: Was macht das Unternehmen genau?

00:00:50: Sollte euch wahnsinnig bekannt vorkommen, denn fast jeder von uns hat Zuhause ein seiner Perfektions die er vertreibt unter anderem Creed, Mon Blanc oder auch Versace.

00:00:58: Er ist Europas Distributeur Nummer eins in dem Bereich.

00:01:01: Über dreihundert Millionen Umsatz, mehr als dreihundert achtzig Mitarbeiter hat das Unternehmen erst vor sieben Jahren übernommen und ist wahnsinnig erfolgreich damit.

00:01:09: Nimmt sich nebenbei noch Zeit unseren Bundeskanzler einen offenen Brief zu schreiben und über den werden wir auch heute hier diskutieren.

00:01:14: ich freue mich wahnsinnigt dass er hier ist.

00:01:15: herzlich willkommen Udo!

00:01:17: Schön dass du hier bist.

00:01:17: Vielen Dank für die Einladung.

00:01:18: Ich freu mich sehr.

00:01:19: Ja ich bin um dich einfach gar nicht drum herumgekommen weil ich finde du hinterlässt deine Spuren.

00:01:23: das machst du sehr sehr ordentlich.

00:01:24: kannst Du Dich in ganz ganz kurzen Worten selbst vorstellen?

00:01:27: Ja, Geschäftsführer, Gesellschaft der Noblescope.

00:01:29: Ich bin jetzt achtundfünfzig Jahre alt oder jung.

00:01:32: Vater von drei Kindern, die auch noch sehr jung sind.

00:01:36: Die sind zwölf, vierzehn und sechzehn.

00:01:39: Ich war seit achtunddreiß Jahren in der Beauty-Branche und arbeite insgesamt einen vierzig Jahre.

00:01:44: Und ich bin leidenschaftlicher und passioneter Unternehmer.

00:01:49: Alles was ich tue, tue ich in der Regel mit großer Motivation und Freude.

00:01:52: Also ein Beauty-Urgestein könnte man sagen?

00:01:54: Könnte man sagen, ja.

00:01:55: Einen vierzig Jahre schon?

00:01:56: Da du hast zu achtundfünfzig bis zur Arbeit ist aber schon ganz schön lange!

00:01:59: Ja, werden die meisten wahrscheinlich nicht mehr schaffen.

00:02:01: Nee und diese Zahlen würden unseren Kanzler sehr freuen in Herrn Merz.

00:02:04: Er hat sich auch länger arbeiten und über vierzig Jahre war er auch ganz schön.

00:02:08: Was macht den Nobles Group?

00:02:09: Wir sind Europas größter Distributeur im Wesentlichen für Duft.

00:02:13: Wir haben auch Beauty-Produkte, Pflegemarken, aber im wesentlichen geht es um Duftmarken.

00:02:18: wir vertreiben In solche Marken in den Handel, das heißt wir übernehmen ein fertiges Produkt.

00:02:25: Haben Exklusivverträge und mit diesen Verträgen machen wir die gesamte Vermarktung für einen Zeitraum von drei fünf oder mehr Jahren.

00:02:32: Die meisten unserer Marken haben wir zehn und fünfzehn Jahre im Portfolio noch länger.

00:02:36: Und alles was passiert mit dem Produkt Mit einem fertigen Produkt in den handeln hinein bis zum Verkauf an den Endkonsumenten ob stationär oder online Das ist das was wir was wir tun, das ist unser Geschäftsmodell.

00:02:50: Wie viele Marken habt ihr bei euch?

00:02:52: Etwa achtzig!

00:02:53: Was sind so die zehn größten die einfallen?

00:02:55: Versace ist unsere größte Einzelmarke.

00:02:58: Mont Blanc Lacoste um mal in diesem Mittelpreissegment zu agieren.

00:03:01: Jimmy Chou im preiseinstiegsbereich ins marken wie Gess, wie Lagerfeld, Jaguar Hollister.

00:03:08: und dem Luxussegment.

00:03:09: da sind wir Marktführer.

00:03:10: es gibt niemanden der in der Branche mehr Luxusmarken im Vertrieb hat als wir.

00:03:16: Da sind unsere größten Marken Crete, Maison-Françise Curgent, Amouage, Goldfield & Banks.

00:03:23: Ich könnte eine ganze Reihe nennen.

00:03:24: also wir sind in diesem Segment führend.

00:03:27: Ihr

00:03:27: steht hinter Crete?

00:03:31: Wir sind Partner von Crete.

00:03:33: also das heißt fast dreißig Jahre.

00:03:36: Seit dreißig Jahren seid ihr der Distributeur dieses Duftes, der wirklich einen Wahnsinn auch steil gegangen ist die letzten drei Jahre.

00:03:42: Da habt ihr also einen großen Anteil dran?

00:03:43: Ich würde

00:03:44: sagen das immer Teamwork.

00:03:45: ich bin eher immer gerne ein Teamplayer.

00:03:47: Also für mich ist es immer wichtig dass ein Erfolg nicht auf jemanden alleine zurückzuführen ist und wir tun das was wir gut können.

00:03:54: Wir sorgen dafür dass eine Marke im jeweiligen Land indem wir verantwortlich sind Die richtigen Maßnahmen setzt um erfolgreich zu sein.

00:04:02: Crete hat vor allen Dingen großen Erfolg durch die Einführung von Aventus, aber Crete ist eine Marke mit viel mehr als nur einem Duft.

00:04:10: Natürlich sind wir nicht zuständig für die Duftentwicklung – das macht schon ein paar Firmöhr-, aber für die Vermarktungen, das ist unser Thema und unser Bericht und ich glaube da machen wir einen guten Job!

00:04:19: Das heißt, um das mal auch klar abzugrenzen.

00:04:21: Ich habe eine tolle Marke und ich will ein eigenes Parfüm haben.

00:04:23: dann seid ihr nicht mein Ansprechpartner aber in dem Moment wo das Parfum da ist seid ihr ein Distributeur also einen Vertriebskanal, ein Vertriebspartner Und dann übernehmt ihr es aber auch komplett.

00:04:34: Also wer hier in Deutschland Creed vertreiben will als Parfümerie oder auch online Der muss euch ansprechen Genau Ihr nehmt es auf die eigenen Bücher Ihr seid nicht irgendwie Kommissionär oder sowas im Regelfall Ihr kauft bei Creed ein und sorgt selber dafür dass es vertrieben wird.

00:04:48: Genau, wobei wir unterschiedliche Geschäftsmodelle haben.

00:04:50: Wir arbeiten sehr eng mit den Marken zusammen.

00:04:53: Das heißt das ist jetzt nicht so dass wir ein fertiges Produkt übernehmen und dann können wir machen was wir wollen sondern es muss ja schon auch in eine globale Strategie passen.

00:05:01: die Preise die im Handel mit denen das Produkt verkauft wird oder zu dem das Produkt verkauf wird Die werden in Absprache mit dem marken Inhaber festgesetzt.

00:05:12: heißt wir haben unverbindliche preisempfehlungen.

00:05:15: Das geht um die Frage, wie die Marke dasteht?

00:05:18: Wie sie visualisiert ist.

00:05:20: All das sind Themen, die vom Markeninhaber kommen.

00:05:22: Aber alles was Strategie im Markt ist und egal wo es verkauft wird ob online oder offline, das ist das wofür wir verantwortlich sind.

00:05:29: Das heißt ihr selber betreibt auch zum Beispiel im KDW mehrere Stände für die Marken.

00:05:34: Da sind eure Mitarbeiter, da sind nicht KDV-Mitarbeiter, sondern von euch geschulte Leute.

00:05:40: Also im KDW sind natürlich keine hundert Mitarbeiter, aber wir haben fast Hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Point of Sales stehen.

00:05:48: Das heißt Bräuninger, KDV, Galeria... Einige auch bei Douglas, um den Handel zu unterstützen.

00:05:55: Das sind Geschäftsmodelle die sind üblich und um den Marken natürlich auch mehr Strahlkraft zu geben.

00:06:00: so und alles was da passiert muss natürlich mit einer hohen Schulung auch unterstützt werden können ja nicht irgendwem in den Verkauf stellen.

00:06:07: das müssen schon Brand Ambassador sein.

00:06:09: Wahnsinn, fast vierhundert Mitarbeiter und über dreieinhalb Millionen Umsatz.

00:06:12: Das ist so die Dimension der wir uns hier bewegen.

00:06:14: Das macht dir einen Zehn Märkten in Europa?

00:06:16: Genau!

00:06:16: Das machen wir in der Dachregion also Deutschland, Österreich, Schweiz, das machen wir im Benelux und in Skandinavien, in den vier skandinavischen Märkten.

00:06:23: Und die Reise ist ja noch nicht zu Ende sondern ich habe schon auch mit dem Unternehmen ein paar Ziele für die Zukunft.

00:06:28: Ja und du hast ja vor allem das Unternehmen auch erst an Führungszeichen mit Einundfünfzig erworben was der total wilde ist.

00:06:34: also gerade du bist achtundfünftig also da liegt jetzt nicht so viel Zeit dazwischen und es war ja auch eine echt interessante Reise.

00:06:40: eigentlich natürlich schon gefragt.

00:06:41: Kommst du aus einem Unternehmerhaushalt?

00:06:42: weil?

00:06:42: du hast relativ spät erst zum Unternehmer auch gefunden?

00:06:46: War das dir eine Wiege gelegt?

00:06:47: oder

00:06:48: Nein, in die Wiege gelegt war mir Unternehmertum.

00:06:52: In sehr jungen Jahren hat sich eine große Liebe für Freiheit entwickelt und ein freiheitsliebender Mensch.

00:07:00: Ich bin jemand der gerne selbst bestimmt ist.

00:07:02: das heißt nicht dass ich mich mit anderen Menschen zusammenarbeiten kann aber ich bin glaube ich nicht der beste Befehlsempfänger und oftmals habe ich in meinem Leben Befehle bekommen Meinem Elternhaus von meinem Vater, das war noch alte Generation.

00:07:17: Mein Vater war Jahrgang XXVI.

00:07:19: Wow!

00:07:19: Also er hat den Zweiten Weltkrieg mitbekommen und logischerweise ist man in dieser Generation anders erzogen worden.

00:07:25: also wurde zu Hause nicht gefragt oder miteinander diskutiert sondern es gab klare Ansagen.

00:07:30: Das hat mir als Kind und Jugendlicher gewisse Schwierigkeiten bereitet.

00:07:35: Später in der Schule hatte ich solche und solche Lehrer.

00:07:38: Die meisten der Lehrer, die ich damals in der Zeit hatte waren auch Erbefehlgeber als dass sie Lehrer waren, die sich mit den Schülern auseinander gesetzt haben.

00:07:48: Und auch später im ersten Eintritt ins Berufsleben gab es meistens Vorgesetzte, die Ansagen gemacht haben.

00:07:55: So heute bin ich Unternehmer und ich bin das mit Leidenschaften und bin bereit Verantwortung zu übernehmen für das was ich tue.

00:08:03: Aber in die Wiege gelegt ist mir eher geworden, dass ich ein Mensch bin der überlegt was er tut und was die Handlung am Ende auch für eine Konsequenz hat.

00:08:14: Und irgendwann wollte ich selbst verantwortlich sein und eben nicht mehr Mitarbeiter im Unternehmen der Anweisung bekommt.

00:08:21: Du warst auch in der Schule eher etwas unbequemerer Schüler oder?

00:08:26: Ja, ich war jemand der immer gerne viel diskutiert hat.

00:08:29: Ich habe Dinge hinterfragt und damals hat man gesagt oder diskutiert er will hier in die Opposition gehen.

00:08:37: Nein wollte ich gar nicht, wollte Dinge nur verstehen.

00:08:38: Ich wollte Anweisungen verstehen, ich wollte Entscheidungen verstehen.

00:08:43: das ging zu Hause los im Elternhaus.

00:08:46: damit kam mein Vater wirklich nicht gut klar.

00:08:48: Das hatte sich ein Berufsleben später fortgesetzt Und ich hatte Vorgesetzte, die das gut fanden und mit denen nicht gut konnte.

00:08:56: Aber Dinge zu hinterfragen ist bis heute etwas was mir glaube ich sehr zur Eigen ist.

00:09:01: Okay.

00:09:02: Schulische Karriere um abzuschließen?

00:09:03: Du hast einen Reagelabschluss gemacht?

00:09:05: Ja!

00:09:05: Und man muss ja auch, wenn du sagtest, ich bin acht fünf Jahre schon gearbeitet.

00:09:09: Das heißt du hast eine Ausbildung gemacht?

00:09:10: Genau.

00:09:11: Wahrscheinlich... Wo hast du die gemacht?

00:09:13: Vielleicht das nochmal ganz kurz dazu.

00:09:14: Ich bin nach der Zehn von der Schule abgegangen, weil ich auf eigenen Beinen stehen wollte.

00:09:19: Ich hätte weitermachen können – ich wollte aber nicht!

00:09:21: Ich habe dann die Ausbildung gemacht und dann gab es wieder die Frage so jetzt Studium oder nicht.

00:09:26: Ich hab Studium später in Abendschule nachgemacht einige Jahre später an einer Verwaltung so einem Wirtschaftsakademie.

00:09:35: Ja, im eigentlichen Siemens heute erlebt.

00:09:37: Da gehen die nach der Schule ins Studium und machen Uniabschluss.

00:09:41: das habe ich nicht.

00:09:43: Ich wollte ins Berufsleben einsteigen und meinen Weg machen Und habe später andere Themen zur Weiterbildung berufsbegleitend gemacht.

00:09:51: Aber der Weg in der Ausbildung war für mich ein guter und richtiger Einstieg.

00:09:55: Das waren mittelständisches Familienunternehmen In meiner Geburtsstadt.

00:09:58: Euskirchen gibt es heute nicht mehr Und da hab' ich in der Verwaltung dreijährige kaufmännische Ausbildungen gemacht.

00:10:03: Bürokaufmann damals, ne?

00:10:05: Gibt

00:10:05: es heute glaube ich gar nicht mehr.

00:10:06: Ja diese Bezeichnung.

00:10:08: Großhandel kann man sagen oder das war überhaupt Handel.

00:10:11: Das waren Food und Non-Food Geschäfte Und in diesen drei Jahren habe ich so alle Abteilungen einmal kennengelernt.

00:10:18: Da ging's schon besser voran.

00:10:20: was du Reibungspunkte in der Schule kennen gelernt hast Hat sich das noch übertragen in die Ausbildungszeit.

00:10:24: aber die Ausbildung hat eine relativ ruhige.

00:10:25: Ne, kann ich nicht sagen Es war nicht eine relativ ruhige.

00:10:29: Es gab Abteilung in denen mit denen die super zurecht kamen und wo es für mich auch einfacher war, Dinge umzusetzen weil ich sie verstanden habe.

00:10:38: Und auch die Herleitung verstanden haben.

00:10:41: Es gab aber Abteilungen, Buchhaltung das war jetzt nicht mein Favourite.

00:10:46: EDV hab' ich auch gemacht und in solchen Abteilung hat man Dinge hinterfragt spannenderweise.

00:10:51: In der EDV-Abteilung kam ich mit den Leuten superzurecht, weil sie von Berufswegen gewohnt waren auch Dinge zu hinterfragen, zu diskutieren und ich war immer ein neugieriger Mensch.

00:11:02: Auch als junger Mensch wollte ich Dinge gerne verstehen und es gab aber auch Abteilungsleiter in der Buchhaltung zum Beispiel so'n alter Chefbuchhalter Der war nicht gewohnt zu diskutiert weil klar eins und eins ist zwei Und für ihn war auch klar wenn er sagt so ist das dann ist ja so.

00:11:16: also Ich musste damals z.B.

00:11:18: eine Ausbildung fragen ob man auf Toilette gehen

00:11:20: darf.

00:11:20: Also dass wäre heute unvorstellbar.

00:11:22: Da war das so, man musste

00:11:25: in der Abtanzer fragen ist es okay wenn ich kurz zur Tonnette gehe.

00:11:27: Erfahnt wirklich?

00:11:29: Ja ja so war das.

00:11:32: Wie man so schön sagt Zucht und Ordnung.

00:11:35: So weit sind wir jetzt auch nicht voneinander weg.

00:11:38: Das ist aber schon relativ hartständig!

00:11:40: Ja, was kam auf die Personen an?

00:11:41: Also ich erinnere mich noch gut an den Namen.

00:11:43: der war Prokurist im Unternehmen Herr Sprut und wir mussten.

00:11:46: das war seine Erwartung weil er immer Angst hatte dass die Leute rausgehen oder irgendwie sich nach Freizeits suchen.

00:11:53: also wenn jemand Rauchen ging außerhalb des Büros dann wurde gefragt und wenn jemand auf Toilette ging wie in der Schule so war es gewohnt Dann wurde auch da gefragt.

00:12:02: Die Steigungsform wäre gewesen, dass er auch mal einen Eingesagt hat?

00:12:05: Das hatte aber nicht.

00:12:05: Nein natürlich

00:12:07: konnte er auf Toilette.

00:12:08: Aber das war für ihn irgendwie... Ja ich möchte das gerne wissen!

00:12:12: Drei Jahre Ausbildung, da hast du schon gemerkt Buchhaltung wird es jetzt eher nicht.

00:12:16: Es ist schon eher Vertrieb, Einkauf.

00:12:18: Das waren so die Themen, die dir wahnsinnig wichtig waren.

00:12:20: Bist du da geblieben oder bist du dann weitergezogen?

00:12:22: Die mir Spaß gemacht haben.

00:12:23: Nein, ich bin dann weitergezogen weil ich auch was ausgerichtet raus wollte.

00:12:26: Ich wollte einfach ein bisschen Freiheit und ein bisschen Luft zum Atmen.

00:12:29: Aber ich wollte raus aus meiner Geburtsstadt, ich wollte ein bisschen Welt kennenlernen Und deswegen habe ich mich entschieden nach der Ausbildung wo ich hätte bleiben können zu gehen Und bin dann in die erste Berufstätigkeit eingestiegen und eher zufälligerweise in der Beautybranche gelandet.

00:12:47: Das hat mich so gepackt dass ich die Branche nie wieder verlassen habe.

00:12:53: Werbung!

00:12:55: Als Geschäftsführer weißt du, Cash ist der Treibstoff fürs Wachstum.

00:12:59: Aber wenn zwischen erbrachter Leistung und bezahlter Rechnung Wochen liegen liegt genau dieser Treibstoff brach Geld das eigentliche neue Leute, neue Märkte oder das nächste Produkt fließen könnte.

00:13:11: Das bekommst Du mit der KI gestützten Finance Lösung von Sage in den Griff.

00:13:15: Sage Intect beschleunigt den ganzen Weg von der Leistung bis zum Gelderengang.

00:13:20: In echten Kundenprojekten sinkt die Zahl, bis eine Rechnung bezahlt ist von rund hundertzwanzig auf unter siebzig Tage.

00:13:27: Rechnungszyklen verkürzen sich um mehr als die Hälfte und der Monatsabschluss geht bis zu dreiundsiebzig Prozent schneller.

00:13:33: Heißt konkret?

00:13:34: Weniger Kapital das in offenen Rechnungen gebunden ist und mehr Liquidität, die du wieder ins Wachstum stecken kannst.

00:13:40: Und weil dir Cashflow und deine wichtigsten Kennenzahlen in Echtzeit vorliegen entscheidest Du auf Basis von heute und nicht auf der vom letzten Monat.

00:13:48: Und wenn du Sage-Intect selbst erleben möchtest, gibt es für alle Middlestars-Förerinnen und Hörer ein exklusives Angebot.

00:13:56: Nur noch bis zum die ersten zwölf Monate der cloudbasierten Finance Management Lösung Sage Intect inklusive Sage Co-Pilot – perfekt um modernes Finanzmanagement und KI-Unterstützung direkt im eigenen Arbeitsalltag zu erleben!

00:14:12: Neugierig geworden?

00:14:13: Dann probier's einfach aus unter sage.com S-A-G-E.com slash Middle Stars.

00:14:21: Den Link findest du natürlich auch in den Shownotes.

00:14:23: und jetzt zurück zum

00:14:24: Podcast Werbung Ende.

00:14:28: Und da war auch so wie man es noch kennt oder davon gehört hat in meinem Alter.

00:14:32: Wir reden von, Du bist von Tür zu Tür gefahren mit einem Auto das wir im Vorfeld hier erzählt Hundertzwanzig Tausend Kilometer am Jahr hast Du abgerissen mit dem Auto.

00:14:41: Ja Also von Tür zur Tür sagen wir.

00:14:44: ich hatte dann natürlich festes Vertriebsgebiet Ich war aber Springer Würde man wahrscheinlich heute unter dem Arbeitsschutzgesetz gar nicht mehr machen können.

00:14:53: Ich wurde als Springer eingestellt und ich habe in der Regel Freitags oder Samstags erfahren, samstags rief mich auch mein Chef an manchmal auch Sonntags und hat mir dann gesagt wo ich Montags sein werde.

