Vom Autoschubser zum Automogul | Paul Rosier der ROSIER Automobilhandelsgruppe bei Mittelstars

Shownotes

Familienunternehmen mit PS und digitaler DNA

Paul Rosier der ROSIER Automobilhandelsgruppe bei Mittelstars

Paul Rosier ist dieses Mal bei den Mittelstars zu Gast und steht für den neuen Mittelstand: traditionsbewusst, innovativ und digital. Als COO der ROSIER Automobilhandelsgruppe führt er eines der größten Autohausunternehmen Deutschlands in die Zukunft. Mit über 1.200 Mitarbeitenden, 22 Standorten und einem Jahresumsatz von mehr als 800 Millionen Euro zeigt er, wie Digitalisierung, Unternehmenskultur und nachhaltiges Wachstum im Mittelstand funktionieren.

Im Gespräch mit Marcus Seidel erzählt Paul, wie er ein fast hundert Jahre altes Familienunternehmen digital transformiert und gleichzeitig die Werte eines mittelständischen Betriebs bewahrt. Er spricht über Führung im Wandel, den Einfluss von Daten und Technologie auf den Automobilhandel und warum echter Service mehr zählt als jeder Rabatt. Dabei wird klar, dass der deutsche Mittelstand mehr kann als Tradition – er kann Zukunft gestalten.

Diese Episode ist ein ehrlicher Einblick in die Transformation eines Familienunternehmens, das sich neu erfindet und dabei die Wurzeln nicht vergisst. Paul Rosier teilt seine Perspektive auf Digitalisierung im Mittelstand, auf die Zukunft des Autohandels in Deutschland und auf das, was Unternehmer heute wirklich antreibt.

Im Podcast spricht Paul über

  • Wie man ein Traditionsunternehmen digital zukunftsfähig macht
  • Warum Kundenerlebnis der entscheidende Wettbewerbsvorteil ist
  • Welche Rolle Daten und Technologie für Wachstum spielen
  • Wie Mittelstand und Innovation zusammenpassen
  • Warum Empathie und Führung auf Augenhöhe entscheidend sind

Eine inspirierende Folge für alle, die wissen wollen, wie man mit Haltung, Strategie und digitaler Kompetenz im Mittelstand erfolgreich bleibt.


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Carlsquare ist eine partnergeführte Investmentbank mit Fokus auf Technologie, Innovation und den Mittelstand. Mit 13 Büros in Europa und den USA und über 600 erfolgreich abgeschlossenen Transaktionen unterstützt Carlsquare Unternehmer und Investoren weltweit bei Wachstum, M&A, Kapitalbeschaffung und Börsengängen.

Das Team vereint strategisches Know-how, internationale Netzwerke und Branchenexpertise, um nachhaltige Ergebnisse zu schaffen. Mitgründer Mark Miller war nicht nur Gast in Folge #2 des Mittelstars Podcasts, sondern verbindet auch eine über zehnjährige Freundschaft mit Marcus Seidel.

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Transkript anzeigen

00:00:00: Eigentlich wollte ich Bauer werden, aber jetzt will ich Autohänder sein.

00:00:02: Das ist das Auto.

00:00:03: Ist einfach geil.

00:00:04: Auto ist Emotion.

00:00:05: Du hast eine Meinung, ich habe eine Meinung.

00:00:07: Jeder hat am Ende zu dem Thema Mobilität eine Meinung.

00:00:09: Und ich habe das Ziel, wenn du an Auto denkst, dann denkst du erst an Paul oder an Rosier.

00:00:13: Und das müssen wir über alle Kanäle irgendwie spielen und das auf einem ehrlichen, nahbaren Weg.

00:00:17: Es gibt auch Autos, die ich selber auch schon durchgehandelt hat, die siebenstellig waren.

00:00:20: Also das will ich jetzt ganz gerne wissen.

00:00:22: Was hat dir denn bitte verkauft, was siebenstellig war?

00:00:29: Ehrlich, direkt und ungefiltert.

00:00:32: Von und mit Markus Seidel.

00:00:35: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Mittelstars.

00:00:38: Mein Name ist Markus Seidel und heute zu Gast ist der Paul Rosier.

00:00:42: Von Rosier.

00:00:43: Der Paul ist nämlich Autohindler.

00:00:44: Ich wollte den Paul schon lange, lange bei uns im Podcast drinnen haben.

00:00:47: Freue mich, dass jetzt nach einem knappen Jahr passt hat.

00:00:49: Er ist Autohändler in vierter Generation.

00:00:52: Autohändler sagt natürlich auch viel viel zu wenig über das aus, was sie ohnehin machen.

00:00:55: Sie machen das mit tausend zweihundert Mitarbeitern, erzeugen damit über achthundert Millionen Euro Umsatz und der Paul erzählt uns, wie Autohandel damals stattgefunden hat, heute stattfindet und wie er den Autohandel in Deutschland nie

00:01:06: Zukunft führen will.

00:01:07: Herzlich willkommen Paul.

00:01:08: Moin Markus, danke für die Einladung.

00:01:10: Ja, immer gern.

00:01:11: Schön, dass du hier bist.

00:01:12: Sag mal ein paar Worte zu dir.

00:01:13: Ja, moin.

00:01:15: Wie du lieber Markus gesagt hast, Paul Rosier, vierte Generation bei uns im Familienunternehmen, sind fast hundert Jahre am deutschen Automobil-Bakt zu Hause, sie sind sieben zwanzig gegründet, dementsprechend zwei tausend sieben zwanzig die hundert Jahre voll.

00:01:27: Nimmst du mich ein?

00:01:28: Du bist dabei, ja natürlich.

00:01:30: Die anderen Jungs von uns auch.

00:01:31: Also haben wir eine schöne Sause.

00:01:32: dann, ja.

00:01:33: Wir betreiben die Marken mit den Marken Mercedes-Benz Audi, VW, Peugeot, Smart, Maxus und Fuso, jetzt neuerdings auch die Zweiradmarke Vespa an.

00:01:42: Zweiundzwanzig Standort bzw.

00:01:44: Betrieben in der Mitte von Deutschland.

00:01:46: Wir fangen an vom Sauerland.

00:01:48: Da ist auch unser Homebase, unser Headquarter.

00:01:50: Wir sind gegründet in Menden und fangen dann an über Sauerland, über das Paderborner Land, die Region Braunschweig-Harz.

00:01:58: Standal hier vor Berlin, sag ich mal, vor den Toren Berlin, über Magdeburg und auf Sylt.

00:02:03: Da ist unsere Unternehmensgruppe zu Hause und wir sind ja echt stolz drauf, dass ich das jetzt in vierter Generation bei uns in der Geschäftsführung begleiten darf.

00:02:10: Und nun um das mal einzuordnen, man kann schon sagen, ihr seid einer der größten Auto-Händler der Republik.

00:02:15: Wir gehören auf jeden Fall zu den größten Betrieben.

00:02:17: Mittlerweile gibt es ganz viele Fusionen, wo wir vielleicht gleich ja nochmal darüber sprechen.

00:02:21: Also es sind ganz viele Neuordnungen, es werden gerade viele M&A-Prozesse gestartet oder auch gerade in Transaktionen überführt.

00:02:28: Und der ordnet sich viel, aber wir gehören auf jeden Fall zu den größeren.

00:02:31: Ja.

00:02:33: Vierte Generation heißt ja auch Unternehmerhaushalt.

00:02:35: Das heißt, du bist mit allem, was man so einen Autohandels-DNA haben kann, aufgewachsen.

00:02:40: Seit Minute eins, ja.

00:02:42: Ich kenne nichts anderes, muss man so sagen, ja.

00:02:44: Wir sind ein typisches Familienbetrieb.

00:02:46: Wir wird von meinem Vater in dritter Generation geführt, dem entsprechen wir ein Opa in zweiter Generation.

00:02:52: Das Unternehmen auch schon geführt, um ein Ur-Opa gegründet.

00:02:54: Es sind noch weitere Familienmitglieder bei uns in der Unternehmung, teilweise in der Geschäftsführung oder auch in einer erweiterten Geschäftsführung tätig und typisch wie man sich es vorstellt im Mittelstand.

00:03:03: Und die haben wirklich, also alle haben Autos gehandelt.

00:03:04: Die haben nicht den Geschäftszweck dreimal oben gestellt und gepivittet.

00:03:07: Immer Autos.

00:03:08: Ja, wir haben ganz früher mal angefangen, in den sieben zwanzig.

00:03:11: Da hatten wir eine Tankstelle, einen kleinen Servicebetrieb, auch mal einen Kran-Service.

00:03:16: Aber grundsätzlich hat es relativ früh dann mit dem Verkauf und dem Service immer gepaart stattgefunden.

00:03:22: Auch mal ganz am Anfang die Marke DKW, also Motorräder, aber relativ schnell ist dann über Heuch und Audi dann auch in den Automobilhandel gegangen, dass wir jetzt sagen können, unsere stärksten Marken sind Mercedes-Benz, Audi und VW.

00:03:33: Und die machen das Markenportfolio drumherum.

00:03:36: ist dann praktisch die Ergänzung zu dem, was wir als Rosiermarke als Versprechen herausgeben möchten.

00:03:43: Du bist ja quasi schon von Kindesbeinen an, warst du Teil dieses Betriebes, bist ja wahrscheinlich auch rumgeflitzt und alles andere, musst du es in den Fällen, wo du es bestimmt auch gezwungen hat, zu arbeiten für wenig Geld?

00:03:51: Gezwungen, ja.

00:03:51: Ja,

00:03:51: das kennt man schon von anderen.

00:03:53: Das scheint eine gute Ausbildung zu sein.

00:03:54: Ich muss mal überlegen, wie ich mit meinem... Ja,

00:03:55: ich bin ja Autoschubs aus Leidenschaft.

00:03:57: Also ich durfte auch schon mit zwölf Autos verkaufen.

00:03:59: Ich durfte dann vielleicht nicht vertragsfertig machen, aber beraten und so weiter, wenn man so ein geiles Produkt zusammenarbeitet, das durfte ich schon... Früher.

00:04:06: Dein Vater ist so clever.

00:04:07: Einfach den zwölf raus schicken.

00:04:08: Einfach

00:04:08: den sechs zu zwölf raus.

00:04:10: Da

00:04:10: gucken sie mal, der haut sich noch nicht was ohr.

00:04:11: Der ist ja erst zwölf.

00:04:12: Schreiben sie das Ding.

00:04:13: Das ist wahrscheinlich schlechtes Geschäft für mich.

00:04:15: Hast

00:04:18: du aber studiert, Ausbildung?

00:04:21: Genau.

00:04:21: Ganz normal.

00:04:22: Erst mal in der Stadt bei uns geblieben zur normalen schulischen Ausbildung.

00:04:26: Und da bin ich übergegangen, bei uns auch in der Region zu studieren.

00:04:30: Ein Jahr davon auch im Ausland.

00:04:32: Und da bin ich tatsächlich direkt bei uns ins Unternehmen.

00:04:35: Eingestiegen.

00:04:36: Da hattest du auch Bock drauf.

00:04:37: Ich fand das total geil.

00:04:39: Und ich hab mir mal gesagt, natürlich gibt's den Weg und den kann ich auch total nachvollziehen und tut glaube ich keinem weh auch nochmal andere Unternehmen zu sehen.

00:04:47: Aber unsere Branche aus meiner Sicht verändert sich so unglaublich schnell, rasend schnell, dass viele Dinge die... Ich sag mal über Jahrzehnte hinweg immer gleich waren sich auch gerade in der Zeit um.

00:04:59: Zwei tausend zwanzig so stark geändert haben.

00:05:00: dann kam noch das Thema Corona.

00:05:03: Dazu also hat sich das Geschäftsmodell nochmal komplett geändert und in dem Zusammenhang auch mit Corona natürlich der Entscheidung gepaart.

00:05:11: Bin ich dann direkt ins Familienunternehmen eingestiegen und dann natürlich erstmal typisch Projekte, Projektmanagement und verschiedene Dinge umgesetzt.

00:05:20: Mobilität hat sich auch krass verändert also

00:05:22: bei

00:05:22: euch in Menden wahrscheinlich.

00:05:23: etwas langsamer als bei uns in Berlin, fairerweise, also das ganze Car-Ride-Share-Modelle und alles was es da so gibt, aber es ist ja schon so, da geht es immer relativ schnell voran, denn gibt es auch einzelne Hersteller, die natürlich auch ein grundlegendes Interesse daran haben, den Vertriebsweg anders zu gestalten, ein bisschen mehr selber zu besetzen, Autokonfigurieren direkt bestellen, mit Paypal bezahlen, keine Ahnung wo die Gedanken dahin gehen, aber ihr seid ja am Ende des Tages der Mittelman, ein Vertriebsweg, seid ja wie ich rausgehört habe extrem gut aufgestellt.

00:05:52: Ich dachte immer, dass ein Auto Händler eigentlich sehr auf eine Marke erpicht.

00:05:55: Das hat vielleicht einen exklusiven Vertrag gehabt.

00:05:57: Ihr habt so viele Marken unter einem Dach.

00:05:59: Das geht auch alles und es wird doch akzeptiert.

00:06:02: Also wir sind ja historisch gewachsen, haben mehr Markenhändler, also

00:06:06: das ist ja

00:06:06: genau über die Schiene sind wir gestartet.

00:06:10: Mittlerweile seit siebzehn, achtzig Jahren noch mehr C-Dispens-Händler.

00:06:13: Wir versuchen hier eine Geschichte mit unseren Markenportfolio zu erzählen.

00:06:19: Wir fangen erstmal mit der Marke Rosier an, die wir voran stellen.

00:06:22: Und darunter haben wir die Marken eben C-Dispens Audi VW Peugeot Smart.

00:06:26: Du kannst einmal damit anfangen, dass du mit der Marke wachsen willst.

00:06:30: Du könntest bei in der Rosierwelt mit Ja, jetzt neuerdings Vespa anfangen.

00:06:34: Vielleicht mit sechzehn, deine fünfvierziger oder noch früher kannst du ja mit fünfzehn, glaube ich, ja schon fahren.

00:06:39: Dann gehst du vielleicht auf den Peugeot, je nach, wie weit du im Leben stehst oder was dir auch wichtig ist, gehst dann vielleicht auf einen VW, auf einen Audi, auf einem Mercedes.

00:06:48: Für uns ist aber auch das Flottensegment relativ.

00:06:50: Nicht relativ, sondern sehr wichtig.

00:06:52: Geschäftskunden.

00:06:52: Geschäftskunden da in dem Fall.

00:06:54: Auch große Flottenkunden, also Großkunden mit mehreren hunderter Fuhrparks, wo wir sagen, da kommst du häufig mit nur einem Produkt nicht.

00:07:04: in die komplette Liefergemeinschaft oder in die Belieferung von allen Facetten des Geschäfts.

00:07:09: Zum einen kann man ja sagen, man hat nicht nur PKW, sondern auch Transporter und LKW, was wir komplett bedienen, auch den Schwerlastbereich, aber natürlich auch im Markenbereich.

00:07:17: Hast du das Thema Außendienst, hast du das Thema Innendienst, wer ist eigentlich Dienstwagen berechtigt?

00:07:22: und da ist es sicherlich vom Vorteil.

00:07:25: auch das Markenportfolio zu stärken.

00:07:27: und noch eins.

00:07:28: Ich glaube sogar, dass eine gewisse, ich sag mal, wenn Marken nebeneinander sind, grundsätzlich, das ist ja auch die These, warum in vielen Städten die Autohänder an einer Straße sind.

00:07:38: Ich glaube ja nicht, dass Konkurrenz zwischen den Marken auch immer so negativ ist, sondern kann auch das Geschäft beleben.

00:07:45: Und wenn wir sogar die Marke Rosier da drüber setzen, dann ist es, glaube ich, weil wir dann die Synergien komplett zusammenhalten, sehr positiv für uns.

00:07:51: Ich wollte sagen, ihr schafft eine Kundenwelt.

00:07:53: Der Kunde ist Rosierkunde.

