100-h-Wochen kann man nicht ewig machen | Dr. Volker Oshege von viadee Unternehmensberatung AG
Shownotes
50 Mio. € mit 50 Aktionären
Dr. Volker Oshege von viadee Unternehmensberatung AG bei Mittelstars
Eigentlich wollte Dr. Volker Oshege Lehrer werden. Er studierte Geschichte und Sport auf Lehramt und promovierte über soziales Kapital. Dann führte ihn sein Weg in die IT und schließlich in die Unternehmensberatung. Heute ist er Vorstand der viadee Unternehmensberatung AG, die rund 250 Menschen beschäftigt und etwa 50 Millionen Euro Umsatz macht.
Dabei hat Volker selbst erlebt, was die klassische Beraterwelt mit Menschen machen kann. Internationale Projekte, ständig unterwegs und montags bis freitags kaum zu Hause. Für einen zweistündigen Lenkungsausschuss war er einmal insgesamt 17 Stunden unterwegs. Am Flughafen Helsinki stellte er sich schließlich die Frage, was er dort eigentlich macht.
Heute steht Volker für eine andere Form von Unternehmensberatung und Führung. Leistung ist wichtig. Aber Leistung muss für ihn nicht bedeuten, dass Menschen dauerhaft 100 Stunden pro Woche arbeiten. Bei viadee arbeiten Hochleister, ohne dass die klassische Beraterkultur zum Maßstab für Erfolg gemacht wird.
Ungewöhnlich ist auch das Eigentumsmodell der viadee Unternehmensberatung AG. Mehr als 50 operativ tätige Mitarbeitende sind direkt am Unternehmen beteiligt und halten echte Aktien mit Stimmrechten. Das Unternehmen soll nicht von einer einzelnen Person beherrscht werden. Für Volker entsteht der Wert einer Unternehmensberatung jeden Tag durch die Menschen, die dort arbeiten.
Im Mittelstars Podcast spricht Dr. Volker Oshege mit Marcus Seidel darüber, wie Mitarbeiterbeteiligung, moderne Führung, Künstliche Intelligenz und wirtschaftlicher Erfolg im Mittelstand zusammenpassen.
Im Podcast spricht Dr. Volker Oshege über
- Wie aus einem Lehramtsstudenten der Vorstand einer erfolgreichen IT Unternehmensberatung wurde.
- Warum ihn ein 17 Stunden Tag für ein zweistündiges Meeting zum Umdenken brachte.
- Wie viadee rund 250 Mitarbeitende und etwa 50 Millionen Euro Umsatz erreicht hat.
- Warum mehr als 50 Mitarbeitende echte Aktien an viadee halten.
- Weshalb Eigentum und Verantwortung im Unternehmen breiter verteilt werden können.
- Warum Entscheidungen dort getroffen werden sollten, wo Wissen und Erfahrung sitzen.
- Wie ein Chef selbst zum Bottleneck für Entscheidungen werden kann.
- Warum New Work für ihn nichts mit Hängematte und Cocktails zu tun hat.
- Wie ausgerechnet jemand, der Vertrieb einmal „wirklich iBah“ fand, später Vertriebsvorstand wurde.
- Welchen Einfluss Künstliche Intelligenz auf Unternehmensberatung, IT und den deutschen Mittelstand hat.
- Warum KI zeitweise für eine regelrechte Entscheidungsstarre bei Unternehmen gesorgt hat.
- Weshalb Unternehmen Junioren nicht einfach durch KI ersetzen sollten.
- Wie viadee mit KI und Zukunftsszenarien versucht, auch in unsicheren Zeiten handlungsfähig zu bleiben.
Eine Folge für alle, die wissen wollen
- Wie Mitarbeiterbeteiligung und echtes Miteigentum im Mittelstand funktionieren können.
- Wie moderne Führung Leistung ermöglicht, ohne eine 100 Stunden Kultur zu schaffen.
- Wie Künstliche Intelligenz die IT Unternehmensberatung und den Mittelstand verändert.
- Warum Führung nicht bedeutet, alle wichtigen Entscheidungen selbst zu treffen.
Dr. Volker Oshege spricht offen über Unternehmenskultur, Mitarbeiterbeteiligung, New Work, KI, Digitalisierung, Vertrieb und Führung im Mittelstand. Eine Folge über eine Unternehmensberatung, die wirtschaftlichen Erfolg und eine andere Vorstellung von Verantwortung miteinander verbindet.
Jetzt die neue Folge Mittelstars mit Dr. Volker Oshege von der viadee Unternehmensberatung AG hören.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Als ich bei der VAD gelandet bin, war ich wirklich auf der Hut.
00:00:02: Das war auch keine gute Zeit für mich.
00:00:04: Weil ich bin so anders sozialisiert worden und wie die miteinander umgegangen sind, wurde gesagt, das kann nicht funktionieren!
00:00:09: Und so herzlich... Wenn dann irgendwas daneben ging, Fehler passiert hat man darüber gesprochen, wie man es anders machen kann.
00:00:14: Da wurde keiner an die Wand genagelt.
00:00:15: Es wurde erst mal ein schuldiger und was auch immer.
00:00:17: Hab natürlich eine Menge Unternehmen gesehen, wo ich das halt auch kennengelernt habe.
00:00:19: Ich dachte, so muss Business sein.
00:00:21: Warum funktionieren sie trotzdem?
00:00:22: Warum sich die trotzdem erfolgreich bis ich gerafft habe, dass sie genau deshalb erfolgreich
00:00:27: sind?!
00:00:27: Der Wert des Unternehmens wird jeden Tag von den Menschen geschaffen, die dort arbeiten.
00:00:32: Wir beteiligen sie an allen Möglichkeiten Geschäftsstellen aufzubauen und wir rufen übernehmen Verantwortung oder übernehmen Leute Verantwortung und geben noch mal mehr Gas.
00:00:39: Wenn ich das sage als Unternehmen bist du und dann bei der Eigentumsgeschichte in eine Mauer einziehe, ist die Story nicht zu Ende erzählt.
00:00:56: Moin
00:00:58: und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Mittel Stars, mein Name ist Markus Seidel.
00:01:02: Und heute zu Gast ist der Dr.
00:01:03: Volker Ossäge seines Zeichens Vorstand der VAD-Unternehmensberatung AG.
00:01:09: Das heißt, heute geht es um das Thema Unternehmungsberatungen und wir erfahren exklusiv ob Unternehmsberater wirklich rundum die Uhr arbeiten müssen Den ganzen Tag nur Stunden schreiben oder ob es gegebenenfalls auch anders geht.
00:01:19: Volker erklärt uns das Zweihundertfünfzig Mitarbeiter, fünfzig Millionen Umsatz.
00:01:23: Bei Ihnen ist alles ein bisschen anders denn er hat mehr als fünfzig Mitarbeiter direkt am Unternehmen beteiligt und verrät uns heute hier und exklusiv ob das das Beteiligungsmodell für den Mitstand ist.
00:01:32: Herzlich willkommen Volker!
00:01:34: Hallo hallo vielen Dank für das Intro.
00:01:36: Ja sehr gerne schön dass du hier bist.
00:01:37: kannst du ganz kurz was zu dir privat sagen?
00:01:40: ja ich bin mittlerweile schon vierundfünfzehn Jahre.
00:01:43: immer wenn ich diese Zahlen nenne dann wirkt die groß auf mich.
00:01:47: Ich bin Vater von zwei erwachsenen Kindern, die gerade so den Stall verlassen bei uns.
00:01:52: Ich bin Münster-Rana, Urmünster Rana und hatte ich grade eben auch schon gesagt dem Fußballverhaftet in Dortmund also ganz nah um die Ecke stähregemäßig auf der Südtribüne.
00:02:03: und ich bin Westfale, Urwestfale aber auch Schweizer weil ich eine Schweizer Frau habe mit der ich seit twenty fünf Jahren glücklich verheiratet bin und deshalb auch einen Schweizer Pass habe.
00:02:14: Man kann, wenn man eine Schweizer Frau heiratet den Schweizer Pass bekommen.
00:02:17: Ja
00:02:17: du musst aber mindestens sechs Jahre verheiratet sein dann kannst du das erleichterte Einbürgerungsverfahren machen.
00:02:24: also Du musst auf jeden Fall vorher erst mal gezeigt haben dass du wirklich willst.
00:02:28: Aber zu Dortmund gehen?
00:02:30: Du hast denn doppelte Staatsbürgerschaft in der Schweiz?
00:02:34: Und du kommst aus Münster, da kommen ja so viele Mittelstars her.
00:02:37: Ich weiß nicht was los ist eine Brutstätte für Mittelstar.
00:02:41: Ganz offensichtlich ein gutes Pflaster um Unternehmen zu gründen oder zu führen.
00:02:46: Was macht denn die VAD Unternehmensberatung AG?
00:02:50: Also wir sind eine IT-Unternehmungsberatungen und haben uns schwerpunktmäßig auf das gestürzt was irgendwie mit IT zu tun hat.
00:02:56: deswegen sind die Menschen die bei uns arbeiten in der Regel auch Wirtschaftsinformatiker also die beide Welten gut miteinander verbinden können.
00:03:02: Bei uns dreht sich alles um individuelle Lösungen.
00:03:04: Also wenn du einen Prozess hast, den du IT-technisch abbilden willst und du sagst, ich finde nichts von der Stange oder ich möchte nichts von einer Stange weil das ein Wettbewerbsvorteil für mich ist in der Art und Weise wie ich es an den Markt bringe dann brauchst du eine individuelle Lösung und das kann eine Softwareentwicklung sein bis hin zu Chatbots die jetzt irgendwie so überall gebaut werden also dass wir halt in verschiedensten IT Feldern bis hin zur Prozessautomatisierung Felder haben indem gut auskennen und dir helfen, eine individuelle Lösung für dein Unternehmen zu bauen.
00:03:35: Also ich bin Mittelständler muss mit der KI klarkommen.
00:03:37: wir können was anbieten.
00:03:38: Ich baue ein Chatbot für die interne externe Kommunikation.
00:03:41: ihr könnt etwas anbieden.
00:03:42: ich habe ne dreißig jahre alte Legacy Software Die muss überarbeitet werden wo sich mir externer Hilfe mit Leuten von euch ins Haus.
00:03:48: das ist so ein bisschen der Engel.
00:03:49: Was für Kunden beratet ihr?
00:03:51: Also darfst du über kunde öffentlich reden?
00:03:53: Zum Teil ja
00:03:55: Sag mal Düber die nun nicht reden darf.
00:03:58: Ja, das ist ja immer irgendwie so ein Freigabe.
00:04:00: Also daran merkst du schon es sind in der Regel große Unternehmen.
00:04:03: also dass du dein Prozess so unique ist und du den individuell gestalten willst.
00:04:08: Du brauchst irgendwie eine eigene IT da brauchst du einen gewissen Größe für.
00:04:12: von daher sind wir.
00:04:14: gehobener Mittelstand hört sich mal so blöd an weil es gibt kein tiefer gelegten sondern also von der Größe her Mittelständler die eine eigene große IT haben und eine Lösung haben wollen bis hin zu Konzernen Die Finanzinformatik oder ein großes Handelunternehmen.
00:04:29: Also es können quasi Handelsunternehmen, Rehwillile, Aldina-Theorie sein, das könnte die Deutsche Bahn sein, es könnten Fluggesellschaften sein.
00:04:35: Das gibt schon alles.
00:04:36: aber es kann eben auch das Hundertmann-Unternehmen aus Münster sein und aus Berlin sein?
00:04:40: Genau!
00:04:41: Hatten wir gerade im Vorgespräch drüber gesprochen unsere Leute aus der Crash-Testecke.
00:04:48: Und auch da beraten wir und haben ein kleines System hingestellt, wo die quasi automatisierte Erkennung und so was machen können.
00:04:55: also auf viel KI jetzt mittlerweile mit drin.
00:04:57: Okay!
00:04:57: So jetzt machst du Unternehmensberatung Die die ich hier sitzen hatte, die irgendwie meine Unternehmensberatung ein paar Jahre gearbeitet haben und selber gegründet haben.
00:05:05: Und als Familienunternehmen zurückgegangen sind.
00:05:07: Ich möchte sagen, die eint irgendwie dass sie wirklich richtig hart gehasselt haben was Arbeitszeiten angeht.
00:05:13: also du hörst da wirklich so abstruse Sachen wie Montag USA Donnerstag in China und den nochmal Düsseldorf am Ende und eigentlich arbeite ich aber rund um die Uhr.
00:05:22: Das ist schon etwas was man unter Nehmsberatungen zuschreiben würde oder?
00:05:25: Ja
00:05:25: das ist der stereotypen Blick Sorgt auch dafür, dass wir in unseren Bewerbungsgesprächen immer wieder aufräumen müssen.
00:05:33: Dass wir so nicht sind.
00:05:34: also wenn sich bei uns Menschen bewerben Dann gilt es immer wieder klar zu machen wie wir sein wollen wie wir sind und da dann zu sagen das wir halt nicht diesen Stereotypen verfallen sind sondern dass wir Menschen zentrierte Perspektive haben.
00:05:48: denn das was du gerade beschreibst kann man ja nicht sein Leben langmachen.
00:05:50: Also das machen Leute dann vielleicht fünf Jahre wenn's hochkommt zehn Jahre Und entweder bist ein Partner und kannst dann darüber dein Geld verdienen oder du gehst raus.
00:05:59: Und wir haben die Idee, dass Menschen, die bei uns angedockt haben und häufig passiert das nach der Uni schon, dass sie die Möglichkeit haben bis zur Rente bei uns in der Beratung zu sein?
00:06:09: Ich wollte gerade sagen ihr seid ja nicht in dem Sinn ein Familienunternehmen und du bist auch nicht in einer vierten Generation da irgendwie dabei.
00:06:15: Die Geschichte der VAD beginnt irgendwann in den neunzigern.
00:06:19: Das waren acht Unternehmensberater, die zusammen eine AG gegründet haben
00:06:24: GmbH
00:06:25: Damals.
00:06:26: Heute seid ihr eine AG, nicht Börsen notiert.
00:06:29: Sondern einfach die Gesellschaftsform ist AG und dementsprechend ihr verteilt auch die Anteile... Da sind irgendwie relativ viele bei euch mit eingebunden ne?
00:06:38: Also du bist Vorstand dieser AG.
00:06:41: Irgendeiner muss den Job ja machen!
00:06:42: Es gibt noch einen zweiten Vorstand.
00:06:43: Ja, Verständin, genau.
00:06:45: Aber es ist eben wirklich so dass diese Unternehmensanteile nicht auf die nächste Generation übertragen werden irgendwas anderes sondern die operativ arbeitenden Leute.
00:06:53: in diesem Unternehmen sind irgendwie viele davon Anteilseigner
00:06:56: Genau.
00:06:56: Das ist etwas, was wir dann vor gut acht Jahren umfimiert haben von der GmbH in die AG rein und vorher haben die Acht Gründer in einer klassischen Gesellschaftastruktur gearbeitet mit zwei GeschäftsführerInnen.
00:07:10: Da war von Anfang an die Hauptanteilseignerin und Geschäftsförerin – das war eine Frau.
00:07:14: Ich glaube, dass hat auch ... ohne es zu Stereotyp klingen zu wollen, hat das einen Impact gehabt auf die Unternehmenskultur, die wir nach wie vor pflegen.
00:07:22: Als die dann in die Jahre kamen, wo dann mal das Ende irgendwie sichtbar wurde ihrer beruflichen Laufbahn und sich dann Gedanken gemacht haben was machen war wenn wir hier aktiv ausscheiden?
00:07:32: Und da stand erstmal auch alles zur Debatte also vom Verkauf bis hin zur Liquidierung des Dinges.
00:07:38: Letzter ist jetzt nicht wirklich, aber ich will nur das Portfolio aufmachen was da auf dem Tableau lag.
00:07:44: Dann hat man sich aber dazu entschieden dass das Baby was man da groß gezogen hatte weiter geben wollte und einer Form die halt dann vielleicht für einen Außenstehenden, der ungewöhnlich war.
00:07:57: Das ist wahnsinnig verritables Unternehmen!
00:07:59: Es hat
00:07:59: funktioniert...
00:08:01: Die acht waren eingebunden und haben ein gutes Geld mitverdient.
00:08:03: auch die hätten ja sagen können wir machen es jetzt mal ganz einfach wir teilen mal hundert Prozent euch acht und sagen jeder hat zwölf Mal prozent.
00:08:09: Die hätten ja auch das an ihre Kinder vererben oder weiter geben können.
00:08:12: aber so funktioniert er auch irgendwie.
00:08:13: also muss die Arbeit ja auch tun.
00:08:15: genau.
00:08:15: und
00:08:16: dann haben sie wirklich gesagt Wir wollen gucken dass wir eine Struktur finden die das in den nächsten Generationen Aber mit den Mitarbeitern Partnern klingt immer so doof, mit denen die Verantwortung tragen gegeben wird.
00:08:26: Genau ein Partner unternehmen waren wir nie also das quasi auf Umsatz bezogen hinter dann Anteile ausgeteilt wurden oder vergeben wurden oder daraufhin entsprechend incentiviert wurde das waren wir nicht sondern es wurde darauf geachtet dass von Anfang an eine große Beteiligungsmöglichkeit in der WED vorhanden war und die fängt nicht oder vielleicht hört die auf am Ende des Tages mit der wirklich festen Beteiligung an den Eigentum.
00:08:52: Aber die fängt natürlich schon viel früher an, dass man mitgestalten kann und dass man Transparenz hat über das was im Unternehmen läuft, über die Kennzahlen, die im Unternehmen sind.
00:08:59: Wir machen nach wie vor Quartalsweise, dass wir allen Mitarbeiterinnen sagen wo wir stehen – im Jahr!
00:09:07: Mit den Kennzallen, die da entsprechend dazugehören.
00:09:09: Also da ist schon eine große Transparens da und für uns ist es eher ein logischer Schritt diesen letzten Schritt auch zu machen.
00:09:16: Das machen ja viele Unternehmen einfach nicht, wo dann nicht nur eine gläserne Decke zum Eigentum da ist oder so ne Betondecke da ist, wo man nicht durchkommt und das hat aus meiner Sicht extrem viele Vorteile.
00:09:26: also einmal Menschen zu beteiligen die im Unternehmen schaffen und den Wert schaffen damit aber auch eine Bindung ans Unternehmen bekommen mehr Verantwortung übernehmen dass das große Ganze gesehen wird und nicht nur mein kleiner Arbeitsplatz sag ich mal.
00:09:41: Und für mich jetzt als Dänige, der ja auch große Anteile mit übernommen – also große Anteilte.
00:09:47: Wir sind über fünfzig Leute die mittlerweile direkt beteiligt sind.
00:09:51: Die harte Anteilaren einer AG halten?
00:09:54: Also im Sinne von Aktienstimmen, dass sie Stimmenrechte haben?
00:09:58: Ja
00:09:58: genau, genau!
00:09:59: Genau wo der Name auch hinterlegt ist quasi?
00:10:01: Okay, also harte Aktionäre
00:10:03: Genau, ich kann mich gleich nochmal aufdröseln.
