Von Barbie bis Pipeline – ihr Kleber ist überall | Anka Weidling von WEICON bei Mittelstars

Shownotes

Vom Familienunternehmen zur globalen Industrie-Brand

Anka Weidling von WEICON bei Mittelstars

Diese Woche ist Anka Weidling bei den Mittelstars zu Gast und steht für eine neue Generation im deutschen Mittelstand. Als CEO und Mitgesellschafterin von WEICON führt sie ein Familienunternehmen in vierter Generation mit über 400 Mitarbeitenden und rund 70 Millionen Euro Umsatz.

Was nach klassischem Industriegeschäft klingt, ist in Wahrheit ein globales Vertriebs- und Markenmodell. WEICON entwickelt und vertreibt Spezialprodukte rund um Kleb- und Dichtstoffe, technische Sprays und Werkzeuge, die weltweit in der Industrie eingesetzt werden. Vom Einsatz in Pipelines über Anwendungen in der Feinmechanik bis hin zu Produkten, die im Alltag kaum sichtbar sind. Ein Hidden Champion, der zeigt, wie stark der deutsche Mittelstand international skalieren kann.

Im Mittelstars Podcast spricht Anka offen darüber, warum mittlerweile mehr als 50 Prozent des Umsatzes im Ausland entstehen und weshalb Internationalisierung für viele Unternehmen kein optionaler Schritt mehr ist. Sie erklärt, warum Vertrieb, Partnerschaften und Markenaufbau wichtiger sind als eigene Produktion, wie sich ihr E Commerce Geschäft eher zufällig entwickelt hat und welche Herausforderungen der Standort Deutschland aktuell mit sich bringt.

Dabei wird schnell klar, was moderne Unternehmensführung heute bedeutet. Klare Entscheidungen, pragmatisches Handeln und der Mut, neue Wege zu gehen. Eine ehrliche Perspektive auf Wachstum, Skalierung und die Realität im Mittelstand.

Im Podcast spricht Anka über:

  • Wie sie WEICON von einem klassischen Mittelständler zu einem globalen Unternehmen weiterentwickelt hat
  • Warum über 50 Prozent des Umsatzes im Ausland entstehen und was das für den Mittelstand bedeutet
  • Wie sich E Commerce im Industrieumfeld entwickelt und welche Rolle Plattformen wie Amazon spielen
  • Warum Vertrieb und Partnerschaften wichtiger sind als eigene Produktion
  • Die größten Herausforderungen für Unternehmer in Deutschland und warum Wachstum oft international entsteht
  • Ihre Learnings als Nachfolgerin und CEO in einem Familienunternehmen

Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie moderner Mittelstand funktioniert, wie man international skaliert und warum unternehmerischer Mut heute wichtiger ist denn je.

Eine inspirierende Folge für alle, die wissen wollen:

  1. Wie man ein Familienunternehmen erfolgreich internationalisiert
  2. Warum Wachstum oft außerhalb Deutschlands entsteht
  3. Wie Vertrieb, E Commerce und Marke zusammen ein skalierbares Business formen

Jetzt reinhören und die neue Folge Mittelstars entdecken.


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Transkript anzeigen

00:00:00: Also es kann jetzt hier im Stuhl diese kleine Schraube sein, die gesichert wurde dass sie nicht rausfällt.

00:00:04: Wir haben ein Uhrenhersteller der unsere Produkte verwendet.

00:00:08: Schiffschrauben wie du gesagt hast verschiedene Pumpen oder irgendwelche Tanks die von innen beschichtet werden.

00:00:13: geklebt werden muss immer überall.

00:00:15: Ihr seid auf

00:00:16: jedem Kontinent vertreten und ihr habt zwölf Niederlassungen in Summe.

00:00:20: also wir machen mittlerweile mehr als fünfzig Prozent unseres Umsatzes nicht in Deutschland.

00:00:30: Ehrlich, direkt und ungefiltert.

00:00:33: Von und mit Markus Seidel!

00:00:36: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Mittel Stars.

00:00:38: mein Name ist Markus Seidl und heute zu Gast ist die Ann-Kathrin Weitling von der Firma Vaikon und damit jemanden, der in dem Bereich Industrieunternehmen zu Hause ist.

00:00:47: Das ist insofern spannend als das hier und da muss ich ablesen.

00:00:50: Kleb-und Dichtstoffe, Öle, Epoxidharze und Hochleistungsmontagepasten herstellen dazu auch noch Werkzeuge und sie erzählt uns wo man die überall einsetzen kann wie man damit seventy Millionen Umsatz machen kann über Führer Mitarbeiter beschäftigt und warum Barbie ohne Sie keine Haare auf dem Kopf hätte?

00:01:05: Ich bin gespannt auf diesen Podcast.

00:01:06: herzlich willkommen an Katrin!

00:01:08: Hi vielen Dank dass ich hier sein darf.

00:01:10: Ja sehr gerne kannst du ganz kurz was zu dir sagen.

00:01:13: Ja, ich bin eigentlich Anka.

00:01:15: So nennen mich zumindest meine Freunde und auch fast alle in der Firma.

00:01:18: nur meinen Eltern sagen Ankatrin.

00:01:21: Ich komme aus Münster, bin dreißig Jahre alt... Oh!

00:01:24: Ich bin gar nicht mehr dreizig Jahre alt.

00:01:27: Du bist gar nicht wieder dreißiger?

00:01:28: Also du bist eine dreißige Jahre alt?

00:01:30: Nein, nein, nein.

00:01:30: Ich bin schon zweiunddreißig jahre alt.

00:01:32: Ich wurde vor zwei Jahren stehen geblieben.

00:01:33: also ich bin zweiund dreißigen Jahre alt.

00:01:35: da haben wir es Und ich bin bei uns in der Firma seit sechs Jahren Geschäftsführerin und seit zwei Jahren Mitgesellschaftlerin.

00:01:46: Wir kommen aus Münster, wir sind ein Familienunternehmen.

00:01:49: Ich bin eine vierten Generation und du hast es eben schon schön kurz gefasst.

00:01:55: Wir machen Kleb- und Dichtstoffe und aber auch Werkzeuge.

00:01:58: zu den Klebstoffen zählen Sekunden, Kleber, Schraubensicherung.

00:02:01: Ich erklär's mal einfach damit das auch jeder versteht Aber auch im Montagepasten, Improxitharze und ganz viele technische Sprays.

00:02:11: Alles was man klebt muss man irgendwie reinigen.

00:02:14: Und dann gibt es aber noch die Werkzeuge dazu.

00:02:17: das sind nicht Werkzeige wie man sich das eigentlich vorstellt sondern es sind Kabelwerkzeuge.

00:02:21: also das sind Appisolia-Werkzeuge und ein Mandler

00:02:23: für Elektriker vor allem.

00:02:24: Also

00:02:25: das ist was diese kleinen Kunststoffwerkzeuge, wo ich immer so staune.

00:02:29: Der macht ein Kabel rum und auf einmal hat er alle drei Phasen freigelegt oder andere Erdrehte... Das macht klar!

00:02:34: Und wir haben unseren Hauptsitz in Münster im Deutschland.

00:02:38: Es sind da über zweihundert Mitarbeiter, aber auch in der ganzen Welt unterwegs.

00:02:43: Wir haben jetzt seit letztem Jahr auf jedem Kontinent einen eigenen Standort.

00:02:50: Der letzte war in Australien und da sind noch mal so über zweihundert.

00:02:54: Menschen beschäftigt, also wir kommen auf etwas über vierhundert Leute arbeiten.

00:02:59: Das ist echt Wahnsinn!

00:03:00: Vor allem hier auch viele Mittelstände sitzen die den Sprung ins Ausland gefühlt nicht wagen.

00:03:04: Das scheint ihr ein bisschen anders gemacht zu haben aber da kommen wir später darauf zu sprechen.

00:03:07: Wir fangen mal ganz vorne an beim Urschleim quasi.

00:03:09: Vierte Generation heißt Dein Urober hat gegründet.

00:03:12: Was hat der gegründet?

00:03:13: Es war ein klassisches Nachkriegszeitunternehmen.

00:03:16: Ein Werkzeughandel war das, also da waren es eben Werkzeuge wie man sich das jetzt vorstellen würde für einen Garten, für die eigene...

00:03:25: Hammer schaufelt sich in den Roller.

00:03:26: Genau,

00:03:26: ja sowas.

00:03:27: Dann kam der Vater hinterher oder der Opa hinterher?

00:03:30: Mein Opa ist dann irgendwann eingestiegen und der war derjenige der das Produktseultiment zu dem gemacht hat, wie's heute is'.

00:03:37: Also er Kaufmann durch und durch gewesen, auch Vertriebler.

00:03:42: Und der hat irgendwann ... die Klebstoffe aus den USA mit nach Deutschland gebracht, als Handelsvertretung und hat dann eben die Chemieprodukte in Deutschland aufgebaut.

00:03:53: Irgendwann kamen dann die Werkzeuge noch dazu.

00:03:55: da war es auch so dass das war dann nach den Klebstaffen schon der Erfinder von den Kabelmessern auf ihn zugekommen und hat gesagt hey kannst du mir helfen ich kann das Produkt entwickeln?

00:04:08: Und ich habe hier was und ich glaube ist cool aber du kannst verkaufen kannst du das groß machen mit mir zusammen Irgendwann gemeinsam die Produktion aufgebaut.

00:04:16: Das erinnert mich ein bisschen auch an die Ending-Story, ich hatte den MPL-Dahmann hier... Auch da war ja der Staat gar nicht dass sie selber was produziert haben, sondern dass sie eigentlich ein gutes Produkt im Ausland entdeckt haben und das quasi hier etabliert haben.

00:04:28: so war es auch.

00:04:30: Opa hat quasi die Produktpalette erweitert, der hat einmal jemanden gehabt.

00:04:32: Der Werkzeug, sehr gutes Abisolierwerkzeug und Co.

00:04:35: herstellen konnte.