00:07:54: nicht vw oder Mercedes-Kunde, ist euer Kunde.

00:07:57: Und je nachdem, welcher Phase deines Lebens ist, wie das Unternehmen aufgestellt ist, mit welcher Marke er die Identität verbindet oder schaffen möchte, da könnt ihr halt sehr breit bedienen.

00:08:05: So ist das Ziel, ja.

00:08:07: Wie

00:08:07: verdient man, ich habe euch ja als Auto hindertituliert, das ist natürlich falsch, wie verdient ihr oder an welchen Stellen verdient ihr Geld?

00:08:14: Was sind so die einzelnen Profi-Zentren, die ihr in Summe so betreibt?

00:08:17: Ja, das ist ganz interessant, also weil normales Auto ... Händler, Handel, was ich auch gesagt habe, ich bin Autoschubser, finde ich natürlich auch geil, irgendeinen Auto, jemanden verkaufen.

00:08:27: und aber wenn man das dann mal durchgeht, den Prozess irgendwann kommt, kommt ja ein Kunde bei uns in die Organisation und am einfachsten ist es an dem Thema Autokauf, weil wir darüber gerade gesprochen haben, zu starten und der Autokauf ist der Startpunkt, dann geht das Thema ja los, was Aftersales angeht.

00:08:43: Im Aftersales, das lässt sich aufteilen in mehrere Geschäftsfelder, Aftersales, also Service, wir haben das Thema normale Wirkung.

00:08:49: Werkstatt Reparatur.

00:08:51: Wir haben aber auch das Thema Teile und Teile-Handelsgeschäft, was theoretisch ja ein eigenes Profizenter sein könnte oder ist natürlich auch bei uns.

00:09:01: Das heißt, da mal Autoteile verkauft ihr, also sowohl der entkunderten Unfall, ihr müsst die Teile selber einkaufen, verbaut die.

00:09:06: Aber auch als Werkstatt kann ich bei euch anrufen, ihr bedient auch Werkstätten freier.

00:09:09: Genau, wir beliefern auch teilweise bis zu dreimal täglich externe Werkstätten, die wir dann mit unseren eigenen Touren, mit den Teilen, OEM-Teilen, dann beliefern.

00:09:19: Okay, ihr habt eigene Logistik auch dahinter?

00:09:21: Eigene Logistik, teilweise eingekauft, teilweise eigene, aber grundsätzlich beliefern wir die dann unsere Kunden dann am Ende.

00:09:28: Und wir beliefern genauso wie wir in externe Werkstatt beliefern, beliefern wir unsere eigenen Werkstätten und da wird dann dann das Auto unserer Markenwelten dann repariert und fertiggestellt.

00:09:39: Dazu kommt noch ein weiterer Geschäftsbereich im Servicebereich, das ist das Thema Lack und Karosserie, Schadensentstandsetzung, was auch echt spannend ist, weil da siehst du ja endlich mal so, wie sind so... produzierenden Gewerbe, also da kommt ein schrottes Schrott, also richtiger Frontschaden rein, also das Auto denkst du das kann nie wieder so sein wie vorher und dann wirklich mitziehen und brechen und biegen wird dann da wirklich ein komplett neues Auto aufgebaut gegebenenfalls und das macht echt Spaß, weil da siehst du tatsächlich bei so einem Ölwechsel, da siehst ja von aus nichts, aber beim Fronttreffer da ist das schon echt spannend.

00:10:11: und Also ich finde das Service total geil.

00:10:14: Also das macht total Spaß, der Prozess dahinter.

00:10:17: Neuwagen, Gebrauchtwagen, Service, Teilehandel, dann die ganze Fuhrparkmanagement, Flottenmanagement, kommt ja irgendwie auch noch dazu.

00:10:25: Ja und dann ist ja das Rudimentäre oben drüber und dann kommt es pro Markenwelt, ist es unterschiedlich.

00:10:32: Und Gebrauchtwagen wird noch unterschieden.

00:10:34: Das Gebrauchtwagen-Pkw-Geschäft ist ein komplett anderes als das Gebrauchtwagen-Transporter- oder Nutzfahrzeuggeschäft.

00:10:41: Weil die Kundengruppen zum einen total anders sind, weil das Produkt im Gebrauchtwagensegment natürlich am Ende vier Räder hat und irgendwie nutzen hat, aber wahrscheinlich auch von dem Anspruch des Folgekunden einen ganz anderen, ganz anderen hat.

00:10:54: Auch Emotionen.

00:10:55: Emotionen genau so.

00:10:58: Service genannte drumherum was und Thema innen ausbauten bei nutzfahrzeugen ganz wichtiges thema.

00:11:04: Wir haben es ja auch gemeinsam mal durch.

00:11:07: also das macht macht echt spaß weil zu versettenreich ist und theoretisch ja jedes geschäftsfeld auch für sich alleine laufen könnte.

00:11:13: Natürlich macht ein Neuwankvertrieb ohne Service wenig Sinn, würde theoretisch aber gehen.

00:11:18: Und deswegen ist die Facetten, es ist so facettenreich.

00:11:21: Wir haben auch Geschäftsfelder, wie sie sich auch über die Zeit entwickeln, kommen ja immer wieder drauf.

00:11:25: Also das Teilehandelsgeschäft.

00:11:27: Wir haben natürlich immer Teile bei uns in den Werkstätten vertrieben, haben dann irgendwann angefangen Teile an fremde Werkstätten.

00:11:34: Vielleicht für ein Lebenszyklus, zwei, drei, vier, also nach hinten raus, ältere Autos und so weiter, wo vielleicht die Hemmschwelle auch hoch ist, was ich mir nicht wünsche, aber teilweise ist, bei uns in die Werkstätten zu kommen, dafür gibt es ja dann auch die freien Werkstätten am Markt, die auch eine tolle Performance dann machen, Kunden, die nicht sind.

00:11:49: Aber ein drittes Geschäftsfeld haben wir gerade auch im Teilesegment die letzten drei Jahre hochskaliert, das ist unser Teile-Online-Shop.

00:11:56: wo du mit so einem Teil online shop der ist dann Richtung btc.

00:11:59: also wir liefern aktiv teile raus wir haben da moment zu hundert lieferung tatsächlich am tag die richtung endkunde rausgehen.

00:12:06: Also das macht, ist richtig toll, ist wie ein Start-up gegründet.

00:12:09: bei uns in der eigenen Einheit, hat sich einer richtig, unser Marketingleiter in dem Fall richtig auf das Thema draufgesetzt und muss Leute haben, die dafür brennen.

00:12:17: Und über so ein Thema online, beziehungsweise B to C, wo du sonst immer nur Autos Richtung B to C verkauft hast und natürlich eine Servicedienstleistung im Aftersales, hast du im Teilhandelsgeschäft nochmal erweitertes Wissen über den Kunden bekommen.

00:12:30: Also einen weiteren Touchpoint, den der Autohandel dann irgendwie dann nochmal interessanter macht.

00:12:34: Also das sind alles eigene Profi-Center?

00:12:36: Ja.

00:12:37: Wenn ihr selber Teile in eurer Niedelassung bestellt, müssen die auch bei den Profi-Center-Teile bestellen.

00:12:41: Wenn ihr nach externen Werkstätten liefert das auch, die müssen alle in sich geschlossen als Profi-Center funktionieren.

00:12:46: Ob die dann immer dann angesteuert werden wie ein komplett externes Organisation, aber nach intern ist alles komplett trackbar und dann auch natürlich pro Niederlassung, pro Standort, pro Marke, alles darstellbar.

00:13:02: Werbung.

00:13:04: Als Unternehmer oder Unternehmerin kommt irgendwann fast jeder an diesem Punkt.

00:13:08: Man überlegt, wie es mit dem eigenen Unternehmen weitergeht, ob man frisches Kapital braucht, um schneller zu wachsen oder es Zeit ist, einen starken Partner an Bord zu holen, gegebenenfalls steht sogar ein Teil oder Gesamtexit im Raum, vielleicht irgendwann auch ein Börsengang.

00:13:22: Genau an dieser Stelle entscheidet sich unglaublich viel, denn solche Prozesse sind komplex, emotional und oft einmalige Chancen.

00:13:30: Und da macht es einen riesigen Unterschied, ob man sie alleine angeht oder mit dem man an der Seite, der den Markt kennt, die richtigen Kontakte hat und dem Prozess strukturiert, durchführt.

00:13:40: Und genau da kommt der Partner unserer heutigen Folge, Cardsquare, ins Spiel.

00:13:44: Cardsquare ist eine partnergeführte M&A-Beratung mittelständisch geprägt und trotzdem global aufgestellt.

00:13:51: Sie haben schon zahlreiche Unternehmer und Unternehmerinnen begleitet, darunter auch viele unserer Mittelstars wie Oliver Winter, Sabrina Spielberger, Jörn Windler oder Mia Silvermann.

00:13:59: Mit Ihrem internationalen Netzwerk und tiefen Branchenohau insbesondere in den Bereichen Software, E-Commerce und Life Sciences navigieren Sie Ihre Mandanten durch jeden Schritt.

00:14:09: Von Kapitalbeschaffung über die Suche nach strategischen Partnern bis hin zu Exits oder IPOs.

00:14:15: Und das Besondere?

00:14:16: Ihr arbeitet bei Cardsquare immer direkt mit einem Partner zusammen, unterstützt von einem extrem motivierten, bestens vernetzten Team, das wirklich Lust hat, euer Projekt erfolgreich zu machen.

00:14:25: Wenn ihr also gerade überlegt, was der nächste große Schritt für euer Unternehmen sein könnte, dann sprecht mich gerne an.

00:14:30: Ich stelle den Kontakt her oder ihr klickt einfach auf den Link in unseren Shownotes.

00:14:35: Und ganz nebenbei, der Gründer von Karlsquer, Marc Miller, war übrigens auch einer meiner ersten Gäste im Podcast, nämlich bereits in Folge zwei.

00:14:42: Wir kennen uns seit über zehn Jahren und genau deshalb freue ich mich besonders, Karlsquer heute als Partner meiner Seite zu haben.

00:14:48: Und jetzt zurück zum Podcast.

00:14:53: Wie funktioniert Autohandel in Kombination mit quasi dem Hersteller?

00:14:58: Müsst ihr euch die Ware, ich kenn's ja, du bist Food Locker.

00:15:01: Food Locker kriegt von Adidas in Adidasamba und ihr müssen die in allen verschiedenen Größen, verschiedenen Stückzahlen und Farben abnehmen.

00:15:06: Das ist eine Herstellervorgabe.

00:15:08: Das heißt, sie nehmen die sich in die eigene Bücher, keine Kommissionsware, sondern die müssen die kaufen.

00:15:12: Ist das im Autohandel auch immer so?

00:15:14: Also habt ihr damit ein unheimlich hohes Anlagevermögen, weil alle Autos, die bei euch stehen, von euch bezahlt worden sind?

00:15:19: Oder ist es schon so, dass... Zum Beispiel Mercedes sagt, nein, die Autos gehören euch nicht.

00:15:24: Die sind bei uns versichert und so weiter und so weiter.

00:15:26: Erst wenn ihr verkauft, gibt es dafür eine Provision Feierabend.

00:15:29: Also ist es total unterschiedlich.

00:15:31: Also historisch pro Hersteller.

00:15:33: Also das macht auch die Komplexität noch mal aus in der Ansteuerung, in der Planung.

00:15:37: Historisch ist es so typisch, du hast ein Handelsware, es ist Handels, du kaufst das Auto ein beim Hersteller, am Ende wie auch ein Gebrauchtwagen und du hast deine Marge in dem Auto und du gibst alles von der Marge ab oder noch mehr als du eigentlich hasst oder wie auch immer, wie es dir und deinem Geschäftsmodell dann gerade passt.

00:15:53: Das sind auch Thema Handelsgeschäft, machen noch viele Marken so, also da sind wir in der vollen Veranstaltung.

00:16:00: Das Auto so attraktiv, also die Grundprovision ist dann.

00:16:03: Klar, und wie viel Mitgeliebe und so weiter.

00:16:05: Es gibt noch Leistungskomponenten, logischerweise nach Abnahme, wie wir es auch mit jedem unserer Mitarbeiter am Ende ja auch machen, macht an der Konzern dann auch mit uns als Händler.

00:16:15: Also ist auch wirklich der Konzern bonifiziert auch, wenn ihr von einem Modell besonders viel in den Markt bringt, den wir der Konzern auch selber aussteuern

00:16:21: möchten.

00:16:21: Hunderttausende Möglichkeiten, ob es jetzt auf ein Modell ist oder eine Modellkategorie oder wie auch immer.

00:16:27: Aber es gibt klar animative Leistungskomponenten, die irgendwie stattfinden.

00:16:32: Und dann gibt es wieder, das ist das normalen Handelsmodell.

00:16:35: und dann gibt es wieder verschiedene andere Vertriebsmöglichkeiten, wie beispielsweise das Agenturmodell.

00:16:41: auf Deutsch gesagt ist, das ist das, was Mercedes im Moment macht, wo wir auch zugesprochen haben.

00:16:46: Das heißt ja so viel wie, die Leistung des Händers muss überzeugen, dass das Produkt gekauft wird, denn der Preis ist nicht mehr der Unterschied zwischen den Händern und es gibt einen Preis in ganz Deutschland, der für die Kundengruppe, die ausgewählt ist, gleich ist, weil davon ausgegangen wird, dass der Preis so... Wer richtig ist, um eine Transaktion durchzuführen.

00:17:05: Der

00:17:05: Hersteller bestimmt

00:17:06: den Preis.

00:17:07: Der Hersteller bestimmt den Preis, aber für alle gleich.

00:17:10: Genau.

00:17:11: Und damit du bitte bei mir das Auto kaufst, müssen wir einfach den besten Service.

00:17:16: Und das finde ich total kundendlich, weil wir können euch... als Kunden nur gewinnen, wenn wir den besten Service bieten und einen besseren als ein anderer Händler und möglichst auch als andere Marke, um dann gegebenenfalls auch einen Euro-Preis-Unterschied, so positiv wie auch negativ, dann auszugleichen.

00:17:32: Ja, Moment, aber das ist mal kurz zu berühren.

00:17:33: Das heißt, ich komme zu euch und gehe zu einem anderen Mercedes-Händer und konfiguriere mir da ein schönes Auto.

00:17:39: Das kostet bei euch auf beiden Konfiguratoren natürlich dasselbe, weil die Konfiguration stellt mir als jedes Benz.

00:17:44: Und das einzige, wo du mir entgegenkommen kannst, ist, dass du vielleicht für das Auto noch ein paar Winterreifen rumliegen kannst, die du mir drauf geben kannst.

00:17:50: Also verboten.

00:17:53: Von eurem Arsch darfst du mir auch nichts abgeben.

00:17:55: Okay, das heißt, ihr könnt wirklich nur was Service machen.

00:17:57: Wir können das über unser Service, über unser Leistungsfähigkeit und vor allen Dingen auch weg von der reinen Preis.

00:18:05: Argumentation, sondern auf die Leistungsebene fragen, weil immer davon auszugehen ist, dass, oder nicht immer, sondern es ist davon auszugehen, dass wir versuchen müssen auf die Leistung des jeweiligen Produkts, was ja definitiv da ist.

00:18:19: Mir erzählt es eine Topmarke, darauf zu achten.

00:18:21: Und wir gehen auch davon aus, dass das grundsätzliche Preisgefüge ja immer im Rahmen sein muss, weil ohne einen richtigen Transaktionspreis wird.

00:18:30: Ein Zell nicht stattfinden und das klappt gut und wir sind damit also grundsätzlich mit dem Agenturmodell muss ich sagen sehr zufrieden, weil es ja auch, ich sag mal, Verantwortung aus der Organisation in Richtung Anlagevermögen, Bestandsfinanzierung und so weiter, dann nimmt.

00:18:42: Ich muss noch so ein paar Fragen muss ich unbedingt loswerden, wenn ich hier schon mehr jemanden habe, der den ganzen Tag mit Autos verbringt, dann muss ich ein paar richtig doof Fragen stellen.

