100 Mrd. € Kreditvolumen: Der digitale Kreditmarktplatz | Ronald Slabke von Hypoport bei Mittelstars
Shownotes
100 Mrd. € Kreditvolumen pro Jahr – der digitale Kreditmarktplatz dahinter
Ronald Slabke von Hypoport bei Mittelstars
Diese Woche ist Ronald Slabke bei den Mittelstars zu Gast. Als CEO der börsennotierten Hypoport SE hat er einen der bedeutendsten digitalen Kreditmarktplätze Europas aufgebaut. Über das Plattformnetzwerk von Hypoport werden in Spitzenjahren bis zu 100 Milliarden Euro Kreditvolumen pro Jahr vermittelt. Mehr als 2000 Mitarbeitende, über 1000 angebundene Kreditgeber und ein vollständig digitales System für Immobilienfinanzierung, Baufinanzierung und Kreditvermittlung prägen heute die Finanzinfrastruktur in Deutschland.
Sein Weg begann mit einem Management Buyout bei Dr. Klein Ende der 90er Jahre. 2001 folgte der Zusammenschluss mit Europace, der Grundstein für einen digitalen Marktplatz zwischen Banken, Kreditvermittlern, Versicherungen und Wohnungswirtschaft. 2007 brachte Ronald Slabke Hypoport an die Börse. Seitdem entwickelte sich das Unternehmen zu einem dezentralen Plattformbetreiber für die Finanz, Wohnungs und Versicherungswirtschaft mit einem klaren Fokus auf Digitalisierung, Skalierung und Effizienz.
Im Gespräch geht es um Kreditvergabe, Zinswende, Plattformökonomie, Börsengang, Kapitalmarkt und organisches Wachstum. Ronald spricht offen über die Integration von 20 Unternehmensübernahmen in vier Jahren, über die Halbierung des Immobilienfinanzierungsmarktes innerhalb eines Quartals und darüber, wie man ein transaktionsbasiertes Geschäftsmodell stabil hält, wenn das Kreditvolumen plötzlich einbricht.
Auch das Thema Künstliche Intelligenz, Automatisierung und Datenintelligenz in der Finanzbranche spielt eine zentrale Rolle. Wie funktioniert ein digitales Betriebssystem für Banken. Wie skaliert man eine Plattform in einem regulierten Markt. Und warum ist für ihn Dividendenausschüttung kein Zeichen von Stärke.
Im Podcast spricht Ronald über:
- Wie aus einer Idee zur Digitalisierung der Baufinanzierung ein 100 Milliarden Euro Kreditmarktplatz wurde.
- Warum Plattformmodelle die Zukunft der Finanzwirtschaft bestimmen.
- Was bei einem Management Buyout wirklich auf dem Spiel steht.
- Wie man 20 Firmenkäufe strategisch integriert.
- Welche Folgen die Zinswende für Banken, Kreditvermittler und Immobilienkäufer hatte.
- Warum Effizienz und Daten über Erfolg oder Stillstand entscheiden.
Eine Folge für Unternehmer, Investoren, Finanzentscheider und alle, die verstehen wollen, wie digitale Infrastruktur ganze Märkte verändert.
Eine inspirierende Folge für alle, die wissen wollen:
- Wie man traditionelle Branchen mit Plattformökonomie transformiert.
- Wie man ein börsennotiertes Unternehmen langfristig aufbaut und skaliert.
- Wie Digitalisierung und KI die Kreditvergabe neu definieren.
Jetzt reinhören und erfahren, wie ein digitaler Kreditmarktplatz den deutschen Finanzmarkt prägt.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Um über Zahlen zu sprechen,
00:00:01: wie viele
00:00:01: Anfragen nehmt ihr so an einem Tag entgegen?
00:00:04: Am Tag schließen wir ein paar hundert Millionen ab.
00:00:07: Also jetzt werden wir hier gerade in den Potschers haben schon sehr viel Immobilienfinanzierung auf Europas abgeschlossen worden.
00:00:13: Heute wieder durchgelaufen!
00:00:14: Genau Wie viel
00:00:15: Gewinn habt ihr in diesen Jahren der Spitze gefahren?
00:00:17: In der Spitzen war es zwanteinundzwanzig mit achtundvierzig Millionen E-Bit.
00:00:20: Da
00:00:20: waren die Firma mehrere Milliarden an den Börsewerden.
00:00:22: Ja ja
00:00:22: da waren in der Spitza knapp vier Milliarden wert.
00:00:24: Ja
00:00:24: So ist halt der größte Aktionär.
00:00:25: und da war's zum Milliardär Auch im Papier.
00:00:29: Aber besser so als gar nicht, sag ich
00:00:30: immer.
00:00:31: Ja genau!
00:00:32: Nicht
00:00:32: schlimm?
00:00:33: Genau!
00:00:45: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Mittel Stars.
00:00:47: mein Name ist Markus Seidel und heute zu Gast ist der Ronald Slapke von der Hyperport SE und damit der CEO und der größte Anteilseigner dieses blödsinnotierten Unternehmens.
00:00:57: Er hat gar nicht als Unternehmer begonnen, sondern ist durch ein Management Buyout bei Dr.
00:01:01: Klein in diese Branche reingeraten, hat sie mit seiner Technologie revolutioniert.
00:01:05: kurz zu den Zahlen hundert Milliarden vermitteltes Kreditvolumen über zwei tausend Mitarbeiter, über zwanzig Unternehmskäufe – er erzählt uns von der wilden Story der HyperPort und vor allem darüber was KI in Zukunft ... bei der Vermittlung von Darlin verändern könnte.
00:01:20: Herzlich willkommen, Ronald!
00:01:21: Schön, dass du da sind.
00:01:23: Ja?
00:01:23: Tolles Intro, danke!
00:01:24: Sehr sehr gerne, hast du dir selbst gearbeitet.
00:01:26: Kannst du kurz was über dich erzählen?
00:01:28: Na klar... also Familienvater... Also extrem glücklich macht mir viel Spaß.
00:01:36: Cool.
00:01:37: Vollblutunternehmer würde ich sagen.
00:01:39: Seit dreißig Jahren dabei jetzt.
00:01:41: Verheiratet.
00:01:43: Mache in jüngster Zeit wieder mehr Sport.
00:01:45: Okay bist du Berliner?
00:01:47: Ich bin nicht gebürtiger Berliner, aber faktisch Wahlberliner finde ich statt toll und lebe jetzt hier seit fünfzehn Jahren insofern.
00:01:53: Das ist meine Stadt.
00:01:55: Finde ich hier zu haben auch als Arbeitgeber.
00:01:57: was macht eine Hyperport SE eigentlich?
00:02:00: Also wie würdest du selber beschreiben?
00:02:01: Ja wir sind ein Unternehmen das sich auf etwas doch recht spezielles spezialisiert hat.
00:02:06: Wir bauen Plattformen im BtoB-Umfeld häufig zwischen der Kreditwirtschaft oder Immobilienwirtschaft Aber die Versicherungsschutz spielt bei uns auch noch eine Rolle.
00:02:14: also so eine Mischung aus Fintech, Inshotek und PropTech.
00:02:19: Und das Ganze in einem Netzwerk von gut zwanzig Einzelunternehmen, die jeweils ganz konkrete Märkte adressieren und dort die jeweiligen Parteien auf einer digitalen Plattform zusammenbringen.
00:02:33: Also um es ganz, ganz platt zu machen ihr vermittelt Kredite?
00:02:37: Das aber alles, quasi auf der einen Seite sind die Banken und auf der anderen Seite ist gar nichts fangsläufig.
00:02:42: Der Endkunde das kann auch mal vorkommen, sondern auf der andere Seite sind ganz oft Kreditvermittler oder andere Banken.
00:02:46: also es taucht eine Finanzierungsanfrage auf und ihr habt es geschafft diese unglaublich schnell zu übersetzen und die zu ruten.
00:02:53: Genau häufig ist es auf der einseits Vertrieb, auf der andern Seite Produktanbieter und genau dann viele Kredite bisschen Versicherung auch Und andere Finanztasensprodukte die man so braucht in dieser Interaktion zwischen diesen beiden Parteien.
00:03:04: Okay, in dem Bereich seid ihr wahrscheinlich einer der größten.
00:03:08: Also das ist irgendwie für mich relativ bitubilastiges Produkt.
00:03:10: Wir haben über zweitausend Mitarbeiter und Börsen notiert fast eine Milliarde wert aktuell also auch echt da richtig groß unterwegs.
00:03:17: Das heißt die Banken finden euch schon gut?
00:03:19: Ja glaube ich schon!
00:03:20: Also wir stiften einen enormen Nutzen mit den was wir tun in der Effizienz dieser Märkte Und wir sind einmalig kann man sagen.
00:03:26: Also auf mindestens mal in Deutschland und auch sonst wenn wir weltweit schauen In dieser Spezialisierung ist es schon recht ungewöhnlich was wir da tun Ist immer der Elevator-Pitch oder wie erkläre ich meine Oma, wo ich eigentlich arbeite?
00:03:40: Das ist schon anspruchsvoll bei uns.
00:03:41: Ich wollte gerade sagen es nicht so einfach zu beschreiben.
00:03:43: Ich habe eine Fabrik gestelle Hüte her.
00:03:45: Nein leider nicht.
00:03:47: Müssen wir mal mehr darüber reden.
00:03:49: Auch in der logischen Weise zum Mitarbeiter gewinnen und für das Thema zu begeistern ist bei dieser Komplexität dann auch gar nicht so leicht.
00:03:55: Ja!
00:03:56: Das einzelne Hyperport unter dem kann das schon etwas konkreter machen.
00:03:58: also du hast ja grade schon gesagt Kredite, also die Immobilienfinanzierung in Deutschland da läuft halt jede dritte Movin-Finanzierung über unsere Plattform zwischenzeitlich.
00:04:07: Also insofern, genau das... Und dann bist du natürlich als Mensch, als Mitarbeiter oder auch als Unternehmer der Dichter dran.
00:04:16: Das kannst Du transportieren und auch der Oma erklären.
00:04:19: Pass auf!
00:04:19: Wenn du mal wieder Kredit brauchst, falls du doch umziehen möchtest raus aus deinem Häuschen in einer Eigentumswohnung, der Berater, der dich darberät wird ...
00:04:29: Der nutzt eure Technologie.
00:04:30: Einfach um den besten Kredit zu ermitteln, okay?
00:04:32: Genau, krass!
00:04:34: Bist du denn Banker-Informatiker?
00:04:38: Ja ja, genau ich bin absolut beides.
00:04:41: Wenn man so will... sicherlich das ergibt sich dann auch in der Entwicklung.
00:04:48: also ich habe sehr früh mich für Geld interessiert wenn man so war sozusagen schon Banker bevor ich lesen und schreiben konnte.
00:04:55: Monopoly waren Ein so beliebtes Spiel für mich, dass meine Eltern es mir verboten haben.
00:05:00: Weil ich zu viel Monopolis gespielt habe und gleichzeitig über die Mathematik kommt in die Informatik reingestolpert und sehr früh mich in die informatik verliebt und insofern sehr früh angefangen am Software zu entwickeln.
00:05:17: Das waren meine beiden Passionen sozusagen Geld und IT.
00:05:20: Okay das wirklich erfrühst.
00:05:21: software entwickelt heißt mit vier zum fünf zum sechzehn hast du aktiv entwickelt?
00:05:24: Und auch Produkte schon irgendwie erschaffen.
00:05:27: Genau, mein Konformationsgeld habe ich in einen kleinen Computer investiert während die anderen Mopils gekauft haben
00:05:33: und hab dann... Was war das damals für ein Computer?
00:05:35: Ein KC-vierfünfundachtzig vier.
00:05:36: Das war sozusagen der letzte Kleincomputer der DDR noch.
00:05:41: In dem Jahr achtnachtzig gekauft für Viertausend Fünfundartmarkte DDR also der sozusagen anderthalb Jahre später hätte ich für das gleiche Geld ganz schön viele.
00:05:54: Ich wollte gerade sagen,
00:05:55: ich
00:05:55: komme aus C-Authari.
00:06:00: Die waren auch deutlich besser als das was du gekauft hast von den Leistungsparametern oder?
00:06:04: Das
00:06:04: war eine spannende Rewalität würde ich mal sagen.
00:06:06: die waren ähnlich.
00:06:07: aber jetzt mal der so.
00:06:08: Grafikchips waren besser bei dem C-Photos.
00:06:12: Dafür konnte ich direkt Maschinencode programmieren.
00:06:15: Das war schnell, dann auch auf dem sozusagen trotz leicht oder ähnlicher Taktfrequenz.
00:06:20: Aber durch direkte Maschinenkurtprogrammen kann man viel erreichen, aber insofern, ähnliche Liga!
00:06:24: Okay und du hast deine berufliche Karriere?
00:06:27: Du hast ja nicht gegründet sondern du hast eine berufliche Karrierei oder die relevante beruflich karriere.
00:06:31: Du warst bei DrKlein
00:06:33: Genau mal kurz vorher noch bei einer Bank mal so
00:06:37: ausprobieren
00:06:39: studiert für eine Bank und der erste richtige Job wenn man so will Immobilienbank, die gerade in Gründung war total spannend und eine Bankgründung mal mitzuerleben.
00:06:47: Und dann auch wieder ganz schnell frustrierend dann so Corporate-Konzernen durchschlägt die Kultur und man versteht was man für ein kleines Rädchen in einem großen Apparat ist und das hat mir nach dem Doktor Klein gebracht.
00:06:59: Das waren Familienunternehmen und da musste sich der Geschäftsführer damals einen Assistenten zulegen weil er gerade verkauft hatte an den Versicherungskonzern Und es war verrückte Zeit, wenn man so will.
00:07:12: Es waren mutige Spuren raus aus der Bank in einem Familienunternehmen.
00:07:17: Aber ich bin adoptiert worden, könnte man sagen.
00:07:20: Ich bin gut aufgenommen worden und das hat geholfen.
00:07:22: Die Konstellation klingt spannende.
00:07:24: Familienunternehm an Versicherungskonzern verkauft zu hundert Prozent verkauft?
00:07:28: Das heißt nicht mehr eigener Herr im Haus, sondern angestellter Geschäftsführer sehr wahrscheinlich.
00:07:32: Du bist denn damit rein jung voller Taten dran... Ja!
00:07:36: ...und hast die Brut wahrscheinlich auf den Kopf gestellt oder...?
00:07:38: Ja, konnte ich nicht verhindern.
00:07:41: Ich bin vorher schon angeeckt wenn man so will in den Banken und weil ich Dinge verändern wollte... ...und da war es jetzt so dass er ja den Anspruch hatte auch noch.. ..dass sich da ruhig was verändern kann.
00:07:52: also er war aus dem Risiko raus wenn man das will und fand das auch total inspirierend auf die letzten Jahre mitzuerleben und insofern hat mich machen lassen.
00:08:03: Also war auch enge Erfolgskontrolle waren Hanseat, hanseatische Kaufmann.
00:08:08: Da musste auch was rüberkommen.
00:08:09: dabei.
00:08:10: also jetzt zu langen Investitionsphasen hätte er nicht überstanden.
00:08:13: aber wenn das funktioniert hat die Ideen und die Geschäftsmodelle dann fand er das auch gut.
00:08:17: Der fand ich ja scheinbar so gut dass ihr kurze Zeit nach dem Verkauf an den Versicherungskonzern ich glaube eine oder zwei Jahre habt ihr ein Management Buyout gemacht d.h.
00:08:26: das Management kauft das Unternehmen zurück.
00:08:28: ein MBO sagt man auch Und ich glaube in der Phase bist du dann auch zum Unternehmer geworden, ne?
00:08:34: Also auch ein Fakt durch gesellschaftsrechtlich zum Unternehmert.
00:08:36: Juristisch
00:08:36: ja genau!
00:08:37: Ich habe mich zwar vorher schon so gefühlt aber logischerweise hätte jemand anders davon profitiert
00:08:43: von
00:08:43: dem Erfolg.
00:08:44: Ja also das... Also ich hab diese Idee die das Internet zu nutzen um Privatkunden Baufinanzierungsgeschäft zu organisieren und zu strukturieren effizient abzuwickeln.
00:08:57: Die habe ich in das Unternehmen gebracht, habe es aufgebaut.
00:09:00: Der Altgesellschafter, der gerade gekauft hat.
00:09:03: Der fand das nicht so spannend und sah da keine Zukunft drin?