00:04:36: Die Messer und alles, den hat er mitgenommen und hat zum Schluss das Sortiment mit aufgenommen aber eben auch Klebstoffe, Dichtstoffe aus dem USA.

00:04:42: Und das war der Start.

00:04:43: Das heißt ihr habt ja gar nicht selber eine Fabrie gehabt und produziert?

00:04:46: Also ich sag mal bei der Chemie war es wirklich komplett über Partner- durch Handelsvertretungen alles eingekauft.

00:04:53: Bei den Werkzeugen war's dann so dass sie gemeinsam die Produktion aufgebaut haben

00:04:58: Und dann kam irgendwann dein Papa dazu?

00:05:00: Genau.

00:05:01: Der steht, glaube ich so stark für Internationalisierung auch oder der war unbedingt ins Ausland.

00:05:06: Ja,

00:05:06: der ist jetzt glaube ich auch seit über thirty-fünf Jahren mit bei uns im Unternehmen dabei und der das Unternehmen international gemacht hat.

00:05:15: also wir waren vorher schon hatten wir Kunden die wir beliefert haben im Ausland.

00:05:21: Also da war ein Opa auch schon viel unterwegs und hat viel gemacht Aber er war derjenige, der vor einundzwanzig Jahren unseren Standort in Dubai gegründet hat.

00:05:31: Und

00:05:32: das war der erste im Ausland?

00:05:33: Genau!

00:05:33: Dubai war unsere erste Niederlassung dazu.

00:05:38: Also aus heutiger Sicht hättest du gesagt, ach krass, ihr wollt Steuern

00:05:40: sparen?!

00:05:41: Das waren ja noch gar kein Thema.

00:05:43: Warum geht man zuerst nach Dubai?

00:05:45: Ja, also ich könnte tatsächlich gar nicht in Dubai leben.

00:05:48: Aber mein Papa war irgendwann mal da – das muss jetzt so dreißig Jahre her gewesen sein oder irgendwie so.

00:05:55: Da war ich noch ganz klein und er hat ein sehr, sehr großes Potenzial gesehen und hat dann gesagt, boah!

00:06:02: Ich kann mir gut vorstellen dass wir den nächsten Schritt gehen von der Firma, dass wir uns internationalisieren, dass wenn Standort im Ausland eröffnen und er wollte es gerne in Dubai machen.

00:06:12: Hat das meinem Opa vorgestellt?

00:06:13: Mein Opa fand's... Nicht gut.

00:06:16: Er hat dann gesagt, du darfst alles machen was du willst.

00:06:20: Du darfst in der Welt rumfliegen und so viel reisen wie du willst aber du wohnst in Münster und du bist hier bei uns im Unternehmen.

00:06:27: Genau, mein Vater, die waren irgendwie schon davor Kindergärten zu suchen für mich und meine Schwester.

00:06:35: Da muss man sagen vor einigen Jahren sah es ja nochmal ganz anders aus als heute.

00:06:38: da war wirklich viel Wüste noch deutlich weniger Gebäude.

00:06:42: aber dein Vater hat wirklich diese Vision dort mitgetragen dass in diesem Maße gebaut wird das investiert wird.

00:06:47: er hat gesagt Das ist unser Markt wir funktionieren auf allen Baustellen der Welt hier in Dubai.

00:06:52: das ist das Ding.

00:06:53: Ja, nicht unbedingt Baustein.

00:06:54: Aber bei allen Industrien der

00:06:56: Welt funktionieren

00:06:57: wir und das auch in jedem Land der Welt.

00:06:59: Irgendwie hat er sich Dubai rausgepickt und durfte dann nicht gehen war dann lange Jahre nicht in Dubai und irgendwann ist er wieder hin also vor über ein zwanzig Jahren Und hat gemerkt, boah hier passiert richtig was.

00:07:10: und hier möchte ich sein.

00:07:12: Weil wir da schon älter waren, also wir sind meine Schwester und ich zur Schule gegangen sind

00:07:17: usw.,

00:07:18: wollten sie nicht... Es ging auch nicht weil mein Opa glaube ich gar nicht mehr im Unternehmen war.

00:07:25: Und also mein Vater muss in Deutschland bleiben, aber dafür ist dann ein Außendienstmitarbeiter von uns aus Hamburg nach Dubai gezogen und er liebt jetzt seit ein zwanzig Jahren mit seiner Familie zusammen in Dubai.

00:07:34: Der

00:07:34: lebt den Traum deines Vaters, der ist dann einfach nach Dubai gezwungen.

00:07:37: Bis heute!

00:07:38: Er macht für euch einen Außen-Dienst in Dubai und ihr seid ein absolut anerkanntes Unternehmen dort?

00:07:41: Also das ist unsere größte Niederlassung liegt natürlich auch daran dass die Älteste ist, aber wir haben da ein Team von knapp dreißig Mitarbeitenden und er Mensch das sei sehr erfolgreich.

00:07:54: ja

00:07:54: Okay.

00:07:56: So, jetzt habt ihr also eure Produktpalette?

00:07:58: Wie gesagt Hochleistungsmontagekleber, Schrauben fixier sprie und so... Also alles irgendwie chemotechnisch sagt das, glaub ich.

00:08:05: So heißt es der Fachbegriff dafür.

00:08:07: Das heißt, ihr macht keine Farben oder sowas, sondern es sind wirklich Dinge die im Alltag damit Türen nicht mehr quetschen, damit Schraumen, die man reindreht länger dort drin sind auch so Coatings in Sinne von Schiffsschraubenbeschichtung oder so was.

00:08:20: Auch das sind alle Beispiele wo eure Chemieprodukte auch angewendet werden, das ist so das Thema.

00:08:28: Es kauft nicht der Maler im Regelfall sondern es sind Industrieunternehmen die eure Kunden sind?

00:08:32: Ja genau, es sind industrieunternehm oder technische Händler die dann Industriekunden haben.

00:08:39: aber eigentlich sind unsere Produkte in der Industrie aufgehoben und es gibt natürlich auch Heimwerker und Hobby-Tüftler, die unsere Produkte verwenden können.

00:08:48: Ich muss aber auch ehrlich zugeben ich bin technisch nicht ganz begabt also ich schaffe es nicht mal mehr eine Lampe gescheit aufzuhängen.

00:08:55: deswegen bin ich bei den einzelnen Produktdetails gar nicht so zu Hause.

00:09:00: So tief gehen wir

00:09:01: auf keinen Fall

00:09:03: rein!

00:09:04: Also wenn man, ich habe auch schon viele Industrieunternehmen von innen gesehen und vieler Anwendungen mitgesehen.

00:09:10: Und da gibt es eben von bis.

00:09:11: also das kann jetzt hier im Stuhl diese kleine Schraube sein die gesichert wurde dass sie nicht rausfällt.

00:09:17: wir haben ein Uhrenhersteller der unsere Produkte verwendet.

00:09:21: Das sind dann teilweise ganz ganz Kleine Anwendung ganz filigran

00:09:25: Aber fein mich schade

00:09:26: ja Aber zum Beispiel auch Wimpern.

00:09:30: Wenn du deine Wimpar verlängern lassen wollen würdest und künstliche Wimparen dir irgendwann mal aufkleben möchtest, dann machen wir auch Wimpankleber.

00:09:39: also das sind so ganz viele kleine kleine Dinge die verklebt werden da wird man niemals drauf kommen Und dann aber auch ganz viele große Dinge.

00:09:48: Also wir haben vor einigen Jahren eine Anwendung gehabt in Peru, also ich glaube es war Peru über dreitausend Meter Höhe.

00:09:57: da wurde ein Teil einer Pipeline freigelegt und die war porös und musste repariert werden.

00:10:02: und da haben wir dann wirklich einen Teil der Pipeline beschichtet mit unseren Produkten oder Schiffschrauben wie du gesagt hast verschiedene Pumpen oder irgendwelche Tanks die von innen beschichtet werden.

00:10:13: Erzähl

00:10:13: mal bitte noch vom Barbies Hahn Und von dem Seepferdchen.

00:10:16: Früher

00:10:17: gab es die Anwendung, ich bin mir nicht sicher ob wir die heute noch haben in Indonesien.

00:10:20: da wurden die Haare von einer Barbie-Puppe auf den Kopf geklebt.

00:10:24: Also theoretisch hatte jeder schon mal also zumindest jedes Mädchen Deutschland oder so schon mal unsere Klebstoffe irgendwie in der Hand

00:10:35: Werbung?

00:10:37: Kennst du das?

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00:11:48: Neugierig geworden?

00:11:49: Dann probiere es einfach aus!

00:11:50: Alle Informationen findest du unter sage.com slash mittelsstars sagee dot com slash mittel stars.

00:11:58: Den Link findest Du natürlich auch in den Shownotes.

00:12:00: Und jetzt zurück zum Podcast Werbung.

00:12:05: Ende Das ist schon saug.

00:12:08: Und mit den Sehpferdchen, wie war das?

00:12:09: Ab dich zum Fenster?

00:12:10: Genau da... ich glaube es war auch in Dubai irgendwie unter Wasserfenster und da haben Sehfertchen die Dichtung von außen aufgefuttert, weil die irgendwie ist halt so eine Silikondichtung und da wurde nach einer Lösung gesucht.

00:12:27: Und das ist das was wir machen dass wenn es Probleme gibt dann versuchen wir mit unseren Produkten die beste Lösungen zu finden und da war es dann einer unserer Reparstics dir geholfen hat und damit haben wir dann das Fenster abgedichtet und den mochten die Seeferdchen nicht so gerne.

00:12:40: Das

00:12:41: ist wie so eine Fingernägelkauf.

00:12:44: Sehpferdchen treiben jetzt alle oben.

00:12:46: Eine andere Lieblingsanwendung von mir ist tatsächlich, ich habe es in Ninja-Türte genannt da wurde so ein Tracker auf ne Schildkröte geklebt.

00:12:54: Also ihr seid

00:12:54: quasi der Verbindung zwischen dem schildkrüten Panzer und den Tracker?

