180 Jahre Geheimrezept: Die Underberg Story | Michael Söhlke von Semper idem Underberg AG
Shownotes
Nicht mal der CEO kennt das Underberg Geheimnis
Michael Söhlke von Underberg bei Mittelstars
Michael Söhlke ist dieses Mal bei Mittelstars zu Gast und führt als CEO der Semper idem Underberg AG eines der bekanntesten deutschen Familienunternehmen in die Zukunft. Rund 180 Jahre Unternehmensgeschichte, sechs Generationen und bekannte Marken wie Underberg, Asbach und Pitú treffen dabei auf die Frage, wie sich Tradition, Innovation und moderne Markenführung miteinander verbinden lassen.
Michael selbst kommt nicht aus der Familie Underberg. Seine Karriere führte ihn über Deutsche Bank, Haniel, Metro und MediaMarktSaturn in den deutschen Mittelstand. 2020 wechselte er zu Underberg. Heute steht er als Vorstandsvorsitzender an der Spitze einer Unternehmensgruppe mit rund 280 Mitarbeitern und etwa 136 Millionen Euro Umsatz.
Und die Dimensionen überraschen. Rund 750.000 kleine Underberg Fläschchen werden täglich produziert. Mehr als 220 Millionen Kapseln haben Kunden im Rahmen des Treueprogramms bereits zurückgeschickt. Die berühmte Kräuterrezeptur kennt Michael als CEO trotzdem nicht. Das Geheimnis wird bis heute nur einem kleinen Kreis anvertraut.
Im Gespräch mit Marcus Seidel erzählt Michael, wie man ein 180 Jahre altes Familienunternehmen modernisiert, ohne seine Herkunft zu verlieren. Underberg und Asbach sollen neue und jüngere Zielgruppen erreichen. Dafür setzt das Unternehmen auf neue Produkte, ungewöhnliche Kooperationen, Festivals, die OMR und eine Markenstrategie, die Tradition nicht als Stillstand versteht.
Im Podcast spricht Michael über
- Wie man eine 180 Jahre alte Traditionsmarke modernisiert und für neue Zielgruppen relevant macht.
- Warum selbst der CEO von Underberg die geheime Kräuterrezeptur nicht kennt.
- Wie täglich rund 750.000 Underberg Fläschchen produziert werden.
- Warum mehr als 220 Millionen Underberg Kapseln ihren Weg zurück zum Unternehmen gefunden haben.
- Wie Underberg und Asbach mit Innovation, neuen Produkten und ungewöhnlichen Kooperationen weiterentwickelt werden.
- Was Michael aus seiner Zeit bei Haniel, Metro und MediaMarktSaturn in den Mittelstand mitgebracht hat.
- Warum er Mitarbeiter sucht, die in ihren Fachgebieten mindestens genauso gut oder besser sind als er selbst.
- Weshalb Fehler für ihn dazugehören, wenn ein Unternehmen daraus lernt.
- Wie er wichtige Entscheidungen trifft und warum er manchmal bewusst eine Nacht wartet, bevor er antwortet.
- Was moderne Führung, Unternehmertum und Verantwortung in einem traditionsreichen Familienunternehmen für ihn bedeuten.
Michael gibt dabei nicht nur Einblicke in die Transformation von Underberg, sondern auch in sein persönliches Verständnis von Führung. Obwohl das Unternehmen nicht ihm gehört, sagt er über seine Rolle klar, dass er sich als Unternehmer fühlt.
Eine Folge für alle, die wissen wollen
- Wie Traditionsunternehmen Innovation schaffen, ohne ihre Identität zu verlieren.
- Wie starke Marken wie Underberg und Asbach für die nächste Generation weiterentwickelt werden.
- Was moderne Führung in einem deutschen Familienunternehmen heute bedeutet.
- Wie Unternehmertum, Markenführung und Transformation im Mittelstand praktisch funktionieren.
Ein offenes Gespräch über Underberg, Familienunternehmen, starke Marken, Innovation und die Frage, wie man 180 Jahre Tradition erfolgreich in die Zukunft führt.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Auf einmal les ich von diesem Zaubertrank, von diesem Geheimnis sagen, ob oben über Generation hinweg wird es übertragen.
00:00:07: Du als Wohlstandsvorsetzer kennst du's zum Beispiel gar nicht!
00:00:10: Das haltet über hundred-achtzig Jahre geheim.
00:00:12: Ja, ich bin auch immer wieder erstaunt.
00:00:14: Der Vorteil bei der Marke und natürlich wenn man ein hundertachtzigjähriges Unternehmen hat.
00:00:17: die Geschichten muss man sich nicht ausdenken.
00:00:18: Die sind real live.
00:00:19: aber da sind wir auf OMR zum B to B Event gegangen ja?
00:00:22: Und dann haben einfach vierzig-fünfzigtausend Flaschen versampelt.
00:00:24: Wir haben eine Kooperation mit den Fantafir.
00:00:26: Das ist ein Ritual das die Band selbst hat.
00:00:29: Da müssen wir jetzt nicht irgendwie was uns ausdenkt.
00:00:31: In Summe sind wir irgendwo zwischen fünfzigundsechzig Millionen die wir beim Umsatz von hundred siebendreißig Millionen einen Alkoholsteuer zahlen
00:00:37: Überweis jedes Jahr fünftig bis sechszig Millionen Alkohl steuern.
00:00:41: Alle, also das gesamte Regal wird sich eigentlich
00:00:43: verschieben.
00:00:55: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge mit den Stars.
00:00:58: Mein Name ist Markus Seidel, heute zu Gast ist der Michael Söge Vorstandsvorsitzender von der Semper Idem-Underwerker G. Es geht also um Unterberg, Asbach Uralt oder auch um die Marke Pitu.
00:01:09: Das ist ein hundertundachtzig Jahre altes Familienunternehmen.
00:01:12: Wir reden darüber wie man Alkohol überhaupt sexy machen kann Siebenhundertfünfzigtausend Fläschchen Alkohl pro Tag herstellt und auch in den Verkehr bringt über die Alkoholsteuer, die uns allen bevorsteht oder in Erhöhung der Alkohlsteuer und natürlich darüber ob in Deutschland überhaupt noch Alkore getrunken wird und wie sexy dieses Business überhaupt ist.
00:01:29: Herzlich Willkommen Michael!
00:01:31: Ja danke dir und danke dir für die Einladung Markus!
00:01:33: Sehr sehr gerne.
00:01:33: wir sind um euch nicht herumgekommen.
00:01:35: muss man ganz klar sagen kannst du ein bisschen was zu dir erzählen?
00:01:38: Ja sehr gerne.
00:01:38: also Michael Söker ich bin Vorher ratet zwei agile Jungs mit elf und dreizehn aus der sportlich unterwegs.
00:01:45: Tatsächlich verliert man und bindet man ganz gern Zeit, aber sieht auch eine sehr schöne Entwicklung macht immer sehr viel Spaß.
00:01:51: Wie sagt Wohne Mörs und bitt ihr jetzt mittlerweile im sechsten Jahr bei Unterberg?
00:01:55: Okay in Mörss heißt ihr sitzt denn auch irgendwo im Ruhrgebiet?
00:01:58: Tatsächlich genau also in der Nähe zu Krefeld, in der nähe zu Rheinberg, also Unterberg-Rheinberg also insofern da am Niederrhein.
00:02:04: okay Wenn du in ein paar Sätzen beschreiben müsstest, was Unterberg so macht.
00:02:08: Also jeder von uns kennt glaube ich die Flächen, die im Papier eingewickelt sind also... Ich bin mit Unterberg aufgewachsen und nicht weil wir Säufer waren.
00:02:13: Und da merke natürlich Kenner als Flächen!
00:02:16: Wie würdest du euch beschreiben?
00:02:17: Was macht ihr heute
00:02:17: alles?!
00:02:18: Ja, wir sind tatsächlich jetzt seit hundertachzig Jahren in der sechsten Generation als Familienunternehmen ein spirituosen Hersteller aber auch Vertreiber.
00:02:26: Das heißt, wir verkaufen Unterberg beispielsweise in überhundert Ländern.
00:02:30: Aber auch ist klar, wir haben mittlerweile fünfzehn bis zwanzig eigene Marken die wir verkaufen.
00:02:34: also dazu du hast vorhin gesagt das so gehört Pitu da zu gehören beispielsweise Asbach und viele andere kommen vielleicht später drauf.
00:02:41: Aber wir vertreiben aufgrund unserer Stärke und Vertriebsstärke in Deutschland für andere Marken.
00:02:46: Also ob das ein Bolz ist oder am Ruler ist.
00:02:48: Insofern können wir dort tatsächlich hier internationale Partner gewinnen und das sind dann teilweise Konzerne, aber es sind auch ganz oft andere Familienunternehmen die zu uns kommen wo wir dann wirklich sagen wir wollen eine langfristige Partnerschaft aufbauen.
00:03:00: Also ihr seid Produzent, Hersteller?
00:03:02: Ja!
00:03:02: Ihr seid in den Vertriebseinheit quasi für andere auch macht das mit wie vielen Mitarbeitern?
00:03:07: Um die zweiundachzig Mitarbeiter.
00:03:09: Und Umsatz
00:03:09: war hundertsechsunddreißig Millionen?
00:03:10: Hundertsechsunddreißighundert
00:03:12: sieben dreißig Million.
00:03:12: Okay sechs Generationen Wie hat das Ganze begonnen?
00:03:17: Die Geschichte musst du ja als Vorstandsvorsitzender kennen.
00:03:19: Ja,
00:03:19: absolut danke dir!
00:03:21: Ja, insofern haben wir tatsächlich dieses Jahr und vor wenigen Wochen unser hundertaszigjähriges Jubiläum gefeiert und wir sind in diesem Jubilänungsjahr wo wir eigentlich auch so wohl unseren ganzen Partner und auch die Familie Mitgliedern dementsprechend mit feiern.
00:03:33: Die Gründung des Unternehmens ist ja erfolgt durch Hubert Unterberg.
00:03:37: aus der Gründe vom Prinzip selbst gesagt hatte ich sie in ganz vielen Restaurants oder in der Bar ein Bohnekampf, der war immer wieder eine andere Qualität und hat dann gesagt eigentlich ist mein Ziel das Gleiche zu machen.
00:03:51: Also ein Qualitätsprodukt so dass man wirklich sagen kann ich nehme da keinen Geschmacks hinter das.
00:03:56: und gleichzeitig hatte seine Frau kennengelernt und so gesagt auch er braucht auch Finanzierungsmittel.
00:04:01: und die Familie war im Apotheken-Geschäft und die beiden sind dann zusammengebracht.
00:04:05: und das war tatsächlich die Firmengründung mit dem hundertachtzigjährigen Gebelium und gleichzeitig die Hochzeit der beiden.
00:04:10: Und das hatte quasi den Nukleus und den Staat der Firma ausgemacht, die haben geheiratet und am gleichen Tag wurde es auch gegründet.
00:04:16: Das heißt sie sind zusammengekommen und haben sofort angefangen das Produkt und die Ideen die Tat umzusetzen?
00:04:22: Wir reden davon dass war der Unterberg war der Staat.
00:04:26: Ja absolut!
00:04:27: Also das ist ja, wir sind über Jahrzehnte auch ein Monoprodukt gewesen.
00:04:31: Tatsächlich Unterberg und es wurde immer wieder verfeinert.
00:04:34: also viele Leute denken okay das ist weil es Semper-Idem ist dass ein CIV-Mod später wurde durch die vierte Generation Christiane Unterberg auch Semperidem Semperoptimum ergänzt hat.
00:04:43: man sagt wir optimieren das auch.
00:04:45: das heißt natürlich will man den gleichen Qualitätsstandard haben aber trotzdem immer wieder an der Rezeptur feilen wo man sagt ok ganz vom Alkoholgehalt etwas runternehmen sind die Kräuter Kompositionen die im Endeffekt ja auch nur die Familie kennt, die richtigen oder müssen wir da ein bisschen Nuancen reinbringen.
00:05:01: Also das Thema entsprechend war der Start der Firma und über quasi über hundert Jahre bis wir dann wirklich zu anderen Produkten gekommen
00:05:08: sind.".
00:05:09: waren es eher größere Mengen.
00:05:14: Ich kenne das heute primär mit der Flasche?
00:05:16: Genau, tatsächlich nicht!
00:05:17: Also die Flaschen, die wir heute so kennen, diese sogenannte Portionsflasche, die ist erst in forty-neunvierzig entstanden quasi nach dem zweiten Weltkrieg um wirklich einen Qualitätsmerkmal zu machen.
00:05:27: weil im Endeffekt nach dem Weltkrig hatte man einerseits das Thema dass die Leute gar nicht mehr so viel Geld hatten sich potenziell eine größere Flashe zu kaufen und gleichzeitig in der Gastronomie ab und zu auch ich nenn's mal das Wort gepanzt wurde.
00:05:40: ja das heißt im Endefekt wurden Sachen verlängert Und das widersprach eigentlich dem Reinheits- und Qualitätsanspruch der Familie.
00:05:47: Sodass da wirklich gesagt wurde, wir machen es jetzt kleiner?
00:05:50: Es ist auch in einem Strohpapier, es ist verdreht so dass jeder, der das dann kauft und trinkt weiß... verschlossen und das Originalprodukt.
00:05:58: Das war super, auch diese Marketing-Idee überhaupt!
00:06:01: Und das war natürlich ein Kampf der dann eigentlich gegen die Gastronomie, weil sie natürlich jetzt, sag ich mal, implizit auch Marge direkt verloren haben, weil es jetzt natürlich nicht mehr verwässert werden konnte.
00:06:10: Okay,
00:06:10: d.h.,
00:06:11: dieses Papier ist so was wie ein zuletztiges Siegel, absolut kleines?
00:06:14: Ja.
00:06:15: Das ist ja bis heute mit diesem Papier.
00:06:18: Das macht den Prozess für den Gastronom, da gibt er die Flasche raus.
00:06:21: von daher hat damit nicht so richtig viel Zunahme, ein bisschen mehr Abfall als vorher vielleicht... Aber das war dann schon relativ schnell, dass es damit weitergeht mit diesen kleinen Geschichten.
00:06:29: Absolut!
00:06:29: Was ist denn im Unterberg drin?
00:06:31: Ich habe ja ein bisschen was gelernt im Vorgespräch so... ...was ist ein Likör, was ist ein Unterberg und was zeichnet diesen aus?
00:06:37: Ja
00:06:38: also wenn du jetzt genau fragst, was drin ist kann ich dir nicht sagen weil das ist wie dieses Bekanntegeheimnis.
00:06:42: Da kommen wir gleich zu.
00:06:43: Aber ansonsten ist es relativ einfach, weil es tatsächlich Alkohol ist Wasser-und Kräuter.
00:06:50: Punkt!
00:06:50: Punkt!
00:06:50: Kein Zucker.
00:06:52: Er ist Simpler Set.
00:06:52: Genau Kein Zucker, es ist vegan.
00:06:54: Es ist koscher.
00:06:56: also das sind so Themen wo man wirklich sagt dass ist relativ klar und einfach strukturiertes Produkt aber gleichzeitig aufgrund der Kräuter Komplexität so unik.
00:07:05: Okay ihr produziert es komplett in Deutschland?
00:07:07: Ja!
00:07:08: Und jetzt kommen wir eigentlich zu der Geschichte die wirklich Wahnsinn ist.
00:07:10: ich bekomme immer im Vorfeld quasi Informationen über den Gast Und auf einmal lese ich da, also ich bin ein großer Astrix-Fan und Obelix.
00:07:16: Auf einmal lse ich von diesem Zaubertrank, den ihr ja auch irgendwie habt, von diesem Geheimnis sagen um Woben über Generationen weg wird es übertragen.
00:07:25: Es gibt einige wenige die das nur kennen... Also du als Vorstandsvorsitzter kennst das zum Beispiel gar nicht!
00:07:31: Was total Wahnsinn ist?
00:07:32: Was hat es damit auf sich mit dieser Zeremonie und wie wird es geliebt im Alltag?
00:07:36: Ja
00:07:36: tatsächlich war der ja gründet erst dann auch später bei der Vererbung als wir im Geheimes festgelegt haben zu sagen dass es auch dann übergeben wer soll innerhalb der Familie.
00:07:46: Mittlerweile sind wir jetzt vier Personen aus der Familie und aktuell drei Geistliche, weil immer die Familie hat einen sehr stark katholisch geprägten Hintergrund, der auch als Vertrauensperson quasi war um das Risiko zu diversifizieren falls mal was passieren sollte.
00:08:00: Das heißt, das ist wirklich der Nukleus Und die tragen des Geheimes auf soweit ich weiß nicht verschriftlich irgendwie weiter von Generation zu Generation.
00:08:09: und jetzt beispielsweise gibt es ja die Kräuterweihe.
00:08:12: Also Ludwig Ruder ist in der sechsten Generation, der ins Unternehmen kam und wurde dann in das Geheimnis eingeweiht.
00:08:20: Und tatsächlich ist bei jedem Kräuteransatz den die Familie auch selbst macht sind zwei Personen so dass man schon check and balance eine gewisse Qualitätskontrolle hat damit nicht einer irgendwie sagt heute habe ich aber einen anderen Geschmacksnerven.
00:08:32: Also Ludwig Ruder heißt nicht Unterberg sondern Ruder mit Nachnamen?
00:08:37: Richtig!
00:08:37: ist jetzt auch als sechste, als aktuellste Generation eingeweiht worden in dieses Geheimnis.
00:08:42: Es gibt drei geistliche die sind im verschiedenen Kirchenhäusern ansässig.
00:08:47: Die fliegen auch nicht gemeinsam und Co.
00:08:48: Ist ja auch klar.
00:08:50: Und ihr setzt wirklich alle paar Wochen, kommen mindestens zwei aus diesen Gruppen zusammen und setzen dieses Kräuterkonzentrat an.
00:08:58: Als Laie würde ich das so ausdrücken, dass es ein Prozess... Ich habe vorhin Zeremonie gesagt hast du gelacht, die kommen dann wirklich zusammen Und die übergeben dann diesen Ansatz und daraus entsteht der Unterberg.
