Warum Müll ein Milliarden-Geschäft ist | Gustav Henrik Edelhoff von LOBBE bei Mittelstars
Shownotes
Müll ist ein Milliarden Business
Gustav Henrik Edelhoff von LOBBE bei Mittelstars
Gustav Henrik Edelhoff ist dieses Mal zu Gast bei den Mittelstars und steht für eine Unternehmergeschichte, wie sie typisch für den deutschen Mittelstand ist und gleichzeitig kaum jemand kennt. Er führt in vierter Generation die LOBBE Gruppe, einen großen Anbieter für Entsorgung, Recycling, Industrieservice und Kreislaufwirtschaft in Deutschland mit rund 450 Millionen Euro Umsatz und mehreren tausend Mitarbeitenden. Seine Familie hat nicht nur ein Unternehmen aufgebaut, sondern eine ganze Branche mitgeprägt. Die Idee hinter der heute weltweit verbreiteten Kunststoff Mülltonne mit Rollen stammt aus genau diesem Betrieb.
Aufgewachsen im Sauerland zwischen Müllfahrzeugen, Werkstätten und Industrieanlagen wollte Gustav nie Investmentbanker oder Berater werden. Er wollte Müllmann werden. Er ist selbst LKW gefahren, hat Tonnen gezogen und in Anlagen gearbeitet, bevor er Verantwortung im Unternehmen übernahm. Die Geschichte der Familie reicht vom ersten umgebauten Kehrfahrzeug über Europas größten Entsorger bis zum Verkauf an einen Energiekonzern und dem späteren Neustart als Unternehmerfamilie.
Im Gespräch erklärt er, was wirklich mit unserem Müll passiert, warum Mülltrennung wichtig ist, wie Recycling, Rohstoffrückgewinnung und nachhaltige Kreislaufwirtschaft in Deutschland funktionieren und weshalb Abfall längst ein Wirtschaftsfaktor für Industrie, Energieversorgung und Infrastruktur ist. Er spricht offen über Bürokratie, Fachkräftemangel, steigende Energiekosten und darüber, warum Lithium Akkus aus Einweg Vapes heute ganze Sortieranlagen in Brand setzen können.
Außerdem gibt er Einblicke in eine Welt, die kaum jemand sieht. Fundstücke aus dem Müll, gefährliche Situationen im Alltag der Mitarbeiter, Arbeitssicherheit, Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft und die Rolle des Mittelstands für Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit. Eine Folge über Unternehmertum, Familienunternehmen und die Frage, warum Kreislaufwirtschaft eines der wichtigsten Zukunftsthemen der deutschen Wirtschaft ist.
Im Podcast spricht Gustav über
- Wie Entsorgung, Recycling und Kreislaufwirtschaft in Deutschland wirklich funktionieren
- Warum Mülltrennung entscheidend für Nachhaltigkeit und Rohstoffgewinnung ist
- Die Geschichte der Mülltonne und die Entwicklung der modernen Müllabfuhr
- Fachkräftemangel, Energiekosten und Bürokratie in der Entsorgungsbranche
- Gefahren im Alltag von Entsorgungsbetrieben und Industrieanlagen
- Warum Abfall ein zentraler Rohstoff für Industrie und Energieversorgung ist
Eine Folge für Unternehmer, Führungskräfte und alle, die verstehen wollen, wie unsere Städte funktionieren und warum ein unscheinbarer Wirtschaftszweig zu den systemrelevantesten überhaupt gehört.
Eine inspirierende Folge für alle, die wissen wollen
- Wie mittelständische Familienunternehmen über Generationen wachsen.
- Warum Kreislaufwirtschaft ein Schlüsselthema für die Zukunft der Wirtschaft ist.
- Was nach der Müllabfuhr tatsächlich mit unserem Abfall passiert.
Jetzt reinhören und den Mittelstand von einer Seite kennenlernen, die fast niemand sieht.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Ich wollte mal Leben lang Müllmann sein und auch werden.
00:00:02: Und habe von daher auch in sämtlichen Ferien, wie auch in der Freizeit bei uns im Unternehmen mitgearbeitet noch wirklich vor einer Pieke auf.
00:00:07: Also es ist schon wirklich ein Abfallkreislauf!
00:00:09: Ihr versucht überall an jedem Ende dort mitspielen vom Anfang eigentlich
00:00:13: bis zum Ende.
00:00:14: Das ist nicht mehr so dass man sagt da gibt's ein paar kleine Entsorger die machen so ein bisschen Müllabfuhr sondern wir haben jetzt Kreislaufwirtschaft.
00:00:19: aus meiner Sicht geschafft wirklich auch den Zahn der Zeit jetzt zu kommen.
00:00:22: Nachhaltigkeit, Rohstoffresilienz genau da gehören wir hin und wir sind echt ein wichtiger Teil der deutschen Industrie.
00:00:27: also wenn
00:00:28: man über eine Million Tonnen Abfall bewegt, was ja wahnsinnig viel ist.
00:00:31: Was sind da die abstusesten Sachen, die ihr darin findet?
00:00:34: Gehen wir mal ein paar Beispiele.
00:00:46: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Mittel Stars!
00:00:49: Mein Name ist immer noch Markus Seidel und heute zu Gast ist der Gustav Hendrik Edelhoff von der Lobbegruppe.
00:00:54: Für mich ein ganz spezieller Podcast.
00:00:56: Ich bin ja in Sorge bei Hart, hab ja selber Schrott.de in Sorgung.de irgendwann verkauft.
00:01:00: Bin also selber ein kleiner Schrott hier unten.
00:01:02: Sorge!
00:01:03: Heute Lobbegruppe, super interessant.
00:01:05: Der Uropa hat es gegründet.
00:01:07: Der Opa der auch die Mülltronne erfand, hat das Unternehmen mit acht tausend Mitarbeiter damals als größter Entsorger Europas verkauft.
00:01:14: Die Familie hat zwölf Jahre die Füße stillgehalten, kam dann zurück ist heute wieder groß im Thema Entsorgung in Industrie Service, fünfhundert Millionen Umsatz, dreitausend Mitarbeitern und wir erfahren ob Entsorge-Mülltrennung wirklich sit macht.
00:01:28: Herzlich willkommen Gustav!
00:01:29: Danke schön, Markus.
00:01:30: Ich freue mich sehr heute hier sein zu dürfen und vielen Dank auch für deine Zeit!
00:01:33: Ja,
00:01:33: sehr gerne.
00:01:34: Kannst du ein bisschen was über dich erzählen?
00:01:36: Klar doch.
00:01:36: Mein Name ist Gustav Hendrik Edelhoff.
00:01:38: ich bin dreinundreißig Jahre alt darf jetzt in vierter Generation geschäftssyrender Gesellschaft da der Lobbegruppe sein wohne im wunderschönen Sauerland in Menden bin verheiratet habe zwei kleine Kinder zu Hause zwei Mädels über die ich mich mal sehr freue und dafür gesagt nebenbei noch unsere Unternehmensgruppe leiden.
00:01:55: Sehr
00:01:55: schön.
00:01:55: Menden heißt Paul Rosier Der auch über uns zu Gast war, der kommt ja aus Mennen.
00:01:59: Mennen muss irgendwie so das Ding sein.
00:02:02: in Deutschland wo sich eine ganze Menge abspielt oder?
00:02:04: Absolut man könnte vom quasi Nabel der Welt sprechen ist vielleicht ein bisschen übertrieben aber nein ich glaube schon dass wir bei uns im südwestfälischen Raum ganz tolle Familienunternehmer haben wo auch Paul natürlich mit seiner Familie hinzugehört.
00:02:16: Wir kennen es auch innerhalb der Familien schon seit über drei Generationen Ist eine tolle Freundschaft raus entstanden und wir waren noch bis vor ungefähr sechs acht Wochen zusammen beim Fußball.
00:02:25: Okay, cool.
00:02:27: Also ich muss da ja Paul Rosier absolute Granate der Mega-Podcast hingelegt.
00:02:31: Sag mal was macht die Lobbegruppe?
00:02:34: Ja, das ist eine gute Frage.
00:02:35: Also erst mal wir machen relativ viel.
00:02:37: Wir sind ein wie gesagt mittelständisches Unternehmen mit zwei ungefähr gleich großen Geschäftsbereichen.
00:02:43: Der eine Geschäftsbereich konzentriert sich im Wesentlichen auf sämtliche Dienstleistungen dem Bereich Umwelt Service stattfinden Das heißt also von der klassischen Lehrung der Mülltonne bis hin zu wirklich groß technischen Anlagen die im Bereich Kreislaufwirtschaft Die Abfälle sortieren trennen und auch wieder verwerten.
00:02:59: Und wir haben noch einen vergleichbar großen Geschäftspereich den Industrie-Service.
00:03:05: Die Kollegen kümmern sich im Wesentlichen um das ganze Thema Reinigungen von großen Firmen in Stillstandssituation, d.h.
00:03:13: um mal so zwei drei Branchen zu nennen wir sind da sehr stark im Bereich Montanindustrie tätig also um ein paar größere Firmen zunennen Tüssenkrupp oder auch HKM.
00:03:21: und wir sind natürlich auch in den großen Industriestandorten hier gerade in Ostdeutschland tätig in der Chemie oder auch der Petrochemie.
00:03:28: Okay, krass.
00:03:29: Das heißt also in den Phasen wo diese großen Fabriken stillstehen wohin der Turnus mäßig gereinigt werden muss und Co.
00:03:35: ihr kriegt ein Tanks rein macht wirklich irreinigt die Sachen die ihm nicht zum klassischen Reinigungsreport wargeladen
00:03:41: Genau, also wir verstehen uns wirklich als Systempartner der Großindustrie.
00:03:45: Das heißt in den Zeiten wo da nicht produziert wird und die Anlagen runtergefahren werden gehen wir in diesen sogenannten Stillstandszeiten, in seventy acht Stunden stillständen beispielsweise mit über zwei Hundert fünfzig Mitarbeitern in die Anlagenteile und reinigen im Wesentlichen mit unseren verschiedenen Fahrzeug- und Mitarbeiter Techniken das heißt im wesentlichen über drei verschiedene Bereiche einmal mit Wasser Mit Luft oder auch mit Chemie?
00:04:07: Krass!
00:04:08: Also zwei Zweigel quasi ist Unternehmens auch.
00:04:12: Ihr macht knapp fünfhundert Millionen Umsatz, knapp dreitausend Mitarbeiter und führt das Ganze glaube ich aktuell mit drei Generationen uns zu sieben.
00:04:20: Genau, das trifft genau zu.
00:04:22: Der Europat hat das Unternehmen mal in two-fünfzig gegründet und hatte dann damals mit meinem jetzigen Oper, sag ich mal, in die nächste Generation geführt.
00:04:30: Und der Oper hat da scheinbar sehr großen Spaß auch an unserer Branche und an diesen technischen Herausforderungen gefunden und kam relativ schnell dazu, dass Unternehmen in Europa dann auch in einen gewissen Wachstumsfahrt zu bringen.
00:04:41: Du hast es ja auch gesagt wir haben dann mal Mitte der neunziger Jahre unsere Unternehmensgruppe veräußert sind dann, ich sag mal so um die zwei Tausend Vierer Jahre wieder eingestiegen in die unterschiedlichsten Märkte meinem Vater und meiner Tante.
00:04:54: Und jetzt vor ca.
00:04:55: Zwei Jahren sind wir vier in der nächsten Generation, sprich die vierte Generation hinzugekommen.
00:05:00: Dann sitzen jetzt wie gesagt jeden Montag mit drei Generationen zusammen und versuchen unsere Unternehmensgruppe besser zu machen.
00:05:05: Also ich muss unbedingt... Ich muss A- erfahren, wie das Unternehmen gegründet wurde also Uroper?
00:05:10: Ja!
00:05:10: Und du musst mir unbedingt mehr von dem Oper erzählen, der auch der Erfinder, der modernen Mülltonne irgendwie ist.
00:05:15: Aber fangen wir beim Europa an!
00:05:17: Wie
00:05:18: hat Europa eine Sorgenunternehmen gegründet?
00:05:20: Oder wie war der Staat?
00:05:21: Also
00:05:22: mein Ur-Opa ist damals tatsächlich im Beamtenwesen gewesen.
00:05:25: Das heißt, er hat bei uns in der Stadt Isalon den kommunalen Fuhrpark verantwortet und hat sich im Tagesgeschäft darum gekümmert das im Wesentlichen der ganze Winterdienst funktioniert.
00:05:35: Vielleicht sollte er da mal wieder anfangen weil bei uns zumindest dagegen klappt ja so lala.
00:05:39: Hat aber dann irgendwann relativ schnell erkannt dass so das Beamtenthema nicht unbedingt seins ist und er hat immer den Willen gehabt das einfach besser zu machen als unser kommunaler Vorbetrieb.
00:05:48: Und hat sich dann entschieden um sich herum, eine eigene Kehrmaschine zu kaufen.
00:05:54: Damals ein dreiaxtiges Fahrzeug von Mercedes hat dort an dem Kehrbesen rumgewurschtelt und hat, sag ich mal die Kehrbreite doppelt so breit gemacht wie beim kommunalen Frurwerk.
00:06:04: Und hat damit natürlich mit einem Fahrer die doppelte Leistung erbringen können und ist damit dann in den ersten Auftragslagen und der Privatisierung auch des Teilvorparks der Stadt Isalun bei uns gekommen.
00:06:14: Also der hat quasi eine eigene Kehrmaschine gebaut.
00:06:16: Da sind von diesen rotierenden Bürsten dran in irgendeiner Art und Weise.
00:06:18: Hat das quasi verbreitet?
00:06:19: Genau!
00:06:20: Damals in derselben Zeit doppelter Kerleistung Damit quasi selber Arbeitszeit, doppelte Fläche.
00:06:25: Also konnte er über den Preis sicherlich auch ganz gut wettbewerbsfähig agieren und hat damit quasi neuen Standard gesetzt?
00:06:30: Absolut!
00:06:31: Und das auf mehreren Ebenen... Er hat natürlich auf der einen Seite es hinbekommen privat vor Staat wo ich ein sehr großer Freund von bin.
00:06:36: Ich glaube dass die Privatwirtschaft Deutschland gut tut.
00:06:39: Das hat auch dem Mittelstand am Ende des Tages stark gemacht.
00:06:42: Das heißt auch das Thema Privatisierung bin ich ein großer Freund vom was er damals mit angestoßen hatte unnatürlich über neue technische Verfahren auch einfach Innovation gefördert.
00:06:51: Das heißt, er hat ja einen Straßenzug um den Straßenzug übernommen.
00:06:54: Im Sommer sauber gemacht und im Winter saubergemacht.
00:06:57: Wie ging es zur Weiterrichtung in Sorgung?
00:06:58: Ja, das ist eine gute Frage.
00:07:00: Also nachdem wir das ganze Thema Kehrgeschäft weiterentwickelt haben bei uns in der Stadt kamen dann die nächsten Anfragen auch seitens unserer Behörden, die dann sagten Wir haben vor allem gerade außerhalb der Innenstadt die Probleme, dass gerade bei den landwirtschaftlichen Betrieben, die noch nicht ans öffentliche Kanalnetz angeschlossen sind Das Thema Klärgrube immer ein Thema ist.
00:07:17: Das heißt Fikalen entsorgen oder wie wir mal sagen halt Scheiße Entsorgung.
00:07:22: Das leider auch die Wahrheit.
00:07:23: am Ende müssen die Fikalien auch irgendwo hin und hat der Opa damals gesagt okay das passt so ein Stück weit in diese Themen rein, die Kommune braucht meine Unterstützung.
00:07:30: Ich kann eine weitere Dienstleistung
00:07:32: hinzunehmen.".
00:07:33: Man hat sich dann einen alten Lkw von den damaligen Besatzern, den Amerikanern gekauft und ihn selbst zusammengeschustert mit dem ersten Saugfas oben drauf...
00:07:41: Du brauchst ein Tank drauf?
00:07:42: Du brauchest so eine Art Saugpumpe, also irgendwas was quasi reine wieder raus tut.
00:07:46: zum Schluss!
00:07:46: Das
00:07:47: ist ja auch schon harte Technik.
00:07:48: Also es muss viel fassen, relativ hohe Gewichte auch
00:07:52: und auch viel händische Arbeit.
00:07:53: Auch das gehört hinzu.
00:07:54: früher war das nicht wie heute mit viel Technologie und auch mit den sehr modernen Fahrzeugen mit viel Knopfdruck hier und da und Elektrik sondern dann musste noch die Schläuche geschleppt werden, da musste noch wirklich wenn Verstopfungen mal waren auch selbst handangelegt werden.
00:08:06: also die Technik von damals ist nicht vergleichbar zu heute.
00:08:08: Also Straßenreinigung, Fekalienensorgung?
00:08:11: Wann ist der erste Spermel mitgenommen worden?
00:08:14: Ja, das war die logische Konsequenz.
00:08:15: Weil wir haben damals mit dem Saugfass natürlich Probleme gehabt wenn der Landwirt sagte ich hab hier noch so einen alten Trecker liegen oder die alte Couch oder irgendwelchen Sperrmüll.
00:08:23: Da hat der Opa sich dann einfach ein Anhänger gekauft den er hinter den Saugwagen gepackt hat und hat am Ende des Tages halt diese drei Dienstleistungen die immer einen sehr kommunalen Schwerpunkt hatten ergänzt zueinander aufgebaut und das wirklich da mit meinem Opa damals so aufgerichtet oder ausgerichtet dass dann diese Dienstleistung erbracht wurden und beide saßen auch gemeinsam auf einem Lkw und haben die Kunden dann bedient
00:08:43: Okay.
00:08:43: Und dein Opa, der heute, glaube ich, achtundachtzig habe ich mir gemerkt, ist achtundachzig, arbeitet heute noch mit, er ist jeden Tag im Unternehmen.
00:08:50: Der hat das Unternehmen von fünfzehn Leute auf einen Achttausend entwickelt.
00:08:55: Genau!
00:08:56: Das war ... und die
00:08:56: Mülltonnerfunden?
00:08:57: Und
00:08:57: die Mülle Tonnerfunde noch nebenbei.
00:08:58: Also der Opa ist wirklich eine absolute faszinierende Person, die immer noch jeden Tag mit Herzblut bei uns im Unternehmen mit dabei ist.
00:09:05: Hätte ich ja den einladen müssen...
00:09:06: Ja, also du kannst mich ja nach mir noch mal einladen.
00:09:08: Also immer gerne!
00:09:09: Wir sind da als Edelhoffs maximal flexibel.
00:09:11: deswegen beim nächsten Mal hole ich ihn oder bringe auch gern mal mit.
00:09:14: Er ist wirklich eine ganz tolle Person nicht nur als Opa auf einer menschlichen Ebene sondern echt einen ganz ganz toller Unternehmer und hat es geschafft wirklich unsere Geschäftsmodelle die damals von den beiden angefangen wurden wirklich sehr stark in Deutschland und Europa zu skalieren.
