Der Biermarkt bricht ein. Er b(r)aut um | Jürgen Nordmann von Störtebeker bei Mittelstars

Shownotes

Wie Störtebeker das Bier neu erfindet

Jürgen Nordmann von der Störtebeker Braumanufaktur bei Mittelstars

Diese Woche ist Jürgen Nordmann von der Störtebeker Braumanufaktur bei den Mittelstars zu Gast. Seine Unternehmensgruppe beschäftigt heute rund 500 Mitarbeiter und macht etwa 180 Millionen Euro Umsatz. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Bier. Zur Gruppe gehören auch Getränkegroßhandel, Leergutsortierung und Ladungsträger sowie die Entwicklung neuer Lebensmittel und alternativer Proteine aus Reststoffen der Bierproduktion.

Jürgen stammt aus einer Unternehmerfamilie, die seit über 100 Jahren in der Getränkebranche tätig ist. Nach seinem Studium kam er unmittelbar nach der Wende in den Osten und landete schließlich bei der Stralsunder Brauerei. Aus dem schwierigen regionalen Brauereigeschäft entwickelte sich über die Jahre die Störtebeker Braumanufaktur und damit eine der bekanntesten deutschen Biermarken.

Heute steht die deutsche Bierbranche vor einem großen Wandel. Der Bierkonsum sinkt und alkoholfreies Bier gewinnt massiv an Bedeutung. Bei Störtebeker machen alkoholfreie Biere bereits mehr als 32 Prozent des Gesamtausstoßes aus. Jürgen hält sogar 50 Prozent bis 2030 für möglich.

Doch Innovation bedeutet für Störtebeker längst nicht mehr nur, neues Bier zu brauen. Mit EAT BEER beschäftigt sich das Unternehmen damit, wie aus Treber, einem Reststoff der Bierproduktion, alternative Proteine und neue Lebensmittel entstehen können. Aus einem bisherigen Nebenprodukt soll neue Wertschöpfung entstehen, die perspektivisch auch für andere Brauereien interessant werden könnte.

Im Podcast spricht Jürgen über:

  • Wie aus der Stralsunder Brauerei die Störtebeker Braumanufaktur wurde.
  • Warum der deutsche Biermarkt aktuell massiv unter Druck steht.
  • Weshalb alkoholfreies Bier für Störtebeker immer wichtiger wird.
  • Warum Jürgen bis 2030 einen Anteil von 50 Prozent alkoholfreiem Bier für möglich hält.
  • Wie mit EAT BEER aus Treber neue Lebensmittel und alternative Proteine entstehen.
  • Welche neuen Wertschöpfungsmöglichkeiten sich daraus für Brauereien ergeben können.
  • Warum sich Unternehmen verändern müssen, wenn sich ihre Kunden verändern.
  • Was Deutschland aus seiner Sicht wieder mehr braucht, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein.
  • Welche Rolle Digitalisierung und künstliche Intelligenz für den Mittelstand spielen.
  • Warum die nächste Generation früh Verantwortung im Familienunternehmen übernehmen sollte.

Jürgen spricht offen über mehr als 30 Jahre Unternehmertum, die Veränderungen seit der deutschen Wiedervereinigung und die Herausforderungen, vor denen Brauereien und der deutsche Mittelstand heute stehen.

Eine Folge für alle, die wissen wollen:

  1. Wie sich eine traditionsreiche Brauerei immer wieder neu erfinden kann.
  2. Wie Störtebeker auf sinkenden Bierkonsum und den Boom alkoholfreier Biere reagiert.
  3. Wie aus einem Reststoff der Bierproduktion ein neues Geschäftsmodell entstehen kann.
  4. Warum Veränderungsbereitschaft für Jürgen Nordmann zu erfolgreichem Unternehmertum gehört.

Eine Folge über Störtebeker, Bier, Innovation, Familienunternehmen und die Frage, wie sich der deutsche Mittelstand auf eine Zukunft vorbereitet, in der alte Erfolgsrezepte allein nicht mehr ausreichen.


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Transkript anzeigen

00:00:00: So wie sich fünfzig Jahre lang die Braubranche jetzt ausgerichtet hat, ist draußen der Markt nicht mehr.

00:00:06: Es ist nicht jede Veranstaltung mit alkoholischen Bier trinken!

00:00:10: Wir werden es nie hinbekommen dass der Markt sich verändert sondern wir haben uns zu verändern.

00:00:15: Wir haben wahnsinnige Entwicklung im alkoholfreien Bereich über zweiunddreißig Prozent unseres Gesamtausstoßes in alkohofreie Biere.

00:00:23: Dieses

00:00:24: logistische Problem mit quasi diesen Bierflaschen Deutschland habt ihr auch gelöst und da seid ihr in deutschem Der Marktführer.

00:00:30: und jetzt versuchen wir auch noch mit E-Bier, unser alterativen Protein, Lebensmittel, Vitualien

00:00:38: auf den Markt zu

00:00:38: bringen.

00:00:50: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Mittel Stars, mein Name ist Markus Seidel.

00:00:54: Heute zu Gast ist der Jürgen Nordmann seines Zeichens Gründer- und Eigentümer von der Störtebecker Braumanufaktur.

00:01:00: Es geht heute also um Bier!

00:01:02: Der Jürger hätte es sich einfach machen können.

00:01:04: Die Familie ist in dem Bereich Großhandel vom Getränken tätig wahnsinnig erfolgreich Und er hat direkt nach dem Studium den Rucksack gepackt und ist quasi in Strahlsund gelandet.

00:01:13: Was hat er da gemacht?

00:01:14: Er hat vor allem eine Brauerei gekauft, hat dort das Störtebeckerbier quasi erfunden und ist damit sehr erfolgreich.

00:01:20: Aber nicht nur das!

00:01:21: Inzwischen ist es auch so dass er rund um das Thema Logistik sehr groß ist aber auch so eine Art

00:01:27: Tofu

00:01:28: aus Bierreststoffen entwickelt.

00:01:30: Dazu erzählt er im Podcast mehr.

00:01:32: heute macht er das schon mit fünfhundert Mitarbeitern mit hundred-achtzig Millionen Euro Umsatz Und er verrät uns auch ob Bier überhaupt eine Chance hat wenn es nicht alkoholfrei ist.

00:01:40: Herzlich Willkommen Jürgen.

00:01:41: Ja Dankeschön.

00:01:42: Freue mich, heute hier zu sein und ein bisschen über Familie und unsere Geschäftsmodelle sprechen zu können.

00:01:50: Ja

00:01:51: sehr gerne!

00:01:51: Wir sind nicht um dich herumgekommen also wirklich spannend was ihr da aufgebaut habt.

00:01:55: Kannst du kurz etwas zu dir privat erzählen?

00:01:57: Ja hier genaucht man... komme aus einer Unternehmerfamilie seit über hundert Jahren schon in der Getränkelbranche tätig.

00:02:08: Und ich bin fünfundsechzig Jahre alt, verheiratet drei Kinder und bei uns war es so dass wir immer gesagt haben oh das was unser Vater macht werden wir nie machen.

00:02:20: und alle drei sind dann aber im Unternehmen reingegangen.

00:02:24: und so ähnlich ist es jetzt auch mit der nächsten Generation.

00:02:28: Okay, das heißt du kommst also ganz klar aus einer Unternehmerfamilie.

00:02:33: Das ist ein Getränkegroßhandel der wirklich auch relativ groß ist, den es jetzt hundertfünfzig Jahre schon gibt.

00:02:40: und eigentlich bist Du für den Getränkegroßhandeln quasi nach der Wende direkt nach dem Studium aufgebrochen?

00:02:45: Und Bist quasi in den Osten um den Ostern zu erobern?

00:02:48: Ja passte mit dem Studiums bin ich nur zu neunundachtzig fertig geworden im Göttingen und dann war es so vorgesehen dass unser Vater sagt Wir haben jetzt einen neuen Getränkefakushard in Bremen, die Firma Beckröge mittlerweile hundertfünfzig Jahre alt gekauft und das sollte so der zweite Sohn ihm machen.

00:03:08: Der Älteste sollte den federlichen Betrieb übernehmen und der Nächste hat unser Vater dann dort abgesandt nach Bremen.

00:03:18: aber dann kam In den Wänden im Januar-Fieber ein Anruf vom Rat des Kreises und von der IAC Oldenburg.

00:03:31: Das war eine Gemeinschaft, die dort eine Städtefreundschaft hatte.

00:03:37: Da wurde einer gesucht, der dort wahre des täglichen Bedarfs für die Saison auf Rügen absichern sollte.

00:03:47: Und da hat sich unser Vater eben sofort gemeldet und Reinhold Stöver wollte Pommes und Bartwurst liefern, und somit kam er schon im Februar in den ersten Gesprächen auf Rügen und der erste Lkw ging am ersten April über die Grenze und brachte Ananas, Tomatensaft und Mango zum Cliff Hotel nach Selin.

00:04:12: Weil man dort dachte der Sozialismus wird zurückkehren um was wir im Keller stehen haben kann uns keiner mehr nehmen.

00:04:20: Also ihr habt wirklich angefangen den Osten zu beliefern.

00:04:23: Ja, das ging wirklich auch noch mit Ostmark und mit Papieren und Export.

00:04:29: bis es dann zum ersten Siebten auch zur Einheit und zur Wende wurde gab es auch keinen sondern es wurde ihm in DDR Geld auch abgerechnet.

00:04:45: und ja somit war das wirklich auch eine spannende Zeit.

00:04:49: Wir haben uns nicht um Immobilien oder andere Sachen, sondern ausschließlich nur um Gastronomie um Sonnenschirm, um bayerische Garnituren und um gutes Bier vom Fass mit Faskeboxen und Ausschank-Equipment.

00:05:09: Da haben wir uns darum gekümmert unsere Welt mit unserem Vater zusammen und mit den Brüdern, der eine musste tatsächlich da eben die Gastronomie besuchen.

00:05:20: Und wir haben die Prozesse da optimiert und unser ältester Bruder hat nachts dann LKWs beladen, die dann morgens auf die Insel da ankam und entstanden schon immer vierzig-fünfzig Trabis mit Anhänger da.

00:05:35: Wir konnten nie wahre Auslieferung, weil sie schon immer abgeholt worden ist von Stumpen Verkäufer, die dort dann wussten.

00:05:44: Sie machen sich selbstständig und machen so ein kleinem Getränkemarkt zu Hause.

00:05:48: Also ihr habt quasi Westprodukte auf die Insel gebracht?

00:05:51: Das war der Deal!

00:05:52: Ja

00:05:52: das war leider tatsächlich zeichende Zeit dass dort die Produktion und auch das Bier und auch die Limonade und Fruchtsäfte leider nicht mehr so gut ankam.

00:06:04: man stürzte sich auf Westprodukt.

00:06:07: in erster Zeit Alles viel bezahlt, aber es ging auch in der Möbelbranche in allen Bereichen so.

00:06:14: Und da haben wir aber auch erkannt, Mensch, wir sollten uns aber auch darum kümmern, dass man eventuell mal überlegt ob man nicht nur eingetenke Fachgusserle macht sondern eventuell auch noch einen Schritt

00:06:26: weitergeht.".

00:06:27: Am Ende des Tages war das so, das war Goldgräberstimmung.

00:06:30: also man muss schon sagen ihr seid doch auf die Insel, ihr habt das Potenzial gesehen, muss man sagen ist ja ein toller Urlaubsort, da ist ja auch schon immer viel Verkehr quasi gewesen.

00:06:39: Das lief also auch, was ihr da gemacht habt.

00:06:40: Es war für euch ein guter Move dahin zu gehen?

00:06:42: Ja!

00:06:43: Also die Saison war ja dann... Tatsächlich auch extrem gut.

00:06:49: Es war noch eine Weltmeisterschaft glaube ich im Fußball und wir waren dann tatsächlich mit Luther Matthäus da so unterwegs draußen, es war gutes Wetter die Vestler kamen die ersten die dort geguckt haben Die Ostler waren eh noch immer da.

00:07:06: somit muss ich sagen War das ne ganz tolle Zeit obwohl man Aussagen muss und das war denn auch der Herbst Winter dass diese Wandlungstendenzen, die da in der Gesellschaft waren.

00:07:18: Dass sich das System, dass sich die Braubranche, dass sie sich die Werte des Menschen zu verändern haben.

00:07:25: Haben wir auch schon, wer hat die Früh gemerkt?

00:07:29: Es ist nicht nur Goldweberzeit sondern es stehen auch Wandlungsprozesse an, die dort auch noch mal Dimensionen annehmen.

00:07:39: Wollte ich gerade sagen großer gesellschaftlicher Clash ganz viel Unsicherheit im Osten Und auf einmal wird der alles wieder zusammengeworfen, was eigentlich auch zusammengehört.

00:07:47: Aber da war ja richtig viel los!

00:07:48: Also ich kann mich dann an einen... Ich habe glaube ich meine erste Kohlerdose für drei Ostmark oder so gekauft?

00:07:53: Das ist aber auch krasser Abitrat schon irgendwie möglich.

00:07:57: Das war ja so, aber alle wollten wie du schon sagst ist die Westprodukte.

00:07:59: Auf einmal ging es da runnlos?

00:08:00: Ja

00:08:01: und man wusste nicht wie man als Wester nachher auch getauscht wird ob man ein zu drei oder eins zu zwei getausht wird und somit hat man dann auch leider oder dann auch oft den Tausch ein zu Drei genommen.