00:09:09: Genau,
00:09:10: da ist auch wirklich wo die Familie, ich sag mal mit dem Kill, da steht dann mit den Mitarbeitern des Kräuterlagers.
00:09:15: das ist tatsächlich in unserer Muttergesellschaft wo die Mitarbeiter dann beschäftigt sind, die für diesen Bereich tätig sind.
00:09:21: Dann wird das irgendwann an uns übergeben wenn es dort vorproduziert ist um dann so dass wir dann die nächsten Schritte und dann wirklich in die Produktion bis am Ende zur Abfüllung dieser kleinen Flasche
00:09:31: machen können.
00:09:32: Das haltet über hundertachtzig Jahre geheim.
00:09:34: Ja, ich bin auch immer wieder erstaunt.
00:09:36: Aber tatsächlich gelingt uns das einerseits und andererseits ist es so eine Sache die kann man sich gar nicht ausdenken.
00:09:43: Also wir haben ja – und ich weiß du hast ja auch beispielsweise mit dem Raphael Vollmer über Siegfritschen gesprochen wie die Marke entstanden ist
00:09:49: usw.,
00:09:50: der Vorteil bei der Marke und natürlich wenn man ein hundertachtzigjähriges Unternehmen hat, die Geschichten muss man sich nicht aushängen.
00:09:54: Die sind real live!
00:09:55: Ich hatte vorhin schon die Frage gestellt in welch Mengen findet das Entscheid?
00:09:58: So sagst du da sind Leute, die wachen über die Kräuter So, Mitarbeiter.
00:10:02: Die gehen ja da nicht rein und sagen den Mitarbeitern so jetzt mal...fünfundzwanzig Gramm davon, fünfzig Kilo davon.
00:10:07: Und dann wirst du der Mitarbeiter auch ein bisschen was?
00:10:08: Also auch dieser Prozess muss irgendwie geheim bleiben.
00:10:11: Und eigentlich gefragt aber, was wird er denn jetzt übergeben wenn da vier Tonnen Ansatzmasse übergeben oder zweihundert Kilo?
00:10:16: und wird es in großen Bechern angerührt?
00:10:18: oder irgendwelchen Niro-Stahltanks hast du gesagt.
00:10:20: Du weißt ja alles nicht welches wüsste ich dir nicht sagen.
00:10:22: Ja
00:10:22: tatsächlich!
00:10:23: Das passt auch immer sehr gut.
00:10:26: Wir haben die letzten Jahre, das hatte ich gar nicht gesagt im Vorgespräch, gesagt, die Digitalisierung vorangetrieben.
00:10:32: und natürlich würde man dann sagen jetzt muss man eine Inventur machen und dann digitalisieren wir auch die Rezeptur weil wir dann sagen okay wir brauchen x von y von der Inventour.
00:10:39: Das ist wirklich ein Bereich wo der nochmal separat in einer bestimmten Wohlhaltung geführt wird.
00:10:43: Okay also es ist Wahnsinn so.
00:10:46: was zu hören würde ich gerne mal dabei sein aber es geht ja extern.
00:10:53: Ich habe natürlich anguckt, die funktionierten so.
00:10:54: euer Unternehmen Semper-Idem-Underberg AG.
00:10:56: da bist du der Vorstandsvorsitzende es gibt noch einen zweiten Vorstand
00:11:01: und Du bist
00:11:01: zwanzig-zwanzig als Vorstand.
00:11:03: quasi jetzt habt ihr quasi eine Familie sechs Generation.
00:11:06: soweit ich das mitbekommen habe Leben noch drei Generationen Die vierte, die fünfe, die sechste.
00:11:10: wie war dein Werdegang?
00:11:11: also wie bist du dahin gekommen?
00:11:12: Du bist ja nicht Familie.
00:11:13: Das ist so, wenn man nicht Familie ist dann wahrscheinlich der klassische Werdegang im Sinne von dass man da sehe ich über ein Personalberater einfach angesprochen wurde.
00:11:22: Also die haben gesucht.
00:11:23: und jetzt kommt der Vorteil das ich aus Mörs und in der Region wohne, das sind dann irgendwo fünfzehn Kilometer und davor sechs Jahre im Ausland war.
00:11:31: und dann fand meine Frau auch die Idee ganz gut mal wieder zurück zu kommen nach Deutschland.
00:11:34: und dann kam irgendwo eins zum anderen in den Gesprächen und ich bin immer jemand der guckt was kann man machen nach vorne bringen und transformieren.
00:11:43: Das ist so ein bisschen die Challenge, wo ich denke da kann ich auch was mitbringen aus meiner Erfahrung.
00:11:47: Und dann hatten wir diese Diskussion geführt und das war wirklich nachhaltig dass sowohl jetzt die Familie als auch dann die Vorstandskollegen also der Aufsichtsrat weil wir in der AG sind haben einen Aufsichtsrat im Gespräch.
00:11:57: wirklich Wir wollen jetzt wieder in die nächste Generation kommen.
00:12:00: Also zu seiner Zeit war die sechste Generation nicht da und das Ziel war es Hilf uns, dass wir das gleichzeitig jetzt das Unternehmen weiterentwickeln.
00:12:08: Finanziell die Marken aktualisieren aber auch so dass wir sagen Wir können was in die nächste Generation bringen und das ist ja jetzt vom Prinzip quasi erfolgt.
00:12:16: Was hast du gelernt?
00:12:17: Was du früher gearbeitet?
00:12:18: also ich bin erst mal ausgebildter Bankkaufmann.
00:12:20: Klassischer Weg erstmal deutsche Bank dann irgendwann Bundeswehr und Sportfördergruppe gewesen.
00:12:26: Dann habe ich in Duisburg den klassischen Diplom Kaufmann gemacht eigentlich auf Bank und Strategie.
00:12:31: ansofern war der weg Strategieberatung immer, schon klar.
00:12:35: Ich war dann noch bei Beratungen auch Praktiker und in den USA habe ich nochmal eine MBA zusätzlich gemacht.
00:12:42: Bin dann auch MBA also quasi Business Administration.
00:12:46: Also insofern... Aber
00:12:47: irgendeine Ausrichtung oder Ausprägung?
00:12:49: Ja witzigerweise ein bisschen Statistik und E-Commerce!
00:12:53: Insofern waren wir was anderes, aber komplementär zum Finanzen.
00:12:56: Was ich mal in Deutschland gemacht habe.
00:12:58: und dann war die Frage für mich so jetzt werde ich Banker oder Berater?
00:13:01: Und da hab' ich bei Hanil angefangen weil es dort den Bereich gab Zentralabteilung finanzend Corporal Finance M&A.
00:13:07: und in diesen Gesprächen wurde sehr schnell die sprechen über Strategie Die machen Deals und so weiter und haben gesagt okay das ist ja auch quasi um die Ecke und die Gespräche waren eigentlich so dass man schon sehen konnte mit verschiedenen Töchtern, wo man sich gut entwickelt hat.
00:13:23: Und da gab es ja viele Cases auch von jungen Kollegen die sich dann in schnellen Vorstandsposition haben und habe ich gesagt das könnte ein Supersprungbrett sein.
00:13:31: also hab' ich eine Industriebewerbung geschrieben und das war Harniel.
00:13:36: Später zu Metro gekommen war dann Landesvorstand.
00:13:40: Ja,
00:13:40: bei Metro.
00:13:41: Bei Metro genau, ja.
00:13:42: Metro war von zwei Nr.
00:13:43: bis zwei achtzehn ... Oh, da ist
00:13:46: die Kochzeit
00:13:47: auch?
00:13:47: Erst Chord ist dann Koch!
00:13:48: Genau richtig.
00:13:49: und da war ich zuletzt in Belgien als CFO tätig.
00:13:53: Dann bin ich da zur Medienmark gegangen weil im Endeffekt oder das Economy, das wäre die Abspaltung,
00:13:58: d.h.,
00:13:58: ich bin noch gestartet, da war das Ganze ein Dachskonzern und man kannte eigentlich alle Leute und die Hälfte meiner Projekte damals aus.
00:14:04: Erholingen waren für Media seit des Hohen Und dann kamen die Leute, kommen noch zu uns.
00:14:09: Mir mag es auch ganz schön!
00:14:10: Da bin ich quasi von Belgien nach Holland gekommen als CFO, bevor dann irgendwann Unherwerke zukam.
00:14:15: und das war dann quasi wo ich sagte okay jetzt raus aus der Konzernwelt kleiner aber dafür letztverantwortlich und wir haben vom Prinzip wirklich eine transformative Challenge.
00:14:23: wieder am Ende des Tages finde ich super spannend.
00:14:26: Wir hatten aus dem älterlichen Bereich auch mal so einen kleinen Getränkehandel.
00:14:30: Getränken kann sich also ein bisschen Industrie- und Internationalität konnte ich reinbringen am Kapitalmarkt.
00:14:37: Also da kam so verschiedene Komponenten zusammen, wo ich gesagt habe okay das könnte ein guter Fit sein.
00:14:40: Okay
00:14:41: dann bist du also bei Untermerk aufgeschlagen?
00:14:44: Bist du als Vorstand direkt hingewechselt hast du noch gearbeitet in der
00:14:48: sich als Vorstand als CFO Anfang?
00:14:50: erst mal, weil wir haben Kapitalmarkt vom Prinzip.
00:14:53: Und dann war das eines der Themen, wo wir das voranzubringen.
00:14:56: Wir haben bestimmte Punkte aufgeschrieben.
00:14:58: was soll das werden und hat sich über die Jahre entwickelt.
00:15:00: Vertrauen ist beim Familienunternehmen noch weitergewachsen.
00:15:04: Dann kam letztes Jahr, wo man gesagt hat jetzt gehen wir einen Schritt in eine Vertragsverlängerung mit CDU und auch der Vertrag meines Kollegen wurde auferlängert.
00:15:12: hierfür die nächste Generation setzen wir den Rahmen Die Strategie, die ihr ausgearbeitet habt zusammen mit uns als Gesellschaft und Aufsichtsrat.
00:15:18: Die passt uns!
00:15:19: Und wir sind da beidseitig gemittet.
00:15:22: Jetzt kann ich mir vorstellen, du bist da zwanzig-zwanzig hin vor Corona oder nach Corona?
00:15:25: Das quasi unterschrieben währenddessen oder während der Anfänger, wenn man so möchte.
00:15:29: Deswegen war es direkt ein Rocky Start ja.
00:15:31: Wollte ich gerade sagen, da war ja viel los... ...und jetzt ist es ja so.. Ich kann mir vorstellen was findet man davor.
00:15:38: Ihr habt echt coole Marken schon etwas älter.
00:15:43: Alkohol ging ja während Corona, wenn man den Medien glauben darf erstmal der Konsum relativ weit nach oben.
00:15:48: Da war vor allem Wein glaube ich hat gut partizipiert daran.
00:15:50: harte Getränke weiß ich gar nicht so genau.
00:15:52: aber was sie so mitbekommen ist ja Werbung für Alkohl total schwierig gesellschaftliche Akzeptanz für alkohol irgendwie jetzt auch nicht so einfach.
00:15:58: geht viel zu non-alkohol und Co.
00:16:00: Was war quasi die Aufgabe die dir da begegnet?
00:16:03: Dann müssen wir jetzt ran.
00:16:04: Ja, also tatsächlich haben wir das ja so ein bisschen geklastet in unterschiedliche Blocke.
00:16:08: Und mein Thema ist tatsächlich diese Markenaktualisierung oder Modernisierung gerade auf diesen beiden Kernmarken Unterberg und Asbach.
00:16:14: Ja, Unterberg ist dann jetzt wundertachtzig Jahre.
00:16:16: Asbach ist ja auch von achtzehn zwei neunzig.
00:16:18: Also jetzt vielleicht auch nicht grade mehr die jüngste Marke.
00:16:20: aber da haben wir uns auch diese Corona-Zeit gerade für diese Maken intensiv genommen wo wir sagen Wo wollen wir eigentlich hin?
00:16:26: Wie wollen wir das machen wie wollen wir auch die Positionierung machen?
00:16:29: Ich nenne sie mal wie so ein Puzzlestück.
00:16:30: Also dann haben wir Stein für Stein aufeinander aufgebaut vom Prinzip um den Weg eigentlich zu machen.
00:16:35: Also das war so ein bisschen, da können wir gleich noch mal detailliert reingehen für Unterberg Asbach.
00:16:39: Ein zweiter Teil war eigentlich wenn man das so sieht also, Unterberg war ja eine Innovation.
00:16:45: Senpaiidem oder dieses Produkt war ja die Innovation immer das Gleiche zur besten Qualität eigentlich anzubieten.
00:16:51: ich übersetz mir das immer so.
00:16:52: dass ist State of the Art Denken Und das heißt, da muss man immer wieder innovativ sein.
00:16:57: D.h.,
00:16:57: diese Innovationskraft war zwischenzeitlich mal eingeschlafen und die musste wieder geweckt werden.
00:17:03: Das haben wir eigentlich gemacht, weil wir dann auch Innovations-KPI's für die Teams.
00:17:07: Da haben ja auch ein zwei Innovationen in den Markt gebracht.
00:17:10: Davon haben zwei oder drei super funktioniert, auch ein, zwei waren vielleicht sogar zu früh im nicht alkoholischen Bereich mit einem, zwei Innovation.
00:17:17: Das war dann ein großes Thema so was wie Internationalisierung.
00:17:21: Wir sind jetzt irgendwo zwischen fünf, zehn, zwanzig ... Prozent Umsatzanteil im Ausland, also noch überschaubar.
00:17:26: Aber gerade wenn man jetzt sieht wie stark manche Trends in Deutschland sind und das spreche ich jetzt gar nicht mal von den regulatorischen Themen dann ist das Thema wo wir natürlich jetzt auch Wachstumsmärkte im Auslands suchen müssen.
00:17:38: Das waren so sage ich mal drei Themen die schon sehr wichtig sind neben denen dass man einfach sagt okay finanziell wollen wir das natürlich mit Augenmaß gut vorantreiben und verbessern diese Situationen.
00:17:47: Und
00:17:47: sag mal was sind eure eigenen Marken die ihr quasi vollumfänglich besitzt?
00:17:52: Ja Udnerberg, Asbach?
00:17:54: Unterberg-Aspach, dann Pitu.
00:17:55: Also dieser Brasilianische Cachaça in Europa?
00:18:00: Kuiperinja
00:18:01: Grundlage gibt's halt jetzt und haben wir jetzt in den letzten Jahren sehr stark inflavoredt und auch diese ready to drinks also im Dosen mischt getränken eingeführt.
00:18:08: Also da verkauft man jetzt schon ein paar Millionen Dosen wo er vor fünf Jahren eigentlich quasi unter der Million waren.
00:18:13: ja es ist schon wie die Trends auch wirken.
00:18:17: Dann gehört beispielsweise Hubertus Tropfen.
00:18:19: das ist auch ein kleiner Likör gestartet auch als Kräuterlikör.
00:18:24: in der Zeit von Berliner Luft haben wir einen Pfefferminslikör gemacht, so ein bisschen als Compete-Produkt.
00:18:30: Und wie gesagt, ein Produkt was fertig war, war der Einstieg in den Fruchtlikörmarkt mit Johannes Bär.
00:18:35: Das war so ein Produkt wo ich sage also gerade diese kulturelle Transformation das lag da aber man hat nicht die Entscheidung getroffen.
00:18:41: Und als wir uns das angesehen haben, haben wir gesagt, komm!
00:18:43: Wir haben eigentlich nicht zu verlieren.
00:18:44: Trotz Corona machen wir jetzt und es ist wirklich sehr stark gegangen.
00:18:48: Deswegen ist das so eine vierte Marke die sehr wichtig für uns ist.
00:18:51: Habt ihr die in der Zeit erfunden?
00:18:53: Das ist Hubertus Tropf noch so jung...
00:18:55: Also das ist ursprünglich auch eine ältere Marke, aber gerade wenn ich jetzt an diesen ganzen Fruchtlikörer denke oder wir sind jetzt vor anderthalb Jahren in den Lakritzmarkt eingestiegen vom Prinzip.
00:19:05: Das ist quasi neu für uns also der Markt die Märkte sind nicht neu Aber für uns diese Geschmacksrichtung und dieser Einstieg in diesem merkt es ist neu.
00:19:11: Und der Unterschied zwischen einem Astbach und einem?
00:19:15: Quasi unterberg und einem liqueur ist liqueurs mit Zucker große Mengen an Zucker wie ich heute gelernt habe.
00:19:21: Es war ja wie war das noch mal?
00:19:22: hundert Gramm auf ein Liter.
00:19:25: Okay, also liqueur super süß.
00:19:27: Das andere ist ein Extrakt aus Kräutern, Alkohol und Wasser wie du es gerade erklärt hast.
00:19:30: das ist der Hauptunterschied.
00:19:32: Also ihr habt vier Eigenmarken
00:19:34: Das sind die vier Hauptmarkten von uns.
00:19:36: Und dann haben wir noch viele, also wir haben auch beispielsweise Basiruppe im alkoholfreien Segment.
00:19:40: Wir haben beispielsweise auch Tomatensaftsbeis wie so ein Sangrita das kennt man so aus dem Mexikaner und so weiter.
00:19:47: Das sind auch Sachen, die wir haben.
00:19:49: oder wir haben einen Erdbeer Leimslikör den verkaufen ja... Zuck zu!
00:19:54: Den verkaufen wir in Deutschland aber sehr stark auch beispielsweise nach Osteuropa.
00:19:58: Also ist man sieht schon die Märkte sind ganz unterschiedlich sowohl von den Ländern her.
00:20:02: Oder wir haben Grasovka Ein Wodka gehört auch zu uns und da kann ich jetzt weitergehen.
00:20:09: Noch ein paar andere Marken, ein paar kleinere nehmen Münchner Kindle als Beispiel.
00:20:13: also es sind ganz unterschiedliche Sagen Eskorigal
00:20:16: usw.,
00:20:16: aber die werden tendenziell kleiner und noch spezifischer Werbung.