00:15:05: und da muss ich ja vorstellen es gab noch keine Mobiltelefone das gab noch kein Navigationssystem es gab aber noch keine Bookingplattformen bei denen man Hotels buchen konnte sondern gab's den guten alten Warter Atlas, in dem man den war der Hotelführer.

00:15:19: In dem man Hotels gebucht hat vorgebucht hat.

00:15:22: also es waren mehr Pensionen weil das Budget ich weiß auch dass noch bis heute waren damals siebzig Mark.

00:15:27: Das war das Übernachtungsbudget und darüber hinaus braucht immer eine Sondergenehmigung.

00:15:31: Also wenn wir die Kunst was zu finden wo man bis siebzig D-Mark übernachten konnte inklusive Frühstück natürlich.

00:15:37: also das war sehr überschaubar.

00:15:38: Und ja von Tür zu Tür Ich bin dann vom Geschäft zu Geschäft gefahren weniger um Kaltakwiese zu machen, sondern um bestehende Kunden zu betreuen.

00:15:46: Also das waren damals Kunden wie ihr Platz oder... Droggerin!

00:15:51: Oder auch Warenhäuser, Kaufhof, Karstadt, Härti.

00:15:54: Das gab es ja damals in alles Orten.

00:15:56: Solche Kunden hat man dann betreut.

00:15:58: Es waren unterschiedliche Gebiete und ich bin eine Woche nach Hamburg geschickt worden, die nächste Woche nach Regensburg, nach Braunschweig.

00:16:04: Ich bin durch Deutschland getourtet und habe Deutschland kennengelernt.

00:16:08: Was hast du verkauft, was war das Produkt?

00:16:10: Also

00:16:10: im Duftbereich war das damals die Marke Adidas und dann gab es natürlich Makeup.

00:16:14: Die Marke Margaret Astor gibt's heute glaube ich auch kaum mehr.

00:16:17: Ich sehe sie gar nicht mehr wurde später um den Astor.

00:16:19: aber damals war Margaret Astore noch eine der Top zwei Beauty Marken im Drogeriemarkt.

00:16:25: zu unserem Kunden gehört nach Rossmann oder DM oder Schmitz-Drogeriemärkte in Norddeutschland.

00:16:31: Und für diese Marken haben wir den Handel besucht.

00:16:34: Jadli Seifen gehörten dazu, also ein Sortiment das er breit war und ich habe bei dem Unternehmen drei Jahre gearbeitet.

00:16:41: Bist du dann gewechselt?

00:16:43: Ja, ich wollte eigentlich wechseln in der Neunzelneinzig und es ist so eine schöne Geschichte die ich immer gerne erzähle weil ich bin mit einer Kündigung zu meinem damaligen Arbeitgeber gefahren hab gesagt kündige jetzt.

00:16:52: und mein damaliger Chef der immerhin Verkaufsdirektor Deutschland war, dann die Kündigung zerrissen und hat gesagt, gekündigt.

00:17:01: Hast du eine

00:17:01: Kündigung gegeben und hatte dich vor deinen Augen zerritten?

00:17:03: Ja er

00:17:03: hat gesagt du bist noch nicht so weit ich habe was mit dir vor und ich glaube dass du eine tolle Karriere vor dir hast Und deswegen hat er mich an dem Tag eigentlich in den Osten geschickt.

00:17:15: Aber ich glaube, er hatte dir auch rundesverständlich gesagt, dass er deine Tollkarriere befeuern könnte oder sie auch beenden könnte?

00:17:21: Genau

00:17:22: das hat er mir sehr klar gesagt und ich habe zu dem Mann heute noch einen großartigen Kontakt und auch einen hohen Respekt weil er hat mich eingestellt im Alter von zwanzig als Außendienstmitarbeiter für ein Markenartikler Marktführer-Unternehmen, weil Astro war damals zeitweise Marktführerin der dekorativen Kosmetik im Makeup Bereich.

00:17:43: Und jemanden einzustellen mit zwanzig, dem Firmwagen zu geben und so sagen du bist jetzt für das Unternehmen Repräsentant.

00:17:51: Ja!

00:17:51: Und fährst durch Deutschland ohne die Möglichkeit den mal eben kurz zu erreichen.

00:17:55: ich weiß nicht ob ich als Geschäftsführer oder Verkaufsdirektor den Mut gehabt hätte einen zwanzigerigen für so ein Unternehmen eins stellen.

00:18:02: am Ende ist es ja auch Repräzentanz des Unternehmens.

00:18:05: wir haben damals alle gesagt mann is der jung Und egal wo ich hinkam, es war erst mal fünf Minuten Diskussion über das Alter.

00:18:13: Aber ich hatte auch den hohen Anspruch erfolgreich zu sein und ich wollte diesen Mann nicht enttäuschen.

00:18:18: Deswegen habe ich Vollgas gegeben und deswegen glaube ich auch sagen zu können wir haben bis heute einen herausragenden Kontakt

00:18:23: zueinander.".

00:18:29: Monate nach der Wendel in den Osten geschickt?

00:18:30: Nein, er hat mich Monate vor der Wende in den Ost.

00:18:32: Also Monate nach einer Wendlung.

00:18:33: Man muss eigentlich sagen wir reden ja über ein Zeitraum.

00:18:35: November neunundachtzig kamen die Wände und ich bin im Februar Neunzig das erste Mal in die DDR.

00:18:41: also ich meine Ich bin noch in die DDA eingereist mit Reisepass mit Ostmark in der Tasche.

00:18:46: Wahnsinn ohne Hotels!

00:18:48: Das ist ja nicht wie man sich heute Vorstellt, als ich in die DDR kam musste ich mir noch überlegen woüber nachtig.

00:18:54: Du hast die bugelige Verwandtschaft reich gemacht?

00:18:56: Ja, alles reichgemacht nicht aber ich habe bei Verwandten gewohnt In Erfurt und Leipzig.

00:19:03: Ich habe manchmal auch in Hotels oder irgendwelchen Unterkünften gewohnt, die sich noch nicht mal Hotel nannten.

00:19:09: Ja du

00:19:09: bist mit Westgeld in die DDR eingereist könnte man auch sagen?

00:19:12: Genau,

00:19:12: da gab es aber noch Zwangsumtauschstufen wir auch nicht vergessen.

00:19:15: Damals musste man pro Nacht, die man im Osten verbrachte an der Grenze Fünfzig Demak-West in den Fünfzicht Demak Ost tauscht.

00:19:24: Ost, das war Zwangsumtausch.

00:19:25: Wir brauchten

00:19:26: ja die Wiesen und deswegen hat man an der Grenze umgetauscht und dann hatte ich vierhundert Ostmark dabei.

00:19:32: mit denen konnte man aber natürlich nichts anfangen weil Restaurants schlossen um acht Uhr abends und auch ansonsten war das jetzt in den ersten Monaten nach der Wende keinen Vergnügen.

00:19:41: viele Produkte gab es gar nicht zu kaufen ist nicht mehr so wie man sich heute vorstellt.

00:19:45: Ich wollte gerne sagen, du hast ein Audi Achtzig gehabt.

00:19:47: Was damals ja ein phänomenales Auto schon war?

00:19:49: Die Leute

00:19:49: blieben auf der Straße stehen und guckten einem nach.

00:19:51: Das war wie heute Ferrari fahren, ne?

00:19:53: Also es war wirklich... Ja

00:19:54: also wenn man das heute erzählt, dann denkt ihr euch jetzt redet der Ude wieder von früher.

00:19:58: aber diese Zeit hat mich natürlich extrem geprägt weil ich mit sehr jungen Jahren Verantwortung übernommen habe und die Chance hatte etwas zu bewegen Und deswegen bin ich bis heute ein Fan davon geblieben, auch jungen Menschen Verantwortung zu übergeben.

00:20:13: Ich habe beim Team extrem viele junge Menschen und ich glaube einfach dass man auch als junger Mensch diese Chance nutzen kann – ich hab sie genutzt!

00:20:21: Genau.

00:20:21: Auch gegen viele Vorbehalte.

00:20:23: der hätte mich gar nicht einstellen dürfen, er hat mir das später mal erzählt die hatten damals eigentlich eine klare Anweisung erst Einstellung ab einundzwanzig.

00:20:30: ich war zwanzig ähm...ich war neunzehn als ich den Vertrag geschickt bekommen habe, zwanziger als ich gestartet bin aus heutiger Sicht eigentlich unvorstellbar, ein Mitarbeiter ohne dass man ihn kontrollieren kann.

00:20:42: War eine tolle Zeit!

00:20:43: War das die Zeit wo du deinen Vorgesetzten auf der Autobahn-Raststätte entsorgt hast?

00:20:48: Nein das war das nächste Unternehmen und den habe ich ja nicht entsorgt sondern...

00:20:52: Ausgesetzt?!

00:20:53: Ja weil also ich bin ein Mensch der, da.

00:20:57: man.

00:20:57: das müsste eigentlich mein Team heute mehr entscheiden.

00:20:59: aber ich bin einem Menschen dem Wertschätzung wichtig ist.

00:21:01: es braucht aber auch manchmal klare Ansagen.

00:21:03: Also Wertschätzungen hat er nichts damit zu tun dass man immer einer Meinung ist Und Wertschätzung hat da nichts mit einem immer hundert Prozent demokratischen Prozess in der Unternehmensführung zu tun.

00:21:12: Ich fähre dieses Wort oft, unternehmenschwörung hat nichts mit Demokratie zu tun sondern man kann über viele Dinge vorersprechen und darüber diskutieren.

00:21:21: aber wenn es eine Entscheidung gibt von einer höheren Instanz muss man die auch akzeptieren.

00:21:26: Sonst muss ich halt gehen und gründig mein eigenes Unternehmen dann kann nicht machen was ich will.

00:21:31: so lange man das nicht hat wird es am Ende des Tages immer auch eine Instanz geben, die sagt so machen wir's jetzt und dann ist das so.

00:21:38: Und ich glaube aus meiner Sicht ein Problem was wir heute in der Gesellschaft haben dass einfach alles und vieles diskutiert wird.

00:21:46: Wenn es eine Entscheidung gibt, gibts die.

00:21:48: Aber mit wertschätzenden Worten.

00:21:49: und dieser Vorgesetzter hat mich damals im Auto angeschrien weil er anderer Meinung war... Also du

00:21:54: bist gefahren?

00:21:55: Ja ich bin gefahren

00:21:56: und Ersatz Nehmann hat mich in einer Art und Weise behandelt, die einfach völligst respektlos war.

00:22:03: Da ging's um deine Arbeit oder?

00:22:04: Ja da ging's

00:22:04: zum Arbeiten aber er ging dann nachher auch sehr ins Persönliche.

00:22:07: das waren heftigste Vorwürfe für die wir mehr anhören müssen und ich hatte gar keine Chance Die Argumente, die ich da entgegengesetzt habe niedergebrüllt hat.

00:22:17: Und irgendwann war es einfach zu viel.

00:22:19: und dann bin ich an der Raststätte rausgefahren und hab gesagt, die Fahrt endet genau hier... ...und dann habe ich ihm gesagt, dass ich kündigen werde, das ich in so einem Unternehmen nicht arbeiten möchte.

00:22:27: Der Geschäftsführer hat mich später versucht zu halten.

00:22:29: Ich habe mich dann aber trotzdem entschieden zu gehen.. ..und der Vorgesetzte musste dann halt sehen wie er nach Hause kommt.

00:22:35: Also

00:22:35: du hast dir wirklich abgesetzt?

00:22:36: Ja!

00:22:37: Die Tasche rausgestellt?

00:22:38: Ja, net unfreundlich und habe gesagt, das geht nicht.

00:22:40: Ich kann nicht mit jemandem Stunden im Auto fahren, der mich anbrüllt und niedermacht wegen irgendwelcher vermeintlichen Fehler die in seinen Augen Fehler waren.

00:22:49: In meinen Augen nicht.

00:22:50: Man kann alles diskutieren.

00:22:52: Er kann auch am Ende sagen ich möchte es bitte so.

00:22:54: Und dann macht man das weil er der Chef ist aber Menschen nieder schreien...

00:22:58: Das geht nicht!

00:22:59: Du bist schon konsequent ne?

00:23:00: Würdest du auch selbst sagen

00:23:01: Ja ich glaube dass ich ein sehr konsequenter Mensch bin.

00:23:03: Ich bin vor allen Dingen einer dem klare Haltung wichtiger als hundertprozentige Harmonie.

00:23:09: Also der Spruch Klarheit vor Harmonie ist einer, der mich seit vielen langen Jahren begleitet.

00:23:14: Es kommen nicht immer alle Menschen gut klar damit weil ich bin kein Politiker.

00:23:19: also auch in Unternehmen in denen Politik erforderlich war oder gefragt, für solche Unternehmen bin ich auf Dauer ungeeignet gewesen weil ich eben den Finger in die Wunde lege.

00:23:30: Du bist ja auch vielen den Medien, du hast ja den offenen Brief an unseren Kanzler geschrieben aktuell auch, also du bist ja großer politischer Unterstützer ist er öffentlich bekannt der CDU hast du auch deine Netzwerksverfügung gestellt und Co.

00:23:41: Und du hast jetzt vor ein paar Tagen einen offenen Brief geschrieben.

00:23:45: Wenn du etwas anders siehst dann tust du deine Meinung auch kund Auch wenn du es genauso siehst.

00:23:50: Ja, weil ich glaube einfach Das hat ja nichts mit Mut zu tun.

00:23:54: heute, sagt man ja sehr oft.

00:23:55: Man braucht Mut um eine klare Haltung zu haben ein.

00:23:58: Klare Haltungen sind nicht mit Mut zutun sondern einfach was mit Konsequenz, Mit Offenheit und Ehrlichkeit.

00:24:03: Warum soll ich mich als Mensch verstellen?

00:24:05: Das wird oftmals heute in manchen Unternehmen erwartet.

00:24:08: Man muss sich verstellen und dann sage ich es muss ja keiner verstellen.

00:24:11: das im Job nicht anders als im natürlichen Leben ist passt oder es passt nicht.

00:24:15: in der Politik fehlt mir heute sehr oft diese klare Haltung.

00:24:19: Da werden viele faule Kompromisse gemacht und ich hatte für mich der Punkt erreicht gewesen, an dem ich gesagt habe, ich kann das einfach so akzeptieren und hinnehmen.

00:24:28: Ich hab drei noch junge Kinder, ich mache mir Sorgen um die Zukunft Deutschlands, ich machen mir Sorge um deren Zukunft.

00:24:36: Und deswegen habe ich auf Anfrage von Pioneer Gabor Steingart diesen Brief geschrieben.

00:24:45: Voller Respekt und Wertschätzung auf der einen Seite ist, weil ich Unterstützer von Friedrich Merz war.

00:24:51: Und mir von seiner Kanzlerschaft sehr viel versprochen habe, weil er Dinge auch sehr klar beim Namen genannt hat.

00:24:56: Er hat sehr viele Probleme vorher aufgezeigt.

00:24:59: Er hatte in meiner Sicht einen richtigen Ansatz gehabt.

00:25:02: Ich hab ihn in vielen persönlichen Gesprächen, kleinen Runden live erlebt.

00:25:07: Wir haben auch persönliche Gespräche gehabt Und ich muss sagen, ich war ein Fan von der Art und Weise wie er das lösen wollte.

00:25:14: So wenn dann aber von dem was man sagt am Ende nichts übrig bleibt... ...und man immer begründet warum das nicht geht.. Dann habe ich einen Problem weil wenn wir nur noch darüber reden was alles nicht funktioniert und warum nicht.. ..dann komme ich aus einer anderen Ecke.

00:25:28: Ich glaube dass erfolgreiche Menschen sich nie nur darüber unterhalten können warum etwas nicht geht sondern die Frage ist wie es geht.

00:25:35: Und everything is possible.

00:25:36: Ich glaube daran, dass der Glaube Berge versetzen kann.

00:25:40: Der Wille auch Berge bezwingen kann.

00:25:42: Das ist ein Leitmotto für mich.

00:25:47: Wir haben in meinem Leben viele Menschen gesagt was alles nicht geht und was sie auf keinen Fall erreichen können.

00:25:50: vielleicht schauen heute Menschen auch neidisch auf die Entwicklung.

00:25:54: ich bildet mir auf das was ich heute habe und bin nichts ein aber ich kann sagen es ist alles mit sehr harte Arbeit mit hohem Risiko mit hoem Einsatz verbunden gewesen teilweise auch einen hohen Preis bezahlt und den bezahle ich heute noch.

00:26:08: Ich hätte auch gerne mehr Zeit für meine Kinder, für meine Familie.

00:26:10: Ich hatte gerne mehr zeit für Gesundheit, für Sport, für tausend andere Themen.

00:26:15: Ich habe sie halt nicht immer weil... ...ich jetzt eine Aufgabe habe dieses Unternehmen zu entwickeln und durch schwierige Zeiten zu führen.

00:26:21: Und wenn ich so ein Ziel habe dann setze sich alles daran.

00:26:24: das ist übrigens ein Thema der unbedingte Wille zum Erfolg.

00:26:28: Ich hab das in einem anderen Podcast oder in einem Interview mal gesagt.

00:26:31: ich glaube dass Deutschland dieser Unbedingte Wille zum Erfolg fehlt, nicht generell aber an vielen Stellen.

00:26:38: Und der unbedingten Wille zu Erfolg heißt man muss für eine gewisse Zeit oder für ein gewisses Ziel diesem alles andere unterordnen.

00:26:47: Und wenn ich ein Ziel habe und das konsequent verfolge, dann wird das auch was.

00:26:51: Wenn ich es halbherzig mache, wirds nichts.

00:26:54: Ich muss manchmal vielleicht auch akzeptieren dass Menschen gegen mich sind oder dass sie nicht alle toll finden oder dass nicht alle einem Applaus dazu geben aber am Ende zählt das Ergebnis.

00:27:03: Und ich glaube, das ist etwas was in der Politik leider derzeit fehlt.

00:27:06: Da werden wir auf jeden Fall noch mal drauf zu sprechen kommen.

00:27:08: aber kann ich alles leider genauso bejahen?

00:27:11: Nach der Zeit, nachdem du auch quasi deinen Vorgesetzten ausgesetzt hast, da begannen die Konzernzeiten.

00:27:18: Procter & Gamble

00:27:19: Genau!

00:27:19: Ich bin dann in den Jahre und bin in der Jahre und habe in PNG gekommen.

00:27:21: Die hatten gerade zwei Jahre vorher ein Beauty-Geschäft gekauft.

00:27:25: also die Firma Ellen Betricks kennen die meisten heute nicht mehr weil der Name fast komplett verschwunden ist.

00:27:30: Aber Ellen Betrics waren Unternehmen das in der Dekoration und Pflegekosmetik unterwegs war.

00:27:35: Und die hatten ein kleines Lizenz-Business, also die hatten damals die Duftlizenz für Hugo Boss.

00:27:41: Hugo Boss war damals noch kein so globales Unternehmen wie man es heute kennen, dieser erste Bossduft an dem man sich vielleicht noch erinnert, schwarze Verpackung weiße Nadelstreifen das war die Lizenz, die Ellen Betricks hatte.

00:27:53: und sie hatten noch ein zweites Duftbusiness, die Marke Laura Villa Jotty, die war deutlich größer als Hugo

00:27:58: Boss Fernsehwerbung.

00:27:59: Genau, ja,

00:28:00: Venecia, das waren Riesenerfolg.

00:28:02: Proctor hatte sich dort eingekauft, hat das Unternehmen weiterentwickeln wollen und wusste nicht so recht was sie mit diesen Duftlizenzen machen wollen.

00:28:09: Weil es war natürlich noch eine andere Zeit als heute.

00:28:12: Duft war noch nicht eine so groß entwickelte Kategorie wie es heute ist.

00:28:17: Nicht jeder war Duft- und Heavy-Duft-User oder Fragrance-User.

00:28:21: Und ich fand das ein total spannendes Thema und bin dann zu PNG gekommen.

00:28:26: So bin ich zu Png gekommen.

00:28:27: Ich bin also nicht zugekauft worden sondern schon ausgestattet, eingestellt worden.

00:28:35: Und habt's dort zwölf und ein halb Jahre immerhin ausgehalten?

00:28:39: Bis

00:28:39: fast vierzig!

00:28:40: Also bis vierzig warst du überhaupt nicht unternehmerisch aktiv das Wahnsinn finde ich.

00:28:44: Und bist ja... Ja.

00:28:45: Genau, achtunddreißig warst Du.

00:28:47: Wahnsinnsgehalt wahrscheinlich.

00:28:48: Tolles Rilomé.

00:28:49: Wahansinnensgehalt.

00:28:50: also.

00:28:50: das ist immer eine Frage der Betrachtung.

00:28:52: Ich habe ein gutes Gehalt gehabt.

00:28:53: Ich hatte ein gutes Leben.

00:28:55: Ein sicheren

00:28:55: Job.

00:28:56: Ein

00:28:56: sicherer Job alles Taco und wenn man bei PNG arbeitet gute Leistung bringt und wie man so schon gesagt keine goldenen Löffel klaut, dann kann man es eigentlich bis zur Rente aushalten.

