Schuhe aus Obstabfall: So entsteht veganes Leder in Europa | Viola Weller von VLACE bei Mittelstars
Shownotes
Sneaker aus Obst statt Tierleder –Viola Weller von VLACE bei Mittelstars
Diese Woche ist Viola Weller bei den Mittelstars zu Gast. Sie steht für eine neue Generation von Unternehmerinnen im deutschen Mittelstand und hat mit VLACE eine Marke aufgebaut, die vegane Sneaker aus innovativen Obstmaterialien herstellt. Produziert wird fair und hochwertig in Portugal. Die Materialien stammen aus Italien. Der Anspruch ist klar. Design, Komfort und Verantwortung gehören für sie zusammen. Die Idee zu VLACE entstand 2018, als Viola sich intensiv mit den Missständen der globalen Lederindustrie auseinandersetzte. Statt bei Kritik stehen zu bleiben, entschied sie sich, selbst eine Alternative zu entwickeln. Mit einem Master in International Management und internationaler Berufserfahrung bei SAP, Mercedes Benz, Germany Trade and Invest sowie einer Unternehmensberatung in London brachte sie das nötige strategische und unternehmerische Fundament mit. Trotzdem verließ sie bewusst die sichere Konzernwelt, um eine eigene Marke aufzubauen.
VLACE steht heute für minimalistisches Design, hohe Qualität und langlebige Materialien. Jeder Sneaker entsteht in rund 50 Arbeitsschritten in kleinen Manufakturen in Portugal. Die verwendeten Materialien basieren auf Trauben, Äpfeln und anderen Obstabfällen und werden zu einem lederähnlichen, robusten Material verarbeitet. Der Unternehmensstart wurde nicht über Investoren finanziert, sondern über Vorbestellungen. Wachstum entstand nicht durch Performance Marketing, sondern durch PR, Partnerschaften und ein starkes B2B-Geschäft.
Kooperationen mit Marken wie Innocent, Tchibo und Trigema sowie der Auftritt bei Die Höhle der Löwen sorgten für Aufmerksamkeit und Reichweite. In kurzer Zeit entwickelte sich VLACE von einer Idee zu einer Marke, die zeigt, dass nachhaltige Produktion, wirtschaftlicher Erfolg und ästhetischer Markenaufbau kein Widerspruch sein müssen.
Im Podcast spricht Viola über
- Warum sie sich bewusst gegen die Lederindustrie entschieden hat
- Wie vegane Sneaker aus Obstabfällen entstehen
- Warum Vorbestellungen für sie besser funktionierten als Investoren
- Weshalb B2B für den Markenaufbau entscheidend war
- Was sie aus der Konzernwelt mitgenommen hat und was nicht
- Welche Rolle Qualität, Europa Produktion und langfristiges Denken spielen
Eine ehrliche und klare Folge über Unternehmertum, Markenaufbau und nachhaltige Geschäftsmodelle im Mittelstand.
Eine inspirierende Folge für alle, die wissen wollen
- Wie man aus einer klaren Haltung ein skalierbares Business aufbaut.
- Warum Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Erfolg zusammengehen können.
- Wie moderne Marken jenseits von Online Hype wachsen.
Jetzt reinhören bei Mittelstars.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Und ihr wart ihr auch bei Hüll der Löwen?
00:00:01: Es war total crazy.
00:00:03: Wir hatten an dem Abend siebzigtausend Besucher im Shop.
00:00:07: Hat er gehalten, der Shop?
00:00:07: Er hat
00:00:08: gehalten, so ein Glück.
00:00:09: Wir haben auf jeden Fall sechsstellige Umsätze in der Woche gemacht.
00:00:12: Dann stehst du auf einmal da mit so viel Bestellung und der Produzent sagt, ich habe aber eigentlich nächsten vierzehn Tage, drei Wochen gar keine Zeit, welche habe ich man an der
00:00:18: Aufwand?
00:00:19: Genau, so hat es ausgesehen.
00:00:29: Von und mit Markus Seidel.
00:00:32: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Mittelstars.
00:00:35: Mein Name ist Markus Seidel und heute zu Gast ist Viola Vella von Vileis.
00:00:40: Sie baut vegane Schuhe, das heißt Schuhe aus Obstabfällen.
00:00:44: Sie hätte auch ganz, ganz einfach in das Familienunternehmen einsteigen können und das in dritter Generation weiterführen können.
00:00:49: Das hat sie aber nicht gemacht, hat mit Gerade mal siebenundzwanzig, also vor drei Jahren, dieses Unternehmen gegründet, mit sehr geschickten Marketing überlinkt in und auch mit der Hülle der Löwen sehr erfolgreich aufgebaut.
00:01:00: Und deswegen ist diese Folge ein einziger Lifehack, wie man mit sehr wenig eigenem Geld ein paar Millionen Euro Umsatz dreht und das innerhalb kürzester Zeit.
00:01:08: Herzlich willkommen, Viola.
00:01:09: Hi.
00:01:10: Dankeschön für die Einladung.
00:01:11: Ich freue mich richtig, hier zu sein.
00:01:13: Ja, sehr
00:01:13: gerne.
00:01:14: Hast du alles verdient?
00:01:15: Kannst du ganz kurz was zu dir erzählen?
00:01:17: Ja, gern.
00:01:18: Ich bin Viola, drei Jahre alt und habe ein Bachelor-Master gemacht in International Management und jetzt, wie du schon gesagt hast, vor zwei Jahren Vileis ins Leben gerufen.
00:01:28: Okay, das ist klar.
00:01:29: Was macht Vileis?
00:01:30: Vileis sind Sneaker auf der Basis von Obstabfällen, die in Portugal handgefertigt werden.
00:01:37: Und wir sagen ganz klar, wir stehen für vegane Lederprodukte.
00:01:41: Veganer Lederprodukte, du bist dreißig Jahre alt.
00:01:43: Ich frag's lieber direkt am Anfang.
00:01:45: Du bist ... kein militanter Veganer.
00:01:47: Nein.
00:01:48: Also, das ist nicht das Thema.
00:01:50: Ja.
00:01:51: Aber vegane Schuhe ist natürlich ein Produkt, was erst mal so im Alltag relativ wenig auftaucht.
00:01:56: Ich habe davon schon mal gehört, weil wir auch ein Mieter in dem Gebäude hier hatten, also ich um dieses Thema oder mit diesem Thema beschäftigt hat.
00:02:02: Da bin ich echt gespannt.
00:02:03: Ich meine, Schuhe aus Obstabfällen, Lederäden nicht und Co.
00:02:06: Da bin ich wirklich unglaublich gespannt.
00:02:09: Da gibt es aber noch eine zweite Geschichte, also du hast ja einen unternehmerischen Hintergrund, das heißt in eurer Familie, du bist die dritte Generation quasi eine Unternehmerfamilie und du hättest ja da auch reingehen können, aber du hast dich dagegen entschieden.
00:02:20: Wie kam es dazu?
00:02:23: Meine Eltern verkaufen Industrieprodukte, also es heißt Werkzeuge in aller Form, Fräser, Bohrer, wo ich auch reingeschnuppert habe.
00:02:34: Seit meiner Kindheit, während der Schulzeit in den Ferien, wenn ich Zeit hatte, hatte ich dort auch natürlich reingeschaut.
00:02:39: Wer nimmt Studium natürlich auch oder auch nach dem Master dann nochmal ein Jahr.
00:02:45: wirklich aktiv mitgearbeitet.
00:02:47: Hab dann aber ganz klar gesagt, das ist nicht mein Gebiet, das ist nicht mein Feld.
00:02:52: Ich hab ganz andere Interessen nochmal.
00:02:54: Bin dann zwischen Bachelor und Master auf den Kontakt gestoßen zum Ananas-Leder.
00:03:00: Und fand es so unglaublich spannend, da ich für mich gesagt habe, okay, das ist eine starke Nische, in der ist noch keiner.
00:03:07: Ich probiere das jetzt.
00:03:08: Und so kam's dann, dass ich meine Eltern angesprochen hab.
00:03:12: dass ich da eine Idee im Kopf habe, der ich gerne nachgehen würde und das so aussieht, als würde ich eine andere Schiene einschlagen.
00:03:21: Also du bist wirklich über dieses in Anführungszeichen Obstleder quasi geschäubert oder auf Leder, was eben nicht auf vertirischen Produkten fußt, sondern eben auf anderen Produkten und hast gesagt, das finde ich so spannend.
00:03:33: Jetzt gucke ich mal, was ich für Produkte draus machen kann und gucke mir das Thema mal genauer an.
00:03:36: Aber du bist nicht Biochemikerin oder irgendwas anderes.
00:03:38: Du fandest einfach spannend, Leder zu substituieren.
00:03:42: Ja.
00:03:42: ganz klassisch International Management studiert, Bachelor wie Master, immer geschaut, was könnte man machen, was gibt es Innovatives, Dynamisches.
00:03:52: Ich hatte schon immer die Idee im Kopf, ich will was Eigenes machen, ich will, aber wenn ich was Eigenes mache, auch nur was machen, was auch Mehrwirtschaft wovon.
00:04:01: andere profitieren können.
00:04:03: Und da bin ich auf das Ananas-Leder gestoßen, fand ich super, super spannend.
00:04:07: Bin dann natürlich noch mal tiefer ins Thema gegangen, wär mein Maser.
00:04:11: Der war online, wär ein Corona.
00:04:13: Da hatte ich dann noch mal mehr Zeit.
00:04:14: Dummerweise waren die ganzen Messen natürlich geschlossen.
00:04:17: Man konnte auch nicht ins Ausland, also nicht zu den Herstellern dort mal anklopfen.
00:04:22: Also hat das den ganzen Prozess ein bisschen verzögert.
00:04:26: Aber ich war Feuer und Flamme und konnte mit der Idee dann nicht mehr still sitzen.
00:04:31: Und dann habe ich für mich gesagt, okay, das probiere ich jetzt und lese mich da ein, arbeite mich ein und mache mir schlau, wie man aus dem Material jetzt auch noch ein Sneaker produzieren könnte.
00:04:42: Und vor allem, ob das Material überhaupt für das Produkt auch geeignet ist.
00:04:47: Also die erste Konzentration, die bei mir stattfindet, wäre ja, dass quasi das tierische Produkt strapazierfähiger ist, Sneaker aus Obst, Schuhe aus Obst.
00:04:55: Was kann ich mir darunter vorstellen?
00:04:56: Das musstest du ja erstmal auch für dich selbst erarbeiten, das gibt es ja nicht.