00:12:57: Ja genau.

00:12:57: Der Klebstoff, der dafür sorgt dass da tausend Kilometer zurückgelegt werden und die Schildkräute jahrelang getrackt wird

00:13:02: oder bei Nazjan an so Fußbänder damit sie eben geschützt werden können, weil die ja gerade so stark endangered sind.

00:13:11: Ja du

00:13:11: hattest mir vorhin im Vorgespräch eine Teamsgruppe aufgemacht und da habt ihr quasi immer die Beispiele drin wo eure Produkte so verwendet wären.

00:13:18: das geht ja wirklich um die ganze Welt und es ist verschiedene Größen also feinmechanik bei Uhren oder große Pipelines oder irgendwelche Brücken aus Glas oder sowas.

00:13:25: ihr seid halt überall dabei.

00:13:27: Und man sieht's nicht!

00:13:29: Das wird man bei den Produkten niemals denken wenn man sich damit nicht auskennt Ich hab das früher auch nicht geglaubt, dass man so viel mit unserem Produkt machen kann.

00:13:38: Aber das macht es gleichzeitig irgendwie auch spannend aber natürlich auch relativ krisenfest weil geklebt werden muss immer überall.

00:13:47: also mein papa sagt immer wenn's der wirtschaft schlecht geht gegessen werden muss und das wird auch immer gestorben.

00:13:54: dann geht man halt in die lebensmittelindustrie Keine Ahnung.

00:13:59: Es hat

00:13:59: der Thiemann Schulz von der Höhenhöhe auch gesagt, er hat gesagt, gegessen wird immer!

00:14:02: So sieht es nämlich aus und deswegen fühlen wir uns da sowohl in dem Bereich.

00:14:05: Okay das heißt aber also bevor wir noch tiefer einsteigen dieses Thema was mich sehr interessiert... Das heißt auch deine Kindheit hast du aber komplett in dieser Firma verbracht?

00:14:14: Du bist schon, das hast du alles mitbekommen, du hast ja auch immer dafür interessiert.

00:14:18: Hast du auch Praktikrasen und Co-Alles in eurer Firma gemacht?

00:14:21: oder hast du dich da versucht ein bisschen zu emanzipieren?

00:14:23: Ja ich Ich kann vielleicht mal von vorne anfangen.

00:14:26: Ich hab nach der Schule BWL studiert...

00:14:29: In Münster?

00:14:29: Genau, in Münster.

00:14:30: Ich wollte eigentlich woanders hingehen und war dann aber zu Hause mit einer Wohnung zu suchen.

00:14:33: Hab dann gesagt ich fange erst einmal im Münster an und

00:14:37: gehe

00:14:37: dann vielleicht irgendwann noch mal woanders hin.

00:14:39: Aber ja, wenn da ein Münster geblieben hat auch super coole und tolle Freunde da!

00:14:43: Und war dann im Auslandsemester in Südafrika und habe danach dem Studium glaubt ... glaub ich, ein-zwei Praktika gemacht jeweils nur drei Monate und dann wusste ich erst mal nicht was ich machen sollte.

00:14:56: Und dann kam Papa und hat gesagt hier willst du nicht mal einfach übergangsweise jetzt bei uns arbeiten?

00:15:03: Ich hab gesagt okay ich habe sonst eh nichts zu tun mache das bin dann glaube ich so einen Jahr im Unternehmen gewesen oder zwei wusste aber auch noch gar nicht wohin mit mir so richtig und hab dann gesagt ich muss aber nochmal raus aus Münster und war dann nochmal für einen Master in Südafrika vor dem Hintergrund, ich wollte eigentlich auch nach Australien oder irgendwo hängen.

00:15:30: Aber da hieß es dann, du bist ja schon so ein bisschen im Unternehmen.

00:15:32: Ich fand das gut wenn es zumindest eine ähnliche Zeitzone ist und nicht am anderen Ende der Welt.

00:15:37: Da

00:15:37: war der Papa schon großzügiger als der Opa.

00:15:39: Der Opa hat gesagt, okay!

00:15:41: Und dann ist es Kapstadt geworden... Kapstadt tatsächlich auch sehr gerne, deswegen fand ich's gar nicht so schlimm.

00:15:46: Und da war ich dann nochmal in Jahr und dann bin ich zurückgekommen und dann war das für mich auch so ok.

00:15:51: jetzt bin ich auch bereit um im Unternehmen anzufangen.

00:15:54: Aber von klein aus war das auch bei mir und meiner Schwester schon so, dass wir natürlich sehr viel in Verbindung mit dem Unternehmen waren.

00:16:02: Seitdem es Dubai dann irgendwann gab haben wir in den Herbstferien immer Urlaub in Dubai gemacht.

00:16:06: Mein Papa war dann mit unserem Niederlassungsleiter unterwegs hat irgendwelche Kunden besucht oder was auch immer ergemacht hat.

00:16:13: Wir waren am Strand Und war jetzt auch nicht so schlecht.

00:16:17: aber ich hab dann irgendwann auch schon mal Geschäftsreisen mit meinem Papa zusammen gemacht in den Ferien in den USA.

00:16:24: Ich weiß noch, der erzählte immer, dass er das so toll fand weil ich dann im Auto nebenbei saß und die ganze Zeit auf einer Karte geguckt habe und ihm gesagt hat wo er herfahren muss.

00:16:35: Da gab es noch keine Handys oder kein Google Maps!

00:16:39: Und dann waren wir noch einmal an Asien, ich glaube auf den Philippinen, Indonesien und Hongkong oder so?

00:16:45: Ja.

00:16:46: Und haben da eine Reise gemacht, also ich war auch früher schon gerne irgendwie mit unterwegs.

00:16:51: Das heißt ihr seid Reisafin und dein Vater ist da auch durch-unddurch Unternehmer?

00:16:55: Der hat sich dann auch die Märkte dort angeschaut und das dipfelt ja heute darin!

00:16:59: Ihr habt... ihr seid auf jedem Kontinent vertreten, das finde ich absoluter Wahnsinn, also Glückwunsch.

00:17:03: erstmal dazu.

00:17:04: Danke.

00:17:04: Und ihr habt zwölf Niederlassungen in Summe.

00:17:07: Kannst du die alle aufzählen?

00:17:09: Ich mach das immer anders.

00:17:11: Aufhängig von der Weltkugel.

00:17:13: Also angefangen in Australien, das ist die jüngste Niederlassung, die haben wir im letzten Jahr erst gegründet.

00:17:17: Wer

00:17:17: leitet die?

00:17:19: Die Geschäftsführerin vor Ort heißt... also es ist auch eine Frau was mich sehr freut.

00:17:25: Sie heißt Joëlle.

00:17:26: Ja.

00:17:27: Die hat ne ganz coole Geschichte weil sie bei uns als Werkstudentin angefangen ist und Marketing.

00:17:32: Wahnsinn!

00:17:33: Und sie wollte dann irgendwann ihre Masterarbeit in Australien schreiben, weil ihr Freund in Australier ist und Australie nebt.

00:17:39: Und haben gesagt okay... Und die hat dann als sie fertig war mit ihrem Master, haben Sascha und ich, Sascha ist unser dritter Geschäftsführer haben wir sie angerufen und gefragt, was machst du denn jetzt eigentlich so nach dem Studio?

00:17:55: Hast du nicht Lust für uns E-Commerce in Australien aufzubauen.

00:17:59: Einfach mal zu gucken dass wir den Markt vielleicht von der anderen herangehensweise angehen.

00:18:04: sonst haben wir halt immer Vertriebler hingeschickt und haben versucht unsere Produkte

00:18:07: zu verkaufen.

00:18:09: Wir hatten natürlich schon auch Vertrieb in Australen gehabt aber das war noch nicht irgendwie zwei drei Partner Aber es waren noch nicht groß.

00:18:17: Und sie hat gesagt, ja okay, lass mal versuchen.

00:18:21: Dann hat sie das zwei Jahre lang gemacht und irgendwann sind wir zu dem Punkt gekommen damit wir jetzt wirklich was bewegen können brauchen wir vor Ort ein Lager, wir brauchen die Produkte im Land.

00:18:30: und sie hat dann irgendwann auch angefangen unsere Kunden vor Ort zu betreuen weil es natürlich viel praktischer war wenn jemand in der gleichen Zeitzone ist.

00:18:40: und so ist das entstanden.

00:18:42: Also das Logistik habt ihr jetzt auch da?

00:18:43: Ihr habt einen Lagern Australien.

00:18:44: von da aus beliefert ihr Australien

00:18:46: Genau, also unsere Niederlassung.

00:18:48: darunter verstehen wir eigentlich immer ein Lager.

00:18:50: Ein Vertriebsthemen was on the road ist und dann natürlich das Atmenteam im Büro.

00:18:57: Okay, wenn ihr irgendwo seid dann meintest du auch ernst?

00:18:59: Auf jeden Satz zwölf Standorte gibt es einen Lager, ein Büro und quasi Vertrieb.

00:19:03: so jetzt halt ich da unterbrochen Australien.

00:19:05: Dann Singapur Dubai Türkei Rumänian Tschechien Italien Spanien Südafrika Kanada und Kolumbien.

00:19:20: Wow!

00:19:21: Hast du jetzt USA?

00:19:22: Ich habe es quasi... USA

00:19:24: haben wir nicht, nein.

00:19:25: Wir haben Nordamerika ist bei uns in Kanada.

00:19:27: Okay

00:19:28: so genau.

00:19:28: In Kitchener.

00:19:29: Also

00:19:29: Südamerika und Kanada machen Nordamerica.

00:19:31: Und natürlich Deutschland.

00:19:32: damit sind zwölf.

00:19:34: Das ist schon wahnsinnig krass.

00:19:35: das habt ihr in einundzwanzig Jahren aufgebaut diese Zwölfstandorte quasi wow Das ist wirklich für den deutschen Mittelständler echt krass.