00:18:48: Und die musst du mir auch nicht auf die Zahl genau beantworten, aber ihr habt ja mal gesagt, bringt so zwischen fünfzehn und zwanzigtausend Autos im Jahr in den Verkehr, das ist ja eine ganze Menge, da würde mich noch so ein paar Fragen interessieren.

00:18:57: Erstens, Diesel, Benziner, Elektro.

00:19:00: Wie ist so aktuell die ungefähre Verteilung?

00:19:02: Und drittelt sich das?

00:19:03: Haben wir immer noch einen Diesel überhangen, weil der viel Flottengeschäft macht?

00:19:06: Wie ist so...

00:19:07: Wir merken gerade, dass der Elektroauto wieder anzieht.

00:19:09: Okay.

00:19:10: Muss man wirklich sagen, ob es jetzt schon auf einer Drittelbasis ist.

00:19:14: Es kommt aufs Konsegment an.

00:19:18: Ich sag mal, gute Viertel, Viertel definitiv, ob schon beim Drittel ist und dann verteilt sich das nach unten weg.

00:19:24: Wir haben ja auch noch dazwischen ja noch den Hybrid-Motor, der ja auch gerade im gewerblichen Bereich auch Vorteile gibt, steuerlich zumindest, ob das in der Gesamtkostenrechnung dann das riecht, aber zumindest steuerlich für den Dienstwagen-Nutzer auch noch interessant.

00:19:38: Aber ich sag mal, diese Einviertel... ein dritte thematik elektro das kriegen wir schon hin und der rest verteilt sich dann also und da ist es wirklich auch nach regionen und nach kundgruppe abhängig macht sicherlich für einen vielfahrer.

00:19:51: dann wenn du schon beim verbrenner bist dann wieder der diesel wie es immer war diese faustregel zwanzig tausend kilometer und dann machst du es mit dem diesel.

00:19:57: das ist halt immer noch bestand.

00:19:59: okay.

00:20:00: zweite dofe frage

00:20:01: es gibt keine dofen fragen

00:20:03: Was kann man als Autoverkäufer verdienen, wenn man einen richtig guten Job macht?

00:20:07: Und also, wie viel Autos verkauft es ein Autoverkäufer in einem Autohaushalt?

00:20:10: Ich brauch keine Idee zu.

00:20:11: Ja, ist ganz interessant.

00:20:13: Also, es ist grundsätzlich ein... Unterschied, ob du über Neuwagen oder Gebrauchtwagen und natürlich auch von der Marke total unterschiedlich.

00:20:20: Aber alle haben ungefähr ja die gleiche mögliche Arbeitszeit im Jahr.

00:20:23: Und ich sag mal, ein Neuwagenverkäufer in der Range zwischen Achtzig und Hundertzwanzig, sagst du, da ist der ein... Achtzig

00:20:31: bis Hundertzwanzig Autos verkauft ein guter Neuwagenverkäufer.

00:20:34: Das heißt also pro Arbeitstag sind das ein halbes Auto ungefähr.

00:20:37: So zwanzig ob ich arbeiten kann.

00:20:38: Könnt man so sehen.

00:20:40: Krass.

00:20:40: Gut.

00:20:42: Also das sollte man, also es gibt immer mal Höhen und Tiefen, ja, und wir haben ja auch immer Zyklen, aber grundsätzlich ist das so, ja.

00:20:49: Gebrauchtwagenverkäufer

00:20:50: kauft mehr oder weniger als Neu-Wagenverkäufer?

00:20:51: Mehr, deutlich

00:20:52: mehr.

00:20:52: Ja, weil wir ja kein Bestellprozess haben.

00:20:54: Gebrauchtwagenauto ist in der Regel da kein Konfigurations- und Bestellprozess.

00:20:59: Das Auto, es ist da, es ist richtig oder es ist falsch.

00:21:02: Natürlich und immer davon ausgehen, dass der richtige Transaktionspreis dran steht.

00:21:06: Also dann ist das Auto wieder richtig oder falsch.

00:21:08: Also es ist ein schnelllebiges Geschäft am Ende.

00:21:11: Deswegen ist beim Gebrauchtwagen Verkäufer, ich würde mal sagen, eine Schlacht zwar hundert, zwanzig, hundertfünfzig bis zweihundert.

00:21:17: Okay,

00:21:17: das ist schon krass.

00:21:17: Wenn du da

00:21:18: drin bist?

00:21:18: Also das ist die richtige Zahl.

00:21:20: Das werden nicht immer alle schaffen, aber das ist so...

00:21:22: Also fast ein Auto pro Tag, wenn du richtig gut unterwegs bist beim Gebrauchtwagen.

00:21:25: Ja.

00:21:26: Dann kannst du was... Also was kann gute Autoverkäufer verdienen?

00:21:29: Jetzt unabhängig von euch in Summe, ne?

00:21:32: Also ich glaube, die mittleren Zahlen bei uns in der Branche fangen irgendwo an, dass du... um die sechzig anfängst, aber auch es nicht unüblich ist.

00:21:41: Und das ist eigentlich so, wie ich es gelernt habe.

00:21:43: Ein Ziel eines jeden Vertrieblers, dass du in die Sechsstelligkeit kommst.

00:21:47: Und das ist mit einem Ausbildungsbetrieb, muss man auch sagen.

00:21:51: Also die Verpflichtung ist in Richtung Ausbildung, also kein Studium.

00:21:55: Und für ein Ausbildungsbetrieb dementsprechend, dass man auch jungen starten kann in diesem Bereich, wenn man Gas gibt.

00:22:00: Und man ist selbstständiger im fremden Betrieb.

00:22:03: Also du kannst dir dein komplettes Gehalt, also zu großen Teilen selber, Intensität der Arbeit oder der Bereitschaft, Kunden anzusprechen oder wie auch immer, kannst dir selbst formen.

00:22:13: Und wo hat man das, sag ich mal?

00:22:16: In welchem Bereich?

00:22:17: Das hast du im Vertrieb, grundsätzlich.

00:22:20: Aber im Autohandel recht plakativ.

00:22:23: Weil wir noch einen Vorteil haben im Vertrieb.

00:22:25: Das ist das Auto.

00:22:26: Ist einfach geil.

00:22:27: Auto ist Emotion.

00:22:28: Du hast eine Meinung, ich hab eine Meinung.

00:22:30: Jeder hat am Ende zu dem Thema Mobilität eine Meinung.

00:22:32: Egal, ob es jetzt Shared Service ist, was du ganz am Anfang sagtest, Berlin.

00:22:36: Oder die individuelle Mobilität, die wir vielleicht auf dem Land in ländlicheren Regionen haben.

00:22:41: Auto ist einfach super.

00:22:42: Und ich meine, Auto hat ja auch Deutschland stark gemacht.

00:22:45: Also da kann man ja auch ein bisschen stolz drauf sein.

00:22:46: Und deswegen finde ich grundsätzlich das Produktauto so super.

00:22:50: Das ist definitiv auch, ihr macht ja auch viel auf Instagram, dann kommen wir später noch zu, aber es ist ein schön emotionales Produkt, das kann Vor- und Nachteile haben, aber es ist auf jeden Fall so, dass es ja auch ein riesengroßes Industrie ist, die viel Marketing macht, viel Werbung macht.

00:23:02: und da habt ihr natürlich auch, das hat ja eine Multimagen-Strategie, finde ich auch so.

00:23:05: ein Teil clever, aber auch die Marke Rosier, ihr seid ja auch einer der Hauptsponsoren von Borussia Dortmund.

00:23:09: soweit, ich weiß.

00:23:10: Das ist schon krass, also ihr macht Hauptsponsoren,

00:23:12: würde ich raus, aber... Einer der

00:23:13: größeren Sponsoren.

00:23:14: Genau.

00:23:15: Genau.

00:23:16: Da reagiert ja wirklich

00:23:17: richtig.

00:23:18: Und

00:23:18: das macht ihr für die Marke?

00:23:20: Das haben wir jetzt nur auf die Marke und ohne Herstellerzugabe gemacht.

00:23:22: Wir haben das Sponsoring so aufgebaut.

00:23:24: Wir waren jetzt zwei Jahre exklusiver Automobil und Premium Partner beim BVB.

00:23:29: Wir waren omnipräsent sichtbar und haben uns jetzt die Partnerschaft geteilt.

00:23:34: Wir auf dem Bereich Nutzfahrzeuge und ein neuer Trikotsponsor ist dazu gekommen, wo wir natürlich auch irgendwann als Familienbetrieb sagen, ist dann Trikot oder weitere Ich sag mal, größere Marketingpakete richtig und so haben wir uns was gut aufgeteilt und sind jetzt weiterhin in Sicht beim Stadion und nutzen das aber auch sehr stark als Kundenbindungsmaßnahme.

00:23:56: Einmal Bindung, aber auch Gewinnung.

00:23:58: Also in dem Kontext auf einer coolen privaten Ebene Leute kennenlernen, an sich binden und am Ende.

00:24:07: Wir haben es immer so gesagt, du gehst mit dem Sie hin und mit dem du nach Hause, weil der Sport verbindet und das macht uns richtig Spaß.

00:24:14: Das passt von den Emotionen ja auch irgendwie zusammen.

00:24:16: Dortmund ist eine coole Mannschaft.

00:24:18: Wir sind auch nah im Ruhrgebiet.

00:24:20: Vielleicht irgendwann ja im Ruhrgebiet auch mit Standorten.

00:24:23: Und das bringt einfach was zusammen.

00:24:25: Dazu machen wir auch noch die Handball-Bundesliga.

00:24:27: Handball-Darm-Mannschaft vom BVB auch.

00:24:31: Das erste Bundesliga, das macht auch richtig Spaß.

00:24:33: Die Mädels machen einen super Job, spielen immer oben mit.

00:24:36: Auch in den internationalen Titeln.

00:24:37: Da sind wir exklusiv Partner.

00:24:39: und machen sonst auch viel breiten Sport in unseren sonstigen Regionen.

00:24:42: Also dieses Thema Sport mit Auto, Autosport, Motorsport, also das ist irgendwie cool.

00:24:47: und wir machen es halt für die Marke Rosier, weil wir sagen, damit gehen wir nach draußen, wir müssen sind vergleichbar am Ende vom Produkt und wir müssen über Services und Marke den Unterschied machen.

00:24:57: Und da investieren wir gerade ganz stark und da versuchen wir jedes Jahr einen Schritt weiter nach vorne zu kommen und den Unterschied zu machen.

00:25:05: Noch eine Frage, wir wollen ja auch immer das Zuhörer, Zuhörerinnen quasi mit der Mehrwert hier rausgeht.

00:25:11: Ich habe für mich selber festgestellt im Laufe der Dekaden, ich bin ja schon sehr alt im Gegensatz zu dir.

00:25:17: Das ist total sinnbar.

00:25:18: Das sieht natürlich

00:25:20: jetzt sehr gut aus.

00:25:20: Oh, jetzt hör auf hier.

00:25:21: Das sehe ich natürlich jetzt sehr knallrot gerade.

00:25:22: Also alle die nur zuschauen, die sehen es, all die Zuhörer sehen es nicht.

00:25:27: Ich habe die Erfahrung für mich gemacht, dass antizyklische Autokauf Spaß machen kann.

00:25:32: Im Sinne von, wenn du ein Cabrio haben willst, holst dir im Winter.

00:25:35: Wenn du ein großes Winterauto haben willst, holst dir eher im Sommer, wenn es so richtig heiß ist.

00:25:40: Das ist schon normale Psychologie, das könntest du auch bestätigen, oder?

00:25:43: Also ist es einfach schwerer, im Winter ein Cabrio zu verkaufen als im Sommer.

00:25:47: Es ist immer alles Transaktionspreis abhängig.

00:25:49: Also überall muss das richtige Preisticket dran sein und es muss gepreist werden, ohne den Einkaufspreis zu betrachten.

00:25:56: Beim Auto, was du schon im Bestand hast, also wo du die Entscheidung treffen kannst, muss natürlich den Einkaufspreis dir ganz genau angucken.

00:26:02: Aber wenn du das Auto einmal hast und es gibt natürlich Saison, also das gibt es ja auch, das werden wir jetzt gerade auch mehr.

00:26:08: oder merken wir gerade auch im Thema Vespa, Zweirad, das ist ja nochmal plakativer, weil du das Ding ja wirklich nicht fahren kannst, wenn es schneit.

00:26:15: Oder?

00:26:16: nicht fahren solltest, sag ich mal.

00:26:18: Klar gibt's die Sonalität.

00:26:20: Ob das dann im Preis sich so widerspiegelt, weil vielleicht hat auch der Erstkunde ja das Auto zu dem Zeitpunkt im Sommer gekauft, dann kommt's auch im Sommer zurück.

00:26:29: Also das Rad dreht sich ja weiter und du hast ja immer eine ähnliche Verteilung zwischen Winter und Sommer.

00:26:34: Also du hast ja, wenn du es dann drei oder vier Jahre hältst in glatten Zahlen, dann hast du ja immer eine ähnliche Anzahl an... an Monaten dabei.

00:26:43: Du hast gerade was ganz ganz wichtiges gesagt, das ist mir auch schon im Vorgespräch aufgefallen, dann ist dieser Transaktionspreis.

00:26:48: Wenn ich auch mal gesagt habe, okay, ich verstehe jetzt welche Marken ihr handelt, würdet ihr auch Bugatti an kaufen?

00:26:52: Das ist so gesagt, es gibt auch Autos für drei Millionen.

00:26:55: Der würde dann von mir auch mit einem Transaktionspreis bemessen werden.

00:26:58: Ob er dem Verkäufer schmeckt, ist eine andere Geschichte, aber ich gründe grundsätzlich davon aus, man alles verkaufen kann, alles ein Transaktionspreis hat.

00:27:04: Genau, Transaktionspreis mache ich damit nach draußen hin, also wenn ich einen schonmal Bestand habe und dementsprechend würde ich dann ja auch meinen Einkaufspreis kalkulieren und bei so einem drei Millionen Bugatti gegebenen Fall würde ich dann... wenn ich das Risiko sehe, das dann einpreisen und dann gibt's natürlich auch dafür einen Preis.

00:27:21: Also wir sind bereit, jedes Auto, jede Schrottlaube einzukaufen.

00:27:26: Also wirklich ein Auto, wo man sagt, gar keinen Wert mehr, würden wir gerne einen Preis für abgeben, weil uns das Spaß macht.

00:27:32: Jedes Auto, wo man fünfhundert tausend, aber halt auch fünfhundert oder eine Million.

00:27:36: Also es gibt auch Autos, die ich selber auch schon durchgehandelt hat, die siebenstellig waren.

00:27:40: Also das ist so.

00:27:42: Also das würde ich jetzt ganz gerne wissen, weil ich weiß genau, es erfüllt mich dann auch ansprechend, sagt, wenn Paul dir so eine Vorlage gibt mit sieben Städte, warum fragst du da nicht nach?

00:27:48: Was habt ihr denn bitte verkauft, was sieben städte ich?

00:27:52: War tatsächlich vor zwei Jahren oder, ich sag mal, zu Corona waren ja auch bei, also Oldtimer ist das sicherlich auch in der Familiengeschichte schon häufiger passiert, aber jetzt mal bei Youngtimers, die man kennt, war das ein SLS Black Series.

00:28:06: Haben wir glaube ich ein oder zwei da mal durchgehandelt.

00:28:10: Die gibt's jetzt ein bisschen günstiger

00:28:11: aktuell, ne?

00:28:11: Geiles Auto, ja.

00:28:12: Wir sind knapp siebenstellig geworden zu der Zeit, zu Corona.

00:28:16: Und jetzt, ich weiß nicht, wo die sich gerade befinden, weil, sagen wir, mobile ist ja dann vielleicht mal so ein Indikat vor, achthundert oder was, wo die jetzt gerade stehen.

00:28:25: SLS Plexius, also.

00:28:27: Merci, das ist ja.

00:28:29: Und sag mal, was war dein persönlich, dem Bester dir, an den du dich erinnern kannst, als Autoverkäufer?