00:20:23: Als Geschäftsführer weißt du Cash ist der Treibstoff fürs Wachstum Aber wenn zwischen erbrachter Leistung und bezahlter Rechnung Wochen liegen liegt genau dieser Treibstock
00:20:32: brach
00:20:33: Geld das eigentliche neue Leute, neue Märkte oder das nächste Produkt fließen könnte.
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00:21:51: Und jetzt zurück zum
00:21:52: Podcast.
00:21:56: Das ist der eine Bereich und der andere Bereich, der gar nicht so unrelevant ist.
00:22:00: Sind ja quasi die Marken, die ihr vertreibt in den Verkehr bringt für andere?
00:22:05: Was sind da so die großen Brands, die bei euch liegen heute?
00:22:08: Ja vielleicht auch noch mal zu erwähnen.
00:22:11: Also das war glaube ich schon einer der auch der Leistung hier von Emil Unterberg wo er sagte irgendwo in neunzehn und zwanzig wir machen jetzt den Schiff von diesem Monoprodukt und gründen eine zweite Gesellschaft die heißt diverser mit Team Spirit das heißt speziell für Deutschland wo man dann in den Handel Einzelhandel Großhandel uns weiter und in die Gastronomie geht Und dann anfängt auch zu suchen, wen können wir aufnehmen?
00:22:31: Also in der Vergangenheit haben wir Vertrieben beispielsweise unter anderem Jack Daniels.
00:22:35: Das haben wir auch mal vertrieben.
00:22:36: Wir haben Hendricks mitaufgebaut.
00:22:38: Die
00:22:38: Deutschlandrechte hatte dir denn ... Genau!
00:22:41: Aber das sind natürlich Verträge über bestimmte Jahre und so weiter.
00:22:45: Das sag ich mal wo man sieht was wir eigentlich schon gemacht haben.
00:22:48: aber auch aktuell müssen uns da glaube ich nicht verstecken.
00:22:50: also ganz im Gegenteil wir sind da eigentlich sehr gut im Feld als eine der größten unabhängigen Vertriebler in Deutschland.
00:22:57: Beispielsweise gehört hier In der Linie Aquavit verkaufen wir für Anora.
00:23:01: Wir verkaufen Pombols, die Liköre... Also wenn man an so Blu-Karassau denkt, wir verkaufen Tunnel also hier in Mallorca.
00:23:08: Auf Mallorco?
00:23:09: Ja ja, auf Mallorque aber hier in Deutschland.
00:23:10: Nee, klar!
00:23:11: Was ist die Stadt aus Mallorcus?
00:23:12: Als Beispiel oder Amurula.
00:23:14: Ich glaube der eine oder andere und Amurulah ist jetzt letztes Jahr dreißig Jahre die Partnerschaft.
00:23:20: Vielleicht hat er einmal Bachelor gesehen.
00:23:21: da haben wir auch für Amurullah dann das Deutschland Team quasi umgesetzt dass wir sagen okay wir machen dann jetzt bestimmte Werbungen Werbung bei so einer TV-Kampagne als Beispiel.
00:23:31: Und so schließen wir Synergien, um zu sagen Wir können als das solch volle Sortiment an den Handel anbieten aber auch ein Erfahrungsaustausch welchen Marketings Trends oder auch Geschmacksrichtung funktionieren gut und welche nicht, sodass wir eigentlich das so ein bisschen durch das Portfolio diversifizieren können.
00:23:46: Oder habt ihr bei Jack Daniels Hendricks sozusagen einen sehr guten Job gemacht?
00:23:49: Also Hendrics kam ja aus dem Nichts für mich.
00:23:50: Absolut genau!
00:23:51: Da haben wir tatsächlich einen Großteil der Aufbauarbeit gemacht.
00:23:54: muss ich auch sagen, hat in Deutschland kam für mich aus dem Nichts.
00:23:57: Ich glaube Baileys heißt ein anderes Produkt das ähnlich ist.
00:24:00: Das kennt man natürlich einmal.
00:24:01: Amarula war durch den Bachelor, würde ich wirklich sagen es war sehr präsent.
00:24:04: auf einmal
00:24:04: oder jetzt beispielsweise letztes Jahr haben wir mit die Markführerschaft bei Plumari Uso übernommen ja?
00:24:09: Die ist auch eine Familienunternehmen aus Griechenland und Griechland sind die Nummer eins.
00:24:14: dann gibt man doch Uso zwölf
00:24:15: usw.,
00:24:16: die vertreiben wir nicht aber wir haben halt Plumaris in den letzten Jahren so stark gepusht und zusammen auch teilweise Produkte mit entwickelt um zu sagen okay Was sind die nächsten Schritte?
00:24:25: Das sind schon ein paar anschaftliche Zusammenarbeit.
00:24:27: Und nur für mich um es auch zu verbildlichen, man kennt ja aus dem Social Media und auch von Hülle der Löwenden Herb quasi, der sehr erfolgreich ist.
00:24:35: Der macht im Endeffekt auch ähnliche Sachen mit anderen Marken.
00:24:37: Er hat eigene Marken wie ihr aber er bringt auch andere Marken in den Verkehr und in den Verkehr heißt an die Bars, in den Einzelhandel und alles was dazu gehört.
00:24:47: Jetzt sagst du außen, macht ungefähr ca.
00:24:48: umzwanzig Prozent des Umsatzes?
00:24:50: Ja und unter zwanzig, also fünf bis zwanzzig Prozent.
00:24:53: Das heißt Hauptvertriebsgebiet ist schon irgendwie Deutschland.
00:24:56: Ihr produziert alles in Deutschland die eure Standorte sind in Deutschland oder...
00:25:00: Tatsächlich produzieren wir auch ein paar Sachen aus Brasilien.
00:25:02: ja also das gibt ja immer so gerade beim Familienunternehmen so ein zwei Abwege und deswegen haben wir auch eine bestimmte Produktion für einen Brasilberg in Brasilien.
00:25:11: Aber das ist schon wieder eine Geschichte für sich, aber kann ich gerne ausführen.
00:25:14: Ja,
00:25:14: führ mal wieder aus!
00:25:16: Also tatsächlich war es die Familie so, die tatsächlich ging dann der Paul-Underberg irgendwann auf Reisen und ging ... Welche
00:25:24: Generation?
00:25:25: Das war in der dritten Generation.
00:25:28: Okay
00:25:28: also vor langer Zeit.
00:25:29: Ja genau, erster Zweiter Weltkrieg vom Prinzip nach Brasilien und sagte okay das sollte quasi rausfinden wo er sich auch verwirklichen kann entwickeln kann.
00:25:41: Und das war dann in Brasilien ansässig geworden, hat gesagt hier haben wir die Möglichkeiten.
00:25:46: und dann hatte er quasi Produktions- und Kräuter auch aus Deutschland bekommen damit den Original Unterberg hat.
00:25:54: und dann gab es auch so dass heißt A mussten die produziert werden weil der nur quasi die Zutaten bekommt.
00:25:58: das heißt ja eine Produktion aufgebaut.
00:26:00: und das zweite war irgendwann während des Weltkriegs konnten halt nicht mehr die Kräutter geliefert werden weil die Produktion eigentlich still stand.
00:26:05: Und dann ist er hingegangen und hat dann quasi wegfallende Kräuter, die er nicht mehr hatte aus heimischen Kräutern aus dem Amazonas-Gebiet genommen unter anderem.
00:26:13: Und dann ist so quasi ein Brasilberg aus dem Hause Unterberg entstanden.
00:26:18: Also es gibt wirklich Brasilberg als Marke, quasi.
00:26:21: Tatsächlich
00:26:21: genau und der ist sehr stark in Brasilien also auch ein paar hunderttausend Flaschen die wir dort jedes Jahr verkaufen und auch im Lokal produzieren.
00:26:27: deswegen produzieren wir auch in Brasilen.
00:26:30: aber fairerweise ist die Hauptproduktion von uns tatsächlich in Deutschland.
00:26:33: Okay das ist aber jetzt schon seit fünfzig Jahren oder so.
00:26:35: ist es so dass ihr da in Brasilian aktiv seid?
00:26:37: Ja länger noch.
00:26:40: Okay, verstanden.
00:26:41: Aber eigentlich in Deutschland habt ihr mehrere Standorte dort wo ihr sitzt oder der Firmensitz ist.
00:26:47: da wird auch dieses Ritual statt und diese Grundzutaten quasi zusammen gemischt werden.
00:26:52: Rütesheim bei Frankfurt das glaube ich der große Produktionsstandort?
00:26:56: Genau, Gütesheim Wiesbaden in die Richtung Rheingau.
00:26:58: Das ist vom Prinzip der alte Standort von Asbach wo Asbach ursprünglich mal hergestellt und abgefüllt wurde.
00:27:05: Und wir dort immer noch die Herstellung von Aspach machen auch Wein Distillerie usw.
00:27:10: und gleichzeitig aber mittlerweile die Kleinflaschung Abfüllung hatten.
00:27:13: Wir hatten einen Standort in Berlin den haben wir umgezogen nach Güteshain als ein eigener Standort war.
00:27:17: der andere war angemietet und das heißt alles was kleinflaschen ist also Unterbergabfüllungen Also Hochstoff quasi aus Rheinberg wird dann nach Rüdesheim gebracht, dann Hubertus Tropfen diese kleinen Fläschchen auch.
00:27:28: Dann die Herstellung vom Asbach.
00:27:30: das passiert dort.
00:27:31: Die Großflaschenabfüllung passiert in einem John Venture mit einer anderen Familie Hadenberg im Wilden also in Ostdeutschland.
00:27:38: Einfach mal um von Dimension zu sprechen ich hatte es ja einmal ein bisschen angeteasert wir reden davon dass ihr siebenhundertfünfzigtausend Fläsche hin also kleine Größen ungefähr pro Tag produziert.
00:27:49: Drei-Schicht-Systeme, also wirklich quasi hintereinander weg.
00:27:54: Das sind so die Dimensionen in denen wir uns bewegen.
00:27:55: Zweiundfünfzig bis dreieinhalb Millionen Units im Jahr gehen da schon irgendwie raus.
00:27:58: Absolut!
00:27:59: Wenn man ein Unit sagt das sind kleinen Flaschen plus Flasche und dann sind wir da.
00:28:02: Und ich glaube trotz aller Widerigkeiten, also siebenhundertfünfzigtausend ist mal eine schöne Zahl.
00:28:06: Ich hatte vorhin gesagt, dass irgendwie eine Million lässt sich viel leichter darüber sprechen.
00:28:09: Also insofern haben wir noch ein bisschen was vor.
00:28:11: aber das ist natürlich schon mal signifikantes Volumen.
00:28:13: Okay, und ich finde es schön wenn auch in Deutschland produziert wird.
00:28:16: Das ist ja auch ein Bekenntnis im Standort
00:28:18: usw.,
00:28:18: das mag ich ja total.
00:28:20: jetzt Ist es ja aber so, dass Alkohol diversen Restriktionen unterliegt in der Bewerbung und Co.
00:28:26: Und ich kann mich so erinnern... In meiner Jugend, also Unterberg kenn' ich irgendwie, ich kenne auch einen Jägermeister, ich kenn' auch ganz fiese Berenzen-Apfelkorn und so.
00:28:34: Ganz schlimmer Erinnerung dran.
00:28:36: Irgendwann wurde die Jägemeister ziemlich cool!
00:28:39: Auch in den USA.
00:28:40: Und
00:28:40: Co.,
00:28:40: die Jägermeister ist ein Likör, das ist ein anderes Produkt habe ich ja heute gelernt.
00:28:44: Jetzt ist es ja eigentlich so, du musst ja eine Brands die so wahnsinnig alt sind.
00:28:48: Die sollte man irgendwie wieder cool bekommen.
00:28:50: und Co.
00:28:51: Wie spielt ihr dieses Marketing-Game?
00:28:53: Wer sind eure Vertriebskanäle?
00:28:55: Einzelhandel kann ich mir vorstellen als Wahnsinnig relevant auch Bars und
00:28:57: Co.,
00:28:57: aber wie habt ihr das aufgebaut?
00:28:59: Also gerade jetzt in den letzten Jahren, also während der Corona-Zeit sagte ich ja wir haben da die neue Strategie aufgebaut.
00:29:05: Wir haben auch die Marketingsteams verstärkt und auch neue Leute reingeholt, neue Impulse reingeholt.
00:29:10: weil im Endeffekt ist es ja klar man selbst wenn man irgendwo eine Idee hat, keiner von uns kann irgendwas alleine.
00:29:15: Das heißt beim Brauchen schon ein gutes Team ob das in der Produktion ist, im Marketing oder im Vertrieb.
00:29:19: Habt ihr
00:29:20: zugelegt?
00:29:20: Da
00:29:21: haben wir wirklich auch Leute zusätzlich neu reingohlt in den verschiedenen Stellen.
00:29:25: Nehmen wir jetzt mal Unterberg oder Asbach, sind zwei ganz andere Marketingstraktidee.
00:29:29: Ganz andere Teams.
00:29:31: Unterberg wo wir sagen okay, wir haben einen Verpackungsrelaunch gemacht weil das eine andere Welt war.
00:29:36: Haben dann gesagt okay welche Events können wir eigentlich irgendwo hingehen?
00:29:40: Weil da sind wir auf OMR zum B to B Event gegangen und da haben einfach dauert vierzig fünfzig tausend Flaschen versampelt.
00:29:47: Wo die meisten Leute gesagt haben was macht Unterberg denn hier ist doch total obstandlos.
00:29:50: Und das hat wirklich irgendwie dieser cultural clash so viel Attention gesorgt, dass man das einfach nutzen konnte.
00:29:57: Oder wo man sagte jetzt ja wir haben eine Kooperation mit den Fantafir, wo wir wirklich gesehen haben Das ist ein Ritual!
00:30:03: Dass die Band selbst hat da müssen wir jetzt nicht irgendwie was uns ausdenken.
00:30:07: Das ist sage ich mal die Welt von Unaberg, wo er sagen es gibt so viele loyale Travefans und Communities, dass wir sehen müssen wie wollen wir dort gerade wirken?
00:30:16: Und immer raussuchen, gleichzeitig natürlich immer neue Akzente.
00:30:19: also zwei, drei Jahre jetzt beim OMR haben wir was anderes gemacht.
00:30:22: Jetzt sind wir gerade dabei, dass wir dieses Jahr bei Social Media viel mehr in Communities beispielsweise im Bereich Darts uns engagieren.
00:30:29: Das also feilewerfen?
00:30:31: Tatsächlich feile werfen!
00:30:32: Weil wenn man denkt es gibt die Bars noch Kegeln ist wieder in, Darts ist auch wieder in dann ist tatsächlich Bier und ein Unaberg, weil Unabberg ist dann ja auch für dich ein Produkt.
00:30:41: mal was man trinken soll vielleicht auch einen zweiten aber nicht irgendwo zehn.
00:30:44: Also da grenzt sich schon auch die Welt so einem Jägermeister irgendwo ab als Beispiel.
00:30:48: Also das mal Unterberg als Beispiel.
00:30:50: oder Asbach ist in ganz andere Richtungen gegangen.
00:30:53: Asbach hatten wir ja wirklich die Themen gehabt, okay das is so.
00:30:58: Craftmanship hohe gute Qualitäten, wo sagen da stimmt auch.
00:31:02: Das heißt wir haben auch die Flasche Goethe, die wir für zweitausend Euro verkaufen... Die Flaschen
00:31:07: für zweitausend Euro?
00:31:08: Tatsächlich
00:31:09: die Asbach-Goethe!
00:31:10: Was kann der?
00:31:12: Der ist dementsprechend schon jetzt mittlerweile, glaube ich, fünfzig oder achtzig Jahre alt eingelagert.
00:31:17: Das heißt die Qualität der Reifegrad ist sehr hoch!
00:31:20: Also wir reden da wie bei Wein
00:31:22: und Rieschkurs.
00:31:23: Da gibt es quasi diese spezielle Einlagerung seit fünfzig Jahren im Eichen.
00:31:27: fast wie auch immer... wird abgefüllt, spezielle Editions.
00:31:31: Absolut!
00:31:32: Kostet eine Flasche zweitausend
00:31:33: Euro.
00:31:33: Richtig das ist auch in der Handabfüllung, das ist ein anderer Flakon, den gibt es auch in einer Geschenkpackung alleine.
00:31:38: Ist einmal die Verpackungs-Einheit kostet mehr als der normale flasche Asbach ja?
00:31:42: Also das kann man sich gut vorstellen.
00:31:44: aber die Realität ist auch dass wir da die Konsumenten haben und wirklich die das wertschützen also Konnessör.
00:31:50: und auf der anderen Seite ist in Deutschland neunzig Prozent weht.
00:31:53: Asbach Uralt als Asbach Kohler definiert.
00:31:56: Und als wir das, sag ich mal klar haben, haben wir uns auch da keine Restriktion gesetzt.
00:32:00: Also das Marketing-Team ist hingegangen.
00:32:02: Wir stehen dazu,
00:32:03: d.h.,
00:32:04: dass es wirklich wo mehrere Leute zusammenkommen und dann vielleicht auch ein oder auch ins Weitenaspach trinken.
00:32:08: D.h.
00:32:09: die Marketingstrategie der Positionierung ist viel mehr Richtung hier Cola Mixer mit gegen einen Gym Beam, gegen einen Campmorgen usw.
00:32:17: gegangen.
00:32:18: Da sind wir beispielsweise aufs Paruka Wildfest begangen.
00:32:22: Da kam das Marketingteam rein und sagte so, wir wollen jetzt auf Paruka will mit Asbach.
00:32:26: Okay wie wollen wir das machen?
00:32:27: Ja!
00:32:28: Wir wollen ein Asbach-Uraltersheim machen.
00:32:30: Und er hat gesagt okay wir sind ja jetzt gerade dabei auch die Familie mitzunehmen in der Gesellschaft dass wir sagen wir wollen immer Innovationen und andere Akzente setzen.
00:32:38: da habe ich mich gefragt ok wie stehen wir jetzt dazu und wie wird dann die Reaktion sein?
00:32:44: Aber je länger man dem Kollegen dazugehört hat und dem Team, desto more catchy war es eigentlich.
00:32:49: Dass man wirklich sagte da ist echt was dran!
