Ex-Höhle der Löwen Investor und Handelsriese in 3. Generation | Tillman Schulz von der MDS Holding
Shownotes
Vom Händler zum Produzenten – Warum Lebensmittel die härteste Branche sind
Tillman Schulz der MDS Holding GmbH bei Mittelstars
**Tillman Schulz ist diesmal zu Gast bei den *Mittelstars*. Viele kennen ihn als Juror aus der Höhle der Löwen. In Wahrheit ist er vor allem eines. Familienunternehmer in dritter Generation. Händler durch und durch. Geschäftsführer der MDS Holding GmbH. Sein Alltag ist das Massengeschäft. Lebensmittel für Aldi, Lidl, Edeka und Co. Von der Tiefkühlgarnele bis zum Wassereis. Eigenmarken. Große Volumen. Kleine Margen. Harte Verhandlungen.
Tillman erzählt, wie ein über 100 Jahre altes Familienunternehmen entstanden ist, warum Handel bei ihm schon früh am Küchentisch begann und weshalb Verantwortung im Mittelstand kein Buzzword ist, sondern tägliche Realität. Er spricht offen über Nachfolge, Gesellschaftertrennung in der Familie, Banken, Krisen, Corona, Lieferketten, Zölle und darüber, warum die Lebensmittelbranche die brutalste Branche ist, die es gibt. Gegessen und getrunken wird immer. Aber leicht ist daran gar nichts.
Im Podcast geht es auch um seinen Weg zur Höhle der Löwen. Wie er sich selbst als Juror beworben hat. Warum Fernsehen kein Unternehmertum ersetzt. Und weshalb er sich bewusst aus dem Rampenlicht zurückgezogen hat, als es in der MDS Holding richtig ernst wurde. Dazu gibt Tillman tiefe Einblicke in den Aufbau eines Handelsunternehmens, in Deal Making mit Konzernen, in Einkauf, Logistik, Produktion und Skalierung.
Ein zentrales Thema der Folge ist Wachstum durch Übernahmen. Tillman erklärt, warum er sich vom reinen Händler zum Produzenten entwickelt hat, wie Europas größter Wassereishersteller Teil der Gruppe wurde und was es bedeutet, in der Hochsaison bis zu 3,5 Millionen Wassereis pro Tag zu produzieren. Er spricht über Mitarbeiterführung, Unternehmenskultur, Verantwortung für hunderte Familien und warum Erfolg für ihn heute nichts mehr mit Ego zu tun hat.
Eine Folge für alle, die Unternehmertum, Mittelstand, Familienunternehmen, Handel, M&A, Höhle der Löwen, Leadership und echtes Wachstum verstehen wollen. Ehrlich, direkt und ohne Startup Romantik.
Im Podcast spricht Tillman über
- Warum Lebensmittelhandel brutal ehrlich ist und keine Fehler verzeiht
- Wie Nachfolge und Gesellschaftertrennung im Familienunternehmen gelingen können
- Was Aldi und Lidl von ihren Lieferanten wirklich erwarten
- Wie man vom Händler zum Produzenten wächst
- Warum 3,5 Millionen Wassereis pro Tag kein Spaß, sondern Verantwortung sind
- Weshalb zufriedene Mitarbeiter für ihn der wahre Maßstab für Erfolg sind
Eine Folge für alle, die wissen wollen
- Wie echtes Unternehmertum im Mittelstand funktioniert.
- Warum Handel wichtiger ist als jede Idee.
- Wie man Verantwortung über Generationen hinweg trägt.
Unbedingt reinhören. Exklusiv bei Mittelstars.
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Transkript anzeigen
00:00:00: die Mengen, die an Lebensmitteln bewegt wird.
00:00:02: ist gigantisch.
00:00:03: Also, vierhundert Millionen Tortilla-Raps verteilt ihr, primär in Deutschland.
00:00:07: Passt da, dass wir nicht vergessen.
00:00:09: Fünftausend Tonnen, viertausend Tonnen.
00:00:10: Da haben wir in der Spitzenzeit bis zu zehn, zwölf Millionen Kokosögel deser importiert.
00:00:14: Wir haben extrem viel Sushi geliefert.
00:00:17: Fertig Sushi.
00:00:17: Wie alt
00:00:18: ist die Firma jetzt?
00:00:19: Über hundert Jahre alt.
00:00:19: Du warst, glaube ich, bei Hülle der Löwen, so Roundabout, zwanzig, zwanzig, bis zwanzig, vierundzwanzig?
00:00:24: Ja.
00:00:24: War das für die Firma und auch für deine Ansehen in der Firma förderlich oder nicht?
00:00:29: Also, wie wurde das aufgenommen?
00:00:30: Na ja, da muss man ja erstmal die Geschichte kennen.
00:00:33: Wie bin ich
00:00:38: eigentlich dahin gekommen?
00:00:45: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Mittel Stars.
00:00:48: Mein Name ist immer noch Markus Seidel und heute zu Gast ist der Tilman Schulz von der MDS Holding.
00:00:53: Ganz viele von euch kennen ihn von der TV-Show Höhle der Löwen, aber eigentlich und im Herzen ist er nicht nur ein dortmunder Jung, sondern Unternehmer in der dritten Generation bei der MDS Holding.
00:01:03: Sie verkaufen alles von der Ganele bis zum Wassereis, unter anderem auch vierhundert Millionen Wreps pro Jahr und wir erfahren ihr exklusiv, wie man als Juror zur Höhle der Löwen kommt.
00:01:13: Herzlich willkommen Tilman.
00:01:14: Moin, danke für die Einladung, lieber Markus.
00:01:16: Ich freu mich, dass du hier bist.
00:01:17: Kannst du ganz kurz was zu dir sagen?
00:01:19: Gerne.
00:01:19: Also, wie gesagt, Tillman Schulz, thirty-six Jahre alt oder jung, wie man es sagen möchte, verheiratet, zwei Kinder, sieben und fünf Jahre alt und noch dazu zweifacher Hundepapa, die den lustigen Namen Lido und Aldi auch haben, wie meine größten Kunden.
00:01:34: Also wenn du durch den Wald gehst, wufst du Lidl und Aldi?
00:01:37: Ja, der erste Hund heißt Aldi und das kam daher.
00:01:40: Meine Frau hat mich angerufen, meine Schwester und mein Schwager haben sich einen Hund zugelegt und haben mich angerufen.
00:01:44: Da gibt es noch ein Geschwisterchen, wie sieht es aus?
00:01:47: Er hat mir bloß auf mit dem Hund, will ich nicht.
00:01:49: Ich bin so viel unterwegs, wer soll die Verantwortung übernehmen dafür?
00:01:51: Zu Recht.
00:01:52: Und wie es so ist, meine Frau hat nicht aufgehört, hat dann alle in der Familie angerufen, am Schluss noch meine Mutter.
00:01:58: Und dann haben die noch angerufen, komm, stell mal vor, man hätte dich früher mit deiner Schwester mal getrennt oder so, was kam diese emotionale Peitsche, so richtig.
00:02:06: Und dann habe ich gesagt, wisst ihr was, ihr könnt mich alle mal, mach das fertig, okay, aber ein Deal, ich mache gerne Deals, ist, ich suche den Namen aus.
00:02:16: Ich war da gerade geschäftlich unterwegs in Italien, bei mir im Büro in Südtirol, haben wir aufgelegt.
00:02:20: Und hab ich dann überlegt, wie kannst du den Hund nennen?
00:02:22: Und halt gerade ein Kunde angerufen von mir, ein Aldi-Einkäufer und ein Aldi-Geschäftsführer, hab ich gesagt, mal Aldi, Aldi, kannst du ja geil rufen.
00:02:29: Ist der erste Hund, war einer unserer ersten Kunden?
00:02:32: Ja gut, nehmen wir doch Aldi, hab ich angerufen.
00:02:35: in den Familien- oder angerufen und in den Familienchecken geschrieben, okay, passt.
00:02:39: Schreibt bitte in den Überweisungsbeleg für die Anzahlung des Hundes.
00:02:41: Du musst ja dann auch bezahlen.
00:02:43: Schreibt bitte Betreffnahme Aldi rein.
00:02:44: Da haben die mich alle für bekloppt gehalten.
00:02:46: Erst am Anfang.
00:02:46: Meine Mutter fand es sofort richtig cool, weil du ihn auch gut rufen kannst.
00:02:49: Und für mich war dann auch klar, wenn wir noch mal einen zweiten Hund haben, dann wird der Lidl heißen.
00:02:53: Und jetzt habe ich Aldi und Lidl zu Hause.
00:02:56: Du identifizierst dich wirklich mit deinem Unternehmen.
00:02:58: So kann man es nämlich auch sagen, bei den größten Kunden auch.
00:03:01: Ja.
00:03:03: Was macht denn die MDS Holding?
00:03:04: Also ein paar Leute oder viele Leute kennen dich ja quasi von der Hülle der Löwen auf jeden Fall, aber du bist ja richtiger Unternehmer, ja also richtig im Sinne von Mittelstand, in dir über einen seventy-fünf Prozent an der Firma.
00:03:15: MDS Holding drei Generationen vom Opa gegründet.
00:03:17: Was macht ihr?
00:03:19: Genau, also der Name steht für Michael und Dietmut Schulz.
00:03:22: Einmal Michael ist mein Vater und Dietmut ist mein Onkel.
00:03:25: Was macht die MDS?
00:03:25: Die MDS Holding ist quasi die Mutter aller Gesellschaften und darunter haben wir die einzelnen Tochtergesellschaften, die dann wirklich den Handel beliefern, den Einzelhandel.
00:03:33: Das heißt, wir beliefern, wie wir es gerade schon empfehlen haben, bei den Hundennamen, den Aldi, den Lidl, den Edeka, Netto, alle, die man so jetzt in Deutschland zumindest schon mal kennt, die Supermärkte mit diversen Lebensmitteln.
00:03:44: Das heißt wirklich, von, wie du es bei der Anmoderation gesagt hast, von der Tiefkügernele bis zum Olivenöl beliefern wir die einzelnen Kunden von uns in dem Bereich.
00:03:54: Also das heißt, wir kaufen die Tiefkügernele fertig verpackt im Vietnam ein und bringen die dann... in die Tiefgeltruhe bei unseren Kunden.
00:04:03: Mit ihr klärt Import-Export-Zoll den ganzen Unsinn, der da dran hängt.
00:04:05: Qualitätskontrolle,
00:04:06: Logistik, wir machen da alles in dem Bereich.
00:04:08: Wir haben keine eigene Logistik, also wir haben keine eigenen LKWs, aber wir kaufen dann die Frachten natürlich bei den ganz großen Logistikern ein, wie bei Nordfors Dachser die ganz großen, weil die brauchen wir dann schon da in dem Volumen.
00:04:17: Wie viele Leute beschäftigt ihr?
00:04:19: Wir sind jetzt durch diverse Zukäufe, sind wir bei fünfhundert Leuten ungefähr, aber... Jetzt sagt man, fünfhundert Leute ist krass.
00:04:27: Ich find's noch krasser, woher wir herkommen.
00:04:29: Ich kenn unsere Unternehmung noch mit fünfzig, sechzig Leuten.
00:04:31: Und wie das sich dann in den letzten zwölf Jahren entwickelt hat, von dieser Anzahl auf fünfhundert Leute zu kommen.
00:04:38: Wir planen jetzt, in der näheren Zukunft einen Umsatz von einer halben Milliarde zu machen in dem Bereich.
00:04:44: Und wollen auch weiter wachsen, weil so schlimm es momentan draußen ist, wenn man vor die Tür schaut.
00:04:49: Ich bin manchmal echt, oder nicht nur manchmal, ich bin richtig froh, in dieser Branche zu sein, auch wenn die knallhart ist.
00:04:55: gegessen und getrunken wird immer.
00:04:57: Und das finde ich gerade richtig geil.
00:04:58: Und man muss eins wissen, wir machen die Eigenmarken unserer Kunden.
00:05:03: Das heißt wirklich, wir haben keine Marke jetzt wie Dr.
00:05:07: Oetker oder Iglo.
00:05:08: Das sage ich auch ganz explizit, sondern wir machen die Eigenmarken unserer Kunden.
00:05:11: Wenn man dahin geht, stehen wir nicht drauf, sondern unser Kunde.
00:05:15: Erzähl mal, wie das entstanden ist.
00:05:17: Also, Opa.
00:05:18: Du bist die dritte Generation, womit hat der Opa angefangen?
00:05:20: Ja, da müssen wir ganz weit zurückgehen.
00:05:22: Mein Opa war im Zweiten Weltkrieg in Dänemark stationiert, also auch Dortmund der Jung.
00:05:27: Dann war der Krieg irgendwann zu Ende, war er halt oben und dann hat er da aber schon die ganze Zeit Kontakte gehabt.
00:05:32: und Dänemark ist ja bekannt durch Krabben, aber auch genau durch Heringe auch zum Beispiel da in dem Bereich und haben die gesagt, Mensch, Helmut, so hieß mein Opa, wenn du jetzt wieder zurückgehst, möchtest du nicht um den Kirchtum herum?
00:05:43: für uns an die weiter verarbeitende Industrie.
00:05:45: So ist der richtige Ausdruck.
00:05:46: Das heißt an die Fabriken unsere Rohware verkaufen.
00:05:52: Du, ich war jetzt hier so lange oben.
00:05:54: Ich versteh da was von.
00:05:56: Warum soll ich das denn nicht machen?
00:05:57: Ja, und dann fing das genauso an.
00:05:59: Und den Kirchturm herum haben wir dann die sogenannten Heringslappen, dann an die weiterverarbeitende Industrie verkauft.
00:06:05: Also Heringsfilets.
00:06:06: Heringsfilets,
00:06:07: genau.
00:06:07: Und die haben die dann weiterverarbeitet, eingelegt, mariniert, was auch immer.
00:06:10: Aber ihr habt dann Zehntausende davon in den Verkehr gebracht?
00:06:13: Also ihr habt den Hering eigentlich kaum selber gesehen oder irgendwas gemacht?
00:06:15: Nein.
00:06:15: Ihr habt große Stückzahl an Heringsfilets verkauft?
00:06:18: Ja.
00:06:18: Korrekt.
00:06:18: Und der Bruder von meinem Opa, der war immer auf dem Fischmarkt beschäftigt.
00:06:22: Der Arle verkauft auf dem Fischmarkt, wie man sich das vorstellt.
00:06:25: Umgeschrieben, wer will hier noch ein Arl oder so.
00:06:27: So kommt das.
00:06:27: Ich sag das immer so ein bisschen.
00:06:29: In Amerika wird man sagen, in der Garage entstanden.
00:06:31: Und ich sag immer, im Keller entstanden.
00:06:33: Da in dem Reich.
00:06:33: Und dann kam irgendwann die beiden Brüder rein.
00:06:38: Michon und Dieemut Schulz in die Unternehmung.
00:06:39: Und dann gab's, wir sitzen in Dortmund.
00:06:42: Und nicht umweit von Dortmund gab es Pioniere in einem gewissen Bereich.
00:06:45: Die Familie Albrecht, die beiden Brüder.
00:06:47: Aldi.
00:06:48: Aldi, genau.
00:06:48: In Essen und Mühleim.
00:06:50: In Essen, Aldi Nord.
00:06:51: Und in Mühleim, Aldi Süd.
00:06:53: Zu damaligen Zeiten wollten noch nicht ganz so viele den Supermarkt, Albrecht-Supermarkt beliefern, weil man gesagt hat, okay, auf Paletten fertigkommissionierte Ware.
00:07:01: Ganz komisch, weil man kannte es ja nur, wir gehen zum Metzger des Vertrauens, wir gehen zum Bäcker des Vertrauens, wir gehen zu der Apotheke oder was auch immer, da in dem Bereich.
00:07:10: Also
00:07:10: wirklich Anfangszeit, weil das Counter nicht bekannt war und das Prinzip, deswegen gab es weder die Verpackungsgrößen, die Logistik, keiner war darauf eingestellt.
00:07:17: Okay.
00:07:17: Richtig.
00:07:18: Und da hat meine Familie überlegt, daran grauben wir an das Konzept, das werden wir jetzt mal versuchen.
00:07:24: Zu damaligen Zeit waren wir dann Handelsvertreter, haben dann von großen Herstellern, Marken, gewisse Produkte an die vertrieben und sind damit dann groß geworden.
00:07:36: Man unterschätzt das ja in der heutigen Zeit, weiß man, in Aldi ist in Spanien, weil viele nach Mallorca reisen, da sieht man da mal ein Aldi oder sowas.