00:28:33: Also das kann jetzt auch gebraucht werden oder so sein, aber wo du wirklich sagst, das war echt ein blitzsauberer Deal, da lag echt viel dazwischen zwischen Einkauf und Verkauf.

00:28:41: Ach, das ist jetzt natürlich...

00:28:43: Keine Kunden haben Datenschutz und so eine Technik.

00:28:45: Ja, aber man suggeriert dann ja wieder, ist so eine typische Autoshaderfrage, dass man dann den Kunden abgezogen hat, was wir definitiv nicht tun.

00:28:52: Ach... Ja, aber du hast es ja manchmal, jeder kommt dann mit einer anderen Not auch in den Autohaus rein.

00:28:57: Dann darf man auch nicht vergessen, eine braucht schnell Geld, so würde Fandlei-Haus ja nicht funktionieren.

00:28:59: Du würdest ja auch nicht sagen, im Fandlei-Haus hat er dich betrogen, wenn du für das Dreifache verkauft

00:29:03: hast.

00:29:03: Das war da jetzt so eine Zahl, die man jetzt irgendwie prompten kann.

00:29:07: Ja, aber kann ja auch mal sein, dass ihr gebrauchten Auto für tausend Euro eingekauft habt, ein bisschen was gemacht habt, den für fünftausend Euro verkauft habt, ist trotzdem fünfhundert Prozent.

00:29:13: Also ich glaube da ist, dass prozentual sind da eigentlich die größten Themen drin.

00:29:17: Also dass man sagt, man hat ein Auto, was einen fern Preis aufgrund des Zustands hatte und man durch eine Initiative da was Gutes raus.

00:29:27: Das hab ich aber eher bei einem Youngtimer mal gehabt.

00:29:30: Also wo man sagt, da hat man ein gutes Auto gefunden.

00:29:33: Wenn man da Spaß hat, dann sucht man ja echt lange und dann findest du vielleicht auch den privaten Verkäufer, wo dann auch die Story zum Auto passt.

00:29:42: Ich glaub, es waren R-Hundert-Sieben, wo du dann, weiß ich nicht, dann zweihundert Prozent oder so, dann so ein Auto machst, dann natürlich die eigene Werkstatt hast.

00:29:50: Wenn man das dann richtig berechnet, dann sind es vielleicht hundert-achtzig Prozent, die wir dann als Firma gemacht haben.

00:29:56: Aber dann im kleinen Segment.

00:29:57: Also dann hast du irgendwie für zwölf gekauft und für fünf, zwanzig dann wieder geschossen.

00:30:01: Und nicht unglaublich reproduzierbar.

00:30:04: Das ist ja bei uns das Wichtigste eigentlich, dass wir ein skalierbares Geschäft da auf die Beine stellen, dass es nicht so, dass nicht Wachstum oder einen Gewinn zufällig passiert.

00:30:14: Das geht irgendwie nicht.

00:30:15: Ihr

00:30:15: müsst ja wiederholt Gehälter bezahlen, deswegen solltet ihr das Geschäft auch wiederholen

00:30:17: können.

00:30:18: Ja, finde ich auch.

00:30:19: Sag mal, allein fragen auch Neuwagen.

00:30:21: Wenn ihr Neuwagen verkauft für jemanden, wie Mercedes, Audi und so weiter, und wir gehen davon aus, es wäre ein Agenturmut.

00:30:26: Also ihr bekommt eine Provision an dem Auto, dann reden wir irgendwo in einem Bereich, fünf bis zehn Prozent bewegen sich solche Provisionen ungefähr.

00:30:35: Wäre schön, ja.

00:30:36: Okay, alles klar.

00:30:37: Also es ist schon wirklich ein hartes Brot, da muss richtig gedreht werden.

00:30:39: Wir hatten ja auch im Vorfeld viele Gespräche über Umschlags-Häufigkeiten und so weiter.

00:30:44: Ich finde das auch ein ganz guter Einstieg.

00:30:46: Du bist jetzt ja die vierte Generation.

00:30:48: Ja.

00:30:48: Und ich glaube, du musst jetzt der dritten Generation nicht erklären, wie man Autos verkauft und ein guter Verkäufer ist.

00:30:54: Das kann nicht der Mehrwert sein, den du bringst, weil das machen die schon eine ganze Weile.

00:30:57: Was ist denn überhaupt dein Job in dieser Firma?

00:31:01: Ja, also ich würde anschließen bei dem, was wir vorhin schon mal kurz gesagt hatten und das sehe ich genauso.

00:31:07: Also ich kann da jetzt nicht hinkommen oder die junge Generation kann jetzt hinkommen und das Geschäft erklären, was seit fünfzig Jahren gemacht wurde.

00:31:15: Dadurch, dass sich so viel ändert, bei uns im in unserem Segment oder in unserer Branche, aber, glaube ich, auch global in der Art, wie Mobilität, wenn man doch noch mal bleibt, aber auch wie Politik und so weiter gerade geschieht, wie vielleicht auch Menschen gerade reagieren zu gewissen Themen, da verändert sich einfach enorm viel.

00:31:35: Dann verändert sich technologisch enorm viel und ich glaube, das ist der größte Mehrwert, dass man, ich jetzt in dem Fall, mit so einer Technologieoffenheit und gerade diesem Stetig von Jahr zu Jahr wird, etwas besser.

00:31:49: Ich kenne noch das normale, wie es vorher war, aber nur kurz und von da ging es ja nur von mal zu mal zu mal ging es weiter.

00:31:56: Also ich kenne eigentlich nichts anderes, als sich das sich die Technologie von Jahr zu Jahr verbessert und wir wissen oder ich weiß, dass wir gewisse Dinge heute schon machen oder State of the Art werden und wenn wir jetzt nicht die gewissen Steps gehen, was vor allen Dingen Datenmanagement, Datengleichheit, eine strukturierte Datenbasis angeht, sowohl mit Unternehmensdaten als auch Kundendaten usw.

00:32:20: und das bringt uns, glaube ich, gerade einen riesen Mehrwert.

00:32:24: Ihr macht ja darüber noch ein bisschen mehr, ihr macht ja auch mit AIK ein paar Sachen.

00:32:28: Wir hatten vorhin ein kurzes Thema Preis.

00:32:30: Also Spoiler, der Paul hat mich mit vier Autos versorgt für ein Sanitär-Unternehmen.

00:32:34: Ja, das heißt, da sind wir sehr gut zusammengekommen.

00:32:37: Und ansonsten versuche ich schon seit mindestens einem Jahr privaten Autos bei Paul zu kaufen.

00:32:40: Das ist noch nicht zusammengekommen, da habe ich zum Paul immer gesagt, krass, ich habe das Bauchgefühl, ich habe nicht den ganzen Tag Zeit Autopreise im Internet zu recherchieren, dass ihr preislich echt immer relativ Gut dabei seid, also man irgendwie nie das Gefühl hat, dass ihr verkaufen müsst, sondern ihr relativ preisstabil seid.

00:32:55: Der Paul mal so ein bisschen erzählt, warum das so ist, das ist ja schon ein Prozess, also das ist bei euch krass.

00:32:59: Ja, also wir haben ja auch die weiß ja nicht mehr Löffeln gefressen, muss man immer dazu sagen, also alles was hier ist, kann immer noch zwei, drei Prozent zu allen Seiten aussufern, aber natürlich ist, wenn man davon ausgeht, dass irgendein... wieder das Thema Transaktionspreis gibt es immer.

00:33:16: Also findest du jedem Produkt, irgendjemand irgendwo, der das Produkt hat und wenn du dann einen guten Service hast, hast du vielleicht noch eine andere Herangehensweise.

00:33:24: Aber vor einer Sache her... versuchen wir einfach immer den Marktpreis richtig darzustellen.

00:33:31: Unabhängig davon, dass wir uns leiten lassen, was wir irgendwann mal für das Auto bezahlt.

00:33:36: Also es bringt ja nichts.

00:33:37: Wenn ich mich verkauft habe, ich habe ein falsches Auto eingekauft, geben den Fall fünfzigtausend Euro, aber der Markt sagt jetzt dreinvierzig und ich schreibe weiter ein fünfzig dran, das kann man machen.

00:33:49: Aber der erste Verlust ist da in dem Fall tatsächlich der Beste.

00:33:52: Dann solltest du schleunigst versuchen, dieses Auto irgendwo, wenn acht Autos für Dreiundvierzig und einer für Einenfünfzig, da musst du dich zwangsläufig dem Markt beugen und lieber zusehen, die Dreiundvierzig einzusammeln am Markt, damit du wieder Cash Roymasso neues neuen Versuch zu starten.

00:34:09: Wie schnell

00:34:09: dreht ihr Autos?

00:34:10: Wie schnell wollt ihr Autos drehen?

00:34:11: Also da würde ich eher nur aufs Gebrauchtwahn-Geschäft gucken.

00:34:15: Also ich würde sagen zwischen sechs und sieben Mal Lagerumschlagshäufigkeit im wirklichen Handelsgeschäft.

00:34:21: Das ist schon so ein Ziel, was wir haben.

00:34:22: Also jeder, die Fachhochschule besucht hat, so wie ich, für Wirtschaft zum Beispiel Lagerumschlagshäufigkeit sechs bis sieben Mal heißt, dass du innerhalb von einem Jahr das Lager sechs bis sieben Mal komplett drehst.

00:34:31: Das würde heißen, dass dir die Autos so anderthalb bis zwei Monate maximal.

00:34:35: müssen die sich bewegen.

00:34:36: Also irgendwann kann sich auch zu schnell drehen, weil du dann ja nicht deine komplette Margen-Option oder die Chance auslodest.

00:34:42: Aber wenn es zu alt wird, dann kommen ja auch Themen Richtung Finanzierung, die dann mehr kicken und so.

00:34:48: Dann hast du auch Standkosten.

00:34:49: Also wir haben auch hinter jedem Stand Platz eine Standkosten.

00:34:53: Also ein Parkplatz hier in Berlin kostet ja auch.

00:34:55: Wir haben ein Mensch vielleicht ein bisschen andere Kosten, aber grundsätzlich kostet der was.

00:34:59: Und so ein... Parkplatz und Standplatz sind oft ja auch bei Outchainern, das werden wahrscheinlich viele Zuhörer kennen.

00:35:05: Also viel Platz hat keiner, egal wie groß der Betrieb ist, also es ist immer schwierig und deswegen muss man auch das Thema Standplatzauslastung dann richtig ordnen, neben dem Cash.

00:35:15: Krass, das heißt also, du arbeitest auch aktiv daran, dass quasi die Mitarbeiter eurer Firma, das ist eine tausend zweihundert an der Zahl sind wie eine gantische Zahl, wie ich finde, dass die auch gesteuert auf den Kunden zugehen können.

00:35:27: Erzähl mal, was du dir so für Metriken auch anguckst.

00:35:29: Also, wann geht man auf einen Kunden zu, warum geht man auf einen Kunden zu?

00:35:31: Wie oft seht ihr eigentlich euren Kunden?

00:35:33: Auch eine Frage, die ich ganz wichtig finde.

00:35:35: Ich glaube, wir haben auf Kundenseiten Anspruchsdenken in Richtung Verfügbarkeit von Wissen, von Daten.

00:35:41: Und damit meine ich gar nicht irgendwas Exorbitantes, sondern eigentlich das kleine einmal eins des Autoverkaufens oder auch des Service von früher.

00:35:49: Also, ich möchte als Kunde darauf hingewiesen werden, dass mein Leasing... ausläuft.

00:35:54: Ich möchte vielleicht auch, dass mein Verkäufer zum Service nach vorne kommt und weiß, dass ich ein Servicetermin habe, weil ich in einem Jahr vielleicht mein Auto tauschen will, auch wenn wir erst in sechs Monaten bestellen müssen, damit das dann... pünktlich da ist.

00:36:06: Das sind eigentlich alles Themen, die man vielleicht auch schon mal gemacht hat im Auto aus, die auch viele, muss ich dazu aus sagen, bei uns auch noch machen.

00:36:13: Aber vielleicht auch junge Generation auch gar nicht mehr so kennen, weil sie auch eine Zeit geändert hat.

00:36:17: Und wir versuchen jetzt die Mäschung einfach, weil vor Kunde ist immer noch das Wichtigste.

00:36:21: Also wir können jedes System aufbauen, wenn du vor Kunde einfach nicht empathisch bist, nicht gut bist, dann bringt dir jedes System nichts.

00:36:28: Also sind wir uns einig, glaube ich.

00:36:30: Wir versuchen nur, es sichtbar zu machen.

00:36:33: Also sichtbar zu machen, dass jetzt dass da ein Tauschpotenzial ist, welches Auto vielleicht die nächste Möglichkeit ist, dass wir Logiken, um darauf zu kommen, Logiken aufbauen, wie man einen Kunden anschreibt, dass man sagt, schreibt man ersten Kunden an, ruft ihn dann an, ruft man einen Kunden erst an und schreibt dann.

00:36:50: Das sind ja so Themen, erst mal muss ich der Verkäufer mit der Art und Weise sehr Kundenkommunikation wohlfühlen, andersrum kommen auch verschiedene Dinge bei verschiedenen Kundengruppen vielleicht auch richtig an.

00:36:59: Ich sag mal, du hast ein Handwerksbetrieb, ich weiß nicht, ob ich euch Montags bestenfalls kriege.

00:37:04: oder eher zum Ende der Woche oder am Montag musst du wahrscheinlich eher den Morgen damit verbringen, deine Bausteine richtig einzuteilen und gegebenen dem Fall Personalenglischstände und Missstände irgendwie auszugleichen.

00:37:17: Am Montagmorgen, da brauche ich dir wahrscheinlich nicht kommen, ich will dir eine neue V-Klasse verkaufen.

00:37:21: Nur mal als Fallbeispiel.

00:37:23: Und da kann sich jeder, glaube ich, in seinem Bereich wiederfinden.

00:37:25: Und das sind so kleine Nuancen, die, glaube ich, den Unterschied machen.

00:37:28: Am Ende müssen alle Autos in Deutschland das kleine einmal eins, das Verkaufens, und das ist vielleicht ... gar nicht Autohandel, sondern grundsätzlich Einzelhandel.

00:37:36: Du musst einfach gucken, dass du das kleine einmal eins Richtung Kundansprache, Kundendienlichkeit wieder richtig hinkriegst.

00:37:44: Und über den Service.

00:37:45: und über die Service ist darum, warum den Unterschied machst.

00:37:47: Okay,

00:37:48: also das ganze Thema auch Digitalisierung.

00:37:51: Strukturen,

00:37:51: Prozesse, das hast du dir schon zeigen gemacht, dass es genau auch das, wo du dich wohl fühlst.

00:37:56: Ja.

00:37:56: Aber ihr seid ja in den letzten Jahren auch stark gewachsen.

00:37:59: Also ihr kauft ja auch zu, ihr macht ja M&R-aktivitäten, ihr eröffnet euch einfach auf der Grünen wie so ein Autohaus, dann übernimmt ihr auch Autohäuser und auch dementsprechend die Markenerhersteller, die damit einhergehen.

00:38:09: Das ist auch für die Zukunft ein großes Thema.

00:38:12: Ja, also ich muss dazu sagen, wir haben so ein Zyklus alle zehn Jahre ... wachsen wir tatsächlich, hat sich irgendwie so ergeben.

00:38:19: Also es ist keine Regel, aber in der Region haben wir eine Region dazu bekommen.

00:38:23: In der Region Braunschweig-Harts durchzukäufe, einmal von anderen Händlern, aber auch vom Hersteller selber.

00:38:32: Und ich sage mal, wenn man jetzt die... Zeitreihe so weiterspielt, dann passiert jetzt was, weil das war wieder zehn Jahre um.

00:38:41: Aber wir haben gesagt, wir haben noch viele Hausaufgaben, gerade was das Thema Datenbasis, Management, Shared Services in der Zentrale, also wir führen alle, ich sag mal, Dienste in einer zentralen Abteilung und die fünf Regionen operativ sind eigentlich nicht eigentlich, sondern sind dafür da Kunde, Mitarbeiter und natürlich dann die Stück Zielerreichungen, Planzahlen im Jahr und aus der Zentrale kommt dann All das, was, ich sag mal, was ein Vertriebler geht halt, Buchhaltung auf den Sack.