00:19:42: Also hast du auch vorhin so ein bisschen gesagt, die Hälfte der Leute arbeitet in Deutschland, die andere hälfte ungefähr in den anderen Niederlassungen?

00:19:48: Das ist schon eine coole Verteilung, verteilt sich euer Umsatz auch so also wie seit ihr aufgestellt habt von den Umsätzen.

00:19:53: Ihr meintest schon ernst mit der Aushandsexpansion.

00:19:55: Ja also wir machen mittlerweile mehr als fünfzig Prozent unseres Umsatzes nicht in Deutschland.

00:20:00: Krass!

00:20:01: Wir haben natürlich von Deutschland aus noch Kunden, zum Beispiel in Polen oder in Holland die wir direkt beliefern.

00:20:07: Aus Münster.

00:20:08: aber wenn man sich das anschaut dann ist es glaube ich ein Drittel was unsere Niederlassung machen an Umsatz und dritte in Deutschland Und eine dritte mit dem Export direkt geschafft.

00:20:19: Ja Jetzt hast du gerade das Thema online so bisschen aufgemacht.

00:20:23: Das ist ja quasi so ein bisschen der Background wo ich auch herkomme.

00:20:27: Aus knapp hundert mittelstars podcast die wir bisher hatten habe ich natürlich viele Mittelständler ersitzen, die machen auch irgendwie online.

00:20:34: Was wir so feststellen weil ich damit beruflich zu tun habe meistens sind wenn Hersteller direkt zu uns kommen dann ist es so dass diese hersteller wie haben zum Beispiel blackrolls ein kunde bei uns oder auch polaruren und also was Die herstelle haben meistens okay online shops.

00:20:49: das ist nicht Meistens nicht der letzte krasseste scheiß.

00:20:52: Was sie aber machen um ihren eigenen vertrieb nicht kaputtzumachen Meistens eine sehr hohe Preisstabilität im eigenen Online-Shop, weil man ja nicht den Einzelhandel oder den anderen Großkunden irgendwie vergretzen will.

00:21:05: Das heißt du hast eigentlich immer die unattraktivsten Preise und das ist natürlich schon ein Problem, weil so kriegst du in einen online Shop nichts zum Fliegen!

00:21:12: Ich hab mir euren Online-Shop natürlich auch angeguckt.

00:21:13: Der ist Teil eurer Gesamtseite, wo man über das Unternehmen auch viel erfährt.

00:21:18: Das ist ein solider guter Online-SHOP.

00:21:20: da wird bestimmt auch verkauft.

00:21:21: aber wie isst denn eure Online-Strategie?

00:21:23: Australien macht ja online first, habt ihr zum Beispiel gemacht.

00:21:26: Wie sieht es aus?

00:21:26: Wie viele Prozent des Umsatzes kommt darüber und wie ist die Strategie?

00:21:29: Mittlerweile sind wir bei über zehn Prozent des Gesamtsumsatzes der durch E-Commerce generiert wird.

00:21:36: Aber ich sag mal diese E-commerce-Strategy hat sich bei uns entwickelt angefangen, damit dass wir gemerkt haben unsere Produkte sind auf Amazon.

00:21:46: Die kannst du darf kaufen.

00:21:47: aber die Daten sind scheiße!

00:21:49: Wer hat die da auf Amazon gestellt?

00:21:50: Irgendwelche

00:21:51: Partner von uns.

00:21:52: also da gab es irgendwie ein Produkt.

00:21:53: ich weiß auch gar nicht mehr was das war.

00:21:55: Das war eine Bandel mit einem Kreuzanhänger oder so.

00:22:00: wenn man sich auch gefragt hat wieso?

00:22:02: ja keine Ahnung.

00:22:04: und dann war es unser Ziel dass wir eigentlich nur die Daten auf amazon pflegen wollten wussten aber auch noch nicht so ganz, wie wir da dran kommen.

00:22:11: Also für optimale Unternehmensdarstellung?

00:22:13: Ja genau!

00:22:14: Wir wollten

00:22:15: einfach nur die Daten im Internet ordentlich sortieren und wir wollten auch gar nichts verkaufen haben dann einen Wendor-Account dafür bekommen, haben das dann alles optimal präsentiert, haben da auch Hilfe von einer Agentur, die uns da unterstützt hat.

00:22:29: und ja, dann kam Bestellung rein und dann waren wir so ach krass, das ist ja cool, es

00:22:34: funktioniert ja.

00:22:34: Siegenfikantbestellungen

00:22:37: Erst in Deutschland und dann sind wir halt übergeschwappt.

00:22:40: Ich glaube, das nächste was wir gemacht haben war Italien und Spanien.

00:22:44: Mittlerweile machen mir das auch.

00:22:46: Dubai-Saudiarabien wächst gerade krass.

00:22:48: Hätte ich auch nicht gedacht aber...

00:22:50: Und es ist immer Plattform?

00:22:52: Also Ebay, Emerson.. Was ist die Plattform in Saudi Arabien?

00:22:55: In Dubai ist

00:22:56: es da?

00:22:57: Auch Emerson und nun haben wir da.

00:22:58: Stimmt!

00:22:59: Nun ist da groß.

00:23:00: Und in Kolumbin ist zum Beispiel Mercado Libre wo wir aktiv sind.

00:23:03: Aber ich sage mal der größte Player bei uns.

00:23:05: einfach da haben wir auch ein Fokus drauf und natürlich machen wir e-mail und so mit, wobei wir am Anfang dann die Strategie hatten.

00:23:15: Wir wollen unsere Produkte verfügbar haben, da wo Kunden sie kaufen wollen!

00:23:21: Das bedeutete, dass wir überall unsere Produkte gelistet haben und für Verfügbarkeit gesorgt haben.

00:23:26: Und das haben wir teilweise selbst gemacht.

00:23:28: Wenn wir gemerkt haben, okay, das macht gerade jemand anderes für uns auf einer Plattform ganz gut, dann passt das auch.

00:23:35: Dann wurde das aber immer mehr Kuddel-Muddl, weil wir natürlich dadurch, dass wenn historisch gewachsenes Unternehmen sind in Deutschland den Vertrieb keine Ahnung wie lange schon haben ... Ganz viele verschiedene Händler, auch verschiedene Preistufen.

00:23:51: Es wurde irgendwann wahnsinnig, weil dann hat sich der beschwert, dass das Produkt online viel günstiger ist als er es beim Händler einkaufen kann.

00:23:57: und also wir hatten Beschwerden ohne Ende.

00:23:59: Und dann haben wir gesagt okay, wir müssen da jetzt Schritt für Schritt dran gehen, dass wir zumindest unsere Preisstrategie in Deutschland auch anpassen.

00:24:05: Dass wir halt verschiedene Kategorien haben und dann eben unsere Kunden einkategorisieren was nicht bedeutet?

00:24:13: Wir lieben Flexibilität!

00:24:14: Was nicht bedeutet, wir machen nicht auch mal andere Preise für Projekte oder so aber... dass wir da zumindest eine klare Linie fahren und das hat sich dann damit schon mal beruhigt.

00:24:24: Gleichzeitig haben gesagt, am Anfang hieß es eine eigene Online Shop.

00:24:29: Das können wir nicht machen!

00:24:31: Dann sind wir mit unserem eigenen Online Shop gestartet.

00:24:33: Compromiss, da saßen mir auch zwei, drei Tage mit so einer Runde zusammen die aus unseren Vertriebsleitern bestand und ein paar Außendienstkollegen in Deutschland haben diskutiert.

00:24:44: Compremis war dann... Wir schalten unsere Produkte verfügbar mit Listenpreis.

00:24:48: also der Listenpreist weicht schon mal vom Marktpreis

00:24:50: ab.

00:24:51: Der UVP?

00:24:52: Ja genau Ja, UVP plus zehn Prozent.

00:24:55: Und dann haben da Leute trotzdem bestellt!

00:24:56: Das

00:24:58: war vor sechs Jahren oder

00:24:59: so?

00:24:59: Genau das war aber erst vor sechs jahren.

00:25:02: Das ist absoluter Wahnsinn was du erzählst.

00:25:05: Die Händler können machen was sie wollen.

00:25:07: die sagen wir sind der Großhandel deswegen auch mal von euch.

00:25:09: Fünfzig Prozent Rabatt auf dem UVP ist unser Einkaufspreis müssen ja auch noch Marge haben, dann knallen die da einen Gutschein raus oder machen irgendeine Aktion.

00:25:16: und ihr als Hersteller habt so viel Angst sehr auch in Respekt vor dem Handel.

00:25:20: natürlich der Vertriebsleiter der große in den Verkehr Bringer Fachhandel quasi betreut.

00:25:24: Natürlich findet er das Käse und denn seid ihr hergegangen und sagt wir nehmen den uvp in unserem onenschab plus zehn prozent.

00:25:31: Und die leute bestellen trotzdem.

00:25:32: was für eine krasse erfahrung.

00:25:34: Ja, und mittlerweile sehen wir natürlich auch unseren online shop als erst mal.

00:25:40: Für solit generierung ist es sehr gut weil unser ansatz ist nicht wir wollen alles online machen sondern wir wollen halt Wir wollen online, wir merken dass wir dadurch unsere Marke extrem gestärkt haben und auch natürlich bekannter gemacht haben.

00:25:54: Vor allem in den Niederlassungen oder in den Ländern wo wir noch nicht die Markenbekanntheit haben wie in Deutschland.

00:26:02: Und da ist es so, dass wir das nutzen als Ergänzung zum Vertrieb.

00:26:09: Unsere Stärke ist immer noch, dass unsere Vertriebler on the road haben die sich mit unseren Produkten wahnsinnig gut auskennen und beraten die dabei unterstützen das richtige Produkt für jede Anwendung zu finden und das ist eben unsere Stärke, die wir haben.

00:26:24: Und online ergänzt das nur.

00:26:25: aber wir sehen dann natürlich gerade auch ein Potenzial und das werden wir jetzt noch weiter ausbauen.

00:26:30: Genau ihr wollt ja am Ende des Tages nur überall vertreten sein.