00:07:42: Aber ... Der Aldi ist in so vielen Ländern, das größte Aldi-Land zum Beispiel ist ja Amerika.
00:07:48: Da sind über zweieinhalb Tausend Läden jetzt in der heutigen Zeit unter Aldi.
00:07:51: Und da seid ihr auch immer mit Aldi quasi mitgewachsen.
00:07:54: Ja.
00:07:55: Aber ihr wart auch diejenigen, die quasi das so strukturiert haben, dass das für Aldi verdaubar war.
00:07:59: Also ihr habt die Warenströme quasi so aufgebaut wie Aldi, die auch empfangen kann.
00:08:04: Relativ einfach.
00:08:04: Es gab früher einen Geschäftsführer auch, der ging dann nach Polen, sollte dann Aldi Polen eröffnen, das Land und dann ... sucht man sich natürlich auch seine Partner aus, die lange schon Aldi begleitet haben und das System Aldi verstehen.
00:08:15: Wie funktioniert die Logistik, was ist da, was braucht man, welche Rechtslage, welche Sprachklaster und was benötigt man dafür alles?
00:08:22: Und dann wurden wie immer wieder gefragt, könnt ihr mit uns mal Ideen erarbeiten, Konzepte arbeiten, was brauchen wir, um in diesem Land auch Fuß zu fassen, das hört sich jetzt groß an, dass wir groß sind, aber die haben auch mehrere andere gefragt natürlich, aber wir durften immer ein kleiner Teil davon sein, da wohnen Aldi hin.
00:08:39: expandiert ist, dürfen wir mittexpandieren.
00:08:42: Und deswegen sage ich immer wieder zu Leuten, die bei uns neu anfangen oder Vertriebler, wenn ich irgendwo im Land bin.
00:08:47: Ich hoffe, dass immer wieder in irgendeinem Aldi, sei es in Portugal, in Spanien, in England, in den Supermärkten ein Produkt von uns steht.
00:08:54: Also mal, dass ich das System verstehe.
00:08:56: Habt auf der einen Seite, habt ihr Aldi, Lidl, Rossmann und Co.
00:08:59: Das sind eure Endabnehmer.
00:09:00: Und auf der anderen Seite habt ihr Produzenten von Lebensmitteln.
00:09:03: Wobei Lebensmittel unwahrscheinlich breit ist, das können gekühlte Produkte sein, Fische, Reis, Mehl, das kann am Ende des Tages alles sein.
00:09:11: Die sitzen oft auch nicht in Deutschland und ihr bringt diese Produzenten mit den Marken zusammen und macht alles dazwischen.
00:09:19: Wobei ihr selber keine eigene Logistik habt, kein Logistikzentrum, kein Lkw, macht ihr das nicht.
00:09:25: Du sagst die Marken zusammen, wir machen es anders.
00:09:28: Wir sind das Bindeglied, nenn ich das mal.
00:09:29: Wir haben den Kunden die Supermarkkette, jetzt gehen wir mal nicht immer auf die Name ein, sondern wir haben den Produzenten.
00:09:35: Der Produzent sitzt oft in Südostasien, in Indien, wo auch immer.
00:09:41: Und weiß gar nicht, wie er was zu machen hat, dann zu dem Kunden selbst.
00:09:44: Das heißt also, einer muss dieses Bindeglied übernehmen, also wir kaufen dann aus der Mitte, kaufen wir bei unserem Partner, bei den Produzenten ein, sagen wir brauchen... ...fünfhundert Container Kanälen, in der und der Spezifikation.
00:09:57: Das Layout bekommt von uns das Design, weil wir kriegen das wiederum von unserem Kunden.
00:10:02: Und dann wird das nach diesen Standards produziert.
00:10:04: und dann machen wir weiter und sagen, okay, wir verschiffen es, wir besorgen die Container, wir kaufen die Container ein.
00:10:11: Ja.
00:10:11: Und so war auch deine Kindheit geprägt.
00:10:13: Also, ihr wart immer Händler, Einkäufer, Verkäufer.
00:10:16: Ja, voll Händler.
00:10:17: Du hast auch deine Kindheit mitgearbeitet und unternehmen.
00:10:19: Du warst am Abendbrot, wurde das Thema besprochen, Unternehmer durch und durch.
00:10:23: Gut, schon auf Reisen in den Urlaub zum Beispiel, wurde mein Vater oft angerufen, da kriegst du es immer mit direkt auf Verfallschweinheit.
00:10:30: Ich weiß das noch immer, wie er dann immer sagt, leise, leise, der Kunde ruft an, klassisch, da in dem Bereich.
00:10:37: Und ja, wir sind immerhin lauend.
00:10:39: Ich sag das immer auch so, wie es ist in der Muttermilch irgendwie mitbekommen.
00:10:43: Es gab zwei Schlüsselerlebnisse irgendwo bei mir oder Ereignisse, sagt man dazu.
00:10:48: Einmal, dass ich immer bei meinem Vater umfassbar gerne im Büro war.
00:10:51: Und ich hab mich immer wie ein großer Hecht gefühlt, wenn er mir nur irgendwas gegeben hat zum Fotokopieren.
00:10:55: Das sollte ich dann in ein anderes Büro bringen.
00:10:57: Da hab ich mich gefühlt, wie wenn ich da mit arbeite.
00:10:59: Aber dann noch viel jünger, wie das manchmal ist, kriegt man von seinen Großeltern, wenn man in ein Sommerurlaub fährt, viel an der Nordsee waren wir.
00:11:06: Oder sind wir auch noch, kriegt man dann Taschengeld.
00:11:09: vom Opa.
00:11:10: Und meine Schwester hat dann Muscheln immer gesammelt am Strand und die dann abends mühevoll bemalt.
00:11:17: Und dann sitzen ja oft auch immer noch in der heutigen Zeit, irgendwann mit Bändern und wir werden Muscheln am Strand und verkauft dann für fünfzig Cent eine Muschel oder ein Band.
00:11:25: Muss ich jedes
00:11:26: Jahr kaufen, kenne ich.
00:11:27: Genau.
00:11:28: Und ich sag mal so, ich glaub Frauen, Mädchen können immer ein bisschen besser malen, als wir Jungs dann ein bisschen mehr Emotion und Gefühl reinbringen.
00:11:40: Die verdient einmal ein bisschen Geld.
00:11:41: Ich mach das anders.
00:11:42: Ich investiere mein Taschengeld von meinem Opa bei meiner Schwester.
00:11:47: Hab bei ihr am Stand alle Muscheln abgekauft.
00:11:50: Nein.
00:11:50: Doch.
00:11:50: Und bin fünfzig Meter weitergezogen, hab sie für einen doppelten Preis verkauft.
00:11:56: So, und das ist immer wirklich auch keine Geschichte, die ist irgendwie erfunden, sondern die ist wirklich passiert.
00:12:01: und da war für mich oder für viele klar, okay, der wird wahrscheinlich in die Fußstoffen des Vaters treten.
00:12:06: Deine Schwester wusste es, hat es mitbekommen?
00:12:08: Ja, ja klar.
00:12:08: Und für
00:12:09: die war es okay.
00:12:10: Die war einfach happy.
00:12:11: Sie hat produziert, du hast verkauft.
00:12:12: Fertig.
00:12:13: Ach so, okay, gut aufgeteilt.
00:12:15: Hast du eine Ausbildung oder ein Studium in der Richtung gemacht?
00:12:17: Also bist du BWLer, bist du Kaufmann, was bist
00:12:18: du?
00:12:19: Also ganz normal Abitur gemacht erst mal.
00:12:20: Und dann wollte ich an sich studieren gehen nach München, weil ich viele Freunde aus Norddeutschland hab.
00:12:24: Die wollten dann erst mal ganz weit in den Süden nach München.
00:12:27: Denken wir auch in München schöne Stadt, find ich auch geil.
00:12:30: Und dann hat mein Vater gesagt, nix da, München und studieren.
00:12:34: Das könnte auch sein, dass das Studium dann ein bisschen vernachlässig wird da unten.
00:12:38: Gibt ja schöne Teile in München und auch tolle Events.
00:12:42: Passt mal auf, wir machen, der hat mit mir auch immer Dienst gemacht, daher kenn ich das.
00:12:46: Wir machen wie folgt, du machst erst eine klassische Bankausbildung.
00:12:49: Und dann darfst du nach München gehen.
00:12:50: Wenn deine Jungs noch weiter studieren, mit den Mastern gehst du runter und dann ist alles wunderbar.
00:12:54: Dann war ich gesagt, Papa, bank ich, noch nie Krawatte gebunden, Haare extrem lang, jetzt sind sie ja kurz.
00:13:01: Wie soll das funktionieren?
00:13:03: niemals.
00:13:04: Ja doch, komm, da lernst du was richtiges, das ist fast für dich.
00:13:09: und wenn der die wirklich so besteht, dann machen wir das.
00:13:12: Da habe ich dann die Bankausbildung gemacht, zweieinhalb Jahre und dann habe ich so Interesse gehabt, Geld zu verdienen, weil ich habe zu damaligen Zeit noch bei meinen Eltern zu Hause gewohnt, dann habe ich dann Ausbildungsgehalt bekommen, im ersten Ausbildungsjahr waren es irgendwie.
00:13:24: dann ging das ja immer gestaffelt hoch, bis jemand mal neun oder acht C.O.
00:13:27: hatte.
00:13:28: Ich hatte das Glück jetzt privat.
00:13:29: Ich musste jetzt nichts, irgendwie meinen Eltern dazu geben.
00:13:31: Ich musste keine Wohnung bezahlen.
00:13:34: Also hatte ich das nur für Späßchen.
00:13:36: Und da hab ich mir überlegt, Mensch, das ist ja gar nicht so schlecht.
00:13:39: Am Ende der Ausbildung hab ich meinen Vater gefragt, wie sieht das eigentlich aus für die MDS?
00:13:45: Muss ich da jetzt studieren?
00:13:46: Muss ich dafür nicht studieren?
00:13:48: Weiß ja, wir hatten den Deal mit München, weiß ich.
00:13:49: Äh, aber mir gefällt das so gut, so einen geregelten Arbeitsablauf zu haben oder Tagesablauf zu haben und Geld zu verdienen.
00:13:56: Das sage ich auch ganz klar heraus, damit kann man schöne viele Dinge machen.
00:14:00: Und dann sagt er, komm doch rein ins Büro.
00:14:02: Für die Fachbereiche Qualitätssicherung, da haben wir Lebensmittel, Chemika und Ökontrophologen ganz im Ernst, das wäre nie mein Studium oder gewesen, das Gefühl zu haben.
00:14:13: Einkauf und Verkauf richtig zu betreiben und den Vertrieb zu machen.
00:14:17: Das lernt es am Schluss wirklich nur beim Learning by Doing, wie man so schön sagt.
00:14:24: Kennst du das?
00:14:25: Du startest in den Arbeitstag, öffnest den Laptop und wirst von offenen Rechnungen, überfälligen Zahlungen und halbfertigen Angeboten begrüßt.
00:14:33: Statt Kaffee wartet also erst mal ein kleiner Finanzmarathon.
00:14:36: Mit Sage geht das deutlich einfacher.
00:14:39: Sage ist seit über vierzig Jahren Partner von mehr als zwei Millionen Unternehmen und hat jetzt ein smartes neues Teammitglied, Sage Co-Pilot, den KI-Assistenten in Sage Active.
00:14:49: Der Co-Pilot fasst seine wichtigsten Zahlen zusammen, erinnert an Fälligkeiten, weist auf offene Posten hin und erstellt sogar passende E-Mail-Entwürfe für Zahlungserinnerungen von freundlich neutralen Tonen.
00:14:59: Bis zu bitte jetzt wirklich zahlen.
00:15:02: Du wählst nur noch den Stil aus und startest mit klaren Kopf in den Tag.
00:15:06: So bleibt wieder mehr Zeit für Wachstum, Ideen und echten unternehmerischen Fortschritt.
00:15:11: Für alle Middlestars-Podcast-Hörer gibt es ein exklusives Angebot.
00:15:14: Fünfzig Prozent Rabatt auf die ersten zwölf Monate von Sage Active, inklusive dem Sage Copilot.
00:15:20: Ideal, um digitale Buchhaltung und Kain Unterstützung direkt im eigenen Alltag zu testen.
00:15:32: oder in den Show-Notes in dieser Folge.
00:15:38: Hast du die Frage schon lange nicht mehr gestellt?
00:15:40: Ich finde die total spannend.
00:15:40: Hast du irgendwas in der Schule verkauft?
00:15:43: Kannst du dich an irgendwas erinnern, was du in deiner Kindheit, außer dem Muschel deiner Schwester, was du in der Kindheit verkauft hast noch?
00:15:50: Oder war das schon der wesentliche Deal deiner Kindheit, deiner Schwester die Muschel viel zu günstig abzuverkaufen und doppelte zu verkaufen?
00:15:55: Ich überlege gerade, ob man das irgendwo hätte lesen können von mir, weil komischerweise haben wir vor ... Einiger Zeit darüber gesprochen.
00:16:03: Ich glaube sogar, dass ich mal mit meinen Kumpels einfach mal die Schule ins Internet gesetzt habe zum Verkaufen bei Iber.
00:16:07: Hier können sie die Schule kaufen.
00:16:09: Die Antwort hatten wir noch nicht.
00:16:10: Ja,
00:16:10: das kam richtig gut an.
00:16:11: Das kam richtig gut an.
00:16:12: Ich glaube, da durfte sogar mein Vater mal in die Schule kommen dann statt meiner Mutter.
00:16:16: Aber nein, sonst so richtig Faktisch, dass irgendwas über die Landtäcke gegangen ist, nicht.
00:16:21: Was war dein erster, großer, eigener Deal, den du gemacht hast?
00:16:27: Ja, das müsste man... ein bisschen überlegen oder ein bisschen weiter ausbreiten.
00:16:31: Du hast ja das Problem, wie gesagt, wir sind ein hundertprozentfamiliengeführtes Unternehmen.
00:16:36: Wenn du dann als Junior reinkommst und du eine Struktur hast, wo Leute mit deinem Vater gewachsen sind, zehn Jahre, fünfzehn, zwanzig Jahre da sind, ist doch klar, dass ja Fluffung, Fluffung ist egal, wo, funktioniert immer richtig schnell.
00:16:53: Und dann so klassisch, mal schauen, ob der Junior ist, so kann wieder sehen, also Fußstapfen, klassische Sprüche, große Fußstapfen, ob er es kann mal gucken.
00:17:03: Und viele kannten mich auch von so klein an.
00:17:05: Und jemand analysierst du ja auch das Geschäft dann einfach mal.
00:17:09: und dadurch, dass ich in der Bank war, wusste ich ja auch, worauf Banken mal gucken werden.
00:17:15: Zu damaligen Zeit nur einen Kunden.
00:17:18: relativ stark.
00:17:19: Und da hab ich gesagt, wir müssen uns ein bisschen breiter aufstellen, weil aus der Risikostreuung her, hab ich mir die Landkarte angeschaut.
00:17:25: Und dann hab ich mir gedacht, wen gibt's noch großen?
00:17:26: Und dann bin ich auf ein Unternehmen gekommen, in Neckas Oben, Heilbronn, also auf die Schwarzgruppe Lidl Kaufland.
00:17:33: Die hattet ihr noch nicht?
00:17:34: Nein, klar, meine Zeit, als ich angefangen hab, hatten wir Null-Euro-Umsatzen mit dieser Gruppe.
00:17:38: Du hast angefangen im Zweitraum?
00:17:39: Vierzehn
00:17:40: Jahre her.
00:17:41: Vierzehn Jahre her.
00:17:42: Okay, also, Zweitern und Elf.
00:17:43: Ja.
00:17:44: Da hab ich gesagt, lasst uns noch mal eine Company gründen, dass wir auch das ordentlich strukturiert haben, die eine Company macht das, die andere Company macht den Kunden und die mache ich.
00:17:54: Und da hatte ich null Euro umsetzt.
00:17:55: Aber natürlich kann man jetzt sagen, kenn ich diese ganzen Vorurteile.
00:17:59: Man lebt ja auch, man sagt immer, es ist so einfach, du bist in die Firma gekommen, aber wir leben natürlich mit extrem vielen Vorurteilen in solcher Situation.
00:18:06: Hatte ich das Know-how?
00:18:08: Aufgrund der anderen Firma, was läuft wie?
00:18:10: Aber trotzdem muss ich dieses klassische Türklinken putzen, nenn ich das mal, Vertriebsarbeit mal lochen und bin da hingegangen.
00:18:17: Das
00:18:17: kannte dich ja keiner bei Lidl.
