Dank Search Fund zum Miethallen-König Europas | Till Bossert von Herchenbach Industrial Buildings

Shownotes

3.000 Firmen analysiert, eine gekauft

Till Bossert von Herchenbach Industrial Buildings bei Mittelstars

Till Bossert ist dieses Mal bei den Mittelstars zu Gast und hat einen ungewöhnlichen Weg ins Unternehmertum gewählt. Statt selbst zu gründen, suchte er gezielt nach einem bestehenden Unternehmen. Rund 3.000 Firmen analysierte er, etwa 300 Unternehmer traf er persönlich. Am Ende kaufte er über einen Search Fund Herchenbach Industrial Buildings und wurde vom Berater zum mittelständischen Unternehmer.

Als Till 2015 bei Herchenbach Industrial Buildings einstieg, hatte das Unternehmen rund 20 Mitarbeiter. Heute sind es etwa 150 Mitarbeiter und Herchenbach betreibt rund 1.000 Miethallen in Europa. Das Geschäftsmodell folgt dem Prinzip Warehouse as a Service. Modulare Lagerhallen und Industriehallen werden auf dem Grundstück des Kunden innerhalb weniger Tage aufgebaut, vermietet und bei Bedarf wieder abgebaut. Rund 400 bis 500 Hallen bewegt Herchenbach jedes Jahr.

Im Mittelstars Podcast erzählt Till, wie ein Search Fund funktioniert, wie man unter Tausenden Unternehmen die richtige Firma für eine Übernahme findet und wie sich ein Unternehmenskauf mit Investoren und Fremdkapital finanzieren lässt. Dabei spricht er offen über Unternehmensnachfolge im Mittelstand, Wachstum und die Fehler, die er nach der Übernahme selbst gemacht hat.

Im Podcast spricht Till über:

  • Wie er rund 3.000 Unternehmen analysierte und 300 Unternehmer traf, bevor er Herchenbach übernahm.
  • Wie ein Search Fund funktioniert und warum er diesen Weg statt einer klassischen Unternehmensgründung gewählt hat.
  • Wie sich ein Firmenkauf mit Investoren, Banken und Fremdkapital finanzieren lässt.
  • Wie aus rund 20 Mitarbeitern etwa 150 Mitarbeiter und aus einem regionalen Unternehmen ein europaweit tätiger Anbieter wurde.
  • Warum Warehouse as a Service und modulare Industriehallen ein besonderes Geschäftsmodell sind.
  • Welche Fehler Till nach der Unternehmensübernahme gemacht hat und was er heute anders machen würde.
  • Warum Vertrauen, Verantwortung und Fokus für ihn entscheidende Grundlagen guter Führung sind.
  • Warum ein Unternehmen so organisiert sein sollte, dass es auch ohne die permanente Anwesenheit des Chefs funktioniert.

Till spricht offen über die Realität hinter einer Unternehmensübernahme und darüber, warum es nicht reicht, eine gute Firma zu kaufen. Erst danach beginnt die eigentliche Arbeit mit Führung, Wachstum, Digitalisierung und der Weiterentwicklung des Geschäftsmodells.

Eine Folge für alle, die wissen wollen:

  1. Wie man Unternehmer wird, ohne selbst ein Unternehmen zu gründen.
  2. Wie Search Funds und Unternehmensnachfolge im deutschen Mittelstand funktionieren.
  3. Wie man eine Firmenübernahme finanziert und ein bestehendes Unternehmen anschließend skaliert.

Eine spannende Folge über Unternehmenskauf statt Neugründung, Unternehmensnachfolge und die Frage, wie aus einer Übernahme langfristig erfolgreiches Unternehmertum entsteht.


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Transkript anzeigen

00:00:00: Wir haben dieses Unternehmen gekauft, wie gesehen.

00:00:02: Transparent, ehrlich, superstraight.

00:00:04: Ein, zwei Stunden hat er uns die Firma vorgestellt und am Ende schreibt er eine Zahl aus Papier.

00:00:08: Das ist die Zahl, die will ich haben.

00:00:10: Ist mir egal, wie du es rechnest?

00:00:11: Das möchte ich für dieses Unternehmen

00:00:12: haben!

00:00:12: Habt ihr zu diesem Preis gekauft?

00:00:14: Wir haben zu diesem Preis gekauft... Ach kommon!

00:00:16: Ja, wir haben zu diesen Preisen gekauft!

00:00:29: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge mit den Stars, mein Name ist Markus Seidel.

00:00:33: Und heute zu Gast ist der Till Bossard, da steckt das Boss quasi schon im Namen drinne und er ist der CEO von der Herrschenbach Industrial Buildings.

00:00:39: Was macht diese Firma überhaupt?

00:00:41: Tausend Miethallen in ganz Europa betreibt diese aber viel spannenderes wie Erzdemunternehmen gekommen ist weil er hat es nicht gegründet, er hat sie über einen Search Fund akquiriert.

00:00:50: Drei Tausend Unternehmen hat er sich dafür angeschaut, drei Hundert Unternehmer getroffen.

00:00:54: Zum Schluss ist es das geworden!

00:00:55: Das heißt wir werden diesen Podcast erfahren wie du dein eigenes Unternehmen findest ohne selber gründen zu müssen.

00:01:00: Herzlich Willkommen!

00:01:01: Vielen Dank für die Einladung.

00:01:02: Schön dass Du hier bist.

00:01:04: Kannst ein bisschen was zu dir privat erzählen?

00:01:05: Ja, sehr gerne.

00:01:07: Also Dülbosa in meinem Namen ich bin ein forty-Jahre alt jetzt auch schon ging noch doch schneller als erwartet.

00:01:13: Ich bin gebürtig aus dem schönen Badener Land aus Karlsruhe Wohn heute in München verheiratet zwei Kinder sechsjähriger Sohn vierjährige Tochter.

00:01:22: Wie erklärst du deiner Oma, was Herr Schonbach macht?

00:01:25: Oh je oh je.

00:01:26: Da muss man immer bei den einfachen Dingen anfangen.

00:01:28: Am Ende ist es, wir vermieten Lagerhallen.

00:01:30: Ich glaube da kann jeder etwas damit anfangen und das kriegt jeder hin.

00:01:35: Das Spannende an der Firma ist eben dass wir die Lagerahlen nicht nur verkaufen sondern auch vermieten und auf dem Grund unserer Kunden errichten.

00:01:44: Okay!

00:01:45: Das heißt ich habe ein Grundstück.

00:01:46: Ja.

00:01:46: Ich brauche jetzt warum auch immer eine Lagerhelle.

00:01:48: Drei Hundert bis dreitausend Quadratmeter und sage zu euch, stellt mir die jetzt bitte es soon as possible hierhin.

00:01:54: Ganz genau!

00:01:54: Ihr kümmert euch in dem gesamten Prozess vom Bauantrag bis hin zum Aufbau dieser Lagerhalle... ...und ich miete auf meinem eigenen Grundstück die Lager-Halle von euch.

00:02:03: Und wenn

00:02:03: ich sie nicht mehr brauche dann kommt ihr und baut mir die wieder ab?

00:02:05: Ganz genau so läuft das.

00:02:09: Das Spannende an der Geschichte ist dass es eben ein modulares System ist.

00:02:12: also wir sind auch hier wieder nicht im Individualbau unterwegs sondern wir sind bei einem Modulbauten und man kann sich das so vorstellen.. Es ist ein bisschen wie ein Legosystem Wir zerlegen die Halle in Einzelteile, packen sie auf ein Truck, fahren damit an den Ort der Erstehung hin und dann wird das Ding aufgebaut.

00:02:27: Und es geht relativ schnell!

00:02:28: Also so eine Halle wie du vorhin gesagt hast, wenn man es um ein Fünfhundert Quadratmeter Halle, sechshundert, das machen wir in drei vier Tagen, wird ihr aufgebaut.

00:02:34: Also Lagerhalle SS Service quasi?

00:02:35: Lagerhaler

00:02:36: SS Service oder wie wir das nennen, Warehouse SS Service.

00:02:39: Und bei dem SS Service, du hast jetzt schon das böse Wort Baugenehmigung mit den Bund genommen.

00:02:43: Das ist eines der Themen natürlich ein wichtiges Thema.

00:02:45: Wir bauen im Jahr vier Fünfhundert Hallen auf.

00:02:48: Dementsprechend machen wir auch sehr viele Baugenehnigungen.

00:02:51: Vier

00:02:51: Fünf-Hunderte Hallen im Jahr baut ihr auf!

00:02:53: Das ist immer mit Baugenehrigung.

00:02:55: Das

00:02:55: ist in der Regel mit Baugenehmigung und in aller allermeisten Fällen Deutschland braucht man eine Baugenehigung ab sechs Monaten und wir machen das nicht nur in Deutschland sondern ganz Europa.

00:03:04: Wie viele Mitarbeiter habt ihr?

00:03:05: Hundertfünfzig Mitarbeiter, keine Produktion.

00:03:08: Wir sind komplett outgesourced.

00:03:09: Keine Montage?

00:03:10: Nein, keine Montagen.

00:03:12: Kein

00:03:12: eigene Montage-Mitarbeiter.

00:03:14: Wir haben Montageteams mit denen wir zusammenarbeiten über dreißig Stück in ganz Europa.

00:03:18: Ich wusste nicht dass es dieses Geschäftsmodell gibt.

00:03:21: Das ist total krass!

00:03:21: Hab ich noch nie vorher gehört.

00:03:23: Ja vielleicht hast du das Thema Leichtbauhalle schon mal gehört.

00:03:25: Auf jeden Fall

00:03:25: Das, das schon.

00:03:26: Erkaufen!

00:03:27: Also Leichtbauhalle kenne ich irgendwie als relativ günstiger Quadratmeterpreis, Sandwich-Paneele, Metallständerwerk, Fundamente gießen und

00:03:34: Co.,

00:03:34: aber da kommen wir später drauf.

00:03:35: Das müsst ihr ja alles... Ihr arbeitest manchmal ohne Fundamente?

00:03:38: Erdnägel?

00:03:38: Nicht immer, genau.

00:03:41: Dass man auf seinem eigenen Grundstück quasi in der Halle mieten ließen kann über so vier Jahre auch hinweg.

00:03:45: Ja.

00:03:45: Das finde ich total gigantisch.

00:03:47: Aber viel, viel spannender ist ja eigentlich wie du zum Unternehmen gekommen bist weil du bist ja nicht... das ist natürlich deine Familie.

00:03:53: Du hast das Unternehmen nicht gegründet.

00:03:55: Wichtig Das mir vorhin auch verraten, du kommst nicht mal aus dem Unternehmerhaushalt.

00:03:58: Seine Eltern waren eher Mittelschicht

00:04:01: verabendet?

00:04:02: Ja genau ich hab meinen.

00:04:03: Vater war verbeamtet, meine Mutter angestellte bei einer großen Versicherung.

00:04:07: Ich finde das ja immer spannend, ich fragt das auch im Bewerbungsgespräch immer was die Eltern gemacht haben damit man so eine Vorstellung davon bekommt über was wurde eigentlich am Ess-Tisch geredet?

00:04:15: also was waren die Themen?

00:04:16: und Tja, aber was wurde bei uns geredet?

00:04:18: Viel Schule.

00:04:20: Weil mein Vater in der Schulverwaltung tätig war und dann wurde viel politisiert muss ich sagen.

00:04:24: Also eine sehr politische Familie.

00:04:28: Ich würde sagen eine ganz gute Grundvoraussetzung für die Interaktion mit Menschen generell gegeben.

00:04:33: also mir ist nichts menschliches fremd.

00:04:35: Wir haben hier ganz viele... Tolle Unternehmer aus Lehrerhaushalten.

00:04:39: Steff zieht sich durch den Roter Faden, ich kann nicht sagen warum.

00:04:41: das lustig weil teilweise lassen die auch zu Aussagen hinreißen.

00:04:43: so bei uns am Tisch wurden andere Sachen besprochen als heute.

00:04:46: also komplett andere Welt aber ist schon witzig.

00:04:48: viel Politik gehört auch in die Familie und gehört auch an die Gesellschaft.

00:04:50: müssen wir viel mehr machen?

00:04:51: absolut also.

00:04:53: von daher aber dann klassischer Weg.

00:04:55: du warst ja noch Unternehmensberater

00:04:57: genau also.

00:04:57: ich habe in der Universität in Karlsruhe Wirtschaftssicherheit studiert also im KIT Und hab während dem Studium eigentlich so die klassischen Themen viel bei Automobilherstellern und Zulieferern Praktika gemacht.

00:05:08: Hab dann aber nach dem Studiom gesagt, ich würde mir gerne ein bisschen mehr in eine Lernphase einsteigen und möglichst viele Dinge sehen... ...und da war der Einstieg in Unternehmensberatung der richtige Weg.

00:05:18: Habe dann die klassische Tour gemacht, hat mich bei allen beworben.. ..und dann hat es bei ein paar geklappt und ich habe mich für Oliver Weimann entschieden.

00:05:24: Und wenn man sich das rechnen muss, bin ich dort

00:05:29: angefangen!

00:05:29: Warst du es ja nicht so lange ausgehalten?

00:05:31: Nee, Moment.

00:05:32: Das war so ein

00:05:33: ... Okay!

00:05:34: Aber auch vier Jahre denn,

00:05:34: ne?!

00:05:35: Ne zwei Jahre, weil ich zwei Jahre nach dem Unternehmens-Gesucht habe und ja... Ich hab's nicht so alt oder lang ausgehalten.

00:05:40: Ich weiß noch gar nicht ob ich jetzt einen richtig guter Unternehmsberater war.

00:05:43: Ich glaub' ich hab dann super Rüstzeug mitbekommen.

00:05:47: Super spannend.

00:05:47: aber ich hab schon gemerkt.. Ich weiß gar nicht, ob ich da so furchtbar gut damit bin.

00:05:51: Und ich muss das wissen, weil meine Frau ist Unternehnensberaterin.

00:05:54: Da weiss ich wie eine gute Unternehlensberaterin ist.

00:05:58: Okay, so jetzt hast du die Unternehmensberatung angeschaut.

00:06:00: Hast dann den Vorteil.

00:06:01: bei der Unternehensberation kann man meist ins Innere von Unternehmen reinschauen und Dann gibt es hier viele Unternehnensberater die auch mal quasi wechseln wollen und sagen wollen ich will in Charge sein das ist ja nicht ganz ungewöhnlich.

00:06:11: nur die Methodik Search Fund das hatte ich ja schon vorgespricht.

00:06:14: Ich kann mich fast völlig umbeleckt rein aber sagt für mich ist so search fund Leute suchen unternehmen so private equity irgendwie ein kleiner.

00:06:21: Und er sagt dass zu dem moment mal search fand ist eine methodik.

00:06:24: und da hast du mir das thema erklärt.

00:06:26: Da ich das super spannend finde und du ja auch genauso zu diesem wahnsinnig tollen Unternehmen gekommen bist, kannst du das mal erklären wo das herkommt was deine Ursprünge hat?

00:06:32: Ja mach' ich sehr gerne.

00:06:33: Ich versuch auch den Anteil Anklizismen auf einem Minimum ruder zu dampfen!

00:06:39: Genau also... Was ist ein Search Fund?

00:06:41: Also ein Search fund.

00:06:43: bei einem Search fund macht sich einen meistens junger Professional oder ein junger meistens aus Unternehmensberatung oder Investmentbank macht sich auf den Weg und sagt ich würde gerne ein Unternehmen kaufen ein Unternehmen erwerben.

00:06:57: Und um das zu tun, versammelt eher eine Gruppe von Investoren um sich herum, viele davon mit Unternehmerhintergrund und diese finanzieren ihm die Suche nach diesem Unternehmen.

00:07:09: Denn?

00:07:09: In Suchphase!

00:07:10: Erst

00:07:10: mal die Suchen.

00:07:10: Genau, denn gute Unternehmen – also wir können uns darüber unterhalten was sind gute Unternehmen?

00:07:14: aber es dauert in der Regel Zeit, um ein solches Unternehmen zu finden und in dieser Zeit finanziert genannte Investorengruppe finanziert den jungen Unternehmer vor mit einem Betrag von ich sage mal so fünfhundert sechshunderttausend Euro.

00:07:29: das reicht für zwei Jahre.

00:07:30: Suche gehälter Praktikanten die due diligence ist sehr teuer.

00:07:34: also wenn man so ein Unternehmen kauft und dass es das Budget, das man hat für ungefähr zwei Jahre umso ein Unternehmen zu finden.

00:07:41: Okay, das heißt die Leute, die da in Summe sind zwanzig dreißig Investoren.

00:07:44: Das heißt jeder macht ein Ticket.

00:07:47: zwanzigt dreißzigtausend Euro irgendwie?

00:07:49: Die glauben

00:07:50: zu dem Zeitpunkt schon an dich du hast sich davor gestellt und die sagen wir wollen dass derjenige ein Unternehmen findet und es führt Und jetzt bezahlen wir Ihnen zwei Jahre lang dafür, Ihnen und ein ganz kleines Team das richtige Unternehmen zu finden.

00:08:01: Ja da ist eine Menge Vorschussvertrauen natürlich mit dabei.

00:08:03: also du kannst dir vorstellen als wir das damals gemacht haben.

00:08:05: ich habe es auch nicht alleine gemacht.

00:08:06: Ich hab' das gemeinsam mit einem Kollegen gemacht den ich bei Oliver Wyman kennengelernt habe.

00:08:09: Wir haben damals die Runde gemacht Du machst so ne Zweikreuz-Zweimatrix Du sagst eigentlich okay Also was sind Leute die ich kenne?

00:08:15: Und Leute die das Search Fund Modell kennen?

00:08:16: Und im Optimalfallfest machst du... die das Search Fund-Modell und mich kennen, da war die Anzahl halt null.

00:08:22: Dementsprechend sind wir dann irgendwann sehr stark zu diesen Search Fund Investoren gekommen.

00:08:27: Da gibt's eine relativ große Investorenlandschaft in den USA aber mittlerweile auch in Europa.

00:08:31: Aber es ist natürlich viel Vorschussvertrauen dabei weil am Ende die Leute sagen müssen okay der Typ ich glaube dass er nicht nur diese Suche was ja eher so ein allerlytischer Prozess ist sondern dass der halt auch später Unternehmer werden kann.

00:08:41: Genau!

00:08:41: Ihr beide kamen von der Unternehmensberatung.

00:08:43: Ich gehe davon aus Dann gibt's erstmal, es ist ein Softlending aber ihr habt deutlich weniger verdient als in der Unternehmensberatung diesen zwei Jahren.

00:08:50: So jetzt steht ihr da mit einem Budget von fünf, sechs oder tausend Euro und du musst jetzt irgendwie zu den Unternehmen kommen.