00:39:09: Muss man einfach so sagen, wenn man sagt, lass mal raus, aber findet der einfach, der wollte ja Vertriebler werden.

00:39:15: Also versuchen wir ihm da natürlich das möglichst abzunehmen und das nochmal plakativ dafür, was wir als Shared Service dann zentral machen.

00:39:23: Genau.

00:39:24: Alles aus Menden heraus?

00:39:24: Alles aus Menden heraus, ja.

00:39:26: Und ihr lasst die Leute einfach in dem arbeiten, was sie gut können.

00:39:28: Das versuchen

00:39:29: wir auch.

00:39:29: Das ist das Ziel.

00:39:30: Ja, das ist das Ziel.

00:39:31: Und wir kriegen es definitiv nicht überall hin.

00:39:32: Aber wir haben dieses Ziel vor Augen, dass man operativ für den Kunden da ist.

00:39:37: Ähm, und zentral dann ihm das abnimmt und da so effizient wie möglich aus der Zentrale ausarbeitet.

00:39:43: Und

00:39:43: jetzt habt ihr eure eigenen Betriebe quasi alle auf HubSpot umgestellt.

00:39:47: Ihr arbeitet an den Prozessen.

00:39:48: Also würde ich jetzt mal einen Raum stellen.

00:39:49: Das wäre für euch besonders attraktiv.

00:39:51: Also hören ja auch einige Unternehmer in diesem Podcast.

00:39:54: Das wäre für euch besonders attraktiv.

00:39:55: eine Altersnachfolge, so was oder vielleicht auch ein Betrieb, wo die letzten zehn, zwanzig Jahre nicht so viel mit Digitalisierung gemacht wurde, wo man aber einfach sagt, krass, man kann mit Erhöhung der Umschlagshäufigkeit, mit Digitalisierung gezielter Kundenansprache, könnte man hier noch ein bisschen was machen.

00:40:10: Das wäre wahrscheinlich schon so ein Sweetspot, wo er sagt, das können wir uns ganz gut vorstellen.

00:40:13: Also

00:40:13: Unternehmensnachfolge total gerne, weil ich sage mal, mit meinem Vater zusammen macht es total Spaß zu arbeiten, weil wir halt so die beiden in Ebenen das alte Wissen, die Erfahrungen und ich sage mal, die Ruhe und auf meiner Seite vielleicht das nach vorne und das neue Technologiebewusste handeln, da zusammenbringen.

00:40:34: Ich glaube, jeder hat ja jetzt gerade sein Unternehmen und macht super viel richtig und da wollen wir ... grundsätzlich gar nicht wie so eine Heuschrecke auf Themen und egal ob das interne Prozess Veränderung oder auch auf externes Unternehmen, sondern man sollte sich erstmal genau angucken, was da denn läuft, was man auch vielleicht für sich adaptieren kann.

00:40:51: Und so würde man das auch dann bei Zugkäufe machen, dass wir natürlich mit unserer Art zu führen über datengetriebene skalierbares Zahlenwerk kommen, aber genauso auch genau Nachfolgeregelungen dann mit einfließen lassen und dann sagen wir sind vielleicht der Partner auch mit Minderheitsbeteiligung zu sagen, lass uns das doch gemeinsam angehen.

00:41:10: Das tut auch eine total interessante Idee, ja.

00:41:12: Genau, wollte ich gerade sagen.

00:41:13: Also auch jeder, der vielleicht sagt, wir sind nicht ganz so stark ein Thema, Prozess, Millenspenden, Automatisierung, Digitalisierung.

00:41:18: Da kann man sich durchaus mit euch darüber unterhalten.

00:41:20: Ich freue mich.

00:41:21: Also ich unterhalte mich sowieso total gerne.

00:41:23: Ich rede sehr gerne, unterhalte mich gerne.

00:41:26: Es ist noch lieber, wenn es um genau so was geht, gemeinsam zu wachsen.

00:41:31: Natürlich machen immer Regionen Zusammenschlüsse Sinn.

00:41:34: Aber wir sind auch an fremden Regionen, wenn die Größe passt.

00:41:37: Also brauchst du eine gewisse Größe aus unserer Sicht in einer Region, um einfach auch deine Prozesse und deine Organigramm irgendwie abzubilden.

00:41:46: Aber wir sind für alles grundsätzlich offen.

00:41:49: Ich habe letztens den Lukas hier von der Fischbach-Gruppe, die am Endeffekt im Handwerk unterwegs sind und jede Gewerke, also ähnlich wie euch, wie ihr eigentlich nur, dass wir im Gewerke drunter haben, Dachdecker, Elektro und so weiter.

00:41:58: Und der hat hier gesagt, wir haben so auch sechs Mitarbeiter zum Monat-Million Umsatz.

00:42:02: und der sagt so, wir haben jetzt eigentlich erst die Plattform und jetzt können wir wachsen.

00:42:05: Und irgendwie höre ich bei dir...

00:42:07: Skalierbares, datengetriebenes Wachstum, aber nicht die Menschlichkeit und die Kultur da irgendwie vergessen.

00:42:11: Genau, du hast erst mal bei euch selber angefangen, das ist ja auch, nun kannst du ja einfach reinkommen und sagen, jetzt kaufen wir mal dazu.

00:42:16: Du hast erst mal bei euch selber geschaut.

00:42:18: ist die Idee, die wir haben richtig, lässt sich das umsetzen, lässt sich das von zweiundzwanzig Betrieben adaptieren.

00:42:22: Also ich weiß ja, wie das läuft, wenn man verschiedene Niederlassungen hat.

00:42:24: Da gibt es trotzdem ja überall ein Stammesfürst und so haben wir das schon immer gemacht.

00:42:28: Das ist ja in jedem Unternehmen der Welt so.

00:42:30: Und wenn du es da ausgerollt hast und siehst, dass es funktioniert, dann hast du ja auch wirklich eine Chance, woanders einen echten Mehrwert zu schaffen.

00:42:36: Und da seid ihr aber hungrig, sowohl deinen Vater als auch die anderen mitgesellschaft, das ist ja ein Familienbetrieb, als auch du, ihr habt da Bock drauf.

00:42:42: Wir haben da

00:42:42: Bock drauf, ja, ist hundertprozent so.

00:42:44: Wir haben da Bock drauf, aber auch nur... Äh, wenn es Sinn macht.

00:42:48: Also wir sind nicht so, dass wir sagen auf Teufel kommen raus, wir sagen auch, nein, haben wir jetzt auch die letzten Jahre häufiger gemacht, wo auch Preise ja für Unternehmen in allen Bereichen gezahlt wurden, die einfach vielleicht auch nicht nachhaltig sind.

00:43:01: und wir holen unseren Mehrwert aus unserem Tagesgeschäft und das muss funktionieren.

00:43:07: und wenn der Preis für das Unternehmen einfach nicht aus dem organischen Erzielbar ist, dann ... Wüssten wir nicht, wie wir es rechnen sollen, weil wir sind ein typischer, mittelständischer Familienbetrieb und wir würden nicht unser... Kernbusiness, unsere bestehenden Altgruppe, aufs Spiel setzen, nur damit wir wachsen.

00:43:26: Weil, ich sag mal, wir haben eine Größe, die sicherlich auch noch mehr Größe verträgt, aber wir sind jetzt auch nicht klein, dass wir in zwei Jahren weg sind.

00:43:35: Und wir haben auch noch genug Potenzial bei uns.

00:43:38: Auch das Thema, ich erzähl gerne und viel über das Thema HubSport, Daten gesteuert und so weiter.

00:43:43: Aber das Thema Change Management ist ja fortlaufend.

00:43:45: Also auch Mitarbeiter, die du vermeintlich bekommen hast über einen Punkt, sind am nächsten.

00:43:52: vielleicht dann auch wieder kritisch und machen noch mal einen Rückschritt.

00:43:55: Ist auch vielleicht auch total menschlich, wenn du dreißig, vierzig Jahre in dem einen arbeitest.

00:44:00: Aber ich weiß, wenn wir das durchziehen oder ich bin davon überzeugt, wissen tu ich es nicht, bin davon überzeugt oder wir als Familie sind davon überzeugt, wenn wir diese Schritte jetzt gehen oder auch in der Vergangenheit gegangen sind, das sind die richtigen um in der Zukunft für Rosier.

00:44:16: gut aufgestellt zu sein und für den Kunden gut aufgestellt zu sein und Dienstleistungen, Kunden, die nicht drum herum zu entwickeln und einfach eine totale Transparenz über jeden Geschäftsprozess zu haben, über jede Zahl, über jeden Kundenkontakt und alles, was dahinter gelagert

00:44:30: kommt.

00:44:30: Sagen wir mal, was mich interessiert bei euch, dieses Thema Sourcing und auch Abverkauf.

00:44:35: Wie funktioniert das heute?

00:44:36: Also wie kommt ihr an eure Autos ran?

00:44:38: Wir reden auch wieder nicht von Neuwagen, sondern von Gebrauchtwagen.

00:44:41: Wo kauft ihr die eine über welche Plattform und Kanäle?

00:44:44: Und auf welchen Kanälen verkauft ihr die?

00:44:45: überall?

00:44:46: Unabhängig von dem, der bei euch ins Auto aus Rhein marschiert, den Wagen draußen gesehen

00:44:48: hat.

00:44:49: Also einkaufen, tun wir, wenn wir jetzt mal im Gebrauchtwagen-Gebrauchtwagen-Bereich bleiben, ist vielleicht abgegrenzt, ein bisschen einfacher.

00:44:57: Wir haben einmal die Herstellerzukäufe, also die Hersteller haben ja... deren eigene Dienstwagen sind oder Leasing-Börsen sind, wie auch immer, dass sie Autos zurückbekommen.

00:45:07: Da kaufen wir einen.

00:45:08: Also

00:45:10: Mercedes gibt dem Saniter-Instellateur zehn Autos.

00:45:12: Die Leasingzeit ist nach drei Jahren abgelaufen.

00:45:14: Die kriege

00:45:15: ich selber zurück.

00:45:16: Stellt

00:45:17: ihr den Markt, ihr sagt, finden wir gutnehmer.

00:45:19: Genau.

00:45:19: Okay.

00:45:21: Dann gibt es das Leasing-Konstrukt, wo wir ein Auto verließen und wir das zurückbekommen.

00:45:26: Das ist dann am dem Moment auch euer Vertrag.

00:45:28: Ihr dient mit dem Endkunden aus.

00:45:30: Das ist die Leasing-Rate.

00:45:31: Genau, mit einem Leasing-Geber in der Bank.

00:45:34: Genau.

00:45:35: Und kauft es dann zurück.

00:45:36: Da habt ihr auch das erste Zugrifferecht, weil ihr der Vertragspartner seid.

00:45:38: Genau, wir sind der Rücknehmer.

00:45:39: Wir sind der Restwertgarantan für das Auto.

00:45:42: Dann gibt es den freien Zugauf.

00:45:43: Also ... Eine Person X, ein Kunde X kommt bei uns ins Autohaus und verkauft uns das Auto.

00:45:50: Also das Thema Inzahlungnahme.

00:45:52: Genau.

00:45:53: Gutes

00:45:53: Thema.

00:45:53: Du verkaufst vorne ein Auto und bekommst noch ein Auto für den Bauverband.

00:45:56: Genau.

00:45:56: Oder auch freier Zugauf.

00:45:58: Ja, also das wir wirklich nur den einseitigen.

00:46:00: Am schönsten ist aber natürlich, ich verkauf ein Auto und nehme ein Auto in Zahlung.

00:46:04: Und ich hab noch ein Finanzierungsprodukt drauf mit dem möglichen Enddatum, um die Kunden definitiv nochmal wieder bei mir zu sehen.

00:46:12: Das wäre auch schön.

00:46:13: Mobile.de.

00:46:14: ...mobile.

00:46:15: Autoscout?

00:46:15: Ja, Autoscout, also grundsätzlich Börsen.

00:46:18: Super wichtig?

00:46:19: Super wichtig.

00:46:21: Das dann aber vor allen Dingen in Richtung Abverkauf.

00:46:23: Ja, und Einkauf, wir kaufen ein Auto oder so was?

00:46:25: Ja, grundsätzlich,

00:46:26: wir haben auch Einkäufer, die einzeln agieren, also ich sag mal die einzelne Stückzahlen über verschiedene Börsen kaufen oder perspektivisch kaufen sollen.

00:46:33: Das Thema Ausland wird für uns wichtiger, dass wir im Ausland aktiv einkaufen bei anderen Gruppen, bei Zwischenhändlern wie auch immer.

00:46:40: Das

00:46:40: kann spannend sein, weil's Hersteller-Länderkontingente auch ... Gibt und so was, da gibt's keinen Grund.

00:46:44: Auf welchen

00:46:44: Gründen auch immer, ja.

00:46:46: Ob in Holland ein Händler, eine... ein großes Leasing-Paket zurückbekommt und dann dadurch einfach große Bestände da hat und einfach die in den Regionen auch verteilen muss, damit die Autos auch richtig auf den Markt kommen.

00:47:02: Das ist in der EU auch ohne Probleme möglich.

00:47:04: Also es gibt überhaupt keinen zwischen den Ländern irgendwelche Themen.

00:47:07: Also genau, erst mal mit dem Euro hast du ja auch das Thema Wechselrisiko nicht.

00:47:11: Wenn du das Thema Wechselrisiko mit drin hast, dann wird schon schwieriger im reinen Gebrauchtwangen-Geschäft, ist das aber möglich.

00:47:18: Okay, und es gibt auch keine Einvorzölle oder irgendwas anderes.

00:47:20: Die EU-Renzen sind da richtig genau.

00:47:21: Die EU ist ja für die

00:47:22: Stress-Frage für euch.

00:47:23: Inhalt EU und darauf begrenzen wir uns auch, ist das tatsächlich möglich.

00:47:28: Krass.

00:47:28: Also, genau.

00:47:29: Und sonst, wir haben unsere zweitstärkste Quelle neben, ich sag mal... Den Börsen ist unsere eigene Internetseite, die versuchen wir natürlich auch massiv zu pushen.

00:47:39: Die über Google gefunden wird oder die ja massiv auch bewerbt?

00:47:42: Nee,

00:47:43: die ist organisch muskifunktionieren.

00:47:46: Wie viele Besucher reden wir da im Monat?

00:47:47: Also, wo gehen wir?

00:47:48: Das sind hundertausend Besucher, zwundertausend Besucher da?

00:47:49: Nee,

00:47:50: ganz so viel ist nicht.

00:47:52: Aber relevant, sag ich mal.

00:47:54: Okay, das ist

00:47:54: für die,

00:47:55: die nicht bezahlt in den Bereichen.

00:47:56: Das ist uns ganz wichtig, dass die organisch über ... Typisch CEO, sehr richtig funktioniert.

00:48:04: Haben die gerade auch extra nochmal neu gelanscht, weil ja auch Sachen wie KIA, Sichtbarkeit und so weiter auch wichtiger werden.

00:48:12: Und das ist für uns eigentlich ja das Wichtigste, dass wir auch da gut aufgestellt sind und da unsere eigenen Leads generieren.

00:48:18: Dann Thema Ads.

00:48:20: Ganz normal für Angebots, Kommunikation, um Neukunden zu gewinnen.

00:48:24: Aber wir haben natürlich auch einen großen Wust an eigenen Kunden.

00:48:27: Wir haben knapp ein Datenstamm mit fünfhunderttausend Potenzialen.

00:48:33: Fünfhunderttausend

00:48:35: Potenzialen?

00:48:36: Und habt ihr in Summe, ich meine bei achtzehntausend Autos im Jahr, ich habe ja schon ein paar hunderttausend Leuten Autos verkauft.

00:48:40: Ja, Autos verkauft ist ja das eine, aber wir haben ja das Thema Fahrzeugdurchläufe im Service.

