Meister der Düfte: Wie High-End-Parfum entsteht | Philip Birkholz von Birkholz Perfume Manufacture
Shownotes
Diese Woche ist Philip Birkholz bei den Mittelstars zu Gast – Parfum-Sommelier, Creative Director und Co-Founder der Birkholz Perfume Manufacture. Philip gehört zu den spannendsten Köpfen der deutschen Luxusbranche und steht für eine neue Art von High-End-Parfum, die nicht aus Marketingkonzepten entsteht, sondern aus Handwerk, Emotion und echter Leidenschaft.
Philip ist kein klassischer Manager. Er ist ein Macher mit feiner Nase. Er reist um die Welt, sammelt Eindrücke in verschiedenen Kulturen, in Begegnungen und in Momenten, die bleiben. Aus diesen Erfahrungen entstehen Düfte, die Geschichten erzählen. Jeder Duft beginnt mit einem Gefühl, einer Erinnerung oder einer Idee und wird in der eigenen Manufaktur in liebevoller Handarbeit umgesetzt. Von der ersten Komposition über das Flakon-Design bis zur Abfüllung und Verpackung passiert alles in-house. Made in Germany auf absolutem High-End-Niveau.
Im Mittelstars Podcast spricht Philip offen darüber, wie ein Luxus-Parfum wirklich entsteht. Warum manche Düfte Jahre brauchen. Warum jede Nuance zählt. Warum echte Qualität nichts mit Massenproduktion zu tun hat. Es geht um Handwerk, Kreativität, Präzision und die Kunst, Emotionen in eine Flasche zu bringen. Ehrlich, direkt und ohne Hochglanzfilter.
Wir sprechen über Nischendüfte, Individualität, High-End-Parfum und darüber, warum Luxus heute wieder persönlich sein muss. Philip gibt tiefe Einblicke in seinen kreativen Prozess, in seine Arbeit als Parfum-Sommelier und in die Philosophie hinter Birkholz. Diese Folge zeigt, wie moderner Mittelstand funktioniert, wenn Haltung, Qualität und Leidenschaft zusammenkommen.
Eine Folge für alle, die wissen wollen, wie Luxus wirklich entsteht. Für alle, die sich für Parfum, Handwerk, Design, Kreativität und Unternehmertum interessieren. Und für alle, die verstehen wollen, warum ein guter Duft mehr sagt als tausend Worte.
Im Podcast spricht Philip über:
- Wie aus Reisen, Erinnerungen und Emotionen High-End-Düfte entstehen
- Warum Parfum für ihn Kunstform und Handwerk zugleich ist
- Wie der kreative Prozess vom ersten Gefühl bis zum fertigen Duft aussieht
- Warum Nischendüfte für Individualität und Persönlichkeit stehen
- Wieso echte Qualität Zeit braucht und keine Abkürzungen kennt
- Wie man eine Manufaktur mit Seele und Anspruch aufbaut
Eine inspirierende Folge für alle, die wissen wollen:
- Wie man Luxus ohne Marketing-Blabla und ohne Massenproduktion erschafft.
- Warum Handwerk im High-End-Segment wieder an Bedeutung gewinnt.
- Wie man Kreativität, Unternehmertum und Präzision miteinander verbindet.
Unbedingt reinhören – exklusiv bei Mittelstars.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich stand nicht so an der Copacabana, mit so richtig klassisches Kaipi in der Hand.
00:00:04: Guckst du aufs Meer, Sonne scheint, Musik läuft, dann sag ich mir so, wow, ich hab den Duft.
00:00:09: Wir sind insgesamt jetzt in den letzten zweieinhalb Jahren und sechzig Länder ...
00:00:14: Auf der ganzen Welt.
00:00:15: ... auf der
00:00:15: ganzen Welt herangewachsen.
00:00:16: Ich hab dir vorhin gesagt, wie oft ich zu Hause war dieses Jahr, ich glaube, es waren neun Wochen.
00:00:20: Okay, jetzt baut ihr das dazu viel hin, als Familie, und fangt an mit Luxuspaffel.
00:00:24: Was muss vorne reingehen, damit das hinten rauskommt?
00:00:28: Wie läuft so?
00:00:28: was?
00:00:30: Mittelsstars, der Mittelstand und Unternehmerpodcast.
00:00:34: Ehrlich, direkt und ungefiltert.
00:00:37: Von und mit Markus Seidel.
00:00:40: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Mittelsstars.
00:00:42: Mein Name ist immer noch Markus Seidel und heute zu Gast ist der Philipp Birkholz vom gleichnamigen Parfümhersteller.
00:00:48: Er führt die Firma zusammen mit seiner Mama, seinem Papa und aus seinem Bruder und sie machen wirklich viele verrückte Sachen.
00:00:54: Unter anderem lassen sie sich auch mal einen Porsche aufs Dach heben oder bauen ein paar Füms für bis zu vierhundertfünfundsechzig Euro.
00:00:59: Er erzählt uns, warum sie diese in sechzig Ländern vertreiben, was der Unterschied ist zwischen Ode-Colon und Ode-Parfümen.
00:01:05: Und vor allem, wie man Parfüm richtig aufträgt, denn vorher lassen wir ihn hier nicht weg.
00:01:09: Herzlich willkommen, Philipp.
00:01:10: Vielen lieben Dank, Markus.
00:01:12: Schön, dass du hier bist, kannst du ganz kurz was zu dir sagen.
00:01:14: Klar,
00:01:14: also schön, dass ich erst mal hier sein darf.
00:01:16: Es hat ja ein bisschen gedauert.
00:01:18: Letztes Mal habe ich meinen Flug nicht gekriegt, deswegen haben wir es nicht geschafft.
00:01:21: Aber ich freue mich sehr, heute hier zu sein.
00:01:23: Mein Name ist Philipp Birkhoffs, bin Co-Founder und Creative Director von der Birkhoffs Perfume Manufacturer.
00:01:28: Sie sind Familienunternehmen aus Berlin mit der Manufaktur auch hier in Gleimachno, in Dralinden, genauer genommen und produzieren.
00:01:37: unsere eigenen Luxus-Nischen-Düfte seit November, jetzt seit dem Jahr.
00:01:43: Wir machen das als Family zusammen, wie du es schon gesagt hast.
00:01:45: Wir sagen gerade aus Berlin, Kleinmachnuss Brandenburg, oder?
00:01:48: Kleinmachnuss
00:01:49: Brandenburg, aber ich...
00:01:50: Ja, ich kenne das ja.
00:01:51: Ich wohne ja auch in Brandenburg.
00:01:51: Ich mache mich auch mal schöner als ich bin.
00:01:52: Ich bin auf jeden Fall aus Berlin.
00:01:53: Ja, zu meinen Freunden hier.
00:01:55: Nein, ich meine,
00:01:56: ich meine die Leute natürlich, wenn du sagst Brandenburg im Ausland, die checken jetzt nicht von Brandenburg, weißt du, wenn du sagst Berlin.
00:02:01: Ah, okay, alles klar.
00:02:02: Aber Dreilinden, der Checkpoint Bravo, ist ja da direkt.
00:02:06: Und genau da sitzen wir.
00:02:08: Also es sind ja fünfzig Meter zu Ganze.
00:02:10: So, und ihr baut als Familie Luxuspuffers?
00:02:13: Ja.
00:02:14: Da habt ihr aber nicht, also ihr wurdest zusammen mit deinen Eltern ja gegründet, da kommen wir ein bisschen später zu.
00:02:18: Wo kommt ihr eigentlich her?
00:02:19: Also was habt ihr vorher gemacht als Family?
00:02:22: Also der Papa ursprünglich ganz angefangen mit Transport und Logistik.
00:02:25: Eigentlich ist er Diplom-Ingenieur.
00:02:27: Also auch viel mit Statik, viel mit Bau.
00:02:29: Aus dem Iran?
00:02:30: Aus
00:02:30: dem Irak, aus Bakter.
00:02:31: Aus dem Irak, aus Bakter direkt, okay.
00:02:32: Genau, genau,
00:02:32: tausend und einer Nacht.
00:02:33: Also hat schon die Zusammen- oder die Verbindung zu Dufts oder Beauty passt da schon ganz gut.
00:02:38: Und
00:02:38: der ist quasi bei der ersten Generation nach Deutschland auch gekommen ist?
00:02:41: Genau.
00:02:41: Der kam vor thirty-eight Jahren nach Berlin, wo er dann eigentlich weiter nach Amerika und da sein Master zu beenden.
00:02:49: Und dann hat er gemerkt, ach Mensch, das ist ja gar nicht so schlecht hier.
00:02:52: Ich meine, er war im Westen, kam er natürlich an.
00:02:54: Das war, ich glaube, um eighty-eight so.
00:02:57: Und ja, es ist dann hier geblieben und dann kamen die Mauer runter.
00:03:03: Und auf der anderen Seite hat dann die Mama gewartet, quasi.
00:03:07: Und so haben die sich dann kennengelernt auf einer Veranstaltung, so war das, glaube ich.
00:03:11: Und meine Mama ist auch Frau Birkholz, Katrin Birkholz, die Namensgeberin.
00:03:17: Mein Vater hat natürlich einen arabischen Namen eigentlich, wo wir jetzt nicht so Sender geben, glaube ich, dann zu sagen, ah, Deutsch.
00:03:23: Aber ich glaube, der ist mehr deutscher als die Deutschen selbst teilweise.
00:03:27: Der kennt die Geschichte von hoch und runter, also das ist Wahnsinn.
00:03:31: Das ist wie so ein Lexikon.
00:03:33: Was hat er hier in Deutschland gemacht?
00:03:34: Womit hat er angefangen?
00:03:35: Nicht mit Parfum?
00:03:36: Der hat nicht mit Perform angefangen.
00:03:37: Der hat mit Transport und Logistik angefangen.
00:03:39: Viel mit DHL damals auch.
00:03:41: In Berlin-Brandenburg.
00:03:43: Ich glaube über hundertfünfzig Touren.
00:03:44: Also alles, was an Siemens zum Beispiel ging oder auch an Privatkunden natürlich.
00:03:49: Also er hat Fahrzeuge gehabt auch.
00:03:51: Vermisarbeiter, Fahrzeuge, volles Programm.
00:03:52: Ganz volles Programm.
00:03:54: Und hat dann irgendwann, ich meine, ein Jahr neunzig haben wir die Bürgholz International GameBHG gegründet.
00:04:00: Und natürlich auch im Außenhandel.
00:04:03: So.
00:04:03: Und dann hat er angefangen, Auch in diese China sich einzugroven und hat dann angefangen mittelständischen Unternehmen aus Deutschland und kleinen Unternehmen zu helfen, wenn sie Fuß fassen wollten im Irak.
00:04:18: Und du weißt selber vielleicht, der Irak ist eigentlich ein sehr reiches Land an Rohstoffen und natürlich auch an Öl
00:04:23: und ja.
00:04:25: Und dann hat er einen Vortrag gehalten in München, glaube ich, oder in Frankfurt und da war ein Vertreter von Henkel, Schwarzkob von Henkel aus Düsseldorf.
00:04:35: Da und hat ihn dann am Ende gefragt, ob er dann nicht mal ein Caster die machen kann.
00:04:40: Ist das profitabel, die sind noch nicht vertreten dort in dem Land und wäre vielleicht interessant.
00:04:45: Und das hat er dann gemacht und hat aber gesagt, ja, eigentlich habe ich dafür keine Zeit, keine Lust, aber guck ich mal rein.
00:04:50: Gut, wird man natürlich auch belohnt für, also, was er bezahlt für.
00:04:55: Und hat dann gemerkt, Sieht gar nicht so schlecht aus eigentlich.
00:04:57: Also der war wirklich der Gotoo-Point in den Irak für deutsche Mittelstände und auch Konzerne.
00:05:02: Er wusste, wie das funktioniert.
00:05:03: Er hat die Brücke gebaut.
00:05:04: Genau.
00:05:04: Er ist auch der erste gewesen, wo die Amerikaner damals in den Irak geflogen haben.
00:05:10: Also ich hab meinen Vater damals nicht so viel gesehen und war natürlich auch sehr riski.
00:05:16: Also der ist mehrfach dem Tod quasi, ja, wie soll ich sagen, entkommen.
00:05:24: Und
00:05:25: er hat Geschäfte zwischen Deutschland und Irak, war quasi sein Ding, hat er aufgebaut, hat er begleitet und hat damals für, nicht Procter & Camel, für Schwarzkopf?
00:05:33: Für Schwarzkopf und Henkel.
00:05:34: Und dann hat er gesagt, okay, weißt du was, ich hab keine Ahnung davon.
00:05:38: Ich werd mich da reingroofen und Henkel hat ihn auch damit ausgebildet.
00:05:41: Also da musst du auch sagen, das ist nicht normal.
00:05:43: Das macht eigentlich keiner und haben ihn alles beigebracht, trainiert.
00:05:47: und dann hat er sechzehn Jahre lang exklusiv den Vertrieb für die gemacht im Irak und ein bisschen in Ägypten und Co.
00:05:53: Der hat
00:05:53: ihn ganz am Markt eröffnet.
00:05:55: Ja.
00:05:55: Als Außenstelle?
00:05:57: Wie funktioniert so?
00:05:58: was?
00:05:59: Wird er dafür bezahlt und bringt es in den Verkehr?
00:06:01: Hat er die Produkte gekauft und dort verkauft?
00:06:03: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:06:04: Er kauft die Ware ab.
00:06:05: Hier in Deutschland?
00:06:06: Hier in Deutschland und bringt sie in den Irak rein und vertreibt sie dort.
00:06:10: Und das hat funktioniert?
00:06:11: Der Irak wollte deutsche Produkte?
00:06:13: Wollte und will immer noch.
00:06:14: Wir sind ja auch immer noch da tätig mit dem Irak.
00:06:17: Sehr erfolgreich sogar.
00:06:18: Ich wollte jetzt eigentlich wieder hinfliegen, aber die Situation war ein bisschen kritisch wieder.
00:06:22: Deswegen habe ich das für nächstes Jahr.
00:06:24: Verschoben.
00:06:26: Aber ja, das ist ein sehr lokalter Markt und die Leute lieben Made in Germany.
00:06:30: Also Import-Export, Unternehmerhaushalt, von vorne bis hinten.
00:06:35: Und dann habt ihr irgendwann, ich habe mir vorhin nachgelesen, ihr habt erst im Jahr zwei Tausend Siebzen, quasi das ist da hochgezogen.
00:06:40: Ich will mal kurz für die Zuhörer, die auch vielleicht das Video und die sehen, Bild zeichnen so ungefähr.
00:06:44: Wenn man in drei Linden vorbeifährt, dann gibt es dort Ebay.
00:06:48: Es gibt auch Mobile-D, also ein riesengroßes Gewerbegebiet.
00:06:51: Und dann gibt es ein Haus, das sieht aus wie das Brandenburger Tor.
00:06:56: Und da ist sogar eine Quadriger vorne drauf.
00:06:58: Also dieser Streitwagen mit vier Rädern, das ist euer Firmenstandort.
00:07:03: Ja,
00:07:04: das war mal sehr lustig am Anfang.
00:07:05: Keiner wusste, was das ist.
00:07:07: Ja, klar.
00:07:07: Was ist das?
00:07:08: Kunsthandel oder ist das Anderwiederweiteges in der Branche?
00:07:13: Ja, das sind wir.
00:07:14: Da steht Burgholz ganz groß auch drauf.
00:07:16: Genau.
00:07:17: Also es ist schon sehr monumental auch.
00:07:19: Ja.
00:07:20: Also ihr habt zwei tausend siebzehn quasi gesagt, wir wollen unbedingt Parfum machen.
00:07:23: Wir gehen all in.
00:07:25: Und das ist mir vorhin mal so kurz die Metriken gesagt.
00:07:26: Wir haben fünftausend Quadratmeter Grundstück und zwei tausend Quadratmeter Gebäude.
00:07:30: Wir machen ja so ein bisschen Immobilien.
00:07:31: Das ist ein Investment.
00:07:32: Das bewegt sich irgendwo zwischen fünf und zehn Millionen Euro.
00:07:36: Ihr habt euch dann eine sehr schöne große Dachterrasse aufgebaut mit einem
00:07:38: Pool.
00:07:39: Also es ist wirklich genau euer Ding.
00:07:41: Und dann habt ihr zu viert als Familie angefangen, ab zwei tausend siebzehn Luxus Parfums zu machen.
00:07:46: Also die Idee natürlich ist viel früher geboren worden.
00:07:49: Du kannst ja nicht, also sowas kannst du nicht einfach von heute auf morgen sagen, außer du hast, du weißt nicht, Geld vom Himmelfeld und wie langweilig es ist.
00:07:57: Das hat schon viel früher angefangen.
00:07:58: Also das Gebäude haben wir jetzt, im September, im September, also fertig gebaut.
00:08:05: Das heißt also jetzt, im September haben wir ein zehnjähriges Gefeiert vom Standort.
00:08:09: die Marke jetzt noch nicht.
00:08:10: Und wir haben uns gesagt, wir wollen etwas erschaffen, was uns gehört, was uns keiner wegnehmen kann.
00:08:16: Und wo wir als Familie mit unseren wunderbaren Mitarbeitern jeden Tag arbeiten können und Spaß haben auch, wo du gerne auch zur Arbeit gehst.
00:08:26: Und ich kann mich noch erinnern, wo wir die ersten Entwürfe gezeichnet hatten und mit dem Architekt.
00:08:35: Wo wir gesagt haben, ja, wir würden gerne die Quadriga drauf haben.
00:08:37: Wir würden gerne noch einen Swimming Pool auf dem Dach.