00:10:05: Wir haben auch ein paar Iterationen jetzt gebraucht um das Ding so hinzustellen wie es da steht.
00:10:10: aber grundsätzlich erstmal dass wir dann so viele sind heißt halt auch hat keiner mehr irgendwie zwanzig dreißig Prozent an Aktienanteilen sondern dass das halt breit gestreut ist.
00:10:19: und das hat halt auch dafür gesorgt.
00:10:21: als ich dann vor acht Jahren mich entscheiden musste gehe ich dieses Weg mit weil das Geld was ich dann investiert habe Eine Unternehmensberatung braucht jetzt nicht viel Staatkapital.
00:10:32: Ich hätte auf einer anderen Straßenseite das Ding ja nach meinem Gusto aufbauen können und das Geld, was ich dafür investiert habe, dann für mein eigenes Ding.
00:10:40: Weil
00:10:41: du keine krassen Anlagen brauchst?
00:10:42: Genau!
00:10:42: Ich muss keine Portion-Stätten bauen und brauche dann irgendwie xMillionen erstmal an Investitionen überhaupt arbeitsfähig zu werden.
00:10:49: Brauchts ein Schreibtisch und vielleicht noch eine Bahncard und da kannst Du loslegen.
00:10:56: oder bei meiner Münze unterwegs ist ein Fahrrad.
00:10:58: Und das hat am Ende des Tages auch dafür gesorgt, dass ich halt viele Mitstreiter hatte dieses Paket was dann ja auch bei so einer Unternehmensübergabe also finanziell zu stemmen ist, dass sich das nicht alleine machen musste sondern das war es mit mehreren Leuten getragen haben und ich bin dem Sport sozialisiert, ich bin totaler Teamplayer.
00:11:16: für mich macht das hochgradig Sinn, dass man Dinge gemeinschaftlich macht ...one-man-shows, die in der Regel ja keine sind.
00:11:24: Die Elon Musk Stories dieser Welt.
00:11:26: Sondern dass das immer irgendwie eine Teamleistung ist... ...aus der solche Dinge sich generieren lassen und dass dann halt auch Menschen daran beteiligt werden an dem was da am Ende des Tages finanziell herumkommt.
00:11:38: Ja du hast ja gerade gesagt ihr seid nach innen auch sehr transparent.
00:11:41: Was ich heute gelernt habe.. Ich hab natürlich die Zahl angeguckt und dachte so jetzt wird er mir bestimmt noch den Gewinn verraten.
00:11:45: Dann sollte er mich gewinnen.
00:11:47: Das ist der Vorteil einer AG, wenn man die so führt.
00:11:50: Man muss den Gewinn nicht ausweisen.
00:11:51: Genau!
00:11:52: Das heißt du kannst ihn intern benennen, kannst dann Leuten alle drei Monate sagen wir stehen übrigens gerade da oder ihr seid profitabel und man kann mit einer Beratung auch profitabel sein ordentlich?
00:11:59: Ja unbedingt!
00:12:00: Da reden wir über also... Zehn bis fünfzehn Prozent sind durchaus Margen, die kann man erreichen mit
00:12:05: einer guten Gefahr.
00:12:06: Die Margen und auch jetzt für meine Anteile und den Wertzuwachs der Anteiler, wenn du das auf einem normalen Aktienmarkt haben wolltest, dann hättest schon eine sehr hohe Risikoanleihe, die dir irgendwo genommen hättet.
00:12:20: Und die habe ich nicht aber trotzdem gute Margen.
00:12:24: Ich hab gesehen, in zwanzigundzwanzig ist es halt.
00:12:26: irgendwie lag in meiner Vorbereitung elf Prozent gewachsen.
00:12:29: In einem Jahr war's glaube ich nicht so einfach für Beratungen?
00:12:31: Genau, definitiv.
00:12:33: Weil Fachkräftemangel, Fachkräftermangel und dann heißt es natürlich also keine Unternehmensberatung oder kein Unternehmen schreibt er aus einer Website hey wir sind Ein richtiger Kackverein.
00:12:47: Wenn du zu uns kommst, dann arbeitest du hundert Stunden und wir sind behandelt wie der letzte Dreck.
00:12:53: Wir sind die coolsten Mitarbeiter und vorwärts und rückwärz.
00:12:56: Das dahinter auf den Platz zu zeigen ist etwas was sich nur über Jahre aufbauen kann damit das glaubhaft gelebt werden kann.
00:13:03: ersten Tag in der WAD zusammenfällt, wie so ein Kartenhaus, weil man merkt, die haben eine supergeile Marketingabteilung.
00:13:09: Aber dahinter ist halt Schmu und das ist auch das Schlimmste was ihr machen kannst.
00:13:12: Vorne was zu predigen deine Werte vielleicht irgendwann die Wand zu schreiben und jeden Tag erlebst du etwas anderes?
00:13:16: Genau.
00:13:17: also wir halten mal fest, ihr macht es irgendwie anders als alle anderen.
00:13:20: ich hätte schon gesagt ihr seid irgendwie für mich die Antikristen des quasi Berater-Tooms oder Unternehmensberatungen genau.
00:13:28: Aber es muss ja trotzdem irgendwie unterm Strich funktionieren und auch der Kunde ist ja an etwas gewöhnt worden, sozialisiert worden wie Beratung funktioniert.
00:13:35: Ich würde ganz mal Beratungen quasi also ein bisschen in den Nutschell.
00:13:37: und wie ihr die Macht und vielleicht auch anders macht.
00:13:39: Ihr sitzt im Münster.
00:13:41: Das ist quasi da war mal das Headquarter und von daraus habt ihr Kunden beraten nicht in Shanghai, Tokyo oder Amsterdam.
00:13:48: Ihr habt plus hundertfünfzig Kilometer irgendwie beraten.
00:13:52: Auch weil ihr nicht eure Leute den ganzen Tag durch die Gegend schicken wollt.
00:13:56: effizient was infrastrukturelle Themen angeht wie Bahnfahrten, Flugzeuge und Co.
00:14:00: Das hat auch wieder mehrere Facetten.
00:14:01: Ja das eine ist so nachhaltigkeitsperspektive.
00:14:04: ja ich fliege halt nicht die Welt kaputt genau und schickt dann dass wir gerade im Ausstellungsvorgespräch das Shanghai-Team nach München und das Münchner Team nach nach Shanghai um Flugmeilen zu sammeln und um kein Privatleben zu haben sondern wir denken ja dann in längeren Zyklen möchte ich auch das Menschen, die bei uns andocken.
00:14:23: Ich sag jetzt mal in ihren Zwanzigern und deren Lebenssituation sich ändern, die dann Familien gründen und nicht aus dem Job rausdroppen, weil sie eine Familie gegründet haben.
00:14:34: Sondern es würde ich gerne, dass das zusammenläuft.
00:14:35: Und ich möchte Menschen bei uns haben, die das Leben ganzheitlich sehen und nicht nur mono oder singulär auf die Arbeit gerichtet.
00:14:44: Das tut uns als Mensch nicht gut, wenn wir nur in diesem einen Umfeld unterwegs sind und das glauben, Also zur Menschenbildung trägt das nicht bei.
00:14:52: Wenn du nur in einem mit dir unterwegs bist und da nicht mehr rauskommst, weil halt hundert Stunden deiner Woche schon verplant ist für Arbeit!
00:15:02: Als Geschäftsführer weißt Du, Cash ist der Treibstoff fürs Wachstum.
00:15:06: aber wenn zwischen erbrachter Leistung und bezahlter Rechnung Wochen liegen liegt genau dieser Treibstock brach Geld dass eigentlich neue Leute, neue Märkte oder das nächste Produkt fließen könnte.
00:15:18: Das bekommst du mit der KI-gestützten Finance Lösung von Sage in den Griff.
00:15:22: Sage Intect beschleunigt den ganzen Weg, von der Leistung bis zum Geldengang!
00:15:27: In echten Kundenprojekten singt die Zahl, bis eine Rechnung bezahlt ist – von rund hundertzwanzig auf unter siebzig Tage.
00:15:34: Rechnungszyklen verkürzen sich um mehr als die Hälfte und der Monatsabschluss geht bis zu dreiundsiebzig Prozent schneller.
00:15:40: Heißt konkret?
00:15:41: Weniger Kapital das ein offenen Rechnungen gebunden ist und mehr Liquidität, die Du wieder ins Wachstum stecken kannst.
00:15:48: Und weil dir Cashflow und deine wichtigsten Kennenzahlen in Echtzeit vorliegen, entscheidest du auf Basis von heute – nicht vom letzten Monat.
00:15:56: Wenn Du Sage Intect selbst erleben möchtest, gibt es für alle Mittelstraßhörerinnen und Hörer ein exklusives Angebot?
00:16:03: Nur noch bis zum XXI.
00:16:04: und
00:16:04: XII.,
00:16:05: erhältst du zwanzig Prozent Rabatt auf die ersten zwölf Monate der cloudbasierten Finance-Management-Lösung Sage Intact inklusive Sage Co-Pilot.
00:16:14: Perfekt!
00:16:14: um modernes Finanzmanagement und KI-Unterstützung direkt im eigenen Arbeitsalltag zu erleben.
00:16:19: Neugierig geworden?
00:16:21: Dann probiere es einfach aus unter sage.com slash middlestars, sage.com, slash middlestars.
00:16:28: Den Link findest du natürlich auch in den Shownutz.
00:16:30: Und jetzt zurück zum
00:16:31: Podcast.
00:16:36: Das heißt aber auch, ihr haltet quasi den Zweiundzwanzig, Vierundzwanzigjährigen-Jährige.
00:16:40: Die Gast geben will, haltet ihr jetzt auch nicht auf?
00:16:42: Also die können wir euch auch viel arbeiten wenn sie wollen!
00:16:44: Aber wenn sich Lebensphasen ändern mit Kindern, Partnern und so weiter dann seid ihr auch dabei.
00:16:48: Ihr wollt die Leute auch in die Karten über die Katen weg begleiten, mit die Lebenszyklen mitbegleiten und deswegen ist es kein Muss, vierzehn Stunden am Tag abzureißen.
00:16:56: das ist nicht das Thema.
00:16:57: Genau also Wir sind Unternehmensberatung.
00:17:00: ein Großteil unseres Geschäftes läuft ja Stundensatz, Umsatz.
00:17:05: Und ich kann sagen für euch wäre es ja gut als Unternehmenslinnhaber wenn die Leute viele Stunden zum hohen Strom besatzen.
00:17:12: Und von daher halte ich niemanden auf.
00:17:13: Der Bock hat irgendwie zu leisten, also jetzt auch Arbeitsstunden zu kloppen in Anführungsstrechen und wir haben halt auch echt ein paar Heißfüße bei uns rumlaufen.
00:17:21: Super cool!
00:17:23: Wir gucken da drauf, wir führen unsere Gespräche.
00:17:25: wenn wir sehen dass sie mit letztens nach einem Geschäftsessenabend zum Elf-Huel bei uns in die Chefstelle gekommen, da saß er noch im Berater und sofort... Es ist alles geklärt, es geht mir gut und so weil du sofort die Frage obkommst, Elfu was machst du hier noch?
00:17:41: Um da ein Auge draufzuhaben, dass das quasi intrinsisch motiviert ist und nicht weil jemand glaubt, das machen zu müssen aus XYZ Gründen.
00:17:48: Und von daher habe ich natürlich in Interesse daran, dass Menschen auch Bock haben bei uns zu arbeiten.
00:17:52: Aber das Gegenbeispiel ist eine Beraterin die viele Jahre in der Beratung Gas gegeben hat und ist dann dreimal Mutter geworden und hat dann Zeit lang ganz raus und dann hat sie wieder mit fünfzehn Stunden angefangen.
00:18:05: So, jetzt sind die Kiddies aus dem Haus schon längerer Zeit.
00:18:08: Die ist wieder Vollzeit unterwegs und brennt wieder ab wie vorher.
00:18:14: Und soll ich dieses Potenzial liegen lassen?
00:18:21: Aus keiner Perspektive, außer einer sehr kurzfristigen macht das Sinn!
00:18:25: Das können wir uns gar nicht leisten, die Leute gehen so.
00:18:27: Ja genau
00:18:27: auch die Leute!
00:18:28: Also am schlimmsten Freund von mir hat immer gesagt seine Schwester als Ärztin, hat komplette Studium durchgezogen, human-medizineren Facharzt gemacht, denn zwei Kinder bekommen und hat niemals in dem Gesundheitssystem gearbeitet.
00:18:37: Krass!
00:18:38: Was für eine krasse Ressourcenverschwendung ja?
00:18:40: Und von daher ist super.
00:18:42: also gerade auch wenn ich das hier bei uns sehe werden die Mitarbeiterinnen und Kone dann verändert sich ja wahnsinnig viel.
00:18:48: aber wenn du dieses Thema gut begleitest kriegst du so krasche Mitarbeiterinnen zurück.
00:18:52: die sind so tough und gut organisiert.
00:18:55: Sag ich mal, eigentlich ist das unfair.
00:18:56: Weil ihr macht nur fünf oder sechs Stunden am Tag und ich krieg eigentlich trotzdem acht, der haben bezahlt noch das.
00:18:59: Ja,
00:19:01: hi efficiency!
00:19:02: Ja
00:19:02: genau, das muss man wohl gesehen definitiv.
00:19:04: Ihr habt aber den Standort Münster.
00:19:06: also es ist schon so, ihr wollt wachsen und ihr könnt wachsen?
00:19:09: Ihr habt jetzt mehr Standorte als Münster?
00:19:11: Ihr seid noch wo überall?
00:19:13: In Köln und in Dortmund und jetzt ganz frisch auch in Hannover.
00:19:16: Also vier Standorte?
00:19:18: Also wir haben uns erst mal aus Nordrhein-Westfalen herausgewagt.
00:19:21: Ich wollte gerade sagen, Köln ist ja schon eine ganze Ecke!
00:19:24: Ja ganz andere Feiertage.
00:19:26: Warte mal, Kologne ist aber trotzdem nur hundertzwanzig und dreißig Kilometer oder sowas?
00:19:28: Ja, Hundertfünfzig.
00:19:29: Sowas ne?
00:19:29: Genau Okay was eint diese Standorte?
00:19:33: weil wer arbeitet bei euch?
00:19:35: Also dass die überhaupt entstanden sind waren immer Mitarbeiter in den Initiativen.
00:19:40: also wie man hat gesagt hey wäre das nicht ein cooler Standort für uns?
00:19:43: weil Und jetzt kommen wir zu dem Weile.
00:19:45: Das eine ist, dass da Kunden sind die wir bedienen können und das andere is', dass da Menschen quasi aus universitären Bezügen raustroppen für die wir als Arbeitgeber interessant sein können.
00:19:56: Wer
00:19:56: arbeitet bei euch?
00:19:56: Was haben sie gelernt?
00:19:58: Zum größten Teil sind das Wirtschaftsinformatiker.
00:20:00: Okay, hier sind wirklich Leute mit auch einem Tech-Hintergrund Die teilen selber programmieren können
00:20:04: Die wissen was dahinter passiert und machen zum Teil ja auch selber in der Programmierung drin stecken, ein bisschen zum Programmleiter, der halt für große Programme oder dann Projekte entsprechend verantwortlich ist.
00:20:19: Also das komplette Spektrum!
00:20:20: Okay,
00:20:21: d.h.,
00:20:21: die Standorte haben sowohl ihr habt dort Kunden, sie haben eine Universität, die in dem Bereich ausbilden und ihr holt also die Leute relativ früh ab... Das ist wahnsinnig clever!
00:20:28: Ich habe mal den Thomas Wagner von UNICEF erkennen gelernt vor vielen, vielen Jahren bevor man im Führzeug abgestürzt ist.
00:20:33: Und da hat er gesagt es war auch ihre Strategie.
00:20:35: Sie haben mich an die ganzen Universitäten und Fahrhochschulen, die Informatik ausgebildet haben.
00:20:39: Da haben sie quasi groß aufgemacht und haben Leute sehr früh da reingeholt.
00:20:42: Das spielt auch eine Rolle bei euch in der Strategie?
00:20:45: Ja!
00:20:45: Und auch wieder aus unterschiedlichen Aspekten das ist mir immer wichtig.
00:20:49: ja so natürlich ist es entstanden aus der Idee hey war ne kleine Unternehmensberatung muss das irgendwie auf dem großen Markt entsprechend bestehen?
00:20:58: und deshalb haben wir uns in diesem Lifecycle von Karriere sehr früh an quasi beworben bei den Menschen.
00:21:05: Es ist ja mittlerweile so, dass du dich als Unternehmen bewirbst und ich behaupte das nirgendwo in Deutschland die Abschlussarbeiten so gut betreut werden wie bei uns.
00:21:16: also schreibst eine Bachelorarbeit oder eine Masterarbeit und bekommst eine Betreuung die besser ist als die Universitäre.
00:21:22: Da sitzen Leute, die halt in der Regel promoviert sind, die das also den Wissenschaftsbetrieb aus der Wirtschaftsinformatik um bei dem Beispiel zu bleiben kennen und dann entsprechend auch die Menschen so betreuen können dass ihre Arbeiten einmal sinnvoll sind weil sie eine Praxisbezug haben, der aus unseren Projektkontexten entsteht aber halt auch in einer Form betreut werden, dass sie möglichst gute Ergebnisse erzielen mit dem was sie dahinter abgeben nach ein paar Monaten.
00:21:46: Und das sorgt dafür, dass wir mittlerweile Studierende bei uns parallel im Unternehmen laufen haben.
00:21:54: Okay, als Werkstudenten quasi?
00:21:55: Werkschudenten,
00:21:56: Praktikantinnen und Absolventinnen also die gerade in ihre Arbeitszeiten schreiben
00:22:02: Okay, das heißt ihr verjüngt auch ordentlich nach unten natürlich darüber.
00:22:04: Ja wir wachsen von unten?
00:22:05: Genau ich wachs eigentlich von unten.
00:22:07: Habt überhaupt keine Ambitionen in die USA, nach Amsterdam, China, Niederlande was so immer zu gehen... Das ist nicht das Thema!
00:22:13: Ihr wachst gerne organisch, gerne mit Mitarbeitern, die bei euch sagen Wir können uns vorstellen einen neuen Standort da aufzumachen und vielleicht verändert sich eine Lebenssituation.
00:22:20: Genau, ist auch so in diesem Fall gewesen.
00:22:21: Die kam aus den Kollegen, die es jetzt macht kommt aus Hannover und war eine Zeit lang in Frankfurt, hat dann in Köln gearbeitet bei uns.
00:22:30: Und ist jetzt quasi nach Hannover zurück.
00:22:33: Dann haben wir einen Prozess ausgearbeitet wie das funktionieren kann und das startet jetzt gerade.
00:22:40: Das macht mich total glücklich wenn es in dieser Form so passiert weil das ist dann im wahrsten des Wortes aus dem Organischen herausgewachsen, nicht nur in den Dover spruch.
00:22:48: Ja wir konnten uns immer nicht... also wir haben früher ganz viele Leute verloren die einfach wieder zurückgezogen sind zu ihren Eltern oder ihre Heimat.
00:22:55: und dann waren sie weg weil wir uns einfach nicht vorstellen konnten dass remote für uns funktioniert.