00:48:44: Also wir reden ja immer nach außen, immer viel über das Thema Verkauf ist auch cool.

00:48:49: Aber Aftersales hat mir gerade schon mal kurz die verschiedenen Ebenen, was es annimmt.

00:48:53: Aftersales, das ist natürlich toll.

00:48:55: Da haben wir eine Organisation mit sechshundert, sieben mal Leuten am Ende Handwerker.

00:49:00: Die hilft

00:49:01: eurer Mitarbeiter?

00:49:01: Ja.

00:49:02: Sind After Sales im Sinne von

00:49:03: Wartung,

00:49:03: Inspektionen?

00:49:04: Ja, also wir haben ja einmal die Monteure in verschiedensten Ausbildungsstufen, dann haben wir aber natürlich auch das Thema Service Berater, Service Assistenz, also alles in dieser Organisation befindlich, mehr als die Hälfte.

00:49:16: Und was natürlich auch super wichtig ist und gerade im After Sales, also im Service, ist unser Thema Ausbildung.

00:49:22: Wir haben knapp zweihundert Auszubildende.

00:49:25: Wir haben eine Auszubildendequote von zwanzig Prozent.

00:49:28: Geil.

00:49:28: Das machen wir, ziehen wir schon seit Jahrzehnten durch.

00:49:30: Das haben wir übernommen.

00:49:32: Noch ich oder Vater hat sich da auch sehr stark fürgemacht und der ist dann Russer Verfechter von, dass wir unsere eigenen Nachwuchskräfte später auch Führungskräfte ziehen.

00:49:41: Wir haben auch enorm viele Führungskräfte, die... entweder über Übernahmen bei uns reingekommen sind, die jetzt in der Geschäftsordnung sind, aber auch den wirklich über Ausbildung und so weiter.

00:49:52: Ich habe da jetzt bei uns der Projektleiter für Nachhaltigkeit und so weiter und der ist beispielsweise aus einer Ausbildung, duale Studium und so weitergekommen.

00:50:01: Unser Personalleiter ist über Ausbildungen bei uns im Betrieb gekommen und hat sich hochgearbeitet.

00:50:06: Das ist schon echt interessant und schön zu sehen.

00:50:07: Ja, finde ich sehr, sehr gut es bei uns auch so.

00:50:09: Wir haben auch knapp zwanzig Prozent zu Bequote bei uns.

00:50:12: Das ist

00:50:12: super, es macht so Spaß zu sehen.

00:50:13: Ganz viele Teamleads das machen.

00:50:14: Ich habe letztens auf LinkedIn auch einen Beitrag geschrieben, habe gesagt, der Herr Grupp hat das System schon vor dreißig Jahren gedribbelt.

00:50:19: Als er gesagt hat, ich gebe quasi die Ausbildungsplätze für die meine Mitarbeiter frei.

00:50:23: Also wer bei mir arbeitet, hat die Garantie, ich übernehme seinen Sohn, seine Tochter.

00:50:26: Das ist ja auch total clever.

00:50:29: Du würdest ja genauso, wenn unsere Mitarbeiter hier andere Mitarbeiter empfehlen.

00:50:33: Dafür gibt es natürlich eine Prämie.

00:50:34: Das macht niemand für die Kohle.

00:50:35: Weil der Reputation schaden ja viel, viel größer, als wenn es nicht klappt.

00:50:39: Du empfiehlst immer nur Leute, für die du selber verantwortlich bist.

00:50:42: Und deswegen bist du bei der Auswahl auch viel, viel genauer.

00:50:45: Und das mit ihnen hat Zubis... Klar, das ist ja Wahnsinn.

00:50:48: Und das Mord dazu ist natürlich als Stückzahl auch Wahnsinn.

00:50:50: Aber klar, du hast knapp drei Lehrjahre, Pimal Daumen, zweieinhalb, drei.

00:50:53: Hast also irgendwie fünf, sechs Prozent pro Jahr, manchmal sieben.

00:50:55: Ja, und ich sag mal, die Bandfreite ist natürlich bei uns auch.

00:50:58: Ich glaube, wir haben zwölf auf fünfzehn Berufe.

00:51:01: Ich werde vielleicht jetzt auch gleich, wenn ich zuhause bin, verhauen, vielleicht sind sie auch sogar noch mehr.

00:51:04: Also das ist Automobilkaufmann.

00:51:06: Also ja, es ist ja kaufmännisch und gewerblich.

00:51:08: Im Gewerblichen hast du was einfach zu verstehen, Lager und Logistik.

00:51:13: Dann hast du das Thema Mechatronik, Lack und Karosserie.

00:51:17: Solche Geschäftsfelder haben wir ja und da dementsprechend auch die Ausbildung drauf gemünzt.

00:51:24: Sag mal, dein Vater, ich finde das schön, redest ja auch viele von deinem Vater, auch wenn wir uns mal privat treffen.

00:51:29: Also ist ja schon auch sehr prägend, auch fürs Gesamtunternehmen gewesen.

00:51:32: Ich glaube auch, dein Vater war die Generation, die quasi wo der Sprung am größten war, der also wirklich auch das Unternehmen ganz stark nochmal nach vorne gebracht hat.

00:51:39: Dann bist du ja irgendwann reingekommen und ich habe das Gefühl, dass die Übergabe bei euch funktioniert.

00:51:45: Nun wird dein Vater, ich schätze jetzt mal, der ist vielleicht so fünfzehsechzig, irgendwas in der Richtung.

00:51:50: Also wahrscheinlich jemand, der seit vierzig Jahren Automobil, Verkauf macht, diese Firma formt und so weiter, da hast du dir irgendwie dein Platz gesucht.

00:51:58: Du hast ja nicht versucht, dasselbe zu tun, du machst ganz andere Sachen.

00:52:01: Wir haben ja ganz, ganz oft auch Leute sitzen, wo du merkst, da war die Nachfolge ganz schön schwierig fürs Unternehmen, da war es auch schwierig, reinzukommen.

00:52:07: Jetzt müsst ihr noch gar nicht über Nachfolge reden, dein Papa hat ja noch viele, viele Jahre, aber wie waren das so bei euch?

00:52:12: Das glaubst du, du warst ganz gut funktioniert und dass du vielleicht auch weitergeben kannst, wo du sagst, gut klappt?

00:52:17: Ja, also ich bin da total stolz auf uns.

00:52:20: Ich glaube, aber eins muss ich voranstellen, den größten Anteil, dass das bei Vater und mir im Betrieb so gut funktioniert hat, ist meine Mutter.

00:52:28: Ist also eine starke Person.

00:52:30: Ich meine, ob man das selber für sich erkannt hat, dass man jemand eine starke Person zu Hause, sag ich mal, haben oder?

00:52:36: Zu Hause meine ich nicht, dass es zu Hause sein muss, sondern hinter sich stehen haben muss, so will ich formulieren.

00:52:41: Also, dass das so gut funktioniert hat, ist tatsächlich Mutter, die auch im richtigen Moment auch mal, ich sag mal, beiden einzeln auf dem Hinterkopf gehauen hat.

00:52:51: Und innerbetrieblich war es so, dass es sich einfach durch die Zeit so ergeben hat, dass sich der Fokus, also das alte Geschäft, alt meine ich damit ... So haben wir es immer gemacht bzw.

00:53:01: das hat sich ja auch entwickelt.

00:53:03: Das ist auch weiter gelaufen.

00:53:04: Das konnte auch weiter so gemacht werden und hat riesig Potenzial.

00:53:08: Aber die neuen Wege konnte man parallel bestreiten und das sind eigentlich parallel zusammen, die immer wieder gute Schnittpunkte hatten und die sich ergänzt haben und man konnte durch Erfolg, ich sag mal, glänzen in Anführungsstrichen.

00:53:20: Du hast das Vertrauen erarbeitet.

00:53:21: Das Vertrauen

00:53:22: erarbeitet, genau.

00:53:23: Also es war ja auch nicht so, dass ich, ich sag mal, reingekommen bin.

00:53:26: Ich bin zwar schnell jetzt COO geworden, aber nicht, dass ich nichts zwischendurch gemacht habe.

00:53:31: Also Vater hat mich auch nach einem halben Jahr direkt in unseren, nach Ständer geschickt, in unseren Ostbetrieb, den er damals nach Erwände, ist er im Lkw oder im Bus oder im Wohnmobil, ist ja rübergefahren und hat da den Betrieb aufgebaut, in Ständerl.

00:53:48: Von Null?

00:53:49: Von null.

00:53:50: Also das war sein Baby und er hat gesagt, das hat mir auch gut getan.

00:53:53: Du musst jetzt nichts mehr aufbauen, die Halle ist neu, das muss jetzt mal DCI geändert werden irgendwann, das kannst du dann machen.

00:53:59: Also die Intensität sicherlich eine andere, aber ich war dann zwei Jahre dann Verkaufsleiter für Pkw im Standort Stendal und auf Söld.

00:54:06: Wir haben ja auch unseren S Overseas, ja.

00:54:08: Das klingt jetzt ja ganz schrecklich, ein Standort auf Söldpower.

00:54:11: Overseas.

00:54:12: Das war bestimmt... Da haben wir natürlich dann immer unsere Meetingssylt auf Freitag gelegt und dann auf Montagmorgen.

00:54:20: Nein, also er hat mir dann da das Vertrauen gegeben in einer operativen Verantwortung.

00:54:24: Da sind wir dann auch aus dem operativen, die sie den gekommen.

00:54:26: oder wir müssen uns weiterentwickeln, wie ei, ich hab keine Lust, morgens in fünf Systeme zu gehen, um meine Antwort zu haben.

00:54:31: Da stehen die ja überall drin.

00:54:33: Wir haben ja Verfügbarkeit über die Zahlen und Daten, aber ich hatte halt keinen Bock, morgens fünfmal.

00:54:37: Dann hat man angefangen, wie kann man das schneller machen.

00:54:39: Und das hab ich in der Zeit gemacht zu er, da bin ich zurückgekommen und dann hat sich vieles getan.

00:54:43: Wir hatten unsere BI fertig.

00:54:45: Das hat ihnen dann schon mal gesagt, wir kommen uns auch schneller in unsere Daten.

00:54:49: Wir waren schon immer sehr Daten getrieben.

00:54:50: Also wir hatten die Daten, wie gesagt.

00:54:51: Wir haben Supercontrolling, wir sind sehr zahlen gesteuert, schon immer gewesen.

00:54:55: Also das ist auch keine Erfindung ja von mir.

00:54:58: Sondern einfach nur die schnelle Verfügbarkeit und der Live-Daten.

00:55:02: Und dann einfach neue Geschäftsfelder entwickeln und draufsetzen und auch Richtungen aufbauen.

00:55:08: Und das hat sich einfach super ergeben im guten Austausch.

00:55:11: Gemeinsam auch mit unserem Geschäftsführer.

00:55:13: Ihr habt einen Fremdgeschäftsführer dran, ne?

00:55:14: Fremdgeschäftsführer,

00:55:15: genau.

00:55:16: Der auch schon aber seit zwanzig, fünfzwanzig Jahren da ist.

00:55:19: Und wir haben auch eine ganz enge Verbindung auch untereinander.

00:55:22: Also zwischen Vater Herrn Heinen ist das, Marc Hein.

00:55:27: Und ich dann genauso aber auch mit der gesamten Geschäftsführung.

00:55:30: Also wir sind sehr eng zusammen, sehr persönlich, sehr vertraut.

00:55:34: Und das macht sicherlich auch einen großen Mehrwert.

00:55:36: Und das ist auch was, was ... hundertprozent Vater zuzuschreiben ist, dass diese Nähe da besteht.

00:55:42: Ich bringe jetzt neue Pulse, neue Personen auch mit in die Kreise dann rein, die man dann selber für strategische Richtungen dann braucht, eigene Führungskräfte und die adaptieren sich aber perfekt und geben der pace auf die Organisation.

00:55:53: Also du hast quasi die Verlässlichkeit auch der Leute, die deinen Vater auch eingestellt haben, mit denen er zusammengewachsen ist.

00:55:58: Da kannst du dich blind, kannst du den vertrauen?

00:56:00: Ja.

00:56:01: Und du darfst aber jetzt auch quasi du suchst auch die neue Generation aktiv mit auf, positionierst Leute, schaffst Position ist vorher gar nicht gar, besuchst Development als wenn du eine Rolle spielst und da lässt man dir auch komplett die Freiheit und du machst ja echt wilde Sachen auf Instagram.

00:56:16: Wie kommt sowas an, also kann ich mir auch vorstellen, also Automobil, als haben wir schon gesagt, emotionales Produkt, kannst du supergut machen, aber wo hast du da dein Fit gefunden auf Instagram, was machst du da?

00:56:27: und was hat dein Vater dazu gesagt, würde mich auch mal interessieren.

00:56:29: Das ist tatsächlich gut, guter Punkt.

00:56:33: Wir haben ja viel über Branding und Rosier und so weiter und man kann ja nicht immer sagen, wie macht man es denn und so weiter, wenn man nicht selber alles und das machen wir auch viel, alles ausprobiert hat.

00:56:43: Und dann unser gemeinsamer Freund Konstantin, er hat immer gesagt, du musst einfach ein bisschen ganz okay, witzig, so.

00:56:49: Konstantin Buschmann von Braavus.

00:56:50: Von Braavus, genau.

00:56:51: Er hat immer gesagt, einfach anfangen.

00:56:54: Da hatten wir uns ja auch drüber unterhalten, einfach anfangen.

00:56:56: Da hat er mir auch gesagt, jetzt

00:56:57: sitzen wir hier.

00:56:58: Da sitzen

00:56:58: wir hier, ne?

00:56:58: So eine Scheiße und folge Influenz.

00:57:02: Und dann einfach anfangen und deinen Gesicht da reinhalten.

00:57:05: Mehr als die Null-Follower vom Anfang kannst du ja eh nicht haben.

00:57:09: Und das hat sich echt interessant entwickelt.

00:57:11: Wir sind noch nicht am Peak, wir sind immer noch dabei.

00:57:13: Wir sind jetzt gerade haben uns eingependet, dass wir es... Dreimal pro Woche schaffen zu posten und wir gehen mit Euer Paul Rosier.

00:57:20: Okay.

00:57:21: So als Branding und versuchen halt da auch dieses Thema Personal Branding, Employer Branding zu stärken und einfach dieses Nahbare.

00:57:29: Also ich bin halt kein Sessel-Furzer, der irgendwo sitzt.

00:57:35: Ich trink auch natürlich mein Bier und ... gehen zum Fußball und so weiter.

00:57:42: und diese Lockerheit aber auch bestimmter trotzdem im Job, das versuchen wir auch mit dem Account rüber zu bringen, das wir als Rosier auch irgendwie... Vielleicht ein bisschen witzig sind.

00:57:52: Naba.

00:57:54: Und diese Lockerheit da drin.

00:57:55: Und mittlerweile ist das schon echt interessant zu sehen.

00:57:58: Also an den Follower-Zahlen sagst du, was ist das für ein Pimpf?

00:58:01: Wen erreicht das denn?

00:58:03: Vierund Vierund halb tausend per Instagram.

00:58:05: Nur

00:58:05: als Paul Rosier quasi.

00:58:06: Nur

00:58:06: ich als Paul Rosier die Autohaus.

00:58:08: Ich mach nochmal eigenen Content.

00:58:09: Aber über das gleiche Team.

00:58:10: Wir haben zwei Leute da voll Zeit drauf.

00:58:14: Aber wir erreichen da organisch ohne Werbung.

00:58:16: Ich hab jetzt, ich glaub, acht Monate in Folge mindestens fünfhunderttausende Aufrufe, bis teilweise hoch, eins Komma fünf Millionen im Monat.

00:58:23: Das heißt, eins Komma fünf Millionen Leute gucken sich diese Videos an, die du da machst?

00:58:26: Also bei fünfhundert Date bleiben.

00:58:27: Irgendwas in

00:58:28: der Range, so in der Range,

00:58:28: ja.

00:58:29: Fünfhundert und eins Komma fünfhundert

00:58:31: Leute

00:58:31: pro Monat.