00:08:39: Hat er gedacht.
00:08:40: Hat er gesagt.
00:08:41: Also entweder sind die total bekloppt und verrückt oder sie wollen mir einfach den Job nicht geben.
00:08:47: Und dann waren wir gesagt, nein, wir sind so verrückt und wir bauen die Pool auf dem Dach und die Quadriga und einem drum und dran.
00:08:54: Weil du verkaufst Luxus und wenn du dir schon was hinbaust vor dir selber, dann machst dir gemütlich und machst dir schön, wie du es haben willst.
00:09:03: Das Bauamt ist das alles mitgegangen?
00:09:05: Alles mal gegangen.
00:09:06: Auch die Quadrieger?
00:09:07: Die Quadrieger,
00:09:07: die wollten wir eigentlich aufs Dach, aber da haben sie gestreikt.
00:09:09: Dann haben wir gesagt, gut, das geht eine Etage weiter runter auf die Terrasse.
00:09:12: Aber
00:09:12: es hiebt sich ja auch komplett innerhalb dieses Gewerbegebietes ab von der gesamten Optik.
00:09:16: Das hat der Eifersuch
00:09:18: durchbekommen.
00:09:19: Das war wirklich schön und auch das Land Brandenburg steht da echt hinter, auch der Europak.
00:09:23: Und die sind da sehr stolz drauf, das weiß ich auch.
00:09:26: Und es ist auch schön.
00:09:27: Und ich meine, wie viele Klassen da immer noch und Praktikanten wir uns dann manchmal reinlassen und zeigen.
00:09:35: Und das war auch das Ziel.
00:09:37: Das ist nicht einfach irgendwie so ein klassisches Lager einfach nur Mast oder so.
00:09:42: Das kostet dich vielleicht vierhunderttausend Euro oder fünfhunderttausend Euro.
00:09:44: Und dann sagst du, top, alles klar, hab ich gespart.
00:09:46: Nein.
00:09:47: Du verkaufst Luxus und schöne Geschichten und Parfons.
00:09:51: Das muss Harmen sein, das muss passen.
00:09:54: Und du willst reinkommen und wow, wo bin ich hier gelandet?
00:09:59: Und nicht sagen, wo bin ich hier gelandet?
00:10:01: Warum Parfons?
00:10:02: Also warum ihr kreiert Düfte?
00:10:04: Wo kommt das her?
00:10:05: Wer hat Talent dafür wie?
00:10:07: Also
00:10:08: ich bin da reingeboren durch den Papa ehrlicherweise.
00:10:11: Ich muss sagen, mit fünf Jahren habe ich ihn das erste Mal seine Parfonsflasche geklaut.
00:10:16: Das war ein Klassiker, Boss Bottled noch.
00:10:18: Aber ich hab den mal beobachtet, wie er morgens aus dem Badezimmer rauskam.
00:10:22: Und wir reden hier über sechs, zwanzig, sieben und zwanzig Jahre her.
00:10:26: Und der roch immer so gut.
00:10:27: Und dann bin ich irgendwann so reingedackelt und hab mit diesem Flakon dann gegriffen und die Hand genommen.
00:10:34: Ich studiert, Kappa hab gemacht, hab dann gerochen, hab draufgesprüht und war so, wow.
00:10:39: Und dann ist da mir noch was angerutscht.
00:10:41: Und dann in Tausend Einzelteile zerplatzt.
00:10:44: Hat Mama sehr gefreut.
00:10:45: Da
00:10:45: rocht das Bad auch sehr gut.
00:10:46: Da rocht das Bad sehr gut.
00:10:47: Es gibt schlimme Rüfte, aber... Ich
00:10:51: komme später
00:10:51: zu.
00:10:52: Aber ich glaube, meine Liebe zum Unterbewusstsein ist da richtig durchgestartet.
00:10:56: Und mit vierzehn, fünfzehn, hat ich ja vorhin kurz erzählt, hatte ich dann das große Glück, echt von sehr großen Meisterpafymäuren, kleineren Pafymäuren in Paris, in Gras, in Mailand zu lernen, auch in Deutschland.
00:11:09: Aber jetzt die klassische Ausbildung habe ich nicht gemacht.
00:11:11: So, weil neben Studium, neben der Arbeit schon diese Marke aufzuziehen, jetzt noch acht Jahre Meister-Parfimöre-Ausbildung in Gras zu machen, das habe ich nicht mehr geschafft.
00:11:22: Acht Jahre würde das dauern?
00:11:23: Das machen wenig Leute in Gras.
00:11:26: In Gras, in Frankreich, genau.
00:11:27: In Frankreich, dort werden die besten Papemöre der Welt ausgebildet.
00:11:30: Das ist ein teurer Ausbruch, so wahrscheinlich selber bezahlen auch die Ausbildung.
00:11:34: Außer du, weißt du nicht, hast du so eine Connection oder wie in American College ist das Stupendium.
00:11:39: Aber es gibt ausgebildete Parfumöre dieser Welt, die die Schule auch besucht haben, zweitausend.
00:11:46: Oh krass, okay.
00:11:47: Überleg mal.
00:11:48: Und von diesen zweitausend, das sind schon Superstars mittlerweile und von diesen zweitausend sind so fünfzig richtig bekannt und von den fünfzig sind so zehn so megastars.
00:12:00: Okay, jetzt baut ihr das dazu viel hin, als Familie, dafür auch die Quadrieger, vier Säulen oder vier Füße, quasi auf denen das alles steht, und fangt an mit Luxuspaffa.
00:12:10: Wie baut man so etwas?
00:12:11: Was muss vorne reingehen, damit es hinten rauskommt?
00:12:15: Wie läuft so was?
00:12:16: Ja, es ist jetzt keine Sache wirklich von heute auf morgen.
00:12:18: Du sagst es richtig.
00:12:20: Also, zwei siebzehn angefangen November, das ist jetzt acht Jahre später.
00:12:26: Ich meine, es fühlt sich gar nicht so an, es fühlt sich an wie gestern irgendwie immer noch.
00:12:30: Aber du investierst am Anfang unheimlich viel Geld.
00:12:33: Also alle, die mich auch mal fragen, hey, ich will meine eigenen Brand machen und will meine eigene Duftkreation machen hier und gib mir mal einen Tipps und das und das.
00:12:41: Da denk ich mir auch manchmal so, okay, alles klar, hier nimm den Schlüssel am liebsten.
00:12:44: Nein, da kann ich dir nicht alles gleich erzählen, ist klar.
00:12:46: Aber du brauchst eine Vision.
00:12:49: Also wirklich eine klare Vision.
00:12:51: Was willst du erzählen?
00:12:52: So, wo willst du hin?
00:12:54: Das muss dir auch klar sein.
00:12:55: Weil träumen können wir alle.
00:12:56: Aber das Wirtschaftslichte darfst du auch nicht vergessen.
00:12:58: Das ist immer noch ein Business.
00:12:59: So, ein Schönheitssterben bringt jetzt uns auch nicht viel.
00:13:03: Und da sage ich, wenn du das machen willst und gut machen willst, dann musst du Geld in die Hand nehmen.
00:13:09: Also wirklich Geld in die Hand nehmen.
00:13:10: Und wir haben alles... wirklich in die Wachstelle geworfen, Immobilien verkauft, unser Haus verkauft und alles investiert in diese Firma.
00:13:21: Werbung.
00:13:24: Es ist wieder soweit.
00:13:25: Unser Partner Karsquare bietet M&A Seminare in ausgewählten deutschen Großstädten an.
00:13:30: Wenn ihr euch also fragt, wie ihr den Wert eures Unternehmens steigern könnt, wann der richtige Zeitpunkt für ein Unternehmensverkauf ist und wie ihr den passenden Käufer findet, gibt es hier die Antwort auf den M&A Seminaren von Karsquare.
00:13:42: CarSquare begleitet seit ca.
00:13:43: ca.
00:13:43: ca.
00:13:43: und Unternehmerinnen und Unternehmer bei Unternehmensverkäufen, bei Übernahmen und auch bei Wachstumstrategien mit über hundred-hundert-achtzig Experten an zwölf Standorten in Europa und den USA.
00:13:53: Einer davon, Marc Miller, der Gründer von CarSquare, bekannt aus unserer Middlestars-Folge Nummer zwei.
00:13:58: Marc ist nicht nur ein guter Freund von mir, sondern auch erfahrener Exit-Begleiter, zahlreicher Unternehmer wie Oliver Winter, Sabrina Spielberger, Mia Silvermann und Jörn Windler, die allesamt schon bei uns im Middlestars-Podcast waren.
00:14:10: In den M&E-Seminaren von Karlske lerntst du, wie du dein Unternehmen realistisch bewertest, wie Käufer wirklich entscheiden und welche Schritte am Ende den Kaufpreis bestimmen.
00:14:18: Klar, praxisnah, direkt anwendbar.
00:14:21: Die Seminare finden in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München statt und mit dem Code mittelSTARS-Swanzig erhältst du satte, zwanzig Prozent Rabatt.
00:14:29: Alle Infos dazu sowie den Link zu den Seminaren findest du in unseren Shownotes.
00:14:32: Und jetzt zurück zum Podcast.
00:14:38: Musst du das ja nicht machen, ihr hattet ein gut laufendes Business, dein Vater ist Geschäftsmann, der weiß also auch wie links und rechts funktioniert und wie man quasi Geld verdient.
00:14:45: und auf einmal machen alle.
00:14:46: Puffer.
00:14:47: Ja.
00:14:49: Habt ihr besonders gute Bezugsquellen?
00:14:51: Ja.
00:14:51: Seid ihr besonders gut im Marketing, in der Erschaffung von Düften?
00:14:54: Warum Luxus und nicht Mittelfeld?
00:14:56: Sie sind ja alle so Fragen, wer hat diese ganze Positionierung gemacht?
00:14:59: und alles?
00:15:00: Leinkauf.
00:15:00: Ich meine, gut, ich habe sehr viel gelernt von meinem Vater und wie du gesagt hast, wir sind viele Leute.
00:15:05: Jeder ist eine Säule dahinter.
00:15:08: Ich bin eher so... Draußen, ich bin in der Welt unterwegs, auf Events, ich mache das Marketing, den Sales, den Social Media Auftritt und dann auch das Operative zum Teil.
00:15:18: Der jüngere Bruder, mein Sven, ist eher so das Jüngen zum Jung, zu mir.
00:15:23: ist Buchhaltung, Technik, E-Commerce, Produktion und und und.
00:15:28: Also all das, wo ich nicht so stark bin.
00:15:30: Die Mama, das gute Seele des Unternehmens ist klar, aber auch Customer Service leitet sie, Produktion auch versandt.
00:15:38: Also die macht da richtig Action und Alarm und hält alle auf Trab.
00:15:42: Und uns Jungs alle auf dem Boden.
00:15:44: Und der Papa ist der Gottvater.
00:15:46: Er macht das seit einundneunzig eigentlich quasi unternehmerisch und in dem Bereich über fünfundzwanzig Jahre.
00:15:54: Und hat sich das alles von scratch aufgearbeitet, erarbeitet und auch beigebracht zum größten Teil.
00:16:01: Klar auch mit den Unterstützung von tollen Unternehmen.
00:16:06: Wir haben keinen Investor auch drin.
00:16:07: Also es ist halt einfach hundert Prozent Family.
00:16:11: Und da bin ich unheimlich stolz darauf auch, dass meine Eltern das so
00:16:15: gepusht
00:16:16: haben.
00:16:17: Ich kann mich erinnern, am Anfang, wo die sich kennengelernt haben, hat meine Mama erst mal die Brötchen verdient, weil mein Dad kam hier mit fünf Magen an.
00:16:23: Und meine Mama hat sich dann, die hat jetzt hundertzwanzig Leute bei Nicht-Kauf-Land damals, Penny.
00:16:30: Ne, nicht Penny.
00:16:31: Nee, äh, wie ist die Supermarkette noch mal, die rote?
00:16:35: Äh, Reichelt.
00:16:36: In den Osten damals.
00:16:37: Reichelt, äh, Reichelt?
00:16:39: Komm ich noch drauf.
00:16:40: Kaisers.
00:16:41: Nee, und ich, da kann es sein, Kaisers.
00:16:42: Ja, Kaisers.
00:16:43: Ja,
00:16:43: Kaisers.
00:16:44: Und hier hat da mit hundertzwanzig Leute schon unter sich gehabt, mit siebenundzwanzig.
00:16:48: So, also die war auch schon aktiv.
00:16:51: Und, ähm, da kann man auch stolz drauf sein.
00:16:53: Und ich finde es, finde es einfach so schön, dass ich mit meinen Eltern das zusammen machen kann und mit meinem Bruder.
00:16:59: Wir sind wirklich beste Freunde auch.
00:17:00: So.
00:17:01: Es ist ein geiles
00:17:01: Backup.
00:17:02: Wenn du Familie drin hast,
00:17:03: du
00:17:03: betrügst dich nicht.
00:17:05: Eigeninteressen stehen komplett hinten an.
00:17:07: Also, es ist schon schön.
00:17:07: Ich habe meinen Bruder meine Firma zusammen angefangen.
00:17:09: Es war super.
00:17:11: So, jetzt habt ihr irgendwann das erste Perfekt fertig gehabt.
00:17:13: Preispunkt?
00:17:15: Das erste war He's Berlin Salt, tatsächlich.
00:17:18: Die Seele Berlins.
00:17:19: Das war mein erster Duft, den ich fertiggestellt habe.
00:17:22: Preispunkt, Hundertneunzig Euro für hunderte mehr.
00:17:24: Hundert, neun, sechszig Euro, zwei tausend, siebten, zwei tausend, achten.
00:17:28: Also verdammt stolzer Preis für ein paar Fünge damals auf jeden Fall.
00:17:30: Damals, äh, ne, der Preis war da noch anders.
00:17:32: Da war hundertfünfzig damals.
00:17:34: Okay, aber trotzdem hoher Preis?
00:17:35: Ja, definitiv.
00:17:36: Und Nische war noch nicht geboren in dem Sinne.
00:17:39: Wie, wie entsteht dieses Produkt?
00:17:41: Also sagst du, wir fertigen in Deutschland.
00:17:42: Ja.
00:17:44: Das passiert alles bei euch dort in Kleinmachnung.
00:17:46: Selbst die Flakons, die ja sehr schön sind mit Leder, tolle Holzkiste und so weiter.
00:17:50: Alles made in Germany.
00:17:52: Also ihr seid so richtige Markenmenschen auch.
00:17:54: Ihr wollt ein Brand kreieren, ihr wollt, dass es eine geile Haptik hat, eine geile Optik.
00:17:58: Das spielt schon alles eine riesengroße Rolle.
00:18:00: Und jetzt hast du das Ding in der Hand.
00:18:01: Willst du einen Euro dafür haben?
00:18:05: Wer kauft es, die bringst du so was im Verkehr.
00:18:06: Damals
00:18:07: ganz klassisch.
00:18:08: Ich bin auch mit meinem Parfüm-Koffer um die Häuser gezogen.
00:18:11: So, Vertrieb halt.
00:18:12: Ganz grün hinter den Ohren noch, was der Verkauf anging.
00:18:16: Kreativ war ich schon sehr gut unterwegs.
00:18:19: Aber das musste ich auch lernen, bin ins kalte Wasser geschmissen worden.
00:18:23: Und bin dann auch durch Deutschland getourt und bin am Parfimerien rangefahren.
00:18:28: Hab gesagt, Entschuldigung, ist die Frau Müller da?
00:18:30: Haben Sie vielleicht kurz fünf Minuten?
00:18:32: Ich würde mich gern vorstellen.
00:18:33: Mein Name ist Philipp Burkholz, meine Burkholz-Perfume-Manufacturer.
00:18:35: Was, wer?
00:18:37: Ein Parfume?
00:18:38: Nein, mit mehreren.
00:18:39: Wir haben über zwanzig lansiert gleich am Anfang.
00:18:41: Direkt zum Start.
00:18:42: Wir mussten das Klingen putzen.
00:18:45: Ja, ja.
00:18:46: Und du konntest dir damals, ich meine, seit heute im KDW bei Bräuninger und Co.
00:18:49: Damals musst du dir kleiner einsteigen auch.
00:18:51: Also musst du wirklich von ganz unten anfangen.
00:18:53: Einzelne, innermal geführte Parfummarien und so weiter.
00:18:56: Also KDW, was du gerade angesprochen hast, war unser allererster Partner.
00:19:00: Ja, im September, August.
00:19:03: Und die haben natürlich das ganze Sortiment gleich genommen, weil es große Departments, Story und Haus und haben sich dann auch verliebt in die Marke.
00:19:11: beim zweiten Mal dann.
00:19:12: Am Anfang gab es erst mal eine Absage, aber das ging dann relativ fix.
00:19:16: Und ja, seitdem sind wir, weiß ich nicht, ein bisschen so verheiratet zusammen.
00:19:21: Ihr seid dauerhaft im KDW vertreten?
00:19:23: Ja.
00:19:23: Das heißt, ihr habt einen eigenen Stand?
00:19:25: Ja.
00:19:25: Da stehen Mitarbeiter von euch?
00:19:26: Ja.
00:19:27: Und KDW in der Parfümanteilung?
00:19:29: Freut sich darüber, dass ein Brand wie ihr da ist.
00:19:31: Ihr seid quasi Teil dieser DNA auch.
00:19:34: Das ist auch genau das Umfeld, in dem ihr euch seht.
00:19:36: Definitiv.
00:19:36: Und das ist ja also KDW, es ist so Deutschland, Top of the Top Department House.