00:09:26: Das muss ja dann so in dem Dreh zugekauft
00:09:32: werden.
00:09:32: Die Wertschöpfungskette erhöht Und hat denn mit achttausend Mitarbeitern, Europas größtes und Sorgenunternehmen zusammengebaut aus Menden heraus?
00:09:42: Wer hat das gekauft und warum?
00:09:43: also wie war damals der Markt auch.
00:09:45: Also das war natürlich alles damals Pionierarbeit.
00:09:48: Es gab früher keine Systementsorgen, wovon wir heute sprechen.
00:09:51: es gab die klassischen Entsorgungsstoffströme, die natürlich auch bei den Privathaushalten oder beim Gewerbeindustrie angefallen sind.
00:09:58: aber es gab immer sehr große Inselösungen
00:10:00: d.h.,
00:10:00: die ist mal Pioniere unserer Branche.
00:10:03: da gibt's noch weitere Familien, die heute auch noch tätig sind.
00:10:05: Die haben in ihren Cain-Regionen ist nochmal alle ähnlich angefangen wie wir muss man sagen.
00:10:10: Aber mein Opa hat's damals relativ schnell begriffen dass diese Herausforderung größer ist als in Lokale Lösungen sich dazu ergeben, sondern Netzwerke zu schaffen um entsprechend auch einfach Firmen vielleicht auch kennenzulernen wo man auch direkt den Übernahmestrategien denken kann und hat dann sich ich sag mal gewisse Bereiche rausgesucht die vielleicht noch nicht ganz so gut erschlossen waren.
00:10:28: Hat dann seine neuen innovativen Ideen in diese neuen Kommunen und Bereiche Deutschland wie europäisch verankert.
00:10:34: Krass!
00:10:35: Und damals gab's glaube ich viele große Konzerne sind im Sorgenbereich reingegangen.
00:10:40: ihr wart da sehr gut aufgestellt aber hattet natürlich bei Weiden nicht das Cash Was die großen Konzernen, der habe dann RWE verkauft oder an wen?
00:10:46: Genau.
00:10:46: Wir haben damals an die RWE-Gruppe verkauft und zwar in twohneunzehnzeinzehnundzeinsichs das gewesen.
00:10:50: Das war die Zeit wo die damaligen Stromkonzerne E also RWE als auch diese damalige VEW der Nachfolger der RWE beschlossen hat.
00:10:59: wenn wir unseren Kunden schon Strom anbieten oder verkaufen da macht es ja nur Sinn dass wir auch bei den dem Müllerpulen.
00:11:04: Strategie hab ich bis heute nicht verstanden weil sie auch nicht funktioniert hat.
00:11:07: trotzdem haben wir dann damals zu dem Zeitpunkt einen guten strategischen Schachzug gewählt.
00:11:11: was der Opa dann gesagt hat Jetzt sind wir an einem gewissen Zenit der Unternehmensgruppe angekommen, die Märkte verändern sich sehr stark und jetzt ist ein Exit der bessere Weg und legitim um vielleicht einmal in anderen Konstruktionen mit dem Geld dann neu anzufangen.
00:11:23: Okay das heißt von mir heraus alles verkauft hundert Prozent dafür ein bisschen Geld bekommen, das Geld woanders investiert bevor wir zu dem wo anders kommen.
00:11:32: weil das erklärt nämlich auch warum du Edelhoff heißen eure Formalobbe heißt
00:11:36: das ist ja immer
00:11:36: noch sehr witzig denn Opa hat aber so ganz nebenbei die Mülltorner erfunden.
00:11:40: wie hat er das gemacht?
00:11:42: Ja, das ist wirklich eine lustige und auch spannende Geschichte zugleich.
00:11:44: Also der Opa den hat es permanent geärgert weil er natürlich mit seinen Kollegen immer derjenige war, der auch die damaligen Runddeckeltonnen Richtung Müllwagen getrudelt hat.
00:11:53: Das ist auch noch mal ein sehr
00:11:54: wichtiger Begriff dieser Metalldinger.
00:11:56: Genau.
00:11:57: Und keine Rollen!
00:11:58: So sieht's aus,
00:11:59: d.h.,
00:11:59: dass war super aufwendig, super laut und auch die Lade-Einrichtung.
00:12:03: an den damaliger Lkws waren wir noch sehr händisch betrieben.
00:12:06: D.h.
00:12:06: die Tonnen waren sehr schwer und unsere Kollegen mussten halt dann jede einzelne Tonne händische oben in den Müllwagen reinkippen.
00:12:12: Und unsere Kollegen waren damals auch relativ kräftig und gut gebaut, nur ich sag mal die Lebenserwartung war sicherlich auch auf eine langfristige Sicht was den Rücken usw.
00:12:20: angeht einfach nicht gut.
00:12:21: Der Opa hat damals ähnlich wie sein Vater gesagt das muss doch irgendwie besser gehen Und hat dann den Kinderwagen wirklich meines Vaters und meiner Tante genommen, die Räder abgeschraubt zu Hause.
00:12:30: Hat dann gesagt das müssen wir aus dem leichteren Material machen und mit einem Bekannten von sich eine technische Zeichnung angefertigt und in Kunststoff hergestellten Behälter mit den Rädern unseres Kinderwagens des Vaters zusammengeschustert.
00:12:42: So ist der erste Gedanke dieser Kunststofftonne entstanden – mit Rädern!
00:12:46: Okay ja, kein Patenter drauf?
00:12:48: Das war damals noch nicht so... Aber das ist die Tonne, die heute weltweit im Einsatz ist.
00:12:53: Das ist ja das Ding?
00:12:54: Genau!
00:12:54: Das ist der meistverkaufteste Behälter der Welt.
00:12:56: Das sind der sogenannte zwarhundertvierzig Liter-Behälter also die Standardtonne, welche jeder von sich zu Hause von der Haustür kennt.
00:13:02: und das Problem ist genau wie du gesagt hast damals halt dass wir in dieser Pionierphase einen Vergleich zu den großen Behälterherstellern vielleicht nicht das nötige Kleingeld hatten aber trotzdem die Idee und auch die technischen Zeichnungen, die stammen von uns.
00:13:14: Geil!
00:13:15: Also danke dafür an den Opa auf jeden Fall!
00:13:17: Jetzt kann man nicht mehr vorstellen diese Tonnen zu trudeln.
00:13:20: Heute hat man es ja schon Probleme, wenn man die einfach nur den Meter rausziehen muss vom Grundstück.
00:13:24: Ich meine so eine Tonne wiegt mit Nassmüll das kann durch aus hundert Kilo sein und da entsteht Gewicht.
00:13:28: Das ist richtig.
00:13:29: was?
00:13:29: Und wenn wir Richtung Eins-Einzer gehen das sind ja die größeren Gefäße wo auch dann größere Wohnanheiten mit entsorgt werden Da sind wir teilweise noch vorm Gewicht höher unterwegs.
00:13:37: und wenn man dann noch so tolle kleine Schneeberge davor hat um dann die noch darüber zu schieben sehr harte Arbeit.
00:13:42: Bevor
00:13:42: wir hier in Fachsprache abrutschen ich versuche mal kurz das zu übersetzen.
00:13:45: also die eins-einzer meint vier Rädern, Papton typischerweise.
00:13:52: Ja.
00:13:52: Twohundertvierzig Liter ist diese Haushaltstonne und die gibt es glaube ich noch wenn der Boden ein bisschen höher gesetzt ist als Hundertzwanzig Liter oder sowas.
00:13:59: Genau.
00:13:59: Das sind
00:13:59: so die gängigen Größen?
00:14:00: Das sind die gengigen Größe.
00:14:02: Es gibt aber auch sozusagen mal so Besonderheiten für einzellebende Personen Einzelhaushalte von sechszig, achtzig, hundertzwandzig, zweihundvierzzig, dreihundsechzig, eins-einze.
00:14:10: Also ich könnte dir den ganzen Tag was über Müllgefährste erzählen.
00:14:13: das ist meine Leidenschaft und da sind wir auch sehr gut drin
00:14:15: Da mischt ihr auch überall mit.
00:14:17: Also wirklich, ihr seid sowohl bei euch wo ihr wohnt und auch in vielen Teilen im Ruhrgebiet seid ihr oder Nordrhein-Westfalen glaube ich sehr aktiv.
00:14:24: Ihr holt wirklich die Mülltonne bei mir ab und sorgt auch dafür dass zum Schluss der Mülle getrennt wird aufbereitet wird wieder verwertet wird verbrannt wird wie dann im Verkehr gebracht wird.
00:14:30: ihr macht die ganze Kette
00:14:32: Genau.
00:14:32: Wir sagen immer, dass wir alles entsorgen können was der Kunde loswerden möchte bis auf Tierkörper und Atommüll.
00:14:37: das sind so unsere zwei Dinge die wir jetzt noch nicht bedienen.
00:14:41: aber grundsätzlich sind wir komplett Anbieter für Entsorgungsdienstleistungen.
00:14:44: und durch das Thema Haushaltsnahefassung ja gerade angesprochen da haben wir ungefähr so eins Komma fünf Millionen Einwohner unter Vertrag quasi in den verschiedenen Kommunen im Wesentlichen in Nordrhein-Westfalen Und im Norden Hessens.
00:14:55: Ich bin
00:14:55: auch tätig.
00:14:57: So also Opa verkauft nünze an zwei neunzig die Firma Wahrscheinlich auch ein langer Prozess, schwieriger Prozess.
00:15:02: Weil er trotzdem mal so Marktführer Europa im Bereich ist und schon ganz geilartige Fähreweise klingt richtig gut.
00:15:08: So verkauft dann habt ihr wahrscheinlich irgendeine Klausel unterschrieben dass ihr erstmal nicht mehr in solchem Bereich tätig werden dürft was ja der Klassiker ist und haben durch wirklich zwölf Jahre daraus gehalten.
00:15:16: Ich
00:15:16: hieß der Edelhoff damals wie euer Familienname isst Aber ihr konntet das Unternehmer sein ja nicht lassen und so seid ihr auch zu dem Namen Lobbe gekommen, unter dem ihr heute arbeitet.
00:15:25: Wie ist das passiert?
00:15:26: Ja also ich sag mal genau wie du sagst wir sind ein Unternehmerfamilie und natürlich ist im Opa das nicht leicht gefallen.
00:15:31: und in der Phase des Verkaufs war es auch schon so dass mein Vater wie auch meine Tante schon mit dem Unternehmen waren die diesen Weg auch mitgegangen sind weil sie auch die strategische Weitsicht hatten zu sagen wenn sich Märkte verändern muss es auch mal legitim sein seine Geschäftsmodelle nochmal zu hinterfragen und auch zu ändern.
00:15:45: Und trotzdem hat natürlich meine Familie in der Zeit nicht nur auf der Couch gesessen.
00:15:49: Das machen wir auch mal ganz gerne eine Familie, aber wir sind halt Unternehmer und wollen auch was
00:15:52: tun.
00:15:52: Das heißt, wir haben dann neben dem klassischen Entsorgungsgeschäft uns auch Gedanken gemacht welche Dinge gibt es denn darüber hinaus wo wir Interesse daran haben die auch vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit zu unserem damaligen Kerngeschäft haben?
00:16:03: Und so sind wir quasi an die zweite Sparte gekommen das heißt das ganze Thema Industrie-Service, Industriereinigung unter den damaligem Marktenamen der Firma Lobbe die wir dann übernommen haben.
00:16:13: Okay, also ihr habt denn damals einen Betrieb der nichts mit Entsorgung zu tun hatte übernommen.
00:16:17: Wie groß war die Firma?
00:16:18: Die hatten, sag ich mal, damals drei Standorte und um die, sagen wir mal, hundert Meter weiter Zierka.
00:16:23: Und habt das Ding wieder angefangen zu skalieren?
00:16:26: Das ist ja heute sind die beiden Bereichen etwa gleich groß... ...und dann ist es trotzdem so gekommen dass ihr wieder ein Teil eurer Firma zurückgekauft habt zwölf Jahre später.
00:16:35: Das heißt scheinbar hat RWE andere Pläne gehabt oder hat das in Sohn's Geschäft wieder sein lassen irgendwann.
00:16:40: Ich glaube, dass die damaligen RWE-Kollegen unterschätzt haben.
00:16:43: Das Müllabfuhr doch etwas komplizierter ist als man das so annehmen mag und wir haben natürlich mit sehr viel Personalintensität zu tun.
00:16:49: Wir müssten mit den größten Müllwagen in die kleinsten Straßen reinsetzen um da braucht man schon auf wie noch auch Fahrerseite und ich glaube dass die RWE Kollegen es unterschätzen haben.
00:16:58: wenn man Strom lieferant ist dann müssen die Kunden zwangsläufig Strom von einem beziehen.
00:17:03: Wenn man aber derjenige ist, der bei einer umgefallenen Mülltonne oder einer stehengelassenen Mülltone in den RWE-Zentralen Essen anruft.
00:17:09: Ich glaube das war etwas komplizierter wo die Kollegen unsere Branche ein Stück weit unterschätzt haben.
00:17:13: Ist natürlich auch alles vor meiner Zeit gewesen, aber aus Hörn sagen würde ich das mal so versuchen zusammenzufassen.
00:17:22: Kennst du das?
00:17:23: Du startest in den Arbeitstag öffnest den Laptop und wirst von offenen Rechnungen überfälligen Zahlungen und halbfertigen Angeboten begrüßt.
00:17:31: Statt Kaffee wartet also erst einmal ein kleiner Finanzmarathon!
00:17:34: Mit Sage geht das deutlich einfacher.
00:17:37: Sage ist seit über vierzig Jahren Partner von mehr als zwei Millionen Unternehmen und hat jetzt ein smartes neues Teammitglied, Sage Copilot – den KI-Assistenten in Sage Active.
00:17:47: Der Copilot fasst seine wichtigsten Zahlen zusammen, erinnert an Fälligkeiten, weist auf offene Posten hin und erstellt sogar passende E-Mailentwürfe für Zahlungserinnerungen.
00:17:56: von freundlich neutralem Tun bis zu bitte jetzt wirklich zahlen!
00:18:01: Du wählst nur noch den Stil aus und startest mit klaren Kopf in den Tag.
00:18:04: So bleibt wieder mehr Zeit für Wachstum, Ideen oder in den Show-Notes, in dieser Folge.
00:18:34: Werbung Ende
00:18:36: Okay das heißt jetzt Unternehmen kamen in Teilen wieder auf den Markt.
00:18:39: ich glaube ein Teil hat sich Ramonnes gekauft von der AWE die ja heute Europas im meinem Kopf.
00:18:43: nach meinem Marktkenntnis ist Ramonness der größte Player in Europa Im Entsorgungsbereich?
00:18:48: Genau, also Rimonis ist auf jeden Fall ein sehr großes Unternehmen.
00:18:53: Es gibt aber noch einen französischen Konzern die Firma Viola, genau inwieweit die größten Verhältnisse sich in Europas scheiben wir nicht ganz.
00:19:00: Aber das sind die großen Player.
00:19:02: Familie Schwarz hier Lidl Eigentümer und Co.
00:19:04: mischt ja auch... Stark mit seit ein paar Jahren, kauft auch in Saarungsunternehmen zusammen.
00:19:08: Also es ist schon eine ganz klasse infrastrukturelle Dienstleistung und jeder von uns weiß ja was ist wenn eine Woche der Müll nicht abgeholt wird?
00:19:14: Das ist ein extrem wichtiger Punkt.
00:19:16: Ja das ist so
00:19:17: und das merken wir auch immer wieder gerade bei solchen Witterungen.
00:19:19: natürlich sind wir auch nicht perfekt in solchen Situationen.
00:19:23: Wir müssen auch mal auf die Schneedienste hoffen dass auch dann vom kommunaler Seite auch gerade die Seitenarme entsprechend frei geschoben werden Und dann können wir unsere Arbeit leisten weil wenn unsere Kollegen einzelne Straßen an Kindergärten vorbei von nicht mehr bremsen können, ist das schwierig.
00:19:38: Das heißt wir sind auch da wieder angewiesen auf unsere kommunalen Partner und gerade bei solchen witterungsbedingten Herausforderungen ist es nicht mal ganz einfach auch dann jede Mülltonne abzuholen wo aber die wenigsten auch Verständnis für haben.
00:19:49: Ja steht ja auch relativ lang.
00:19:50: also ich weiß nur was sich hier mitbekomme im Brandenburger Umland ist dass die Müll-Lehrungsintervalle länger werden.
00:19:57: Also das heißt, was früher alle vierzehn Tage passiert ist, passiert jetzt auch mal gerne alle drei bis vier Wochen.
00:20:03: Wir haben ja nicht weniger Müll, sondern durch Amazon und Co.
00:20:05: haben wir eher ein bisschen mehr Müll.
00:20:06: Es scheint also eine Kapazitätsfrage zu sein!
00:20:09: Ja, ich glaube es hängt aber auch mal sehr stark davon ab wo legen sich quasi die Entsorgungsbetriebe und auch die Kommunen darauf fest.
00:20:15: Wir sind ja immer nur in Anführungszeichen der Drittbeauftragte das heißt die Hoheit der Einsammlung legt immer die Kommune fest.
00:20:21: Die entscheidet in welchem Turnus und in welchen Intervallen die Abfälle abgeholt werden.
00:20:25: Und dann ist es immer so dass bei uns in einer Branche gewisse Ausschreibungen laufen entweder im Haushaltsnahmbereich also bei der Erfassung von Restmüll Elektrokleingeräte Der klassischen Biotonne Das finde ich sagen Mal in so fünf bis sieben Jahren Rhythmen statt dass neu ausgeschrieben wird.
00:20:39: und alles was die duale Systemwelt betrifft, also Stichwort grüner Punkt sag ich mal.
00:20:43: Da betrifterst du einmal die Leichtverpackungen das Papier- und das Altglas.
00:20:47: Die finden alle drei Jahre statt.
00:20:48: Leiche
00:20:48: Verpackung ist Plastik?
00:20:49: Genau, leiche Verpackungen sind Kunststoff.
00:20:51: Also alles was in den gelben Tonnen oder den gelmen Sack kommt.
00:20:53: Und da reden wir über dreijahres Zyklen wo immer ausgeschrien wird und wo wie uns immer darauf bewerben.
00:20:59: Lass man darüber reden!
00:21:00: Wie kommten ihr an euren Abfall?
00:21:02: So ein Abfall ist ja irgendwie ein Rohstoff Genau.
00:21:04: Wir haben uns im Vorgespräch kurz darüber unterhalten, ihr dreht über eine Million Tonnen Abfall im Jahr.
00:21:09: Du hast gerade schon von Ausschreibungen gesprochen?