00:08:54: Geht wahrscheinlich nicht zur IHK-Unternehmerbörse umzusuchen sondern wie läuft so'n Prozess?

00:08:59: Ja das ist wirklich ganz spannend also wesentlich mal Unterschied zwischen zwei... Zwischen zwei Ansätzen.

00:09:04: Es gibt einen proprieteren Ansatz, also das was ich selber an Möglichkeiten kreiere oder Möglichkeiten deals die ich finde und ganz normales M&A Brokerage.

00:09:13: Also man geht so diesen M& A Broker hin, gibt es auch in diesem Mittelstandssegment, gibt's ja auch sehr gute.

00:09:17: aber das Thema ist ja dass man als erstmaliger Käufer meistens nicht den besten Zugriff auf so ein Assert haben wird.

00:09:26: Das heißt der M& a Broker hat jetzt auch nicht den allergrößten Anreiz dir Zwingend zu geben.

00:09:30: Weil andere

00:09:31: schon die Bankenkontakt haben, die können auch vielleicht kleine

00:09:33: Family Offices oder kleine PE-Fans.

00:09:35: also das heißt da ist der Wettbewerb ist da einfach größer.

00:09:38: Also was ist der Weg?

00:09:39: Der Weg ist der proprietary Weg.

00:09:41: Was heißt jetzt proprietary?

00:09:43: Was man macht ist... Man setzt einen Funnelprozess auf.

00:09:47: wir haben Datenbanken angezapft.

00:09:50: Ist doch vielleicht so als kleiner Tipp für die Search Fund am besten Studenten einstellen, die Zugriff von Universitäten haben auf große Unternehmensdatenbanken.

00:09:57: Die sind nämlich relativ teuer.

00:10:00: und dann haben wir eine Longlist erstellt und haben gesagt, wir schreiben diese Unternehmen tatsächlich an.

00:10:07: Das heißt, wir haben Briefe geschrieben!

00:10:09: Okay, nur für mich.

00:10:10: Die Art und Weise.

00:10:11: ihr wisstet schon welche Art der Geschäftsmodelle ihr sucht?

00:10:14: Weil ihr hattet ja gesehen was gut skanierende Geschäfts-Modelle sind.

00:10:17: Ihr seid also reife Unternehmen die bewiesen haben dass sie Geld verdienen.

00:10:21: Also das Geschäfts Modell stimmt.

00:10:23: Richtig!

00:10:23: Die sind alle Running und Verdienengeld profitabel.

00:10:26: Am besten natürlich Acid Light weil wenig Gebäude eigentlich wenig Autos wenig Dinge die du im Betrieb bringen musst Industrieanlagen Wer eigentlich so ein Saasunternehmen, Softwareunternehmen wäre total super.

00:10:38: Wir hatten auch

00:10:38: vielfach gekauft mit dem Search Fund ja.

00:10:40: Okay alles klar.

00:10:41: also ihr habt einmal definiert was suchen wir eigentlich.

00:10:42: dann habt ihr die Firmen euch dazu rausgesucht und dann habt Ihr Briefe verschickt?

00:10:46: Dann

00:10:46: haben wir Briefen geschrieben genau weil unser Ansatz war ich möchte nicht zehn Unternehmen kaufen ich will nur einen Unternehmen kaufen.

00:10:51: das heißt dass der der ansatz ist möglichst persönlich und sodass derjenige den mich diesen den ich da auf den ich dazugehe ein möglichst hohes Anreiz hat, mit mir einen weiterführenden Gespräch zu machen.

00:11:04: Und was wir gemacht haben ist... Ein sehr personalisierten Anschrieb, also es gab einen Anschreiben.

00:11:09: Immer so Building Blocks.

00:11:10: wir haben das dann auch mit Textmarker markiert dass man gesehen hat da arbeitet einer im Dokument drin.

00:11:15: Dann war's auch ein guter Schweizer Umschlag, richtig schöner fünf Franken-Umschlag Hand angeschrieben.

00:11:23: Dann hatten wir umso'n bisschen das Thema Kredibilität, hatten wir den Handelsblattartikel den wir lanciert hatten.

00:11:29: als wir hatten damals Wir sind auf dem Handelblatt Redaktör zugegangen der gesagt hätte dieses Search von Thema ist ja super spannend habe ich nie gehört.

00:11:34: Damals noch viel unbekannte hat dann ein Artikel geschrieben, den haben wir ausgedruckt und beigelegt.

00:11:38: Und mein dameniger Geschäftspartner kommt aus Basel.

00:11:42: Dann haben wir einen Cookie, ein Barsler Leckerly heißt es.

00:11:45: Der Schweizer

00:11:46: Schock.

00:11:47: Ja, der Schock ist so ähnlich!

00:11:49: Aber was halt toll ist, das ist flach und man kann's in so'n Brief reinlegen.

00:11:52: Und dann haben wir die Dinger verschickt am Donnerstagabend.

00:11:55: Also wir haben immer geschaut dass wir so fünfzig bis siebzig Briefe pro Woche raushauen.

00:12:00: Das muss der ganze Rechercheprozess darauf ausgelegt werden.

00:12:03: an die Privatadresse.

00:12:05: Weil, die Vorstellung war ... Moment!

00:12:06: An die Privatadresse der Unternehmer?

00:12:08: Nicht an die Firmenadresse?

00:12:09: Nee, wenn wir sie hatten, kann

00:12:11: man ja ... Handelsregister gescannt

00:12:13: ganz genau und dann haben wir das in die Privadadresse weil die Vorstellungen waren immer da gibt es jetzt den.

00:12:17: also der sitzt jetzt am Samstagmorgen ist jetzt gerade Familienfrühstück und dann gehend Sohn oder Tochter geht zum Briefkasten und holt die Post raus Und dann kommt so ein Umschlag und er ist einfach Der muss auffallen, der muss anders sein sehr gut funktioniert.

00:12:32: Also da hatten wir wirklich Rückmeldekwoten, fünfzehn-zwanzig Prozent natürlich alles dabei also von Leuten du spinnst ja wohl.

00:12:39: Aber halt auch ganz viele Leute die halt dieses diese unternehmerische Initiative gesehen haben und gesagt haben hey ist jetzt vielleicht nicht der richtige Moment aber ich treffe mich mal auf den Kaffee mit den Jungs.

00:12:49: Und dann haben wir in der Zeit hundert zweihundert Gespräche geführt.

00:12:52: Wir saßen damals aus der Schweiz raus gemacht am Zürcher Hauptbahnhof und jeder Schweizer Unternehmer vor allem der was auf sich hält ist einmal im Monat in Zürich und war das total Total easy, kommen wir treffen uns da mal und trinken einfach mal einen Kaffee.

00:13:03: Und später sind wir dann in Deutschland unterwegs gewesen... Ach ihr habt

00:13:05: sie erst in der Schweiz gesucht?

00:13:06: Wir haben es erst in den Schweiz gesuchten.

00:13:07: Genau!

00:13:08: Und dann haben wir erweitert den Suchradius auf Deutschland.

00:13:11: Okay.

00:13:12: Und so haben wir diese Leute kennengelernt.

00:13:13: Also wahnsinnig spannende Geschäftsmodelle.

00:13:15: Wahnsinnig spannend, also wirklich alles mit dabei.

00:13:17: aber du hast recht es sind keine Restrukturierungscases sondern man sucht grundgesunde Unternehmen.

00:13:22: das muss ja auch so sein weil derjenige der da reingeht er hat ja nicht die Erfahrung die operative Erfahrungen diese braucht um so ein Unternehmen zu leiten.

00:13:29: und dass Unternehmen müssen bisschen Sicherheit mitbringen.

00:13:32: okay Jetzt habt ihr ja viele, viele Leute getroffen.

00:13:36: Viele Unternehmer auch getroffen.

00:13:37: es muss ja auf der persönlichen Basis eigentlich wahnsinnig gut matchen oder?

00:13:41: Ja ist ja schon so du kaufst ja meistens ein Lebenswerk und du kauft etwas was einen ganz, ganz hohen emotionalen Wert für die leute hat Und irgendwann als Klicke machte da war so eine oder hatte dir wirklich so vier fünf sechs sieben esse zum schluss und war zeitgleich in verhandlungen dann auch das

00:13:55: ist so.

00:13:56: ja also über diesen zeitraum.

00:13:57: Also wir haben die suche begonnen im sommer.

00:13:59: two tausend dreizehn Die firma herrchenbach gekauft haben wir im Frühjahr, zwanzig fünfzehn.

00:14:05: Wir waren sicherlich anderthalb Jahre in diesem Prozess unterwegs und wir hatten in verschiedenen Stadienunternehmen also am Anfang dann trifft man mal jemanden, da kriegt man mal Zahlen irgendwann das machst du Vertraulichkeitsvereinbau eine Schosse der Zahlen sieht von außen gut aus aber wenn ihr dann unter die Motorhaube schaust schwierig.

00:14:23: Die muss ich ja alle schauen lassen.

00:14:26: Das ist dann schon im zweiten, dritten Gespräch.

00:14:28: Irgendwann baut man das Vertrauen dann auf und man lernt natürlich auch wahnsinnig viel über Menschen.

00:14:32: Es gibt den Unternehmer der sagt ja ich möchte jetzt einfach mal eine Bewertung haben.

00:14:36: Ist ganz spannend!

00:14:37: Ich lad mir die zwei Vögel hier mal ein und lass mir mal bisschen die Zahlen auswerten.

00:14:43: und dann gibts Leute, die einfach nur quatschen wollen.

00:14:45: aber irgendwann merkst du du triffst da richtig richtig spannende so wie du hier die ganzen spannenden Leute dir an der Wand hast.

00:14:51: Du triff wahnsinnige spannende Charaktere.

00:14:55: Das ist, was du schon gesagt hast.

00:14:56: Also dieses Thema Vertrauen und diese Authentizität ich glaube das ist die Grundvoraussetzung weil jedes von diesen Unternehmen hat so einen eigenen Twist.

00:15:04: es gibt ja nicht die perfekte Geschichte.

00:15:06: Du hast immer der eine hat vielleicht keine Ahnung irgendwie ein Bereich der nicht so gut läuft oder Es gibt immer irgendetwas was ein bisschen ein Twist an so einem Unternehmen ist.

00:15:13: Und du musst dir die Zeit nehmen und dich auf dieses Thema Einlassen und das verstehen weil sie sind ja nicht vorbereitet.

00:15:19: das ist jetzt kein M&A Broker.

00:15:21: vorher drüber gegangen hat das überall gepolished.

00:15:24: Du sprichst denjenigen

00:15:24: an.

00:15:25: Die haben die Zahlen noch nicht vorbereitet, die habt ihr komplett aus der Kalten erwischt.

00:15:27: Der wusste ja bis zu dem Zeitpunkt gar nicht, dass sein Unternehmen vielleicht verkaufen kann

00:15:31: und

00:15:31: dann auch.

00:15:31: Ganz genau.

00:15:32: Und du begleitest

00:15:33: ihn in dieser Phase also diese Erkenntnisphase und viele von den Unternehmern haben ja dann auch schon eine Story hinter sich.

00:15:38: Keine Ahnung, wollten vielleicht an die Familie übergeben hat nicht funktioniert.

00:15:41: Wollten vielleicht an Strategen verkaufen, an Private Equity wollen sie nicht verkaufen?

00:15:45: Also da gibt es ganz viele Gründe.

00:15:47: aber... Noch mal, ich möchte nicht hunderte von Unternehmen kaufen.

00:15:51: Es muss nur das eine sein und der eine dem muss halt sagen hey Ich finde den Typ eigentlich echt klasse in mit dem mit dem würde ich jetzt gerne dass irgendwie über die bühne bringen.

00:15:58: da habe ich ein gutes Gefühl für meine Mitarbeiter Die glaubt er kriegt es irgendwie hin.

00:16:02: ich hab vorhin überlegt warum es fünf sechshundert tausend Euro kostet.

00:16:04: aber wenn du so reise kosten dd kosten briefpapier

00:16:08: teuren umschläge die

00:16:10: teuren Umschläge genau selbst von euer gehaltes nicht aufriss.

00:16:13: ne das ist schon Hart, weil du ja für manche Sachen brauchst du auch externe.

00:16:17: So eine Text- oder Financed Idee könnt ihr ja nicht mitmachen.

00:16:20: Wenn du das richtig machen willst, du willst ne Bankfinanzierung aufsetzen die Bank hat gewisse Anforderungen.

00:16:24: da kannst jetzt auch nicht gerade in den Feldwald Wiesensteuerberater nehmen.

00:16:27: es muss schon alles sauber sein und dann also auf der Execution ist es halt schon sehr professionell.

00:16:33: Es ist so wie ein... Kleiner PE-Fund halt auch kaufen würde.

00:16:36: Ja, und eigentlich bereitet ihr den Verkaufsprozess mit vor?

00:16:39: Weil die Zahlen müssen ja in Ordnung sein.

00:16:41: um zum Schluss auch mit der Bankenfinanzierung.

00:16:42: Und guck!

00:16:43: Eigentlich bereitet Ihr mit dem Unternehmer zusammen das Unternehmen auf dem Verkaufer was früher darauf gar nicht vorbereitet

00:16:47: war.

00:16:47: Ganz genau

00:16:48: Herrschenbach klingt erst mal nach einem Familienunternehmen.

00:16:52: Wie ist das überhaupt?

00:16:53: Auf wen seit ihr da getroffen, was war das für ein Typ.

00:16:56: Ja es ist lustig weil hier ist jetzt fast schon dieses Herrschenbach.

00:16:58: also der Rheinländer sagt ja auch Herrschendbach.

00:17:02: Also die Herrchenbach ist über hundert Jahre alt, also war ein Familienunternehmen wurde drei Generation in der Familie tatsächlich auch entwickelt und größer gemacht.

00:17:14: vom fokus her wie so oft bei diesen unternehmen ist ein bisschen gemixt.

00:17:17: also die kamen eher so aus dem eventbereich.

00:17:20: es gibt alte fotos.

00:17:21: wir haben zu hundert jahr feier die war nennst du tge gründet als in zwei tausend vier zwanzig.

00:17:26: wir haben dann.

00:17:27: Man hat alte Fotos rausgesucht und da sieht man dann so große Holzveranstaltungszelte, noch wirklich aus dem Krieg usw.

00:17:34: Und auch in der Nachkriegszeit.

00:17:36: Die haben sich in diesem Veranstaltungenbereich, Event-Bereich getummelt... Also sie haben

00:17:40: schon immer temporäre Bauten errichtet?

00:17:42: Ich

00:17:42: glaube das ist es genau!

00:17:43: Das ist auch spannend weil diese Industrie, die wir sind, dieses Thema Leichtbauhallen, das hat sich entwickelt aus dem Eventbereich.

00:17:50: Früher war der Werkstoff Holz und später kam dann der Werkstoff Aluminium Und weil Aluminium hat einige tolle Eigenschaften.

00:17:56: Das ist ja wahnsinnig arbeitsintensiv, der

00:17:59: Aufbau.

00:17:59: Total!

00:17:59: Ich bin wie gesagt Wahlmünchner.

00:18:01: also wenn ich immer auf dem Oktoberfest bin... Unweigerlich wandert der Blick nach oben und man schaut ins Gebäck.

00:18:07: aber das ist eine Möglichkeit es so was mit Holz zu machen.

00:18:10: und irgendwann kam dann dieser Werkstoff Aluminum für Event dazu Und das hat viele Vorteile, also natürlich viel stabiler als Holz.

00:18:20: Es ist leichter als Stahl und damit die DNA von diesen Hallen in denen wir sind, die aus dem Eventbereich, wo man schnell auf- und wieder abbauen können muss.

00:18:30: Diese DNA hat sich eigentlich im Produkt erhalten und dann wurde es weiterentwickelt.

00:18:33: für den Industriezweck, also für den Lagerzwec weiterentwicklede.

00:18:40: Als Geschäftsführer weißt du, Cash ist der Treibstoff fürs Wachstum Aber wenn zwischen erbrachter Leistung und bezahlter Rechnung Wochen liegen, liegt genau dieser Treibstoff

00:18:50: brach.

00:18:51: Geld das eigentliche neue Leute, neue Märkte oder das nächste Produkt fließen könnte.

00:18:56: Das bekommst du mit der KI-gestützten Finance Lösung von Sage in den Griff!

00:19:00: Sage Intect beschleunigt den ganzen Weg von der Leistung bis zum Geldengang.

00:19:05: In echten Kundenprojekten sinkt die Zahl, bis eine Rechnung bezahlt ist – von rund hundertzwanzig auf unter siebzig Tage!

00:19:12: Rechnungszyklen verkürzen sich um mehr als die Hälfte und der Monatsabschluss geht bis zu dreiundseitig Prozent schneller.

00:19:18: Heißt konkret?

00:19:20: Weniger Kapital das in offenen Rechnungen gebunden ist und mehr Liquidität, die du wieder ins Wachstum stecken

00:19:25: kannst.

00:19:26: Und weil dir Cashflow und deine wichtigsten Kennenzahlen in Echtzeit vorliegen, entscheidest du auf Basis von heute – und nicht vom letzten Monat.

00:19:34: Wenn Du Sage Intect selbst erleben möchtest, gibt es für alle Mittelstars-Hörerinnen und Hörer ein exklusives Angebot?

00:19:41: Nur noch bis zum XXI.

00:19:42: und XXII erhältst du zwanzig Prozent Rabatt auf die ersten zwölf Monate der cloudbasierten Finance Management Lösung Sage Intact inklusive Sage Co-Pilot!

00:19:52: Perfekt!

00:19:52: Um modernes Finanzmanagement und KI-Unterstützung direkt im eigenen Arbeitsalltag zu erleben.

00:19:58: Neugierig geworden?

00:19:59: Dann probiere es einfach aus unter sage.com slash middlestars, sage.com, slash Middle Stars.

00:20:06: Den Link findest du natürlich auch in den Shownutz.

00:20:08: Und jetzt zurück zum

00:20:09: Podcast Werbungende

00:20:14: Welche Art von Eigentümer auf jeden Fall getroffen... Also der war nicht mehr Familie.

00:20:19: Nee das war eben Nicht mehr Familie.

00:20:21: Das ist spannend.

00:20:21: er hatte Ja, der Unternehmer von dem ich das Unternehmen jetzt wiederum erworben habe.

00:20:27: Der hatte es der Familie abgekauft also den letzten Familienmitglied in zwei Tausend und acht glaube ich mich zu erinnern.

00:20:34: Und derjenige, wir nennen ihn Stefan, der war selber also spannender Hintergrund promovierter Physiker.