00:18:18: Nein, keiner.
00:18:19: Also man kannte vielleicht uns, dass wir hinterstecken hinter gewissen Produkten bei dem anderen Kunden, bei dem Großen.
00:18:25: Und dann hab ich da angeklopft und gesagt, Weitsportanalyse, das fehlt in dem Bereich.
00:18:31: Und das war Olivenöl.
00:18:32: Ich weiß es noch.
00:18:33: Wie es, wie wenn es gestern gewesen wäre, es war griechisches Olivenöl von der Insekretar aus Zitia.
00:18:39: Lief schon woanders, in allen Supermarktketten lief da, aber die hatten das nicht.
00:18:44: Ja, und dann hab ich, hab ich gesagt, komm, wollen wir das nicht mal probieren?
00:18:47: Hab ich gesagt, ja.
00:18:48: Passt, schick mal den Preis rein.
00:18:50: Ja, dann, Einkäufer nehmen nie den ersten Preis an, ist auch logisch.
00:18:53: Das
00:18:53: sind krass.
00:18:54: Lidl, Aldi und Co.
00:18:55: und da arbeiten die besten Einkäufer, die du kennst, oder?
00:18:58: Die bestgeschultesten Einkäufer, die man sich vorstellen
00:19:00: kann.
00:19:00: Wahnsinnig gute Verhandler.
00:19:01: Wahnsinnig.
00:19:01: Ich sag immer, unsere Branche neben der Automotive-Branche ist die brutalste und härteste Branche, die es gibt.
00:19:06: Also wenn du die bestehst, kannst in jeder Branche arbeiten, sag ich zumindest nicht immer.
00:19:10: Und dann haben die abgeschlossen.
00:19:12: Sechstausend Flaschen waren es, glaube ich, zur damaligen Zeit griechische Olivenöl.
00:19:16: Wenn wir dann mal sagen, sechstausend Flaschen mal drei Euro, sind wir bei achtzehntausend Euro Umsatz.
00:19:22: Wird
00:19:23: viel Arbeit.
00:19:25: Also bevor Olivenöl nach Flaschen und beim Aldi steht, da ist eine ganze Menge passiert vorher.
00:19:29: Da musst du richtig verarbeiten.
00:19:30: Das ist kein digitales Produkt.
00:19:31: Nein, du musst richtig Warenströme einkaufen, verkaufen, ernte etc.
00:19:35: Du hast alles da drin.
00:19:36: Labeln
00:19:36: von Flaschen, ist alles dabei.
00:19:38: Du musst
00:19:38: Karton, Labels, Kapseln, alles Logistik von Kräter runter auf Festland, vom Festland zurück nach Deutschland.
00:19:44: Das sind alles Wege, ne?
00:19:45: Darf man nicht vergessen.
00:19:46: Das war mein erstes Produkt bei diesem Kunden, achtzehntausend Euro Umsatz.
00:19:50: Und jetzt muss ich sagen, war das meine Gesellenprüfung, weil ich diese Unternehmung dann in diesem Zeitraum jetzt, den ich gerade erwähnt habe, in den letzten ... vierzehn Jahren, zwölf Jahren mit Anlaufphase oder so, dann auf über hundertzwanzig Millionen Euro gebracht habe in dem Bereich.
00:20:03: Und danach habe ich mir natürlich schon irgendwo den Respekt verdient in der Unternehmung.
00:20:08: Du hast diese Tochter, die für Lidl
00:20:10: vor allem
00:20:10: auch zuständig war, hat hundertzwanzig Millionen Umsatz.
00:20:12: Von Null.
00:20:13: Von Null.
00:20:14: Aber natürlich mit dem Know-how von der anderen Kampagne.
00:20:16: Das muss dann immer fähreweise dazusagen.
00:20:18: Okay.
00:20:18: Und ... Hast du also deinen Weg in der Firma gemacht mit eigenen kleinen Ventures und hast dich da reingearbeitet in die ganze Firma?
00:20:26: Heute sind du und dein Vater Gesellschafter in der Firma?
00:20:29: Ja, vor zwei Jahren ungefähr jetzt.
00:20:30: Bei zwei Jahre, also ein, drei, vier Jahre haben wir den Entschluss gefasst in der Familie.
00:20:34: Das ist einfach für die Unternehmung und auch für den Frieden einfach.
00:20:37: besser ist, wenn man sich trennt.
00:20:39: Der eine konzentriert sich auf andere Bereiche von Investments.
00:20:42: Also Immobilien macht der andere Teil der Familie jetzt für sich selbst.
00:20:45: Und mein Vater und ich haben uns entschlossen auch in der Familie.
00:20:49: Wir sind Händler durch und durch.
00:20:51: Wir wollen es weiter machen.
00:20:52: Und mein Vater hat gesehen, mit mir hat er eine Top-Nachfolge.
00:20:57: Und dann haben wir gesagt, komm, machen wir das.
00:21:00: Aber klar, so eine Gesellschaftertrennung nenne ich das jetzt mal hochemotional, Punkt eins, weil es in der Familie ist.
00:21:08: Erster Punkt.
00:21:10: Zweiter Punkt, kostet auch richtig Geld, weil eine gewisse Größe in Ordnung ist ja schon da.
00:21:15: Dann arbeiten wir auch mit Banken.
00:21:16: Du musst den Banken erst mal weiß, man, okay, wir wollen uns trennen.
00:21:19: Die kannten uns ja nur gefühlt, vierzig Jahre oder fünfzig Jahre als ein Team, als eine Familie.
00:21:24: Und dann erst mal alles ummodeln und so was.
00:21:26: Das war schon ein richtiger Ritt.
00:21:28: Pah!
00:21:28: Habt ihr es mit extern gemacht, habt ihr Hilfe?
00:21:31: Ja, kann ich auch nur immer zu ran.
00:21:32: Wir haben das nur mit externen Berater gemacht.
00:21:34: Beide Parteien haben sich ihre externen Berater geholt.
00:21:37: Wir saßen auch am Schluss gar nicht mehr am Tisch zusammen, sondern die Berater haben für die einzelnen Familienstämme alles verhandelt.
00:21:42: Weil
00:21:42: das der Oper verfügt, hat der Gründer richtig.
00:21:45: Ja, wir haben ja vorher schon einmal kurz gesprochen, ja, mein Opa war ein sehr weiser Mann, das er schon vorher in gesellschafter Verträgen, die waren sehr, sehr gut zu damaligen Zeiten, gesagt hat, wenn es mal Diskussion gibt, sollte man immer sofort auch dann sich externe Berater zuholen, erst mal Mediationsverfahren, was will wer und dann zu gucken, wie kann man das bestmöglich ohne Streit lösen in dem Bereich.
00:22:04: Und da muss man wirklich sagen, da war mein Opa sehr weit, weil er auch immer gesagt hat, das, was wir selbst nicht können, sollten wir uns von den besten Leuten immer wieder dann einkaufen.
00:22:14: Krass.
00:22:14: Also Schapur an Opa, ne?
00:22:16: Ja, Opa hat das auch alles irgendwo dann mit aufgebaut.
00:22:20: Er war halt, er hat den Grundstein gelegt.
00:22:21: Weil wir hören das hier natürlich im Podcast auch öfter anders, ne?
00:22:24: Das ist ja nicht so einfach mit der Familie.
00:22:25: Er kann nicht so einfach sein mit der Familie.
00:22:27: Absolut, also jetzt und jetzt sind wir nur noch ein Teil der Familie.
00:22:30: Also unser Teil hat es dann jetzt in dem Bereich, ich habe die seventy-fünf Prozent, mein Vater hat noch fünfzwanzig Prozent, mein Vater ist seventy- zwei Jahre alt.
00:22:38: ist operativ, ist auch stolz drauf, dass er immer sagen kann, ist nicht mehr operativ so tief in den Themen drin, will er auch gar nicht sein, will.
00:22:44: aber bei strategischen Entscheidungen, hole ich wie es ist, in einem Gesellschafterkreis ihn ab und dann spricht man darüber, aber das geht gut, weil mein Vater ist nicht ein Typ der Held, also es gibt ja auch, ohne Namen zu nennen, andere Patriarchen, dann was mal so, die nicht gerne abgeben, die auch noch mit achtzig dann reingehen und sagen, so wird's gemacht.
00:23:02: ... ist A für die Nachfolge durft, weil man den Respekt gegenüber dem Mitarbeitenden verliert.
00:23:07: Genau.
00:23:07: Mein Vater ist ja ganz anders.
00:23:08: Er hat immer gesagt, er nennt mich Tilly.
00:23:11: So, ich sag mal, die Engvertrauen nennt mich Tilly.
00:23:12: Er sagt, Tilly, du musst deine Erfahrungen selbst haben.
00:23:14: Du musst selbst auch mal in die SCH packen.
00:23:18: Aber ich stehe immer zu dir.
00:23:19: Und aus Fehlenden lernt man.
00:23:21: Geil, super.
00:23:22: Ja, also da muss man wirklich sagen, das ist schon top.
00:23:25: Bin ja auch froh, weil, überleg mal, wir haben jetzt ... ... was ist in den letzten fünf Jahren alles passiert draußen?
00:23:33: Oh ja.
00:23:33: Mein Vater hätte auch gedacht, er hätte alles erlebt.
00:23:35: Aber wer hätte gedacht, dass mal Corona kommt, alles lahmlegt.
00:23:40: Wer hätte gedacht, dass ein Krieg kommt in der Ukraine, die Konkama Europas.
00:23:46: Wer hätte gedacht Punkt eins, dass es mal ... an amerikanischen Präsidenten gibt, der die Zölle so anpackt in der Zeit.
00:23:53: Auch das betrifft uns ja alles, weil wir nach Amerika exportieren, dort importieren.
00:23:59: Und wir wussten zeitweise gar nicht, als Container auf dem Schiff waren, was passiert.
00:24:03: Wir machen Trockenpasta, das heißt, ganz klassisch, du hast selbst Kinder, Spaghetti-Koste, Pendelkoste, die kommen aus Italien, Haarfeizenpasta, die verschiffen wir.
00:24:11: Wir wissen, alle Pasta wird viel gegessen in der heutigen Zeit.
00:24:14: Da hast du so viele Container auf dem Schiff, da kommst du an und auf einmal hast du ... Hundertprozent Zoll auf so einem Artikel aus Italien.
00:24:22: Den du ja schon verkauft hast.
00:24:23: Den ich schon verkauft habe.
00:24:25: Und was machst du?
00:24:25: Wir haben ja eine Handelsspanne, die ist ja bei uns so gering.
00:24:28: Wir können das ja gar nicht wegfedern in dem Bereich.
00:24:31: Das geht gar nicht.
00:24:32: Und dann haben wir... Das sind so harte Gespräche gewesen.
00:24:35: Und dann bin ich natürlich schon froh, dass ich mal sagen kann, im Stillmoment, Vater, hast du mal für mich mal eine Stunde Zeit.
00:24:41: Ich würde jetzt so und so entscheiden.
00:24:43: Oder vielleicht habe ich es schon dann auch entschieden.
00:24:45: Aber wie siehst du das?
00:24:47: Sag
00:24:47: mal... Die Firma, wie alt ist die Firma jetzt?
00:24:50: Wenn wir es richtig korrekt nehmen, weil wir einen Teil von dem Onkel meines Großvaters übernommen haben, ist sie über hundert Jahre alt.
00:24:56: Okay, da würde mich mal interessieren.
00:24:57: Du warst, glaube ich, bei Hülle der Löwen, so roundabout, zwanzig, zwanzig, zwanzig, vierundzwanzig?
00:25:02: Ja.
00:25:03: War das für die Firma und auch für deine Ansehende in der Firma förderlich oder nicht?
00:25:09: Also, wie wurde das aufgenommen?
00:25:10: Was haben deine Eltern dazu gesagt?
00:25:11: Mama und Papa, ich werde morgen im Fernsehen.
00:25:13: Wow.
00:25:14: Na ja, da muss man ja erst mal die Geschichte kennen.
00:25:17: Da wird's wahrscheinlich drauf hinaus.
00:25:18: Wie bin ich da hingekommen?
00:25:20: Das müssen wir unbedingt verraten.
00:25:21: Ja,
00:25:21: deswegen ... Die fängt ja eher da an, weil ich geh nicht hin zu meinen Eltern und sag, ab morgen siehst du mich in der Glotze.
00:25:27: Und mal schauen, wie ich mich da schlage.
00:25:29: Wussten die von dem ganzen Prozess?
00:25:32: Wir haben in der Familie, wie gesagt, ne Schwester hab ich, die feierartetes Dreikinder hat, ein sehr, sehr enges Verhältnis.
00:25:39: Sehr eng, wir wohnen auch alle.
00:25:41: gefühlten Kilometer auseinander, jeder hat aber seine Freiheiten, also alles entspannt.
00:25:45: Aber dadurch, dass wir so ein enges Verhältnis haben, ich morgens sehr früh im Büro bin, weil wir Büros in Ho Chi Minh haben, also in Vietnam haben oder in Bangkok haben, die haben eine Zeitverschiebung von teilweise fünf bis sieben Stunden, kommt immer auf die Jahreszeit an.
00:25:58: Wenn ich dann erst um acht ins Büro kommen würde, wäre da vierzehn oder fünfzehn Uhr und bei uns geht es schon ein bisschen um Reaktionsgeschwindigkeit gegenüber dem Kunden zu sagen, dann die Antworten zu kriegen, bin ich um fünf, fünf oder dreizig im Büro oft.
00:26:10: Und dann gebe ich auch zu, habe ich mein Laptop, mein iPad und hab dann zu dameigen Zeit immer ganz gerne auf RTL Plus Höhle der Löwen geguckt, weil die Sendung finde ich schon cool.
00:26:20: Also immer wieder coole Idee, man überlegt sich immer, was kommt dafür Gründer und Gründerin rein, mit was für Ideen, was haben die eigentlich alles im Kopf?
00:26:29: Und dann habe ich mir das immer angeschaut und irgendwann verstehst du ja auch, sag ich mal, eine Sendung, wie ist die aufgebaut?
00:26:35: und das heißt, eine App geht hingegen.
00:26:39: Beim App, äh, bei, äh, bei der App-Idee, das geht meist zu Maschi oder zu Frank, sagen wir mal, in der damaligen Zeit.
00:26:47: Ein Handelsprodukt war klar, geht zum Ralf, zum Dümmel.
00:26:51: So, Handelsexpertise und so.
00:26:53: Und jemand hat ihm ja auch, jetzt kommt schon wieder so eine Abflussfee oder was auch immer, keine Ahnung.
00:26:58: Also wirklich oder eine Soße oder so.
00:26:59: Da denkst du dir wirklich, komm, kannst du weiter schalten oder gehst mal kurz aufs Klo gefühlt.
00:27:04: Und wenn du wiederkommst, hast der Ralf bekommen.
00:27:06: Ja, man geht mir das mir aber so auf den ... auf die Nerven.
00:27:09: Ich wollte schon wieder meine Ruhrpotsprache rausholen.
00:27:11: Du
00:27:11: darfst voraus, wir sind hier.
00:27:14: Wer produziert Höhle der Löwen, dann kommt raus.
00:27:17: Zu darmartigen Zeit war das dann die Produktions- wie immer Sony Pictures.
00:27:21: Denken wir, okay, Bewerbungsformular.
00:27:24: Mhm, Bewerbungsformular.
00:27:25: Aber nur für eine Idee.
00:27:26: Ich habe gesagt, Mensch, ich will mal, ich will als Juror da sitzen.
00:27:30: Hast
00:27:30: du Eiskalt da reingeschrieben?
00:27:31: Ja,
00:27:32: weil ich gedacht habe, okay, Ralf macht das.
00:27:33: Wir machen genauso.
00:27:34: Wir haben das gleiche Netzwerk für ... Für die Zuschauer wäre das auch geil, wenn da mal ein Wettbewerb wäre und würde man sagen, cool, jetzt streiten zwei sich mal um so ein Deal oder sowas, um mal die Leute vom Fernsehen
00:27:46: zu kitzeln.
00:27:46: Und Verjüngung?
00:27:48: Ja, wir wollen jetzt reif nicht zu alt machen, aber ja, selbstverständlich.
00:27:52: Und ja, dann habe ich da reingeschrieben.
00:27:54: Leider ich möchte mich nicht hier bewerben in der Idee, sondern ich möchte mich gerne als Juroer bewerben.
00:27:58: Hier ist mein Unternehmensprofil, das bin ich.
00:28:00: Ich habe hier einen ganz stumpfen Screenshot von meinem Instagram Account genommen.