00:19:43: Das ist wie Selvages oder Harris in London oder Promethams oder Lafayette in Paris oder so.
00:19:50: Und das ist schon ein Aushängeschild.
00:19:51: natürlich einfach, wenn auch Kunden aus dem Ausland kommen und sehen die Marke, so da steht es eigentlich.
00:19:57: Toll.
00:19:57: Ja, oder Geschäftspartner auch fürs Ausland.
00:19:59: Sie gucken und checken genau das, ob das auch bei uns hier am BR Flughafen mittlerweile ist oder in München am Airport.
00:20:04: Sie sehen die Marke und beobachten das ganz genau und sagen sich, okay, interessant, vielleicht spreche ich die mal an für den Markt Argentinien.
00:20:13: Okay, das heißt zuerst quasi von Parfumorie zu Parfumorie.
00:20:16: Dann KDW, ging eigentlich schon ein Jahr später.
00:20:18: Nee,
00:20:18: KDW war sogar als erstes dran.
00:20:20: Okay, war davor sogar dran.
00:20:21: Das heißt, das Flagship, das Ding hatte ja schon die Referenz.
00:20:23: Ich konnte sagen, hey, wir sind im KDW, das war aber... erste mal eine Absage bekommen, hast du dich glaube ich selbst drum gekümmert.
00:20:28: Connections, harte Arbeit auch da rein zu kommen.
00:20:31: Es gab einen Testzeitraum, also ihr musstet euch über Umsatz beweisen.
00:20:35: Einglücklich lief das Wochenende schon so gut wie der ganze Monat hätte laufen sollen.
00:20:39: Nein, wie die ganze Woche.
00:20:40: Wie die ganze Woche, okay.
00:20:41: Also ihr habt quasi an dem ersten Wochenende so viel Verkauf für die Vorgabe für die Woche war.
00:20:46: Und seitdem gebt ihr da Gas.
00:20:47: Und mit dem macht es Spaß, auch Ups and Downs dabei gewesen.
00:20:51: Es ist klar.
00:20:53: Der Umbau vom KDW hat er ja gebraucht.
00:20:55: Dann waren Hackerangriffe dabei, dann war es ein Soserenzverfahren.
00:20:59: Also die hatten auch wirklich es nicht so einfach.
00:21:02: Aber wir waren immer mit an der Seite und das zahlt sich auch raus.
00:21:05: Also es macht Spaß.
00:21:06: Ja, aber danach war die Türklinken putzen durch ganz Deutschland.
00:21:09: Und wir haben jetzt mittlerweile, ich glaube, über zweihundertzwanzig Verkaufsstandort in Deutschland.
00:21:14: Oh, krass.
00:21:14: Keine eigenen immer?
00:21:16: Ja.
00:21:16: Vertriebspartner.
00:21:17: Genau.
00:21:19: Der kam irgendwann auch Corona.
00:21:20: Was hat ein Corona mit euch gemacht?
00:21:21: Die war ein Corona für euch.
00:21:22: Hat
00:21:22: Spaß gemacht.
00:21:23: Nein, also ich glaube, ich glaube, keiner.
00:21:27: Also ich sag mal so, in jeder Krise kannst du natürlich wieder wachsen.
00:21:33: Und solltest du auch.
00:21:33: Das war natürlich erstmal ein Schocker.
00:21:35: Du warst gerade so am Aufstieg und es lief alles, geschmeidig und plötzlich, bumm, alles zu.
00:21:42: Ja, wie machst du das?
00:21:43: Wie?
00:21:44: Vertreibst du, wie zeigst du Duft, wenn du es nicht riechen kannst?
00:21:47: So, Klamotten sehe ich, das kann ich kaufen und Essen weiß ich, okay, kann ich bestellen.
00:21:53: Aber Duft, so was Persönliches, so emotionales, das musst du riechen, das musst du fühlen.
00:21:57: Hat sich auch keiner mehr getroffen, alle noch im Jogger zu Hause, die unter dem Arm fertig?
00:22:00: Dichtig, warum soll ich mir denn jetzt für drei Hundert Euro einen Duft kaufen und der steht zu Hause und ich kann die raus?
00:22:04: Ja, völlig verständlich.
00:22:06: Das war erstmal die Herkulesaufgabe zu verstehen, okay, wie... Machen wir das jetzt.
00:22:12: Auch Umsätze direkt runter.
00:22:14: Total runter.
00:22:14: Also
00:22:15: ja, wirklich total runter.
00:22:16: Und deswegen, du hast es vorhin mich kurz gefragt, ey, wie lief das da?
00:22:20: Das war nicht alles Konto-Bund.
00:22:22: Das waren auch richtig harte Zeiten dabei, wo du sagst, Puh.
00:22:26: Also jetzt hier musst du Gas geben, um was zu reißen noch.
00:22:31: Aber wir haben wirklich ganz, ganz tolle Kunden schon gehabt.
00:22:36: Online haben wir viele Aktivitäten gemacht bei unserem Online-Shop.
00:22:38: Wir haben auf Social Media Gas gegeben und dann haben wir das echt gemeistert, das ganze.
00:22:44: Plus Anfragen z.B.
00:22:46: von Amazon.
00:22:47: Die wollten dann die Marke bei sich vertreiben, also dass wir die vertreiben dort auch, wo du sagst, ja, ich stehe mit dem Rücken eigentlich gegen den Wand.
00:22:55: Ich muss Umsatz machen, aber ich kann es nicht machen.
00:22:58: Das passt nicht zu der Marke.
00:22:59: V.a.
00:23:00: du bist ja so Markenstrateger.
00:23:02: Also sich in dieser Krise, wo man jeden Euro braucht, gegen Amazon zu entscheiden, ist ja eine klare Entscheidung zur Marke, aber auch eine klare Entscheidung ein bisschen gegenüber Leben in dem Moment.
00:23:12: Man findet euch nicht überall.
00:23:14: Ihr guckt schon sehr, sehr ausgewählt, wo ihr seid.
00:23:17: Das heißt, die M-Rosten und so fällt alles komplett aus.
00:23:21: Selbst so eine Douglas, da wart ihr glaube ich, ist ja aktuell nicht mehr da.
00:23:24: Genau, haben wir beendet die Zusammenarbeit.
00:23:26: Okay, das heißt wirklich, das ist auch ein Preispunkt, die gehen ja fast hoch bis auf fünfhundert Euro, aber auch so eine Black Black Schwarz Linie.
00:23:32: Black Collection.
00:23:33: Black Collection.
00:23:35: Okay, also das ist schon super ausgewähnt, aber inzwischen seid ihr trotzdem auch saustark im E-Commerce.
00:23:40: Also ich habe gesehen, ihr seid bei den großen online Parfümmerien, findet man euch.
00:23:44: Ihr seid selber sehr stark im E-Commerce, ihr habt einen TikTok Shop, ne?
00:23:47: Das ist heute schon auch ein wesentlicher Teil des Umsatzes.
00:23:49: Definitiv.
00:23:50: Definitiv.
00:23:51: Also der Umsatz zu letzten Jahr auch wieder um achtzig Prozent gestiegen, also online, nur in unserem Eigenschaft.
00:23:59: Und das macht viel aus.
00:24:01: und ja, wir machen das über Ads, wir machen das über Meter, wir schalten, wir machen schöne Newsletterkampagnen, wir machen coole Angebote auch.
00:24:10: Und du musst nahbar sein, heutzutage.
00:24:11: So, wenn du mich jetzt fragst, was macht Birkholz aus, dann sage ich dir folgende Punkte.
00:24:16: Made in Germany, fängst du klar?
00:24:18: dass es in Deutschland hergestellt wird.
00:24:20: Family Business, liebende Leute auch.
00:24:22: Du weißt, wer dahinter steckt, wo es produziert wird.
00:24:25: Du kannst die Leute anfassen, quasi.
00:24:27: Dann, klar, Rohstoffe, die Ingredients, die Qualität der Verpackungen, der Flakons, das muss aussitzen.
00:24:32: Das hast du gerade eben schon gesagt.
00:24:34: Ich bin auch so ein Perfektionist.
00:24:35: Das muss für mich auch schön aussehen.
00:24:39: Meistens, die Leute sagen jetzt, ja, der Duft zählt.
00:24:41: Ich sag ja, der zählt auch.
00:24:42: Aber ich will, wenn ich mir das kauf, weil ich uns zu Hause hinstelle, das muss... Sexy aussehen.
00:24:47: Nein, auch wenn du es da stehen siehst, das muss schon gefallen und anmachen auch.
00:24:51: Das muss sein, wo du gerne zugreist, du du einen Kappe abmachst, dann riechst.
00:24:54: Die Kappe ist schön schwer auch, der Flakon ist firepolished und glänzend und sieht gut aus.
00:25:00: Also das ist
00:25:00: alles der geilste Scheiß, den du so kaufen kannst, der geilste Flakon, die geilste Aluminium Kappe.
00:25:05: Ich kann mich ja nicht, ich habe auch ein paar von euch.
00:25:07: Da ist so ein Leder drum.
00:25:09: Und hinten handgenäht noch.
00:25:10: Genau, hinten handgenäht.
00:25:11: Das sieht aus wie ein Sitz von einem geilen Sportwagen, genau.
00:25:13: Das ist schon echt.
00:25:14: Ein schönes Produkt.
00:25:15: Und da bist du auch so happy, dass du es hast.
00:25:18: Und stolz drauf.
00:25:19: Und das ist das eine.
00:25:21: Und für mich eigentlich der wichtigste Punkt ist die Nahrbarkeit und der Social Media-Auftritt oder Online-Auftritt.
00:25:27: Damals schießt es bei vielen Handelspartnern Exklusivität.
00:25:34: Also wenn du jetzt in der Region Bayern zum Beispiel bist oder egal wo in Deutschland.
00:25:38: Ja, wer hat's denn noch?
00:25:39: Der Douglas oder Amazon oder was auch immer.
00:25:42: KDW hier und so, dann hast du gesagt, vielleicht ja, ist ja nicht so interessant für uns, weil wir wollen Exklusivität.
00:25:49: Das kannst du seit paar Jahren nicht mehr sagen, weil du kriegst alles online, rein theoretisch.
00:25:54: Also dieses Argument, heutzutage kannst du nicht mehr bringen als Puffymerie.
00:25:59: Was du darauf achten solltest, ist, dass deine Produkte nicht überall zu finden sind, redig von Graumarkt, also wo viel unter den Tisch verkauft wird, was auch bei vielen Großen der Fall schon ist.
00:26:13: was meistens dann auch im Ausland passiert.
00:26:16: Und über die Masse.
00:26:18: Aber die Nahrbarkeit.
00:26:19: einfach zu den Leuten.
00:26:20: Wir sind immer am Ball.
00:26:21: Ich habe Lust auf die Leute.
00:26:23: Ich gehe, wenn ich Events habe jetzt in... Wo bin ich morgen?
00:26:26: Morgen fliege ich nach Österreich wieder nach Innsbruck und Salzburg.
00:26:29: Und davor war ich jetzt in New York und Mexiko.
00:26:33: Und da habe ich Events, Kunden-Events.
00:26:34: Die kommen von... ...vierzig Leuten bis... Zwei Hundert Gäste und nennen sich die Zeit, lassen sich die Düfte signieren, machen Fotos und lassen sich inspirieren auch.
00:26:44: Das ist Wahnsinn.
00:26:45: So.
00:26:45: Wann ist das passiert, dass normal wurde ein Anführungszeichen, dass Leute Düfte tragen für Hundertfünfzig, Zweihundert, Dreieinhalb, Vierhundert, Fünfhunderte Euro.
00:26:54: Also ich komme aus einer Zeit, ich habe bestimmt fünfzehn Jahre meines Lebens einfach schon ein Pogodäge haben.
00:26:57: Ich war froh, dass ich ein paar Fünge fand habe.
00:26:58: Das riecht an mir.
00:26:59: Das war cool.
00:27:00: Und irgendwann habe ich gemerkt, boah krass, selbst Mitarbeiter von mir kennen Parfums haben Flakons auf dem Tisch stehen, da kostet so ein Parfum ca.
00:27:08: ca.
00:27:08: ca.
00:27:10: ca.
00:27:10: ca.
00:27:10: ca.
00:27:11: ca.
00:27:11: ca.
00:27:12: ca.
00:27:14: ca.
00:27:15: ca.
00:27:15: ca.
00:27:15: ca.
00:27:15: ca.
00:27:15: ca.
00:27:15: ca.
00:27:17: ca.
00:27:17: ca.
00:27:18: ca.
00:27:18: ca.
00:27:18: ca.
00:27:18: ca.
00:27:20: ca.
00:27:20: ca.
00:27:21: ca.
00:27:21: ca.
00:27:21: ca.
00:27:22: ca.
00:27:22: ca.
00:27:23: ca.
00:27:23: ca.
00:27:29: ca.
00:27:30: ca.
00:27:31: ca.
00:27:32: ca.
00:27:33: ca.
00:27:33: Klar, das als Unterhaltung und Entertainment.
00:27:36: Aber dann hat er das natürlich an Parfons gekoppelt.
00:27:38: Und das heißt, die Leute haben automatisch sich mit diesem Thema angefangen zu beschäftigen.
00:27:43: Und dann sprang so einer nach dem anderen langsam auf den Zug auf.
00:27:46: Und dann kamen kleine Creator, die wohne mal größer.
00:27:48: Und dann war es so ein richtiger Pool auf einmal.
00:27:53: Parfons Creator.
00:27:54: Also ja, Influencer Creator, genau.
00:27:55: Okay.
00:27:56: Die beschäftigt sich nur mit Düften.
00:27:57: Wie es Influencer gibt nur mit Uhren, nur mit Autos.
00:27:59: Genau.
00:27:59: Und
00:28:00: nur Düfte.
00:28:00: Nix anderes den ganzen Tag.
00:28:01: So.
00:28:02: Und das ist ein Riesenbubble geworden.
00:28:04: Also die Nischen dürfte vor allem, ich rede wirklich über die Nische, die haben, ja, das sind die neuen Yeezy, die neuen Air Jordan Boots, weißt du, wo sich die Leute drum gerissen haben, diesen Schuh zu haben und egal was er kostet, kauf ich.
00:28:19: Und das ist bei Nische mittlerweile der Fall.
00:28:21: Und dann gab's Musikrapper, die einen Duft einem Video hatten mit und er wurde dann gehypt und ging durch die Decke.
00:28:31: Also ja, Social Media hat das extrem gepusht.
00:28:33: Wer ist euer Kunde heute?
00:28:34: Wie alt ist der ungefähr?
00:28:35: Mann, Frau, Unisex oder was?
00:28:36: Ja,
00:28:37: total.
00:28:37: Wir machen Unisex-Düfte, das ist klar, trage auf, was du Lust hast, das ist wurscht.
00:28:41: Aber ich würde jetzt so generalisieren, also wenn es spezifisch wird zwischen fünfundzwanzig und fünfzig, fünfundfünfzig.
00:28:49: Man, Frau, Lifestyle, der gerne reißt, die Person und sich gerne was auch gönnt, was gut ist, gut gepflegt ist.
00:28:57: Aber auch einfach Spaß hat an was Neuem und Offenes und Offen zu sein.
00:29:02: Aber du hast heute auch die Völzenjährigen, die schon deine Kurs sind.
00:29:06: So früh geht es los.
00:29:07: In der
00:29:08: Schule?
00:29:08: Geht schon um Duft.
00:29:09: Da geht es um Duft?
00:29:10: Also du glaubst nicht, ich war... Ich halte einmal im Jahr bei meiner alten Schule.
00:29:15: Fragen sie mich immer, ob ich bei Career Day... sprechen kann.
00:29:19: Und dann frage ich dir so in die Runde, was tragt ihr so für Düfte?
00:29:24: Kennt ihr, wisst ihr, was Nische ist?
00:29:26: Ja, klar.
00:29:28: Ja, was trägst du denn?
00:29:29: Ja, bei Redo hier, Düptik da, MFK hier und das Baccararouch, einer der intensivsten Düfte mit Safran, die du vorstellen kannst.
00:29:36: So, trägt eine dreizehnjährige, wo ich sage, wow, heftig.
00:29:41: Reden wir da von Originalen?
00:29:43: oder reden wir von diesen Duftzwillingen?
00:29:45: Da reden wir von Originalen.
00:29:46: Zumindest auf der Schule.
00:29:48: Das kann ich sich versichern.
00:29:49: Wo bist du zur Schule gegangen?
00:29:51: Wo bist du zur Schule gegangen?
00:29:53: Ich bin auf einer privaten Schule in Berlin gewesen.
00:29:56: Also internationalen Schule.
00:29:58: Aber nee, die haben die Flakons auch dabei gehabt, teilweise.
00:30:01: Und haben mir die extra gezeigt und gesagt, guck mal hier, zeigst du da vorne.
00:30:07: Thema Duftzwillinge ist auch ein Riesending in den letzten Jahren geworden.
00:30:10: Das ist einfach schnelles Geld.
00:30:14: Ja, viele Sagen oder Preisen, gleiche Qualität wie die Original, Flakons und Düfte, höherer Duftenteil ist besser, riecht besser, riecht aber ein zu ein zu, ist halt Quatsch.
00:30:26: Ich bin ja so alt, man ist früher in die Türkei geflogen und dort hat man die Düfte in günstig und als Fake quasi gekauft.
00:30:34: Duftzwillinge ist aber heute irgendwie schon ein bisschen mehr an der Realität und ein bisschen an der Normalität, also das ist irgendwie ein Bereich der hat sich entwickelt, der ist angekommen, es gibt eigene Stores dazu und dann sagen die aber wirklich, dieser Duft riecht wie der dreihundert Euro Duft, kostet aber nur fünfzig Euro.