00:20:44: Also super

00:20:45: schlau hat dieses Unternehmen gemeinsam mit seinem Vater gekauft Und er war selber mit Anfang, na ja Ende vierzig, Anfang fünfzig

00:20:56: als

00:20:57: wir ihn angesprochen haben.

00:20:58: So junger?

00:20:59: Das

00:20:59: ist nämlich spannend weil die Übergabe also dieser Verkauf hätte man ja argumentieren können der kann das jetzt auch noch locker zehn-fünfzehn Jahre weiter machen.

00:21:05: aber einmal war so ein bisschen der entscheidende Impuls.

00:21:09: er hatte schon mal einen Unternehmen verkauft und ich glaube es waren DSL Kabeldiensteleister groß gemacht und eine Listed Company verkauft.

00:21:16: da hat er glaube ich auch so ein bißchen erlebt wie das so ist wenn man Wenn man das an so ein Unternehmen verkauft, ich glaube der fand einfach diesen Ansatz spannend.

00:21:22: Also er war selber auch Unternehmensberater in seiner Vita und ich glaube, der konnte ganz gut einschätzen Der Til und der Tobias was können die denn... Was bringen sie eigentlich mit?

00:21:31: Und passt das auf das, was ich hier tatsächlich habe.

00:21:35: Ich hab jetzt auch so viele verschiedene Unternehmerpersönlichkeiten auch auf der Verkäufer-Seite schon kennengelernt.

00:21:41: Der war wirklich eine Zehn von zehn Einfach ein grunderlicher Grundsolider.

00:21:46: Du kennst das ja aus dem immobilien Bereich.

00:21:47: dieses gekauft wie gesehen.

00:21:49: Wir haben dieses Unternehmen gekauft wie gesehen, es war wirklich transparent ehrlich super straight.

00:21:55: Es war so straight dass wir am Ende des ersten Meetings muss die Story erzählen.

00:21:58: wir sind in Siegburg angekommen.

00:22:00: er holte uns mit seinem Vater ab.

00:22:03: mit dem Auto sind dann nach Heneff gefahren.

00:22:04: also Henef ist wo die Firma bei Köln genau das nicht weit weg von siegburg.

00:22:10: Und dann haben wir ein, zwei Stunden hat er uns die Firma vorgestellt.

00:22:12: Das war in den Abendstunden, wo die Mitarbeiter nicht mehr da waren.

00:22:15: Genau das Gelände gelaufen, Lager gezeigt, Produkt gezeigt, kleine Präsentations im Produkt und am Ende schreibt eine Zahl aus Papier.

00:22:22: Also der schreibt die Zahlen.

00:22:25: Pass auf!

00:22:26: Das ist die Zahl, die will ich haben.

00:22:27: Ist mir egal, wie du es rechnest.

00:22:29: Egal ob du jetzt einen DCF-Rechnes oder ein Multipler ... Das ist die Zeit!

00:22:32: Das möchte ich für dieses Unternehmen haben.

00:22:35: Erstes

00:22:36: Meeting nach zwei Stunden?

00:22:37: Das ist immer noch Goldstandard in Sachen Straight.

00:22:40: Ich hab so viel erlebt an dieser Stelle.

00:22:43: Leute, die sagen nicht halten, versprechen sich ... Der war einfach von Anfang an superstraight.

00:22:50: Riesenglück gehabt.

00:22:51: Habt ihr zu diesem Preis gekauft?

00:22:53: Wir haben zu diesem Preis gekauft.

00:22:58: Ganz geringer Abschlag gab's, aber es war wirklich zu diesem Preis und das war auch ein fairer Preis.

00:23:03: Also es hat man möglich, kann ich auch im Nachhinein sagen ... War wirklich auch ein ferrer Preis.

00:23:08: Was habt ihr da vorgefunden?

00:23:09: Wie groß war dieses Unternehmen?

00:23:11: Umsatzgewinnenmitarbeiter Pima Daum.

00:23:13: also was wir haben bevorgefunden?

00:23:14: erst mal richtig cooles Produkt weil das war der Teil der Story die noch nicht erzählt hatte.

00:23:18: also der letzte Letzte Eigentümer in Familienhand, eben von der Familie Herstenbach.

00:23:24: Der hat selber in diesem ganzen Bereich gearbeitet als Zeltverleier.

00:23:30: Das heißt er hat von anderen diese Strukturen gekauft und hat die gesehen.

00:23:33: Er war aber selber Ingenieur und hat sich irgendwann hingesetzt und gesagt das ist alles für den Eventbereich.

00:23:37: ich möchte jetzt ein Produkt designen was die Vorteile dieses Eventbereichs hat.

00:23:41: also wieder Aufbauabbau Aber es soll für den Industriebereich geeignet sein und der Industrie bereicht.

00:23:46: Das heißt, längere Laufzeiten muss baugenehmigungsfähig sein.

00:23:49: Es muss brandschutzrechtliche Anforderungen erfüllen.

00:23:52: Der hat das Ding neu entworfen aus allen Systemen aus dem Markt des Bestes genommen und hatten supergeniales Produkt entwickelt.

00:23:58: Und das war ein eigenes

00:23:59: Produkt?

00:24:00: Genau ja patentiert.

00:24:02: am Ende ist natürlich die sind schon vergleichbar aber sein Produkt ist wirklich für diesen Anwendungsfall extrem gut geeignet.

00:24:08: Da geht es um die Rastermaße da geht's um die statischen Voraussetzungen weil das schwierige bei unserem Produkt ist du musst es überall aufstellen können.

00:24:15: Das heißt, genau wenn du nach Österreich gehst wo es hohe Wind und Schneelasten hat oder du gehst vor allem Schneelasten.

00:24:21: Oder wir hatten schon in Windparks in Norwegen Hallen stehen da hast du extrem hohe windlasten.

00:24:25: Das heißt das Produkt muss diese Flexibilität der verschiedene Nördlichkeiten eigentlich hergeben.

00:24:30: Und das hat er alles in sein Produkt reindesignet in diesen Statik-Baukasten.

00:24:34: Diesen Modulbaukasten!

00:24:35: Das war der letzte der Herrscher-Barsche?

00:24:36: Genau sie.

00:24:37: Und dass hat Stefan damals gesehen und hat das schon angefangen weiterzuentwickeln... ...und dieses Produkt haben wir auch in dieser Form vorgefunden und das war das was

00:24:44: da war ...

00:24:45: zwanzig Meter weiter zu diesem Zeitpunkt, als wir hier reingekommen sind.

00:24:48: Eigenes Firmengelände?

00:24:49: Eigenes Firmen-Gelände...

00:24:50: ...eigene Halle...?

00:24:51: Also

00:24:52: es hat leider nicht so gut geklappt!

00:24:53: Ja vor allem auch wenn man dann später über den Mietpaar geredet hat nicht sogut geklappt.

00:24:57: Anlagevermögen habt ihr ordentlich ne?

00:24:59: Jede Menge ja jede Menge.

00:25:00: also die Bilanz ist voll Da können wir sicherlich auch noch mal nach ein bisschen drüber reden.

00:25:05: Aber dieses Setup war so, da war ein schönes Firmengelände in Heneff, das waren so acht Tausend Quadratmeter.

00:25:11: Da standen zwei von unseren eigenen Hallen drauf, in denen dann gelagert wurde... Das

00:25:15: hat ja auch einen Wert!

00:25:16: ...das

00:25:16: hat auch nen Wert.

00:25:18: Es wurde nicht produziert.

00:25:19: wie gesagt kein Produktionsunternehmen.

00:25:20: machen wir alles extern.

00:25:21: Keine Lagerfläche im Gewerbegebiet.

00:25:22: Ganz

00:25:23: genau und da liegen die dekonstruierten Hallen also den Einzelteilen sozusagen

00:25:27: Die passen alle ineinander?

00:25:28: Also ob du Zweihundert Quadratmetern baust oder

00:25:34: Ja, und der ist auch... Also mein Satz ist da immer mit sechzig-siebzig Teilensachnummern.

00:25:41: Bildet man eigentlich vom Einkaufsvolumen in die Größenordnung ja dreißigvierzigfünfzig Prozent ab.

00:25:46: also es ganz viel ist eigentlich auf wenigen Teilen drauf.

00:25:49: das sind die bestimmten Aluminiumprofile.

00:25:52: Wir sind sehr stark in dem Thema Standardisierung.

00:25:56: Das ist für uns das alles Entscheidende, Standardisierung und mit diesem Baukasten so viele Varianten wir möglich abdecken aber eben auch nicht aus den Baukosten rausgehen.

00:26:05: Wie viel Umsatz habt ihr damals gemacht?

00:26:07: Das waren so rund zehn Millionen Umsatz, würde ich sagen.

00:26:10: Gewinn?

00:26:11: Gut!

00:26:13: Sehr solide.

00:26:14: Zwei, drei Millionen Euro.

00:26:15: Also zwanzig, dreißig Prozent Marge waren schon damals möglich, die haben das Unternehmen sehr sauber geführt?

00:26:19: Absolut,

00:26:20: gute Zahlen!

00:26:20: Ja,

00:26:20: sauber, sauer geführt und ich glaube der auch damals schon.

00:26:23: das Thema Vermietung ist sehr interessant weil Die Vermietung und damit diese Assets, die kosten natürlich eine Menge Geld.

00:26:31: Ja muss ich vorfinanzieren.

00:26:32: Und deswegen hatten sie auch immer schon einen guten Anteil an Verkaufs umsetzen.

00:26:37: das waren damals so ungefähr wir denken in mein neuer aufgebauter Quadratmeter.

00:26:40: Das waren so siebzig Prozent pro Jahr der neu aufgebauten Quadratmeters sind wirklich verkauft gewesen.

00:26:45: Also weg also weg genau.

00:26:47: und also statt dass der Kunde sagt Ich baue jetzt eine Stahlbeton-Halle und ein Stahler sagt, nee ich will eine Leichtbau-Helle weil es muss schneller gehen.

00:26:54: Es muss günstiger gehen, es muss flexibler sein.

00:26:56: Ein Ingenieurbüro für Hallenbau irgendwie so'n bisschen dann... Ein

00:26:58: bisschen schon, ja.

00:26:59: Und dreißig waren aber Eigentum und wurden vermietet.

00:27:01: Das Geschäft hatten die also schon aufgegleist?

00:27:03: Das

00:27:03: war das was wir eben so spannend fanden.

00:27:05: Das hat diesen Teil ... Diesen Teil

00:27:07: habt ihr gesehen.

00:27:08: Aber da ist scheiss noch die siebzig Prozent vorn.

00:27:10: Die drei sind entspannt!

00:27:11: Die sind extrem wichtig weil das ist natürlich der wiederkehrende Cashflow, das sind die Mieteinnahmen und darauf baust du dann diese Basis des Unternehmens aus.

00:27:19: Für das

00:27:19: IST und für die Bank war das wichtig.

00:27:21: Ihr wusstet aber dass ihr bei den Dreißig wachsen wollt.

00:27:24: Genau.

00:27:24: Und die Kernhypothese war schon damals... Also die Welt in der wir leben Das war schon damals die Zeit mit Netflix.

00:27:29: Alles ist irgendwie ... Mit Abo und ... dann dieses ganze Thema Cupbacks vs Opex.

00:27:34: Also die Frage ist ja immer, als Unternehmen will ich jetzt wirklich mein Geld reinstecken in so eine Lagerhalle?

00:27:39: Wenn ich eigentlich mein Geld verdienen muss mit Warn und was auch immer.

00:27:43: Das heißt... Du bist

00:27:44: der Kapital in so einer Hale!

00:27:45: Und diese Denkweise zieht auch immer mehr ein.

00:27:49: also vor zehn, fünfzehn Jahren, ich merke da wirklich einen Schiff wenn man mit den Leuten redet, da ist es so der klassische deutsche Mittelstandsunternehmer, der würde wahrscheinlich eher sagen, ich will das besitzen, aber durch Kernunsicherheit, die wir haben.

00:28:02: Also ich meine macht die Zeitung morgens auf und du hast Lukis-Ticketten, du hast Inflationen oder Krieg.

00:28:08: Du hast so viel Unsicherheit in dieses System reinkommt das halt nicht für hundert Prozent der Lagerkapazität aber für zehn zwanzig dreißig Prozent dieses Atmen rauf runter extrem wichtig wird und es setzt sich durch In der Breite.

00:28:23: Um dieses Search-Thema zu beenden, ihr wart euch jetzt handelseinig?

00:28:26: Der schreibt eine Zahl auf das Papier.

00:28:28: Ganz genau!

00:28:29: Ihr beide die da so gesucht haben hattet ja auch nicht mehrere Millionen Euro.

00:28:33: Richtig Ich kann mir vorstellen dass die Zahl die der Verkäufer aus dem Papier geschrieben hat irgendwo zwischen zehn und zwanzig Millionen Euro lag weil man hört zweieinhalb Millionen Gewinn Das ist irgendwie Faktor vier bis acht ist jetzt nicht ganz ungewöhnlich.

00:28:44: So ein gutes Unternehmen.

00:28:46: ihr brauchtet jetzt also das Geld, um dieses Unternehmen zu erwerben.

00:28:49: Und ihr wolltet ja selber auch gesellschafter werden?

00:28:52: Hattet aber keine Kohle in dem Umfang!

00:28:54: Was passiert dann mit so einem Search-Fund?

00:28:56: Wie finanziert man denn diese Transaktion?

00:28:58: Jetzt

00:28:58: sind wir wieder bei dem was du am Anfang gesagt hast.

00:29:00: ist es eben nicht eine Einmalgeschichte sondern es gibt da einen sozusagen standardisierten Ansatz und dieser Ansatz sagt dass die der Unternehmer oder die ein bis zwei Unternehmer die dieses Unternehmen finden Verkauf vorbereiten die handels einig werden und diese ganze vorarbeiten machen, dass die einen bestimmten prozent Satz am unternehmen erhalten können.

00:29:24: Das ist der weg in das Unternehmertum.

00:29:28: Und wenn man das jetzt mal kommerziell vergleicht mit wäncher themen also wie die wie die incentives im venture bereich laufen jetzt über verschiedene runden natürlich hinweg oder aber auch im pebereich dann ist das schon ein sehr attraktives modell ja vor allem ohne einen einzelnen Euro oder eigenen Eigenkapital, den ich auch nicht großflächig gehabt hätte an der Stelle.

00:29:47: Also das ist schon... Das heißt dass die Gesellschaft finanzieren einem dieses Eigenkapitals.

00:29:52: Also die Gesellschaften, die euch losgeschickt haben mit dem fünf, sechs oder tausend Euro Budget, die bekommen jetzt vorgestellt dieses Unternehmen von euch und können so wie sie die vorfinanziert haben den Search, diese Search können Sie quasi auch partizipieren Und das machen Sie A. mit Eigenkapital und B. mit Fremdkapital, und Fremddkapital ist deswegen möglich weil das Unternehmen ja bereits funktioniert.

00:30:15: Ganz genau!

00:30:16: Das heißt wenn du zu einer Bank gehst und sagst ich möchte ein Unternehmen kaufen was zweieinhalb Millionen oder dreimalion Euro Gewinn macht dann findest du durchaus Banken die sagen da gebe ich dir gerne zehn Millionen Euro Fremдkapital drauf wenn ihr zweieinhalb drei Millionen Euro Eigenkapitel mitbringt was von den Gesellschaft ankommt.

00:30:29: ganz genau

00:30:30: Danach seid ihr Mitgesellschafter, habt von dem Eigenkapital nichts gebracht.

00:30:34: Das Eigenkapitel wird natürlich verzinnst.

00:30:36: das liegt als Last auf dem Unternehmen wie auch das Darlehen der Bank und dann geht's los.

00:30:40: Und dann geht's los, ganz genau.

00:30:42: Ich glaube das Spannende ist ja ... Wenn man so die ... Du hast gesagt in dem Motto, man kommt da jetzt mit dem Unternehmen hin und stellt den Gesellschaft an vor?

00:30:50: Das ist ein Prozess.

00:30:50: also der gibt es einen intensiven Austausch.

00:30:52: Ich erinnere mich zum Beispiel auch einem meiner Mitgesellschaften.

00:30:57: Den hab ich auch mal mitgebracht zum Unternehmer.

00:30:59: Also dieses Element, da kommt einer mit grauen Haaren oder nicht mehr viele Haare.

00:31:03: Also das Element Glaubwürdigkeit und das Element Erfahrung kommt einfach mit Und das sorgt auch dafür, dass man zum Beispiel in so einer Transaktion halt vielleicht nicht die Fehler macht.

00:31:14: Also ich sage immer was ist die Chance, dass du etwas sehr gut machst wenn du es zum ersten Mal machst?

00:31:20: vollständige Transaktion.

00:31:23: Natürlich habe ich im Beratungskontext, ich hab due diligence gemacht aber das ist schon noch mal was anderes.

00:31:28: und da jemand dabei zu haben der das vielleicht schon einmal gemacht hat, dass macht schon Sinn.

00:31:31: Du hast es im Vorgespräch so schön beschrieben.

00:31:33: du hast gesagt stell dir einfach vor eine Pferdekoppel wo dein Pferde am Seil hängt und nur im Kreis laufen kann.

00:31:38: Eigentlich ist erstmal egal wie du darauf setzt das Pferdeläuft ja und das Unternehmen lief ja.

00:31:43: Und er ist auch gesagt, man kann jetzt viele Fehler am Anfang machen und kannst du schnell Dinge machen.

00:31:47: Aber eigentlich das Unternehmen ist eingespielt und wenn Du allen Zeit gibst dann hast Du eine ganz gute Chance!

00:31:52: Und ihr wolltet ja, ihr wolltete dass es Euer Unternehmen wird?

00:31:54: Ihr wolltet es zum Erfolg führen.

00:31:56: hat der Verkäufer euch da noch begleitet oder war der raus raus?

00:32:00: Also er war nicht rückbeteiligt sondern er war wirklich also cut raus auf der Kapitalseite, aber er hat uns schon begleitet.

00:32:09: Operativ in den ersten sechs bis acht Monaten hatte uns ein bisschen das Geschäft erklärt.

00:32:16: Es war für mich immer noch einer der geilsten Salespitches wenn ein promovierter Physiker eine Leichtbau-Halle.

00:32:23: Auf jeden Fall!

00:32:24: Weil am Ende, also in den Augen ist es gegenüber.

00:32:28: Der wagt gar nicht zu widersprechen, weil einfach das so sauber erklärt wurde ... Also wenn ich jetzt diesen Vertrag abschließt, das macht keinen Sinn!

00:32:34: Das war schon ein uniker Salespitch.

00:32:36: Das habe ich mit dem Stefan gemacht und hat da uns begleitet.

00:32:39: Und dann war er aber nach sechs bis acht Monaten operativ raus.

00:32:42: War eine Weile im Beirat.