00:22:58: ja und das Modell haben wir in den letzten Jahren aufgeweichen haben gesagt wenn jemand zurückgeht in die heimat manchmal fordert es auch die familiegesundheitliche themen und coh denn möchten mir die leute hier weiter behalten dieses Reverse Engineering.
00:23:10: Die waren erst drei, vier Jahre bei dir und gehen dann ist es okay andersrum kriegen wir halt nicht hin.
00:23:15: aber das ist ja super.
00:23:15: wenn jemand sagt ich verändere mich nach Hannover, Dorben oder da Köln und du sagst ey cool wenn wir die Opportunität sehen lass mal gucken was sie zusammen hingestellt bekommen
00:23:23: Absolut.
00:23:24: Und dieses Reverse-Engineering, das sieht man ja häufiger, dass Menschen erst mal irgendwie dann nach Berlin gehen und hier das Leben in vollen Zügen genießen und dann hinter sagen jetzt werde ich Mutter oder Vater ist das jetzt?
00:23:35: möchte die meine Kinder aufwachsen lassen und machen dann eher so dieses Ding zurück.
00:23:39: auch das haben wir häufig schon gesehen.
00:23:41: Auch für uns gilt nach wie vor, dass wir die Menschen bei uns um die Standorte haben weg geht, dann haben wir es bis jetzt noch nicht geschafft dass dann jemand halt keine Ahnung nach München geht und von dort aus arbeitet.
00:23:53: Das ist nicht unser Ding!
00:23:54: Wir wollen da am Kunden sein und wir wollen die Mitarbeiter nah an den Geschäftsstellen haben weil wir immer noch davon ausgehen also IT is a people business, das sieht blöd an aber ist so.
00:24:04: oder IT Beratung is in People Business und von daher ist uns wichtig dass wir nahe an den Menschen dran sind sowohl wir an den Mitarbeitenden als auch an den Kunden und dafür ist es nun mal irgendwie wichtig dass man sich halt auch im Präsenz sieht.
00:24:14: Ja,
00:24:15: also ich finde was du erzählst macht alles total viel Sinn.
00:24:17: Ich erkenne eigentlich auch ganz viel davon bei uns wieder.
00:24:19: von daher ist es wirklich auch so eine Folge wie ich finde ganz viel draus mitnehmen kann.
00:24:23: jetzt könnte man unfairerweise sagen hier sitzt ja der Vertriebsvorstand und dann habe ich mir das als kriege mal so steckbrief bevor meine Gäste kommen den stand zu drinnen der wollte überhaupt kein vertriebsvorstand werden wollte auch nicht vertrieb machen.
00:24:34: ja du bist ja irgendwie
00:24:35: trotzdem auch du bist ein vorstand deiner Vorstellung zusammen von diesen großen Unternehmen.
00:24:40: Wie bist denn du überhaupt dazu gekommen?
00:24:41: Was hast du gelernt, was hast du
00:24:43: studiert?".
00:24:44: Ich war auf der Vorstandsschule.
00:24:46: Ja genau!
00:24:47: Der Mützerer hat da Vorstandschulen
00:24:49: gelernt.
00:24:51: Nee, ich hatte ganz andere Ambitionen.
00:24:53: Ich wollte mal Lehrer werden.
00:24:54: Hab Geschichte und Sport auf Lärm studiert...
00:24:57: In Münster?
00:24:57: ...in Münster,
00:24:58: genau!
00:24:59: Hatte da zwei sehr unterschiedliche Fächer.
00:25:01: Also eins was... Und das hat mich auch durch Studium getragen.
00:25:04: Ich glaube, hätte ich zwei so nur geisteswissenschaftlichen Fäche gehabt, wäre ich da untergegangen.
00:25:08: So war es eine super Kombination.
00:25:09: Hab mein erstes Schadsexamen gemacht.
00:25:11: Da war schon so ins Lärmt zu gehen jetzt die nächsten fünf, dreißig Jahre das Gleiche machen.
00:25:15: Da wars schon so ein... Das erkenne ich jetzt.
00:25:19: Heute kann ich das besser einordnen.
00:25:21: Damals war halt so'n Unwohl sein, dann hab ich die Möglichkeit bekommen in einem Institut wo ich als Hilfskraft gearbeitet habe zu promovieren.
00:25:28: Das war im sozialwissenschaftlichen Bereich der Sportwissenschaft und hab da über Soziales Kapital geschrieben Und hab dann promoviert nach gut drei Jahren und in dieser Zeit Das war kurz vor Platzen der Dotcom-Blase, wo die Hürde relativ niedrig war in die IT zu gehen.
00:25:48: Ich hatte eine hohe Affinität aber da war jetzt kein Techie ganz offensichtlich nicht aufgrund meiner Vita.
00:25:54: Bin dann zu einem Softwarehersteller nach Düsseldorf gegangen und dort in die Beratung... Und in den Bezügen hätte ich mir oft gar keinen Fall vorstellen können, vertrieb zu machen.
00:26:03: Das war für mich
00:26:04: richtige Beratungsstunden-Schrubbenverkaufen.
00:26:07: Genau!
00:26:08: Mein Vertrag stand wortwörtlich drin über Stunden und Mehrbeit sind mit dem Gehalt abgegolten... ...und das hieß, du brauchst also lange wieder brauchst ne?
00:26:18: Und da habe ich halt genau dieses Leben geführt was du gerade beschrieben hast morgens hier abends da und am nächsten Tag woanders.
00:26:25: Schwerpunkt Europa, aber halt auch auf der ganzen Welt unterwegs gewesen.
00:26:28: Das hast du gemacht und wurde über soziales Kapital promoviert?
00:26:32: Du wusstest eigentlich schon das kann es nicht sein bis ans Lebensende.
00:26:34: Damals nicht!
00:26:36: Weil ich bin überhaupt nicht unternehmerisch sozialisiert.
00:26:39: Ich komme aus keinem Elternhaus wo jetzt jemand in so einem Unternehmen... mein Vater war bei der Rentenversicherung also was öffentlicher Dienst Und von daher war das überhaupt nicht mein Duktus, in dem ich so geschwommen bin.
00:26:53: Ich fand es halt spannend, weil diese Internationalität da drin war und ich rausgekommen bin aus meinem Münster-Hahnadunz-Kreis, weil ... Das ist alles schöner und ein bisschen Bullerbü.
00:27:05: Gleichzeitig ist es aber auch eine Blase, in der man da lebt.
00:27:09: So habe ich wirklich so viele unglaublich coole interkulturelle Erfahrungen machen dürfen.
00:27:13: Und das hat mich auch getragen über die Zeit!
00:27:17: Ich weiß den Moment noch heute, wo ich in Helsinki am Flughafen saß.
00:27:21: Wo ich für zwei Stunden im Lenkungsausschuss, siebzehn Stunden an dem Tag unterwegs war, morgens hinfliegen, abends wieder zurück.
00:27:29: und zum ersten Mal die Frage war mir auch was machst du hier eigentlich?
00:27:33: Das war der Anfang vom Ende!
00:27:37: Und dann habe ich mir halt danach eine Unternehmen gesucht, wo ich in lokaleren regionalen Bezügen unterwegs war und wo ich die Kinder, die ich mittlerweile auch schon hatte und die ich wenig gesehen habe in der Zeit.
00:27:48: Weil ich halt vom Montag bis Freitags unterwegs war.
00:27:52: Wo ich die nicht nur auf Bildern oder auf damals Skype-Konferenzen mit
00:27:58: den Älteren
00:27:59: unter uns erinnern sich.
00:28:00: So eine Eltern-Kindbeziehung lebt auch von Haptik, dass man die mal in den Arm nehmen kann.
00:28:06: Und das war dann halt dann in der VAD möglich, weil ich abends in der Regelshause geschlafen habe.
00:28:12: Also ein Trip wie den, den ich jetzt so gerade mache.
00:28:14: Ich komme grade aus der Schweiz und bin ja mit dem Zug aus den Himmeln von Bern angereist.
00:28:19: Okay!
00:28:20: Dann heute hier ... Ich hab damit noch einen Termin zur Geschäftsstelle nach Hannover, dann dauernder Nacht und weiter.
00:28:27: Das hab' ich jetzt länger nicht mehr gehabt, sodass ich wirklich so ne Tour de Europa mache.
00:28:31: Aber
00:28:31: du bist ja nicht als Vorstand die VRD rein, sondern du bist als Kundenberater rein.
00:28:35: Als Projektmanager habe ich mich beworben.
00:28:36: Also
00:28:37: auch nicht Vertrieb?
00:28:37: Genau!
00:28:38: Du wirst ... Die Ironie... Das ist wirklich lustig.
00:28:41: Ich hatte mich bewoben als Projektmanagern und hat den Absage bekommen weil man niemanden für den Vertrieb suchte.
00:28:46: Und da war ich in meiner Ehre wirklich angekratzt, das jetzt noch nett gesagt.
00:28:51: Da hab' ich nur net zurückgeschrieben, um Missverständnissen vorzubeugen mit dem damaligen Vorstand oder der Personalchef, man kann sich hier mal auf einen Kaffee treffen und dann haben wir uns auf den Kaffe getroffen.
00:29:02: Und dann wurde daraus eine wunderbare Freundschaft.
00:29:04: mittlerweile aber halt etwas was mich jetzt schon seit fünfzehn Jahren da im Business hält.
00:29:12: Ich sage immer ich habe den geilsten Job der Welt!
00:29:14: Du hast den geilsten Job der Welt, der seit zwanzigzwanzig bist.
00:29:18: du glaube ich Vorstand
00:29:19: unter
00:29:19: anderem auch mit dem Thema Trieb.
00:29:21: Ja genau das war dann als Projektmanager gestartet bin und bis zu meinem Kunden.
00:29:26: Ich hatte einen Kunden die ich da schwerpunktmäßig bedient habe mit den Projekten bis du halt vor Ort siehst, die Probleme sprichst mit den Menschen.
00:29:35: Hilfst da irgendwie Lösungen an einen Staat zu bringen oder zumindest vorzuschlagen.
00:29:39: und dann A kann man so machen, kann man das so machen?
00:29:41: Und dann war darauf einmal ein Kunde der eine Million Euro Umsatz gemacht hat.
00:29:47: Das ist bei uns ein A-Kunder gewesen zu dieser Zeit.
00:29:50: Dann hat die damalige Vorständen oder Geschäftsführer mich gefragt, ob ich Bock hätte in den Vertrieb zu wechseln.
00:29:56: OE Leitung heißt sowas bei uns Organisations Einheitsleitung Ein sehr schönes deutsches Wort und da habe ich gesagt, na doch gar kein Fall.
00:30:03: Also Vertrieb ist wirklich IBA für mich!
00:30:05: Das sind die Leute, denen weißst du noch eine Uhr oder einen A oder ein B kaufen.
00:30:12: und weil ich da halt anders in diesen Bezügen davor anders sozialisiert worden bin was Vertrieb bedeutete?
00:30:19: Und dass da nicht mit offenen Karten an vielen Stellen gesprochen wurde das zwar alles was gesagt wurde, ich sag es mal in der Regel wahr war Aber in der Kombination nicht mehr passte.
00:30:31: Und das aber nicht gesagt wurde, also vieles was nicht gesagt worden war dann das Ding.
00:30:35: und so entstehen halt die Stereotypen Ängste gegenüber Vertrieb dass man Angst hat, dass da jemand einem etwas verkauft, was man nicht braucht was man nicht braucht, was keine Lösung ist im eigentlichen Sinne und deshalb die ganze Zeit so ein Skepsis gegenüber Vertrieb ist.
00:30:50: Und ich sage immer wir sind der erste Schritt in die Lösung.
00:30:52: Ein Kunde hat irgendein Problem ansonsten wird es uns ja nicht geben.
00:30:55: Er hat irgenden Probleme das er selber nicht lösen kann und wir können sagen Wir können das weil wir das so und so machen würden und dafür brauchst du mal jemanden den ersten Kontakt machen.
00:31:02: that's it.
00:31:03: Ja, ich finde auch Unternehmensberatung wahnsinnig komplex.
00:31:05: Weil ihr seid ja darauf angewiesen dass der Kunde mit offenen Karten spielt.
00:31:09: Das ist ja auch so.
00:31:09: wer sagt schon gerne wo er die Probleme hat.
00:31:11: Wer sagt gern das der Peterschuld ist oder Systemschuld ist?
00:31:13: Oder irgendwie nicht anders geht weil ein großer Kunde daran hängt?
00:31:16: also ihr kostet Wahnsinnes ihr kostest gutes Geld und Unternehnungsberatungen ist nicht günstig.
00:31:21: Punkt jetzt können wir das ins Verhältnis setzen.
00:31:22: zu nehmen was bringst du mit und was spart es nicht.
00:31:24: Ich
00:31:24: sag immer preiswert genau sind unseren preis wert
00:31:27: Genau.
00:31:28: Ihr seid eurem Preis wert!
00:31:30: Es menschelt oft, es muss eigentlich eine Vertrauensgeschichte sein weil du willst ja nicht ne Armee von Leuten da rein schicken die einfach nur stundenschrom und alles auseinander nehmen sondern ihr sagt doch wirklich unser Pitch ist das wir bleiben dann hier auch an eurer Seite... Aber gegen
00:31:40: dieses Typen müssen wir jeden Tag ankämpfen, na klar?
00:31:43: Weil natürlich agieren andere anders.
00:31:47: Also wenn wir einen Projekt machen wo ich sag mal so ein Budgetrahmen gesetzt wird dem wir nicht ausschöpfen Und dass das erst mal passiert, bei einem neuen Kunden beispielsweise.
00:31:56: Da sind die Menschen wirklich perplex, die das gegenüberstehen.
00:32:01: und aber das ist halt genau nicht der Ansatz sondern wir wollen ja nicht dieses eine Projekt bis zum Maximalen irgendwie auslutschen, sondern was wir wollen is ne dauerhafte Beziehung mit einem Kunden aufbauen weil das eine Problem was er dann hatte.
00:32:14: Das haben wir dann gelöst, aber es gibt halt.
00:32:15: ich meine du hast ein eigenes Unternehmen.
00:32:17: Es gibt mehr Probleme als Menschen die es lösen können.
00:32:19: von daher gilt es da einen gemeinsamen Weg zu finden der dann halt vertrauensbasiert ist und darauf ausgelegt ist, ein Problem zu lösen und nicht irgendwie dazu sein.
00:32:29: Du gerätst
00:32:29: aber natürlich auch in normale Pitchs rein.
00:32:32: das ist schon so.
00:32:32: eine große Kunde schreibt ein Chatboard aus, ein Kommunikationssystem, ein Tool zum Mitarbeiter-Kommunikation.
00:32:38: Das ist trotzdem irgendwie täglich Brot.
00:32:40: Und da sitzt ihr auch mit den Capgemonies der Welt zusammen.
00:32:44: oder große Unternehmensberatungen, also auch was so typischer Wettbewerb von euch?
00:32:48: Ein Wett Bewerb extrem breit gestreut!
00:32:51: Also die großen Unternehensberate oder IT-Beratung, die du gerade genannt hast bis hin zu kleinen spezialisierten Beratungen wie beispielsweise jetzt wir haben ja auch ein Teil Organisationsberatung als Themenschwerpunkt bei uns mit drin Wo du gegen ein kleines Beratungsschnellboot agierst, die vielleicht mit zehn Leuten sich ganz speziell nur um das Thema Agiletransformation und einen Schlagwort zu bringen.
00:33:20: Dass er der einzige Geschäftsmodus ist in dem sie unterwegs sind!
00:33:24: Und somit hast du halt die komplette Bandbreite an Spezialisierten, teilweise auch dann Branchen spezialisierte Beratungen mit IT Know-How bis hin zu den, ich sag mal großen Beratungen, die du irgendwie aus der Zeitung kennst.
00:33:38: Wie viele Kunden ungefähr betreut ihr?
00:33:41: Es sind... Ok, vierzigfünfzig.
00:33:44: Das heißt sie haben durchaus Kunden, die geben auch eine Million Euro Plus bei euch aus.
00:33:49: Welcher Kunde, wie lange ist der längste Kunde?
00:33:51: Also wie lang ist der Kunde bei euch am längsten?
00:33:54: Dreißig Jahren.
00:33:54: Also
00:33:55: so lange wie es uns gibt!
00:33:56: Okay das spricht für euch auf jeden
00:33:58: Fall und das ist halt genau der Punkt.
00:34:01: Das machen die ja nicht weil wir die schon beim ersten Projekt übers Ohr gehauen haben und dass wir das Projekt ausgelutscht haben, weil's gerade irgendwie ging sondern weil man halt über die Jahre einen Vertrauensbeweis dar gelassen hat nämlich was man vereinbart hat, das ist was hinter auf dem Platz gezeigt wird und dass ich mich darauf verlassen kann.
00:34:22: Dass die Dinge, die man sagt tut und die Dinge die man tut halt vorher am besten gesagt hat.
00:34:26: Customer lifetime value wenn man so sprechen wollen würde der ist bei euch schon relativ hoch Weil ihr guckt, dass sich das gut verzahnt.
00:34:33: Ihr stellt mal die Projektleitung, ihr stellt mal auch Entwickler... Also ihr habt schon eine hohe Bandbreite auch?
00:34:37: Genau
00:34:37: oder übernehmen wir ganze Systeme in unsere Gefilde mit rein!
00:34:41: Bei
00:34:41: strategischen Komponenten hilft ja auch gerne mit der Wasserfond gesagt.
00:34:44: Weißt du wenn man so ein Unternehmen reinkommt Dann spuckt man den ja auch nicht in die Suppe und sagt, weil ihr seit dreiß Jahren macht das totaler Unsinn.
00:34:51: Ich seh das ja aus, ich bin ein Unternehmer.
00:34:53: Ihr seht es hier am Alltag!
00:34:54: Da kommt der neue CTO durch die Tür oder der Bewerber und sagt alles Legacy Code könnt ihr alles wegschmeißen.
00:35:00: und du denkst so wird das nichts mit mir?
00:35:03: So wird da nix von meinen Leuten?
00:35:04: Und man will doch zumindest mal anerkennen und sagen krass, dass ihr das so bis zu dem Punkt geschafft habt.
00:35:10: Ich glaube ich kann ein Mehrwert stiften oder nicht?
00:35:12: Weil du sagtest ja auch wenn da kein Fit ist, ihr lehnt ja auch Projekte ab.
00:35:15: Ja!
00:35:16: Also auch wie du hast da vorne gesagt, da war irgendjemand vorher dran hat zum Strategie Papier in Vorhofen für hunderttausend Euro... ...und dann holen die quasi euch und sagen So, der Papier ist hier, der ist jetzt weg, der hat gesagt so jemand anders was umsetzen, sitzt ihr dort mal um.
00:35:28: Und dann sagt ihr auch, nee.
00:35:29: Dann
00:35:29: sag ich, haben wir eine Möglichkeit da drauf zu gucken und das so entsprechend hinzustellen, dass wir glauben, dass es funktioniert?
00:35:36: Ja oder nein?
00:35:36: Wenn Nein kommen, sagen wir viel Spaß damit!
00:35:38: Wenn die sagen ja, können wir drüber sprechen.