00:58:31: Ich wundere mich da auch, ja.

00:58:32: So, das ist ja relativ lustiger Kont, also du gehst mal durchs Unternehmen und sagst, hey, welches Auto fahrt ihr?

00:58:36: Ja,

00:58:37: oder am Vatertag gehen wir mit alkoholfreiem Bier, hängen wir an ein G-Modell hinten, so einen, äh, einen Bollerwagen und dann fahren wir durch die Werkstatt.

00:58:43: Oder

00:58:43: ihr verteilt Eis, hab ich gesehen?

00:58:45: Eis, verteilen wir auch, ja.

00:58:46: So, und das ist ein Inhalt, den die Leute irgendwie lieben, weil der witzig ist, weil der nahbar ist, so lernt man auch den Betrieb kennen.

00:58:51: Ich kann mir vorstellen, dass so auch Bewerbungen zu euch gelangen, wenn man so was sieht.

00:58:55: Das guckt man sich an vorher, sag ich mal.

00:58:57: Und ich möchte einfach versuchen, Omnibri, also ich sag mal, was macht uns anders, vielleicht anders als andere?

00:59:04: Und ... Ich versuche einfach da jeden Weg irgendwie zu gehen, der auch vom Aufwand her gegen Nutzen gut passt, der auch zu mir passt am Ende, der auch, der nicht so aufhört.

00:59:14: und das ist einfach ein cooler, interessanter Weg, wo man fast schon omnipräsent, weil man jede Woche drei, vier mal zu Hause aufhört vor you von tatsächlich nicht nur achtzehn, zwanzig oder fünfdreißig Jährigen, sondern auch viel, fünffünfzig Jährigen.

00:59:29: Und da kommt Vater jetzt ins Spiel.

00:59:33: der selber kein Instagram hat und immer nur von seinen Kumpels, dann teilweise, wir haben einen Erlebnis gehabt, da hat ich irgendwie, haben sie mir Witze gegeben, die ich dann vorgelesen hab und in der Marketinggebung Witze erzählt hab.

00:59:45: Und ein Kumpel von Vater konnte meine Witze synchron übersetzen und hat die Heinrich noch mal erzählt.

00:59:55: Und so sagt er, was warst du da für ne Scheiße?

00:59:57: Und der kommt jetzt aber auch noch mal mit den paar Videos rein, Vater.

01:00:00: Okay, das heißt am Anfang aber schon hart belächelt und so hört auch mit dem Unsinn.

01:00:04: Wie alle eigentlich.

01:00:04: Genau.

01:00:05: Aber einfach machen ist mir eigentlich, mir ist das, also ich nehme mir das an, wenn jemand sagt, aber ich ziehe dann auch erstmal durch, weil wir mussten es ja erstmal testen.

01:00:14: Ob es klappt und nach einem Jahr oder zwei können wir jetzt die due diligence machen und sagen, ja, hat geklappt oder nicht.

01:00:19: Okay, das ist aber schon so.

01:00:20: Ich meine, wir reden von der Firma, vierte Generation.

01:00:22: Wenn man sich die Größeordnung anguckt, die unterwegs ist, hat man einen Umsatz, das ist schon mal ganz schöner Schuh.

01:00:26: ihr gebt ja trotzdem Millionen von Euro in irgendeiner Form für Marketing aus.

01:00:32: Das ist mal ein Fußballsponsor, das ist bestimmt lokal für eine Bandwerbung.

01:00:36: Google Ads werdet ihr auch machen, trotzdem für den einen oder anderen Bereich.

01:00:39: Ich kann mir vorstellen, wenn man so viele Autos verkauft für ihr, dann überweist man auch einen sehr großen Betrag an mobile.de.

01:00:44: Ich weiß ja auch, was ihr an mobilen Squad bezahlen für die mobilen Insel ratet.

01:00:47: Das haben die ja schon ganz gut raus.

01:00:49: Und jetzt auf einmal ist ja dieser neue Kanal, wo man ja eigentlich für relativ wenig Aufwand mit einem kleinen Setup, also brauchst du ja nicht eine superprofessionelle Kamera oder irgendwas anderes.

01:01:00: Du sagst ja selber, das mache ich in maximal einer halben Stunde pro Woche, brauche ich dafür, weil es mir gut von der Hand geht, man wird auch immer besser, man entwickelt ja ein Gefühl für Situationen und Co.

01:01:09: Da ist es natürlich schon echt... eine krasse Reichweite für relativ wenig investieren.

01:01:13: Und einfach machen, ja.

01:01:14: Und selbst wenn das dann mal wieder auf hundert geht, also darum für mache ich es ja nicht, sondern das kontinuierliche immer wiederkerne, es wird den richtigen treffen.

01:01:22: und ich habe das Ziel, wenn du an Auto denkst, dann denkst du erst an Paul.

01:01:26: oder an Rosier oder an unsere Jungs, so Mädels, die unten sind.

01:01:29: Und dann, also, das waren uns Denks, wenn er Mobilität Denks.

01:01:32: Und das müssen wir über alle Kanäle irgendwie spielen.

01:01:34: Und das auf einem ehrlichen, nahbaren Weg.

01:01:37: Weil stehen alle natürlich morgens auf, möchte ich dir eine Karre verkaufen.

01:01:40: Aber ich möchte dafür nicht unsere Freundschaft irgendwie spielsetzen.

01:01:43: Also haben wir ein faires Angebot, was wettbewerbsfähig ist.

01:01:47: Unser Service passt in die Welt, ist vielleicht ... dann mancher Stelle noch besser und die Touchpoints hinten raus sollen auch noch ordentlich sein, dass ich dich in unserem Trott halte.

01:01:56: Genau.

01:01:56: So muss es im besten KS sein, dass ihr mich über die Karten hinweg begleitet als Kunde.

01:02:01: Das heißt, wenn wir unsere vier Autos in drei oder vier Jahren einen riesigen Vertrag ausläuft, da wird uns sehr pünktlich vorher jemand anrufen, wird uns der Angebot unterbreiten, dass wir am besten Fall nicht ausschlagen können.

01:02:09: Genau.

01:02:10: Ja, und wenn ihr bei uns in der Region seid, dann würdest du auch noch mal... Teilweise ja dreimal im Jahr, viermal im Jahr bei uns in Touchpoint kommen, Reifenwechsel, Serviceintervall.

01:02:20: Jedenfalls, was ich hier nicht wünsche, einen Schaden, der noch kommt.

01:02:22: Dann sind wir immer deinen Ansprechpartner.

01:02:24: Dann haben wir ein Geschäftsmodell oder eine Geschäftsbeziehung zusammen, wo wir uns dreimal im Jahr sehen.

01:02:29: Jetzt weiß ich, dass du ein Vito hast.

01:02:30: Dann kann ich dir vielleicht noch die richtige Fußmatte, wenn ich dir die nicht schon Feuer verkauft hab.

01:02:35: Und hättest du jetzt eine S-Klasse mit Duftflakon, dann schicke ich das nach drei Monaten das Ding.

01:02:41: Dann schicke ich das auch hinterher.

01:02:43: Ja, da ich im Vorgespräch so gestaunt, gut, dass du es nochmal gesagt hast, was ja total witzig ist.

01:02:48: Die Provision ist ja für alle Autos gleich.

01:02:51: Das heißt, wenn man so ein Auto-Handel quasi auf dem meisten Blatt Papier bauen würde, dann würde man einen Standort machen, dass man nicht den Stress der ganzen Standorte hat, die Reisewege und Co.

01:02:58: und würde quasi immer nur teure Autos verkaufen, weil du den selben Prozentsatz bekommst, ob du einen Smart verkaufst oder eine S-Zone verkaufst.

01:03:04: Das ist schon so, ne?

01:03:05: Also bei BWL auf weißen Wiese, wenn man das erklärt, das System, kann man das sich so hinstellen, aber am Ende entscheidet der Kunde.

01:03:11: Ich sag mal, wenn du ein guter Kerl bist, ein guter Verkäufer, dann verkaufst du überall, wo du bist, bist du deine Stückzahlen.

01:03:18: auf die Straße bekommen.

01:03:19: Wenn ist das ein People-Business und natürlich ist aber auch zu sehen, dass du erst mal in deiner Region guckst, weil da, ich sag mal, das Sale ist ja das eine, aber wie wir gerade gesagt haben, in deiner Region hast du da noch drei oder vier Touchpoints natürlich vor Ort.

01:03:35: Außer wir entwickeln die Argumente, wie wir auch da Abhilfe schaffen so.

01:03:39: Und in dieser Gesamtheit sind wir da unterwegs.

01:03:44: Ich hab noch so ein, zwei, drei Fragen natürlich.

01:03:47: Wir kennen uns ja jetzt seit einigen Jahren.

01:03:49: Ich sage gar nicht, wie lange.

01:03:50: Und ich kann aber sagen, dass, als wir uns kennengelernt haben, war es ein wirkliches Küken und noch sehr, sehr jung.

01:03:57: Also was ist auch das, was mir so Leute über Paul erzählt haben?

01:03:59: Der Paul ist immer sehr, sehr weit gewesen für sein Alter.

01:04:02: Wie bist denn du dahin gekommen?

01:04:04: Also ich meine, klar, du hast studiert irgendwo.

01:04:06: Und du hast glaube ich ja nicht bei euch irgendwo einen Männern studiert, sondern du hast ja,

01:04:09: wo?

01:04:09: In einer Nachbar, in einer Region bei uns.

01:04:10: In

01:04:10: einer Region studiert, okay.

01:04:12: Wir reden wirklich von einem Bachelor oder einem Master in

01:04:14: BWL oder irgendwas.

01:04:15: Ja, BMS, das, wenn Oma gefragt hat, ist das BWL auf Englisch.

01:04:19: Okay.

01:04:21: Das waren quasi die Grundfertigkeiten, aber du hast immer schon hohes Interesse für Autos und für das Ganze, wie funktioniert das und hast dich auch darüber.

01:04:30: Und das ist auch ein Thema, warum bist du schon heute so gut in dem, was du

01:04:33: tust?

01:04:34: Du liebst das, was du tust, oder kannst du nichts anderes vorstellen?

01:04:37: Also ich liebe das, was ich tue.

01:04:38: Ich kann mir aber auch was anderes vorstellen, grundsätzlich.

01:04:40: Aber ich liebe erst mal Autohandel, Emotionen und die Fülle an Geschäftsfeldern.

01:04:44: Also wer ist nur das eine, könnte sein, dass das dann irgendwie ... Aber diese Fülle finde ich erst mal geil.

01:04:50: warum ich vielleicht jetzt schon so rüberkomme, was du gerade saß.

01:04:54: Natürlich mache ich da viel für, bla bla bla.

01:04:56: Aber in erster Linie, ich glaube, ich komm's darum, dass mich meine Eltern immer mitgenommen haben.

01:05:02: Überall hin.

01:05:02: Aber ich war immer dabei.

01:05:04: Am Anfang habe ich nur zugehört.

01:05:05: Ich würde mal sagen, ab... dem ich zwölf hab ich mitgelabert, was vielleicht dann, das war wahrscheinlich dann eher die schwierigste Phase für Vater, wo wirklich ich mit zwölf dann da große Fresse hab und wirklich gar nix wusste.

01:05:15: Deswegen

01:05:16: hat er sich dann zu den Kunden gefixt.

01:05:17: Genau,

01:05:17: hat er mich lieber zu den Kunden gefixt.

01:05:18: Kauf lieber Autos, nerv die.

01:05:20: Und red so lange, bis er sagt halt die Fresse Paul, aber ich kaufe ein Auto.

01:05:26: Ja, also aber ich glaube, das ist wirklich nochmal auch da wieder, Mutter hat einen großen Anteil.

01:05:33: da die Intensität so, dass das für mich trotzdem cool war.

01:05:37: Aber damals, eigentlich wollte ich Bauer werden.

01:05:40: Okay.

01:05:40: Ich war jedes Wochenende auf dem Bauernhof bei uns bei Bauer Quarte, meiner zweitfamilie, nicht direktfamilie, aber ich wollte Bauer werden.

01:05:48: Also, wenn mich einer gefragt hat, ich sag mal, bis ich zehn, zwölf war, und ich jedes Wochenende auf dem Feld und hab gegrobert und geflügt, auch da hab ich das Thema Motor, Emotionen, da wollte ich Bauer werden.

01:05:59: Aber jetzt will ich Autohändler sein.

01:06:01: Aber

01:06:02: Bauern find ich immer noch geil.

01:06:03: Ich staune, du sagst dir dieses mitnehmen.

01:06:05: Ich hatte gestern einen Gast hier, den Robert da von Karls-Erdberghof und der hatte seinen Sohn dabei und hat er mir erzählt, drei Kinder.

01:06:12: Und das jedes von den Kindern hat er ein Jahr lang mitgenommen zu allem, wo er hingefahren

01:06:17: ist.

01:06:18: Und da hab ich mir erstens gedacht, boah krass, wollten die das?

01:06:21: Er hat gesagt, hat er nicht gegen ihn willen geteilt, also das konnten wir schon mal abschließen.

01:06:24: Aber ich hab mir auch überlegt, wie cool ist das?

01:06:26: nicht nur, man denkt immer, das ist so cool für das Kind oder auch herausfordernd.

01:06:30: Es ist eigentlich was ganz, ganz Tolles auch für den Unternehmer, den Vater, die Mutter, die quasi dieses intensive Jahr mit dem Kind hat.

01:06:37: Und ich glaube nach so einem intensiven Jahr weiß man auch, will man das machen oder will man es nicht machen.

01:06:40: Also kann das meine Zukunft sein, habe ich Bock auf solche Gespräche, auf solche Reisen, alles, was da irgendwie mit dran hängt.

01:06:45: Und deswegen glaube ich auch, das früh auszuloten ist schon völlig in Ordnung.

01:06:48: Das muss ja nicht mit zwölf sein.

01:06:49: Aber es kann durchaus mit acht zu neun zu neun zwanzig sein.

01:06:52: Aber

01:06:52: es war nie die, aber auch da hat die Offenheit Vater nie gesagt, du machst das.

01:06:57: Also du bist es.

01:06:58: Ja, also... Das war für ihn klar.

01:07:01: über die Leistungseite, muss das kommen.

01:07:03: Und wenn ich es nicht gemacht hätte, wäre er aber auch nicht böse gewesen, weil er hätte andere Optionen gehabt, welche es auch immer sind.

01:07:09: Aber dieses frühe Mitnehmen hat mir zumindest total gutgetan, aber mir hat es auch Spaß gemacht.

01:07:13: Also ich habe lieber, auch mit zwölf oder dreizehn oder vierzehn, habe ich lieber abends beim Geschäftsessen dabei und habe zugehört.

01:07:22: und die Geschichten ja halt auch dann von den Geschäftspartnern, Freunden in der Regel gehört, was denn bei denen gut gelaufen ist oder schlecht, weil ich ganz fest davon überzeugt bin, viel zuzuhören und Fehler, die andere gemacht haben, muss ich ja nicht in der gleichen Art noch mal machen, weil ich bin auch schon häufig auf die Fresse geflogen, habe auch schon eine Firmengründung hinter mir und so weiter, volle Breitseite, vielleicht auch falsche... Leute mit dabei gehabt, also das typische, hätte ich aber den Fehler in der Firma gehabt bei uns, wäre es wahrscheinlich bedeutend teurer gewesen und weitreichende die Folgen daraus.

01:07:58: Also da lebe ich echt nach viel zuhören und... was andere gemacht haben und dann adaptieren auf uns.

01:08:05: Deswegen kommt es vielleicht auch, dass ich am Anfang gesagt hab, weil ich so drauf bin.

01:08:09: Also ich laufe jetzt bei dir hier rum und guck mir deine Kameras hier an und sag, was kann ich daraus adaptieren?

01:08:15: Ich hab seit drei Jahren auch ein Greenscreen-Studio.

01:08:18: Ich hab das, aber nutzen's gar nicht.

01:08:21: Also da auch, also da sind so Sachen, wo ich dann sage, was kann man jetzt machen?