00:21:11: Ihr habt fünfundsechzig Standorte.
00:21:13: Das heißt also zum einen, ihr habt große Grundstücke wo Anlagen drauf sind die Abfälle behandeln können.
00:21:20: das heißt da bringen Leute ihre alte Küche Sperrmüll und Co.
00:21:24: Also ganz normaler Kundenbetrieb kleine Kunden Privatkunden auch große Kunden die eben Dinge von A nach B fahren.
00:21:30: logistiker auch Und ihr seid aber auch, wenn Steter ausschreiben die kommunale Entsorgung.
00:21:36: Da nehmt ihr daran teil und dann gibt es ein drei-Jahresvertrag?
00:21:40: Drei oder fünf bis sieben, das hängt mal so ein bisschen von den Fraktionen ab.
00:21:45: Aber grundsätzlich kann man sagen bekommen auf unterschiedlichste Art und Weise an die Abfälle dran.
00:21:49: Das heißt wir haben einen sehr großen Bauchladen an Geschäftsfeldern sowie ist bei uns nenne.
00:21:53: das heißt Wir bieten sowohl gewerbliche industriellen Kunden sämtliche Entsorgungsdienstleistungen an.
00:21:58: Mit Containern
00:21:59: und Co, also auch was bei denen steht?
00:22:01: Genau, Container im Umlehrbereich, im Wechselbereich aber auch Müllpressen.
00:22:05: Sonderabfall ist bei uns auch ein sehr großer Schwerpunkt wo wir Säuren,
00:22:09: Laugen,
00:22:09: Chemikalien, Ölverunreinigte Betriebsmittel auch wirklich wo man sich auch wenn man das nicht gut macht verletzen kann.
00:22:16: Das heißt auch Damen in sehr großen Bauchladen bieten auch unseren Kunden die gesamtheitliche Entsaugung dieser Abfälle ab.
00:22:22: Du hast gerade das Thema Kommunalentsorgung nochmal angesprochen.
00:22:24: Das heißt an diesen Ausschreibungen, an Landkreisen, kleineren Städten oder auch wirklich großen Ausschreibungen die Öre übergreifen sind nehmen wir teil und hoffen natürlich damit unserem optimalem Konzept dann auch die Kommunen von uns zu überzeugen.
00:22:39: Dann gewinnt ihr so eine Ausschreiben?
00:22:41: Dann werdet ihr von den Kommunen bzw.
00:22:43: von den Einwohnern der Kommunen dafür bezahlt.
00:22:45: also alle zahlen ja Müllgebühren.
00:22:48: Wie wird er dafür bezahlt, den Müll abzuholen und dem Möhlen irgendeine Art und Weise zu entsorgen oder zu verwerten?
00:22:53: Erzählt sich ja das Märchen davon dass ja Mülltrennung totaler Unsinn ist.
00:22:56: Also gerade wir in Berlin um Brandenburg sind unglaublich stark darin darauf zu schimpfen und zu sagen die schmeißen ja eher alles zum Schluss zusammen.
00:23:03: Das stimmt ja schon mal erstmal nicht weil es gibt ja verschiedene Abholtermine zumindest für meine Tonnen.
00:23:06: Das heißt du jetzt gar nicht die Chance alles zusammenzuschmeißen!
00:23:09: Wie geht der Prozess danach weiter?
00:23:11: also wie gut sind wir wirklich darin?
00:23:16: Der Geldkreislauf und der Stoffkreislauf.
00:23:19: Also das ist aus meiner Sicht eine der gefährlichsten Aussagen, die ich auf jeden Fall ganz klar dementieren möchte.
00:23:24: also... Der Müll je Fraktion wird nicht zusammengeschmissen, sondern die getrennt erfassten Fraktionen gehen ihren eigenen Stoffstromkreislauf wie das bei uns heißt.
00:23:32: Das heißt wir sind entweder in kommunalen Ausschreibungen der Drittbeauftragte, der die Sammlung für die Kommunen durchführt
00:23:38: und die Kommunen behalten den Müll als ihr Eigentum... Genau
00:23:41: richtig!
00:23:41: ...den
00:23:41: Wertstoff.
00:23:42: Rostoff?
00:23:42: Den Wertstoff, den Rohstoff behalten die Kommunen am Ende des Tages und sie entscheiden auch dann am Ende dessen Tages wo dieser Müll verbracht wird.
00:23:49: Das heisst ich sage mal der klassische Restmüll der in der schwarzen Tonne ist.
00:23:52: da sollen ja wirklich nur die Reste reinkommen, die keiner faktischen Verwertung mehr zugeführt werden können.
00:23:57: Das heißt normalerweise ist der Weg wir sammeln es ein und es wird in irgendwelchen Verbrennungsanlagen dann entsprechend thermisch verwertet.
00:24:06: Wir sagen aber gern thermisch verwertet weil das wirklich so ist dass dieser Abfall dann dort verbrand wird.
00:24:11: Aber natürlich die Energie die bei dem Verbrennungprozess entsteht, entsteht auf der einen Seite Wärme die für Fernwärmenetze und Nahversorgungsnetze von Kommunen eingesetzt wird oder auf der anderen Seite entsteht auch durch den Dampf, den wir generieren über eine Turbine Strom.
00:24:26: Der auf der einen Seite die Müllverbrennungsanlage für ihren eigenen Strom wieder versorgt.
00:24:30: und wir verkaufen diesen Strom natürlich auch weil wir mehr Strom produzieren als ich Anlage brauche an einer Strombörse.
00:24:35: Aber
00:24:36: allen Abfall, den ihr rein bekommt egal aus welcher Tonne der unterliegt wird erstmal durch ein Prozess durchgejagt Weil ihr auch hier am eigenen Sinn wollte er zum Beispiel aus der schwarzen Tonne Metalle rausfiltern Weil Metall ja nicht einfach so verbrannt werden kann, aber auch sehr hohe Temperaturen und weil es einen Wert hat.
00:24:53: D.h.
00:24:53: sämtlicher Müll hat irgendeinen Aufbereitungsprozess wo man versucht die Rohstoffe von den schweren Stoffen zu trennen.
00:25:02: Das passiert schon immer, also wir behandeln Müll wirklich krass in Deutschland.
00:25:05: Absolut
00:25:06: und wie sind da auch mal Weltmarktführer gewesen?
00:25:08: Ich muss ganz ehrlich sagen dass wir leider aufgrund der Entwicklung der letzten Jahre unseren ich sag mal hidden Championsplatz weltweit verloren haben an andere Präuche-Länder... Ich
00:25:17: kann mich erinnern das die Schweizer Brüder von Alba, dass sie ja nach China sind und dort für Großstädte die wurden beauftragt von großen Städten kommunen gemeinen Ländern quasi dort für fünfzighundertzwohnamio Anlagen aufzubauen, um solche Städte zu entsorgen.
00:25:32: Wir hatten mal wirklich deutsches krasses Nohau in dem Bereich!
00:25:35: Absolut und das haben wir weiterhin noch.
00:25:37: ich würde nochmal sagen dass wir im Wesentlichen zwei Probleme haben die uns in dieser Aufholjagd wieder hidden Champion zu werden gerade hindern.
00:25:44: Das ist auf der einen Seite dass wir ein extremen Bürokratie Wahnsinn bei uns erleben.
00:25:49: Abfallrecht ist auch sofort strafrecht.
00:25:51: das heißt wenn ich da falsch mit den Abfällen umgehe dann geht man in Knast was ich auch richtig finde weil wir haben halt eine gewisse Verantwortung gegenüber Bürgern als auch der Umwelt diese Abfälle ordnungsgemäß zu entsorgen oder halt zu verwerten.
00:26:03: Das zweite Thema ist, wir leben natürlich auch in einem Land der Zeit wo wir sehr hohe Stromkosten haben und dort müssen wir natürlich wenn wir Abfällen aufbereiten in Trendaggregate, in Schredder, in Nachsortierer, in Zerkleinerer investieren.
00:26:16: das sind alles Themen die sehr viel Strom benötigen und wenn ich mir mal die Stromkabel angucke, die bei uns nicht anlagen reingehen da wird wirklich sehr sehr viel strom gebraucht und bei hohen Strompreisen die wir derzeit haben es teilweise leider so dass manche unserer Firmen in unserer Bundesrepublik aufgeben, weil die Stromkosten zu hoch sind und sich das Sortieren einfach gar nicht mehr rechnet.
00:26:35: Okay,
00:26:35: d.h.,
00:26:37: also im Bestcase, ihr fangt jetzt selber schon an und sagt wir versuchen den Stoffstrom sozuverwerten als Energie erzeugt, Fotovoltaikoffendach und so weiter.
00:26:44: wahrscheinlich auch, also ihr könnt alles selber abnehmen aber es ist auch richtige Rohstoff.
00:26:49: Verwertung und Verarbeitung kostet viel Strom.
00:26:52: Wir könnten also noch besser sein Aber in Deutschland gibt's einfach den Standortnachtel-Strompreise.
00:26:56: Punkt, der ist da.
00:26:58: Definitiv mit der Ergänzung vielleicht.
00:26:59: wir könnten noch viel viel besser sein wenn auch jeder Bürger und jeder Gewerbetreibende auch vor Ort die Mülltrennung wirklich ernster nehmen würde weil wir bräuchten nicht so viel Energie in die Sortierung stecken wenn wir deutlich sorterreinere Abfallfraktionen beim Kunden schon abholen können.
00:27:13: Was ist das hässlichste Abfall den du bekommen kannst?
00:27:15: Den du nicht haben willst aus dem normalen, also jetzt nicht Sonderabfälle ne?
00:27:18: So was ist das Schlimmste was euch passieren kann?
00:27:20: Also ich sag mal der Klassiker den bringe ich auch mal ganz gern Wenn wir irgendwelche Schulklassen oder so da haben.
00:27:24: Wir haben bei uns Sortierenlage für Leichtverpackungen, also alles was quasi in die gelbe Tonne gehört sind hier halt vor allem Verpackung aus dem Haushaltsnahmbereich und was wir da häufig drin finden sind Windeln.
00:27:34: Ich weiß nicht, wie man auf den Gedanken kommt.
00:27:36: Das ist zwar auch eine Verpackung ja aber da kommt halt anderes Zeug rein und gebrauchte Windeln können wir jetzt in diese anderen nicht unbedingt recyceln.
00:27:43: Deswegen ist das für mich so ein Highlight.
00:27:45: Wir finden aber da alles mögliche drin also von Skischuhen über Fußbälle über Schia.
00:27:49: Die Leute glauben halt die gelbe Tonne geht per se ins.
00:27:52: Recycling Ist aber einen Unsinn weil dass was dort in die gelben Tonne kommt wenn es richtig da reingehört.
00:27:58: Wie verpackungen?
00:27:58: Die können wir sehr gut sortieren trennen und wieder recycelen.
00:28:01: Ein Skischuh da tue ich mich schwer.
00:28:03: Und ich glaube auch, wenn du so typischerweise eine Baustelle hast.
00:28:05: Hausbau und
00:28:06: Co.,
00:28:06: ne?
00:28:06: Wenn so ein Container für alles missbraucht wird.
00:28:08: Farben, Lacke, Dachpappe, Asbest noch ein bisschen Riegibs rein mit Ständerwerk,
00:28:13: Fliesen...
00:28:14: Auch Katastrophe!
00:28:16: weil du unglaublich hohe Energie brauchst, um das zu trennen.
00:28:18: Weil du musst ja Sieb Wasser Feuer Wind also gibt er ganz krasse Trenngeschichten.
00:28:24: bis hin zu ja quasi Ultraschall und Kohl gibt es wirklich tolle Sachen die man machen kann um Wertstoffe rauszufiltern.
00:28:30: absolut also diese Baumisch Container wovon man da spricht?
00:28:32: Das ist natürlich das gerne gesehnste weil man nur einmal den Transport vielleicht als Kunde bezahlt.
00:28:36: das heißt alles schön rein wir sortieren zum nachgang durch Aber nach perfekten Welt wird man sich vielleicht fünf, sechs Container hinstellen und dann am besten Sorten rein trennt.
00:28:43: Dann fehlt der Aufwand natürlich hinten raus.
00:28:45: Und was bei uns jetzt in einer Branche das größte Thema ist ein Einweg.
00:28:49: E-Wapes sage ich mal also die sich jeder so coolem Kiosk kauft, dann einfach mal eben in die gelbe oder schwarze Tonne rein wirft.
00:28:55: Also unsere Branche brennt gerade lichterloh weil wir natürlich immer das Material shreddern Wir hauen auf dem Akku drauf Der geht in die Luft und natürlich dann der Kunststoff anzubrennen.
00:29:05: Ok, also das ist wirklich so wie du im Flieger jetzt eigentlich bei technischen Geräten sehr aufpassen musst weil die Hände anfangen zu brennen und so weiter.
00:29:11: Die E-Vapes haben irgendeine Art von Akku drin?
00:29:14: die reagieren in dem Verwertungsprozess quasi und dann fängt der Müll an zu brennen aufgrund dieses Akkus.
00:29:18: Genau, also wir haben leider muss man sagen in den letzten fünf bis sechs Jahren wo diese E-Webs so richtig in Mode gekommen sind es sind ja auch Einwegartikel.
00:29:26: das heißt sie haben ja auch keine Möglichkeit diesen E-Wab wieder irgendwo zurückzugeben.
00:29:29: Sie werden halt entsorgt und da ist immer halt ein Lithium-Mionakku oder ähnliches drin.
00:29:33: aber wenn er jetzt nicht so groß ist gibt er aber auch diese dicken Dinger, wo man danach filmen kann und wenn die irgendwo bei uns eine Anlage oder teilweise schon im Müllwagen wenn der Mühl verdichtet wird Und der kriegt einen Schlag der Akku und kommt ein bisschen Feuchtigkeit rein.
00:29:45: Da brennen unsere Anlagen, ich würde sagen fast täglich.
00:29:48: Echt?
00:29:49: Aber wo entsorgte ich denn sowas eigentlich?
00:29:50: Wo wird sowas richtig entsorgt?
00:29:51: Wir haben jetzt verstanden, dass wir es nicht hingehören.
00:29:53: Es gehört auf keinen Fall in die gelbe Tonne
00:29:54: aber es gehört wahrscheinlich
00:29:55: auch nicht in die schwarze Tonne.
00:29:56: Also mein Wunsch wäre erst mal, dass diese Dinger verboten werden.
00:29:59: Weil ich finde ein Weg hat für mich auch nichts mit Nachhaltigkeit zu tun.
00:30:02: Man kann ja gerne so E-Wapes in einer anderen Art und Weise produzieren aber dann bitte so das man den Akku rausnehmen kann.
00:30:08: So dass man den akku irgendwo an einem Wertstoffhof abgeben kann oder halt über Steakmodell direkt wieder da wo man es gekauft hat.
00:30:13: Das find' ich auch nur sinnvoll, dass derjenige dessen Verkehr bringt auch wieder dafür sorgt, dass das Material wieder zurückkommt.
00:30:19: Kommst
00:30:19: du an Regeln von dem Akku gar nicht ran?
00:30:21: weil der hart verbaut ist, fest verbaut und keine Schraube dahinter ist.
00:30:23: Okay also für ein Endkund eigentlich unmöglich ist den richtig zu entsorgen.
00:30:26: im meisten Fällen?
00:30:27: Ja
00:30:28: Okay.
00:30:28: Gerne Probleme, also Design von Verpackungen, Design von Materialien.
00:30:31: da müssen wir auch ganz stark daran arbeiten dass man natürlich auch schon bei der ersten Idee ich möchte ein Produkt auf den Markt bringt es schon mal sich Gedanken macht wie kriege ich denn eigentlich wieder in die Einzelteile zerlegt?
00:30:40: oder im besten Falle Wie kriegst vielleicht Mono-Chargen mäßig hin das ich nur einen einzigen Verbundstoff habe Der am Ende des Tages auch gut Recyclingfäden ist weil wir teilweise Verpackung haben.
00:30:49: Die haben fünfzehn verschiedene Kunststoffschichten übereinander und da kann der beste Recycler der Welt nichts mehr raus machen.
00:30:55: Golfball ist bestimmt auch schwierig, zum Beispiel.
00:30:57: Auch super!
00:30:59: Was sind denn die wirklich spannenden Sachen?
00:31:02: Wenn man über eine Million Tonnen Abfall bewegt, was ja wahnsinnig vieles... ...was sind da die abstrusesten Sachen, die ihr darin findet?
00:31:10: Gib mal ein paar Beispiele.
00:31:11: Ja das ist ja das Problem.
00:31:12: also wir sind natürlich immer am Ende der Kette.
00:31:14: Das heißt wenn jemand sich von egal was entledigen will kommt's am Ende zwangsläufig bei uns an.
00:31:18: Keiner
00:31:18: Stieger mita.
00:31:20: Hab ich bis jetzt noch nicht gefunden, falls aber jemand doch seine los... Dann nicht bei Loppe!
00:31:25: Spaß beiseite.
00:31:26: Das definitiv nicht, aber man kann ganz klar sagen also wir finden bei uns alles.
00:31:30: Wir hatten mal ein so tolles Erlebnis.
00:31:32: Wir haben natürlich auch das Thema Schadstoff-Sammlung in Kubik und da ist ein älterer Herr mit so einer Aldi Tüte zu uns mal gekommen der uns dann eine Handgranate auf den Tisch gelegt hat und gesagt hat habe ich noch in meinem Keller von damals bitte entsorgt die Mal.
00:31:43: Ist eines der extremen Beispiele.
00:31:45: Aber natürlich haben wir auch die klassischen Themen von dem entsorgten Hamster über die Katze Über Körperteile Mordwaffen.
00:31:52: Wir finden bei Uns Alles was eigentlich dort nicht hingehört.
00:31:55: Da müssen wir natürlich immer gucken, dass das auch entsprechend bei der Polizei gemeldet wird.
00:31:58: Also das
00:31:59: ist auch ein Thema, ihr habt die Polizei öfter da?
00:32:01: Das ist einfach so!
00:32:03: Gut es ja auch einfach.
00:32:04: ich meine wenn du schmeißt irgendwas vorne in den Tonne rein hier holst du eine Straße ab mit hundert Tonnen, das ist nicht mehr zuordnend.
00:32:09: Du weißt dann lebt in der Straße aber ist ja auch super schwierig
00:32:12: Absolut, und dann geht's von dem großen Müllwagen wo teilweise neun Tonnen drin sind.
00:32:16: Dann in gewisse Umschlagsanlagen wo wir dann teilweise hunderttausend Tonnen verarbeiten.
00:32:20: also da wird man natürlich bei diesen Vielzahl von Abfall den wir verarbeiten nicht die Nadeln im Heuhaufen finden.