00:35:40: Das ist erst mal so der erste Rahmen- oder Vorschlag um einen Preisteck dranzumachen und Budgets dafür zu allokieren.
00:35:46: Dann lass uns miteinander sprechen.
00:35:47: Aber wo ich halt auch sofort Nein sage wenn irgendwo in einer öffentliche Ausschreibung ist... ...und bei der Bewertung ist es halt bei den Bewertungen ein Prozentpreis und ein Dreißigprozentqualität, dann sage ich viel Spass damit dann bekommt ihr genau das, was ihr ausschreibt.
00:35:59: Nämlich den billigsten!
00:36:00: Aber nicht jemanden der euer Problem löst oder jemanden, der hinterher so agiert, dass er über die Change-from-Change-From-Changed-Request dann dafür sorgt, dass es einen Projekt hat mit dem er überleben kann.
00:36:12: Weil das ist ja auch die Geisterin, die ich dann rief.
00:36:15: Nur das ist etwas, was wir halt nicht machen würden.
00:36:18: Und zur Unternehmensberatung im Allgemeinen, aber es trifft euch auch euch zu?
00:36:21: Wir reden hier schon davon, dass die Studiensätze im Regeln zwar nicht zweistellig sind sondern... Dreistellig sind, die sind hundert Euro aufwärts.
00:36:29: Das ist wie bei Rechtsanwälten und
00:36:30: Co.,
00:36:30: das kann man mal drei, vierhundert Euro die Stunde sein wenn man quasi auch im Vorstand parten aber so immer auf welcher Ebene man unterwegs ist.
00:36:36: Aber so stundensätze, tagesätze oder auch Pauschalpreise für Projekte, dass es euer täglich brot?
00:36:41: Absolut!
00:36:42: Und die Preise ergeben sich natürlich auch aus der Qualität der Menschen, die bei uns so andocken und die wir über viele Jahre mit ausgebildet haben auf einer technischen Ebene und auf einer menschlichen Ebene.
00:36:54: Das ist das, was ich meinte, dass es für mich immer um das Gesamtpaket geht und nicht nur um einen Ausschnitt eines Menschen in einer bestimmten Ausprägung.
00:37:02: Ich habe ja viele Unternehmen von Ihnen gesehen selber aktiv in der Beratung später auch an den vertrieblichen Bezügen.
00:37:07: Ich kenne keinen Laden wo so viele talentierte, auch Qualität wertlegende und unglaublich tolle Menschen unterwegs sind wie der WAD.
00:37:19: Das hört sich jetzt vielleicht an wie so eine selbstbeweiche Räucherung, aber ich sage nicht umsonst das ich den geilsten Job der Welt habe.
00:37:25: Sondern genau deshalb ja und als Vertriebsvorstand
00:37:28: würde ich mir genauso solche Sätze auch wünschen.
00:37:29: Ja und
00:37:32: damit bin ich auch mal angetreten als wir also angefangen haben und ich kann mich aus ganz anderen Bezügen und dann gehört habe wie die über sich gesprochen haben.
00:37:39: Also die damals die VAT über sich gesprochen hat hab ich die Hände... Und ich wusste was da Was da ist und was die abhebt von dem, was ich sonst alles so gesehen habe.
00:37:49: Hört auch über euch zu sprechen!
00:37:51: Das ist schlimm weil es geht nicht darum mehr darzustellen als man ist aber doch zumindest das dazustellen Wofür man steht, was wichtig ist und erreicht hat.
00:38:01: Eine echte Krankheit des deutschen Mittelstandes.
00:38:04: Amerikanische Beratungen haben halt Marketingpräsentationen.
00:38:07: Marketingsprecht ja dich komplett... Du fängst ja an zu träumen.
00:38:11: Kann ich mir schon vorstellen?
00:38:12: Ihr sagt dann so, bei uns arbeiten Leute nicht voll zur Stunde am Tag.
00:38:15: Wir gucken auch, dass sie soziale Komponente passen.
00:38:18: Da sind jetzt natürlich andere die mehr arbeiten vielleicht irgendwie besser.
00:38:20: Nein!
00:38:20: Das ist nicht das Training.
00:38:22: Was soll das?
00:38:22: Genau.
00:38:23: Und ich will keinen amerikanischen Marketingspräch reinbringen aber zumindest Ich sage immer, die Schönheit, die in diesem Unternehmen steckt.
00:38:31: Zumindest mal nach außen ein bisschen zum Leuchten bringen damit auch die Leute, die genau darauf Bock haben dann bei uns landen.
00:38:38: Weil dieses Gatekeeping, was wir da betreiben das ist extrem wichtig dass die richtigen Leute bei uns und es geht nicht darum eine Wohlfühloase zu machen wo alle sich in so einer Hängematte irgendwie Cocktails irgendwie zu posten sollen.
00:38:49: Da sind wirklich so viele Hochleister am Start die Bock haben etwas zu schaffen etwas zu verändern eine Lösung zu schaffen für einen Kunden Und gleichzeitig kann man diese Form von Wertgenerierung für den Kunden machen In einer Art und Weise, wie du und ich wahrscheinlich auch privat agieren würden.
00:39:06: Du bist Vater, du bist Bruder... ...du bist Ehemann!
00:39:10: Da gehst du ja auch nicht hin und sagst, wie kann ich heute meinen Sohn richtig übers Ohren?
00:39:14: Und dann gehst so ins Geschäfts- und dann gehste mit so einem Duktus dran.
00:39:17: Das passt doch nicht.
00:39:18: Dann erleb' ich das auf jeden Fall, dass Menschen in der totalen Schizophrenie durch die Geling laufen.
00:39:24: Auf der einen Seite ist der Privatmensch
00:39:26: toll,
00:39:28: sorgend verantwortungsvoll und auf der anderen Seite bist du dann ein Business-Typ.
00:39:31: Und da bist du auf einmal mutierst du zu einem Arschloch, das passt doch nicht!
00:39:36: Das wollte ich nie sein und habe jetzt das große Glück eine Stelle gefunden zu haben wo ich das nicht sein muss.
00:39:43: Was die Einladung ist an alle die bei uns andocken dass sie nichts vorspielen müssen, dass sie nicht achtzig Prozent ihrer Lebensenergie in irgendeinen Hologramm investieren müssen was sie vor sich her schieben und sich wundern dass auch noch bespielt wird und dahinter verkümmern wie so ein vertrocknetes Flänzchen.
00:39:59: Und das zahlt dann insgesamt wieder darauf ein, dass wir mit den Menschen über viele, viele Jahre möglichst kompletten Life-Cycle ihrer Karriere oder einer Kundenbeziehung dann zusammen agieren.
00:40:11: Wie setzen euch durch?
00:40:13: Das ist ja mal unsere Nebensberatung, wo ich trotzdem sage, wie gut Rechtsanweiskanzleien... Da sagt man immer die Zahlen auch relativ gut.
00:40:19: Ich glaube wenn's auf die Stunde runterbricht, dann sieht es nochmal ein bisschen anders aus.
00:40:22: Jetzt seht ihr aber trotzdem auch da im Wettbewerb!
00:40:25: Wie schafft, also ist es bei euch das Grundgehalt?
00:40:28: Das ist ein Mitarbeiter-Beteiligungsmodell.
00:40:30: Wie holt ihr die Leute ins Boot rein?
00:40:31: Dass die irgendwann auch nicht sagen so pass mal auf ich könnte woanders deutlich mehr verdienen.
00:40:36: Also wie kriegt ihr das Thema geheilt was ja trotzdem Thema ist.
00:40:39: Indem wir es immer wieder versuchen zu erklären weil das nicht ganz einfach ist.
00:40:42: Also unser Grundgehalt ist nicht cutting edge.
00:40:46: Wo du sagen kannst okay da gehe ich hin weil habe ich das größte Gehund gehalten.
00:40:50: was wir jedes Jahr in den letzten dreißig Jahren gemacht haben ist.
00:40:53: Wir gucken uns an, wie erfolgreich das Unternehmen ist und wenn wir erfolgreich sind – und das waren wir in den vergangenen dreizig Jahre – schütten wir einen Teil davon an.
00:41:00: die Menschen, die bei uns arbeiten als Tantiema aus.
00:41:04: Die kann
00:41:05: jeder Mitarbeiter bekommen?
00:41:06: Genau!
00:41:06: Die bekommt jeder Mitarbeiter.
00:41:10: Das ist an Leistungspunkte geknüpft, die mit dem Vorgesetzten besprochen werden?
00:41:13: Und da geht
00:41:14: es zum Beispiel nicht nur ... und quantitative Größen.
00:41:16: wie viele Stunden hast du gemacht beim Kunden?
00:41:19: Das ist auch eine größere, aber eine von zwanzig verschiedenen Kennzahlen die du hast.
00:41:23: Da geht es auch um ... Hast du dich im Unternehmens... Also daran beteiligt, wie wir als Unternehmen sind.
00:41:31: Hast du in einem Themenverantwortung übernommen, hast du weitergebildet und solche Geschichten kommen entsprechend mit rein.
00:41:38: So dann hast du entsprechende Punkte erworben Und dann legen wir am Ende des Jahres je nach Jahresüberschuss fest Wie viel Wert ein Punkt ist und am Ende des Jahres dann einen entsprechenden Überschuss.
00:41:49: Und das
00:41:52: kann in der Größenordnung ein, zwei Monatsgeld dadurch ausliegen?
00:41:55: Oder drei
00:41:56: oder drei.
00:41:56: Das Tantieme Paket.
00:41:58: Das ist im Anführungszeichen das kleinste Paket.
00:42:00: da haben alle zweieinfünfzig Leute knapp die bei euch arbeiten sind in diesem Paket mit drin.
00:42:04: So genau!
00:42:05: Wenn du jetzt als Mitarbeiter in eine Überstunde machst, dann kriegst du dir auch noch mit twenty fünf Prozent Ausschlag vergütet.
00:42:12: Das könnte man jetzt in Deutschland steuerlich attraktiver gestalten.
00:42:15: Aber das ist generell erst mal richtig, jemand der also anstatt acht Stunden zwölf Stunden arbeitet.
00:42:19: Jetzt reden wir nicht über Arbeitszeit
00:42:20: und Ko.
00:42:21: Der bekommt auf diese vier Stunden fünfundzwanzig Prozent mehr zu seinem normalen Gehalt.
00:42:25: dazu wird ungerechnet fertig für die Stunde umgebildet.
00:42:27: Okay.
00:42:29: Das ist auch nicht gewöhnlich?
00:42:30: Und du hast ja vorhin glaube ich auch gesagt diesen Passus im Arbeitsvertrag über Stunden sind mit dem Behalt abgegolden und Co.
00:42:34: Ja, der ist ja auch rechtlich glaube ich nicht behalten muss.
00:42:36: Also er muss zumindest habe ich letztes gelesen musste er zumindest irgendwo mal beschrieben werden was dann der das Maximum ist.
00:42:44: Das finde ich schon mal gut.
00:42:45: Okay,
00:42:45: aber das ist bei euch ganz klar geregelt.
00:42:46: Ihr habt eine Zeiterfassung in der Aus- und Funktionärke.
00:42:48: Also, Zeiterfaßung heißt du hast einen Axelfall entnehmen und deine Zeiten einträgst?
00:42:55: Die sind wie ich dreißig Jahre
00:42:57: alt!
00:42:57: Ich habe keine Zeiterfastung.
00:42:59: Also stechur oder sowas...
00:43:03: Aber auch so ein Tool hätte ich jetzt gedacht.
00:43:04: Genau, die ... Also wir haben schon mit so viel rumexperimentiert.
00:43:09: Klar!
00:43:09: Wir haben ein eigenes Buchungssystem für uns entwickelt wo du deine Plätze buchen kannst.
00:43:13: und was wir mittlerweile als Produkt vertreiben.
00:43:15: Bucky nennt sich das wie ganz lustiges aus der Pandemie entstanden, wo Leute gesagt haben, wir rennen hier sich mit Echselpfeils rum und kreuzen an wer da ist und muss es ja sagen wer da war.
00:43:22: ne?
00:43:23: Damit du hinterher in die Infektionsketten verfolgen konntest haha.
00:43:27: Egal aber daraus ist es entstanden haben Leute gesagt hey das können wir doch mal machen.
00:43:30: dann haben wir den bisschen Budget gegeben haben die drei Tage sich hingesetzt dieses Tool reingestellt.
00:43:33: Das haben wir jetzt natürlich irgendwie nochmal weiterentwickelt und das vertreiben wir halt am Markt.
00:43:38: Das
00:43:38: vertreibt ja, damit könnt ihr ja Co-Working Places und so bespielen.
00:43:40: Genau!
00:43:41: Dafür ist es da.
00:43:41: Also es ist ein eigenes Produkt wo die Leute für bezahlen?
00:43:43: Genau oder halt... Wir haben halt keine festen Arbeitsplätze und das heißt du guckst halt eben im Anfall der Woche.
00:43:48: ich möchte dann Mittwoch rein, dann gucke ich wo ich hin will was da für eine Ausstattung am Arbeitsplatz ist Einzelbüro, Zweierbürob, Großraumbüro und dann buchste ich deinen Sprechen halt.
00:43:56: Und
00:43:56: so organisiert ihr euch auch in den Zentralen und Standorten?
00:43:58: Ja genau.
00:43:59: Also ihr habt also auch keine feste Arbeitspläte?
00:44:01: Also
00:44:02: mein Platz ist auch buchbar, meinen Arbeitsplatz.
00:44:05: Ich hab das große Glück einen Einzelbüro zu haben aber da steht auf meinem Name dran weil ich halt irgendwie vier Tage die Woche da sitze
00:44:12: Aber
00:44:13: ich buche mich alle, weiß ich sechs Wochen, buche ich mich dann neu wieder ein und dann nehme ich die Tage raus wo ich nicht damit bin.
00:44:18: also bei mir ist es jetzt so dass ich wirklich sehr viel vor Ort bin aber jetzt bin ich eine Woche nicht da und dann ist das Ding frei buchba für alle Und
00:44:25: da buchen sich Leute ein ins Büro vom Chef
00:44:28: Okay.
00:44:28: Das ist ein schönes Probe!
00:44:29: Wer will denn auch für Schleudersitz sitzen?
00:44:32: Sehr gut, ja das wird da gar nicht so gesehen und das ist auch gut so.
00:44:36: Der Vorstandsjob oder auch der Geschäftsführer-Job war bis jetzt kein Schleuder Job in der WED.
00:44:40: Jetzt
00:44:40: haben wir über die quasi kleinste Ebene geredet und jetzt hast du mir im Vorgespräch gesagt ihr habt aber auch knapp fünfzig Leute die quasi an der AG, an der Aktiengesellschaft beteiligt sind.
00:44:50: Das wäre dann die nächste Ebene und ich werde unbedingt.
00:44:53: also dieser Podcast geht ja schon auch so finde ich viel um Mitarbeiter-Kommunikation, Unternehmenswerte und auch Modelle quasi wie man Leute am Unternehmen partizipieren lässt.
00:45:04: Und das finde ich so offen hat es auch noch keiner erzählt und auch ich kenn's nicht in der Breite also wirklich gar nicht.
00:45:08: Ich seh da auch mir geht sofort immer noch deutscher Unternehmer so Arbeitsrecht.
00:45:13: was ist wenn jemand rausgeht und der hatte harte Anteile?
00:45:16: Wie lange streiten wir darüber?
00:45:17: Was ist mit der Wertefindung?
00:45:18: Achtundvierzig Prozesse.
00:45:19: Wir reden jetzt erstmal davon dass alles gut geht.
00:45:22: Wenn man bei euch Leistungsträger sich für das zweite Programm qualifiziert und auch quasi sich ein Unternehmen einbringt, dann kann man auch harte Anteile erwerben.
00:45:32: Du hast mir vorhin gesagt ich als Vorstand habe ja gar nicht die meisten zum Beispiel ist auch gar nicht nötig.
00:45:36: Wie funktioniert das System?
00:45:39: Also wir waren da vorher in der GmbH Dann haben sich die Gesellschaft überlegt was machen wir mit dem Unternehmen Und haben gesagt wir wollen das gerne weiter fortführen.
00:45:49: Da gab es aber niemanden, der diesen einen Menschen, der jetzt mal irgendwie zig Millionen Euro am Tisch legt.
00:45:53: Das Unternehmen auslöst und dann damit weitermacht.
00:45:56: Und auf der anderen Seite hatte ich den in Frage kam für die Unternehmensführung auch kein Bock in, ich sag mal an acht, dann irgendwann ein Greisegesellschaft erinnern zu berichten und die erzähl mir dann irgendwie das Leben wirklich so funktionieren hat.
00:46:13: Und da haben wir dann halt aufeinander gesprochen wie sowas irgendwie funktionieren kann.
00:46:16: diese Idee von der Aktien-Gesellschaft ist halt super cool um halt Anteile mehr als einen ein oder zwei oder fünf Leute zu verteilen.
00:46:25: Das war dann die Grundidee weil gesagt haben dass Unternehmen ... Der Wert des Unternehmens wird jeden Tag von den Menschen geschaffen die dort arbeiten.
00:46:32: Wir haben keine großen Produktionenstätten, die ich mir anschaffen muss.
00:46:36: Also es liegt wirklich an den Leuten, die dort arbeiten und dann zu sagen okay wir beteiligen sie an allen Anmöglichkeiten Geschäftsstellen aufzubauen.
00:46:44: Und wir rufen hey übernehmen Verantwortung.
00:46:46: und dann übernehmen Leute Verantwortung und geben nochmal mehr Gas.
00:46:48: Bei dem Thema Eigentum sind ja alle sehr zügelich und sagen da hört's dann jetzt bitte auch mit der Beteiligung.
00:46:53: Für mich war das cool weil ich halt viele Mitstreiter hatte, die gesagt habe ich hätte auch Bock Anteile zu übernehmen diese Aktien übernommen und nicht, ich sag mal aus acht Gesellschaften werden dann fünf oder sowas die dann halt noch mehr zu Schultern haben.
00:47:08: Vor allen Dingen was man dann auch privatern erstmal an Investor mit reingeben muss.
00:47:12: Und somit war das erst einmal eine große Erleichterung dass sich das gar nicht alleine machen musste.
00:47:15: Das war ein super Asset der da entsprechend drin steckte.
00:47:17: Also
00:47:17: es war damals schon im ersten Schritt wo die acht Leute abgegeben haben.
00:47:21: War schon in einer Abgabe an mehr als acht haben Leute ihr eigenes Geld da reingetragen, wurden Anteilseigner dieses großen Klumpensunternehmen.
00:47:30: Und denen war klar, dass zum Schluss auch die Ausschätzung des Gewinns je nach Anteilverteilung stattfindet und das hat sich immer weiter aufgesplittelt.
00:47:37: Das heißt, ihr habt heute auch Anteil-Eigner mit Nullkommar fünf Prozent?
00:47:41: Genau!
00:47:41: Aber
00:47:41: ihr habt doch Anteil Seigner mit acht Prozent oder sechs oder fünf?
00:47:44: Genau okay genau.