00:05:00: Also es gibt ja weder veganes Sneaker seit fünfzig Jahren, noch gibt es dieses in Anführungszeichen Leder aus Obstabfällen und Co.
00:05:07: seit vielen, vielen Jahren.
00:05:09: Seid ihr wirklich komplett neu in dem Bereich?
00:05:10: Ja, auf jeden Fall.
00:05:11: Und parallel zu dem Kontakt von dem Ananas-Lederhersteller, wo er noch in der Prototyperstellung war, war auch ein riesiger Shitstorm bei den ganzen anderen großen Sneaker-Unternehmen, die ich zu der Zeit natürlich auch getragen habe, wie der andere, die die coolsten Sneaker zu der Zeit oder auch immer noch coole Sneaker rausbringen.
00:05:31: Optisch, wo ich aber gesagt habe, okay, ich kann dieses Sneaker nicht mehr tragen, weil ich jetzt ganz genau weiß, wie die produziert worden sind, wie die Menschen vor Ort arbeiten müssen.
00:05:42: Auch Tierleder, natürlich Tierledersnicker, wie die Tiere vor Ort gehalten worden sind.
00:05:47: Die ganze Lieferkette, bis dann der Snicker mal bei mir gelandet ist, ist einfach grauenhaft.
00:05:53: Da ich gesucht habe, gibt es nicht doch eine andere Marke, die meine Werte widerspiegelt, aber dabei noch cool aussieht.
00:06:00: Und entweder habe ich welche gefunden, die tolle Werte hatten, die ich aber optisch nicht so gerne tragen würde.
00:06:07: Die haben halt cool ausgesehen und sind halt aus Bangladesch unter Arbeitsbedingungen hergestellt worden, wo ich nicht verstehen möchte.
00:06:15: Wo ich dann gesagt habe, jetzt weiß ich von diesem tollen Kontakt mit dem Ananasleder.
00:06:20: Jetzt gehe ich hier nochmal tiefer in die Kommunikation und schaue, ob man da nicht doch auch aus dem Material das nochmal ein bisschen widerstandsfähiger bekommt, dass man daraus auch wirklich dann Schuh produzieren kann.
00:06:31: Und so kam die Idee, ich will einen coolen Sneaker haben, der auf der Basis dass es von veganen Materialien ist, in Europa gefertigt ist und vor allem die Menschen dahinter kennenlernen.
00:06:42: Also es war schon so vegane Basis in Europa, also auch den Tierwohl so gut kommt, weil kein Tier dafür irgendwie sterben muss.
00:06:48: In Europa gefertigt wird, das waren schon so die grundsätzlichen Sachen, die du haben wolltest.
00:06:51: Das hast du gesagt, also top ausgebildet, du brennst für die Idee, willst es herstellen, hast du irgendwie trotzdem keine Kohle am Anfang?
00:06:58: Das ist ja im Regelfall so.
00:07:00: Wie hast du das Problem gelöst?
00:07:02: Ja, meine Idee, wie du gesagt hast, ich hatte dann das Produkt in der Hand, dann hat mir der Hersteller gesagt, wie hoch die Abnahmemenge ist bei fünfhundert Paar Sinkern.
00:07:12: Wie viel der Sinkern dann kosten würde, habe ich erst mal geschluckt und dachte, okay, das war jetzt ganz lustig.
00:07:18: Jetzt habe ich hier ein Prototyp gefertigt, sieht auch schön aus.
00:07:22: Ich habe ihn angezogen, fand ihn mega.
00:07:25: Aber ich habe keinen Kapital, um das in eine, sag ich mal, verrückte Idee zu stecken.
00:07:30: Und dann kam mir die warum nicht mit einem Vorverkauf starten.
00:07:33: Ich habe einen Online-Shop aufgemacht, dort einen Vorverkauf gestartet und eine Startnext-Campagni ins Leben gerufen, parallel zueinander laufen lassen.
00:07:42: Und dann habe ich geschaut, da ich in jeden Podcast kommen, der mich gern zu Gast haben möchte.
00:07:46: Ich habe wirklich jede deutsche Zeitung angeschrieben, jede deutsche Tageszeitung.
00:07:51: Und das ist verrückt.
00:07:52: Jeder spricht über Instagram, Meta, Ads, hier jetzt TikTok und alles.
00:07:58: Aber diese Tagesblätter, die haben so eine Strahlkraft und vor allem die rufen so einen Vertrauen bei den Lesern hervor, dass, wenn ich auf Instagram eine neue Marke sehe, dann denke ich erst mal, okay, das scammed.
00:08:11: Aber das denkt halt keiner, wenn dann wirklich die Berliner Zeitung, der man heimomorgend drüber gesprochen hat.
00:08:17: Und so kam das nach und nach ins Rollen.
00:08:20: Dann sind Ratiosender auf mich aufmerksam geworden, dass ich dort Interviews bekommen habe.
00:08:27: Ich glaube, fünf bis sieben Mal bei BFM zu hören, dreimal am Tag, hab darüber gesprochen über die Sneaker-Idee.
00:08:37: Das hat dann das Ding mitbekommen.
00:08:39: Und so ist es dann step by step größer geworden, dass die PR-Welle einfach größer geworden ist.
00:08:45: Und dadurch konnte ich dann die fünfhundert Pasneaker vorproduzieren lassen.
00:08:50: Also
00:08:50: es ist echt spannend, auch für die Zuschauer und Zuschauerinnen, am Ende des Tages.
00:08:56: Du hast quasi durch fleiß und durch auch die alten medien eher vordergründig und jetzt sagen wir jungen menschenmedien hätte das wahrscheinlich auf die neue medien wäre zu gehen das wirklich ganz oldschool Riesenwelle erzeugt.
00:09:07: Dann konnte quasi auf dieser plattform und im eigenen online shop konnten schuhe vorbestellt werden als die anzahl der vorbestellung erreicht war ist ja mit geldfluss.
00:09:14: vorbestellung ist auch gleich.
00:09:15: geldfluss wird ja bezahlt.
00:09:17: ja Da hast du die fünfhundert paar Schuhe herstellen lassen.
00:09:19: Ich mutmaße jetzt mal, dass das irgendeine Rechnung zwischen vierzig und achtzigtausend Euro gewesen sein wird.
00:09:24: Ja, so ein Schuh wird ja nicht günstiger, das Leder leider.
00:09:27: Ja.
00:09:28: Und hast ja das quasi komplett ohne... Du musstest deine Zeit einsetzen, ja.
00:09:32: Aber du konntest schon fremdes Geld einsetzen und Kundengeld einsetzen.
00:09:35: Genau, ja.
00:09:36: Und dann kamen die fünfhundert Prototypen bzw.
00:09:38: die erste Bestellung und es ging raus.
00:09:40: Und was haben die Kunden gesagt?
00:09:41: Zum Glück, Herr Pieck gewesen.
00:09:44: Ich bin da auch noch mal nach Portugal geflogen, weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... ... weil ... Und da habe ich dann angefangen, Mitte des Jahres diese Werbetrommel zu starten.
00:10:19: Und dann war aber langsam klar, ich hatte eigentlich kommuniziert, die werden erst Januar, Februar ausgeliefert.
00:10:27: Äh, dreiundzwanzig, genau.
00:10:29: Dann ist mir in den Kopf, oh Gott, ich hab ja Weihnachten dazwischen.
00:10:33: Und den Kunden war das dann klar, nee, nee, die kommen zu Weihnachten, die Schuhe.
00:10:37: Und dann wurde es langsam ganz schön brenzlig, da ich richtig kommunizieren musste.
00:10:43: Da bin ich nach Portugal geflogen, war dann noch mal drei Wochen in Portugal.
00:10:46: Ich hab wirklich meinen Produzenten richtig Stress vor Ort gemacht, dass er noch mal schneller ist.
00:10:51: Und er hat wirklich so Gas für mich gegeben.
00:10:54: Weil er gesagt hat, ich finde die Idee richtig cool.
00:10:57: Er findet mega, wie ich dahinter bin, wie schnell ich den Prototypen alles gefertigt hatte.
00:11:04: Das sieht er auch bei großen Unternehmen nicht.
00:11:06: Dann muss er hier warten und da warten.
00:11:08: Und wir hatten das innerhalb von zwei Wochen gemacht.
00:11:11: Und da hat er dann auch richtig Gas gegeben, dass dann wirklich alle Kunden eine Woche vor Weihnachten ihres Nika unter dem Weihnachtsbaum hatten.
00:11:19: Du
00:11:19: hast ihn quasi durch Persönliches Erscheinen unter Druck gesetzt.
00:11:22: Genau.
00:11:22: Okay.
00:11:23: Bist du lange da gewesen?
00:11:24: Ich gehe mit den
00:11:25: fünfhundert Parmina zurück und zwar vor Weihnachten.
00:11:27: Ja, genau.
00:11:27: Ich bin mit ihnen an Heim geflogen.
00:11:29: Krass.
00:11:30: Also nicht im Flieger, aber die sind parallel auf dem Landweg.
00:11:33: Hinterher gefahren sozusagen.
00:11:35: Genau.
00:11:39: Werbung.
00:11:41: Kennst du das?
00:11:42: Du startest in den Arbeitstag, öffnest den Laptop und wirst von offenen Rechnungen, überfälligen Zahlungen und halbfertigen Angeboten begrüßt.
00:11:49: Statt Kaffee wartet also erst mal ein kleiner Finanzmarathon.
00:11:52: Mit Sage geht das deutlich einfacher.
00:11:55: Sage ist seit über vierzig Jahren Partner von mehr als zwei Millionen Unternehmen und hat jetzt ein smartes neues Teammitglied, Sage Co-Pilot, den KI-Assistenten in Sage Active.
00:12:05: Der Co-Pilot fasst seine wichtigsten Zahlen zusammen, erinnert an Fälligkeiten, weist auf offene Posten hin und erstellt sogar passende E-Mail-Entwürfe für Zahlungserinnerungen von freundlich-neutralen Tunen.
00:12:16: Bis zu bitte jetzt wirklich zahlen.
00:12:19: Du wählst nur noch den Stil aus und startest mit klaren Kopf in den Tag.
00:12:22: So bleibt wieder mehr Zeit für Wachstum, Ideen und echten unternehmerischen Fortschritt.
00:12:27: Für alle Mittelstars-Podcast-Hörer gibt es ein exklusives Angebot.
00:12:30: Fünfzig Prozent Rabatt auf die ersten zwölf Monate von Sage Active, inklusive dem Sage Copilot.