00:30:49: Soll angeblich besser genauso gut wie auch immer sein, das ist aber nicht möglich.
00:30:54: Nein,
00:30:54: das ist nicht so und von daher... Jeder soll machen, was er will.
00:30:59: Ich verstehe das auch, die junge Generation vor allem, die sagt sich, ich habe jetzt nicht die Knete vielleicht, aber möchte gerne so riechen wie.
00:31:06: Dann verstehe ich das schon, aber ich glaube, du merkst irgendwann auch relativ schnell, dass es jetzt nicht das wahre von mir ist.
00:31:13: Und das ist so, dass heute im Duft schönes Auto, schöner Leister, ein Kuh und Duft rundet es ab wie eine Uhr, wie eine schöne Wohnung, schönes Möbelstück oder irgendwas anderes.
00:31:22: Das ist absolut in der Gesellschaft angekommen und man grenzt oder hebt sich über Düfte auch ab.
00:31:27: Das ist völlig normal.
00:31:28: Das ist wie eine Signatur.
00:31:29: Ja, sagst du ja auch, Signature Cent.
00:31:34: Okay.
00:31:36: Jetzt nehmt ihr relativ viel Geld für euer Parfum.
00:31:39: Was macht ein gutes Parfum aus?
00:31:41: Also was ist, warum ist euers jetzt so teuer?
00:31:44: Und ist das etwas, was man für zehn Euro einkaufen kann, die Zutaten und für vierhundert Euro verkaufen kann?
00:31:48: Oder wie funktioniert das auch, das ganze Sourcing, wie teuer sind Rohstoffe?
00:31:52: Gib mir da mal irgendwie einen Einblick.
00:31:53: Das ist ganz unterschiedlich.
00:31:55: Ich meine, es kommt darauf an, was du... investieren willst, am Anfang auch, das ist klar, es kostet wie gesagt eine Marke.
00:32:02: Wenn du richtig gute Qualität haben willst, dann musst du auch ein bisschen in die Taschen greifen.
00:32:06: Was kauft
00:32:06: ihr an Rohstoffe ein?
00:32:09: Was sind die Puren Rohstoffe, die ihr einkaufen müsst?
00:32:11: Wie kommt Duft?
00:32:12: Das ist unterschiedlich.
00:32:14: Die Preise oder warum sie manchmal so teuer sind, ist die Beschaffung.
00:32:18: Du kriegst jetzt zum Beispiel dieses eine spezielle Holz nur dort in dem Land oder die Vanille aus Madagaskar, nur von dort quasi.
00:32:26: Ja, das ist halt nicht um die Ecke.
00:32:28: Das kostet halt auch dementsprechend.
00:32:29: Oder du findest, was neu exotisch ist, was es so noch nicht gab.
00:32:33: Das muss erst mal untersucht werden, das muss erst mal getestet werden.
00:32:36: Verträglichkeiten.
00:32:37: Richtig.
00:32:39: Und ich muss manchmal schmunzeln, wenn Leute auf Social Media ausstehen, ja, ihr werdet abgezogen, das kostet gar nicht so viel und das kostet in der Herstellung alles drei Euro oder so weiter und so fort, wo ich dann sage... Ja, also kommt darauf an, wenn du so ein günstiges Drogerieding vielleicht machst, von mir aus.
00:32:58: Aber vergleich nicht alles oder pack nicht alles unter Einhut.
00:33:03: Ich habe es ja vorhin schon gesagt.
00:33:04: Ich bin großer Fan auch vom Duft natürlich selbst, das ist klar, aber auch das drumherum.
00:33:09: So, wir haben diese Black Collection für fourhundertsechzig Euro, das ist rein das Parfum, dann hast du die Kappe, die extrem schön schwer ist, der Flakon selbst, die Verpackung ist wie so eine hochwertige Rolex, AB-Verpackung, die machst du auf, Klavierlack, echtes Holz, Umwandel, dann hast du noch so eine Glastür, da liegt der Flakon dann drin.
00:33:29: Das ist schon ein besonderes Experience
00:33:31: auch.
00:33:31: Hundert Milliliter?
00:33:32: Hundert
00:33:32: Milliliter.
00:33:33: Du kriegst deinen Travel-Pouch dazu, kannst deinen Flakon reinpacken, kannst du mitnehmen.
00:33:38: Das ist einfach so.
00:33:39: Und das ist ja nichts anderes, als wenn du teure Uhren zum Beispiel, wie es hergestellt
00:33:46: wird.
00:33:46: Weine auch.
00:33:47: Weine, guten Kreuzkiste, genau.
00:33:49: Autos
00:33:49: oder so.
00:33:51: Das ist nun mal nicht vielleicht für jeden so.
00:33:53: Das ist auch okay.
00:33:54: Das ist ein Hobby auch.
00:33:55: Das ist irgendwie auch eine Leidenschaft, ein Hobby.
00:33:59: Was kommt in so ein paar Fümreien?
00:34:00: Also wir haben Alkohol, fast immer.
00:34:03: Dann sind es konzentrate öle.
00:34:05: was ihr eigentlich kommt es vorne rein.
00:34:07: Das sind Öle.
00:34:07: Ja, das sind Luftöle.
00:34:08: Also du hast über zwei tausend fünfhundert verschiedene Ingredients.
00:34:13: Lavender, du hast Bergamotte, du hast Neroli.
00:34:16: Aber das
00:34:17: kommt niemals bei euch quasi an als Grundprodukt.
00:34:19: Es ist immer irgendwie distilliert oder eben herausgepresst worden, wie auch das funktioniert diese Prozesse.
00:34:25: Ihr kauft Öle ein.
00:34:26: Ja.
00:34:26: Diese Öle liegen in der Spitze auch bei Tausenden von Euro pro Liter oder Zehntausenden von Euro pro Liter.
00:34:33: Genau.
00:34:34: Alkohol ist quasi der Streckstoffenanführungszeichen.
00:34:37: Also, je hochwertiger das ist, desto weniger Alkohol ist drin, desto näher sind wir an dem Öl dran.
00:34:42: Genau.
00:34:43: Und alles kannst du mal.
00:34:44: kurz, das ist ja vorhin diese Klaviatur genannt.
00:34:46: Wir beginnen bei Ode Cologne.
00:34:49: Das ist das günstigste Produkt.
00:34:51: Genau.
00:34:51: Das ist der wenigste Duftölanteil dann.
00:34:53: Der wenigste Duftölanteil, der höchste Alkoholanteil dann wahrscheinlich.
00:34:56: Oder was auch immer an anderen Stoffen macht.
00:34:58: Dann geht es weiter wie?
00:34:59: Oder Toilette.
00:35:00: Oder Toilette?
00:35:01: Das ist eigentlich so der Standard, mit dem man früher eingestiegen ist.
00:35:04: Absolut.
00:35:04: Das ist so hier Jean-Paul Gaultier, Witzwerden und Raspottel und Co.
00:35:08: Und manchmal ist es auch witzig.
00:35:11: Und oder Toilette riecht manchmal auch angenehmer als ein oder Parfum.
00:35:13: oder Parfum.
00:35:15: Musst du mal testen.
00:35:16: Ja.
00:35:16: Das
00:35:17: war bei Jean-Paul Gaultier in meinem Fall.
00:35:20: Und da merkst du, manchmal ist es nicht unbedingt besser mehr Duftöl zu nehmen, weil es verändert den Original, die DNA und die Struktur des Duftes.
00:35:27: Ich habe einen Duft, der ist Portraits of Portofino.
00:35:31: Der hat zwanzig Prozent Duftölanteil.
00:35:33: Der riecht wie, als wenn du in Portofino sitzt, du hast ein Glas Weißwann in der Hand, du hast deine Spaghetti Vongole und Addiamo.
00:35:39: Richtig la Dolce Vita.
00:35:41: Spritzig mit saftiger Mandarine und und und.
00:35:44: Dann habe ich, die Leute haben gesagt, ja, der soll noch intensiver sein und noch, äh, habe ich mit dem... ...dreißig Prozent reingemacht.
00:35:53: Er hat mich nicht abgeholt.
00:35:54: Weil so roch einfach anders.
00:35:56: So, dann sag ich, nee, lass ich und bleibe ich bei den zwanzig Prozent.
00:35:59: Du hast ja einen Teil, vier Schöne.
00:36:00: So, perfekt.
00:36:02: Habt ihr auch.
00:36:02: Haben wir auch.
00:36:03: Ihr habt auch ein Ohr der Toilette.
00:36:04: Na euch?
00:36:05: Nein, okay.
00:36:05: Nein,
00:36:05: also alles Ohr der Parfons.
00:36:06: Ohr der Parfons.
00:36:07: Also auch Ohr der Parfons bis hin zu Parfons.
00:36:09: Aber so im Großen und Ganzen sind es vier Stufen.
00:36:12: Im Großen und Ganzen sind es vier.
00:36:13: Die letzte Stufe wäre hundert Prozent...
00:36:15: Öl, genau,
00:36:16: das macht niemand.
00:36:16: Ja, also es gibt schon.
00:36:18: Wir sind dann diese kleinen Fläschchen meistens mit so einen Rollern, weil du kannst ja nicht mehr sprühen.
00:36:21: Wenn es pures Öl ist, wie soll es dann rauskommen.
00:36:24: Und deswegen, wenn Leute mal so sagen und Werbung damit machen, fünfzig Prozent, sechszig Prozent Duftölanteil sind da drin, dann sage ich mir, naja, komm, also übertreibt mal nicht.
00:36:35: Okay, also es ist auch gar immer, wenn wir im Bereich sind, zwanzig, dreißig Prozent, dann reden wir schon von unglaublich qualitativ hochwertigen Dingen.
00:36:41: Absolut.
00:36:42: Und wenn man jetzt zusammenzieht, das sind die Grundstoffe, die wir brauchen.
00:36:45: Da geht Arbeitszeitblatt drauf, Flakon, Verpackung.
00:36:48: Also so ein Vierhundertfünfundsechzig Euro-Perfekt.
00:36:50: Das kostet auch definitiv dreistellig in der Herstellung des Sets ab.
00:36:54: Das
00:36:54: kann schnell passieren,
00:36:55: ja.
00:36:56: Definitiv.
00:36:57: Und dann musst du ja noch berechnen, was kriegt der Händler, die Marge von dem.
00:37:00: Und wenn du es in den Export bringst, das ist ja auch nochmal anders.
00:37:03: Darf man alles nicht vergessen.
00:37:06: Also, wir sind kein Massenprodukt.
00:37:09: Genau, ihr seid kein Massenprodukt, dann habe ich jetzt mitbekommen in Deutschland, also wenn du sagst, wir können und wollen ja gar nicht mit dem, wir wollen nicht Amazon, wir wollen nicht XYZ.
00:37:17: In Deutschland hast du gesagt, über zweihundert Stores sind den ihr vertreten seid, denn seid ihr wahrscheinlich in Deutschland, was die Marktdurchdrehung angeht, schon extrem weit.
00:37:24: Wo seid ihr noch überall auf der Welt?
00:37:26: Also wie viele Länder?
00:37:27: Also
00:37:27: Dachregion, klar.
00:37:28: Also wir sind insgesamt jetzt in den letzten zweieinhalb Jahren und sechzig Länder
00:37:34: auf der
00:37:34: ganzen Welt angewachsen.
00:37:36: Ich habe dir vorhin gesagt, wie oft ich zu Hause war dieses Jahr.
00:37:38: Ich glaube, es waren neun Wochen.
00:37:39: Genau, du warst in den zwanzigundzwanzig neun Wochen zu Hause.
00:37:42: In der restlichen Zeit bist du unterwegs.
00:37:43: Weil ich
00:37:44: null im Ausland.
00:37:45: Also, wirklich, ich bin jetzt am Samstag aus New York wiedergekommen.
00:37:49: Ich habe da ja ein Office aufgemacht und das ist auch eine ganz, ganz spannende Sache jetzt für nächstes Jahr.
00:37:53: Da freue ich mich extrem drauf.
00:37:54: Es ist halt einfach ein Riesenmarkt.
00:37:56: Also US, Mexiko, Südamerika wie Brasilien, Kolumbien.
00:38:03: Dann sogar in der Karibik auf San Martin und Aruba geht es los.
00:38:08: Also da bist du auch vor Ort denn, guckst du ansuchst ihr Partner aus?
00:38:10: Da mache ich alles, ja.
00:38:11: Also USA ist eine Sonderform, da habt ihr ein eigenes Office für diesen riesengroßen Markt einfach.
00:38:15: Ihr habt Länder, da habt ihr einfach Partner, die euch in den Verkehr bringen.
00:38:18: Das sind nicht Konzessionäre oder irgendwas anderes, sondern die connecten mit euch mit den lokalen Marken, mit den lokalen in den Verkehrbringer.
00:38:25: In Spanien macht ihr Kortingles und so weiter.
00:38:27: Also ihr sucht euch pro Land auch die aus, die ihr wollt.
00:38:31: Und das ist auch Teil des Erfolges, immer in einem markenaffinen Umfeld natürlich zu sein.
00:38:35: Definitiv.
00:38:35: Und ich meine, was du machst im Ausland, du kannst in Europa, wenn du möchtest, fast alles direkt natürlich machen.
00:38:42: Das ist klar.
00:38:44: Aber wir haben uns gesagt, warum den Stress?
00:38:47: Such dir einen guten Partner, der wie zur Familie mittlerweile dann gehört, wie jetzt in Spanien, ist ein Familienunternehmen und die kaufen die Ware von dir ein.
00:38:56: und vertreiben sie dann in twenty-fünf Kotting-Glass in anderen Parfumerien in Spanien.
00:39:01: So, und du kommst dann hin, ich schuhe die Leute, es sind achtzig Personen.
00:39:04: in dem Fall vielleicht mal, mach ich sogar noch auf Spanisch, das reicht noch sogar.
00:39:10: Ich
00:39:12: muss jetzt wieder aufpassen, weil dann fangen wieder alle an zu lachen, werde ich immer sagen, ich spreche in der Regel vier Sprachen, aber ich rede so ein bisschen von einem bisschen.
00:39:20: Okay.
00:39:20: Ja.
00:39:21: Wenn du so möchtest.
00:39:22: Und dann bist du da, Kunden-Events, du machst Schulungen, Besuche, schaust du die neuen Verkaufsstandorte an.
00:39:28: Siehst dann aber auch, wo du bist, neben Creed und Xerjov und Amouage.
00:39:33: Was sind die großen Fetten dürfte dieser Welt, die wirklich bekannt sind, die auch in der Preisklasse seid, wo ihr seid?
00:39:38: Creed, habe ich schon mal gehört?
00:39:39: Creed Aventus ist der beste Alter.
00:39:41: Amouage, Xerjov, was haben wir noch?
00:39:45: Parfans de Mali sind sehr groß.
00:39:47: Also, da musst du auch wieder aufpassen, weil... Die sind schon so groß mittlerweile und sind eigentlich aus der Nietzsche, wo jetzt diskutiert wird.
00:39:55: Ja, was ist denn noch Nietzsche, wenn du überall gefunden bist oder wo du überall zu finden bist?
00:40:01: Also da muss man ein bisschen aufpassen.
00:40:02: Und das sind ja auch absolute Luxusmarken.
00:40:04: Das heißt, wir reden hier auch von Private Equity-Fans, die die kaufen.
00:40:07: Also es ist ja schon so, wenn du den Sprung geschafft hast zu einer Luxusmarke, dann verdienst du auch unerhört viel Geld.
00:40:13: Aber du hast natürlich vorher auch alles in diese Marke reingesteckt.
00:40:16: Das heißt, auch bei euch ist es jetzt so, wenn ich mir die Bilanz angucken würde auf Northdata, ihr macht wahrscheinlich einen vernünftigen Umsatz irgendwo im hohen, einstelligen Millionenbereich auf der Schwelle zweistellig.
00:40:27: Ich gehe davon aus, dass da nicht jedes Jahr drei Millionen E-Bit dastehen, sondern du sagst, wir stecken alles in die Marke, so wie es jede Luxusbrand haben Anfang gemacht hat.
00:40:33: Du wirst ja nicht Luxusbrand, weil du die Kohle rausnimmst.
00:40:36: Genau was du sagst, ist komplett richtig.
00:40:38: Und das checken wir viele nicht, weil die sehen immer nur, ah, schnelles Geld.
00:40:41: Ja, zack, zack, zack, die Dollar.
00:40:43: Und ich weiß nicht, wie es dir geht, aber Geld ist nicht mein Motivator.
00:40:47: Mir ist der Erfolg wichtig.
00:40:48: Ich will den Erfolg.
00:40:49: Erfolg macht sexy.
00:40:50: Und das kann jeder definieren, wie er will.
00:40:52: Aber ich finde, es gibt nichts Schöneres, wenn du einfach auch für dich so persönliche Erfolge feiern kannst.
00:40:58: Weißt du, wo du sagst, hey, es weiß so kleine Sachen, ich bin stolz drauf.
00:41:01: Es ist geil, dass es passiert ist.
00:41:03: Neues Land aufgemacht, neuen coolen Geschäftspartner gefunden.
00:41:07: Oder ich mach das mit der Familie zusammen, weiß du, meine besten Freunde mit drin.
00:41:10: Das ist einfach so.
00:41:11: die Sachen, wo du sagst, geil, das ist doch, darum geht es doch.
00:41:15: Geld kommt und geht.
00:41:16: So, das nutzt du, um reinvestieren, so neue Produkte, neue Bandbreite, was auch immer.
00:41:23: Aber jetzt der Motivator nur Geld im Leben?
00:41:26: Ne.