00:29:09: Man wird in der Regel bei PNG deutlich vor sechzig in die Möglichkeit versetzt in den Ruhestand zu gehen.

00:29:15: Die Zahlen eine tolle Betriebsrente.

00:29:17: PNG ist von der sozialen, vom sozialen Aspekt ein tolles Unternehmen.

00:29:20: Ich muss sagen das war auch ne prägende Zeit.

00:29:23: Das sind aber alle taff.

00:29:24: Da arbeiten taffe Leute.

00:29:26: Higher or out!

00:29:27: Also du kannst dich da nicht durchlavieren Du musst Leistung bringen, dafür... das ist eine amerikanische Kultur.

00:29:35: Ich finde die super!

00:29:36: Ich habe gerne für die Amerikaner gearbeitet.

00:29:39: Die zwölf Jahre bei PNG haben mir unwahrscheinlich viel gebracht weil man lernt bei Procter & Gimbal extrem viele über Strategie, über Langfristigkeit.

00:29:48: Das ist nicht short-term, das ist nicht heute rechts und morgen links.

00:29:52: Ich hatte da tolle Vorgesetze.

00:29:54: ich hatte auch zwei drei mal weniger tolle vorgesetzt.

00:29:57: Aber von den Chefs, die ich hatte... Von den meisten habe ich viel gelernt.

00:30:01: Ich hab Dinge abgucken können und ich glaube es würde heute vielen Familien

00:30:06: unternehmen.".

00:30:07: auch den Unternehmerinnen und Unternehmern, die in die nächste Generation kommen.

00:30:11: Gut tun!

00:30:12: Wenn man mal so eine Weile Konzernerfahrung hat, wenn man mal versteht wie ein Großunternehmen, wie ein L'Oréal oder wie einen Coty oder wie ein PNG, wie die Ticken, wie sie funktionieren, wie man überhaupt dahin kommt... Wie man diese Größe erreicht und was notwendig ist, um sich mit einer großen Struktur weiterzuentwickeln.

00:30:27: Und diese Zeit war für mich sehr prägend.

00:30:28: aber nach zwölf Jahren war dann auch Schluss weil ich habe gemerkt es geht nicht mehr weiter und ich wollte dann einfach weiter.

00:30:35: Wollte ich gerade sagen Es geht nicht mehr weiter.

00:30:37: Du hättest ja durchaus auch auf Geschäftsführer und Co.

00:30:40: schielen können, das ist aber in solchen Konzernen schon so.

00:30:42: da muss man mal querwechseln, auch eine andere Branche kennenlernen, muss man ins Ausland

00:30:45: gehen... Andere

00:30:46: Länder?

00:30:46: ...andere Länder.

00:30:47: Das hast du gesagt mit fast vierzig Jahre kein Bock drauf!

00:30:49: Na gut also ich will nicht sagen keinen Bock sondern die Frage ist was wäre der nächste Schritt gewesen?

00:30:54: und um bei Procter & Gamble weiter Karriere zu machen dann kommt ein Assessment-Center.

00:30:58: Ich habe gesagt Leute sorry aber bin jetzt achtunddreißig, ich bin kein Berufsanfänger.

00:31:02: also Assessment Center Das kann ich nicht nachvollziehen, Punkt eins, Punkt zwei.

00:31:07: Warum soll ich jetzt die Kategorie wechseln?

00:31:09: Ich will ja in der Beauty bleiben!

00:31:12: Beauty war zu dem Zeitpunkt schon meine Leidenschaft, Duftpflege, dekorative Make-up... das waren Segmenten, denen wir hier wohlgefühlt haben.

00:31:20: Ich habe ein Netzwerk gehabt und ich kannte den Handel, ich kenne Deutschland oder die Dachregion.

00:31:24: Dann habe ich gesagt warum sollte ich jetzt irgendwo ins Ausland gehen und für Waschmittelwindle oder sonst wo irgendwas machen?

00:31:31: Das leuchtete mir nicht ein, um in der Beauty zu bleiben und Karriere auch weiterzumachen.

00:31:36: Und dazu zu lernen.

00:31:37: ich war einmal neugieriger Mensch.

00:31:39: Ich habe insgesamt bis heute in sieben Unternehmen gearbeitet oder acht die Ausbildung mit gerechnet.

00:31:46: Ich hatte immer Lust auch auf was Neues und habe mich dann in ein neues Abenteuer gestürzt, weil es eben ein unsichererere Weg war.

00:31:53: Aber für mich war klar ich kann dazu lernen und kann noch mal ein paar neue Impulse

00:31:58: bekommen.".

00:31:58: Und das neue Abenteuern hat er aber schon auch einen unternehmerischen Hintergrund?

00:32:02: Du bist Geschäftsführer geworden?

00:32:04: Chef-Zürner Direktor

00:32:04: ja.

00:32:05: Chef- Zürner Director und wolltest glaube ich bei diesem Unternehmen irgendwann anteilseigner werden?

00:32:11: Das war

00:32:11: auch so besprochen?

00:32:12: Es ging ja darum, ein mittelständisches Unternehmen in Baden-Baden zu restrukturieren.

00:32:17: Unternehmen war wirtschaftlich in massiver Schieflage.

00:32:20: es brauchte Veränderungen.

00:32:22: das Unternehmen hatte über drei zehn Jahre hinweg negatives EBITDA.

00:32:28: da waren viele Prozesse die nicht mehr funktioniert und ineinander geriffen haben und ich bin in zwei tausend fünf dorthin habe den Wohnort gewechselt.

00:32:36: mittlerweile wohnte ich in der Nähe von Bonn Und bin dann nach Baden-Baden gezogen und habe dort ein Unternehmen vorgefunden, was natürlich im krassen Gegenteil zu dem war.

00:32:47: Was PNG war.

00:32:48: PNG große Unternehmensstruktur, große Budgets organisiert durchstrukturiert und dann in so einem mittelständischen Unternehmen das Schlagseite hatte, dass wahrscheinlich wenige Monate vor Insolvenzantrag stand wenn der Turnaround nicht gekommen wäre in eine mittelständische Unternehmerstruktur, Hierarchie, hierarchies Denken handeln.

00:33:12: Also es war so ein Kulturschock aber ich habe den für mich angenommen und habe versucht aus diesem... Ich habe das versucht zu drehen und ich glaube dass wir auch ganz gut gelungen.

00:33:20: Deine alten Kollegen haben nicht immer schon viel bekloppt erklärt oder?

00:33:24: Die alten Kollegen haben alle gedacht, jetzt hat er einen Vollschluss.

00:33:26: Was macht der denn jetzt?

00:33:27: Also kriegt da nichts anderes oder ist das eine Verzweiflungstat?

00:33:30: Ich hätte ja nicht gehen müssen!

00:33:31: Ich hatte ein gut ausgestatteten Vertrag, ich hatte ein gutes Einkommen und ich hatte Karrierechancen und habe mich entschieden in einem Unternehmen zu gehen, dass überhaupt gar keine Sicherheit geboten hat weil... ...ich habe zwar einen drei-Jahresvertrag unterschrieben aber an einem Unternehmen, das finanziell so angeschlagen ist, der dreijahrsvertrag auch nix wert Das war klar.

00:33:50: es wird wahnsinnig viel Arbeit weit mehr als wofür man bezahlt wurde.

00:33:54: Aber ich hatte Spaß daran und hab's ja getan, weil ich eine klare Vision hatte das Unternehmen irgendwann zu übernehmen.

00:33:59: Das waren Arbeitszeiten... Zu der Zeit habe ich sechzehn, achtzehnt Stunden am Tag gearbeitet teilweise bis Nacht zum zwei um drei im Büro gesessen, weil Ich den Willen hatte das zu verändern und da sind wir uns auch gut gelungen.

00:34:09: Du hast

00:34:09: komplett saniert?

00:34:10: Ja!

00:34:11: Wir haben es saniert.

00:34:13: Im ersten Schritt leider muss ich sagen, zwar aber notwendig ist ging nicht anders fast die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlassen müssen.

00:34:20: Welche

00:34:20: Dimension bewegen wir uns an?

00:34:21: wie groß war das Unternehmen?

00:34:22: Die Firma war damals siebenhundert Man merkt schon die wirtschaftlichen Eckdaten, siebenhundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

00:34:29: Bei thirty- acht Millionen Euro Umsatz.

00:34:32: der große Problempunkt war eigentlich das was du im Intro gesagt hast.

00:34:36: es gab eine Organisation von über dreihundert Mitarbeiterin in den Kauf-und Warenhäusern damals Kaufhof Karstadt Herty standen.

00:34:45: Das Kaufhausgeschäft war damals schon stark im Niedergang.

00:34:49: K-Stadt ist ja wenige Jahre später dann in die Insolvenz gerutscht.

00:34:52: Härti ist komplett von der Bildfläche verschwunden, die haben alle noch diese Menschen im Unternehmen gehabt, die zu den goldenen Zeiten im Kaufhausbereich gearbeitet haben und hatte nie den Mut zurückzubauen.

00:35:03: Und als ich ins Unternehmen kam und die Personalkosten gesehen habe, die überhaupt gar keinem Verhältnis mehr zu den Kosten stand, war klar da müssen wir ran.

00:35:12: Dann haben wir drei Monate nach meinem Antritt dort vor Mitarbeiterinnen gesessen, die teilweise eine Betriebssourigkeit hatten.

00:35:20: Die länger war als ich alt war.

00:35:22: also die dienstälteste Mitarbeiterin war ein und vierzig Jahre im Unternehmen.

00:35:26: Ich war achtunddreißig Und habe diesen Frauen sagen müssen dass sie alle ihren Job verlieren.

00:35:32: Das war muss ich sagen bis heute eine der härtesten Situationen die ich erlebt habe.

00:35:37: für diese frauen war das natürlich einen schock.

00:35:39: ich war der feind.

00:35:42: Mir wurde Hass entgegen gebracht für diese Entscheidung, die aber notwendig war.

00:35:46: Sonst wäre das Unternehmen ... Es hätte kein Jahr mehr überlebt!

00:35:50: Und wir haben es gedreht bekommen und waren auf einem guten Weg.

00:35:55: Dann hat die Altgesellschafterin trotzdem eine andere Entscheidung getroffen, hat sie eben nicht in Form eines Management Buyouts verkauft mit externen Investoren was geplant war, sondern sie hat's in der Nacht unter Nebelaktion einen russisch-letzigen Investor verkauft.

00:36:12: Es war dann am Ende auch ein Stück weit der Niedergang, weil knappes Jahr später ist die Firma insolvent gegangen.

00:36:17: Das waren Leute, die nicht wirklich seriöse Geschäftsziele und Geschäftspraktik an den Tag gelegt haben.

00:36:23: Und ich bin dann ein paar Jahre später aus dem Unternehmen vor der Insolvenz ausgestiegen und bin dann in das Unternehmertum gegangen.

00:36:30: Hast du selbst gegründet?

00:36:30: Ich

00:36:31: habe selbst dann gegründen mit einem österreichischen Investor.

00:36:34: Das hat sich ja aber auch nach kurzer Zeit herausgestellt dass der Investor gar nicht über die finanziellen Möglichkeiten verfügte.

00:36:40: Wirtschaftskrise,

00:36:46: Da war,

00:36:46: das waren Unternehmen zwischen Distribution und Lizenz-Business.

00:36:50: Also da währt ihr dann zu Tom Ford gegangen?

00:36:52: Und hättet gesagt... Tom Ford nicht, aber Bogner.

00:36:55: Das waren Marken wie Bogner, wie Marco Polo, wie Schleness.

00:36:57: Und den hättest du in ein paar Fügen gebaut!

00:36:59: Wir haben

00:36:59: wir gemacht für diese Markenlizenzverträge unterschrieben.

00:37:03: Okay.

00:37:03: Wir

00:37:03: haben Business gemacht aus dem Stand heraus erstes Jahr, siebzehn Millionen Umsatz im Jahr zwei schon fünfunddreißig Millionen stark wachsend.

00:37:12: Aber uns fehlte dann leider das Geld des Working Capital das, was man braucht um Unternehmen dann auch langfristig zu entwickeln.

00:37:18: Das hat der Investor nicht zur Verfügung stellen können.

00:37:20: Dann gab es einen Gesellschafta-Wechsel.

00:37:22: Ich war damals für rund zwanzig prozentiger Gesellschafter.

00:37:25: Dein Mitgesellschafter war ein Fond?

00:37:27: Ja und der

00:37:28: musste dann quasi Anteile verkaufen.

00:37:30: Der hatte alle seine andere Verkauf, weil er die finanziellen Ressourcen gar nicht hatte.

00:37:33: Und auf einmal hattest du neun Mitgestschaften!

00:37:35: Dann hatte ich neun mitgesellschaften.

00:37:36: Das war das Produktionsunternehmen... ...und in den Nachwähnen der Wirtschaftskrise Und die hatten auch Gesellschafterwechsels.

00:37:43: Es war eine Börsennotierte Aktiengesellschaft, durch diesen Gesellscharterwechsel gab es dann einen neuen Mitgesellschafter und der ist anderthalb Jahre später selber in die Insolvenz geraten.

00:37:56: Dann hing ich in einer Konstruktionen, an der ich als Minderheitsgesellschaft ein Insolvent-Mehrheitsgesächter hatte.

00:38:03: Auf der anderen Seite hat man den Insolvensverwaltersitzen, der als Gesellschaft fungiert.

00:38:08: Zum Glück hatten wir Stimmrechte, die Fifty-Fifty waren.

00:38:11: Gleichberechtigte Stimmannteile.

00:38:13: aber am Ende des Tages hat das zu einer sehr harten Entscheidung geführt weil ich habe ein paar Monate später fürs Unternehmen selber Insolvenzantrag stellen müssen.

00:38:22: Oh!

00:38:23: Okay.

00:38:24: Erst mal gutes Learning auch für unsere Zuhörerinnen.

00:38:27: Du kannst quasi obwohl du andere Anteile hast, kannst du die Stummrechte anders regeln?

00:38:30: Das heißt sie hatten zwar knapp drei Viertel der Firma und du nur einen Viertell Aber mit den Sturmrechten war dir paritätisch unterwegs.

00:38:37: Ja In meiner Erfahrung hatte ich auch schon ein, zwei Mal.

00:38:41: Das kann den Alltag sehr schwer machen wenn beide gleichgewichtete Stimmen haben weil zum Schluss muss er immer einer entscheiden.

00:38:46: aber Fakt ist auch das Unternehmen hast du in die Insolvenz geführt und hast mit dem Insolventverwalt dann zusammen saniert?

00:38:52: Ich musste Insolvens Antrag stellen weil der Hauptgesellschafter war der Produzent und es gab keine Ware mehr.

00:38:56: und wenn keine Ware kommt...

00:38:58: Die haben euch komplett vom Warnstrom abgeschnitten.

00:39:00: Ja, weil die Produktion stand still.

00:39:01: Die hatten wirklich kein Cash mehr um weiter zu produzieren und das Ende war dann dass wir keine Ware mehr bekamen werden.

00:39:08: Wir hatten Aufträge und konnten sie nicht erfüllen.

00:39:10: Also auch

00:39:10: für die Markenkatastrophe?

00:39:11: Für die Marken

00:39:12: auch eine Katastrophe!

00:39:12: Das tat mir für einige... Auch bis heute.

00:39:14: tut mir das leid aber es war nichts zu ändern.

00:39:17: Es war nicht in meinem Messensbereich Und ja dann habe ich Insolvenzantrag gestellt.

00:39:23: Dann ging ne Phase los, die für mich ja auch neu war, da hab' ich noch nie erlebt.

00:39:27: Da gab's auch sicherlich ein paar Menschen in der Branche, die sich die Hände gerieben haben gesagt so jetzt hat das bekommen.

00:39:34: Jetzt liegt da auf der Nase.

00:39:37: Man merkt ja immer in Deutschland ich glaube Christian Lindner hat das mal gesagt also wenn man Misserfolgert ist eines sicheres dass es schadenfreude gibt.

00:39:46: wenn du erfolgreich bist dann ist man sich auch eines sicher nämlich neid.

00:39:50: das ist leider so in deutschland.

00:39:52: ich will das gar nicht vorall gemeinern aber das ist eine tendenz die wir im land wahrnehmen und damals gab sie ja leute die schaden freude hatten.

00:40:01: es gab wenige die in so einer phase zu einem stehen.

00:40:04: Also wenn du als Unternehmer, nicht in eine Privatinsolvenz, aber in ein Unternehmensinsolvent kommst und selber am Fliegenfänger hängst, weil du ja auch als Gesellschaft Geld investiert hast.

00:40:14: Und ich hatte um das Unternehmen zu gründen damals alles investiert was ich hatte und darüber hinaus noch Haftungen übernommen.

00:40:22: Ja.

00:40:23: Dann kommst du an einen Moment, in dem das alles pulverisiert ist und das ja noch nicht so ewig her war, das war im Jahr in dem ich alles verloren hatte.

00:40:34: und dann habe mit dem Inservenzverwalter, mit dem ich heute noch einen guten Kontakt habe.

00:40:38: Toller Typ!

00:40:40: Der auch eher unternehmerisch aktiv war und wir hatten aber auch eine gemeinsame Zielsetzung, dass wir das Unternehmen wieder zukunftsfähig machen.

00:40:49: Habe ich dann saniert?

00:40:50: Und dann wurde nach ein paar Monaten saniert an einem neuen Inhaber verkauft.

00:40:54: Okay, da hängt ein Privatgeld drin... Das war existenziell bedrohnt.

00:40:59: Nur ist es ja heute so, Geschäftsführer vorstellen alle wären mit einer D&O-Versicherung ausgestattet und

00:41:04: Co.,

00:41:04: das war ja ... War das da schon so?

00:41:06: Es gab eine D& O Versicherungen in der Muttergesellschaft die auch für mich galt.

00:41:11: aber am Ende des Tages ging's zunächst mal um den vermeintlichen Schadende in der Tochtergesellschaft entstanden ist.

00:41:18: Das war damals noch altes Insolvenzrecht.

00:41:20: Ist ja später reformiert worden.

00:41:22: Aber altes Insolvenzrecht war ein sieben Jahre Restschuldbefreiung, war eine deutlich härtere Geschäftsführerhaftung als es dir heute gibt.

00:41:29: Und du warst der Geschäftsführer?

00:41:30: Ich war zu dem Zeitpunkt allein Geschäftsfuhrer in der Tochtergesellschaft und der Insolvensverwalter hatte dann auch gar keine andere Möglichkeit, als zu sagen sorry die Geschäfts-Führerhaftungen müssen wir hier ausüben.

00:41:42: Echt?!

00:41:43: Dann hat er mir irgendwann Forderungen in zweistelliger Millionenhöhe präsentiert und gesagt dass es aus seiner Sicht der Schaden, der entstanden ist und den hatte ich natürlich nicht.

00:41:53: Hatte ja keinen zweistelligen Millionenbetracht herumliegen.

00:41:55: Ich wollte gerade sagen bis zu dem Zeitpunkt war die Jobs gut bezahlt aber normale Jobs Die unternehmerischen Gründungen...

00:42:04: Da habe ich mir in der unternehmerisch geprägten Zeit in der ersten habe ich einen Geschäftsführer gehalten Wettbewerbsfähiges Geschäftsvogel, das weiß ich nicht irgendwie.

00:42:12: Ich habe da Riesenkohl aus der Firma rausgezogen.

00:42:13: Da waren keine Millionen auf der Arbeitsseite?

00:42:15: Nein natürlich nicht!

00:42:16: Das war ein Betrag, das was ein Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens verdient.

00:42:20: Das waren ein Fünfer-BMW-Kombi als Firmenwagen.

00:42:23: mit der Insolvenz war er auch erst mal weg.

00:42:26: also wir reden schon darüber dass die Dinge sich relativ schnell dramatisch verändert haben und ich stand an einem Wendepunkt in meinem Leben weil es ging ja darum, wie geht's jetzt weiter?

00:42:37: Wie komm ich da raus?

00:42:38: und da hast du halt nicht zehn Leute die da an der Seite stehen und sagen alles gleich.

00:42:41: helft dir Chris Geld von mir.

00:42:42: Ich habe mit dem Insolvenzverwalter im Grunde genommen eine Vereinbarung getroffen, in dem alles was sich hatte das wurde in Geld bewertet.

00:42:49: also ich hatte ein Haus was noch nicht bezahlt war.

00:42:51: Ich hatte ein Auto privat, ich hatte einen Motorrad.

00:42:54: so das wurde bewertete und daraus entstand ein Wert und den musste ich ihm in Cash geben.

00:43:00: Das war wirklich der Deal.

00:43:02: Also veräußere diese Dinge und gib mir Cash oder ist mir egal, wo die Kohle herkommt?

00:43:06: Du kannst dir Sachen auch behalten aber ich brauche die Kohlen und da reden wir über ein paar hunderttausend Euro.

00:43:09: Da

00:43:10: redet man überhaupt einen Betrag, der rund zweihunderttaussend Euro war.

00:43:13: also das war das was ich als Geld noch hatte.