00:12:36: Ideal, um digitale Buchhaltung und Kainunterstützung direkt im eigenen Alltag zu testen.
00:12:41: Alle Infos findest du unter sage.com.
00:12:48: oder in den Show-Notes in dieser Folge.
00:12:52: Werbung Ende.
00:12:54: Und dann begann die Story quasi so richtig, da hattet ihr auch einmal auch fünfhundert Fans.
00:12:59: Ja.
00:12:59: Ich meine, man sieht, jeder, der das Video hier quasi sieht, du trägst ja die Schuhe, natürlich, deine
00:13:04: Schuhe.
00:13:05: Das sind generell normales Sneakers von der Form, von der Farbe.
00:13:10: Ja.
00:13:11: Du musst unbedingt das erzählen zu diesem Thema Obst, Leder und Co.
00:13:15: Also was ist jetzt zum Schluss der große Unterschied, wie funktioniert klassischerweise so ein Sneaker wieder aufgebaut wird?
00:13:20: Also was muss vorne bei dir reinkommen, damit hinten der Schuh entsteht?
00:13:23: und kannst du das abgrenzen gegen eine klassische Fertigung?
00:13:25: Ja, auf alle Fälle.
00:13:26: Also wie gesagt, ich hatte den Hersteller von Ananas Leder kennengelernt.
00:13:30: Das hat erstmal den Stein ins Rollen gebracht, bin dann nochmal tiefer in die Recherche gegangen und bin dann auf das Traum Leder gestoßen, was immer die Basis meiner Sneaker.
00:13:40: Also Traube ist gleich wie Weintraube.
00:13:41: Genau, ja.
00:13:43: Und da verwenden wir die Traumabfälle von toskanischen Weingütern.
00:13:47: Also unser Hersteller sitzt auch in Italien.
00:13:50: Und die Traumabfälle werden mit recycelter Baumwollrecycelten, Polyester und Wasser vermengt.
00:13:56: Und man muss sich vorstellen, die Traumabfälle kommen ganz, ganz fein gemahlen, wirklich wie Mehl beim Hersteller an und mit einem Feuchtigkeitsgehalt von maximal fünf Prozent.
00:14:09: Und dann vermengt mit der recycelten Baumwollrecycelten, Polyester und Wasser bei zweieinhalbzig Grad gebacken.
00:14:15: Da entstehen dann zwei Schichten und dann nochmal gebacken und dadurch entsteht dann dieses optisch lederähnliche Material.
00:14:24: und das Traumleder ist nochmal so viel weiter als das Ananasleder, das verwenden wir gerne für Taschen, aber sagen ganz klar für Sneaker ist es noch zu dünn, ist so weich, nicht so strapazierfähig, aber das Traumleder, das ist dem Tierleder kein Schritt nach.
00:14:40: Das ist genauso standhaft.
00:14:42: Natürlich muss man es genauso pflegen wie Tierleder.
00:14:45: Du brauchst zwar keine Creme oder auch keinen Epreknierspray.
00:14:50: Aber natürlich müssen die Schuhe sauber sein.
00:14:53: Die dürfen nicht nass einfach in den Keller geschmissen werden, wie bei jedem anderen Sneaker auch.
00:14:58: Und dann hat man genauso viel lange Spaß wie mit einem Tierleder.
00:15:02: Also das
00:15:03: heißt der gesamte Prozess.
00:15:04: Kein Tiermusterben, keine Gerbststoffe.
00:15:07: Das passiert alles nur aus dem Material, den du gerade benannt hast.
00:15:10: Zum Schluss wird es zweimal gebacken am Ende des Tages, wie Ente Cross.
00:15:17: Zum Schluss wird es zweimal gebacken wie Ente Cross.
00:15:19: Dann hast du ein hochstrapazierfähiges Leder, was auch Jahre halten kann, was keine Alterserscheinung, Ermüllungserscheinung hat, die ich von normalen Leder nicht kenne.
00:15:29: Das ist wirklich unglaublich nah dran an diesem Stoff.
00:15:32: Auf jeden Fall, ja.
00:15:33: Dann wird er gerne so gemessen, auch in den Fuß abdrücken.
00:15:37: Das hat ja einen ganz anderen Abdruck.
00:15:38: Du sagst, es ist das Traubenabfall.
00:15:40: Immerhin Toscanische.
00:15:41: Toscanische Traube ist ja, zumindest ist Toscana für sehr gut Weime bekannt.
00:15:43: Es muss eine gute Traube sein.
00:15:46: Aber du nimmst ja keinem was weg in irgendeiner Art und Weise.
00:15:49: Und demgegenüber steht wirklich Kuh rinnt.
00:15:53: Also die Kuh muss irgendwie gefüttert werden.
00:15:55: Die trinkt Wasser.
00:15:57: Das Leder muss abgezogen werden.
00:15:58: Das muss gegärbt werden.
00:16:00: Wie läuft so ein Gerbungsprozess?
00:16:02: Was macht der für die Umwelt auch?
00:16:03: Ja, das ist vor allem das meiste Tierleder kommt aus Pakistan, Bangladesch, Indien.
00:16:10: Und da kannst du dir vorstellen, wie die Tiere erst mal vor Ort gehalten werden, wie dann vielleicht auch die Schlachtung abläuft.
00:16:16: Da sind keine greifenden Tierschutzgesetze.
00:16:19: Dann kommt das Tierleder oder die Tierhaut in die Gerbareien, wo die Menschen knöcheltief ohne jegliche Schutzkleidung in diesen chemischen Gerblauen drin stehen.
00:16:30: mehr Schwermetallekrom, Salze, alles in diesen Gerblauen drin ist.
00:16:35: Die werden dann wiederum in die umliegenden Flüsse weitergeleitet.
00:16:39: Also wirklich, die ganzen Regionen sind einfach komplett verseucht von dem Tierleder, was wir dann wiederum in Europa tragen.
00:16:47: Und das haben wir mit unserem Traumleder halt überhaupt nicht.
00:16:52: Wir kaufen in Italien ein, die Obstabfälle, die auch nicht mehr für Tier... Tierfutter weiterverarbeitet werden könnten, weil wir wirklich die Abfälle verwenden, wo auch gar keine Nährstoffe mehr drin sind.
00:17:05: Die sind so ausgepresst, dass man mit den Abfällen wirklich nichts mehr machen könnte.
00:17:10: Und die landen dann in unseren Material drin.
00:17:15: Und wir brauchen auch nochmal siebzig Prozent weniger Wasser in dem ganzen Materialprozess, als es jetzt auch ein Tierleder wäre.
00:17:23: Also ich würde sagen, Man kann hier fast von, nein, man kann von kein Nachteil entsprechen bei unserem Materialien.
00:17:29: Und nun mal um, also, wie toxisch ist so was, diese ganze Gerbegeschichte?
00:17:32: Du hattest mir erzählt, dass die Menschen, die das dort vor Ort tun und quasi mit dem tierischen Leder arbeiten und bei den Gerbeprozessen dabei sind da quasi bis zum Beispiel auch da drinstehen in dieser Lauge oder in dieser Flüssigkeit, die werden vierzig Jahre alt.
00:17:45: Also das ist gesundheitlich hochgradig.
00:17:47: Ja, die Atmen ist natürlich auch jeden Tag ein, das veräzt die Lunge, Krebs.
00:17:55: Es ist einfach furchtbar, was da vor Ort passiert.
00:17:57: Und die ganzen großen Marken arbeiten dort vor Ort.
00:18:01: Und da hab ich ganz klar gesagt, ich will diese Marken nicht mehr tragen.
00:18:05: Es muss doch eine Alternative geben.
00:18:07: Und vor allem eine Alternative, die dann auch gut aussieht, die dann nicht direkt nach dem Ökoschuh aussieht.
00:18:12: Weil da hab ich selbst auch keinen Interesse dran.
00:18:15: Ich will einen Schuh tragen, der auch gut aussieht.
00:18:18: Aber der soll auch entsprechend seine Werte haben.
00:18:20: Okay, okay.
00:18:23: Jetzt gibt es ja viele Vorteile scheinbar.
00:18:25: Das muss ja einen signifikanten Nachteil geben.
00:18:27: Das ist ja im Regelfall der Preis.
00:18:30: Wie ist der preisliche Unterschied zwischen diesen beiden Rohstoffen?
00:18:34: Ja, leider, wie du gesagt hast, unser Herstellungsprozess ist sehr, sehr teuer.
00:18:39: Ihr müsst euch vorstellen, das Traumleder oder wir haben mittlerweile einen Orangenleder oder auch das Ananasleder von meinem Kontakt.
00:18:47: ist sehr limitiert, nur verfügbar.
00:18:49: Wir haben keine riesigen Meterwahn.
00:18:52: Also das Angebot ist sehr, sehr niedrig.
00:18:54: Die Nachfrage ist hoch.
00:18:56: Dementsprechend zahlen wir vierzig Euro für den Quadratmeter Orangenleder, zum Beispiel.
00:19:00: Ein Kuhleder stattdessen kostet grad seine zwei, drei Euro.
00:19:05: Ein Kuhleder kostet fünf, sechs,
00:19:07: sieben Prozent nur von eurem
00:19:08: Orangenleder.
00:19:08: Genau, ja.
00:19:10: Wie günstig ist denn ein Kuhleder?
00:19:11: Also sehr krass, sehr amtier.
00:19:13: Ja, es ist ein Billigprodukt, was aus Trittfelsländern kommt und dann natürlich nach Italien, Spanien, Portugal geliefert wird, hier dann den Made in Portugal, Italie, Stempel drauf bekommt, weil hier dann natürlich der letzte Arbeitsschritt ist, was auch viele nicht wissen.
00:19:31: Es wird dann natürlich gesagt, es ist ein Luxusprodukt, das kommt aus Italien, das Leder, aber so ist es in den...
00:19:39: Es wird in Italien zusammengeklippelt.
00:19:41: Genau.
00:19:42: Aber viel mehr passiert in Italien dann eigentlich nicht mehr.
00:19:46: Und genau da arbeiten wir einfach noch komplett.
00:19:50: Jetzt sind wir noch mal komplett anders aufgestellt.
00:19:53: Okay, jetzt sagen wir, du hast quasi zehnmal so hohe Einkaufskosten.
00:19:57: Genau.
00:19:58: Jetzt
00:19:58: sagen wir so einen, ich nenne es mal so Adidas Nike, so eine typische Marken, die das nie auch herstellen.
00:20:03: Nehmen wir mal an, der Schuh kostet irgendwas zwischen fünfzig und hundert Euro.