00:09:06: Was ich uns konzentrieren sah, da im Endkunden keine Zukunft.
00:09:09: Nein!
00:09:09: Also Baufinanzierung online mit Endkundens geht nicht.
00:09:13: Und insofern hatten wir sehr unterschiedliche Zukunftsvisionen...
00:09:16: Wann war das?
00:09:17: Zeit ungefähr?
00:09:17: In dem Jahr am Ende des Jahres.
00:09:21: Das war ja schon so Dotcom-Hype.
00:09:23: Da war außerhalb Deutschlands schon Dotcom Hype.
00:09:25: Genau, also hier kam er gerade so an.
00:09:27: Also das schwappte es langsam zu uns rüber aber aus der Tradition in Sicht von einem Versicherungskonzern war das schon spookig.
00:09:37: Was hat denn das mit dir gemacht?
00:09:39: Ich meine du bist Banker und irgendwie auch Entwickler.
00:09:41: da würde ich jetzt nicht sagen dass sind die Risiko-Erfinsten.
00:09:44: Du hast dich damals aber bei diesem Management Buyout komplett mit verschuldet alles auf eine Karte gesetzt.
00:09:50: War das okay Unternehmer zu werden?
00:09:52: Also ich würde mal sagen, aus heutiger Sicht das größere Risiko war der Wechsel von der Bank zu dem Familienunternehmen.
00:09:58: Dann den MBO zu machen und da war ich ja eigener Herr dann wenn man so will.
00:10:03: Ich konnte es selber...
00:10:04: Das wolltest du aber auch!
00:10:05: Du bist doch ein Typ dafür
00:10:07: Ja, also fairerweise.
00:10:09: Man bekommt das ja in der Schule nicht beigebracht auch im Studium nicht.
00:10:13: In einem typischen deutschen Studium wird Unternehmer tun mir jetzt noch nicht so gelehrt wenn man so will.
00:10:18: Also ich bin dann schon auch in gewisser Weise reingesteubert in die Erkenntnis ist eigentlich der bessere Weg als Angestellter zu sein.
00:10:24: da können wir glaube ich noch viel tun in Deutschland.
00:10:26: dass dieser Spirit einfach da ist und ich fand das... Ich würde mal sagen ich habe das schon verstanden was es bedeutet.
00:10:34: aber es war jetzt Das war jetzt nicht so dieses Zielstrebige darauf hinarbeiten, sondern ich habe die Chance gesehen ein MBO zu strukturieren.
00:10:41: Konnte den ehemaligen Eigentümer-Geschäftsführer überzeugen dass er mir hilft das zu machen.
00:10:47: Ich hatte auch ein väterliches Verhältnis würde ich sagen zu der Zeit mit ihm und es hat auch geholfen dass wir dann beide gemeinsam das halt gestimmt haben genau.
00:10:57: Kennst du das?
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00:12:08: Neugierig geworden?
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00:12:11: Alle Informationen findest du unter sage.com-middlestars, sage.com slash mittlestars.
00:12:18: Den Link findest Du natürlich auch in den Shownotes.
00:12:21: Und jetzt zurück zum Podcast
00:12:25: Werbung Ende.
00:12:26: Also ich finde die Story an sich schon krass, ne?
00:12:28: Du verkaufst deinen Familienunternehmern großen Konzern Da wird es auch drei Euro.
00:12:31: fünfzig werden da geflossen sein und anderthalb zwei Jahre später Findest du deinen neuen Assistenten Co-Geschäftsführer Partner So cool dass du dieses Geld wieder nimmst und das Unternehmen zurückkaufst.
00:12:42: Das ist auch ein mutiger Schritt.
00:12:43: Also das finde ich auch toll, dass es so funktioniert hat.
00:12:47: und dann habt ihr beide quasi Dr.
00:12:48: Klein vorangetrieben wirklich mit der Idee Kredite übers Internet zu vermitteln und Dr.
00:12:54: Kleiner damit anzufeuern – das hat funktioniert!
00:12:57: Absolut genau.
00:12:57: also wir hatten ja den Profoffkonzept Wir sind im Januar neunundneinzig gestartet und im März waren wir profitabel.
00:13:05: und ich würde mal sagen die Gespräche Eigentümer haben wir im Sommer begonnen und es hat dann noch ein halbes Jahr gedauert, aber hatten wenn man so will jeden Monat ja den Proof of Concept.
00:13:13: Also das war jetzt in gewisser Weise Risikoabend weil wir gesehen haben dass bewegt sich positiv nach oben Wenn man so will, er.
00:13:25: die Überraschung war dann dass es plötzlich unheimlich gehypt wurde.
00:13:28: Also das ist durch die Dotcom Bubble in den USA wo dann so Elon war das Vergleichsunternehmen.
00:13:33: Die hatten vier Milliarden Market Cap sind damit hundert Millionen Funding in den deutschen Markt eingestiegen Anfang zweitausend also.
00:13:41: wir hatten.
00:13:41: plötzlich waren wir umgeben von wie sie finanzierten Konkurrenten.
00:13:46: Das fühlte sich dann mal kurz komisch an aber ehrlicherweise So richtig ernst nehmen konnten wir, also konnte ich die dann auch nicht.
00:13:53: Wir kannten den Markt und wussten was wir tun.
00:13:56: Also die Vorstellung dass man mit viel Geld uns da ist das Leben zu schwer machen könnte hatten wir nicht in der Zeit oder hatte ich nicht.
00:14:03: Und ihr seid aber an die Kunden gekommen weil ihr eben eine stark besuchte Webseite hattet?
00:14:08: Das heißt ja versucht bei Google obenzustellen wenn man Kreditvermittlung kredit eingegeben hat, Kredit bekommen, was auch immer.
00:14:14: Ihr habt gehabt es war mal schon Google Wärmung.
00:14:16: Ich bin mir gerade unsicher Google überhaupt schon.
00:14:19: Ob Google ... Ja, Yahoo und Alta Vista würde ich mal sagen?
00:14:24: Und
00:14:24: Displays also Badaw und so was wahrscheinlich.
00:14:26: Wir
00:14:26: haben es über Content gemacht.
00:14:28: Also sehr früh heute würde man das Suchmaschinen Marketing nennen.
00:14:32: Wir hatten eine irre Menge an Content und sind deswegen gefunden worden.
00:14:38: Die Fakte sind wir auch überrannt worden von den Kunden die aufgrund der Tatsache dass sie sich mit dem Thema mobilen Finanzierung beschäftigt haben und versucht haben, so viel wie möglich zu lernen auf uns aufmerksam geworden sind.
00:14:52: Ich würde mal sagen das erste Mal dass wir Werbung geschaltet haben war also Jahre später
00:14:58: Und da sind wir auch weiter von entfernt, dass der Kunde sich damals einfach so hätte anschauen können Wie ist aktuell der Zins oder sowas?
00:15:04: Du hast ja gar keine Aussagen dazu getroffen.
00:15:06: Na das haben wir angeboten.
00:15:08: Das war korrekt.
00:15:10: Wir haben ihm all diese Informationen gegeben und gesagt Pass auf Wenn du alle Unterlagen zusammenstellst Und ein vierseitiges Fragebogen auswürzt und das alles als Einbündel uns geschickt, dann kriegst du von uns den besten Zins, den du in Deutschland finden wirst.
00:15:27: Das
00:15:27: hat auch hervorragend funktioniert?
00:15:30: Hat hervorragen funktioniert.
00:15:31: ihr seid gewachsen auch von der Anzahl der Mitarbeiter auch im Gewinn Umsatz.
00:15:35: Alles hatte eine Richtung gezeigt.
00:15:37: Der Deal ist denn irgendwie Du kaufst ein Haus drei, vierhunderttausend Euro.
00:15:42: Ihr habt das Darlehen dazu vermittelt und bekommt von den Banken an die ihr es vermitteln habt eine Provision.
00:15:47: Korrekt!
00:15:48: Das war damals das Geschäft.
00:15:49: Die Provision liegt irgendwo zwischen ein und zwei Prozent lag die damals.
00:15:52: Das heißt, ihr habt da viele Kunden durchgeknetet... ...und seit irgendwann denn?
00:15:57: auf ein anderes Unternehmen aus Berlin gestoßen.
00:16:00: Was etwas hatte, was ihr ziemlich gut fandet oder?
00:16:02: Ja
00:16:02: ja genau!
00:16:02: Also für Dr.
00:16:03: Klein habe ich die Software um dieses Geschäftsmodell zu skalieren, sozusagen selbst entwickelt.
00:16:07: Du hast programmiert auch für DrKlein?
00:16:09: Genau.
00:16:10: also schon als ich anfing dass... Ich hab de facto das traditionelle Geschäfts-Modell, das sehr beziehungsrealitymanagement war digitalisiert und dann war wenn man so will das Privatkundengeschäft eigentlich nur noch einen Abfallprodukt dieser Digitalisierungstrategie.
00:16:24: Und trotzdem war mir klar, dass es nichts ist.
00:16:28: Jeder Immobilienfinanzierer, jeder Hypothekenmarkler haben wir uns damals genannt.
00:16:32: Der da online gerade startet selber bauen kann.
00:16:35: das sind komplexe Märkte wie wir sprechen in Deutschland.
00:16:38: also damals war es auf fünfzig relevante Kreditgeber die da integriert werden mussten abgebildet werden musten und heute sind's tausend.
00:16:48: aber das war klar dass das ist nichts was dezentral jeder für sich noch mal bauen sollte.
00:16:54: das sollte es irgendwie zentral geben.
00:16:56: Und gleichzeitig wäre mir auch klar, dass wir sozusagen aus Doktor Klein heraus und mit der finanziellen Feuerpower die wir damals hatten das nicht selber machen konnten.
00:17:05: Ich habe damals ein Unternehmen hier in Berlin kennengelernt, nicht weit von hier, das gestartet.
00:17:11: Ein Spinner von der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft und kleines Team hochspezialisiert haben eine Plattform gebaut für die Kreditvermittlung zwischen Banken eigentlich.
00:17:23: aber das war halt technisch gesehen das gleiche wie das was wir brauchten.
00:17:26: und dann haben wir einen.
00:17:28: ja wir haben noch gebraucht um zusammenzufinden.
00:17:32: Das Mercher Verhältnis zu bestimmen und alle mitzunehmen, alle Stakeholder die da so dabei waren und sind dann am ersten ersten zwei tausend zwei als Hyperport AG damals noch gestartet
00:17:42: Ja, das ist echt Wahnsinn.
00:17:43: Also ich war ja an der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft und exakt zu dieser Zeit.
00:17:47: und es ist noch viel viel lustiger einer deiner heutigen Mit-Manager Thomas Heiserowski war damals auch in der Studentenverband so wie ich Und ich kann mich wirklich auch erinnern, dass damals dieses ganze Hyperport-Thema das war echt dann irgendwann auch Bestandteil dieser FHTV.
00:18:02: Also da haben was von dem Professor gehört der da irgendwie so eine Firma hat und dann hat ja die jungen Informatik Studenten damit programmieren lassen.
00:18:09: Das ist wahrscheinlich einer der erfolgreichsten gibt ein paar auch das heutige AVEN Zarnox is ne Ausgründung der FH TV oder von Studenten der FAH TV.
00:18:17: Das ist echt auch ein absolutes Vorzeige Unternehmen der Fah TV jetzt.
00:18:20: Ja
00:18:21: also am Ende waren noch Fachhochschulen an sich, ist schon eine gute Idee.
00:18:27: Die FATW war sehr modern zu der Zeit auch die Brückrichtung für Wirtschaft zu schlagen und die richtigen Studiengänge anzubieten.
00:18:34: Hier hat der Brückenschlag hervorragend
00:18:36: funktioniert.".
00:18:36: Okay, das heißt ja auf der einen Seite quasi euer Unternehmen Dr.
00:18:39: Klein Leute die Outgoing sind mit Endkunden auch telefonieren und Co.. Und auf der anderen Seite hatten wir da so eine Truppe aus wahrscheinlich so zwanzig dreißig Leuten.
00:18:48: also das Unternehmen hieß Europace damals was der Professor gestartet hatte.
00:18:57: Die habt ihr zusammen gemirrt.
00:18:58: Also wirklich habt euch absolute Entwickler Power dazu gekauft und natürlich auch das Tool was ihr brauchtet.
00:19:04: Und im Regel heißt es ja so, wenn du BtoB Tools baust und auch natürlich von Entwicklern nicht so vertriebsleuten hast du so ein typisches Hennerei-Problem.
00:19:12: Das habt ihr dann wiederum geschlossen.
00:19:13: D.h.,
00:19:14: die brauchten irgendwie euch und ihr brauchtet irgendwie auch die?
00:19:17: Das war also schon perfekt Match!
00:19:18: Genau das waren eine absolute Win-Win Situation.
00:19:21: Und jetzt mal auch von der... Ich muss sagen von den Cashlochs.
00:19:24: Also das ein Unternehmen war noch cashlow negativ, das andere war cashlow positiv.
00:19:27: Das war auch ganz hilfreich um danach sozusagen gemeinsam immer noch wir haben da noch so gut zwei Jahre gebraucht für den Marktdurchbruch, um dann auch diese Zeit am Ende zu überstehen.
00:19:42: Also insofern würde ich mal sagen die... Auch aus meiner Sicht jetzt die beste Entscheidung, dass diese beiden Unternehmen zusammengegangen sind und das war für beide Unternehmen dann auch sehr förderlich.
00:19:52: Ja, auch wenn es erstmal ein Clash war in der Kultur Hätte
00:19:54: es von im Vorgespräch.
00:19:55: kurz gesagt, die haben natürlich etwas gebaut was insofern perfekt war weil das war neu.
00:20:00: Die neuste Technologie und zwar wirklich heißer Scheiß!
00:20:04: In der Bankenwirtschaft.
00:20:05: nur die Bankenwirtschaft hat nicht auf heißen Scheiß gewartet.
00:20:08: Korrekt.
00:20:08: also insofernt war der wenn man so will die Marktpräsenz.
00:20:12: die Stärke von Dr.
00:20:14: Klein war erforderlich um die Bank zu überzeugend damit zu machen und gleichzeitig mussten wir aber auch dieser Wissenschaftsnah entwickelten Plattformen, dann auch ein bisschen Realität einhauchen.
00:20:25: Die waren am Ende auch zu innovativ für die Banken gewesen und da mussten wir ein bisschen Innovation wieder zurückbauen faktisch damit das erst mal starten konnte.
00:20:33: Genau also ihr habt die Banken ja mit Dr.
00:20:35: Klein schon vorher mit Krediten versorgt.
00:20:37: Die wollten sie auch unbedingt haben und dann habt ihr gesagt nach dem Zusammenschluss in einem halben Jahr übrigens gibt es alle Kredite die von uns eingereicht werden nur noch über diese Plattform.
00:20:45: Das heißt die Bank mussten zwangsläufig integrieren wenn sie an euer Kunden kommen wollten?
00:20:49: Korrekt!
00:20:50: Oh, clever.
00:20:51: Ja gut also ja da war viel Überzeugungsarbeit auch notwendig aber sonst hätten die danken viel zu lange gebraucht
00:20:58: und kurze zeit später ging es denn schon an die bürse.
00:21:01: genau also gut fünf jahre später sieben.
00:21:04: also fairerweise.
00:21:05: wir haben so ab zwei tausend fünfter mit geliebäugelt und dann gab's immer wieder gründe.
00:21:11: warum ist jetzt gerade nicht der richtigen moment?
00:21:13: ist und Ende zweitausend sieben?
00:21:15: Fährerweise hat ich es dann satt, mir von den Beratern sagen zu lassen.
00:21:17: Jetzt ist wieder nicht der richtige Moment!
00:21:19: Gucken wir mal wieder in über halben Jahr.
00:21:21: Das sind so die Zykler-Sanfteilungen, wo Etherinten gesagt haben, pass auf.
00:21:23: also wir können jetzt hier im Unternehmen nur noch immer danach strukturieren wann aus eurer Sicht der richtige moment ist.
00:21:29: Dann machen wir halt keine Kapitalhöhung sondern gehen einfach so an die Börse und machen Listing.
00:21:33: Im Prime Sanft gleich von Anfang an und dann kann ja jeder entscheiden ob er kaufen will oder nicht.
00:21:38: Also da war logischerweise nicht so ein großes Fee Volumen mehr da.
00:21:41: Von den Investmentbanken weniger spannend Aber hatten dann auch verstanden, dass die Alternative ist überhaupt nichts zu machen.