00:08:16: bei uns wurde daher auch ein zu dreigetauscht Aber das war alles Unruhig.

00:08:22: Aber was man sagen muss, Menschen die dahin gingen waren mutig und haben erst mal gesagt wir werden jetzt mal das Angebot dort ins Showfenster stellen dass erstmal etwas läuft und wie bezahlt wird um wie nachher Umgerubelt wird auf Deutsch gesagt, sei erst mal dahingestellt.

00:08:43: Aber erstmal machen und dieses Machen ist leider im Deutschland auch etwas so abhandengekommen.

00:08:52: Und da muss ich sagen erinnert man sich noch sehr gern an diese Zeit wo sie das Machen im Vordergrund standen und Deutsch können sogar machen.

00:09:01: Auf jeden Fall!

00:09:01: Auch vom Regelungswerk mal etwas entfernen und erstmal sagen du jetzt müssen wir erstmal hier Leute auch Produkte in die Markt reinkriegen.

00:09:11: Das ist auch etwas, was viele Leute ein, die hier im Podcast sitzen, haben erst mal gemacht.

00:09:15: und wenn man erstmal anfängt zu machen dann wird es meistens auch gut.

00:09:18: Man muss halt viel machen aber dann wird's gut.

00:09:21: Jetzt wart ihr ja noch gar nicht so lange da, habt erst einmal quasi angefangen diesen Markt mit den Produkten zu versorgen, aber kurze Zeit später habt ihr schon die Brauereistrahlsund übernommen?

00:09:29: Es ging ja relativ schnell oder?

00:09:30: Dafür dass ihr gerade erst angekommen wart!

00:09:32: Ja wir... Wie gesagt, wir kommen aus dem Getränkebereich und wir waren ein... kleiner Mittelständler.

00:09:41: in unserer Straße waren alles.

00:09:43: Mittelstandsunternehmen, Handwerker und so sind wir aufgewachsen und so wird gepriegt worden.

00:09:49: Und wir hatten aber schon immer auch bisschen die große weite Welt vor Augen und das war bei uns im Bremen dann die Becks- und Hakeback Brauerei.

00:09:59: Wir haben uns sehr viel als großer Kunde der Brauerei mit Brauwiesen und Brauerye und Marketing um wie man was besser machen kann dann so drum gekümmert und somit, wer war es eine Leinschaft mal, eine Brauerei zu haben.

00:10:17: Echt?

00:10:17: Die Idee gab's in der Familie schon

00:10:19: länger?

00:10:19: Schon immer so!

00:10:20: Und die Sorte Himmelinger & Hakebeck waren hundert Jahre priegend bei uns im Haus.

00:10:25: Wir haben hundert jahrelang Himmeliger&Hakebecks der Becksbrauerei da geführt.

00:10:30: Ja das ging aber im Westen nicht weil die Braubrunge auch sehr kapitalintensiv ist.

00:10:36: und da muss ich sagen So.

00:10:39: als dann diese Saison in Rügen und so im Herbst, im Oktober vorbeiging, waren wir schon überrascht.

00:10:46: Dass es nie senkrecht runterregnete im Winter, sondern alles ein bisschen horizontal mehr.

00:10:53: Es war immer stürmisch, es war früh dunkel, es waren keine Menschen da.

00:10:58: Und somit haben wir auch so ein bisschen Angst bekommen wie man dort eben im Winter das Geschäft auf Niveau halten kann.

00:11:08: Und deshalb sind wir schon im Winter zu treuern gefahren.

00:11:12: Sind leider abgeblitzt worden, weil man dort für die Streisunder Brauerei noch prudentere Brauereien glaubte finden zu können und somit sind wir da tatsächlich auch abgebitzt geworden.

00:11:25: aber... sind wir dran geblieben und das ist auch eine Eigenschaft bei uns in der Familie.

00:11:32: Dranbleiben, es verändert sich was.

00:11:34: Und dann kamen wir Gott sei Dank nixoteinundneunzig zum ersten Sieben zum Zuge, dass wir die Strahlsunder Brauerei in Strahlshund übernehmen konnten.

00:11:47: Das war für uns wirklich das, was der Osten und die Einheit uns eigentlich auf dem Silver Tablet kredenzt hat, was wir im Westen hätten nie machen können.

00:12:02: Und da waren wir auch alle miteinander sehr glücklich, dass wir diese Chance da bekommen

00:12:08: haben.".

00:12:09: Und das heißt ihr habt es von einer Treuhand gekauft?

00:12:12: Also das war quasi die Verwaltungsgesellschaft DDR, die diese Firmen auch gerne mal verkauft hat.

00:12:17: Ihr habt Brauerei gekauft also Grundstück quasi Gebäude alles was dazu gehört, also asset heavy.

00:12:23: der Preis war günstig teuer Mittel aus damaliger Sicht, nicht aus heutiger Sicht?

00:12:28: Also wir waren ja auch so im Mittelstand nicht so vermöhnt dass da so ganz groß Geld bezahlt werden konnte.

00:12:36: Somit haben wir abgewartet das nachher so Verpflichtungen drin war, dass man so einen hundred vierzig Mitarbeiter führen sollte und dass man da auch Investitionen zu tätigen hat.

00:12:49: aber der Preis war ein vernünftiger ich glaube So eine Million Euro, aber dann auch nicht.

00:12:58: Dann war es noch Mark?

00:12:59: Ja,

00:12:59: ja, in dem Jahr und neunzig auf

00:13:05: jeden Fall.

00:13:06: Ja genau, der Mark war eine Million Demark.

00:13:09: Aber so mit dieser Schuldenübernahme kann man sehr schlecht sagen was man jetzt für die Immobilie und zwar auch nur Spezialimmobilien, man konnte da eigentlich nur Brauerei und Brauwiesen dort drauf machen.

00:13:21: Und da haben wir uns gut darauf eingelassen.

00:13:24: aber waren auch überrascht am ersten Tag als es in der Zeitung stand dass hier jetzt zum ersten Juli da die Brauer übernahm...

00:13:31: Da kamen die Gratulanten!

00:13:32: Da kamen die Gradulanten im Form eines Briefumschlags, dass man noch dort Rechnung zu begleichen hatte.

00:13:41: Und sie wollten dann wissen von dem neuen Eintümer wann diese Rechnungen auch alle beglichen werden.

00:13:50: und ja... Das hieß für uns, wir waren sehr überrascht das so in ersten zwei drei Tagen eigentlich ein-zwei Millionen zusätzliche Ausstände, die bei der Treuhand noch nicht verbucht waren Die haben ja dann auch dort die BWAs für diese Gesellschaft gemacht.

00:14:05: Da war man sehr überrascht, dass dort ein ganz anderes ökonomisches Ergebnis rauskam als wir es da vorgefunden haben.

00:14:15: Aber auch da haben wir dann überlegt, Mensch, geben wir das jetzt wieder zurück?

00:14:19: Haben uns da zurückgezogen in der Familie und haben gesagt ne, das Ding wären wir trotzdem irgendwie rocken und wir werden jetzt erstmal Mineralbrunnen machen Die Mineralquellenzürger an Erkennung gebracht und

00:14:34: danach auf dem

00:14:35: Grundstück der Brauerei.

00:14:36: Das war also ein Beweggrund, aus der Stadt rauszugehen und auf den Berg zu ziehen.

00:14:47: weil man wusste da oben ist für eine Brauerei bestes Wasser was man da wirklich dann auch selbst im eigenen Machtbereich hatte ging die Brauerei außer Stadt raus und hat sich dort direkt am Wasser dort niedergelassen.

00:15:05: Also seid auf dem Berg leicht erhöht, habt eigene Quellen?

00:15:09: Und das ist auch etwas was ja nicht jede Brauerei hat.

00:15:11: Das heißt dass Bier wird immer von eurem eigenen Quellwasser gebraut und das hat scheinbar eine richtig gute Qualität.

00:15:16: Ja also wir haben das nachher auch zum Mineralbrunnen anerkennen lassen hatten hervorragende Qualität und wenn es dann auch so sieben Tage, vierzehn Stunden gefördert wird.

00:15:28: Schmeckt es auch nicht so erdig und muffisch?

00:15:31: Und somit haben wir eine wesentliche Konstante im Brauprozess und das ist das Brauwasser was dann auch sehr wichtig ist um auch gute Qualitätsbierre zu bekommen die leicht im Andruck sind und die da nicht zu stark schon brem sind.

00:15:51: Also Mineralwasser oder Wasser im Braubrozess hat nur Ruhrelevanz.

00:15:56: Und war das Strahlsunder Pilz wahrscheinlich?

00:16:00: War es ein gutes Bier, ein mittelgutes Bier?

00:16:02: was habt ihr da gekauft?

00:16:03: Wir haben strahlsonder Bier wahrgenommen und diese Einschätzung sind immer auf zwei Dimensionen.

00:16:12: Einmal wiegt ein Bier und zum anderen hat man auch eine Marke zu führen und die Marke muss irgendwie für was stehen, eine Relevanz haben.

00:16:24: Und leider war es so, dass der Ostler extrem in einen Bezirksdenken hatte und abgritt.

00:16:31: mit Stammgarten wollte keiner Straße noch Bier trinken weil's immer schlechter war.

00:16:36: und dann stand Rostocker und wenn man Richtung Greifswald fuhr und fünfzehn Kilometer auf Straße und rausfuhr schwirrten dann die Reichswalter auf Kreiswalder Bier.

00:16:45: Also absolut

00:16:47: regionales Produkt?

00:16:48: Extrem,

00:16:49: verkörpert dort diese Regionalität und somit haben wir uns da zehn, fünfzehn Jahre richtig angestrengt und wir haben Braugasshäuser gebaut.

00:17:01: Und haben den Einheimischen gesagt Mensch komm mal einmal her die Qualität ist gut du kannst mal einen schönen aus dem Art Guinness Glas Streisender Bier trinken aber es war mit Streisändern nicht möglich.

00:17:13: diese Regionalität und auch dort dieser Stadtname

00:17:21: war,

00:17:21: hatte keine Relevanz schon in Rostock nicht und in allen anderen Bereichen nicht.

00:17:25: Und aus dem Grunde haben wir uns wirklich schwer getan und haben gekämpft, sind Gott sei Dank nicht untergegangen aber haben auch keine Bäume

00:17:35: ausgerissen.".

00:17:36: Okay das heißt, ihr habt es versucht über die Landesgrenze hinaus zu tragen und woanders rein?

00:17:40: Das hat nicht so gut geklappt!

00:17:42: Ihr habt bis heute Strahl Sunderbier was auf Strahlsund vertrieben wird.

00:17:45: also die Marke gibt's immer noch.

00:17:47: Aber der Durchbruch als Brauer kam mit dem Stürtebeckerbier.

00:17:51: Ja, so unser Vater verstarb und wir haben dann eine Realteilung mit den drei Söhnen gemacht und dann hatten wir noch mal die Chance nicht dienen für den Getränke-Fachgrusshandel dort da die Straßenunterbauerei als ein Lieferant zu positionieren sondern wir hatten eigentlich im Kopf Mensch, wenn wir jetzt nochmal neu anfangen sollten.

00:18:16: Wir auch die Markennamen verändern und haben uns dann Störtebecker-Bau-Manufaktur genannt und wir hatten so den großen Vorteil, dass schon zu DDR-Zeiten in den Sechzigern und Achtzigerjahren eben zu die Störterbecker festspielen.

00:18:34: Ein Bier in der Brauerei, ein Störtenbeckerbier gebraut worden ist und somit hatten wir dann auch schon in den Neunzeljahren die Chance diese Marke schützen zu lassen und dann auch nutzen zu können.

00:18:47: Und somit haben Dort sowas Wiesen.

00:18:51: Ich habe es für eine Marke geschaffen, dass diese Marke so ein Heldtisch hat direkt Stürtebecker an der Ostsee wo er früher mal war in einer Brauerei und stürzt den Becher.

00:19:06: Auch Stürtenbecker heißt auch Sturz dem Becher?

00:19:09: Ja!

00:19:10: Auf, was ist das für ... Ist ja nicht Altdeutsche.

00:19:14: Gibt es eine bestimmte Sprache?

00:19:16: Ja, das ist im Mittelalter so, hat man da die Ableitung gemacht.

00:19:21: und Sturtebecker war ein kerniger Mensch der sowohl an Land-Aksenteseize als auch nachher auf einer Kogel oder auf einer Gravele auch war unterwegs.

00:19:34: und ganz interessant er war mit seinen eben mit seinen Liegedehlern, einer der eingesetzt war bei Besatzungen wie dort in Stockholm auch als Lieferant für Vitalien zu dienen.

00:19:53: Und somit sagt man auch er war ein Vitalienbrüder und wurde eingesetzt um während des Krieges in Stockholm dort die Kriegenden dort mit Vitalien zur Versorgung.

00:20:08: Und da muss ich sagen, haben wir eine wahnsinnige Heritage.

00:20:11: Das alles so ist auch mehr und weniger verbrieft in Büchern.

00:20:17: Da ist auch vom Mittelalter eben dort ein Bezug dar.

00:20:23: Auch diese Fermentationen, dass man im Brauwesen fermentiert Biotechnologie anwandt.

00:20:29: Natürlichkeit in den Prozessen hat.

00:20:32: Und das haben wir uns alle schön auch beibehalten und bewahrt, weil das alles mit der Herkunft unserer Marke was sie tun hat.

00:20:42: Und das kann uns über Jahrzehnte, Jahrhunderte auch keiner nehmen.