00:47:46: aber das ist halt die Größe in der es bewegt und wir haben kein... das ist schon festgelegt in den in der Unternehmensverfassung dass keiner so eine Sperrminorität besitzen darf, damit halt darüber nicht das Unternehmen gesteuert wird.
00:48:02: Okay also wir haben die Tandime Wir haben die harten Anteilseigner.
00:48:06: Gibt es noch irgendeine Form bei euch?
00:48:09: Also es gibt noch zwei weitere.
00:48:11: Das ist
00:48:12: ein Komplex Gut, dass du lauter schlore Leute
00:48:15: habt ihr euch Genau muss auch jedes Jahr wieder neu erklärt werden weil sich ja immer wieder was verändert.
00:48:20: Wir haben stille Beteiligung Ja, so eine schuldrechtliche Geschichte.
00:48:24: Du leist quasi im Unternehmen Geld und kassierst dann Zinsen dafür, die sich am Jahrausüberschuss festmachen jahresweise.
00:48:31: Das Geld, was das Unternehmen eigentlich nicht braucht?
00:48:33: Was ja trotzdem profitabel läuft.
00:48:35: Aber
00:48:35: auch... Also da hatten wir... Die Tandieme ist wie ein Gehaltskomponent, das haben wir
00:48:39: hier auch in Teilen.
00:48:40: Dann hast du diese stille Beteiligung, dieses einen Level drüber.
00:48:43: Genau!
00:48:44: Und da sind wir... Unternehmensgeld, sondern hinter Wasserland.
00:48:49: Als Jahresüberschuss dann da ist, daraus wird das quasi gespeist.
00:48:52: Okay und dann hast du die harten Anteile?
00:48:54: Genau!
00:48:54: Und da hatten wir jetzt noch zwei Komponenten bis zu diesem Jahr wo wir vorher aus arbeitsrechtlichen Gründen quasi GBRs gegründet haben in denen sich Menschen beteiligen konnten zusammengeschlossen haben als Gruppe und dann quasi gemeinschaftlich Anteiler erworben haben.
00:49:10: und dann saßen die GeschäftsführerInnen dieser GBR's.
00:49:13: das haben wir jahresweise hintermachen müssen auch noch mal aus steuerrechtlichen Gründen und haben diese Arten quasi in der Hauptversammlung mit.
00:49:22: Und das haben wir jetzt aufgelöst und gesagt, es werden jetzt nur noch direkte Aktien vergeben,
00:49:27: d.h.,
00:49:29: die Menschen, die jetzt in einer Hauptversamung sind, ist jetzt Fünfzig Plus also nicht Jahre alt sondern Erzahl von Menschen Und haben jetzt quasi nur noch direkte Beteiligung, die wir mögen.
00:49:38: Also gibt's zwei Modelle heute.
00:49:40: Das eine ist der Partizipation der Mitarbeiter, das eine ist Tantime und das andere sind harte Aktien, die ich habe.
00:49:45: Jetzt ist es ja so, nehmen wir mal an, da kommt jemand rein, macht einen mega guten Job und kommt rein und war fünfundfünfzig, kauft die Aktien zum Preisex und geht jetzt mit fünfundsechzig in Rente weil er das möchte.
00:49:57: In dem Moment steht er neun oder steht dann den Mitarbeitern wieder.
00:50:02: Können Leute Aktien kaufen, können Anteiler im Unternehmer werben und der andere Bemischteer raus.
00:50:06: Da muss es ja irgendeine Art von Preisbildung geben für diese Aktie oder?
00:50:09: Genau
00:50:09: gibt's einmal ein Jahr
00:50:10: die ist bekannt, die Formel da hin.
00:50:11: Die Formel
00:50:12: ist bekannt und die bemisst sich am Hand des Jahresüberschusses unter den letzten Jahren Und dann hast du einen Aktienpreis, der transparent ist wie er gebildet wird und das ich dann quasi nachdem der Jahresabschluss gebildete wurde Dann für dieses Jahr fest steht und dann können Leute sagen Ich hätte gerne Aktien.
00:50:29: Und aktuell ist es so, dass ja die Gründer quasi ihre Aktien abgeben.
00:50:34: Das ist der Großteil aus dem sich dieses Aktienmarkt überhaupt ergibt, das da Leute sind, die etwas anbieten mit denen haben wir LOIs geschlossen, die dafür sorgen, dass Konstant dann auch Aktien zur Verfügung stehen.
00:50:45: Es war bis jetzt immer so, als ob die Aktie dann hofflungslos überzeichnet ist also Faktor zwei oder drei und dann sind wie im Vorstand gefragt um das entsprechend so auszutarieren passt zu dem, was wir als Verantwortungslevel bezeichnet haben.
00:51:00: Also wenn jemand viel Verantwortung trägt, dass er dann entsprechend die Möglichkeit hat mehr Aktien oder überhaupt Aktien zu bekommen, als jemand der nicht so viel Verantwortung trägt.
00:51:10: Siehst
00:51:10: du das an den KPIs eures Unternehmens- und Mitarbeiter?
00:51:14: Geht dieses Ding auf, was ihr euch da überlegt habt?
00:51:17: Hast du das Gefühl, es ist genau der richtige Weg?
00:51:19: Ja absolut!
00:51:21: Das war ein richtiger... wie wir meine Kinder sagen, Phi-Fat-Move den wir da gemacht haben.
00:51:26: Also auf diesen ganz unterschiedlichen Ebenen einmal sowohl dass das Unternehmen getragen wird von vielen Menschen und nicht nur von dieser One Man Show und dann halt bei der Größe bei der wir sind.
00:51:38: Wir bewegen jetzt mittlerweile mit dreieinhalbfünfzig Leute.
00:51:40: also wenn wir noch freien Berufler die für uns arbeiten das sind dreieunhalbfünftig Leute die jeden Tag bewegt werden müssen oder bewegt werden und sich bewegen.
00:51:47: Und dass da einfach eine viel größere Beteiligung dabei ist, dieses Unternehmen mitzuhalten diesen Raum den wir dargestalten, mitzugestalten das hat eine andere Dimension bekommen.
00:51:59: jemand der aus dem Unternehmen ausscheidet muss seine Aktien ja zurückgeben das ist festgelegt.
00:52:03: Da haben wir halt eine Handvoll Fälle gehabt in den letzten acht Jahren.
00:52:07: Also, das basiert natürlich auch auf unserer Idee von Langfristigkeit.
00:52:10: Dass wir halt nicht die ganze Zeit das Ding dann nur durchdrehen haben hier mal ein paar Prozent Rendite mit und verlässt das Unternehmen wieder.
00:52:16: Und du darfst ja auch nur aktionär sein wenn du operativ tätig
00:52:19: bist?
00:52:19: Genau!
00:52:20: Das heißt du kannst nicht ausscheinend Rende gegen die Aktien bereiten.
00:52:22: Du wirst sie dann verkaufen und wirst da natürlich darauf hinarbeiten dass du vielleicht auch einen schönen Exit hast zum Ende
00:52:27: hin.
00:52:28: Da bleibt dir dann ein Zeitraum der wird definiert haben indem du diesen deine Aktien dann quasi zurückgeben musst.
00:52:33: und zurückgeben heißt nicht verschenken sondern dass es dir entsprechend in den normalen... ein bisschen Topf reingibst und dann zu dem Preis, der da festgelegt ist, verkaufen kannst.
00:52:41: Dass wenn es Käufer gibt, dann gibt's einen Zeitraum in dem das entsprechend zurückgegeben werden muss damit dieses Rad sich weiterdreht in die Zukunft rein.
00:52:49: und da gucken wir halt jetzt nicht auf die nächsten fünf oder zehn Jahre sondern auch auf den nächsten zwanzigund dreißig.
00:52:54: Ich überlege die ganze Zeit, ob das ein...
00:52:56: Ein Pferdefuß?
00:52:57: Nein.
00:52:58: Ich überlege die ganze zeit, ob es ein gangbares Modell für den Mittelstand ist.
00:53:02: Ich kenne solche Modelle aus Soziitäten und Partnerschaften also Private Equity Rechtsanwaltskanzleien und so.
00:53:08: da kennt man so Unternehmensberatung.
00:53:09: auch ich überlege, ob du als Besitzer einer Fabrik quasi, die jetzt keinen Markt hat.
00:53:13: Warum auch immer?
00:53:14: Und du sagst ich habe viele Jahre Zeit und könnt auch Anteile sukzessive abgeben ob du dann dem Vorarbeiter oder den vielen Vorarbeitern und den Mitarbeitern so auch so ein Modell bauen könntest.
00:53:23: und da bin ich mir nicht ganz sicher ob das klappt oder ich würde schon unterstellen dass eure Mitarbeiter schon so ein bisschen auf wie Freiberufler arbeiten können also auch so'n bisschen selbstständig Gewohnt sind, hätte ich jetzt vermutet.
00:53:35: Aber das ist das was wir geschaffen haben.
00:53:37: Also natürlich ziehst du auch hinter Leute an die dann darauf einzahlen.
00:53:40: aber erst mal ist da ja etwas wo wir Menschen sagen hey dieses Unternehmen dass das nicht irgendwas abstraktes oder das was es wir jeden Tag daraus machen.
00:53:48: Das bist Du!
00:53:49: Genau.
00:53:50: und wenn ich das sage das Unternehmen bist Du und dann bei der Eigentums Geschichte in eine Mauer einziehe Dann ist die Story nichts zu Ende erzählt.
00:54:00: dann bist du ein Stückchen wie Gott.
00:54:02: Und also so habe ich das empfunden und so kann ich diese Geschichte ganz wunderbar erzählen und sagen, ey!
00:54:07: Und dahinter stehen sie sagen wir beteiligen unsere Mitarbeiter von A bis Z und nicht nur von A- bis G Da wo es ja nicht ans Geld verdient geht.
00:54:15: da seid ihr dann bitte raus.
00:54:16: Glaubst du, das würde im Mittelstand so funktionieren und gehen, dass man so ein Modell bauen könnte?
00:54:20: Ja.
00:54:20: Das ist nicht unkompliziert!
00:54:21: Und das braucht immer wieder eine Ajustierung... ...und das ist nicht etwas, was schon tausendfach gelebt ist.
00:54:28: Ich habe gerade gesagt, woher wir kommen.
00:54:30: Wir bauen individuelle Lösungen.
00:54:32: Als wir gemerkt haben, dass wir keine gute individuelle Lösung von der Stange bekommen, haben wir uns dieses Konstrukt erdacht.
00:54:39: Wie funktionieren Entscheidungen bei euch?
00:54:42: Großentscheiden.
00:54:44: Die laufen nicht über die Hauptversammlung oder den Aufsichtsrat oder sonst was, sondern die laufen halt innerhalb des Unternehmens.
00:54:51: Und ich nenne das immer Kompetenz-Hirachien.
00:54:54: also klar bin ich für die Strategie verantwortlich und muss den Ausblick haben für die nächsten fünf bis zehn Jahre.
00:55:00: aber der denke ich mir nicht irgendwie aus dem Lameng heraus.
00:55:04: Zieh das Wissen ja von denjenigen, die tagtäglich mit unseren Kunden unterwegs sind.
00:55:08: Ich bin auch nicht der... Wir haben gerade drüber gesprochen wo ich herkomme.
00:55:11: Ich kann dir nicht erklären wie so ein LNM irgendwie trainiert wird und wie es am besten einbinde oder was auch immer.
00:55:17: Es wird auch Wahnsinn wenn ich dann die Entscheidung dafür treffe, dort wie das gemacht wird.
00:55:20: Also gibt die Entscheidungsmacht dorthin, wo das wissen und die Erfahrung ist
00:55:24: Wo du sie ja eigentlich, auch wenn du hundert Prozent Inhaber geführtes Unternehmen bist, wenn du clever bist, lässt dir eh die Leute, die das können.
00:55:31: Das entscheidend entscheidest du dich selbst.
00:55:33: Wenn Du
00:55:33: clever bist?
00:55:34: Aber ich habe es halt einfach schon zu häufig gesehen wo dann Menschen quasi und wir haben jetzt auch noch mal unsere Geschäftsleitung verbreitet vor anderthalb Jahren weil ich gesagt hab Ich laufe hier gerade so voll dass ich selber nicht mehr glücklich bin.
00:55:49: also eine individuelle Überlastung auf der einen Seite und auf der anderen Seite zum Bottleneck für Entscheidungen werde Das ist nicht förderlich für eine Unternehmensentwicklung.
00:55:57: Und allein aus der Perspektive zu tun und aus der Präspektive eines Mitarbeitenden, zu sagen okay ich bin hier nicht einen Befehlsempfänger, der dann keine Ahnung irgendwie dies oder das tun muss sondern du hast die Möglichkeit das zu machen natürlich auch hinter einer Verantwortung das dann zu tun für dass du dich committed hast aber erstmal den Möglichkeiten aufmachen, dass Leute sagen können boah da habe ich Bock drauf!
00:56:19: Da kenne ich mich aus, das ist etwas wo ich supergeil mit connecten kann let's go.
00:56:24: Und das ist, also von daher du hast ja gefragt ob jetzt die AG und unser Konstrukt, ob das alles zu hundert Prozent irgendwie auf so ein Unternehmen passt wie du es gerade gesagt habt.
00:56:36: Wie Julian Kowski immer sagt Schraubenhuber und Co.
00:56:42: Weiß ich nicht, weil ich nicht in dem Unternehmen bin.
00:56:43: Und ich glaube auch dass die Vorbereitung dadurch zustande kamen das wir diese Beteiligung schon vorher auf ganz vielen Ebenen getan haben.
00:56:50: Das ist viel vorarbeitet und das ist quasi der letzte Punkt in dieser Kette gewesen.
00:56:56: wenn damit anfängst weiß ich nicht ob das funktioniert.
00:56:58: also
00:56:58: Ich hätte die Hoffnung dass so wie ihr das macht dass unternehmen unglaublich hohe Überlebenschancen hat weil du auch die Last auf viele Schultern verteilst.
00:57:07: Wir haben eine Resilienz
00:57:08: aufgebaut, die uns in all den Jahren bei den großen Einschlägen gekommen sind.
00:57:13: Unser größter Kunde bricht weg.
00:57:17: Die Corona-Pandemie und die Finanzkrise.
00:57:19: All das wo auf einmal im Jahr zwanzig, fünfzwanzig Berater bei uns auf der Matze standen.
00:57:22: Das haben wir alles sehr gut weggepuffert weil Menschen von sich heraus angefangen haben in neue Felder zu wechseln um sich dort entsprechend weiterzuentwickeln.
00:57:34: Ihr seht ja jetzt den ganzen Tag Mittelstand und Mittelstand plus von der Unternehmensgröße.
00:57:38: Was sind so die größten Themen, die euch begegnen?
00:57:41: Und hier eigentlich überall so Pain Points sind, wo ihr auch gerade aktiv rangeht oder das hat auch wirklich gute Hebel.
00:57:46: Das Thema Legacy hast du grade eben angesprochen.
00:57:48: Es sind eine Menge Systeme gewachsen.
00:57:50: dann in den.
00:57:51: ich sag jetzt mal Wenn wir mal so Boomer neben die gegründet haben, dann hast du manchmal Systeme, die dann irgendwie seit zwanzig Jahren hochgezogen worden sind und ihre Daseinsberechtigung in der Technologie von damals hatten.
00:58:03: Aber jetzt nicht mehr up to date sind und die eine Erneuerung brauchen.
00:58:07: Das ist mit Sicherheit etwas was den Mittelstand gerade dominiert.
00:58:11: Wir haben auch mit gekriegt als das große Thema KI kam, dass es auf einmal so ne Schockstache entstanden ist.
00:58:19: Keiner hat mehr entschieden zu investieren, weil alle gesagt haben okay das was ich jetzt entscheide für die nächsten zwei drei jahren projekte aufzusetzen mit der technologie x ob das übermorgen überhaupt noch gebraucht wird?
00:58:32: und dann haben alle so voneinander gestanden wer bewegt sich als erster?
00:58:35: und keiner hat sich mehr bewegt.
00:58:37: Also Entscheidungsstarre wirklich?
00:58:39: Ja
00:58:39: wirklich Entscheidungs starre weil man Angst hatte in eine Technologie zu investiren die halt nicht mehr gebraucht wird oder die keine Ahnung.
00:58:47: Du machst jetzt dich jetzt hin, Vibecoding und dann hast du auf einmal ein Unternehmens-ERP mal eben kurz gebaut in zwei Teilen und was auch immer da auf LinkedIn alles kursiert.
00:58:56: Das ist überhaupt nicht mehr notwendig, ich sag mal eine gute Softwarearchitekt zu investieren unter und unten.
00:59:03: Und das war wirklich spürbar wie sich alle im Raum, die nicht in einem Raum saßen angeguckt haben wer bewegt sie als erster Beamt Mikado?
00:59:11: Der hat verloren!
00:59:14: auch durch viele Gespräche, um halt auch Luft rauszulassen aus diesem Halbthema und zu sagen okay wofür können wir uns nutzen?
00:59:21: Wo ist es völlig overhyped.
00:59:23: Also wo sind die Grenzen von dem was wir da gerade erleben?
00:59:26: hat das dazu geführt?
00:59:27: dass war jetzt halt auch wieder seit ich sage mal so als Februar-März ist bei uns auf jeden Fall jetzt wieder so läuft wie wieder völlig überbucht sind von denen was da an Anfragen kommt.
00:59:37: Ja es ist ja auch maximal verwirrend wenn du link in Aufschlägst Und Leute die es vorher nicht gab auf einmal Kuiber Berater sind mit wilden Thesen und sich natürlich die durchschnittliche Beratung, die Unternehmensberatung ja nicht raustraut.
00:59:50: Und der CEO sagt hey stopp mal kurz wir sehen diesen Hype komplett anders.
00:59:54: jetzt fahrt man alle runter weil damit diskreditierte er die eigene KI-Kompetenz.
00:59:58: es ist auch sehr ambivalent
01:00:00: total
01:00:00: und dass du als Mittelständler der irgendwie zwanzig fünfzighundert Leute hast den Zug erstmal komplett an dir vorbeifährt.
01:00:06: Du hast ja selten einen Sparringspartner Ihr habt jetzt ja auch im Regelfall keine Kunden, die dreißigvierzig-fünfzig Leute haben.
01:00:14: Der hat halt niemanden an denen der sich wenden kann und wenn er Pech hat, gerät er dann bei Linkin an so einem KI-Berater.
01:00:19: Dann Herzlichen
01:00:20: Glückwunsch!
01:00:20: Genau, verspricht das Blau vom Himmel.
01:00:25: Aber das ist für uns seit Mitte letzten Jahres eine der Hauptaufgaben einzuordnen, wofür diese Technologie ... nutzbar ist und auch ein Stück weit zu antizipieren, was damit vielleicht noch zukünftig möglich sein wird.
01:00:42: Und das ist wirklich... also so auch bei uns internen ist es sehr kontrovers diskutiert worden!
01:00:48: Das ist ja so wie bei allen Technologien.
01:00:50: ich weiß nicht ob du dich noch an die Blockchain erinnerst.
01:00:52: Das war ja auch mal so'n Hype-Thema.
01:00:53: Ich dachte
01:00:54: ich kaufe meine Mobilität zwar in die Blockchain, was auch nicht passiert.