00:43:16: Das musste ich ihm in Geld geben.

00:43:18: damit hatte ich dann noch ... Die Werte da... Ich habe mir das Geld geliehen um das bezahlen

00:43:24: zu können.

00:43:26: Nein, eine Bank gibt einem natürlich nichts.

00:43:28: Du kannst nicht zur Bank gehen und sagen ich muss den Insolvenzverwalter ausbezahlen, geben sie mir mal Geld.

00:43:31: da lachen die sich, ja die lachen sicher kaputt.

00:43:33: Obwohl das ja augenscheinlich ein vernünftiger Deal ist.

00:43:36: wenn du sagst mehrere Millionen Euro war die Forderung?

00:43:38: Naja

00:43:39: also es ist so.

00:43:41: der musste gemacht werden damit ich überhaupt wieder Geschäftsführer eines weiteren Unternehmens werden kann.

00:43:46: Sonst hätte

00:43:48: ich privat Insolvens anmelden müssen.

00:43:50: genau Also der Druck war schon hoch.

00:43:52: Ich hab mir das Geld geliehen bei einem anderen Unternehmen oder bei Unternehmern und bei Freunden-Family, genau.

00:44:03: Und habe den Insolvenzverwalter ausbezahlt.

00:44:06: Es gab eine DIANOversicherung.

00:44:08: an die wollte er natürlich auch ran und mit denen hat er dann später auch eine Vereinbarung gehabt und wurde aus der DIANO noch bezahlt.

00:44:15: ich war jedenfalls frei Weil wenn du als Geschäftsführer verklagt wirst, wegen damals ging es ja nicht um Insolvenzverschleppungen.

00:44:22: Aber es ging um verspätete Antragstellungen.

00:44:24: nach altem Insolvensrecht konnte man gar nicht rechtzeitig Antrag stellen.

00:44:27: Du hattest ein zwanzig Tage Zeit sehr kompliziertes Verfahren.

00:44:30: Schutzschirmverfahren wie heute gab's gar nicht und damit war klar der Druck ist hoch.

00:44:35: Es braucht eine schnelle Lösung.

00:44:37: Ich bin im Insolienzverwalter dankbar gewesen dass wir das so machen konnten, aber es war auch klar er musste das machen.

00:44:43: Weil er brauchte mich ja für die Fortführung der Company und der neue Gesellschaft da damals gesagt, dass muss der Häuser bleiben.

00:44:49: Und damit wollte der Insolvenzverwalt den Weg freimachen für eine Zukunft des Unternehmens auf der anderen Seite aber auch weil er für die Gläubiger natürlich keine schmutzigen Deals machen kann sondern es musste einer sein, der auch der rechtlichen Prüfungen vom Gericht Standhalt hält.

00:45:06: Das ist passiert.

00:45:08: Wir haben also diese Vereinbarung getroffen.

00:45:09: Ich habe dann saniert, übertragen wurde Geschäftsführer des neuen Unternehmens, hab mir Anteile wieder zurückgekauft oder wir haben mit den neuen Gesellschaften eine Vereinbarungen getroffen, dass ich wieder gesellschaftetes Unternehmen werde.

00:45:24: Nach etwa einem Jahr haben wir festgestellt das passt nicht mehr zwischen uns und es gibt Gründe dafür die einen anderen Weg vorschlagen und einschlagen wollen und da haben wir uns halt getrennt.

00:45:34: Das lief nicht ganz easy, aber am Ende des Tages ist es okay.

00:45:38: Man guckt nicht zurück und wir haben uns getrennt.

00:45:40: Und ich habe dann im Jahr zwei Tausend Drei Zehn ohne dass sich großes Geld verdient hatte.

00:45:46: alles war weg Aber befreit einen neuen Job angefangen und bin dann Geschäftsführer von Elizabeth Aden Revlon geworden und hab für die Amerikaner das Geschäft in Deutschland Österreich und der Schweiz aufgebaut.

00:45:57: Okay, also schon aus seinem prästisch trächtiger Job auch.

00:46:00: Elizabeth Arndt ist wirklich ein großer Brand?

00:46:02: Ja global groß.

00:46:03: in Deutschland war es a nobody.

00:46:05: Also die Marke war in Deutschland nicht mehr existent.

00:46:08: Auch da haben wir der Leute gesagt ach guck mal jetzt kriegt er nichts anderes mehr.

00:46:11: Jetzt muss er das machen.

00:46:13: Aber ich habe das ja nicht gemacht, weil ich nichts anderes bekam.

00:46:15: Sondern ich hab es gemacht, dass mir Freude macht, Dinge aufzubauen.

00:46:19: Ich bin kein Mensch der sich gerne in fertiges Strukturen setzt sondern Michael war immer getrieben.

00:46:25: DDR-Aufbau, Ostaufbau nach meiner Zeit bei Astor in einem italienischen mittelständischen Unternehmen.

00:46:32: Aufbau In Baden-Baden, Aufbau, Restrukturierung.

00:46:36: Das ist was mich antreibt.

00:46:37: also fertige Strukture.

00:46:39: Ich sag mal, einfach und gut kann jeder.

00:46:42: Und ich suche eher die disruptiven Themen.

00:46:44: und auch das war disruptiv weil es gab keine Niederlassung.

00:46:47: Es gab kein großes Business mehr in Deutschland.

00:46:51: Aden war auf unter fünf Millionen Euro Umsatz zusammengeschmolzen Mal ehemals von über Fünfzig Millionen Euro.

00:46:58: Und ich habe dann die Niederlassung gegründet und hab die ersten drei Mitarbeiterinnen eingestellt.

00:47:03: Wir haben wie ein Start-up Business aufgebaut, auch mit sehr viel Zeit Invest.

00:47:09: nicht als gefühlter Angestellter sondern für den amerikanischen CEO und Gesellschafter war ich Unternehmer im Unternehmen Betrachte und so habe ich es weitergebaut.

00:47:18: Und so haben wir es entwickelt, auch das sehr erfolgreich.

00:47:21: Und kannst

00:47:21: du sagen, ihr habt um zweitausend Prozent zum Schluss die uhrzeigen steigert oder?

00:47:25: Also ich rechne da immer nicht im Prozent, die Sarah sich kam, dann hab' ich einen Umsatz von unter fünf Millionen, dreieinhalb Millionen übernommen... Ja!

00:47:31: ...und als ich ging, haben wir ein paar Akquisitionen auf der Markenseite gemacht.

00:47:37: Es kam der Zusammenschluss von Elisabeth Aden und Revlon.

00:47:39: Das war ein globaler Merge Und ich habe am Ende einen Umsatz von etwa Achtzehn Millionen verantwortet mit hundertdreißig Menschen an Bord.

00:47:47: Hundertdreizig Leute.

00:47:48: Ich war damals, als ich kam, war ich Nummer eins genau also Mitarbeiter Nummer Eins Handelsregister Gesellschaft gegründet eingetragen eintragen lassen und... Das

00:48:01: war aber deren Gesellschaft?

00:48:02: Du warst der Geschäftsführer?

00:48:03: Ja,

00:48:03: ich war nicht gesellschaftlich.

00:48:05: Ich war gewinnbeteiligt, aber nicht gesellschaftlich.

00:48:06: Aber von Null auf im Unternehmen gegründet?

00:48:08: Da bist du nur so neunzehntretzige Leute hatte?

00:48:09: Das am Ende hundertdreisig Leute hatte nach etwa gut fünf Jahren.

00:48:13: Also ich bin dann am ersten Februar zwei dreizehn gekommen und meine drei sind zwölften, zwei achtzehn gegangen.

00:48:17: Okay!

00:48:18: Und dann begann die Noblesseite.

00:48:20: Genau es war... Dann für mich die Frage wie geht's weiter.

00:48:24: Ich habe mir Gedanken gemacht über den längeren Zeitruhenweg.

00:48:26: hat da ein Angebot von einem großen Unternehmen aus der Branche, die mich als Geschäftsführer an Bord holen wollten.

00:48:33: Da waren wir uns eigentlich in allen Dingen Handels einig.

00:48:35: Es gab immer noch so einen leisen Restzweifel, weil das Unternehmen war groß aber hatte eine Vielzahl von Reorganisationen Wechsel auf der Führungsebene.

00:48:42: also während des Prozesses habe ich Interviews mit Leuten gehabt die drei Wochen später nicht mehr da waren und es war nicht einmal der Fall sondern zwei-drei Mal.

00:48:50: Und während des prozeses habe ich dann Zweifel bekommen ob sich gut anfühlt.

00:48:53: Aber was war ein Top Angebot?

00:48:55: Das

00:48:55: war schon so ein Rentendil.

00:48:57: Mehrjähriger Vertrag richtig gutes Gehalt vor dem Programm.

00:49:00: Ja ja du

00:49:02: warst Wie alt warst du?

00:49:03: Was, fünftig?

00:49:04: Einen Fünfzig war ich.

00:49:05: Und eigentlich sagen wir mal, das waren fünf Jahresvertrag.

00:49:09: Das hätte eigentlich gut funktioniert so und es war ein großer Marktteilnehmer und ich glaube nicht dass sich da jetzt irgendwie Schwierigkeiten gehabt hätte.

00:49:18: und ich hatte einen klaren Plan dafür was ich machen will und wie's anfangen will.

00:49:23: und dann kamen das Thema Nobelist.

00:49:24: die beiden ehemaligen Gesellschafter der Nobelist, die ich lange kenne und schätze haben mich angesprochen.

00:49:29: Wir sind zusammen essen gegangen.

00:49:32: Ich habe gesagt, was habt ihr mit der Firma vor?

00:49:33: Und dann kam die Aussage wir wollen verkaufen.

00:49:35: Wir wollen uns das Altersgründen zurückziehen.

00:49:38: Wir haben das zu dem Zeitpunkt fast dreißig Jahre gemacht und das Unternehmen aufgebaut.

00:49:41: Es

00:49:41: waren ursprünglich mal drei Gründer.

00:49:44: Der eine war schon Anfang der zwei Tausende in Rente gegangen und die anderen zwei wollten jetzt sich auf die letzte Phase vorbereiten.

00:49:52: Dein

00:49:52: Alter?

00:49:53: Nee, die waren schon deutlich älter.

00:49:54: also der eine wird jetzt siebzig.

00:49:56: dieses Jahr Ist also zwölf Jahre älter als ich und der zweite ist sieben Jahre ältere als ich.

00:50:02: Also, ich konnte die Gründe nachvollziehen und es gab ja auch keinen Grund.

00:50:05: das Unternehmen war...

00:50:06: Das lief ne?

00:50:07: Ja, es lief sagen wir so!

00:50:09: Das Unternehmen war aus meiner Sicht nicht zukunftsfähig.

00:50:11: Das Unternehmen hat einen guten Umsatz gemacht.

00:50:14: Sechsen-sebzig Millionen Umsatz damals.

00:50:16: Profitabel?!

00:50:18: Das Unternehmen war profitabel, fünf Jahre und Ebiter kann man in den Bilanzen nachlesen.

00:50:21: Ich bin noch keiner der die Dinge dahinter im Berg hält und sagt immer das waren die Ergebnisse des Unternehmens.

00:50:26: Also generell ein kerngesundes von außen?

00:50:29: Genau.

00:50:30: Es gab Schwierigkeiten in der Struktur, es gab Schwierzkeiten in der Motivation...

00:50:34: Wie viele Mitarbeiter?

00:50:35: Damals waren es zu hundertzwanzig.

00:50:37: Okay!

00:50:37: Es gab keine wirklich langfristige Vision wenn man die Menschen im Unternehmen gefragt hat.

00:50:42: und ich habe also ich kam mit allen Hundertzwanzig oder knapp hundertdreißwanzig, auch hundertsechsten zwanzig Headcounts.

00:50:49: Hab ich Interviews geführt?

00:50:50: so eine halbe Stunde Stunde?

00:50:51: Ich hab mich mit jedem Menschen einmal im Unternehmen einmal hingesetzt, halbe stunde Stunde vom Assistenten von der Rezeption bis hin zum Director war es mir wichtig mit jedem einmal zu sprechen halbe Stundestunde immer die gleichen Fragen gestellt warum bist du hier?

00:51:08: was motiviert dich und treibt dich an, was willst du gerne werden?

00:51:11: Und was fehlt

00:51:12: dir?".

00:51:13: Und spannenderweise war es so das fast hundert Prozent.

00:51:15: Also ich glaube irgendwie die ninety-vier Prozent aller Mitarbeitenden gesagt haben, was mir fehlt hier ist

00:51:20: Wertschätzung.".

00:51:21: Und dann habe ich mich gedacht okay that's easy to fix!

00:51:24: Weil Wertschätzungen ... Das ist ja jetzt kein Rieseninvest... Ich hab es vorhin gesagt, Wertschättung hat ja nichts mit.

00:51:30: Wir sind immer einer Meinung zu tun, aber Wertschädzungen hat etwas mit Bitt und Danke zu tun.

00:51:33: Mit einem freundlichen Umgangston Man muss ja nicht bedanken könnte man sagen, weil ich zahl ja eh einen Gehalt.

00:51:39: Aber am Ende sind das die Themen, die das miteinander und das Arbeiten leichter machen.

00:51:43: Das Unternehmen hatte damals bei Grund- und Schlechtebewertung.

00:51:47: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich nicht mehr wohlgefühlt.

00:51:49: Es gab einfach keinen Zusammengerüchtigkeitsgewühl als Gruppe.

00:51:53: aber so der Sinn und Zweck warum sind wir hier?

00:51:56: Da war nicht klar es gab im Jahr zwei tausend achtzehntes Jahr bevor ich kam eine extrem hohe Fluktuationsrate, fünfzig Menschen haben das Unternehmen verlassen.

00:52:05: Fünfzig

00:52:06: von

00:52:06: hundertzwanzig?

00:52:07: Genau und das zeigt einfach da ist nicht gesund.

00:52:10: Von daher sage ich wirtschaftlich noch gesund aber ich habe Unternehmen im Laufe meiner Berufchentätigkeit gesehen bei denen es genauso angefangen

00:52:17: hat.

00:52:17: Also Mendefer könnte man auch sagen die beiden Gründer nach dreißig Jahren da bist du halt Die haben auch nicht mehr jeden Tag fünfzehn Stunden und so weiter.

00:52:24: Das war anders?

00:52:24: Nein, die waren aber noch müde... Und ich kann das auch nachvollziehen!

00:52:27: Ich sage immer, dass es ja wahrscheinlich wie im Fußball... ...und ich merke es ja bei mir heute selber.

00:52:31: Ich habe noch sehr viel Energie, aber ist eine andere Energie, die ich heute habe als ich sie vor zehn Jahren hatte.

00:52:36: Ja.

00:52:36: In zehn Jahren bin ich achtundsechzig und mich treibt immer ein Gedanke um.

00:52:41: Ich bin einen Zukunftsdenker, ich bin ein Mensch der Dinge bewegen will,... ...ich bin mir aber auch im Klaren darüber wo meine Limitationen liegen und jeder Mensch hat Limits.

00:52:51: Und es ist immer gut, sich selbst zu reflektieren und zu sagen was kann ich leisten?

00:52:54: Wo kann nicht gut sein.

00:52:56: Was möchte ich mal erreichen?

00:53:00: das geht um persönliche Zielsetzung aber es geht auch darum sich Gedanken zu machen wie solls weitergehen und mit der Zukunft beschäftigen sich Menschen.

00:53:07: Ich bin ein Mensch der sich heute schon mit dem Tod auseinandersetzt weil ich weiß er wird ja kommen irgendwann und nicht irgendwann in fünfzig Jahren sondern die Wahrscheinlichkeit, dass es in den nächsten zwanzig Jahren kommt ist sehr groß.

00:53:18: Und ich finde das macht immer Sinn sich zu überlegen was hat das für eine Konsequenz und welche Dinge muss ich regeln bevor ich irgendwann mal gehen werde?

00:53:26: Also ich kannte bisher von dir Erfolg als Planbar, du sagst sogar der Todesplan war.

00:53:29: Nein der Tod ist nicht

00:53:31: planbar!

00:53:33: Aber

00:53:33: man sollte ja man sollte es vorbereiten und spannenderweise bereiten die Menschen alles Mögliche vor Hochzeitsplanung irgendwie Wochen- und Monate Jahre.

00:53:41: irgendwelche Events werden vorbereitet aber man bereitet das Ende nicht vor.

00:53:45: Viele Menschen hinterlassen, wenn sie die Erde verlassen, hinterlassen sie Chaos und ich bin kein Mensch der Chaos hinterlassen will und wollte und deswegen konnte ich den Gedanken von den beiden nachvollziehen und er war auch richtig.

00:53:57: es war der richtige Zeitpunkt zu sagen wir legen die Zukunft des Unternehmens in neue Hände, in neue Geschäftsführerhände.

00:54:03: Das war ja nicht klar Dass ich Gesellschafter werde, sondern zunächst mal bin ich als bestellter Geschäftsführerin unternehmen gekommen.

00:54:09: Du

00:54:09: bist als GF da rein mit der klaren Vision das Unternehmen verkauft werden soll?

00:54:13: Mit der klare Aufgabe!

00:54:14: Ich solle einen neuen Käufer finden.

00:54:16: Genau,

00:54:16: Preis stand in etwa schon fest.

00:54:18: Da hatten die eine Summe im Kopf wie es meistens so ist... Was hat Udo nach drei Monaten gemacht?

00:54:23: Also ich habe mich natürlich in den ersten drei Monaten des Unternehmens angeschaut und ich habe Investorengespräche geführt.

00:54:29: Und dann gab es Investoren, natürlich erster Linie PES.

00:54:32: Also Private Equity?

00:54:33: Private

00:54:34: Equity, Venture Capital, Familienholdings die Interesse hatten.

00:54:39: und am Ende ist das Modell einer solchen Kaufzahne oder das Gleiche wird ein bisschen Eigenkapital eingebracht Es wird eine hohe Finanzierung auf die Kampagne geladen.

00:54:48: Oder

00:54:48: Verkäufer darlehnen?

00:54:49: Oder

00:54:49: was auch immer!

00:54:50: Ganz

00:54:51: wilde Konstrukte...

00:54:52: Und ich habe gemerkt, dass die Verkäuer beide, der eine mehr oder andere weniger aber mit diesen Konstruktionen nicht so wirklich hundert Prozent happy waren.

00:55:00: Die

00:55:00: wollten

00:55:01: Geld?!

00:55:02: Naja ist ja klar wenn man sein Lebenswerk verkauft will und dafür Geld haben, die haben ja auch etwas geleistet und haben was aufgebaut und dann bekommt man dafür auch Geld und die Gegenleistung.

00:55:10: das ist auch völlig okay und der Preis war auch ok.

00:55:14: Wir haben auch nicht so viel rumgestritten um den Preis, sondern das war klar.

00:55:17: Das ist es und das ist es auch wert.

00:55:19: So!

00:55:20: Das war jetzt keine Sonderpreisvorstellung die die hatten Aber es war auch keine komplett überzogene Preisvorstellung.

00:55:25: Ich wollte gerade sagen, wenn man heute Unternehmen kauft, dann liegen die Preisvorstellungen im Regelfall irgendwo zwischen fünf und zwölf vom Multiple des Gewinns

00:55:33: zu... Na ja, zwölfin muss da schon in den letzten zwölffjahre planen kann?

00:55:36: Genau!

00:55:37: Das ist bei euch natürlich nicht so gehängt am Vertriebspartnerschaften und Co.. Also

00:55:39: man muss immer sagen, die Verträge, die wir heute unterzeichnen gehen in der Regel drei bis fünf Jahre.

00:55:44: Kannst

00:55:44: du versunden und dann kannst du versunde Unternehmen natürlich keinen Multiple von zehn bezahlen weil du kannst ja nicht mal zehn planen.

00:55:49: Das wäre verrückt, ja.

00:55:50: So

00:55:50: also von daher waren die preisvorstellen, die sagten okay für mich nachvollziehbar.

00:55:55: Ich habe die Investorengespräche geführt und habe aber gemerkt, das was die wollen, die Investor private equity kauft ja um weiter zu verkaufen.

00:56:02: Das ist ja kein Unternehmeransatz.

00:56:06: ich kaufe um zu behalten, um zu entwickeln.

00:56:08: Die wollen kaufen, um zur Entwicklung, um weiterzuverkaufen.

00:56:10: Da kommt der Nächste und man sieht ja in durchaus vielen Unternehmen was dieses noch mal verkaufen und nochmal verkaufen dann bewirkt viele Unternehmen packen es dann nach der zweiten Runde nicht.

00:56:20: Und das wollte ich nicht, es hatten auch die Menschen nicht verdient.

00:56:23: Wir haben viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehabt, die langfristig teilweise Jahrzehnte im Unternehmen waren von Anfang an.

00:56:29: Ich hab nach den Gesprächen – und das muss ich sagen war ein großer Ausschlag diese persönlichen Gespräche mit jedem geführt habe – wo die Menschen gesagt haben wir sind wahnsinnig gerne hier, die Nobel ist unsere Heimat!