00:21:46: Wie groß wart ihr zu dem Zeitpunkt des Börsengangs ungefähr?
00:21:49: Ich würde mal sagen da müssten wir sowieso bei zweihundert Mitarbeitern gewesen sein.
00:21:53: Okay.
00:21:53: So irgendwas in der Größenordnung von fünf bis zehn Millionen Ebit.
00:22:01: Also schon.
00:22:01: Das ist schön gewinnt schon.
00:22:04: und seid ihr mit welcher Marktkapitalisierung seid ihr gestartet an den Börsen?
00:22:08: Wir sind mit hundert Millionen gestartet.
00:22:09: das sozusagen wenn man Wenn man die Preise ernst nahmen, der in den Aktienkurs Ernst nahm.
00:22:15: In dem Moment dann war echt wenig Handel.
00:22:17: War zu hundert Millionen Market Cap?
00:22:19: Also hundert Million Market Cap, zwei tausend sieben hast du ja gesagt ist natürlich schon respektarler Start.
00:22:24: trotzdem aber irgendwie bist du ein Small Cap von einer Größenordnung an eine Börse bis da nicht im Dachs oder irgendwas anderes.
00:22:31: das heißt eigentlich handeln dich nur Insider Leute die sich sehr stark mit der Börsen beschäftigen.
00:22:37: also wirst du deswegen nicht vom Bankenverkauf oder irgendetwas andere.
00:22:39: wir warten bürsen notiert und es macht eigentlich um so ein bisschen Liquidität, Handelbarkeit in die Anteile reinzubekommen.
00:22:45: Da ist ja gesagt es gab ja denn schon auch durch den Zusammenschluss viele verschiedene Anteilsbesitzer und du machst das ja auch ganz offen Geld über die Börse zu besorgen und dann andere Unternehmen zu kaufen oder eben Liquiditäten zu haben um selber weiterzuwachsen.
00:22:57: hat das gut funktioniert?
00:22:59: Ja also fangen wir damit an Geld braucht mir nicht.
00:23:03: Also wir waren profitabel genug, um unser eigenes Wachstum sehr gut weiter aus einer Kraft zu finanzieren und ich war auch nie ein Freund von Verwässerung.
00:23:10: insofern war es also nur zum Zwecke der Liquidität herstellen eine kapitale Höhung zu machen.
00:23:17: da war ich auch begrenzt motiviert das zu tun.
00:23:22: Verwässerung, ich sag's nur für die Zuhörerinnen.
00:23:24: Du bist ja sehr große Aktionär zum Beispiel in einer eigenen Firma auch bis heute noch.
00:23:29: Verwesserung heißt dass du entweder neue Aktien ausgibst und damit Geld quasi in die Firma reinbekommst als bürsenontiertes Unternehmen oder das du z.B.
00:23:35: eine Kapitalerhöhung machst.
00:23:37: also jemand externes gibt Geld gegen neue Anteile rein und das heißt immer dass die Anteilseigner die da sind die könnten zwar mitziehen und nicht verwässern, aber ansonsten wenn sie nicht mitziehen werden ihre Anteile etwas weniger wert im ersten Schritt.
00:23:49: Korrekt, korrekt.
00:23:51: Und dass sozusagen die Perspektive trotzdem das so machen war Liquidität herstellen und die Möglichkeiten zu haben also für Akquisitionen die eigene Aktie als Währung einsetzen zu können War eine Idee damals.
00:24:04: und fairerweise war auch damals schon die Idee zu sagen Wenn es einen Marktpreis gibt abhängig davon ob da jetzt gerade eine Übertreibung in irgendeine Richtung da ist zu hoch oder zu niedrig, dann auch im richtigen Moment dann auch in Zweifelz weder Aktien zurückzukaufen.
00:24:18: Also und damit den relativem Anteil auch zu erhöhen.
00:24:20: Börsengang für dich?
00:24:21: Im Ring ein Unternehmen an die Börse ist ja denn bisschen anders als wenn es vor allem privat geführtes Unternehmen ist.
00:24:25: Du hast auf einmal auch Shareholder, die irgendwie Aktien haben, du musst eine Hauptversammlung machen, du muss kommunizieren... Das war aber alles okay!
00:24:35: Ja also das ist immer so.
00:24:37: eine Vorstellung dass Börsen mit sehr viel administrativen Oberheit verbunden sind.
00:24:41: Also wir waren vorher schon groß genug, um eine Wirtschaftsprüfer zu brauchen.
00:24:43: Konzernabschluss vorlegen zu müssen.
00:24:45: Das muss man dann auch machen.
00:24:46: Da ändert sich nicht viel wenn man so will.
00:24:49: Die eigentliche Betreuung der Börse kommunikativ ist... Auch heute noch bei uns ein Job von ungefähr zwei Personen.
00:24:57: Das geht!
00:24:57: Das ist bei zweitausend und zweieinhalb Mitarbeiter.
00:25:00: Ist das leistbar?
00:25:02: Ein Prummel prima oder nur?
00:25:04: Ja, das ist eigentlich okay muss man sagen.
00:25:08: Man kriegt auch sehr strukturierten Dialog mit den Investoren.
00:25:11: also ich glaube wer jetzt VCs kennt, Private Equity kennt, Börse ist deutlich einfacher als die Alternativen würde ich sagen.
00:25:18: Okay.
00:25:21: Sehr professionell auch immer.
00:25:22: Insofern würde ich für Börsengänge eher was sozusagen... ... ein klares Plus sagen, das ist eine sehr professionelle Umgang.
00:25:32: Ja?
00:25:32: Der einzige Nachteil und das entwickelt sich jetzt seit Wirecard... ... ist dass die WPs doch vor Haftung sehr viel Angst haben.
00:25:39: Die Wirtschaftsprüfer
00:25:39: ja!
00:25:40: Und im Verbindung auch mit Barfinn, die jetzt für die Aufsicht der Prüfer verantwortlich ist,... ... also in diesem Umfeld ist gerade recht sperrig wird.
00:25:51: Da ist sozusagen ein nicht börsener Tieresunternehmen, ist in der Prüfung sehr viele... hat es sehr viel leichter als ein Börsenortiertes.
00:25:58: Ja, ich überlege gerade, ihr kommt ja mit Geld gar nicht so richtig in Berührung.
00:26:03: also mit Kundengeld ne?
00:26:04: Weil ihr vermittelt den Kunden an die Bank, die Bank zahlt aus an den Kunden oder das Institut den noch dem und an den Verkäufer was auch immer da passiert.
00:26:12: aber das Kundengeld fließt dann nicht über euch, ihr habt eine Provision oder werdet für eure Software bezahlt und irgendwann bei seiner Transaktion.
00:26:19: Das ist schon mal ganz gut auch.
00:26:20: Also auch so wer reguliert euch?
00:26:22: wo müsst ihr reguliert werden ist ein ganz spannendes Thema.
00:26:24: Also euer Kerngeschäft muss nicht von der Barfin reguliert werden.
00:26:28: Richtig.
00:26:28: Kreditvermittlung?
00:26:29: Ja!
00:26:29: Ihr als bürsennotiertes Unternehmen werdet aber von der barfin regulieren, ganz klar, also der bürsentiertes unternehmen.
00:26:34: Okay verstanden.
00:26:36: Das heißt also ihr habt mit dem Börsengang ... Der Aktien war erst mal relativ flat und ihr habt da nicht so viel Bewegung reinbekommen auch weil du ja ein sehr... Du bist ja sehr unternehmerisch unterwegs, du sagst eigentlich auch jeden Euro den ich schlau investieren kann.
00:26:50: Den investiere ich auch schlauer.
00:26:52: wenn ich anfange Dividenden auszuschütten gehen wir die Ideen aus?
00:26:54: Absolut!
00:26:54: Das ist sozusagen ein Eingeständnis von Ideenlosigkeit.
00:26:57: Die Dividendenausschüttung und ehm... Also damals also Flat der trickelte nach unten.
00:27:03: Wir haben dann so Aktienkurse vor ne fünfzechs Euro lange Zeit gesehen.
00:27:07: Wir sind
00:27:07: in fünftes Jahr in die Börsen oder?
00:27:08: Wir
00:27:08: sind bei Fünfzehn an die Böse.
00:27:09: also es wird sagen Wald unter ersten Notierung könnte man sagen.
00:27:13: Und da wird dann auch eine Unternehmensbewertung Und haben dann damals angefangen, viele Aktien auch drückgekommen.
00:27:21: Damals
00:27:22: schon!
00:27:22: Ja und wir haben genau also das... Also
00:27:25: ihr wart euch des inneren Wertes immer bewusst?
00:27:27: Das glaube ich auch ein Nachteil von Börse oder auch generell von jedem Investor der nicht so nah dran ist.
00:27:32: Du als Unternehmer weißt ja wie es dem Unternehmen geht du weiß ob du gerade vielen Marketing investierst Wie die Zahlen sind und Co.. Das kannst du ja nicht immer eins zu eins an die Börsen transportieren.
00:27:41: Es gibt Investoren, die erwarten Rendite in Form von Dividenden.
00:27:45: Du sagst ich will dass das Unternehmen wächst und die Aktie mehr wert wird oder das Unternehmen mehr Wert wird.
00:27:49: Das können ja zwei diametrale Geschichten sein, die nicht passen.
00:27:52: Auf jeden Fall also gut du hast eine starke Segmentierung natürlich auf der Investorenseite schon.
00:27:56: es gibt die Investoren die auch gerade sich für Wachstumsunternehmen interessiert aber die müssen dich auch erstmal finden also in der weltweiten Börsen-Szene Und du kannst viel erklären, wenn man so will.
00:28:09: Du musst diese Aufmerksamkeit überhaupt erst mal erreichen, dass sich jemand tief genug mit dir beschäftigen möchte und insofern ist es schon auch eine Herausforderung dann für Liquidität in der Aktie zu sorgen.
00:28:17: Das ist uns, könnte man sagen damals nicht gelungen.
00:28:19: wir haben die Story nicht gut genug transportiert.
00:28:21: deswegen war die Aktie günstiger und wir mussten sie selber kaufen ja.
00:28:24: Und seit im Hintergrund gewachsen, gewachsen... Tausende von Kreditvermittlern angeschlossen.
00:28:31: Du hast vorhin gesagt, wir haben ungefähr tausend Geldgeber auf der anderen Seite.
00:28:35: Das können Banken sein.
00:28:36: Deutsche Bank, Volksbanken, Reifeisemanken, Sparkassen.
00:28:40: Ihr habt euch diese Märkte nach und nach erschlossen?
00:28:42: Ja!
00:28:43: Und in meiner Welt ist es ja so... Ich habe ein Bankparater also ich gehe jetzt zur Bank.
00:28:46: Ich habe irgendeine Immobilie für fünfhunderttausend Euro die ich ganz gerne investieren kaufen würde und der Bankparator soll mir das Darlehen da zu stricken.
00:28:54: Jetzt kann er seine eigene Bank fragen.
00:28:56: Er arbeitet dafür irgendein Bank wegen dem Darlehn?
00:28:59: Oder er könnte ein Tool wie euch nehmen, was ja Zugriff auf viele viele hundert oder sogar bis zu tausend andere Kreditinstitut und einen sehr guten Marktüberblick auch gibt.
00:29:09: Warum macht es jemand?
00:29:10: Warum werdet ihr so genutzt?
00:29:12: Ja also das erste ist durch uns ist in Deutschland eine Branche der Kreditvermittler entstanden vorher eher etwas Anrufiges sozusagen vor vor, so sagen ab zweitausend was normal ist wie auch in anderen entwickelten Ländern die sicher halt also schon dadurch von der traditionellen Bank abheben dass sie das beste aus einer Vielzahl von Kreditinstituten aussuchen.
00:29:37: heute bei uns tausend Krediten Institute vergleichen im konkreten Einzelfall.
00:29:42: Die Beste Lösung finden Das ist einfach einen hoher Mehrwert.
00:29:45: Also sonst müsste der Verbraucher zu ganz vielen einzelnen Banken gehen.
00:29:50: selber vergleiche Das ist schon, also weil es dann zeitlich gar nicht so perfekt synchronisiert wird.
00:29:55: Die Zinsen ändern sich täglich.
00:29:57: Also technisch gar nicht mehr möglich.
00:29:59: Insofern die Kölniffvermittler haben heute einen Marktanteil von dreißig Prozent in Deutschland.
00:30:04: Also die sind groß geworden im letzten Dreißig Jahren und setzt natürlich auch die Bank damit unter Druck – die Bankfiliale hat in der Zeit seitdem halt eine immer schlechtere Conversion Rate, weil sie gegen immer mehr Kreditvermittler konkurriert.
00:30:18: Und insofern haben die Banken jetzt de facto auch schon die letzten zwanzig Jahre im kleinen Schritten angefangen zu sagen hey dann müssen wir auch vergleichen, den Kunden die beste Option bieten und beweisen dass unser Produkt das beste ist.
00:30:32: und wenn es nicht das Beste ist oder wenn's auch zu viel Abstand hat zum besten Produkt, da müssen wir mal das beste Produkt vermitteln.
00:30:38: Das ist am Ende auch egal ob wir eine Kreditmarsche generieren oder ob wir einmal ne Provision generieren Das kommt das gleiche
00:30:44: raus.
00:30:44: Also ihr seid quasi das Idealo der Darlehen?
00:30:49: Der Banker hat sein eigenes Produkt in euch, vielleicht nimmt er sein eigenem Produkt.
00:30:52: aber der Finanzvermittler, der für den Kunden das beste Angebot raussuchen will, der hat ja eine unläufige Zeit ersparen ist, das ist euer Produkt.
00:30:59: Er hackt die
00:30:59: Kundendaten einmal rein und kriegt viele Angebote zurück.
00:31:03: Ihr segmentiert ja dann auch noch, sagt hier ist die Kreditwahrscheinlichkeit hoch, hier braucht die Bank zehn Tage Bearbeitungszeit, drei Tage Bearbereitungszeit.
00:31:12: ihr bekommt Daten rein von dem Finanzvermittler und schmeißt die quasi gegen das, was die Banken in euer System eingestellt haben.
00:31:19: Also ihr wisst genau wir können da Selbstständige besonders gut, wir können Angestellte besonders gut da Beamten.
00:31:24: Das heißt euch ist es eigentlich egal ob jemand tausend Anfragen oder zehn Anfragen am Tag schickt?
00:31:29: Ist alles thematisch abgedacht.
00:31:31: Alles hochautomatisiert,
00:31:32: also hundert Prozent digital korrekt!
00:31:35: Und auch etwas was die Banken vorher die meisten Banken vorher nicht geschafft haben überhaupt insgesamt als Prozess für sich zu digitalisieren.
00:31:41: Also häufig sind wir das der erste, der ihren Geschäftsprozess in der Immobilienfinanzierung komplett digitalisiert hat also im Ratenkredit den wir auch anbieten.
00:31:50: da haben auch Banken häufig eigene Technologie noch wenn man so will.
00:31:53: aber in der immobilienFinanzierung sind wir ja häufig die einzige digitale Abbildung.
00:31:58: Also absoluter Schnelligkeit gewinnen alle Richtungen?
00:32:01: Ja ja Effizienz gewinnen schnelligkeit genau Alles was die digitale Welt hat, der Analogen voraus hat wenn man so will.
00:32:08: Und so habt ihr es auch ein bisschen gebaut?
00:32:09: Also ein bisschen auf wie Steve Jobs.
00:32:11: Ihr habt das Produkt so gut gebaut dass die Leute die einmal mit diesem Produkt zusammengearbeitet haben und für nur Bankenprozesse kannten die ja schon teilweise sehr alt sind Die gehen auch nicht mehr zurück.
00:32:21: Es ist einfach so convenient was ihr da macht.
00:32:24: Ja korrekt also wir sind Wir kämpfen mit Wettbewerber sind oft sehr alte Lösungen oder sehr spezialisierte, hochfokussierte Lösungen, die ein kleines Problem abdecken.
00:32:36: Und in dieser Gesamtheit wir entwickeln diese Plattform jetzt seit vormundzwanzig Jahren und investieren hat auch viel in die Plattformentwicklung sozusagen permanent ist das einzige leistungsfähige System am Markt heute.
00:32:51: Okay
00:32:52: da ist auf dem Level kein Wettbewerb, Interbanken auch
00:32:55: quasi.
00:32:55: Wie
00:32:56: viele Entwickler arbeiten für euch?