00:32:26: aber wenn es Richtung Sortierprozesse geht muss man schon sagen auch unsere Kollegen die dann in Anlagen selber arbeiten das hat ja viel mit Gefährdung unserer Kollegen zu tun.
00:32:33: die laufen in Anlagen rum
00:32:36: Also Spritzen, Nadel.
00:32:37: Du weißt nicht was dann gespritzt wurde?
00:32:38: Genau es wird einfach reingehauen und es wird nicht ordentlich umgedreht.
00:32:40: Was ist eine Nadel auf einmal am Arm?
00:32:41: Ja ich weiß krass!
00:32:42: Was sind denn die guten Sachen, die ihr mal gefunden habt?
00:32:45: Ich denke ja immer positiv.
00:32:48: Uhren, Gold, Bargeld... kommt schon vor.
00:32:52: selten sicherlich und ich meine in der Strecke bis es bei euch ankommt als Eigentümer, da kann ja ein bisschen was passieren.
00:32:57: Aber das sind ja schon so Themen die passieren.
00:32:59: Das gibt's ja genauso.
00:33:00: Definitiv also wir sammeln natürlich auch Sperrmüll einem.
00:33:03: dass ist immer so das Phänomen wenn ich sagen mal Omalisien ohne jetzt jemanden da irgendwie diskriminieren zu wollen aber eine ältere Dame vielleicht irgendwie ihren Haushalt auflöst zu Hause und dann die Möbel zur Straße stellt oder den Teppich dafür nimmt man teilweise wirklich.
00:33:15: unsere Jungs merken das natürlich auch in gewissen Dingen was eingenäht ist.
00:33:20: Gerade wird irgendwas vergessen.
00:33:21: Ich hoffe im besten Fall, dass unsere Kollegen das dann halt in den Briefkasten schmeißen.
00:33:25: Ausschließen will ich es aber natürlich nicht, dass sie auch sich davon Kaffee kaufen gehen.
00:33:28: Aber das sind so die Dinge, die findet man so am Alltag.
00:33:31: Ich denke immer was auch noch spannend ist, dass wir an verschiedenen Stellen auch einen Abfall mal wirklich vergessene Sachen finden von teilweise Goldmünzen, die wir mal gefunden haben bis hin zu allem Mögliche, was die Leute einfach loswerden wollen.
00:33:42: Die goldmünze hat ja nicht dazu gehört, aber die hat die Oma irgendwo versteckt und da ist weggeflogen.
00:33:48: Müllfahrer bei euch, also sammelt so Müll-Fahrer PET Flaschen nebenbei mit ein zum Beispiel.
00:33:53: Was sind denn so die Sachen?
00:33:54: Kupfer keine Ahnung.
00:33:55: was machen die Jungs so?
00:33:56: Ja, also ich sag mal die sind natürlich im besten Fall mit ihrer Tour maximal beschäftigt und wir sorgen auch dafür dass die Touren natürlich auch nicht zu kurz bemessen sind.
00:34:05: Die kriegen
00:34:05: uns gut gerade um Weihnachten rum.
00:34:07: Also das freut die Kollegen immer sehr wenn dann irgendwo auf dem Müllberg vielleicht noch eine Flasche Wein oder vielleicht eine Schokolade dabei ist.
00:34:12: Ich finde es auch klasse weil unsere gewerblichen Kollegen haben auf der einen Seite natürlich sehr viel Verantwortung mit diesem Riesenmüllwagen in jede Ecke reinzufahren wo andere mit einem Smart nicht reinfahren würden.
00:34:21: Das sind voll Profis Und am enden Tag ist auch diejenigen die wirklich jeden tag hart arbeiten.
00:34:25: Ich finde, wenn man jeden Morgen um drei Uhr irgendwie aufsteht oder mit die Leute in den Müll loswerden, find ich auch eine gewisse Art der Wertschätzung.
00:34:31: Die gehört dazu.
00:34:32: Auf
00:34:32: jeden Fall!
00:34:32: Und sagen wir mal es gab ja... Es kann mich ändern als ich mir angeschaut habe was ich beruflich machen will.
00:34:37: da kam auch das.
00:34:38: ein oder andere Mal beschäftige ich einmal mit dem Thema Müllfahrer, die verdienen gutes Geld.
00:34:42: Das ist schon so, oder?
00:34:44: Als Müllführer Ist es ein Tariffrag oder ist es einfach einen Job wo so schwer Leute zu finden sind dass man die einfach sehr gut bezahlt?
00:34:51: Also, ich würde beides dazu sagen.
00:34:53: Wir haben auf der einen Seite natürlich einen hohen Bedarf an Berufskraftfahrer in Deutschland genereller Art und Weise.
00:34:58: Und wir haben sicherlich noch den Vorteil bei uns in der Müllabfuhr, dass die Kollegen halt jeden Abend wieder zu Hause sind.
00:35:02: Die fangen natürlich früher an keine Frage.
00:35:04: Weil sie dann auch früh fertig sind.
00:35:06: Ich sag mal so ab der Mittagszeit um fünfzehn Uhr, sechzehn Ur sind Sie wieder auf dem Weg nach Hause?
00:35:10: Und haben natürlich nicht wie vielleicht Fahrer, die bei einer Spedition arbeiten das Thema.
00:35:15: Jetzt fährst du über ein Brenner für zwei Wochen und kommst dann wieder.
00:35:17: Sondern unsere Kollegen haben glaube ich eine gute Möglichkeit Familienleben in Einklang zu bringen mit Berufswelt.
00:35:23: Das ist unser Vorteil, aber trotzdem bezahlen wir natürlich jetzt auch nicht schlecht.
00:35:27: Also als Müllfahrer, ich stelle mir mal die Frage, ich sehe die Jungs dahin auf dem Auto drauf stehen?
00:35:32: Die Autos fahren ja doch mit ein paar Karmhaar durch die Gegend.
00:35:36: Wenn ich so denke Arbeitsschutz alles über zwei Meter brauchen Rüstung und wie kriegt ihr das bitte beim Arbeitsschuss durch dass da zwei Leute hinten auf einem fahrenden Auto stehen.
00:35:43: Also da komme ich gern wieder vor meinem Anfangsstatement.
00:35:45: Das machen im Wesentlichen Kommunalbetriebe so, das möchte ich ganz gerne noch mal hervorheben.
00:35:49: wir bei uns in der Unternehmensgruppe setzen auf Seitenladerfahrzeuge.
00:35:52: Das geht natürlich nicht überall gerade in Großstädten schwierig aufgrund der parkenden Fahrzeuge.
00:35:57: aber wir versuchen dort wo es möglich ist halt von diesen zwei oder dreimal Besatzungen auf einmal Fahrzeug zu setzten.
00:36:02: weil zum einen wir finden ein Mann genau dass der fahrer und der fahre hat dann ein joystick im lkw wo er dann quasi den Ladearm der Mülltonne hinzufügt, dann die Tonne wieder zum Autorrand zieht und automatisch kippt.
00:36:14: Schon
00:36:14: nie gesehen!
00:36:15: Das heißt aber dass die Bewohner des Hauses die Tonner ausstellen müssen.
00:36:18: Der zieht ja auch nichts mehr raus.
00:36:19: Richtig... Dafür zahlt man extra ne?
00:36:21: Also
00:36:21: Genau, es gibt so genannte Hype-Service oder Voll-Servicemodelle.
00:36:24: Das ist aber auch wieder das was die Kommune sich halt wünscht.
00:36:27: Es gibt bei uns zum Beispiel auch im Märkischen Kreis einen Voll- Service System.
00:36:30: Wir haben einzelne Kommunen wo wir sogar die Tonnen wieder zurückstellen.
00:36:33: also auch das machen wir als Dienstleistung.
00:36:35: Aber ich sag mal nach perfekten Welt wäre's schon so dass der Bürger seine Tonne halt optimal zur Straße stellt.
00:36:39: Ich glaube das müsste für jeden irgendwo möglich sein sodass auch die Abfuhr optimaler stattfindet und nicht die Kollegen hinten bei Wind und Wetter draufstehen müssen Gefahrenpotenzial und Co.
00:36:48: Aber eigentlich ist es halt so im besten Fall das nicht mehr tun, weil Unfallrisiken sind halt einfach faktisch da.
00:36:55: Schlüsselnicht
00:36:55: dabei, Tür zu... Ich bin mit der Tonne gegen die Wand gefahren, Wand kaputt, ständig Streitigkeiten klar!
00:37:00: Also hast du ja auch erst mal auch nicht vergessen, wer will dann mit dem Schlüsselbund und Vierner Schlüssel durch die Gegend fahren?
00:37:04: Ja, auch als macht es nicht besser.
00:37:05: Super
00:37:05: schwierig!
00:37:06: Auch Haftungsthemen da geht man Schlüssel verloren.
00:37:07: also das ist schon ein sehr aufwendiges Konstrukt muss man sagen und ich glaube dass man da auch mit Kommunen mal Gespräche führen sollte, dass man diese Systeme auch im Sinne der Mitarbeiter optimiert.
00:37:16: beim Ende des Tages holen sie ja wirklich trotzdem auch wenn jetzt Räder dran sind halt sehr viel Gewicht zusammen.
00:37:21: Also im Schnitt ist es so wenn wir die Müllwagen dreimal am Tag voll machen was wir versuchen immer hinzukriegen sind wir so bei sieben zwanzig Tonnen Die Kollegen halt jeden tag dort halt zur Straße rollen natürlich auch dann wieder die Mülton zurückbringen.
00:37:33: Das heißt körperliche Arbeit und wir haben teilweise Reviere mit dabei, wo wir die Tonnen selber rausziehen.
00:37:37: Da laufen die Kollegen bis zu achtzehn Kilometer am Tag
00:37:40: also an.
00:37:40: sehr intensiver Job rein körperlich und ich meine bei früher achttausend Leuten heute dreitausend neunten Jahr verteilt auch zwei Spaten.
00:37:47: da passieren ja auch schlimme Unfälle das bleibt er gar nicht aus.
00:37:50: Also das hast du alles schon erlebt und gesehen.
00:37:52: Das ist natürlich katastrophal.
00:37:53: Leider ja, also toll muss ich sagen wir sind im Arbeitssicherheitsbereich wirklich auch in Deutschland führen sowohl im Umwelt-Service Bereich als auch im Industrieservice Bereich wo es nochmal eine Ecke gefährlicher ist als in der Umweltservice Sparta kommen wir gleich noch mal drauf.
00:38:06: aber ich muss schon sagen dass wir dann sehr großen Wert darauf legen weil unsere Mitarbeiter sind wie ein Teil von der Familie.
00:38:11: Ich bin jetzt ja auch mein Leben lang schon im Unternehmen mit dabei.
00:38:14: Wir haben Kollegen die sind jetzt auch in vierter Generation bei uns beschäftigt und jeder der sich da verletzt das tut mir dem Herzen weh.
00:38:20: das darf einfach nicht passieren.
00:38:22: Du bist, hast du mal was anderes gemacht?
00:38:24: Oder bist du quasi ... warst du von Anfang an eh dabei klar.
00:38:28: Wie ist denn so der typische Weg?
00:38:29: Also hast du mal selber auf den Müllauten, keine Ahnung.
00:38:31: Was hast du ausbilder- und Stilium?
00:38:32: Ich sag mal ich bin so der klassische BWL-Typ gewesen um irgendwie durch die Schule wie Uni durchzukommen.
00:38:37: Da hab' ich gedacht das ist so das allgemeinste was er lernen kann's brauchst auch sicherlich für die Zukunft hat mir aber nie Spaß gemacht!
00:38:42: Ich wollte mein Leben lang Müllmann sein und auch werden und habe von daher auch in sämtlichen Ferien wir auch in einer Freizeit bei uns im Unternehmen mitgearbeitet noch wirklich vor einer Pieke auf also Bruchskraftfahrer quasi gemacht bin selber die LKWs gefahren hab dann mit die Tonnen zur Straße gezogen bin durch die Kanäle gekochen.
00:38:57: Ich glaube schon, meine Kolleginnen und Kollegen werden heute nicht mehr ganz so wie früher.
00:39:01: Aber auch wenn die in manche Ecken reinfahren... ...ich glaube hier und da würde ich auch noch reinkommen.
00:39:05: Das traue ich mich schon noch zu!
00:39:06: Und von daher wollte mein Leben lang nie was anderes machen.
00:39:08: Hab aber tatsächlich damals mit zwei meiner besten Kumpels mal eine Werbergentur gegründet weil wir so einen Jährchen oder halbes jährchen Übergangszeit hatten nach dem Abitur Richtung Studium.
00:39:18: Dann haben wir gesagt nur auf der Couchroom hängen ist nicht unser Ding.
00:39:20: Wir machen es mal.
00:39:20: selbstständig hatte ich keine Ahnung von, aber ich konnte ja BWL.
00:39:23: Von da hab' ich dann quasi mit dem Kumpel die Zahlen gemacht und der kreative Kopf die Videos... ...und von da habe ich das mal so ein Jächchen gemacht, war man nicht meins?
00:39:30: Und wir haben das dann irgendwann auch schnell wieder eingerollt!
00:39:32: Aber ansonsten immer Lobbe!
00:39:33: Also du bist jetzt nicht nochmal zu Siemensharing oder zum anderen großen Entsorge gegangen.
00:39:37: Du warst schon bei Lobbe, hast halt diverse Standorte gesehen.
00:39:40: Ihr bildet ja auch viel aus
00:39:41: ne?!
00:39:41: Also ihr seid ja sowieso auch jemand, der auf Nachwuchs setzt und auf junge Leute setzt.. ..und es war natürlich auch in der Familie gern gesehen dass ihr alle ins Unternehmen geht Absolut.
00:39:48: Also ich fange mal vielleicht mit dem ersten Thema an, also ich wollte mein Leben auch nie woanders hin weil... Ich habe immer so gesagt es ist ein sehr spannendes Unternehmen Es gibt riesene Herausforderungen und ich bin jetzt noch einigermaßen jung mit dreiunddreißig und damals vor zehn Jahren gesagt so mit Anfang zwanzig.
00:40:02: Ich brenne für diese Firma und ich will jetzt diese Energie nicht an einem externen Unternehmen anbieten, sondern möchte gerne den Schwung ins Unternehmen wagen.
00:40:10: Und dann auch wirklich da Gas geben.
00:40:11: Ich habe das große Glück dass das von der Familie immer befördert wurde im Positiven aber auch nie erzwungen.
00:40:17: also es wurde immer ganz klar gesagt jemand der bei uns im Unternehmen mitarbeiten möchte immer herzlich gerne Aber ihr müsst das auch nicht machen.
00:40:23: Das hat mich eigentlich noch viel mehr angesprochen zu sagen.
00:40:25: Ganz ehrlich, warum sagt er das jetzt nicht mal?
00:40:27: Dass es wirklich gewünscht ist aber das hat der Papa echt schlau gemacht und hat damit meine Motivationen noch eher befeuert als reduziert.
00:40:33: Cool!
00:40:34: Genau.
00:40:35: und Ausbildung hast du ja auch gerade gesagt bei uns ein sehr wichtiges Thema.
00:40:37: wir haben so circa hundertdreißig hundertvierzig auszubildende in fünfzehn Berufen die wir ausbilden.
00:40:43: also versuchen das auch weiter hochzuhalten.
00:40:44: Also
00:40:44: Running-in-Ausbildung, d.h.
00:40:46: ihr habt so vierzigfünfzig neue Azubis jedes Jahr.
00:40:48: Ja.
00:40:48: In fünfzehnt verschiedenen
00:40:50: Berufen.
00:40:50: Genau.
00:40:51: Büro,
00:40:53: Berufskraftfahrer.
00:40:54: Ach okay!
00:40:55: Ist nicht
00:40:56: nur
00:40:58: eine Qualifikation.
00:40:59: Du kannst ja auch einen anderen Ausbildungsbüro verlernen und kannst dann Führerschein machen für ein großes Auto aber ihr habt wirklich Berufskraftfahrer bildet die aus Containerfahrer ist aber auch Berufskraft-Fahrer.
00:41:07: Das ist
00:41:08: die klassische, ich sag mal, Berufskraftfahrausbildung, die wir haben natürlich mit einem gewissen Entsorgungsschwerpunkt.
00:41:13: Da kommt dann nochmal in der Ausbildung das ganze Thema Abfall natürlich mitten zu.
00:41:16: wie gehe ich mit den Abfällen um?
00:41:18: Wie muss ich die Abfälle abplanen und wie muss ich vielleicht mit gefährlichen Abfellen umgehen?
00:41:22: Das heißt ADR ist da auch noch ein sehr wichtiges Thema bei uns.
00:41:25: Wir bilden aber auch darüber hinaus im Bereich Büro natürlich einige Themen aus, IT klar die klassischen Themen.
00:41:31: Aber auch Chemielaboranten weil wir in den eigenen Laboren auch die Sonderabfälle beproben und dann fachgerecht entsorgen.
00:41:38: Werkstätten haben wir aufgrund des großen Vorparks auch verschiedenste Art und Weise von Schlosser, Mechatroniker alles mit dabei.
00:41:44: Ach ihr habt eigene Werkstattenschraubler in den Autos selber, warum macht ihr alles Containerschweißen vor dem Programm?
00:41:48: Das ganze Beprobungsthema, was du gerade angeschnitten hast, das ist ja schon so.
00:41:53: Bei der Form bei Behördenauflagen und Restriktionen.
00:41:56: Wenn du heute zehn Tonnen Boden, was ja super schnell zusammenkommt wenn du eine Bodenplatte für ein Haus aushebst oder irgendwas... Das muss inzwischen alles über eine Analytik ins Labor, ne?
00:42:05: Das ist ein Riesenproblem.
00:42:06: Also auch für den Endkunden!
00:42:08: Wir sehen hier ganz oft Angebote wenn wir irgendwas abreißen oder sowohl Taußenfünfhundert Euro Beprobungskosten raufstehen und da kannst du ja nur hoffen dass die gut ausgeht Wenn denn der Beprobung irgendetwas gefunden wird.
00:42:16: Da reden wir schneller von Bodenaustausch, Bodensäuberung, Teerdachpappepack, Giftstoffe vor dem Programm.
00:42:22: Das ist so und das hat natürlich auch sehr viel damit zu tun, dass heutzutage sehr viele neue Beprobungsmöglichkeiten auch da sind.
00:42:28: Das heißt in den Laboren gehen die Tiefe der Analysen viel weiter als noch vor ein paar Jahren.
00:42:33: Wir reden dann natürlich mittlerweile über übermüß von, ich sag mal, Chemikalien.
00:42:38: Ewigkeits-Chemikalien ist so ein Thema PFAS was jetzt ganz neu ist also PFT was natürlich auch im wesentlichen Ostdeutschland verwendet wurde in verschiedensten Bereichen.
00:42:46: Also es gibt noch sehr viele Altlasten in Deutschland.