00:32:43: Wir haben einen beratenen Beirats, der uns auf Spur hält Schaut, dass man nicht die allergrößten Dummheiten macht.

00:32:51: Das empfinde ich als sehr, sehr wertvoll.

00:32:54: So,

00:32:54: es waren da zwanzig Leute in Henev.

00:32:56: hier seid ihr beide aufgeschlagen und habt dann angefangen die Firma langsam umzustrukturieren?

00:33:02: Genau!

00:33:02: Ja, langsam.

00:33:03: also ich weiß noch erstes Meeting Stefan stellt sich vor den Mitarbeiter hin und sagt so Also liebe Leute Ich habe hier ein Artikel mitgebracht aus der reinen Post.

00:33:12: Da steht irgendwie Fünfzigtausend Unternehmen.

00:33:14: im Rheinland haben wir Nachfolgeproblem.

00:33:16: Herzlichen Glückwunsch, wir haben unser Nachfolgeproblem gelöst.

00:33:18: Das hier sind der Tumidas und der Till... Und die stellen sich jetzt kurz vor!

00:33:25: Ich weiß kein Wort mehr was ich damals gesagt habe in diesem Termin.

00:33:29: Es war ein fensterloser Meetingraum mit den Mitarbeitern.

00:33:33: Ich glaube das standen alle wie die Rehem-Scheinwerfer lücht voreinander.

00:33:35: Wir haben uns da vorgestellt aber am Ende ist es egal weil die relativ schnell gemerkt haben Preis.

00:33:46: Also die geben sich's richtig und zwar auf allen Ebenen, also du kommst jetzt da rein und sagst irgendwie keine Ahnung ich bin jetzt hier der Geschäftsführer und... Sondern die Wahrheit war ja dass wir extrem operativ tätig waren.

00:33:57: Seid ihr aber beide nicht hingezogen?

00:33:59: Doch!

00:34:00: Wir sind beide hingezogen.

00:34:01: Es ist dann auch so nochmal sowas weil man fragt sich immer wär es jetzt nicht besser wenn da jemand reinkommt der schon ein bisschen mehr Erfahrung hätte, ein bisschen älter wäre?

00:34:08: Ja das kann auch funktionieren Aber in diesem Alter kommt halt zusammen.

00:34:11: Du hast extrem geringe Opportunitätskosten.

00:34:13: In der Regel hast du noch nicht die Familie Du bist noch flexibel.

00:34:17: Das war ein

00:34:17: neunundzwanzig, damals.

00:34:18: Ja, dreißig

00:34:20: Jahre alt ja.

00:34:21: Okay also du kamst ohne Ballaster quasi hin?

00:34:22: Du kommst einfach hin und machst das dann einfach.

00:34:24: Und du kommst... Das ist dann das Hauptding was du den ganzen Tag machst von morgens bis abends.

00:34:29: So, denn seit der heute hundertfünfzig Leute ihr habt also geschafft in zwölf Jahren habt ihr es für sieben Halbfach die Belegschaft und ihr habt dann wirklich gesagt so wir haben es alles verstanden.

00:34:37: jetzt gucken wir erst mal.

00:34:38: es gibt diesen Bedarf an Kunden die auf ihrem eigenen Grundstück eine Halle haben wollen aber nicht bauen und bezahlen wollen.

00:34:44: Das hatten eure Vorgänger immer aus den sehr gut laufenden Erträgen einfach vorfinanziert.

00:34:49: Das kann man auch mal eine Bank z.B.

00:34:51: finanzieren, dieses Projekt.

00:34:52: Okay, ihr habt also wirklich Prozesse angepackt und habt aber gesagt wir machen jetzt wirklich aus dem dreißig Prozent fünfunddreißig vierzigfünfzig Prozent.

00:35:00: diese Hallenvermietung hat immer mehr das Geschäft der Bauenhallen für Kunden verdrängt.

00:35:05: Das ist so.

00:35:05: Also das war die Kernhypothese, die wir hatten, dass das eigentlich natürlich die Zukunft des Unternehmens sein muss und wir müssen jetzt das Unternehmen so aufbauen, dass es halt funktioniert.

00:35:14: Und was braucht man dafür?

00:35:15: Also einmal... Es war ein gut aufgestelltes Unternehmen aber es war nicht skalierbar Und zwar an keiner Stelle, also es war auf der vertrieblichen Ebene.

00:35:22: Vertrieb wurde weitestgehend telefonisch gemacht.

00:35:26: Also da saß jemand, der hat ... Wir gab eine Google AdWords-Kampagne, dann kamen Lieds rein und da wurden die angerufen und dann wurden denen ein Angebot zugeschickt.

00:35:34: Das muss doch irgendwie anders gehen!

00:35:38: Ich bin kein Vertriebsprobe, ich wusste irgendwie müssen wir das anders machen.

00:35:44: Spannend auch nach zwei Vertriebler.

00:35:48: Nach zwei Wochen hat mir einer die Kündigung hingelegt.

00:35:51: Nee!

00:35:52: Der war auch eher jünger und dachte, da kommen so zwei Junge rein ... Und der wollte wahrscheinlich selber vertriebsleiter werden oder so.

00:35:58: Da sah seine Fälle davon schwimmen, ich weiß es nicht.

00:36:02: Am Ende hat er gekündigt.

00:36:03: Dann saßen wir alleine da.

00:36:04: Auf einmal bist du dann mit Anfang dreißig, du hast das Ding gekauft.

00:36:07: Ich kommentiere jetzt nicht die Zahlen, die du vorhin genannt hast.

00:36:09: Aber da ist eine Bankfinanzierung drauf.

00:36:11: Du bist das erste Mal CEO?

00:36:13: Die gucken alle auf dich raus.

00:36:14: Oder die

00:36:15: komplette Top-Line hängt an dir dran und dann sagst du, okay, raus zum Kunden!

00:36:19: Und dann ist es im Nachhinein das Beste was uns hat passieren können.

00:36:23: natürlich aber in dem Moment empfindest Du das anders.

00:36:27: Und dann abends kommst du zurück und kriegst so eine Staple-Eingangsrechnung, legt dir die Kollegen aus dem Einkauf hin.

00:36:32: Jetzt guck mal Einkaufsrechnungen durch!

00:36:34: Ich weiß überhaupt nicht was ich hier einkaufe?

00:36:36: Ich seh nur Beträge... Ich verstehe es gar nicht.

00:36:38: Also das heißt diese Lernkurve am Anfang war schon sehr operativ und wir hatten keine... also auf der Systemebene gab kein richtig modernes ERP-System.

00:36:47: Das war sehr viel.

00:36:48: Excel basiert in der Kalkulation Co.

00:36:51: Ein wichtiger Schritt war das Ding einfach auf ein sauberes Prozessgerüst aufzubauen.

00:36:55: Er hat einen ERP eingeführt?

00:36:56: Wir haben

00:36:56: ein ERP-System, das sagen auch alle.

00:36:57: Also der macht es bloß nicht.

00:36:59: Das ist immer wenn die Private Equity schauen und sie sagen immer ja, das ist immer die Frage, ist das ERP System oder ist das Up to Date?

00:37:05: Ja, das muss ich ja.

00:37:07: Weil da willst du nicht rein aber wir haben das from scratch...

00:37:11: Was nimmt man da von dem ERP system?

00:37:12: Wir

00:37:13: hatten einen ja auch interessant also einen richtigen RFP-Prozess gemacht.

00:37:18: Die haben uns gefragt, was brauchen wir?

00:37:19: Wir brauchen... Da muss eine Vermietung mitgemanaged werden und haben uns am Ende für eins entschieden, was wir relativ gut anpassen konnten und haben dann auch in Haus ein super starkes Team aufgebaut die dieses ERP System für uns weiterentwickelt haben und jetzt auch in dieser ganzen AI-Transformation der Hammer sind.

00:37:35: Aber ist die

00:37:36: Mittelstands-ERP-Systeme?

00:37:37: Ist das nicht groß krass?

00:37:39: Nein, das

00:37:39: kann man natürlich nicht machen.

00:37:40: Das war finanziell nicht drin.

00:37:42: Wir haben zum Beispiel die ganze Datenstruktur aufgebaut.

00:37:43: Ich weiß noch, ich habe hier mit meinem CFO hingesetzt und es ist so ein AccessJunkie.

00:37:49: Dann haben wir uns hingesetzt und haben da an zwei drei vier Abenden die komplette Produktstrukturmodular aufgebaut, die ganzen Stücklisten alles gemacht und kamen nach vier Wochen zu dem ERP-System an.

00:37:59: Bieter dachte, wir kommen in sechs Monaten, weil der Stücklistenteil dauert normalerweise ewig.

00:38:04: Dann kam man so, wir können jetzt anfangen.

00:38:06: Und dann haben wir das Ding eingeführt.

00:38:08: Das war ruckelig aber auch da wieder.

00:38:11: Du musst es einfach machen und dann klappt's schon!

00:38:14: Ihr wart damals primär in Deutschland tätig?

00:38:16: Genau.

00:38:17: Wir waren ein bisschen in Frankreich und ein bisschen im UK, hauptsächlich in Deutschland.

00:38:21: Jetzt müssen wir mal zum Produkt kommen.

00:38:22: also bei euch arbeiten Ingenieure Leute aus dem Sales, Key Account Manager.

00:38:27: Also irgendwie keiner der so ein größter in die Hand nimmt oder was zusammenschraubt oder irgendwas anderes sondern ihr konfiguriert diese Halle.

00:38:35: Das müsst ihr auch machen weil der Kunde kommt ja zu euch und sagt ich habe einen Wuppertal.

00:38:39: Ein zwanzigtausend Quadratmeter Gewerbegrundstück.

00:38:41: da stehen schon zwei Hände drauf mit vier tausend quadratmeter.

00:38:43: Ich brauche noch eine mit zweitausend Quadrantmeter.

00:38:45: Die würde ich gerne bei euch leihen!

00:38:46: Richtig

00:38:47: Dann bekomme ich erst mein Angebot von euch zugeschickt.

00:38:49: An diesem Angebot steht drinnen, zweitausend Quadratmeter Halle, Sandwich-Platte oben dach drauf, fünf Eingangstore mit Grundverstromung kostet sechs Euro zweiundsiebzig den Quadratmetern kalt wenn du es drei Jahre mietest.

00:39:03: Sechs Euro zwanzig wenn du fünf Jahre miete und fünf Euro fünfzig wenn du zehn Jahre mietet.

00:39:07: Also gibt's auch einen Stopp günstiger?

00:39:09: Je nachdem was man.

00:39:10: also zumindest immer die Frage was man

00:39:11: haben will

00:39:12: Die ist jetzt die S-Klasse oder es ist die A-Klace, also gibt's ja auch eine Range.

00:39:15: Die man hat.

00:39:15: beim Wesentlichen läuft das so und die Vertriebskollegen... Die gehen vor Ort, machen wir vor Ort mit dem Kunden und deren Job ist eigentlich...

00:39:22: Das ist immer so.

00:39:24: Es wird ja zum Thema Skalierung, also wir haben es relativ klar aufgesetzt.

00:39:27: Wir haben gesagt, wir brauchen ein Lead-Engine vorne raus im Sinne von ganz viele Kanäle.

00:39:31: du hast jetzt schon gesagt Key Account Management, wir haben auch einen Outbound Ansatz,

00:39:35: alles

00:39:35: mögliche.

00:39:35: Also du holst diese Leads rein dann werden die sauber qualifiziert, dann hast du ein Vertriebsaussendienst der fährt dahin das ist die Drehmaschine, die kommen da hin sind die Profis die sozusagen das Produkt dann mit dem Kunden konfigurieren.

00:39:45: und da hat das Ziel immer auch ein Downsizing für den Kunden zu machen weil am Ende Das ist zum ... Baukasten den musst du spielen können, dass der günstigste Preis für den Kunden am Ende raus kommt.

00:39:54: Das machen wir auch weil wir wissen dann sind wir sehr sehr sehr wettbewerbsfähig.

00:39:57: Also ihr fahrt zu dem aus Grundstück und erklärt dem da hinten links die Idee von dir mit der Halle die ist so mittelgut?

00:40:03: Weil ein Strom ist da das liegt da in die Baugenehmigung da sehen wir die und die Probleme viele Bäume.

00:40:08: Ja dreht das doch mal oder brauchst du wirklich sechs Meter Höhe?

00:40:10: oder also wir challenchen das weil am ende des Ziels für den Kunden die einfachste Lösung an der Stelle zu konfigurieren.

00:40:15: So dann sagt der kunde wunderbar nehme ich erstmal fünf Jahre kann er jederzeit Verlänger natürlich auch aus fünf, zehn Jahren werden und so weiter.

00:40:22: Und jetzt kommt ja gerade in Deutschland das Thema Baugenehmigung.

00:40:26: Du hast es vorhin so wichtig als fliegenden Bau bezeichnet weil ich auch sage diese Bodenplatte und so sagst du ja Markus der Bodenplatten haben wir alles

00:40:32: nicht

00:40:33: aber wir reden von einem Gebäude aus einer Baugenehnigung unterliegt.

00:40:35: Das

00:40:35: ist so.

00:40:36: also das Produkt ist super super flexibel okay einfach aufzubauen Aber am Ende jeder bau in Deutschland der länger als sechs Monate steht braucht eine baugenehmigung genauso wie das gebäude indem wir hier sitzen.

00:40:47: da gibt's keinen unterschied.

00:40:49: Das heißt, für die allermeisten unserer Gebäude gehen wir auch durch einen normalen Baugenehmigungsprozess durch.

00:40:56: Den machen wir nicht.

00:40:57: in allen Fällen – also zum Beispiel jetzt bei einem großen Kunden wenn es so ein großer Automobilhersteller ist oder so – die haben natürlich eigene Architekten, die das dann für die machen.

00:41:05: Aber wir bieten das als Servicedienstleistung an.

00:41:07: und ja, das ist natürlich viel Komplexität aber wir wissen das weil wir das natürlich viele hundertmal im Jahr machen.

00:41:13: Wir wissen natürlich, wie wir da gut durchkommen und da gibt es auch... Erlebst du alles?

00:41:17: Also hast Bauämter super straight, super pragmatisch und dann hast du natürlich Prozesse die bekannten Lurche & Co.

00:41:23: Und die Abstimmung zwischen den verschiedenen Bereichen in so einem Bauprozess.

00:41:26: Das

00:41:26: ist noch ein Thema auch Waldameisen-Läuche-Schlangen.

00:41:28: Hast

00:41:29: du natürlich alles dabei.

00:41:30: aber das coole ist ich kann's ja in der Skalierung anschauen.

00:41:32: also ich kann A anschauen wie viel kommt da so im Mittel was ist das mittlere was da passiert?

00:41:37: und was machen wir auch anders als außer als andere Länder, weil wir machen das ja nicht nur in Deutschland.

00:41:42: Wir machen das in ganz Europa und da sind wir schon ... In Deutschland veredeln diese Themen schon auf eine nicht immer positive Art und Weise.

00:41:50: Wenn du dir ganz Europa anschaust wo ihr baut, Deutschland hat die Herausforderung zum Baugen mit Abstand.

00:41:54: Punkt!

00:41:54: Mit Abstand?

00:41:56: Ich kenne es ja auch wenn wir irgendwas machen dann kommt er auch erst mal am Vermesser.

00:41:59: Du kostst ja schon mal acht bis fifteen Millen, wenn du ein großes Gewerbegebiet hast.

00:42:02: Einfach nur für die Einmessung des Gewerbesbieters?

00:42:04: Genau!

00:42:04: Die machen wir für den Kunden.

00:42:05: Wir machen auch so einer von diesen Service-Dienstleistungen.

00:42:08: Also wir messen die Halle aus und wir machen auch Untersuchungen des Untergrunds.

00:42:11: also sind da irgendwelche Leitungen

00:42:12: drin.

00:42:13: So Standsfestigkeit und sowas.

00:42:14: Ja das auch und vor allem halt auch Leitung.

00:42:16: Das ist sehr wichtig.

00:42:16: Also

00:42:16: Leitungsauskünfte gibt es ja in Deutschland digital aber auch je nachdem wie gut gepflegt ist... Ich

00:42:20: hab's schon Sachen erlebt.

00:42:21: Zum Teil du schlägst dann diese Nägel rein und dann denkst du du hast das Bernsteinzimmer gefunden weil dann unten... Wir hatten einmal auf einem Fabrikgelände wirklich einen Tunnel gefunden unter der Halle, die keinem bekannt war.

00:42:30: In keiner Zeichnung irgendwie zwei auf drei Meter.

00:42:32: Irgendwie das war ein altes Fabrikgelände gewesen und wusste nicht mal mehr einer, dass da unten einen Tunnel

00:42:37: drinnen ist.

00:42:38: Ja weiß man Schluss!

00:42:39: Und dann musste halt gucken kannst du es machen?

00:42:42: also diese Sachen passieren schon.

00:42:44: Okay keine Grabsteine?

00:42:45: Nein

00:42:46: Leitungen schon öfter getroffen mit zum Erdnagel?

00:42:48: Leitung selten weil wir jetzt vor Untersuchungen machen.

00:42:51: aber dann hast du hier das Thema Kampfmittel

00:42:54: Stimmt ja gerade hier bei uns in Berlin, Oranienburg und so.

00:42:57: Ja,

00:42:57: das ist schon je nachdem... Aber es passiert an der Stelle relativ wenig weil wir halt versuchen eine saubere Vorarbeit zu machen.

00:43:04: Und am Ende ist immer die Frage wenn du jetzt irgendwie investierst dir die... ich sag jetzt zweitausend Euro um solche Untersuchungen zu machen versus du stehst mit allen Mann auf der Baustelle?

00:43:12: Ja

00:43:13: klar!

00:43:14: Was macht's für einen Sinn?

00:43:15: Sieht auch der Kunde.

00:43:16: Schnellste Baugenehmigung, längste Baugenehmigung was würdest du sagen?

00:43:19: Also man kann so ne schnelle Baugnehmigung Darf ich außerhalb von Deutschlands sagen, ist das okay?

00:43:25: Ja.

00:43:26: Da kann man das auch mal in fünf bis zehn Tagen das Thema machen...

00:43:30: Echt?!

00:43:31: Und in Deutschland?

00:43:32: In Deutschland!

00:43:33: Schnell ist, würde ich sagen, dreißig bis sechzig Tage.

00:43:37: Das

00:43:38: lange?

00:43:39: Lange

00:43:40: zwei Jahre.

00:43:41: Ich glaube schon mehr als zwei Jahre gesehen ja.

00:43:44: Wow

00:43:45: Also da finde ich immer das Commitment des Unternehmers eigentlich verboten.