00:32:58: Also wir sprechen die ganze Zeit jetzt gerade über Europas, also im Objektfinanzierungsmarktplatz da sprechen wir so über zweihundert.
00:33:05: Und über alle anderen Marktplätze der anderen Plattform links und rechts.
00:33:08: davon sind wir so bei tausend.
00:33:11: Okay, ihr
00:33:11: habt knapp fünfzig Prozent Entwicklerquote auch in eurem Unternehmen.
00:33:14: Ihr seid ein Tech-Unternehmenpunkt.
00:33:16: Ja.
00:33:18: Bedingt durch das Geschäftsmodell dass wir Transaktionsbasiert uns immer wieder gern bezahlen lassen nicht pauschal mit modernen Fies oder irgendwas sondern Wenn es zu einer erfolgreichen Transaktion kommt, dann werden wir bezahlt.
00:33:30: Haben wir halt auch ein hohes Ereignis incentive in die Zukunft ständig zu investieren der Marktplätze?
00:33:35: Also wir können selber für uns rechnen wie viel investieren wird damit wir demnächst einen noch höheren Marktanteil haben, noch höhere Effizienz und damit noch höheres Erlösen.
00:33:43: also um über Zahlen zu sprechen Wie viele Anfragen nehmt ihr so an einem Tag entgegen?
00:33:50: ungefähr kreditanfragen?
00:33:51: In welcher hat man so mal zehntausende hunderttausend?
00:33:53: Also wir reden über sozusagen Kreditanträge von mehreren Milliarden im Monat.
00:34:03: Das heißt, an einem guten Tag kommt da schon mal eine Milliarde neuen Anfragen rein.
00:34:09: Die werden jetzt nur ... die konvertieren nicht alle?
00:34:11: Natürlich!
00:34:12: Genau.
00:34:12: Da gibt es auch genügend Verbraucher, die sich lange beraten lassen und Da haben wir sie nie abschließen, wenn man so will.
00:34:19: Aber am Tag schließen wir ein paar Hundert Millionen ab.
00:34:22: Also das ist ... also jetzt werden wir hier gerade den Podcasts sind schon sehr viel Immobilienfinanzierung auf Europas abgeschlossen worden.
00:34:31: Heute geht er durchgelaufen?
00:34:32: Genau!
00:34:33: Was ist so?
00:34:33: das vermittelte Kreditvolumen pro Jahr was ihr in guten Jahren macht?
00:34:37: Ja sozusagen Rekordjahr war hundert Milliarden.
00:34:41: Danach hat sich der Markt stark verändert, also halbiert.
00:34:43: Und da arbeiten wir uns jetzt gerade wieder von unten nach oben wenn man so will.
00:34:46: Also sind hier so... Also jeder hat den über nur Europas oder alle Plattformen.
00:34:51: Alle Plattforms sind wir bei ca.
00:34:53: Achtzig Milliarden plus jetzt wieder und tendent steigend.
00:34:56: Und das kommt primär aus dem ich kauf mir ein Einfamilienhaus oder eine Wohnung aus dem... Das ist der größte Treiber für die solche Sätze?
00:35:02: Das ist unser größter Teilmarkt, unser größster Marktplatz ja.
00:35:05: Der ist die Immobilienfinanzierung für bestehende Immobilen.
00:35:09: In letzter Zeit bauen wir in Deutschland ja selten.
00:35:11: Also früher war auch Neubau wichtig auf den Plattformen, aber jetzt zurzeit hatten wir dann noch viel Potenzial.
00:35:18: Warum
00:35:19: sich der Mark halbiert hat?
00:35:20: Spannende Informationen da reden wir gleich drüber.
00:35:23: Ihr seid nach dem Börsengang habt ihr das alles schön hochgefahren und aufgebaut Das Geld auch geschickt.
00:35:28: immer wieder investiert ein eigenes Wachstum Und irgendwann hat er die Börse glaube ich doch verstanden dass es euch gibt und denn kam auch die Phase wo die Aktie angesprungen ist.
00:35:39: Ja, wirklich auch Geld.
00:35:40: Also dann eben wirklich ein Geld-Wertzuwachs generiert hat?
00:35:43: Absolut!
00:35:44: Ja, ich glaube das war so im Jahr zwei tausend vierzehn fünfzehnt.
00:35:48: Bis dahin haben wir es geschafft durch neue Ideen immer wieder so viele neue Kosten zu produzieren also durch den Bau neuer Plattformen dass unser Ebit relativ stabil war obwohl die Top Linebooks und wie hat die Börse nicht so verstanden, nicht so honoriert.
00:36:01: aber dann als wir das nicht mehr geschafft haben weil aus meiner Sicht auch einfach eine Grenze für organisches Wachstum gibt und sichtbar wurde die sozusagen die zügige Profitabilitätssteigerung hat die Börse das dann auch schnell verstanden, wenn man so will.
00:36:14: Und massiv reagiert.
00:36:16: also lange Zeit waren wir einer der besten laufenden Aktien in Deutschland.
00:36:20: So fünfzehn, sechzehntin, siebzehn kam man an den Hyperport nicht vorbei an der Aktie.
00:36:24: Wie viel
00:36:25: Gewinn habt ihr in diesen Jahren der Spitze gefahren?
00:36:28: Also in der Spitzen war zwanzig einundzwanzig mit vierzig Millionen Ebit So, das war immer noch aber hochinvestiv.
00:36:35: Also da haben wir locker nochmal fünfzehn Millionen neue Themen investiert aus dem operativen Ergebnis heraus.
00:36:42: Da waren
00:36:43: die von mehreren Milliarden an den Bösewert?
00:36:44: Ja ja in der Spitze waren wir auch mal so knapp vier Milliarden wert.
00:36:50: Ich habe mir das mal angeguckt also du bist halt der größte Aktionär und da warst du Milliardär auf dem Papier!
00:36:57: Aber besser so als gar nicht, sag ich immer.
00:36:58: Ja genau!
00:36:59: Ist nicht schlimm.
00:37:00: Genau ist nicht schlimm.
00:37:02: und dann habt ihr aber auch mit dem gelben der Liquidität die auf einmal zur Verfügung stand seid ja auch in den Modusengang das ihr gesagt hat.
00:37:08: aus dem eigenen Wachstum heraus kriegen wir es also.
00:37:10: wir glauben auch an organisches Wachztum weil das organische das haben wir ganz gut abgedeckt und habt denn innerhalb von kürzester Zeit auch richtig zugekauft?
00:37:18: Also M&A ausgebaut
00:37:19: bei euch.
00:37:23: Wir haben gesehen dass wir Entwicklung neuer Geschäftsmodelle natürlich in den begrenzte Dynamik entwickeln können einfach.
00:37:32: Du kannst eine Handvoll neue Ventures Parallel starten, aber dann ist auch irgendwann Schluss als Unternehmen.
00:37:38: Sonst verlierst du sonst die Kontrolle und haben gesagt wir ergänzen das mit bestehenden Geschäfts-Modellen, die symbiotisch schon passend wo wir Synergien heben können, wo wir auch im Zweifelsfall unsere Ventures, die wir gerade angefangen haben zu entwickeln fördern können.
00:37:54: Wir haben innerhalb von Vier Jahre, zwanzig Unternehmen gekauft?
00:37:59: Aus dem Nichts ohne Übung.
00:38:01: Ohne Trockenübungen vorher.
00:38:03: Man könnte sagen wir haben klein angefangen und langsam vorsichtig angefangen aber es ging dann relativ schnell.
00:38:11: also die Erfahrung haben wir schon im Betrieb gesammelt.
00:38:15: keine ganz bösen Überraschung erlebt.
00:38:17: das ist schon mal wichtig.
00:38:20: da hat das Grundkonzept funktioniert.
00:38:23: Wir haben viele tolle Menschen, Teams reinbekommen.
00:38:26: Womit wir uns aber völlig verschätzt haben ist wie lange es dauert die Synergien, die wir geglaubt haben heben zu können dann auch wirklich zu realisieren weil am Ende unsere Leute waren beschäftigt, die Neuen die reinkam waren beschäftigte.
00:38:37: also war alles erfolgreich unternehmen so und das Die hatten keine Zeit für die Synagien die wir uns erträumt haben.
00:38:45: Genau ihr wolltet nicht einfach nur ein Unternehmen dazukaufen was auch Geld produziert sondern ihr hattet im Hinterkopf Es muss schon zu uns passen Wir müssen uns gegenseitig etwas bringen.
00:38:53: Dann habt ihr bestimmt auch ganz oft das Bestandsmanagement drin gelassen oder die alten Eigentümer.
00:38:57: Habt ihr vielleicht noch nicht immer hundert Prozent gekauft?
00:38:59: Und dann haben natürlich beide irgendwie eine Idee dazu, wie es jetzt zusammen gut weitergeht.
00:39:04: aber eigentlich hat keiner Zeit und schmort in seinem eigenen Saft.
00:39:06: absolut korrekt also vielfältige.
00:39:09: Also wir haben häufig genau häufig mit Unternehmern gekauft Auch unterschiedliche Transaktionsstrukturen gewählt.
00:39:16: Ich würde mal sagen häufig auch nicht gleich hundert prozent richtig Ja, und du merkst halt aber das bei aller gemeinsame Überzeugung was das richtig ist.
00:39:27: Am Ende die Execution ist halt ungeübt für beide auf beiden Seiten also gerade wenn du auf unserer Seite warst Unternehmen dass immer organisch gewachsen war bis dahin.
00:39:35: auch die anderen seiten waren typischer sehr sehr Unternehmer zentrierte Unternehmen auch sehr fokussiert unterwegs.
00:39:41: Und dieses, jetzt müssen wir mit jemand anderem zusammenarbeiten und gemeinsam eine neue Vision verfolgen – das war schon eine Herausforderung!
00:39:49: Wie groß war die größte Transaktion von den Mitarbeitern, die ihr dazu gekauft habt ungefähr?
00:39:53: Das
00:39:53: größte Unternehmer, was wir in der Zeit erworben haben, waren Fiosystems.
00:39:57: Die hatten hundert Mitarbeiter.
00:39:58: Das hoffen Unternehmen aus Leipzig.
00:40:01: Super zu uns passt an mehr Stellen.
00:40:03: Okay,
00:40:03: also habt ihr auch quasi das war natürlich auch Unternehmenskauf aber auch so ein bisschen Aqui-Higher habt euch auch Talent dazu geholt.
00:40:09: Also Programmierer, Projektleiter was auch immer um auch das Wachstum quasi heben zu können.
00:40:14: Das sind dann also auch teilweise zweistellige Millionen Summen gewesen die so eine Firma auch mal vielleicht kostet hat Und habt in Summe aber durch nahezu fast verdoppelt mit diesen zwanzig Unternehmenskäufen eure Mitarbeiterzahlen, ne?
00:40:25: In den vier-fünf Jahren.
00:40:26: Genau die Zahl habe ich nicht im Kopf.
00:40:28: Ich würde mal sagen wir haben gut fünf Meter Mitarbeiter dazu gekauft und am Ende waren wir ja mit dem organischen Wachstum das auch weiterhin hoch war in der Zeit.
00:40:34: also wir sind weiter in so zwanzich dreißig Prozent jedes Jahr gewachsen.
00:40:38: In der Summe waren es dann sozusagen aus fünfhundert ... zweitausendfünftien waren es zweitausendzwanzig, waren es über zweitauseinhalb.
00:40:45: Okay, was heißt's?
00:40:46: Das ging schnell!
00:40:47: Also
00:40:48: ihr macht M&A vier, fünf Jahre in Folge bis zu zwei tausend zwanzig.
00:40:52: Dann geht quasi Aktie ist richtig durch die Decke gegangen.
00:40:54: Ich habe mir die Kurse angeguckt.
00:40:56: Zwanzig, zwanzige, einundzwanzig waren glaube ich eure Peak-Jahre oder?
00:40:58: Das war so
00:40:59: Börsenkurs da wir stehen Tag heute und wieso bei hundert oder sowas.
00:41:02: Dann haben hier mal noch umhundertzehn und zwanziger Aktien.
00:41:05: Bei sechshundert stand die Aktie damals.
00:41:09: Ihr wart also offen, ihr wart damit schon Unicorn Auf einmal natürlich auch große Banken, große Fonds die auf euch aufmerksam werden.
00:41:16: Also dann wird man ja vielleicht um so ein bisschen wie Börse funktioniert.
00:41:20: Je kleiner du bist, desto mehr hast du eben Privatanleger oder Leute, die damit ihr Geld verdienen, die ein bisschen Trüffelschweine sind und sich angucken was passiert neu.
00:41:28: Wenn eine Unternehmensgröße von mehrere Milliarden Market Kapitalisierung erreicht, dann ist es auch das Fonds anfangen zu kaufen dass man auch institutionelle Investoren sagt man rein bekommt die auch lange drin bleiben wollen.
00:41:40: Dann wird wahrscheinlich auch die Kommunikation ein bisschen eine andere, vielleicht auch die Zahlen müssen anders zusammengestellt werden.
00:41:46: Vielleicht gibt es auch andere Reportingaufforderungen?
00:41:50: Du hast immer professionellere Gespräche.
00:41:52: Das Publikum wird internationaler dabei auf dem Weg, richtig!
00:41:56: Aber sagen wir mal so... Es sind einfach andere Menschen.
00:42:00: Am Ende bleiben es Investoren.
00:42:02: Du musst mal sagen, wenn das ein Unternehmen so viel Geld wert ist, ich habe einmal geguckt die InSight... Man kann bei Börsenotierten Unternehmen immer schauen, wenn so Angestellte, CEOs Vorstände und Aussichtsräte und Co-Aktien kaufen, verkaufen.
00:42:14: du bist schon sehr engagiert und sehr long in deiner Firma.
00:42:17: Du hast sehr wenig Aktien verkauft.
00:42:20: Du bist eigentlich die ganze Zeit echt da hart committed.
00:42:24: Das ist dein Ding?
00:42:26: Kann man sagen, er ist schon mein Baby also hat meine DNA Ja.
00:42:30: Und ist das, was mir am Ende auch bis heute Spaß macht weiterzuentwickeln und da sozusagen also Verkauf würde heißen im Privaten plötzlich freie Liquidität zu haben die man dann wieder anlegen muss.
00:42:43: So arbeiten muss man machen.
00:42:46: Innerhalb der Firma ist es besser angelegt.
00:42:47: Klar.
00:42:48: Vor allem wenn die Firma so läuft.
00:42:50: aber denn kam ja trotzdem auch ein kleiner Dämpfer.
00:42:52: Wenn wir vorhin schon mal gesprochen über Halbierung des Marktes Erzähl mal, was da denn so passiert.
00:42:57: Das waren zwanziermal Corona?
00:42:59: Ja das war zwanzig, genau.
00:43:01: Da
00:43:01: ging es dann noch nach oben.
00:43:02: Finanzierungsanfragen, die wollen Haus und Eigenheiten haben und Corona.
00:43:04: Das war ja befeuernend eher.
00:43:06: Kaum gemerkt, genau!
00:43:07: So.
00:43:07: und dann kam auf einmal ein Zins-Thema
00:43:09: auf.
00:43:09: Ja genau der sozusagen ... würde ich mal sagen der Umstieg oder der Europäischen Zentralbank aus der lockeren Geldpolitik dann doch wieder echte Geldpolitik.
00:43:21: Und wenn man so will erwartbar ist, dass irgendwann Extreminitisins-Politik so nicht weitergeht.
00:43:28: Und trotzdem die Dramaturgie, dass wir da innerhalb von wenigen Monaten eine Zinsveränderung im Langfristsints, nicht nur im Kurzfristsintz, von unter eins auf vier Prozent erlebt haben.
00:43:39: Das hat natürlich auch diesen Immobilienfinanzierungsmarkt mit dem gerade bei den privaten Verbrauchern, aber auch bei den Institutionellen der Wohnenwirtschaft verbunden sind sozusagen in so eine Schockstarre versetzt.
00:43:54: Also es ist nicht so das niemand mehr wohnen wollte und auch nicht dass niemand mehr Wohnung oder Häuser kaufen wollte.
00:44:00: Aber die Fairkäufer wollten immer noch den gleichen Preis haben wie vorher.
00:44:04: Die haben nicht eingesehen, dass sowie bei Rentenpapieren, die sich halt im Kurs halbiert haben Dass ich grade ihr Einfamilienhaus im Wert halbierte nur weil der Zins hoch gegangen ist.
00:44:13: also sie sind bei ihrem hohen preis geblieben.