00:56:37: Wir würden gerne sehen dass das hier langfristigt weitergeht aber ihnen fehlte allen die Visionen.

00:56:42: Und ich hab gedacht denen kann ich eine Vision geben Und ich habe relativ schnell einfach auch eine Liebe zum Unternehmen entwickelt, zu den Menschen im Unternehmen.

00:56:50: Das war so ein Zusammengerüchtigkeitsgefühl und ich hatte die Chance für mich selber Dinge zu entwickeln.

00:56:57: Ich habe viele Dinge gesehen im Unternehmen, die man anpacken kann aber das kannst du natürlich nur wenn du auch den Durchgriff hast und am Ende auch Gesellschafter bist.

00:57:05: Deswegen habe ich mir entschieden nach drei Monaten in einem Gespräch, in einem persönlichen, in beiden Gesellschafts sozusagen so ihr habt jetzt alle Möglichkeiten gesehen, ihr habt die Private Equities gesehen.

00:57:14: Ihr habt die Venture Capitalist Family Office gesehen.

00:57:17: das sind die Optionen und ich würde euch einen gerne eine weitere bieten.

00:57:20: Ich würde euch gern an gut machen uns Unternehmen selber kaufen gemeinsam mit dem damals langjährig im Unternehmen befindlichen Finanzdirektor.

00:57:28: Das wäre unser Vorschlag.

00:57:29: wie der Zahlen euch diesen Preis der noch höher ist als dass was der höchste PE angeboten hat.

00:57:36: Wir legen nochmal einen oben drauf und ihr verkauft das Unternehmen umso wir entwickeln es weiter.

00:57:42: Und dann haben sie bei erst mal geguckt, der eine fand die super.

00:57:44: Der andere hat gesagt ... Er hat gelacht und er gesagt, wo soll das Geld herkommen?

00:57:48: Und dann hab ich gesagt, das Geld lasst da unsere Sorge sein, dass wir immer schon finden.

00:57:52: Wir werden Bankfinanzierung bringen, gibt uns vier Monate Exklusivität und dann kaufen wir's unternehmen.

00:57:58: Krass!

00:58:00: Dann haben wir uns am Ende auf ne Exkursivität von drei Monaten verständigt.

00:58:02: Ja.

00:58:03: Der eine der beiden hat noch mal nachverhandelt und wollte nochmal ein Schnaps mehr.

00:58:07: Das war okay.

00:58:08: War alles noch im Rahmen des... ...erklärbaren und im Rahmen des Akzeptablen, aber es war dann auch die Grenze dessen was man akzeptieren konnte.

00:58:18: Also ich hätte wenn nochmal eine Million oder zwei mehr aufgerufen worden wären hätt ich nicht mehr gemacht...

00:58:22: Ja?

00:58:23: Aber da bin ich mit Menschen beraten die mir wichtig sind uns.

00:58:27: und wir haben gesagt wir machen das jetzt!

00:58:29: Du kamst als Geschäftsführer in einem rein angestellten Verhältnis und drei Monate später hast du dir über ne Summe die größere Azimilion Euro wahrgedanken gemacht wie du die refinanzieren kannst und den Partnern

00:58:37: wollen.

00:58:38: Eine Summe, die durchaus deutlich größer als zehn Millionen.

00:58:41: Und dann sind wir durch die Frankfurter Bankenlandschaft gezogen im Sommer neunzehn, und vielleicht wird es bei dem einen oder anderen klingen im Sommer Neunzehnt, das war das Jahr vor Corona.

00:58:51: Wir haben dann im Auguste Finanzierungszusagen gehabt um alles was wir hatten und auch Geld, was sich woanders besorgt wurde geliehen wurde...

00:59:02: Als Eigenkapital!

00:59:03: ...als

00:59:03: Eigenkapitale eingebracht, d. h., wir sind all in gegangen Nicht Skin in the Game, sondern All-Skin In The Game.

00:59:10: Mit Einen Fünfzig?

00:59:10: Und mein Partner war genauso alt!

00:59:14: Wir haben gesagt wir machen das und wenn man dann bei einer Bank, Deutsche Bank hat das im Wesentlichen finanziert zusammen mit einem Metzaninfonds aus Frankfurt, Mittelstandsmetzanien die beiden waren die Fremdkapitalgeber teilweise auch zu entsprechenden Zinsen weil es ist ja kein Sparkos wenn man kommt und sagt ich brauche X Millionen Kaufpreis hat das auch eine Konsequenz und dann verschreibt man einen Kreditvertrag.

00:59:38: In solchen Konstrukten,

00:59:38: d.h.,

00:59:39: Sie haben es ein Kapital von euch beiden?

00:59:41: Ja.

00:59:41: Wir haben eine Bank und wir haben einen Messerlin-Capitalgeber, das ist nennand freies aus der Wirtschaft, vom typischen Eise und er sagt quasi ihr macht eine Million die Bank macht sechs Millionen wir machen drei Millionen.

00:59:52: so zum Beispiel

00:59:52: Die drei Millionen die aber ein bisschen der Bank als Eigenkapitalersatz dienen die lassen wir uns sehr teuer verzinsen.

00:59:58: im Regelfall also Zins jetzt zu größer sieben Prozent in einer absolut niedrig Zinsphase.

01:00:02: damals

01:00:03: In der Niedrigzinsphase war der Zinssatz über zehn Prozent.

01:00:08: Aber das war okay weil ich ja gesagt habe Ohne das geht es nicht.

01:00:13: Das war ein unternehmerischer Ansatz, mit dem Gesellschafter und Geschäftsführer des Mitzanin Gebers bin ich heute wirklich gut befreundet.

01:00:22: Und das war auch für mich nie die Frage ja ist das hier irgendwie Wucher sondern...das war ja Risikokapital.

01:00:28: Geld, auch der Fonds hat ja Geld von anderen Unternehmern, die's da investieren.

01:00:32: Die

01:00:32: schreiben

01:00:33: wir auch mal ab, wenn sie schief geht.

01:00:36: Das war jetzt nicht so, dass ich der Tag und Nacht nicht schlafen konnte.

01:00:38: Sondern es war klar, wenn wir die Firma kaufen wollen brauchen wir noch Kapital um die Lücke zwischen Bankdarlehen und Eigenkapital zu schließen.

01:00:47: Also Ende zwei neunzen ihr seid mit dem kompletten Deal durchkauft eine gut funktionierende Firma und wisst das in den nächsten fünf bis zehn Jahre Gas geben müsst.

01:00:55: Und zwar Vollgas ja!

01:00:55: Und ein

01:00:56: paar Monate später kommt Corona.

01:00:58: Genau also Oktober.

01:00:59: nineteen ist der Kauf über die Bühne gegangen.

01:01:02: Nach dem Kauf liefen die ersten drei, vier Monate sensationell.

01:01:05: Also wir haben November, Dezember Sensations-Rekordmonate gehabt.

01:01:09: Tagesum setze ein paar Hunderttausend Euro?

01:01:10: Ja da ging auch so einen Ruck durch die Organisationen.

01:01:13: alle haben gesagt ja Trucker jetzt neue Vision und neuer Setup und...

01:01:18: Das war es doch komplett angezündet!

01:01:19: Du hast alle angezundet ihr seid dadurch gelaufen.

01:01:21: Ich sage immer wer selber nicht brennt kann andere nicht anzünden.

01:01:23: man muss aufpassen dass man nicht verbrennt.

01:01:26: Aber ich glaube schon, dass man durch Menschen motivieren kann.

01:01:29: und diese Motivation, dieser Ruck ging durch die Organisation.

01:01:32: Alle waren on fire!

01:01:33: Wir haben viel Geld auch in die Weihnachtsfeier damals investiert.

01:01:36: Wir haben gesagt, das machen wir jetzt, wir haben Büros umgebaut.

01:01:39: Es war in der Firma eine wahnsinnige Aufbruchstimmung zu merken.

01:01:43: Und alle wollten und gas und unsere Lieferanten, unsere Partner, die wir haben von den Markenbahnen begeistert... Ich habe dann alle getroffen, im Oktober auf der Messe in Cannen.

01:01:53: In den Monaten danach.

01:01:54: Alle waren on fire.

01:01:55: und dann bin ich nach diesen ersten Monaten und diesem extrem harten ersten Jahr... ...ich bin am April gekommen mit dem Juni das Angebotplatz jeden Oktober den Deal gemacht.

01:02:03: Ich hab gearbeitet bis kurz vom Umfallen.

01:02:05: also ich war Tag und Nacht die Nacht vielleicht noch vier Stunden geschlafen.

01:02:09: Bin keine Nacht vor zwei oder drei aus dem Büro gegangen.

01:02:12: Ich wollte ja dass es sitzt und funktioniert auch mit der Erfahrung Das letzten Mal ist, dass es eben auch mal nicht funktionieren kann.

01:02:18: Wollte ich das, dass funktioniert und ich hatte so Ende Februar Mitte mit der Ende February dann das Gefühl, das ist gut jetzt sind wir gut aufgestellt Jetzt sind wir zukunftsfähig.

01:02:28: Wir haben ein paar neue Projekte an der Angel Und ich habe dann gedacht jetzt wird's Zeit Ich muss mich mal zwei Wochen rausziehen.

01:02:34: Ich hatte derzeit keinen Urlaub.

01:02:35: Ich hab kaum durchatmen können und hat mich dann Ende Februars aus der Organisation zwei Wochen verabschiedet und bin nach Tenerife geflogen, um mal so gesundheitlichen Resets zu machen.

01:02:46: In diesen zwei Wochen auf Tenerifa schlug die Welle Corona auf.

01:02:52: Man hat auf Ternarifer ... Und ich sage das deswegen, weil ja, auf Tarnarifer wurde dann in der Zeit, als ich da war, das erste Hotel in Quarantäne gesetzt.

01:02:59: Man erinnert sich noch an die Meldung.

01:03:00: Die Presse ging tausend Menschen, viele deutsche Urlauberinnen und Urlaubers in diesem Hotel.

01:03:04: Ich hab mir das aus der Distanz angeguckt wie dann Armee das ganze Hotel abgeriegelt hat, rote Banner keiner durfte rein, keiner durften raus Und hab das dort wahrgenommen, ich habe die Welt des Weltgeschehens verfolgt wie der Virus durch Asien ging und wie so eine Panik in Europa aufkam.

01:03:20: Ich hab gesehen was in Italien los ist und hab dann aus Teneriffa obwohl ich mich eigentlich im Urlaub verabschieden wollte Krisenmanagement betrieben weil in Deutschland war es noch nicht in der Dramatik angekommen.

01:03:30: Aber ich habe gesagt, Leute macht euch nichts vor das wird passieren was jetzt in Italien?

01:03:34: und dann ging es in Frankreich los Was in Spanien losgeht?

01:03:37: Das wird uns nicht verschonten.

01:03:38: Wir machen hier eine Grenze halt.

01:03:39: wir müssen uns vorbereiten und Ich hab dann dem Führungsteam in Wiesbaden zugerufen ich komme nächste Woche aus dem Urlaub zurück.

01:03:45: wir müssen jetzt alles vorbereiten wir müssen Warenbestände hochfahren wir müssen ausgerüstet sein weil wenn das was hier auf Tenerife an einem Hotel passiert auch an einen Grenzen passiert.

01:03:54: Wenn die Grenzen zugemacht werden kommt keine Ware mehr nach Deutschland.

01:03:57: Ihr habt

01:03:57: eingekauft.

01:03:58: Genau unser Einkauf, der muss ja stattfinden.

01:04:00: Wir haben Monatsvorkast und ich habe diesen Weitblick gehabt zu sehen was passieren wird.

01:04:08: Andere im Unternehmen haben mich noch belächelt und gesagt, ah Udo jetzt so dramatisch widerspitzend nicht werden.

01:04:13: Ich habe gesagt ihr werdet sehen Deutschland wird dicht gemacht.

01:04:17: Das habe ich aus Tenerife heraus gemanagt meinen Partner.

01:04:21: Wir waren im Daueraustausch und dann kam ich eine Woche später aus dem Urlaub zurück.

01:04:25: Ich habe einen der letzten Flieger von der Insel runtergekommen, zehn Reffer ging einen Tag später zu Und die Leute kamen nicht mehr von der insel weg.

01:04:32: war dann zwei drei wochen erst mal dicht gemacht.

01:04:34: erinnern und seine melden leuten mussten In den hotels zwangshaft bleiben weil sie nicht weg haben von derinsel.

01:04:41: Dann gab es evakuierungsflüge.

01:04:43: ja also das ist alles irgendwie Wahnsinnig dramatisch gewesen.

01:04:46: Ich bin zurück ins Büro Und dann waren wir im Krisenmodus und die Firma haben wir vorher schon digitalisiert.

01:04:53: Als ich kam, zwei Neunzehn war das Unternehmen nicht digitalisiert.

01:04:56: Wir hatten fünfzehn Laptops in der Firma und alle anderen hatten Desktops und arbeiteten mit Festbz's am Ausplatz.

01:05:03: Wir hatten keine Videokonferenzen, wir hatten all das gar nicht So.

01:05:06: und das Unternehmen zukunftsfähig zu machen, da haben wir diese Schritte alle in zwei neunzehnten gemacht zum Glück.

01:05:12: Und wir haben dann, ich kam wie gesagt in der ersten Märzwoche zurück und kurz danach ging ja alles zu.

01:05:18: Wir hatten Ware eingekauft, alle anderen haben uns für verrückt erklärt und haben gesagt ihr kauft jetzt in der Phase einen den wir gar nicht wissen wie die Zukunft ist.

01:05:24: Wir waren gut bevorratet, wir waren in der Corona-Phase als später die digitalen Umsätze losging viel besser aufgestellt als viele andere.

01:05:32: Wir haben alle sofort ins Homeoffice geschickt aber die Tagesumsätze kollabierten.

01:05:37: von Vorher zwarh'n hat zwahndertfünfzigtausend Euro durchschnittlicher Tagesumsatz auf fünf tausend und weniger.

01:05:43: Weil die Läden zugemacht

01:05:44: wurden?

01:05:44: Weil sie kein Umsatz mehr rein und im Unternehmen machte sich eine gewisse Panik breit, ist

01:05:50: ja klar!

01:05:51: Die Bank rief mich dann nach... Zehn Tagen das erste mal an und gesagt der Häuser, wie sieht es denn aus?

01:05:56: Müssen wir uns Sorgen machen.

01:05:57: Ja moment!

01:05:58: Genau.

01:05:58: also die Zahl die du gerade genannt hast, von zweiundfünfzig auf fünf sind achtundneunzehnt Prozent des Umsatzes weg und Umsatz ist nicht gewinnt, wir reden vom Umsatz.

01:06:04: Aber aus dem Umsatz entwickelt sich natürlich Gewinn um.

01:06:07: wenn ein Umsatz da ist auch kein Gewinn da so.

01:06:09: und wir haben natürlich dann gerechnet was heißt dass wie lange halten war das durch So?

01:06:13: und dann war's wieder da Krisenmodus Und ich habe damals immer gesagt ihr müsst mir vertrauen.

01:06:19: Ich weiß, was Krise ist.

01:06:20: Damalige Insolvenz?

01:06:21: Gleiches Thema und heute bin ich dankbar dafür auch wenn das eine brutal harte Zeit war diese Insolvens durcherlebt zu haben Und dass vielleicht manchmal auch für die Zuhörerinnen und Zuhöhrer die den Podcast dann hören oder sehen Vielleicht so ein kleiner Trost.

01:06:35: manchmal kommt man durch eine schwierige Phase denkt Was für ein Mist.

01:06:38: warum muss ich das jetzt hier alles durchhalten und aushalten und erleben?

01:06:41: Sag immer du lernst am meisten in schwierigen Phasen.

01:06:44: dann, wenn es wirklich bergab geht und du auf Krisenmodus bist.

01:06:49: Dann lernst du am meisten fürs Leben weil ... Wenn das alles gut läuft immer schön wetter Kapitänin gibt's viele.

01:06:55: ich glaube Flugkapitäne und Schiffskapitänen lernen auch am meisten im Sturm.

01:07:00: wie beherrschen ein Boot?

01:07:00: wie Beherrsche ein Flugzeug?

01:07:02: Wie komme ich da durch?

01:07:03: Und so war es im Unternehmen auch und Ich habe all die Mechanismen angewandt Die ich in der Insolvenz damals gelernt hab, die ich auch vom Insolventverwalter gelernt habe.

01:07:11: Also hast du also eins zwei

01:07:14: Sofortige Kontrolle über die Kosten, sofortigen Ausgabenstopp für alles was nicht überlebensnotwendig ist.

01:07:21: Also wir haben alles was nice to have war sofort abgeschaltet.

01:07:25: Wir haben auch beim Handel schmerzhafte Veränderungen durchgeführt.

01:07:29: Wir haben zum Beispiel keine Proben und keine Tester mehr rausgegeben.

01:07:32: Es hat der Handel in den ersten Tagen gar nicht verstanden.

01:07:35: Was macht denn den Nobelist da?

01:07:36: Und habe gesagt Leute wenn die Geschäfte zugehen das wird bald passieren Drei Wochen vor der Schließung, da haben mich alle noch für verrückte Erklärungen gesagt.

01:07:43: Der Häuser Panikmacher, was denn für Geschäfte zu... Das ging dann ja rasend schnell!

01:07:48: Es ging ja über einen Wochenende nicht?

01:07:49: Also ich erinnere mich noch wir haben die Mitarbeiter Freitags mal nach Hause geschickt für ein Testtag.

01:07:54: Wir gucken mal wie das ist wenn allemal einen Tag im Homeoffice sind und zwar alle ohne Ausnahme.

01:07:58: Ist das Unternehmen handlungsfähig kriegen wir Aufträge raus können kommunizieren.

01:08:02: Und das haben wir an einem Freitag gemacht.

01:08:03: und dann kam am Sonntag die Meldung von Frau Merkel, als damalige Kanzlerin Deutschland wird den Shutdown geschickt.

01:08:09: Und am Montag durfte keiner mehr raus heißt... Die Mitarbeiter gingen freitags in einen Test-Homeoffice-Tag und waren dann acht Wochen lang nicht mehr im Unternehmen!

01:08:19: Und alle, die die vorher gesagt haben ja hier Übertreibungen, das wird nicht passieren, die wurden dann eines Besseren belehrt.

01:08:25: ich war froh dass für all diese Maßnahmen eingeleitet haben, keine Tester, keine Proben.

01:08:31: Keine Ausgaben mehr!

01:08:32: Wir haben keine Dekorationen mehr gemacht weil ich gesagt habe wenn die Städte leer sein werden und keiner mehr einkaufen geht braucht auch keiner mehr Schaufenster anzuschauen.

01:08:39: Das hat der Handel am Anfang gar nicht verstanden weil wir der erste waren.

01:08:42: Wir waren ganz vorne mit dabei und alle haben gedacht jetzt will ich hier irgendwie alle über den Tisch ziehen.

01:08:47: nein Ich wollte dass das Unternehmen überlebt Und wir haben auch bei den Gehältern sehr schnell die Entscheidung getroffen auf Kurzarbeit zu gehen Etwas, was es bis da noch überhaupt gar nie im Unternehmen gab.

01:08:59: Aber

01:09:00: wir haben's den Menschen erklärt.

01:09:01: Wichtig in der Krise ist erklären warum.

01:09:04: Sehen wir heute in der Politik völlig außen vor.

01:09:07: Man erklärt nicht sondern man gibt einfach Befehle.

01:09:10: Hätte ich damals den Menschen in der Falle mal Befehlen gegeben dann wäre das nichts geworden und ich habe sie versucht mitzunehmen.

01:09:15: Ich bin vielleicht der Erklärbär und erkläre lieber fünfmal mehr damit Menschen auch verstehen warum ich was tue wie bei Kindern.

01:09:24: den muss man auch erklären und nicht einfach nur befehlen.

01:09:27: Und die Menschen haben es verstanden, warum wir was tun?

01:09:30: Und sie sind den Weg alle mitgegangen.

01:09:32: In der Nobles hat sich damals zu dieser Zeit ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt das uns nicht nur durch diese Zeit gebracht hat sondern bis heute nie wieder verlassen hat.

01:09:42: Diese Krise hat Menschen zusammengeschweißt weil wir gesehen haben auch in schwierigen Situationen können wir uns aufeinander verlassen.

01:09:49: man akzeptiert dass gibt einen Lieder, der geht voran Und er sagt nicht geht mal, sondern er sagt ich gehe vor und ihr folgt mir bitte nach.

01:09:56: Was auch für Führung ganz wichtig ist eines meiner Key-Learnings dass ich jedem versuche zu vermitteln.

01:10:03: Führungen von Menschen hat nichts mit Befehlsgewalt zu tun.

01:10:06: Das sind wir wieder bei dem Anfangsthema.

01:10:08: Menschen haben mich befähigt oder versucht und deswegen bin ich ihnen nicht gefolgt.

01:10:12: Ich sage heute im Führungsamt nichts mit befehlensgewalt zutun Sondern mit Vorbildfunktionen.