00:28:04: Hab das geschickt, wenn Sie mal sehen wollen, hier habt ihr das alles, dann Internetseite und dann die Schweine, Sony Pictures, vier Wochen sich nicht gemeldet.
00:28:14: Aber als guter Vertriebler noch von meiner Seite aus, legst du auch manchmal was auf Wiedervorlage.
00:28:18: Vier Wochen später poppt es bei mir auf im Outlook, Wiedervorlage, E-Mail, Höhle.
00:28:24: Spitzname bei uns Höhle, Höhle der Löwen.
00:28:27: Für die eingefleischten hier in der Euro sind Höhle.
00:28:29: Genau.
00:28:29: Okay,
00:28:31: erst klar.
00:28:32: Die Schweine haben sich nicht gemeldet.
00:28:33: Hab die E-Mail aus dem gesendeten Postfach rausgesucht.
00:28:36: Und nur nochmals an den gleichen Verteiler.
00:28:39: Kein Reminder, also freundliche Erinnerung.
00:28:41: Nicht mehr Ausrufezeichen.
00:28:42: Und dann hab ich ein paar Tage später einen Anruf bekommen, was hätten sie noch nie erlebt, ob ich mal sprechen könnte.
00:28:48: Ich sag ja klar, wo sitzt er?
00:28:50: Da hab ich mich mit der Chefin von Sony Pictures, Astrid Quentel, getroffen.
00:28:55: Und dann hat das seinen Weg aufgenommen.
00:28:58: Wahnsinn.
00:28:59: Und
00:28:59: du
00:29:00: warst denn da bei denen, die haben dich quasi interviewt?
00:29:02: Ja, so wie wir jetzt hier sitzen ohne Mikros.
00:29:04: Wann schwer begeistert?
00:29:05: Also war lieber auf den ersten Blick auch für beide.
00:29:08: Ja, ich fand es schon ganz geil.
00:29:08: Astrid Quintel, unfassbare Frau, Diffy, die hat den letzten Bullen gemacht zum Beispiel auch so.
00:29:13: Also die war schon in Pionieren auch da in dem Bereich, also deswegen... Lob ich sie auch so, weil sie einfach an mich geglaubt hat und auch viele geile Formate gemacht hat.
00:29:20: Letzte Bullen bei der Serie, ne?
00:29:21: Ja, der Letzte
00:29:22: Bulle, genau.
00:29:23: Mit, wie heißt er, Henning Baum.
00:29:25: Genau, mit Henning Baum, einem krassen, großen, größten Tauspieler.
00:29:27: Ja, genau.
00:29:27: Ja, richtig.
00:29:28: Und ja, dann haben wir gesprochen und dann ging das immerhin rüber und da bin ich einfach total dankbar für.
00:29:33: und dann zurückkommt auf die Frage, wie haben die dann reagiert?
00:29:36: Ich hab meinen Mutter und meinem Vater einfach nur von der ersten Nieme in den Screenshot per WhatsApp-Geschränke gesehen, mal schauen, ob die sich melden.
00:29:42: Die melden sich sowieso nicht.
00:29:44: So, war für die dann und Akta das Thema.
00:29:47: Und dann kam's.
00:29:49: Da muss man's ja irgendwann kommunizieren in der Unternehmung.
00:29:52: Ja, ja.
00:29:54: Total, viele haben's gefeiert, weil viele haben's selbst geschaut.
00:29:57: Boah, geil.
00:29:58: Und du darfst eins nicht vergessen, wir sind Familienunternehmen.
00:30:01: Die Leute identifizieren sich mit dieser Unternehmung.
00:30:04: Die sitzen zu Hause, sei es mit ihren Eltern, mit ihren Schwiegereltern, erzählen über ihren Job.
00:30:09: Ob's grade gut läuft, ob's schlecht läuft, wie die Stimmung ist, was auch immer.
00:30:12: Unser Chef sitzt
00:30:13: da.
00:30:13: Und jetzt musst du überlegen, unser Chef sitzt bald bei Höhle der Löwen oder sitzt da.
00:30:18: Das ist mein Chef.
00:30:20: Ja, und das wurde gefeiert bei den Kunden.
00:30:23: Gab's die und die, aber die wird's immer geben.
00:30:26: Viele in meinem Alter oder auch mit Tick-Elter, die haben's total gefeiert.
00:30:30: Die haben wir geschrieben, als das dann die Pressemitteilung kam über die Wildzeitung, die ist immer top informiert.
00:30:34: Mega, wenn du ein Artikel für uns hast, sagt Bescheid, dann müssen wir uns hinsetzen.
00:30:38: Ich sag mal, ganz alte Kaliber hat, die sagen sich vor allem, geht der Junior ins Fernsehen, ist der total bescheuert.
00:30:45: Aber die wir es zu immer haben.
00:30:47: Und ganz im Ernst, ich will auch Sachen machen, die mir Freude machen, deswegen sitze ich auch bei dir.
00:30:52: Wenn ich keinen Bock dazu hätte, würde ich ja gar nicht kommen.
00:30:54: Und ich mach das, ich bin Freigeist.
00:30:56: Mein Satz ist immer, viel free, ich mach das, wozu ich Lust habe.
00:31:00: Wie
00:31:00: wurdest du da aufgenommen?
00:31:01: Also es ist eine coole Truppe, Produktionsteam, deine Kollegen bei Hülle der Löwen.
00:31:05: Wie funktioniert das?
00:31:06: Das war ein durchweg positiver Erfahrung.
00:31:08: Also wenn du daran zurück denkst, immer lächeln im Gesicht und alles cool.
00:31:11: Total.
00:31:12: Also du siehst eine Reaktion, weil es auch da immer eine Kehrseite gibt.
00:31:14: Die Kehrseite ist, dass es brutal anstrengend ist.
00:31:17: Du sitzt im Studio, in den Lichtern, in den Kameras, teilweise zehn bis zwölf Stunden an einem Produktionstag, dass es Monster anstrengend.
00:31:23: Wie viel Produktionszahl gibt's?
00:31:25: Also wie viel Zeit musst du mitbringen?
00:31:26: Das kommt immer darauf an, wie viel du selbst machen möchtest und wie die Produktion das dich einteilt.
00:31:31: Meine höchste Anzahl waren achtzehn Tage.
00:31:33: Oh, was?
00:31:34: Achtzehn volle Drehtage.
00:31:36: Oh ja.
00:31:36: pro Jahr.
00:31:37: Und dann, wenn die dann, sag ich mal, zwei Tage pro Woche drehen oder teilweise ein, dann bist du zehn bis zwölf Wochen.
00:31:43: erst mal zwei Tage immer in Köln im MLC-Studio.
00:31:48: Das fehlt dir schon mal in deinem Unternehmen.
00:31:50: Plus, du darfst nicht vergessen, Presse Tage, Werbe Drehs und den Enden.
00:31:54: Dann kommt nochmal drei, vier Tage drauf.
00:31:56: Da bist du schon richtig am Anschlag.
00:31:58: Aber coming back zu deiner Frage ist, du wirst sofort geil aufgenommen.
00:32:04: Du hast eine riesen Flur oben, jeder hat seine eigene Garderobe, aber es ist wie ein großer Kindergarten.
00:32:09: Also wie eine Klassenfahrt.
00:32:10: Wir haben immer gesagt, wir fahren zu Klassenfahrt.
00:32:12: Das könnte man richtig sagen.
00:32:14: Weil es richtig cool war.
00:32:15: Nils zum Beispiel, Nils Glagao, Ottomol.
00:32:18: Toller Unternehmen auch, ne?
00:32:19: Ja, cooler Buddy auch von mir, war ich jetzt auch noch vor Kurzem unterwegs mit den Familien.
00:32:23: Total geil, der kommt morgens früh, der ist auch früh aufstehen, der war dann immer schon ab sechs, so dreißig da.
00:32:29: Dann denk ich mir, warum hat der denn eine Siebträger, eine Kaffeemaschine, weil sich in der Garderobe, der hat in seinem Auto seine Kaffeemaschine mitgenommen von zu Hause oder so.
00:32:37: Und hat immer für die Leute Kaffee gemacht und so.
00:32:39: Das war schon geil.
00:32:40: Das war schon eine richtig coole Stimmung.
00:32:43: Aber wie immer, du hast leucht mit denen kommst, du hast sofort einen anderen Spirit, mit den anderen kommst du aber trotzdem professionell gut klar.
00:32:49: Aber ich muss schlussendlich sagen, in der Zeit, wo ich da war, waren ja meist Ralf, Maschi, Judith.
00:32:56: Ähm, und Nils dabei.
00:32:59: Das war eine geile, geile Truppe.
00:33:01: Was war dein Highlight, wenn du dich an die Zeit zurückinnerst?
00:33:04: So kann Investment sein, keine Situation sein.
00:33:06: Was war das, wo du wirklich sagst, das hat sich eingebrannt?
00:33:09: Es ist schon manchmal schon lustig, wie die Gründer reinkommen natürlich auch total mit Ideen, wo du denkst, okay, hat dir nicht einer mal gesagt.
00:33:15: Mit der Bewertung passt es nicht.
00:33:17: Man muss sagen, eher das Miteinander ist schon das Coolste dort in dem Bereich, weil wir haben dann auch immer zusammen Kick-off-Essen abends, wir haben dann auch meist immer am Ende der Staffel eine Riesensause, also richtig Vollgasattacke.
00:33:28: Maschi gibt immer einmal dann zwischendurch einen Kuchen und Kaffee für alle außer Riesentorten und so.
00:33:34: Das ist schon ... Und was lustig ist, jeder hat ja seine Standardfloske da hinten auf dem Stuhl.
00:33:40: Jetzt nehmen wir mal Nils, der sagt, ja, ich kann ... Gutes Branding machen bei Automobil.
00:33:46: Wahnsinns Marken.
00:33:47: Nummer eins Marken in den Apotheken.
00:33:50: Dann, wir wissen, bei Dagmar kommt immer der Tierschutz, Familienunternehmerin.
00:33:56: Das kriegt man nicht so mit, weil es ja auch geschnitten wird, logischerweise.
00:33:59: Dann sitzt man so, pass auf, jetzt kommt bestimmt gleich.
00:34:02: Ich kann das mit dir, wenn da irgendeiner was verkauft, eine Halskette für ein Hund.
00:34:07: Kommt bestimmt, ich bin im Tierschutz arrangiert oder so.
00:34:10: Wir wissen das immer sofort.
00:34:12: Das ist halt dann, weil jeder versucht sich ja selbst so geil zu profilieren.
00:34:15: Also ihr
00:34:15: schlachst auch ohne Ende oben.
00:34:17: Ja, dann kann ich die Geschichte erzählen.
00:34:18: Es war so krass bei Nils und mir, dass die uns auseinandergesetzt haben.
00:34:23: Wie
00:34:24: in der Schule.
00:34:25: Weil wir waren, haben sie selbst gesagt, ihr seid ja wie die besten Freunde in der Klasse.
00:34:28: Wir haben nur gegackert und nur gelacht und wirklich, da mussten sie uns auseinandersetzen.
00:34:32: Das ist schon ganz geil.
00:34:33: Wie lange hast
00:34:33: du das gemacht?
00:34:34: Ja, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast
00:34:34: jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast
00:34:39: jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt,
00:34:40: du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast
00:34:47: jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt,
00:34:48: du hast jetzt, du hast jetzt, du hast jetzt, Bis zur
00:34:49: Ausstrahlung.
00:34:49: Ja, bis zur Ausstrahlung.
00:34:50: Und dann bist du aber wieder rausgegangen, auch weil ihr dann in die Phase gekommen seid, von der Familie zurückkaufen, das Unternehmen.
00:34:57: Ja gut, ich
00:34:57: habe dir gesagt, gerade die Zeit ist natürlich intensiv bei Höhle der Löwen mit den Zeiten.
00:35:02: Und dann hat sich in der letzten Aufzeichnungsphase rauskristallisiert, dass jetzt die heiße Phase kommt, der Gesellschaftertrennung.
00:35:07: Ich habe immer gesagt, und das habe ich auch zu meinen Mitarbeitenden gesagt, ich weiß, wo mein Herz ist.
00:35:11: Mein Herz ist bei der MDS.
00:35:13: Das
00:35:13: stand immer für dich fest.
00:35:14: Das stand immer für mich fest.
00:35:15: Das habe ich auch immer ganz klar meiner Familie selbst versprochen.
00:35:18: Ich werde da jetzt nicht die vernachlässigen, sobald ich spüre, würde ich sagen, nein, ich mache es nicht mehr weiter.
00:35:24: Dann kam die Gesellschaft der Trennung und dann kam noch eine andere Situation zu, weil ich es ja erklärt habe, bisschen Händler.
00:35:31: Und irgendwann habe ich mir aber gedacht ... Ich möchte mich viel weiter vertikal integrieren.
00:35:36: Das heißt, dass ich in der Wertschöpfung viel tiefer eingreifen habe.
00:35:39: Ich möchte mich gerne vom Händler zum Produktionsbetrieb wandeln.
00:35:42: Und in der Zeit gab es dann ein Unternehmen, was ich übernommen habe, das auch viele Kenne mit groß geworden sind.
00:35:49: Europas größten Wassereishersteller.
00:35:52: Bussi, Bussi Wassereis, das ist der Bär, das ist das Wassereis, das kennst du vielleicht in den Streifen, was du selbst zuhause einfrierst.
00:35:58: Ich sag immer, normalerweise ist du es mindestens einmal, wenn du klein bist und manchmal sogar zweimal, wenn du selbst Kinder hast, ist du es mit deinen Kindern auch normal.
00:36:04: Du bist
00:36:04: jetzt Bussi?
00:36:05: Ich bin Bussi, ja.
00:36:05: Das
00:36:06: ist ja Wahnsinn.
00:36:07: Die haben einfach, also strukturierter Prozess, ihr seid mit reingegangen, habt ihr das Unternehmen angeschaut,
00:36:11: habt ihr gekauft?
00:36:12: Genau, also
00:36:12: es
00:36:13: gab keine Familienunternehmen, es gab keine Nachfolge, also ... Und dann hat man natürlich gesagt, was ist das Beste?
00:36:19: Ja, den Verkauf der Unternehmung.
00:36:21: Aber am liebsten an jemanden, der das in der Branche kennt und auch am liebsten vom Familienunternehmer zum Familienunternehmen, weil es doch einfach Werte sind, die wir als Familienunternehmer im Mittelstand irgendwo in uns tragen und weiter fortführen möchten.
00:36:33: Ja, und dann haben wir dir, gab es in dieser Zeit genau so Trennunggesellschafter, Erwerb erste Produktionsstätte.
00:36:41: Ja, und dann sagst du dir, okay, weiß was, das ist jetzt schon ein Berg, den du jetzt erst mal sortieren muss, zetteln muss, integrieren muss.
00:36:51: Und man darf eins nicht vergessen.
00:36:53: Ich hab die Verantwortung für die Leute, streich, streich, dann für die Familien dahinter.
00:36:57: Und das ist für mich Nummer eins.
00:37:00: Das ist für mich Erfolg.
00:37:01: Früher, klar, bin ich immer noch dem Geld.
00:37:04: Ich wollte Geld verdienen, Geld verdienen.
00:37:06: Aber für mich, wenn mich einer fragt, was ist der Erfolg, dann sage ich ganz klar, guck ich in die Augen bei meiner letzten Weihnachtsfeier in die Mitarbeitenden und sehe das Lachen, wie die miteinander sitzen, die Teams.
00:37:15: Das ist für mich Erfolg.
00:37:17: Nicht mehr und nicht weniger.
00:37:19: Und wenn das funktioniert wie ein gutes Urwerk, dann kommt das andere, sag ich mal, mit Umsatz und Geld verdienen.
00:37:24: Automatisch dazu.
00:37:25: Genau.
00:37:26: Wie, wo sitzt denn so eine Busse?
00:37:29: Das
00:37:29: ist jetzt wirklich als nur Zufall.
00:37:30: Dreißig Minuten Fahrzeit von Dortmund entfernt im Berg Kärmen.
00:37:34: Okay, da steht also mitten auf dem Land eine Fabrik.
00:37:38: In die sechzigtausend Quadratmeter Grundumbunden.
00:37:40: Die gehören mit zur Firma?
00:37:41: Ja.
00:37:42: Okay, geil.
00:37:43: Also auch schön.
00:37:43: Dreizeintausend
00:37:44: Stellplätze für Paletten.
00:37:45: für Wasser-Eis.
00:37:46: Wie viel Wasser-Eis haut ihr da im Jahr raus?
00:37:49: Ja,
00:37:49: man muss wissen, Wasser-Eis ist ja ein saisonales Produkt.