00:43:49: Ich

00:43:49: frag dich selber, würdest du nach zwei Jahren nicht irgendwann mal sagen Leute sorry aber ich zmiede dich halt einfach... über die zehn Kilometer weiter eine Halle an oder?

00:43:58: Ich hab

00:43:58: bei Berlin fünf Dachgeschosswohnungen ausgebaut und warte seit anderthalb Jahren auf den Stromanschluss dazu.

00:44:03: Die stehen leer, ich zahle die Räder an die Bank.

00:44:04: also als Unternehmer mein Commitment was das angeht ist erst mal erschöpft!

00:44:08: Ich würd es anders machen, scheiß jetzt erst den Stromantrag...

00:44:11: Also man erlebt wirklich die craziesten Sachen, also was mich dann immer so ein bisschen nochmal, ich versuch's wirklich differenziert zu sehen, was immer schwierig ist wenn die Ämter untereinander auch sich nicht grün sind.

00:44:20: Das hat man auch mal ins Bauamt treibt eigentlich im Prozess aber du hast dann halt irgendwie keine Ahnung.

00:44:24: das Wasserwirtschaftsamt Wir haben schon Brunnen, haben wir oft gefunden.

00:44:26: Also wertvolle Brunne die dann im Umkreis von keine Ahnung, fünfhundert Meter weg und dann geht das nicht.

00:44:30: Und auf der anderen Seite wenn du so ein totales Bonanza hast ist es natürlich auch einfacher sich im Markt zu bewegen.

00:44:37: und ich will nicht sagen Ich schätze die Komplexität aber Wenn Du als Unternehmen dir die Mühe machst und die komplexität beherrscht.

00:44:44: ja und dass tun wir genau Dann hast du natürlich auch ein Wettbewerbsvorteil.

00:44:47: Und du kannst Komplexität im Prozesse gießen, das heißt ihr habt ja auch gelernt wie müssen wir die Baugenehmigung einreichen dass die Geräuschnet funktioniert?

00:44:54: Wie gut muss dir aufbereitet sein?

00:44:55: was ist icing on the cake?

00:44:57: was brauchst du eigentlich nur genau?

00:44:58: bringt eigentlich auch die perfekte Baugenehmigung mit

00:45:00: oft?

00:45:01: ich glaube am einfachsten ist wenn wir das für den Kunden selber machen und viele Kunden entscheiden sich dann dafür.

00:45:05: So, das heißt also Kunde sagt eigentlich braucht die Lagerhalle jetzt.

00:45:08: Wenn er Pech hat wartet da bist du zwei Jahre auf der Baugenehmigung.

00:45:10: vielleicht brauchen sie immer noch aber der Vertrag ist zu dem Zeit auch schon bei euch unterschrieben.

00:45:13: wenn jetzt alles klar geht die Baugenehmigung gibt ein Go dann habt ihr Montageteams dreißig in ganz Europa so gesagt vielzahl von externen Montage Teams Die holen sich die Sachen bei euch ab oder ihr bringt per Logistik Materialien quasi zu der Baustelle.

00:45:28: Ich muss noch mal eine Lanze für unsere Kollegen brechen.

00:45:31: intern also wir haben schon ein eigenes Lager, das ist auch wichtig weil wir sind ja auch Vermieter.

00:45:35: das heißt das Zeug kommt zurück.

00:45:39: Wir haben schon einen sehr guten Prozess in dieser ganze Logistikprozesse.

00:45:42: Wir haben keinen eigenen Fuhrpark, keine eigenen LKWs aber diese Organisation.

00:45:45: das müssen wir natürlich schon alles selber machen.

00:45:47: und am Ende ist es so Kananen um Montagmorgen da kommt dann der Lkw über das Wochenende gefahren er wurde freitag geladen bereicht dann auch eine Lkwe wird die ganze Halle drauf oder zwei Und dann kommt der am Montagmorgen da an.

00:45:58: Das Montageteam kommt hoffentlich zum gleichen Zeitpunkt an und wegen die Halle aus geht's los.

00:46:02: Ja, wir machen das mit externen.

00:46:06: Von der Größe her sind immer Teams von fünf Leuten.

00:46:08: Gibt es einen Richtmeister?

00:46:10: In Deutschland ist halt einfach ... Es widert sich schön Ding in Deutschland!

00:46:14: Es gibt den IHK-Lehrgang oder Ausbildung Richtmeister.

00:46:17: Es ist geregelt.

00:46:18: Einer weiß wie ich mich auf der Baustelle bewege, wie ich im Event oder Veranstaltungs- oder Industriehalbbereich was mache.

00:46:25: Der

00:46:26: Richtmeister richtet nicht die Halle aus, sondern der Richtmeester richtet die Baustelle quasi aus.

00:46:30: Ja aber er

00:46:31: ist sozusagen der Vorarbeiter von diesem Team.

00:46:34: und dann

00:46:34: schlagen sie da auf zu fünften und geben die Gas und machen die Hallen.

00:46:39: Okay du hast mir erzählt ja... Tausend Hallen, ungefähr aktuell Running.

00:46:42: Also Pima

00:46:43: Dauern...

00:46:44: Vermietete Hallen?

00:46:45: Genau!

00:46:46: Du hast gesagt wir bauen so im Jahr vier-fünfhundert.

00:46:48: da kommt der Neubau dazu.

00:46:50: es sind aber auch alte Hallen die abgebaut werden.

00:46:53: also genau Bau ist auch Abbau richtig?

00:46:54: das ist dieser Vorgang quasi Die habt ihr in ganz Europa running.

00:46:58: wie viel davon?

00:46:59: in Deutschland?

00:46:59: ich glaube ungefähr bei den Mieteilen würde ich sagen siebzig Prozent.

00:47:04: Okay, das heißt ihr streckt eure Fühler langsam nach Europa aus.

00:47:06: Das macht euch aber Spaß da seid ihr erfolgreich.

00:47:08: Ja es funktioniert auch in Europa unabhängig von der Baugenehmigung des Themas überall.

00:47:12: da ist überall Mittelstand Unternehmen die Hallen brauchen.

00:47:15: der Bedarf ist für sowas da dass am Anfang gesagt sixhundertausend Quadratmeter habt ihr ungefähr noch viele mobilen und meiner Freizeit quasi natürlich meine freizeit hauptberuflich auch.

00:47:26: das heißt wenn wir irgendwie vom fünf bis zehn Euro Mietkosten ausgehen Da kommt schon echt Umsatz sammeln.

00:47:32: Ihr seid heute in einer Größe unterwegs, fünfzig, sechszig, siebzig Millionen Euro Umsatz.

00:47:36: das ist recurring erst mal so lange wie der Vertrag eben ist.

00:47:40: man schließt einen Grundvertrag der kann verlängert werden auch.

00:47:43: also es gibt durchaus auch Kunden die sagen wir brauchen hier alle drei Jahre steht aber sieben jahre was für euch denn ganz schönes Für den Kunden wahrscheinlich hinten raus.

00:47:49: auch wird sich der Mietpreis ein bisschen ändern Und dann kann die Halle aber wirklich wenn der Kunde sagt ich brauche jetzt nicht mehr, dann rückt wieder das Montageteam an.

00:47:56: Die Halle wird rückstandsfrei entfernt auf ein Lkw gepackt und ist weg.

00:47:59: Ihr habt keine Bodenplatte gegossen es mussten keine Punktfundamente gemacht werden.

00:48:03: Das macht ihr über anderthalb Meter lange Erdnäge hast du zu mir gesagt?

00:48:05: Die wären eingetrieben, die sind die Fundamente.

00:48:08: Das ist so, also es gibt die zwei Optionen.

00:48:11: Du hast natürlich auch manchmal größere Hallen, die du dann mit Schwerlast dübeln ganz normal auf einem Fundament, das heißt ein Streifenpunktfundament.

00:48:17: aber dieser Anwendungsfall mit den Erdnegeln, auch das ist eben so ein Artifakt aus diesem Eventbereich, das macht's halt schnell und machts halt flexibel und das reicht auch für diese Anwendungwelle.

00:48:28: und nochmal der Der Use Case ist halt spannend, also viele Kunden haben ja selber nur eine gewisse Visibilität über das was sie mit dieser Lagerfläche machen wollen.

00:48:36: Also wenn du zum Beispiel heute bist Logistiker für Amazon, du kriegst vielleicht einen fünf-Jahresvertrag, wenn du Glück hast und dann bist du ja selber nicht so durchfinanziert oder selbst so dass du sagst, ich mach' das jetzt für die nächsten zehn, fifteen Jahre klar, jetzt baue ich mir halt die perfekte Halle sondern du nimmst halt das was sehr gut passt für diesen Zeitraum Und der gibt es jetzt in dieser Vermietung keine günstigere schnellere bessere Art als so eine Aluminiumleichtbarhalle.

00:48:59: Genau, ihr bringt den Prozess auch.

00:49:01: Der Kunde macht sich eigentlich um gar nichts Gedanken außer dass du die Miete erbringen musst alle anderen Prozesse im Hintergrund ob ihr die Halle jetzt aus einem Cash-Strube zahlt euch ein Dalian dafür für eine Bank holt und so weiter.

00:49:09: als euer Geschäftsmodell.

00:49:10: ja das ist also auch da Prozesse aufgebaut, die euch die Maintenance da vereinfachen.

00:49:14: Wenn der Willi mit dem Gabelstabler in den Hallenwand reinfährt, dann wird die Hallenwanderheit ausgetauscht und das ist euer Alltag irgendwie?

00:49:20: Das ist ja alltag oder kommt natürlich auch immer mehr, weil du natürlich sechshunderttausend Quadratmeter kannst dir vorstellen.

00:49:25: Da passiert natürlich auch wieder viel bei tausenden Mietverträgen.

00:49:29: Da will es immer krass.

00:49:30: Also heißt du musst vom Unternehmen diese Migration nicht nur zu sagen Du bist jetzt auf einmal ein Vermietunternehmen, sondern du musst ja auch diese physischen Prozeste dahinter beherrschen lernen.

00:49:39: also das Zeug kommt zurück, das muss sortiert usw.

00:49:41: Die Sachen, die auf den Hallen passieren.

00:49:43: War ich noch mal ganz spannend bei diesem Finanzierungsthema, was du vorhin erwähnt hast?

00:49:47: Ja das war schon... Das war auch eine Reise!

00:49:50: Wir müssen auch nochmal eine Landsebrechen für die lokalen Sparkassen-Volksbanken oder auch die Großbank mit der wir zusammenarbeiten also... Wir haben da über einen mehrjährigen Zeitraum den dieses Modell erklärt, wir können es natürlich auf den Datenpunkten auch sehr gut erklären.

00:50:05: Also wir können zeigen pass auf das ist der durchschnittliche Vertrag Das sind Bonitäten bei unseren Kunden und dann machen die eine Portfolio Finanzierung also des Level an Einsatz An Verständnis.

00:50:17: auf was ich da gestoßen bin, ist echt super.

00:50:19: Also ich kann mich überhaupt nicht beschweren über den Bankenstandort.

00:50:22: Super wirklich super!

00:50:23: Ja jetzt musst du jetzt darfst du mich vergessen so wenn ich zu einer Bank gehe als jemand der seit fünfundzwanzig Jahren in Berlin lebt und natürlich ja auch viele Beteiligung in dieser Stadt hat.

00:50:31: In Internetbeteiligen das werdet ihr keine Volksbank ein.

00:50:34: die zeigt dir direkt einen Vogel die sagt wir haben überhaupt keine Ahnung davon.

00:50:38: Euer Geschäftsmodell kann man rechnen, das funktioniert in der Excel.

00:50:41: Mehrjährige Verträge, eure Kundenbudgetät stark beim Mittelstand die vielleicht sogar Kunden.

00:50:46: bei der Bank passiert ja auch alles nur oder bei der bankwestens bekannt weil sie so was konnte sehen von dem Kunden.

00:50:50: ihr habt ein schön zurechnendes Geschäfts-Modell.

00:50:54: Ihr seid immer noch etwas Anlagevermögen angeht absolut asset heavy habt aber natürlich ein paar andere Sachen umgestellt.

00:50:59: Aber höheres Anlage Vermögens ist euch das schlechteste was du haben kannst.

00:51:02: heutzutage freut sich die Bank an zumindest auch.

00:51:04: Und wenn ich mich an die Marge erinnere, wo ihr das Unternehmen gekauft habt und es mit eurem heutigen Umsatz quasi unterlege.

00:51:10: Und vermute dass ihr an der Marge auch gearbeitet habt oder die immer noch wahnsinnig stabil ist, habt ihr ein hoch profitables gutes Unternehmen was mich auch zu dem Punkt führt.

00:51:19: Ihr habt Zwei Tausend Fünfzehn gekauft.

00:51:21: Habt die Bank drin gehabt?

00:51:22: Habt sie da in eurer Gesellschaft drin gehabt für den Kauf?

00:51:25: Ich gehe davon aus, dass hier in der Lage war relativ schnell zurückzuführen.

00:51:30: Und dann ist ja alles gut, oder?

00:51:31: Also eure Gesellschafter sind immer noch dieselben Gesellscharter.

00:51:33: wie funktioniert sowas?

00:51:34: Ja, also der grundsätzlich ist dieser Search Fund Ansatz und da ist es schon eine Gemeinsamkeit mit diesem klassischen Finanzinvestoren denken.

00:51:41: Das ist eigentlich etwas was auf fünf bis sieben Jahre ausgelegt ist.

00:51:44: Okay wie Private Equity so ein bisschen... Genau

00:51:46: das gibt wirklich so eine Wertsteigerung und dann gibts irgendwie so ne Exitphase und guck.

00:51:50: Aber am Ende ist es ja auch immer die Frage der handelnden Personen.

00:51:53: Und ich hatte jetzt das Glück dass sich bei mir in einer gesellschafter Basis ausschließlich sehr langfristig orientierte Gesellschafte habe

00:52:03: fast als Unternehmer

00:52:04: fast alles Unternehmer.

00:52:07: Plus, wir hatten auch ein paar die da vielleicht ein bisschen kurzfristig unterwegs sind aber die haben einfach auf dem Weg rausgekauft.

00:52:12: In ungefähr zwanzig Prozent vom den Investoren... Hat

00:52:16: es noch mal gedreht?

00:52:17: Genau,

00:52:17: haben ja raus gekauft mit den Mitteln des Unternehmens und haben jetzt eine sehr, sehr solide Gesellschaft der Basis, die am Ende, ich meine für die liefste jetzt nicht schlecht muss man auch nochmal sagen, aber am Ende die uns da einfach mit voller Fokus volles Vertrauen, die uns dann so ein bisschen freie Hand lassen.

00:52:32: an der Stelle

00:52:33: Genau, ich versuche mal noch einen Zahn runter zu brechen.

00:52:35: Für die Lieds nicht schlecht!

00:52:36: Ihr habt den Umsatz mindestens vervier bis verfünffacht.

00:52:39: mit dem Gewinn habt ihr sicherlich selbiges getan.

00:52:41: Pimal Daumen.

00:52:42: Das heißt also auch wirklich das ist jetzt nicht an der Börse handelbar.

00:52:45: diese Anteile Die sind schon harter gesellschafter von Herrschenbach.

00:52:49: und

00:52:50: warum auch immer manchmal wird Erbe übertragen.

00:52:53: Manchmal braucht jemand Liquidität.

00:52:54: manchmal sagt er Ich war jetzt auch lang genug drin Kann denn der Mitgesellschaft quasi kommen kann sagen meine fünf Prozent an herrschenbach würde ich euch gern zum kaufe anbieten.

00:53:01: Jetzt habt ihr es so gelöst, dass Herr Schenbach auch so profitabel war, dass ihr die fünf Prozent als Unternehmen gekauft habt.

00:53:07: Denn gehen die fünf prozent also wieder rein ins Unternehmen und werden paritätisch auf die Anteils eigener quasi indirekt verteilt.

00:53:12: Ganz

00:53:12: genau!

00:53:12: Und damit habt ihr quasi auch wer dabei geblieben ist hat jetzt auch mehr Anteile als zum Start, sind alle nach oben gehoben worden.

00:53:18: Das ist für euch das Geschäftsführer auch ganz gut.

00:53:21: Und heute führt dir das Unternehmen aber... Also du bist einer der beiden Geschäftsführer?

00:53:26: Dein Partner von damals ist schon raus, er ist ein zweiter Lander-Geschäftsführerin.

00:53:30: Du lebst aber nicht in Köln oder ein Hennen.

00:53:31: Das ist so,

00:53:32: ja.

00:53:32: Du

00:53:32: bist in München?

00:53:34: Genau!

00:53:34: Also diese Story... also da glaube ich das wenn man so drauf schaut was sind die wichtigsten Wertsteigerungshebel oder Themen die man so gemacht hat oder Entscheidungen die man getroffen hat, die wirklich etwas verändert haben?

00:53:45: und also ich komme immer mehr mit den Jahren dahin am Ende sind es halt die Personen die du auf deinem Weg triffst und die fürs Unternehmen gewinnen kannst.

00:53:53: Und mein Mitgeschäftsführer Nektarius das ist so so bisschen wie sage mal Egal wer in den Raum reinläuft, die Entscheidung ist die gleiche.

00:54:01: Also wir haben einfach eine hundertfünfzige Prozent Deckung im Sinne von was glauben wir, was richtig für dieses Unternehmen ist und wie sind da genauer leint?

00:54:08: Und ich sag mal dieser Modus, indem wir jetzt sind... Ich war in den ersten fünf Jahren, ich glaube so bis zum Jahr zwanzig, war eigentlich die ganze Woche in Heneff nonstop.

00:54:17: Ja!

00:54:18: Und

00:54:18: am Wochenende auch.

00:54:19: Also ich bin am Wochenende meine Frau hat also Unternehmensberatung, die war dann in München.

00:54:24: Ich bin dann heimgefahren nach München und dann haben wir eine Wochenendbeziehung geführt.

00:54:29: Aber es hat funktioniert weil halt dieser... Die Geschwindigkeit war die gleiche.

00:54:33: Und das ist für mich so... Es gibt ja verschiedene Modelle sowas zu machen.

00:54:37: Für uns hat das immer gut funktioniert, weil wir die gleichen Geschwindigkeiten hatten

00:54:40: Und ihr konntet euch beide krass auf Karriere konzentrieren, weil wenn der Partner unter der Woche nicht da ist arbeitest du ja drunter um die Uhr.

00:54:44: Genau das tust Du genau und auch heute habe ich noch meine Unternehmensberaterin rechts auf der Couch sitzen.

00:54:50: also wenn ich eine Frage hab dann ist sie immer die erste mit der ich sowas besprechen kann.

00:54:55: aber vom Modus hat sich geändert weil das Unternehmen ist natürlich größer geworden.

00:54:57: wir haben dann ein Management Team aufgebaut.