00:20:47: Darauf kann man wirklich eine Marke aufbauen die höchstgradig authentisch ist und die auch in die Welt passt, weil es da auch nachvollziehbar wird.

00:21:00: Vollzug eigentlich auch

00:21:01: da ist.

00:21:02: Es ist total schön, dass du die Geschichte mal von dem anderen Ende quasi erzählst weil ich kenne die ja nur als Aussie Störtebeckerfestspiele und Co.

00:21:09: Störtebecker Pirat.

00:21:10: Und dann gibt es ja diese, der wurde denn enthauptet in der Öffentlichkeit und hatte vorher wohl den Deal gemacht dass wenn er ohne Kopf an seinen Kameraden vorbeiläuft das alle die wo er vorbei läuft freigelassen werden.

00:21:21: ich habe vorhin auch mal im Wikipedia geguckt.

00:21:23: Angeblich soll ihm der Henker ein Bein gestellt haben und er hat's bei sieben oder elf geschafft noch vorbeizulaufen ohne Kopf aber dann war auch Schicht im Schacht.

00:21:30: Das ist quasi die andere Seite der Störterbecker Geschichte die ich kenne.

00:21:33: Total interessant!

00:21:35: Und dieses Bier dieser Markenname stört Becker Am dem Moment, das war dann auf einmal platzierbar bundesweit.

00:21:41: Das kam gut an oder?

00:21:43: Ja

00:21:43: also wir sind so zwei Tonzehen haben wir begonnen und merkten hier so gerade in den fünf neuen Bundesländern ist ja eigentlich der Bezug zur Küste immer da gewesen.

00:22:00: Berlin Potsdam Leipzig haben alle dort ihre Segelvereine und so in.

00:22:05: die zweite Heimat war die Küste.

00:22:07: Somit hatten wir hier einen wahnsinnigen, guten Move hier und genauso aber auch im Norden bei der Störtebecker war.

00:22:17: Und dann war es auch noch so dass wir wussten auch von einer Elbphilharmonie in Hamburg ist diese Statue da.

00:22:24: wo's eigentlich in Hamburg passiert sein soll ist direkt am Kühnerhaus der ja leider diese Woche verstorben ist.

00:22:31: dort Aber da ist die Statue und das war der Beweggrund, weshalb wir auch exklusiver Lieferant der Elbphilharmonie so jetzt schon über knapp zehn Jahre sind.

00:22:45: Weil wir gesagt haben, ich gehe nur dahin wo wirklich auch... Geschichte, wo es authentisch ist und wo auch tatsächlich so Spuren im Sand sind die noch nicht ausgetreten sind diese Fahre sondern die neue Wege sozusagen ergeben.

00:23:05: Und dann kamen wir da auch an und konnten in Hamburg da auch Akzente setzen mit der Marke uns.

00:23:12: Wir haben den Osten gut im Griff gehabt und immer mehr auch den Norden ab.

00:23:19: Mit der Eröffnung der Elbphilharmonie haben wir die Norden auch im handwerklichen Biermarkt gut zum Laufen bekommen.

00:23:31: Wer ein wachsendes Business führt, jongliert schnell zwischen verschiedenen Systemen.

00:23:35: Banking hier, Lieferantenrechnung da und der Buchhaltungsexport irgendwo dazwischen.

00:23:40: Das kostet momentan wertvolle Stunden und Nerven.

00:23:42: Die smarte Lösung dafür heißt Konto.

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00:23:54: Firmkarten mit individuellen Limits für euer Team vergeben und das ganze nahtlos an Datev oder Lexwehr anbinden – kein Manualerexport, keinen Datenkraus mehr!

00:24:03: Alles organisiert in einem Echtzeit-Dashboard mit persönlichen, twenty four seven Kundenservice.

00:24:08: Wenn ihr eure Finanzprozesse endlich professionalisieren wollt schaut auf konto.com vorbei.

00:24:13: Konto ist offizieller Datefpartner und außerdem TÜV Südzertifiziert.

00:24:16: Die links findet ihr wie immer in den Shownotes und jetzt zurück zum Podcast.

00:24:24: Also ihr seid schon ein cooles Qualitätsbier was in tollen Locations auch gereicht wird.

00:24:30: Ihr seid ganz oft auch Gastropartner.

00:24:31: also Stürtelbecker gibt es auch aus Fässern & Co.

00:24:35: Dieses ganze Thema Qualität und Bier.

00:24:38: Du hast mir vorhin im Vorgespräch gesagt, Heineken ist eine wahnsinnig beeindruckende Marke denn Heinecken ist so wie McDonald's oder Starbucks quasi auf der.

00:24:47: Wenn du irgendwo auf der Welt bist und willst einen Kaffee trinken gehst halt gerne zu Starbucks rein weil du die Idee hast gleich bleiben.

00:24:52: Qualität bei McDonalds ähnlich.

00:24:53: Und du sagst heinigen hat das auch geschafft.

00:24:56: heinigen ist ein solides gutes beer mit einer weltklasse marken strategie global.

00:25:03: und da hast du auch gesagt Störtebecker ist seit der relativ teuer, ne?

00:25:06: Also das mit so einem Kasten kostet nicht zehn Euro.

00:25:09: Als er aufhören gesagt, guck mal Markus Bier wird immer günstiger oder Bier wird irgendwie nicht teurer Wenn du ins Kaufland fährst steht da auch die Kiste Bier für zehn Euro oder elf Euro Markenbiere.

00:25:19: Wie kann denn es sein?

00:25:20: also was auch der Unterschied zwischen Sohnbier und Zwischen euch?

00:25:23: ja

00:25:23: also man hat sich im Leben zu entscheiden und das geht mit der Ehefrau, ob man Kinder haben will.

00:25:31: Und auch wir haben uns dort... Wir hatten Entscheidungen zu treffen und man hat einmal die Möglichkeit zu sagen, man will eigentlich den Massenmarkt angehen und dann muss man alle Kosten im Griff haben.

00:25:48: Das muss ich sagen, was habe ich dir in dem Vorgespräch gesagt?

00:25:51: Der Heineken ist ein Wahnsinn wie er weltweit diesem Massenmarkt dort auch verkörpert.

00:26:00: Wir wollten nie diesen Massenmarkt angehen, sondern wir haben gesagt Stürtebecker, Vitalien... muss was Besonderes sein, diese Lebensmittel.

00:26:09: Das muss so Mehrweger auch Vidalmaier in München möchten wir eben auch diese Vitalien, Victualie Magde-München gibt es zu viel vergleichene Sachen die wir im Mitteilter schon bei uns in Streisung hatten.

00:26:26: das möchten wir angehen dass möchten wir verkörpern und das heißt Wir werden nicht die Massenmarkt angehen, sondern diejenigen, die handwerklich wertschätzen.

00:26:40: Qualität haben muss, die werden von uns angesprochen.

00:26:43: und das machen wir in einer Art und Weise dass man auf der einen Seite zurück zum Ursprung geht.

00:26:49: Das sind unsere Bio-Biere.

00:26:51: oder aber wir haben jetzt sehr viele No-Null-Bierre.

00:26:54: wenn man da Freiheit haben will, dass man sein Leben nicht einschränken will trinkt man No-null.

00:27:00: Da sind wir sehr erfolgreich mit.

00:27:02: oder aber wenn man eine Geschmackserlebnis haben will, dann geht man an Älterhanden.

00:27:09: Dann kriegt man aber auch Hopfen der im Jacqui-Maschif einer Pazifik in Söewald von San Francisco geerntet wird.

00:27:17: und da kostet der Hopfen im Bier oft schon pro Kiste drei, vier Euro.

00:27:21: Und das sind unsere Brauer dabei eigentlich was zu medialieren, was besonders ist, was gut schmeckt und was jetzt nicht wie bei Heineken.

00:27:33: Eine Sicherheitsstrategie ist, dass das Bier weltweit überall ohne Ecken und Kanten ist.

00:27:39: Und relativ wenig Geschmack von Malz und Hopfen hat.

00:27:44: Aber es ist eine Strategie!

00:27:46: dass ein Unternehmen sich auch so positioniert, dass man das sagt.

00:27:52: Und nicht auch ich bin Premium und da gibt es viele auch deutsche Innenauer geführte die einen sehr gutes Bier machen.

00:27:59: aber das ist mit Heiningen eigentlich nicht zu vergleichen und auch vom Preis nicht zu verglichen und das muss irgendwie erkannt werden und nicht ob da so ein Wort premium dran hängt oder nicht.

00:28:09: Das ist nicht eine Wert Nein,

00:28:15: aber ihr seid eine Biermanufaktur.

00:28:18: Ich habe mal bei euch auf die Webseite drauf geschaut.

00:28:19: Ihr habt ja wahnsinnig viele verschiedene Biere in der Breite.

00:28:22: Weizen, Ale, Starkbier, Pilsner ohne Alkohol mit Alkohl!

00:28:28: Ihr habt Sondereditionen also so Glühweinbier und sowas.

00:28:30: Ihr macht ja wirklich... ihr macht total coole Sachen, auf die sich Leute auch freuen und das ist schon ein Erlebnis zum Feierabendbier von euch.

00:28:38: Das ist schon was Besonderes auch.

00:28:39: Ja

00:28:42: Es heißt ja auch, oder anders formuliert.

00:28:45: Als wir anfingen war dieser Craft Beer Trend gerade da und der war bei der Biertränkenden Gemeinschaft hatte dort eben eine höchste Relevanz.

00:28:57: Somit brauchte man nie was zu sagen dass es unterschiedliche Bierstile gibt sondern man konnte mit schwimmen.

00:29:04: aber man hat in den letzten vier Jahren gemerkt Mensch der Craft beer Markt auch in der USA Der geht zurück, weil Menschen mehr Sorgen haben und nicht mehr so diese Vielfalt haben wollten.

00:29:17: Und der Markt hat sich dort auch verändert.

00:29:21: Somit haben wir auch immer stärker versucht uns jetzt so zu positionieren wie sich der Konsument verändert.

00:29:37: Corona ist wirklich ein anderer als der, der jetzt in den Zwanzigerjahren uns so abverlangt ihn eigentlich nutzen zu bieten.

00:29:48: Also dieser Wandel, den ihr auch mitgehen könnt – das ist ja wahrscheinlich auch eure größte Stärke weil du hast zu mir auf dem Vorgespräch gesagt wir reden ja teilweise über Rückgänge im Bierkonsum von sechs bis acht Prozent.

00:29:59: also aktuell scheint es ja ganz schlimm zu sein Und du hast, glaube ich auch so eine kleine Prophezeiung getroffen.

00:30:04: Dass bis zu zwanzig dreißig deiner Meinung nach fünfzig Prozent eurer Biere ohne Alkohol verkauft werden?

00:30:10: Das ist aktuell der Markt, der geht in die Richtung.

00:30:13: Ja also ein Problem besteht ja wenn man mit seinem Produkt Sortiment nicht mehr ausreichend Umsatz macht weil sich der Verbraucher verändert hat und das gilt jetzt in der Braubranche extrem.

00:30:30: Mit dem jetzigen Sortiment macht man nicht ausreichende Umsatz und Absatz, weil A alle negativen Faktoren – es wird weniger getrunken, es wird billiger eingekauft, man kriegt keine Preise mehr durch, die schlagen jetzt alle sozusagen am Biomarkt durch.

00:30:48: somit."

00:30:50: ist der Biermarkt extrem unter Druck, aber nicht nur den Biermarkt gilt auch für Wein, für Späthusen, für Fleisch.

00:30:57: Für viele andere Sachen.

00:30:58: Der Konsument hat sich verändert.

00:31:00: jetzt muss jede Brauerei sehen.

00:31:02: Mensch wie kommen wir wieder mehr zu dem nachfragenen Konsumenten hin?

00:31:06: und der nachfragende Konsument ist nicht mehr ganz so auf Alkohol hinorientiert, wie es die Boomer-Truppe dort in den Sechziger und Siebzer Jahren sozusagen war.

00:31:20: Und für uns heißt das, dass wir das Sortiment auch nochmal hin zu diesen jüngeren Generationen neu positionieren mussten.

00:31:31: Das heißt... Bio wird immer laufen, weil bio zurück zum Ursprung.

00:31:36: Dass man nicht so viel mit Chemie macht sondern mehr Biotechnologie einsetzt ist für mich ein Trend der wichtig ist.

00:31:45: wir haben uns mehr zur Natur hin orientieren und dann sind wir auf dem richtigen Weg.

00:31:50: deshalb wird bio bei uns immer da sein steht leicht unter Druck.

00:31:54: aber wir haben wahnsinnige Entwicklungen Im alkoholfreien Bereich, wir sind jetzt schon über zweiunddreißig Prozent unseres Gesamtausstoßes in alkoholfreie Biere.

00:32:04: Und da sind wir auch führend und wir werden glaube ich die ersten sein und das habe ich pro Bezeit dass wir in zwanzig dreißig vielleicht bei fünfzig Prozent sind.

00:32:15: Wir werden dann noch stärker unsere Aufmerksamkeit reinbringen weil wir sowohl diese neue Domäne des Menschen, dass er nicht mehr als Zielgruppe bei uns sitzt sondern er möchte mit seinen menschlichen Bedürfnissen Gesundheit Ernährung neu angesprochen werden.

00:32:34: Da haben wir uns ausgerichtet hin.