00:37:53: Das heißt, saisonal heißt für uns nach Ostern, wenn die Osterhasen draußen sind, beginnt dann die Zeit.
00:37:59: Und dann kommt es natürlich auch im Sommer an, ist ein ziemlich abhängiges Wetterprodukt, muss man wissen, Freibäder, Kiosse, etc.
00:38:06: Aber in der Höchstphase, wenn es richtig hochgeht, produzieren wir bis zu dreieinhalb Millionen einzelne Wasser-Eis am Tag.
00:38:13: Am Tag.
00:38:13: Und jetzt aktuell produziert ihr vor?
00:38:15: Oder wie läuft das aktuell
00:38:16: in
00:38:16: der Winterzeit?
00:38:16: Ja, jetzt fangen wir an.
00:38:17: Das ist quasi so ein bisschen wie Lebkuchen und so und Printen.
00:38:21: Wie viele Leute arbeiten da?
00:38:24: Fest arbeiten hundertfünfzig Leute dort, aber du hast natürlich auch Saisonmitarbeiter, die dann während der Hauptzeit da arbeiten waren.
00:38:30: Du musst einzüberlegen, Markus, dass es in diesen High-Season-Phasen drehen wir alleine nur beim Wassereis, roundabout, fünfzigtausend Paletten in diesem kleinen Zeitraum.
00:38:42: Paletten Paletten
00:38:43: dieser Holz Paletten wenn du mal im Supermarkt bist und siehst das.
00:38:46: Ja genau
00:38:46: und auch so ein paar Zehntausend Wasser ist oder so was.
00:38:49: Ja
00:38:50: ist immer ein Karton, hundert Stück drin und dann packst du die hoch, dann hast du ein Packschirmatter.
00:38:54: Also das Unternehmen gab es ja schon, das hatte auch Kunden und alles.
00:38:56: Ihr seid heute quasi sitzt ja mehr oder weniger exklusiv da drauf in der Theorie, aber so ist das ja nicht.
00:39:03: Du kaufst ja bei so einem, komm dir mal drauf an, was Masse für ein Deal.
00:39:07: Kaufst du nur die Marke, den Standort dazu, was machst du eigentlich?
00:39:11: In dem Zykluswarte, wir haben alles mitgekauft.
00:39:13: Wir haben Grund und Boden, Fabrik, Marke, alles ist über den Tisch gegangen.
00:39:19: So.
00:39:19: Und das war ein funktionales Unternehmen, was auch Geld verdient hat.
00:39:22: Seit fünfzig Jahren.
00:39:24: Okay.
00:39:24: Soventes Unternehmen.
00:39:25: Okay, super.
00:39:26: Marke.
00:39:27: Sensational.
00:39:27: Jedes Jahr zur Sommerzeit kommt immer ein Radiobeitrag.
00:39:31: Wir sind jetzt wieder beim Wasser-Eishersteller Busemann, also der Firma heißt Busemann.
00:39:35: Busi ist der Markenname.
00:39:37: Und das war die erste Produktionsstätte.
00:39:38: Und wir sitzen zwar drauf.
00:39:40: als Holding quasi, als Oberholding haben wir es gekauft.
00:39:43: Aber ich bin mit den Werten halt groß geworden.
00:39:45: Warum soll ich etwas ändern?
00:39:47: Was jetzt funktioniert?
00:39:49: Ich gucke eher in so einem Prozess an.
00:39:51: Wo bringen wir?
00:39:53: Als Unternehmung von früher, die Altfirma, Mehrwert rein.
00:39:57: Und wo bringen die uns den Mehrwert rein?
00:39:58: Wo haben die Kunden, die wir noch nicht beliefern?
00:40:00: Wo haben wir Kunden, die die noch nicht beliefern?
00:40:02: Aber ich gehe jetzt nicht rein.
00:40:03: So, ich bin Chef, ich bin Inhaber.
00:40:05: Alles Alte geht raus.
00:40:06: Ich steuere es neu.
00:40:07: Das ist für mich die falsche Entscheidung.
00:40:09: Und du hast auch Manager in diesen Unternehmen.
00:40:11: Das heißt, die werden von Geschäftsführern im Regelfall geführt.
00:40:14: Ja, also ich glaube in der Größenordnung, in der wir uns befinden jetzt nicht, um zu groß zu nennen, aber wie gesagt bei fünfhundert Leuten plus die halbe Milliarde anzustreben jetzt kurzfristig an Umsatz, kannst du das noch nicht selbst führen?
00:40:28: Da musst du abgeben können.
00:40:30: und wir haben externe Geschäftsführer, wir haben in der Produktion, haben wir zwei, weil du brauchst, in der Produktion brauchst du immer einen Kaufmanuschen, einen technischen oder auch für die Fabrik brauchst du ein.
00:40:39: Da haben wir zwei, der eine ist fünfzehn Jahre da, der andere schon über fünfzehn Jahre da.
00:40:43: Geiles Team, funktioniert sensationell.
00:40:45: Habt ihr
00:40:45: einfach mit übernommen?
00:40:46: Ja klar, super.
00:40:47: Aber es gibt ja auch dann manchmal die Klauseln quasi, Change of Control Klausel gibt's ja.
00:40:53: Gibt's ja manche gute Verträge und...
00:40:55: Also für alle, die nicht wissen, was das bedeutet, das heißt, wenn der Eigentümer wechselt, im Regelfall, die haben Banken auch ganz oft, bei Krediten und Co.
00:41:02: Dann gibt es so eine Art Sonderkündigungsrecht, wo man sich den neuen Eigentümer erst mal anguckt.
00:41:05: Ja, und das hatten die Geschäftsführer?
00:41:07: Und da musste ich selbst in den Bewerbungsprozess gehen.
00:41:09: Wer bin ich eigentlich?
00:41:10: Und was habe ich eigentlich vor mit der Unternehmung?
00:41:11: Können Sie sich damit identifizieren oder nicht?
00:41:13: Und hat aber alles gut geklappt, Sie haben Bock darauf.
00:41:16: Und deswegen haben Sie den dann nicht, Gott sei Dank, gezogen.
00:41:19: Ich klopfe auf Holz.
00:41:21: Ja.
00:41:21: War das eure erste Transaktion, wenn externes Unternehmen erworben hat in der Führunggeschichte?
00:41:25: Ja.
00:41:25: Was hat dein Vater dazu gesagt?
00:41:26: Der ist ja noch, der ist mit Geschäftsführer und Gesellschafter, ne?
00:41:29: Der ist Geschäftsführer und Gesellschafter, mehr als twenty-fünf Prozent, ja.
00:41:32: Ah, ja, ja, ja.
00:41:32: Findet er das geil, was du da machst?
00:41:34: Er liebt es.
00:41:35: Okay.
00:41:36: Er liebt es.
00:41:36: Also ich glaube, man muss wissen, mein Vater und ich sind ... Ich bin mein Vater.
00:41:41: Also jeder, der mich sieht oder mich sprechen hört oder so.
00:41:45: Ich bin genauso emotional wie er.
00:41:47: Ich kann genauso ausflippen.
00:41:48: Ich kann aber genauso herzlich sein wie er.
00:41:49: Ich sage mal, er ist mein Vater, mein bester Freund, mein Mentor.
00:41:53: Er ist für mich in einer Person alles.
00:41:55: Und das sage ich auch mit vollem Stolz.
00:41:57: Und wenn ich ihm das sage, dann guckt er sich das an.
00:42:00: Mhm.
00:42:01: Ja.
00:42:01: Mhm.
00:42:01: Ich sage auch aus dem und dem, wer wir sind.
00:42:04: Mhm.
00:42:06: Ja?
00:42:07: Ja, dann hört ihr das mal weiter an.
00:42:09: So.
00:42:10: Dann weiß ich, okay, das war für ihn emotionale Ausbruch.
00:42:13: Find ich ganz cool.
00:42:14: Dann ruft mich meine Mutter jemand an vielleicht und sagt, du Tilly, nur dass es weiß, dein Vater hat mir berichtet, in deiner Schwein, Dave, find das geil.
00:42:24: Ja, also der steht da total hinter.
00:42:27: Und du musst eins überlegen, in der Gesellschaft ertrennung, in der Phase war er siebzig.
00:42:31: der dir auch sagen könnte, weißt du was, warum soll ich mir diesen Akt noch antun und alles?
00:42:35: Warum soll ich das noch machen?
00:42:36: Nein!
00:42:37: Fand der cool, der hat gesagt, cool, lass er mal hochkrempeln und noch mal Vollgas geben.
00:42:41: Die Transaktion war so gut, dass du auch gesagt hast, ich gucke mich auch nach weiteren Assets um und ihr habt ja so eine zweite Transaktion durch, ne?
00:42:49: Ja, das ist klar, dann spricht sich das irgendwann rum natürlich und du hast natürlich auch Berater, die dann auch wieder andere Mandate haben und dann hören die was, sehen die was und rufen dich an.
00:42:58: und dann gab es noch mal einen... mit dem ich das gemacht, eine Unternehmung, das ist in Ölzen, das ist somit Norddeutschland in der Nähe von Buchholz, also in der Nähe von Hamburg, nehm was jetzt mal eine Stunde entfernt.
00:43:10: Und, ähm, das ist ein Backbetrieb.
00:43:13: Kein Backbetrieb, nicht jetzt, dass jeder denkt, ich habe eine Bäckerei gekauft, wo man jetzt einzelne Brötchen kaufen kann, sondern ich habe einen Standort, einen Produktionsstandort gekauft, so tief integriert, dass wir da Mehl, Flocken, äh ... Cookies, Müsli produzieren, alles unter Bio-Qualität, also Standard-Bio-Qualität, aber gleichzeitig auch unter Demeter-Bioland-Standard alles produzieren.
00:43:42: Reiner Bioproduktionsstandort.
00:43:45: Und jetzt kommt der Knaller dazu, als ich da oben war, riesig.
00:43:48: Dagegen war Busemann von der Fläche
00:43:51: klein.
00:43:51: Habt ihr auch wieder quasi... Auch wieder Gelände gekauft, Eis gekauft.
00:43:56: Alles.
00:43:56: Und dann war ich da an dem Produktionsstandort.
00:43:58: Und dann sagte dann der Inhaber zu mir, ja, wir fahren jetzt nochmal zum zweiten Standort.
00:44:02: Ich sag wie, zum zweiten Standort.
00:44:04: Ja, zum Mühle.
00:44:06: Ich sag wie zu einer Mühle.
00:44:07: Ja, wir haben hier eine Wassermühle, wo das alles dann auch gemacht wird, produziert wird.
00:44:12: Ich sag wie.
00:44:13: Und das ist mit da drin und so.
00:44:14: Ja, ja, das ist ein ganzes Paket.
00:44:17: Und diese Emotionen, wenn du vor deiner eigenen Wassermühle stehst,
00:44:21: wo gemahlen
00:44:21: wird.
00:44:22: Und du da Müller hast, der das alles kennt.
00:44:27: Das ist unfassbar.
00:44:28: Diese Emotion kannst du gar nicht fassen, weil das ist so geil.
00:44:32: Also Wassermühler ist, da steht ein riesengroßes Gebäude, maßgeblich aus Holz.
00:44:36: Das hat ein großes Rad dran, das ist ein Wasser im Fluss.
00:44:40: Und da kommt wirklich vorn ein Korn rein und hinten kommt Mehl als Zwischenprodukt, aber da haben wir auch fertiges Produkt raus bei euch.
00:44:47: Korrekt.
00:44:48: Mit einem riesem Silo nehmen wir an, du musst ja auch irgendwo lagern.
00:44:50: Ja.
00:44:51: Wie viel wird da arbeiten da?
00:44:51: zweihundert,
00:44:52: achtzig, zweihundert neunzig Leute.
00:44:55: Also das ist quasi schon die Hälfte von den fünfhundert Leuten kommt aus dem Zug auf.
00:44:58: Wie groß war diese Firma in Umsatz ungefähr?
00:45:01: Fünfzig Millionen Euro Umsatz war das.
00:45:03: Man muss aber fairerweise sagen, kommt aus einer Schieflage, aber nicht konstant aus einer Schieflage, sondern davor bis vor drei Jahren sehr, sehr gutes Geld verdient, dann Schicksalsschläge passiert
00:45:16: etc.,
00:45:17: dann sei ich auch ganz offen.
00:45:19: falsche Manage hat drin gehabt in dem Bereich.
00:45:23: Und wir haben uns angeguckt und gesagt, okay, mit diesen gewissen Kniffen kriegen wir es gedreht mit unserer Power.
00:45:31: Und wir haben dann ein Geschäftsführer von uns, von der Holding, implementiert oben direkt, dass wir da auch dann die Kontrolle immer sofort dort haben in dem Bereich, der auch unsere Denkweise hat und versteht und auch in diese Unternehmung reinbringt.
00:45:43: Und wir merken jetzt schon ... Wir haben seit dem fünften neunten.
00:45:47: letzten Jahres haben wir es übernommen und...
00:45:51: Auch zum fünften neunten oder den Rückwirkenden?
00:45:53: Ja,
00:45:53: Rückwirkenden.
00:45:53: Okay, Rückwirkenden.
00:45:56: Also für alle, die das nicht wissen, ganz oft bei Unternehmenstransaktionen, macht man es in Rückwirkenden auf dem ersten ersten, damit man es volle Geschäftsjahr hat.
00:46:03: Und so kenne ich das auch.
00:46:04: Okay, aber das Geschäftsjahr war denn eher...
00:46:07: Ja, das war aber durch das Geschäftsjahr.
00:46:09: Für uns war das ja klar.
00:46:10: zu wissen, wie es läuft ist.
00:46:11: Aber wir merken jetzt mit dem, dass wir da drin sind, Wie wir es jetzt schaffen schon.
00:46:16: Wir kriegen hier schon.
00:46:17: Wir haben neue Aufträge bekommen.
00:46:18: Wir merken, okay, wir kriegen es gedreht.
00:46:21: Und es ist ein total emotionales Thema.
00:46:23: Du sprichst mit Bauern.
00:46:24: Du sprichst mit der Müller.
00:46:26: Du bist da noch mal ganz anders, als wenn du jetzt im Vietnam eine Garnelle kaufst oder sowas.
00:46:30: Das ist sowas Emotionales und ich bleibe auch dabei.
00:46:33: Ich sitze hier bei dir.
00:46:35: Mittelstand, Unternehmertum etc.
00:46:38: Ich bin Dortmunder Jung.
00:46:40: voll durch und durch, also Leben Deutschland.
00:46:42: Ich will nie wegziehen.
00:46:44: Ich finde das so geil.
00:46:45: Ich fliege so viel im Jahr rum in so vielen Ländern.
00:46:48: Ich bin immer wieder froh, wenn ich am Frankfurter Flughafen lande und dann wieder nach Dortmund fahren kann.
00:46:53: Das hören wir richtig, richtig gerne.
00:46:54: Cool Statement.
00:46:55: Ja, bin ich auch.
00:46:56: Dafür stehe ich auch.
00:46:56: Und deswegen sage ich auch, meine Zughäufe sollen in Deutschland sein, weil ich das einfach zurückgeben möchte, weil ich habe es dir vor zehn Minuten oder für eine Stunde gesagt.
00:47:07: Wenn ich in die Augen meiner Mitarbeitenden gucke und die Verantwortung sehe, die ich trage, erfüllt es mich mit Stolz.
00:47:13: Das ist der größte Erfolg nochmals.
00:47:15: Und ich kann nur so gut sein, wie das die anderen sind bei mir in der Firma.
00:47:20: Und deswegen will ich das immer weiter fördern und unterstützen.
00:47:22: Und ich sage auch ganz klar, gibt es eine coole Sache noch für mich, dann sind Zukäufe bleiben bestehen bei mir.
00:47:28: Also ihr findet Lebensmittel irgendwie spannend als Thema.
00:47:31: Das heißt auch jeder, der hier zuhört, der vielleicht irgendein cooles Lebensmittel hat, was ein Vertriebsthema hat, was nicht in die nächste Schreibung bekommt, genau.
00:47:39: Dann gerne direkt melden bei der MDS-Holding.
00:47:42: Und dann haben wir ja noch das nächste Standbein, die Arzneimittel, streich-freiverkäufigem Arzneimittel, das ist die ProDimifarma.
00:47:50: Also ich noch Lebensmittel, ihr macht auch Gesundheit.
00:47:52: Gesundheit, ja, das kam aus der Historie heraus, dass zu meinem Vater jemand kam.