00:20:07: Jetzt hoffe ich ja nicht, dass euer Schuh zehnmal so teuer ist wie fünfzig bis hundert Euro.
00:20:10: Das würde ja ein Schuhpreis an fünfhundert bis tausend Euro sein.
00:20:12: Wo liegt ihr preislich mit diesem Produkt?
00:20:14: Ja, wir liegen bei hundert und neunzig Euro.
00:20:17: Also unsere Marschen sind auf jeden Fall viel geringer.
00:20:20: Wie jetzt bei den großen vier selbst
00:20:22: bei dem preis.
00:20:23: also das wirklich die marge ist jetzt nicht üppig üppig.
00:20:27: Also wir haben ja auch die logistik dahinter die spätition dann natürlich wir als mitarbeiter dann das material wie schon gesprochen.
00:20:38: Also hast du die quadratmeter.
00:20:39: ich habe überhaupt keine idee bei der tasche könntest mir vorstellen wie viel.
00:20:43: Also natürlich geht kein Quadratmeter in den Sneak-Up-Haus, auch mal irgendwie klar.
00:20:46: Aber hast du im Kopf, wie viel da ungefähr reingeht?
00:20:48: Es sind so dreißig Zentimeter um den Dreh.
00:20:51: Also ungefähr dreißig Prozent von diesem Quadratmeter, nur drei Quadratmeter.
00:20:55: Wir schauen auch, dass wir so wenig wegschmeißen müssen wie möglich, weil dieses Leder ist einfach so viel wert, da muss man mit hier Millimeter arbeiten.
00:21:05: Also da sind wir auf jeden Fall sehr bewusst, dass wir wirklich mit den dreißig Zentimeter dann schauen, dass wir... alles ausnutzen können.
00:21:13: Okay, krass.
00:21:15: Also ihr macht die Aktion, stellt die ersten fünfhundert Paar her.
00:21:18: Es muss sich ja eine Marke wie ihr auch natürlich Gedanken machen, wo wollen wir präsent sein, wie verkaufen wir und Co.
00:21:24: Ich habe mir mal vorhin bei Google nochmal nachgeschaut, so die generische Nachfrage nach veganen Sneakern und Co.
00:21:29: Die ist jetzt nicht ganz so groß wie nach anderen Sneakern.
00:21:31: Das heißt nur über einen Online-Shop zu skalieren wird ja wahnsinnig schwierig.
00:21:35: Dann bist du auch noch im Wettbewerb mit allen anderen, die Sneaker verkaufen wollen.
00:21:38: Also auch Sneaker aus tierischen Produkten mit höheren Margen.
00:21:41: Das heißt, rein online zu wachsen, wird natürlich sau-schwer.
00:21:45: Wie habt ihr das Problem?
00:21:46: Wie seid ihr das angegangen?
00:21:47: Durch den Vorverkauf haben wir gesehen, dass es noch einen anderen Unternehmenszweig für uns gibt, nämlich das BtoB-Geschäft.
00:21:54: Also ich würde behaupten, wir sind bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei uns bei.
00:22:07: dass wir Unternehmen die Mitarbeitenden ausstatten, wirklich mit gebrinderten Sneakharn, die CI-Farm, die Logos, das Logo natürlich kommt drauf, aber auch der Schuhkarton ist gebrindet, ob der Geschäftsführer vielleicht einen persönlichen Text an die Mitarbeitenden mit reinschreiben möchte oder ein Flyer, also da kann man sich wirklich komplett kreativ austoben.
00:22:24: Du hattest im Vorrag schon gesagt, du hattest bei Innocent gesehen, mit denen wir gearbeitet hatten, dass ihr auch ein Lampfell, auch ein Weg die Garnes hier natürlich wieder in den Schuh reingepackt haben, weil sie einen Winter Sneaker haben wollten.
00:22:36: Das hat ein paar Mitarbeiter angefragt, warum gibt es eigentlich immer nur Sneaker, die man halt gut frillingsherbst tragen kann?
00:22:44: Warum nicht auch mal ein Winter Sneaker?
00:22:45: Man trägt sie eh, jeder hat kalte Füße.
00:22:48: Packen wir doch mal das rein.
00:22:49: Also da kann man einfach super viel machen.
00:22:51: Und wir haben gesehen, dass es für uns extrem lukrativ ist, mit Unternehmen im Hintergrund zusammen zu arbeiten und mit dem Cashflow.
00:23:00: arbeiten wir dann in unserem Onlineshop und bauen dann wiederum den Onlineshop auf.
00:23:04: Aber was du gerade gesagt hast mit dem Suchvolumen veganes Sneaker, das ist uns auch bewusst.
00:23:09: Da ist das Suchvolumen auf jeden Fall runtergegangen, das Interesse ist runtergegangen.
00:23:13: Wir haben gerade ganz andere Themen in der Welt.
00:23:16: Es geht aktuell nicht mehr um Umweltschutz, Veganismus, Tierschutz.
00:23:20: Und da auch ganz klar der Gedanke von Anfang an.
00:23:24: Wir wollen auch gar nicht diese verrückte vegane Mark werden.
00:23:29: während die cool aussieht, die stilvoll ist, die zeitlos ist, aber die halt die Werte mit sich
00:23:35: bringt.
00:23:35: Welche Firmen bestellen zum Beispiel Schuhe für ihre Mitarbeiter bei euch?
00:23:39: Wer hat das bisher gemacht?
00:23:40: Ja, wir haben jetzt mit Innocent, was ich jetzt gesagt habe.
00:23:43: Und Smoothiehersteller?
00:23:44: Genau, die Smoothies, mit denen hatten wir auch eine öffentliche Kolle-Braus gebracht, dann hatten wir mit Chibo zusammen gearbeitet.
00:23:51: Chibo, also Kaffee?
00:23:51: Genau, da haben wir auch lustige Reise, die Kaffee-Röstabfälle verwendet aus der Chibo-Kaffee-Röstabein.
00:23:57: Also
00:23:57: Kaffee-Leder quasi.
00:23:58: Genau, sozusagen, ja, haben wir auf die Ferse gepackt.
00:24:03: Und bei Innocent auch hatten wir auch die Saftabfälle aus der Innocent-Saft- und Smoothie-Produktion verwendet.
00:24:10: In der ersten Schasche waren es Apfelabfälle und in der zweiten Schasche waren es Orangenabfälle.
00:24:15: Also das war echt ganz cool, was wir mit denen aufgesetzt haben.
00:24:19: Die sehen auch mega aus.
00:24:20: Gebleide nur noch von dem zweiten Paar und ein Paar.
00:24:23: Und da sind die Mitarbeiter...
00:24:25: Als erstes Außerkauf quasi.
00:24:28: Ja, die Mitarbeiter von Innocent sind auch ausgestattet, was mega ist, dass Innocent da wirklich so ein Auge drauf hat und das so richtig lebt vom Unternehmen.
00:24:40: selbst.
00:24:40: Also das mache ich Spaß.
00:24:42: Oder jetzt mit Bayerstorf haben wir was zusammen aufgesetzt.
00:24:45: Das wird jetzt auch bald rauskommen.
00:24:47: Kannst du auf jeden Fall deine Augen offen halten.
00:24:50: Da haben wir auch nochmal geschaut, dass wir den ihre Abfälle verwenden können.
00:24:54: Also da bin ich richtig gespannt, wie das auch ankommt.
00:24:59: Mit Trigema hatten wir Anfang diesen Jahres eine öffentliche Kooperation aufgesetzt.
00:25:05: Die lief auch richtig gut.
00:25:07: Hat auch richtig Spaß gemacht, mit Trigema zusammenzuarbeiten.
00:25:11: Es war auch die einfachste Kooperation, die ich jemals hatte.
00:25:14: Wir haben uns hingesetzt an einem Tag, haben gesagt, wenn wir heute jetzt bald die Seiten nach Hause gehen, haben wir die Produktion gestartet.
00:25:22: und so war es dann auch.
00:25:23: Wem
00:25:24: habt ihr gesprochen, bei Trigema?
00:25:25: Im Wolfgang Bonita.
00:25:26: Okay.
00:25:27: Ganz liebe Grüße an die Familie Grupp an dieser Stelle.
00:25:29: Ja, ja, das hat echt Spaß gemacht.
00:25:32: Und wir haben an dem Tag das Design finalisiert.
00:25:35: Wir haben gesagt, welche Produkte bringen wir raus?
00:25:37: Wie wollen wir kommunizieren?
00:25:39: Und dann haben wir beide auf Produktion gedrückt jeweils.
00:25:42: Und dann ist es losgegangen.
00:25:44: Also es war sehr einfach.
00:25:48: Werbung.
00:25:50: Es ist wieder soweit.
00:25:52: Unser Partner K-Square bietet M&E Seminare in ausgewählten deutschen Großstädten an.
00:25:57: Wenn ihr euch also fragt, wie ihr den Wert eures Unternehmens steigern könnt, wann der richtige Zeitpunkt für ein Unternehmensverkauf ist und wie ihr den passenden Käufer findet, gibt es hier die Antwort auf den M&A Seminaren von Karsquare.
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00:26:55: Alle Infos dazu sowie den Link zu den Seminaren findest du in unseren Shownotes.
00:26:59: Und jetzt zurück zum Podcast.
00:27:03: Werbung Ende.
00:27:04: Für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer auch nahe.
00:27:07: Da wirklich aufpassen, das ist so smart, was die Wohler hier gerade erzählt.
00:27:12: Mit einem normalen Online-Shop für vegane Schuhe hätte das niemals funktioniert.
00:27:16: Sie hat quasi das gesamte System ausgedribbelt, indem sie BtoB quasi für sich als ersten Weg erkohren hat.
00:27:22: Warum ist das so?
00:27:23: Weil du natürlich dann nicht bei Google und Co gegen alle anderen bieten musst, weil du nicht erst den Online-Shop machen musst, sondern du hast einen ganz klar definierten Abnehmer, der nimmt eine hohe Stückzahl ab.
00:27:32: Es gibt keinerlei Retouren, also BtoB hat ja ganz, ganz viele Vorteile und im Regelfall nimmt der... noch mit ins Marketing, dein B-to-B-Partner.
00:27:39: Es ist ein ganz, ganz smarter, schlauer Weg zu wachsen.
00:27:41: Kann man es wirklich hinter die Ohren schreiben.
00:27:43: Und ihr wart ja auch bei Hüll der Löwen.
00:27:45: Ja, genau.
00:27:46: Wie kam es dazu?
00:27:48: Und was ist passiert?