00:55:00: Nicht nur Nektaro sind auch andere mit reingekommen.

00:55:02: jetzt ist der Modus eigentlich so dass Nektarus selbst wohnt in Heneff.

00:55:05: Der ist irgendwie keine Ahnung verrat.

00:55:08: Er fährt nicht immer Fahrrad, aber wenn er Fahrrad fährt sind so fünfhundert Meter weg.

00:55:11: Also sehr nah dran

00:55:12: ist ja hingezogen.

00:55:13: hat der schon gewohnt?

00:55:13: Ja der kommt ursprünglich aus Krefeld.

00:55:16: Der wollte wieder zurück ins Rheinland und dann die Familie mitgenommen.

00:55:20: Der war da unten.

00:55:21: in Augsburg hat ihr alle mit hoch genommen auch ein starkes Commitment.

00:55:24: ich glaube das ist auch nochmal das Spannende.

00:55:25: kam im Jahr zwei Und was er immer sagt er hat halt gesehen Kam selber aus einem Unternehmen vermindeten Unternehmen Wollt vielleicht die Strukturen ein bisschen anders waren.

00:55:34: Und dann dachte er so, hey da sind zwei junge Typen und die wollen einfach was reißen.

00:55:38: Das finde ich einfach super cool!

00:55:40: Und das ist halt auch das Geheimnis warum wir in der Lage sind echt richtig gute Leute für dieses Unternehmen zu holen weil die halt sehen Da geht was, da kann ich mich entfalten.

00:55:49: Da kriege ich Frühverantwortung und das hat halt einen wahnsinnigen Pull auf solche Leute ausgeübt.

00:55:54: Und deswegen haben wir jetzt auch in Sachen Fachkräfte und so ... Also wir können schon sehr gute Leute fürs Unternehmen gewinnen muss ich schon sagen.

00:56:01: Im Verhältnis ist es immer noch ein hundertfünfzig Mann-Unternehmen in Heneff.

00:56:04: aber wir haben schon würde ich sagen überdurchschnittlich talentierte und starke Mitarbeiter, muss ich ja sagen.

00:56:09: Okay und ihr treibt das Thema einfach weiter?

00:56:12: Genau,

00:56:13: absolut!

00:56:14: Du privat, also jetzt bist du erst davon so gesagt was sind so ungefähr bekommen die surger quasi an diesem unternehmen.

00:56:21: Du bist ja da auch weiterhin beteiligt verdienst also da auch ganz gutes geld.

00:56:26: Du findest search fund als modell ja so cool dass ihr das heute auch.

00:56:30: das ist quasi Teil deiner altersversorge könnte ich überschwitz sagen oder?

00:56:33: Das ist ein Stück weit schon.

00:56:35: Also es hat mehrere aspekte.

00:56:36: also einmal ein wichtiges element in dieser searchfund community ist das extrem viel dass man extrem viel Zuspruch und Unterstützung erfährt.

00:56:47: Also ich kann zu jeder Zeit, wenn ich ein Business-Problem habe dann greife ich auf einen Netzwerk von hunderten von Unternehmen zurück.

00:56:53: Ich finde immer über einen Gesellschafter Immer einen Kontakt zu einem der das auch schon mal hatte.

00:56:58: oder guck mal hast du das schon mal internationalisierung wie haste das gemacht?

00:57:01: Also das ist erstmal ein Riesenasset.

00:57:02: aber dazu gehört halt auch Dass man sich selber wiederum engagiert und was Was ich an dieser Stelle mache.

00:57:08: ich hab mich mit einem anderen zusammengetan mit dem Alexander Kirn.

00:57:12: Also das war der erste Search Fund in Deutschland.

00:57:16: jetzt speziell und mit dem gemeinsam investieren wir A in Neue Search Funder, und wir nehmen auch Beiratspositionen selber wahr.

00:57:23: Das heißt ich sitze jetzt in vier Beirätten ganz unterschiedliche Unternehmen.

00:57:26: Ich habe viel aus dem Software als das Servicebereich.

00:57:30: Da bringt man wieder eine andere Perspektive und da ist mein Ding einfach... ich versuche diese vielen Fehler!

00:57:35: Ich habe sehr viele Fehler gemacht, aber diese vielen Fehler die wir in diesen ersten vor allem zwei drei vier Jahren gemacht haben.

00:57:40: Da musst du jetzt auch nicht alles wiederholen das man einfach so pass auf ganz wichtig fokussiere dich nicht alles auf einmal ändern konzentriere dich auf die richtigen Dinge.

00:57:48: sei dir klar was du liegen lassen muss.

00:57:49: dass sind schon.

00:57:50: also du bist heute Geldgeber

00:57:52: für

00:57:52: solche Search-Fans zusammen mit deinem Partner und ihr schick quasi so dreißigjährige junge Unternehmer und Unternehmerin die suchen wollen da finanziert ihr mit uns steigt dann auch in diese Unternehmen ein

00:58:04: Klein also aus einer von diesen fünf zehn bis zwanzig.

00:58:06: aber ja das machen wir und es macht so an meiner zeit macht dass.

00:58:10: Also, fünf bis zehn Prozent macht das aus.

00:58:11: Also ich muss das immer so ein bisschen ... Deiner

00:58:13: Zeit, die es in Anspruch nimmt?

00:58:14: Genau

00:58:14: ja, das muss ich immer runterzudrücken.

00:58:16: Ja, klar!

00:58:16: Ich habe immer noch einen Unternehmen zu führen... Aber man kann da auch mit relativ vertretbarem Aufwand, kann man da echt schon gute Sachen weitergeben.

00:58:25: Wie viele Investments, sind es fünf Investments im Jahr?

00:58:28: Sind es drei?

00:58:29: Sind sieben Searcher, die ihr los schickt?

00:58:32: Wir haben jetzt laufend so zwischen, ich glaube so rund, und zwanzig aktives Searcher In ganz Europa, krass.

00:58:40: Wir

00:58:40: schauen das wir so im Jahr irgendwo zwischen vier bis acht ... Transaktionen ... partizipieren würde ich jetzt sagen in dem Bereich.

00:58:48: Finden Searcher immer was?

00:58:50: Weil sie auch einfach oder erlebst du auch dass zwanzig Prozent nicht das Esset finden, was zu ihnen passt?

00:58:56: Also Näs finden nicht immer alle etwas und ich glaube es ist auch...

00:59:00: Gut ist,

00:59:01: das

00:59:01: klingt

00:59:02: gesund.

00:59:02: Weil der Punkt ist ja... Das versuche ich auch mal den Leuten zu sagen, das Schlimmste ist ja nicht kein Unternehmen zu finden.

00:59:08: Das Schlimmmste ist wenn du irgendwo in der Provinz hockst und hast dich voll draufkommittet und da gibts jetzt die Finanzierung, es ist halt einfach ein schlechtes Unternehmen.

00:59:17: Ja genau!

00:59:17: Das ist das schlimmste Outcome.

00:59:18: und dass sozusagen dieser gemeinsame ungeschriebene Vertrag zu sagen wir kaufen ein profitables Unternehmen hochgradig wiederkehrende Umsätze haben, das muss gut skalierbar sein.

00:59:28: Das ist ja am Ende nur gelingendes Modells und dafür dann zwei Jahre zu nehmen und das so etwas zu finden?

00:59:35: Das ist ein sehr guter Trade-off.

00:59:36: Versus am Ende ich habe gute Erfahrungen gehabt aber du willst nicht in so einem Unternehmen sitzen wo du...

00:59:41: Okay, das heißt die gute Nachricht ist eigentlich wenn Du in Deutschland Gas geben willst Wenn Du sagst Ich will wechseln vom vielleicht Unternehmensberater oder Private Equity gemacht oder was auch immer und will Unternehmer werden, dann gibt es heute Strukturen.

00:59:57: Search fand das hier in Deutschland ein etabliertes Thema.

01:00:00: Ihr seid unter anderem einer der Investoren.

01:00:01: Du kannst auch mit anderen Investoren connecten.

01:00:03: wenn jemand Gast geben will bereit ist einem bis zwei Jahre das richtige Unternehmen zu suchen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auch eins zu finden.

01:00:10: Dann begleitet ihr das sehr gerne.

01:00:12: Das ist aber für dich heute... Für mich klingt es so ein bisschen wie Private Act for the Light oder eine Nummer kleiner weil man kauft ja nicht Douglas verschlägt es mal kaufts wieder oder irgendwas sondern du suchst eigentlich hoch profitabel tolle Unternehmen, die Nachfolgesituation haben oder warum auch.

01:00:24: Du kriegst eine Verkaufssituation aus welchem Grund auch immer und setzt gute Leute drauf, die Lust darauf haben rund um die Uhr zu arbeiten und ihr eigener Herd zu sein.

01:00:32: Ganz genau!

01:00:33: Und das Spannende ist halt die Varianz der Geschäftsmittel, die du triffst.

01:00:36: Es ist unglaublich.

01:00:37: also ich bin auch so ein Riesenmittelstands-Fan einfach weil ich weiß was für tolle Unternehmens da draußen eigentlich gibt.

01:00:43: Natürlich immer, da fehlt dann entweder vielleicht mal ein Kapital oder Prozesse.

01:00:49: Aber es gibt so tolle Unternehmen da draußen und das muss nicht immer super fancy sein sind die einfachen Dinge, die oftmals am besten funktionieren wenn man unter die Motorhaube schaut.

01:00:59: Das muss auf keinen Fall.

01:01:00: und wir haben ja dieses große Nachfolgeproblem was wir zum Teil auch selbst kreiert haben.

01:01:06: Ich meine ich weiß ja wie das läuft, ich weiß auch wie Unternehmer sind.

01:01:09: Wenn du schon sagst wir schreiben einen Brief, dann laden die uns ein.

01:01:12: Denn sind die aber ist zwanzig-fünfundzwanzig?

01:01:14: Die hängen eigentlich noch an der Steuererklärung.

01:01:15: zwanzich-zweiundzwanzigt.

01:01:16: damit bist du unfinanzierbar für eine Bank, muss man auch mal fairerweise sagen!

01:01:19: Du triffst also ja meistens auf jemandem, der in dem was er tut und dieser kleinen Nische wahnsinnig erfolgreich ist, dass Ding dreißig Jahre durchgespielt hat.

01:01:27: Dann hat er natürlich eine Idee zu, was ist denn das hier alles wert?

01:01:30: Und ich kann dir sagen.

01:01:31: Wenn jemand seinen Lager durchschaut und einen Ventur macht, dass die Leute mal denken, was für ein Wert so ein Unternehmen hat ... Da muss ja schon auch ganz viel Gutes zusammenkommen!

01:01:40: Das darf man auch nicht vergessen.

01:01:41: Da muss jemand abgeben wollen.

01:01:44: Der muss das richtige Umfeld ... Er kann selber sich beim Wert auch irren.

01:01:47: Er braucht ein gutes Umfeld, das vielleicht aussagt.

01:01:49: Ich glaube, es bewährt das Zuzo.

01:01:50: Ich hab's am Prozess gemacht.

01:01:53: Und dann muss auch noch die Chemie stimmen, also da müssen schon wirklich viele gute Sachen zusammenkommen.

01:01:57: Ich glaube auch ganz, ganz offene Betriebe keinen Nachfolger weil man vielleicht auch nicht bereit für die Übergabe ist oder weil der Prozess... Weil du Benchmarkst dagegen wenig verbleibende Lebenszeit im Regelfall.

01:02:08: Du bist alt, wirst jeden Tag älter das heißt Prozesse laufen und nicht mehr so gut.

01:02:11: Du kannst dir selber körperlich so gut ein... Du musst ja eigentlich versuchen, auch für dich selber von der Value Creation das Unternehmen zum bestmöglichen Zeitpunkt zu verkaufen.

01:02:18: Das machen wir aber alle nicht oder ganz oft, ne?

01:02:21: Wir überziehen diesen Zeitpunkt und wir üren uns in dem Nachfolger.

01:02:25: Wir denken die Kinder machen es, die machen's gar nicht.

01:02:27: Die wollen ganz anders leben noch was anderes tun.

01:02:29: also wir sind auch glaube ich... ...das kann man besser machen!

01:02:32: Es ist unnötig dass so viele Unternehmen ohne Nachfolge bleiben.

01:02:35: Das sehe ich auch so.

01:02:36: Also ich glaube, was man haben muss ist ein bisschen Distanz zum eigenen Wirken.

01:02:40: Also wie als Management?

01:02:42: Wir hinterfragen uns schon oder ich auch persönlich.

01:02:44: Hinterfragt mich immer, bin ich jetzt noch der richtige Gesellschafter?

01:02:48: Bin ich der richtige Geschäftsführer für dieses Unternehmen?

01:02:50: Also mit dem was ich mitbringe... also ich weiß, was ich kann!

01:02:53: Ich kann Leute anzünden und einfach Vollgas.

01:02:56: Ich bin ganz passabler Strukturierer.

01:03:00: Ich kann gewisse Dinge aber irgendwann ist ein Unternehmen in einer Größenordnung wo es dann halt auch vielleicht etwas anderes braucht.

01:03:06: Und diese Distanz zur eigenen Fähigkeit, die ist extrem

01:03:13: wichtig.

01:03:13: Das macht es auch erst handlungsfähig das macht dieses Unternehmen überhaupt erst liquide wenn du nicht mehr die person bist um die sich alles dreht.

01:03:20: also ich glaube mein größter gewinn in den letzten zwei jahren war meinen kompletten email im posthängern abzugeben.

01:03:25: eine andere person die sagt da bleiben drei prozent übrig die machst du den rest mache ich und der liest ja alles mit auch dem befunden vom arzt und kohne.

01:03:33: aber das hat mir so eine freiheit gegeben.

01:03:36: Und jetzt, das Unternehmen wird auch mit externen Geschäftsführern, mit dir als Gesellschafter.

01:03:41: Erst dann wird es handelbar!

01:03:42: Wenn alles an dir hängt, ist ordentlich handelba...

01:03:44: Ja und du willst ja auch nicht diese Situation kreieren wo wenn einer von einem Baum fährt irgendwie das in sich zusammen kollabiert.

01:03:50: Also das wirst einfach nicht.

01:03:53: Da verwenden wir relativ viel Zeit darauf auf dieses Thema Setup.

01:03:56: also was ist ein gutes Setup?

01:03:57: Und da gab's schon noch viele Mutationen in diesen zehn elf Jahren wo du auch merkst also der entwächst auch einen Unternehmen vielleicht auch mal einer Person.

01:04:06: Das kann auch vorkommen von den Teams, die wir ... Wir hatten auch Leute im Management mit drin, die dann mal gekommen sind und gegangen.

01:04:14: Da sind wir schon sehr ... Versuchen wir möglichst ehrlich zu uns selbst sein?

01:04:17: Und ich für mich genauso.

01:04:18: Ich weiß schon ab wann ich wirklich heilfroh sein kann, dass ich meine Kollegen habe, wo so ein Nektar ist, da würde ich nie sagen, pass auf das sind die Themen, die weißt du besser, fange nicht an dir reinzureden.

01:04:28: Aber diese Ebene der Zusammenarbeit, das ist ein unfassbarer Schatz, muss ich ehrlich sagen.

01:04:34: hat.

01:04:35: Was waren auf dem Weg des Unternehmens oder diesen zwölfjährigen Weg?

01:04:39: Was waren die größten Abwachsern, die du dich so erinnerst?

01:04:45: Wir hatten gerade das Unternehmen erworben, wir waren da drin haben Vollgas gegeben selber im Vertrieb und dann war ja in den Jahr der Flüchtlingskrise.

01:04:56: Das heißt es ging so los.

01:04:59: August, September wurde auf einmal klar dass also die Grenzen waren offen.

01:05:05: hunderttausende Millionen von Menschen kommen nach Deutschland und wir haben ein Problem das wir die Leute nicht unterbringen.

01:05:11: Und diese Vorstellung war okay.

01:05:12: sie sitzen jetzt an Weihnachten da und haben einfach kein Bach über dem Kopf und dann ging die eine wahnsinnige Dynamik also alles was irgendwie nach Container... Also alles ist wirklich unglaublich was dort gemacht wurde.

01:05:26: Wir haben einen.

01:05:27: Eigentlich ist das Produkt nicht für die dauerhafte Behaushaltung von Leuten geeignet.

01:05:31: Das ist einfach nicht!

01:05:33: Wir haben ein paar von diesen Hallen errichtet, wir haben dann aber nicht kommen sehen dass dieser Markt halt auch genauso schnell kollabieren wird und haben gesagt hey wir gehen mal in so einen Bereich rein es waren Wohnmodule.

01:05:45: Wir haben gesagt wir gehen raus, wir erweitern, wir hatten so einen Holzwohlmodul entworfen.

01:05:49: spannendes Konzept nachhaltig vernünftiger Kostenpunkt.

01:05:54: Aber dann ist dieser Markt kollabiert und wir haben unterschätzt, was es halt braucht um diese Time-to-Market da hinzukommen.

01:06:00: Dann kam die politische Sache hat sich... Da haben wir Lehrgeld bezahlt!

01:06:04: Und für mich ist diese eine Sache, die ich da wirklich mitgenommen habe, ist halt einfach.

01:06:09: du kannst auch wenn du nur der Beste bist, wenn's ne einfache Sache isst, diese Eine Sache mit mehr Fokus und akribischer und besser zu machen als alle andere, besser die Baugenehmigung vielleicht Bauhalt hinzubekommen.

01:06:22: Ja.

01:06:23: In aller Regel das was es braucht um am Markt erfolgreich zu sein.

01:06:27: Es sind nicht die komplizierten Themen, es sind nicht immer die Produkte.

01:06:29: einfach eine saubere sehr fokussierte Execution und dann richtig Vollgas und keinerlei Ablenkung.

01:06:36: Das ist das entscheidende.

01:06:38: Das absolute entscheidend.

01:06:39: Wie war Corona für euch?

01:06:40: Wir haben investiert also wir haben uns hingesetzt in den zwanzigzwanzig haben gesagt hey!

01:06:44: Die Welt wird nicht untergehen.

01:06:46: Wir bereiten uns darauf vor, dass es dann Ketchup Effekt geben wird.

01:06:49: Und wir haben in der Zeit zwei Markteintritte gemacht.

01:06:53: Zum Beispiel nach Ungarn sind wir gegangen und wir haben ein neues CM-System eingeführt.

01:06:57: Wir haben zwei oder drei Leadkanäle neu online genommen... ...und haben dann in einundzwanzig, zwanzig sind voll in die Skalierung reingegangen.

01:07:04: Das war so ein zweiter großer Wachstumssprung fürs Unternehmen.

01:07:08: Ja das ist bei diesem Geschäftsmodell so.