00:32:51: Und dann die Bilder, die Illustration, dass man auf diesen Retro-Look geht usw.
00:32:55: Da waren so viele super Ideen das wir gesagt haben das machen mal.
00:33:00: An einem Tag war als Beispiel ein Christiane Unerberg auf Baruka will, er hat sich das angeguckt und erklärt lassen und die sagte Super hättest du nie dran gedacht, also wir hatten auch beispielsweise ein Rollstuhl-Rennen vor dem Aspach Ohr alters.
00:33:11: Also ich mein das mit zum Thema mal Ideen, das muss man sich vorstellen.
00:33:16: und wo man dann vielleicht gedacht hat ja Unterberg die wollen oder wollen sich wirklich gar nicht ändern?
00:33:22: Nee, die Zeiten sind vorbei!
00:33:23: Die letzten Jahre sind wir wirklich dabei die Firma...die Marken wie absurd wiederzubeleben oder durch Innovation neu zu pushen.
00:33:30: Christiane Unterberg ist die Frau, die immer an Grün gekleidet ist.
00:33:33: Sehr adrett oder oft in Grünen geteiligt
00:33:35: ist,
00:33:35: häufiger, genau.
00:33:37: Vierte Generation und die macht das auch alles mit?
00:33:39: Die war auch beim OMR-Festival am Stand.
00:33:41: Genau, also die war auch bei dem OMR Festival vom Prinzip... Also sie kennen natürlich jetzt mit ihrem Mann Emil Unterberg, der ist ja quasi in der Familie jene, derjenige der vierten Generation das Ganze extrem vorangetrieben hat.
00:33:53: Auch durch den Schiff von Monoprodukt zum Vertrieb und auch andere Marken gekauft hat Unternehmen.
00:34:00: Wenn man von mir ist, spricht man sehr viel in Richtung HR gemacht, sehr viel Richtung Nachhaltigkeit gemacht aber es jetzt natürlich etwas... Passiver, wenn man das so sagen darf.
00:34:10: Das weiß ich gar nicht auf sie selbst zu sagen würde.
00:34:12: aber jetzt vor dem Hintergrund dass sie natürlich aus dem Aufsichtsrat vor zwei Jahren ausgetreten ist und den Staffelstab jetzt quasi an die sechste Generation übergeben hat an Dr.
00:34:22: Ludwig Bruder und damit auch die Nachfolge.
00:34:24: also eines der Ziele sag' ich mal für mich war wo er sagt jetzt entwickeln wir das und geht auch diesen nachfolge begleiten und auch zu machen.
00:34:30: das haben wir ja jetzt erreicht.
00:34:31: Also das im Vergleich zu vielen anderen Familienunternehmen hat es vielleicht ein Jahr länger gedauert als gedacht, aber trotzdem ist das jetzt ein sehr smoother Prozess und wir sind gut aufgestellt.
00:34:42: Das heißt die vierte Generation ist jetzt quasi aus dem Unternehmen erst mal passiv, ist noch mehr im Family-Office auch präsent, kommt auch noch zur Familie in so eine Firmenveranstaltung, aber der Hauptteil ist im Aufstiegsrecht die fünfte und sechste Generationen und wird dann halt als operativer Vorstand.
00:34:55: Es klingt alles wahnsinnig gut strukturiert nicht.
00:34:57: Wenn man hier auch andere Dinge oder reicht das Melngermagazin aufzuschlagen, dann liest es ja über andere Dinge.
00:35:02: Das klingt erst mal alles sehr vernünftig.
00:35:04: Du hast gerade gesagt, ihr habt auch Marken dazugekauft?
00:35:06: Welche Marken habt ihr dazugekauft?
00:35:09: Ja als Beispiel in six-neunzig haben wir die Riemarsch mit Gruppe gekauft.
00:35:14: dazu gehörten beispielsweise diese Basirope.
00:35:16: und als Beispiel das ist über fünfzig Prozent Gastronomie weil die werden halt für Cocktails und Mockdales auch tatsächlich entsprechend benutzt.
00:35:24: Dazu zählte auch Pitu oder zu zähle aus Sankt Rita.
00:35:26: also eigentlich so sagen dass war schon eine Verstärkung einerseits für einen wachsenden Trend im Kalperinier Bereich und andererseits aber auch im alkoholfreien Bereich.
00:35:34: Also insofern war das schon eigentlich seinerzeit voraus, ein zweiter großer Kauf war beispielsweise Marke Asbach.
00:35:39: Das wurde über bestimmte Tronchen gemacht und dann in zwei tausendzwei war es so dass hundert Prozent der Asbach quasi zur Firmgruppe gehören.
00:35:46: Okay also Schritt um Schritt von dem Unternehmen immer bisschen näher angeholt?
00:35:50: Ich weiß nicht ob die Kaufpreise öffentlich bekannt sind, Transaktionsvolumina wenn man eine Asbach-Uhrhalt kauft reden wir von... Dreißig Millionen, Fünfzig Millionen?
00:35:57: Die sind glaube ich nicht bekannt.
00:35:59: Aber es ist jetzt nicht mehr ein Euro.
00:36:01: Genau!
00:36:02: Es war ein größter Unternehmen.
00:36:02: da haben irgendwie fünfzehundert, zwundert Leute gearbeitet und die waren auch im Markt immer noch präsent.
00:36:07: Ja
00:36:07: absolut.
00:36:07: Waren andere Familie von denen gekauft habt oder... Tatsächlich
00:36:09: gab's ja ...ja aber die waren tatsächlich schon etwas mit ein paar mehrere Familienstämme wobei dazu sagen muss, da war schon zwischenzeitlich noch ein anderer Ohne.
00:36:17: Also beispielsweise gabs auch DRGO den das auch mal gehört hatte.
00:36:21: also deswegen war da schon die Familie jetzt nicht so präsente.
00:36:24: also das war nicht der wo wir von gekauft haben.
00:36:26: Das hast du ja, also Fantafia Perucaville.
00:36:28: Ihr macht da wirklich coole Sachen und ich meine, ich kann mich an den OMR-Stand erinnern.
00:36:31: Ich würde jetzt noch was zur Hüfte daraus sagen.
00:36:33: Wir sind auch Aussteller bei der OMR.
00:36:34: Der war nicht günstig Euer OMR-Stand, der war aber sehr schön.
00:36:38: Du hast mir so eine unglaubliche Anzahl erzählt!
00:36:41: Ihr habt so einen treu, so ein Wohnungs- und Communityprogramm... Da geht's um Kronkorken?
00:36:45: Kannst du das mal kurz ausrollend?
00:36:47: Genau, also Kronkorb nicht ganz.
00:36:49: Das ist eher bei Bier, ne?
00:36:51: Aber vom Prinzip ist genau.
00:36:54: Die Recyclingwerke
00:36:55: usw.,
00:36:55: diese kleinen grünen Deckel auf dem Unterberg.
00:36:58: Da kam E-Mail-Unterberg in den Jahr zwei tausend zwei und sagte daraus machen wir Loyalty-Programmen.
00:37:02: Und die erste Idee war wirklich dass die Leute ... mal trinken und dann senden die das ein, dann kriegen sie bestimmte Prämien.
00:37:08: Die sind auch nicht
00:37:09: erwerbbar.".
00:37:10: Und die Wahrheit ist dass diese Return Rate je nachdem welches Jahr man guckt zwischen fünfzehn-und zwanzig Prozent ist also im Schnitt irgendwie achtzehn neunzehn Prozent ist die Return Rate.
00:37:19: Stopp!
00:37:21: Du sagst, dass jeder fünfte Fass diesen Deckel abschraubt und bei euch einschägt?
00:37:26: Das ist so... Das ist auch das Faszinierende.
00:37:30: Natürlich gibt es die ganzen Prämien, die wir da hinschicken und so weiter.
00:37:33: Es ist natürlich ein Aufwand aber wir haben natürlich die ganzen Kontakte.
00:37:38: Und am Ende des Tages haben wir jetzt mittlerweile über zweihundertzwanzig, zweihundertreißig Millionen Kapseln zurückbekommen.
00:37:43: Alleine die Zahl, das ist schon extrem!
00:37:48: Für uns ist gerade die Frage, manche kennen wir?
00:37:52: Manche halt nicht, weil das sind manchmal auch schon ein paar ältere.
00:37:55: In der letzten Zeit gewinnen wir mehrere Jüngeren neu dazu.
00:37:57: tatsächlich also da gerade durch die Verjüngung in der Marke sehen wir auch im Programm aber wir haben noch viele sagen, da haben wir noch eine Adresse und den erreichen wir gar nicht online.
00:38:07: Wir wollen ja viel mehr jetzt auch online machen und die Community aufbauen und pflegen so dass wir dann auch Community-Events machen mit diesen Fans.
00:38:14: Also dass wir sagen was ist das Faszinierende an der Marcke?
00:38:18: Nicht nur dass viele zurück schicken sondern Faktisch ist es auch so, wenn wir jetzt irgendwie zehn oder fünfzehn Leute fragst.
00:38:24: Ah, Unterberg, da wäre ich noch nicht getrunken?
00:38:26: Oder naja das ist doch was Altes oder wie auch immer aber Es wird die ein zwei geben.
00:38:30: Das war damals als ich angefangen habe Die überraschend sagen guck mal hier in meinen Kühlschrank Ja von den Leuten die hab ich noch nie einen unterberg trinken sehen.
00:38:37: also ich gesagt habe Ich fang da an waren.
00:38:39: auf einmal kam sie aus allen Ecken.
00:38:41: Ja dass ist jetzt nicht wo man sagt das sind neun von zehn Aber einer von zehn wird dabei sein.
00:38:46: Okay, also die schicken euch säckeweise, paketweise diese Schraubverschmüsse zurück.
00:38:52: Dann gibt es so ein Premium-Shop das kann Trax seine Sonderverpackung, eine Sondertischen ist wirklich auch die man nicht kaufen kann.
00:38:59: Das ist nur für die Hardcore-Fans.
00:39:01: jetzt sind da bestimmt auch Barbesitzer dabei und Covo einfach viel geschraubt wird und viel abfällt
00:39:05: zusammen.
00:39:05: Aber das sind ja natürlich die Fans.
00:39:07: zum Schluss und das sind auch die die ihr eher erreichen wollt.
00:39:09: Auch das machte er dass ihr selber ja mit der Gastronomie sprecht.
00:39:14: Also wir haben ja vom Prinzip in einen Außendienst, ein eigener AußENDienst wo wir Eigenmitarbeiter haben.
00:39:17: Dann haben wir noch zusätzlich seine Salesforce oder Salesagents, wo wir dann vom Prinzip noch Leute einstellen die das zu machen.
00:39:24: und genau diese Sammelgemeinschaften sind das dann die einfach Sachen zurückschicken und wirklich so'n XXL-Kreutermobil bestellen, damit sie das in der Bar haben.
00:39:33: und dann sind die motiviert es weiterzumachen.
00:39:35: Ja, oder einfach Sachen sind natürlich so Skatspiele.
00:39:39: Oder Doppelkopfspiele und was auch immer.
00:39:41: Da fängt es halt an!
00:39:42: Die Sachen sind jetzt nicht so erwerbbar.
00:39:43: Wir haben auch Sachen wie ein Hoodie-Unterberg.
00:39:46: der ist mittlerweile bei uns im Shop erwertbar.
00:39:48: aber andere Sachen sind wirklich unik für die Fans wo man sagt okay da gibt es etwas für den Wert der Kapsel Und
00:39:53: ihr verkauft unter Berkudys T-Shirts und Co.
00:39:55: Da gibt's Fans, die das ziemlich cool finden.
00:39:57: Das ist nicht im Verschränklinge, sondern der Shop läuft da angehend?
00:40:00: Also der Shop leucht gut, wobei ich dann breche mal die Landse für den Asbach Shop... Die Asbach Community, das ist da noch umso wilder.
00:40:10: Das war vor ein paar Jahren also gerade in dem Breelounge so'n Asbach Weihnachtspulli und er war dann irgendwie nach fünf Tagen ausverkauft.
00:40:18: Wir reden von Hunderten.
00:40:20: Ja, paar hunderte Stückzahl.
00:40:21: Aber ist schon so, wo man sagte haben wir gar nicht mit gerechnet oder so ein Asbach-Glühpunch als Glühwein zu Weihnachten.
00:40:29: einfach mal eine Idee.
00:40:30: das ist dann limitierte Edition auch nur irgendwie ich sage jetzt mal eins zwei tausend Flaschen gemacht war dann auch irgendwie nach zwei Wochen weg.
00:40:36: also es ist halt wirklich wo man sagt okay dass ist jetzt nicht wo wir von leben können.
00:40:40: aber zur Bindung und auch einen Gimmick wo man sich identifizierter sieht man also diese Communities sowohl auf die gerade auf diesen Kernmarken sind sehr Ihr
00:40:48: seid umtriebig, ihr habt ja auch mit der Siegsfriedenung.
00:40:50: Kollab gehabt, soweit ich weiß.
00:40:52: Ja richtig also das ist wirklich im Endeffekt sind ja nicht so weit weg von uns und die machen ja eine Sonderedition mal im Jahr und da waren wir vor zwei drei Jahren haben wir tatsächlich ein Siegfried Mietz-Underberg gemacht wo dann ein Siegsfried Jind ist, wo dann bisschen Unterberg drin ist aber wirklich beides im Originalzustand mit.
00:41:10: dabei haben auch verkostet was dann sinnvoll ist und dann ist unser original Strohpapier da.
00:41:15: drum herum war natürlich ne limitierte Stückzahl noch, das war irgendwie.
00:41:20: nach zehn Minuten ist der webshop von denen zusammengebrochen und wenn man heute bei ebay guckt kostet die flasche irgendwie drei hundert euro also so viel.
00:41:28: also ich glaube nicht dass der preis günstiger wäre.
00:41:30: Also eine coole collab auch für beide super.
00:41:33: Man sieht halt Anfragen haben oder also hier.
00:41:38: sicher gehört dazu einfach total cool, weil wir da auch ein Produkt gemacht haben und gerade aus der Region.
00:41:43: Aber wir hatten ja auch die Anfrage von Burton Snowboards wo dann der Timmy Burton irgendwie über unsere Hotline bei mir gelandet ist und sagte jemand Vater Jack war Der Super-Fan von Unterberg.
00:41:57: Und ja, haben wir gesagt und wir machen das als Ritual also zum Todestag trinken die Fandi Snowboard und trinken dann immer ein Unterberg danach und sagte können wir nicht was machen?
00:42:05: Also in meinem Büro mittlerweile hinter mir hängt unser Snowboard was wir zusammenhalten von Burton aber der Subbrand Mind's Seventy Seven Und dann wird
00:42:13: Nune hat euch angerufen und gesagt, mein Vater war ein großer Unterwerk.
00:42:16: Also das kann man sich nicht ausnehmen!
00:42:18: Da denke ich auch... weil die Wuttern natürlich in dem Fall noch klassisch verbunden sind bevor wir jetzt so Teams-Telefonie hatten.
00:42:23: Und da sag ich ja, kann er nicht sein?
00:42:25: Dann haben wir uns erst mal kundig gemacht und so einen Check gemacht ob das also unterstimmte.
00:42:29: Ja und dann haben die Familien sich auch getroffen
00:42:31: usw.,
00:42:32: aber es war einfach eine coole Sache wenn man dann mit dem Team in Laax zusammen als bei diesem Snowboard Event.
00:42:40: Das war ganz cool.
00:42:41: Das ist halt so Paradox, wenn man dann wirklich vierhundert Snowboarder sieht.
00:42:46: Die bei diesem Day for Jack anstoßen und einfach den Unterwerk zelebrieren mit.
00:42:50: Also
00:42:50: für sowas seid ihr auch zu haben?
00:42:52: Coole Sachen gerne!
00:42:53: Habt ihr richtig Bock drauf?
00:42:54: Kann ich mal einen Marketing melden...
00:42:56: Ja, gerade wenn es jetzt innovativ ist und noch besser, wenn da irgendwie ein Bezug ist.
00:43:01: Alle die Sachen, die ich gerade erzählt hab hier auf der Siegfrid war oder jetzt hier Burton ... Da war ja irgendwie eine Story das ist nicht ausgedacht.
00:43:07: also wir gucken schon was Stichwort authentisch weil wir müssen uns das nicht ausdenken.
00:43:13: Und wenn wir sehen, dass passt zu uns und wir sind trotzdem nicht jetzt, ich sag mal Space X also wir sind noch ein bisschen bodenständig manchmal.
00:43:20: Das ist auch gut so!
00:43:22: Also insofern suchen wir die Partner, die genauso ticken.
00:43:24: Jetzt
00:43:24: trägt es ja Früchte.
00:43:25: was ihr macht habe ich gehört.
00:43:26: ihr habt einen Effi gewonnen Scheinbar bei großer Konkurrenz.
00:43:31: Ihr wart ja Platz drei, sondern mal Platz eins war?
00:43:33: Ja es gab drei goldene Effis.
00:43:35: Drei goldenen Effis also das war damals McDonalds, Telekom und wir und das war mit der Marke Asbach.
00:43:40: Das ist halt nicht wentitiv und das waren damals comeback des Jahres weil wir in dem Jahr dreißig Prozent mit Asbach gewachsen sind.
00:43:46: Also und das zeigt einfach nur und reflektiert einfach nur was für eine Arbeit einfach das Team macht aber auch für mich immer die Denkel, die wir jetzt als Unternehmen haben.
00:43:54: Wir wollen's nach vorne entwickeln und jetzt können uns immer über die Vergangen unterhalten oder größer und da haben wir Schwierigkeiten.
00:44:00: Da haben wir irgendwas verpasst, aber trotzdem wollen wir jetzt gucken wo sind unsere Chancen nach vorne?
00:44:04: Und das ist halt so illustrativ!
00:44:07: Der eine Weg ist einfacher der andere ist ein bisschen schwerer aber trotzdem gehen wir.
00:44:10: Aber eigentlich geht's ja nicht ohne den Weg den ihr gerade geht weil ansonsten wird es die Marken zu Tode verweifeln.
00:44:16: Das ist ein endliches Game das will ja niemand.