00:26:33: oft bestellt der Online auch der Privatkunde der sonst keinen Zugang zu den Produkten gegebenenfalls hätte.

00:26:38: und da muss man natürlich auch sagen rein von der Positionierung Ihr seid ja das Product Owner Das heißt Euer Produkt kann ich einfach von Amazon unter eurem Namen nachgebaut werden, sondern euer Produkt hat einen Namen.

00:26:48: Micron ja und man weiß dass das Spray von euch besonders gut ist und deswegen könnt ihr auch... gerade in so Plattformgeschäft, was ja auch nicht ganz günstig ist.

00:26:56: Amazon lässt sich sehr gut bezahlen, dass sie für dich verkaufen.

00:26:59: Das kannst du dir eigentlich nur leisten wenn du das Product owns und wenn du genügend Marge hast.

00:27:03: Das bringt dir erst mal alles mit an Tisch und von daher es geht ja auch darum sich nicht nur in Abhängigkeiten zu begeben als Unternehmer ihr könnt euch auch nicht abhängig machen von jemand der sagt ich nehme jetzt euer Spray ganz vorne ins Regal dann nach hinten ins Regaler, ich liste euch mal ein oder aus.

00:27:17: Ihr braucht ja auch eigene Vertriebstrecken.

00:27:18: Ja

00:27:21: also wir bauen Wir setzen nach wie vor auf beides und vor allem, was auch ganz wichtig ist.

00:27:27: Ist eben der technische Handel in Deutschland oder auch weltweit?

00:27:31: Weil das die Menschen sind, die dann auch in die Industrieunternehmen reingehen und da die Kontakte haben und uns danach vorne bringen.

00:27:39: Was war das teuerste Produkt, was dir im Hinterkopf geblieben ist, was ihr jemals über so eine Plattform wo ja quasi der Kunde nicht versteht sondern geht einfach darauf und kauft es, was du verkauft habt?

00:27:50: ...kilo Silikonfett.

00:27:51: bei Amazon war das, glaube ich.

00:27:53: Keine Ahnung was man mit... ...kilosilikon Fett macht, aber ja!

00:27:58: Also erst mal wie viel kostet so'n... ...vomundzwanzig Kilo Bottys Silikons Fett?

00:28:02: Ähm

00:28:03: mehrere tausend Euro.

00:28:04: Mehrere Tausende

00:28:05: Euro?

00:28:05: Meere tausenden

00:28:06: Euro?!

00:28:06: Vielleicht auch sogar mehr, ja!

00:28:08: Okay, ich meine, der Kurs könnte man damit machen.

00:28:09: also man kann da mit keine leichten Teile auflösen ist halt Silikón Fett, ne?

00:28:13: Damit wird der Ding geschmiert oder gefettet.

00:28:15: Also es ist dann einfach jemand viel Verwendung für Silikonfeld hat.

00:28:18: Wir haben

00:28:19: darüber gewitzt, dass sich jemand sich damit vielleicht gerne einreibt oder so aber keine Ahnung.

00:28:24: Ich habe gestern einmal wieder das Schwein der Lämmer gesehen und ich hoffe nicht, dass ich jemanden da mit reinreibe.

00:28:28: Okay!

00:28:30: Aber krass gut, das ist ja wirklich ein Zufallsverkauf.

00:28:34: Was für eine Gebinde ist es?

00:28:36: Ein Heimat fast?

00:28:37: Ja,

00:28:38: also ein großer Blecheimer.

00:28:41: Auch eben schwer.

00:28:44: Okay.

00:28:45: In eurer Firmhistorie, die ja nur wirklich über vier Generationen auch gewachsen ist... Also wir haben festgestellt, strategische Weiterentwicklungsthemen war.

00:28:53: der Mut ins Ausland zu gehen, auch quasi dem Schritt online zu gehen ist ein ganz wesentlicher wichtiger Schritt.

00:29:00: Seid ihr selber auch Produzent?

00:29:03: Also habt ihr Fabriken oder sowas wo Dinge quasi vor euch hergestellt werden?

00:29:08: Wir produzieren einen Teil unserer Produkte selber Das aktuell in Mönchengladbach am Standort.

00:29:15: Aber unser Produktsortiment ist so, so groß wenn man sich das anschaut.

00:29:20: wir haben über sechshundert verschiedene Artikel bei uns im Sortiment.

00:29:24: und wenn wir all dass selber produzieren würden allein die Sprays sind alle gefahrgut.

00:29:29: Ich glaube, die Stadt Münster wird uns auf Dach steigen wenn wir jetzt sagen, wir wollen Sprace in Münster produzieren.

00:29:35: Sodass wir da eben auf die Unternehmen zugreifen, die da auch das Expertise haben.

00:29:41: also es ist damals damit gestartet dass mein Opa ja die Handelsvertretung hatte für die Klebschoffe.

00:29:48: Das hat sich dann nach vielen Jahren aufgelöst bzw.

00:29:56: das unter dem Volk selbst machen in Deutschland und mein Opa hat sich Partner gesucht, der die Produkte für ihn produziert hat Und wir arbeiten mit ganz, ganz vielen Partnern zusammen.

00:30:07: Ob das jetzt Hersteller direkt sind oder ob es Lohnabfüller sind und wir haben dann noch unsere Rohstoffpartner die Produkte für uns produzieren.

00:30:17: Also ihr seid asset-light quasi?

00:30:20: Ihr lebt nicht davon dass ihr eine großes Fabrikgelände habt mit achtundzwanzig tausend Quadratmeter HIN Fläche wo die krassesten Maschinen der Welt stehen in den Acht Millionen Euro kostet.

00:30:27: und der Kuka Roboter ist gar nicht euer Thema sondern zu neunneinzig Prozent Bezieht ihr von anderen auch da, wo es Sinn macht vom Standort.

00:30:36: Da sagst du ja auch Sprays in Münzer produzieren Gefahrstoffe was auch immer.

00:30:40: das wäre jetzt nicht so der erste Wurf von Münzer Das würden die gar nicht haben wollen

00:30:43: bzw.

00:30:44: Nicht an unserem Standort.

00:30:45: okay

00:30:46: und dir guckt natürlich aus gibt der Produkt diesen besonders energieaufwendig oder sie Haben gewisse Auflagen die erfüllt werden müssen.

00:30:51: Die sind dann auch teilweise im Ausland deutlich einfacher zu beziehen.

00:30:55: Und sagt den ich wir müssen nicht ein produktionsunternehmen werden Waren wir eigentlich auch noch nie in der Geschichte.

00:31:00: Ich glaube, vor zwei Jahren habt ihr einen Mönchenglappe hast du kurz angestimmt und das war eure erste M&A-Transaktion wo ihr auch ein anderes Unternehmen übernommen habt?

00:31:06: Das ist produzierend!

00:31:07: Da geht es glaub ich um die Epoxidgeschichten, ne?

00:31:09: Die werden er produziert.

00:31:11: aber das ist nicht zwangsläufig die Stoßrichtung.

00:31:13: Aber wenn jetzt jemand zuhört, der sagt, ich fühle mich in diesem Sortiment relativ wohl Ihr würdet die Wertschöpfungskette auch erweitern Wenn's Sinn macht

00:31:21: Genau, wenn's ihn macht.

00:31:22: Also es sind halt Partner mit denen wir in den letzten zehn, zwanzig, dreißig Jahren seitdem arbeiten wir mit denen zusammen.

00:31:32: Ihr

00:31:32: bringt die Produkte schon im Verkehr von denen?

00:31:34: Genau!

00:31:35: Wir haben langfristige Lieferantenbeziehungen.

00:31:38: also wir sind nicht immer nur auf das billigste Produkt aus sondern die Partneren die für uns die Produkte machen.

00:31:44: mit denen sind wir auch soweit im Austausch dass wir sagen pass auf lass uns doch mal Zusammenprodukt entwickeln.

00:31:49: oder Wir möchten gerne die und die Eigenschaft, kannst du unsere Rezeptur dahin anpassen.

00:31:55: Und unsere Partner sind auch fast ausschließlich in Europa gewesen.

00:32:00: Mittlerweile öffnet man sich da natürlich mehr, die Qualität in Asien ist natürlich auch mittlerweile deutlich besser gewesen.

00:32:06: aber es ist nicht unser Ziel dass wir jetzt alle Produkte in Asienne einkaufen oder so sondern das sind halt langjährige Partnerschaften die funktionieren gut.

00:32:14: und Es macht auch Sinn weil wenn wir alles selbst produzieren würden Das wäre viel zu teuer.

00:32:19: es wird den Rahmen springen.

00:32:20: Genau ihr nehmt einfach gute Produkte die sich woanders etablierte haben auf und bringt dir in den Verkehr.

00:32:26: Da seid ihr auch, da habt ihr teilweise, wir müssen mir das vorstellen, so Lizenzen oder sowas, dass ihr das in Europa dann Deutschland exklusiv machen dürft?

00:32:32: Das ist kein Patent- und Lizenzthema was ihr da macht!

00:32:35: Ne, die einzigen Patenzen, die wir haben.

00:32:38: Die sind bei unseren Werkzeugen.

00:32:39: da ist es eben auch so das habe ich ja eben schon so kurz angeschnitten dass wir da unsere die Produktion aufgebaut haben für unsere Werkzeuge.

00:32:48: Die sitzt in Ascheberg das eine halbe Stunde von Münster entfernt Das ist ein Unternehmen.

00:32:53: Kampa heißen die mit denen arbeiten wir seit über und die fertigen die Werkzeuge für uns.

00:33:02: Und wir sind da im Engen austauscht, wir entwickeln neue Werkzeige mit denen zusammen beziehungsweise die Entwicklung ist bei uns im Haus aber die stellen die dann für uns her.

00:33:11: also das sind Unternehmen die wollen wir auch gar nicht austauschen mit denen wir dort zusammenarbeiten.

00:33:17: Also ich höre ganz, ganz viel was mich fürstige auch an den Ending-Podcasts erinnert wie ihr das so aufgebaut habt.