01:10:16: Du musst vormachen du musst selber zuerst einen Satz bringen damit andere das auch tun.

01:10:21: Und so sind wir durch die Krise gekommen.

01:10:23: Das heißt aber, die Umsätze, die vorher auch verstärkt Offline stattgefunden haben wurden auf einmal Online-Umsetzer?

01:10:29: Die

01:10:29: Nullis hatte kein Online-Geschäft also ein ganz Minimales kleines.

01:10:32: Wir waren spätzünder und hatten digitale Umsätze.

01:10:35: Die waren verschwindend geringe.

01:10:36: Wir haben damals bisschen mit Flakoni zusammen gearbeitet.

01:10:38: Ja,

01:10:39: paar Fühmdreams, Flakonifahrt.

01:10:40: Aber

01:10:40: wenig klein!

01:10:42: Die alte Geschäftsführung hat da nicht einen großen Fokus drauf gelegt.

01:10:44: das haben wir dann erst gemacht.

01:10:46: Wir haben dann online natürlich zugelegt.

01:10:49: Wir haben im ersten Jahr den Umsatz halten können, was eben nur möglich war, weil der Online-Umsatz vorher so verschwinden gering war, dass das, was da ein Wachstum da war, im Grunde genommen voll aufgegangen ist.

01:11:06: Das heißt wir haben in dem Jahr nach dem Kauf am Ende seventy fünf Millionen Umsatz gemacht.

01:11:12: Im Corona ja!

01:11:13: Ja, wir haben Umsatz gehalten.

01:11:14: Wir hatten keinen Umsatzeinbruch auf Gesamtjahr.

01:11:16: Aber

01:11:16: der muss sich an den Umsatz dramatisch von Offline zu Online verschoben haben?

01:11:19: Da hat er sich und wir dürfen noch nicht vergessen.

01:11:21: die Drogeriemärkte hatten alle offen.

01:11:23: Stimmt!

01:11:23: Wir hatten

01:11:24: ein sehr gut entwickeltes Lifestyle-Business zu dem Zeitpunkt.

01:11:27: Lifestylte, die etwas normaleren Marken...

01:11:31: Preiseinstiegsmarken.

01:11:32: Die waren im Absatz dann super Und andere, die in der klassischen Parfumierung unterwegs waren, waren eben eher schlechter aufgestellt und deswegen gingen da die Umsätze zurück.

01:11:44: Aber all-in-all hat sich das

01:11:45: ausgeglichen.".

01:11:46: Das heißt aber unglaublich krass beschleunigter Digitalisierungsprozess auch für euer Unternehmen im Sinne Digitalisierung online e-commerce markt?

01:11:52: Es

01:11:52: musste... es war ja ein Zwang da und wir haben gesagt, jetzt geht mir um die Frage finden wir das gut oder nicht?

01:11:57: Wir müssen's tun!

01:11:58: Okay,

01:11:58: d.h.,

01:11:59: ihr konntet die Darlehen bedienen?

01:12:01: Wir haben keinen einzigen Monat ausgewachsen.

01:12:03: Wir haben uns aber als Unternehmen mehrere Monate kein Gehalt gezahlt.

01:12:06: Das haben wir uns nachgezahlt, das war die erste Maßnahme ... Wir setzten jetzt erst mal unsere Gehaltszahlung aus.

01:12:13: Ich hab das damals meiner Frau gesagt und dann gesagt, komm erst mal drei Monate keinen Gehalt mehr.

01:12:16: Da hat er mich groß angucken und gesagt, wovon sollen wir leben?

01:12:18: Und da hab ich gesagt, es wird schon passieren, wird schon passen!

01:12:22: Und ich hatte drei Kinder zu Hause.

01:12:23: also ist nicht so alles easy going.

01:12:26: Sondern das war Hardcore-Zeit.

01:12:29: Und ich muss sagen auch für meine Familie Hardcorezeit dass sie das mitgetragen haben und durchgehalten haben, dass keine Zweifel kamen.

01:12:39: Ist das der richtige Weg oder nicht?

01:12:41: Man muss immer sagen auch Freunde, Menschen die mir eng...die mehr nah sind, die haben mich motiviert aber alle hatten große Fragezeichen auf der Stirn.

01:12:51: Ja ich muss aber sagen wir kennen uns ja noch nicht so lange.

01:12:53: Ich habe das Gefühl du bist auch ein Typ der wenig Platz für Zweife lässt in der Kommunikation.

01:12:58: Und das meine ich absolut positiv, Zweifel helfen wir ja nicht!

01:13:01: Du bist der Vortänzer?

01:13:03: Oft auch in der Familie?

01:13:04: Gehalt weg so... Wir schaffen das schon.

01:13:07: Das sah man zuversichtlich aus.

01:13:09: Ja, Frau Merkel hat auch mal gesagt, dass wir es schon schaffen

01:13:11: haben.

01:13:11: Aber dann nicht geschafft.

01:13:12: Ich finde alleine so eine Message rauszuhauen hilft nicht.

01:13:18: Die Message

01:13:19: reicht nicht.

01:13:19: Du brauchst

01:13:19: einen Plan.

01:13:20: Genau und die Taten dazu.

01:13:21: Und ich hatte den Plan und wenn mein Partner damals eng abgestimmt Der hat auch ein bisschen Sorge bekommen.

01:13:28: Und ich habe den Menschen im Unternehmen nur gesagt, ja warte von euch keine Wahnsinnsleistung aber ihr wartet es mir vertraut.

01:13:37: Ich weiß was ich tue.

01:13:38: Mein Partner und ich haben uns täglich mehrfach abgestimmt.

01:13:41: wir waren noch die ganze Corona-Zeit immer im Büro.

01:13:43: Ich bin jeden Tag ins Büro gefahren.

01:13:44: das war keiner mehr da.

01:13:46: Ich hatte eine Firma gekauft, gemeinsam mit meinem Partner zusammen die Lehr war.

01:13:49: Es waren keine Menschen mehr da, es war kein Business mehr da!

01:13:52: Wir wussten die Kredite bedienen und haben uns nur gefragt, Wahnsinn also... War das die richtige Entscheidung?

01:13:59: Ich habe das nie hinterfragt.

01:14:00: Ich habe gesagt klar war dass die richtige Entscheidungen wird auch wieder sich drehen und es drehte sicher dann auch ein paar Wochen später Weil Menschen, die viel zu Hause sind wollen dann halt gut riechen und nicht stinken in verschlossenen Türen.

01:14:11: Ja du hast ja im Vorschrig auch gesagt dass Deutschland ist der perfüm der Duftmarkt.

01:14:15: zusammen mit Frankreich betteln sie sich da um den Platz Nummer eins.

01:14:18: also wir sind schon ein sehr dufter Finnesland.

01:14:20: Deutschland ist weltweit unter den Topf fünf Märkten.

01:14:23: krass!

01:14:24: Und in Europa sind wir entweder Nummer Eins oder Nummer Zwei.

01:14:28: Wir sind hier Heavy User in Deutschland.

01:14:30: Das sind auch, wenn man zum Beispiel so Einzelkategorien sieht, Duschgel.

01:14:33: Die Deutschen sind Weltmeister in Duschgel weil wir duschen einfach viel und alle wollen nicht im Badeschampo oder was auch immer duschen sondern sie duschen halt mit Duschgeld.

01:14:41: deswegen verwenden wir in Deutschland wahnsinnig viele Duschgeel mehr als jedes andere Land in Europa.

01:14:46: Jetzt kommt die Spannende ins Fernsehen.

01:14:47: Können

01:14:47: die anderen immer gar nicht nachvollziehen.

01:14:49: aber so ist es.

01:14:49: Und ja, weil wir so groß sind und auch so wichtig sind war ein besonderer Fokus auf uns und den erleben wir heute immer noch.

01:14:57: also auf uns schaut man einfach

01:14:58: Okay, also könnte man sagen, also Corona war natürlich ein absoluter Full-Stop.

01:15:02: Aber die Visionen mit der ihr damals das Unternehmen gekauft habt, auch wenn man sich das Unternehmen heute anschaut... Ich versuche mal die Zahlen kurz so ein bisschen zusammenzubringen.

01:15:09: Ihr seid gestartet mit seventy fünf mehr und umsatzklamm.

01:15:11: Sechsund siebzig hundertzwanzig Mitarbeitern in zwei

01:15:14: Ländern.

01:15:15: In zwei Ländern?

01:15:16: Ihr seid heute in zehn ... Also heute heißt es sieben Jahre später.

01:15:19: Sieben Jahre spät.

01:15:19: Siebe Jahre

01:15:20: später!

01:15:20: Ihr seid Heute in zehn Ländern in Europa.

01:15:22: Seitdem Europa der Nummer eins Distributeur

01:15:25: waren wir damals nicht

01:15:26: Ja, dreihundert achtzig Mitarbeiter über dreihundert Millionen Umsatz und habt eine wahnsinnig also in eurem Bereich.

01:15:32: Wenn man Gas gibt und sehr fleißig ist kann man eine Profitabilität von acht bis zwölf Prozent erreichen?

01:15:39: Zwei stelle ich nicht aber im Bereich von sieben bis acht Prozent.

01:15:43: dass die Profitablität die man erreichen kann, die man aber auch braucht um ein Unternehmen wie dieses überlebensfähig zu machen weil man darf immer nicht vergessen als Distributeur hast du keine Langfristsicherheit.

01:15:55: Du hast Verträge von drei bis fünf Jahren.

01:15:57: und wenn nach drei Jahren oder fünf Jahren ein Markenpartner sagt, wir wollen das jetzt anders machen dann bist du den Umsatz los aber hast die Mitarbeiter, hast die Struktur.

01:16:06: also der Handel sagt oft ihr verdient mehr als wir.

01:16:09: und da sage ich ja müssen wir weil wir sonst ganz schnell in eine wirtschaftlich schwierige Situation rutschen brauchen das nicht um das Geld mit zwei Händen rauszuhauen sondern das Unternehmen ist heute kerngesund durch dieses kerngesunde Unternehmen.

01:16:25: Wir haben eine Eigenkapitalquote von fast vierzig Prozent, jetzt kann man ja im Bilanzen nachlesen das ist ja nicht so dass es ja geheimnisse sind.

01:16:32: ich sage immer wir sind deutschland veröffentlichungspflichtig deswegen kann man's nach lesen.

01:16:36: deswegen kann auch nachlese was das unternehmen an EBITDA erwirtschaftet.

01:16:40: Es macht aber immer Sinn, sich zu fragen was passiert mit dem Geld.

01:16:43: Wir investieren das Geld in den Aufbau weiterer Märkte.

01:16:46: Wir geben Zinsgelden nicht raus und vergeigen es sondern wir gucken immer dass Unternehmen immer cash positiv ist.

01:16:52: Wir wollen keine Linien, wir wollen keine Kredite.

01:16:55: einer der großen Unternehmer unserer Zeit Erwin Müller.

01:16:58: Der hat mal gesagt der beste Moment in meinem Geschäftsleben war als ich keine Banken mehr brauchte.

01:17:02: auch da ein Selfmade-Miliar der vor dem ich hohen Respekt habe wie auch andere.

01:17:06: Der Grossmann die Familie Werner die im Drogeriemarktbereich unterwegs sind, alles self-made.

01:17:13: Männer oder Menschen, die Unternehmen aufgewahren haben aus dem Nichts.

01:17:18: davor habe ich großen Respekt.

01:17:19: aber von denen allen kann man lernen nämlich nicht große Kredite aufnehmen, nicht auf Pump leben.

01:17:24: Ich hab gesagt der... Die oberste Priorität muss nach dem Kauf sein möglichst schnell von den Krediten runterzukommen.

01:17:30: wir waren nach vier Jahren schuldenfrei.

01:17:32: Ich

01:17:33: hab da vier Jahre den kompletten Kaufpress zurückgezahlt.

01:17:35: Ja, weil wir nichts anderes gemacht haben als Schuldentilgen.

01:17:39: Ich habe kein Geld rausgezogen und nicht irgendwelche Immobilien gekauft, irgendwelchen ... Kein Füllzeug?

01:17:45: Kein Ferrari?

01:17:46: Nein!

01:17:46: Sondern wir haben gesagt, wir kaufen nicht irgendwas sondern wir investieren das Geld in Schuldentillgung und zwar alles.

01:17:53: Wir haben uns normale Geschäftsführergelder gezahlen und haben gesagt Schuldentilling ist Priorität Nummer eins.

01:17:58: Und der beste Tag für mich war, als alle Verbindlichkeiten zurückgeführt wurden Und ich sagen konnte so, die Nobel ist es jetzt uns.

01:18:04: Nicht mehr den Banken nicht mehr mit Sanin vor sondern sie ist uns.

01:18:07: und dann muss ich dazu sagen ging der nächste Moment los nämlich um die Frage what's next?

01:18:14: Ja und was Next war dann?

01:18:16: nicht nur weiteres Wachstum sondern Absicherung der Firma für die Zukunft.

01:18:20: ja und deswegen habe ich kurz nach dem moment wo wir schuldenfrei waren haben wir dann Anteilsverkauf an meiner heutigen Partnerin, die Gebrüder Heinemann durchführt.

01:18:29: In dem Jahr zwanzig kam der Gesellschaft erwechseln.

01:18:32: Mein Partner mit dem ich das Unternehmen zusammen gekauft habe, stieg aus.

01:18:38: Der ist heute happy und kümmert sich um andere unternehmerische Aktivitäten hat das Tagesgeschäft hinter sich gelassen.

01:18:47: Und Gebrühde Heine Mann Mein heutiger Partner-Gebüeder, Heinemann Großunternehmen im Travel Retail Bereich.

01:18:53: Die wir von den Flughäfen kennen?

01:18:54: Die

01:18:55: man von den Flughafen kennt, die machen glaube ich knapp zweihundert Flughefen der Weltbusiness.

01:19:01: Große Flugkäfen wie Istanbul, wie Sydney, Frankfurter, Flughafen.

01:19:05: Tolles Familienunternehmen.

01:19:07: Auf jeden Fall!

01:19:07: Ja, auf jeden Fall.

01:19:08: Ofen ist das ein... ...fünfundzeig Jahre Familienhistorie.

01:19:10: Die schaffst du nur.

01:19:11: Zwei Weltkriege, die schafft man nur wenn man klare Vision hat und hoch seriös unterwegs.

01:19:18: Und ich muss sagen, ich feiere mich jeden Tag dafür dass ich mir diese Partner aussuchen konnte.

01:19:23: Ich habe ihnen das Projekt angetragen, hatten ein bisschen Zeit gedauert bis wir sie überzeugt oder wenn sich es überzeugen konnte in dieses Segment einzusteigen und zu investieren.

01:19:33: Heute sind sie mit der Investition und der Entscheidung sehr happy, ist eine tolle Partnerschaft auf Augenhöhe.

01:19:38: Also auch ne Vertriebsarbeitung für euch?

01:19:40: Ne wahnsinnig!

01:19:40: Nein wir haben mit dem Travel Retail Geschäft.

01:19:42: das machen die mit den Lieferanten selber.

01:19:45: okay

01:19:46: darum ging es gar nicht sondern für Heinemann war es ein strategisches Investment.

01:19:49: Für mich war es wichtig dass Unternehmen langfristig abzusichern warum meine Kinder noch sehr jung sind.

01:19:54: Ich wollte meine Familie absichern.

01:19:56: Ich wollte sicherstellen, dass wenn mir morgen was passiert und bei dem Lebensstil oder Lebenswandel, den ich habe sehr starker Fokus auf Arbeit ... Ich hab die letzten Jahre wenig Zeit in mich investiert.

01:20:07: Ich hab nicht so wahnsinnig viel Sport gemacht.

01:20:09: Ich hatte nicht so viel Freizeit gehabt.

01:20:11: Ich habe nicht Weltreisen unternommen sondern mein wesentlicher Fokuss war das Unternehmen weiterzuentwickeln und nach vorne zu bringen.

01:20:18: Dafür hab ich einen Preis bezahlt und das sag' ich ganz offen.

01:20:20: Menschen, die heute neidisch drauf gucken sagen, oh guck mal ja.

01:20:23: Ich bin heute ein... Das kann ich auch frei raus sagen, da muss man nicht lange rum eiern.

01:20:29: Bin heut'n vermögener Mensch.

01:20:31: Ja?

01:20:32: Bin jemand der wirtschaftlich keine Sorgen mehr hat.

01:20:36: Aber der Preis den ich dafür bezahl, der ist hoch.

01:20:39: Und dem Preis den Freunde meine Familie dafür bezahlt, er ist auch hoch.

01:20:43: aber das gehört dazu zu wissen es wird einem eben nichts geschenkt.

01:20:47: Es fällt nicht vom Himmel herab.

01:20:49: Wenn man nicht erbt, fällt einem nicht vom himmel her ab.

01:20:51: und ich glaube auch erben müssen was dafür tun dass es weiter geht und Unternehmen weiter entwickeln sonst ist es irgendwann weg.

01:20:59: aber das unternehmen steht heute kerngesund da die zukunfts abgesichert.

01:21:04: heinemann wird über die nächsten jahre hinweg weitere anteils pakete übernehmen weil natürlich sage ich heute ich habe noch energie und werde das Unternehmen noch ein paar Jahre weiter begleiten, aber meine Zielsetzung ist nicht mit siebzig.

01:21:18: Ich bin jetzt achtundfünfzig und sage aus heutiger Sicht vier fünf sechs Jahre die werden vielleicht noch kommen.

01:21:26: Für mich ist so ein Datum zwei tausenddreißig.

01:21:29: Das ist jetzt noch vier Jahre hin über das ich nachdenke, mich aus der ersten Reihe zurückzuziehen.

01:21:37: dann bin ich zwei in sechszig in vier Jahren.

01:21:40: dann hätte ich zu dem Zeitpunkt um forty-fünf Jahre gearbeitet.

01:21:44: Ich finde, das wäre ein guter Moment, um zu sagen, da kommt eine nächste Phase und die kann sein, dass sich aus der zweiten Reihe als Aufsichtsrat oder als Berater im Unternehmen weiterentwickeln und dann müssen andere zeigen, dass sie es auch können.

01:21:56: Forty-fünftig

01:21:57: Jahre Arbeit ist ein gut Anfang würde unser Kanzler heute sagen!

01:22:01: Ja, weiß ich nicht.

01:22:04: Sollte dann das Ende sein?

01:22:06: Okay... Also erstmal wahnsinnig krasse Geschichte.

01:22:10: Ich glaube, ich hatte noch keinen so spätberufenden Unternehmer aber der auch in der Kürze der Zeit eine ganze Menge aufgeholt hat.

01:22:19: also erst mal krasche Leistung Vielen

01:22:20: Dank!

01:22:21: Ja vielen Dank!

01:22:22: Wahnsinn!

01:22:22: Ich will dir da nichts drauf ein, aber ich bin froh dass es sich so entwickelt hat

01:22:25: ja und ich glaube die auch das viel Kraft gekostet hat das unbestritten.

01:22:29: da waren viele fuck ups dabei Das kann man ganz

01:22:33: klar sagen.

01:22:36: Wir kämpfen immer für den Erfolg und geben alles, nehmen uns aber selbst nicht so wichtig.

01:22:41: auch ich nicht.

01:22:42: Ich bin Teil des Unternehmens und trage meinen Teil dazu bei.

01:22:45: Aber es wäre gar nicht möglich ohne ein grandioses Team und ich hatte das Glück immer die richtigen Menschen zu finden.

01:22:51: Und das ist mir heute wichtig eine klare Message zu platzieren.

01:22:54: Es ist immer eine Frage welche Menschen begleiten mich?

01:22:59: Welchen Menschen vertraue ich?

01:23:00: Und von daher sage ich alle, die heute Teil der Noblis sind.

01:23:03: Die sind auch Teil des Erfolges und Teil der Geschichte.

01:23:07: Nicht jeder ist Unternehmer und nicht jeder ist dann vielleicht finanziell so gestellt aber ich glaube in der Nobles haben wir eine hohe Zufriedenheit.

01:23:17: Wir haben eine hohen Wertschätzung, die sich auch finanziellausdrückt in den guten Gehältern Vergütungen, wir investieren viel Geld auch in Firmenfeiern.

01:23:29: Wir feiern einfach sagen es gehört dazu die Menschen zusammenzubringen.

01:23:33: und trotzdem sage ich heute das alles ist ein Paket nämlich Leistung des Unternehmers der Unternehmer und Leistung der Teams.

01:23:43: Die Menschen die sich entschieden haben an der Nobles zu bleiben glaube ich habe das bisher nicht bereut.

01:23:47: Es für alle scheint mir ganz gut gelaufen.

01:23:48: zum Schluss Das bin ich absolut bei dir das Kern Kapital eines Unternehens sind die Menschen die dort arbeiten so Und das scheint ihr was ja ordentliches geformt zu haben, wenn man sich das von außen anschaut.

01:23:58: Eure Branche, ihr vertretet da sehr große Marken also Großfahrt-Strahlkraft auch teure Marken wie Creed.