00:44:17: Wir wollen ja noch Generation sieben acht neunzehner leben.
00:44:20: von daher ist es der einzige Weg und scheinbar macht er den wahnsinnig gut.
00:44:24: Ich hatte dir vorgesprächs- und lustige Frage gestellt, sag mal wenn hier irgendwie nur sechs Leute wissen wie das Zeug gebraut wird.
00:44:29: Das ist ja relativ schwierig.
00:44:30: was ist denn wenn die Banken euch da den ausgleichen?
00:44:32: Und irgendwie sagen wir hätten schon ganz Rezept bei uns im Riefumschlag im Tresor.
00:44:36: Da hast du gesagt Wir machen das gar nicht mit Banken sondern wir haben eine andere Finanzierungsform gefunden.
00:44:40: Das haben wir hier sehr selten.
00:44:41: deswegen würde ich mich freuen wenn du es kurz vorstellen könntest weil spannend ist wie ich finde.
00:44:45: Absolut!
00:44:46: Also ich sag mal Bankenfinanzierung, wir haben so eine Betriebsmittelkreditlinie.
00:44:49: Das ist doch nicht mal Standard ne?
00:44:52: Aber was?
00:44:52: unser Hauptfinanzierungsvehikel sind?
00:44:55: tatsächlich diese so einen Mittelstandsbonds ja das heißt am Kapitalmarkt notierte Anleihen also in Summe Achtzig Millionen die wir dort am Anleinmarkt haben.
00:45:05: der eine ist von in vierundzwanzig imitiert worden bis dreißig und der andere in zwanzig jetzt bis achtundzwantig also ungefähr immer mit sechsjähriger Laufzeit wobei wie immer natürlich gucken wann sind gute Fenster irgendwas zu refinanzieren.
00:45:18: Und das war ein Finanzierungsvehikel unter anderem, weil als dieser ... Das ist in den zwanzig elf Zwölf entstanden vom Prinzip dieses Segment auch in Deutschland als Mittelstandssegment.
00:45:29: und dann kam die Börse Düsseldorf seinerzeit auf die Geschäftsführung und die Familie zu, dass er es doch ein ganz gutes auch Mittel für Unterberg sein könnte.
00:45:37: Da gab's bestimmte Diskussion mit Banken und dann haben wir gesagt okay, dann gehen wir jetzt dem Weg Richtung Anleihen.
00:45:43: Mittlerweile muss man sagen, ist das ein bewiesenes und sage ich mal ein tragfähiges Konzept.
00:45:50: Muss man wirklich sagen kann nicht mehr trotzdem in Zukunft auch vorstellen dass man wieder einen Wichstum reinkriegt also nicht nur Verschuldung reduziert sondern auch sagt okay Teil bei Banken und Teil den Anlagen anleihen.
00:45:59: ja ich glaube das fände ich sogar als Siebel noch besser.
00:46:03: aber trotzdem ist es etwas was uns auch hilft Die Anleihen, also von der Finanzierung haben wir Privatinvestoren und Institutionen.
00:46:11: Aber was ich meine mit auch helfen ist halt im Zweifelsfall.
00:46:14: Wir veröffentliche auch ein paar Daten.
00:46:16: Wir haben online Prospekt.
00:46:17: Also das hilft die ganze Thema Professionalität.
00:46:21: Unser Jahresabschluss ist schon nach drei Monaten muss er fertig sein.
00:46:25: Und faktisch weiß ich, dass schon wo es hin ist aber das heißt den ganzen Diskussion mit dem Gesellschaft.
00:46:30: Wo wollen wir investieren?
00:46:31: Und so weiter.
00:46:32: Haben wir einerseits die Langfristigkeit Enkelfähigkeit usw.
00:46:35: Aber trotzdem auch ein paar externe Stakeholder, die auch sagen wollen okay wie seid ihr denn?
00:46:41: Und das hilft auch.
00:46:42: Genau du bist ja von der DNA als CFO zumindest gestartet.
00:46:45: alles was so Prospekte, Prospekthaftung und Chor an geht sind also Begriffe.
00:46:49: Ja absolut!
00:46:50: Das heißt aber am Ende hast du noch mal einen anderen zu erklären ... ist am Kapitalmarkt, das kann also auch gehandelt werden.
00:46:56: Das heißt man wird... Da können sich Instis und auch Privatkunden einkaufen die können anderen Anteile erwerben.
00:47:02: ihr habt eine fixe Verzinsung da drauf.
00:47:04: Die liegt meistens um zwischen fünf und sieben Prozent im
00:47:09: Moment aktuell.
00:47:10: So dann sind die quasi sechs-sieben Jahre Laufzeit Und die Anleihen kamen so ein bisschen, du hast mir zwar vorhin nicht verraten wie teuer ist, wenn man eine Marke dazu kauft.
00:47:18: Aber es gab Momente in der Unternehmensvergangenheit da braucht man einfach Geld und aus diesem Zeitraum sind diese Anleihenden entstanden.
00:47:26: das ist also Wachstumskapital was nicht von Banken kommt oder von neuen Anteilseignern sollen von Leuten die ja kurzfristig Kredite geben.
00:47:32: Ja, also einerseits war es Wachstum andererseits auch.
00:47:34: Ich sage mal die Stärke zumindest ist ja dass die Familie das in einem Familienstrang hat.
00:47:39: Also wir haben nicht zehn.
00:47:40: das heißt da wurden auch bestimmte Auszahlung etc.
00:47:43: getätigt.
00:47:44: Das heisst gibt verschiedene Faktoren die dazu geführt haben.
00:47:46: Aber ich sage mal das wichtigste ist Einerseits dass wir's jetzt haben Andererseits dass wird sicher refinanzieren Und das machen wir.
00:47:54: die letzten Jahre sind doch tatsächlich mit sehr guten Feedback.
00:47:57: Es gibt dann auch die one-on-one Gespräche Die ich mit dem Restaurant habe und gleichzeitig ist es schon unser Ziel trotzdem, dass wir natürlich jetzt weiter runtergehen wollen.
00:48:04: Plus vielleicht gucke ich mir auch mal den Mix irgendwann an?
00:48:07: Ja!
00:48:08: Ich rechne ja immer so mit... wenn ich hab dich auch mal gefragt, du hast ja gesagt, ich habe die Tanzen öffentlich.
00:48:12: Was kann man als Unternehmen verdienen unter Berg?
00:48:14: Ist es durchaus möglich, mal zehn, elf, zwölf Millionen Euro mehr Überschuss zu erwirtschaften?
00:48:18: Nein,
00:48:18: das war zwölfe Millionen EBITDA.
00:48:20: EBITTA?!
00:48:20: Okay,
00:48:21: alles klar.
00:48:21: Mach noch einen kleinen Unterschied.
00:48:23: Genau, das ist durchaus möglich.
00:48:25: Und dann rechnet man natürlich rum, du sagst so ... Siehst du schon okay?
00:48:31: Das sind da mal schnell vier, fünf Millionen Euro, die an Zinsen fällig sind.
00:48:34: Die ja quasi damit nicht Ergebnis sein können.
00:48:36: also da habt ihr schon ein bisschen was auch zu tilgen.
00:48:38: Ihr habt aber generell ein sehr gut laufendes Unternehmen, was jedes Jahr Geld verdient.
00:48:43: Das ist schon so!
00:48:44: Ja absolut, also genau ich glaube es ist schon wichtig wir haben jetzt immer mal Phasen wo wir auch investiert haben.
00:48:50: Ja, wo wir gerade im Marketing haben jetzt die letzten Jahre doppelt so viel investiert wie in den Jahren davor.
00:48:55: Das muss man ganz klar sagen.
00:48:56: also auch das Wachstum was wir jetzt erreicht haben sind ja von hundertsechzehn Millionen als ich gekommen bin jetzt irgendwie um die Hundert sieben dreißig Millionen und aber die Profitabilität wenn man so möchte um neun Prozent Ebitdarmage relativ konstant sogar Wenn man eins zu eins guckt sogar leicht gesunken weil wir halt deutlich investiert haben.
00:49:13: Aber auch in Produktionskapazitäten und dass ist glaube ich wichtig.
00:49:16: Die Marschgute ist schon für uns dass wir sagen okay Wir wollen hier positiv sein.
00:49:21: Das ist glaube ich relativ klar.
00:49:22: und auch ein vernünftigen Ergebnisabführungsvertrag an unsere Muttergesellschaft, das ist glaube Ich auch das Ziel und das haben wir eigentlich in den letzten Jahren hinbekommen.
00:49:28: Wenn ihr jetzt sagt Wir machen in Deutschland den Vertrieb, ja müssen auf diese Umsätze fahren.
00:49:33: Das heißt Ihr sprecht im Deutschland mit dem Einzelhandel?
00:49:36: Ihr habt selber gute Kontakte in die Gastronomie.
00:49:38: Das sind irgendwie Themen.
00:49:39: Ihr habt eine Online-Shop habe ich gesehen.
00:49:41: Da bestell mir schon auch ein paar Hardcore Fenster aber ich würde mich jetzt mal relativ weit raus wagen.
00:49:44: der Online-Shop wird wahrscheinlich nicht der krasse Sonne
00:49:46: von der Welt sein.
00:49:48: Genau Du hast mir vorhin im Vorgespräch verraten, ihr im Ausland werdet oft auch über Vertriebspartner repräsentiert.
00:49:54: Also ihr selber sagt Deutschland unser Home-Turf, das sind wir wahnsinnig stark.
00:49:58: aber auch für uns wenn es nach Skandinavien geht könnte es durchaus anders.
00:50:00: jemand anderes unseren Marken in Skandinavian vertritt.
00:50:03: so seid ihr auch aufgestellt und auch wenn man sich das Wachstum anguckt da sagst du jetzt auch unsere Marken weiter in die Welt zu bringen ist ein ziemlich guter Hebel auf jeden Fall.
00:50:12: Wir kaufen jetzt nicht ständig neue Marken dazu
00:50:15: Nein, also ich glaube zwei Punkte dazu.
00:50:17: Also für uns ist schon so das wir sagen wo wollen wir selbst aktiv sein?
00:50:20: Selbst aktiv und mit eigenen Teams sind wir dann halt in beispielsweise jetzt hier in Deutschland.
00:50:25: Dann haben wir gesagt die Familie hat noch eine Firma in der Schweiz Die ist separat, die ist bei nicht bei uns.
00:50:30: Dann haben Brasilien als Beispiel.
00:50:31: USA hat so ne Größe dass wir da nach eigener Gesellschaft haben.
00:50:34: dann haben wir beispielsweise In Dänemark haben wir eine Beteiligung weil Dänemark für uns schon ein sehr wichtiges Land ist und dort dementsprechend Wir uns über die Beteiltigungen sicherstellen wollen dass auch der Vertrieb gut läuft.
00:50:44: Oder wir haben trotzdem die Mehrheit auch an jetzt nicht nur für Unterberg, sondern auch an der Gurkthalle AG.
00:50:50: Das ist eine börsennotierte Gesellschaft in Österreich, wo drunter beispielsweise eine Beteiligung – die Mehrheitsbeteiligung – an der Zwakonikum in Ungarn gehört?
00:50:59: Also das heißt ungefähr gehören uns... Zirka, ca.
00:51:01: twenty-fünf Prozent der Zweckunikum in Ungarn und da ist eine eigene Gesellschaft wieder.
00:51:06: Das heißt also es gibt ja diese Familienkreuzbeteiligung vor Prinzip wo man immer nachgucken muss.
00:51:12: deswegen ist das nicht irgendwo.
00:51:13: man sagt okay eine Muttergesellschaft so und so aber wir gucken dann schon wo sind die Märkte?
00:51:18: Und der Treiber war halt entweder wie wo die Familie ist oder wo es Kräuteraffinität gibt.
00:51:23: Also jetzt beispielsweise bitter Affinität in Osteuropa wenn ich jetzt Ungarn sehe mit dem Zweck Unikum ist auch sehr hoch als
00:51:31: Beispiel.
00:51:35: Das
00:51:35: heißt aber, der Hauptabsatzkanal ist die Einzelhandel?
00:51:37: Das ist schon so, ihr könnt die Marke natürlich aufladen und cooler machen.
00:51:40: Zum Schluss gehen die Leute in den Einzelhandel und kaufen das da auch.
00:51:43: da habt ihr quasi Präsentationsflächen Regalplätze und Co.
00:51:46: diese Spiel was auch Siegfried und alle anderen durch haben.
00:51:48: ihr müsst mit dem einste Handel hart verhandeln.
00:51:50: man findet euch im Einzelhandel finde ich euch bei Discountern?
00:51:53: Ja entweder tatsächlich wir werden Aktionsgeschäft
00:51:57: ja
00:51:57: tatsächlicher Kaufland sind wir auch tatsächlich in normaler Listung vom Prinzip aber sag ich mal jetzt all die Liele sind wir bei den Tatsäche-Aktion.
00:52:06: Und dann gibt es entweder ganz normale Displays beispielsweise oder halt Mix-Displays, wo wir sagen, wir mischen einmal verschiedene Marken.
00:52:15: Das ist natürlich der Vorteil von uns, wo ihr sagen könnt okay, wir wollen jetzt einen Dosen-Sortiment zeigen und dann zeigen wir nicht nur die Dose Pitu sondern dann zeigen im Zweifelsfall jetzt gerade machen wir ein Neuprodukt diesen Erdbeer Limes als Spritz ja?
00:52:26: Als XOXO.
00:52:28: das können wir da natürlich ganz gut mit verkaufen.
00:52:30: also insofern gibt's manchmal den Mix-Displays Und
00:52:32: das ist ja auch wieder am Markt, also an harten Spiritosen sind die meisten ein bisschen weg.
00:52:36: Zumindest so was ich höre und dieses ganze Mixgetränke-Geschichte Sommerdose aufmachen.
00:52:41: Espresso Martini gibt es jetzt aus der Dose und er ist gut.
00:52:44: Er wird uns einen bekommen, der war wahnsinnig gut!
00:52:47: TikTok Insound Kurse, wie reglementiert seid ihr?
00:52:50: Wie gut könnt ihr diese Kanäle nutzen.
00:52:52: Ja also es kommt drauf an.
00:52:53: Also es gibt ja gerade bei TikToks sind auch Altersbeschränkungen und ich glaube das ist auch gut so.
00:52:58: jetzt gibt's gerade Diskussionen, wie sie sich verschieben und dann muss man das mal ausdrehen gehen.
00:53:02: aber wir achten schoner darauf dass wir nicht nur daran halten sondern wir haben ein Werbekodex quasi im Bundesverband der deutschen Spektrosen wo wir eigentlich zu welchen Uhrzeiten uns weiter wenn ich jetzt euch mal entfernen denke.
00:53:14: Und bei Insta achten wir schon drauf, dass Alkohol jetzt nicht als Produkt gezeigt wird.
00:53:19: Was eine Lösung für ein Alltagsschresssituation ist.
00:53:21: Sondern es geht eher darum einen unbeschwerlichen Moment und dann genießt man etwas mit den Freunden.
00:53:25: Also Unterberg ist ja auch das Produkt.
00:53:27: wie gesagt, da trinke ich eins von, da trein' ich zwei von, der ist nicht das Ziel, ihr pro zehn von zu trinken.
00:53:32: Insofern ist schon unser Fokus da sehr stark auf Instagram beispielsweise.
00:53:36: Wir haben ja irgendwann Facebook aber das ist jetzt auch eher ... Nicht mehr wirklich.
00:53:39: also sofern is das ein Thema?
00:53:41: Wir haben auch bestimmte Formate mal bei YouTube Und die Marken sind halt unterschiedlich dynamisch.
00:53:46: Wir sehen auch eine unterschiedlichen Interaktionslevel, also wenn wir jetzt eine Umfrage machen... Wir haben jetzt gerade die Umfrage gemacht für ein Community-Event bei Unterberg.
00:53:54: Dann kriegen wir auch direkt Responses vor und sagen okay was könnt ihr euch vorstellen?
00:53:59: Von Yoga im Stammmaus im Kräutergarten bis irgendwie in Wildessen war alles dabei.
00:54:05: ja da sieht man halt und das macht einfach Freude, wenn man einfach sieht dass da Interaktion ist.
00:54:09: aber Da mussten wir auch Lehrgeld zahlen.
00:54:11: Wir haben auch die Phasen gehabt, wo man sagt ... Wir haben irgendwas gepostelt und keiner reagiert.
00:54:15: Wo man wirklich Interaktionsraten dann und Impression irgendwie zehn Prozent des Vormonats hat oder des Vorjahrs?
00:54:21: Und wenn man sagt okay, irgendwas machen wir doch falsch!
00:54:24: agieren, aber das ist auch so eine Mentalität.
00:54:27: So ein bisschen trial-and-error die wir aufs Produkt, aber auch gerade bei social media machen müssen.
00:54:31: wir sagen Wir haben eine super Idee Aber wenn nicht funktioniert muss man einfach auch sagen passiert nicht
00:54:35: jetzt ohne despektiv zu sein.
00:54:36: Konstantin ich hoffe du verzeihst es mir.
00:54:38: Es ist eben was anderes wenn man richtig geile autos hat und ein hohes Interesse an keinen autos hält.
00:54:42: weiter entsteht Alkohol zu bewerben Vielfacher Hinsicht, wahnsinnig schwierig.
00:54:47: Das heißt aber beim TV müsst ihr euch an Werbezeiten halten?
00:54:49: Da gibt es schon immer noch diese Restriktionen.
00:54:52: Magazine, glaub ich könnt ja schon werben, so Manager-Magazin oder so, das wird alles gehen...
00:54:55: Ja richtig genau!
00:54:56: Also ist die Frage halt was sinnvolles.
00:54:58: Genau also ich glaube schon für uns ist halt das Thema dass wir social media mäßig aktiv werden.
00:55:03: jetzt wie beispielsweise bei Insta oder gucken gibt's bestimmte Formate wo man dann auch mal live stream hat oder was auch immer.
00:55:09: das ist glaube ich sinnvoller.
00:55:10: oder YouTube.
00:55:10: Ich mein sieht man ja auch die rankings der Nutzer.