00:47:58: umbekannt, also wirklich angeschrieben hat und gesagt, er möchte gerne einen Termin haben aus Deutschland, nach der Wende, Anfang der Neunziger und sagte, ey, Leute, ihr seid so gut in dem Handel vertreten, wollt ihr nicht Gesundheitsartikel dorthin verkaufen?
00:48:15: Und ganz im Ernst, der erste Punkt war, ja gut, da gibst du Apotheken für, warum willst du das machen?
00:48:20: Dann hat diese Person, die dann schlussendlich auch für uns gearbeitet, Jahrzehnte lang, gesagt, ihr dürft eins nicht vergessen.
00:48:28: Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen.
00:48:31: Und das muss zahlbar sein.
00:48:34: Das muss man sich mal überlegen, also mal wirklich auf der Zunge zergehen lassen.
00:48:37: Gesundheit ist das höchste Gut des Menschen.
00:48:40: Und dann haben wir gesagt, okay, lass mal ein Konzept erarbeiten.
00:48:43: Dann haben wir ein Konzept erarbeitet für uns erst mal und dann auch für den Kunden.
00:48:48: Und hat den Kunde von uns in Essen und Mühlein gesagt, finden wir cool, das wollen wir machen.
00:48:56: Und dann sind wir da in diesem Bereich gekommen.
00:48:58: Haben wir Wund- und Brandzahlbe, Pflaster, Vitamin C-Tabletten verkauft.
00:49:02: Wirklich all den ganzen Kram.
00:49:04: Hat sich natürlich jetzt alles ein bisschen gewandelt.
00:49:06: Die Drogerien haben natürlich auch viel gemacht da in dem Bereich.
00:49:08: Das einzig vergessen Versandapotheken ganz stark im Vordergrund.
00:49:12: Also wir müssen immer quälig unterwegs sein, um das Gleiche zu haben, was wir im Feuer hatten.
00:49:15: Und wenn du jetzt einen Trend siehst, ist ja extremst auch der Sportbereich.
00:49:19: Diese ganzen Sportnotritions, das jetzt mal für viele, die nicht wissen, was ich meine, ich meine, Sportnotrition heißt Protein, Protein-Bars, sei es Way-Protein-Konzentrat, Kreatin und was alles da in dieser Funktionalen... Bereich gibt, das machen wir extrem groß in dem Bereich, jetzt gerade kann man reingehen, am Anfang des Jahres wollen viele Leute haben ja immer tolle Vorsätze, finde ich auch super, so und so machen, ist bei einem Kunden ein riesen, zweitplatzierungs-Display, also ein zweitplatzierungs-Display heißt, Leute wenn ihr jetzt mal zu Weihnachten angeht, da wo die Nikoläuse drin stehen oder zu Ostern, wo die Osthasen drin stehen, gibt es ja auch zwischendurch mal von großen Markenherstellern.
00:50:01: Sonderplatzierungen und das haben wir jetzt auch bei einem Kunden gemacht bei allen Läden in über viertausend Läden nur mit Sportsachen, Matchup Protein, vegane Proteinriege und da sind wir auch richtig unterwegs und das ist ein ganz geiler Bereich.
00:50:15: Und niemals eure Marken, das sind dann die Eigenmarken, die ihr mit dem Kunden zusammen kreiert?
00:50:20: Immer nur.
00:50:21: Eigenmarken, wie ich es dir gerade gesagt habe.
00:50:22: Vom
00:50:23: Kunden, nicht
00:50:23: euren Kunden.
00:50:24: Bis
00:50:25: auf bei den Produktionsständen, das muss man fairerweise sagen.
00:50:28: Da haben wir die Marke Bussi, den Bussi-Bern kennen alle da in dem Bereich.
00:50:31: Also die
00:50:32: Eisformer ist weiter Bussi.
00:50:33: Punkt, das ist ja optimal.
00:50:34: Genau, das ist Wasser-Eisformer.
00:50:35: Weil wir machen ja auch noch Speiseis.
00:50:36: Speiseis und
00:50:37: meine Güte.
00:50:37: Genau.
00:50:38: Wir haben ja ungefähr zwei Hundert Artikel, die wir aktiv für dich sagen verkaufen und sechshundert im Portfolio.
00:50:42: Und deswegen lege ich da schon immer ein bisschen strukturmäßig rein und sag, okay, Wassereis, da haben wir die Marke.
00:50:49: Und bei der Bosener Mühle, so heißt unsere Produktionsstätte mit der Bäckerei oben, mit dem Backbetrieb, da haben wir auch, von den fünf, fünfzig Millionen Euro machen wir Roundabout, elf, elf und ein halb Millionen Euro.
00:50:59: unter deren Marke, also unter der Bosener Mühlenmarke, verkaufen wir an Fachhändler, aber auch gleichzeitig für die weiterverarbeitende Industrie die Mele, die Flocken, etc.
00:51:09: Okay, also ihr habt zwei Eigenmarken in dem Fall?
00:51:11: Ja.
00:51:12: Das sind quasi das Wasser Eis und die Bosner Mühle.
00:51:15: Was für ein Produkt, was für ein Produkt kenne ich von denen?
00:51:17: Also wo komme ich damit in Berührung?
00:51:19: Was sind wirklich große Stückzahlen oder große Endprodukte, was eine Bosner Mühle beckt oder aufbereitet?
00:51:25: oder den Verkehr?
00:51:25: Cookies
00:51:26: zum Beispiel, also bei einem großen Droggeristen machen wir... sehr viel Cookies, weil wenn man mal reingeht in DM oder Rossmann, ich zitt in den Beide gleich, dann in dem Bereich, ohne jetzt, dass ich sage, Rossmann DM, DM, Rossmann, muss ich sagen, da sind sehr, sehr viele Cookies von uns.
00:51:43: Ja, das sieht man jetzt nicht, weil du die Jacke anhast.
00:51:45: Du liebst ja wirklich, was du tust.
00:51:46: Du musst dir vorstellen, der ganze Unterarm von dem Film an, der ist tätowiert.
00:51:50: Und da ist wirklich das Tattoo von Lidl, von Aldi, Drogf und noch vom Veranstalter.
00:51:54: Von meinen Hunden.
00:51:55: Am
00:51:55: besten ist, du cremelst die Ärmel mal hoch und zeigst, was.
00:51:57: kannst du das kurz machen?
00:52:00: Ja, das ist wirklich krass.
00:52:01: Also noch deine Hunde drauf.
00:52:02: Die Lidl und Aldi auch noch heißen?
00:52:04: Ja,
00:52:04: klar.
00:52:05: Und dann auch unsere Lieblingsferieninsel, also oben Söld.
00:52:08: Da haben sich meine Eltern kennengelernt vor vielen, vielen Jahrzehnten.
00:52:11: Und ich sag mal so, mein Körper ist ein Stickerkörper, ne?
00:52:16: Dass mal immer wieder, wenn ein toller Moment in meinem Leben gekommen ist oder passiert ist, verewege ich den.
00:52:24: Zum Beispiel hier, das ist Total Gaga.
00:52:26: Das ist, wenn man sieht, UVZ NR.
00:52:29: Das ist die Urkundennummer vom Notar bei der Gesellschaft der Trennung.
00:52:34: Oh, krass.
00:52:35: Okay.
00:52:36: Philipp, du sorgst bitte dafür, dass du außen ins Alvira bereitsteht.
00:52:38: Der kriegt ja Mittelstars X auf dem Unterarm, ne?
00:52:41: Ich sag immer, er kommt immer auf den Umsatz an.
00:52:44: Kann ich dir sagen, ein hartes Business mit Podcast.
00:52:48: Nee, aber genau, so ticke ich.
00:52:50: Und deswegen bin ich auch so ein Typ, nenn ich das mal, wie ich bin.
00:52:55: Ich verstell mich nicht, ich bin so, wie ich bin und stehe ja dazu.
00:52:59: Und du hast wirklich bis keine vierzig, ne?
00:53:01: Sechsunddreißig.
00:53:02: Sechsunddreißig.
00:53:03: Du hast jetzt Bock auf Wachstum.
00:53:04: Du kannst dir vorstellen, mehr in Marken zu... Also, Marken ist auch wirklich dein Thema.
00:53:08: Findest du gut, findest du spannend?
00:53:09: Du willst aber natürlich trotzdem auch weiter mit euren Bestandskunden wachsen, Lidl, Aldi und Co.
00:53:14: Du hältst die Auge immer auf der ganzen Welt.
00:53:16: Egal wo, ja.
00:53:17: Also, ich muss sagen, ich fliege ja auch einfach mal so... Jetzt mal nicht umweltsmäßig, bitte, Leute.
00:53:22: Aber wirklich, äh, ich fliege nach Amerika ganz regelmäßig, um da Trends zu sehen, weil man einfach sagt... Für uns in unserer Branche ist Amerika halt unheimlich innovativ.
00:53:32: Sei es von der Verpackung her, sei es von den Produkten her.
00:53:34: Und meist ist es bei uns in der Branche so, die Trends kommen von Amerika nach England, von England zu uns rüber.
00:53:40: Das ist im Endeffekt so ein bisschen der zeitliche Zyklus.
00:53:43: Und da gucken wir uns schon immer dann die Supermärktanen.
00:53:46: Da kannst du auch mal vier, fünf Stunden bin ich dann auf einmal in so einem Supermarkt drin.
00:53:50: Oder wenn meine Familie Urlaub macht.
00:53:53: auf einer spanischen Insel, dann gehe ich da irgendwo in den Laden rein, dann wissen die, okay, den Tag können sie alleine verplanen, weil ich dann schon wieder nur in die Gralle reingreife und gucke, fotografiere, schicke ins Büro, in eine WhatsAppgruppe, hey, warum machen wir das nicht?
00:54:05: Warum machen wir das nicht?
00:54:06: Wieso machen die das?
00:54:08: Alter, ich bin da voll aktiv.
00:54:09: Und wenn ihr denn so ein Produkt habt, das hier quasi an Aldi und Lidl und Corona eure Kunden weitergebt, habt ihr irgendeiner Art Schutz darauf?
00:54:16: Also, wie laufen solche Verhandlungen?
00:54:17: Decks jetzt überall auf der Welt ein Produkt, das schickst du zu deinen Leuten.
00:54:20: Dann nehmen die, wenn die die Idee auch gut finden, Kontakt auf zu dem Hersteller und sagen, wir würden dieses
00:54:26: Produkt gerne
00:54:27: oder suchen ein und sagen, wir würden dieses Produkt gerne in Deutschland, in Europa, wie auch immer, vertreiben.
00:54:32: Habt ihr irgendeine Art von Schutz?
00:54:33: Weißt du mal, man hört ja ganz oft.
00:54:34: Gegenüber unseren Kunden haben wir keinen Schutz.
00:54:36: Punkt.
00:54:37: Das haben wir nicht.
00:54:38: Aber wir gehen mit unserem Partnern, also Partnern auf der Produktionsseite her, haben wir Schutz.
00:54:43: So, das verhandeln wir schon.
00:54:45: Dann haben wir Exklusivitäten, weil wir auch sagen, pass mal auf, wir bringen dir jetzt so viel.
00:54:49: Masse oder Lasten deine Fabrik aus in dem Bereich oder in Linie, da wollen wir schon der Exklusivität drauf haben.
00:54:55: Also das brauchen wir da schon in dem Bereich, das macht keinen Sinn.
00:54:58: Und um mal
00:54:59: so von Zahlen zu reden, das hat mir Eingangs mal gemacht.
00:55:02: Ja, ich habe gesagt, was ist euer meistverkauftes Produkt?
00:55:05: Aktuell Tortilla Ribs.
00:55:06: Tortilla Ribs, nicht die fertig gewickelten Leute, sondern... gewickelt heißt nicht die gefüllten sondern wirklich die einzelnen rohlinge nenne ich das mal wo du selbst zuhause auf der küche die die entweder war machst und so und dann wickelt selbst.
00:55:18: und da war es mir gesagt da bringt ihr fünfzig millionen verpackungen rein mit acht stück also vierhundert millionen tortilla reps verteilt ihr primär in deutschland verkauft.
00:55:29: ich sage immer wieder ist mein slogan tortilla reps ist das neue toast?
00:55:33: ja es kann es kann sein was sind doch so sachen die ja unglaublich viel verkauft?
00:55:37: von den stückzahlen
00:55:38: Pasta, darfst du nicht vergessen.
00:55:40: Pasta ist ganz viel.
00:55:41: Aber das kauft ihr dann einem italienischen osteuropäischen Nudelmacher quasi ab?
00:55:46: Das ist Pasta, also das sag ich bei Rilla oder irgendwas?
00:55:48: Aber
00:55:48: Markus, jetzt mal ganz im Ernst, Pasta.
00:55:50: Kommt aus Italien, Punkt.
00:55:52: So, also bitte, ja.
00:55:53: Natürlich
00:55:54: gibt es Deutschland, habe ich gelernt.
00:55:55: Aber
00:55:55: es gibt halt... Klar gibt's auch in Osteuropa gute Pasta-Produzenten, mit denen wir auch sprechen und arbeiten.
00:56:01: Aber wenn wir jetzt von richtiger, hartweizen Pasta sprechen, dann ist immer ProDotto-Dietarier-Made in Italie immer noch für die Endverbraucher, die in den Supermärkten Pasta kaufen, immer noch so ein Gutesiegel, nenne ich das jetzt mal.
00:56:14: Ja.
00:56:15: Das sind auch, da reden wir von tausenden Tonnen im Jahr.
00:56:18: Das sind die Dimensionen, ne?
00:56:19: Klar, fünftausend Tonnen, viertausend Tonnen.
00:56:23: Wahnsinn.
00:56:23: Ja,
00:56:24: gigantisch.
00:56:25: Wenn ich mal überlege, in der Spitzenzeit es gab, es gibt ja immer wieder so Trends.
00:56:28: Kokosöl war ja auch ein Riesentrend.
00:56:30: Da waren wir einer der ersten, der Kokosöl aus Sri Lanka direkt importiert hat.
00:56:34: Da haben wir in der Spitzenzeit bis zu zehn, zwölf Millionen Kokosölgläser importiert.
00:56:39: Also ich möchte, das muss man auch wirklich sagen, die Mengen, die an Lebensmitteln bewegt wird, ist gigantisch.
00:56:45: In diesem Bereich in diesen commodity items ist das schon richtig krass.
00:56:49: Und wir sind noch nicht mal in den commodity items.
00:56:51: Wir sprechen nicht über Milch, wir sprechen nicht über Butter, wir sprechen nicht über.
00:56:53: Das macht ja alles heute noch nicht.
00:56:55: Nein, das werde ich auch nicht anfassen.
00:56:56: Da gibt es die Giganten, das mache ich nicht.
00:56:59: Auch beim Fleisch.
00:57:00: Da gibt es paar, kennen wir alle.
00:57:03: Ja, genau.
00:57:04: Warum soll ich das anfassen?
00:57:05: Nein.
00:57:06: will ich gar nicht.
00:57:06: Bei mir an der Tür steht kein rotes Kreuz.
00:57:09: Ich muss ja schon irgendwo meine Organisation auch Geld verdienen.
00:57:12: Zugkäufe, Kostengeld.
00:57:13: und da will ich mich, ich will ein Spezialist sein, gute Mengen bewegen und dass die Kunden von mir wissen, sie können mich anrufen, wenn sie ein Problem haben oder sie brauchen irgendwie neue Innovationen, dann sprechen sie mit uns und die liefern wir entweder automatisch an die oder sie fragen uns, können wir das und das möchte ich sein und mit denen dann zusammen diese neuen Sachen entwickeln.
00:57:35: Keiner hätte vor viel, vielen Jahren gedacht, dass Tortilla Raps mal so funktioniert.
00:57:40: Zum Beispiel, wir haben extrem viel Sushi geliefert.
00:57:45: Fertig Sushi.
00:57:46: Ja, stimmt.
00:57:47: Fertig Sushi ist wirklich, also es gibt ja manche auf Sylt oder so, machen die frisch Sushi und legen da vorne rein in die Auslage.
00:57:52: Du bist wieder
00:57:53: auf Sylt unterwegs, klar.
00:57:54: Nee, nee, nee, nee.
00:57:54: Ich habe es so beim Fankhaus mal mal beobachtet.
00:57:57: Und bei euch ist es wirklich so, ihr macht quasi eine Packung Markies fertig.
00:58:00: Das ist ein paar Tage haltbar und das fertig
00:58:03: ist.
00:58:03: Keine Sorge.
00:58:04: Echt?
00:58:05: Ja klar.
00:58:06: Und das geht denn zum Aldi oder zum Lidl?
00:58:08: Da gibt es ja auch diese Sushi-Teken.