00:42:48: das muss man ganz klar sagen und Ich kann's nachvollziehen dass man auf Nummer sicher gehen will.
00:42:52: ich finde aber auch da bin ich bei dir in manchen Bereichen auch da wieder Bürokratie und diese ganzen Verwaltungsapparate hier nachkommen.
00:42:59: manchmal ist es auch ein bisschen übertrieben am Ende des Tages
00:43:02: Wie viel Prozent des Abfalls muss nachher wirklich ganz hart in Deponien verbracht werden, also entweder in so eine große Grube zum Schluss Erde rüber und rekultivieren oder auch ein altes Salzbergwerk oder sowas.
00:43:12: Was bleibt denn übrig wenn ihr vorne soviel reinkippt?
00:43:14: Soviel über eine Million Tonnen?
00:43:16: was könnt ihr jetzt nicht mehr verwerten?
00:43:18: und das ist der letzte Mist aus dem ihr nichts mehr machen könnt.
00:43:21: Also das ist ja das Schöne.
00:43:22: Es gibt auch da wieder auf europäischer Ebene das sogenannte Verbot für Siedlungsabfälle, also dass was ich sage mal aus dem haushaltsnahen Bereich kommt darf nicht mehr deponiert werden weil natürlich noch gewisse Gase entstehen.
00:43:32: die will man nicht in einer Atmosphäre haben.
00:43:34: Das heißt alles was aus dem Haushaltsnahem Bereich kommt und nicht stofflich verwertet kann geht in Richtung thermische Verwertung wird gar nicht deponiert sondern verbrannt.
00:43:41: etwas Rutes in Deutschland.
00:43:43: es gibt aber sehr viele europäische Nachbarländer wie auch Industrieländer wie Frankreich.
00:43:47: die haben zum Beispiel noch Deponien das aus meiner Sicht echt nicht gut ist.
00:43:51: Da geht
00:43:51: der Hausmüll eins zu eins, ohne dass er verwertet oder angefasst wird auf eine Deponie?
00:43:55: In manchen
00:43:55: Regionen ist das auch so.
00:43:56: Egal was
00:43:56: noch in den Rohstoffe da drin sind!
00:43:58: Frankreich im westeuropäischen Land.
00:43:59: Frankreich, Spanien... Es gibt viele, viele Länder wo man sich glauben würde aber auch da.
00:44:03: Deutschland setzt natürlich die Dinge um die aus Brüssel kommen.
00:44:06: unsere anderen Nationalstaaten halten sich da eher weniger dran weil vielleicht auch nicht die Verbrennungsanlagenkapazitäten da sind, aber ehrlicherweise gelten es recht sollte man schon umsetzen.
00:44:15: Das ist meine persönliche Meinung und so arbeiten wir bei uns im Unternehmen.
00:44:18: Und dann gibt's natürlich gewisse Stoffe, die im Wesentlichen mineralischer Herkunft sind.
00:44:23: also du hast ja gerade Abbruchthemen und so weiter angesprochen.
00:44:26: Die gehen natürlich in klassische Deponien.
00:44:27: Aber weil sie halt einfach ganz plastisch halt mal Steine waren immer noch Steine sind Gehen Sie auf sogenannte Bauschut-Deponien.
00:44:34: Du hast das Thema unter Tageversatz noch angesprochen.
00:44:36: Da gehen wirklich sehr hoch konzentrierte Sonderabfälle hin die man nicht mehr aufbereiten oder verwerten kann und halt ich sage mal wirklich in Salzberg Werken umschlossen sind damit keine grundwasserverunheiligungen stattfindet.
00:44:47: In Fässern, Kone oder teilweise eben auch wie rummer...
00:44:50: ...in Gebinde perfekt verpackt, auch luftig
00:44:52: usw.,
00:44:53: dass es hochprofessionelles Abfallmanagement was da passiert machen auch wirklich sehr gute Fachleute in Deutschland und da brennt auch nichts an.
00:45:00: Da brenn't nix an!
00:45:01: Ich muss trotzdem sagen du hast irgendeinen krassen giftigen Stoff der ist jetzt in einem Fastener das fast ist super verschlossen.
00:45:07: es geht in den Stollen rein.
00:45:09: Aber irgendwann ist ja dieses Fass auch durch.
00:45:11: Und denn tritt der Stoff aus oder ist nicht mehr da?
00:45:13: Oder wie ist die Idee dann?
00:45:14: Ja, dass
00:45:14: das Utan Salzberg wirken dadurch, dass da halt keine Feuchtigkeit drin ist korrodiert auch quasi dieses FASS nicht.
00:45:21: Okay!
00:45:21: Deswegen nutzt man die Salzstücke sage ich mal weil dort halt keine feuchtigkeit reinkommt und auch keinen vorhanden ist.
00:45:26: Und deswegen sind das wirklich so mal Themen, die werden auf Ewigkeit eingelagert und wir hoffen halt auf den technischen Fortschritt diese Ewigkeitschemikalien, die man heute noch nicht optimal behandeln kann irgendwann dann mal technisch zu
00:45:38: behandeln.
00:45:39: Auch da ist ja gerade gesagt, wir sind im Umsetzen immer sehr schnell in Deutschland.
00:45:42: Das ist natürlich toll dass wir das können, Haken dran aber es auch international ein wahnsinniger Wettbewerbsnachteil, dass wir es immer so schnell machen und alle die am Arsch haben und sagen okay jetzt muss man wieder nachweisen und wieder das Hemd natürlich auch
00:45:55: kostet
00:45:55: Wachstum, Ideen Innovation
00:45:57: Genau.
00:45:57: und vor allem das Thema Innovation ärgert mich halt sehr stark, weil wir sind das Land der Pioniere.
00:46:01: Das muss man einfach sagen.
00:46:02: Und auch gerade unsere Branche hat in den letzten fünf zu sechzeh Jahren sich extrem professionellisiert.
00:46:07: Wir haben halt auch das Ingenieur Snowhow wirklich diese großmodernen Anlagen auch zu bauen um halt wirklich Kreislaufwirtschaft zu fördern.
00:46:13: Wir sprechen von Rohstoffresilienz auf europäischer Ebene, auf deutscher Ebene.
00:46:18: Ich glaube da kann und da muss Kreislau Wirtschafts- und das Thema optimale Ressourcen im Kreisfahren ein wesentlicher Bestandteil sein.
00:46:25: Die Rahmenbedingungen dafür müssen einfach nochmal deutlich nachgeschöpft werden, weil wir mehr Hindernisse haben als Rückenwind.
00:46:31: Ja, dem ist leider so...
00:46:33: Aber ich hoffe da
00:46:34: gehen wir ran!
00:46:37: ziemlich gut positioniert und drängt ja auch darauf.
00:46:39: Und sagt das auch immer wieder, du bist ja auch engagiert quasi im Verband und da kann man doch zu sprechen kommen.
00:46:45: Das ist natürlich ein riesengroßes Thema.
00:46:46: Fast jedem der hier sitzt, der sagt lass uns einfach machen!
00:46:48: Das wäre halt wahnsinnig gut.
00:46:50: Teile ich total.
00:46:50: Ich liebe Machen und das muss auch glaube ich so ein bisschen Motto sein.
00:46:53: Ich meine es auch gerade bei unserer Unternehmergeneration willkommen halt... aus diesen reinen Wachstumsphasen, also der Vater die Tante.
00:47:01: Der Opa, der Uropa haben wir einfach gemacht und es ist immer Wachsum entstanden.
00:47:04: jetzt sind wir mal in so einer gewissen Depression denn dies immer.
00:47:07: Es ist keine Regression sondern Depression wo einfach alle nur noch rumholen, wo ich immer sage jetzt hört auf rum zu holen das könnt ihr vielleicht Stündchen machen aber jetzt krimpelt die Ärmel mal wieder hoch und packt's mal an fast alles da, um es wirklich hinzukriegen.
00:47:19: Wir haben tolle Unternehmer, wir haben tole Kooperationsmöglichkeiten ja und wir haben auch eine Infrastruktur die ist ein bisschen marode.
00:47:25: Die kriegen wir auch repariert ne?
00:47:26: Machen mal weiter!
00:47:27: Wir haben ja generell Grundsolide gebaut muss ich auch sagen Fabrik die in Deutschland den Achtzehn-Ninzen-Gang gebaut wurde laufen heute alle immer noch.
00:47:32: also wir haben ja nicht so ein riesengroßes Entstandhaltungsthemen.
00:47:34: wir können echt eigentlich ganz gut aufbauen auf dem was wir haben.
00:47:37: Sag mal Rohstoffpreisern... Ich sehe dass Silberdurchschnittdecke geht ich sehe, dass Gold durch die Decke geht.
00:47:43: Ich weiß selber noch, ich habe für über zwanzig Jahren Schrott gefahren.
00:47:45: also da kenne ich nur so ein bisschen die Schrottpreise Kupfer und Co.. Was bekomme ich heute für eine Tonne Schrott ungefähr?
00:47:53: Also Schrott ist natürlich auch ein sehr, sehr weites Feld das kennt ihr noch aus der Vergangenheit.
00:47:57: aber so der klassische Mischschrott so wie man es quasi auch vom vom Wertstoffhof erkennt würde ich mal sagen aufgrund auch nicht optimal laufender konjunktureller Themen irgendwas zwischen hundertfünfzig bis vorhundertfünftig Euro ist immer so die Range.
00:48:09: die letzten Jahre die Tonne
00:48:11: Da kann ich mich erinnern.
00:48:12: Ich habe damals eine Tonne, da hast du schon ein paar Stunden für gesammelt auf einem kleinen Lkw.
00:48:17: Manchmal war es zwei Stunden und manchmal vier Stunden.
00:48:19: Dann gab es verschiedene Qualitäten, das heißt Scheren-Schrott, Brennerschrott also Stahlträger und so je hochwertiger der Schrott wird, desto mehr gibt's auch.
00:48:27: Das ist irgendwie die Idee.
00:48:28: Also Leichtschrott.
00:48:29: Der Bett gestellt die Federerkirme, also ein bisschen Metall sind alter Zaun oder so, das ist die leichteste Kategorie.
00:48:35: Was ist mit Edelmetallen?
00:48:38: Aluminium VIVA kann ich mich dann mal wahnsinnig teuer.
00:48:42: Tonne Kupfer, wo liegen wir da ungefähr aktuell?
00:48:44: Wow, habe ich jetzt gerade nicht ganz präsent ist auf jeden Fall die letzten sechs Monate durch die Decke.
00:48:48: Sieben
00:48:48: bis Zehntausend
00:48:49: Euro oder so was?
00:48:49: Um die Zehnteusend Euro müsste man jetzt fast angekommen sein.
00:48:52: also ein wahnsinnig wichtiger Rohstoff immer schon gewesen.
00:48:55: Jetzt natürlich auch mit E-Mobilität und Rohstoffresilienz in Europa.
00:48:59: Man sieht es die Edelmetalle gehen durch die Decke.
00:49:01: Und auch da sage ich ganz klar wir haben auch diese Materialien alle in Deutschland.
00:49:05: Wir können es aus den Kreisdorf Wirtschaftsgedanken her recyceln Wir können sie auch wieder der Industrie zur Verfügung stellen.
00:49:11: Aber auch da braucht es nochmal Nachschärfung von Rahmenbedingungen.
00:49:14: Auch die Nachfrage seitens der Industrie.
00:49:16: Ja, Schrottiebstahl, großes Thema bei euch Einbrüche und so was weil ihr habt ja mit sowas zu tun.
00:49:21: ich meine Tonne Kupfer kommt schnell zusammen wenn man auf hat und das entgegen nimmt.
00:49:25: Das geht schnell.
00:49:25: Also auch da sind ehrlicherweise wirklich auch kriminelle Banden unterwegs, die da hochprofessionell sind.
00:49:30: also wir hatten vor einem dreivierteljahren Einbruch bei uns wo sie wirklich auch Kupfer geklaut haben natürlich und haben dann unseren Gabelstapler kurz geschlossen den dazugehörigen Sprinter und haben mal eben so ein Big Back verladen.
00:49:41: das geht da wirklich extrem schnell.
00:49:43: Natürlich hat man diese Dinge unter Verschluss und glaubt daran dass sie auch sicher sind.
00:49:47: aber diese Banden sind wirklich in der Professionalität unterwegs das ist Wahnsinn!
00:49:51: Okay
00:49:51: also geren hier schnell von ein paar tausend Euro pro Tonne Das heißt, der klassische Sanitär-Fachbetrieb wo die Gesellen und die Meister einmal Kupfer sammeln fürs Frühstück.
00:50:00: Der kann schon ein gutes Frühstückt zusammenkommen wenn man sich geschickt anstellt.
00:50:03: Definitiv!
00:50:03: Und das machen wir auch wirklich immer gerne mit den Partnern, dass wir dann auch sagen kommen jetzt kriegst du mal vielleicht ein bisschen mehr für deinen Kupffer da müsst ihr euch noch einen Brötchen mehr holen können.
00:50:10: also Sanitäre Betriebe.
00:50:11: Da kommt auch davon die Unterschätzung echt im Jahr nicht wenig zusammen.
00:50:14: Ja ich habe dem Bereich ja immer noch... Ich hab während des Studiums damit angefangen meinen Sorgenunternehmen zu bauen.
00:50:18: Ich bin ja wirklich... Ich habe irgendwann die Schulbank gedrückt um es führen zu dürfen.
00:50:21: Also ich bin ja bei dir Wir sind sehr stark reglementiert und irgendwann kam die Zürgerung gesagt Wie viele Schrott fahren Sie überhaupt?
00:50:26: Da sind drei, vier LKWs.
00:50:27: Wir arbeiten fünf Leute.
00:50:28: Aber sie dürfen das doch gar kein zertifizierter Ansorgungsfachbetrieb.
00:50:31: Ich hab mir keiner gesagt!
00:50:33: Also ich dort die Schulbanke drückt sehr lustige Leute kennengelernt aber das waren ja wirklich wilde Zeiten.
00:50:38: also ich kann mich noch daran erinnern dass Leute quasi Baggerfahrer besprochen haben weil es ist ja so du kommst mit einem Lkw da rein da Schrott drauf Und je höher die Schrottqualität, desto mehr Geld gibt es.
00:50:48: Also hat man den Baggerfahrer gerne für eine Qualitätsstufe mehr als zehn, zwanzig Euro zugesteckt?
00:50:51: Das war ja wild!
00:50:52: Also das ist wirklich ein sehr unreglementierter Markt.
00:50:55: und auch wenn man sich so anguckt wer is in der lokale Schrotti, der lokaler Insorger... ...das ist ja wirklich teilweise..die haben dann irgendwie so einen Platz und da gehen Stoff vorne rein, Stoff hinten raus, dass er wahnsinnig interessant ist.
00:51:06: Auch viel Bargeldgeschäfte natürlich nicht mehr an euren Dimensionen aber ich kann mich ändern.
00:51:10: so ein Schrotti Egal wo ich hingefahren bin, das waren auch die Jungs, die uns eigentlich seit Über hundert Jahren auch immer gut ging.
00:51:18: Also ich kenne ganz viele Insorgungsunternehmer, die auch wirklich mit Abfall gutes Geld verdient haben.
00:51:24: Wurde mal abgetan, guckt man ja macht Schrott und so.
00:51:26: aber das ist schon okay, ne?
00:51:27: Ja
00:51:27: total!
00:51:27: Und ich meine im Abfall sagen wir stecken dir auch immer das Geld.
00:51:30: also jemand der sich von Dingen entledigen möchte hat ja wirklich den Willen zu sagen Ich brauche es nicht mehr Und schmeißt es dann weg, ohne sich vielleicht Gedanken darüber gemacht zu haben.
00:51:38: Dass dann vielleicht doch nochmal das Kupferschältchen oder andere Dinge mit da drin sind und wir profitieren natürlich davon.
00:51:43: Das ist aber auch unser Kerngeschäft.
00:51:44: halt zu sagen was ist wirklich abfallen?
00:51:46: Was hat das Potenzial noch Wertstoff zu werden?
00:51:48: Und klar unsere Branche ist seit auch jetzt Jahren Jahrzehnten in einer Art der Professionalisierung.
00:51:54: Heute sind vor allem Status Quang gekommen, der ich schon beeindrucken muss man sagen Sowohl auf einer anlagentechnischen Ebene, aber auch auf einer persönlich politisch relevanten Ebene mittlerweile.
00:52:03: Das ist nicht mehr so dass man sagt da gibt es ein paar kleine Entsorger die machen so ein bisschen Müllabfuhr sondern wir haben als Kreislaufwirtschaft aus meiner Sicht geschafft wirklich in den Zahn der Zeit jetzt zu kommen.
00:52:12: Nachhaltigkeit, Rohstoffresilienz genau da gehören wir hin und wir sind echt ein wichtiger Teil der deutschen Industrie.
00:52:18: Erzähl mal bitte von dem Schlaggewerk.
00:52:21: Das wusste ich nicht, ich bereite mich immer ein bisschen vor auf die Gespräche.
00:52:24: ihr habt bis vor kurzem noch einen Schlaggewerk besessen beziehungsweise ein Werk was nochmal den letzten Rest aus der Schlage rausholt.
00:52:31: genau das
00:52:32: finde ich deswegen so spannend wenn man da nochmal sieht wie tiefe in der Wirtschaftung eine sich drin sind.
00:52:36: erzähl mal was was da passiert ist was man dann macht und was zum Schluss raus kommt fand ich super spannend
00:52:40: Sehr gerne.
00:52:40: Also der Prozess ist eigentlich relativ simpel, das heißt also diese klassischen Fraktionen die aus der Haushaltssammlung kommen muss man sagen, also Restmüll ganz doof mal gesprochen schwarze Tonne wird verbrannt.
00:52:53: Das ist ja der Prozess und natürlich isst auch in der Restmülltonne je nach Fehlwurfverhalten der Bürger auch mal vielleicht Elektrorasierer drin, vielleicht die Zahnbürste rein ein Handy genau auch gutes Beispiel weil man sich einfach dessen entledigen möchte.
00:53:05: Natürlich wird es auch damit in der Verbrennungsanlage verbrand über sogenannte Roste, Siebruste heißt das.
00:53:11: Und da wird dann entsprechend der Abfall verbrannt und natürlich entsteht beim Verbrennungsprozess auch eine sogenannte Schlacke.
00:53:17: Und diese Schlackel wird dann nochmal über verschiedene Prozesse aufbereitet.
00:53:21: Das heißt es werden erst mal die groben Metalle rausgenommen und am Ende bleibt quasi in einer Art staubige klumpenartige Masse über.
00:53:27: Die wehen unsere Anlage hier auch in Ostdeutschland damals aufbereitet haben um noch einmal vor einem Edelmetall heraus zu holen.
00:53:34: Also der Mülm wurde schon erstmal behandelt Mist, der hinten rauskommt.