00:55:12: Wo is irgendwas Jetzt?
00:55:14: ihr Podcast kriegen wir auch mal an, Frank wollte da Werbung machen.
00:55:18: Haben wir noch nicht gemacht war irgendwie so noch noch nicht so wirtschaftlich.
00:55:21: aber wir sehen das ist ein Format was sich den letzten zwei drei Jahren einfach entwickelt hat und natürlich in Zukunft vielleicht auch eine Relevanz haben kann.
00:55:29: Genau du kannst es einfach nicht ignorieren und das merken wir auch mit unserem Podcast und mit allen Leuten die hier sitzen.
00:55:34: Das Lustige ist wenn wirklich auch nach dem Podcast die Unternehmen anfangen Social Media zu machen Und es ist so krass, wie schnell das dann teilweise geht.
00:55:42: Dass der Firmen-CEO anfängt zu kommunizieren und denn siehst du dass da mehrere hundert Likes drauf sind?
00:55:48: Du weißt ja was das auch bedeutet bei Instagram und Co.
00:55:50: an Reichweite also auf einmal dieser Topf auf, der ja ganz schnell Millionen von Views beträgt einfach nur weil der CEO, Tochter, Sohn des CEOs anfängt to kommunizier'n und das auch wirklich etwas... Da kannst du mir erzählen was du willst.
00:56:03: wir haben hier Leute sitzen.
00:56:05: Ich hab Trecker-Content gesehen, der zwanzig Millionen Mal aufgerufen wurde.
00:56:07: Just saying ne?
00:56:08: Es gibt für alles eine Nische und die sollte man auch bespielen.
00:56:12: Hier sitzen ja ganz viele Unternehmen, die in den Nischen tätig sind.
00:56:15: einfach machen!
00:56:16: Einfach Machen Ja es gibt auch gewürzter Leben geht gar nicht steil.
00:56:20: keiner drückt drauf interessiert keinen.
00:56:21: das hachst du ab machst das nächste link aber du musst anfangen
00:56:24: Ja, und du musst halt gucken wie ist auch die Persönlichkeit oder die Firmkultur.
00:56:29: Also ich glaube wir kommen ja aus einer Periode wo wir vor ein paar Jahren noch einen doppelgeschriebenen Urlaubsantrag haben.
00:56:34: Und dann sprechen wir jetzt über Digitalisierung und Social Media.
00:56:37: Oder vom Prinzip wo ich es aussage ja Ich poste auch mal was.
00:56:40: bei LinkedIn Bin ich der jetzt jede Woche einmal etwas postet?
00:56:43: Nein bin ich auch nicht.
00:56:44: von der Persönlichkeit passt glaube ich auch nichts zu unserem Unternehmen.
00:56:47: also ich glaube man muss schon seine Akzente setzen.
00:56:49: natürlich wenn's jetzt um Werbung für die einzelnen Marken geht ist das nochmal was anderes.
00:56:53: reden wir noch über Probleme, Herausforderungen des Alltags.
00:56:57: Alkoholsteuer und Deutschland!
00:56:59: Ich war ja bei Siegfried Jinn und habe mir das mal angeguckt im Lager und dann gab es so eine Zollecke und eine Nicht-Zollecke und der sagt in dem Moment wo die Flaschen über diesen Streifen quasi rübergehen ist das auch heute alles kontrolliert müssen wir diese sofort verzollen.
00:57:10: und da möchte ich meinen waren auf dem halben Liter Sieg Fried Jinn was sich jetzt mal einordnen würde mit thirty bis forty Prozent Alkohlgehalt also Volumen waren zwei Euro fünfzig ungefähr drauf.
00:57:21: Da geht es ja schon um richtig Geld.
00:57:23: Also gerne mal um zehn, zwölf Prozent des Endverkaufspreises der alleine an Alkoholsteuer fertig wird.
00:57:28: Absolut!
00:57:28: Genau also in Summe sind wir irgendwo zwischen fünfzig und sechzig Millionen die wir beim Umsatz von hundert, sieben, dreißig Millionen einen Alkohlsteuer zahlen.
00:57:35: Ihr
00:57:35: überweist jedes Jahr fünfzig bis sechszig Millionen Alkuholsteuern?
00:57:38: Ja
00:57:38: jetzt schon.
00:57:38: Von euren... das ist die Hälfte des Umsatzes fast.
00:57:40: Ja,
00:57:41: ja.
00:57:41: Ansonsten wären wir Brutto bei Hundertneunzig.
00:57:45: Ich bin bei Fünfzig.
00:57:46: Wow.
00:57:47: Okay.
00:57:49: Das ist aber mies.
00:57:50: Ja, ich glaube auch die aktuelle Steuerdiskussion ist da weder tiefwürnd noch angebracht.
00:57:57: Hier reden wir eine
00:57:58: Erhöhung um aktuell zwanzig Prozent glaub' ich, ne?
00:58:00: Das sind absoluter Margenkiller für euch!
00:58:04: Wir müssen natürlich trotzdem gucken dass man dann mit dem Handel etc.
00:58:06: auch minne das wirklich dann abfehlt.
00:58:09: Das ist relativ klar.
00:58:09: aber da haben wir eine Absatzthematik.
00:58:10: Aber ich sage mal, da sind ja unterschiedliche Fragestellungen.
00:58:14: Warum müssen wir jetzt diese Erhöhung machen?
00:58:16: Wir sind seit zwanzig Jahren ist der Alkohol-Konsum rückläufig.
00:58:20: Das muss man mal testieren, wenn wir die Innovationen von uns in den letzten Jahren sehen, sind die alle im Low bis No-Alkohlbereich.
00:58:28: Also das heißt, die durchschnittliche Alkohl ist zehn bis fünfzehn Prozent.
00:58:31: Bei zehn bis fifteen Prozent, also die Mischgetränke haben zehn Prozent.
00:58:35: Wenn wir so einen Fruchtlikör nehmen, dann hat er fünfzehnt Prozent.
00:58:37: Da sind wir irgendwo im Bereich Wohnweinlicht als Beispiel.
00:58:41: Und mit dem
00:58:41: Abschmilzen dieses Prozentsatzes schmilzt auch ... die Steuer, was ist seine Alkoholgehalt-Altenholsteuer?
00:58:47: Insofern muss man dann schon gucken.
00:58:49: Die Trends sind da nicht berücksichtigt... ursprüngliche Diskussion, und die ist ja fair zu sagen okay wir müssen das aus gesundheitlichen Aspekten machen.
00:58:58: Und da sind wir schon jemanden, der natürlich ganz klar sagt lasst uns bitte faktenbasiert agieren, lass uns wirklich auch gucken was können wir an Präventivmaßnahmen machen
00:59:05: usw.,
00:59:06: wo können wir auch andere Rezepturen umstellen dass wir in niedriger Alkoholgarte, was wir ja schon eh machen, die ganze Industrie zum Teil dann auch reflektiert.
00:59:14: aber faktisch ist die Motivation einfach eine fiskalische.
00:59:17: Das heißt hier wird ein Argument genommen um am Ende etwas anderes zu erreichen.
00:59:22: Und wenn man dann sieht, wie eigentlich die Struktur in Deutschland ist.
00:59:24: Wie viele mittelständliche Unternehmen es dort eigentlich treffen wird und der Sprech jetzt gar nicht von den Kleinstunternehmen an den ganzen Brennereien sondern zusätzlich von denen da bin ich mir nicht sicher ob das überhaupt sinnvoll ist und auch durchdacht ist was das ist Wenn das Ziel ist es fiskalpolitisch wird es soll eine Höhung geben dadurch Dann mache ich mir schon im bottom line Fragezeichen dann kann man sagen okay dann haben wir die gesundheitspolitischen Argumente und die können wir nicht negieren.
00:59:47: Ich glaube da ist es aber wichtig zu sagen Wir sagen auch maßvoll genießen.
00:59:50: also gesagt wenn einer mir sagt, ich trinke aber täglich fünf Unterwerk.
00:59:53: Da würde ich schon sagen da haben wir tatsächlich ein Problem und wie können wir da helfen?
00:59:58: Aber faktisch ist das heutzutage nicht der Fall.
01:00:04: Das erst mal dazu.
01:00:04: und das zweite ist natürlich, wie viel Akkordsteuer zahlen wir im Vergleich zu eins, zwei unserer Wettbewerber?
01:00:09: wenn ich jetzt denke Alkohol ist auch in Bier oder auch in Wein.
01:00:12: Und dann muss man sagen es eine Ungleichbarhandlung und die wird durch die Steuer eher verschärft.
01:00:19: Engagiert ihr euch in dem Bereich?
01:00:21: Also macht ja, bist du da präsent?
01:00:23: Gibt es ein Lobbyistenverband irgendetwas?
01:00:25: Das ist ein großes Thema.
01:00:26: Wir berät dann die Politik!
01:00:27: Ja wir sind im Bundesverband der deutschen Spirituosen tatsächlich aktiv und versuchen das natürlich jetzt... also was heißt aktive?
01:00:34: Also wir sind schon faktenbasierte.
01:00:36: Als Beispiel nehmen wir die Alkoholsteuer wo wir sagen ob wir zahlen von dieser... Die heiße Alkohlsteuer meinen aber eigentlich dass siebzig Prozent der Alkotsteuer als Gesamtdeutschland aus dem Spirituosenbereich kommt sehren ungefähr siebzehn bis achtzehn Prozent auf diesen normierten Liter Alkohol aus dem spirituosen Bereich bekommt.
01:00:54: Da sieht man schon, irgendwo ist irgendwas verzerrt und ich glaube das bei allen Ambitionen sowohl gesundheitlicher als auch fiskalischer Diskussionsperspektive diese Faktenlage auch berücksichtigt werden muss.
01:01:06: und dann muss man sich auch noch ein paar andere Fragen stellen Und das kommt mir manchmal dort zu knapp.
01:01:11: Insofern ist es schon so, dass wir durch diesem Bundesverband diese Stellungnahmen auch an die entsprechenden Gremien schicken aus der Perspektive und auf der anderen Perspektiv, dass wie auch sagen ... Wir sind in Milchland!
01:01:25: Ich weiß nicht, wie viele Leute das bewusst ist was das heißt?
01:01:28: Also während Corona haben wir beispielsweise keine Lohnerhöhungen für die Teams gehabt.
01:01:33: weil ich gesagt habe, wir haben auch ohne Familie im Hintergrund alle eine Verantwortung eine Hauseschicke sage ich lieber, dass wir ein-, zwei Jahre keine oder sehr geringe Lohnerhöhungen haben.
01:01:44: Aber ich will alle am Wort behalten!
01:01:46: Hier so einen Puls weiß ich noch nicht was morgen passiert.
01:01:48: Also wir wissen schon welche Strategien wir fahren wollen also weiter Alkoholgehalt zu senken oder mehr International- oder Internet Innovationen.
01:01:55: deswegen glauben wir schon das wir dort gute Maßnahmen definiert haben.
01:01:59: aber ich glaube nicht dass das für die gesamte Branche zutrifft und dass ich sehe schon dass dort auch Unternehmen Probleme bekommen können.
01:02:06: Weißt
01:02:07: du, wie das vom europäischen Ausland läuft?
01:02:09: Also ist es eine Sondersteuer in Deutschland besonders hoch oder gibt's andere Länder dieses Besserverteilen.
01:02:16: Ich meine man muss ja immer als Unternehmer auch nachdenken gehen wir ins Ausland?
01:02:18: produzieren wir im Ausland vielleicht auch attraktiver so zu machen.
01:02:21: Steuerausland-Riesenthema für euch!
01:02:22: Ja absolut.
01:02:23: also wenn wir ins ausland verkaufen und dann an die Disziuteur dann ist das quasi bei denen.
01:02:27: deswegen ist für uns das Thema wenn wir in Deutschland verkaufen.
01:02:30: Es gibt natürlich auch Alkoholsteuer von Prinzip in Dänemark oder Nordics die teilweise auch höher sind ist, aber es ist nicht so dass wir dort einen stark rückläufigen Konsum gesehen haben.
01:02:41: Also das ist ja irgendwo das Paradoxe.
01:02:43: also der ursprüngliche Trend den man jetzt schon die letzten zwei Dekaden sieht, den wir zwar durch unsere Maßnahmen überkompensiert haben weil wir gegen den Markt gewachsen sind, aber nichtsdestotrotz der Trend ist sehr eindeutig.
01:02:55: und dann eine Lenkungsteuer zu bemühen aus meiner Sicht geht das am Ziel vorbei und da haben wir noch gar nicht über Zuckersteuer gesprochen.
01:03:02: Ja die euch wahrscheinlich als Lükörhersteller auch trifft?
01:03:05: Genau, also das wäre quasi für uns so ein Double-Hit aus einer Zuckersteuer die erst für bestimmte Produktkategorien waren.
01:03:13: Da waren Mischgetränke und Liköre nicht dabei.
01:03:16: Jetzt wären sie dabei!
01:03:17: Das heißt dann werden es jetzt bei bestimmten Produktkategoryien von uns wäre Alkoholsteuer und Zuckersteuern... Und bei der Zuckerstuhl sieht man ja auch, ich hatte gestern jetzt hier vom Prinzip ein Veto gegeben.
01:03:31: Wir sehen wie das dann umgesetzt wird aber dass man sieht wenn es dort irgendwo eine Lenkungsfunktion hat dann sollen auf einmal Süßstoffe.
01:03:38: Ich habe mich mit vielen aus der Getränkebranche unter auch alkoholfreien Herstellern die gesagt haben so wir ändern jetzt die Rezepturen alles was sie jetzt gemacht haben Also viele von denen können das jetzt eigentlich wieder vergessen oder zumindest neu berechnen, weil die gesagt haben wir sind jetzt eigentlich auf null.
01:03:52: Die sind nicht mehr auf null und das ist mit einer Umsetzungswahrscheinlichkeit zum ersten Ersten für beide Steuern also wohl Alkoholsteuer als auch Zuckersteuer.
01:04:01: wo einfach mir fehlt da diese Verlässlichkeit und Faktenbasiertheit im politischen Rahmen Und das ist glaube ich etwas was elementar ist egal in welcher Industrie man ist.
01:04:12: Wir könnten auch Pharma nehmen, wo Böhringer Imelheim beispielsweise auch gesagt hat dass die Investitionen im Milliardenbereich in Deutschland streichen.
01:04:18: Also insofern muss schon immer ein sinnvoller politischer Rahmen gestrickt werden.
01:04:21: Und wenn es jetzt so kommt wie es aktuell in der Diskussion ist heißt das aber am Ende des Tages Es geht gar nicht dass der Preis für den Endkonsument sich nicht mindestens um zehn Prozent nach oben bewegt.
01:04:31: Genau also ist halt unterschiedlich bei Produkten.
01:04:33: ja wir sind irgendwo ich sag mal zwischen tatsächlich irgendwo zwischen zehn und zwanzig Prozent irgendwie bei dem meisten Produkten oder mein Euro ausgerechnet.
01:04:41: Also da nehme ich jetzt nicht den exakten Cent-Wert, aber ich sage mal kann man sich gut merken zwischen fünfzig Cent und zwei Euro.
01:04:48: Da ist man dabei!
01:04:48: Und das gilt ja für alle.
01:04:51: Das gesamte Regal wird sich eigentlich verschieben.
01:04:54: Der Worst Case wäre natürlich noch wenn ein oder zwei Internationale sagen, dass machen wir jetzt nicht mit.
01:05:00: Aber der deutsch geprägte Mittelstand vom Prinzip dann sagt Wir müssen es machen weil wir gar keine andere Wahl haben.
01:05:06: und wo einer dessen Unterschied ob ich halt fünf Prozent Umsatz habe?
01:05:10: dann in Deutschland oder wie jetzt, achtzig oder andere auch sogar bis zu hundert Prozent immer in Deutschland haben.
01:05:14: Also ich glaube diese Implikationen sind halt nicht bewusst und weiß ich nicht ob die reflektiert wurden?
01:05:19: Nee garantiert nicht.
01:05:20: Ja.
01:05:20: Da bin ich mir ziemlich sicher.
01:05:22: Jetzt hast du ja Konzernkarriere gemacht.
01:05:24: Und jetzt bist du bei so einem Familienunternehmen gelandet.
01:05:27: Die sind jetzt aktuell ... die Familienmitglieder über einen Aufsichtsrat und Co.
01:05:30: Habt ihr also am Alltag mal den zu tun?
01:05:32: aber zwei Nicht-Familienmitglieder führen ja dieses Unternehmen operativ.
01:05:35: Was ist bei euch so mit Firmkultur?
01:05:37: Also würde ich merken, wenn ich bei euch durch die Tür laufe und das Unterwerkenfamilienunternehmen ist.
01:05:41: Und was macht ihr dafür?
01:05:42: Was ist für euch anders?
01:05:43: Ja, also ich glaube an unterschiedlichen Stellen.
01:05:45: Es ist natürlich schon so dass wir an unserem Stammsitz sitzen.
01:05:48: Also tatsächlich hier mit einem Stammhaus und das heißt die Familie hat ursprünglich mal dran gewohnt... ...und wir haben auch noch eine Family-Office und Sekretariat wo dann die Familie dort auch aktiv ist.
01:05:59: Insofern A trifft man Leute B sieht man das halt auch an den ganzen Ampienten.
01:06:04: Das ist dementsprechend auch eindrucksvoll.
01:06:06: Ist
01:06:06: es ein Herrenhaus oder wie würde ich mir das vorstellen?
01:06:08: Ja
01:06:08: kann man so sagen.
01:06:09: Manche sagen bei mancher kleiner Palais usw.. Also gibt da unterschiedliche Bezeichnungen für.
01:06:13: Ja, aber dementsprechend also auch geräumig mit einem hohen dicken Stuck und so weiter dann irgendwo auch mal Geweihe an den Wänden.
01:06:19: Also ganz unterschiedliche Elemente.
01:06:21: oder auch die Historie.
01:06:22: ja als wo man sieht jetzt gibt da einen Bereich wo dann die ganzen Frauen der Familie dementsprechend sind.
01:06:28: also ein Kräuterzimmer als Beispiel wie das heißt auch vom Namen ja dann Kräuterzimmer ja.