00:44:16: Auf der Käuferseite hat sich der Zins und damit der Aufwand die Leistbarkeit vervierfacht.
00:44:23: Insofern gab es einen Frees im Markt, da hat sich den Baufinanzierungsmarkt, der private innerhalb kurzes Zeit halbiert.
00:44:30: Von einem Quartal auf das andere brach der Markt auf die Hälfte zusammen.
00:44:34: Das ist bei einem Geschäftsmodell, dass wir mit unseren Partnern in einem Boot sitzen, transaktionsabhängig.
00:44:40: Wir hängen an jedem Neuabschluss.
00:44:41: Damit hat sich unser Umsatz erlösen mal ... kurz schlagartig im Primärmarkt halbiert.
00:44:49: Das war dann doch in der Intensität überraschend.
00:44:51: Also ihr wart vorher hoch profitabel und dann fällt man ja mal mindestens auf eine schwarze Null, aber eigentlich fällt man runter.
00:44:58: Also wenn sich der Umsatz halbt... Produzierendes Unternehmen wäre wahrscheinlich direkt tot.
00:45:03: ein Softwareunternehmen da muss man gucken, aber ihr hängt an der Transaktion.
00:45:06: also ihr habt ja keinen keinen wiederkehrenden Umsatz an der Größenordnung um euch zweitausend Leute zu leisten.
00:45:11: Genau, auf der Top-Line ging da nichts wenn man so will.
00:45:13: also fairerweise wir haben ja viel in Zukunftsprojekte investiert.
00:45:18: Also wir waren auch im Jahr auf dem Gaspedal.
00:45:23: Wenn man sowohl hohe Cash los, wir haben unheimlich viel ausprobiert und das heißt dann aber in halb sehr kurzer Zeit mussten wir sozusagen hart gegensteuern sagen okay also Wir müssen jetzt ein paar Sachen weniger ausprobieren.
00:45:33: Also alles was nicht die Chance hat in den nächsten zwei drei Jahren profitabel zu werden Das müssen wir jetzt beenden.
00:45:39: stoppen wir?
00:45:41: Hat Stopp auch Leute rausgeschmissen?
00:45:44: Zu ambitionierte Projekte Moonshots Haben wir an dem moment beendet Und haben auch natürlich einmal durch die ganze Organisation gesagt, also das stellt euch optimal auf alles was ihr verzichten könnt.
00:45:58: Verzichtet ihr jetzt?
00:46:00: Damit wir möglichst viele Menschen, möglichst viele Projekte für die Zukunft, möglichst viel Ideen dann in die Zeit nach retten können.
00:46:05: Wir müssen es schaffen so schnell wie möglich und das war das Ziel war im Jahr zwanzig-dreiundzwanzig cashflow neutral wieder zu sein.
00:46:12: Und das halt durch signifikant weniger Einnahmen heißt auch signifikant weniger Ausgaben produzieren.
00:46:18: Und ja, da sind wir und so.
00:46:20: Fünfzehn Prozent der Mitarbeiter, dreihundert Mitarbeiter müssen wir uns trennen.
00:46:23: Ich überlege gerade wenn Zinsen steigen ob ihr auf irgendeinem Geschäftsmodell, die habt der Meere sitzt was es nicht betrifft das mal kurz aufzählen also Finanzierungen von Immobilien war natürlich katastrophal Point taken.
00:46:36: dann macht ihr auch für Wohnungsbaugesellschaften, Genossenschaften als größte Immobilen Portfolios die finanziert werden.
00:46:41: Das war auch erst mal ein full stop war auch weg.
00:46:44: Konsumenten da lehnen, Raten da lehnend.
00:46:46: Da gab es wahrscheinlich einen zeitlichen Verzug aber die sprangen schon irgendwann an als Geld knapp wurde?
00:46:51: Ja sie wurden teurer und ob du sechs oder neun zahlst
00:46:57: das beeinflusst
00:46:58: sich schon.
00:46:58: und mit dem Zinschock ging ja auch eine allgemeine wirtschaftliche Abkühlung einher.
00:47:03: Das drückt dann auf die Stimmung und das Interesse an Raten geräten also nicht ganz so massiv.
00:47:08: der Rückgang aber so schwaches Marktumfeld würde ich mal sagen Mittelstand.
00:47:13: Macht
00:47:13: ihr auch, ne?
00:47:13: Ihr seid als Partner für den Mittelstand!
00:47:14: Genau.
00:47:15: und auch dort spürbar natürlich die drastisch verändertes Investitionsklima.
00:47:21: mit dem Zinschock also klar da gab es auch logischerweise mehr Beratungsbedarf dann in dem Moment auch mehr Bedürfnis sich zu finanzieren.
00:47:28: aber die Fähigkeit war dann halt auch cash flowbedingt eingeschränkt.
00:47:32: und gleichzeitig hatten wir damals ja auch noch sozusagen eine Regierung Unglücklich reagiert hat auf dieses ganze Umfeld.
00:47:39: Also anstatt gegen zu wirken, gegen den Zinsschock haben die eher verstärkt durch das Kürzen von Förderprogrammen etc.
00:47:44: Stimmt
00:47:45: Bauförderung ja auch.
00:47:46: Ja
00:47:46: da gab's was, da hatten wir einen Wirtschaftsminister der überhaupt nicht verstanden hat, was er in so einer Situation im Krisenumfeld eigentlich tun müsste.
00:47:56: Also gegenteilig gehandelt.
00:47:57: Trendverstärkend gehandelte.
00:48:00: Wo wir nicht berührt waren war Versicherungswirtschaft Also alle Versicherungsplattformen, da hat der Zinsschock zwar auch die Renditen von Lebensversicherung und auch das sozusagen die Rechnung für Krankenversicherung verändert.
00:48:14: Aber in dem Primärmarkt im Absatzmarkt ist wenig passiert.
00:48:18: Habt
00:48:18: ihr was von Versicherungen?
00:48:19: Ja wir
00:48:19: haben Versicherumsplattform für jede Versicherung dieser Welt.
00:48:22: also von dem ganz normalen Versicherungsportfolio dass du hast wirklich.
00:48:28: Also ich kann meine Betriebs, also ich kann mein Privathaftpflicht bei euch anfragen.
00:48:31: Über den Vermittler bei euch anfragen auch da matcht ihr?
00:48:34: Absolut und wir helfen dem Vermittlern deinen Bestand optimal zu betreuen.
00:48:38: Also zu automatisieren dass du... über alles informiert bist und sobald sich was verändert in deinem Portfolio dann auch Hinweise bekommst.
00:48:46: Und umdecks zum Beispiel, wenn das erforderlich ist.
00:48:48: Weil das ist ja ein Thema, das ja an Deutschland etabliert.
00:48:50: AWD, Swiss Life, was da so alles gab... Das ist ja schon etwas, das kenne ich seit meiner Kindheit auch, so Versicherungsberater.
00:48:57: Okay!
00:48:57: Das ist ein großer Markt von euch auch?
00:48:59: Das ist also ein großer Marktes.
00:49:00: relativ zu der Immobilfinanzierung.
00:49:02: Es ist immer schwer groß zu sein bei uns aber es ist das Hyperport Insure Tech Segment und die haben drei Plattformen.
00:49:10: Die eine, das nächste ist betriebliche Vorsorge.
00:49:13: Also gerade Altersvorsorge und auch Krankenversicherungsthemen.
00:49:15: Das zu managen zusammen mit dem... Da gibt es als weitere Partei immer noch den Arbeitgeber der halt auch ja sozusagen die Datenbestand braucht für Personalbrechnung
00:49:23: etc.,
00:49:24: also da eine Plattform.
00:49:26: Und wir haben auch für Industrieunternehmen eine Platform für die Ausschreibung von individuellen Risiken wo du flotten absichern möchtest, wo du Industrieparks versichern willst usw.
00:49:36: Also wo es keine Polisierungen mehr gibt sondern wo es einen den Ausschreibungsprozess gibt.
00:49:40: Ja, ja also wir haben auch ja inschönstes auch bei uns.
00:49:43: Also das heißt... Eines der Themen und die waren aber stabil in der Krise sozusagen nicht tangiert.
00:49:48: Okay dann habt ihr knapp ein halbes Jahr, ein Jahr gebraucht um das alles so runter zu dampfen euch vom Projekten zu verabschieden musst du teilweise auch Mitarbeiter gehen lassen.
00:49:56: also einmal auch zu schauen wie kriegen wir das Unternehmen so ausgelevelt dass wir nicht Minos machen sondern eine schwarze Null haben.
00:50:02: ab wann zogst denn wieder so'n bisschen an?
00:50:04: Also wir wollen ja auch was Positives in dem Podcast sagen.
00:50:07: Wir sind aktuell wieder an einem leichten Aufwärtstrend.
00:50:09: Genau, es ist faktisch schichtbar nach außen ab Kuh ein, zwanzig, vierundzwanzig.
00:50:13: Wir haben es erfreulicherweise so vor Weihnachten drei und zwanziger schon gespürt dass der Käufer- und Verkäufer im Medienfinanzierungsmarkt wieder zusammenfinden.
00:50:24: das nachdem die Preise um fünfzehn Prozent gefallen waren im Deutschland-Schnitt.
00:50:30: Und dann waren ja so eineinhalb Jahre vergangen und die Einkommen waren gestiegen, begannen die Menschen wieder Immobilien zu kaufen und verkaufen.
00:50:39: Okay.
00:50:40: Und seitdem ist das ein Aufwärtstrend sowohl was die Stückzahl angeht also wie viele Transaktionen werden abgeschlossen aber auch die Preise.
00:50:47: in dem Moment haben die preise auch gedreht.
00:50:48: Also seit Anfang vierundzwanzig steigen die Immobiliepreise deutschlandweit.
00:50:52: Ah, okay.
00:50:52: Also ihr seht ja auch die Durchschnittspreise eurer Transaktion.
00:50:54: deswegen könnt ihr auch Rückschluss ziehen?
00:50:56: Wir sind diejenigen, die ganz genau wissen... also sozusagen wir wussten im Dezember dass demnächst die Immobilienpreise in Deutschland steigen werden und haben Reporten das monatlich Ja Und haben faktisch ab sozusagen Anfang Februar dann basinierend auf den Anrufwerten berichten können, dass die Immobilenpreise steigen.
00:51:15: ist ein Schmunzler dabei weil sozusagen Statistisches Bundesamt ist ja die Referenz, könnte man sagen.
00:51:20: Die haben noch bis Herbst überfallende Immobilienpreise berichtet, weil sie so einen Lack haben in der Zeit.
00:51:27: Wann sich die Daten erheben?
00:51:28: Wie Sie es analysieren mit was sie vergleichen... Da vergeht da viel Zeit!
00:51:32: Also Menschen dem HPX, dem Europas Hauspreisindex folgen, die wussten ab Februar zwanzig vierundzwanzig das jetzt Zeit ist zu kaufen.
00:51:42: Okay, das heißt ihr seid auch Informationsgeber für eure Partner.
00:51:45: Also ihr gebt auch Zugang zu solchen Informationen und darf ja nicht vergessen wenn du sagst wir machen quasi Milliarden von Anfragen übers Jahr.
00:51:52: Ihr seht ja auch viel.
00:51:54: Jede zweite Finanzierung.
00:51:55: Wir eigentlich wissen wir also können wir immer noch nicht materialisieren weil man so will.
00:51:59: Ja?
00:51:59: Wir wissen heute schon was sozusagen Bauen gekauft wird, weil wir sehen wofür sich Menschen interessieren bevor der Kaufvertrag geschlossen wird.
00:52:05: Also das, also sozusagen Monate vorher wissen wir schon etwas nachgefragt wird in einer Region Wie sich die Nachfrage auch verändert, nach großen kleinen Wohnungen und so weiter.
00:52:13: Das hat noch enormes Potenzial um dabei zu helfen dass das Richtige gebaut wird in der Zukunft Und auch die Preise sich viel schneller finden.
00:52:22: Also ist es ein großes Thema im Mobilmarkt in Deutschland Durch die Vielfalt, wenn man so will.
00:52:27: Und auch durch die zu geringe Zahl der Transaktionen, dass wir eigentlich nicht wissen was unsere eigenen Immobilien wert sind und zu was ist der richtige Preis um sie zu verkaufen?
00:52:37: Da können wir noch viel Effizienz stiften durch die Transparenz, die wir herstellen.
00:52:40: Es
00:52:40: ist echt ein bisschen gut für das Marklas.
00:52:42: Das klingt total doof und es ist überhaupt kein Marklar-Bascheng.
00:52:45: Aber wenn du einen Markler hast, der pro Jahr Einhors verkauft oder einen Marker, der gegen zwölf Häuser verkauft dann gibt's auch einen anderen Informationsvorschrunk und wahrscheinlich ein anderer Marktpreis.
00:52:54: Und das ist ja meistens die größte Transaktion im Leben.
00:52:57: So eine Mobil zu kaufen oder zu verkaufen, da sollte man auch ein bisschen schauen aber dann könnt ihr auf jeden Fall helfen.
00:53:01: also Daten ist auch euer größter Schatz am Ende des Tages.
00:53:04: Ja korrekt
00:53:05: und Euer Geschäft macht ihr primär in Deutschland?
00:53:09: Oder warum?
00:53:13: Also wir sind in Deutschland gestartet, wenn man so will es erstmal unsere Homebase.
00:53:17: Wir haben uns andere europäische Länder angeschaut.
00:53:20: Weil natürlich, also dem Moment wo das Geschäftsmodell gezeigt hat dass es funktioniert und skaliert so ab zwei Tausend Fünf, haben wir nach der Replizierbarkeit geschaut und haben dann auch in anderen europäischen Immobilienfinanzierungsmärkte geschaut oder weltweit auch aber festgestellt dass sie halt extrem unterschiedlich sind.
00:53:38: Also wenn wir da mal einen gefunden haben wo zumindest mal so war dass viele Markteilnehmer da waren sodass sich sozusagen eine zentrale Plattform rechtfertigen würde gab es dann trotzdem genügend andere Details, die so anders sind.
00:53:50: Dass das halt immer ein kompletter Neubau einer Plattform ist und einen Markteintritt, wo man auch wieder dieses Henei-Problem lösen muss, dass man irgendwie gleichzeitig alle Marktanehmer überzeugen müsste zu starten oder wenigstens einem Großen finden müsste der beherzt dadurch geht.
00:54:05: durch die Anfangszeit.
00:54:07: Und wir haben sie in den Niedereinander probiert.
00:54:10: War eines der Investments, die wir auch getätigt haben aus dem Caschelow Sechs, würde ich sagen angefangen zu investieren.
00:54:17: Zwei Tausendneuen sozusagen im Höhepunkt der Finanzkrise haben wir es dann abgewickelt weil das sozusagen am Ende hat den Markt ist... Also das Hennai-Problem haben wir nicht auflösen können obwohl Abid Amro unser Partner war.
00:54:30: aber selbst die waren zu klein in dem Moment
00:54:32: oder
00:54:33: abgelenkt durch die Finanzkrisis.
00:54:34: Da
00:54:34: geht er fast nicht.
00:54:36: Ja, ja gibt's nur eine Rabobank und wenn die Rabobanks auch schnell werden.
00:54:40: Aber wenn Armrohr dabei ist, dann machen wir nicht mit.
00:54:43: Genau und dann noch Ablenkung würde ich mal sagen durch die Finanzkrise.
00:54:46: Und insofern haben wir gelernt durch ausprobieren aber auch durch jede Analyse die wir machen.
00:54:52: Wir haben keine Kostbarter Synergien.
00:54:54: Es bringt uns nichts dass wir Die Idee portiert wenn man so will.
00:54:58: Also lieber in Deutschland bleiben und entlang von Wertschöpfungsketten Die Geschäftsmodelle digitalisieren automatisieren und damit viel sicherer Nutzen stiften.
00:55:07: Okay, also bleibt es im Endeffekt.
00:55:09: Ich habe aber ein paar Amis auch zu tun die sagen alle wenn du's in Europa geschafft hast kannst auch generell direkt in die ganze Welt durchmarschieren weil Europa ist so komplex von den Anforderungen der Regulatorik dann Hut ab.
00:55:21: und deswegen das ist glaube ich auch etwas auf dem Podcast hören dass gar nicht so einfach für den Mittelstand nach Europa zu wachsen
00:55:28: Also jedenfalls bei alten Industrien.
00:55:30: Ich glaube, wir haben neun Themen die jetzt frisch entstehen als Problemen wenn man so will also Mobiltelefone da geht das.