00:27:49: Ich höre immer nur, bei Höhler Löwen geht es richtig ab.
00:27:51: Wie kam es dazu?
00:27:51: Über
00:27:52: LinkedIn kam der Kontakt zustande.
00:27:54: Das habe ich noch eigentlich gesagt.
00:27:56: Seit Beginn auch schon beim Vorverkauf habe ich direkt über LinkedIn angefangen, zu posten, den ganzen Weg dokumentiert.
00:28:03: Und jetzt mittlerweile sind es zwanzigtausend Leute,
00:28:06: die ihr bei LinkedIn folgen.
00:28:07: Genau, ja.
00:28:08: Ich
00:28:08: fühle mich ja so klein und schwank.
00:28:09: Oh mein Gott, Glückwunsch.
00:28:10: Ja, ist gut.
00:28:11: Dankeschön.
00:28:12: Und da muss ich sagen, habe ich wirklich sehr... unterschätzt am Anfang, aber darüber sind alle coolen Sachen entstanden, ob es Innocent war, ob es Chibo war, Biasdorf, alles überlinkt in.
00:28:23: Und deswegen bin ich auch so aktiv, weil ich gemerkt habe, wie stark dieser Kanal ist.
00:28:29: Also
00:28:29: das ist ein Lied-Kanal auch zum Schluss.
00:28:30: Komplett.
00:28:31: Ja, das ist eigentlich mein wichtigster Kanal.
00:28:34: Habt dadurch leider Instagram ein bisschen vernachlässigt, obwohl man ja sagen müsste, ich bin eher so die Instagram-Generation.
00:28:42: Aber irgendwie war ich so in dem LinkedIn-Game drin, was so gut für mich funktioniert hat, dass wir jetzt gerade erst mit Instagram so richtig starten.
00:28:50: Und genau, Hülle der Löwen, die Redaktion hatte mich damals über LinkedIn angeschrieben und hat dann irgendwann gefragt, ich glaub, es war im Oktober, hättest du denn Lust für ein Casting bei uns?
00:29:02: Und ich war so, ja, klar, ich wollt schon immer zu euch unbedingt jetzt niemals gedacht.
00:29:06: Ich hab mich natürlich auch schon beworben im Voraus.
00:29:09: Ich bewerb mich hundertmal.
00:29:12: Meine Bewerbung geht nicht unter, ja.
00:29:14: Egal, was du machst, du bist immer Serienitent.
00:29:16: Ja,
00:29:16: ich bin sehr hartnäckig.
00:29:17: Und ich glaub, deswegen stehen wir auch schon da, wo wir stehen.
00:29:20: Klar.
00:29:21: Weil ich nie, nein, eigentlich akzeptiert habe, immer noch mal, zwar versucht hab, nicht nervig zu werden, dann immer erst nach einer bestimmten Zeit wieder nachgehakt.
00:29:31: Aber es hat bislang immer ganz gut funktioniert.
00:29:33: Da kam der Kontakt über LinkedIn.
00:29:35: Dann ging es eigentlich ziemlich schnell.
00:29:36: Ich hatte zugesagt im Oktober.
00:29:39: Und im Dezember war dann schon das Gefühl, im Januar waren dann die Aufnahmen.
00:29:43: Also da hatte ich auch gar nicht groß Zeit, mich vorzubereiten.
00:29:47: Nur für mich und für die Zuhörerinnen, das Casting heißt, dass ganz viele Leute fahren dorthin, dann wird nochmal gecastet und dann sagt Hölle der Löwen, tritt auf, tritt nicht auf.
00:29:55: Also schon Auswahlprozess ganz klar.
00:29:56: Ah, nee, ich war beim online Casting.
00:29:59: Okay,
00:29:59: hast du online Casting vorher?
00:30:00: Genau, die machen ja auch offline Castings in den verschiedenen Städten, aber ich war beim online Casting.
00:30:05: Da
00:30:06: hast du mich durchgesetzt und haben gesagt, komm zu uns und dann nehmen
00:30:08: wir es auf.
00:30:09: Genau.
00:30:10: So war der Ablauf.
00:30:11: Ja.
00:30:12: Und dann im Januar waren die Aufnahmen.
00:30:14: Ja.
00:30:14: Und
00:30:15: genau.
00:30:15: Ich bin zwanzig.
00:30:17: Genau.
00:30:17: Ja.
00:30:18: Genau.
00:30:19: Hatten wir die Aufnahmen.
00:30:20: Und dann ging es auch ziemlich schnell.
00:30:23: dass wir gedreht haben.
00:30:26: Ich hatte, glaube ich, zwei Wochen Zeit, mich vorzubereiten.
00:30:29: Dann wusste ich auch nicht, wann es dann ausgestrahlt wird, war dann auch super spannend.
00:30:33: Aber Hülle der Löwen hat auf jeden Fall einen richtigen Push gegeben.
00:30:37: Ach so, du konntest noch nicht mal quasi eure Produktion, eure Lagerkapazität, euren Online-Shop und Co.
00:30:43: darauf vorbereiten, weil es bis zum Schluss nicht ganz klar, wann es ausgestrahlt wird?
00:30:46: Genau.
00:30:47: Dann wurde es aber ausgestrahlt und was ist dann passiert?
00:30:51: ja es war total crazy.
00:30:52: also wir hatten an dem abend siebzig tausend besucher im shop.
00:30:56: also hat er gehalten der shop
00:30:58: gehalten so ein glück ja und ich hatte auch mit so vielen gesprochen auch die jahre davor schon bei hülle der leben waren weil da natürlich.
00:31:06: ist noch mal viel krasser explodiert ist.
00:31:09: Und die hatten auch gesagt, Shopify hält das aus, macht dir wirklich gar keine Sorgen, das funktioniert.
00:31:14: Nur das Problem war natürlich, mein Hersteller hat die Menge nicht direkt geschafft und hatte parallel noch eine andere große Brand auf dem Band und hat gesagt, hinten und vorne wird das nicht funktionieren.
00:31:26: Und habe ich gesagt, okay, dann machen wir jetzt einfach Vorbestellungen auf.
00:31:30: Und die Kunden können ins Unendliche bestellen.
00:31:32: Und das war auch gut so.
00:31:35: Also du hast wirklich
00:31:35: einen Shop aufgemacht.
00:31:36: Du hast gesagt, es gibt keine Limitube, geschauen gar nicht ins Lager.
00:31:39: Alles ist verfügbar und feuerfrei.
00:31:42: Genau.
00:31:42: Und wir reden in den folgenden Tagen von Tausenden von Bestellungen.
00:31:45: Ja, ja.
00:31:45: Das
00:31:45: ist die größte Ordnung, über die wir reden.
00:31:47: Ja, wir haben auf jeden Fall sechsstellige Umsätze in der Woche gemacht.
00:31:50: Also es war total verrückt.
00:31:51: Genau,
00:31:51: ich mache ja gerne die Mathematik hier.
00:31:53: Also bei Tausend Bestellungen waren es ja schon hundert und neunzigtausend Euro.
00:31:57: Genau.
00:31:57: Mehrere Tausend Bestellungen heißt also wirklich krass für euch auch, als der größte Einzelauftrag sich, also Einzelauftrag im Sinne von Online-Auftrag auch, der entstand ist.
00:32:06: und dann stehst du auf einmal da mit so vielen Bestellungen und der Produzent sagt, ich habe aber eigentlich nächsten vierzehn Tage, drei Wochen, gar keinen.
00:32:11: Welche habe ich noch mal auf dem Band?
00:32:12: Genau,
00:32:13: so hat es ausgesehen.
00:32:14: Also das hat geheißen, dass wir bis... Februar diesen Jahres noch Bestellungen abgearbeitet haben.
00:32:21: Wir konnten gar nicht Performance Marketing, wir waren komplett damit beschäftigt, die alten Bestellungen von unserem Hersteller noch zu bekommen.
00:32:30: Da gab es dann natürlich auch das ein oder andere Problem.
00:32:33: Deswegen hatte ich auch erzählt, ich hatte letztes Jahr schon zwei neue Hersteller aufgebaut.
00:32:39: Mein aktueller oder mein Erster, mit dem wir immer noch arbeiten, der arbeitet wirklich top und hat sich auch immer komplett für mich ins Zeug gesetzt.
00:32:47: Der hat fünfundzwanzig Mitarbeiter, also sehr, sehr klein, alles per Hand, bei den neuen auch, aber die haben hundertfünfzig Mitarbeiter.
00:32:55: Das ist alles
00:32:55: Handarbeit, die Kleben und das mit dem Nadeln und Faden, also alles Handarbeit.
00:33:00: Ja, fünfzig Arbeitsschritte per Hand, stecken in jedem Sneaker.
00:33:04: Also es ist total verrückt und dementsprechend brauchen wir auch einfach ein bisschen länger, wie wenn du es jetzt in ... Asien irgendwo bestellt, dann kriegst du die innerhalb von zwei Wochen.
00:33:15: Wir brauchen drei Monate.
00:33:18: Alles Portugal.
00:33:19: Genau.
00:33:19: Auch die neuen Hersteller, die sitzen gerade fünf Minuten vom Akto oder vom ersten Hersteller entfernt.
00:33:26: Und er arbeitet, der eine ist der Sohn, der andere ist der Cousin.
00:33:31: Also das ist auch eine Familie.
00:33:33: Und die haben sich einfach vergrößert.
00:33:35: Und er hat gesagt, er nimmt kleine, limitierte Editionen an.
00:33:40: Er arbeitet auch mit den ganz großen Brands.
00:33:43: Wenn die mal eine komplette Limited Edition haben, die man auch nach außen gar nicht mitbekommt, dann landen die oft bei ihm auf dem Tisch.
00:33:50: Weil er ... in Handarbeit und in kleineren Stückzahlen dann arbeitet.
00:33:55: Und dann parallel zu unseren Hülle der Löwenaufträge hatten wir dann wieder BtoB-Aufträge, die wir dann halt zu den anderen schieben mussten.
00:34:05: Also da sind wir ganz schön in den Schwitzen gekommen.
00:34:07: Okay, das heißt aber auch ihr seid absolut acid light.
00:34:09: Ihr habt keine eigene Fabrik, keine eigene Leute, die die Schuhe zusammen machen oder irgendwas anderes.
00:34:13: Die Schuhe werden, wenn die in Portugal gefertigt werden, kommen wir irgendwo in Deutschland an.
00:34:17: gehen von dort aus in Logistik.
00:34:19: Also Logistik habt ihr ja ausgelagert, ne?