00:32:37: und das heißt nicht nur, dass wir ihnen alkoholfreies Bier bieten, Es muss daher entweder isotonisch nach dem Sport sein oder es muss Kalorien reduziert unter zehn Gramm und damit jeder Limonade auch so da Paroli bieten können.

00:32:54: Oder aber es muss auch zuckerfrei sozusagen sein, wir haben mit dieser Zuckersteuer haben kein Produkt, was dort jetzt unter Druck steht und es wird gleich preisig bleiben.

00:33:06: Und wir haben schon immer dafür gesorgt dass wir auch das machen, was eigentlich eventuell von der Vollpolitik nachher so dann mit Steuern belicht

00:33:18: wird.".

00:33:19: Das heißt ihr habt ein bisschen als Brauerei den Rügenwalder-Move gemacht?

00:33:24: Also von quasi Fleisch produziert hin zu vegan, wahnsinnig erfolgreich rügenweiler in dem Bereich und eigentlich macht das genauso.

00:33:30: Wir werden also von euch auch mehr Produkte sehen die immer noch Bier zum Schluss heißen und auch unter der Dachbrand quasi Bier auftreten aber die eben die verschiedenen Bedürfnisse und Lebenssituation besser abbilden?

00:33:40: Ja

00:33:41: zwei Sachen sind entscheidend.

00:33:44: Einmal dass die Dachmarke Störtebecker diese Markendehnung hinzu neuen Kategorien auch erlaubt Das haben wir so definiert und zum anderen.

00:33:57: Es muss von der Heritage, von Störtebecker.

00:34:01: wo kommt er her?

00:34:03: Vitalienbrüder, Lebensmittel muss es dort auch immer ein Zusammenhang geben.

00:34:10: wenn das gegeben ist können wir bei uns viel machen und wir müssen nur sehen wie sie draußen die Welt aus wem haben wir wann wie anzusprechen?

00:34:21: Und dann muss entschieden werden in der Organisation, dass dann PS auf die Straße gebracht wird und dann auch exkutiert wird.

00:34:29: Und dann auch die strategischen Neurosrichtung mit allen Ausgaben im Form von Produktentwicklung, Marketing, Vertriebspolitik muss dann sozusagen mit umgesetzt werden.

00:34:43: Da darf keine Zeit vorgehen.

00:34:47: kennen wir vernünftig den Markt und wir haben Menschen, die dann auch bereit sind mutig zu sein, Entscheidungen zu treffen.

00:34:55: Und dann glaube ich auch kriegt man diese unruhige Zeit dann auch ganz vernünftig dort in so eine erfolgreiche Zeit auch hin.

00:35:07: Das

00:35:07: glaube ich ja auch muss ich sagen.

00:35:08: Ihr habt ab im Jahr zwei Tausend Achtzehn habt ihr die Brauerei einmal komplett erneuert?

00:35:12: Dann hundert Millionen Euro knapp investiert in den Standort.

00:35:15: auch ist ja Wahnsinn es!

00:35:17: Produktvielfalt wird sich erhöhen und du hast mir auch verraten, dass ihr natürlich auch außerhalb von Deutschland in Zukunft mehr Vertriebsaktivitäten quasi Vertriebesorganisation erzeugt werdet.

00:35:26: Und dort auch in die Märkte reingehen wollt noch da mehr verkaufen wollt.

00:35:29: also ihr seid mit der neuen Fabrik durchaus in der Lage deutlich mehr Output zu haben.

00:35:34: das ist alles hoch modern.

00:35:35: ja

00:35:35: also Problem der Braubranche ist eigentlich, um so auf Stand zu kommen.

00:35:43: Ist eine hohe Investition notwendig in Maschinen und Anlagen, Raumstrukturen, Verpackung, Mehrwegsystem, Lehrgüter – alles ist unheimlich.

00:35:55: Also eigentlich kann sich in der heutigen Zeit das fast kein ... mit dem Ständler so erlauben.

00:36:02: Das sind die Großen, die an der Börse sind, die einen neuen Standort dort erstellen können.

00:36:09: Wir haben Gott sei Dank im Osten die einmalige Chance, Frau Dr.

00:36:14: Merke hatte bei uns auch den Wahlkreis ... Ach so, stopp mal!

00:36:19: Das stimmt

00:36:19: ja, ihr seid quasi Merkel und kommt aus unserem Wahlkreise?

00:36:22: Ihr habt die ganze gute Phase

00:36:23: mitgemacht.

00:36:24: Genau wir sind da wirklich auch... mutig gewesen und haben dort auch Unterstützung bekommen mit Fördermittel.

00:36:33: Wir konnten eigentlich das machen, also erst mal die Brauerei kaufen, aber eine Brauerei kaufen und nicht Maschinen- und Anlagen dafür zu haben, denn es ist ja schön wie eine Brauwereihass.

00:36:44: Aber im Grunde genommen merkt jeder relativ schnell ob da so Wahrheit und Qualität ist oder ob man viel schnackt.

00:36:52: Und das viele Schnacken ist da im Norden nicht ganz so gegeben, sondern da ist auch Machen und deshalb haben wir sehr viel investiert.

00:37:02: Wir haben da Rahmenbedingungen, dass wird das was wir machen auch wirklich unter Mauern mit bester Technologie und besten Einrichtung.

00:37:11: Goldbeck hat die Halle gebaut, Kronus hat alles gemacht.

00:37:13: Wir sind in einer digitalisierten Welt drinne, es sind dort Wirklich auch klare Prozessstrukturen, die dort ineinander laufen.

00:37:25: Wir haben eine motivierte Belegschaft, die jetzt auch zum Output und zur Qualität unserem Prozess auch beschult ist und da gut mitmacht.

00:37:34: Und somit haben wir schon Qualitäten dar, dass man das Besondere herstellen kann.

00:37:42: Das Besondere verkauft man eventuell nicht nur in Deutschland weil auch Deutschland mal Probleme hat und alle so das Glas halb voll sieht oder halblehr sieht, nicht halbvoll.

00:37:55: Und deshalb haben wir jetzt mit unseren sehr guten Produktgruppen Bio A-Biere, Nonolbiere und auch unser Proviant in Form von alternativen Proteinen.

00:38:07: Das

00:38:08: wird spannend gleich.

00:38:08: Ja

00:38:09: haben wir da auch im Ausland mit anzubieten und wir müssen so nach Skandinavien, nach Holland, nach Polen müssen wir jetzt hingehen weil überall jetzt diese Marktsegmente entstehen, die dort auf Qualitäten dann auch achten und dafür auch mal fünfzig Cent oder ein Euro mehr ausgeben.

00:38:31: Bevor wir zu den Multi-Unternehmertoumen kommen, weil du bist da wirklich fleißig gewesen, dass der entlang des Bieres alles aufgebaut... Ich habe noch so ein paar Bierfachfragen!

00:38:39: Da kannst du wenn ich einmal jemanden habe wie dich, dann muss ich hier unbedingt los werden.

00:38:42: Dieses ganze Thema Reinheitsgebot Aus.

00:38:45: was besteht Bierzuschluss?

00:38:46: Was ist die Vorgabe des Reinheitsgebots?

00:38:48: Was darf da nur rein?

00:38:50: Ja, also Reinhardsgebot ist so dass man immer diese Braugärste benötigt und auch Hopfen.

00:38:59: Und das Reinhardsgebot des Jahr entstanden wir oben im Norden hatten schon immer Hopfengärten in Rostock in Strahlsund und haben mit Hopfen gebraut weil der hanseartische Brauer wusste nur dann wenn er Hopfen nutzt kriegt man Haltbarkeit und kann das Bier auch exportieren.

00:39:19: In Bayern war es so, da ist man gewandert und hat da Fahne geflückt.

00:39:26: Und er kam immer wieder vor, dass dort Menschen gestorben sind weil sie giftige Kräuter entnommen haben das ins Bier reingebackt hat.

00:39:37: Deshalb musste der Bayerische König auch dieses Reinheitsgebot im sechzehnten Jahrhundert auch hervorrufen, der hanseatische Kaufmann.

00:39:48: Der wusste genau, Mensch wenn ich mit schlechter Qualität auf Schiff gehe bringt mir das alles nicht, wenn dort keine Haltbarkeit im Bier da ist.

00:39:56: Da wurde schon immer mit Hopfen gebaut.

00:39:58: aber Hopfen ist wichtig und auch das Malz ist wichtig Und das ist sozusagen auch die Braugerste, die da drin ist.

00:40:06: kein Hirse, kein Reis und keine anderen Sachen.

00:40:10: und darüber hinaus sind dann Hefen auch notwendig notwendig, um dort Fermentation und Gehrung in Gang zu setzen.

00:40:19: Und Wasser ist auch notwendig um dort dann auch gutes Bier erzeugen zu können.

00:40:26: Das sind eigentlich die vier Zutaten.

00:40:28: Ah okay alles klar!

00:40:30: Ist ja gut dass heute keiner mehr daran stirbt und nicht jeder seine Kräuter da rein tun darf.

00:40:33: das kann ich schon mal sehr begrüßen.

00:40:36: Was ist die richtige Temperatur um ein Bier zu trinken?

00:40:39: Was ist richtig die Biltematur?

00:40:40: So Dach hat man eigentlich so auf Bierstiele einzugehen und die Bierstile sind unterschiedlich, ähnlich wie beim Wein.

00:40:49: Da ist ja auch so das Rotwein dort eine Zimmertemperatur zulässt.

00:40:55: und bei uns ist es auch so dass einige Biere so bei dreizehn vierzehn Grad auch credenz werden wie ein Starkbier oder einen Schwarzbier.

00:41:06: Also relativ warm?

00:41:07: Ja Das Pilz wird in Nordrhein-Westfalen so bei sechs Grad getrunken, hier im Berlin so bei acht Grad.

00:41:15: Und dann hat es eben eine schöne Harmonie, dass dort die Ingredients auch sich zeigen und auch vom Geschmack her von der Sensorik nachvollzogen werden kann.

00:41:34: Deshalb ist ein Pilz wieder bei acht grad das man schön da diese Hopfennote auch rausbekommen ist so sensitiv, macht das sozusagen Sinn.

00:41:45: Und dann hat man aber auch noch Biere und das sind die, die auch als Massenbiere da sind.

00:41:55: Da will man gar nicht so stark die Hopfenote oder die Malznote zeigen und die werden oft noch kälter Kredenz und da sagt denn auch ein Heiligen oft, dass man so fünf oder sechs Grad für das Bier nehmen kann.

00:42:13: Weil dann ist dort höchstgradig die Sicherheit des Bieres gegeben, schmeckt so aber man kriegt diese Geschmacksprofile nicht so sensorisch wahrgenommen wie es so ist wenn es so bei acht oder zehn Grad ist.

00:42:28: Ja wir hatten ja vorhin eh so bisschen auch Zusammenhänge zwischen Bier- und Wein.

00:42:32: festgestellt muss ich auf eine Traube beschränken ganz oft, auch aus dem Kuvee quasi.

00:42:37: Beim Bier ist es eben so du kannst verschiedene Hopfen auch miteinander mischen und du kannst ein bisschen Möglichkeit aufhören.

00:42:44: Das kann nach Ananas schmecken das kann ein bisschen mehr nach Himbeere schmecken.

00:42:46: Du hast ja wie beim Wein sagt sehr genau.

00:42:48: das kann man schon erzeugen wenn man das will.

00:42:50: Ja,

00:42:50: das ist so das Interessante und deshalb sind auch so viele intelligente Menschen die sich da auch für eine Brauerlehre entscheiden.

00:43:01: Man hat wirklich auch viele Variablen spielen und bei uns in der Brauerei haben wir so acht Hefe stemmelt, die müssen immer so propagiert werden.

00:43:10: weiterentwickelt werden zwanzig Hopfensorten, die so mal aus Deutschland kommen.

00:43:19: So außer Hallertau oder eben auch Schächen oder aber auch über sie und dann kriegt man mit diesen Hopfsorten kriegt Unterschiedes Profil hin.

00:43:31: Man kriegt da so einen exotischen Geschmack, wenn man sie aus der Pazifik riecht.

00:43:38: und oberhalb von San Francisco, Jacqui Machif kommen Hopfensorten her... Die geben dir so ein Mango-Geschmack, Passionsfruchtgeschmack und die werden von unserem Brauer erkannt.

00:43:52: Die wären auch in trockene obergärige Biere wie bei unseren Ale dann auch verwendet.

00:43:59: und dann merken auf einmal Mensch mit dem Bier ist mir gar nicht mehr bitter man is ja fast So fruchtig wie eine Limonade.

00:44:09: Und dann sagt man, Mensch das ist ja für Jen Z genau das was sie... eben jetzt auch prifferieren.

00:44:16: Sie wollen nicht diese bittere im Bier ihre Eltern haben, aber wenn man ein Bier nach dem Reinheitsgebot ohne Konservierungsstoffe oder Zucker und dann auch noch mit einem Geschmack ähnlich wie bei einer Limonade dass man die Zitrone oder die Passionsfrucht oder Mango oder so einen ganzen Obstkorb daraus kriegt und da fängt an das der Brauer eigentlich in die Wertschöpfung reingeht.

00:44:41: und wir haben auch die deutsche Hobbybaumeisterschaft bei uns.

00:44:44: Da kommen aus ganz Deutschland Leute, die mit ihren Biern wahnsinnig machen.

00:44:50: Die sich Gedanken und dann geht man da durch und will eigentlich immer abschicken was hat er sich dabei gedacht?