00:53:39: Verkohltes verbranntes Zeug.
00:53:41: Das habt ihr denn nochmal angenommen und habt es noch mal durch einen Prozess durchgejagt?
00:53:45: Genau!
00:53:45: Klein gemacht, mechanischer Prozess...
00:53:47: Ja
00:53:48: Und habt zum Schluss was da rausgeholt?
00:53:50: Also wie gesagt Edelmetalle, man glaubt's gar nicht.
00:53:53: aber was die Leute wirklich auch im Restmüllensorgung ist echt beeindruckend.
00:53:56: also wir holen dort tatsächlich jedes Jahr sehr viel Aluminium raus Wir holen dorthin Kupfer raus Aber auch diese seltenen Erden wie Gold Platinen oder auch Silber.
00:54:05: Wie viel gold ist in dieser Fabrik am Ende des Jahres zusammengekommen.
00:54:09: Also es hängt natürlich mal so ein bisschen auch wieder vom Febur verhalten der Bürger ab, aber ich sage mal im Schnitt tatsächlich irgendwas zwischen fünfzig bis achtzig Kilogramm Gold hat man dann doch in manchen Jahren mit dort drin?
00:54:19: Natürlich jetzt nicht wie bei Goldschülverstimmung dass man da so große Goldklumpen findet.
00:54:23: Aber das ist natürlich in einzelnen Partikeln halt noch vorhanden aufgrund dessen, dass mal jemand sein Handy reingeworfen hat und deswegen halt auch dort enthalten.
00:54:30: Ja, also wir haben es lustigerweise mal durchgerechnet.
00:54:32: Achtzig Tonnen Gold sind aktuell ein bisschen über zwölf Millionen Dollar...
00:54:36: Achtzig
00:54:36: Kilogramm?
00:54:39: Achtzlich
00:54:39: Kilo Gold sind zwischen über zwelf Millionen Dollar.
00:54:41: Wir haben einen All-Time High quasi bei dem Gold aktuell.
00:54:44: Spannend!
00:54:45: Also krass.
00:54:46: aber das was denn Am Ende da rauskommt, das geht in die Deponie-Fragezeichen.
00:54:50: Wenn ihr durch seid?
00:54:51: Die Wertstoffqualität, die wir da rausholen, die geht dann Richtung eines Partners, der dann entsprechend noch mal Metallologie, die dann entsprechend diese Metalle trennt und der Rest, der wirklich nur noch verbranntes Material ist, geht an Richtung Deponie und ist dann auch wirklich innert zu sagen wiederzu.
00:55:07: Also wirklich klasse Steine und Fraktionen, die gar nicht mehr ausgasen können.
00:55:13: Das Material kann nichts mehr passieren, das liegt ungefähr tausend Jahre und hunderttausende Jahre.
00:55:19: Jetzt habt ihr sixty-fünf Standorte im Sommer.
00:55:21: Das heißt wie viele Plätze sind dabei wo man quasi Abfallumschlag stattfindet?
00:55:26: Also wir haben fünfundsechzig Standorte in beiden Geschäftsbereichen und ich darf ja aus der Familie mich im Wesentlichen um die sparte Umwelt-Service kümmern.
00:55:34: Das heißt, in meinem Geschäftsbereich reden wir inklusive der Beteiligung irgendwo so umfünfundzwanzig Standorte, die ich habe.
00:55:40: Der Rest ist quasi im Bereich meines Bruders, dem Industrie-Services-Bereich.
00:55:44: Und in den Standorten, die ich betreue sind wir an allen Standortenerlageabfälle anzunehmen.
00:55:48: Diese zumindest vor Ort auch aufzubereiten zu sortieren und da manchen Standort natürlich auch noch weiterzugehen bis dann teilweise in Richtung Wiederverbrennung.
00:55:57: Ihr baut auch gerade irgendwie groß, ne?
00:55:58: Für ein Nachstellungs-Metrag für einen sehr vernünftigen.
00:56:00: Was baut ihr grade?
00:56:01: Genau!
00:56:02: Wir bauen gerade auch für zwei meiner Geschäftsfälle in meiner Heimatkommune im Menden zwei große Anlagen.
00:56:08: Die eine Anlage konzentriert sich auf das Sortieren von Leichtverpackungen Also dem Material was man in die gelbe Tonne den gelben Sack schmeißt.
00:56:15: Wir bauen nebenan, da sind wir jetzt gerade in der Vorbereitung noch eine Vergierungsanlage.
00:56:19: Wo wir im wesentlichen Abfälle dann vergieren möchten also quasi aufbereiten um vor allem Biogas und auch daraus Strom zu erzeugen.
00:56:27: das ist Material was aus der Biotonne klassisch kommt.
00:56:30: Vergierung heißt Wasser wie ein großer Subntopf alles rein erhitzen.
00:56:36: es entsteht Gas dabei was ihr zum einen nehmt.
00:56:40: Was passiert noch damit?
00:56:41: Genau, also am Ende des Tages ist es ein klassischer Gärprozesse.
00:56:44: Da
00:56:44: war ja kein Wasser, du hast mir im Vorfeld erzählt!
00:56:46: Weil das der Nassmüll, der Bio-Müll ist?
00:56:48: Ihr kocht es so auch wie's reinkommt quasi.
00:56:50: Also relativ plakativ gesprochen man nimmt wirklich den Abfall, wie er aus der Biotone kommt.
00:56:54: da wird jeder mal vielleicht irgendwie sein Apfel rein seine Banane rein Kartoffelschalen.
00:56:59: wir sagen immer so schön alles was vor oder nach dem Kochtopf zustande kommen und die haben natürlich einen gewissen Energieertrag den wir dann über nach der Sammlung in unsere Vergierungsanlage und über diesen Gärprozess, das kann man sich wirklich wie so ein Kochtopf vorstellen wird dann dieses Material vergärt.
00:57:17: Dann steht ein Biogas und dieses Biogaz können wir halt entsprechend umwandeln über verschiedene Generatoren oder auch verschiedene Anlagen, um Strom zu erzeugen.
00:57:26: Um diesen Strom nutzen wir in Zukunft zwischen den beiden Anlagen um eine gewisse Energieautakie in beiden Geschäftsbereichnern dazu erzeugt.
00:57:33: Krass!
00:57:33: Also es ist schon wirklich schon Abfallkreislauf.
00:57:35: ihr versucht überall an jedem Ende dort mitzuspielen vom Anfang eigentlich bis zum Ende.
00:57:40: So muss die Ausbaustufe sein, wie gesagt der Opa und Uopa.
00:57:43: Die haben mal sehr stark mit der reinen Sammlung angefangen.
00:57:45: das war damals glaube ich auch die richtige Zahl in der Zeit.
00:57:47: nur wir reden halt heute über eine aktive Kreislaufwirtschaften.
00:57:50: da möchten wir gerade in den verschiedenen Geschäftsbereichen auch wirklich in allen Kaskaden dieser Wertschöpfung teilhaben und investieren auch grade sehr stark im Bereich Stoffstrom und Anlagenbau für Aufbereitungstechnik.
00:58:02: Und der zweite Bereich bei euch diese Industrie Services ist der, braucht er mehr Mannstärke?
00:58:07: Also von der Anzahl der Mitarbeiter stärker als den Bereich um den du dich auch mit kümmern darfst.
00:58:12: Also ich sag mal, der Bereich brauche in einer Umsetzung der Themen mehr Mannsterke weil wir dort halt gerade im Bereichen sind wo Einzelarbeit nicht erlaubt ist.
00:58:21: Wir arbeiten da einen großen Chemiewerken oder wirklich in großen Montanbereichen.
00:58:26: Das heißt wir brauchen per se mehr Manns Stärke für den einzelnen Auftrag aber die spartesten Tacken kleiner als der Umwelt-Servicebereich was die Mitarbeiterzahl in Summe angeht
00:58:35: Okay, aber da hast du gesagt er schickt dir wirklich Trupps bis zu zweieinundfünfzig Leute für seventy acht Stunden in eine große Fabrik rein und dann wird eben da einmal durchgereinigt.
00:58:44: Aber das heißt jetzt nicht wischen und saugen Tankanlagen Industrie Behälter alles was auch mit Chemie hast ja gesagt mit Wasser Damit Luft?
00:58:54: Genau, mit
00:58:54: Luft.
00:58:55: Also man kann sich das relativ gut immer an den Beispiel Tüßengruppe beispielsweise erklären.
00:58:59: Dort sind wir einer der größten Dienstleister vor Ort wenn es um die Reinigungen ihrer Stahlwerke angeht.
00:59:04: Das heißt also wenn sie kein Stahl produzieren dann müssen natürlich auch mal ihre Öfen reinigen.
00:59:09: Die müssen die Kokereisauber machen wo halt viel Koks hergestellt wird.
00:59:12: Das heisst also mit Kohle wo viel Staub entsteht arbeiten wir mit Luft um diesen Staub abzusaugen.
00:59:18: Wir arbeiten aber wie gesagt dort sehr stark mit unseren Mitarbeitern bis zu zwarhundertfünfzig Mann sind, dass dann in achtundseitig Stunden die Tag und Nacht diese Anlagen reinigen.
00:59:26: Damit Thyssenkrupp schnell wieder produzieren kann.
00:59:29: auf der Wasser- wie Chemie Seite läuft es halt ein bisschen anders.
00:59:32: da arbeiten wir halt im großen Chemiewerken BSF, Dauchemical beispielsweise auch sehr stark hier im Osten sind für da unterwegs.
00:59:39: Und dann machen wir genau das was du gesagt hast Tankreinigen von aus und von innen.
00:59:43: Wir reinigen Wärmetauscher wo halt Produkte entweder gekühlt oder erhitzt werden Da sind wir sehr gut drin.
00:59:48: Oder wir reinigen auch ich sag mal die Herzstücke In der Raffinerie Das sind die sogenannten Krecker Wo wir unter voll inertisierten Umgebungen also unter Stickstoff gesetzt Mit so einer Art Raumanzug einsteigen um an Anbackungen oder ähnliche Dinge Dann bergmännisch wieder raus zu bringen.
01:00:05: Also schon zwei Sachen die gar nicht so nah beieinander liegen, sondern wirklich zwei verschiedene Spaten.
01:00:09: Das machen deine beiden Cousinen
01:00:11: im Wesentlichen mein Bruder.
01:00:13: Okay, dein Bruder macht den Bereich und du machst den Bereich der Anlagen quasi und der Entsorgung?
01:00:17: Genau!
01:00:18: Wir müssen mir jetzt vorstellen bei twenty-fünf Standorten fährst Du dir den ganzen Tag ab, machst Du das vom Standort Menden aus bist Du viel unterwegs wenig unterwegs.
01:00:26: Also ich wäre gerne mehr unterwegs.
01:00:28: Ich liebe total die Nähe auch zu meinen Mitarbeiter und Mitarbeitern, weil ich bin immer noch gern am Tagesgeschäft daran.
01:00:33: Ich muss unsere Müllwagen sehen, ich muss die Abfallberge auf dem Hof sehen um wirklich auch zu gucken wie läuft das Tagesgeschäft?
01:00:39: Aber ich sage mal mit immer größer werdendem auch Verantwortungsbereich ist es nicht realistisch, twenty-fünf Standorte oder auf die Gruppe mit sixty Standorten überall präsent zu sein.
01:00:48: Ich hab ein super Team, mit dem ich arbeiten darf.
01:00:50: Die auch zum großen Teil schon sehr lange an Bord sind und auf die kann ich mich vollumfänglich verlassen.
01:00:55: Das heißt, mit meinem Team gemeinsam versuche ich schon natürlich eine gewisse Präsenz an Standorten zu haben.
01:01:00: Es wird ehrlicherweise aber auch von Jahr zu Jahr immer schwieriger mit mehr Verantwortung.
01:01:03: Okay das heißt du bist schon auch vielen Menden in der Zentrale?
01:01:06: Auch um strategische Themen und Co.
01:01:07: Mitzuentscheiden macht ja als Familie auch.
01:01:10: Genau also ich bin wohnhaften Menden persönlich.
01:01:13: wir investieren auch gerade im Menden.
01:01:18: Nachbarkommune zu menten, von daher muss man es ein bisschen korrigieren.
01:01:20: Ich sitze eigentlich immer in Isalon über uns im Nahopferwald und der Lobbe Holdingen mit meinem Papa zusammen, mit der Tante, den beiden Cousin und natürlich auch dem
01:01:28: Opa.".
01:01:29: Du hast
01:01:29: gerade von den Abfallbergen geredet ne?
01:01:31: Das finde ich persönlich total faszinierend wenn man so einen Platz hat.
01:01:35: Da gibt's ja eine Genehmigung für also ist ja nicht mehr kann ich einfach Abfall auf irgendeinen Platz rauf tun.
01:01:40: Bimsh-Genehmigung, Bundesimmissionsschutzgesetz hieß die.
01:01:42: früher kann ich mich erinnern.
01:01:44: Ich habe immer geträumt von einem Platz mit Bimh-Genemigungen.
01:01:47: also wer das hier hört und unbedingt einen Platz verschenken will bitte mich anrufen oder mich?
01:01:52: Ja genau oder dich.
01:01:55: Und da ist quasi diesen großen Berg Also die Abfallmenge ist ja beschränkt, die ich darauf lagerne.
01:02:01: So ein Platz hat quasi eine Eignung für die Lagerungen im Umschlag von XYZ und ich kann mich auch erinnern das sind ja auch Brandlasten.
01:02:07: teilweise also wenn du jetzt dort Holz lagerst Bauholz und Kohlengroßen mengen es muss ja am Sommer auch als bewässert werden war also ganz ganz viele Auflagen Die Quasi dafür sorgen dass solche Plätze nicht abbrennen.
01:02:17: Und Wenn Solche Plätze brennen Es Ist Ja Auch Ganzchöner Bildzeitung Da Geht Ja wirklich Was los Genau Als auch so.
01:02:22: Sicherheit ist Ein wahnsinnig großes Thema.
01:02:24: Betriebssicherheit
01:02:25: Ja, ist total wichtig.
01:02:26: Also unsere Mitarbeiter und Mitarbeiter arbeiten natürlich immer in diesen Bereichen teilweise mit schwerem Gerät, sei es mit Baggern Radladern da hat man sicherlich ein bisschen Abstand zu.
01:02:34: aber natürlich haben wir auch teilweise noch händische Sortierprozesse oder sie müssen mal positive Störstoffe rausholen.
01:02:40: wenn jetzt mal wirklich das dicke Kupferkabel irgendwo drin sind mit dem Bagger nicht dran kommt Dann zieht der Kollege das mit der Hand mal eben raus.
01:02:46: Das heißt, die arbeiten schon auch aktiv mit dem Abfall und Brandlast ist immer ein Riesenthema.
01:02:50: Und gerade nach Silvester so Feuerwerkskörper, die man mal eben entsorgen will... ...das sind schon Dinge.
01:02:55: da muss man sich bitte zweimal überlegen ob man die einfach nur eine Mülltonne schmeißt weil unsere Kollegen sind immer im Gefahrbereich.
01:03:00: Nur für mich ich kenne zwei lokale Entsorge in Berlin ganz gut aufgrund meiner Historie.
01:03:04: Ich weiß dass da immer noch Leute stehen und Hände sortieren.
01:03:09: Das gibt es schon immer noch.
01:03:10: Es ist gar nicht so ungewöhnlich, sondern es gibt Prozesse die sind einfach durch händische Arbeit immer noch extrem gut abbildbar?
01:03:15: Ja okay auch bei euch.
01:03:17: also
01:03:17: das gibts noch.
01:03:18: wir versuchen natürlich durch neue Möglichkeiten.
01:03:20: KI ist da auch ein super interessantes Thema auch in Kombination mit Robotik.
01:03:24: erzählen
01:03:24: was macht ihr damit also?
01:03:25: was ist da?
01:03:26: was kann das schon?
01:03:27: Also das wird jetzt bei unserer neuen Anlage, ich sag mal der neue State of the Art Prozess sein.
01:03:31: Dass wir gerade in den sogenannten Sortierkabinen... Das heißt also wir haben die Anlieferung des gelben Sacks aus der gelben Tonne.
01:03:38: Der wird einmal aufgerissen und im Nachgang ist es so dass dann die einzelnen finalen Sortierprozesse, die stattfinden wird es nochmal eine Nachsortierung geben.
01:03:48: Das heißt heute ist es so diese einzelnen Fraktionen wir sortieren bis zu vierzehn fünfzehn sechszehn verschiedene Kunststofffraktionen aus dem gelben Sack rauskommen.
01:03:55: oder mal vielleicht diese klassische Weißblechdose wo man vielleicht die Gurken da drin hatte die sortieren wir in fünfzehn verschiedene Fraktionen.
01:04:03: Und damit wir am Ende aber noch mal das letzte Müh quasi rausholen, gibt es nochmal eine händische Kontrolle.
01:04:07: und ich sage mal da ziehen die Kollegen noch einmal heute händisch aus dem Abfall halt die Wertstoffe raus, die wir brauchen.
01:04:13: Morgen wird so sein dass wir diesen Prozess einmal komplett automatisiert haben,
01:04:17: d.h.,
01:04:17: der neuen Anlage wird dann die Beschickung dieser Sortieranlage über eine automatisierte KI gesteuerte Krananlage funktionieren.
01:04:24: D.h.
01:04:24: Die Beschickungen findet automatisiert statt und die Nachsortierung Ich dachte mal, ein nahe Infrarot-Trenner mit einer entsprechenden KI dahinter.
01:04:34: Die nochmal genau sagt okay dieses Band hat jetzt die richtige Sortiertiefe erreicht oder müssen wir noch einmal hingucken fährt über einen benachbarten Band und wird nochmal separat sortiert.
01:04:43: Da
01:04:43: gibt es ja Sachen mit sieben, mit Rauspusten und so... Also da gibt's ja total eure Sachen, dass so Plastiflaschen und Pfandflaschen rausgepusstet werden und so.
01:04:50: Genau
01:04:51: Hochtechnisch!
01:04:52: Wasserwind
01:04:53: geht ne?
01:04:53: Rauspussten.
01:04:54: was gibts noch für Sachen also?
01:04:55: Ähm.. Mit Magneten.
01:04:57: Ja genau, Magneten klar.
01:04:58: Metall rausziehen.
01:04:59: Edelmetall ja nicht Genau.
01:05:00: Durch Magnet, okay?
01:05:01: Richtig
01:05:01: das ist dann schwierig aber die sind auch in der Game Tonne ehrlicherweise weniger vorhanden.
01:05:05: was wir jetzt noch machen auch mit der KI ist genau das was wir vorhin angesprochen haben.
01:05:08: wenn wir Batterien oder Akkus erkennen haben eine neue Detektion bei uns eingebaut die natürlich auch unsere Anlage schützen muss weil wir verarbeiten da jetzt in der zukünftigen Anlage so circa hundertfünfzig tausend Tonnen an Leitverpackungsmaterial.