01:00:56: Ja genau.
01:00:57: Das ist auch nochmal so'nen Thema dass nicht die Technologie denn das Thema ist Die Adaption, die Menschen überhaupt und die Geschwindigkeit in der das adaptierbar ist für uns.
01:01:09: Aber da kommt so ein Ding an, der gibt jetzt einen Hammer in die Hand und sagt, sag mal wofür kannst du den gebrauchen?
01:01:15: Und alle suchen nach Anwendungsfällen.
01:01:17: Und wo dann natürlich einer sagt okay ich verstehe die Technologie nicht soll aber sagen wofü ich die anwenden möchte.
01:01:22: Und das sind wir dann halt natürlich perfekte Brückenbauer um uns zu sagen was ist überhaupt möglich?
01:01:27: und wir kennen dein Business, wir kennen deine Probleme.
01:01:29: Da vorne ist ein Feld an dem du das ganz wunderbar ausprobieren.
01:01:32: Wo du vielleicht deine ersten Newscases machen kannst würde ich auf jeden Fall die Finger von lassen, wenn du halt nicht die ganzen schönen Fuck-Up-Stories dir dann und selber Teil dieser Fuck-up-Story sein musst.
01:01:43: Wo dann keine Ahnung KI generierte Systeme dann riesen, fuck up insgesamt bei deinen Kunden oder wo auch immer generiert Riesensicherheitslöcken und und
01:01:53: Also ich wage mich mal raus, wie wir hier so mit KI umgehen und jetzt zu wissen ob solche Falsche sind.
01:01:57: Man kann es nach einer Einschätzung treffen.
01:01:59: also was ich mitbekomme ist das viel Excel-Works, was wir vorher gemacht haben auf einmal Wir füttern die KI mit Daten und es kommen wahnsinnig gute Analysen raus und viele Sachen bei Excel.
01:02:10: Unsere Softwareentwicklung, die am Kern arbeitet nutzt natürlich die KI Tools, die es so gibt, die addizional dazu geliefert werden zu den ganzen Produkten Die Kuppleinheit
01:02:19: dieser Welt.
01:02:20: Und wir haben ein kleines Team, das wirklich schaut.
01:02:23: Das ist für den Vertrieb fürs Kiel Counting und Co auf den Daten die quasi in diesem Kern entwickelt werden.
01:02:29: Aufsetzt so mit der KI Dinge visualisiert, die vorher im E-Mail standen oder bei Datenmangabfragen und Co.
01:02:35: sind.
01:02:36: aber das eine ersetzt irgendwie nicht das andere.
01:02:38: und mein Gefühl ist es dass Leute die einen Geschäftsmodell gefunden haben mit Einsatz der KI ihr Geschäfts Modell schneller entwickeln können und effizienter werden und dass die ganzen Sachen, die ganz neu aus KI entstanden sind, oft Anlaufprobleme haben, weil das Geschäftsmodell da zu fehlt.
01:02:56: Also ja du kriegst schnell eine Webseite hin?
01:02:58: Super cool!
01:02:58: Deswegen verkauft ihr aber keine Produkte, weil du schnelle Webseiten hast.
01:03:01: Das ist so ein bisschen mein Gefühl dazu.
01:03:03: Ja also das war... Und es kann dich alle unterschreiben und unterstreichen was du gesagt hast.
01:03:08: Und ich sage mal mit der Geschwindigkeit diese Webseit zu bauen, das war vielleicht mal ein USB, ist es heute nicht mehr.
01:03:13: Und dadurch ein USB in den wir's halt noch schneller hinbekommst.
01:03:17: Und dann hat sie gucken, an welchen Stellen ist die Geschwindigkeit ein Effizienzbooster und kann dir helfen.
01:03:21: An welchen stellen?
01:03:23: Ist es auch erhinderlich.
01:03:25: Da gibt's ja auch großartige Untersuchungen zu wo Menschen jetzt bei der Softwareentwicklung mit- und ohne entwickelt haben und da keine großen Sprünge waren weil du lässt dann etwas generieren bist aber trotzdem für Verantwortung nicht.
01:03:38: Dann machst du den Review für den Code, den du selber nicht geschrieben hast was viel aufwendiger ist als wenn du das selber geschrieben hast ergeben sich die Dinge schon wieder, kommen sie sich wesentlich näher.
01:03:49: Also wenn wir jetzt einfach nur gehen wie viel Zeilen Kot hat jemand in der Zeit X geschrieben?
01:03:54: Und genau und von daher ist da gerade halt eine Menge Luft im Raum und wir hatten grade eben darüber gesprochen.
01:04:01: ich bin in die Branche gekommen kurz vor dem Platz in der Dotcom-Blase wo halt auch viele Profeten ein neues Zeitalter da entsprechend hervorgerufen haben und dann ist erstmal da Luft rausgegangen Und ich hoffe nicht, dass es mit einem Platzen passiert.
01:04:16: Sondern das jetzt dieser ganze Hype der darum gemacht wird und den ganzen Nebel, der sich da umgebildet hat, dass der sich jetzt langsam lichtet.
01:04:25: und das ist wie gesagt unsere Aufgabe so sehe ich das die wir in der VAD haben weil wir da nur mal die Leute haben, die's verstehen, dass sich das dann hinterher auf etwas im besten Sinne reduziert was uns weiterbringt und nicht, was irgendwie nur möglich ist.
01:04:40: Was alles mitmöglich ist supergeil aber bringt es in irgendeiner Form weiter?
01:04:43: hilft das dein Problem besser zu lösen einen anderen Markt zu öffnen oder oder?
01:04:47: und wenn nein dann mach's bitte nicht.
01:04:50: KI da sind ganz persönliche Meinungen Fluch- oder Segen.
01:04:54: findest du das gut?
01:04:55: Findest du so schlecht?
01:04:56: habe ich mich nie gefragt, weil die ja erst mal da ist.
01:05:00: Und von daher bin ich immer irgendwie dann sofort in so einem pragmatischen Modus und zu sagen okay wie gehe ich damit um?
01:05:08: Das gilt ja für jedes Tool.
01:05:10: Egal ob du den gerade genannten Hammer oder einen Messer in der Hand hast, den kannst du für jeden Scheiß benutzen und kannst es damit tolle Gerichte machen und kannst mit Leute abstechen.
01:05:21: Von daher kommt's darauf an was wir daraus machen!
01:05:24: Und da gibt es große Verwerfungen gerade.
01:05:26: Wir sind auch extrem kritisch.
01:05:28: sehe, dass die ganze Macht sich wieder konzentriert bei wenigen und... Und wir haben Vollabhängigkeit
01:05:35: und was KI-Tools angeht.
01:05:36: Wir haben kein eigenes.
01:05:37: Genau!
01:05:39: Das Thema digitale Souveränität ist etwas ... Wir machen jetzt in Köln einen Roundtable dazu wo Menschen aus ganz unterschiedlichen Professionen und Branchen entsprechend zusammenholen, um über das Thema zu sprechen.
01:05:54: Damit wir... Und da geht es sich darum, autarkt zu sein aber das Portfolio mal weiter aufspann als das was wir jetzt gerade gemacht haben und gesehen haben wenn jemand auf einmal im Driving Seat ist und ganz anders agiert als dass was wir gewohnt waren und wir uns dann nicht mehr zurücklehnen können in unserem Sessel.
01:06:11: Egal ob das eine KI oder ein Word-Programm ist also ein Schreibprogramm ist bisschen zu waffen die heute jetzt auch wieder irgendwie produziert werden müssen, weil in Europa Krieg herrscht.
01:06:24: Also vielen Dank erstmal dafür.
01:06:26: Sehe ich auch so?
01:06:26: Jetzt ist es da.
01:06:27: Jetzt ist die Katze aus dem Sack und das muss mal gucken wo wir da ankommen.
01:06:30: aber
01:06:30: ich sehe halt auch... Das ist ja alles heute auch hart subventioniert.
01:06:34: Da darf man auch nicht vergessen.. Ich bin ja recht pragmatisch.
01:06:36: wenn unsere Leute immer kommen sagen hier Arbeitszeit-Erfassung und Datenschutz und hin und her sag ich Ey!
01:06:40: Wir sind nicht Google, sondern Mittelstand.
01:06:42: Wir fahren erst einmal auf Sicht.
01:06:43: So ich sehe gerade Folgendes Alles was an KI Tokens und Abos unterwegs ist, es mit Faktor fünf bis zehn subventioniert.
01:06:52: Das heißt jetzt testen erstmal alle egal ob die dafür qualifiziert sind oder nicht hauen einfach mal richtig raus und lassen sich irgendwelchen Dreck erstellen der wieder weggeschmissen wird.
01:07:00: Fakt ist die Kosten werden steigen.
01:07:02: wir können jetzt versuchen Modelle zu finden die uns quasi Arbeitszeit KI die uns so hebeln dass wir auch das Zehnfache des preises dafür zahlen könnten.
01:07:12: Das wird aber nicht auf besonders vielen Dingen aufgehen.
01:07:15: Und deswegen, wenn wir spätestens in ein bis zwei Jahren... Also dann können wir es leider nicht mehr versuchen und das probieren.
01:07:19: Deswegen sollten jetzt auch versuchen.
01:07:21: Aber irgendwann wird der Punkt kommen wo du entscheidest, dass kostet jetzt dreißigtausend Euro im Monat die Tokens.
01:07:26: Ist es das Wert oder nicht?
01:07:27: Auch da wird's bei ganz vielen Unternehmen den Punkt geben, wo sie feststellen, dass ist für mich in dem Fall nicht wert.
01:07:32: Und dieses Aufsichtfahren ist mit Sicherheit ein guter Modus um halt nicht jedem Hype erst mal hinterher zu rennen.
01:07:39: Gleichzeitig haben jetzt vor drei Monate her, wo wir mit der Geschäftsleitung vorbereitet von unseren Organisationsentwicklern einen strategic foresight-Prozess aufgesetzt haben.
01:07:53: Wo wir halt dann doch versuchen mal so drei bis fünf Jahre nach vorne zu gucken und nicht um zu sagen das ist jetzt wahrscheinlich oder nicht wahrscheinlich sondern was müssen wir jetzt tun?
01:08:02: Um uns so resilient aufzustellen dass wenn es käme dann entsprechend gut vorbereitet sind und das hat mir als Unternehmensführung ein viel, viel besseres Grundgefühl gegeben.
01:08:16: Wo wir hinlaufen und wo wir gerade darauf achten müssen welche Löcher wir schließen müssen um für die verschiedenen Szenarien die wir aufgrund von Experteninterviews und Studien und so erstmal erarbeitet haben dass wir da dann entsprechend aufsetzen können und ich als unternehmungsführer erst mal eine viel stärkere Grundsicherheit habe wo wir gerade stehen und was es braucht, damit wir uns dafür gut aufstellen.
01:08:37: Also ein klassisches Risikomanagement, das jetzt in diesem Falle sehr stark aus der Technologie getrieben wurde.
01:08:43: Und mich hat viel besser schlafen lassen am Ende des Tages.
01:08:47: Von daher auf Sicht fahren ja unbedingt und nicht jedem Hype hinterherrennen gleichzeitig auch... coole Methoden.
01:08:53: Ich fand, das hat dann hinterher gemündet in einen ganz täglichen Workshop wo wir mit unseren Experten zusammengesessen haben und die Ergebnisse dahinter zusammengesammelt haben.
01:09:05: Da gibt es halt auch coole Metoden um so etwas nochmal auf ein anderes Fundament zu stellen sozusagen.
01:09:11: Sind wir uns bei dem Thema einig?
01:09:12: Das fand ich total spannend!
01:09:15: Du kannst KI oder du solltest KI nicht aufoktroieren, deine Mitarbeitern.
01:09:20: Sondern du suchst ja die Leute da eine Interesse haben und die förderst du und die Features du weil genauso ist es bei uns gelaufen.
01:09:27: Ich kann den Entwicklern und auch anderen Leuten ja dreimal sagen, ich zahle das bei dem Tool-E mit.
01:09:31: Jetzt nutze Gefechse KID, die ich mitbezahle.
01:09:34: aber eigentlich brauchst du ja die Leute, die sich aus Eigeninteresse heraus dann mit Tag und Nacht unter ihrer Freizeit beschäftigen vielleicht sogar ihr eigenes Leben damit einfacher machen, weil sämtlicher Ämterverkehr über die KI läuft und Co.
01:09:44: Und die sich das denn mit der Unternehmensbrille angucken und Prozesse dazu und then coole Tools bauen wo die Leute merken, boah krass es geht da wirklich viel für einfach als Feuer.
01:09:53: und diese Dummyarbeit muss jetzt keiner mehr machen.
01:09:55: Das ist schon ein guter Ansatz oder?
01:09:56: Absolut
01:09:57: Okay, nein.
01:09:58: Definitiv und wir haben bei uns angefangen ein Plattform-Team aufzubauen was quasi so die Grundlagen dafür legt dass wir auch unser eigenes Portal haben bei dem keine Ahnung ich weiß jetzt nicht sechs oder sieben verschiedene Modelle eingebunden sind die auswählen kann für verschiedene Use Cases die wir damit halt auch ausprobieren können das haben wir alles selbst entwickelt und die quasi dann auch für die Infrastruktur bereitstehen.
01:10:21: Und für alle Expertenfragen, die aus den verschiedenen Themen, die wir haben – egal ob aus der Qualitätssicherung oder aus der Prozessautomatisierung, aus der Softwareentwicklung, aus dem BI-Ecke -, dass da was Grundlegendes, was Durchgängiges da ist auf dem man aufbauen kann und nicht nur als singuläres Thema wie so eine Leuchtung durch die Gegend läuft?
01:10:42: Gleichzeitig ist es wichtig, wie du gerade gesagt hast.
01:10:44: Wenn Leute da auf Bock haben, dann da reingehen und Use Cases generieren wo alle anderen sagen... Und das ist ja spannend!
01:10:51: Da hätte ich jetzt auch ein Anwendungsfall mit dem lossehen.
01:10:53: Dann legen die ja sofort los aber wenn ich überhaupt nicht weiß wofür ich das tue Wir sind ja unser Genes ja kein Datenspeicher Also ist kein guter Datenspeicher.
01:11:03: Das sind nur dann gute Datensprecher, wenn du Probleme damit löst.
01:11:06: Wir sind super Problemlöser!
01:11:07: Aber ich muss erst mal ein Problem haben womit ich dann das irgendwie entsprechend lösen kann und dann gehen die auch ab.
01:11:12: Und von daher hast du auch bei uns... Ich meine wir haben jetzt das große Glück dass wir extrem neugierige und technologieoffene nicht im FDP-Sinn, sondern im wirklich gut gemeinten Sinne Technologieoffensein.
01:11:23: Dass sie erstmal neugierig sind was kommt da?
01:11:25: Was kann die und was kann die Technologie liefern?
01:11:27: Da haben wir natürlich jetzt in der IT Beratung einen großen Vorsprung gegenüber wahrscheinlich dem klassischen Mittelständler.
01:11:32: aber die Idee auf Leute zu setzen, die darauf Bock haben und erst mal Use Cases generieren wo andere hinter sagen oh das möchte ich noch einmal drüber sprechen.
01:11:41: Das ist ein guter Ansatz.
01:11:42: Ja ihr habt
01:11:42: auch das große Glück, die große Verantwortung.
01:11:45: Ihr könnt es einordnen, habt dafür dedizierte Teams.
01:11:47: Wenn du alleine bist mit deinem Unternehmen, fängst du halt mit irgendwas an und weißt gar nicht ob für den Zweck jetzt Schädt GPT.
01:11:53: Cloud oder irgendwas anderes benutzt wird.
01:11:56: Und was kaufe ich mir damit ein?
01:11:57: Das
01:11:58: kaufe natürlich mit den Stunden und Tagesätzen, die ihr habt aber auch mittein, dass er sagt wir gucken uns erstmal in Newscase an und dann können wir dir sagen ist es das?
01:12:04: und wir können ja vor allem auch sagen ist diese Technologie vielleicht ins Feiern überholt oder nicht.
01:12:08: Oder es ist ein guter Anbieter, neuer Anbieten weiß keiner...
01:12:11: Oder wie machst du dich unabhängiger?
01:12:13: Genau, wie machst Du Dich?
01:12:13: was ist wenn A ausfällt?
01:12:15: kann B das überhaupt ersetzen weil jede KI wird ja auch anders arbeiten?
01:12:19: Wie gehst Du mit deinen eigenen Daten um die Du da rein kippst?
01:12:21: Ja eine große Debatte, ob wir vielleicht auch noch mal bei uns zu Hause wieder Blechen stellen.
01:12:29: Wo dann halt quasi lokal was laufen hat und das nicht die ganze Zeit in den USA oder nach China funkt?
01:12:36: Und da bin ich mal gespannt, gehen wir Freitag noch einmal in die Büt.
01:12:41: Das ist unsere Aufgabe!
01:12:42: Genau das was ich meine... Da sind einfach Probleme nicht nur im Mittelstand auch in den großen Konzernen wo alle sich irgendwie so angucken und jeder ein bisschen vor sich hinfrickelt und bei uns kommt halt irgendwie das konsolidierte Wissen zusammen und auf der Basis dann entsprechend Lösungen zu generieren ist ja viel einfacher als wenn jeder irgendwo verstreut in der Gegend so ein bisschen an die Schräubchen dreht.
01:13:01: So, das Thema Unternehmenskultur haben wir so ein bisschen schon angeschnitten.
01:13:04: Alles was ihr tult, was er auch mit der Belegschaft zusammentut, fußt darin dass ihr viele viele Auszeichnungen habt als sehr gute Arbeitgeber.
01:13:11: ne?
01:13:11: Das passiert öfter und scheime auch schon seit vielen vielen Jahren.
01:13:14: Ja
01:13:15: genau.
01:13:15: Du
01:13:16: musst dir jetzt vorstellen so Kununu oder wer vergibt sowas Wer?
01:13:19: bei
01:13:19: Kununu putzeln dann die Dinge automatisch raus wenn du die Bewertung der einzelnen Menschen dann bekommst, die da ja ihre Bewertungen hinterlassen, dass es der eine Move der andere ist.
01:13:29: Wir sind Ich weiß gar nicht, seit Jahrzehnte oder so.
01:13:32: Ich glaube wir haben zum ersten Mal bei Great Place to Work gemacht und das ist für uns ein gutes Label.
01:13:39: weil also einmal basiert das einem sehr großen Teil auf dem Feedback der Mitarbeitenden.
01:13:44: da gibt es einen riesen Fragenkatalog den alle Mitarbeiter oder ich meine sie wie siebzig Prozent oder müssen darauf geantwortet haben damit du auch teilnehmen kannst Das Fuß hat auf deren Feedback wie unsere Unternehmenskultur wirklich isst Und dann kriegste daraus eine wirklich sehr, sehr gutes Bild was so im Unternehmen passiert oder nicht passiert.
01:14:02: Oder wo halt auch Gaps sind und das ist für uns extrem wichtig dass wir auf der Basis dann halt auch nicht betriebsblind werden sondern wie von außen nochmal uns zertifizieren lassen.
01:14:10: Also ein Aspekt gibt es noch eine Auditierung dazu und deshalb einen Label bei dem gerne mitmachen, weil das halt fundiert ist.