01:06:32: also das ist schon immer Bezug zum Unternehmen Das ist das eine.
01:06:35: das zweite ist dass wir natürlich trotzdem Und das ist ja auch ein Differenzierungsvorteil gegenüber anderen Wettbewerbern Wir sind ein Familienunternehmen und stehen auch dazu.
01:06:45: Und wollen auch die Perspektive haben, das heißt wie wir denken, wie wir miteinander umgehen werte also Bro-Familie und da haben wir verschiedene Formate auch beispielsweise jetzt im Meet the Family wo dann... vielleicht eine Ausverfamilie, vielleicht auch drei aus der Familie kommen.
01:07:00: Und zu sagen die neuen Leute, die wir jetzt im letzten Quartal angestellt haben, die treffen wir mal zu einem Frühstück, zu einem Mittagessen wie immer um einfach mal in den Austausch zu kommen und da zu sehen okay die sind nicht operativ tätig aber das ist am Ende des Tages der Eigentümer und einfach mal was mitzunehmen.
01:07:14: Die wollen auch sagen ich gehe hier durch die Wände und wenn sie sich da eigentlich ja und dass da kommt dann zu dem Essen kommen auch Azubis oder halt auch irgendwie jetzt erstmal zweite Ebene, Bereichsleiter oder wie auch immer man das dann möchte.
01:07:25: Oder bei Firmenfeiern wo die dann natürlich aktiv sind und trotzdem auch was sagen ist ganz klar aber das gehört einfach dazu ja oder wo wir sagen wir haben dieses Jahr sind wir hundert achtzig geworden und dass haben wir einfach auch.
01:07:37: dementsprechend ist es auch für eine Familie.
01:07:40: wir haben natürlich alles gemeinsam organisiert.
01:07:41: aber natürlich die Bedeutung nochmal dieser Nachfolge auch wenn sie jetzt erfolgt ist ist jetzt ne ganz andere als wenn man sie irgendwo geplant hat Vor fünf Jahren.
01:07:50: Jetzt ist sie umgesetzt und wo man sagen kann, jetzt hat man tatsächlich bei dem Event dann drei Generationen anwesend und das ist einfach was anderes.
01:07:59: Und dieses ganze Thema Familie Unterberg, Firmenkultur & Co... Ihr habt doch bestimmt auch so Mitarbeiter, die forty-fünf Jahre dabei sind oder sowas.
01:08:09: Also ihr habt doch schon Leute, die haben ja Ausbildung dort gemacht und gehen in die Rente?
01:08:14: Ja absolut!
01:08:15: Tatsächlich haben wir das.
01:08:17: Wir machen einmal im Jahr einen kleinen Feier mit Jubilaren.
01:08:24: wo die Familie auch präsent ist.
01:08:26: Da lädt die Familie zu einen, das sind nicht wir die einladen, sondern schon die Familie und ich glaube tatsächlich war der Rekord irgendwo bei forty-fünf Jahren ... Das ist einfach eine Zeit, die sucht man heute noch, muss man ganz klar sein.
01:08:40: Und das ist auch was Besonderes!
01:08:41: Und das wissen sie auch wertzuschätzen, da geht es dann auch gar nicht um jetzt irgendwo ja da gibt's jetzt im Präsent oder irgendwie ein Hundert Euro mehr, sondern es geht einfach darum dass man sagt, das ist etwas, da hat jemand eigentlich seinen Arbeitsleben komplett verbracht.
01:08:54: Oder wenn jetzt hier jemand, da haben wir auch wahrscheinlich überall aktuell mal ein paar Krankheitswelle.
01:09:01: Die interessieren sich dafür und sagen okay was ist denn da?
01:09:04: Wenn ich sage bitte die Personen vielleicht mal nicht ansprechen oder Verständnis haben, wenn er jetzt nicht sofort einen Rückruf ist oder sowas ohne in Hintergründe zu gehen dann ist das Interesse da.
01:09:13: Und das ist etwas anders im Konzern, ja ok dann ist es so.
01:09:16: natürlich sind Konzernen auch Menschen auf der anderen Seite und auf verschiedenen Ebenen.
01:09:20: aber das ist hier einfach noch ausgeprägter.
01:09:22: Und sag mal das ganze Thema schwarze Schwäne.
01:09:27: Fuck ups!
01:09:28: Ja,
01:09:29: hundert-achtzig Jahre ist ja auch wahnsinnig viel Zeit.
01:09:32: Hast du so... Ein, zwei Themen die wirklich für euch schlecht waren auch in der Vergangenheit wo du auch sagst da hätte es kippen können.
01:09:38: Ja
01:09:38: Kippen ist relativ aber ich sage mal.
01:09:40: natürlich kann ich nicht außer Vergangenheid vor meiner Zeit Sachen nehmen aber ich nehme lieber Sachen jetzt mal aus meiner Zeit wo man sagt okay das finde ich jetzt oder fand ich jetzt nicht gut.
01:09:50: ja also wir haben diese beispielsweise Produktionsvorlagung gemacht von Berlin nach Hüdesheim und hatten dass sage ich mal aus meiner Sicht gut erarbeitet.
01:10:00: mit dem Plan haben wir sogar einen extern drauf gucken lassen nach dem Motto, klappt das alles?
01:10:03: und so weiter.
01:10:04: Und dann gab es verschiebende Sachen.
01:10:06: Beispielsweise hat der Produktionsleiter irgendwann gekündigt, dann hatten wir schon vor bestimmte Leute auch aus Berlin mit nach Rütesheimen und da war die Bereitschaft dazu nicht wirklich da.
01:10:16: Also sechs bis hundert Kilometer?
01:10:17: Ja, ja, nicht ganz so viel, irgendwie vierhundert.
01:10:20: Aber trotzdem ist eine Verschiebung des Lebensmittelpunktes das ganz klar.
01:10:23: Da haben ein paar mitgemacht aber viel weniger als gedacht.
01:10:27: Dann bin ich jemand, der sagt okay wenn ich jemand frage und er macht einen Plan der glaubt dran, dann glaube ich auch dass er das wirklich so meint.
01:10:37: Ja klar!
01:10:37: Und nicht sagt er halt ich glaube der will jetzt schneller sein oder wie auch immer und das soll so klappen und da müssen wir ein bisschen Geld sparen usw.
01:10:43: sondern ich sage das ist eigentlich also am Anfang hast du erstmal free choice.
01:10:46: Dann musst du mir überzeugen entweder brauchst du mehr Geld oder weniger oder bist schneller oder langsamer.
01:10:50: aber den haben wir dann genommen und wir hatten tatsächlich Probleme muss man wirklich sagen also dieses dieses Verlagern von diesen Maschinen um auch diese kleinen Stückzahlen, also bei siebenhundfünfzig im Drei-Schichtbetrieb.
01:11:01: Das muss halt durchlaufen!
01:11:02: Also da sprichst du nicht in dem Tempo wo du mit der Hand zwischengehen kannst und da haben wir schon am Anfang Lehrgeld bezahlt und auch Umzug Geld bezahlt.
01:11:10: Muss man ganz klar sagen das hätte ich mir sparen können.
01:11:13: Und da sieht man aber auch, das kamen unterschiedliche Sachen von Firmenkultur im Sinne von.
01:11:18: ist das jetzt wirklich sinnvoll?
01:11:19: Soll ich dir nicht lieber doch ein Monat Zeit geben?
01:11:21: Sollen wir das noch ein bisschen anders machen von der Denke her als natürlich dann in der Umsetzung dass wir sagen eigentlich haben wir ein zweites Greenfield gemacht.
01:11:29: Ja, also dieses Bewusstsein zu sagen wir haben es nicht geschafft noch Leute noch mehr rüberzubekommen oder auch diese diesen Kenntnisstand wenn da dreißig Jahre Leute am Band standen wo die wirklich dieses Know-how haben und sagt er ist ja trotzdem eine Maschine die programmiert.
01:11:44: das kann eigentlich jetzt nicht so schwer sein aber faktisch.
01:11:46: Das steht an einem anderen Standort, da kommt ein neuer Mitarbeiter und dann hab ich auch gelehrt.
01:11:51: Viel Hände hilft nicht hier viel unbedingt, sondern es geht wirklich schon um dieses spezifische Wissen für diese Maschine.
01:11:57: Hört sich jetzt im Nachhinein so logisch an?
01:11:59: Ja
01:11:59: ja, in dem Moment.
01:12:00: aber das ist schon so eine stehende Maschine seit zwanzig Jahren und der weiß halt genau welchen Topf da drüben muss wenn was passiert oder dass die Maschine ... Oder er hört das einfach!
01:12:05: Er sagt das
01:12:06: irgendwie... Da müssen wir mal ran und die Anderen haben als noch gelernt.
01:12:09: Ja,
01:12:10: ich gehe vor allem davon aus, wenn ihr ein Drei-Schicht-System habt.
01:12:12: Dann habt ihr jetzt auch nicht eine Lagerhaltung die heißt wir können mal vier Wochen überbrücken also ihr müsst schon produzieren.
01:12:18: Wir machen das schon so weil das ist ja auch so weil wir unterschiedliche Märkte haben.
01:12:21: der Unterberg ist mittlerweile über fünfzig Prozent die wir ins Ausland verkaufen Das heißt, und dann haben wir natürlich auch manchmal kleinere Mengen.
01:12:27: Also wenn man für Japan hat noch ein anderer Steuerbandarolen
01:12:30: usw.,
01:12:31: die produziere ich auch nicht täglich.
01:12:32: also deswegen muss sich da schon... Dann habe ich im Zweifelsfall für Japan die Sachen.
01:12:35: auch wenn ich die erst in drei Monaten brauche weil es jetzt gerade pass produziere ich die jetzt.
01:12:39: Aber es gibt schon die Produkte tatsächlich jetzt entweder Handelsmarkt-Geschäft oder aktuell bei Hubertus, wenn wir sagen, wir haben eine, sag ich mal auf einmal gibt das wirklich diese extremen Nachfragen nach bestimmten Sorten ja jetzt wie wir in den Lackritzmarkt eingestiegen sind dann sagen so jetzt müssen wir andere Produkte deprivatisieren und wir produzieren halt mehr Lakots.
01:12:58: Wollte ich gerade sagen, also es gibt schon durchaus Produkte.
01:12:59: wenn ihr auf vierzehn Tagen nicht produzieren würdet, dann wird sie nicht mehr geben?
01:13:02: Ja absolut definitiv!
01:13:03: Also wir hatten die Phase da haben wir quasi aus der Produktion auf den Lkw zum Kunden.
01:13:08: Okay, also das soll's ja auch sein.
01:13:10: Also
01:13:10: da würde ich mir schon noch die zwei Wochen wünschen.
01:13:12: Genau und wir reden immer von der Umschlagseunlichkeit bei Lagern und so.
01:13:15: Ich kann mich dann nicht noch zur Wirterschule gegangen, denn da war das schon ein Thema... Also
01:13:18: finanziellen Netzwerken in Köpital ist es gut aber für Kundenpflege- und Organisationen ist es eine Katastrophe!
01:13:24: Und gut ist natürlich die Nachfrage dass sie so hoch ist, also insofern ist das auch gut.
01:13:27: Aber muss man halt auch reagieren und dann natürlich gucken wie kann man das dann für die Zukunft sicherstellen?
01:13:32: Das würdest du sagen, was euch wahnsinnig stark und erfolgreich gemacht hat die letzten drei bis vier Jahre.
01:13:38: Gibt's da so... sind es Menschen?
01:13:41: Sind es Einstellungen?
01:13:42: Sind vorgelebte Visionen?
01:13:44: Wo seid ihr besser als die anderen?
01:13:45: Ich muss ja irgendwas abheben.
01:13:47: Ihr seid dann im schrumpfenden Markt erfolgreich!
01:13:49: Also ich glaube schon das Thema dieses Unternehmer tun, dieses teilweise schnellere Umsetzen und auch die DNA.
01:13:58: Also wenn zu uns einer kommt und das fängt alleine sage ich mal jetzt kann ich in meinem Rechnungswesen nehmen, kann ich auch im Vertrieb nehmen oder im Marketing.
01:14:06: also ich brauche nicht denjenigen der sagt sag mir wie es machen soll.
01:14:09: Ja, natürlich können wir Sachen beibringen und so weiter.
01:14:11: Also im Sinne von was müssen wir ... wie macht ihr das hier?
01:14:14: Aber eigentlich hab ich lieber jetzt vielleicht nicht zweihundertachzig, weil dann Produktionsmitarbeiter sind aber irgendwo hundert Kleinenunternehmer oder fünfzig Kleinunternehmer unternehmen.
01:14:22: So sehe ich mein Kollegen und mich also quasi als quasi Unternehmer ohne Familie zu sein.
01:14:30: Und das erwarte ich auch vor meinem Team um wirklich diese Ideen voranzubringen.
01:14:34: Wir können ja immer noch sagen nein!
01:14:36: Aber dass sie sich nicht irgendwie loslassen und sagen, sondern wir neübernehmen auch die Verantwortung dafür.
01:14:41: Und das glückt uns nicht an jeder Stelle aber es glückt viel mehr als vorher.
01:14:45: oder dass wir sagen... Wir können natürlich sagen ja wir haben Innovationen gehabt.
01:14:48: also wir haben beispielsweise ein CBD-Drink in der Dose gehabt.
01:14:51: Hat nicht funktioniert!
01:14:52: Waren wir vielleicht zu früh?
01:14:53: Wird er heute vielleicht funktionieren?
01:14:55: Vielleicht.
01:14:56: Mag das groß.
01:14:56: Ja.
01:14:57: So aber dann kann ich jetzt nichts sagen.
01:14:58: oh wir haben mal bestimmte Innovationen die nicht funktioniert haben.
01:15:01: Bottom Line ist, dass unsere Innovation Signifikant zu unserem Umsatzanteil und auch zu dem Ebeträute beitragen.
01:15:09: Und da gibt es immer Fehler.
01:15:11: Genau, also ihr macht nicht den Eindruck als wenn ihr Verwaltentätig werdet.
01:15:13: Ihr wollt gestalten.
01:15:15: Ihr seht euch selber auch als Unternehmer.
01:15:17: Das erwartet ja auch von den Mitarbeitenden.
01:15:19: So sucht ihr auch!
01:15:21: Das ist eine wahnsinnig unternehmerische Aufgabe, die ihr da habt und ihr habt Gestaltungsspiraum.
01:15:25: Die Familie lässt es euch auch gestalten.
01:15:26: Genau!
01:15:26: Und das ist glaube ich das Wichtige.
01:15:27: also wenn wir das gefühllich hätten dann hätte man wahrscheinlich ne andere Diskussion.
01:15:31: ja dass muss man auch sagen und das ist ja auch unser Asset Wenn wir jemand suchen.
01:15:35: Also wenn ich jemand suche Ich bin halt nicht der Konzern Ich werde nicht das beste Gehalt zahlen können.
01:15:40: aber das Paket wenn jemand sagt ich nehme Marke und kann die entwickeln und kriegt dann Marketing-Budgets, kann das ausprobieren.
01:15:46: Und dann wird da auch im Zweifelsfall da passiert auch nichts wenn er da mal ein Fehler macht, wenn wir daraus lernen ja?
01:15:52: Das ist glaube ich das Wichtige!
01:15:54: Diese Mentalität müssen wir immer wieder auch reflektieren und auch den Spiegel mal voran erhalten.
01:16:00: aber das ist glaube der Unterschied weil wenn das einer haben möchte, dann kriegen wir Leute wo viele Leute sagen Alter, dass der jetzt zu Unaberg geht hätte ich nicht gedacht.
01:16:08: Ja, das glaube ich.
01:16:09: Persönlicher Einsatz ja auch ganz oft der Familie oder von euch.
01:16:12: Wenn du es übertragen kannst funktioniert's.
01:16:14: Jetzt bist du ja als Vorstandsvorsitzender und als Vorstand so das höchste Glied innerhalb eines operierenden Unternehmens.
01:16:22: Wo holz'n du dir so... Also hast du einen Coach?
01:16:26: Bist du in einem Netzwerk drin.
01:16:28: mit wem sprichst denn du wenn du so Themen hast?
01:16:30: Ja, das ist unterschiedlich.
01:16:31: Ich suche ja schon wenn ich jetzt auch in meinem Team Leute die in ihren Fachbereichen selbst mindestens genauso idealerweise besser sind natürlich.
01:16:40: Wo ich sage ihr komm' ich hab die Idee ist das sinnvoll oder weiß wärser Dann haben wir natürlich trotzdem, sag ich mal hier, mein Kollegen Aufsichtsrat-Familie.
01:16:48: Wo man dann einfach drüber sprechen kann und das suche ich auch.
01:16:51: ja.
01:16:52: also Wir hatten jetzt einen Aufsicht-Ratwechsel im Zuge der Generation Nachfolge wo man dann auch sagt okay da war auch einer der hat eine bestimmte Expertise den rufe ich noch heute an weil ich weiß es ist noch ein vertrauter Bekannter der Familie wo ich sage was hältst du nur von der Idee?
01:17:06: Und da kommt natürlich trotzdem auch noch ein bisschen Konzern von Vorteil Weil für ein paar Familienunternehmen, weil man sieht auch irgendwo viele Leute aus Konzernen kommen dann auch in so Familienunterneben.
01:17:20: Und wo man dann weiß, gerade wenn man bei Metro mehr Saturn war hat man schon Netzwerk und das ist auch vielfältig ja?
01:17:25: Also ich war ja sehr stark auch für Metro im Ausland unterwegs.
01:17:29: Das ist nicht nur Finanzen, das ist genauso im Kommerschebereich, im Einkauf
01:17:32: usw.,
01:17:32: und dann kann man sagen wie siehst du denn die Situation?
01:17:35: Kann auch sein dass man sagt okay bei der Familie wer hast Du das denn wahrgenommen?
01:17:39: oder jetzt habe ich sogar zusätzlich noch einen Vorteil.
01:17:42: mein Bruder ist auch Vorstand in der Gesellschaft und mit dem Sprech auch, dann sagt jemand wie ist das denn?
01:17:48: Und dann sagt er okay komm.