01:05:20: das gehört sich vielleicht in manchen Bereichen nicht so vielern aber das Volumen ist halt ein enormes.
01:05:25: Wenn man mal so einen gelben Sack hochhebt, der wiegt ja so gut wie gar nix und dann von dem Material hundertfünfzig tausend Tonnen.
01:05:30: Das ist eine riesige Menge!
01:05:32: Und da ist halt schnell ein Akku übersehen.
01:05:34: mit der künstlichen Intelligenz die wir jetzt da einbauen haben wir ne Trefferquote von fast acht neunzig Prozent die wir zum Testversuch gefahren haben und sie lernt ja jeden Tag weiterhin zu also in Richtung Hundertprozent.
01:05:43: vielleicht Utopie aber jede Batterie die wir rausholen rettet unsere Anlage vor Brand.
01:05:49: Krass!
01:05:50: Alles natürlich... Also irgendwie, also es ist schon immer noch ein großer manueller Prozess muss man fairerweise sagen.
01:05:55: Ihr habt wahrscheinlich hunderte tausende von Autos im Einsatz sonst kommt ja alles dazu und ihr habt ja jegliche Couleur Gabelstabler Autos Lieferwagen.
01:06:02: du bist heute mit dem Firmen Pkw auch hier.
01:06:04: genau das ist schon sehr.
01:06:07: Du brauchst harte Infrastruktur.
01:06:09: dass es nicht Asset Light, das ist schon asset heavy.
01:06:11: Was ihr macht?
01:06:12: Absolut!
01:06:13: Eine Anlagevermögen ist bei euch auch
01:06:15: riesig ein sehr wichtiger Bestandteil bei uns weil am Ende des Tages arbeiten wir mit schweren großen dreckigen Material und dass ohne Anlage Vermögen zu händeln ist schwierig.
01:06:24: Wir werden aus meiner Sicht immer anlagenintensiver die nächsten Jahre aufgrund der Investition in die Aufbereitungstechnik.
01:06:30: Das finde ich aber genau richtig Weil wer da sein Know-how setzt für den nächsten Jahrzehntes aus meiner sicht weit vorne weil wer den abfall dann zukunft zumil bringt das ist mir dann Relativ egal.
01:06:40: Ja und man muss auch sagen, es ist ja jetzt nichts für jeder daran teilnehmen kann sondern die Leute sich leisten können, dreißigfünfzig mehr und fünf Sortieren Nage auszugeben Die finden ihren Stoff schon weil ja auch die Auflagen immer höher werden.
01:06:50: Das heißt das gibt's nicht einfach zu irgendeinem Sortierer um die Ecke Da muss man ja einen Schein für haben, da muss man die geschulten Leute für haben.
01:06:56: Es kommt ja ein bisschen in Deutschland immerhin, ne?
01:06:58: Genau!
01:06:59: Ganz wichtig und ich bringe auch da, du hast ja von das Thema Bimsh-Genehmigung angesprochen.
01:07:02: Immer mein Lieblingsbeispiel... Man kennt ja so diese klassische Bahnschwelle, die unter den Gleisen immer drunter liegt.
01:07:07: Das ist ja also mal eine klassische Holzbalken.
01:07:09: Ist erst einmal ganz platt, der entheergetränkt ist und der imitiert so vierzig Jahre ungefähr bis die Bahn mal wieder sich überlegt, die Linie neu zu machen quasi vor sich hin.
01:07:18: Aber sobald der Entsorger diese Bahnschwelle bekommt, ist es gefährliches Affierholz und muss auf einer extra beschichteten Lagerfläche bei uns gelagert werden.
01:07:26: Ja ich finde das immer so lustig!
01:07:28: Das Zeug ist ja wirklich getränkt... ...das ist ja mies bis unter die Dachkante.
01:07:33: aber alle, die so einen Öko-Garten haben wollen diese Bahnschwellen da rein.
01:07:36: Da habe ich mich mal total zäune sehe.
01:07:38: und Spielkästen für Kinder, die mit den Bahnsschwellern quasi eingefasst sind.
01:07:42: Super Idee!
01:07:43: Das ist richtig krasser Abfall ne?
01:07:44: Richtig mieser schlimmer Abfall.
01:07:46: Also auch Grundwasser sollte dann nicht und so.
01:07:47: Das ist ein Thema?
01:07:48: Ja,
01:07:48: das ist nicht optimal.
01:07:49: also natürlich ist es noch in verschiedensten Bahnenlinien verbaut.
01:07:52: aber wenn man mal schaut die neuen sind ja auch teilweise aus Beton oder im Wesentlichen aus Betone gegossen d.h.
01:07:57: neue werden gar nicht mehr verbaut.
01:07:59: Aber auch diese Abfallrechtliche Thematik dahinter zu sagen Es kann vierzig Jahre bei der Bahn im Boden liegen da tut's nicht weh.
01:08:05: Aber sobald hier ein Sorgenbranche kommt ist gefährliches Holz schon interessant.
01:08:09: Und sag mal M&A ihr habt ja Als ihr raus wart, zeitweich aus dem Geschäft habt ihr ein Lobbe dazugekauft.
01:08:15: Dann habt ihr Anteile von eurem alten Unternehmen irgendwann zurückgekauft, nämlich die, die nicht bei Rimonius gelandet sind oder einen Teil davon muss ja in Deutschland auch mal gucken ist gar nicht so einfach kratellrechtlich.
01:08:23: was man so kaufen übernehmen kann das steht da immer unter dem Vorbehalt dass Katell sagt äh Kartellrechtsprüfung sagt es nicht ihr kauft immer noch dazu Fragezeichen.
01:08:32: wie funktioniert euer Unternehm?
01:08:33: also seid ihr hungrig.
01:08:34: wer darf sich bei euch melden?
01:08:35: ja hören auch ein paar Leute zu die garantiert auch ins Sorge sind.
01:08:38: Also ich sag mal, wir fahren weiterhin eine Wachstumstrategie.
01:08:41: Ganz klar!
01:08:42: Wir wollen uns sowohl in der Tiefe der Aufbereitung unserer Abfallströme entwickeln.
01:08:46: Wir wollen aber natürlich auch im Geschäftsbereich-Industrieservice wachsen und haben aber eine andere Strategie.
01:08:51: Da kommen wir eher über Technologie und Innovationen gerade auf das Thema Arbeitssicherheit, künstliche Intelligenz.
01:08:57: Da gibt es im Geschäftsprachindustrie Service nochmal ganz andere Möglichkeiten als bei uns.
01:09:01: Auch super interessant Ich sag mal für meinen Bereich jetzt gesprochen, Kreislaufwirtschaft und Umweltdienstleistung.
01:09:08: Da haben wir den großen Vorteil dass wir in der Unternehmensgruppe noch an keine kartellrichtigen Höhen gebunden sind.
01:09:12: Wir haben jetzt nicht die Größe erreicht um mit den Kollegen in die Gespräche einzusteiben.
01:09:16: das heißt wir sind noch frei.
01:09:17: mit wem wir diese Gespräche führen brauchen keine Prüfungen sagen.
01:09:21: aber auch ganz klar es wird in den nächsten Jahren ist mein Gefühl auch viele Unternehmerinnen und Unternehmer geben die vielleicht nicht unbedingt Lust haben so viel Müll zu brennen wie ich das tue.
01:09:30: Und wir können nur sagen, wir sind familiengeführtes Unternehmen.
01:09:33: Wir leben Kooperationen und sind natürlich auch gerne bereit weitere Wachstumsakquisition durchzuziehen wenn die Unternehmen und auch die Geografie zu uns passen.
01:09:42: Das heißt also ich habe einen Schrottplatz mit BIMS-Genehmigung in der Theorie.
01:09:46: darf ich mich bei euch melden?
01:09:47: Auf jeden Fall!
01:09:48: Ich hab heute schon Industriereinigungsbetrieb.
01:09:50: darf ich nicht bei euch merken.
01:09:51: Ich habe eine Sortieranlage, die relativ modern ist.
01:09:53: Auch dann seid ihr der erste Ansprechpartner.
01:09:55: Gerne.
01:09:55: Also das sind wirklich Themen da.
01:09:56: wollt ihr hin dass es auf Deutschland bezogen oder seid ihr auch international am Schauen?
01:10:00: Also wir versuchen uns im Umwelt-Servicebereich erstmal auf Deutschland zu konzentrieren.
01:10:03: Ich glaube, dass das auch erst mal die richtige Strategie ist.
01:10:06: Wir haben jetzt vor knapp zwei Monaten für mich neu in Bayern einen ersten Zugauf tätigen können über den ich mich sehr freue.
01:10:12: Das
01:10:12: ist aber weit weg von zu Hause!
01:10:14: Das ist weit weg, aber das Bier schmeckt da sehr gut.
01:10:16: Von daher freue ich mich auch jetzt in Bayern tätig sein zu dürfen und sehe dann noch viele Möglichkeiten für meinen Bereich in Deutschland zu wachsen.
01:10:22: Bei meinem Bruder ist es eher der Fokus auf ein Stück weit Internationalisierung wo wir jetzt auch einen Spanien-Unternehmen erworben haben, wo wir auch im Bereich Industrie Service viele Möglichkeiten sehen.
01:10:31: Das heißt also wir fahren in den beiden Geschäftsbereichen Wachstumstrategien aber sehr unterschiedliche Artenweise.
01:10:38: Okay Bin ich mal gespannt, ob sich jemandem mehr sich meldet.
01:10:41: Aber bin ich mir eigentlich ziemlich sicher.
01:10:44: Sag mal wo trifft man dich denn?
01:10:46: Also auch wenn sich jemand meldet der darf sich bei dir melden.
01:10:49: das ist völlig okay.
01:10:51: aber trifft Man dich auch irgendwo?
01:10:52: wie seid ihr organisiert?
01:10:53: Ich meine der Verband.
01:10:54: wir hängen dem jetzt mal den Claim in Sorgung um zumindest im Teile für den du verantwortlich bist.
01:10:58: was sind da so die relevanten Verbände?
01:11:00: wie nahe sind ja eine Wirtschaft dran?
01:11:01: an der Politik auch
01:11:02: Ja.
01:11:03: Also ich darf ja bei uns jetzt im BDE, das ist ja unser größter Verband unserer Branche.
01:11:08: Bundesverband
01:11:09: der Entsorger?
01:11:10: Genau also wenn man es konkret aussprechen würde, der Bundesverandt der deutschen Kreislaufwasser- und Rohstoffwirtschaft.
01:11:17: ein bisschen sperrig aber wir bedienen quasi das ganze Feld und sind auch da wirklich was die Mitgliederzahl oder die Anzahl unserer Unternehmen angeht.
01:11:26: und auch die Personen im Unternehmen sind der größte Verband in Deutschland.
01:11:29: Da sind
01:11:29: noch Wasserwerke drin und so was?
01:11:30: Unter anderem.
01:11:31: Okay, also Energieversorger aber nicht!
01:11:34: Ja, wir haben natürlich noch die Kollegen aus dem Müllverbrennungsbereich mit dabei.
01:11:37: Die erzeugt natürlich auch Energie aber jetzt nicht unbedingt den Bereich Kraftwerke das ist nochmal ein anderer Energiesektor was bei uns doch mitschwingend ist.
01:11:44: natürlich das ganze Thema was um die Wasserseite auch an Dienstleistung ist also von Kanaldienstleistern Reinigungsbedingungen.
01:11:49: Kaliensorgung, Wassermetriebeaufbereitung.
01:11:51: Genau!
01:11:52: Das ist auch alles mit dabei.
01:11:54: da bin ich jetzt seit ungefähr zwei Jahren auch im Präsidium das heißt ich darf unseren Verband nach außen hin vertreten und bin jetzt seit knapp acht Jahren für die Unionabteilung dort verantwortlich.
01:12:04: Hab da jetzt ein tolles Netzwerk aufbauen können, wirklich von jungen willigen Unternehmern nachfolgern die auch ähnlich bescheuert sind wie ich zu sagen ich hab Bock auf Müll und wir haben dann tolles netzwerk aufgebaut versuchen uns auch in der nächsten generation da gute hinweise zu geben uns unterstützen auch wenn man natürlich klare wettbewerbs voneinander ist.
01:12:21: okay umfamilie schwarz also Lidl und Co.. wie heißt es nochmals?
01:12:26: Entsorgungsunternehmen daraus Pre-Zero genau ok.
01:12:29: also ich kann mich erinnern als ich damals mehr entsorgungsunternehmen hatte Familie Schwarz, super erfolgreich.
01:12:34: Lidl, Kaufland, hunderttausend andere Firmen noch sogar in Europa und ich glaube sogar in den USA auch sind die ganz gut vertreten.
01:12:41: Die haben irgendwann angefangen, Insorgungsunternehmen aufzukaufen und sind heute auch mindestens mal an Deutschland sehr gut aufgestellt was ins Sorge angeht.
01:12:48: Ich glaube wirklich große Betriebe auch gekauft und entsorgen aber auch für andere.
01:12:54: also sie machen das für ihre eigene Gruppe natürlich Aber das ist für die auch als großer in dem Verkehrbringer von Waren.
01:12:59: es ist natürlich auch mega relevant weil er auch für Sie Verpackung, Schokolade was auch immer.
01:13:05: Die haben also einfach für sich die Wertschöpfung auch quasi erweitert und das machen sie auch gut.
01:13:11: Bist du auch sagen als Entsorger?
01:13:12: Das ist definitiv ein Wettbewerber der es absolut ernst zu nehmen Und die schwingen sich auf in Europa auch eine wesentliche Rolle zu spielen.
01:13:18: Also definitiv, ich glaube wenn man sich mal auch die Umsatzgröße einer Schwarzgruppe anguckt und wie viel Kapital und auch wieviel Know-how dahinter steckt dann hat das natürlich ein Impact auf unsere Branche.
01:13:28: Sie haben damals einen führenden Mittelständler übernommen.
01:13:31: der ist einmal eine ähnlichen Größenordnung gewesen als wir und haben es jetzt innerhalb kürzester Zeit versächsfacht was sie da an Umsatz grösse Mitarbeiterzahl haben.
01:13:40: also faktisch definitiv ernst zu nehmen ist aber unser Anspruch, als Mittelstand nicht der größte zu werden.
01:13:44: Sondern der Beste zu bleiben.
01:13:46: und ich glaube das ist auch die richtige Strategie.
01:13:48: jetzt nicht M&A auf Teufel kommen raus sondern wir gucken schon sehr gezielt dass sie über Technologien und auch wirklich Vertiefungen der Wertschöpfungskette auch gerade Nischen ausbauen weil ich möchte nicht am Ende des Jahres auf ein tolles Umsatzziel gucken, sondern am besten unterm Strich muss was hängenbleiben und da arbeiten wir jeden Tag daran das zu optimieren zum maximieren weil nur wer Geld verdient wird langfristig bei uns in einer Branche auch Bestand haben.
01:14:11: Das ist so, das habe ich auch bisher alle in Sorge kennengelernt.
01:14:13: Das sind eigentlich irgendwie alles ... Man sagt ja gerne, hanseatischer Kaufmann hab' ich auch wirklich viele Handschlag, die jetzt sehr geradeaus auch sehr erpicht immer das Geschäft ordentlich zu führen.
01:14:25: Das ist ja auch wichtig.
01:14:26: Am Ende des Tages habt ihr eine riesige Verantwortung.
01:14:29: Wenn irgendwas mit dem Abfall passiert schiefläuft?
01:14:31: Das hat ja sofort Grundwasser!
01:14:33: Das sind ja auch sofort Landstriche, die da hingehen können und versäucht sein können.
01:14:36: Es geht ja super schnell.
01:14:38: Das
01:14:38: ist die abfallrechtliche Seite.
01:14:40: Wer da Schwuhe macht, der geht auch ins Kittchen.
01:14:44: Wir arbeiten mit brisanten Stoffen und da darf man weder Umwelt noch Mensch gefährden.
01:14:48: Ich finde das als Unternehmer eine sehr starke Verantwortung gegenüber seinen eigenen Mitarbeitern.
01:14:52: Wenn jemand nachefft und sagt ich möchte jetzt der größte in Sorge auf Deutschlands werden oder wieder europäischer Marktführer ... Das wird schwierig.
01:14:59: Da muss man realistisch bleiben und mein Opa hat mir damals gesagt, wenn nun die Verantwortung gehst überlegt ihr eines gut wir haben jetzt drei tausend Mitarbeiter einen dicken daumen das musst du mal dreirechnen weil die haben wahrscheinlich eine frau zuhause vielleicht ein kind.
01:15:10: so im durchschnitt.
01:15:11: das heißt wenn du bereit bist für neuntausende leute verantwortung zu übernehmen dann mach es.
01:15:15: wenn nicht ist auch nicht schlimm dann organisieren wir's um.
01:15:18: aber das muss dir bewusst sein.
01:15:18: wenn nun diesen schritt ins unternehmen geht
01:15:21: ja der opa absolut recht.
01:15:23: was vergisst man ab und zu der hängema familien dran?
01:15:27: Sag mal, Lifehacks haben wir ja so eine Sektion.
01:15:29: Jetzt hab ich mir angewöhnt, ich habe ganz oft Leute die in ihrer Branche sehr weit vorne sind.
01:15:34: du bist dreinbeißig hast du in den letzten zehn, fünfzehn Jahren schon unternehmerischen Lifehack für dich entwickelt, denen um Alltag immer wieder nutzt und ein bisschen abzukürzen Dinge schneller besser zu machen Und natürlich nämlich auch gern Lifehacking aus der Ansonungsbranche.
01:15:48: wenn du einen hast Hau raus, was du hast!
01:15:51: Also ich fange vielleicht mit meinem persönlichen an.
01:15:53: Ich muss sagen das hat sich aber auch so die letzten ein zwei Jahre erst wieder so ein bisschen intensiviert.
01:15:57: Ich hatte eine Phase wo ich mir in zu vielen Varianten das Leben ein bisschen zu schwer gemacht habe.
01:16:02: also bei der Entscheidungsfindung dann gab es immer so einen Thema.
01:16:05: man kann jedes Thema aus zehn verschiedenen Blickwinkeln betrachten und am Ende des Tages hab ich mich beigebracht hör wieder mehr auf dein Bauchgefühl und da bin ich bis jetzt sehr gut mit gefahren.
01:16:13: leifig ist für mich nicht zu viel sich in Powerpoints zu ergehen, sondern einfach mal aus dem Bauch heraus sagen.
01:16:18: Du brauchst mir noch die zehnte Zahlen am Komma vorrechnen!
01:16:21: Ich habe ein gutes Gefühl bei der Entscheidung.
01:16:22: ich gehe den Weg jetzt und am Ende des Tages ist das Schöne wie spannender daran...ich bin Unternehmer und wenn es gut geht dann profitiere ich davon.