00:58:09: Genau.
00:58:09: Das könntet ihr sein.
00:58:10: Ja.
00:58:12: Wir liefern das sogar bis nach Frankreich.
00:58:15: Wo kommt es?
00:58:15: Aus Polen.
00:58:17: Sushi kommt aus Polen.
00:58:18: Ja.
00:58:19: Wahnsinn.
00:58:20: Und da musst du sagen, jetzt weiß wie gut wir sind, wie krass wir die Logistik können.
00:58:25: Ja,
00:58:25: müsst ihr
00:58:26: ja.
00:58:26: Klar.
00:58:27: Du musst dir überlegen, ein Sushi, ein ultrafrisches Produkt.
00:58:30: Kann so schnell umschlagen, sobald der Artikel mal ein Tag verliert auf der Strecke, kannst du das vergessen, nimmt der Kunde ja nicht mal rein, weil das Problem ist ja, dem fehlt ja ein Tag zum Verkaufen, dann hat ja so viele Abschriften und Sushi ist für die Supermarkt-Kenten teures Produkt.
00:58:43: Also heißt das, wir müssen schon krass die Logistik haben und auch den Bestellrythmus zu wann die bis zu welcher Uhrzeit bestellen dürfen.
00:58:49: Ist das eine Stärke oder eine Schwäche, dass ihr so ein breites Sortiment habt?
00:58:53: Weil ich ein Fünfmal mehr Umsatz wahnsinnig viel, ne?
00:58:56: Ihr seid ja wirklich, ihr macht so viel in der Breite.
00:58:57: Ich finde es so krass.
00:58:58: Ich dachte, er hätte mich immer gefragt.
00:59:00: Hätte ich gesagt, es gibt Leute, die machen nur Tiefkühlung.
00:59:02: Es gibt Leute, die machen nur Fleisch.
00:59:03: Es gibt Leute, die machen nur Nudeln.
00:59:04: Aber ihr macht ja...
00:59:05: Wir sehen mal wieder Fluch oder Segen in Anführungsstrichen.
00:59:09: Ich persönlich finde es super.
00:59:11: Warum?
00:59:11: Risikosplittung.
00:59:12: Ich liebe mehrere Kunden.
00:59:14: Ich habe lieber mehrere Kategorien an Produkten.
00:59:18: Wenn mal was wegbricht, kann ich trotzdem noch leben.
00:59:21: Das sage ich zum Beispiel.
00:59:22: Aber im Produktionsstandort, da bist du natürlich immer viel... ... auf ein Produkt aus.
00:59:28: Wer verhandelt mit so einem Lidl und so einem Aldi?
00:59:30: Bist du in diese Verhandlungen involviert oder hast du auch, da habe ich auch Geschäftsführer für Einkauf, Fährkauf, die machen das besser als ich?
00:59:36: Oder das ist
00:59:37: ... Also weiß ich ja besser, jetzt finde ich jetzt, ... ... wenn ich mich ja schlecht mache, ne?
00:59:42: Also ... ... nein, also ich würde sagen, ... ... ich habe immer noch meine ... ... Kunden, die ich selbst betreue, aktiv, ... ... weil ich immer noch ein bisschen meinen Ohr gerne am Markt haben möchte.
00:59:54: Gehört Lidl dazu?
00:59:55: Ja.
00:59:56: Okay.
00:59:57: Den hast du ja wirklich aufgebohrt.
00:59:58: Ist mein Baby.
00:59:58: Ja,
00:59:58: genau.
00:59:59: Sag ich auch immer, ist mein Baby.
01:00:01: Ich verhandle teilweise selbst, aber ich habe auch, wie gesagt, in jeder Tochtergesellschaft unter der MDS Holding externe Geschäftsführer, die dann ihren Verantwortungsbereich haben.
01:00:10: Und darunter gibt's dann halt die klassischen Key-Account-Leute, die dann verhandeln.
01:00:13: Aber da predige ich auch immer einen Satz.
01:00:15: Da sind Unternehmer im eigenen Unternehmen, die haben die volle Verantwortung.
01:00:19: So kann's auch zum Beispiel sein, das ist immer bei meinem Beispiel.
01:00:22: Ich hab jemanden oder eine, die ist sechsundzwanzig Jahre alt und die verhandelt jetzt gerade in ihrem Altaf fast ein Paket von dreißig Millionen Euro für Speiseeis.
01:00:32: Mit sechsundzwanzig?
01:00:33: Mit sechsundzwanzig Jahren.
01:00:34: Verantwortung.
01:00:35: Die Ausbildung bei euch gemacht?
01:00:37: Nee.
01:00:38: extern geholt?
01:00:39: Ja, also extern, nicht gut.
01:00:42: Also du alle Studium hat sie gemacht, würde ich sagen.
01:00:44: Aber dann ist dann so reingerutscht dann.
01:00:48: Schon starbig.
01:00:49: Ja, echt cool.
01:00:50: Muss man wirklich sagen, auch generell auch die anderen Personen, ohne dass jetzt andere besonders hervorzuheben, nee, die machen das schon gut.
01:00:56: Und das heißt ja, dass ihr Einkäufer, Verkäufer seid, ihr gewinnt jeden Tag und ihr verliert jeden Tag.
01:01:00: Also es ist schon wirklich auch, es gibt jeden Tag kleine große Siegel, kleine großen Niederlagen, das gehört irgendwie dazu.
01:01:06: Ja, oft ist die Frage, was ist der größte Misserfolg bei dir gewesen oder sowas.
01:01:11: Ich habe jeden Tag irgendwelche Erlebnisse im negativen Sinne, die einfach kacke sind.
01:01:17: Du hast ein Artikel, den lieferst du im Produkt, den lieferst du seit zehn Jahren an den Kunden und dann verlierst du den einfach, weil du zu teuer bist in dieser Ausschreibungsrunde.
01:01:26: Dann sitze ich zu Hause und kotze im Strahl.
01:01:29: So, dann weiß auch meine Frau sofort, meine Frau hat dann eine Verbindung zu meiner Mutter und sagt immer, hast du irgendwas gehört?
01:01:34: Der spricht schon wieder nicht mit mir.
01:01:36: Ja, dann weißt du doch, dann muss doch irgendwas wieder passiert sein.
01:01:39: Der will dich dann nicht belasten oder so.
01:01:41: Dann verziehe ich mich immer.
01:01:43: Echt?
01:01:43: Ja, ja, das ist so.
01:01:44: Also, da haben meine Mutter und meine Frau einen ganz guten Draht.
01:01:48: Sag mal, wenn du morgens um fünf Uhr aufstehst und dann ... Heute
01:01:52: auch wieder auf dem Weg zu dir.
01:01:53: Und
01:01:53: heute auch wieder auf dem Weg zu mir.
01:01:54: Und dann bist du irgendwann abends zu Hause.
01:01:56: Das heißt, du siehst deine zwei Kinder schon relativ selten unter der Woche.
01:02:00: Zumindest.
01:02:01: Unter der Woche sehe ich sie gar nicht.
01:02:03: Das ist, nochmals, man denkt immer, wenn man mich sieht oder so, ach, toll, dies, das, jenes.
01:02:09: Aber das hat alles eine Kehrseite.
01:02:11: Alles.
01:02:12: Ich sehe meine Kinder unter der Woche nicht.
01:02:14: und wie oft ist es bitte, dass ich an einem Sonntag schon im Flieger sitze in den USA oder nach Australien oder nach China, weil am Montag die Geschäftswoche beginnt.
01:02:23: So, das ist das große Problem da in dem Bereich.
01:02:26: Als Unternehmer fliegst du nachts und du startest am Sonntag, das ist so.
01:02:29: Genau das ist es und du plant die Flüge so, dass du am besten dann immer auch erreichbar bist.
01:02:35: Und deswegen versuche ich dann auch am Wochenende viel mit den Kindern zu machen.
01:02:39: Fußball?
01:02:41: Du bist ja in Dortmund, seid ihr irgendwie engagierter?
01:02:43: Also, ich meine, Familie Schulz ist jetzt schon sehr lange in Dortmund, ihr habt auch den Kirchturm rum quasi mit den Heringslappen begonnen.
01:02:48: Seid ihr da in der Stadt auch engagiert und co?
01:02:50: Ja, also wir treten jetzt nicht so in der Öffentlichkeit auf, dass man ... Dortmund ist am Schluss auch mit sechshundert, fünftausend Einwohnern ein Dorf, weil irgendwann ... ein Dorf im positiven Sinne, weil du kennst irgendwann doch viele.
01:03:03: Und wenn du lange da groß geworden bist, dann kenn dich auch viele.
01:03:06: Aber wir sind jetzt nicht so, dass wir jetzt irgendwo ... wir machen es dann für uns ... Stille und heimlich.
01:03:12: Wir helfen sehr stark der Kinderklinik in Dortmund.
01:03:17: Da arbeiten wir schon viel.
01:03:18: um.
01:03:19: zurück zu Borussia Dortmund.
01:03:20: Kann auch jeder lesen.
01:03:22: Mein Schwager ist ja... Der Lars, also der Geschäftsführer vom BVB für
01:03:27: Sport.
01:03:28: Mit dem berühmten Tor gegen Juventus, Torino war eingewechselt, wurde und wirklich im Wahnsinns Tor geschossen hat, mit neunzehn Jahren.
01:03:34: Obwohl Lars und ich immer versuchen uns gegenseitig rauszuhalten, immer wenn wir bei Interviews sind, aber es ist de facto so, es wird immer wieder irgendwo rausgegraben.
01:03:41: Der
01:03:42: Chef von Dortmund jetzt, ne?
01:03:43: Ja, genau.
01:03:44: Aber genau so, dann sagt die, schreibt die Presse natürlich auch sofort.
01:03:48: Hat einen bekannten Schwager, bekannt aus Höhle der Löwen.
01:03:52: Kann er ihm bei solcher Herausforderungen helfen?
01:03:54: Und andersrum auch immer, Tim, man schulds, hat einen bekannten Schwager, bekannt aus Borussia Dortmund.
01:04:01: Wir versuchen, fragen auch viele mal, sprecht ihr viel über Borussia oder so was?
01:04:05: Wenn wir uns sehen, haben wir wirklich ganz stumpfe andere Themen.
01:04:09: Kinder und Familie.
01:04:10: Kinder
01:04:10: und Familie, dies, das, jenes.
01:04:13: Gar nicht übers Geschäft, aber logischerweise.
01:04:17: Ist ja eine Legende in Dortmund.
01:04:19: Ja, nicht Legende.
01:04:20: Ich wollte sagen, aber in Dortmund musst du überlegen, was haben wir in Dortmund.
01:04:26: Borussia Dortmund, der größte Anziehungspunkt und siehst du natürlich auch viele Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Banken, die sind ja alle da, so Bürgermeister.
01:04:35: Das
01:04:35: ist eine wahnsinnig große Party, ich war vor ein paar Wochen da.
01:04:38: Das war echt wieder beeindruckend.
01:04:39: Dortmund hat eines der schönsten und tollsten in den siebsten Stadien in der Bundesliga, muss man ganz groß sagen.
01:04:44: Wir machen das auch wieder kleiner.
01:04:45: Also ich finde schon, dass wir in Europa eines der geilsten Stadien haben.
01:04:48: Ja, ich gehe zur Union, wenn ich umfünge, für mich ist das alles ein großes Kino, wenn ich so was sehe.
01:04:53: Nein, aber genau.
01:04:54: Borussia, da sind wir natürlich auch.
01:04:56: Viele haben da natürlich auch Dauerkarten.
01:04:58: Da, die mich fünf oder sechs bin, geh ich ins Stadion.
01:05:02: Früher mit meinem Großvater und mit meinem Vater, jetzt nur noch mit meinem Vater.
01:05:05: Aber dann schreit auch jetzt mal meine Tochter oder mein Sohn.
01:05:07: Ich will auch mal ins Stadion und so.
01:05:10: Mein Vater sagt immer ganz schnell, guck mal, Tilly, wie sich das immer alles wiederholt.
01:05:13: Diese Zyklen kommen immer wieder.
01:05:14: Das ist einfach schon cool da in dem Bereich.
01:05:18: Und ja, ich wünschte natürlich Borussia Dortmund das Beste.
01:05:20: Warum?
01:05:21: Jetzt nicht.
01:05:22: wegen Lars, sondern für die Stadt, weil man den Einfluss von Borussia Dortmund auf das Stadtbild nicht vergessen.
01:05:30: Spät der Borussia Dortmund Champions League bedeutet das für Hotelübernachtungen etc.
01:05:36: Ganz schön viel.
01:05:39: Sag mal, wenn wir jetzt das Unternehmen ein paar Jahre weiter denken, also ihr könnt im Sortiment wachsen, ihr könnt an den Kunden wachsen, lieber in Lieferanten wachsen auf jeden Fall.
01:05:48: Ihr seid heute schon international.
01:05:51: Aber du sagst auch auf Zukäufe, die zu uns passen, hab ich richtig Bock.
01:05:54: Punkt.
01:05:56: Du hast gerade was gesagt, du bist thirty-six Jahre alt.
01:06:00: Ich steh ja, wie man so schön im Pot sagt, total im Saft.
01:06:03: Auf jeden Fall.
01:06:03: Voll
01:06:04: im Saft.
01:06:04: Das ist ja das beste Management-Alter, fängt ja jetzt erst an, gefühlt.
01:06:07: Genau, für Profifußballer nicht, aber für Menschen bist du im Superalter.
01:06:10: Aber
01:06:10: wäre ich Profifußballer, dann hätte ich Angst, meine Familie zu versorgen.
01:06:16: Stimmt, ja.
01:06:18: Na, aber da muss man fairerweise sagen, warum soll ich das nicht machen?
01:06:22: Also, Zugkäufe, ich schulde ihm nichts.
01:06:24: Ich hab keine Angst, ich mach das mit besten Wissen und Gewissen.
01:06:29: Ich hab super Berater, die ich reinhole immer wieder.
01:06:31: Passt das, passt das nicht in den Bereichen?
01:06:33: Ich will keine Weltherrschaft, ich will die Unternehmung so nachhaltig wie möglich aufbauen.
01:06:38: Ich möchte die so aufbauen auch, dass sie auch ohne mich funktionieren.
01:06:41: Weil, wie gesagt, fünfhundert Leute aktiv in der Verantwortung.
01:06:45: Jetzt musst du überlegen.
01:06:47: Gehen wir mal nur im Schnitt von zweieinhalb Leuten immer aus pro Familie.
01:06:50: Wie viel Verantwortung du dann in dem Multiplikator selbst hast.
01:06:53: Die habe ich, die muss ich nachhaltig auch versorgen.
01:06:56: Und das versuche ich mit dem besten Wissen und Gewissen.
01:06:58: Und deswegen zukäufen stehe ich immer offen gegenüber, wenn sie Sinn machen.
01:07:03: Also ohne Sinn nicht.
01:07:04: Also auch wie jetzt mit dem Turnaround-Geschäft.
01:07:08: Wir für uns, mit unseren Geschäftsführern, Beratern und vor allem am Schluss.
01:07:14: Wir sind ein Familienunternehmen, haben wir die Inhaberentscheidung getroffen, dass wir dahinter stehen und sagen, das macht Sinn.
01:07:20: Ja, also ihr macht Dinge, die Sinn machen.
01:07:22: Punkt.
01:07:23: Ja.
01:07:23: Und das ist, wie du schon sagst, das Welterschaft kommt ja nicht in Frage, willst du es ordentlich machen?
01:07:27: So, wie ich auch mal zu dir gesagt habe, du Fleisch würd ich nicht machen.
01:07:30: Es gibt auch so ein paar Grundsätze, alles mit Steckern.
01:07:34: Irgendwie ein Toaster zu verkaufen.
01:07:36: Das mach ich nicht.
01:07:37: Der Schuss bleibt bei deinen Leisten.
01:07:39: Null, das möchte ich nicht.
01:07:41: Also wie gesagt, wenn irgendwas noch mal kommen sollte, höre ich mir an.
01:07:46: Also Lebensmittel sind's schon irgendwie, sind's Dinge, die man konsumieren kann.
01:07:49: Ja, okay, Punkt.
01:07:50: Gegessen und getrunken geht immer.
01:07:51: Okay, das finde ich auch absolut gut.
01:07:55: Hast du einen Live-Hack für uns eigentlich?
01:07:57: Wir haben so eine Sektion Live-Hacks, das kann jetzt... Boah, du machst so viel in der Sortimentsbreite.
01:08:01: Natürlich ist ein Live-Hack, die Garnäle jetzt nicht über die fünf Tage umgekühlt hat, Sonne stand zu essen, das ist schon klar, aber... Hast du einen unternehmerischen Lifehack?