00:44:56: Und reflektiert das wie kriegen wir das eventuell in unsere Sorten rein dass wir auch von dem konventionellen Bier Trinker hinkommen zu denen die eigentlich etwas anderes erwarten.

00:45:07: Cool, ihr habt die deutsche Briehren-Brauermeister?

00:45:10: Ja.

00:45:10: Die Deutsche Hobbybraumeister.

00:45:11: Genau jetzt am Sonneamt, am vierten September kommen da zwei, drei Tausend Leute und da wird der deutsche Hobbybrauemeister ist sogar vom Deutschen Brauerbund World Heritage Beer also die Vehikultur Erbel Bier.

00:45:30: Ist das ein Teil um diese Kultur auch runterzubrechen von Unternehmen hin zu deiner Person, die da kommen könnte.

00:45:41: Zu Hause!

00:45:42: Im Suppentop dort ein Bier kreieren, erst mal kreiert um das dann dort zu Kredenzen geht eine Bewertung rein und dann kommen wir uns zwei tausend Biere an.

00:45:53: Das müssen unsere Leute probieren und dann wird der deutsche Hobbybrauer gekürt und wird wieder nach Haus geschickt.

00:46:01: Super!

00:46:02: Was macht ihr bei euch alles?

00:46:03: Ja, das machen wir bei uns.

00:46:04: Wir haben da so einen Eventbereich Zweiteusend Leute jetzt am fünften September und da wird der deutsche Hobbybrauermeister gekürt.

00:46:15: Und dann ist in Berlin im Sommer dort trifft sich die Deutsche Braubhunge, und dann wird dort auch nochmal eine Ehrung wenn alle Brauer auch Gaffel aus Köln, Philipp Becker... Ganz viel

00:46:29: Grüße!

00:46:30: ...wenn sie sich hier im Sauertreffen.

00:46:32: Dann ist der deutsche Hobbibraumeister da im Bierpublikum.

00:46:37: auch dort eine Wertschätzung.

00:46:39: Ich wusste gar nicht, dass Berlin auch so ein Biermecker ist.

00:46:41: wo dieser Event in Stadt findet wieder ausgewähnt?

00:46:43: Du vorm Bierversuchso-Lehren steigt Berlin an der Seestraße seit über hundertdreißig Jahren Mecker für Ausbildung des Braumeisters da.

00:46:54: also da is schon weltweit du zerfast zu fünfzig Prozent eine deutsche Bierbrauer.

00:47:01: und weder wenn man katholisch war, hat man im Wein-Chefwahn studiert.

00:47:04: Und wenn man prudestantisch aufgewachsen ist, hat mal hier bei der Vib an der Seestraße studieren.

00:47:10: Bei

00:47:10: den Preußen?

00:47:11: Ja

00:47:11: genau!

00:47:12: Letzte

00:47:12: Frage zum Bierthema.

00:47:13: dann gehen wir mal rüber zu den anderen Sachen die du so machst.

00:47:16: wirklich günstiges Bier all die Lidl neunvierzig Cent die Flasche und Co.

00:47:20: Im Unterschied zu einem Bier, was ein Euro fünfzig zwei Euro kostet.

00:47:23: Was ist der Hauptunterschied dazwischen?

00:47:25: Es sind eigentlich Dreidimensionen.

00:47:27: Einmal so das, was du sagst aber darüber hinaus ist es auch eine Sache.

00:47:32: Bier ist ja in den letzten dreißig Jahren nicht teurer geworden und das ist schon so bisschen merkwürdig weil so Bier ja auch verfrachtet werden muss und die Frachtkosten sind teurer mit Autobahn-Mode und was da alles nicht gekommen ist, aber wir sind immer gleich geblieben.

00:47:50: Und das führt auch dazu, dass man da so überlegt Mensch, weshalb bist du immer gleichgeblieben?

00:47:56: Weil alles wird ja teurer in Deutschland und jede andere Kategorie ist teurer geworden.

00:48:00: Da ist auch ein bisschen Wein Stefan und VLB.

00:48:05: in Deutschland herrscht eigentlich eine Mentalität, Technologie immer stärker einsetzt, Ingenieurstechnologie um dort immer effizienter zu werden.

00:48:18: Das ist leider auch... in der Automotive so, dass man da jetzt nicht erkannt hat Mensch eigentlich müssen wir an das digitale Auto.

00:48:26: Sondern man muss noch immer den Motor zu lange optimieren aber das geht jetzt nie mehr.

00:48:34: und im Brauwiesen hat man eigentlich immer höher eingebraut.

00:48:38: Nicht mit zwölf Komma acht Prozent stammen wird sondern fünf zehn zwanzig fünfzwanzig Prozent eingebraut.

00:48:46: und konnte man diesen Mehrwert, die man eingebraucht hat, konnte man nach hinten.

00:48:51: Wenn man dann spart im ganzen Prozess dass man nicht kühlen muss, konnte das mit Wasser später auch wieder so runter bringen, dass nachher vier Komma acht Prozent Alkohol da war.

00:49:04: Was

00:49:04: eine größere Menge erzeugt?

00:49:05: Ja

00:49:05: somit ist so eine Technologie entstanden, die für Bassemark gut ist.

00:49:12: So muss man sagen weil man da auch Energie spart.

00:49:16: aber für diese ganze Kultur Bierkultur, die wir in Deutschland haben war das extrem schlecht.

00:49:28: Weil man jetzt so eine vergleichende Biere hat, die nicht mehr so stark sich unterscheiden weil sie nachher zu stark auch... Wasser bekommen und Wasser ist dann auch sehr neutral.

00:49:42: Und das schadet wirklich der Bierkultur in Deutschland, und da gibt es viele, viele Mittelstände die's nicht machen.

00:49:49: aber der weltweite Biermarkt ist eigentlich so zu neunzig Prozent so unterwegs und gerade auch nur USA hat sich gezeigt mit Badweiser und so dass dann auch neue Kulturen entstehen wie die Kraftbiere weil viele Verbraucher sagen du reicht jetzt, ist jetzt wässrig genug.

00:50:08: Jetzt will ich eigentlich wieder das Bier trinken was mich auch

00:50:12: anspricht.".

00:50:13: Okay also was in wirklich wie ein gutes Parfüm oder Wein?

00:50:15: oder man findet seine Marke mit der identifiziert man sich und dann muss man auch bereit den Aufpreis zu bezahlen für diese Geschmack- und Qualität?

00:50:23: Noch eine Frage.

00:50:24: die meisten Bierkonzerne oder die meisten bierherstellenden Unternehmen gehören ja zu Konzernen und Co.

00:50:30: Störtebecker ist unabhängig.

00:50:32: Wie Schafft ihr das quasi unabhängig zu bleiben und euch da durchzusetzen?

00:50:36: Und auf der anderen Seite auch, habt ihr mal Angebote bekommen für den Kauf von Stürtebecker.

00:50:40: Also Angebote gibt es immer so aber wir sind Unternehmer und wir verkaufen nichts.

00:50:48: Wir haben noch nie was verkauft und somit wollen wir's nicht.

00:50:58: auch eine Kooperation der freien Brauern.

00:51:00: Da bin ich auch so Präsident gerade jetzt noch, wird nächstes Jahr wieder nie da kommen.

00:51:05: aber da sind so das ist der Erdinger mit dabei, der Flensburger, der Meisel, der Stiegel in Österreich und die sind alle mit dabei.

00:51:17: und dort muss ich sagen besprechen wir uns und wir machen gemeinsam Einkauf.

00:51:26: Wir haben da eine hohe Solidarität, also wir sind da ein Werteverbund und Brauereien leisten ja auch so in der Region unheimlich viel dass sie da Veranstaltungen egal Sport oder Musik überall mit dabei sind.

00:51:42: und es würde ja kulturell wirklich auch Vieles anders sein, wenn man nur Konzerne hat die sich dann auf Champions League oder auf Musikfestivals, auf Sexmusikfestivals trainieren.

00:51:59: und da muss ich sagen diese Vielfalt hat auch was mit Demokratie zu tun.

00:52:03: Und die sollten wir uns tatsächlich auch erhalten und das sollte auch ein jeder nachdenken wie er konsumiert weil Welten so verändern sich wenn sich Konsumen auch verändert.

00:52:16: Kannst du mir noch sagen, wer die größten Bierbrauer der Welt sind?

00:52:20: Die Marke würde ich sagen.

00:52:22: Wer heiligen?

00:52:23: aber der Braukonzern das ist eigentlich ABMF weil dort eben Finanzstrategien.

00:52:34: Jorge Lehmann dran ist, der da auch so im Kraft- und Heinz- und weltweite andere Firmen, ich glaube sogar Pepsi-Cool-Aser mit dabei.

00:52:45: Und er hat sich ein Konzern zusammengekauft, dass er hier in Deutschland erst Becks gekauft hat, dann Hasse-Röder und auch in München da die sparten Franz-Kanabrauerei.

00:53:01: Somit sind das so weltweit zusammengekaufte Konglomerate, die dort jetzt so zwanzig Prozent des Biermarks ausmachen.

00:53:12: Also in BVV eins?

00:53:13: Heineken auf zwei, drei hast du auch noch?

00:53:15: Kalsberg.

00:53:17: Dann kommt der erste chinesische Konzern jetzt schon so die fangen jetzt auch an größer zu werden und dann muss ich sagen sind auch so ein Fs jetzt sehr gut türkisches Bier.

00:53:32: und dann gibt es auch noch so jetzt eben da in der USA So Miller Bier, die haben auch so einen Kognomerat.

00:53:45: Da ist Peroni mit dabei und Pilsen-Urquell und so eine Marken, die dort alle zusammengekauft werden.

00:53:55: Also es gibt jetzt diese Kognomerate, die eigentlich weltweit gute Marken dort die Massenmark abdecken, dass sie da zusammengekauft

00:54:05: werden.".

00:54:06: Und

00:54:06: hier in Deutschland von einer großen Verteilung?

00:54:09: war mal der Oettinger sehr gut.

00:54:11: Der kam über eine sehr gute Disservationspolitik, weil er – du hast einmal die Frage gestellt – BtoC oder BtoB ist als Industrie ins Outlet gefahren.

00:54:23: Er ist in den Metro gefahren und hat da einen Heim-Lkw mit zwanzig Paletten abgeladen Geschäftsmodell, was so in den zweitausender Jahren am Anfang optimal lief.

00:54:38: Aber dann brauchst du auch überall Brauereien und dann hat er zu wenig Menge gehabt und Metro und Real gab es nicht mehr.

00:54:48: Und dann gab's nicht mehr die Großfläche.

00:54:49: Die Großfläch ist auch nicht mehr ganz so erfolgreich wie sie mal war.

00:54:53: Jetzt ist leider das Geschäfts-Modell aufzuliehen.

00:54:57: Der Krombacher ist ein extrem guter Getränkemarkt und der größte Brauer da noch mit sechs, sieben Millionen Hektulitor.

00:55:05: Und so der zweite ist die Radeberger Gruppe, die jetzt hier auch die Berliner Biere alluntersichert haben.

00:55:13: Die sind im Ostengut so.

00:55:15: Und dann kommt eigentlich danach würde ich mal sagen nach Radeberger und Kornbacher war früher Warsteiner aber war Steiner tut sich zurzeit leider auch sehr schwer

00:55:30: Bitburger?

00:55:31: –

00:55:31: Bitburger auch noch, sehr gut.

00:55:32: So jetzt kommen wir zu den Sachen die du nun noch so machst und das fand ich ja total krass!

00:55:35: Ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht wie es eigentlich so ist wenn ich mir eine Kiste Bier in Bayern kaufen würde und kann sie im Preußenland wieder abgeben und der Automat schluckt ihr auch aber der preußische Händler verkauft die ja gar nicht.

00:55:47: Das heißt wir haben ja heute du gehst zum Rewe und eigentlich kannst du alles am Flaschen was du hast da rein tun.

00:55:51: Der Rewe nimmt das erstmal entgegen.

00:55:53: daraus müsste er für den Rewe ein Problem entstehen weil der verkauft eben nur zehn Sorten Bier bekommt aber Flaschen von fünfzig Sorten Bier zurück.

00:56:01: Bei diesem Problem scheint ihr eine Lösung gefunden zu haben und das ist ein relevantes Unternehmen, was ihr da gebaut habt.

00:56:06: Ja, das ging ... Logipack.

00:56:08: Logipak?

00:56:09: Logipac, genau!

00:56:10: Das ging so ... ... zwei tausend vier, zweitausend fünf los, dass wir uns so überlegt haben Mensch wenn wir jetzt mit Sturtebecker kommen wie kriegen wir das so gut vermarktet?

00:56:21: und da haben wir denn ein Tray-System dort entwickelt und Tray hat dem Vorteil, dass man fünfmal mehr Trays als eine Kiste bekommen.

00:56:32: Die Trays sind nur zehn Zentimeter hoch und nicht dreißig Zentimeter, und somit kann man so den Lkw mit den Trays sehr gut bestücken... Mit den Lehren?

00:56:41: Ja!

00:56:42: Und dann kriegt man einmal voll gut als Display gepackt auf ein Tray, das heißt dass man keine Katonagen mehr benötigt um Und man schwarzt sie ein.

00:56:56: und deshalb ist es eigentlich so das beste System, das umweltfreundlichste System.

00:57:01: Weil's keine Verpackung dort bringt.

00:57:03: Das ist

00:57:04: wiederverwendbar aus Kunststoffes?

00:57:05: Ja genau.

00:57:06: Kunststoff ist wie eine Kiste bloß eben so nur achtzehntemeter hoch dort.