00:34:21: Das ist schon auch echt cool.
00:34:22: Ich meine, wir hatten ja vor kurzem ja auch True Food zum Podcast und so.
00:34:25: Und auch sagt, okay, da sind dreißig Leute, die dort arbeiten, die zum Schluss für sechs bis siebzig Millionen Produkte quasi Verantwortung haben.
00:34:33: Das ist ja bei euch ähnlich.
00:34:34: Ihr habt eigentlich die ganzen Prozesse, die ihr outsourcen konntet, habt ihr outgesourced und fokussiert euch wirklich auf Produkt und Marketing.
00:34:40: Das ist schon ziemlich cool.
00:34:41: Habt ihr einen Investment bekommen bei die Höhle
00:34:43: der Löwen?
00:34:43: Ja, haben wir bekommen in der Show.
00:34:46: Okay.
00:34:46: Was mega cool war.
00:34:47: Ja.
00:34:48: Okay, ist klar.
00:34:49: Also ist es wirklich, kann man jedem empfehlen, hinter die Ohren schreiben, Hülle der Löwen bringt einen absolut schönen Push für das eigene Produkt und von dort aus ging es ja auch richtig gut weiter.
00:34:58: Muss man auch mal fairerweise sagen.
00:35:00: Ja, also ich würde auf jeden Fall wieder zur Hülle der Löwen gehen.
00:35:03: Vielleicht nehmen Sie mich ja nochmal.
00:35:06: Es hat geholfen.
00:35:08: Und ja, wie gesagt, dieses Jahr hatten wir dann mit Regema die Collab, die auch richtig, richtig stark war, die richtig Spaß gemacht hat.
00:35:15: Die hatten wir im KDW Anfang des Jahres gelaunt.
00:35:19: Die Berlin House, wessens,
00:35:20: okay?
00:35:21: Genau, ja.
00:35:22: Dann Wolfgang Bonita kam auch vorbei, hatten dort dann vor Ort die Produkte promoted.
00:35:29: Und so sind wir immer am Schauen, mit coolen Unternehmen zusammen zu arbeiten, die auch starke werden.
00:35:36: haben, die auch was vorantreiben wollen, die nicht auf der Stelle stehen wollen und da hat Rikim auch perfekt gepasst.
00:35:42: Die haben so starke Werte von Grund auf, wo wir gesagt haben, das ist einfach ein perfekter Match.
00:35:48: Wo finde ich euch denn Offline?
00:35:51: Also kann ich in irgendwelchen Geschäften eure Schuhe finden, weil Deichmann und Leiser ist ja wahrscheinlich eher nicht.
00:35:55: Aktuell
00:35:55: im KDW, hier in Berlin und dann im Präuninger in München.
00:36:00: Genau, wir sind jetzt zweimal Offline vertreten, haben aber ganz klar gesagt, Jahresplanung, sechsundzwanzig, wir müssen in den Retail mehr reingehen.
00:36:09: Wir haben uns jetzt komplett BtoB Mitarbeiter ausstatten, fokussiert und dann natürlich Onlineshop, aber jetzt haben wir gesagt, jetzt haben wir zwei Handelsvertreter für die verschiedenen Stores, da müssen wir jetzt auf jeden Fall tiefer reingehen.
00:36:24: Du
00:36:24: habt ihr auf jeden Fall mit Bräuniger und Kali, wie habt ihr recht weit oben ins Regal gegriffen?
00:36:29: Seid ihr Luxusbrand?
00:36:30: Nee, wir sind premium, auf jeden Fall.
00:36:33: Luxus passen wir nicht
00:36:35: rein.
00:36:35: Ich frage mich auch gerade, wenn du im KDW bist bei Louis Vuitton oder so, wo ein paar Schuh durchaus auch mal quasi tausend Euro aufwärts kosten kann.
00:36:43: Da seid ihr, das ist auch nicht euer Umfeld so richtig.
00:36:45: Also ist es schon ticken teurer als jetzt durch Trakerati für ihren Cloud zum Beispiel.
00:36:49: Da seid ihr ein ticken teurer.
00:36:51: Könntest aber rechtfertig durch Material auf jeden Fall.
00:36:53: Aber es ist natürlich schon schon, wenn es in das Retail geht, wo ihr euch seht, das ist schon eine Frage, die man sich stellen muss.
00:36:58: Weil von der Preisklasse ist es ja eben doch nicht so, dass es beim Discounter oben steht.
00:37:01: Ja, auf jeden Fall, da wollen wir auch gar nicht rein.
00:37:04: Wie gesagt, wir sind ja auch gar keine Massenfertigung, also da könnten wir, da müssten wir uns auch nochmal ganz anders aufstellen, um jetzt in jeden Retail reinkommen zu können.
00:37:13: Wir wollen jetzt ganz klar Stores rauspicken, die perfekt zu uns passen, die auch die Marken haben, die wiederum in unserem Preisumfeld sind, die vom Stil zu uns passen und auch von den Werten dahinter.
00:37:27: Und da gibt es nicht allzu viele Stores.
00:37:30: Und da müssen wir jetzt richtig tief reingehen und schauen, wo Vileys perfekt reinpasst.
00:37:35: Wenn ihr mehr Leder abnehmt, ist das überhaupt ohne Weiteres möglich?
00:37:41: Oder ist es auch so, dass diese Ressource von diesem Landführungszeichen Obstleder oder Leder, was vegan ist, dass die auch beschränkt ist?
00:37:48: Oder könnt ihr schon ordentlich wachsen
00:37:49: noch?
00:37:50: Wir können auf jeden Fall wachsen.
00:37:52: Also, da passiert auch immer mehr die Hersteller.
00:37:55: Ich hatte dir vorhin gesagt, ich hatte den Kontakt damals im Jahr two-tausend-achzehn-neunzehn kennengelernt.
00:38:00: Damals war er noch in der Prototypherstellung.
00:38:03: Jetzt ist er seit, ich glaube, zwanzig, einundzwanzig auf dem Markt.
00:38:08: Und die Hersteller wachsen immens.
00:38:11: Also da wird eine Fabrik nach der anderen aufgemacht, weil die Nachfrage da ist, aber die mit dem Angebot aktuell noch nicht hinterher kommen.
00:38:19: Und wir haben auch Exklusivverträge, vor allem mit unserem Orangenlederhersteller, dass da auch gar keine andere Brand dran kommen kann.
00:38:27: Da sind wir natürlich saisonabhängig, was die Citrusabfälle angeht.
00:38:33: Aber ja, das Angebot steigt auf jeden Fall.
00:38:37: Was ist denn bei euch, wenn man jetzt mal weggeht von dem ganzen Thema BtoB?
00:38:42: Wie sieht es bei euch aus mit Retouren?
00:38:44: ist Retour relevant für die Leute, die bei euch im Online-Shop bestellen?
00:38:47: Oder ist es auch so, dass es sehr gemäßig ist?
00:38:49: Retourn ist auf jeden Fall ein Thema.
00:38:51: Das sind wir auch immer am Schaum.
00:38:53: Was können wir noch verbessern?
00:38:55: Wie können wir es nochmal die Größe deutlicher machen?
00:38:58: auf der Webseite natürlich?
00:39:00: Also ich glaube, was Fashion angeht ohne Retourn, es funktioniert überhaupt nicht.
00:39:05: Ich spreche natürlich auch immer mit anderen Brands.
00:39:09: Da muss ich sagen, sind wir echt noch gut aufgestellt.
00:39:12: Ich
00:39:12: glaube nicht, Herr Mischer.
00:39:15: Ich hab dir im Voraus erzählt, weil ich von Anfang an diese PR-Tromme so gedreht habe.
00:39:19: Und ich versuch auch ... sehr viel mit den Kunden zu telefonieren, so viel ich scharf oder zu schreiben.
00:39:27: Und es wird immer, hi Viola geschrieben, dann antwortet meine Faunus Associate oder Social Media, hi, hier ist Julia oder hier ist Filets Team.
00:39:38: und dann kommt wieder, hi Viola, danke, dass du mir geantwortet hast.
00:39:41: Also dadurch ist es sehr nahbar und dadurch würde ich sagen, sind unsere Kunden auch sehr bewusst, dass sie auch wirklich verstehen, dass wir ist nicht wollen, dass eine Sechstundreich bis Achtundtreißig bestellt wird, sondern dass lieber eine Sechstundreich bestellt wird und dann zu einem Umtausch kommt.
00:40:00: Aber um Retouren kommt man nicht drum herum.
00:40:03: Wofür steht eigentlich Wileis?
00:40:05: Daraus haben wir gar nicht eingegangen.
00:40:06: Ja, stimmt.
00:40:07: Das
00:40:08: hätten wir am Anfang klären müssen.
00:40:11: Ich hatte ganz klein mit Schnürsenkeln gestartet.
00:40:14: Wir haben am Anfang schon gesprochen.
00:40:16: Ich bin nicht unbedingt Risiko-Affin.
00:40:19: Ich habe ja mein Master gesagt.
00:40:20: Ich wusste dann von dem Material auf dem Markt.
00:40:23: Ich fand es super, super spannend.
00:40:25: Hab gesagt, okay, ich will aus diesem Material irgendwas machen.
00:40:29: Aber ein Sneaker kostet einfach so viel Geld in der Produktion.
00:40:32: Ich brauch Zeit, ich muss da richtig reingehen mit der ganzen Energie, die ich habe.
00:40:36: Hab dann meinen Master gemacht.
00:40:38: Und hab überlegt, okay, ich will Sneaker machen, was passt perfekt.
00:40:43: Socken, würde ich sagen, der Markt ist voll.
00:40:45: Da gibt's jetzt genug große Brands und Startups.
00:40:48: Da muss man jetzt nicht reingehen.
00:40:49: Deswegen hab ich gesagt, ich nehme doch den Schnürsenkel.
00:40:53: einfach probiert, mit einem Schnürsenker in verschiedenen Farben auch in Portugal gefertigt, online zu verkaufen und erstmal zu verstehen, wie so ein Produkt online überhaupt funktioniert.
00:41:04: Und da ich wie Hula heiß, der Schuhe wird auf jeden Fall vegan sein, habe ich das V davor verwendet und so ist wie Lace entstanden.
00:41:12: Okay, ist klar.
00:41:13: Ja, aber ich meine, ich kann mir vorstellen, alle Domains und Co.
00:41:15: waren ja noch frei.
00:41:16: Also als was Alpi betrifft, habe ich euch da ganz gut durchsetzen können und von daher... Kommt man da auf jeden Fall drauf arbeiten noch eine ganze Reihe macht aber nicht nur Sneaker, ihr macht da auch Taschen.