00:41:27: Ich finde es auch schön, dass ihr euch als Familie einfach zurücknehmen könnt und sagt, ihr habt mobilen verkauft.
00:41:31: Da einfach euch entscheiden können für mobilen Besitz und wir verwalten.
00:41:34: Geht ja auch, schönes Leben, schönes Auto ist auch alles schön.
00:41:37: Aber den nochmal zu sagen, ich will wirklich eine Brand aufbauen, das ist krass.
00:41:41: Das ist ein, damit verheiratest du dich mit etwas, was D-Kaden dauert.
00:41:46: Dafür hat vielleicht... haben vielleicht noch fünfzehn Generationen nach, ich weiß davon, who knows.
00:41:50: Also das ist ja wirklich etwas, was quasi Historie auch schafft.
00:41:54: Ich muss immer lächeln, weil manchmal erklärst du Leuten das.
00:41:58: Und dann sagen sie so, ja, was ist denn dein Ziel?
00:41:59: Du wirst doch bestimmt irgendwann direkt schnell verkaufen.
00:42:01: Ich sag ehrlicherweise, es macht mir so unheimlich viel Spaß, wie ich das mit meinem Mädeltin zusammen und meinem Bruder mache.
00:42:08: Ich hoffe wirklich, dass meine Kinder und deren Kinder das noch weiterführen.
00:42:11: Und das ist meine Motivation morgens.
00:42:14: Auch wenn du mal zwei Stunden geschlafen und dir geht's scheiße oder keine Ahnung was, Aber ich will den mit einem Lächeln morgens auf.
00:42:20: Ja, und man kann ja auch, ich finde bei euch kann man das ganz gut verfolgen.
00:42:23: Ihr macht ja viel Social Media, ihr habt einen TikTok-Shop, auch sehr, sehr erfolgreich.
00:42:27: Ich habe mir die Formate an dem Podcast, das hast du auch noch, habe ich gesehen.
00:42:30: Nicht so gut wie deine, aber... Also ich habe gesehen, es gibt
00:42:34: mehr als zehn Folgen.
00:42:35: Damit seid ihr weiter als acht Prozent der Podcast.
00:42:37: Sie hören mich in den ersten zehn Folgen auf.
00:42:39: Das kann ich auch verstehen, als ich die ersten Aufrufzahlen unseres Podcasts gesehen habe, wäre ich fast aus dem Fenster gesprungen.
00:42:44: Wir sind ja in Glück im ersten Stock.
00:42:45: Das hätte ich also wahrscheinlich überlebt.
00:42:47: Aber Podcast ist definitiv Marathon, wie auch Markenaufbau.
00:42:51: Du machst ja so lustige Formate auch, dass du Perfekt redest, gegen Geld.
00:42:54: Also sitzt da irgendwie mit dir, man sagt, das brauche ich ja raten.
00:42:56: Perfekt ist sicherer, da kriegst du irgendwie fünfzig Euro oder zwanzig Euro, Gutschein oder sowas, genau.
00:43:00: Denn tust du ja wirklich viel durch die Welt.
00:43:02: Ja, du bist ja auch, ich hab gesehen, wo du als Aquamänner der Parfümbranche quasi bezeichnen.
00:43:06: Eine gewisse Ähnlichkeit ist vorhanden, muss man schon fairerweise sagen.
00:43:09: Aber du willst ja auch das Gesicht der Marke sein.
00:43:11: Das auch, Social Media macht ja auch Spaß, ne?
00:43:14: Man kann euch fühlen und das ist naber und man kann es irgendwie, man merkt auch, das ist eine positive Marke.
00:43:19: Das freu mich zu hören, das ist wirklich schön, weil genau das ist oder soll es sein.
00:43:23: Du sollst Luxus naber verkaufen können auch.
00:43:25: Das muss nicht einfach immer nur hinter verschlossenen Türen sein, sondern... Ja, mir macht das auch Spaß.
00:43:31: Ich wollte als Kind unternehmerisch, ja, das ist das eine, aber ich war auch immer sehr kreativ unterwegs.
00:43:37: Ich wollte auch in den Schauspielbereich tatsächlich mal rein.
00:43:41: Und das ist auch eine Art Ausdruck.
00:43:44: Es ist eine Art Schauspielerei vielleicht jetzt nicht, aber schon irgendwie.
00:43:48: Und wenn du dann den Leuten noch Freude damit machen kannst und die haben Spaß daran und es funktioniert, dann why not?
00:43:55: Also,
00:43:56: ja.
00:43:57: Die ist auch.
00:43:58: Toll, wenn du dich mit einem Produkt so sehr identifizieren kannst.
00:44:00: Dann ist es ja keine Arbeit, sondern es ist Lebenswerk.
00:44:02: Das ist das, was man auch machen möchte jeden Tag.
00:44:04: Aber am Anfang war es schon komisch.
00:44:05: Also ich bin auch ein Typ.
00:44:07: Ich gehe gerne raus.
00:44:07: Ich bin unter Menschen.
00:44:08: Ich bin offener Mensch.
00:44:09: Gar kein Thema.
00:44:10: Aber am Anfang so TikTok und so.
00:44:13: Ich war auch reserviert.
00:44:14: Das ist doch hier so eine Tanz-App, weißt du?
00:44:16: Da sehe ich mich jetzt nicht.
00:44:19: Aber ich muss sagen, die macht mir mittlerweile mehr Spaß als Instagram.
00:44:22: Genau, ihr hattet ja ein Thema von dem TikTok-Shop.
00:44:25: Du sagst es ja, irgendwie hat euch TikTok angesprochen, ne?
00:44:27: Die haben in Deutschland mal nie super aktiv, wollten total gerne Marktländer haben.
00:44:30: Ich kann mich an der Philippi Schlabecker und so hitsch es auf, TikTok super erfolgreich.
00:44:34: Und der musste es zu einem Monat lang, zwei Stunden am Tag TikTok-Inhalte senden.
00:44:39: Live.
00:44:39: Da hätte ich jetzt schon forty-fünf Fragezeichen gehabt, was soll's denn du da zwei Stunden am Tag senden?
00:44:43: Markus, ich hatte zwanzig Fragezeichen,
00:44:45: so.
00:44:46: Es war wirklich, äh, und ich hatte... Ich war auf Tour auch noch.
00:44:50: Also ich war in Asien unterwegs und in Australien.
00:44:52: Das heißt, dieser Zeitumstellung kam auch noch mit rein.
00:44:55: Die Tage waren ewig lang.
00:44:57: Du gehst dann um, in Sydney warst du dann um vier Uhr im Bett, bist aber wieder um sieben Uhr aufgestanden, weil du dann den normalen Alltag natürlich noch hattest.
00:45:05: Und am nächsten Tag wieder dann halt.
00:45:08: So, weil Deutschland achtzehn Uhr oder siebzehn Uhr dann irgendwie anstand.
00:45:13: Ja, die haben uns angesprochen.
00:45:15: Mir ja nur diesen Jahres und haben gesagt, hey, wollt ihr mit einer der ersten Brands für Nische sein im Duftsegment, die auf TikTok Shop das machen wollen.
00:45:24: Ich sag klar, können wir probieren, gucken wir mal, was das ist.
00:45:26: Und dann haben sie verschiedene Stufen gehabt.
00:45:30: Drei verschiedene Stufen.
00:45:31: Wenn du in diesen vier Wochen jeden Tag live gehst, zwei Stunden und du machst jeden Tag noch ein Posting, du musst jeden Tag noch was hochladen.
00:45:38: Das hab ich vorhin vergessen zu erwähnen.
00:45:40: Du musst es jeden Tag wieder hochladen noch.
00:45:42: Und noch andere Kriterien erfüllen.
00:45:44: Dann kommst du in diese ... Level drei, glaube ich, war das, wo sie sich ein bisschen unterstützen, mit so ein bisschen Push und Engagement, ne?
00:45:53: Wenn du das nicht machst, komm so Level zwei.
00:45:55: Und wenn du das alles nicht machst, komm so Level eins, so am wenigsten pushen sie dich.
00:45:59: Aber ich will natürlich immer das Beste.
00:46:01: Und hab das dann durchgezogen, vier Wochen lang, jeden Tag live.
00:46:03: Und ich stand auch da an, hab gedacht, was soll ich denn jetzt zwei Stunden erzählen?
00:46:07: So.
00:46:08: Und wer hört sich das zwei Stunden an?
00:46:10: Ja, man ist ja so wie Tele-Shopping oder was.
00:46:12: Ja, eigentlich schon.
00:46:12: Aber ich hab dann einfach... Einfach, wie ich jetzt mit dir sitze.
00:46:17: Ich fahre einfach an zu labern und einfach zu erzählen.
00:46:20: Und die Leute aber von alleine haben angefangen zu fragen.
00:46:23: Hey, ich hab den Duft von dir.
00:46:24: Kannst du mir den noch empfehlen?
00:46:25: Oder ich geh auf ein Date.
00:46:27: Was denkst du?
00:46:27: Was sind deine Top drei Düfte von dir?
00:46:29: Oder von anderen Marken auch?
00:46:31: Und das hat richtig angefangen, Spaß zu machen.
00:46:33: Und Umsatz.
00:46:34: Das kann man auch noch machen.
00:46:35: Also das
00:46:35: ist heute ein relevanter Kanal für euch, TikTok.
00:46:37: Ja.
00:46:39: Also wo ich deutlich mehr wieder live gehen muss.
00:46:42: Aber es hat die Zeit aber jetzt nicht gepasst.
00:46:44: Aber ja, es ist ein relevanter Umsatztreiber.
00:46:47: Und Social Media, das machst du heute auf irgendeinem Kanal jeden Tag.
00:46:50: Das ist Teil deines Lebens, das ist Teil deines Alltags.
00:46:53: Da funktioniert ja, das hilft auch die Marke weltweit zu etablieren.
00:46:57: Das ist so.
00:46:57: Also ihr kommt auch in Länder, wo die Leute sagen, wir haben ja Social Media gesehen, wir kennen Bookholz, Punkt.
00:47:00: Ja,
00:47:00: ja.
00:47:01: Also jetzt wie in Amerika mit manchen Terminern hab ich schon gesehen, super.
00:47:04: Und toller Auftritt und so weiter und so fort.
00:47:05: Und dann sag ich mir immer so, manchmal muss ich mich kneifen.
00:47:10: Ich sehe uns immer noch klein, weißt du sofort?
00:47:12: Wo?
00:47:12: acht Jahren und wir sind auch noch klein im Verhältnis zu vielleicht den einen oder anderen.
00:47:17: Aber ja, das ist schon echt cool, was so in den letzten Jahren passiert ist und auch im Ausland und dass die Leute dann das feiern und die auf dich zukommen und sagen, wir würden gerne die Marke für Brasilien haben und dort vertreiben.
00:47:33: So sagst du, hey, meinem kleinen Brandenburg da, weißt du.
00:47:35: Ich wollte gerade also, der Weg stimmt definitiv.
00:47:39: Das ist alles auch handcrafted bei euch.
00:47:41: Also alles ist ja eingepackt.
00:47:42: Das ist keine Maschinerie, die die Flasche da rein tut oder so.
00:47:45: Diese ganze geile Verpackung ist so zusammengebaut.
00:47:46: zum Schluss.
00:47:47: Du, du kriegst von meiner Mutter noch eine E-Mail, wenn irgendwas nicht passiert oder irgendwas schief gelaufen ist oder irgendwas ist.
00:47:52: Die ruft dich an oder du ruft sie an.
00:47:54: Dann sag mal, Frau Birkholz hier.
00:47:57: Was suchten ihr gerade?
00:47:58: Also ich hab er verstanden.
00:48:00: Hier in Deutschland hat eine ganze Menge schon abgegrast.
00:48:02: Ihr seid in den Sechzigländer mit Vertriebspartnern.
00:48:04: Das heißt, wenn man in irgendeinem Land auf der Welt ist, was heute noch nicht Birkholzisiert ist.
00:48:09: Dann kann man auf euch zugehen, wenn man dort irgendwie gut verdrahtet ist.
00:48:13: So gibt es ja genug Agenturen und Co auch.
00:48:15: Das ist superrelevant.
00:48:16: Ja.
00:48:17: Dann gibt es von euch heute hauptsächlich Parfum.
00:48:20: Gibt es noch andere Produkte von euch?
00:48:22: Wir hatten Duftkerzen.
00:48:23: Duftkerzen, was ein geiles Thema ist
00:48:24: auch?
00:48:24: Super, Superkerzen.
00:48:26: Wirklich schön.
00:48:27: Habe ich jetzt aber eingestellt zu Ende dieses Jahres, weil ich ein Touch-up machen möchte, nochmal neue.
00:48:32: So.
00:48:34: Also
00:48:34: du sagst auch, wenn ein Produkt am Ende ist, du nimmst auch aktiv aus dem Sortiment raus und sagst, ich fühl's jetzt nicht mehr.
00:48:39: Das ist es nicht mehr.
00:48:40: Das entwickelt sich weiter.
00:48:41: Ich glaube, ich nehme aktuell auch ein paar Düfte aus dem Sortiment.
00:48:43: Zunächst, zum Anfang nächsten Jahres werden ein paar Düfte gehen.
00:48:46: Die sind auch... Ihr habt ein paar Effekte, die sind immer da.
00:48:48: Diese Düfte sind dann weg.
00:48:50: Die sind dann weg.
00:48:51: Also, ich weiß, dass viele dann traurig sind.
00:48:54: Das
00:48:54: ist normal,
00:48:55: das versteh ich auch.
00:48:56: Aber manchmal, du hast jetzt vierzig paar Frauen so ungefähr.
00:49:01: Und wie du sagst... Die funktionieren sogar.
00:49:05: Also du verkaufst davon eigentlich auch genug.
00:49:08: Aber du musst auch ein bisschen Platz für ein neues wieder schaffen.
00:49:12: Manchmal fühle ich es einfach auch nicht mehr.
00:49:13: Und dann sage ich, weißt du was?
00:49:15: Das war toll.
00:49:16: Das ist wie in der Mode.
00:49:18: Das war mal jetzt.
00:49:18: Vielleicht kommt es auch mal wieder.
00:49:20: Aber das ist der, das war es jetzt.
00:49:23: Ja, tant es ja gut bei.
00:49:25: Jetzt nehmen wir mal an, ich habe mich komplett verliebt in ein paar Fünfe für euch.
00:49:29: Und jetzt nehmt ihr das raus.
00:49:30: Schreibt ja alles auf der Webseite.
00:49:32: In der Theorie kann ich mir fünf oder zehn solche Flaschen kaufen, weil die ewig halten.
00:49:36: Fragezeichen?
00:49:38: Wenn du sie gut lagerst, ja.
00:49:39: Zehnmal, was soll man mal nicht machen?
00:49:41: und wie lagert man so was so gut?
00:49:43: Also
00:49:43: absolute Dones sind Hitze.
00:49:46: Also vor allem Klassiker Badezimmer.
00:49:50: Also du kannst sie ins Badezimmer stellen, aber bitte tun wir den Gefallen und mach sie einen schönen Schrank oder so, wo es dunkel ist.
00:49:56: Keine Sonne?
00:49:57: Keine Temperaturschwankung?
00:49:58: Nein.
00:49:59: Also keine Extreme.
00:50:00: Ja?
00:50:01: Was ich mir empfehlen kann, ich schlafte immer.
00:50:04: Meistens Raumtemperatur.
00:50:06: Und das ist meistens dunkel.
00:50:10: Und da ist das das perfekte Umfeld für einen Doof.
00:50:14: Auch ein Weinkühlschrank wäre okay.
00:50:16: Kannst du
00:50:17: mal.
00:50:17: In der Theorie, also perfekt ist es so ein bisschen wie so ein Wein.
00:50:19: Sonneinstrahlung Doof, große Temperaturschwankungen Doof.
00:50:21: Also Temperaturstabilität, gerne rund um Raumtemperatur.
00:50:25: Wenn ich mal einen Monat lang in die Sonne stelle in den deutschen Sommer.
00:50:27: Ist auch vorbei.
00:50:28: Ist vorbei.
00:50:28: Wir haben ja nicht viel Sommer, so wissen wir ja.
00:50:30: Der reicht dafür und dann kippt er.
00:50:34: Und dann hast du so, wenn du ihn dann sprüßt, das stinkt dann richtig.
00:50:36: Es geht richtig in die Nase.
00:50:38: Also das nennt man gekippt.
00:50:42: Aber natürlich könnte zehn Flaschen kaufen, die würden zehn Jahre halten.
00:50:46: Und das ist auch zwei, drei Jahre lang in Puffing zu benutzen, ist überhaupt kein Problem mit Puffing.
00:50:52: Also das ist wirklich so.
00:50:53: Also mindestens achtundvierzig Monate.
00:50:56: Mindestens.
00:50:57: Muss es sein.
00:50:58: Aber ja, wenn du deinen Lieblingsstoff natürlich nicht mehr bekommst, kannst du ja trotzdem auf uns zukommen, vielleicht was Ähnliches finden oder wir kreieren was für dich noch.
00:51:09: So geht ja
00:51:09: auch.
00:51:10: Eigentlich würde man ja denken, ihr wollt ja Klassiker produzieren, die immer gefragt werden.
00:51:14: Du bist aber jemand, der sehr unruhig auch ist, der die Marke auch treiben will und auch so ein bisschen, du willst ja innovativ und neu bleiben.
00:51:21: Auch du willst ja nicht eine hundert Jahre alte Verfüllung Marke sein.
00:51:23: Du willst ja genau... die Vorteile auch mitnehmen, die so eine neue Brand ja auch bietet.
00:51:26: Genau.