00:57:11: und da stehen auch die Flaschen, weder multiparks Lose drinne oder auch die Lehrgutflaschen.

00:57:17: Und jetzt war denn eine zweite Sache so zwei tausend sechst.

00:57:21: Die Dose wurde vom Markt genommen weil sie befandet wurde und dann war eine wahnsinnige Unruhe da, dass so eben bei einer Tankstelle Bier gekauft worden ist.

00:57:33: Aber man bringt zur Tankstell die Flasche nicht zurück und die wird dann bei einem Rewe oder beim Edeka als Nachvorsorger wird die schlimmt die an dort.

00:57:45: Und dann haben wir das System so entwickelt dass jeder in seinem Zentrallager, wo man so als Rewe Händler auch von beliefert wird.

00:57:54: Dass dort jetzt auch unser Dreh als Mehrwegdreh mit ... bestellt werden kann, um dann das Problem der Überhangflaschen nicht zu bekommen und so mit Ladungsträger ausgestattet zu sein.

00:58:10: Dass man alle Flaschen die im Überhang beim Rieber oder beim Edikamark kommen, dass sie dort dann auch unverzüglich in diesen Ladungsträgern von Lowy-Pack reingeht, dieses Tray und das wird zum Zentrallage gebracht Wir holen es da ab, müssen sortieren.

00:58:26: Weil leider viele Brauereien auch so eine Aufschrift in der Flasche haben und die können sie nur ihre Flaschen zurücknehmen.

00:58:32: Und das organisieren wir bundesweit.

00:58:35: Und somit ist das Mehrwegsystem noch im vernünftigen Strukturen drinne und kollabiert nicht wenn so Stressphasen wie Hochsommer oder aber auch so große Veranstaltungen auch im grünen unheimlich viele Kisten da sind.

00:58:56: Im Gegenteil, oft werden diese Kisten auch schon vom Grünamt genommen unsere Trace um dann das ganze Lehrgütchen aus diesem Park wieder einzusammeln und dann kriegt man die Fasche wieder zurück.

00:59:09: Das

00:59:09: kriegt ihr völlig unsortiert zugeschoben?

00:59:12: Ja.

00:59:12: Ihr habt mehrere Läger in Deutschland, sechs habe ich mir glaube ich gemerkt wo es alles zusammenkommt.

00:59:17: Da sortiert ihr sorgt dafür dass es zurück zu dem Brauereien geht.

00:59:21: ja Wie viele Leute arbeiten in der Firma?

00:59:23: Also sechs Standorte, drei Geschäftsführer dann so fünfzig Mitarbeiter und dann gibt es immer Personen die dort sortieren je nachdem wie dort.

00:59:37: Auch der Arbeitsanfall ist so.

00:59:39: Und ja, in Berlin sind wir hier im Lutix-Felde dort und dann ist es auch noch so dass dann die Flaschen zu Lech und Tiski nach Polen müssen.

00:59:50: Auch noch nach Holland zu Heineken.

00:59:54: Du musst tatsächlich einmal die deutsche Brauerein beachten.

00:59:58: was hier in Berlin Wahnes Thema ist, ist auch Tiske da... gehen denn auch fünf Lkw mit Tiskiflaschen dann auch wieder zurück.

01:00:09: Ihr

01:00:09: machte ganz logistisch dazu?

01:00:11: Zumindest, was da mit Lehrgut zu tun hat... Das müssen wir machen weil sonst kriegen die diese Lehrgüter nur schwer wieder eingesammelt und dann wäre es einweg und dann würde das Mehrwegsystem oft kollabieren.

01:00:25: Also da arbeiten noch wie zwei drei Hundert Menschen oder sowas.

01:00:27: Ja, so zwei Schichtig- und Zwei-Colonnen-A, zehn, zwanzig Leute die dort dann sortieren haben.

01:00:38: Und da muss man da die Ladungsträger von den Brauereien auch haben dass man das denn wieder reinpackt weil die kriegen dann ihre Kiste zurück

01:00:47: Und da seid ihr in Deutschland der Machtführer auch für das.

01:00:49: Ja,

01:00:49: da sind wir so sehr vernünftig unterwegs und das muss ich sagen ist auch alles immer in Strahlsund entstanden weil es ja nicht nur ein Lehrhutsystem ist sondern ein Kreislaufsystem und es packen auch andere Brauereien ihre Vorpacks und Sixpack die dann eben bei Penny oder bei bei anderen auf der Fläche stehen.

01:01:16: Sie packen auch dann ihre Biere, ihre Marken auf dieses System und stehen dann auf der fläche und wenn sie dann abverkauft sind geht dieses Tray in die Leer-Gutabteilung rein und wird dann mit Leerflaschen bestückt.

01:01:33: Wir sind zu uns in den Louis-Pak-Zentren gefahren, dort stehen wieder Herstellerkisten und dann kriegt ihr Herstellers zurück und kann nachher wieder Multi-Paks auf dieses System stellen.

01:01:46: Ich hatte es am Anfang kurz gedacht, der macht so eine Summe von ca.

01:01:48: einundachtzig Millionen Umsatz ungefähr.

01:01:50: Das ist ein relevanter Teil der einundachzig Millionen Umsatz, also das erfolgreiche Unternehmen?

01:01:54: Ja!

01:01:55: Also da geht es sehr stark auch um... Ladungsträger und die Vermietungen von Darnungsträgern.

01:02:03: Und um die Lehrungsortierung, die dort ist.

01:02:07: Somit haben wir auch so ein bisschen die Geschäftsfelder aufgeteilt... Industrie mit der Stadt Becker-Braum-Manufaktur.

01:02:16: Wir sind getränke Fachgrusshande, beliefern die Gastronomie mit Backrögel, schwerprognisischen Bremen und Hamburg.

01:02:23: Und wir sind auch so Mitladungsträgern unterwegs für Aktivitäten One Touch Merchandising nur einmal berühren ohne Katonagen ist alles verkaufbar.

01:02:37: man steigt nur so ein horizontal gewickeltes Band durch und dann kann sofort Verkauf werden.

01:02:44: Und es ist kein bisschen Katonage dran, das ist sozusagen Lowy-Pack.

01:02:48: und jetzt versuchen wir auch noch mit E-Bier und unser alternativen Protein dort nicht nur Getränke sondern Allgemeinlebensmittel Vitualien auf den Markt zu bringen.

01:03:01: Genau!

01:03:01: Das finde ich ja noch fast mit Abstand am spannendsten.

01:03:04: Ich habe nur in dem Vorabbericht, den ich mal bekommen gesehen, Und dann hast du zu mir gesagt, es sind alternative Proteine aus Bierreststoffen.

01:03:13: Ich habe das denn so Lappi da genannt?

01:03:14: Ah!

01:03:15: So was wie Tofu, sagst du ja ich würde es nochmal anders erklären.

01:03:19: Das musst du unbedingt erklären.

01:03:21: oder wir verlassen jetzt den flüssigen Bereich und gehen quasi in einen nichtflüssigenbereich.

01:03:25: und das Interessante daran ist dass das ja auf dem Brauereihöfen stattfinden würde und da wirklich ein interessantes Produkt herauskommt.

01:03:32: Erzähl mal

01:03:33: Ja Bei uns ist es so, dass wir uns mit Reststoffen auseinandersetzen.

01:03:39: Weil dort im Brauprozess war jetzt sehr dominant das alles sich nur um Bier und die Flüssigkeit.

01:03:50: sich konzentriert hat.

01:03:52: Aber es entstehen auch Reststoffe und so das Gerstenkorn, was vom Mälzer, vom Bauer erst zum Mälzern gebracht wird um von Mälzel zur Brauerei hat.

01:04:03: bei uns zwei wird zweimal eingesetzt einmal im Brauprozess für die Flüssigkeit um nachher Bier raus zu machen.

01:04:15: aber da über knows ist auch noch im Gerstenkorn, bleibt noch zwanzig Prozent eher Trag noch so im Gerstenkorn.

01:04:27: Und da haben wir gesagt Mensch, wir gehen das jetzt nicht mehr als Treber ab eben in die tierische Wirtschaft, dass dort verfüttert wird an Tieren... Das

01:04:38: ist der normale Weg?

01:04:39: Ja genau!

01:04:40: Das ist jetzt ein normaler Weg.

01:04:41: Also viel

01:04:41: Logistik muss abgesteuert werden

01:04:44: muss vermischt werden und dann während hier gefüttert die nachher wieder geschlachtet werden.

01:04:50: Und es kommt auch wenig Wertschöpfung daraus, sondern wir haben gesagt Mensch was wäre wenn dass als Kultursubstrat sehen, diesen Reststoff und wir einen Pilz finden den wir damit füttern.

01:05:06: Und da sind wir an der Universität Gießen auch angekommen und auch Frauenhoferinstitut und auch anderen Universitäten mit denen wir zusammenarbeiten.

01:05:16: Da war ein Professor Zorn oder ist ein Professor zorn Datenbank von vielen Pilzen hat und weiß, Mensch wenn man den jetzt mit Treber füttern würde oder mit Rester aus dem Wein.

01:05:29: Oder mit Kartoffelschalen oder anderen Sachen.

01:05:32: Da gibt

01:05:32: es viele Anwendungen.

01:05:33: Genau das sind alle Reststoffe und dann kann man das als Futtermittel, als Substrat nehmen für den Pilz und der Pilz verstoffwechselt dieses Kultursubstrat so interessant dass man da unterschiedliche Profile von Nahrungsmitteln rauskommt, die für die menschliche Ernährung dann auch eine Relevanz hat.

01:05:58: Und somit kommen wir dort wirklich auch so an zweiundneinzig Prozent Qualität dran.

01:06:05: Das ist so ähnlich wie Rindfleisch mit Aminosäureln.

01:06:09: ein sehr schönes Profil auch von der Hapticaer und dort ja haben wir jetzt erst mal den Prozess bestimmt.

01:06:18: kann das angehen, es gibt den so vom Reagenzglas zum Ermeyer-Kolmen und dann kleine Anlage.

01:06:26: Und jetzt gibt's schon eine Anlage bei uns die das macht und jetzt sind wir dabei und da haben ja auch ein Patent erwirkt dass man jetzt modular eine Fabrik aufbaut die dann zum Restoff hingeht.

01:06:42: Das heißt, die Fabrik geht dorthin wo der Restoff anfällt und das wäre meinetwegen auch bei der Gaffelbrauerei oder bei der Kommenbacher-Brauerei würden wir auf den Hof gehen dem Brauprozess nicht stören.

01:06:54: Wir haben aber den Ausscheidungsprozess des Trebers.

01:06:58: Würden wir uns andocken und haben dann in Containern eine Maschinenanlage eingebaut dass man innerhalb von fünf Tagen ein Fermentationsprozess in Gang dass man dann als Ergebnis dort ein alteratives Protein hat, was man dann auch durch einen Extruder weiterverarbeiten kann.

01:07:20: Zu Schnitzel zu Hack oder zu Flocken wie Geros die man dann so verbinden kann mit anderen Sättigungsbeilagen zur menschlichen Ernährung.

01:07:34: Also das ist alles fleischlos?

01:07:35: Alles fleisch los!

01:07:37: Das heißt, das wäre eine riesengroße Neuerung auch fürs ganze Thema veganen Veganismus und Co.

01:07:43: Du kannst da aus viele Dinge machen.

01:07:45: also ich lieg mit Tofo jetzt nicht ganz falsch.

01:07:47: jemand der nicht so tief in der Industrie drin ist ja dass gibt es heute nicht und wir reden hier von tausenden Tonnen alleine in Deutschland die zuhörzigen Nahrungen stehen könnte.

01:07:57: Genau, so man muss den Prozess im Griff bekommen und da haben wir sehr gute Partner viele Wissenschaftler einige Universitäten aber auch Großkonzerne wie Sie, wenn sie sich dort auch mit Ernährung der Zukunft auseinandersetzt.

01:08:12: es hat eine hohe Relevanz weil Reststoffe noch Substanzen, Qualitäten und wenn man die so geschickt und intelligent in Prozessabläufe reinbekommt dann kann man da was mit erreichen.

01:08:29: Und wir sagen der Reststoff ist schon einmal bezahlt worden vom Brauer weil er da Bier raus macht.

01:08:37: Er ist global vorhanden weil es überall auf der Welt Brauereien gibt Er ist ernteunabhängig, weil man zwölf Monate lang Bier braut und nicht nur von Missernten oder für andere Sachen dann da Problematiken bekommt.

01:08:54: Sonst scheint alles egal.

01:08:55: Genau,

01:08:55: ist egal!

01:08:56: Und wir arbeiten... Wir werden dort eine mobile Anlage, die man überall hinstellt.

01:09:06: Überall wieder abholen kann damit man dann diesen Reststoff unvorzüglich in diesem Brauprozess genauso einbettet wie dort den Bierprozess und das heißt einmal Fermentationsprozess mit Hefe wird zu Bier.

01:09:24: Fermentation Prozess mit Pilzen.

01:09:28: wir zum alternativen Protein.

01:09:30: es ist exakt Das, was der Brauer in der Fermentation, was auch unsere Vorfahren im Mittelalter gemacht haben.

01:09:39: Fermentations-Sauerkraut um letztendlich Distanzen in der Seefahrt zu überbrücken und dort in andere Länder reinzukommen.

01:09:49: also eigentlich gehen wir wieder zurück zur Biotechnologie die wir als Brauer beherrschen und die eigentlich unser Tee ist mit Jehes.