01:14:18: Du kannst es dir nicht kaufen und dann gibt's ja auch tausend von bester Arbeitgeber.
01:14:22: Ich weiß nicht, ob das so heiß ich will oder kein Label irgendwie runter machen von dem.
01:14:27: Aber wo du dir was rausschreiben kannst, weil der Zehntausende Euro irgendwo eingeworfen hast und dann kannst du deinsprechend mitmachen?
01:14:33: Und das ist halt nie unser Anspruch gewesen nur nach außen in Marketing damit zu machen, sondern immer zu gucken hilft uns das irgendwie besser zu werden.
01:14:39: Das funktioniert an der Stelle ganz wunderbar!
01:14:40: Du hast
01:14:41: mir vorhin erzählt von dieser Gemeinwohlbilanz.
01:14:44: Was hat es damit auf sich?
01:14:45: Also ich kenne in der Größenordnung, wo ihr unterwegs seid.
01:14:48: Fünfzehn Millionen Umsatz.
01:14:49: Ihr werdet also einen testierten Jahresabschluss über euch ergehen lassen müssen.
01:14:52: Also ihr habt auch einen eigenen Jahresab schluss, dann prüft ihr eine externe Wirtschaftsprüfung.
01:14:55: Das müssen wir ja irgendwie alle machen.
01:14:57: Das hat der Gesetzgeber uns aufgetragen und das ist auch gut so, da will ich gar nicht... Ob das alles sinnvoll ist was wird zusammen getragen lassen wir dahin, aber erst mal dass man nach außen hin auch für Leute mit denen man Geschäft machen will sein kann.
01:15:07: Wir sind ein solides Unternehmen und das kannst du in unseren Kennzahlen ablesen extrem wichtig.
01:15:12: So dann gibt es so ISG-Reports, gibt's ja auch noch.
01:15:16: Wo ist Nachhaltigkeitsreports fürs Unternehmen?
01:15:18: Genau!
01:15:19: Und ihr macht einen Gemeinwohl-Report, das
01:15:23: ist nochmal etwas anderes.
01:15:24: zahlt aber ein Stück weit darauf an, die versuchen sich jetzt auch quasi an diese ESG-Kriterien dran zu docken.
01:15:31: Dass man das quasi entsprechend übertragen kann.
01:15:33: Aber der Antrieb war nicht um irgendeinen Reporting zu folgen was wir machen müssen weil da sind wir noch nicht.
01:15:38: Das ist jetzt auch nochmal wieder hochgesetzt worden in die Grenzen dazu.
01:15:41: Wir müssen also nichts.
01:15:42: und dann wir haben es für uns genutzt wollen um zu gucken wie sehen wir nach Innen verfasst?
01:15:48: Ja, also wie gehen wir mit unseren Mitarbeitern um?
01:15:51: Wie geht mir mit unseren Dienstleistern und wie gehen die mit unseren Kunden um?
01:15:53: Wir gehen mit der Welt um uns herum.
01:15:56: Und da gibt es dann halt fünf verschiedene Dimensionen in denen das entsprechend beurteilt werden kann.
01:15:59: Da ist so ein Kriterienraster.
01:16:01: Das konnte man ganz wunderbar aus dem Unternehmen also drauflegen zu gucken okay wo sind wir gut?
01:16:05: und wo brauchen wir vielleicht auch noch mal ein bisschen Speed.
01:16:07: und da sind Vor zwei Jahren war es zum ersten Mal gemacht, sind halt Projekte rausgefallen.
01:16:11: Die wir verfolgt haben beispielsweise um in so eine Open Source Community mit einzuzahlen und die mit aufzubauen.
01:16:17: Wir reden jetzt ja von Unabhängigkeit, digitale Souveränität.
01:16:20: Aber keiner
01:16:20: tut was dafür.
01:16:21: Genau!
01:16:21: Und Open Source ist halt die Antwort darauf oder eine Antwort darauf.
01:16:24: Ja?
01:16:25: Und wir haben die Experten und dann kann man da entsprechend halt auch mal hinkucken, was wir da entsprechen für tun können.
01:16:30: Das ist ein Aspekt, um das irgendwie deutlich zu machen dass da wieder eine Bilanzierung ist, die nicht nur hinter am Ende sagt von tausend möglichen Punkten haben wir jetzt vierhundert bekommen oder so, sondern zu gucken wo sind unsere Schwachstellen?
01:16:44: Oder wo sind Punkte die wir von uns sagen, die möchten wir besser machen und dann machen wir das Projekt daraus.
01:16:49: Und dann geht's los!
01:16:50: Was kam da so raus?
01:16:51: Also was ist ein Punkt, wo du sagst, der hatte ich vorher überhaupt nicht auf der Uhr.
01:16:54: Da kam aber aus, dass sie da nicht gut sind als waren gegangen.
01:16:56: Also erstmal war es gut zu wissen, dass unser Anspruch ganz zeitlich zu denken sich da auch abgebildet hat.
01:17:02: also wir hatten jetzt in keinem Teil irgendwie... total scheiße abgeschnittener in Keimen von diesem Kästchen.
01:17:12: Da, wo ich Verbesserungspotenzial ist das was ich gerade eben gesagt habe an welchen Stellen können wir noch mehr beitragen zu etwas was mehr als zur Kapitalmehrung und Open Source verliehen wir kein Geld mit.
01:17:23: gleichzeitig geben wir da etwas mit rein was dem Gemeinwohl dient und nicht nur halt irgendwie uns als Individuum
01:17:29: genau und aus unternehmerischer Betrachtung.
01:17:31: es ist trotzdem ein Investment was irgendwie sinnvoll ist weil zum Schluss Ja, dieser Open Source auch mit dieser Arbeit und Co.
01:17:38: Also es ist eigentlich zahlt das in Summe den Kreislauf
01:17:40: ein.
01:17:40: Genau nicht direkt dann, aber auf dem großen Kreislauch und denen halt zu sehen.
01:17:43: Das ist ein schöner Aspekt!
01:17:44: Es ist ja wie als wenn du quasi da wo du wohnst Kinder aus einem schächeren Haus hat kommen unterstützt oder weiter.
01:17:52: Es zahlt indirekt für alle darauf ein dass es gut wird.
01:17:55: Und das ist die Grundidee der Gemeinwohlökonomie, dass es halt nicht um Kapitalmehrung geht sondern dass Kapital wieder Mittel zum Zweck wird und nicht zum eigentlichen Zweck.
01:18:04: Das hat sich ja wirklich total schizophren entwickelt, Kapital um das Kapital zu vermehren.
01:18:09: Sondern es ist immer Mittel zum Zweck um etwas zu ermöglichen und im besten Fall um etwas besser zu machen.
01:18:13: Ist übrigens in vielen Länderverfassungen mit drin.
01:18:16: Ja,
01:18:17: totes Kapital hat halt wenig Wert und nicht arbeiten als Kapital im Sinne von Allgemeinwohl.
01:18:21: auch nur wenn Kapital mehr wird sehr unspannend.
01:18:24: Und wenn es nun mehr wieder an einer Stelle und jetzt nicht dem allgemeinen dient genauso wenig?
01:18:31: Was waren?
01:18:31: Wir sind seit dreißig Jahren, geht es uns irgendwie ganz gut.
01:18:34: Wir sind irgendwie profitabel und das waren so der größte Fuck-up, den ihr hattet.
01:18:38: oder sagst du, das war echt eine richtige Delle, ein Thema, was wir umschiffen mussten.
01:18:42: Ein sehr großer Kunde ist damals weggebrochen bei uns.
01:18:46: Dauerhaft weggebroken mit
01:18:47: dem?
01:18:47: Ja, dauerhaft weggebrochen weil die halt auch umgestellt haben also hin zum Preis, Preis, Preis, Preis... Also gab's wirklich ganz schlimme Dinge wie so Bieterkonferenz, wo du dich unterbieten konntest.
01:19:01: Die Berater gegenseitig?
01:19:02: Genau die Beratungsunternehmen.
01:19:04: Da wurden preisfestgesetzt ein Stück Berater, ein Stück Softwareentwickler und dann fing das bei fünf, achtzig Jahren und dann konntet sich auf was auch immer runter bieten und der, den er am wenigsten geboten hat.
01:19:17: Und da haben wir gesagt als es alles gesagt ist das euer Ernst.
01:19:21: Dann haben die gesagt, okay dann macht das mal in der Zeit noch gucken.
01:19:25: Hat er nicht mitgeboten?
01:19:26: Nein.
01:19:29: Ich saß einmal in so einer Konferenz und habe gesagt wir müssen hier raus und dann sind wir da halt auch raus.
01:19:33: Der Kunde ist bis heute nicht wieder da?
01:19:35: Der Kune ist heute wieder da aber im anderen Projektbezug.
01:19:39: Aber das war schon so kundesiebenstelliger Umsatz pro Jahr.
01:19:42: Das hat weh getan.
01:19:43: Da waren erstmal Berater an der Luft verfügbar.
01:19:46: Definitiv!
01:19:46: Und dann muss der Vertriebsvorstand loslaufen.
01:19:49: Genau, genau das war mit Sicherheit so ein Ding wo und jetzt muss ich schon sagen auch die KI hat ja zumindest mal für sechs Monate bei uns wirklich für Wirbel gesorgt weil halt die Kunden so agiert haben und wir so okay wie finden wir jetzt eine Möglichkeit mit unseren Kunden die Luft raus zu lassen oder die Potenziale zu heben?
01:20:08: Beides natürlich!
01:20:10: Und wo halt Schelke war wird jetzt nächste Woche wirklich dieser große Runde Button erfunden, wo man drauf tut und sagt System fertig.
01:20:18: Und dann putzen die Systeme alle raus und alles geht von alleine.
01:20:24: oder ist das weiterhin erstmal etwas, wo wir Effizienz gewinnen mit haben?
01:20:28: Wo wir viel viel stärker automatisieren können als das vorher der Fall war, bei dem wir uns vom Bullshit Work entsprechend von den repetitiven Dingen befreien können?
01:20:37: Irgendwo die Wahrheit wird sich da jetzt einpendeln.
01:20:39: Was glaubst
01:20:40: denn du, ist eure stärkste Secret Source?
01:20:42: Also quasi nicht dein Lifehacks sondern so bisschen der Lifehack des Unternehmens.
01:20:46: Einmal festgestellt also die meisten Stunden arbeiten ihr verbraucht nicht in den meisten Kaffee beim Kunden, es ist ja mit Lachsbrötchen weg und das sind dann die meisten Stunden vor Ort.
01:20:54: Da wäre aber auch ein geiler USB übrig.
01:20:56: Auf jeden Fall!
01:20:57: Wir verdrücken die meisten Lachsprötchen pro Stunde.
01:21:00: Nee ich würde das auf zwei Sollen stellen... Das eine ist technologische Exzellenz.
01:21:07: Also wirklich das womit wir, ich sag mal vordergründig unser Geld verdienen, Technologie einzuordnen anzuwenden Systeme zu bauen und da haben wir wirklich so unfassbar große Exzelenz in den verschiedensten Themenfeldern die ich gerade genannt habe.
01:21:24: als ich bei der VRD gelandet bin wird mir schwindelich also wirklich... Das war ich nicht gewohnt mit so unglaublich qualifizierten Menschen arbeiten zu können.
01:21:33: Und das Challenge eine auch und setzt einen unter Druck, aber das ist wirklich für mich ein erstmal so ne Basis auf der ich alles anbieten kann.
01:21:43: wenn wir miteinander sprechen können wir das schaffen?
01:21:44: ja dann können wir es auch schaffen.
01:21:46: okay
01:21:46: also quasi nicht der neue Projektleiter aus Portugal, Peter aus der Türkei oder was auch immer.
01:21:52: Wir würfeln mal schnell zusammen, dass wir so eine Ressourcen haben, sondern bei euch ist es wirklich so, du wirst ja das Thema anders.
01:21:57: Ein dedizierten Fachmann dafür weiß auf welchem Projekt er sitzt und ob da gerade auch Zeit wird... Und ich kann mich darauf
01:22:01: verlassen, dass wenn ich den Frage können wir das so machen?
01:22:04: Gibt es eine gute Prognose dafür, dass das zu einem Erfolg wird?
01:22:10: und in der Zeit zu schauen
01:22:12: usw.,
01:22:12: dann bin ich also ... Ich habe noch keine.
01:22:16: Wie soll ich dann sagen?
01:22:17: Natürlich gibt es mal irgendwie Eskalation in eine Beraterin, pass in einen Umfeld nicht rein und so.
01:22:21: Aber dass wir irgendwie ein Projekt verkackt haben... Das ist in der Zeit, in der ich dabe und ich habe auch zuvor nichts davon gehört, ist noch nicht passiert!
01:22:30: Wir haben vielleicht Projekte gemacht wo wir nicht so viel Marge gemacht haben aber wir haben noch kein Projekt verkACKT weil die Leute einfach Bock haben eine gute qualitative Lösung dahinzustellen.
01:22:39: So, das ist ein Essent.
01:22:40: Diese technologische Exzellenz nenne ich es mal.
01:22:43: Egal was
01:22:43: der Dreißigjahren darin auf Wirtschaftsinformatik herum haben sich mit entwickelt.
01:22:46: also genau ihr seid erstmal clever und exzellent in den Linien
01:22:49: tut.
01:22:50: Und leistungsbereit.
01:22:51: Leute haben Bock das zu machen!
01:22:53: Das andere ist halt die Art und Weise wie wir miteinander sind und sein wollen und wie wir dann halt auch mit all dem Menschen dienen unserem Universum auftauchen sein wollen Natürlich in erster Linie mit unseren Kunden, aber halt auch mit den freiberuflichen Kollegen oder mit Dienstleistern.
01:23:09: Mit denen wir zusammenarbeiten.
01:23:10: dass wir dort einen kooperativen Ansatz fahren der über Jahre tragen kann und dann geht man anders miteinander um als wenn ich irgendwie schnell schnell die schnelle mark irgendwie machen will Und das Maximum rausziehen ist wieder am Anfang unserer Diskussion aus einem projekt heraus.
01:23:29: Beide Komponenten, also den wertschätzenden Umgang miteinander.
01:23:32: Ein offener ehrlicher transparenter Ansatz und die technologische Exzellenz ist etwas was ich so am Markt nur wenig kenne.
01:23:40: Zum
01:23:41: Thema Unternehmenskultur... Ich bin ja gestolpert über etwas, was ich gelesen habe als ich den Stackbrief bekommen habe.
01:23:47: Also du bist Coach für gewaltfreie Kommunikation und den kann ich mir einfach nicht verknifen.
01:23:52: Dann fragt man sich natürlich wie es aussah, bevor du dort vorstantwortest.
01:23:56: Oder ob du da quasi gekocht werden
01:23:58: musstest?
01:23:58: Es geht eher um meine innere Verfassung als dieses Unternehmens.
01:24:02: Also das war ja auch immer zählig.
01:24:04: ganz gerne, als ich bei der VAT gelandet bin.
01:24:06: Habe ich zwei Jahre, war ich wirklich auf der Hut!
01:24:09: Das war auch keine gute Zeit für mich weil ich bin so anders sozialisiert worden Und wie die miteinander umgegangen sind.
01:24:15: Das kann nicht funktionieren!
01:24:16: Spargel zu offen?
01:24:17: Ja und so herzlich, wenn dann irgendwas daneben ging vieler passiert hat man darüber gesprochen wie man das anders machen kann.
01:24:23: da wurde keiner an die Wand genagelt und es wurde erst mal ein schuldiger was auch immer.
01:24:27: Da bin ich wirklich anders sozialisiert worden und ich war halt vorher nur bei einem Arbeitgeber.
01:24:31: zehn Jahre habe natürlich eine Menge Unternehmen gesehen wo ich das halt auch so kängelte und ich dachte so muss Business sein.
01:24:37: Warum funktionieren die trotzdem?
01:24:39: Warum sind sie trotzdem erfolgreich, bis ich gerafft habe dass sie genau deshalb erfolgreich sind.
01:24:44: Das hat bei mir wirklich lange gedauert und somit ist die GFK die Gewaltfahrerkommunikation was einfach ein sperriges Wort ist.
01:24:51: Und da geht es vor allen Dingen darum... Die Bedürfnisse von Menschen in den Mittelpunkt stellen, die halt alle gleich sind.
01:24:56: Also du kennst einen Bedürfs nach Zugehörigkeit, ich weiß nicht einen bedürfnis nach Nahrung wie das Sie kennen, so eine Grundbedürfnisse bis hin zu einem Bedürfen nach Spiritualität.
01:25:05: Und darauf können wir uns ein, du nimmst sofort, wer ich das sage.
01:25:08: Wenn ich jetzt aber sage ... Du musst dreimal die Woche in der Kirche gehen, dann bist du raus!
01:25:13: Das ist eine Strategie, die manchen Leute verfolgen um ihr Bedürfnis nach Spiritualität auszuleben.
01:25:18: Aber wenn du jetzt die festnagelst und ich die festneingebe, dreimal diese Woche in einer Kirche und dann wärst du raus?
01:25:24: Wenn wir uns da auf einigen Spirulitäten ist das Ding, wo wir gerade sprechen, dann gibt es unendlich viele Möglichkeiten an wie wir dir uns erfüllen können.
01:25:31: Und das ist die Grundidee der GFK und damit halt auch die Suche nach dem guten Grund, warum handeln Menschen für uns manchmal auf außen stehen total ihrwitzig.
01:25:39: Ich hatte das Beispiel gebracht von meiner Nachbarin Annette die ihren Sohn der spielte auf der Straße und es war Mittagszeit und sie wollte nicht dass das so laut ist um die anderen quasi da die Gemeinschaft zu schützen und schreit aber quer wie dreihundert Meter wie Straße, Finn Ole!
01:25:55: Hör auf hier so rum zu schreien.
01:25:57: Und dann denkst du okay... Also ich kann den Grund erkennen warum sie das machen will und da bin ich ja nicht mehr böse, sondern kann dann hinter Engel sagen hey vielleicht wälzt ihr irgendwie das nächste mal eine andere Strategie nämlich geht es eben hin Und sprichst mit ihm, als dass du die Nachbarschaft wächst.
01:26:10: Mit dem Spruch das er bitte nicht so laut sein soll!
01:26:12: Das hat für mich einen ganz anderen Blick auf die Welt gegeben.
01:26:15: und das Handeln von Menschen irgendwie einzuordnen... ...und nicht mehr mit dieser Bewertungsbrille drauf zu gucken, ey meine Nachbarin ist die so wohl oder die ist so rücksichtslos?
01:26:25: Oder was auch immer wir für Bewertung dann da drauf haben weil das es der gewaltvolle Teil daraus erwächst nichts Gutes wenn wir mit diesem Bewertungen unterwegs sind.
01:26:32: Das heißt du guckst Wo kommen wir her, was ist eigentlich die Grundintention des Handeln?
01:26:37: Oder versuchst aus einer krassen Handlung quasi das runterzubrechen.
01:26:41: Wo kommt ihr eigentlich her und warum ist es jetzt so?
01:26:43: Um
01:26:43: dann halt auch andere Möglichkeiten anzubieten?