01:24:02: Also ich mir vorstellen kann dass auch die Eigentümer Familie und Co oder die Eientümer die dahinter stehen natürlich auch Anforderungen haben.

01:24:07: wo stehen sie im KDW?

01:24:08: Wo wollen Sie platziert werden?

01:24:09: Wer wollen Sie nicht platzieren werden?

01:24:10: Das macht ihr runter bis zur Einstiegsdiften.

01:24:14: Es muss doch für euch im Alltag eine riesige...also was ist einer der größte Jahre in Philipp Burkholz hier sitzen?

01:24:19: Das Schlimmste muss doch eigentlich für euch sein, diese ganzen Fälschungen, Plagiate.

01:24:23: Ich glaub die heißen Dupes oder?

01:24:24: Was euch im Alltag das Leben richtig schwer macht, oder?

01:24:27: Naja

01:24:27: es ist so dass Marken natürlich einen großen Kraftaufwand aufbringen um dahin zu kommen wo sie sind.

01:24:35: also Markenaufbau ist ja keine Frage von ein zwei Jahren sondern Marken-Aufbaus generationenübergreifend.

01:24:40: dauert Jahrzehnte oder im Falle vom Krieg Jahrhunderte.

01:24:44: Die Marke nicht ganz.

01:24:46: die Marke ist knapp drei hundert Jahre alt Sieben Generationen, die Firma oder die Marke wurde verkauft.

01:24:53: jetzt zum Schluss an L'Oréal und auch da sage ich kann man jetzt lange darüber nachdenken war das wichtig.

01:24:58: Warum machen die das?

01:24:59: Wollen die Geld machen?

01:25:00: Nein!

01:25:00: Ich glaube einfach Unternehmer müssen sich immer fragen, wie mache ich das was ich aufgebaut habe und geschaffen habe zukunftsfähig?

01:25:08: Ja.

01:25:08: Und so war es auch bei der Familie Crete.

01:25:09: Olivier Crete ist vor wenigen Wochen verstorben.

01:25:12: Ich kannte ihn noch selber.

01:25:13: Der war die sechste Generation sein Sohn Erwin siebte Generation.

01:25:16: Ihm war klar bei den Veränderungen, die der Markt mit sich bringt wird Sein Sohn Irwin dass... ...so nicht weiterführen können sondern heute eine Marke zu führen.

01:25:27: da braucht's globale Power.

01:25:29: Und deswegen haben Sie es verkauft und ich kann das gut nachvollziehen.

01:25:32: Deswegen habe ich auch die Noblis Anteile verkauft, nicht um schnell Geld zu machen sondern die Zukunft des Unternehmens abzusichern.

01:25:40: Und wenn du dann in so einer Phase in der Du dir Gedanken über die Zukunft machst versuchst Werte abzusicher'n in die Zukunft zu bringen Wenn du dann an einer solchen Phase umgeben bist plötzlich von Trittbrettfahrer die versuchen das was marken und Unternehmen wie wir jahrelang Jahrzehnte lang aufgebaut haben durch Investitionen, durch Kraftanstrengungen kaputt zu machen.

01:26:01: Indem sie einfach sagen oh ich habe hier was das riecht genauso also übrigens genau so gut.

01:26:05: es gibt auch die Hub-Anbieter die sagen dass noch besser Also unser Plagiat oder unser Dube, Dube from Duplicate.

01:26:14: Es gibt welche die sagen das sind Zwillings-Düfte.

01:26:17: also es gibt eine Vielzahl von Bezeichnungen.

01:26:18: am Ende muss man einfach sagen kopieren sie die wesentlichen Merkmale der Düfte bewegen sich sehr nah an das Original und sagen vor allen Dingen auf TikTok und Insta.

01:26:31: Das sind die wesentlichen Werbemedien die Sie nutzen.

01:26:34: Wir riechen genauso.

01:26:36: Sie dürfen uns nicht mehr sagen allen voran führt eine Vielzahl von Verfahren, aktuell rund hundertdreißig Rechtsverfahren gegen solche Anbieter.

01:26:45: Das ist wie ein Krebsgeschwür.

01:26:46: Wir investieren sehr viel Geld, Kraft, Zeit, Energie in den Kampf gegen die Dupes.

01:26:50: Das es euer Geld mag das

01:26:52: schon.

01:26:52: Da ist unser Geld.

01:26:53: Investieren wir weil wir glauben dass es wichtig ist unser Geschäftsmodell nicht nur abzusichern sondern auch mein.

01:26:59: da hängen Arbeitsplätze dran und das sind in der Regel Unternehmen also ich sage mal neunzig Prozent dieser Dup Firmen, die sind nicht in Deutschland ansässig.

01:27:08: Das sind Marken aus Middle East, aus den arabischen Emiraten, aus China und aus Osteuropa.

01:27:14: Alles Marken, die keine Arbeitsplätze im Wesentlichen hier schaffen sondern die hier in Deutschland und auch in anderen Ländern in denen große Duftumsätze getätigt werden das schnelle Geld machen wollen.

01:27:25: sie bringen dann einen Duft der synthetisch entwickelt nah am Original ist.

01:27:30: Nah heißt aber nicht, er ist das Gleiche.

01:27:32: Nah heisst da nicht hat die gleichen Ingredients, er hat auch nicht die gleiche Entwicklung einer Marke über Jahrzehnte oder Jahrhunderte durchlaufen sondern man setzt sich einfach hin, kopiert in einem Labor den Duft mit synthetischen Duftstoffen möglichst nah nach und schmeißt dann auf dem Markt für Dumpingpreise.

01:27:48: zehn, fünfzehn, zwanzig Euro?

01:27:50: Zweimal

01:27:51: billig!

01:27:51: Billig im Verkauf, billig an Produktion

01:27:53: ganz billig hinter Produktionen, teilweise auch rechtswidrige Produktion.

01:27:56: Ich kann das nicht allgemein sagen aber ich kann sagen es gibt eine Vielzahl von Rechtsverstößen die wir auch melden.

01:28:01: Unklare Ingredients und klare Herstellungsformen.

01:28:06: Teilweise rechtsunzulässigen Verpackungen.

01:28:11: Nicht Angabe von den Ingredients die drin sind.

01:28:14: also da gibt's schon auch Rechtsverstösse die geahndet werden aber man muss es zur Anzeige bringen.

01:28:18: Das ist alles aufwendige Verfahren kosten Zeit Geld.

01:28:21: Das machen wir aber, weil wir daran glauben dass der Kampf gegen solche die diese Branche attackieren und die sie teilweise auch indigniert zwingen wollen.

01:28:29: Dass dieser Kampf sich lohnt.

01:28:31: Viele andere Unternehmen in der Branche tun das inzwischen auch ich bin Präsident der Fraguence Foundation und versuche als solch eine Vorbildfunktion zu haben.

01:28:40: Das ist europäisch Deutschland?

01:28:42: Also die Fraguance Foundation ist ein weltweiter Verband der aber pro Land organisiert ist Und dieser Verband hat sich verschrieben dem Schutz des kulturgutes Duft, der Weiterentwicklung.

01:28:56: Duft ist ein Kulturgut!

01:28:57: Duft geht zurück bis in die Zeit der Römer und der alten Ägypter, die schon Duftstoffe- und Salmierungsprozesse hatten bei denen duft eine ganz entscheidende Rolle spielt.

01:29:07: Wir versuchen dieses Kulturgut zu entwickeln weiterzutragen ist vor Schaden zu bewahren und deswegen soll ich die Frangents Foundation hat sich diesem Schutz verschrieben der VKA, der Verband der kosmetischen Erzeuger in Deutschland.

01:29:21: In dessen Vorstand tätig bin.

01:29:25: auch die haben eine klare Aufgabenstellung erkannt.

01:29:29: wir haben die Aufgabe einfach dieses Thema bestmöglich zu schützen, das tun wir.

01:29:37: Es gelingt uns nicht immer aber Dubst ist eine große Gefahr für die Duftbranche und für die gesamte Beauty-Branche weil es gibt inzwischen auch Dubst bei Pflege oder auch bei Makeup Produkten.

01:29:44: Also du bist quasi schon der Parfüm und Parfum und Beauty Guy und lässt dich da vor den Karren spannen weil du auch sagst ich kann das und ich kann auch nicht hinter dem Baum halten

01:29:58: Ja, mich muss ja keiner von Karen spannen.

01:30:01: Sondern das tue ich ja selber und das tu' ich ja nicht um Aufmerksamkeit zu erhaschen.

01:30:05: Da sind wir immer bei dem Punkt...

01:30:06: Du willst verändern?

01:30:07: Ich bin Überzeugungstäter in allem was ich tue!

01:30:09: Ich bin überzeugter Unternehmer, ich bin überzeugte Demokrat, ich war überzeugter Patriot, eigentlich gerne Deutscher Und das müsste man sich ein paar Dinge ändern, damit man es noch lieber ist.

01:30:20: Aber ich bin jemand dem bisher künft und werte ... Das sind Dinge die mir wichtig sind!

01:30:26: Ich finde wir erleben heute viel zu wenig dass Menschen sich für Dinge auch einsetzen.

01:30:30: Ich glaube, wenn wir mal gucken... Wir haben im Land viele die ehrenamtitätig sind diese Funktion als Präsident der Fragments Foundation.

01:30:35: dafür werde ich ja nicht bezahlt.

01:30:36: Das ist viel Zeit, die dabei drauf geht das ist viel Einsatz.

01:30:40: Das aber Leidenschaft!

01:30:41: Ich bin in dieser Branche zu Hause, ich bin verwurzelt und kein Manager, der heute mal dies macht und morgen das.

01:30:46: Ich habe ganz bewusst nach meinem Einstieg in die Beautybranche bis heute diesen Weg fortgesetzt und ich werde auch in diesem Leben in keiner anderen Branche mehr gehen.

01:30:55: Mein Weg in dieser branche beenden.

01:30:56: mein Ziel war es schaffe vierzig Jahre.

01:30:58: Ich weiß nicht, ob es schon jemanden vor zwei Jahren geschafft hat als Geschäftsführer und Unternehmer in der Branche zu bleiben.

01:31:07: Aber das wäre ein schönes Ziel.

01:31:09: Ich bin deswegen Überzeugungstäter, weil ich glaube, es macht Sinn für Werte einzustehen, für Wärte zu kämpfen.

01:31:14: Und der Wert einer Marke ist erschaffen worden über viele Jahre und Jahrzehnte.

01:31:22: So was zu verteidigen, macht mir Freude!

01:31:24: Ich wollte gerade sagen, man hat auch das Gefühl, du bist der Schwer.

01:31:28: Du musst mal gucken und so langsam gibt es auch verschiedene Lebensphase.

01:31:30: ein bisschen Geld hinter die Brandmauer gebracht unter den zukunftsfähig gemachten Kone aber ist schon so.

01:31:36: Du gehst ja nicht aktiv.

01:31:38: auch kämpfen an Führungszeichen aus dem Weg.

01:31:40: ich mein offener Brief der in einer großen Zeitung Reichweiten stark Medium quasi abgedruckt wurde An den Bundeskanzler zu schreiben ist ja schon.

01:31:49: Das ist Arbeit, sowohl das Schreiben als auch alles was danach passiert.

01:31:54: Heutzutage sagt man immer so schön, dass er fordert Mut.

01:31:57: Ich habe heute Morgen schon einen Spruch geschrieben unter dem Link in der Artikel, wer die Wahrheit spricht, braucht ein schnelles Pferd.

01:32:01: Der Spruch ist ja auch schon sehr alt!

01:32:03: Das ist sehr schade, dass dieser Mut beklatscht wird und eigentlich soll es eine Selbstverständlichkeit sein.

01:32:08: du schreibst ja diesen Brief an unserem Bundeskanzler nicht um ihn zu diffamieren sondern du schreibst den ja wirklich aus der Sicht, die du heute hast als Unternehmer oder jahrelanger Begleiter auch von dieser Partei und von dem Bundeskanzler.

01:32:19: Und sagst das ist der Ist-Stand?

01:32:21: Das is ne Katastrophe!

01:32:23: Also ich bin für Friedrich Merz und für diese neue Union.

01:32:27: nach der langen Phase von Angela Merkel bin ich in die CDU eingetreten.

01:32:31: also ich hab mich über viele Jahre hinweg gewährt wenn immer Anfragen kamen von verschiedenen Parteien will sich nicht Mitglied werden.

01:32:37: Ich habe das immer abgelehnt.

01:32:38: Okay Ich bin kurz vor Bundestagswahl in die Union eingetreten.

01:32:44: Julia Klöckner, damals noch nicht Bundesdachspräsidentin sondern Schatzmeisterin hat den Antrag mit mir zusammen wenn man so will oder meinem Beisern habe ich ihn in ihrem Beisern ausgefüllt.

01:32:55: Ich bin Unterstützer der Union mit Zeit und Netzwerk auch finanziell.

01:33:00: Ich hab mich auch nicht versteckt im Bereich der Parteispenden und da habe gesagt es soll keiner wissen sondern das ist nachzulesen dass durchaus auch relevante Beträge gespendet haben und die habe ich ja nicht gespendelt, weil ich mir was versprochen habe.

01:33:13: Weil ich dafür eine Gegenleistung haben will.

01:33:15: So etwas tut man und ich glaube das tun viele, die Parteispenden tätigen.

01:33:20: Ich will nicht sagen alle aber ich zumindest und auch viele andere, die ich kenne, tun das aus der Überzeugung heraus, der Demokratie zu helfen dem Land zu helfen und ich war fest davon überzeugt dass diese neue Regierung unter Friedrich Merz eine ist, die das land nachhaltig verändern wird.

01:33:37: So.

01:33:38: Positiv?

01:33:39: Natürlich positiv!

01:33:40: Friedrich Merz weiß auf wie es geht, ich kenne ihn ja persönlich.

01:33:43: Ich kenne den persönlich nicht wahnsinnig gut aber wir haben uns durchaus einige Male gesehen getroffen.

01:33:49: das was er gesagt hat, hat Hand und Fuß.

01:33:51: der Mann ist mit einer hohen Intelligenz ausgestattet Der weiss ja wovon er redet Und natürlich sagt er heute warum er das so nicht machen kann.

01:33:59: Er hat einen Koalitionspartner.

01:34:00: man muss sich immer verständigen und einigen.

01:34:02: Aber von dem was er mal ursprünglich gesagt hat Was passieren wird wenn er Bundeskanzler wird Und davon kann man einige Beispiele finden.

01:34:10: Also Sicherung der Stabilität im finanziellen Bereich, Einhaltung der Schuldenbremse – nicht!

01:34:15: eingehalten worden, noch vor der Wahl zum Bundeskanzler über den Haufen geschmissen für mich persönlich eine Riesenenttäuschung.

01:34:21: Jetzt kann man sagen es ist alles notwendig.

01:34:22: Man kann immer alles erklären aber ich bin Unternehmer und sage Ich kann nun mit dem Geld haushalten was ich habe.

01:34:27: Wenn ich nicht habe kann ich nicht ausgeben Und ich kann auch nicht permanent auf Pump leben.

01:34:30: das geht nichts.

01:34:32: Können nicht permanent Schulden machen Das klingt irgendwann das Land.

01:34:35: Und

01:34:35: Investments sollten schon ROI haben.

01:34:36: So

01:34:37: und er hat gesagt wir werden in Sozialstaat eindämmen.

01:34:41: Da sagt seine Koalitionspartnerin Frau Bars heute, das wird auf gar keinen Fall passieren.

01:34:45: Sondern das Gegenteil ist der Fall.

01:34:46: noch mehr.

01:34:47: Damit habe ich ein Problem.

01:34:48: Ich hab'n Problem damit, dass er gesagt hat wir machen die Innenstädte deutlich sicherer, dass es nicht passiert.

01:34:53: Ich habe drei Kinder, die alle noch nicht achtzehn sind und natürlich mache ich mir Sorgen und Gedanken um die Kinder in der Zukunft.

01:35:00: Nicht nur meine im Allekinder, um die nächste Generation!

01:35:03: Ich bin überzeugter Patriot und auch überzeugter Demokrat, und überzeugter Deutscher.

01:35:09: Und was ich momentan im Land sehe ist nicht gut!

01:35:12: Wir können lange darüber reden ob... Die Debatte, die ihr angezettelt habt.

01:35:15: Dass wir die Innenstädte... ...die Veränderungen in den Innenständen sehen?

01:35:18: Das ist ja Fakt!

01:35:19: Ja klar.

01:35:19: Ich bin ja auch keiner der Dunkelrum redet.

01:35:21: Ich setze mich nicht hin und sage, jetzt weiß ich nicht genau wie ich das sagen soll, sondern ich sag's genauso.

01:35:25: Meine Kindern sage ich möchte nicht dass ihr nach Einbruch der Dunkeleiten noch in der Stadt alleine rumhängt.

01:35:30: Wenn ich mir Wiesbaden heute angucke, ich bin vor zehn Jahren nach Wiesbaden gezogen, im Jahr zwei tausendsechzehn, da sah die Stadt anders aus.

01:35:38: Und wenn ich sage Saandersoße, dann sage ich ganz konkret Ausländischen Mitbewohnern, Mitbürger und Neubürgern.

01:35:46: Wie immer wir das nennen wollen der ist in einer Art und Weise explodiert so dass ich sage eine Stadt wie Wiesbaden zeigt heute ein anderes Stadtbild.

01:35:54: ja und Ich bin kein Rassist.

01:35:56: also völliger Unsinn.

01:35:57: wir haben in der Nobelis über dreißig Nationalitäten beschäftigt Und Das sind alles Menschen die Die gleichen werte teilen wie egal wo sie herkommen.

01:36:05: die geben Gas die wollen Leistung bringen die bringen sich Ein um das Unternehmen weiter zu entwickeln und da ist für mich jeder willkommen.

01:36:12: aber der der Anteil an Zuwanderung in die Sozialsysteme.

01:36:16: Und wenn Frau Barz sagt, das haben wir nicht, dann sage ich Nonsens.

01:36:18: natürlich haben wir das!

01:36:19: Wir haben einen extrem hohen Anteil von Menschen, die in die deutschen Sozialsystemen einwandern und zu wandern, die vom Staat mit Milliarden bezahlt werden.

01:36:29: Das ist das Geld was den Menschen im Land fehlt.

01:36:32: Unsere Rentnerinnen und Rentnern – man kann das hier in Berlin sagen wie immer Leib und in Farbe sehen, wenn ich in Berlin bin sehe.

01:36:39: Am Kudam-Rendner und offensichtlich Deutsche Render weil das sieht man denen halt an.

01:36:44: auch wenn Frau Baas sagt ja das ist die Biomasse.

01:36:47: letzte Woche hat sie von der braun grauen Biomasse Deutschlands, aber ich finde das respektlos den Menschen gegenüber die dieses Land aufgebaut haben nach dem zweiten Weltkrieg.

01:36:57: Und ich kriege muss ich sagen wirklich Tränen in den Augen wenn nicht auf dem Kudamm deutsche Rentner seht, die ihnen Mülltonen nach Lebensmitteln und Flaschen Schauen womit sie überleben können.

01:37:07: Ich kann es kaum ertragen, dass wir Rentnerinnen und Rentner haben die Kaum Geld haben um sich mehr als ein Zimmer Wohnungen auf dreißig Quadratmetern zu leisten.

01:37:17: Und auf der anderen Seite haben wir Menschen die diese Systeme nicht eingezahlt haben und Die systeme so ausnutzen können das sie tausende euro im monat verdienen oder bekommen.

01:37:27: Und da sage ich, dass eine Erwachtung die ich an den Kanzler hatte.

01:37:30: Dass er nicht nur sagen kann ja wir führen die Zuwanderungen zurück und wir haben jetzt weniger Zuwänderungen.

01:37:37: Wir haben immer noch zu viele Menschen im Land Die diese sozialen Sicherungssysteme ausnutzen, die das Geld was andere brauchen dringend wegnehmen.

01:37:46: und wenn sich das nicht ändert Dann sage ich auch, wird sich in den nächsten Jahren unsere politische Landschaft weiter verändern und es dann nur noch eine Frage der Zeit bis nach AfD-Regierung an die Macht kommt.

01:37:59: Will ich das?

01:37:59: Nein!

01:38:00: Das will ich nicht.

01:38:01: Ich will das nicht aber es wird am Ende wahrscheinlich die Konsequenz sein weil die aktuell politisch Verantwortlichen nicht agieren.

01:38:08: Und das habe ich dem Kanzler geschrieben, in einem sehr offenen Brief unter der Überschrift Was bleibt von Ihnen Herr Merz?

01:38:14: Weil mir wichtig ist dass er versteht und ich weiß also den Brief gelesen hat und dass es kommt auch noch nicht drum herum.

01:38:21: und ich sorge auch dafür dass man nicht rumkommt weil ich auch da Überzeugungstäter bin.

01:38:26: Ich möchte nicht meinen Kindern in zwanzig Jahren wenn die mich fragen Warum hast du damals nichts gemacht?

01:38:32: Du sagst sonst immer deine Meinung warum hast du dahinter im berg gehalten?