00:51:27: Ganz genau.
00:51:28: Und ja, ich meine, Produkterweiterung, das Portfolio, vielleicht Raumduft noch, also die Fuse.
00:51:36: Für Hotels und so was.
00:51:36: Für Hotels und so was.
00:51:38: Es war ja auch coole Sachen, mit dem Waldorf hier mal gemacht in Berlin.
00:51:42: Was habt ihr gemacht, im Waldorf?
00:51:43: Das ist, wenn du eingecheckt hast unten in der Lobby, dann hatten wir sechs verschiedene Dufte von uns.
00:51:48: Die konntest du dann testen.
00:51:50: Und wenn du dann, bevor du oben in deine... Junior Suite, was auch immer eingecheckt bist.
00:51:54: Dann haben Housekeeping das Zimmer schon eingesprüht.
00:51:57: Und das war echt cool.
00:51:58: So, das haben wir euch, glaube ich, drei Jahre zusammen gemacht.
00:52:02: Das ist eine coole Kooperation, die wir auch immer machen.
00:52:06: Wir haben auch Porsche zwei Düfte gemacht jetzt im Sommer.
00:52:10: Das war auch sehr fresh.
00:52:13: Mit Porsche entwickeln zwei Düfte.
00:52:14: Genau.
00:52:15: Und die gibt es jetzt auch in eurem Sortiment.
00:52:17: Nein, die
00:52:17: kann schon gekauft werden.
00:52:19: Die hat nur Porsche und... Porsche entscheidet, wer kriegt die Dufte.
00:52:24: Also wenn eine richtig coole Marke auf euch zukommt, dann können die mit euch ein Duft kreieren, den können sie fünf oder zehn Tausendmal bestellen und können sie den besten Kunden schenken.
00:52:32: Das gibt es schon, also Porsche bekommst du nur von Porsche, nicht bei euch.
00:52:35: Nein,
00:52:36: die verkaufen, ich hab keine.
00:52:37: Also deswegen, die Leute fragen mich auch, man kann nicht den Porsche, ich hab die nicht.
00:52:40: Ihr habt doch diesen verrückten Event gemacht, ihr habt ein Porsche auf euer Firmgebäude raufgehoben, oder?
00:52:44: Zu diesem Ding.
00:52:45: Das halt gesehen so schon wieder.
00:52:46: Genau, genau, wir haben so ein... Das war das GT-IV RS, ein Baby-Blaus.
00:52:51: Der war auch echt hübsch, mit so einem Riesenkran dann auf die Dachdrasse an den Pool ran gesenkt.
00:52:56: Und das war echt cool.
00:52:59: Ja, verrückt.
00:53:00: Aber das ist... So finde ich, muss man es auch mal machen.
00:53:05: Und so begeistert man dann auch die Kunden.
00:53:06: Ich meine, wir haben dann ein Event mit, glaube ich, zweihundert Leuten gemacht und die meisten waren von Porsche eingeladen halt.
00:53:12: Also Co-Labs mit geilen Marken habt ihr auch Bock drauf.
00:53:14: Das ist schon ein schönes Thema.
00:53:16: Das
00:53:16: ist auch schön.
00:53:16: Das macht auch Spaß.
00:53:18: Aber ich bin sehr picky, was das Thema mittlerweile angeht.
00:53:21: Also schon fast immer, aber ja, das muss passen einfach.
00:53:24: Was hat der Bicht an der Marke?
00:53:25: Ist ja deine Marke.
00:53:26: Deine Familie.
00:53:27: Dein Familienname sogar.
00:53:27: Ja,
00:53:28: you don't mess with family, das ist so.
00:53:31: Ja, ich meine es ist so übersättigt heutzutage, der mag auch was Thema Social Media angeht und auch wer dafür Werbung macht und dann hält er wieder den nächsten Tag, den nächsten Flakon in die Hand oder was auch immer das nächste Produkt.
00:53:42: Ich bin da ein bisschen vorsichtig.
00:53:44: Was haben wir hier in Deutschland?
00:53:45: Haben wir in Deutschland Unternehmen, die euer direkter Wettbewerb sind?
00:53:48: Wirklich das tun was ihr macht?
00:53:50: Wir haben eine, also es gibt eine Marke aus Berlin noch, das sind auch Freunde von mir, die sind auch sehr alt als schwarzlose.
00:53:57: Das ist super lustig und super cool.
00:54:01: Mit den pflegischen Kultusverhältnissen gibt es eine Marke in München.
00:54:08: Aber so wie wir es machen, macht
00:54:12: es keiner.
00:54:12: Auch so präsent wie ihr nicht.
00:54:13: Sie sind ja nicht in sechzig Ländern und Kultus.
00:54:14: Ein bisschen kleiner, oder?
00:54:15: Ist
00:54:15: kleiner, ja.
00:54:16: Aber ich meine, ich weiß nicht, wann das manchmal liegt.
00:54:20: Also ich glaube, es ist der gesamte Auftritt.
00:54:22: Es ist die Energie, was du ausgibst und fühlst.
00:54:25: Das ist natürlich auch der Drive, der da mit drin steckt.
00:54:27: Die Produkte, das muss natürlich auch stimmen.
00:54:30: Ich glaube, ihr habt das Setup ist bei euch recht gut und ihr wolltet wirklich nach draußen gehen.
00:54:34: Und ich meine, machen wir uns nix vor.
00:54:36: Eure Düfte wären getragen von Celebrities, von erfolgreichen Sportlern, von Unternehmern.
00:54:43: Was ein bisschen schade ist, ist so ein Brabus oder eine Uhr siehst du halt direkt.
00:54:46: Ein
00:54:47: paar Föhn.
00:54:48: Eher nicht.
00:54:48: Und du sagst ja den Leuten auch nicht, weil du ja schon so ein bisschen Unignis auch willst.
00:54:51: Wenn du einen schönen Duft für dich entdeckt hast, willst du das nicht mit allen Teilen?
00:54:55: Das ist ja so ein bisschen schade, finde ich, an der Geschichte.
00:54:57: Das
00:54:57: machen viele Promis bei uns tatsächlich.
00:54:58: Die Gate keepen das.
00:55:00: Oder?
00:55:00: Ich verstehe das ja auch.
00:55:01: Also, als Marke wünschte ich dir vielleicht, dass sie das ein oder andere Mal das so sagen, aber auf der anderen Seite finde ich, und das haben wir ja kurz vorhin mal angesprochen, du musst aufpassen, sorry, dass du nicht zu schnell, zu krass viral gehst manchmal.
00:55:17: Weil dann bist du auch überall zu schnell und jeder hält das Gleiche in die Kamera und du bist satt dran und sagst dir, okay, ist der nächste Bezahlte Influencer, ist der nächste Bezahlte Beitrag, was auch immer.
00:55:29: Wenn du gar nichts machst, okay, ist auch nicht gut.
00:55:31: So, dann weiß keiner vielleicht von deiner tollen Marke.
00:55:34: Also du musst gesund in der Mitte aufwachsen.
00:55:36: Habt ihr Testimonials, außer dich?
00:55:41: Wir machen eine Philly-Marketing ein bisschen bei TikTok.
00:55:43: Aber so jetzt richtiges Testimonial.
00:55:46: Also,
00:55:48: ihr habt kein Gesicht, was nicht dein Gesicht wäre der Marke, kein Schauspieler, den ihr extern geheiert habt, in keinem Land auch.
00:55:53: Also,
00:55:54: ihr habt nicht den krassesten Asiaten oder den krassesten Polen oder sowas, der das Gesicht der Marke dort wäre, sondern...
00:56:00: Das haben wir, im Middle East haben wir das schon mal gemacht.
00:56:02: Okay.
00:56:03: So, das ist auch cool.
00:56:05: Aber ja, ich versuch da auch ein bisschen, manchmal so Abstand zu nehmen, aber vor allem im Ausland, die Leute fragen dann explizit danach, dass ich komme und mache und tue und ich sage, Genau, jemand anders.
00:56:17: Aber ich gehe auch gerne hin.
00:56:19: Ich muss jetzt im Februar nach Pakistan.
00:56:20: War schon mal da.
00:56:22: Nee, Pakistan
00:56:23: war ich doch
00:56:23: nicht.
00:56:24: Ja, ich bin mal gespannt, was da passiert.
00:56:25: Aber ja, da wartet Lahore und Karachi.
00:56:28: Ja,
00:56:30: das ist ja auch krass.
00:56:31: Ich meine, wir reden von einem Unternehmen aus Brandenburg.
00:56:33: Deine Familie ist superinternational.
00:56:35: Du bist auch international aufgewachsen.
00:56:36: Du bist viel in der Welt unterwegs.
00:56:38: das passt ja irgendwie auch so klar wollen die dich sehen und wenn du denn der der enabler bist für partner also ich glaube da hat auch genau eine richtige den job gefunden der zu ihm passt du bist ja auch gerne unterwegs ist der scheiße schon wieder irgendwo auf der welt aufgebracht sondern du genießt es ja auch du hast Bock auf menschen sagst ja als er vorhin auch gesagt ich manchmal fahre ich mit dem partnern zusammen in urlaub dann stehen ja verbindungen weil die seit das auch family business das macht spaß mit denen.
00:57:01: ich meine wenn du das so lebst.
00:57:03: Dann kann er eigentlich ja auch nicht viel schief gehen.
00:57:06: Das sind ja alles die Zutaten, die du brauchst, damit es auch lange Spaß macht.
00:57:08: Das ist einfach nicht abheben.
00:57:11: Und das ist das, wo die meisten dann abdriften.
00:57:13: Und ja, dann kommt ein großer Konzern an die Ecke und sagt so, ich beteilige mich jetzt oder schieße hier so und so viel rein.
00:57:22: Wollte ich gerade sagen, das ist was ihr da aufbohrt an Firma.
00:57:25: Das ist ja so, dass es sehr beliebt ist heutzutage, wenn wir an LVMR denken oder große Luxuskonzerne, die kaufen ja Marken dazu, die können das Game meistens ein bisschen besser.
00:57:33: Ich glaube ein gutes Beispiel sind die Removakoffer, die waren noch dreißig Jahre lang ohne LVMR-Schgut, auf einmal kosten die dreißig Prozent mehr.
00:57:40: Die wissen auch, wie sie es machen, wie sie es inszenieren, haben das ganze Setup mit den Stars, können Produkte miteinander kombinieren.
00:57:46: Und es ist ja schon einfacher, wenn du eine breite Range an Luxusprodukten hast, so einen Marken, als jetzt als Singlemarke unterwegs zu sein.
00:57:52: Und euer Markt ist ja hochkompetativ auch.
00:57:54: Definitiv.
00:57:55: Und wurde immer mehr.
00:57:56: Also wenn ich mir überlege, die letzten drei, vier Jahre oder zwei, drei Jahre jetzt, das aus jeder Ecke poppt eine neue Marke aus, die wir ein Stück vom Kuchen haben.
00:58:05: Und ja, ich sage auch, das ist okay.
00:58:08: Ich bin ja auch Parfonds-Fan.
00:58:10: Und ich hab ja auch für ein paar Unternehmen schon dürfte mitentwickelt und so weiter.
00:58:14: Oder für andere Brands.
00:58:16: Aber was mich so erschreckend tut, oder wo ich es sage, boah, das ist auch für mich so einfach uninteressant.
00:58:23: Das alles gleich riecht teilweise, weil alles kopiert sich voneinander.
00:58:28: Und da ist keine Geschichte dabei.
00:58:29: Es ist nix Aufregendes.
00:58:31: Und das hat mich echt erschrocken dieses Jahr mal wieder, wo ich in Mailand war auf der Messe.
00:58:36: Wo ich sage, okay, was ist die Geschichte?
00:58:38: Was macht sich besonders?
00:58:39: Ja, Amber.
00:58:42: Okay, cool.
00:58:45: Da kommt nichts bei rum.
00:58:46: Und das finde ich dann als selber als Parfümfern sehr schade.
00:58:49: Ihr macht ein tolles Storytelling auch.
00:58:51: In Summe mit einem, ne?
00:58:52: Also die ganze Geschichte ist auch cool und erlebbar und die macht auch irgendwie Sinn.
00:58:56: Dankeschön.
00:58:57: Aber ich glaube da, weil das einfach meine persönliche Erlebnisse sind.
00:59:02: Und ich kann mich als Mensch... damit leichter verbinden.
00:59:06: Ich lese die Geschichte und sage, ey, geil, ich war schon mal auf Ibiza oder ich hab mich dort verliebt oder was auch immer.
00:59:13: So entstehen auch die Düfte bei euch, das sind Eindrücke von dir, das sind Reisen, das sind Momente, die du in die Düfte reinpackst.
00:59:19: Total, Menschen und Erinnerungen und Emotionen und Kultur und Geschichte,
00:59:24: ich liebe das.
00:59:24: Manchmal holst du so ein Duft auch erst nach Jahren raus.
00:59:27: Ja, so wie Solesamba jetzt am Sommer.
00:59:32: Da war ich in Rio.
00:59:32: Ich liebe Rio und kann ich dir empfehlen unbedingt mal zu machen.
00:59:36: Karneval steht vor der Tür, so im Februar wenn du nix vorst, fliege mal da hin.
00:59:40: Das hast du noch nicht gesehen.
00:59:42: Aber wir waren da letztes Jahr und haben so eine Reise gemacht nach Mexiko, Kolumbien und dann nach Brasilien.
00:59:48: Und dann habe ich mich dann getroffen mit unseren jetzigen Partner.
00:59:51: Wir haben jetzt in Brasilien vor zwei Monate lanciert, offiziell.
00:59:57: Und dann haben wir uns ausgetauscht, wir haben übers Geschäft geredet, haben uns geeinigt, dass wir zusammenarbeiten wollen und dann gegen Vertragswandlungen los und und und und.
01:00:05: Dann war fertig und waren noch ein paar Tage da.
01:00:08: Ich stand nicht so an der Kuppa Cabana mit so richtig klassisch Kajpi in der Hand, guckst aufs Meer, Sonne scheint, Musik läuft.
01:00:16: Dann sag ich mir so, wow, ich hab den Duft für dieses Land.
01:00:20: Hammer!
01:00:21: und bin dann nach Deutschland zurück, hab sofort das Ersatz gemacht, hab meinen Parforschrank und hab das Sample rausgenommen.
01:00:28: So, hab dann geraucht und ich sag, das ist der Duft.
01:00:30: Und dann ging das ganz schnell.
01:00:32: Und der Duft hat Matcha mit drin, Yuzu Grapefruit, der hat Feige mit dabei, Tabakblätter, Ambapatschuli, Vaholda.
01:00:40: Also richtig lebendiger, schöner Duft, der perfekte und perfekte Parfum.
01:00:44: Parfum gibt es Tausende, also zweieinhalb Tausend Zutaten.
01:00:47: Und Parfum können auch durchaus ... Achtzig davon sein, siebzig.
01:00:51: Das
01:00:51: ist zu viel?
01:00:52: Okay.
01:00:52: Das ist zu viel.
01:00:55: Das ist dann Quatsch.
01:00:55: Was haben wir
01:00:55: ungefähr so?
01:00:56: Du kannst einen, du kannst komplett linear machen, dann hast du nur einen Rohstoff mit drin, aber ich benutze in der Regel pro, also du hast ja Kopfherzbasisnoten, wie so eine Pyramide aufgebaut.
01:01:09: Erzähl mal was, Kopfherzbasisnoten.
01:01:11: kannst du darauf noch kurz eingehen?
01:01:12: Mach ich gleich.
01:01:12: Also drei bis fünf Duftnoten in der Regel.
01:01:15: Okay.
01:01:16: Ja, ihr müsst euch vorstellen, wir sagen dazu Duftpyramide.
01:01:19: Du hast die Kopfherz und Basis.
01:01:22: Die Kopfnoten sind in der Regel leichte Rohstoffe und Duftnoten wie Neroli, Bergamot, Mandarine.
01:01:29: Also alles was schnell verfliegen kann.
01:01:33: Die bleibt zwischen fünfzehn bis zwanzig Minuten.
01:01:36: Das ist das erste Hallöchen.
01:01:38: Wir lernen uns erstmal kennen.
01:01:40: Dann kommt die Herznote.
01:01:41: In der Regel besteht die aus floralen Akkorden oder auch so etwas... würzigen.
01:01:46: Na, Rose Yasmin, Anis vielleicht auch.
01:01:50: Und die bestimmt so den Dry-Down, so langsam wieder, durft dann in der Basis wird.
01:01:58: Hält in der Regel zwischen neunzig bis hundertzwanzig Minuten.
01:02:04: Und in der Basis, das musst du dir vorstellen, wie du ein Haus baust.
01:02:07: Die Foundation.
01:02:07: Das braucht eine starke, starkes Gerüst.
01:02:10: So, oder eine starke Basis.
01:02:12: Und das sind dann Noten von AMBA.
01:02:15: Patschuli, Zehnernholz, Sandelholz, Leder, Weihrauch.
01:02:19: Also alles, was ein bisschen kräftiger ist.
01:02:22: Und Profimöre nutzen das, um einen Duft zu steuern und einen Duft zu bauen.
01:02:28: Also du hast quasi so ein Opener?
01:02:29: Ja.
01:02:30: Dann hast du einen Weg runter auf die Basis aus Fundament und dann hast du das Fundament, was auch einfach der dominierende Duft über den langen Zeitraum in deinem Raum
01:02:38: ist.
01:02:38: Ganz gut.
01:02:38: Der kann bis zu vierundzwanzig Stunden oder länger sogar auftauchbar annehmbar sein.
01:02:43: Sag mal, wir müssen noch mit ein paar Mythen aufräumen quasi.