01:09:57: und wir verändern nur noch mal Einmal, dass wir sagen, wir haben noch einen Hauptaugenmerk auf das was eigentlich ins Grab gedrückt wird.

01:10:05: Über was für Herstellungskosten reden wir hier?

01:10:07: Ist es super günstig?

01:10:09: Die Herstellungskosten sind ja erstmal günstige weil die Technologie, die Maschinen und Anlagen... die Dark Factory, die muss durchdacht werden mit Siemens, mit Technologie.

01:10:24: Dass man das alles machen kann und da steckt sehr viel Forschung und Entwicklung drin und es stickt sehr stark Maschinen- und Anlagen und Intelligenz drinnen dass man dort jetzt diesen Prozess und diese Idee jetzt dort auch in klaren Prozessstrukturen hinbekommt, damit das ergeblich ist.

01:10:45: Und es ist ein zweites Problem.

01:10:47: Leider ist der Nachfragemarkt bei Rügenweiter noch nicht so klar und massenorientiert und geschmacksgefällig, damit man was aufbaut.

01:11:05: Und da sagen wir, wir arbeiten einer Plattform und nicht nur an einer Sache die eventuell vom Markt drei Monate lang nicht angenommen wird und ist sie tot sondern wir werden in diese Systematik viele Anbieter, viele Nachfrager reingekommen und werden auf Plattformökonomie von Anfang an setzen Einmal Hühn nicht durchkommen und dann sind zehn Millionen Euro weg.

01:11:29: Okay, das heißt da könnt ihr jetzt quasi in der Theorie einen Niedelalli oder auch ein MDS kommen und könnte sagen ich interessiere mich für dieses Produkt Wir selber wollen es veredeln zu X- oder zu Y also wir nehmen die Rohmasse Die nehmen wir euch ab.

01:11:41: was wir da machen spielt eigentlich gar keine Rolle Und da seid ihr komplett offen.

01:11:45: Also wer mithelfen wer mitforschen wer mit vorne dabei sein will kann sich auch gerne bei euch melden.

01:11:51: Es geht jetzt darum dass Produkt kommt so oder so und jetzt wird der Markt dafür geschaffen

01:11:55: Und wir gehen auch im Herbst-Winter mit einer Anleihe raus, wer da so wirklich auch Interesse hat und daran glaubt.

01:12:05: Der kann sich bei uns auch beteiligen.

01:12:09: dort weil wie jetzt in Streisund die erste Containerlösung jetzt implementieren um bei uns immer so... den Leuten zeigen, dass es bei uns hinaut bevor andere Leute das dann machen.

01:12:24: Die sind so ein bisschen so sicherheitsorientierte.

01:12:28: wir sind dort und sehen neue Wege die man zu beschreiten hat um versuchen was?

01:12:34: Und wir haben auch eine blutige Nase aber dann einmal ein bisschen schütteln und dann wieder ran gehen und weitermachen und die Stetigkeit ist notwendig um so ein Projekt auch zum Erfolg zu führen.

01:12:48: Das läuft aktuell noch unter dem Codenamen Sturtebecker Proviant?

01:12:52: Das ist so die Marke, die wir jetzt in einer Gastronomie reinbringen.

01:12:55: Aber das ist die Firma Eidbier und es geht dort um Plattformökonomie, um diese Dark Factory, die wird er aufbauen und die dann auch genutzt werden kann für andere Reststoffe.

01:13:11: Und ja, und Reststoffen sind in keinster Weise so negativ wie es gesehen wird.

01:13:18: Man muss Reststoffe sehr früh, wenn Reststoffen

01:13:23: im Produktionsprozess

01:13:24: entstehen, muss man sie isoliert exogen und auch schon so mehr wir pasteurisiert weiterentwickeln.

01:13:34: und wenn man das macht, dann sind das genauso veredete Grundstoffe.

01:13:39: Klar!

01:13:40: Aber wenn es erst mal acht Wochen lang irgendwo stehen lässt und da Bakterien rangeht, dann ist der Reststoff tatsächlich nichts wert.

01:13:49: aber er is was wert wenn man unvorzüglich dort auch diesen Reststoff eigentlich exogen in der Qualität sozusagen behält.

01:14:00: Es ist wirklich cool, dass ihr das macht.

01:14:01: Also habe ich noch nie gehört von Supergeil.

01:14:04: Das machst du glaube auch mit der nächsten Generation.

01:14:07: Dein Sohn ist da stark involviert!

01:14:09: Ja also die Idee kam erst so von unserem Jens Reinike, der hat zuvor schon Entwicklung und er hat es da auch... toll vermittelt mit den ganzen Wissenschaftler, die da gewonnen wurden.

01:14:23: Und jetzt aber muss ich sagen, freut mich... Also ich bin dann nur so ein bisschen so... Ich orchestriere das, weil ich war auch nie gut in Mathematik und da sind tatsächlich auch viele Naturwissenschaften notwendig.

01:14:38: Aber ich freue mich, dass unser Sohn dort auch die Wissenschaft mit Siemens die Technologie, die Digitalisierung.

01:14:47: System Engineering Studiengang kommt jetzt so nach Strahl und wo dann auch Menschen ausgebildet werden, dass man das als Ökosystem immer... aus den Brau-Prozesse heraus, die es immer geben wird.

01:15:02: Aber vielleicht wie das Bierprodukt nicht mehr die höchste der Wand sammelt?

01:15:05: Man hat mit der Technologie, die man da stehen hat, hat man noch ganz andere Chancen als nur eine Flüssigkeit herzustellen und das ist so mein Credo!

01:15:14: Wir sind alle zu sehr hochgezeist, nur noch auf ein Produkt und das für immer und ewig.

01:15:21: aber leider ist die Welt draußen bei Nachfragern nicht so dass man ein Produkt für immer oder ewig herstellt kann, es ist immer ein Kommen und Gehen.

01:15:32: Und einen viel kaufen um mal wenig kaufen und da hat man sich auch mit auseinanderzusetzen und man kann nicht davon ausgehen dass menschliches Leben immer so in einer Vollkastgeversicherung

01:15:46: verläuft.".

01:15:47: Das wollte ich gerade sagen.

01:15:48: aber ich finde deine unternehmerischen Tätigkeiten beweisen ja auch das.

01:15:51: also ihr habt den Bierbrauerei gekauft die habt er komplett einmal neu aufgestellt neuen Markennamen seid komplett in die Breite gegangen mit Bier.

01:15:57: Dann gab es dieses logistische Problem mit diesem Bierflaschen Deutschland, habt ihr auch gelöst.

01:16:02: Jetzt sagt ihr für mich ganz klassisch die Wertschöpfungskette erhöhen.

01:16:05: wir sitzen eh auf den Reststoffen und können jetzt hundert Kilometer wegfahren zum Bauern.

01:16:09: Wir können aber auch hier vor Ort so lange der Reststoff noch ein guter Stoff ist Und nicht die Bakterien dran machen können wir was extrem Gutes daraus machen.

01:16:15: und deswegen bauen wir jetzt auch so bisschen wie eine Schaufel diese Fabrik diese Factory die er da entwickelt und hinten rausmachen das aber auch als Plattform und gehen in die Vermarktungen lösen also auch die Thematik.

01:16:25: Ich finde, ihr habt schon ganz schön viel aus dem Thema Bier rausgeholt und gemacht.

01:16:28: Da sind sie da wahnsinnig umtriebig!

01:16:30: Das ist echt cool!

01:16:31: Also ich glaube unser Standort wir haben so hundertzwanzigund dreißigtausend Quadratmeter da in Strahl und der ist jetzt noch sehr produktionslastig.

01:16:42: Der wird später mal der Dienstleistungsbereich werden, weil Menschen da kommen werden.

01:16:50: Wenn sie was mit Fermentationen, wenn Sie mit Genuss, mit Tischkultur, mit Essen und Trinken, Food Pairing... Also man weiß diese Denke wird dazu führen dass wir in Strasse und direkt am Städersund dort direkt am Wasser wären wir dort uns wahnsinnig weitermöglichen können.

01:17:15: und das Basis-Geschäft wird immer Bier bleiben, aber es wird ein Dienstleistungsgeschäft kommen.

01:17:20: Man hat da vielleicht mal einen Hotel stehen oder andere Sachen weil man Menschen eigentlich dort so einen Rücksuchsort gibt, damit man reflektieren kann.

01:17:31: Mensch was muss ich vielleicht machen?

01:17:32: Ähnlich wie bei dir mit dem Podcast wo man auch Unternehmer hört und davon etwas ableiten kann.

01:17:38: Muss es später sehr viel mehr auch physisch was geben und nicht nur digital gesprochen.

01:17:44: Wo man auch Ableitung vornimmt und sagt Mensch habe ich noch gar nicht über Nacht gedacht passt ja bei mir genauso gut wie auch bei anderen

01:17:54: sozusagen.".

01:17:54: Man muss auch sagen Bei aller Kritik, die dir auch im mittelsters Podcast manchmal der deutschen Politik entgegenschlägt.

01:18:01: Man sieht eigentlich bei euch auch sehr schön wie sich der Mittelstand bewegen kann und wie der Mittelstand auch dynamisch bleibt.

01:18:06: Und Mittelstand ist ja nicht Beamten-Tum.

01:18:08: Das heißt wir tun nicht das ganze Leben lang dasselbe sondern wir verändern uns bestenfalls mit dem Märkten oder sind ihnen voraus.

01:18:14: Da muss ich sagen es hört sich bei euch echt gut an.

01:18:16: also Glückwunsch dazu!

01:18:18: Es ist wirklich überraschend was ihr alles macht finde ich total super.

01:18:21: Und du hast ja auch gesagt, mit der nächsten Generation jetzt quasi.

01:18:24: Auch mit deinem Sohn, dass dir da einspringen.

01:18:28: Wir hatten als wir damals eingestiegen sind und die Brauerei gekauft haben.

01:18:31: Da gab es einen großen gesellschaftlichen Umschwung.

01:18:34: Und eigentlich hat mein Sohn das große Glück und die Herausforderung, dass es heute wieder so ist und ich mag... Das mag ich eigentlich total.

01:18:39: Was er im Vorgespräch gesagt.

01:18:41: Und auch das muss man ein bisschen betrachten.

01:18:43: Das stimmt!

01:18:43: Aktuell ist da auch wieder ein großer Umschwungen gerade für die Lebensmittel und auch für die Bierindustrie.

01:18:48: aber da seid ihr ordentlich mit dabei und ganz vorne

01:18:50: Ja, viele... Kollegen haben wir jetzt wahnsinnige Ängste, wie allgemein in Deutschland.

01:18:57: Ängsten bestehen und sie sind ja auch begründet weil die Politik auch es so nicht hinbekommt zeitnah diese Aufkampfestellung dir anstehen auch abzuarbeiten und deshalb wird vieles vor sich hergeschoben.

01:19:10: das kann man sich als Unternehmer nicht lange erlauben weil dann auch das Geld tatsächlich ausgeht was jetzt auch in der Politik in Haus halten immer stärker ausgeht.

01:19:21: aber Sie haben leider noch immer die Möglichkeit, das stärker zu kaschieren als es ein Unternehmertum kann.

01:19:31: Bei uns und dass wir auch unseren Söhnen und auch unserer Tochter mitgegeben... Unternehnertum ist ja nicht immer Karo einfach!

01:19:47: Man hat Sorgen und man muss trotzdem in der Familie da sein.

01:19:52: Und man spricht oft übers Unternehmen, was wir in den Neunzehnten neunzig als Chance gesehen haben, was für viele Menschen hier im Osten auch eine wahnsinnige Belastung war.

01:20:02: Haben wir als Chance sehen und sind hierhergekommen?

01:20:05: Wir wussten genau diese Wandlungsprozesse so.

01:20:10: Das war ... Wir kamen vom Studium und das war eigentlich Anwendung hoch drei Gesellschaftlicher Wandel, politischer Wandel.

01:20:20: Sektorwandel der Brauwirtschaft hier im Osten und auch Wertewandel sehr stark in der Industrie behaftet und jetzt in Dienstleistung rein.

01:20:30: Und da muss ich sagen kam wir auch so eben in den Osten die so gesagt haben Mensch Lass uns das mal gemeinsam so versuchen, machen wir die Terrasse und verändern nochmal deine Speisekarte oder so ran gehen.

01:20:50: Und versuchen sich für den neuen Markt auch zu stellen weil ja auch der Markt sich verändert wenn Westler hier zum Essen kommen.

01:20:57: Erst findest du es ganz gut, dass sie dann so diese ganzen Oscha mitbekommen.

01:21:01: Aber nachher wollen Sie auch diesen internationalen Standard haben und das ging ja in Berlin, Wörterstraße, Mauteigenge alles unheimlich schnell, dass man sich auch angepasst hat.

01:21:14: Und so ähnlich ist es jetzt auch.

01:21:16: Das finde ich auch gut, unsere Söhne, die das bei uns auch mitbekamen, dass wir wirklich weiß so wie sich fünfzig Jahre lang die Braubranche jetzt ausgerichtet hat, ist draußen der Markt nicht mehr.

01:21:32: Es ist nicht jede Veranstaltung mit Bier trinken und mit alkoholischen Bier trinken!

01:21:38: Du kannst nicht mit dem Auto weg, du willst nachher noch Sport treiben?

01:21:42: Du willst nach her frisch bleiben?

01:21:44: Das kriegst du mit Bier nicht mehr hin.