01:08:26: Find ich total geil.

01:08:26: Da haben wir ja gerade schon, du weißt schon, was kann man so ein Podcast-Format vielleicht auch selber dann adaptieren oder so?

01:08:31: Und deswegen, wenn man dann durch Firmen läuft oder ich laufe bei Kontywische Firmen und sage, ey, dieses, das ist geil, wie das macht.

01:08:37: Wie sauber ist denn hier die Werkstatt als Beispiel oder so?

01:08:38: Wie kann ich das denn auch mich adaptieren?

01:08:41: Und dann komme ich aber bei mir an und sage, es geht vielleicht bei uns nicht.

01:08:44: Genau, das ist auch völlig fair.

01:08:45: Also es funktioniert nicht alles überall gleich.

01:08:48: Und das mit den Fehlern und dem Zuhören auch, was du sagst, man macht ja Fehler nicht mit Absicht.

01:08:51: Man macht Fehler, weil man jung und unerfahren ist.

01:08:53: Und wenn du dann Leute hast, denen du vertraust und wo du auch sagst, okay, hole dich mir noch mal eine Meinung zu ein oder wenn der das schon mal falsch gemacht hat, kann ich das auch mal Benchmarken.

01:09:01: Das ist ja unglaublich viel wert.

01:09:02: Deshalb auch, die meisten Firmen sind deswegen erfolgreich, weil sie sehr gute Nines haben.

01:09:07: Und recht gute Jahres.

01:09:09: Also du musst ja gar nicht immer richtig liegen.

01:09:11: Du musst ja im Durchschnitt richtig liegen.

01:09:13: Und das sind sicherlich ein paar Weisheiten, die ganz gut funktionieren.

01:09:16: Sag mal, Paul, was machst du für dich?

01:09:19: Also du hast jetzt ein paar... Ihr macht M&A.

01:09:21: Die Firma hat schon eine relativ große Größe heute.

01:09:23: Wie soll noch größer werden?

01:09:25: Hast du irgendwie so Coaches für bestimmte Themen, wie entwickelst du dich weiter?

01:09:29: Ja, ich entwickeln mich weiter oder ich lasse mich coachen ein, zweimal im Jahr.

01:09:35: Versuch das aber einzubetten, dass ich da auch unsere Jungs und Mädels dann mitnehme.

01:09:40: Wenn du in so einer Handelsorganisation oder Händler bist, dann hast du grundsätzlich in so, also du hast verschiedene Ausbildungen.

01:09:47: Stufen, ich hab bei Mercedes beispielsweise jetzt jede Ausbildung, Stufe, Verkaufsleiter, Spartanleiter, C-Manager und so weiter, da durchlaufen.

01:09:53: Bei Mercedes ist es so.

01:09:55: Das ist dann für Fremdgeschäftsführer, aber auch für Unternehmensnachfolge beispielsweise.

01:09:59: Darüber macht man erstmal so den organischen, gebrandeten Teil, sag ich mal.

01:10:04: Krass.

01:10:05: Und selber machen wir das dann auch noch mal, müsste ich tatsächlich viel mehr machen, weil durch die Dinge, die wir machen und dadurch, dass dieser Unternehmensteil oder diese Ausrichtung ja für alle neu ist, ist dieses Thema Benchmarking untereinander natürlich relativ schwierig.

01:10:21: Also kann es sich austauschen, aber da das Thema hinterfragen und hinterfragt mich sehr viel selber dann für mich und gehe dann neue Wege und ordne mich, bin morgens immer sehr früh im Büro, macht dann erstmal nur für mich alles, was der Tag so bringt.

01:10:34: meistens um sieben und dreißig acht Uhr dann alle meine Mails fertig und da bin ich dann geordnet sag ich mal.

01:10:39: Früher habe ich das gemacht, als ich an den Stand hergefallen bin, brauche ich einfach mal zwei Stunden im Auto, wo man dann die Sachen durchgeht.

01:10:44: Das Problem kann sich nix aufschreiben.

01:10:46: Aber sonst, das hilft mir schon im Moment ungemein.

01:10:50: Also ich krieg mich gut im Moment noch geordnet, aber ich merke, man muss sich da... Hilfe holen hört sich scheiße an.

01:10:58: Also

01:10:59: wenig Coachings, vor allem wenig Einzelcoachings.

01:11:02: Das ist so ein Coach, den ich jetzt folge und der erzählt mir in der Rhetorischen Führung und hin und her.

01:11:06: Netzwerke?

01:11:07: YPO, IO?

01:11:08: Also Netzwerke, nee, in die Richtung im Moment gar nicht.

01:11:11: Also kommen immer wieder Ideen, wie man's machen kann, auch genannte.

01:11:14: Aber vor allem ist das untereinander.

01:11:16: Ich verbringe total gerne Zeit mit dir stellvertretend für die Jungstruppe, aber auch noch ganz viele andere Truppen.

01:11:24: In der Regel zeichnet sie auch ein Freundeskreis bei mir aus, dass sie häufig auch älter sind, wo man dann ganz viel dann auch zuhört, sich austauscht, private Themen, aber dann auch die Geschäftlichen mal durchspricht.

01:11:35: Und da ist mir eigentlich ... egal, ob das ein Auto händer ist oder nicht, weil eigentlich geht es ja um die Sache, um die Erfahrung, um wie bist du in der Situation mit dem umgegangen?

01:11:42: und da hilft mir tatsächlich, wenn du einfach nur dieses Jahr hat es gefehlt, die sieben Tage da zusammen bist und dann einfach mal ein Kopf frei kriegst und das dann machst.

01:11:51: Ja, andere Unternehmer, andere, genau.

01:11:52: Das

01:11:53: Produkt ist total egal.

01:11:56: Und da geht es doch nicht um, dass es bei allen gut läuft, sondern auch wenn es bei einem Scheiße läuft, dann geht es hier um die Sache.

01:12:02: und wie baut man sich da selber auf und ich finde dieses Thema Mindset.

01:12:06: Ich bin grundsätzlich total positiv.

01:12:08: Ich glaube, es läuft... Also ich bin auch stolz auf, wenn was klappt, dann benenne ich's auch so, dass es gut ist und halt damit nicht hinter der Tür.

01:12:17: Ich posse an aus nicht raus.

01:12:18: Aber ich find das auch geil, wenn was klappt.

01:12:19: Und dann kann man auch stolz drauf sein.

01:12:21: Andersrum, wenn es scheiß ist, sollte man auch ganz klar sagen, es ist kacke.

01:12:25: Und das versuche ich auch in der Kommunikation, auch mir gegenüber zu haben, aber auch dann gegenüber anderen in beide Richtungen, dass man einfach immer weiß, woran man ist.

01:12:33: So.

01:12:34: Das hilft auch, also Klarheit hilft, sowohl wenn's positiver als auch negativ begleitet.

01:12:38: Ja,

01:12:39: dieses Wischi-Waschi da, wo man auch immer versucht, finde ich, finde ich blöd.

01:12:42: Man braucht nicht unfair sein, man braucht nicht fies sein.

01:12:46: Ich stütze fast alles oder ich versuche immer vieles auf Argumente zu stützen, die auch belastbar sind, ja, ob's ja Zahlen sind oder wie auch immer.

01:12:53: Erfahrung sind aber genauso für mich ein Argument, ja.

01:12:55: Und ich finde ich einfach, dass man da klar sein sollte, irgendwie.

01:13:00: Hast du ... für unsere Zuhörer, Zuhörerinnen so ein Lifehack oder so eine Regel an die du dich hältst, wo du gemerkt hast, damit komme ich eigentlich ganz gut durch den Tag oder das mache ich grundsätzlich immer so und damit fahre ich total gut.

01:13:13: Also, ich entwickel so viele neue Lifehacks, wo ich danach irgendwie drei Monate merke, das ist ein richtiger Kack-Lifehack.

01:13:19: Nee, die brauchen nicht.

01:13:20: Nee, brauchen nicht, ne?

01:13:22: Also, ich sag mal, ich bin jetzt seit fünf Jahren im Betrieb.

01:13:24: Also, mein größter Lifehack war tatsächlich, das zuhören, sich mit den richtigen Leuten umgeben.

01:13:32: Das hatte ich die erste, fünfzehn Jahre meines, sag mal, wo ich jetzt aktiv, irgendwie nicht aktiv im Betrieb, aber ich sag mal, so alt bin, dass das passt.

01:13:41: Erst mal meinen Eltern zufrieden.

01:13:42: dass die mich mit den richtigen Leuten am Ende umgeben hab.

01:13:45: Und jetzt die letzten zehn Jahre ich selber.

01:13:47: Und

01:13:48: das ...

01:13:49: Das ist, glaube ich, für mich das Wichtigste.

01:13:51: Die richtigen Leute, um sich herum haben.

01:13:54: Auch sich Auszeit dann gönnen.

01:13:55: Für mich heißt Auszeit aber nicht, dass ich das Handy nicht dabei hab.

01:13:58: Ich hab damit kein Problem.

01:13:59: Und ich kann ganz gut abschalten einfach.

01:14:01: Ich krieg mich da irgendwie cool runter abends zum Glück im Moment noch.

01:14:05: Das wär meine letzte Frage auch gewesen.

01:14:06: Wie schaltet niemand wie du ab, der einen sehr vollen Tag hat?

01:14:09: Also Yoga, Pilates, Laufengehen oder so einfach.

01:14:11: Ey, ich

01:14:12: törschließe.

01:14:13: Sag mal, komm ich mal an im Moment.

01:14:14: Also ich hab auch mal Sport gemacht.

01:14:15: Das muss auf jeden Fall besser werden.

01:14:16: Also da hab ich auch so to do's.

01:14:18: Ich sag, das muss jetzt, ich kann mich jetzt hier draußen hin, vielleicht nicht bei dir jetzt hier auch so verlegen, aber grundsätzlich, kein Problem mit, zum Glück.

01:14:29: Ich schlafe super.

01:14:30: Also das ist alles tipptopp?

01:14:32: Ja, ich

01:14:32: freu mich auch, macht toll, toll, toll hier auf Holz, Holz.

01:14:34: Genau.

01:14:37: Im Moment habe ich da gar keinen, aber ich weiß, dass man jetzt was tun muss, so sagt ja auch, Ausgleich muss sein, auch wenn man es gerade vielleicht noch nicht hat, weil im Moment kommt die Energie, weil vielleicht auch so viel Cooles gerade ist, Neues, diese Energie, die kommt einfach.

01:14:49: Aber man muss jetzt eigentlich die Schritte gehen, dass man, ich würde sagen, Sport ist eigentlich das, Sport und Freunde.

01:14:57: für mich ist wirklich das Thema unter Leuten sein, zusammensitzen, auf viel Scheiße labern tatsächlich.

01:15:03: Und dann nichts mit dem Geschäft finde ich auch richtig cool.

01:15:06: Wollte ich gerade sagen, du sitzt ja auch in Menden, du bist ja da auch, ihr seid ja sehr gut eingebettet, auch familiär.

01:15:11: Das ist schon so, seinen Kumpels vom Fußball, das Feierabend, das habt ihr schon alles noch, das ist auch Tradition.

01:15:16: Ja, also Stammtisch, wir schocken gerne.

01:15:19: Also, alles was ich so vorhabe, wenn es flunkiball dann auf einmal da liegt, dann machen wir da auch das.

01:15:22: Also das ist, um Feiern gehen wir dann auch noch.

01:15:26: das auch voll mitziehen und auch in der Stadt, wir sind Kleinstadt, also wenn dann da die Azubis dann sind beispielsweise oder was, dann trinkst du ja auch zusammen das Bier an der Theke, also einfach ein bisschen Ausgleich, Lockerheit und nicht so verklemmt dann sein, dann fahr ich bis jetzt ganz gut mit, aber so einen richtigen Lifehack habe ich mir noch nicht entwickelt.

01:15:47: Ja, das kommt dann noch.

01:15:47: Kommt da noch, oder?

01:15:48: Ja, ich hoffe.

01:15:50: Paul, vielen, vielen Dank.

01:15:52: Also wirklich sehr offen, unglaublich, was ihr da in vier Generationen geschaffen habt.

01:15:56: Ich glaube... Also, ihr habt scheinbar dann auch für jede Phase euch immer die richtigen Leute gesucht.

01:16:02: Und dein Vater hat sich schon zweiten Chefführer reingenommen.

01:16:04: Superkrasse Expansionsphase.

01:16:06: Jetzt hat er das Glück, quasi einen Sohn zu haben, der sagt, ich will mich auch gerne um die Innovationsthemen kümmern.

01:16:10: Weil das, was ihr damals gemacht habt, das funktioniert ja bis heute, da würde ich auch gar nicht rangehen.

01:16:13: Aber vielleicht gibt es noch zwei, drei Sachen, die müssen wir uns quasi öffnen.

01:16:17: Und damit könnten wir auch wieder zukaufen.

01:16:19: Also auch cool, dass das so unglaublich gut klappt.

01:16:22: Und eigentlich hört man ja auch aktuell die Wirtschaft in Deutschland sehr stönden und echten.

01:16:25: Aber das, ich glaube, da bist du auch.

01:16:27: vom Typ her, so du sagst, ja, wir können uns jetzt dreimal darüber beschweren, aber am Ende des Tages, wir müssen uns hier ändern, beschweren

01:16:31: bringt nichts.

01:16:33: Also da bin ich großer Verfechter von, also klar, man kann es einmal benennen, ist scheiße, aber dann lass uns doch bitte erst mal alles ausprobieren, dass es gut wird.

01:16:42: Ich finde diese extremen Entscheidungen von, also ich bin großer Verfechter von, dass sich der Markt da ja irgendwie reguliert und sich seinen Weg findet.

01:16:50: Ich finde von Außendinge, die von außen reinkommen, Richtung... bisschen blöd.

01:16:55: Die Leistung, also Leistung einer Technologie oder was wird es, wird überzeugen.

01:17:00: Die Leistungsfähigkeit einer Technologierichtung.

01:17:02: Jetzt hat man auch was für Brenner oder Elektro.

01:17:04: Diese Diskussion, die ja im Raum sind, das wird, glaube ich, der Markt dann am Ende oder auch die Leistungsfähigkeit des Produktes regeln.

01:17:12: Und deswegen, man kann sagen, das benennen, aber dann muss man auf vorne.

01:17:16: Also ich hab da... hat glaube ich noch keinem geholfen, dann stehen zu bleiben.

01:17:21: Nee, es geht doch nach vorne.

01:17:22: Nur

01:17:22: immer der Allererste sein, sagen wir auch sind, ist gar nicht, muss nicht unbedingt sein.

01:17:26: Also in gewissen Themen macht das sicherlich Sinn, aber auch mal einen guten, geordneten zweiten Schritt und dann auch mal zwischendurch zurücknehmen.

01:17:32: Das

01:17:33: ist

01:17:33: bei mir ganz wichtig, dass man dann nicht überpaste, dass man auch mal dann mal zwei Projekte mal einmal kurz zurückstellt und dann das andere mal einmal fertig zu machen, dass du dann auch mal irgendein Projekt mal abschließt.

01:17:44: Ja, ansonsten verlierst du dich im Projekt, wo es auch schon einigen passiert.

01:17:47: Läuft meist nicht so gut.

01:17:48: Ja.

01:17:49: Tausend Dank hast du da, was Paul.

01:17:50: Vielen,

01:17:50: vielen Dank.

01:17:51: Danke, Markus.

01:17:52: Spass gemacht.

01:17:53: Ja, jetzt wirklich.

01:17:54: Und ich schwampere uns wiedersehen.

01:17:55: Ich kann mir das sehr gut vorstellen.

01:17:56: Das

01:17:56: ist ein Platz

01:17:57: für eine große Strategie vor

01:17:59: euch.

01:17:59: Ja.

01:18:00: Wenn es euch genauso gut gefallen hat wie mir, dann wie immer kommentieren, liken und auch follow'n.

01:18:05: Vergesst nicht, Mittwoch ist Mittelstarztag.

01:18:07: Ich wünsche euch eine überauserfolgliche Woche und sage bis bald.

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