01:07:10: du kannst diese Die Tiefen, die kannst du aussetzen musst.

01:07:14: einfach nur bleibst du cool und investierst einfach für die Zukunft.

01:07:16: Und dann kommt's auch mal wieder anders, das ist so.

01:07:19: Also daher persönlich muss ich sagen in den zwanzigzwanzig ist mein Sohn auf die Welt gekommen.

01:07:25: Und ich war ... Ich hätt glaub ich diesen Modus, den ich hatte, dass ich jetzt da vier, fünf Tage die Woche vor Ort... Ich hätte es aus eigenem Antrieb nicht hinbekommen.

01:07:35: aber Corona war irgendwie sowas.

01:07:36: Du musst halt jetzt in München bleiben und dann hab' ich natürlich eigentlich Ich habe viel von meinem Sohn in diesem ersten Jahr gehabt.

01:07:45: Wir saßen alle im Home-Office und haben da gearbeitet, das hat alles gepasst.

01:07:48: Und dann bin ich erst ums überlegen gekommen okay wie kannst du das eigentlich aufsetzen dass du halt nicht immer vor Ort sein musst?

01:07:54: Es ist ja noch reiner Arroganz zu denken physische Anwesenheit auf allen Themen, immer das alles entscheidend ist.

01:08:00: Du musst es so aufsetzen, dass auch ohne dich im Zweifel funktionieren kann und du musst die richtigen Themen dir selber treiben.

01:08:06: Und ich bin nach wie vor relativ häufig bei den Kollegen vor

01:08:09: Ort.

01:08:09: Ohne du hast dein Co-Geschäft zu einem Fahrrad zu arbeiten, gerade an dem Kann der ja vor Ort ist.

01:08:12: So schau's

01:08:12: mal aus!

01:08:13: Genau, du warst heute erste Podcast-Gasse, ich hab gestern einen Briefing oder so drin, Gast bringt seinen Sohn mit in den Podcasts, wenn er sich Philipp Rangholt im Produzenten und sagt Wie der bringt den Sohn mit in dem Podcast?

01:08:24: Der kann er nicht so mit in die Podcast prägen.

01:08:26: Philipp, du sitzt in einem Besprechungsraum!

01:08:28: Die Story ist anders.

01:08:30: Die Idee war eigentlich... Ich gehe immer einmal im Jahrgeg mit ihm, mach ich mit ihm was alleine, wir gehen eigentlich mal campen und dann kam irgendwie diese Einladung.

01:08:36: Dann habe ich gedacht hey warum nicht Berlin hat das schon?

01:08:38: irgendwie kriegt ihr mal einen Eindruck hier von der Hauptstadt.

01:08:41: Und dann hab' ich gesagt sind wir am Sonntag her gekommen und waren jetzt zwei Tage hier in Berlin Heute morgen lustigeweise.

01:08:47: Freunde von mir waren Da wusste ich jetzt nicht.

01:08:50: Also

01:08:50: auch zu Besuch quasi?

01:08:51: Ja, sind auch zu besucht und da ist er jetzt mit den Mädels unterwegs und danach sammle ich ihn wieder auf.

01:08:56: aber er drückt mir die Dorm hat er gesagt.

01:08:58: Aber ihr seid schon also als Eltern du hast ja zwei Kinder relativ jung noch, vierundsechs ne?

01:09:02: Ihr seid beide voll berufstätig und zwar in krassen Jobs.

01:09:06: Ihr müsst es also managen.

01:09:08: Das ist schon etwas was euer Alltag auch mitbestimmt.

01:09:10: Du hast gesagt es gibt so eine Familyzeit die ist quasi unantastbar so ein bisschen

01:09:14: Für uns wichtig ist eigentlich dieses Zeitfenster zwischen siebzehn und neunzehnt Uhr.

01:09:17: Also die Kids sind noch im Kindergarten, Betreuungseinrichtungen und Co.

01:09:20: Aber wir als Familie, dass wir dann zu Abend essen, dass ich die Kinder ins Bett bringen kann, dass sich denen was vorlesen kann ... Und das finden halt viele Leute wahrscheinlich strange aber im Hause Bossert setzen meine Frau nicht.

01:09:33: Wir setzen uns halt auf die Couch und machen uns, keine Ahnung, Netflix oder so was rein.

01:09:37: Dann wird der Laptop aufgeklappt und dann wird halt noch

01:09:39: gearbeitet.

01:09:41: Der Punkt ist halt einfach Arbeit macht ... halt Spaß.

01:09:45: Also es ist nicht so, dass ich jetzt sage, ich muss mich dazu zwingen, sondern das was ich hier mache, das ist für mich ein net-positive, was ich da zurückkomme.

01:09:52: also ich zwinge mich dann nicht dazu.

01:09:53: Das macht einfach Spaß!

01:09:54: Das sollte das Ziel ja eigentlich für jeden sein.

01:09:56: Arbeit muss Spaß machen.

01:09:58: Niedem der die Arbeit nicht Spaß macht hat den falschen Job.

01:10:00: Also du bist in

01:10:00: Deutschland

01:10:02: und man muss sich ja nicht... Ich denke mal immer auch oft wenn man ein Gespräch führt mit einem Mitarbeiter der nicht happy ist, wo man sagt, du hast doch Alternativen, du musst es doch gar nicht.

01:10:11: Du hast verdient, dass du morgens aufstehst und sagst, ich hab da Bock auf die Angelegenheit.

01:10:16: Genauso für mich selber.

01:10:17: Das ist mir schon sehr wichtig.

01:10:18: Aber wir haben diesen Block ... Und dann ja das ist wichtig.

01:10:22: Das andere ist so ein bisschen diese Synchronisation mit meiner Frau.

01:10:27: Dadurch, dass sie Beraterin ist, wir sprechen da schon eine Sprache.

01:10:31: Also der Ist Verständnis dafür, die Unwägbarkeiten, die man halt in so einem Job hat.

01:10:35: Wenn

01:10:36: du auf der einen Seite gesagt hast, das waren die größten Fuck-Ups.

01:10:38: aber auf der anderen Seite Was glaubst du, was euch in diesem Segment vorher seid?

01:10:42: Es gibt ja immer Wettbewerb.

01:10:44: Was macht ihr besonders gut?

01:10:45: also warum seid ihr so gut positioniert?

01:10:47: Also

01:10:48: es ist wirklich dieses Thema Fokus und Standardisierung weil das hängt.

01:10:52: Es hängt damit zusammen, wenn du diesen Baukasten hast und du brichst aus dem nicht aus.

01:10:56: Und du bleibst bei diesem einen Thema.

01:10:58: Du gehst nicht in... Ich könnte auch sagen ich erweite das Geschäft und gehe in diesen Eventbereich rein.

01:11:02: Ich könnte in Flüchtlingshallen reingehen.

01:11:03: Das könnte ich alles machen.

01:11:05: aber dieses eine Themen was wir machen da alles drauf auszurichten deswegen sind wieder die schnellsten, die günstigsten.

01:11:10: Wir haben am meisten Ahnung von den Themen.

01:11:12: Was ist Fokus?

01:11:14: Fokus, Fokus.

01:11:15: Hätte jetzt ein Spruch von uns sein und es ist bei uns auch Fokus... Vergiss es!

01:11:18: Bleibt bei dem einen Ding.

01:11:19: macht das erst mal besser als alle anderen dann können wir links oder rechts schauen.

01:11:22: Jetzt hast du ja auch gesagt siehst natürlich viel durch diese ganzen Search Fund Themen.

01:11:25: Du bist selber im Beirat von mehreren Unternehmen wo ihr auch investiert habt.

01:11:28: Ja da sind doch echt gute Sachen herausgekommen.

01:11:30: also bevor man sagt so Umsatzgrößen Kommen wir unternehmen auch die fünfzehn Minuten Umsatz machen.

01:11:34: wenn man kann passieren Wohnzimmünchen.

01:11:37: Sport?

01:11:38: Großes Thema bei dir.

01:11:39: Meditation, Sport, Yoga, Pilates...

01:11:42: Sport ist tatsächlich ein Thema.

01:11:44: Das ist auch was, versuche ich mit meiner Frau gemeinsam zu machen.

01:11:47: Ich hab leider kein Home Gym oder so, das ist nichts, was sich da lohnt.

01:11:50: aber wir haben einen Fitnessstudio um die Ecke und wir schauen immer Sonntag vormittags.

01:11:55: Wir werden die Kids immer kommen, die zum Großeltern haben, die eine gute Zeit und dann gehen wir ins Fitnessstudium.

01:11:59: Und in der Regel einmal die Woche morgens vor der Arbeit – das ist das Thema.

01:12:04: macht auch Spaß, aber ich bin ja schon eher so rational.

01:12:07: Ich sag mir, ich muss das machen, damit ich fit bleibe für meine Kinder und meinen Job, damit sich das Pen-Sum auch wirklich stemmen

01:12:12: kann.".

01:12:12: Hast

01:12:13: du selber Coaches für dich?

01:12:14: Bist du bei YPO, EU oder sowas engagiert?

01:12:17: Oder hast du ... Ich hab mein Unternehmerkreis über die Search-Fanzen.

01:12:20: Das ist irgendwie mein Netzwerk.

01:12:21: Und die, wo ich auch wenn ich Fragen habe mich an vertrauensvolleren Wände...

01:12:26: Also ich hatte jetzt nicht diese Übermentorengestalt in meinem Leben.

01:12:31: Das nicht!

01:12:31: Also ich glaube von meinen Eltern Ganz stark das Thema Werte gerüst und ich glaube auch die Art, wie ich mit Menschen umgehe.

01:12:40: So der Blick für das Ganze, das habe ich von meinen Eltern mitbekommen.

01:12:44: Ich hab tatsächlich über diesen Search Fund Kontext einige super spannende Leute kennengelernt.

01:12:49: Da sitzen noch einige von mir im Beirat drin Und da ist eben so diese Balance zwischen machen lassen Im richtigen Moment mal einen Tritt geben und sagen hey du weißt doch was die Lösung ist Jetzt trau dich mach es einfach.

01:13:00: Also da gab's immer wieder immer wieder Entscheidungen, wo ich eigentlich wusste genau was ich tun muss.

01:13:06: Das war klar.

01:13:07: aber wenn man dann selber die Entscheidung hat, dann hat man diesen Schmerz durch den man manchmal durchgeht und man muss es tun und dann braucht's manchmal den einen von außen.

01:13:15: und da habe ich ein zwei die genau das für mich sind.

01:13:19: Ich würde sagen mein jetzt nicht im Sinne von Mentor, aber so wie das vielleicht meinen Mitgeschäftsführer Nektarios ist eine extrem starke Führungspersönlichkeit.

01:13:27: also er kam auch schon mit Führungserfahrung zum Unternehmen hin Der ist fast so jung wie ich.

01:13:37: Er hatte vorher seine Sporen verdient unter anderem bei BP Aral, er hat seinen Job da also du alles Studium gemacht und dann dort Tankstellenpächter geschubst.

01:13:46: Da lernst du Führung.

01:13:47: Das wollte

01:13:47: ich gerade sagen.

01:13:48: Das ist eine starke

01:13:49: Persönlichkeiten.

01:13:53: Für den habe ich mir wahnsinnig viel... abgeschaut, aber wir diskutieren auch einfach wahnsinnig viel die Themen.

01:13:58: Ich glaube das ist eine sehr, sehr fruchtbare Zusammenarbeit an der Stelle und dann gibt es natürlich schon immer wieder so rein intellektuell sind einfach die richtigen Bücher, die du empfohlen bekommen.

01:14:07: Die richtigen Leute, ich habe jetzt nicht so ein Thema wie YPO oder sowas.

01:14:10: Das finde ich gut, aber bin ich irgendwie nie so richtig draufgekommen?

01:14:14: Jetzt bist du für Unternehmer in Deutschland.

01:14:17: primär Und klar wünschen wir uns alle schnellere Baugenehmigungen.

01:14:20: Das trifft mich genauso quasi wie euch, das wäre super gut.

01:14:23: aber du hast ja den großen Vergleich auch zu Europa und die Frage die sich ja trotzdem jeder stellt ist ja wo investiere ich auch den nächsten Euro in Co?

01:14:31: Was würdest du dir denn von der deutschen Politik wünscht um den nächsten euro auch lieber an Deutschland zu investieren oder weiter an den deutschland zu investiert?

01:14:39: Ja also ich werde jetzt nicht in dieses rabbit hole baugenehmigung einsteigen.

01:14:46: Also was ich frustrierend finde, wir sind ein Unternehmen das sich sehr stark misst.

01:14:52: Viel Transparenz viel Kennzahlen und wir gehen das sehr transparent damit zu.

01:15:01: Wir haben für jeden Mitarbeiter auch immer einen Incentive-System.

01:15:04: und da geht es nicht darum, dass ich am Ende des Jahres da sitze und sage, du hast dein Bonus nicht geschafft sondern es geht ja darum im Gegenteil, dass der das schafft, dass er eine direkte Feedback Schleife zu seinem Geschäft bekommt.

01:15:16: Das Problem ist einfach, dass bei kleinen mittleren Einkommen beziehungsweise du weißt selber wie schnell man in Deutschland im Spitzensteuersatz landet.

01:15:23: Dass das Thema Lohnnebenkosten ist einfach absurd.

01:15:25: und wenn du ein Bonus gibst an deine Mitarbeiter und du möchtest denen was Gutes tun und sagst Mensch cooler Job es ist einfach wirklich schwierig.

01:15:34: dieses Thema Lohnenneben kosten ist für mich so eine Sache.

01:15:37: mir geht's nicht um Vermögenssteuer es geht mir nicht um alles schön und gut alles machen.

01:15:41: ich zahle auch gerne steuern Schafft's doch bitte einfach mal.

01:15:46: die, ich sag jetzt wenigen Leute... Ja.

01:15:48: ...die dieses Land am Ende tragen, die morgens aufstehen, den Job machen?

01:15:52: Entlastet doch diesen Mittelbauch endlich mal und zwar wirklich!

01:15:55: Also, Schröder hat bei der Agenda-AZC ... Ich glaube er hat den Steuersatz.

01:16:00: Er hat den flächendeckend in allen Segmenten um zehn Prozent runtergenommen, wenn ich mich richtig erinnere und da sind wir ja weit davon entfernt.

01:16:05: Und das ist immer die Frage wie finanzieren wir das jetzt gegen?

01:16:08: Wir wollen niemandem was weg.

01:16:09: Aber bitte konzentriert euch doch auf die Leute, die den Laden am Laufen halten!

01:16:12: Wenn es von da ist dann können wir gerne verteilen.

01:16:14: Das ist alles gut.

01:16:15: aber das Thema, das finde ich schon etwas frustrierend.

01:16:18: Und das ist ein Problem für die guten Leute, die wir heute schon haben, die in Deutschland sind, die sich nämlich die Frage stellen warum ab achtzigtausend Euro noch weitermachen?

01:16:26: Ich bin schlimm im Spitzensteuersatz und auf der anderen Seite natürlich auch was äußerst frustrierendes für die Leute, wie wir eigentlich hier haben wollen, die gewinnen wollen weil sie fragen sich ja auch wenn ich direkt einen Spitzen-Steuersatz drin bin in diesem Land wo sollen die Reise da noch hingehen?

01:16:37: Das stimmt!

01:16:39: Das ist für mich das Hauptthema und ich glaube dann würden wir so viel Energie freisetzen diese sich lohnt die eine Stunde mehr zu machen als wir von den Teilzeitquoten runterkommen.

01:16:48: Und diese ganz dieses Potenzial, was wir hier haben ist eine alternde Gesellschaft.

01:16:51: Wir haben immer noch verdammt viele gut ausgebildete Leute und müssen das halt attraktiv machen für die Leute sich zu engagieren.

01:16:58: Da haben wir glaube ich der ist der Leistungsbegriff falsch besetzt?

01:17:01: Ja

01:17:02: generell!

01:17:04: Als Ableitung davon dieses ganze Thema Lohnnehmkosten... Sorry Leute aber da haben wir einfach völlig jedes Maß verloren.

01:17:10: aus meiner Sicht

01:17:11: Ja, da müssen wir irgendwas machen.

01:17:13: Ich meine es gab ja eine Corona-Preme und Entlastungsprämie wurde auch diskutiert.

01:17:18: Da schlägt mein Schlang zwei Herz in meiner Brust!

01:17:20: Ich finde die Verantwortung dem Arbeitennehmern zu überhelfen der ohnehin schon die Verantwortung dafür trägt dass das funktioniert finde ich irgendwie nicht richtig.

01:17:28: auf der anderen Seite muss sich auch sagen dass wir Corona-Prämien und alles was ist hier an Prämien mit Gab auch immer bezahlt haben weil ich sage auch wenn ich als Unternehmer ein gut laufendes Unternehmen habe und ich hab die Chance Geld netto zum Ermitarbeitern zu bekommen Denn mache ich das und zwar zu hundert Prozent und nicht in Teilstücken.

01:17:44: Und ich glaube, dass es auch etwas was den Leuten klar sein muss der Unternehmer will gerne viel für die Belegschaft tun weil also mein Kapital sind meine Mitarbeiter Das ist ganz klar bin ich so meine Mitarbeiter und es scheitert überall dran.

01:17:56: Firmenfeier Geh mal in Berlin eine Firmenfeier machen ordentlich.

01:18:00: Die kostet leider nicht neun, neununds Euro pro Person.

01:18:02: Die kosten leider hundertvierzig.

01:18:04: Machst du zwei davon?

01:18:05: Hast du schon wieder ein Problem.

01:18:06: Fünfzig Euro Freibetrag im Monat dafür dass hier ein paar Smoothies so'n bisschen Obst gibt Das beschäftigt das Finanzamt.

01:18:12: Das ist ja auch total erschwachsinn!

01:18:14: Wir haben ja ein eigenes Fitnessstudio für unsere Leute gebaut.

01:18:17: So, das müsste ich alles vorne und unten

01:18:20: versteuern.

01:18:20: Das macht doch keinen Spaß.

01:18:21: Ich will was tun für meine Mitarbeiter.

01:18:23: Das ist doch total irre, dass du auch da nicht die freie Grenze hast zu sagen ich will den Leuten was Gutes tun.

01:18:28: Lass mich doch!

01:18:29: Ich will doch verantworten und übernehmen.

01:18:31: Nein alles wird beäugt strukturiert gibt es einen Prozess gibt's ein Thema mit dem Finanzamt?

01:18:35: auch das macht keinen Spaß.

01:18:36: Die Grundhypothese ist ja beim Misstrauen.

01:18:38: Genau.

01:18:38: also wenn ich jetzt auf meine Mitarbeiter schaue dann ist meine Grundhypostes immer vertrauen.

01:18:43: Auf jeden Fall.