00:55:38: Die Kompost
00:55:39: geht es auch.
00:55:41: Immer ist ein Bauteine-Lösung wenn du willst absolut
00:55:43: korrekt.
00:55:43: Also alles was jünger ist gut geeignet auch europaweit zu skalieren.
00:55:48: aber wenn du sozusagen tief in der Immobilienwirtschaft kreditwirtschaft bist das sind Märkte die sind So ungefähr.
00:55:57: Und die haben sich damals nicht abgestimmt in ihrer Regulierung und seitdem haben wir nur Layer draufgepackt, also die europäische Harmonisierung hat da völlig versagt bisher dort den gemeinsamen Bindenmarkt zu schaffen.
00:56:07: Und den bräuchten wir, damit wir auch europaweit skalieren können und so erfolgreich sein können wie sozusagen andere Märkte das in der Welt ero- ermöglichen.
00:56:15: Das war ja auch die Idee des Euro.
00:56:16: also jedenfalls habe ich das verstanden dass man sagt wir harmonisieren müssen wir schaffen einen großen tollen Markt wo der Binnenhandel quasi viel einfacher ist innerhalb dieses Marktes.
00:56:25: da sagst du aber auch
00:56:26: es wäre absolut wünschenswert dass das mal passieren würde.
00:56:28: Wir müssten halt bei dem Grundlagen anfangen und nicht nur sozusagen ein Merkblatt obendrauf packen Ein harmonisiertes europäisches Merkblatt, das ist sozusagen die Schicht ganz oben.
00:56:39: Alles drunter ist traditionelle lokalere Regulierung und damit sind diese Märkte auch recht verschlossen und abgeschlossen voneinander.
00:56:46: Es ist unheimlich schwer für eine Bank von einem Land in ein anderes Land zu gehen.
00:56:51: Für den Kreditvermittler ist der Nutzen auch gering.
00:56:54: Genau, das heißt wenn denn.
00:56:55: Also wenn ihr sowas noch mal macht ins Ausland geht, dann müsstest du ein extremer Bold-Move sein.
00:56:59: Da müsstet ihr um jemanden großen übernehmen, der so was macht wie ihr es macht.
00:57:02: und dann sagst du aber auch sind keine Synergien vorhanden.
00:57:06: Das hilft eigentlich nicht.
00:57:07: Korrekt!
00:57:07: Und damit ist Deutschland für uns einfach bleibt viel attraktiver zu sagen hey dann schauen wir jetzt lieber mal an wie ist die Wertschöpfungskette Wohneigentum?
00:57:14: also wie finden Menschen Immobilien?
00:57:16: Wie verkaufen sie Immobilie?
00:57:18: Da da da sind wir in der Kette schon drin und können einfach unmittelbar Nutzen stiften.
00:57:22: Und wenn man so ein Risiko haben, investieren in Technologie.
00:57:28: Ich finde es spannend weil man sieht euch ja nicht ihr seid ja kein Unternehmen was Herrscharen von Beratern hat das habt ihr auch ein paar.
00:57:34: Ihr seid ein Tech-Unternehmen.
00:57:36: Das heißt viele viele Berater die da draußen sitzen und Versicherungen oder Finanzierungen verkaufen Fusen auf eurer Software.
00:57:41: der dritte Anfrage Pimal Daumen im Hausfinanzierungsbereich läuft bei euch schon.
00:57:46: also seit Infrastruktur eigentlich genau
00:57:47: korrekt Und insofern selbst überratet wissen das nicht zwingend.
00:57:53: Da können ganz andere Namen noch draufstehen auf unserer Lösung, am Ende ist immer die gleiche Technologie dahinter.
00:57:57: aber da gibt es viele Namen dafür.
00:58:00: Welche Marken habt ihr heute unter eurem Haus?
00:58:03: Also nur Doktor Klein habt ihr ja immer noch.
00:58:07: Ja, also genau.
00:58:08: Wenn wir jetzt im Bohneigentumsumfeld bleiben oder Dr.
00:58:10: Klein in Europa ist, dann gibt es eine Finmass für die Sparkassen und Geodopäts für die Volks- und Reifeisenbanken.
00:58:16: Also das ist eine Lösung.
00:58:17: jeweils für große Bankenkonsortien?
00:58:19: Genau,
00:58:21: also unterschiedliche Farben.
00:58:24: Und auch ein paar Usagen sind in den jeweiligen Verbünden etwas anders spezialisiert.
00:58:29: Dann haben wir für Freifinanzvertriebe Ja, mit Quality Pool und Star Pool.
00:58:35: Und Joint Ventures mit Star Pool und Joint Venture mit der Deutschen Bank.
00:58:39: Bau für den nächsten Joint Venturer mit Schwerbischall haben wir jeweils ... Vermittlerpools
00:58:44: sind das auch.
00:58:44: Das ist Vermittlapools Service Ebenen um die an die Plattform zu bringen?
00:58:49: Also wenn diese Entitäten quasi in eigene Vermittlagen an Deutschland sitzen haben, es können ja Franchise-Systeme sein, das können fest angestellte Vermittlers sein dann ist das die Software mit der diese Vermittlere arbeiten.
00:58:59: Auch das baut ihr!
00:59:00: Korrekt.
00:59:00: Und dann also für unterschiedliche Größen und Ansprüche an Zugang immer wieder eine geeignete Oberfläche, wenn man so will, an Dienstleistung.
00:59:10: Value AG als Immobilienbewerter?
00:59:13: Voll schön gerade gesagt, die kenn ich.
00:59:14: Die ist nicht erst verkauft.
00:59:16: Wann wurde sie verkauft?
00:59:17: Es war eine der M&E-Akkquisitionen, die wir gemacht haben, das wir sowieso in den Jahr zwei Tausend Achtzehn G kauft haben.
00:59:21: Genau
00:59:22: wie du das meinst.
00:59:23: Okay.
00:59:24: Und zusammengeführt mit zwischenzeitlich drei anderen Unternehmen Strengelter, auch dabei?
00:59:31: Nein.
00:59:31: Das ist sozusagen der Bewerb der Value AG heute.
00:59:34: Die sind ja im Mobilscout.
00:59:38: Also Value AG kann ich natürlich von Bewertung von Häusern mehr Familienhäusern und Co.
00:59:42: da kennt man die wirklich so tief.
00:59:44: Da habt ihr die Wertschöpfung quasi auch ein bisschen vergrößert.
00:59:47: Absolut!
00:59:48: Value AG hat den besten Datenbestand von allen weil Europas Datenbestands sehen jede Transaktion und insofern das Automated Value Model Das AVM von Welliuk kann dir sehr genau sagen, was deine Immobilie jetzt gerade wert ist und zu welchem Preis du sie anbieten solltest usw.
01:00:06: Also hatte ich ja erst schon kurz gespoilert.
01:00:10: also es auch eines der Themen das wir sehen wie wir den Markt einfach besser machen können.
01:00:13: wenn der Verbraucher der verkaufen will und der Verbaucher der kaufen will und alle in der Kette der Markler die Bank die gleiche Wahrheit über den Wert einer Immobilie sehen, dann dauert das alles nicht so lange.
01:00:25: Es gibt nicht so viel Frektion und kann nicht so schief gehen.
01:00:27: So ein Marklas-Softe, FIO.
01:00:29: Wir statten auch Immobilienmarklers gerade wenn sie bankverbunden sind.
01:00:32: also kann man sagen mehr oder weniger alle Bank verbundenen Immobiliemarkler nutzen.
01:00:35: FIO ist sozusagen als Arbeitsplattform des Marklers dann natürlich perfekt integriert mit dem Immobilinfinanzierungsprozess damit es reibungslos möglich ist, dem Käufau gleich eine Antwort zu geben Zu welchem Preis er das eigentlich pro Rater-Monat?
01:00:52: Das ist eine Marklersoftware.
01:00:53: Die hilft ihm auch bei Kunde Comdreien, Exposiererstellungen und
01:00:56: Co.,
01:00:56: die bringen also die ganzen Features mit diesem Marklerbrauch.
01:00:59: Zum Schluss
01:00:59: zieht ihr aber natürlich darauf ab dass der Markler dann das Objekt was zu verkaufen ist, auch über euch finanziert.
01:01:04: Das ist so der Kosmos
01:01:05: bestenfalls!
01:01:06: Über seinen... Also deswegen bankverbunden geben wir über diese Bank dann auch ein reibungsloser digitaler Übergang ist und es perfekt durchläuft.
01:01:14: Genau das ist so die Wertschöpfungskette.
01:01:17: Sonst hätte ich in der Wohnungswirtschaft, jetzt mal andere Märkte.
01:01:20: Das ist Dr.
01:01:21: Klein.
01:01:22: Da liefern wir eine EIP-Welt für die Wohnungswirtschaft.
01:01:25: Also das sozusagen die komplette IT-Infrastruktur eines Wohnungsernehmens und kümmern uns auch... Und da kommen wir traditionell aus der Finanzierung.
01:01:34: Wir haben im Ratenkreditgeschäft Europes Plattformen auch, wo auch wieder freie Finanzvertriebe banken, Ratenkritikportfolien untereinander austauschen können.
01:01:44: Firmenkundengeschäft DREM Capital Und dahinter Fundingport als Plattform.
01:01:49: Ja,
01:01:49: und in dem Versicherungswelt auch drei Plattformen Smart Insure Tech, E-Pension für betriebliche Altersvorsorge... ...und Coreify im Bereich der industriellen Versicherungen.
01:02:03: Wahnsinn
01:02:03: wo ihr die Finger drin habt!
01:02:04: Das ist ja krass!
01:02:05: Also
01:02:06: Tonnes von Furz?
01:02:07: Alles BtoB Märkte her.
01:02:08: Also das heißt wenn ihr mal ausfallen würdet was ihr nie tut weil ihr genau wisst was ihr tut euch zehn tausendmal abgesichert hat mit Cloudlösung und Co.
01:02:14: Dann hätten wir schon echt ein Problem, dann würden Millionen von Anfragen ins Leere laufen.
01:02:19: Ja also absolut!
01:02:20: Das wäre jetzt das.
01:02:22: IT-Sicherheit wenn man so will, der sichere Betrieb von Marktplätzen ist halt auch eine der Kompetenzen die wir haben ja.
01:02:30: Da braucht ihr auf jeden Fall ein echt dickes Brett Glückwunsch.
01:02:34: Was macht ihr mit der KI eigentlich?
01:02:35: Das muss ein Riesenthema bei euch sein.
01:02:39: Also witzigerweise bevor sie jetzt so populär wurde... Faktisch seit zehn Jahren implementieren wir Algorithmen in unseren Plattformen und machen damit die Plattform smarter.
01:02:50: Also Dinge, die man vorher in der traditionellen Art-und-Weise logikens implementiert nicht mehr bauen konnte, nicht mehr ausprogrammieren konnte.
01:02:58: Implementieren wir seit zehn jahren mit Hilfe von KI und baut nur so einen Algorithmin lange bevor die LLMs da waren wenn man so will.
01:03:07: Also was machen wir damit?
01:03:08: Wer also smarter machen heißt, benutzen die Daten, die wir haben Und auch die Präsenz, die jetzt aktuell da ist auf den Plattformen um zum Beispiel Prognosen zu machen.
01:03:19: Also wie lange wird es dauern dass eine Bank diesen Kredit nun wirklich zusagt?
01:03:25: Ist eine wichtige Information.
01:03:26: gerade wenn schnell gehen muss Wohnungsäufe gekauft werden.
01:03:29: Markler drückt also wer liefert am schnellsten die finale kreditesusage?
01:03:34: Da ist der Preis plötzlich sekundär oder beides zusammen muss man gewichten.
01:03:39: Wie verlässlich ist in der bank ... in ihrer Aussage.
01:03:41: Auch was ist eigentlich das richtige Produkt für dich als Verbraucher?
01:03:44: Also du, also sehr häufig so kommst du in der Bank und die sagt dir... Was möchtest denn sie?
01:03:48: zehn Jahre oder fünfzehn jahre Zinspunkte?
01:03:50: Also woher soll er Verbrauchern?
01:03:53: Wie viel Tilgung?
01:03:53: Ein oder zwei Prozent?
01:03:55: Das sind so abstrakte Fragen!
01:03:58: Die Plattform weiß was zumindest mal die anderen typisch ähnlichen Verbrauche am Ende abgeschlossen haben.
01:04:04: Und kann insofern auch sagen dass das wäre vielleicht die richtige Struktur für dich.
01:04:08: So und das würde sie kosten Das kann sie schon sehr früh sagen, bevor du den Mund aufgemacht hast und gesagt hast was du willst.
01:04:16: Insofern helfen wir dem Berater auch in den Führen des Dialogs.
01:04:21: Wir haben den harten Parameter Zins gerade im Bauffinanzierungsumfeld aber auch andere Parameter wie schnell die Bank handeln, wie hoch ist die Zusagewahrscheinlichkeit?
01:04:30: Und wo gebt ihr dem Berattern damit indirekt noch den Kunden an die Hand?
01:04:33: weil es eben manchmal mehr ist als der Zins.
01:04:36: Absolut genau!
01:04:38: Genau.
01:04:38: Ist ja auch wertvolles Feedback eigentlich für die Banken, kann ich mir vorstellen?
01:04:41: Also das sieht man immer so mittelgern weil es zeigt natürlich auch diese Bank-Woche ein bisschen länger für die Entscheidung.
01:04:47: Diese Bank hat eine Abschlusswahrscheinlichkeit, die nur bei dreißig Prozent liegt.
01:04:50: Das liest man bestimmt nicht so gerne wenn man in der Bank ist aber eigentlich ist es genau der Punkt an dem du arbeiten musst um mehr Geschäft zu generieren.
01:04:58: Ja also weil wir an der Transaktion partizipiert wollen wir erfolgreiche Transaktionen möglich machen und damit Faktisch alles, was wir bauen hilft allen immer wieder.
01:05:06: Also auch der Verbraucher profitieren natürlich auch davon, wenn er nicht erstmal bei einer Bank einreicht die nachher doch gar nicht ihn finanziert oder jetzt mal auch Immobilien wert.
01:05:16: also wenn er eine Immobilie zu einem Preis kaufen will, der einfach nicht realistisch ist und das weiß der in der Sekunde wo er die Adressdaten und ein paar Parameter eingegeben hat und nicht erst nach dem Monat später die Bank gesagt hat oh wir haben sie uns jetzt angeschaut und bewertet und du findest ein bisschen teuer was du da unterschrieben hast im Notarvertrag.
01:05:33: Das heißt auch die Straße, die Lage einstöckig mehr stöckrig Grundmaße spielt ja alles anhand dieser Daten ihr schon kennt und schon tausend Zehntausende eine mehr ummer exerziert habt könnt ihr schon auch wirklich sagen der Match aus Immobilie Gehalt alter beruflichen Stationen das alles kriegen wir schon zusammen verwoschen können auch sagen es wird durchgehen oder es wird nicht durchgehen.
01:05:54: Ja natürlich viel wert spart viel Zeit.
01:05:57: Also was kannst du dir leisten?
01:06:01: Kann man traditionell rechnen Oder man kann halt einfach trauern, was haben sich andere geleistet?
01:06:05: Also die meisten gehen ja an die Leistungsfähigkeit.
01:06:09: Das können wir auch sehr schnell dir sagen und dass du uns viel über dich sagen musst, was wirst du dir leisten können?
01:06:14: Ja!
01:06:14: So also nach was solltest du suchen und was solltest du lassen?
01:06:17: Ich finde eure Rolle eigentlich relativ schön weil sie ist so ähnlich wie bei unserem Unternehmen.
01:06:20: Auch wir verdienen erst mehr der Transaktion in meinem Kerngeschäft als ich hauptberuflich mache.
01:06:24: das spand euch nämlich mit ein.
01:06:26: Hallo So habt ihr nämlich selber ein ganz, ganz hohen Leistungsbild in euer eigenes Produkt besser zu machen.
01:06:31: Weil ihr wollt ja auch den Abschluss?
01:06:33: Weil nur dann verdient der Geld!
01:06:34: Ansonsten habt ihr alles vorher kostenlos gemacht.
01:06:36: Was bekommt ihr ungefähr sonst?
01:06:37: Ist es ein fester Wert was ihr an so einer Transaktion bekommt?
01:06:40: Also je nach Produktart in der Mobilführendeziehung ist das ungefähr Null Eins.
01:06:44: Das ist also ein Tausendste und so eine typische Kreditsumme heute ist dreieinhalbzigtausend Euro.