01:38:36: Ich auch in zwanzig Jahren sagen kann, ich habe das was in meiner Macht steht versucht nicht nur auf Missstände hinzuweisen sondern auch Vorschläge zu machen wie man sie konkret ändern kann.

01:38:44: Ich habe meinen Kontakt in die Bundespolitik genutzt um auf diese aus meiner Sicht Fehlentwicklungen hinzuweise und so sagen Achtung da muss sich etwas tun.

01:38:55: Und wenn ihr das nicht tut dann kann ich meine Unterstützung nicht mehr zusagen weil ich werde nur Dinge unterstützen von denen ich glaube dass sie eine richtige Richtung laufen.

01:39:04: Zuerst mal vielen Dank dafür.

01:39:06: Das machen immer noch viel zu wenig und ich finde es wahnsinnig wichtig, dass gerade Unternehmer-Unternehmerinnen das auch machen.

01:39:11: Also Leute die Gewicht haben... ...und das auch dafür einsetzen.

01:39:14: Ich sehe es ja wie du!

01:39:15: Das macht ja keiner weil wir ohnehin schon nicht wüssten, wie wir unseren Arbeitstag so füllen, sondern das machst du addizional.

01:39:21: Und es macht nie Spaß und keiner klatscht dafür?

01:39:25: Soll er auch

01:39:25: nicht?!

01:39:26: Überhaupt kein Problem.

01:39:27: aber man macht das um Dinge positiv zu verändern.

01:39:30: Deutschland ist in der schlimmsten Wirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg, das ist unbenommen Und im Moment tun wir nichts oder zu wenig dafür, dass sich die Situation ändert.

01:39:42: Der Zug fährt und wir laufen hinter dem Zug her Wir führen Europa nicht mehr an sondern wir werden als zarkaft verstanden.

01:39:51: Es ist ja nicht immer so das man nichts falsch machen darf.

01:39:54: Man kann auch Fehler machen klar aber wenn keine Lernkurve da ist, weil man den gleichen Fehler immer und immer wieder macht um man siebzehn Ausreden findet warum es nicht geht Wenn's mit der SPD nicht geht weil sie der falsche Koalitionspartner sind.

01:40:06: Davon bin ich fest überzeugt, wenn ich Lass Klingmann oder Frau Baas zuhöre dann weiß ich nach fünf Minuten das hat nichts mit dem zu tun was wir wollen.

01:40:16: Das sind Leute die sich und ich würde gerne diese politische Diskussion mal auf Augenhöhe mit denen führen Das sind beides Parteivorsitzende, die in Deutschland für das Protosozialprodukt noch nichts geleistet haben.

01:40:29: Weil sie bezahlt werden von denen, die ihnen das System einzahlen.

01:40:34: Sie ist ein Leistungsempfänger.

01:40:36: Frau Barser glaube ich eine Hauptschulabschlussin hat danach bei der Krankenkasse gearbeitet und verwaltet heute aus meiner Sicht mit großer Unkenntnis ausgestattet den größten Einzel- Etat des Bundeshaushaltes.

01:40:48: Dieser Staat nimmt jährlich eine Billion Steuereinnahmen ein und wir sagen, damit kommen wir nicht aus.

01:40:54: Dann muss ich sagen dann macht euren Job bitte vernünftig Und sorgt dafür dass er mit dem Geld was ihr habt dieses Land nach vorne bringt.

01:41:00: und das geht.

01:41:01: Ich bin sicher wenn man Fachleute ran setzt geht das.

01:41:04: Wir müssen die Bürokratie massiv zurückbauen.

01:41:07: Was heißt das?

01:41:08: Statt dass wir Arbeitsplätze in der Industrie abbauen und wir zugucken wie in der Automobilindustrie Dem Herzstück Deutschlands permanent Arbeitsplätze verloren gehen.

01:41:17: In der Automobilzulieferindustrie, in Wirtschaftsnahen Bereichen Arbeitsplätzen verloren gehen Redet aber keiner darum wie wir NGOs zurückbauen.

01:41:26: Wir reden nicht darüber wie wir den ausufernden Beamtenstaat zurückfahren.

01:41:30: Ich bin gestern also hier nach Berlin reinfuhr am gebäude des bundesrats vorbeigekommen also ein imposantes gebäudereasik und ich habe mich gefragt was machen menschen die dort arbeiten?

01:41:43: weil der bundesrat ist eine institution der gesetze durchwinken soll.

01:41:48: wir haben eine länderorganisation durch den föderalismus in den bundesländern.

01:41:53: Wir haben eine brutale struktur aufgebaut, wir haben in deutschland einen öffentlich-rechtlichen rundenpunkt der aus meiner sicht dringend reformierungsbedürftig ist, nicht weil ich sage die sagen das falsche sondern das tun sie manchmal auch.

01:42:06: Sondern weil ich sag erarbeiten viel zu viele Menschen, viel zuviele Doppel- und Dreifachbesetzungen in Tendenen mit riesigen Geltern Und auf der anderen Seite da wo wir es tun müssten Da lassen wir es einfach durchlaufen.

01:42:21: Darum sage ich Deutschland braucht eine massive Veränderung.

01:42:24: Die hatte ich gedacht.

01:42:25: wird Friedrich Merz anstoßen?

01:42:27: Das tut dann nicht.

01:42:28: deswegen bin Ich enttäuscht.

01:42:29: Ich bin enttäuscht darüber, dass wir überhaupt nicht darüber reden was es zu tun um das Land in den nächsten zwanzig, dreißig Jahren nach vorne zu bringen.

01:42:37: Wenn das ein Unternehmer tun würde und ich würde das als Unternehmer heute so machen dann wäre die Nobelist im Untergang geweiht.

01:42:44: aber ich habe Entscheidungen getroffen wie das Unternehmen zukunftsfähig sein kann Und die Bundesregierung und die politisch verantwortlichen tun nichts dafür, wie das Land zukunftsfähig werden kann.

01:42:53: Das ist ein eklatantes Versagen und es wird irgendwann abgestraft.

01:42:57: Jedes Unternehmen würde an einem dauerhaften Streit unter Gesellschaften oder innerhalb der Geschäftsrunde kaputt

01:43:02: gehen.

01:43:03: Wir lassen zu, dass in einer Regierung es permanent Streit gibt – das war bei der letzten Regierung schon so.

01:43:08: Die Ampel war schon zerstritten.

01:43:09: Die jetzige Regierung ist wiederzerstriten.

01:43:11: Es ist keine Arbeitskoalition, wie Friedrich Merz gesagt hat, sondern leider eine Streitkoalition Und es ist schädlich fürs Land und wenn sich das nicht ändert, werden andere irgendwann die Dinge übernehmen.

01:43:23: Das wollen wir nicht aber es wird so passieren weil die Menschen das als letzten Ausweg tun.

01:43:28: So!

01:43:28: Und das ist auch kein Land was ich meinen Kindern hinterlassen möchte und deswegen wäre ich mich dagegen.

01:43:34: Und ich finde wir sind ein sehr ängstliches Land geworden.

01:43:36: du spürst uns zwischen auch in der Gesellschaft.

01:43:38: also Mut.

01:43:39: Mut unpopuläre Entscheidungen zu treffen, Mut Unternehmer zu sein, Mut Dinge anzupacken.

01:43:43: Mut einen Büroraum anzumieten ein langfristigen Leasingvertrag einzugehen.

01:43:47: Das ist etwas was den Leuten aktuell fehlt und das merkst du auch im Konsumverhalten.

01:43:50: Und egal wie positiv du bist so wie fleißig ihr seid Du kannst mir nicht erzählen dass die Märkte gerade der deutschen Markt heute euch mit offenen Armen fängt und die absoluten Rekordzahlen schreibt.

01:43:59: Nein natürlich!

01:44:00: Der Markt ist also.

01:44:00: wir sehen es jetzt auch in unserem Bereich.

01:44:02: man hat immer gesagt Luxus oder am Ende ist Die Duftverbindung Luxus.

01:44:06: Das tun Menschen, inzwischen ist es ein Stück weit in den normalen Alltag übergegangen.

01:44:11: Aber nicht sehr so.

01:44:12: trotz ist etwas was man nicht zum Leben braucht und nicht überlebensnotwendig ist.

01:44:16: die Menschen sparen Und wir sehen's auch in unserer Branche.

01:44:19: Die Zahlen sind rückläufig im Monat April.

01:44:21: auch im Monats Mai Ist das keine positive Entwicklung.

01:44:24: Auch wir in unserem Segment haben aufgelaufen Inzwischen mit dem Duftbereich nie als Unternehmen aber der Gesamtbranche.

01:44:32: negativen Trend von um die drei Prozent.

01:44:34: Das ist nicht gut, das ist kein Zeichen von Aufbruch und Konsumfreude.

01:44:40: Die Menschen halten das Geld fest weil sie Angst haben.

01:44:42: die permanenten Diskussionen um Steuererhöhungen bringen uns nicht weiter.

01:44:45: Die ganze Diskussion um Unternehmen und Erbschaftsteuer ist genauso unselig weil sie Unsicherheit erzeugt und Unternehmer... Immer mehr darüber nachdenken, wie bring ich mein Geld in Sicherheit.

01:44:56: Da hilft es dann auch nicht wenn Frau Reichineck sagt naja Herr Schwarz von Lidl und Kaufland der kann sich ja seine Tausende Filialen nicht unter einem Klemmern ins Ausland wandern muss er gar nicht tun.

01:45:07: Auch für mich ein Vorzeigeunternehmer Ein Mann der aus nichts ein großes Vermögen erschaffen hat Nicht weil er andere beklaut hat Sondern weil er einfach gut und sinnvoll investiert hat.

01:45:16: Ich war nie neidisch erfolgreichen Unternehmern gegenüber.

01:45:20: Ich bin aber auch jemand, der sagt wie Arnold Schwarzenegger take something and give something back.

01:45:25: Ich versuche zurückzugeben.

01:45:27: auf der sozialen Ebene.

01:45:28: ich weiß dass all diese Unternehmen und Unternehmer großes Geld investieren in soziale Projekte von politischer Seite egal wer es dann ist ob die Mitte oder die Union oder die SPD oder die Linken sagen wir müssen sie bekämpfen Wir müssen denen das Geld wegnehmen weil gehört eher uns, dann sage ich das in Enteignungsfantasien.

01:45:48: Die DDR II.

01:45:49: oder III.O aufzeigen.

01:45:51: Ich will mich beim Status quo nicht abfinden aber ich habe große Sorge dass das im Nichts verhält.

01:45:58: Ja und vor allem also was ich ein bisschen schwierig finde wir tolerieren ja absolut asoziales Verhalten Das Amazon Google und Co.

01:46:04: die GAFAS hier in Deutschland Steuer optimiert die Kohle rausnehmen Und ich laufe her dagegen.

01:46:09: Also der Mittelstand wird gemolken?

01:46:11: Genau, also... Ich bin im Internetbereich tätig und muss zugucken dass diese Konzerne meinen Mitarbeitern vierzig-fünfzig-sechzig Prozent mehr bezahlen können.

01:46:17: Ja ist ja die ruhigen Zahlen hier keine Steuern.

01:46:19: So das sind auch die Themen die niemand aufhält.

01:46:21: Warum kann uns denn eine Temu oder eine Ski innen mit lauter Schrott überfluten des ganzen infrastrukturelles Systemen der Posts und Logistik hier in Deutschland mit ein paar hunderttausend Paketen am Tag lehmen und zahlt dafür keinen Euro steuern?

01:46:34: Sie können per Luftpostpakete aus China her schicken und zahlen dafür keine Sto... Das hat doch nichts mit Prozektionismus zu tun, der überbürdend ist oder national total krass ausgerichtet und in die falsche Richtung geht.

01:46:48: Wir müssen Deutschland auch schützen!

01:46:49: Und wir müssen unsere Unternehmer und die Händler und alle, die hier dranigen Arbeitsstellen schützt haben.

01:46:53: Sonst ist irgendwann nichts mehr.

01:46:54: Wir können nicht überleben indem uns Temu und China zumült... Mit diesem Zeug?

01:46:58: Nein.

01:46:59: Und Google, Amazon und Co.

01:47:00: ja auch die Kohle rausnehmen keine Steuernandrichtung.

01:47:01: Wenn Philipp Klöckner sich hinsetzt in ein Podcast und sagt ich bezahle als Philipp Klökner mehr Steueren als Google, amazon und co zusammen was ist denn da los

01:47:08: so?

01:47:08: und das ist Thema auch da sind die politischen Verantwortlichen gefragt tun sie nicht gucken weg und kümmern sich stattdessen um sinnlose Diskussionen.

01:47:15: Ich sage mal für alle die die dann zuhören oder sich das anschauen Das Erbschaftssteuerthema, da wird so ein Feindbild aufgebaut.

01:47:23: Die Abschafts-Steuer macht derzeit etwas mehr als ein Prozent am gesamten Steuervolumen aus.

01:47:28: Das ist das Pille-Palle.

01:47:29: Man muss man bei den Reden von Herrn von Arken und von Linken zuhören, der dann so einen Feindbild bei Susanne Klatten aufbaut.

01:47:38: Und sage ich, Susanne Klatten is Erbin des BMW Imperiums.

01:47:41: ihr Vater hat BMW nach dem Zweiten Weltkrieg überhaupt wieder aufgeworzt oder in einer Marke gemacht.

01:47:47: Die Familie Klatten gehört heute zu den großen Investoren in Deutschland, die in Arbeitsplätze, in Infrastruktur.

01:47:54: Wenn man München sich anschaut und Klatten Investitionen daraus ziehen würde dann wird es ganz anders aussehen.

01:48:00: Das sind die Familien, die investieren in die Zukunft Deutschlands.

01:48:04: Und die werden aber ans Kreuz genagelt.

01:48:06: und dann kommt er von Agen und sagt Frau Klatten verdient in der Minute mehrere Millionen?

01:48:09: Nein natürlich verdient sie das nicht!

01:48:11: Sondern das Vermögen entwickelt sich – was vermögen besteht ja nicht aus Millionen, die auf irgendeinem Konto liegen und diese sich anguckt sondern die sitzen in Unternehmen in Beteiligung.

01:48:21: Die Familie Klatten gehört zu den großen Investoren auch im Bereich von Sozialprojekten Spielplätzen Altenheimen.

01:48:29: Ohne vermögende Unternehmer würde Deutschlands Landschaft völlig anders aussehen.

01:48:35: Und das ist was mir wirklich teilweise zum Hals raushängt, dass Menschen die es unternehmerisch zu etwas gebracht haben und die auch Gelder in Sozialprojekte investieren permanent an den Pranger gestellt werden, dass so ein sozialen Neid erforciert wird, anstatt darüber nachzudenken... sind das vielleicht die Menschen, die Deutschland weiterbringen können.

01:48:56: Wenn immer mehr Millionäre aus Deutschland auswandern und im letzten Jahr ... Ich hab's jetzt wieder nachgelesen, waren es glaube ich um die vierhunderts.

01:49:05: Es sind mehrere Tausend Menschen mit Hochschulabschluss aus Deutschland weggegangen.

01:49:10: da muss man sich fragen was soll denn das Deutschland in zwanzig Jahren sein?

01:49:14: Und darüber mache ich mir Gedanken und große Sorgen und ich glaube wenn jetzt nicht dringend etwas geändert wird dann wird in zwante jahren Deutschland ein Land sein dass wir nicht mehr wiedererkennen werden.

01:49:24: Ja,

01:49:25: das sind wirklich auch schöne Schlussworte.

01:49:28: Also vielen Dank für diese Offenheit!

01:49:30: Bitte nicht damit aufhören.

01:49:32: So viele Briefe schreiben wie es notwendig ist so oft.

01:49:34: Markus Lanz hat aber fair und Co.

01:49:36: besuchen wie es notwendig ist.

01:49:38: Danke dass du dich machst und dich da aufreibst.

01:49:41: Denkt daran Resilienz ist wichtig auch um nicht mit fünfundsechzig tot umzufallen wenn man so viel aufgeregt hat.

01:49:46: also bitte behalte dir die auch bei.

01:49:48: Die Wahrheit bleibt die Wahrheit Oder richtig bleibt richtig, auch wenn es vielleicht der falsche ausspricht.

01:49:53: Vielleicht sollte man sich auch mal ein bisschen da orientieren.

01:49:55: Vielleicht auch ein bisschen weniger Social Media-Liebepolitiker und ein bisschen mehr arbeiten.

01:49:58: Das wäre glaube ich auch etwas... Da werde ich ziemlich viel zugeschwemmt.

01:50:02: Dafür ist ja auch viel Budget, auch hundert Millionen habe ich gelesen.

01:50:04: Dafür dass Social Media Videos zusammengeschnitten werden.

01:50:08: Noch zwei drei kurze Fragen!

01:50:10: Und dann sind wir auch durch.

01:50:11: die muss ich einfach noch stellen.

01:50:12: Ihr interessiert mich.

01:50:14: Sag mal welches Parfum trägst du heute?

01:50:16: Heute trage ich Greed-Aventus

01:50:18: Das habe ich mir gedacht.

01:50:18: Aber

01:50:19: ich trage Aventus absolut, das ist eine ein bisschen intensivere Variante.

01:50:23: Ich hoffe dass es nicht zu stark ist aber mag ich sehr gerne.

01:50:27: Das heißt

01:50:28: da ist der Anteil besonders hoch?

01:50:30: Das Parfumanteil höher und zum Beispiel die Ananas Sequenz die im Duft enthalten ist ein bisschen stärker ausgeprägt abgewandelt von Aventus, er hat die gleichen Grundingredients.

01:50:43: Aber es gibt ein paar Themen, die ein bisschen stärker ausgeprägt sind und deswegen ist das eigentlich eine komplett andere Duft.

01:50:48: Okay ich hatte schon den Philipp Burkhards gefragt aber hier habe ich noch mal jemanden da.

01:50:51: ihr kennt euch ja auch?

01:50:52: Ja

01:50:52: wir kennen uns gut.

01:50:53: Vielen schönen Grüße!

01:50:55: Wie trägst du Parfüm auf?

01:50:56: der Philipp hat nämlich gesagt er sprüht in die Luft und tanzt darunter.

01:51:00: Das fand ich sehr schön rein bildlich auch gesprochen.

01:51:02: Ist ja auch ein gut aussehender Mann.

01:51:03: wie machst du das denn?

01:51:05: Ja, also ich sehe nicht so gut aus wie Philipp Birkholz für

01:51:07: uns.

01:51:07: Niemals!

01:51:08: Aber es ist richtig... Es gibt Menschen die immer noch dem alten Glauben verhaftet sind und man müsste das auf die Puls... A dann auf Sprün oder auf die Haut direkt auftragen.

01:51:19: In der Regel sind Haare und Kleidung der beste Dufträger, und Philipp ist absolut richtig!

01:51:26: Wenn man Duft aufsprüht, sollte man entweder so viel sprühen, dass man darunter tanzen kann... Man kann ihn aber aus einer gewissen Entfernung auf der Haut, den Haaren, dem Körper auftragen, aber niemals direkt sprünen.

01:51:38: Und eins, auf gar keinen Fall tun absolute Totsünde was da Leute machen, anfangen den Duft auf den Handflächen oder an der Haut gegenseitig zu verreiben.

01:51:49: Das erzeugt Hitze und Hitze für einen frisch aufgesprühten Duft, verändert die Duftmoleküle und dann riecht der Duft anders.

01:51:55: also einfach einwirken lassen und breitflächig auftragen.

01:52:00: ja

01:52:01: Siehst du, da haben wir unseren Live-Hack auch noch.

01:52:02: Ich guck mal auf die Uhr und meine Fresse zwei Stunden haben wir jetzt schon geschafft.

01:52:05: Wunderbar!

01:52:05: Für mich jetzt noch zwei Stunden länger gehen können.

01:52:07: Udo, tausend Dank dafür, dass du hier warst.

01:52:09: ganz viel unternehmerischer Erfolg.

01:52:10: Ich glaube mit den Gebrüdern Heinemann hast du dir einen wahnsinnig guten Partner ausgesucht.

01:52:14: Ja, sehr happy.

01:52:14: Hatte mein Oma mehr Podcast gehört, hat mir im Wahnsinn einen Eindruck auf mich hinterlassen.

01:52:18: Tolles Unternehmen.

01:52:19: Vielen vielen vielen dank.

01:52:21: Und ich hoffe bis ganz bald, dass wir uns mal wieder sein.

01:52:23: Sehr gerne.

01:52:23: Vielen Dank für die Sessionen.

01:52:25: Das hat mir wahnsinnigen viel Spaß gemacht bei euch.

01:52:27: Bei dir?

01:52:28: Danke fürs Gespräch.

01:52:29: Sehr sehr gern Wenn es euch genauso gut gefallen hat wie mir, dann bitte kommentieren, liken, followen.

01:52:34: Wir nehmen auch negative Kommentare viel lieber, aber natürlich gute!

01:52:37: Vergesst nicht, Mittwoch ist und bleibt Mittelstarztag.

01:52:39: Ich wünsche euch eine wahnsinnig erfolgreiche Woche

01:52:41: und sage bis bald.

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