01:02:47: Wie trägt man am besten Parfum auf?
01:02:50: Wie machst du es?
01:02:51: Gibt es unterschiedliche Methoden, das ist klar.
01:02:53: Arme oder so, wie er will eigentlich.
01:02:55: Ich mache so eine Duftwolke.
01:02:57: zelebriere mich da so ein bisschen morgens.
01:02:59: Rate ich auch jedem morgens im Badezimmer ganz entspannt.
01:03:03: Drei, vier Sprühe in die Luft und dann läuft es so durch und dann tanzt du da einfach durch.
01:03:07: Macht ja auch gute Laune.
01:03:08: Mach gute Laune.
01:03:09: Und dann hast du es auf den Haaren.
01:03:11: leicht, das ist auf der Kleidung und auf der Haut und Kleidung und Haare sind sowieso mit die besten Dofträger, die du haben kannst.
01:03:17: Klar, aber nicht direkt auf die Kleidung, weil ja Farbstoffe drin sein könnten, weil Öle drin sind, also Kashmir-Pulver, Örauf eher schwierig.
01:03:24: Da wirst du beinigen, ja.
01:03:26: Okay, verstanden.
01:03:26: Also Haare
01:03:27: auch bitte nicht zu nah rauf.
01:03:28: Da ist immer noch Alkohol drin, da sind noch Duftstoffe mit dabei.
01:03:33: Deswegen einfach schöne, zwanzig, dreißig Zentimeter Entfernung und dann pass hier nichts.
01:03:38: So, jetzt hast du einen richtig, richtig tollen Duft für dich gefunden.
01:03:40: Was ist denn mit Deo?
01:03:41: Da hast du ja zwei, also es gibt ja Körperloschen aus, es gibt Deos, das spielt ja alles irgendwie aufeinander ein.
01:03:45: Das heißt so ein Achs-Deo und da haben wir uns wahrscheinlich sogar mit einem teuren Duftnerkombination.
01:03:49: Also man nimmt dann wirklich ein leichtes Deo, ein sensitiv Deo, ein möglichst großarmes.
01:03:54: Absolut.
01:03:55: Ist wie mit Bodylogen auch.
01:03:57: Ich meine, okay, du kennst ja diese Bundles.
01:04:00: Du hast den Duft, du hast das Shampoo dazu und dann noch Schaut.
01:04:04: Kennen wir alle von früher.
01:04:05: Gibt's immer noch.
01:04:07: Machen auch mittlerweile, fangen an, nicht ein Häuser teilweise zu machen.
01:04:11: Weil die Konzerne sagen dann, so, du musst jetzt, wir müssen mehr Geld machen sogar noch.
01:04:17: Ich finde, da verliert sich dann so nicht ein Haus manchmal ganz schnell.
01:04:19: Das find ich dann schade.
01:04:21: Das merkst du auch extrem.
01:04:22: Das kann ja sehr lokal tief sein.
01:04:24: diese Rechte weiterzugeben?
01:04:25: Natürlich,
01:04:25: klar.
01:04:26: So, das ist ja die andere Sache.
01:04:29: So eine bodyneutrale Lotion ist immer super, vor allem wenn du trockener Haut hast, es gibt es nicht schlimmeres als wenn du jetzt hier, ich habe jetzt auch gerade mir die Hände nicht eingekrimpt, ein bisschen trocken, wenn du darauf sprügst, brennt es, zieht einfach rein, ist klar.
01:04:42: Also siehst du, dass die Haut immer schön eingekrimpt ist und leicht feucht ist, dann hält der Duft auch einfach besser.
01:04:47: Auch nach dem Luschen, wenn du rauskommst, direkt aufsprülen, super.
01:04:50: Okay.
01:04:51: Passt einfach gut.
01:04:53: Tut mir bitte einen Gefallen und macht nicht den hier.
01:04:57: Also ich kenne noch ganz viele, die das machen.
01:05:00: Dann hab ich immer wieder welche und dann sag ich mir, stopp, damit brichst du mir das Herz.
01:05:05: Einfach nicht machen.
01:05:06: Das ist das gleiche Prinzip, wie wenn ich dir sage, die Düfte nicht im Badezimmer, auf einer Sonnausstrahlung oder so, Hitze.
01:05:14: Das ist Reibung.
01:05:15: Das ist auch der Killer für Düfte.
01:05:16: Das sind so ein paar Mythen.
01:05:20: Wie lange ... Wenn man ein paar Fümarier ist und du sagst, wie lange braucht es, dass so ein Duft sich entfaltet?
01:05:25: Man sprüht sich dann meistens trotzdem irgendwo da, wo es gut durchblutet ist, also ungefähr einen Pulschlager unter dem Handgelenk.
01:05:32: Wie lange dauert es, bis der Duft in der volle Wirkung unfoldet?
01:05:34: Du
01:05:35: hast die Kopfnoten, wie ich gerade gesagt hatte.
01:05:36: Genau.
01:05:37: Die verfliegt in der Regel so nach fünfzehn, zwanzig Minuten.
01:05:40: Okay.
01:05:42: Und ich gebe auch immer mit auf den Weg das guten Tipp, wenn du einen speziellen Nichtschen durfte vor allem so, es war einfach auch generell einfach ein coolen Neuen Duft.
01:05:52: Lass die Zeit.
01:05:54: Geh nicht rein, rush it und sag ja jetzt schnell schnell schnell schnell.
01:05:58: Das machen ganz viele den Fehler.
01:05:59: Diese sprühen den auf einem Taschstreifen auf, riechen dran und sagen okay super, nämlich sofort mit.
01:06:05: Kannste machen, funktioniert vielleicht auch noch.
01:06:08: Aber in der Regel, es riecht ja immer anders auf der Haut.
01:06:11: Genau, ist Teststreifen nicht falsch, wenn der Teststreifen neutral ist und du bist ja nicht neutral, sondern jeder Jeder Körper reagiert eigentlich anders, oder?
01:06:20: Ganz genau.
01:06:20: Und der Teststreifen dient eigentlich dazu, die erste Instanz oder das erste Kennenlernen zu nahzubringen.
01:06:28: Und dich dem durch vorzustellen.
01:06:30: oder der dürft dir.
01:06:32: Daum geht es.
01:06:33: Aber du musst es immer auf der Haut probieren und dann lasst dir Zeit und such den guten Berater.
01:06:38: Und eine gute Beraterin, die muss dir zuhören.
01:06:41: Die soll dir nicht irgendwie wieder was verkaufen, weil jetzt XYZ dahinter steht mit der Peitsche und sagt, du musst sonst so viel von dem durchverkaufen.
01:06:48: Und dann Finger weg.
01:06:50: Wirklich such dir jemanden, der sich auch die Zeit für dich nimmt.
01:06:54: Und nur auf deine Bedürfnisse und auf deine Wünsche eingeht und dir auch zuhört.
01:07:01: Was wir Männer ja manchmal nicht so gut machen.
01:07:03: Nein, nein.
01:07:03: Der Zeitpunkt bringt es auch nicht, die große Krins zu wieder so richtig gut beherrschen.
01:07:06: Aber ja, da mal am Wochenende, dann nimm dir mal eine Stunde mehr Zeit.
01:07:10: Wir nehmen ja auch immer gerne so Tipps, quasi Lifehacks und so was.
01:07:13: Jetzt hast du gesagt, du warst dieses Jahr gerade mal neun Wochen zu Hause.
01:07:17: Hast du irgendwie ein paar Travel-Tipps vielleicht, für du scheint es ja wirklich viel unterwegs zu sein?
01:07:21: Also was ich für mich gemerkt habe, ich buch mir immer ein Hotel, du bist ja auch sehr fit, immer mit Jim.
01:07:29: Ich brauch das unbedingt.
01:07:31: Ich hab das früher vor so ein, zwei Jahren gar nicht so gemacht.
01:07:34: Also nicht drauf geachtet, explizit, aber jetzt ja.
01:07:38: Immer ein Gym dabei, weil... Du bist unterwegs, du kannst nicht mehr.
01:07:42: Diese Balance brauche ich einfach.
01:07:44: Ob das jetzt einfach klassisch ein bisschen...
01:07:46: Ja, und viele Leute treffen, heißt ja trotzdem gut Essen.
01:07:48: Manchmal auch Rotwein trinken, das gehört ja auch wieder so.
01:07:50: Das
01:07:50: gehört dazu, das Socializing und Co.
01:07:52: Und dann ist mal die Nacht ein bisschen länger und dann trinkst du mal nicht ein Glas Rotwein, sondern um zwei oder drei.
01:07:58: Das ist auch klar.
01:07:58: Und am nächsten Tag geht es wieder weiter.
01:07:59: Aber ich brauche ein Gym, ich trinke definitiv wenig Alkohol, wenn ich unterwegs bin und vor allem viel Fliege.
01:08:07: Das mag ich nicht.
01:08:08: Also ich versuche da schon... Einigermaßen versuche ich, gesund da unterwegs zu sein.
01:08:13: Das merke ich einfach, weil sonst gehst du kaputt.
01:08:16: Das heißt also, du machst für dich auch Sport, das ist ein großes Thema?
01:08:18: Ja.
01:08:18: Also irgendwie Coachings, Pilates, Yoga, irgendwas für den Kopf?
01:08:21: Das
01:08:21: wollte ich immer mal machen.
01:08:22: Ich wollte immer mal Reformapilates machen.
01:08:24: Ja, das war viel.
01:08:26: Ich habe so Videos von so Jungs gesehen, wo die alle da reingehen und dann anfangen zu heulen.
01:08:30: Genau.
01:08:30: Und ich dachte, ich muss das auch mal machen.
01:08:32: Ich will es mal testen.
01:08:34: Ich habe ein bisschen Yoga angefangen, so ab und an mal.
01:08:38: Meditation steht bei mir auf der nächsten Bucketlist.
01:08:41: Einfach mal gucken, ob das was für mich ist.
01:08:43: Und ansonsten mache ich jeden... Ich bin halt bei einem dabei.
01:08:47: Das ist halt das Problem für meine Mutter auch meistens, die sich dann immer Sorgen macht.
01:08:50: Ich spring halt aus Flugzeugen.
01:08:51: Ich mache Extrem-Sport teilweise.
01:08:53: Echt?
01:08:53: Ich gehe gern klettern.
01:08:55: Also wenn du jetzt mir sagst, komm, machen wir Bungee-Jumping und sag ich, okay, wenn ich Zeit hab, komm ich mit.
01:09:00: Geil.
01:09:01: So, ich brauch diese... Ich weiß nicht, manchmal vielleicht das etwas Adrenalinkicks, die ich eigentlich schon genug habe im Leben, aber ich brauche so einen Ausgleich.
01:09:10: Wie machst du das, wenn ich fragen darf?
01:09:12: Also, ich hatte ja mal eine Bandschein-OP in relativ jungen Jahren.
01:09:15: Ich habe in den Neunzigen gemerkt, dass mein Rücken nicht ganz so fit ist wie unser Zivildienst ist, da war ich den ersten Vorfall, da waren da so fünf, sechs Vorfälle.
01:09:21: Und dann habe ich angefangen mit Rentnersport, dass man so macht, Rückenstrecke, Rentnersport, Spritzen unter MRT, Volles Programm, bis die OP irgendwann kamen.
01:09:26: Und ich habe wirklich so ein Set von Übungen.
01:09:29: Also ich mache jeden Morgen dreimal fünfzehn Klimmzüge, zweimal vierzig Liegestürze, hundertzwanzig Sit-Ups.
01:09:35: Das ist wirklich so eine, so eine Übung, die ich auch gerne Leuten beibringere.
01:09:38: Das sind auch Rückenübungen dabei.
01:09:40: Das sind so ungefähr zehn Minuten morgens, zehn Minuten abends.
01:09:42: Das reicht für eine grundsätzliche Fitness.
01:09:44: Ich mache Sport seitdem ich sechzehn bin, also richtig Fitness.
01:09:47: Und bin jetzt aber seit ... Ein, zwei Jahren nicht mehr im Fitnessstudium.
01:09:50: So, dann macht das alles irgendwie zu Hause.
01:09:51: Freeletics finde ich total spannend.
01:09:52: Und wir bauen jetzt wirklich hier, wir haben am Büro so einen Seitenflügel mit knapp zwei Hundert Quadratmeter.
01:09:56: Wir bauen jetzt ein Firmengym.
01:09:58: Mega.
01:09:58: Also das ist eigentlich Bock drauf.
01:09:59: Das wird auch richtig geil.
01:10:00: Das wird auch eher so ein Freeletics-Dink, als jetzt nur Pilates und Yoga.
01:10:04: Yoga habe ich auch probiert.
01:10:06: Aber ich kann das absolut nachvollziehen.
01:10:07: Und ich finde, du kannst auch nicht eine Parfummark repräsentieren und diesen Lifestyle.
01:10:13: Und
01:10:14: wenn du nicht auf dich ein bisschen achtest.
01:10:16: Also ich finde, das geht nicht.
01:10:18: Und es ist ja trotzdem so, ich rate auch den Mitarbeitern.
01:10:22: Ich freue mich wirklich darauf, mit den Leuten Sport zu machen zusammen, mit den Mitarbeitern, weil das echt das Cooleste ist, was auch verbindet.
01:10:26: Und weil ich glaube, das bringt dir mit die höchste Lebensqualität auch, wenn du selber mit dir fein bist.
01:10:31: Also für mich wäre es unmöglich, keinen Sport zu machen.
01:10:33: Und ab vierzig musst du die Alkohol und einen Co runterfahren.
01:10:35: Das verträgt sich halt nicht miteinander.
01:10:37: Ich glaube, der nächste Ding wird so ein Whoop-Band bei mir, weil ich mal ausprobieren will.
01:10:41: Aber ich kann das alles nachvollziehen.
01:10:42: Ich glaube auch, du musst mental.
01:10:44: musst du viel machen.
01:10:45: Also ich bin jetzt auch kein großer Coaching-Freund, ich habe ein gutes Netzwerk wahrscheinlich wie du.
01:10:49: Ich glaube, das ist ein riesen Luxus, den du hast, auf der ganzen Welt Leute zu kennen, dir das anzuschauen, wie die leben, wie die mit Stress umgehen, gerade so Japan und so.
01:10:57: Es gibt da so ein paar unglaublich spannende Länder, wo Leute in Deutschland gefühlt sind, zu werden, wo man sich ganz viel von abschauen kann.
01:11:03: Total, fand ich auch, hat mich auch sehr beeindruckt.
01:11:05: Japan, Südkorea, also dieses Ruhe.
01:11:08: Einmal
01:11:10: über mehrere Generationen hinweg.
01:11:12: Ja, das ist ja in Deutschland auch etwas Hessen-Deutschland.
01:11:14: Das ist auf der ganzen Welt nicht mehr so unwohl.
01:11:15: Ich finde, so mehr Generationen wohnen, Leute, die in Rente gehen, wenn die eine Aufgabe bekommen und nicht einfach nicht mehr ihren Job machen und totum fallen, weil sie keine Lebensaufgabe mehr haben, muss wirklich integrieren.
01:11:25: Und deswegen würde mich auch total ein bisschen wie fürst du, wenn du nur neun Wochen im Jahr da bist, wie fürst du in so einem Unternehmen mit?
01:11:31: Ja, das ist dieses Jahr mal das erste Mal so richtig auf die Wachschale.
01:11:36: Weil meine Leute sehen mich kaum, also live.
01:11:40: Ich bin jetzt wieder weg morgen bis Freitag, dann haben wir Freitag Weihnachtsfeier und dann bin ich jetzt bei euch?
01:11:45: Nein, in der Auswand in Berlin.
01:11:46: Letztes Jahr haben wir bei uns gemacht wieder.
01:11:49: Und ja, das war dieses Jahr natürlich für mich auch mal so eine Herkulesaufgabe zu sehen.
01:11:55: Wie geht das Ganze?
01:11:56: Wenn du jetzt sechs Stunden nach hinten bist oder sechs Stunden nach vorne unterwegs bist.
01:12:00: Das ist schon eine Umstellung und du machst viel dann über Videocalls.
01:12:04: Das ist klar, aber mich begleiten dann auch meine Leute teilweise.
01:12:08: Die Franzi aus dem Social Media und aus dem PR, die kommen mit nach Brasilien zum Beispiel.
01:12:14: Ich nehme meinen Vater oder meinen Bruder mit oder meine Mom auch.
01:12:20: Die helft mir dann auch.
01:12:21: Weil wenn du immer allein unterwegs bist
01:12:23: auch, das ist auch hart.
01:12:25: weißt du, und solange auch teilweise vier, fünf, sechs Wochen bist du unterwegs.
01:12:29: Ich fühle mich manchmal wie so ein DJ.
01:12:32: Das
01:12:32: vier, fünf, sechs Wochen am Stück weg.
01:12:36: Also jetzt hier Asiantour in Australien war ich vierundhalb Wochen unterwegs am Stück.
01:12:40: Und ja, da musst du einfach zusehen, dass du auch noch... in der Firma irgendwie anwesend bist.
01:12:45: Und das ist nicht so leicht.
01:12:46: Also
01:12:46: du bist auch eines der größten Investments der Firma, weil es kostet ja auch viel Geld.
01:12:50: Du bist operativ nicht da.
01:12:51: Ich kostet
01:12:52: viel Geld, ja.
01:12:52: Und B fliegst ja von A nach B, musst du über übernachten, bist mit Kunden unterwegs und Co.
01:12:55: Du bist auch der stärkste Ausminister, den die Firma so hat.
01:12:58: Du bringst Umsatz ja auch mit.
01:12:59: Ja, absolut.