01:06:49: Ihr kriegt
01:06:49: dreihundertfünfzig Euro für den Abschuss nur.
01:06:53: Also ich sage nur, es ist viel Geld keine Frage.
01:06:56: Aber dafür dass man den besten Preis findet und Co-und für den Aufwand, den ihr da betreibt finde ich das jetzt nicht überbezahlt.
01:07:02: Und den Gesamtprozess optimiert?
01:07:04: Ja genau!
01:07:05: Wir finden das auch einen sehr aggressiven Preis wenn wir das stellen.
01:07:08: aber wenn man so will, das ist inflationsicher jedenfalls solange die Immobilienpreise nicht mal plötzlich fallen.
01:07:13: Also auch früh schon etabliert dieser Preis und wir halten den, könnte man sagen das Modell stabil.
01:07:20: Weil es ist eine Frage der Verlässlichkeit von uns gegen unsere Partnern ist.
01:07:24: Krass!
01:07:25: Die Märkte in denen ihr unterwegs seid also über was führen?
01:07:29: Was ist die Marktgröße, über die wir hier reden?
01:07:31: Und wie viel von diesem Markt nehmt ihr heute schon mit?
01:07:35: Wie gesagt, relativ viele Einzelmärkte.
01:07:36: aber wenn wir den größten rausnehmen ist Mobilfinanzierung.
01:07:39: Der wird letztes Jahr zweihundertvierzig Milliarden groß gewesen sein Und wir reden halt so über siebzig Milliarden, die davon über uns abgewickelt worden sind von diesem größten Markt.
01:07:50: Krass!
01:07:50: Sollte sagen Wohnungswirtschaft ist ein Markt.
01:07:52: der ist so irgendwo acht bis zehn Milliarden gerade nur groß, der war mal größer.
01:07:56: Der
01:07:56: ist so klein?
01:07:57: Der ist ein Fünfundzwanziger in Vierundzwanzigste so groß wie der...
01:08:01: Wohnungs-Wirtschaft ist kommunale genossenschaftliche Unternehmen und die ehemaligen teilweise jetzt zwischenseitig privat sind.
01:08:08: das ist nicht der Markt Der Kapital-Investoren.
01:08:13: Genau, der privaten auch größeren Investoren.
01:08:16: Weißt du das?
01:08:18: Also es ist ein unheimliches Abgrenzungsproblem, was du alles mitzählen und was du nicht mehr zähltst.
01:08:22: Fünfzig Milliarden plus würde ich erst mal sagen... Aber auch kleiner
01:08:24: als die Leute, die einen von mir in unser Kauf wohnen.
01:08:27: Das ist mit Abstand der größten Markt!
01:08:28: Ja klar, okay.
01:08:29: Was mich so interessieren würde, ich habe es eingangs gesagt ihr seid eine SE.
01:08:34: Ich kenne eine AG, Aktiengesellschaft.
01:08:36: Was ist denn eine SE und warum wählt man die Form einer SE?
01:08:41: Also Société Européas, wenn ich es gerade in jeder Sprache leicht unterschiedlich auch zu sprechen... Die europäische Aktien-Gesellschaft hat sich der europäischer Regulator vor zwanzig Jahren überlegt das ja gut wäre ne europaweit einheitliche Rechtsform zu haben, die dann auch klar definiert ist.
01:09:05: Sehr gut geeignet für große Unternehmen, die grenzübergreifend tätig sind, wenn man so will.
01:09:10: Deutlich moderner als die deutschen Action-Gesellschaft.
01:09:12: Du kannst viel mehr individuell regeln per Statuten unter anderem auch ob du monistisches oder dualistisches System hast also ob du Aufsichtsrat und Vorstand hast wie in Deutschland oder ob du einen Board hast von exekutiven und nonexekutive Direktoren.
01:09:26: Kannst du auch wechseln dazwischen?
01:09:28: Die ist
01:09:28: deutlich jünger als die AG und deswegen moderner.
01:09:31: Absolut!
01:09:31: Also viel, viel jüngerer... also zwanzig Jahre alt und damit auch wenn man sowohl gängiger könnte man sagen an vielen Stellen.
01:09:39: und du kannst halt deine eigene Deine eigenen Governance definieren was du bei der AG nicht kannst Und wie gesagt für mich spannend auch ändern.
01:09:47: gerade so in der Frage von Wir sind ja Unternehmer Wie gestaltest du mal eine Veränderung dann?
01:09:54: Wenn du langsam raus willst dann hast du halt deutlich mehr Spielraum.
01:09:59: Du musst nicht aus dem Vorstand rausgehen und in den Aufsichtsrat reingehen, sondern du bleibst einfach im Gremien und wirst aus exekutive, non-exekutive.
01:10:11: Also gibt dir viel mehr Spielrahmen!
01:10:13: Auch in der Frage, wie beziehst du die Mitarbeiter ein?
01:10:16: In die Entscheidungen auf Top-Level kannst du das frei ausgestalten.
01:10:20: Das ist die deutsche AG auch extrem reguliert.
01:10:24: Insofern viele Fragen der Effizienz des Gesamtunternehmens kannst du dort freier gestalten.
01:10:31: Also
01:10:31: das war auch die Unternehmungsform, wo Ihr schon gesagt habt, die passt besser zu uns.
01:10:34: Das für uns hat den höchsten Fit Und ich meine, ihr seid ja als AG an die Börse gegangen und habt danach gewandelt.
01:10:40: Habt ihr beide kennengelernt?
01:10:41: Okay verstanden!
01:10:43: Wie lange machst du das jetzt?
01:10:45: Du machst es fast dreißig Jahre oder nicht ganz?
01:10:46: Ja,
01:10:47: also wenn man so will... Ich hab am ersten sechsten, neunzehnt, sechsundneinzig bei Dr.
01:10:51: Klein begonnen.
01:10:52: Also stehe jetzt kurz vor meinem dreißige jährigen Jubiläum und hätte das auch nicht gedacht damals, dass ich so lange dabei bleibe.
01:10:59: Auch ich zähle schon zu der Generation, die gedacht hat, alle drei Jahre wechselt man den Arbeitgeber um etwas Neues zu machen Karriere zu machen.
01:11:05: Das mit der Karrieren hat halt funktioniert, so auch innerhalb des Unternehmens aber auch mit dem was anderes machen.
01:11:10: also ich führe das Unternehmen jetzt faktisch seit ca.
01:11:13: twenty-fünf Jahren aber trotzdem immer wieder völlig andere Fragestellungen Aufgaben.
01:11:18: es ist eine dramatische Veränderung durch
01:11:19: verschiedene Fahres auch genau
01:11:21: korrekt auch das also die Rahmenbedingungen aber auch wofür ich verantwortlich bin abhängig von der Reife des Unternehens größte Reife.
01:11:28: Komplexität verändert immer wieder die Ansprüche und die Welt um uns herum steht ja nicht still.
01:11:33: Jetzt bist du ja, also wenn man es so verfolgen kann nicht nur monetär motiviert.
01:11:39: Sonst hättest du deinen Ausstieg da haben können und alles wäre gut gewesen und jetzt nicht mehr arbeiten gehen müssen.
01:11:43: Wie motivierst du dich dreißig Jahre lang dazu?
01:11:46: Also ich meine krass!
01:11:46: Nein,
01:11:47: ich glaube das ist die Frage also was motiviert ein und das ändert sich auch im Leben?
01:11:52: Ja, also gab mal ganz am Anfang die Zeit wo's schon darum ging ein schickes Auto zu fahren.
01:11:57: Wenn du das dann geschafft hast dann suchst du das nächste.
01:12:00: Ich würde sagen finanzielle Unabhängigkeit war.
01:12:02: dann glaube ich auch mal so ein Thema zu sagen, hey wäre cool.
01:12:07: Aber wenn du das erreicht hast brauchst du ja auch was Neues.
01:12:09: also insofern hat sich glaube ich meine Motivation den Job zu machen verändert.
01:12:13: und wenn ich heute drauf schaue dann sehe ich den Intellektuellen Wettbewerb habe ich immer geschätzt.
01:12:21: Als Kind, wenn man das Spiel fällt, dass die Unternehmerschaft bietet ist halt ein hochkomplexes, immer komplexeres Spiel mit wechselnden Wettebewerbern gegeneinander, die alle richtig gut sind.
01:12:35: Also insofern soll Unternehmer sein... Jetzt gerade fühlt sich auch ähnlich an wie Schachspiel nur auf einer anderen Komplexität.
01:12:45: Macht mir Spaß, Mussiang macht mir Spaß!
01:12:46: Wie führst du dein Unternehmen?
01:12:48: Also auch ein Thema über Rollenveränderung dramatisch von sozusagen hands-on Software selber bauen und jeder Veränderung von Geschäftsprozessen selber mitwirken Kundenbeziehungen selber verantwort selbst pflegen wenn man so will.
01:13:03: Und da würde ich sagen, also heute bin ich dafür verantwortlich für dieses komplexe Gebilde aus.
01:13:09: Zwarzig Plus-Unternehmen die in drei Segmenten tätig sind ein Betriebssystem zur Verfügung zu stellen dass sie alle gemeinsam optimal zusammen wirken können und da haben wir viel Potenzial weiterhin und die Stärke in jeweils sozusagen sehr dezentral in ihren Märkten entfalten können und das trotzdem unter dem regulaterischen Framework einer Börsennotierten Aktiengesellschaft auch mit der Bürte, die da mitkommt.
01:13:36: Aber logischerweise auch den Chancen und also dieses Betriebssystem dass die Menschen in diesem komplexen System optimal zusammen agieren zu gestalten Das ist mein Job gerade und das auch sozusagen Führung.
01:13:47: Also aus dem operativen Geschäft der Einzelgesellschaft habe ich mich schon vor mehr als zehn Jahren zurückgezogen wenn man so will.
01:13:53: Aus der strategischen Führungen würde Ich sagen war ich auf dem Weg des Rückzugs bis diese Krisensituation kam war auch total spannend, also so sehr okay.
01:14:05: Krise fordert dann doch nochmal ein Unternehmen anders, dass da noch mal tiefer rein wieder und jetzt gerade auch in der Frage wie finde ich die richtige Balance wieder den Freiheitsgrad zu schaffen damit all diese Unternehmer in diesen zwanzig Unternehmen frei agieren können und trotzdem aber genügend Rücken halt spüren, denen sie immer noch brauchen.
01:14:26: nach diesem Schockerlebnis würde ich sagen.
01:14:28: Also darfst du mitorchestrieren?
01:14:30: Das gesamte Bild, die Gesamtheit dort.
01:14:32: Wie sieht denn dein Arbeitsalltag aus?
01:14:34: Also es klingt jetzt irgendwie nach viele, viele Stunden und wenig von mir in Zeit.
01:14:40: Dann würde ich was falsch machen, würde ich sagen.
01:14:43: In der Welt wird das operative Geschäft, die Unternehmungen hochautonom laufen.
01:14:51: Ich auch aus den Strategiefindungsprozessen in den Märkten, in den Segmenten, weitestgehend raus bin... Ich auch starke Menschen um mich herum habe, die in dem was sie tun alle besser sind als ich.
01:15:04: Da wäre das schon komisch wenn ich noch sehr viel arbeiten müsste gerade.
01:15:07: Meistens hab' ich als Azubi bei der Sparkasse gearbeitet, kannst du sagen?
01:15:11: Vor mehr als dreißig Jahren.
01:15:12: Also auch bei Dr.
01:15:13: Klein beim Anfang habe ich viel gearbeitet also da gab's schon mal eine hundertstunde Woche.
01:15:17: Also da hab ich auch schon durchgezogen machst du beim Startup-Nummer Ging um alles.
01:15:22: Aber sozusagen jetzt kann ich sagen, ich bin da, wenn ich gebraucht werde?
01:15:27: Das schon aber das Unternehmen lässt sich ja trotzdem nie los oder?
01:15:31: Also Arbeit ist nicht nur am Schreibtisch sitzen und jemanden anrufen und E-Mail schreiben sondern ich meine auch wirklich so...das ist einer der Mittelpunkte in deinem Leben trotzdem, der dich ja seit von zwanzig dreißig Jahren nicht richtig loslässt.
01:15:42: Klar, das ist untrennbar.
01:15:43: Es gibt keine harte Trennung dazwischen.
01:15:46: und trotzdem habe ich den Luxus, nehme ich mir den Luxuss und gebe dem Unternehmen und die Organisation auch die Freiheit, dass ich auch viel Zeit mit meiner Familie, mit Tochter-und Frau verbringe damit es sich gut anfühlt und bin aber da wenn's notwendig ist.
01:16:03: Kann ich schnell wieder hochschalten?
01:16:05: Ich finde
01:16:05: die Konstellation bei dir wahnsinnig spannend weil du ja nicht nur der CEO bist.
01:16:10: Ich weiß gar nicht, wie du vorstattest.
01:16:11: Vorstandsvorsitzung ist bei einer SE.
01:16:13: Also ich kenne AG-Vorstand klar aber SE ist egal also auch Vorstand oder CEO?
01:16:18: Wir haben ein dualistisches System gewählt und ich bin Vorstand ja.
01:16:22: Genau das ist Vorstand und auch großaktionär.
01:16:25: Ja.
01:16:25: Das sind ja auch zwei eigentlich völlig verschiedene Rollen die du beide ja... Da musst du einen Spagat ausüben.
01:16:31: Genau da passt dann doch wieder Unternehmer.
01:16:34: ganz gut dass das für alle diese rollen Ich bin nicht nur Vorstand und nicht nur Investor, wenn man so will.
01:16:39: Sondern ich bin dann doch einfach nur Unternehmer.
01:16:41: Funktioniert besser muss mich natürlich an ein paar Spielregeln halten in dem Zusammenhang.
01:16:47: Insofern brauche ich diese Hüte aber nicht unbedingt trennen.
01:16:49: Ich bin dann der Unternehmer.
01:16:49: das schätzen auch also gerade Investoren schätzen dass die verstehen sozusagen den Charme auch denen.
01:16:57: es hat auf
01:16:58: jeden Fall!
01:16:58: Ich finde auch das ist sehr charmantes.
01:17:01: Skin in the Game sagt man ja auch dazu da hast du ja eine ganze Menge offizielle
01:17:04: Ähm,
01:17:06: was machst du denn für dich?
01:17:07: Also ich meine, du machst es seit von zwanzig, dreißig Jahren.
01:17:09: Was ist so dein Ruhepool außerhalb der Fall hier?
01:17:11: Bist du irgendwie Marathonläufer oder mediatierst du oder Pilates oder...
01:17:16: Ja, aber kann ich jetzt ein bisschen Selbstkritik üben.
01:17:18: Also da gab's eine lange Zeit, da war die Firma sozusagen extrem wichtig.
01:17:22: Dann wurde Familie sehr wichtig und meine Tochter ist noch jung.
01:17:26: Da kann ich also reden wir jetzt so über.
01:17:29: Knapp zehn Jahre, wenn man so will.
01:17:31: Wo Familie sehr wichtig ist würde ich auch sagen kam ich ein bisschen kurz.
01:17:34: also ich bin jetzt erst jüngst mal wieder eingestiegen und mach wieder mehr für mich.
01:17:39: Also viel sport muss auch sein dass das heißt zu lange vernachlässigt aber die fünf sich dann hat überschreit merkt man Das ist jetzt okay.
01:17:49: ab jetzt wenn du nicht dagegen arbeitest das ist keine Selbstverständlichkeit mehr dass du fit bleibst.
01:17:54: also insofern und da möchte ich drüber hinaus Ich will ein guter Spargingspartner für meine Tochter bleiben und die ist echt sportlich.
01:18:02: Die ist richtig gut!
01:18:04: Und wir sehen ja eigentlich auch in vielen anderen Branchen, also wenn man bedenkt unglaublich gute Basketballspieler an den USA.
01:18:09: Hochteilentierte Fußballspielern investieren ja auch ganz viel in ihre Personen.
01:18:13: Das müssen sie natürlich auch für Top-Leistungsfähigkeit.
01:18:15: aber ich glaube auch dass wir in unseren Jobs ja top leistungsfähig sein.
01:18:18: Also es ist auf keinen Fall hinderlich körperlich sehr fit zu sein um auch geistige Höchstleistungen zu vollbringen.
01:18:24: Okay also das heißt keine Meditation kein Yoga oder irgendetwas noch nicht?