01:18:45: Ich gebe dir das Thema.

01:18:45: ich weiß du wirst hinfallen Ich weiß, du wirst wieder aufstehen.

01:18:49: Das ist doch einer meiner Lieblingssätze, dieses Zutrauen adelt den Menschen im Sinne von.

01:18:54: das ist eigentlich das was das Beste in den Leuten hervorbringt.

01:18:57: und wenn ich das systemisch natürlich wir müssen die Kontrollen muss es geben ja auch alle ihre Richtigkeit.

01:19:02: aber wenn die Grundhypothese schon Misstrauen ist was soll da schon bei rauskommen?

01:19:06: Und die Interaktion die man dann hat mit den Prüfstellen an der?

01:19:09: oder vielleicht noch eine kleine Anekdote Wir machen gerade ne schöne Produktinnovation ich kann natürlich nicht ins Detail gehen Und das wird jetzt zertifiziert, dann wird das Herstellungsverfahren zertiftiert.

01:19:22: Aber das Institut, was dieses Herstellungverfahren Zertifiziert muss für diese Zertifikierung zertipiziert werden!

01:19:29: No shit!

01:19:30: Das ist die Realität?

01:19:31: Ja,

01:19:33: das vertrauen Sie immer.

01:19:34: schön, dass du es aufbringst.

01:19:35: Letzten Auftritt hat Ihnen dazu etwas geschrieben und wir haben ja diese Novellierung gehabt quasi Arztbesuch ab dem ersten Tag der Krankheit.

01:19:41: Ich habe auch gesagt, hier arbeiten siebzig Leute die alle mündig sind.

01:19:43: Wir haben Arbeitsvertrag miteinander.

01:19:44: An dem Arbeitsvertraget steht drin ab dem dritten Tag brauchen wir ein Attest.

01:19:49: Das haben zwei mündige Leute unterschrieben.

01:19:51: das wird ja auch genauso weiter gemacht.

01:19:52: diesen Schwachsinn machen wir nicht mit ihr.

01:19:54: setzt euch nicht in eine überfüllte Arztpraxis im Winter wo ihr euch weiß Gott was holt Wo der arzt eh schon für einen kleinen Geld hundert Termine am tag abfrühstücken muss und belaste den ich auch noch.

01:20:05: es ist wie du sagst Ich mach mir keine Gedanken, wenn meine Mitarbeiter in dem Gym nach unten gehen.

01:20:11: Wenn die für sich selber entscheiden, ich hab die ganze Nacht über das Kloschüssel gehangen und kann nicht arbeiten kommen.

01:20:15: Das sind ja alles mündige Leute, denen wir vertrauen.

01:20:19: Auch diese Spaltung zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgeber gibt's auf den Mittelstandslevel nicht wie sie gerne kooperiert wird.

01:20:25: Und

01:20:25: das Bindeglied ist ja die Kultur?

01:20:27: Ja!

01:20:27: Also das Spannende was ich irgendwann festgestellt habe, dass... Ich hatte jetzt auch wieder vor Kurzem ein Erlebnis.

01:20:33: Da saß ich mit einem Mitarbeiter zusammen Und der spielt auch immer eine Rolle im onboarding Prozess.

01:20:39: Wir haben einen relativ guten onboarding-Prozess, dann kommen neue Mitarbeiter rein und er hat da ne Rolle.

01:20:44: Dann sind wir die so durchgegangen, die neuen Mitarbeiter.

01:20:46: meint das zu mir, du Till... Ich hab kein gutes Gefühl, der ist kein Match zu unseren Firmenwerten.

01:20:53: Und dann denk ich so innerlich, ich mach meinen Herzensprung weil ich denke, da hat sich das... Weil du bist natürlich als Unternehmer Du hast gewisse Themen und gerade wenn du aus einem zwanzig Mann unternehmen, ein hundertfünfzig Mann unternehmt bist du natürlich derjenige, der die Kultur prägt.

01:21:08: Und da gibt es so eine Synergie zwischen dir und Bruder.

01:21:10: Wenn ich jetzt dir meine Werte runter, sowieso bei dir draußen an der Wand hänge, dann wird er klar, das ist irgendwie der Till, dass sich damit widerfällt?

01:21:16: Ja!

01:21:16: Der Punkt ist aber, du haierst ja immer wieder die richtigen Leute.

01:21:20: Du sorgst immer dafür, dass das Thema konsistent bleibt und dann verselbstständigt sich das.

01:21:26: Der ist kein Match.

01:21:27: Wir haben ein Thema.

01:21:29: bei uns ist Responsibility, also Verantwortung.

01:21:31: Also du musst einfach nicht so diesen hier machen sondern sagen ne okay alles klar da ist ein Thema ich gehe da jetzt rein.

01:21:37: Ich mach das jetzt passt doch wieder gut zum Vertrauen.

01:21:39: Das sind nur beides Vertrauen und Verantwortung.

01:21:41: Und da habe ich gesagt ok dass es genau das ist.

01:21:44: und da sind die Mitarbeiter gerade so langjährige Mitarbeiter die achten auch drauf.

01:21:48: Da ist man selber, da ist nicht mehr der Steward der Kultur.

01:21:51: Sondern die Mitarbeiter machen das.

01:21:53: Was

01:21:53: habt ihr für Firmenkultur getan?

01:21:55: Fällt dir irgendwas ein, wo du sagst ... Das hab ich da reingebracht irgendwie.

01:21:59: Wenn heute einen Mitarbeiter bei uns reinkommt und der ... Ich hab immer so'n Check-in.

01:22:03: nach vier bis sechs Wochen spreche ich mit den Leuten in der Gruppe und sag's hey, ich hab keine Rolle im Onboardingprozess aber mich interessiert dann immer.

01:22:09: Und ich find es immer so komisch wenn du aufm Sommerfest läufst rum und kennst die nicht und das ist bei einem Verteilten unter.

01:22:13: dem kann das natürlich schon vorkommen.

01:22:14: also habe ich diesen Check-In.

01:22:16: Dann frag ich die immer.

01:22:16: Was sind so die ersten Sachen?

01:22:17: Das Erste, was immer kommt.

01:22:18: Hey ihr habt eine krasse Willkommenskultur!

01:22:20: Alle freundlich, alle wollen dir helfen und sagen Jo, erster Check.

01:22:23: Das zweite, was den Leuten auffällt ist immer... die Transparenz.

01:22:26: Also wir machen einmal im Monat, gibt's bei uns immer zahlen Datenfakten und dann also so ein Company Update ziehen wir durch.

01:22:32: Wir verschicken natürlich auch immer die Sachen Reportings und

01:22:34: Co.,

01:22:35: also da sind wir einfach sehr transparent.

01:22:36: Auch by the way transparent in Feedback das hat bei mir auch viel mit Respekt zu tun ist für mich eigentlich die ultimative Form von Respekt.

01:22:42: wenn wir uns die Meinung sagen können und man auch in die andere Richtung eine transparentes Feedback so du pass auf da war ich nicht gut drauf da habe ich irgendwie hätte ich anders machen können.

01:22:51: und es muss in beide Richtungen gehen.

01:22:53: und diese Transparens Die ist auch ein absolutes Merkmal von Herrchenbach.

01:22:57: Was ich lustig fand, das war ... Es muss in den ersten zwei, drei Jahren passiert sein.

01:23:03: Also wir kommen da rein und stellen die ersten Leute ein.

01:23:06: Die sind natürlich eher selbstähnlich.

01:23:07: Du holst halt diese jungen Wilden, die Gas geben wollen.

01:23:12: Und dann hab ich irgendwann ... Ich hatte immer so diese schwarzen Mulskin-Notizbücher.

01:23:17: Kennste wahrscheinlich?

01:23:18: Gibt's auch Verleuchttürm und so.

01:23:18: Dann habe ich immer alles aufgeschrieben mit diesen Büchern.

01:23:22: Und irgendwann haben... die Leute angefangen, diese Bücher zu nutzen.

01:23:28: Also sie haben mich dann an der Stelle kopiert weil das wofür ich sage jetzt stand oder wir standen an dieser Stelle?

01:23:35: Weil das irgendwie was war von dem Sie teilwerten wollten.

01:23:38: und da war die Formulierung der Werte ist ja nicht so dass ich sage das sind die Werte sondern du setzt dich eigentlich hin und du schausst dich um und überlegst dir wer verkörpert in diesem Unternehmen eigentlich das Unternehmen und daraus leitest du es ab Kannst du runtergehen?

01:23:53: Das sind genau die Typen.

01:23:54: Und

01:23:54: lustigerweise, bevor das zu Unregel fällt auch... ...weil diese Leute die Werte hochhalten.

01:23:58: Ganz

01:23:58: klar!

01:23:58: Wie Du sagst, wir haben gerade so'n drei neue Azubis reingekommen und gestern stand quasi einer der Azubi's, die bei uns ausführungen gemacht haben.

01:24:03: Heute Teamleiter sind wahnsinnig wichtiger Mann.

01:24:05: Wir haben uns im Unternehmen das Gestern Abend noch reingegkommen.

01:24:07: Achtzehnundachfünf sagt Markus Ich wollte dir nur kurz ein Feedback geben.

01:24:10: Ich glaube die drei neuen AzubIs wären richtig gut.

01:24:11: Genau Mehr geht nicht.

01:24:13: Dann gehst du nach Hause bis glücklich und sagst

01:24:15: Weil das Feedback ist auch, weiß ich ja immer Kultur ist das was passiert wenn der Chef nicht im Raum ist.

01:24:20: Weil die verstellen sich immer alle.

01:24:21: aber da können sich die Leute nicht verstellen.

01:24:24: Was wir auch machen auf der Führungskräfte Ebene zum Beispiel wir haben Sessions, machen wir einmal im Quartal stellen uns hin und reden zu den Core Values und bringen quasi konkrete Anwendungsfälle mit von unseren Werten wann ein... Der sagt zum Beispiel, hey, da hab ich vollendes Problem gehabt.

01:24:39: Ich musste die beiden Sachen gegeneinander ausbauen und habe es nicht gut

01:24:42: hinbekommen.".

01:24:42: Und dann gibt's einen orchestriertes Format ... Also der eine ist ein bisschen der Ankläger, der sagt so, du hättest das eigentlich machen müssen, der andere ist eher der Verteidiger.

01:24:49: Man arbeitet quasi diesen Case auf und macht damit Kultur im täglichen Erlebbar.

01:24:55: Das is auch superspannend!

01:24:57: Da können die Leute auch nicht... Da kannst du nur authentisch sein, weil wenn sich einer hinstellt und sagt ja, ich bin jetzt der, ich stehe für Verantwortung, die anderen biegen sich in den Stühlen.

01:25:06: Du hast hier ein Thema.

01:25:07: Und da auch wieder darüber reden zu können, sagen hey was mach auf?

01:25:09: Da würde ich mir eigentlich das von dir wünschen durch die Bank weg!

01:25:13: Auf allen Ebenen.

01:25:13: Das ist schon...das ist das wo ich finde dass Kultur wirklich passieren muss.

01:25:19: Seht ihr ganz viel was wir sehr ähnlich machen.

01:25:22: Aber es ist eben auch ein hundertfünfzig Prozent Job und dabei ist es gar kein Job sondern es ist deine Profession.

01:25:27: Es ist dein Traum, den du lebst.

01:25:29: Muss man ja auch fairerweise sagen.

01:25:30: deswegen ist es bei uns auch so.

01:25:32: Das is abends wenn man den Rechner aufklappt nochmal, das ist keine Arbeit Das ist irgendwie, es ist in dir drin und du machst das weil du's willst.

01:25:38: Und weil du das Talent selbst macht

01:25:39: einfach wahnsinnig Bock.

01:25:40: Genau!

01:25:41: Ich habe nur so ganz kurze Fragen mit kurzen Antworten.

01:25:43: Die machen wir ganz gerne zum Ende.

01:25:44: Dann bin ich mal gespannt bei dir.

01:25:46: Unternehmen gründen oder Unternehmen kaufen?

01:25:48: Ja also das ist natürlich ein Selbstläufer immer immer kaufen.

01:25:52: Immer kaufen... Du hast aber auch nie aktiv, bevor du in der Karriere als Sohn des Vater gemacht hast nach einer Unternehmensidee quasi gesucht.

01:25:58: Sondern es ist einarztanderergeben.

01:26:00: also wir haben uns das ein bisschen überlegt in dieser Phase wo wir die beiden ansetzte und gründen jetzt was.

01:26:05: Aber ich war immer als ich habe mich jemals jemand gesehen der glaube ich eine Knetmasse braucht.

01:26:11: Genau

01:26:11: es gibt

01:26:11: auch

01:26:12: so

01:26:13: Typfrage.

01:26:14: Es gibt auch Typen.

01:26:14: Ich würde sagen ich bin eher der.

01:26:16: bei null Und Knetmaße muss man gucken ob sie unternehmen in der Größenordnung auch hinterfragen, ob man da der Richtige ist.

01:26:20: Da bin ich bei

01:26:21: dir.".

01:26:21: Aber im Endeffekt nimmst du ja auch beim Gesundheitsunternehmen kaufen das ganze Risiko des Anfangs raus.

01:26:26: Das hat ein Preis, kostet Geld.

01:26:27: aber nimmts Risikos des Anfangs raus, ne?

01:26:29: Asset Light oder Asset Heavy, da bin ich mal gespannt.

01:26:32: Ja, Asset heavy ist okay wenn du es finanziert bekommst.

01:26:35: Sehr gut.

01:26:36: Ich muss ganz ehrlich sagen in der Beiratsrolle sehe ich wie viel einfacher es ist Asset light Unternehmen zu skalieren.

01:26:42: und diesen Schmerz den du hast... Und ich habe auch das eine oder andere Unternehmen wohl auch mal eine Produktion mit dabei ist.

01:26:47: Ja, wenn er könnte.

01:26:48: Macht bitte.

01:26:49: Er ist jetzt leid.

01:26:51: Deutschland oder Ausland?

01:26:52: Als wo wird der nächste Euro investiert?

01:26:54: was ein... Erst mal unter dem Gesichtspunkt als zweisfähig, wo sind die spannendsten Märkte aktuell für euch?

01:26:57: Aktuell

01:26:58: sind schon eher die Auslandsmärkte.

01:26:59: Wir haben einfach eine sehr gute Position hier in Deutschland.

01:27:02: All

01:27:02: den da auch schnell vorankommt.

01:27:03: Genehmigung und Co..

01:27:04: Ja aber auch einfach weil das Thema noch nicht so besetzt ist.

01:27:08: Es gibt also Märkte wo die Produkt Maturität einfach eine andere ist, wo die noch nicht so bekannt ist.

01:27:13: Hier in Deutschland, der durchschnittliche Logistikleiter wenn du zu dem Hinlauf hast und sagst hey Leichtbauhalle dann sagt er jo weiß ich was es ist also mit der kennt das in seinem Tool Set.

01:27:21: aber wenn ihr jetzt irgendwie nach keine Ahnung irgendwie in Polen unterwegs bis kann das anders sein?

01:27:27: Okay also die kennen im Polen natürlich auch die Leichtbauhalle und auch in Ungarn und Co.

01:27:31: Aber dieses Modell was sie mitbringt ist da noch nichts so bekannt Das

01:27:34: auch, aber die kennen zum Teil auch nicht die.

01:27:36: Also du hast schon immer noch Leute, die halt da einfach immer noch sehr stark in fixen Assets.

01:27:41: Ich baue mir da jetzt die Stahlbeton hin und muss auch sagen das ist ja nicht für jeden Anwendungsfall geeignet aber für die Anhängensfelder dann möchten wir schon dass jeder Logistikleiter halt einfach weiß, dass es spannend.

01:27:50: damit kann ich arbeiten gibt's eine Menge Logistikaite an Europa sind wir noch nicht fertig.

01:27:56: Noch Abschlussfrage remote first oder office-first?

01:28:01: Du

01:28:03: bist ein super Beispiel.

01:28:03: gut, dass du hier sitzt und remote arbeitest oft

01:28:06: Grundsätzlich Office First, Kultur passiert im Office.

01:28:10: Und die Tatsache ... Also ich bin mir sehr wohl dieses Spagaz bewusst und den kann ich auch nur gehen weil ich natürlich vorher fünf Jahre so tief im ... Ich hab noch mal dieses ERP-System aufgebaut.

01:28:25: also ich kann heute noch zu jedem Vertriebsmitter bei dahingehend sagen kommt zeigt mir die Kalkulation und das ist eine Glaubwürdigkeit die du da hast.

01:28:32: aber das is ne Rendite andersrum Schwierig, aber das ist halt auch ein bisschen.

01:28:37: ich glaube einfach Kultur passiert durch Begegnung und das funktioniert erst mal im office.

01:28:43: Aber... Ich bin ja selber das schlechteste Beispiel

01:28:46: oder auch das Beste!

01:28:48: Vielen vielen Dank für deine Zeit!

01:28:50: Sehr gerne!

01:28:50: Also ich finde es Wahnsinn was ihr aufgebaut habt.

01:28:53: auch danke auch des Search Fund erklärt hast.

01:28:55: also ich habe heute eine ganze Menge gelernt.

01:28:58: Aber auch nach Geschäftsmodellen zu suchen, wenn man das Geschäfts-Modell findet quasi einen der kleinsten Teile des Umsatzes zu nehmen.

01:29:05: Dem den Wert zu bemessen und den auch hinten raus zu skadieren und innerhalb von zwölf Jahren auf dieses Wachstum zu erreichen... Das ist wirklich eine krasse Story.

01:29:14: also krasses ist auch ein Unternehmen was über hundert Jahre alt ist.

01:29:16: dass ihr das weiter transformiert habt ... sehr, sehr erfrischend.

01:29:19: Man merkt, dass du in der Unternehmensberatung bist?

01:29:21: Also dann kannst du den Podcast auf keinen Fall mit zweifacher Geschwindigkeit hören!

01:29:24: Das ist schon so... Auch dir das mit dem Kindermachterco sehr sympathisch.

01:29:28: also auch wenn du aus einem barmten Haushalt kommst nicht als Unternehmer gestartet bist würde ich sagen du bist definitiv Unternehmer approved und dein echter Mittelstar.

01:29:36: tausend Dank dafür.

01:29:37: Vielen Dank für die Einladungen und für die Möglichkeit uns zu präsentieren.

01:29:40: Sehr gerne Wenn es euch genauso gut gefallen hat wie mir und ihr diesen Podcast hier quasi zur Stimme des Mittelstands machen wollt, dann bitte abonnieren, liken und auch follow'n.

01:29:49: Vergesst nicht, Mittwoch ist und bleibt Mitteltastag!

01:29:51: Ich wünsche euch eine wahnsinnig erfolgreiche Woche und sage bis bald.

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