01:08:08: Also wo du sagst, das hilft mir mein Arbeits- oder Regeln.
01:08:11: Die habe ich für mich so entdeckt, die ziehe ich durch und fahre ich eigentlich ganz gut.
01:08:15: Das ist aber eine gute Frage jetzt für dich.
01:08:19: Du kannst auch was aus dem Business natürlich nehmen, bei der Unternehmenstransaktion habe ich folgendes gelernt.
01:08:23: Irgendetwas wo du sagst, das kann ich weitergeben.
01:08:26: Ich
01:08:26: glaube das Wichtigste ist, dass du dir einen... Kreisaufbaus in einer gewissen Position, egal wo, ob du jetzt in der Führungsposition bist oder auch in einer anderen Position bist, mit denen du dich auf dem Offenen fähren.
01:08:41: Austausch.
01:08:42: Dich hinsetzen kannst du, da drückt der Schuh, wie willst du's machen?
01:08:45: Ich glaube, nur sprechen den Leuten kann man helfen.
01:08:47: Das ist immer so abgedroschen, aber ich sage da wirklich ganz im Ernst, das hab ich oft gespürt, wo du gesagt hast, wo ich für mich gedacht hab, komm, das mach ich für mich selbst aus, das versuche ich selbst zu reden und dann denkst du dir am Schluss, scheiße, wär ich doch mal früher mal schon mal hingegangen und hätte gesprochen.
01:08:59: Ich glaube, sprechen den Leuten kann man helfen.
01:09:00: und da sollte man, das ist ein Lifehack für mich.
01:09:02: Das ist
01:09:02: ein schöner Spruch.
01:09:03: Stimmt.
01:09:04: Da ist ganz viel Wahres dran.
01:09:05: Ja, nur sprechen den Leuten kann man helfen.
01:09:07: Ja, das ist schon irgendwie so.
01:09:08: Das
01:09:09: ist so.
01:09:09: Und sprechen hilft auch immer.
01:09:10: Ja.
01:09:10: Auch das ist
01:09:11: so.
01:09:11: Das ist für mich, glaube ich, schon der Lifehack von meiner Seite aus.
01:09:15: Das merke ich immer wieder.
01:09:17: Meine Mutter merkt das dann bei mir oder meine Frau, wie gesagt.
01:09:19: Wenn ich dann nicht mit mir spreche, dann wissen die, irgendwas kommt.
01:09:22: Entweder wissen sie, ich krieg's geregelt alleine.
01:09:25: Oder sie wissen, okay, irgendwann kommt er aus der Deckung.
01:09:29: Sag mal, bist du irgendwie organisiert?
01:09:31: Also, lässt du dich coachen?
01:09:32: Bist du bei I.O.
01:09:33: oder in irgendeiner Vereinigung, in irgendeinem Mittelstands-Dink oder so?
01:09:37: Hältst du dich da raus und sagst, nee, ich hab mein Umfeld und in meinem Umfeld bin ich viel unterwegs?
01:09:40: Ich halte mich da komplett raus.
01:09:42: Es gibt ja Bund der Jung-Unternehmer und so was.
01:09:44: Zum Beispiel?
01:09:45: Alles da in den Bereichen.
01:09:46: Gibt's ja auch Rotary Lines Club und so, dieses Ganze.
01:09:48: Ich glaube, das hat zwei Themen.
01:09:50: sind oder zwei Sachen hängen dazu zusammen, dass ich es nicht mache, ist einmal die Zeit fehlt mir für diese ganzen Armde oder Events sowas zu machen.
01:09:57: Und zweitens habe ich in meinem Umfeld so gute Beraterfreunde, die schon eher Freunde geworden sind, die ich dann anrufe an so einem Sonntag oder sowas, mit denen spreche ich dann.
01:10:07: Also A Punkt eins ist immer dann... Erst mal grade dann natürlich mein Vater dann noch die Ansprechpartner Nummer eins.
01:10:14: Dann hab ich jemanden durch meinen Vater kennengelernt seit zwanzig Jahren oder fünf zwanzig Jahren.
01:10:18: Mein Vater mit dem Geschäft gemacht, der lebt im Wiesbaden.
01:10:21: Unheimlich ausgeschlafener Geschäftsmann wirklich.
01:10:24: Lecker Mio, wirklich.
01:10:26: Was macht, in welcher Branche ist der aktiv?
01:10:28: Immobilien.
01:10:28: Okay, das klar.
01:10:29: Mit dem tauch ich mich schon aus und sag, wie würdest du es machen?
01:10:32: Weil der kriegt natürlich auch viel mit vom Bankenwesen und so, ne?
01:10:35: Und man muss sich schon seine zwei, drei Leute ... im Inner Circle haben.
01:10:41: Aber die können dir auch nur helfen.
01:10:43: Wenn du weißt, du kannst dich auch gegenüber den Öffnen und wissen, den kannst du vertrauen, weil sonst bringt dir nicht.
01:10:48: Du kannst keine echte Antwort dann erwarten.
01:10:51: Ja.
01:10:52: Aber Coaches und so richtig, zur Hülle der Löwenzeit, klar, hatte ich dann mal ein Coach, welcher Sätze dies, das jenes, das macht jeder dort dann in den Bereich, wenn du in die Hülle kommst, dann versuche ich jeder mal so einen Kommunikationscoach dann zu nehmen und mal zu sprechen.
01:11:06: Also wie bewegst du
01:11:07: dich vor der Kamera, wie sprichst du?
01:11:08: Ja
01:11:08: klar.
01:11:09: Hier bin ich aber ein Vollprofi, die Schüler bewegen sich schon mal nicht, weißt du, sonst würden ja ganz viele jetzt hier schon hier rum sitzen und rumayern auf dem Stuhl.
01:11:16: Oder wenn du jetzt neben mir sitzen würdest, von der linken Seite her, dürfte ich das Bein so nicht aufgeschlagen haben, sondern ich müsste es so haben, weil es da eine offene Haltung ist oder so, ja, in dem Bereich.
01:11:25: Du bist der Profi.
01:11:25: nochmal, Leute, tackern wir an dem Stuhlfest, aber bei dir haben wir was sein, du sitzt ja ganz stabil.
01:11:29: Ja, ich bin ja auch relativ stabil.
01:11:31: Ja, und du warst ja auch zwei Jahre, du bist ja quasi deutlich mehr Profi als ich.
01:11:35: Wir haben so eine Sektion, die heißt fünf Fragen, fünf Antworten.
01:11:38: Da würde ich dich noch gerne reinkwatschen wollen.
01:11:39: zum Schluss.
01:11:40: Das ist aber neu, das habe ich noch nie gehört vorher bei dir so richtig, oder?
01:11:43: Das stimmt, das ist neu.
01:11:45: Ihr müsst mir irgendwas für die Dynamik tun und da... Unvorbereitet
01:11:47: wird es mich jetzt hier auflaufen lassen, Markus.
01:11:49: Und da
01:11:49: ich mit forty nicht mehr über die Dynamik aus der Person heraus verfüge, habe ich mir jetzt diese Fragen quasi aufschreiben lassen von der Redaktion.
01:11:55: und schauen wir mal.
01:11:56: Okay.
01:11:56: Hier gibt es natürlich keine Redaktion.
01:11:58: Aber
01:11:58: ich darf die Antworten auch nicht nur in einem Satz beantworten, auch in zwei oder auch in einem Wort nur, ne?
01:12:02: Wir müssen über Regeln reden, ja genau.
01:12:04: Wie ist der aktuell Trainer von Dortmund?
01:12:05: Das hat noch nichts mit dem Fragen zu tun.
01:12:08: Nico Kovac.
01:12:08: Dann muss ich mir merken.
01:12:10: Damit fangen wir nämlich auch an.
01:12:14: Kloppo oder Kovac?
01:12:16: Beide.
01:12:18: Beide haben ihre Zeiten gehabt und werden sie haben und das ist so.
01:12:24: Okay, wer ist der geilere Typ?
01:12:28: Ja, du willst jetzt den Kloppo hören, natürlich.
01:12:31: Ich wollte immer politisch korrekt antworten.
01:12:35: Nico kenne ich jetzt persönlich nicht.
01:12:37: Kloppo habe ich mal ein, zweimal kennengelernt auf einer Nordsehensee.
01:12:42: Und beim Kloppo merkst du dann schon immer einfach, der kann Leute begeistern.
01:12:45: Der bringt die in so einen Bann rein.
01:12:48: Einfach ein geiler Typ.
01:12:49: Wenn ich schlecht Laune habe, gebe ich bei YouTube best of your Klop ein.
01:12:53: Ich könnte mich fünfzehn Minuten schlapplachen.
01:12:54: Jedes Mal aufs Neue.
01:12:56: Das ist wirklich Wahnsinn.
01:12:57: Ja, am
01:12:57: besten sind die immer, wenn die Reporter fragen, meinen sie, sie hätten nicht massisch, irgendwie gehabt, mit massisch Meltzer und Klopp und Kopf hoch und so.
01:13:05: Das ist immer gut.
01:13:06: Ja, ja.
01:13:06: Das ist wirklich Wahnsinn.
01:13:07: Man vermisst
01:13:08: die ein bisschen auf der Trainerbank.
01:13:09: Ey, auch was der Liverpool gemacht hat, der ist einfach immer ein Gewinn, find ich.
01:13:13: Supergeil.
01:13:13: Aber man muss auch fairerweise, wir haben jetzt Lobis Hymn auf Kloppo gehalten.
01:13:17: Man muss fairerweise aber auch sagen, was Nico jetzt in der letzten Zeit aus Borussia Dortmund gemacht hat.
01:13:24: Hertha, Ex-Hertha.
01:13:25: Von daher ihr ihr bestens bekannt und sehr beliebt in Berlin auch.
01:13:28: Schapur.
01:13:28: Kuppertsprüder.
01:13:30: Dann haben wir Lidl oder Aldi, der ist ja auch gemein.
01:13:33: Beide gleichlieb, aber natürlich habe ich die liebt, die mehr kaufen bei mir.
01:13:36: Das ist so nämlich.
01:13:37: Das ist so nämlich.
01:13:39: Das ist natürlich gut.
01:13:41: TV-Studio oder Büro?
01:13:44: Ich würde die Frage gerne anders stellen.
01:13:47: TV-Studio oder Weiterentwicklung der Unternehmung, weil ich bin ja nicht immer im Büro, deswegen Unternehmung.
01:13:53: Okay, da hast du dich auch entschieden, muss man ganz klar sagen.
01:13:56: Nils Klagerau, Ralph Dümmel oder Herrn Marschmeyer?
01:14:01: Ihr seid Schweine.
01:14:03: Ich hoffe, es gucken nicht so viele zu.
01:14:05: Nein, es kommt auf die Situation an.
01:14:08: Aber du warst, ich glaube, du, Nils, ihr versteht euch, ihr musst es auseinandergesetzt werden.
01:14:12: Da gibt es auf jeden Fall schon hohen Fit.
01:14:14: Ja, aber auch mit Reifen, hohen Fit und Mashi, kleine Anekdote dazu, als die Gesellschaft ertrennung war, war ich gerade im Studio und dann kam der Anruf von meiner Familie und sagte, wir müssen jetzt die Berater suchen.
01:14:25: Ich sage, weißt du was?
01:14:27: Berater?
01:14:28: Da kenne ich nur einen, der weiß, wen wir brauchen.
01:14:31: Bin drei Türen weitergegangen.
01:14:33: hab angeklopft beim Maschi, ich sag Maschi, ich brauch mal dein ganz privaten Rad, schick mal alle raus, bitte.
01:14:38: Zack.
01:14:39: Da sag ich, du, das, das, das, das ist da.
01:14:40: Ich brauch da die besten gewieftesten Leute für.
01:14:43: Und wenn einer gewieft ist, dann bist du's, lieber Karsten.
01:14:46: Ja, und er hat da mit mir zusammen die Berater angerufen.
01:14:50: Da hab ich gesagt, hier, um die und die Situation geht.
01:14:52: Ich möchte, dass sie sich da persönlich drum kümmern.
01:14:55: Kein Witz, achtundvierzig Stunden später saßen die alle bei mir zu Hause.
01:14:59: Und er hat mit mir das durchgesprochen und bis zuletzt ... sind sie immer noch meine Berater und ab mich zu jeglicher Zeit sicher und gut aufgehoben gefühlt.
01:15:09: Und deswegen bin ich dem Karsten auch für ganz, ganz viele Dinge dankbar.
01:15:11: Ja, ich hatte das Glück, mal ein paar Mitarbeiter aus dem Führungskreis kennenzulernen und selbst mal nach einer Rufa zu sitzen.
01:15:16: Und ich muss sagen, die haben alle sehr gut über ihn gesprochen.
01:15:19: Und man darf nicht vergessen, der Karsten Marschmeyer hat ein Unternehmen vor ganz, ganz viel Zeit für über eine Milliarde Euro verkauft.
01:15:26: Also der hat ein wahnsinniges Unternehmen aufgebaut.
01:15:29: Und der ist richtig frisch.
01:15:31: Punkt.
01:15:32: Also muss auch sagen, alles was ich so sehe und höre, wenn die Leute von ihm sprechen, die ihn kennen, ist es immer positiv.
01:15:37: Nee, man kann sich darauf verlassen, wenn er sagt, er meldet sich zurück mit einer Sache, dann meldet er sich zurück, weil es gibt ja auch, wirst du auch wahrscheinlich kennen, viele Schwätzer ja kennen, ich kann nicht machen, dies das jenes.
01:15:47: Aber dann mal wirklich abzuliefern, das ist die große Kür.
01:15:51: Und der liefert ab dann da in dem Bereich.
01:15:54: Letzte Frage, Investor oder Unternehmer?
01:15:56: Kann das nicht beides gleichzeitig sein?
01:15:58: Das kann beides gleichzeitig sein.
01:16:00: Ich bin ja ein Unternehmer und investiere trotzdem in anderen Unternehmungen.
01:16:04: Deswegen sage ich, ich bin ja trotzdem Investor, auch wenn man nicht... Das kommt ja darauf an, bis zu ein Kapitalinvestor, nur fürs Kapitalen legen.
01:16:12: Aber ich fühle mich mit beiden, fühle ich mich zufrieden, weil ich ja auch investiere.
01:16:17: Kapitalinvestor oder Unternehmer?
01:16:20: Unternehmer.
01:16:22: Das ist die glasklare Antwort, die wir gesucht haben.
01:16:25: Hundert Prozent.
01:16:26: Ich investiere da drin, wo ich auch noch selbst mit helfen kann und pushen kann.
01:16:31: Sonst kann ich auch das Geld anlegen in Aktien und dann ist das fertig.
01:16:35: Nee, ich möchte schon Einfluss nehmen können, aber auch machen lassen.
01:16:39: Aber das wäre die bessere Freie.
01:16:42: Perfekt, dann nehmen wir die so.
01:16:44: Hast noch eine?
01:16:45: Nee, ich hab keine.
01:16:48: Ich kannte dich ja nur oberflächlich von bisschen Hürde der Löwen.
01:16:51: Ich wusste nicht, was ihr da bewegt, wie ihr das auchstellt, wie ihr als Familie auch unterwegs seid.
01:16:55: Find ich wahnsinnig beeindruckend und erfrischend.
01:16:58: Dein Vater, den Opa scheinen auch wahnsinnig gut gewesen zu sein in dem, was sie tun.
01:17:02: Also wenn du die Fußstapfen reintreten kannst, das machst du in vielen Bereichen schon.
01:17:05: Brut ab.
01:17:06: Geil, Glückwunsch.
01:17:07: Also cooles Unternehmen
01:17:07: auch.
01:17:08: Danke schön.
01:17:08: Vielen Dank für deine Zeit, für das nette Willkommen heißen hier.
01:17:13: Ja,
01:17:13: perfekt.
01:17:13: Danke für deinen Format, komm und die Mühe.
01:17:15: Und bis bald, wir werden uns auf jeden Fall mal wieder sehen.
01:17:16: Ich bin ganz, ganz sicher.
01:17:17: Ja, wir haben ja schon vorweg ein bisschen, wir haben ja ein paar Anknüpfungskröte.
01:17:22: Wenn es euch genauso gut gefallen hat wie mir, dann vergesst nicht.
01:17:25: Abonnieren, liken, Followern und natürlich auch kommentieren.
01:17:28: Mittwoch ist und bleibt Mittelsdaustag.
01:17:30: Ich wünsche euch eine wahnsinnig erfolgreiche Woche und sage bis bald.
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