00:41:26: Tasche kommt jetzt dazu.
00:41:27: Die kommt jetzt, genau.
00:41:29: Okay, dann werde
00:41:29: ich gerade den Podcast nicht sofort aus, vielleicht haben wir noch ein bisschen Zeit und dann ist die Tasche
00:41:32: schon da.
00:41:33: Ah ja, das ist kein Problem, da können wir auch schon drüber sprechen.
00:41:36: Wir sind aber immer noch in der Prototypherstellung und ich arbeite an der Tasche bestimmt seit anderthalb Jahren, also es dauert hier schon sehr, sehr lange, weil ich einfach nicht den perfekten Produzenten gefunden habe und ich würde sagen, die Portugies sind sehr, sehr schnell und innovativ, was diese ausgefallenen Materialien angeht.
00:41:56: Aber in der Taschenherstellung ist so ein Material gar nicht gern gesehen.
00:42:01: Deswegen musste ich jetzt fünfmal den Hersteller eigentlich wechseln.
00:42:05: Und jetzt habe ich einen gefunden, der mir vor zwei Wochen war ich dort fünfmal noch mal gefragt, da können wir nicht einfach Tierleder machen.
00:42:14: Und ich auf gar keinen Fall nur die veganen Materialien und nur meine Obstmaterialien.
00:42:20: Und ich glaube, jetzt habe ich einen gefunden.
00:42:22: Und das wird jetzt was.
00:42:24: Also ich muss sagen, ich habe mir den Schuh angeguckt vorhin.
00:42:26: Ich habe mir die Tasche angeguckt.
00:42:27: Das ist wirklich Wahnsinn.
00:42:28: Also ich habe darum gedrückt, habe einen Rochen und alles gemacht, was man so macht als ein Mann, wenn man mit Leder in Berührung kommt.
00:42:33: Das macht wirklich, das ist Leder für mich.
00:42:35: Also ich habe keinen Unterschied erkannt.
00:42:37: Das sieht nicht so aus, als wenn es jetzt besonders abgetragen ist oder nicht strapaziert werden könnte.
00:42:41: Das ist wirklich Wahnsinn, dass man substituieren kann auf dem Niveau.
00:42:44: Ja, und vor allem ist es sehr, sehr weich, weil viele sagen immer, oh, veganes Leder, ich hatte Plasen direkt, das wird nie weich, das bleibt für immer knüppelhart.
00:42:56: Aber unser Leder ist einfach super, super weich, dass es sich einfach perfekt an den Fuß anpasst.
00:43:02: Also das Problem haben wir zum Glück auch nicht.
00:43:05: Ja, ich überleg die ganze Zeit, wie ich dich hier überrede, bekomme mir so ein Mittelsdarschuh zu bauen, wo ich dann so Schleichwärmung hier in dem Podcast mache.
00:43:11: Also es ist ein spannendes Produkt auf jeden Fall.
00:43:13: Danke schön.
00:43:14: Ich kann mir auch vorstellen, dass das für Firmen auch wirklich, den steht es natürlich sehr, sehr gut zu Gesicht.
00:43:19: Jetzt sagen wir also, ihr macht Schuhe, ihr macht Taschen.
00:43:20: Das macht aus meiner Sicht auch total viel Sinn, weil ja beides hauptsächlich aus Leder besteht.
00:43:25: Ihr habt mit T-Shirt und Hoodie rausgebracht, aber das ist ja irgendwie kein Leder, das ist eine coole App, aber eben nicht das.
00:43:32: Wie werdet ihr weiter wachsen?
00:43:34: Es ist ein Produktthema, es ist ein Internationalisierungsthema, was sind so für euch die nächsten Schritte?
00:43:38: Wir wollen auf jeden Fall internationalisieren, aber wir haben jetzt aktuell noch viel hier zu tun.
00:43:44: Also wir bleiben erst mal im Dachraum, den haben wir bei Weidner noch nicht ausgeschöpft, uns kennt fast keiner.
00:43:50: Jetzt mittlerweile, das war ganz cool, ich war vor ein, zwei Monaten in München, in Präuninger, hatten wir ein Event zusammen mit Präuninger auf die Beine gestellt.
00:43:58: und da im Vergleich... Ganz am Anfang, im Düsseldorf, im Präuninger, mal für eine Woche, jetzt sind wir bis nächstes Jahr dort, was toll ist.
00:44:08: Und jetzt kam der eine oder andere Kunde schon mit Relays an den Füßen, der kannte Relays schon, oder wenn er es nicht kandelt.
00:44:16: Ah, irgendwas habe ich gesehen bei Hülle der Löwen oder in der Zeitung in einem Podcast.
00:44:21: Und da hat man einfach gemerkt, okay, es kommt jetzt langsam ins Rollen.
00:44:25: Damals in Düsseldorf mussten wir wirklich von Null erklären und erklären, wer wir sind, Mark, alles drum herum.
00:44:31: Und das war jetzt toll zu sehen, dass es langsam ins Rollen gekommen ist.
00:44:36: Und sag mal, ihr macht das Online-Shop, klar, ihr macht Retail, ihr macht BtoB, ihr macht alles verstanden, überall Haken dran.
00:44:41: Jetzt bist du ja eigentlich die Generation... Instagram, Social Media und Co.
00:44:46: Seid ihr da gut aufgestellt oder war das bisher kein Wachstumskanal für euch?
00:44:49: Das habe ich auf jeden Fall vernachlässigt.
00:44:51: Ich habe ja schon gesagt, LinkedIn habe ich irgendwie direkt gesehen, das sind die Entscheidungen auf der Plattform.
00:44:57: Hier muss ich komplett Gas geben.
00:44:59: Von Tag eins sind Unternehmen an mich ranketreten, dass sie die Sneaker geplantet haben wollen.
00:45:06: Und dann war für mich ganz klar, das ist so ein starker Kanal für mich, so ein starkes Standbein zu wachsen.
00:45:12: Ich muss jetzt komplett Gas auf LinkedIn geben und habe dadurch Instagram vernachlässigt.
00:45:18: Weil ich sage immer ganz klar, man muss eine Sache richtig machen.
00:45:21: Wenn man die dann verstanden hat, dann kann man aufs nächste eins übergehen.
00:45:24: Und deswegen habe ich LinkedIn erst Gas gegeben.
00:45:27: Instagram, auch sehr wichtig, vor allem für den Online-Shop.
00:45:30: Aber da wir so stark erst mal BtoB gewonnen sind, war LinkedIn einfach super spannend für uns.
00:45:36: Aber
00:45:36: ihr habt jetzt auch keine Influencer, die für euch losrennen und die Marke bewerben.
00:45:39: Auch da habt ihr noch ganz, ganz viel Nachholbedarf, obwohl das eigentlich ...
00:45:42: Genau, da starten wir jetzt auch nächstes Jahr.
00:45:45: Da steht auch ganz klar Jahresplanung.
00:45:48: Wir wollen mindestens zehn kleine Influencer haben, die aber wirklich starke Gesichter sind, die wirklich auch keine andere Brand, die nicht unseren Werten entspricht, vermarktet und da auch langfristige Kooperation.
00:46:02: Also wir setzen auf keine kurzfristigen.
00:46:05: Jetzt stelle ich mir die ganze Zeit die Frage.
00:46:07: Deine Eltern haben eine dritte Generation, eine zweite Generation sind deine Eltern.
00:46:10: Ihr werdet die dritte Generation, haben jetzt dieses Unternehmen.
00:46:13: Waren die denn vor dem Anfang an schwer begeistert, dass du mit so einer eigenen Idee kommst?
00:46:17: Oder war das ein Schlag in dem Magen für Sie?
00:46:19: Wie haben die es supportet?
00:46:20: Sie haben die überhaupt supportet?
00:46:22: Ja, meine Eltern komplett, also von Tag eins auch bei den ganzen Werkstellendjobs, Praktika, die ich während meinen Studien ... während ich mein Studium gemacht habe, haben meine Eltern auch immer gesagt, wenn ich nach Hause gekommen bin oder wenn wir telefoniert haben, ja Viola, wir haben uns ja gesagt, das ist nichts für dich.
00:46:41: Du willst irgendwie kreativ sein, du willst was bewegen, du willst was machen.
00:46:47: Wenn du richtig begeistert von was ist, dann kannst du auch jede Tür aufmachen, dann kannst du alles umrollen, was nur geht, aber ... Da versachst du, das ist nichts für dich.
00:46:59: Es
00:46:59: war euch beiden klar, dass dieses Unternehmen nicht deins wird.
00:47:02: Ah, nee, es ging erst mal drum bei einem Unternehmen, bei einem Konzern oder bei einer Beratung.
00:47:08: Also, wenn du dich ausprobiert hast quasi und sagst, okay, wir wissen es nicht deins.
00:47:11: Genau.
00:47:11: Also, meine Eltern haben mir, würde ich sagen, immer schon mich nicht in die Richtung gedrückt, aber mir schon immer gesagt, wenn ich eine neue Idee hatte, probier's gern mal aus.
00:47:21: Aber wir klaren eigentlich ja nicht.
00:47:22: Also absolute
00:47:23: Freiheit.
00:47:24: Genau, komplett.
00:47:25: Und auch, was das Unternehmen von meinen Eltern angeht.
00:47:28: Also meine Eltern haben ganz klar gesagt, wir sind drei Schwestern.
00:47:32: Wenn eine von euch es macht, sehr cool, wenn nicht verkaufen wir es.
00:47:37: Also das ist total egal.
00:47:38: Meine Großschwester, sie ist an der Uni.
00:47:41: Sie ist Professorin geworden.
00:47:43: Also auch noch mal eine ganz andere Richtung.
00:47:45: Ich bin halt in die Management BWL Richtung gegangen und meine kleine Schwester hat Agrar.
00:47:52: Stittiert.
00:47:53: Die macht's, die kleine Schwester.
00:47:53: Die macht's, genau.
00:47:54: Da haben die Eltern Glückabend.
00:47:55: Ja, da haben die Eltern Glückabend.
00:47:58: Und wir hatten natürlich auch ein bisschen Druck mit meinen Großschwestern, weil wir wollten natürlich auch, wenn man schon so ein Unternehmen die Chance bekommen, das muss natürlich weitergeführt werden.
00:48:08: Und dann waren wir schon ein bisschen froh, dass unsere kleine Schwester gesagt hat, sie macht's und sie hat richtig Lust drauf und brennt für den Bereich nochmal.