01:13:00: Das ist ein Game und Nehm.
01:13:02: Was natürlich viele machen oder mehr jetzt auch machen, wenn sie unbedingt einen Event mit mir haben möchten, dann... machen sie meistens die Reisekosten.
01:13:10: Genau, genau.
01:13:12: Ich hab das am Anfang nie nachgefragt, ist klar.
01:13:15: Aber jetzt kannst du dir... Das klingt immer bescheuert, das klingt arrogant, aber es ist einfach so, du musst ein bisschen auf die Kosten dann achten, weil je mehr du fliegst und je mehr du... Da musst du einfach irgendwo Katz machen und dann sagst du, ich weiß, kostet euch jetzt nicht die Mark und es ist jetzt nicht... Ich erwarte kein Fünf-Stern-Hotel oder sowas, aber ihr macht die Flüge und das Hotel alles cool.
01:13:35: Wie stark seid ihr im Social Media?
01:13:37: Wir reden über Zehntausende Follower oder größer?
01:13:40: Auch TikTok sind wir, glaube ich, bei einundzwanzigtausend oder sowas.
01:13:44: Als Brand oder als Person?
01:13:46: Auf TikTok bei mir als Marke, also ich selbst.
01:13:50: Und bei Instagram sind wir, glaube ich, auch bei der Marke bei zwanzigtausend.
01:13:55: Es ist relativ lustig, weil wir haben noch gar nicht diese extremen hohen Followerzahlen, aber wir haben so ein wahnsinnig
01:14:03: krasses Engagement.
01:14:03: Ja, ist krass.
01:14:04: Und das liebe ich.
01:14:05: Und dann sehe ich manchmal bei anderen Marken so in der Nische, die haben dann, was ist das so, keine Ahnung, hunderttausend Follower oder zweihundert.
01:14:12: Und dann siehst du so drei Kommentare.
01:14:14: Genau.
01:14:14: Und plötzlich auch bei mal zehntausend Likes.
01:14:16: Ja.
01:14:17: Und da denke ich mir manchmal, oh Leute, so von außen stehen.
01:14:21: Wow, das muss ja eine mega krasse Brand sein.
01:14:22: Ja.
01:14:23: Ah, come on.
01:14:24: So.
01:14:24: Engagement ist krass.
01:14:25: Der letztens war ja der Paul Rosier hier, von Rosier Automobile quasi.
01:14:29: Ja.
01:14:29: Und der hat, glaube ich, fünf, sechstausend Follower.
01:14:32: Ja.
01:14:32: Und da habe ich gesagt, ja, aber Paul, was kommt dabei rum?
01:14:34: Der macht ja die Videos auf und da stehen fünfhunderttausend, eine Million Views.
01:14:38: Engagement ist wahnsinnig krass.
01:14:40: Das kann ich überhaupt nicht vorstellen.
01:14:42: Aber wenn du deinen Peer Group da hast, dann brauchst du halt nicht fünfhunderttausend Follower, irgendwas anderes.
01:14:46: Wie du schon sagst, man sieht es ja auch, aber Engagement.
01:14:47: Manche haben ein paar hunderttausend Follower, stellen Beitrag rein, das passiert nichts.
01:14:51: Kannst ja auch Follower kaufen, geht ja alles.
01:14:53: Das hilft ja irgendwie nicht.
01:14:53: Aber wenn du Brand aufbauen willst, kannst du es nicht machen.
01:14:55: Nee,
01:14:55: und ich finde es auch.
01:14:56: Zauber ich ein bisschen affig, wenn du das alles da einkaufst und aufkaufst und das siehst du doch dann irgendwann.
01:15:02: Das
01:15:03: wird doch abgestraft.
01:15:04: Also ich meine,
01:15:05: die Plattformen
01:15:06: bauen ja Algorithmen.
01:15:07: Und wenn du viele, viele Follower hast und keine Interaktion, dass die Plattform auch das als Fake ist, also das wird auf jeden Fall nicht helfen.
01:15:12: Und deswegen manchmal denkt man sich so, du vergleist dich auch teilweise mal, klar, was wüsste du dich dann mit einer anderen Marke?
01:15:18: oder sagst, wo hab ich jetzt noch keine... ...fünfzigtausend oder hunderttausend Follower und... aber... mach dein ding einfach.
01:15:26: das habe ich wieder gemerkt.
01:15:27: ich habe ich weiß nicht mehr wer das war.
01:15:29: social media auch war ein cooler tip von irgendein so ich weiß gar nicht ob es ein coach war oder ich weiß nicht wer das war hat gesagt hey guck nicht nach links und rechts geht ein weg egal wie schnell der geht.
01:15:39: mach einfach aber dein ding so.
01:15:41: das ist das hier.
01:15:42: das ist so simpel wieder ja aber stimmt so.
01:15:45: und dann wenn ich mich dann manchmal abwischen was selten der fall ist wo ich mal gucke und sage okay krass gut gemacht.
01:15:52: Ich bin auch keiner, der neidisch ist, sondern ich freue mich für den Erfolg mit, so von auch den anderen.
01:15:56: Auch wenn Freunde von mir oder andere Markenden haben, die ich kenne persönlich.
01:15:59: Wir kennen uns alle untereinander.
01:16:01: Sag ich geil.
01:16:02: Mega.
01:16:02: Aber ich überlege dann im Hinterkopf schon, wie kann ich das noch besser machen?
01:16:06: Oder wie hat er das gemacht?
01:16:07: Wie kann ich das
01:16:08: machen?
01:16:08: Ja, klar.
01:16:09: Ja, und wenn du vernünftig mit Leuten umgehst, kannst du das ja auch fragen.
01:16:11: Na klar.
01:16:11: Und denen sagen die das auch.
01:16:12: Ich kenne auch.
01:16:13: Ich hab nur Freunde, die teilen alle ihre Geheimnisse mit mir.
01:16:16: Und ich sag, wenn du immer, jedem dasselbe, erzählst du mal, weil du wahrheitbleibst, authentisch bleibst, dann musst du halt auch nicht überlegen, was war oder was.
01:16:22: ich sage, man könnte alle Zahlen haben, guckt auf mein Northdate, da rein ist ja alles bekannt, stellen mir eine Frage, kriegst eine Antwort.
01:16:27: Ich glaube, nur so funktioniert es und nur so kannst du auch multitasking auf so vielen verschiedenen Ebenen machen.
01:16:31: Jetzt bist du ja viel unterwegs.
01:16:33: Und dann denke ich immer so, du hast ein Firma in Brandenburg bei Berlin.
01:16:37: Sie ist die ganze Welt.
01:16:38: Was ist gerade an Deutschland cool?
01:16:40: Was ist nicht so cool?
01:16:42: Und was ist woanders vielleicht besser oder schlechter?
01:16:48: Du siehst ja alle Welten.
01:16:50: Was ärgert dich, was hier in Deutschland nicht so schnell vorangeht?
01:16:52: Wo seid ihr auch gebremst als Marke?
01:16:54: In
01:16:54: Deutschland mag ich trotzdem noch.
01:16:57: In der Regel ein, was sage ich, ein Mann, ein Wort.
01:16:59: Aber du sagst, Handschlag ist Handschlag.
01:17:01: Und dann wird Business gemacht.
01:17:03: Und das liebe ich auch.
01:17:05: Bei uns in der Familie, ich hab beide Welten, beide Kulturen.
01:17:09: Ich hab die deutsche Mentalität in mir.
01:17:11: Ich hab dieses, ich bin pünktlich in der Regel, auch wenn ich heute fünf Minuten zu spät kam, aber...
01:17:15: Das ist der Anreiseweg hier ins fieselige Märk.
01:17:17: Das ist schon hart.
01:17:19: Aber in der Regel, ich mag es pünktlich zu sein.
01:17:22: Ich stehe zu meinem Wort, wenn ich Fehler mache, stehe ich den ein.
01:17:27: Und bin immer und immer, auch was pünktlich als der Thema Lieferung angeht.
01:17:31: Wir haben noch nie... nicht geliefert, zum Beispiel, egal in welchem Land.
01:17:36: Und das liebe ich an uns Deutschen und das liebe ich an Deutschland einfach.
01:17:40: So, dieses, ja, anpacken eigentlich oder ja, wie gesagt, Handschlag ist Handschlag und ein Wort ist ein Wort.
01:17:45: Das finde ich super.
01:17:47: Was ich mir wünschen würde, wäre einfach ein bisschen mehr, wie du hast auch von gesagt hast, glaube ich, mehr Mut, Sachen zu probieren.
01:17:57: Ich habe das so krass wieder gemerkt in New York gerade.
01:18:00: Die Leute wollen was machen.
01:18:02: Du gehst auf die Straße und du musst eigentlich nur zuhören.
01:18:07: Oder ein bisschen Glück natürlich und Network.
01:18:08: Aber es liegt alles vor dir.
01:18:11: Du musst einfach nur zugreifen.
01:18:15: Und Leute investieren auch vielmehr in dich.
01:18:17: Klar
01:18:18: kannst
01:18:18: du sagen.
01:18:19: Ja klar kannst du sagen.
01:18:20: Ja Kapitalismus und bla bla bla.
01:18:22: Ich sag so was.
01:18:23: Und das wünsche ich mir hier mehr.
01:18:24: Leute, die eine coole Idee haben.
01:18:27: Aber irgendwie mangelt es den an Knowledge oder an Capital.
01:18:31: Das Leute auch sagen, ey, komm, unterstützen das.
01:18:33: Und dieses, ich zeig mit dem Finger auf dich.
01:18:36: Ah, jetzt hat da nicht funktioniert.
01:18:38: Ich wusste es doch von Anfang an.
01:18:39: Ja, so.
01:18:40: Warum?
01:18:41: Sagt doch einfach, ey, Markus, geil Idee.
01:18:44: Ich wünsch dir das Beste.
01:18:45: Wenn du was brauchst, komm, ich kann dir mehr helfen mit meinem Netzwerk oder sowas.
01:18:49: Das finde ich so schade.
01:18:50: Ja, wir sehen oft die Risiken leider nicht die Chancen.
01:18:52: Das ist im deutschen Brinn.
01:18:54: Und wenn jemand eine Auto fährt für zwei Hunderttausend Euro, stellen wir die Frage, warum man in so ein Auto fahren muss.
01:18:58: Das ist hier völlig falsche Frage.
01:18:59: Also es geht ja nicht um eine Grundsatzentscheidung, ob Elektro oder Benzin oder irgendwas anderes.
01:19:03: Es geht doch darum, die schönen, gerade in der aktuellen, ich finde herausfordernden Zeit, die wenigen Highlights, die du hast, die musst du doch fördern.
01:19:11: Also, wir müssen jetzt die Leute aus dem Mittelstand nach vorne schieben.
01:19:14: Wir müssen jetzt die guten Leute nach Volksgeschichten nach vorne schieben.
01:19:17: Ja, das ist ja lächerlich, wenn du heute liest zwischen Europa und den USA wird sich die AI-Schlacht entscheiden.
01:19:22: Das ist ja heute falsch, die Aussage.
01:19:24: Das muss man ganz klar mal so sagen.
01:19:26: Wir haben geile Unternehmen, wir haben gute Tugenden in Deutschland, auch die du gerade aufgezählt hast.
01:19:30: Da müssen wir wieder hin.
01:19:31: Ja.
01:19:32: Und dann auch nicht immer gucken, was für andere Gutes, vielleicht mal gucken, was für uns in Deutschland Gutes.
01:19:36: Ja.
01:19:37: Und so eine Erfolgsgeschichte wie eure, dass eine Brand aus dem Nichts heraus entsteht, die internationale Anerkennung findet.
01:19:42: Das sollte man beklatschen und feiern und sollte einfach sagen, geil, wie kann ich es unterstützen?
01:19:46: Ja,
01:19:46: lieb von dir.
01:19:47: Ja, aber ich muss sagen, wir haben auch ganz, ganz tolle, tolle Kunden auch einfach.
01:19:51: Die feiern das und die lassen das dich auch spüren und schreiben dir das.
01:19:56: Und ich krieg so tolle, süße Nachrichten auch, die echt unter die Haut gehen und sehr emotional teilweise sind, wo ich da auch mit Pipi in den Augen manchmal stehe und sage, wie krass ist das?
01:20:07: Ich weiß noch, mein Vater, mit wo ich achtzehn war, bin ich damals das erste Büro, was wir hatten in der Mornstraße, Ecke Friedrichstraße.
01:20:17: Und ich bin gerade fertig mit der Schule gewesen und achtzehn hat er mich mitgenommen zur Arbeit.
01:20:23: Und dann, bevor wir in die Tiefgarage gefahren sind, das Sting geblieben, also mit dem Auto.
01:20:29: Also gesagt, so, mein Sohn, eine Sache, musst dir ganz klipp und klar sein.
01:20:35: Ich sage, ich bin dein Vater.
01:20:37: Ich lieb dich.
01:20:38: Alles drum und dran.
01:20:39: Aber wenn wir jetzt da reingehen und wir nach oben fahren mit dem Fahrstuhl und wir machen die Tür auf und du schrittest über die Türschwelle, bist du mein Mitarbeiter.
01:20:48: So.
01:20:49: Und wenn du glaubst, dass du nur weil du mein Sohn bist, irgendwie andere Leute rumkommandieren kannst oder sagst, ja, ich bin besser als ihr oder was auch immer, dann kannst du gleich wieder gehen.
01:20:59: So.
01:21:01: Und ich so.
01:21:03: Fahrt das sehr autoritär.
01:21:04: Teddybär eigentlich, weil er so ein großes Riesenherz hilft, wo er kann, aber er hat diese Aure einfach.
01:21:10: Und das hat sich so in mir reingebrannt.
01:21:14: Ich bin auch nicht der Typ dafür.
01:21:15: Ich versuche auch immer zu helfen, wo es geht und ich habe Spaß dran.
01:21:18: Und mir ist es komplett egal, wer du bist, ob du wie viel Geld du hast, wer du Celebrity bist oder nicht.
01:21:22: Wenn du nett zu mir bist, bin ich nett zu dir.
01:21:24: Und das ist ganz einfach.
01:21:26: Und das hat sich so reingebrannt.
01:21:27: Und jedes Mal, wenn ich irgendwie keine Ahnung in die Firma fahre, Und das Tor geht auf.
01:21:34: Guck ich manchmal und sag so, krass, Alter.
01:21:40: Schon nicht ohne.
01:21:40: Demut, Dankbarkeit.
01:21:42: Manchmal musst du einfach demütig sein und dankbar sein für das, was du hast, wie du lebst.
01:21:47: Ich sehe ja nicht nur immer das Gute in den Ländern.
01:21:50: Ich reise auch und guck mir die schlechten Seiten vom Land an.
01:21:55: Also, ich bin in die Verwählers in Brasilien auch gegangen.
01:21:58: Ich guck mir auch nicht die schönen Seiten an, auch in Vietnam oder egal wo.
01:22:02: Wenn du einen Duft kreierst, der auch einem anderen Land gewidmet ist oder eine Situation und du warst aber noch nie da, dann finde ich es das irgendwie ein bisschen fake.
01:22:16: Und wenn du aber da warst und es war das größte Kompliment, was ich von dem Brasilianer bekommen habe, ich habe den Solisamba vorgestellt im Oktober dieses Jahres jetzt und sechzig Brasilianer stehen vor dir.
01:22:29: Und ich sag so, ich habe einen Duft für euch konzipiert, also fürs Land und für Rio eigentlich.
01:22:34: Geht dein Puls.
01:22:36: Und die riechen und ich sag so und wie gefällt's euch?
01:22:40: Und das größte Kompliment wirklich, das hab ich oft gehört.
01:22:43: Wow, das riecht wie Heimat.
01:22:45: Und das ist einfach schön.
01:22:46: So, dann weißt du, du hast deinen Job richtig gemacht.
01:22:49: Glückwunsch.
01:22:49: Danke.
01:22:50: Also sehr, sehr coole Story.
01:22:52: Also wie man mitten aus Brandenburg heraus eine Marke kreiert, die weltweit funktioniert.
01:22:57: Glückwunsch dazu.
01:22:57: Cool, dass ihr es als Familie hinbekommt.
01:23:00: Ich bleibe da auf jeden Fall dran, bin ja eh großer Fan von eurer Marke.
01:23:03: Es war ja mein Wunsch, dass ihr hier seid.
01:23:04: Ja, es ist auch krass, ne?
01:23:06: Es ist ja... Ich glaube, heute würde dir bei uns auch dem Radar erscheinen, als wir den Podcast vor ein Jahr und ein halb Jahr geplant haben.
01:23:12: War das noch nicht so?
01:23:12: Da habe ich quasi die erste Liste gemacht, die ich hier sehen will.
01:23:15: Schön, dass es geklappt hat.
01:23:16: Vielen
01:23:16: Dank für die Anlass.
01:23:17: Vielen Dank.
01:23:18: Dafür, dass du hier warst.
01:23:19: Wahnsinn.
01:23:19: Ich danke dir wirklich sehr, sehr schön.
01:23:21: Und komm immer vorbei, wann
01:23:23: du möchtest.
01:23:23: Das nehme ich auf jeden Fall wahr.
01:23:24: Ich habe noch ein paar schöne Sachen da.
01:23:26: Das
01:23:26: nehme ich auf jeden Fall wahr.
01:23:28: Wenn es euch genauso gut gefallen hat wie mir, dann vergesst nicht.
01:23:30: Mittwoch ist Mittel-Stars-Tag.
01:23:32: Kommentiert, liked, gebt uns euer Followership und ansonsten wünsche ich euch eine erfolgreiche Woche und sage bis bald.
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