00:33:22: Da sagt ja auch viele Partnerschaften sehr international die Marke groß machen weltweit.

00:33:26: Ihr seid auf der einen Seite seid ihr Auftraggeber für Lohnfertigungsarbeiten zum Beispiel bei diesem Werkzeuggeschichte und auf der anderen Seite ist es aber auch so wenn ich jetzt sage Ich brauche den Mittel Stars abisolierer dann würdet ihr mir den bauen Wenn ich sage, ich brauche den Mittelstar-Schraubenfixierer.

00:33:44: Auch dann wird der genau eine richtige Ansprechpartner für mich.

00:33:47: Also ganz viele tolle große Unternehmen mit einer eigenen Marke zum Beispiel so eine Engelbert Strauß.

00:33:51: die haben ja auch Trinkflaschen von Engelberts Strauß.

00:33:52: also natürlich produzieren sie nicht selber.

00:33:54: Die

00:33:54: werden wir auch nicht alles selbst machen.

00:33:55: Genau oder wenn die Sophia Adler vom Adler Paket saß er auch schon bei uns?

00:33:58: Wenn die sagt morgen Ich brauche ein Parkettkleber wenn es euer Produkt wäre Dann würdet ihr für Sophia den Adler Parkett Kleber bauen.

00:34:04: da steht Adler drauf und das Leben ist schön.

00:34:05: Okay,

00:34:07: also ist auch ganz viel Handel.

00:34:08: Das ist eure DNA auch?

00:34:10: Also

00:34:11: unsere Stärke ist der Vertrieb und der Service.

00:34:15: Wir wollen den Kunden bestmöglich unterstützen und wenn er es halt gerne in grün oder gelb haben will dann versuchen wir das möglich zu machen sofern es sinnvoll ist.

00:34:24: Also das ist immer mit der Prämisse dass sich für beide Seiten da noch lohnt.

00:34:28: aber das ist eben auch diese Flexibilität.

00:34:33: Ja, der Service worauf wir in Deutschland aber auch weltweit setzen.

00:34:36: Jetzt habe ich mir das ja angeguckt, dass auch völlig bereit bin ich im Gegensatz zu viel mittelstellen und die bei mir sitzen hast du auch mal so Umsatz gesagt.

00:34:42: wo er da gerade aktuell sieht ist bei knapp siebzig Millionen mit vierhundert Mitarbeitern.

00:34:45: Das finde ich, das brauchst du irgendwie auch.

00:34:48: beim Vierhundert Mitarbeiter muss man auch mal vieraerweise sagen im Bilanz mal angeschaut.

00:34:51: Ich habe hier ein North-Data-Premium Zugang.

00:34:52: ohne Werbung zu machen finde ich sehr gut.

00:34:54: diesen Zugang.

00:34:56: ihr seid ja.

00:34:56: Das hat mich fast an ein schwebisches Unternehmen erinnert, wo ich mir eure Bilanz angeschaut habe.

00:35:00: Das ging ja wirklich, die geht so zurück bis zum Erste im ersten Screensähe und da ging es wirklich.

00:35:05: gewinnen war immer sehr solider.

00:35:07: also wir reden ungefähr auf dem Umsatzniveau, wo ihr jetzt seit von fünf Prozent Gewinnmarge irgendwas in der Richtung Und dann habe ich gesehen, dass es in einem Jahr auch deutlich zurückging.

00:35:16: Wie ist denn das aktuelle Unternehmen zu führen wie das eurige?

00:35:19: Also habt ihr mit der aktuellen Wirtschaft ARK zu kämpfen?

00:35:22: Wie weit hilft euch das Ausland?

00:35:23: Warum hast du eine Bilanzhension und Schwankungen drin?

00:35:26: Wie ist das aktuell?

00:35:28: Das hängt natürlich mit vielen Faktoren irgendwie zusammen.

00:35:30: Wir haben in den letzten Jahren unglaublich viel investiert.

00:35:35: Wir haben uns erweitert am Standort, wir haben ein neues Lager dazu gebaut.

00:35:39: Ja klar.

00:35:41: Wir haben aber auch in IT-Systeme unser ERP System umgestellt und dann bezahlt es doch halt auch im Jahr lang oder fast weil wir natürlich ja nicht nur Balkon Deutschland umstellen sondern auch unsere Niederlassung.

00:35:53: damit zeigt man halt auch Lizenzkosten für zwei Systeme gleichzeitig.

00:35:57: das kommt dann auch noch mal oben drauf.

00:35:58: Prozesse laufen auf einmal nicht mehr rund?

00:36:00: Auch da gibt's Probleme die zum Umdatzverlusten führen.

00:36:04: Ja, genau und muss dann natürlich auch die Dienstleister bezahlen.

00:36:07: Die sich das auch immer ganz gut bezahlen lassen.

00:36:10: Also es waren sehr viele Investitionen, die wir getätigt haben aber nichtsdestotrotz wird's in Deutschland doch einfach immer treuerer.

00:36:16: also Es ist jetzt das Ziel... Wir haben uns ein sehr sportliches Ziel gesetzt für dieses Jahr.

00:36:22: Wir wollen wirklich mit dem Umsatz Stark wachsen, also stark heißt für uns irgendwie so fünf bis sieben Prozent.

00:36:29: Fünf Prozent mindestens was... Also wir versuchen jedes Jahr nachhaltig zu wachsen.

00:36:36: Dass wir jedes Jahr auch im Plus sind.

00:36:38: ich glaube ein Jahr in der Geschichte gab es wo wir wirklich einen Minus gemacht haben.

00:36:43: davon redet mein Vater aber da war ich noch gar nicht im Unternehmen.

00:36:46: Einen

00:36:46: Jahr?

00:36:47: In eurer Geschichte, die Gesamtgeschichte der Firma dir... Die ja achtzig Jahre ungefähr, altes hätte ich jetzt gesagt.

00:36:52: Ich weiß nicht wie

00:36:53: weit er zurückgeht oder ob er nur so seine Laufzeit bezieht.

00:36:56: Selbst

00:36:56: eine wäre fünf und dreißig Jahre.

00:36:57: gab es ein Jahr wo ihr Minus gemacht habt?

00:36:59: das ist Wahnsinn!

00:37:00: Das ist wirklich krass!

00:37:02: Ja und wir wollen eben das kontinuierliche Wachstum weiter darauf setzen aber damit die Kosten und auch die Investitionen gedeckt werden.

00:37:11: in den nächsten Jahren müssen wir halt auch mit dem Umsatz hinterher kommen.

00:37:15: Ja, das ist dieses Jahr das Ziel.

00:37:45: Auswanderungsbewegung, quasi die Internationalisierung.

00:37:48: Die rettet euch in den letzten Jahren auch gut den Arsch oder?

00:37:51: Das muss man schon so sagen.

00:37:52: Ja,

00:37:54: da habe ich letztens noch meiner Mama auch drüber gesprochen, die auch gesagt hat, wenn wir das Internationale nicht gemacht hätten dann säß heute ganz anders aus und... dass das internationale Geschäft wächst immer stärker als das deutsche.

00:38:12: Das klingt jetzt so, als würde ich Deutschland außer Acht lassen und sagen, komm lass uns den Fokus aufs Internationale setzen.

00:38:17: Deutschland ist irgendwie unser Heimatmarkt und das ist auch nach wie vor für uns wichtig.

00:38:22: So stärkste Land ja auch nach Wievor?

00:38:26: Aber es ist natürlich... Es wird immer schwieriger und es macht auch immer weniger Spaß im Unternehmen an.

00:38:32: Also ich mach das jetzt noch nicht so lange, aber dass was sich mitbekomme, macht es immer weniger Spass auch ein Unternehmen in Deutschland zu führen weil's einfach so kompliziert wird.

00:38:43: Gefühlt

00:38:44: stellst du immer mehr Mitarbeiter einen die nichts Produktives tun sondern etwas Verwaltendes Organisatorisches tun um irgendwelche externen Auflagen zu erfüllen?

00:38:51: Genau!

00:38:51: Und da muss man sich ja wirklich die Frage stellen.

00:38:54: Dann stellt man sich genau solche Fragen, wie willst du das in Zukunft organisieren?

00:38:57: Dass es nicht mehr so ist und das ist halt extrem schade.

00:39:00: Da bin ich absolut bei dir.

00:39:02: Wir sind schon ein Unternehmen, wir wissen da kommt bald irgendwas auf uns zu.

00:39:07: Wir informieren uns dann natürlich.

00:39:08: aber wir sind nicht die Ersten, die sagen okay kommen wir müssen jetzt diese Auflagen sofort umsetzen sondern wir gucken wie entwickelt sich das.

00:39:16: Erst mal schauen wie machen andere das dann?

00:39:18: und dann können wir immer noch.

00:39:19: Das ist der Mittelständler, wir fahren auf Sicht Genau.

00:39:21: Nur wenn jetzt morgen die krasseste Datenschutzpolice der Welt ist, wo Google sofort rausspringen, können wir nicht immer so voraus sagen, da haben wir drei Leute für übrig?

00:39:27: Wir haben ja keine Leute übrig!

00:39:28: Wir haben Fachkräfteproblemen, wir haben Ressourcenprobleme... Die Marge ist ohnehin schon dünn.

00:39:33: Wir können uns noch die nächste Auflage erfüllen.

00:39:34: Krankheit ist auch ein Problem.

00:39:36: Die Entwicklung von Krankentagen ist absolut katastrophal in Deutschland.

00:39:39: Das muss man ganz klar so sagen.

00:39:41: und dann müssen wir ran.

00:39:42: Das heißt nicht, dass jeder zehn Stunden mehr arbeiten muss pro Woche.

00:39:45: Aber Fakt ist also wir reden hier die Zahlen, die mir bekannt sind in normalen mittelständischen Unternehmen.

00:39:50: Da reden wir von vier bis fünf Prozent Krankentage.