00:48:16: Und ja, das ist jetzt toll, dass sie es macht.
00:48:20: Okay, fassen wir mal kurz zusammen, was sucht ihr, was ist das, wo ihr hin wollt?
00:48:24: Also ihr seid völlig offen für echt coole Collapse, das auf jeden Fall.
00:48:28: Ihr freut euch über Unternehmen, die sagen, wir wollen unser Mitarbeitern was Gutes tun und wollen mal richtig coole Schuhe auch haben, die vegan sind und super nachhaltig, also auch vom ökologischen Fußabdruck super cool sind.
00:48:41: Aber darüber hinaus können wir uns auch selber mit diesem Schuh komplett verwirklichen, individualisieren, bis hin zur Verpackung.
00:48:45: Das können wir alles machen.
00:48:47: Ja,
00:48:47: genau.
00:48:48: Die können sich auf jeden Fall bei euch melden.
00:48:50: Wer kann sich bei euch bei dir ja auch, das ist ja super krass ansprechbar.
00:48:53: Wer sucht ihr noch irgendwas anderes?
00:48:55: Können wir auch irgendwie helfen?
00:48:56: Wir hören da ein paar Leute zu.
00:48:57: Was du gerade gesagt hast, auf jeden Fall Unternehmen, wir sind immer offen für Collabs.
00:49:01: Das macht uns richtig viel Spaß.
00:49:03: Das war richtig cool, mit Trigema, Innocent zusammenzuarbeiten.
00:49:08: Also da sind wir auch gerade in Arbeit für die nächste.
00:49:10: Collab.
00:49:10: Ihr
00:49:10: braucht den Karls-Erdbeerhof Sneaker aus Erdbeer-Leder.
00:49:14: Kriegt
00:49:14: ihr,
00:49:14: bekommt ihr das hin?
00:49:15: Ja.
00:49:16: Auf jeden Fall.
00:49:17: Okay, dann verspreche ich, dass ich nachfrage.
00:49:18: Das ist eine coole Idee.
00:49:20: Ja, da war ich letztens erst.
00:49:23: Ich liebe Erdbeeren.
00:49:24: Ich habe drei Kinder, ich muss aufsehen.
00:49:25: Ja, das glaube ich.
00:49:28: Ich hab mich da auch nicht ganz passend gefühlt zwischen den ganzen Kindern.
00:49:33: Wollte auch auf jedem Spielplatz Rutsche unterwegs sein, streichelt so.
00:49:37: Dann waren wir auch irgendwann, jetzt sind jetzt hier so Ende, zwanzig, dreißig.
00:49:40: Ich glaub, wir sollten alle wiedergehen.
00:49:43: Ja, wenn man's nicht muss, dann ist schon auch okay.
00:49:45: Es ist auf jeden Fall anstrengend und intensiv dort, aber für die Kinder ist es wahnsinnig toll.
00:49:49: Ja.
00:49:50: Und das ist auch die Machnuss mit so viel Liebe, muss man wirklich sagen.
00:49:52: Ja, nee.
00:49:53: Nee, könnten wir auch auf jeden Fall auf die Beine stellen.
00:49:56: Das war cool.
00:49:57: Okay, das ist klar.
00:49:58: Ein
00:49:58: Erdbeers-Sneaker.
00:49:59: Das war das nächste.
00:50:00: Jetzt hatten wir den Kaffeesneaker, den Apfel, den Orangensneaker, dann den Affensneaker, den Charlie-Sneaker und jetzt ein Erdbeers-Sneaker.
00:50:10: Das war cool.
00:50:11: Okay,
00:50:11: okay.
00:50:12: Und in diesem Ganzen... Ich muss wirklich sagen, die ganze Folge ist für mich ein einziger Lifehack.
00:50:19: Also ich habe ja oft sehr gestandene Unternehmer und Unternehmerinnen da, aber wenn man bedenkt, dass es bei dir zwei, drei Jahre her, dass es ins Rollen gekommen ist und du hast es, finde ich, trotzdem relativ risikoavers gebaut.
00:50:31: Also du bist ja nicht mit fünfhunderttausend Euro an Start gegangen.
00:50:33: Ich habe mich über beide Ohren verschuldet und habe das mal so gemacht, sondern du hast es wirklich... Schritt für Schritt.
00:50:37: Ich finde Saus Smart auch in der Herangehensweise am Anfang viel B to B zu machen, auch die Hürde der Löwen und Kurve für dich zu nutzen.
00:50:43: Das ist eigentlich eine sehr, sehr coole Baupause, die du ja gebaut hast.
00:50:46: Jetzt muss ich mir trotzdem vorstellen, dein Tag, der beginnt wahrscheinlich trotzdem, der ist sehr intensiv und der hat auch viele, viele Stunden.
00:50:52: Machst du irgendwas für dich?
00:50:53: Also was ist auch dein Geheimnis, um da Abstand zu gewinnen und quasi Kraft zu tanken?
00:50:57: Auf jeden Fall.
00:50:58: Ich mach viel Sport.
00:50:59: Und ich hab einen sehr engen, kleinen Freundeskreis, der viel Energie gibt.
00:51:04: Meine Familie gibt sehr viel Energie.
00:51:06: Aber da schaue ich immer viel draußen zu sein.
00:51:09: Ich kann nicht lange still drinnen sitzen.
00:51:11: Ich muss immer draußen sein.
00:51:13: Und das gibt mir einfach extrem viel.
00:51:15: Und ich bin sehr spontan.
00:51:17: Ich geh gern Wochenendtrips mit Freunden.
00:51:21: Bin ich gern dabei.
00:51:23: Da hab ich dann wieder Spaß.
00:51:24: Und mir macht's aber auch einfach Spaß, was zu bewegen.
00:51:27: Und die Arbeit macht auch extrem viel Spaß.
00:51:30: Natürlich nervt sie manchmal, wo ich mir denk, warum hat man sich's angetan?
00:51:34: Im zweiten Satz denkt man sich, niemand lebt eigentlich aktuell den Traum, was man immer machen wollte.
00:51:40: Aber ich würd sagen, Fluchen singen zugleich.
00:51:42: Okay, bist du in ... hast du so ... Netzwerken, Events, bist du in irgendwelchen Verbänden, Vereinderen?
00:51:48: Wie bist du da organisiert?
00:51:50: Ich war ganz viel am Anfang auf Events, als ich wirklich richtig Gas gegeben habe vor Verkauf, im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr im Jahr unterwegs sind, unternehmermäßig wie ich, wo wir uns halt perfekt austauschen können und auch sehr, sehr transparent.
00:52:16: Ich glaube, jeder, der was eigenes macht, weiß, es gibt nicht nur Hochphasen, es gibt auch sehr, sehr tiefe Epifasen, wo man transweifelt, ob es wirklich weitergeht oder ob das jetzt alles ganz cool und lustig war, aber jetzt ist auch die Fahrt wieder vorbei.
00:52:31: Und wenn man sich dann ganz transparent mit den anderen Gründern abspricht, dann merkt man auch schnell, es geht grad jedem so, nach zwei Monaten geht's dann auch vielleicht wieder weiter, aber um das es weiter geht, muss man sich auch hinsetzen und muss wieder gut gelaunt sein, muss motiviert sein und wieder Gas geben, dass man auch was bewegen kann.
00:52:48: Aber jetzt mal Hand aufs Herz, ohne Höhle der Löwen und so ein paar andere Sachen, wie auch größere Bestellungen eben von Innocent und Co.
00:52:58: Da hätte es auch durchaus sein können, dass es scheitert, oder?
00:53:01: Ich glaube nicht, dass es geklappt hätte.
00:53:03: Okay, krass.
00:53:04: Also das glaube ich nicht, da hatten wir ja auch da Vorstand drüber gesprochen.
00:53:08: Also ein Onlineshop hochziehen mit so einem teuren Produkt, mit einem Premium Produkt, was so erklär bedürftig ist und vor allem die Retouren.
00:53:20: Ohne Story dahinter, die du ja erst mal erzählen musst und den Kunden ja erst mal aufwärmen, ganz viel Storytelling betreiben.
00:53:27: Ich glaube nicht, dass es funktioniert hätte.
00:53:29: Also wir haben bislang auch noch keine Metaettes angemacht, immer mal wieder probiert, dann wieder ausgemacht und sind bislang nur über Newsletter.
00:53:40: Google Ads gewachsen.
00:53:41: Genau, wenn man das so schlau macht, wie ihr das gemacht habt.
00:53:43: Da muss ich wirklich sagen, ob ihr es aus Instinct oder aus Wissen ja ausgemacht habt.
00:53:47: So spielt das immer gar keine Rolle, ne?
00:53:48: Ihr habt es wahnsinnig clever gemacht.
00:53:50: Und
00:53:51: alles,
00:53:52: was du jetzt darüber hinaus machen wirst, mit AdSpent und Co, ist dahin gegen natürlich eine absolute Enttäuschung.
00:53:58: Das kann auf keinen Fall günstiger werden, profitabler oder schöner.
00:54:01: Alleine schon, weil es ja einen Unterschied ist, ob du fünfhundert Sneaker an einen Endkunden schickst, an einen großen Abnehmern, mit dem du einen Coalab habt oder eben an fünfhundert verschiedene Endkunden.
00:54:10: Und von daher, dieses Universum ist äußerst wettbewerbsintensiv, superteuer.
00:54:16: Retourenmanagement kommt ja auch noch dazu, was du bei den anderen nicht hast.
00:54:19: Das habt ihr einfach saugeil gemacht.
00:54:22: Danke schön.
00:54:23: Das ist, ich muss sagen, ihr seid irgendwie Pionier, Pionier kostet eigentlich ja immer das dreifache, vierfache Geld.
00:54:28: Also wenn ihr Markt schon da ist, dein Markt ist nicht da, ihr habt euch den Markt selber gemacht.
00:54:32: Also echt, Respekt, sehr, sehr krasse Leistung.
00:54:34: In jungen Jahren, du bist ja seit wenigen Jahren Unternehmerin, ich finde, absolut inspirierende Story.
00:54:40: Vielen Dank dafür.
00:54:41: Dankeschön.
00:54:42: Danke für die Einladung.
00:54:43: Hat Spaß gemacht.
00:54:44: Sehr, sehr gerne.
00:54:46: Wenn es euch genauso gut gefallen hat wie mir, dann vergesst nicht.
00:54:49: Mittwoch ist und bleibt Mittelstars Tag.
00:54:51: Ich wünsche euch eine super erfolgreiche Woche und sage bis bald.
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