01:18:30: Lässt du dich coach'n hast du externe Leute an deiner Seite
01:18:35: Ich lass mich coachen, aber ich hab den Coach in Haus.
01:18:42: Der kann dann auch gleich andere coaching?
01:18:44: Das macht ja auch so!
01:18:45: Also der coacht auch andere.
01:18:46: Ja,
01:18:46: das
01:18:47: ist sehr cool.
01:18:49: Aber ich glaube auch Teil des Verständnisses über die Entwicklung von Organisation und Menschen, dass wir haben ein intrinsischer Teil dieser Entwicklung.
01:19:01: Wir haben viele Coaches in einem Unternehmen die Teams begleiten.
01:19:06: Das
01:19:07: sind dann Psychologen teilweise Ausgebildete, also verschieden?
01:19:11: Ganz unterschiedlich herkommt.
01:19:13: Wir haben sogenanntes Agiles ein Grundverständnis von Dezentralität mit dem agilen Mindset wo du Teams dabei unterstützt autonom zu funktionieren Also wo Führung eine ganz andere Rolle spielt, dann auch sehr vielfältig wird.
01:19:31: Und da ist die Führungskraft eigentlich nur noch ein Coach, wenn man so will?
01:19:36: Aber du brauchst so explizite Coaches, die das beobachten und begleiten um am Ende dem Team in Grenze aber auch den einzelnen Entwicklung aufzuzeigen zu ermöglichen.
01:19:47: Das heißt es ist auch Leitbild für euch hochmodernes Unternehmen Teile von fintech super agil auch verteilt.
01:19:54: ihr habt auch leute die nicht in deutschland sitzen also programmierer auch die in europa sitzen und ko die aber trotzdem wo ihr die bedingungen schaffen wollt dass diese unglaublich gut arbeiten können, dass alles ineinander greift und möglichst wenig Reibung und Verlust entsteht natürlich
01:20:09: auch.
01:20:09: Also alles unter der Überschrift Wachstum.
01:20:11: Wachsum ist nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ und es ist nicht die Organisation die größer wird denn du scheiterst sonst als wachsen Organisation an den Menschen wenn du sie nicht mitnimmst.
01:20:20: also mitentwickelts menschen müssen da wachsen.
01:20:22: Wenn du keine wachsenden Mitarbeiter hast und das geht nicht um Körpergröße dann wird deine Organisation scheitern Und Du kannst sie halt gerade auch in einem hoch spezialisierten umfeld in dem wir uns bewegen nicht dadurch dass so sie ständig austauscht wenn man verbessern.
01:20:38: das funktioniert nicht.
01:20:39: also wir müssen unseren mitarbeiter entwickeln auf den weg mitnehmen damit wir leistungsfähiger werden.
01:20:44: die ganze zeit
01:20:45: also es klingt wahnsinnig richtig und wahnsinnigt gut und ich meine erfolgt gibt euch auch recht so gut ab.
01:20:50: das habt ihr echt gut aufgezogen.
01:20:53: Hast du einen Live-Hack für uns?
01:20:55: Jetzt mich mal wirklich gespannt.
01:20:56: Ein Live-hack könnte auch sein, wann ist es besonders schlau die Hausfinanzierung abzuschließen?
01:21:01: aber ich habe das Gefühl... kann niemand voraussagen.
01:21:05: Wenn dann natürlich am ehesten du oder irgendetwas wo du auch sagst, das habe ich in den twenty, dreißig Jahren auch im Alltag immer wieder erfolgreich eingesetzt und kann ich jedem auch nur empfehlen?
01:21:13: Wir stehen in Deutschland in Bezug auf dem Wohnungsmarkt vor einer dramatischen Veränderung.
01:21:18: also jeder Unternehmer auch der in letzter Zeit mal versucht hat für seine Kinder in der Stadt wo die jetzt studieren wollen oder vielleicht auch leben wollen danach eine Wohnung zu finden, der weiß das ist alles nicht mehr so einfach.
01:21:31: Wir haben dann einen dysfunktionalen Mietmarkt zwischenzeitlich und aus meiner Perspektive ist es in einer Generationenaufgabe sowie auch in anderen europäischen Ländern sozusagen für die nächste Generation dafür zu sorgen dass sie einen guten Start ins Thema Bohneigentum haben.
01:21:50: Also insofern ist kein Lifehack aber Meine Grundüberzeugung ist, es ist Job auch der Eltern.
01:21:57: Natürlich die Kinder auch dahin zu führen dass sie selber für sich sorgen können und im Leben klarkommen aber die richtigen Startvoraussetzungen zu schaffen und ihnen an dieser Stelle geschickt unter die Arme zu greifen.
01:22:14: also für das Wohlergehen von Familien über Generation hinweg zwingt notwendig.
01:22:18: Also auch wirklich ein Appell, auch in Deutschland einem Land eher wo Wohneigentum ja nicht so stark ausgebildet ist?
01:22:24: Auch in der Richtung mehr zu machen!
01:22:26: Ja und nicht sagen hey ich bin auch davon überzeugt dass eigentlich müssen die allein laufen lernen und sich ihre Sporen selber verdient.
01:22:33: beim Wohnteigentum ist es aber gefährlich zu sagen hey musst du halt am Mieten bis ihr die erste Immobilie leisten kannst.
01:22:40: Es ist dabei verbrennt die zu viel am Ende zu viel Liquidität, zu viel Cashflow auf dem Weg.
01:22:47: Da muss man irgendwie rein und den geschickten Weg finden, dass man halt der Vermieter ist für die eigenen Kinder im Zweifelsfall damit sie bei diesem Laufen lernen nicht stolpern am Ende.
01:22:58: Und der Wohnungsmarkt zwischenzeitlich ist dafür geeignet dich als junger Mensch in Stauchen zu bringen also lieber früher in die eigene Familie, in die einige Mobile rein.
01:23:08: da können die Eltern ruhig mal helfen.
01:23:12: Das muss dann nur zwischen den Generationen auf Augenhöhe passieren.
01:23:16: Dann funktioniert das gut.
01:23:18: Hast du so ein Lifehack, so eine Regel im Bereich Unternehmensführung?
01:23:21: Wo du sagst, wende dich für mich an und bist ganz gut mitgefahren bisher?
01:23:26: Was mir geholfen hat... Dafür muss man natürlich auch die richtige Beziehung zusammen umfeltern zu sich selber haben.
01:23:34: Ich brauche zwei Typen von Menschen um mich herum.
01:23:36: Ich brauch die, die genauso denken wie ich den ich am Ende blind vertrauen kann, weil sie zu dem gleichen ... Ohne dass wir uns groß unterhalten und den gleichen Ergebnissen kommen.
01:23:44: Und ich brauche die ganz anders denken als ich.
01:23:48: Die mir auch wehtun.
01:23:49: also beide Typen braucht das Unternehmer sich jetzt nur Menschen zu haben, die anderer Meinung sind immer anders andere Perspektive haben.
01:23:59: Das kann auch zu lange dauern in bestimmten Prozessen einfach.
01:24:02: Also ich würde sagen, genau das eigene Umfeld analysieren.
01:24:06: Wer nicht genauso denkt wie ich und mir nicht wehtut, warum ist der da?
01:24:09: Könnte mal sagen so also eins von beiden muss es immer erfüllen.
01:24:11: Dann dann ist richtig.
01:24:13: Ja das finde ich gut.
01:24:14: Also ohne wehtun... Ich will ohne dass jemand dir auch regelmäßig immer wieder sagt was du falsch machst, dann muss es ein blindes Verständnis geben.
01:24:23: Eins von Beinen!
01:24:24: Da hast du ja eingangs auch gesagt, da muss man der Typ für sein.
01:24:26: Wer jetzt sagt ich kann generell mit Kritik und das darf nicht umgehen ist dann schwierig.
01:24:30: aber ja wenn du sagst da muss ja was anderes sein.
01:24:33: es braucht immer wieder Reizpunkte um über andere Dinge nachzudenken.
01:24:37: klar wenn du Spargingspartner findest super geil.
01:24:39: also wenn die noch clever sind macht doppelt und dreifach Spaß.
01:24:44: cool.
01:24:44: Also vielen vielen Dank.
01:24:46: erst mal.
01:24:47: wir machen noch fünf Fragen fünf Antworten.
01:24:48: da kann ich dich rauslassen.
01:24:51: M&A also Firmen dazukaufen Oder Neugrün?
01:24:54: Das ist der Erfahrung, die du gesammelt hast.
01:24:56: Da würde ich heute sagen neugründen hat einen enormen Scham zu kaufen nur dann wenn es den richtigen Impact auf die bestehende Organisation hat also sehr wählerisch.
01:25:07: Also wo auch Post Merger Integration quasi möglich ist?
01:25:11: Ja wurde die brauchst und wurde auf jeden Fall schnell großen Nutzen stiftet.
01:25:16: sonst sind Indikationen, also leichte Integration ist schon auch sehr, sehr ein aufwendiges Thema am Ende.
01:25:25: Darf man nicht unterschätzen?
01:25:26: Da sind Neubau und Neugröten manchmal auch gar nicht so langsam plötzlich.
01:25:30: Ja
01:25:30: ja genau!
01:25:32: Und du hast die ganze Historie nicht dazu einen vielleicht einen oder anderen der auch nicht wollte und so.
01:25:36: da gibt es ja auch viele menschliche Themen die draußen stehen.
01:25:38: Absolut Du machst beides BtoB- oder BtoC-Geschäft.
01:25:43: Könnte ich jetzt sagen wie gesagt Schachspiel Ja.
01:25:48: Und da finde ich BtoB attraktiver, weil es grundsätzlich sozusagen smarter ist und du weniger mit viel Geld erreichen kannst.
01:25:57: BTOB ist resilienter wenn man so will gegen Wettbewerber die einfach viel Kapital haben.
01:26:02: BtoC musst du dich immer darauf einstellen, da kann auch mal jemand kommen der einfach nur die gleiche DVD kopiert oder aber besser ist beim Einwerben von Kapital dann ist das Spielfeld plötzlich verschoben.
01:26:16: Ja,
01:26:17: stimmt.
01:26:19: Börsennotiz oder privat geführtes Unternehmen?
01:26:21: Also habe ich kurz der Beides erlebt.
01:26:23: wenn man so will... Ich muss sagen, ich plädiere für die Börsennotierung gerade auch in Deutschland und wir haben eine undeinwickelte Aktienkultur immer noch und das hängt damit zusammen dass zu viele tolle Unternehmen privat sind und sozusagen die Böse scheuen.
01:26:37: Ich würde sagen es sind recht angenehme Gespräche mit Investoren.
01:26:40: grundsätzlich kein echtes, unangenehmes Gespräch mit einem Investor gehabt.
01:26:44: Also nicht zu vergleichen mit Private Equity und gleichzeitig bietet Zeit Chancen.
01:26:53: Man hat dir eine Aktie als Währung plötzlich, die kann man benutzen damit kann man als Unternehmer auch gestalten.
01:27:00: wir haben auch M&E damit zum Beispiel abgewickelt.
01:27:04: Und auf der anderen Seite, wenn der Kapitarmarkt halt absurd dich bewertet hast du also auch die mir einfach einen Aktien zurück zu kaufen.
01:27:11: Das ist halt in anderen Situationen auch deutlich schwerer.
01:27:13: Also insofern es
01:27:14: hoch liegt viele das braucht kein Prozess.
01:27:16: Du hast Marktpreis der kann gut er kann schlecht sein den kannst du versuchen zu beeinflussen.
01:27:19: aber du hast mit einer Handelbarkeit im Regelfall
01:27:22: und Es ist nicht so schmerzhaft an der Börse sozusagen und nicht so aufwendig wie es von außen scheint.
01:27:28: Die nächste Frage spielt schon auf seine Sonderfunktion quasi ein.
01:27:33: Investor oder Unternehmer?
01:27:35: Bist du irgendwie beides?
01:27:36: Ja, wobei ich dann klar sagen würde, Unternehmer war das also gar nicht mal nur skinnende Game.
01:27:42: Ich finde für mich die Rolle des Investors ist da fehlt mir wenn man so die Nähe zu dem Kunden zum Produkt und den Menschen.
01:27:53: der Investor ist dann doch recht weit weg immer wieder Ganz klar Unternehmer.
01:27:58: So was habe ich mir gedacht?
01:28:00: Letzte Frage, Deutschland oder anderer Standort?
01:28:05: Ja das ist... also wir sind deutsch.
01:28:07: Ehm... Ehm.. Ehm.... Ehm.
01:28:08: Ehrm... Ehrmm... Eherm... ehrm.
01:28:10: Eherrm...ehrm.... Ehrrrm...Ehrm..... Ehrrm....ehrrmm.... Eherrrm....Ehrerrm...... Ehrerrrm....... Ehr!
01:28:12: Also würde ich heute neue gründen wenn man so will.
01:28:15: Jaa.
01:28:15: Eierhaar!
01:28:15: Eierhär!
01:28:16: Oder auch neues Geschäft mal aufbauen.
01:28:17: Würde ich mich aber auch überlegen ob nicht auch andere Standorte sehr attraktiv sind.
01:28:21: Ich finde Polen sehr spannend.
01:28:22: Das ist wahnsinnig spannend auf Englisch.
01:28:24: Tolles Land wie es sich entwickelt.
01:28:26: noch haben wir keinen Fuß dahingeschafft.
01:28:27: Aber man sieht einfach, dass wie in Deutschland bestimmte, die jetzt schon über längere Zeit entwickelten Tendenzern, die recht leistungsfeindlich sind und die Kultur holt du dir ja zum Teil auch in das Unternehmen?
01:28:40: Du kannst dagegen ankämpfen, du kannst es schon noch differenzieren aber in anderen Ländern musst du das nicht tun.
01:28:48: Du hast einen anderen Spirit als Basis.
01:28:54: Das ist ein Thema an dem wir aus deutscher Sicht arbeiten müssen.
01:28:58: Und ich glaube, wir haben gar nicht so viele Themen an denen wir arbeiten müssen.
01:29:01: aber das ist eines der Kernthemen Leistungsfreundlichkeit auch Unternehmer-Freundlichkeit und das wieder auch.
01:29:06: als er vorhin auch mal gesagt es wird ja nicht unterrichtet oder zu wenig auch in Kindergartenschulen findet es viel zu wenig statt.
01:29:12: Ich glaube, das ist wirklich etwas... Dafür gibt es ja auch so ein bisschen diesen Podcast.
01:29:16: Wir müssen ein unternehmerfreundlicheres Land sein, weil wenn man bedenkt wie viele Unternehmer in diesem Land leisten und beitragen zu was die Wertschätzung daraus oder auch die mediale Präsenz ist, die daraus erfolgt dann haben wir ein unglaubliches Ungleichgewicht und da müssen wir wieder hin.
01:29:28: Weil scheinbar, wenn es dieses Land tragen kann, kann uns ja auch ein bisschen mitmachen bei diesem Land und ein bisschen mehr Wertschädzung vielleicht darauf fahren.
01:29:35: Also Leistungsgerechtigkeit, um das mal als Stief vorzubringen.
01:29:39: Das ist etwas was uns fehlt in Deutschland und was uns abhandengekommen ist.
01:29:42: Wir haben zu sehr auf Ergebnisgleichheit geachtet nicht sehr auf eine gerechte Honorierung von Leistung.
01:29:48: Und das müssen wir wieder schaffen!
01:29:50: Das ist ein sehr schönes Schlusswort.
01:29:52: ich kann nur sagen wahnsinnig spannendes Unternehmen.
01:29:55: Ich habe beobachtet dass ihr aktuell Aktien wieder zurückkauft.
01:29:58: ja das heißt ihr glaubt sehr an euer Unternehmen.
01:30:00: das ist meistens ein sehr gutes Zeichen.
01:30:01: dann werde ich mir also auch mal anschauen eure Aktie.
01:30:04: Ich freue mich dabei zuzugucken, was du die nächsten zwanzig Jahre machst.
01:30:07: Du hast auf jeden Fall durchschaltet von einem eigenen Unternehmen.
01:30:09: Ja, tausend Dank, dass du hier warst und es war wirklich grandios!
01:30:12: Hat viel Spaß gemacht, danke schön!
01:30:13: Die Ton!
01:30:14: Wenn's euch genauso gut gefallen hat wie mir und davon muss ich bei dem Podcast auf jeden fall ausgehen dann bitte abonnieren, liken und auch follow'n, vergesst dich, Mittwoch ist und bleibt Mittelstarztag und ich wünsche euch eine erfolgreiche Restwoche.
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