00:39:53: das heißt vier bis five Prozent der Arbeitstage ist keiner da!

00:39:57: Es muss alles bezahlt werden.

00:39:58: es gibt in Deutschland ich weiß nicht ob's die podcasturale wissen ab fünfundreißig Mitarbeitern gibt es keine U-Umlage mehr.

00:40:04: das heißt du bezahlst hundert Prozent die Kosten die dort entstehen und bekommst nichts mehr zurück.

00:40:09: Das ist absoluter Wahnsinn.

00:40:10: Also wenn sich hier bei mir am Montag vier Leute krank melden und die ganze Woche krank sind, dann weiß ich dass die Woche mich zehn bis fünfzehntausend Euro kostet ohne irgendeine Gegenleistung.

00:40:18: Ja!

00:40:19: Und das ist krass?

00:40:22: Ich bin deswegen auch so gerne unterwegs einfach mal andere Perspektiven zu bekommen also ich brauche das auch irgendwie, dass ich alle paar Wochen einmal aus Deutschland rauskomme und nochmal was anderes sehe und das haben wir bei uns in keiner anderen Niederlassung.

00:40:38: Ich muss sagen, ich finde es irgendwie schade wie sich das gerade entwickelt.

00:40:41: Ich habe aber auch Hoffnung dass ich das jetzt vielleicht dann bald mal wendet.

00:40:45: Also die Hoffnung ist noch nicht verloren.

00:40:47: Der Mittelstand muss aufstehen, das müssen wir machen!

00:40:49: Wir können nicht sagen, wir sind der Motor dieses Landes als mittelständische Unternehmen aber bringen uns nicht politisch ein oder sagen, ah, wir wollen ja mal eigentlich darüber reden dass wir vierhundert Mitarbeiter haben und dass wir auch Umsatz machen und vielleicht noch drei Euro fünfzig gewinnen.

00:40:59: ich glaube wirklich es wird wieder Zeit, dass der Mittelstand Gesicht zeigt und sich engagiert und die Politik muss das aber auch zulassen und wollen.

00:41:06: aktuell die letzten vier-fünf Jahre ist ein bisschen ignoriert worden wir eigentlich die Rechnung bezahlt am Ende des Tages.

00:41:12: Und da sind ja viele Themen, das sind auch Steuergestaltungsthemen.

00:41:15: Wie kann es sein dass große Konzerne über Irland gehen und deswegen hier in Deutschland keine Steuern bezahlen?

00:41:20: Aber aus dem deutschen Markt des Geld rausnehmen?

00:41:22: oder dass uns eine Che-In eine Temu mit Paketen überlasten kann und die ganze Infrastruktur der Post lahmlegt dafür dass alle Leute für Achtendreißig Cent ne Gelande kaufen und darauf keine Steuer in Deutschland abführt?

00:41:34: Also wir haben so strukturelle Themen.

00:41:35: wie man einfach angehen muss bin ich absolut bei dir.

00:41:40: Ich kann mich erinnern, du hast vorhin erzählt, ihr habt diese Firma gekauft und ihr habt neue Maschinen gekauft.

00:41:47: Und wolltet einfach nur Strom haben für die neuen Maschine an dem Standort?

00:41:51: Was war

00:41:51: die Antwort?

00:41:55: Ja es ist ein bisschen kompliziert also eigentlich gar nicht.

00:41:59: Also wir haben das Unternehmen übernommen, produzieren da jetzt auch Seit ein paar Jahren erfolgreich ein Teil unserer Produkte selbst.

00:42:07: Entwickeln da auch viele Produkte, die wir dann dort herstellen.

00:42:11: und weil die Maschinen irgendwie nicht die Qualität, die Wir da übernommen haben, liefern geliefert haben wie wir uns das vorgestellt haben, haben wir zwei neue Maschine gekauft.

00:42:21: Das kann man sich vorstellen wieso große Thermomixer Ah,

00:42:24: zu Rührwerke mit Erhitzen und... Genau.

00:42:27: Vakuum ziehen können die auch?

00:42:29: Also letztendlich ist das Produzieren von so Klebstoffen.

00:42:31: Das habe ich auch natürlich gelernt als nicht Chemikerin nichts anderes wie als würde man Rezept befolgen.

00:42:39: also man hat so ein Rezept und da steht drauf okay damit startest du das kommt dann in den Topf Dann wird das gerührt mit dem zusammen und dann muss das Zwischendurch aber ein bisschen erhitzt werden, damit es nicht so klumpig wird.

00:42:50: Und dann kommt das dazu.

00:42:51: Manchmal hat man keine an thirty- vier verschiedene Inhaltsstoffe manchmal auch nur fünf.

00:42:56: Was sind große Rührwerke?

00:42:57: Mit Vakuumfunktionen...

00:43:00: Da kommen paar hundert Kilo raus zum Schluss von einem.

00:43:02: Ja genau!

00:43:05: Wir hatten dann diese beiden Maschinen wollten die anschließen sind davon ausgegangen, dass das alles einwandfrei funktioniert.

00:43:13: Wir wollen den Standort oder wir haben auch schon eine Baugenehmigung, wollen den standort erweitern, haben das Grundstück nebenan gekauft und sind davon ausgegangen klar wenn wir jetzt halt irgendwie in neue Maschinen investieren, Traffostation brauchen wir auf jeden Fall.

00:43:27: Wir reden vom Gewerbegrundstück

00:43:28: auch?

00:43:28: Genau ja, Industriegebiet!

00:43:30: Ihr habt

00:43:30: ein neues Grundstuck gekauft, da ist ja völlig klar, dass auch jeder der das kaufen würde, der wird ja was drauf bauen wollen produzieren wollen, der braucht also Strom

00:43:36: Ja Ja, und Strom für die Maschinenwahr war nicht vorhanden.

00:43:41: Und das hat uns dann auch einige Monate gekostet weil natürlich stehen da eine neue Maschin, man will sie nutzen, die sind gekauft, dass es kapital was darum steht und das kannst du nicht benutzen.

00:43:51: wir sind dann hingegangen haben die gemeingefragt so pass auf warum ist hier kein Strom?

00:43:56: ja da ist.

00:43:57: also weil wir in der Sackkasse sind müssten wir eine zwei hundert Meter lange Stromleitung ziehen zum nächsten Verteiler-Ding.

00:44:06: Keine Ahnung, wie das heißt.

00:44:08: Über zweihunderttausend Euro die man dann noch mal für Investieren kannte und haben wir natürlich auch mit der Gemeinde gesprochen gesagt so pass auf.

00:44:14: erstens Wir sind im Industriegebiet in Deutschland Und wir haben hier Arbeitsplätze.

00:44:20: also wir wollen natürlich langfristig an diesem Standort festhalten.

00:44:25: Aber wir investieren doch jetzt nicht noch zusätzlich zweihunderttausehn Euro damit wir überhaupt erstmal den Strom haben denen wir brauchen.

00:44:34: Die Maschinen laufen bis heute nicht An dem Standort?

00:44:37: Doch, die laufen mit einem Generatschor.

00:44:40: Ach komm, man, ihr habt das

00:44:41: wirklich ein Diesel-Generator gekauft.

00:44:42: ja!

00:44:42: Ein

00:44:43: Dieselgenerator... Ja

00:44:44: es ist super nachhaltig gerade also hoffentlich haben wir dabei keine Klimakleber vor dem Standorte sitzen.

00:44:51: aber Ja,

00:44:53: was

00:44:53: will zu anderes machen?

00:44:54: Also gerade verbrennen wir irgendwie damit Geld weil wir keinen richtigen Strom haben.

00:44:57: Das ist die aktuelle Lösung und sieht heute nicht nach Einigung aus, dass da irgendwas passiert.

00:45:01: Die Stadt sagt es nicht über Zuschusses nicht, wir helfen nicht gar nicht.

00:45:04: Genau also das war der letzte Standwerf sind dann natürlich noch in weiterer Verhandlung aber... Irgendwann kann man das dann... Also, man kann es ja jetzt auch nicht Jahre durchziehen.

00:45:13: Weil man ja auch immer so sechs Wochen auf eine Rückmeldung wartet.

00:45:16: Ja

00:45:16: genau!

00:45:16: Das kommt mir noch dazu.

00:45:17: Man kann einfach irgendjemand anrufen und kann am selben Tag noch ein E-Mail bekommen am nächsten Tag.

00:45:21: Es ist ja ein großer Amtsvorgang der Woche dauert.

00:45:26: Wow.

00:45:26: Ja und wahrscheinlich muss dann ja auch überlegen selbst nehmen wir an die würden's genehmigen bis diese Leitung Bei uns ist, da reden wir wahrscheinlich auch von zwei Jahren.

00:45:37: Ich habe letztens einen Dachgeschoss ausgebaut und den Stromanschluss für das Dachgeschuss im letzten Jahr am März beantragt.

00:45:42: Wir sind jetzt immer noch bei einer Genehmigung dafür, dass es über irgendein Stadtgrundstück läuft.

00:45:48: Also wir reden davon über Strom für ein Mehrfamilienhaus mit vierzehn Parteien.

00:45:52: der Stromanschlüsse muss neu gemacht werden.

00:45:53: Wir haben vor einem Jahr beantragt bis heute gibt es keine Lösung.

00:45:57: die Dach-Geschosse die fertig gebaut sind und vermiedbar sind stehen leer!

00:46:01: Wir brauchen aber Wohnraum.

00:46:02: Das ist absoluter Wahnsinn, wir kommen nicht voran.

00:46:05: Aber du hast ja

00:46:06: mittlerweile alles so widersprüchlich das passt alles nicht zusammen.

00:46:09: Also es auch dein Empfinden und würdest dir da wünschen Abbau von Bürokratisierung und lass den Unternehmer machen am Standort weil das ist das einzige was wir in Deutschland dann nachweislich können.

00:46:20: Wir können Unternehmer und Mittelstand

00:46:22: Ja

00:46:22: So wir sitzen ja nicht.

00:46:23: wir sind kein krasses Tourismus-Land.