01:21:47: Und dann muss klar sein... Wie werden sie nie

01:21:50: hinbekommen?!

01:21:51: dass der Markt sich verändert, sondern wir haben uns zu verändern und das muss verstanden werden um wer das nicht versteht.

01:21:59: Der wird leider diese Wandlung, die immer anstehen auch nicht schnell genug mitmachen und die müssen wir auch kommunizieren.

01:22:07: Dass so Unternehmertum ist.

01:22:09: es ist nicht so dass sich andere Leute draußen am Markt die Geld und ihr Geld verdient haben das sie sich nach uns richten wie es uns als Unternehmer am besten geht sondern eigentlich wollen Sie ihre Ernährung, ihre Gesundheit wollen sie durch uns optimiert haben und so haben wir uns aufzustellen.

01:22:30: Sagen mal was waren der größte schwarze Schwan den du erlebt hast als Unternehmer?

01:22:35: Wo du wirklich gesagt hast boah da war es ganz schön eng.

01:22:37: das hat uns ganz schön getroffen!

01:22:38: Die Schwarzen Schwäne sieht man ja in letztes zwei Jahren sehr viel öfter offen.

01:22:47: Stridersunder bei uns muss ich sagen Was hat uns am Stärz getroffen?

01:22:53: Also ich glaube, wir haben in der Branche erkannt, Bier trinken geht immer um ein zwei Prozent zurück.

01:23:03: Aber wir haben nicht erkannt dass das eine Dynamik nehmen kann, dass es nicht ein zwei prozent sind sondern das ist acht Prozent oder jetzt auch zehn Prozent werden können.

01:23:15: Zehn Prozent!

01:23:17: Wir sind jetzt so bei sechs Prozent minus aber Alles so schnell.

01:23:23: Und dann ist das so ähnlich wie in der Automotive mit Fairbrenner und Elektrofahrzeug, du merkst auch... Du musst dich verändern?

01:23:35: Aber diese Dynamik der Veränderung dass man da hier jetzt und heute entscheiden muss und das ganze Ding nochmal umreisen muss, da muss ich sagen Das war schon Wahnsinn.

01:23:50: und dann ist auch das Problem da.

01:23:53: Du hast ja Stackröder wie deine Hausbanken können, die auch alle unter Druck sind weil sie gerade an der Küste auch sehr viele Fälle als die Hotels laufen nicht so gut, die Gastronomie läuft nach Kona nicht mehr so gut und haben die da so viel Fälle dass dann gar nicht so viel Bereitschaft auch da ist, so eine Wandlung die ansteht auch mitzugehen.

01:24:16: Weil sie da sagen oh, wenn wir rausgehen, jetzt würden wir auch machen mit den anderen.

01:24:22: Und dann muss ich sagen wird für einen Mittelstand ein Wahnsinnsproblem noch entstehen und das sollte die Politik auch immer stärker wahrnehmen dass wir eigentlich Unser Bankensystem für die Wandlung, die jetzt ansteht und hier zu machen ist.

01:24:38: Und wir haben uns in vielen Bereichen extrem zu wandeln.

01:24:41: Das kostet alles Geld weil man das nicht mit Profiten macht diese Wandlungen sondern oft schon ich bin bei plus minus null oder minus und dann bedarf es auch dass man Kapital erhält wenn man weiß wie man an diese Wandlung rangeht und nicht dass man dann Firmen auch pleite gehen lässt.

01:25:01: Genau, am Ende des Tages hatten wir nach der Wende wie alle hoffentlich ganz viel Mut als Land und auch als Gesellschaft.

01:25:07: Und auch Einzelne waren mutig und heute reicht Mut alleine, der schon viel weniger geworden ist als damals aber gar nicht mehr aus weil auf der anderen Seite die Banken und die Geldgeber für diesen Mut und teilweise auch die Familien ja nicht mehr zu haben sind.

01:25:19: Und das ist ein Riesenproblem.

01:25:20: also Refinanzierung wird definitiv ein wahnsinniges Thema werden.

01:25:23: ich bin da absolut bei dir.

01:25:24: Nicht jeder hat ja, wie ihr vorausschauend auch so viel Geld in eine nagelneue Brauerei investiert.

01:25:29: Aber du wirst sehr wahrscheinlich mit einer fünftig Jahre alten Brauerei das auch nicht mehr gewinnen können oder nicht umdrehen können und dann sind die Innovationszügel auf einmal viel zu lange, um auf den Markt zu reagieren.

01:25:38: Du musst ja bevor der Markt sich ändert auf dem Markt am besten reagieren Ja?

01:25:42: Das ist so.

01:25:43: was glaubst du?

01:25:43: Was ist eure größte Stärke als Unternehmen?

01:25:46: Die Wandlungsfähigkeit

01:25:48: also die Stärke ist meines Erachtens von meinem Vater war so sehr stark, dass er so Dienstleistung in der Gastronomie gemacht hat.

01:26:01: Wir haben... wir können uns mit Menschen vernünftig auseinandersetzen und die nächste Generation ist digital KI, dass sie Prozesse, die dort da sind und die notwendig sind und das geht erst einmal um den Menschen aber auch jetzt darauf Prozesse aufbauen.

01:26:24: Man kann nicht alles können und man muss immer wissen, jede Zeitepoche benötigt auch ganz spezielle Erfolgsfaktoren.

01:26:35: und deshalb sage ich auch immer Unternehmer müssen sehen dass sie die nächste Generation relativ früh mit einbeziehen weil wenn so zwanzig Jahre lang einmal diese Entwicklung nicht mitgemacht werden und du selbst nicht mehr Digitalisierung und KI so verstehst.

01:26:57: Und wenn das dann so zwanzig Jahre offen bleibt, schiede ich dass auch ein Management, wenn es da gut kompensiert wird und das erschädigt eigentlich so ein Geschäftsmodell.

01:27:11: Und deshalb müssen auch Unternehmer sehen, dass sie ihre Generation ist für mich das Wichtigste mit, dass man die nächste Generation in den Spiel reinbekommt.

01:27:21: Nur dann hat man Sicherheit, dass ein Geschäftsmodell weiterentwickelt werden kann.

01:27:27: Das ist für sich das Wichtige, ich sage auch du... Kannst du mich dann rausschmeißen, wenn du es haben willst.

01:27:34: Aber es ist geregelt dass du's machen willst und wie lange ich damit dabei sind?

01:27:41: Ist für mich ein Fragezeichen.

01:27:43: Ich mache das letztendlich auch die Störtebecker Braumanufaktur in die neue Generation übergeben wird Und da hast eine Entscheidung getroffen worden.

01:27:55: Das bist du.

01:27:56: Und jetzt sag selbst, wann du meinst, dass ich da besser was anderes machen

01:28:02: soll.".

01:28:02: Das

01:28:02: klingt aber alles sehr vernünftig muss ich mal sagen!

01:28:06: Also das höre ich hier sehr selten.

01:28:07: Dass es so gut geregelt ist und auch den Platz da lässt und sagt wenn ich nicht mehr soll dann besprechen wir uns miteinander.

01:28:13: aber es ist für mich klar, dass es endlich ist und dass ich irgendwann raus bin.

01:28:16: Ich bleibe hier nicht bis zum letzten Tag.

01:28:17: Super Wir haben in dieser Sektion Live-Hack.

01:28:20: Du bist ja jetzt sehr, sehr lange als Unternehmer tätig.

01:28:23: Hast du irgendeine Regel im Alltag?

01:28:26: Das kann alles möglich sein, keine Meetingsformel oder was auch immer wo du sagst.

01:28:29: das wende ich immer an und ich habe herausgefunden dass es immer funktioniert also irgendwas was du quasi an andere Führungskräfte Unternehmer weitergeben kannst.

01:28:37: Für mich darf man die gar nicht so sagen aber ist tatsächlich so wir frühstücken morgens um sieben bis fünf acht und dann gehe ich noch immer eine Dreifelstunde ins Bett und breite mich vor.

01:28:53: Ich will nichts hören, nicht ziehen und möchte mich... Und ich bin dann beim Unternehmen.

01:28:59: Und durchdenke was.

01:29:00: Wenn ich die Reflexionszeit nicht bekäme, würde ich im Hamsterrad sein und würde nicht das so machen wie es jetzt mache dass man ein bisschen open minded reingeht.

01:29:13: du brauchst irgendwie ernstkritisch Zeit.

01:29:16: da ist noch der Tagesablauf so hoch relevant im Kopf aber morgens um zu wissen, manche das muss jetzt ein geiler Tag werden und irgendwie muss jetzt auch eine Leistung kommen.

01:29:27: Und jetzt gehe ich nochmal so ins Bett kurz und überlege normal wie kannst du da einen geilen Tag raus machen?

01:29:34: Wie kannst du da eine Effizienz fürs Unternehmen oder mit wem sprichste?

01:29:39: Oder wer ist da jetzt überfällig dass wir noch mal etwas mehr Distanz und nicht aus dem Hamsterrad heraus so jeden Tag ins Unternehmen reinfährt.

01:29:49: Das

01:29:49: finde ich sehr schön, das hatten wir bisher noch nie.

01:29:51: Also jeder dann nach dem Frühstück noch eine dreiviertel Stunde in sich gehen kann in seinem eigenen Bett einfach mal versuchen?

01:29:56: Das scheint ja sehr viel Erfolg und sehr viel Früche hier zu tragen!

01:30:00: Wenn du einen Wunsch formulieren könntest an die Politik Einen was würdest du dir wünschen?

01:30:06: Seid nicht so leicht fertig und erhöht überall steuern und abgaben und alle anderen Sachen.

01:30:16: Es ist ein Master, dass man das Geld was man jetzt verdient benötigt um diesen Transformationsprozesse bekommen.

01:30:24: aber man kriegt es nicht mehr hin ohne Einsparung.

01:30:27: diese ganzen Haushalte die aussahrand- und bunt sind kriegt man nicht über Unternehmer jetzt in vernünftige Strukturen rein.

01:30:36: und deshalb wenn man zu viele Leute noch zur AfD hin verlieren will aus der Mitte, sollte man jetzt wirklich vernunft annehmen und etwas mehr auf die Kostenbremse und

01:30:51: auf die Steuerbremsen

01:30:52: drücken.

01:30:52: Ja

01:30:53: sehr schön auch sehr gut formuliert kann ich absolut nachvollziehen.

01:30:56: wir brauchen aktuell ein bisschen Luft zum Atmen als Unternehmer ansonsten wird es eng.

01:30:59: also wir investieren gerne.

01:31:00: wir wollen unbedingt weitermachen aber aktuell wie du schon sagst mehr abgeben wäre doof, weil es gibt genug Investitionsrückstau überall.

01:31:08: Das fängt bei Immobilien an und enden bei Unternehmen.

01:31:10: Noch vier schnelle Fragen mit vier schnellen Antworten.

01:31:14: Alkohol oder alkoholfrei für dich privat?

01:31:17: Alkuholfrei immermehr!

01:31:20: Man will Freiheiten haben und man will den Tag noch so unterschiedlich weiterentwickeln und deshalb braucht man wirklich alkoholfrei.

01:31:32: Okay Gewinn oder Umsatz?

01:31:34: Akzeptanz beim Verbraucher, der führt zu Umsatz und zu gewinnen.

01:31:38: BtoB oder B to C also lieber Gastronomie oder Endkunde?

01:31:41: Omni-Shandling!

01:31:41: Der nächste

01:31:42: Euro von dir wird in Deutschland investiert oder ins Ausland?

01:31:44: Bei uns in Deutschland weil wir von Deutschland viele Haltnahmen auch im Osten, den Straßen, den Ignobievorbauern und man muss auch Bereitschaft zeigen schwierige Zeiten jetzt auch gemeinsam anzugehen.

01:32:00: aber man braucht auch Partner die dort in der Politik auch was können.

01:32:08: Sehr gut, tausend Dank für diesen Podcast!

01:32:11: Also wahnsinnig coole Einblicke.

01:32:13: ich wurde quasi mit Störtebecker oder Aufstörte Becker vorbereitet und ich wusste nicht annähernd was für geile Sachen ihr da macht.

01:32:19: Ich zieh da wirklich den Hut.

01:32:21: Du hast die nächste Generation am Start du lebst die Wertschöpfung du hast dann völlig neue Marke aus dem Boden gestampft.

01:32:27: Ihr habt ein ganz tolles Familienunternehmen, wo du eigentlich herkommst was ja auch relevant und auch wirklich groß ist.

01:32:32: Das hast du hier nicht einfach gemacht und hast quasi einen eigenen Weg gefunden.

01:32:36: Tausend Dank für dieser Einblick!

01:32:37: Es hat wirklich viel Spaß gemacht.

01:32:39: und was du da im Osten auch machst ich habe vorhin auf die Middlestars Karte geguckt.

01:32:43: Da ist ganz wenig im Oßen Mecklenburg-Vorpommern und so fast tot.

01:32:48: Ich hoffe du bist für uns auch der Einstieg dass wir Unternehmer dort vor Ort kennenlernen und viel mehr noch aus der Richtung können.

01:32:54: Vielen Dank dafür, dass du hier warst!

01:32:55: Wenn es euch genauso gut gefallen hat wie mir dann vergesst nicht Liken, Followern und Kommentieren damit wir weiter wachsen und die Plattformen des Mittelstandes werden.

01:33:04: ich wünsche euch eine erfolgreiche Woche.

01:33:06: sage bis ganz bald und vergesste nicht Mittwoch ist Mitte-Starstag.

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