01:17:50: Also insofern hilft das glaube ich weil eins ist klar keiner kann es von sich aus machen und man braucht immer irgendwo ein Soundingboard also mindestens das.
01:18:00: oder dass einer sagt jetzt hier nee jetzt denkt mal wirklich drüber nach wollte er das nicht machen oder schneller machen oder langsamer machen?
01:18:07: Ja,
01:18:08: ich frage das schon.
01:18:09: Wir hatten Leute hier die mit Schamanen zusammenarbeiten.
01:18:11: Wir haben YPO, wir hatten Rotary Club XYZ Da hältst du dich ein bisschen zurück?
01:18:17: Also hast jetzt kein Live Coach oder sowas und du...
01:18:20: Ja, im Moment nicht.
01:18:21: Also ich hatte schon jetzt, sag ich mal bei Feueringstationen haben wir dann als Boardencoach gehabt und so weiter ist ja... Wir haben auch beispielsweise hier für unsere Führungsmannschaft haben wir auch Coachings gehabt.
01:18:30: aber das ist dann selektiv.
01:18:32: oder ich habe schon jemand der auch da im Umfeld der Familie ist wo ich sage an bei bestimmten Themen also ich gucke eher wie es das Thema Um dann zu sehen, wo habe ich da jemanden, der ein bestimmtes Spezialwissen hat.
01:18:44: Um das mal ein bisschen quer zu checken.
01:18:46: Damit ich nicht will, dass ich dogmatisch renne in eine Richtung?
01:18:50: Sondern da muss auch einer mal sagen, nee, da musst du selbst nur noch einmal nachdenken kann auch anders sein die Wahrheit oder zu sagen Ich hab da selbst keine Antwort für.
01:19:00: also nicht nur dass ich jetzt vielleicht wissen will ist das was ich denke richtig sondern falls grade wirklich nicht, ist es ein bisschen mehr links oder rechts?
01:19:07: Und das sind die für und wieder auf beiden Seiten.
01:19:10: Da hilft's einfach.
01:19:11: aber ich glaube da hab' ich mittlerweile so nen Netzwerk auch ohne direkt einen Coach, Live-Coach in dem Sinne wo man sagt okay das hilft!
01:19:17: Also auch kein Mentor oder sowas.
01:19:19: Ich bin immer noch mit dem Olaf Koch ruhig mal an... Ja,
01:19:23: die zähle ich jetzt zu dem Netzwerk.
01:19:24: also jetzt würde ich jetzt nicht den Olaf nennen.
01:19:27: Aber gibt andere wo ich dann sage auch alte Vorstände vom Metro wo ich sag dann rufe ich einfach mal an oder gesagt, also wir waren ja auch beispielsweise eine sehr umtriebliche Trucke.
01:19:37: Ich war unter anderem bei Metro in der Restrukturierung.
01:19:39: Waren auch super Leute drin die sich jetzt auch irgendwo verteilt haben alle in Vorstandsposition fast in Unternehmen wo ich dann sage hier mal was zum Auflass mal sprechen weil man muss halt wirklich sehen ist die Erfahrung da?
01:19:50: Ist die Expertise da und ist auch das Vertrauen da?
01:19:53: aber die zählen dann dazu.
01:19:54: Okay und jetzt...ich habe ja vorhin genau zugelassen Michael du wirst...du bist zu Vierzig
01:19:59: Ja alles korrekt
01:19:59: Was machst Du für dich?
01:20:01: Yoga Pilates Sport, Laufen, Fitness.
01:20:04: Gibt's irgendwas so sass?
01:20:06: Das triggert mich!
01:20:07: Ja, außer Family Alive.
01:20:08: Also ich war ja mal irgendwann ... Ja, genau.
01:20:10: Irgendwann war ich ja mal Sportler aber das ist jetzt ein bisschen weniger geworden.
01:20:14: Aber also das heißt als jetz spiel ich irgendwie Tennis, K-Joggen oder was waren wir gerade im Urlaub tatsächlich?
01:20:20: Hab ich irgendwie geguckt, mal zweieinhalb Stunden Sport und da dann irgendwie auch Sachen ganz intuitiv im Sommer Outdoor Cycling oder irgendwie so Kardiotrainingen.
01:20:29: Das ist da ganz unterschiedlich.
01:20:30: Was
01:20:30: dich anbietet halt.
01:20:31: Genau!
01:20:32: Da bin ich dann so ein bisschen Opportunist.
01:20:33: oder jetzt sag' ich mal Peddl... nicht nur eine halbte Sportart, aber auch super einfach zu spielen.
01:20:39: Ja weil es kann irgendwie jeder und auch gerade als Family.
01:20:42: also wir waren dann irgendwie abends nach dem Abendessen paradoxerweise flutlich paddeln noch.
01:20:46: Irgendwie von neun bis zehn Uhr.
01:20:49: ja dann waren auch um zehn Uhr wirklich alle durch.
01:20:51: wenn du als jemand der auch mittelständische Unternehmen repräsentiert so ein Thema hättest einen Wunsch an die Politik könntest du da einen klar äußern, wo du sagst das wäre mir total wichtig vielleicht auch unabhängig von der Zuckersteuer.
01:21:02: Das habe ich verstanden.
01:21:03: es ist ein Riesenthema und auch die Alkoholsteuer natürlich.
01:21:05: aber gibt's irgendwas wo du sagen musst ich glaube dann würde Deutschland schneller an mich da vorankommen?
01:21:09: Naja ich glaube sind natürlich viele Themen die sag mal rhetorisch schon alle genannt sind und auch richtig sind.
01:21:15: also overall würde ich sagen eigentlich wenn Politik ein vernünftigen und verlässlichen Rahmschaft einfach ein verlässlichem Rahmen ja also ich erwarte keinen rückenwind Aber ich erwarte keinen Gegenwind.
01:21:28: Also relativ einfach, um da zu agieren und es genauso wenn ich jetzt in dazu zählt für mich auch ein vernünftigen Rahmen zählt Für mich auch Jetzt nicht nur weil ich irgendwo ihr financial background habe man kann auf die Einnahmeseite gucken.
01:21:44: aber bevor Ich irgendwo mit teams sage jetzt müsste er nochmal zehn mal mehr verkaufen hab ich housekeeping gemacht und habe mich über die ausgaben unterhalten.
01:21:51: Das fehlt für mich auch für den vernünftigen Rahmen.
01:21:54: Und dann kann man jetzt sehen, ich glaube das ist ein einfacher Wunsch.
01:21:57: Ich weiß auch dass es politisch nicht so einfach ist, das ist mir schon klar.
01:22:00: Aber diese Verlässigkeit, klarer Rahmen neutral der Markt macht auch etwas was sinnvoll ist weil sie sind schon rational agierende Personen und auch Familienunternehmen haben durchaus ein großes Verantwortungsbewusstsein und wir als auch mal Instrumente in dem Sinne dementsprechend auch.
01:22:16: Aber es hat halt immer zwei Medaillen, Einnahmen und Ausgaben.
01:22:18: Und irgendwie sieht man die eine Seite im Moment nur ... aber da geh ich jetzt nicht weiter drauf ein, sonst brauchen wir noch ne Verlängerung!
01:22:25: Ja, es ist hin wirklich wie du sagst und das eigentlich ist die Aussage traurig.
01:22:29: Wir wünschen uns keinen Gegenwind aber Rückenwind haben wir schon abgeschrieben.
01:22:32: Das ist ja so als wenn du auf dem besten Sprinte oder Fußballer der Welt sitzt bist.
01:22:37: Manager lässt immer die fünfzehn Prozent abliefern Aber tut gar nichts dafür dass er weiter vorankommt Und das ist ja eigentlich Unsinn.
01:22:42: also wir reden von dem größten Steueraufkommen.
01:22:44: Es kommt immer aus unserer Richtung.
01:22:45: wir brauchen eigentlich Rücken Wind Aber aktuell wären wir auch mit keinem Gegenwind zufrieden.
01:22:51: Das ist schon so, und wir sitzen ja ganz oft hier und ich stelle dir noch fünf schnelle Fragen.
01:22:55: Und dann sage ich auch schon immer leicht provokant wo investierst du in den nächsten Euro im Ausland oder in Deutschland?
01:23:01: Ich meine da haben ja ganz große der Branche Siemens und Koja eine klare Antwort zu gegeben dass sie den nächsten euro nicht in Deutschland investieren und das ist eigentlich ein absolutes Alarmsignal.
01:23:12: also sorry aber Geht da überhaupt nicht.
01:23:13: Wenn Siemens sagt, wir bauen lieber alles im Ausland hier in Deutschland ist es einmal so komplex geworden.
01:23:18: wenn ich die Leute habe die quasi in Europa Hallen hinstellen also so Hallen für mehrere Jahre und die vermieten und sie sagen zu uns zu Markus Wir bauen die neuen Hallen alle im Auslands weil die Baugenehmungen sind ein Katastrophe.
01:23:29: wir reden über eine Halle das dauert teilweise zwei Jahre aber kein Bock mehr drauf.
01:23:33: Das ist ja eigentlich bezeichnend.
01:23:35: Ja, also bin ich absolut bei dir.
01:23:37: Sag mal hast du noch so ein Lifehack?
01:23:38: Du bist jetzt ja quasi Vorstandsvorsitzender.
01:23:40: Hast du irgendetwas in der Regel, den du vielleicht schon seit zehn, fünfzehn, zwanzig Jahren folgst?
01:23:44: und wo du sagst die kann ich an alle gerne weitergeben, die funktioniert mit mir wahnsinnig gut hat sich irgendwie für mich auch bewahrheitet dass es immer so funktioniert
01:23:50: durchatmen und nicht dem Impulslauf zu geben.
01:23:53: Also ich bin eher derjenige wenn ich was sehe Auch wenn ich den Instinkt hab Zu antworten das ich dann sage so Ich antworte jetzt nicht unantworte erst am nächsten Tag.
01:24:03: Und das zweite ist Das hört sich total strange an, aber ich bin halt ein Freund vom persönlichen Gespräch oder zumindest von einem Gespräch.
01:24:10: Also insbesondere bei digitalen Medien, also Meals und WhatsApp sage ich auch jedes Mal in den Führungsmannschaften.
01:24:17: Das ist ein Medium was natürlich um Schnelligkeit irgendwo zu bekommen, aber es ist halt sehr diffiziel weil die Nuancen kriegt man gar nicht mehr hin und das sehe ich ob das jetzt beruflich ist im privaten.
01:24:27: deswegen glaube schon das Thema persönlich beziehung und auch der Impuls zu sagen okay Kann man so verstehen, soll ich noch mal drüber reagieren?
01:24:35: Weil dann ist es meistens konstruktiver als wenn man dann dementsprechend ist.
01:24:40: Also das mit dem Impuls habe ich noch nicht so gut im Griff, weil ich bin drei Jahre jünger als du und hoffe dass kommt einfach noch...
01:24:44: Aber halt auch noch dran!
01:24:45: Ich
01:24:47: hatte meinen ganz tollen Geschäftsführer, wo ich eine Firma verkauft hab, damit durfte ich zusammen in die Firma führen.
01:24:51: Er war glaube ich fünfzehnundzwanzig Jahre älter und er hat auch gesagt Markus, ich hab mir dir eine Sache beobachtet gerade bei schwierigen Themen.
01:24:56: Du antwortest immer sofort, ich geb Dir wirklich mal den Lifehack schlafen mal eine Nacht drüber und ich schwöre dir, die Antwort wird am nächsten Tag immer anders aussehen.
01:25:04: Und das ist etwas, was ich bei schwierigen Themen immer beherze.
01:25:06: Manchmal ist es gut, Dinge liegen zu lassen und man würde sich wundern wie viele Dinge sich von alleine erledigen?
01:25:10: Wenn man sie vielen... Lügen
01:25:11: lassen liegen ist!
01:25:12: Also über nachdenkende Nacht drüberschlafen, nicht liegen lassen auf die lange Bank schieben sondern im Sinne von wir lassen mal ein paar Stunden Zeit vergehen dann kommt manchmal ganz von einer einen WhatsApp oder E-Mail drin steht haben das Thema schon gelöst muss nicht mehr darum kümmern.
01:25:22: auch das passiert ja
01:25:23: richtig vollkommen
01:25:25: okay.
01:25:25: ich habe noch so ein paar kleine Fragen mit schnellen antworten.
01:25:28: die würde ich dir ganz gerne noch abverlangen.
01:25:31: Remote oder Office First.
01:25:33: Tatsächlich ist es für mich der Mix im Unternehmen.
01:25:35: Also wir haben drei Tage Office, zwei Tage Remote weil es braucht in dieser Phase halt tatsächlich bei einer Kultur dass die Leute sich zusammenfinden.
01:25:43: das ist glaube ich ganz wichtig.
01:25:44: so geht etwas verloren gerade wenn man jetzt nicht in einem nur digitalen Servicebereich arbeitet.
01:25:49: und für mich persönlich mehr office als remote
01:25:52: CEO oder Unternehmer?
01:25:54: Und das meint die Frage von dem Hintergrund dass es nicht dein Unternehmens.
01:25:56: aber fühlst du dich mehr als Manager oder fühl zu dich als Unternehmer neuem Unternehmen?
01:26:00: Also ich hoffe, das wurde deutlich.
01:26:02: Ich fühle mich als Unternehmer.
01:26:03: Ich würde nie also wirklich keine Entschreibung treffen die ich nicht persönlich anders treffen will.
01:26:07: Sehr
01:26:07: schön!
01:26:08: Großes Lob an die Familie Underberg.
01:26:10: Ich habe auch dieses Gefühl was wir in Richen ausgesucht haben.
01:26:13: Gewinn oder Umsatz?
01:26:14: Gewinn.
01:26:16: Deutschland oder Ausland für den nächsten Investitionen?
01:26:20: Wir haben gerade jetzt investieren wir in Deutschland.
01:26:24: So leicht ist es nicht.
01:26:25: Das haben wir schon, ich sage mal Anfang des Jahres bestellt.
01:26:27: Ich würde es mittlerweile hinterfragen.
01:26:30: Die Antwort kann dieselbe sein, aber zumindest wäre die Offenheit jetzt vor denen was gerade passiert anders?
01:26:35: Deswegen kann das schon sein dass es auch irgendwann mal eine grundsätzliche Diskussion für die Zukunft irgendwann geben kann.
01:26:40: Es wäre fahrlässig das nicht zu tun.
01:26:43: Das ist euer Job Sowohl der Familie als euer job Strategisch Non-Alk oder Alk von Ausrichtung.
01:26:50: Wir sind ein... Alkoholischer Hersteller, wir müssen aber sehen dass wir trotzdem natürlich Innovation und Non-Alk vom Umsatzanteil steigen lassen wenn das so ist.
01:27:01: Aber man darf halt nicht auch da dogmatisch werden weil ich sage es geht ja auch um Genussmomente Es geht nicht um diesen.
01:27:07: Wir verzehren hier irgendwie literweise.
01:27:09: Das ist nicht das wo wir unsere Produkte sehen.
01:27:11: Ja jetzt hatte der Rafa ihr so schön gesagt in dem Podcast hatte gesagt Alkohl hat er auch trotzdem eine enthemmende Wirkung Und natürlich gibt's auch Downsides bei Alkool.
01:27:18: aber es ist eben auch so Dass es Leute gibt die erst dann aus sich rauskommen wo es dann auch im Gemüt quasi positive Effekte gibt.
01:27:24: Das ist keine Verharmlosung, ne?
01:27:26: Aber ...
01:27:26: Nein.
01:27:26: Also ich sag mal, es springt dann jetzt die Minute Kurzfragungs-Session.
01:27:30: aber hier der Scott Galloway auf einem R-Stage, der immer sagt okay in den USA ist der Trend isoliert zu sein und super viele Singles und grade bei jüngeren Leuten und diese wie du gerade hast einer vielleicht nochmal sagt okay komm im dieses Mut zusammen fassen oder auch dieses Socializing allein dass man dann in einer Gruppe ist wie ein Unterberg-Retual Man trinkt einen Unterberg bevor man auf eine Bühne geht oder nach dem Skifahren oder was auch immer.
01:27:54: Da geht es ja nicht wirklich um Betrinken.
01:27:55: Das ist absolut nicht das Thema.
01:27:57: Aber dieses Gemeinschaftsgefühl, Sozialgefühl ... Ohne Alkohol kann aber auch mit Alkohl sein und ich glaube schon, dass wir da ganz andere Themen gesellschaftliche Natur aus der Thema Digitalisierung, Cannabis etc.
01:28:07: bekommen.
01:28:08: also deswegen eine Antwort.
01:28:10: Vielen vielen Dank!
01:28:12: Also geiler Podcast mega gute Einblicke.
01:28:15: für mich bist du quasi wie Familie Unaberg.
01:28:18: super was du ja abgerissen hast wie offen du erzählt hast wie transparent Geil, was ihr da gemacht habt auch die letzten Jahre.
01:28:24: Also toll ist ein Unternehmen auch in der Art und Weise weiterentwickelt dass man sieht auf der OMR wirklich wahnsinnig stark aufgefallen.
01:28:32: also der Podcast war natürlich auch super aber tausend Dank dafür.
01:28:35: ich wünsche euch maximale Erfolge bei dem was so noch kommt.
01:28:38: Ich drücke die Daumen das wir Alkohol- und Zuckersteuer so hinbekommen Dass es nicht am Ende auch jeder Konsument spürt weil aktuell reden wie du schon sagst vom rückläufigen Markt.
01:28:46: jetzt müssen wir nicht noch einen Top geben.
01:28:48: Danke dir hat Spaß gemacht
01:28:50: Ja
01:28:50: mir auch.
01:28:51: Wenn es euch genauso gut gefallen hat wie mir, dann bitte kommentieren, liken und auch followen.
01:28:55: Das ist der Kraftstoff den wir brauchen damit Middle Stars die Plattform des Mittelstandes bleibt und auch noch viel viel größer wird.
01:29:02: Ich wünsche euch einen wunderbaren und erfolgreichen Tag und sage bis bald und vergesst nicht Mittwoch ist und bleibt Middle Stars Tag.
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