01:16:30: Wenn's nicht gut geht, dann profitier ich ja nicht davon.
01:16:32: aber so ist mein Risiko wie Chance zugleich von daher nicht zu verkopft an die Themen dran einfach
01:16:36: machen.".
01:16:36: Okay, ich finde Lifehack vom Entsorger könnte zum Beispiel sein Saniere mein Haus, muss ein Haus abreißen, Neubauern und Co.
01:16:44: Hast du irgendein Lifehack wie ich bei deinen Sorgen kosten sparen kann?
01:16:47: Ja das ist eine gute Frage.
01:16:48: also du hast ja früher das Thema Beprobung angesprochen.
01:16:51: Also ich würde es vielleicht einen Tacken davor sehen.
01:16:54: bevor ich ein Haus kaufe würde ich lieber Geld da reinstecken das Haus sauber zu beproben als ein Haus zu kaufen ist dann abreißend zu wollen.
01:17:01: hinterher kommt das böse Erwachen weil es gibt wirklich auch aufgrund von neuer Verordnungen in ganz ganz vielen Ecken Schadstoff-Verdachtsflächen, die hinter einer Spachtelmasse in Badezimmern auftritt.
01:17:13: Wo der Fliesenkleber vielleicht als best belastet sein könnte?
01:17:17: Also ich würde jedem empfehlen bevor man sich Eigentum erwirbt wirklich lieber mehr Geld in eine vernünftige Analyse auch von einem sauberen Berater und Analysten zu stecken als ein Haus zu kaufen nachher dann teuer Geld zu zahlen.
01:17:28: Das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.
01:17:30: das ist heute.
01:17:31: früher war es ja so dass ein Grundstück gekauft aber ein altes Haus drauf sagt irgendeiner reist mir schon für fünfzehntausend Euro ab.
01:17:36: Heute ist es wirklich so, dass Asbest-Dächer irgendwelche Sachen an Sonderabfällen, alte Tanks von der Flüssigkeit drin ist und
01:17:44: Co.,
01:17:44: das kann richtig ins Geld gehen.
01:17:46: Definitiv bevor man ein Haus abreist in jeglicher Dimension den örtlichen Ansorger dazuholen und sagen was sind hier die Fallstrecke?
01:17:53: Mindestens den Ansorgaer!
01:17:54: Der wird dann schon sagen mussten wir Prober dazu holen.
01:17:57: Genau also so würde ich jedem empfehlen zwischen uns oder Abbruch und Entsorgen ist ja nicht immer die gleiche Branche.
01:18:03: Das ist so ein bisschen der vorgelagerte Prozess, aber ich würde ganz klar sagen es gibt Schadstoffgutachter, die am Ende des Tages auch einen begleiten.
01:18:10: das kostet vielleicht mal ein bis zweitausend Euro okay je nachdem wie intensiv das in einem Haus stattfindet.
01:18:15: Aber da hat man dann die Gewissheit wirklich am endes tag Es ist schadtoff belastet.
01:18:19: wenn Ja Wie toll kann entsorgen werden?
01:18:21: Wenn man's nicht tut kann das hinterher wirklich böse sein.
01:18:23: Ich habe noch eine gemeine frage.
01:18:26: Stimmt Vielleicht Wir machen ja ein paar Sachen im mobilen Bereich Und ich rege mich ja ganz, ganz doll darüber auf dass man ja quasi gezwungen wird Dämmung an Häuser ran zu kleben.
01:18:37: Ich kenne nämlich Dämpung und ich habe schon ein paar Häuser auch Dämung entsorgen müssen und Co.
01:18:41: Das findet jeder in Sorgerscheiße.
01:18:43: am besten noch Dämon mit Bundsteinputz dran oder schön mit Bitumen Anstrich Das ist wirklich ein richtig ekliger Abfall.
01:18:49: Also das ist, wir kleben uns da wenn man ehrlich ist... Egal nicht von der energetischen Wirkung gesprochen, sagst du jetzt mal komplett aus dem Folgen?
01:18:55: Kein Ingenieur!
01:18:56: Wir kleben unsere absoluten Sonderabfall ans Haus, den wir ganz zum Schluss auch nochmal mit anderen Sonder-Abfall teilweise anstreichen und belegen wo du zum Schluss riesengroße Probleme hast, wenn ich dir das noch zusammen mit Schienen, Armierung und Co in den Container reinschmeiße, das ist schon Thema
01:19:10: ne?!
01:19:10: Das ist ein Thema und das ist auch vor einigen Jahren sehr, sehr zugespitzt nochmal durch neue Gesetze dann noch verschlimmert worden.
01:19:17: Früher war ja der klassische HBCD.
01:19:19: also ich sage mal dieses Dematerial was du ansprichst war damals kein gefährlicher Abfall.
01:19:24: Dann hat man irgendwann erkannt dass da vielleicht krebserregende Stoffe drin sein könnten Und zack wurde pauschal dieser Abfallstoffen zum gefährlichen Abfall Was dazu führte dass die ganzen Anlagen diese Materialien auch thermisch verwerten sag' ich mal gar nicht diesen Schlüssel hatten, um diese ganzen Mengen überhaupt reinnehmen zu können.
01:19:41: Das hat erst mal für einen riesigen Engpass und eine extreme Verteuerung auch am Markt gesorgt, dass dieses Material entsorgt werden kann.
01:19:47: aber langfristig muss man sagen überwiegt wahrscheinlich eher der energetische Vorteil als die Risiken oder die Probleme hinten raus in Entsorgung.
01:19:54: Okay, soll ich sehr gerne?
01:19:56: So schreibe ich mir weg.
01:19:56: wenn ich mal ein Problem an Entsorgen habe ruf ich dich
01:19:58: an.
01:19:58: Immer gleich!
01:19:59: Zweite Thema was mich ein bisschen Kopfzabrechen bereitet.
01:20:02: Photovoltaik-Anlagen.
01:20:05: Wir hauen uns die gerade auf alle Dächer rauf, auf alle Felder neben den Autobahnen und grob.
01:20:08: Wir machen es auch in unseren Gewerbegebieten.
01:20:09: Das finden wir supergut!
01:20:11: Kannst du Dachpacht bekommen?
01:20:12: Und helfen dir bei der Hallendachsanierung?
01:20:13: Da gibt's ganz gute Konzepte.
01:20:15: Jetzt sind diese Anlagen alle auf von zwanzig bis dreißig Jahre ausgelegt.
01:20:18: Irgendwann erzeugen sie weniger Energie?
01:20:21: Was machst Du wenn einer kommt und sagt ich habe hier achttausend Photovoltaikpaneele?
01:20:25: Die sehen jetzt nach dreizig Jahren hin.
01:20:26: Wie sieht die in Sorgen von sowas
01:20:27: aus?".
01:20:28: Also gut organisiert muss man sagen, da haben wir in Deutschland wirklich gute Rücknahmesysteme auf der einen Seite.
01:20:34: Das heißt also entweder wenn es große Baunternehmen sind die haben dann im Hintergrund meist ihre Partner, die dann im Bereich Entsorgung sehr stark unterwegs sind.
01:20:40: auch die Werthaltigkeit von solchen PV-Modulen ist nicht mehr so wie es früher mal der Fall war.
01:20:44: Da hatten wir auch das Thema dass da sehr seltener Erden drin waren aufgrund der Leitfähigkeit.
01:20:48: Heute sind die Module, weil sie wesentlich aus China kommen mit eher ich sag mal Aluminium oder anderen Metallen versehen.
01:20:55: Ähnliche Leitfähigkeiten hinzukriegen.
01:20:57: und das wertvollste eigentlich an diesen PV-Modulern ist mittlerweile das Glas.
01:21:00: Könnt ihr so was entsorgen?
01:21:01: Wir können das entsorgen.
01:21:02: Das ist für euch ein spannender Rohstoff, wenn es reinkommt?
01:21:06: Also wir selber sind in der Glaslinie nicht ganz so unterwegs.
01:21:10: Wir sammeln natürlich das Alkglas ein aber das kann man nicht vergleichen zu dem Glas was auf diesen PV-Modulen verbautes.
01:21:15: Wir arbeiten damit mit einem strategischen Partner zusammen mit dem wir auch schon sehr lange diese Geschäfte machen und der freut sich darüber.
01:21:20: Okay, also da sagst du mir gar keine Sorgen machen Markus in dreißig Jahren.
01:21:23: Das könnte ja auch passieren das wie bei der Dämmung des Hauses, dass in zehn Jahren erklärt wird, dass das halt ganz schlimmer Weltraumschrott ist?
01:21:29: Nein, das glaube ich nicht!
01:21:30: Also das sollte funktionieren... Ich meine, das ist aber das gleiche Thema was ich vorhin sagte.
01:21:33: Es gibt immer extreme Innovationsschübe in verschiedensten Bereichen.
01:21:37: Hier mal das Thema Windkraftanlagen ist genau das Gleiche.
01:21:40: Die Windkraft Anlagen die in den letzten Jahren aufgestellt wurden sind furchtbar zu entsorgen
01:21:44: Furchtbar.
01:21:45: Das sind so GFK-Gemische, das sind verschiedene Windkraft von dieser Flügel wieder dran sind, die sind super schwierig zu recyceln.
01:21:53: Das heißt also jeder der neues Produkt egal wie innovativ es ist bitte noch mal fünf Mal darüber nachdenken ob man das am Ende des Lebenszyklus nach zehn, zwanzig, dreißig Jahren auch sauber seriös wieder entsorgen kann.
01:22:03: Das heisst wir hoffen heute einfach dass wir über den lieben Zyklus dieser Produkte da rein wachsen das auch gut entsorgnet zu können.
01:22:09: aber mit der heutigen Entsorgungstechnologie die jetzt zur Verfügung steht ist nicht ganz so einfach.
01:22:12: Also es geht natürlich immer alles,
01:22:14: aber auch
01:22:15: zu Nutze ist bei diesem Themen grad nicht gegeben.
01:22:17: Also ich sag mal gerade wenn jetzt auch dieser ganzen Refit stattfinden weil Genehmigungsanträge für diese Windkraftanlagen ist ja auch super schwierig zu kriegen.
01:22:24: das heißt man geht eher in diese energetische Optimierung dass man sagt die alten Anlagen zurückbauen und größere hinsetzen Und die Anlagen die heute zurückkommen sind halt wirklich sehr aufwendig nur zu recyceln und ehrlicherweise nicht optimal konzipiert.
01:22:37: Alles klar wieder was gelernt?
01:22:39: So, wir haben noch eine neue kleine Sektion.
01:22:41: Die heißt um so fünf Fragen, fünf Antworten, da ich natürlich auch ein paar Sachen mit dich vorbereitet.
01:22:45: Schauen wir mal.
01:22:46: Ja, ruhig spontan raushauen?
01:22:47: Ich habe hier immer noch einen Sanctionsbranche und natürlich hat das ein bisschen was auch mit deiner Branche zu tun.
01:22:51: Fangen wir an!
01:22:53: Erste Frage – Aluda Kupfer.
01:22:55: Ganz klar Kupfer, wir haben vorhin über den Preis aktuell gesprochen und langfristig ganz klarkupfer.
01:23:01: Ja, ich kann mich wirklich erinnern das war damals auch bei uns.
01:23:04: wenn wir mal irgendwie auf so rohre gestoßen sind dass es wirklich schnell ein paar hundert Euro gewesen ist waren wir uns nicht spannend.
01:23:09: So du kannst ja bestimmt alles fahren.
01:23:11: oder hast in deiner Karriere im Insolvenz an dem hast Du alles schon gemacht Bagger- oder Lkw?
01:23:16: Ganz klar Bagger, also die Feinheit wie unsere Kollegen auch aus diesen großen Abfallströmen das letzte Kabel noch raus manövrieren.
01:23:22: Das ist wirklich hochprofessionelle Arbeit.
01:23:24: Also ganz klar Buggers macht mehr Spaß.
01:23:25: Die können echt geile Sachen mit so einem Bagger machen.
01:23:27: Wahnsinn!
01:23:28: Ich war schon mal gesehen, dass es ja super fillig an.
01:23:30: Also die können ja Bierflaschen mit dem Bagger von A&W.
01:23:33: Da gibt's auch Wettbewerber und so.
01:23:34: Es ist wirklich
01:23:34: cool.
01:23:35: Deswegen Bagger.
01:23:36: Okay, es gibt sowas Lustiges Kreislaufwirtschaft.
01:23:39: ich kann mich ändern als die Schulbank drücken musste.
01:23:41: da gab's so drei Begriffe die sich rund um diese Kreislauch Wirtschaft drehen und zwar waren die vermeiden vermindern oder verwerten.
01:23:49: Kannst du ganz kurz darauf eingehen?
01:23:50: Oder möchte ich wissen was dein Lieblingsbegriff natürlich ist
01:23:52: haben liebste in der Reihenfolge.
01:23:54: Also jeder Abfall, der gar nicht erst entsteht muss nicht wieder beseitigt oder verwertet werden.
01:23:57: das heißt Vermeidung ist für mich ganz klar Nummer eins.
01:24:00: aber die Abfälle die da sind dann müssten wir schon schauen dass wir das Beste rausholen um eine saubere Verwertung hinzukriegen.
01:24:05: Rohstoff isst für mich Wertstoff der Zukunft und Kreislaufwirtschaft der Motor der Industrie in Deutschland.
01:24:10: also von daher Verwertungen finde ich schon sehr sexy und macht auch Spaß.
01:24:13: Ja und ihr seid ja auch quasi im Verwertungs-Business.
01:24:15: Genau Das ist ne ganz gemeine Frage.
01:24:17: Ich habe ja quasi einen Damals ein online Entzogungsunternehmen irgendwie verkauft.
01:24:21: Die Frage ist online oder offline?
01:24:24: Also unsere Wirtschaft ist zwar derzeit offline.
01:24:26: Ich hab aber das Gefühl, dass jetzt hier und da so ein paar PCs wieder hochfahren wenn man online wieder ins Spiel bringen möchte.
01:24:32: also für mich ist ganz klar online Und ich habe auch richtig Bock dieses Jahr wieder Gas zu geben.
01:24:36: von daher nicht im Kopf in Sand sondern Vollgas und alles hoch fahren was geht.
01:24:39: Entsorgen
01:24:40: ist schon echt wahnsinnig.
01:24:41: Offline noch viel Telefon E-Mail und Co.
01:24:44: Schüttflicks kann ich mich erinnern hat ein wahnsinniges interessantes Geschäftsmodell wo viel schon über Apps und Co stattfindet.
01:24:50: Da sind alle entsorger geführt nicht gut aufgestellt.
01:24:52: Also das ist so, dass Phänomenen egal wie gut ein digitaler Prozess ist.
01:24:56: Es wird von den Mitbewerbern nicht als gut empfunden weil es kommt ja aus der Branche für die Branche.
01:25:00: Ich glaube, das ist unser Kernproblem was wir andere Branchen auch haben.
01:25:03: aber wir haben natürlich sehr, sehr extreme wettbewerbliche Situation und da kauft natürlich jetzt keiner wie in meinem Fall vielleicht das Produkt vom Schürflix weil er ist halt der Wettbewert.
01:25:12: Das tut unserer Branche glaube ich vor einer Haltung nicht gut.
01:25:15: Ich glaub das ändert sich gerade zum bisschen auch gerade bei neuen Generationen die kommen weil im Operativen werden wir ehrlichsten kooperieren natürlich auch da wo's sinnvoll ist zusammen.
01:25:22: Aber keiner kann in Deutschland jeden Abfall entsorgen.
01:25:24: Von daher muss man strategisch Allianzen auf einer operativen Ebene hier und da schmieden, warum nicht auch im Digitalen?
01:25:29: Ja, bin ich absolut dafür!
01:25:32: Da blutet mir immer ein bisschen das Herz wenn ich es so sehe.
01:25:34: Also so einen Container online zu bestellen und groß als kein Rocket Science.
01:25:37: Das ging schon vor zehn Jahren, es hat sich nicht durchgesetzt.
01:25:39: Kann man noch was machen.
01:25:40: Letzte Frage Ausland oder Inland also für Investitionen und wie ihr sie operiert.
01:25:45: Ich würde es wieder aufteilen für meinen Geschäftsbereich ganz klar Inland und Gas geben.
01:25:50: Perspektivisch, ich würd mal sagen so in zwanzig Jahren auch gerne Ausland weil ich auch da selber einfach Spaß dran hätte jetzt im Moment auch mit abwandernder Großindustrie was natürlich im Wesentlichen dem Bereich meines Bruders tangiert Ganz klar auch jetzt aus Land.
01:26:02: Okay, alles klar Vielen, vielen Dank für diesen Podcast.
01:26:06: Also war wahnsinnig interessant für mich.
01:26:08: ein kleines Revival auch.
01:26:09: Ich mich gerne daran zurück erinnert an diese Zeit.
01:26:11: Lustig dass du aus Menden bist wie der Paul.
01:26:14: also das haben wir.
01:26:14: jetzt kam ja nicht über Paul lustigerweise sondern es kam ja wirklich den Kontakt da der Christoph Leih hergestellt von der Zentec an die ich damals beim Unternehmen verkauft habe.
01:26:21: Ich sage Christoph die in Sorghersaal so Wahnsinnig Scheu!
01:26:23: Den kannst Du mir hierher schicken.
01:26:25: Also danke nochmal auch an die Zenteck und an den Christoph.
01:26:28: Echt cool, was ihr da aufgebaut habt.
01:26:30: Wahnsinn dass ihr dann mit drei Generationen und sieben Leuten auch als Familie daran arbeitet!
01:26:34: Das wird man sehr selten... Stimmt.
01:26:36: Und cool das ihr ja auch diesen Service für uns jeden Tag leistet.
01:26:38: Also ja ich hab' ein tolles Unternehmen ist es auch hoch profitabel.
01:26:40: Ich habe mir die Bilanz da angeguckt.
01:26:42: also auch Glückwunsch dazu.
01:26:43: Freut mich extrem.
01:26:44: Ihr bewegt echt eine ganze Menge Geil, dass ihr das macht und unbedingt weiter so.
01:26:47: Tausend Dank, dass du hier warst.
01:26:48: Ich danke dir für deine Zeit hat riesig Spaß gemacht und ich kann das zu jedem empfehlen bei dir vorbeizukommen.
01:26:52: Super angenehmer toller Unternehmer bist du und besten dank für deine zeit hat Riesi Spaß
01:26:56: gemacht sehr, sehr gerne.
01:26:58: Wenn es euch genauso gut gefallen hat wie mir dann vergesst nicht kommentieren, liken und natürlich auch Follonen!
01:27:04: Und Mittwoch ist und bleibt mittels Dachstag.
01:27:06: ich wünsche euch eine erfolgreiche Woche und sage bis bald.
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