01:26:45: geht es wirklich darum, geht es um Ruhe und Entspannung für deine Nachbarn oder den Schutz der Gemeinschaft?
01:26:51: Und dann lass uns andere Strategien finden, als die, die du gerade gewählt hast.
01:26:54: Weil sie führt zum Gegenteil.
01:26:55: Also gehst du auf das Kernthema was eigentlich alle Menschen haben.
01:26:58: Bedürfnis nach XYZ runter und dir hat da Herr André herangehensweise an dieses Kernthemen und irgendwo gibt es einen Moment wo du aufgleichen kannst?
01:27:04: Dann hast du auch eine Lösung hinten raus!
01:27:06: So ne wir haben beide... Das bedürfen ist nach Nahrungsaufnahme jeden Tag und darauf können wir uns kümmern.
01:27:12: du nix sofort wenn ich sage ich möchte aber Ausdann zum Frühstück haben Okay, du nix trotzdem noch.
01:27:19: Aber wenn wir sagen okay es geht um Naos aufeinander dann finden wir aus einer Triljade Rezepte, finden wir eins wo wir sagen darauf kommen uns beide Kommenten und das ist weil der Lösungsraum einfach so groß ist.
01:27:29: Wenn will ich aber sage ausdann ausdannausdann wirst du dann lieber sagen dann Frühstück halt alleine?
01:27:34: Das könnte leider mehr auch sein.
01:27:37: Ich übrigens auch!
01:27:41: Hast Du so ein Live-Hack wo du sagst, das hilft mir auch als Vorstand oder meiner Rolle.
01:27:46: Als jemand der das Unternehmen strategisch mitführen darf.
01:27:49: Damit komme ich eigentlich immer ganz gut
01:27:51: voran.".
01:27:51: Das
01:27:51: ist die Frage worum geht es hier wirklich?
01:27:54: Und dann sind wir bei dem Thema Bedürfnisse.
01:27:56: immer wieder... Auch die Energie aufzubringen, dafür braucht es Empathie und Empathiesmuskel.
01:28:01: Der ist bei mir am Ende des Tages manchmal auch ausgeleiert oder vielleicht mal mittendrin oder mitten in der Woche aber die Empathied aufzubrechen zu gucken, worum geht das bei dem anderen gerade wirklich?
01:28:11: Weil wie gesagt wenn wir da sind finden so viele Möglichkeiten und Lösungen und es braucht einfach diesen Energieaufwand um einmal dahin zu gucken nicht schnell abzuhangen sagen, dass ein Idiot sondern zu gucken woherum geht's da grade?
01:28:21: und dann sind da so viele Unglaublich schöne Möglichkeiten, die dann nicht nur mein Leben bereichern sondern deins und vielleicht auch noch das Leben drumherum.
01:28:29: Ich
01:28:29: wollte gerade sagen gefühlt haben wir so ein bisschen.
01:28:32: es ist einfach so wahnsinnig appetitlich etwas abzutun und zu sagen der oder die isst doof.
01:28:36: Konstantin Buschmann hat so schön gesagt er kann immer sagen Das ist doof aber nicht der oder dir ist dof.
01:28:42: gute ansatz auch schon gut verpacken finde ich.
01:28:45: Aber du sagst schon, manchmal ist der Tag halt auch so voll, dass dir diese Energie am Tagesende fehlt.
01:28:49: Aber das ist eigentlich wirklich ... Du kannst damit so viel heilen und du kannst damit vielleicht auch Stress in der Zukunft wegnehmen... Und einmal die falsche Reaktion reicht manchmal aus um ganz, ganz viel kaputt zu machen was vorher aufgebaut wurde.
01:29:01: Absolut!
01:29:02: Mit einer blöden Nummer kannst du hundert coole Nummern vom Tisch nehmen.
01:29:06: Das ist so herrlich.
01:29:08: Lass ihr euch eigentlich lässt du dich irgendwie Coaching oder... Wie kommst du weiter?
01:29:13: Lustig, dass du fragst.
01:29:14: Weil ich treffe mich gleich mit meiner Coachin, mit der ich seit zwei und ein halb drei Jahren arbeite.
01:29:23: Und das ist eine Berlinerin.
01:29:26: Die kenne ich nur aus dem virtuellen Raum.
01:29:28: Also es war ne Empfehlung von meiner Frau aus... Du treffst
01:29:31: euch erstmal persönlich!
01:29:32: Wir treffen
01:29:32: uns heute erst mal persönlich.
01:29:33: Wo ich mich sehr darauf freue.
01:29:34: Klar.
01:29:34: Aber auch gespannt bin wie da die Arbeit funktioniert.
01:29:37: Aber deine eigentliche Frage ist ja Ja auf jeden Fall
01:29:40: Da geht es um Persönlichkeitsentwicklung.
01:29:41: Genau, genau.
01:29:42: Das ist nur für dich da quasi.
01:29:44: Und das ist ja schon so dass bei all dem was ich gerade eben gesagt habe wie wir unser Unternehmen aufstellen und auch viele Schultern bleibt trotzdem am Ende des Tages schon eine Menge bei uns im Vorstand hängen und dann bist du dann auch das eine oder andere Mal... Also ich hab ein super Austausch mit meiner Vorständin das es geben.
01:30:01: aber es gibt halt auch ein paar Dinge wo ihr irgendwie mit alleine irgendwie klarkommen musst weil das halt keine Ahnung Dinge berührt die sehr stark in deiner Person hängen Und da eine persönliche Entwicklung voranzutreiben, die dem angemessen ist was ich tue und wie es gerne hätte.
01:30:17: Dafür... Also jede Stunde, die mit jetzt ihr verbracht habe.
01:30:22: Ich hatte vorher auch schon zwei andere Menschen, mit denen ich zusammengearbeitet habe einer recht kurz, eine andere auch über einen längeren Zeitraum.
01:30:30: das mache ich seit zehn Jahren oder so.
01:30:34: Das hat mir ... Dass ich der bin in der ich bin, hat auch damit zu tun Und es hat mir geholfen all die Aufgaben, die Verantwortung, die ich schon an vielen Tagen so spüre.
01:30:49: Damit einen Umgang zu finden der mir gut tut und der Sache gut zut.
01:30:53: Also das nehme ich jetzt mal als Coaching Mentoring auch ein bisschen spiritueller Teile und Co.
01:30:57: auf der anderen Seite bist du ja Sportwissenschaftler.
01:31:00: man sieht du wiegst jetzt nicht vierhundert Kilo.
01:31:01: und was machst Du für dich rein in sportlicher Natur?
01:31:05: Ist es Ernährung?
01:31:05: ist es Sports?
01:31:08: Beides.
01:31:09: Also ich sag jetzt mal, ich nehme Menschen die Krankheiten haben außen vor.
01:31:13: aber in erster Linie ist es eine Energiefrage wie viel Energie ich zunehme und wieviel ich verbrauche.
01:31:19: Das ist erstmal eine relativ einfache Rechnung.
01:31:21: von daher hat das natürlich damit zu tun was sich so am Tag esse und da versuche schon irgendwie drauf zu achten was ich esse.
01:31:28: und das andere ist eigentlich bin ich immer im Job zehn Stunden gegen den Strichgeböse, weil ich auf dem Hintern sitze.
01:31:35: Das breche ich auf indem ich eins zu eins Meetings im Gen mache.
01:31:39: Also wenn ich so einen Stundenmeeting habe, so Regeltermine und keiner irgendwie auf irgendwas zeigen muss... Dann gehe ich eine Dreiviertelstunde, dann bei uns durch den Park der in der Nähe des Büros ist und bin im Bewegung.
01:31:50: Ich
01:31:50: finde das auch ein Lifehack irgendwie.
01:31:52: Das ist ganz cool!
01:31:53: Es würde bei uns ja auch möglich sein.
01:31:54: Absolut.
01:31:55: Also es hat verschiedene Aspekte.
01:31:56: Einmal erst mal bin ich in Bewegungen.
01:31:58: Man ist gemeinsam in Bewegung man geht gemeinsam in die gleiche Richtung.
01:32:01: wir sitzen nicht gegenüber und blenden aus dass wir mehr sind als unser Frontalappen sondern dass hier eine ganze Menge gerade passiert auch in diesem Moment.
01:32:08: Das hat für mich dafür gesorgt dass sich dann so einen Alltag viel besser verpacker als wenn ich zehn Stunden wirklich auf Meeting, Hocker oder hinter meinem Schreibtisch sitze.
01:32:17: Und wenn das ein Live-Ack ist dann kann ich den wirklich nur empfüllen.
01:32:20: für alle die zumindest einen gewissen Bewegungsdrammen haben, den ich auf jeden Fall im Jahr habe und ansonsten... Also ich laufe ganz gerne und spiele im Sommer Speckbrett so eine
01:32:33: Art von... Genau!
01:32:33: Das muss noch mal klären.
01:32:35: Er sagt mir vorhin der spielt Speckbrett.
01:32:36: was ist denn bitte Speck britt?
01:32:39: Ich glaube es gibt es sogar in Berlin zumindest hab' ich das mal gehört Ur-Münsterer der Sportart, die wird auf einer A-Tennisplatz gespielt ohne T-Linie.
01:32:49: Und du spielst halt nicht mit Tennisschlägern aus Tennisbälle aber spielt sie mit Tennisseschlägtern sondern das sind wirklich Speckbretter.
01:32:55: ich weiß nicht ob das kennt ihr?
01:32:57: Die Holzbrettern waren so durchlöchert habe ich früher Speck draufgeschnitten und mit denen war also die Anfänge bei dem man dann halt die Bälle ruhte.
01:33:02: Tennis für Arme nenne ich dass weil es motorisch nicht so anspruchsvoll.
01:33:05: ein Schläger kostet nicht so viel und braucht einen in keine Ahnung, zwanzig Jahren.
01:33:10: Und in Münster sind die Plätze in der Regel öffentlich.
01:33:13: und das heißt ich als ich dann mit einem Studium angefangen habe, aber ich hatte keine Kohle war das etwas wo ich dann quasi Kosten nur spielen konnte?
01:33:20: In Münster auf der Centrum Höhe.
01:33:22: Speckbrett spielen.
01:33:23: Wenn ich nächstes Mal im Münster bin will ich mal versuchen irgendjemand zu finden, der Speckblatt spielt.
01:33:27: Sage mal wenn du einen Wunsch an die Politik formulieren könntest hast du da irgendeinen Wunsch der dir wichtig wäre, also einen.
01:33:34: Nicht viele glaube ich.
01:33:35: aber wo du sagst, ich glaube das würde etwas verändern und es wäre mir wichtig als jemand ja auch im Mittelstand unterwegs ist
01:33:41: Politik ist ja in bestem Sinne ein Widerstreit von Ideen und den erstmal so als Faktum hinzustellen Aber diese Ideen in einer kooperativen Art und Weise miteinander auszufechten.
01:33:57: Das wäre etwas, was vieles von dem wegnehmen würde, was wir jetzt gerade sehen an diesem Kompromisse ziehen.
01:34:03: Und wenn einer etwas gegeben hat dann ist das ein Verlust oder ein Loser.
01:34:09: Es sind alles Blickwinkel die daraus entstehen dass da halt ein Konkurrenzgedanke drinsteckt.
01:34:14: übrigens kann ich das auch auf Unternehmen übertragen Zumindest wenn man langfristig, denn Kooperation viel größeren Asset erwirkt als die reine Konkurrenz.
01:34:27: Und wenn so ein Gedanke in der Politik Platz finden würde, dann glaube ich würde auch nicht eine große Politikverdrossenheit da sein.
01:34:36: Menschen würden wieder mehr zuhören können und könnte wieder darüber sprechen, worum es wirklich geht und nicht quasi die ganze Zeit nur seinen Bild, seinen Status bewahren, dass man kein Verlierer ist oder einen Macher und Gewinner oder was auch immer.
01:34:48: Wir machen das Gefühl, wir machen das Social-Media-Politik.
01:34:51: Also wir brauchen die am weitesten entfernteste Position um maximale Aufmerksamkeit zu generieren.
01:34:56: Die Machbarkeit prüft aber schon mal gar keiner mehr.
01:34:59: Aber wir haben einfach eine ganz weite Position und die ist irgendwie so geil, dass alle Medien die aufgreifen.
01:35:03: Keiner hat keinen Ingenieur, niemand hat vorher mal geschaut.
01:35:06: Ist das überhaupt realistisch in jeglicher Konsequenz?
01:35:10: oder können wir das einlassen?
01:35:11: Und ich habe ja gesagt, ich bin Schweizer und deshalb partizipiere drei, vier mal im Jahr an der direkten Demokratie.
01:35:18: Und das ist natürlich bei denen jetzt schon über lange Zeit eingeübt worden.
01:35:22: Ich mache hier übrigens auch mit bei, ich glaube, Abstimmung Vierundzwanzig ist eine Initiative.
01:35:26: Da werden halt auch Volksentscheide vorbereitet quasi.
01:35:29: Zweihunderttausend Leute machen da immerhin mit.
01:35:32: Aber da ist halt Beteiligung.
01:35:33: Das sind wir ja wieder bei so Grundmotiven offensichtlich in meinem Leben.
01:35:36: also Menschen zu beteiligen an dem was sie berührt und dem im wahrsten Sinne berührt ermitt zu beteiligen und auch darauf zu bauen, dass die clever genug sind etwas zu tun.
01:35:46: Immer dann wenn Menschen quasi bewegt werden aufoktoiert werden kannst du die Gegenbewegung sofort sehen.
01:35:54: Und dann ist das was.
01:35:56: also ich glaube dass der Mensch ein kooperatives Wesen ist.
01:35:58: wir sind soziale wesen deswegen sind wir auf Kooperation angewiesen Und dass das innen steckt.
01:36:03: aber in dem moment wo wir es nicht freiwillig tun können die genaue gegenteil passiert.
01:36:08: Ja
01:36:09: ja das ist so.
01:36:10: Ich habe noch fünf kurze Fragen und fünf kurzen Antworten für mich mal gespannt.
01:36:16: Remote oder Office?
01:36:17: Office!
01:36:19: Okay, für dich persönlich oder auch für alle anderen?
01:36:22: Für mich persönlich in jedem Falle, weil ich die persönliche Begegnungen brauche.
01:36:26: Und ich glaube auch dass das in vielen Fällen ein Gamechanger ist im Projektbezügen immer da wo genau.
01:36:34: und wie gesagt IT-Projekte sind vor allen Dingen von Menschen gemachten Projekten.
01:36:38: Das ist ein Teil der Technologie aber es geht vor allem noch wie Menschen miteinander kooperieren und da ist schon anders ob man das nur zweidimensional oder mehr dimensionale
01:36:47: macht.
01:36:48: Berater oder Unternehmer
01:36:49: Das ist schwer.
01:36:50: Mittlerweile würde ich fast sagen Unternehmer, ich habe mich nie so gesehen.
01:36:53: aber mein Produkt als Unternehmer ist mittlerweile das Unternehmen.
01:36:57: Gewinn
01:36:57: oder Umsatz?
01:36:58: Nee dann am Ende des Tages mir wichtig was hängen bleibt also den Rad schneller zu drehen um schneller zu drehend aber im Ende des Tages macht für mich keinen Sinn
01:37:06: Studium oder kein Studium?
01:37:07: Du hast mir eine wahnsinnige Zahl erzählt dass acht neunzehn und neunneinzig Prozent der Leute die bei euch arbeiten Studium haben.
01:37:14: Glaubst du auch heute mit den Erkenntnissen, die wir haben?
01:37:20: Nicht in der reinen Wissensvermittlung.
01:37:22: Ich glaube dafür braucht man kein Studium.
01:37:24: das geht mittlerweile anders und besser und einfacher und da sind unsere Bildungssysteme aus dem ich ja nicht umsonst raus gedroppt bin nicht gut für aufgestellt.
01:37:31: wenn das Studium gut gemacht ist dann kriegst du Hilfe um Probleme zu lösen.
01:37:37: Arbeitsweisen?
01:37:38: Also Selbstorganisation, Selbststeuerung, Selbstmotivation das sind alles Dinge die ich im Studium aufgebaut habe und dafür war das super cool aber nicht um das Studiums willen.
01:37:48: wie gesagt Wissensaufnahme kann wahrscheinlich auch effizienter gelingen Aber diese Aspekte hab' ich im studium gelernt.
01:37:54: Letzte
01:37:55: Frage Organisches Wachstum oder Anorganisches Wächstum?
01:37:58: unbedingt Organisches wachstums in dem gerade eben skizzierten nachhaltigen Sinne.
01:38:05: Ich habe das auch schon an anderen Stellen gesagt.
01:38:07: Ich glaube, dass wenn Unternehmen zu Handelsware werden, dass das den Menschen die in Unternehmen arbeiten nicht guttut sondern ausschließlich den paar wenigen, die im Eigentum des Unternehmens sind und von daher bin ich kein großer Fan davon das Unternehmen zum Produkt zum Handelsprodukt zu machen und damit bin ich halt auch ein großer Fan automatisch von Organischen Backstum sonst würden wir es anders machen.
01:38:31: Voll krass!
01:38:32: Wahnsinnig coole Story also Irgendwie, ne?
01:38:34: Nicht vierte Generationen.
01:38:36: Wir stellen Schuhe her und irgendwas anderes, sondern auch gut auf jeden Fall.
01:38:40: Super cool!
01:38:41: Sondern so ein bisschen wie funktioniert Unternehmensberatung?
01:38:45: ich glaube immer noch alles was sich hier höre und alles was ich auf der anderen Seite bereits erfahren habe da seid ihr schon irgendwie die Antikristianternehmungsberatungen.
01:38:52: es ist ganz anders und das ist auch ein Titel mit dem ich mich wahnsinnig wohl fühle und das auch gut finde... Ich find's cool wie er das macht.
01:38:59: Ich glaube auch dass Münster dafür der perfekte Ort ist.
01:39:01: also ich glaube trotzdem Vielleicht wäre es in München und Hamburg auch möglich, aber ein bisschen anders.
01:39:06: Also ich glaube trotzdem da gibt's auch so eine kleine Münsterkomponente, so Leute wollen eben nicht den ganzen Tag durch die Gegend reisen und kohnen.
01:39:12: das habt ihr aus dem her auch super gut entwickelt.
01:39:14: Unternehmensnachfolge auch mal ganz anders hat mir bisher hier noch nie.
01:39:18: also von daher vielen Dank für die Offenheit dass du das alles so erzählt hast und euch maximale Erfolger auch in der Zukunft.
01:39:23: aber ich werde es weiter beobachten.
01:39:25: Vielen lieben Dank!
01:39:26: Danke für die coolen Fragen und das offene Gespräch.
01:39:29: Ich komme gerne wieder.
01:39:30: Wenn
01:39:32: es euch genauso gut gefallen hat wie mir, dann vergesst nicht follow'n, liken und kommentieren.
01:39:36: Denn das ist der Treibschlucht den wir brauchen um die Plattform des Mittelstandes zu werden.
01:39:40: Ich wünsche euch eine wahnsinnig erfolgreiche Woche und sage bis bald!
01:39:43: Und vergescht nicht, Mittwoch ist und bleibt Mittelstarztag.
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