00:46:26: Bodenschätze zumindest bei mir in der Schulzeit war so die sind auch eher quasi in Richtung Russland und weniger bei uns.

00:46:31: Das ist das Ding, was wir haben.

00:46:33: Und das müssen wir doch irgendwie unterstützen?

00:46:35: Ja.

00:46:36: Das ist echt genauso!

00:46:38: Okay, alles klar.

00:46:41: Sag mal an diesem Ganzen... Also du bist ja noch relativ jung.

00:46:44: Du bist nicht mehr dreißig, haben wir festgestellt, du bist schon zweiundreißig.

00:46:48: Was machst du für dich?

00:46:49: also wie lernst denn du auch in diese Rolle reinzuwachsen?

00:46:51: Du hast ja schon gesagt als ich da angefangen habe, hab ich mir einen Steckrief zu dir bekommen, da stand drin, als ich angefangen war, war ich die einzige Frauenführungsposition.

00:46:58: Das haben wir schon mal verändert.

00:47:00: Ja,

00:47:01: das war schön!

00:47:02: Ich war immer so ein Sondermännerrunde.

00:47:04: Krass!

00:47:04: Aber es ist ja ganz oft in Industrie unternehmen.

00:47:07: Hast du da irgendwie... hast du externe Coaches?

00:47:09: Bringst du einfach die Jugendlichkeit rein und dein Vater lässt auch Veränderungen zu.

00:47:13: aber wie entwickelt's denn du dich auch innerhalb dieses Gefüges?

00:47:17: Also das Gute ist dass mein Papa wirklich was den Nachfolgeprozess... Keine Begleitung, wir machen das selbst.

00:47:25: Er lässt mich einfach machen.

00:47:27: Also natürlich steuert er es dann auch so ein bisschen aus wenn's mal ausartet oder sich nicht in die richtige Richtung entwickelt.

00:47:33: aber auch für das ganze E-Commerce Thema war er super offen für und steht da immer noch total hinter und stand ja von Anfang an hinter Und jetzt, also es liegt vor allem auch daran, dass er selbst mit seinem Vater sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat.

00:47:49: Im Übergang.

00:47:49: Ich glaub sonst wär's wahrscheinlich auch anders?

00:47:51: Genau ja.

00:47:53: Bei ihm war's damals dann so, dass mein Opa schwer krank geworden ist und mein Vater von heute auf morgen alleine war.

00:47:59: aber wenn das nicht passiert wäre ... werden wir wahrscheinlich gar nicht mehr mit in der Firma.

00:48:07: Also es war schon kurz vor einer Trennung damals und da hat Papa sich geschworen, er will das nicht so machen wie sein Vater damals und davon profitiere ich natürlich.

00:48:17: Davon profitieren?

00:48:18: Wie alt ist denn Papa?

00:48:19: Der ist jetzt zweiundsechzig.

00:48:22: Okay, das heißt aber ihr macht jetzt ja schon seit sechs, sieben Jahren Übergang

00:48:24: aktiv.

00:48:25: Das dauert auch noch ein bisschen und dein Papa hat da Bock drauf.

00:48:29: Ja, er sagt... Also er hat im letzten Jahr mit der vier Tage Woche gestartet also er will sich langsam zurückziehen.

00:48:37: Die vier Tage ist manchmal erfolgreicher und manchmal nicht.

00:48:41: Dieses Jahr ist es die drei Tage Woche.

00:48:43: Oh wenn das ja Bundeskanzler hört!

00:48:44: Das mag der gar nicht habe ich

00:48:46: gewohnt.

00:48:48: Es wird immer weniger.

00:48:49: Aber

00:48:49: schön?

00:48:49: Für dich auch schön Also für euch, als du hast gesagt ihr habt noch einen Co-Geschäftsführer.

00:48:53: Genau.

00:48:53: Das heißt denn Papa übergibt aber auch dann wirklich Themen?

00:48:56: Der versucht nicht die Themen in den drei Tagen zu machen sondern er sagt in drei Tagen habe ich so viel weniger Zeit.

00:48:59: das Thema macht jetzt auch ihr.

00:49:01: Wir sind in den letzten Jahren halt auch krass gewachsen und damals lief alles über Papastisch irgendwie und der hat in den vergangenen Jahren schon unglaublich viel abgegeben.

00:49:09: Das sieht man immer im Tagesgeschäft eigentlich gar nicht so.

00:49:12: wenn man zurückblickt sieht man dann auch okay krass, weil die ganzen Personalteam ... Die sind nicht mehr bei ihm.

00:49:19: Die machen Sascha und ich komplett.

00:49:22: Wir haben in den letzten Jahren eine Personalabteilung bei uns aufgebaut.

00:49:25: Das hatten wir vorher alles gar nicht!

00:49:27: Sascha

00:49:29: ist jetzt, glaube ich so um die Achtundreißig.

00:49:31: Also auch Jürgen?

00:49:32: Okay

00:49:32: ja, wow cool!

00:49:33: Genau.

00:49:34: und also wir sind jetzt dann quasi ein Team aus drei, Patrick ist auch noch mit dabei der ist aber nicht Geschäftsführer sondern unterstützt uns im Team.

00:49:42: Aber auch noch relativ jung.

00:49:43: Der ist genauso alt wie Sascha ungefähr bei Papa mit.

00:49:49: Also Papa kümmert sich gerade, hat so seitens die Vertriebsthemen und die Produktthemen bei sich natürlich auch ich sage mal die ganzen finanziellen Themen und Weiterentwicklungstheme.

00:49:57: aber ich sag mal Produkte-und Vertrieb das macht Papa zusammen mit Patrick dass wir Patrick dann noch irgendwann von Papa übernehmen und Sascha und Ich kümmern uns um Personal.

00:50:07: gut bei Finanzen ist Papa noch mit dabei aber dann auch um E-Commerce und Marketing.

00:50:12: Sascha hatte auch noch ein IT Background also der macht auch viel IT Prozessor uns mit umgestellt.

00:50:18: Aber das sind zwei Externe,

00:50:20: d.h.,

00:50:20: ihr habt quasi zwei von der Familie drin, dein Papa und ich, die anderen beiden sind extern.

00:50:24: aber krass, dass dein Vater das so wohlwollend aufgegleist hat.

00:50:27: Und ich finde auch, ist eigentlich schon ein bisschen zu spät für einen Unternehmer, der so erfolgreich ist, aber es ist ein gutes Alter, um sich sukzessive zurückzuziehen und zurückziehen wir beide ja auch.

00:50:36: D.h.

00:50:36: nicht den ganzen Tag geholfen gehen.

00:50:38: man findet ja auch schnell andere Hobbys, die Spaß machen und die vielleicht auch ein bisschen auf dieses Unternehmen weiterhin einbezahlen.

00:50:43: Ja, er hat sich für dieses Jahr noch so krasse Sachen vorgenommen.

00:50:47: Es war immer sein Traum, dass er einmal um die Welt fliegt.

00:50:52: Aber dann... über Asien, weil dann kann er in China oder Japan den ganzen Tag arbeiten.

00:50:59: Fliegt dann abends mit einem Flugzeug von Japan nach Kanada oder in die USA und dann startet der Tag von vorne und dann kann man noch mal den ganzen tag arbeiten also.

00:51:09: Unternehmerurlaub.

00:51:10: Ja

00:51:12: mein Ziel ist es jetzt nicht unbedingt aber das steht glaube ich im nächsten Monat an.

00:51:17: Ich glaub da freut er sich richtig drauf.

00:51:19: Das klingt super!

00:51:20: Also wirklich, das ist auch glaube ich für dich wahnsinnig gut dass du diese Freiheit hast wenn man ganz oft hier auch leider Unternehmensübergaben die aus einer schweren Krankheit oder aus einem plötzlichen Todesfall heraus entstehen.

00:51:29: Das ist ein Riesenvakuum, das kostet Kunden und bei den Mitarbeitern immer eine schwierige Phase, es ist nie ne gute Phase muss man auch sagen und deswegen ist es so einfach der perfekte Weg.

00:51:41: Also cool, muss man wirklich mitvollziehen.

00:51:42: Aber

00:51:42: auch um auf deine Frage zurückzukommen als ich ... Ich hab ja jetzt nicht die wahnsinnig große Erfahrung.

00:51:48: Als mein Vater mich gefragt hat vor sechs Jahren, kannst du dir vorstellen, Mitgeschäftsführer zu werden?

00:51:54: Das Unternehmen ist ja jetzt groß genug, dass es auch zwei Geschäftsführern hat...

00:51:58: Mit Führermittarbeit!

00:52:00: Ich glaub da waren wir noch irgendwie so dreihundert irgendwas.

00:52:02: aber

00:52:02: ... Da kann man's ja alleine machen.

00:52:04: Da wusste ich eigentlich gar nicht was das genau bedeutet.

00:52:06: also ich bin in den letzten Jahren sehr stark natürlich nochmal reingewachsen.

00:52:10: Anfang musst du dich schon irgendwie finden und gerade wenn du, wenn du jung bist nicht die Erfahrung mitbringst.

00:52:17: Es ist auch irgendwie schwierig weil du natürlich auch nicht das Feedback kriegst wie als würdest du dich hoch entwickeln?

00:52:26: Als würdest du unten anfangen und dann dich so hoch arbeiten.

00:52:29: und da muss man sich auch erst mal finden.

00:52:32: Dann macht man natürlich auch die Erfahrungen dass du natürlich nicht von allen immer gleichzeitig gemocht werden kannst.

00:52:41: Da muss man irgendwie dann auch einwachsen.

00:52:44: Ich habe da auch verschiedene Seminare gemacht, ob es jetzt ein Rhetorik-Seminar war oder Führungsseminar.

00:52:49: Habt das mit den Führungskräften von uns zusammengemacht?

00:52:52: Wir haben mittlerweile auch ein sehr cooles Führingsteam bei uns und hatten in den letzten Jahren viele Wechsel von der älteren auf eine jüngere Generation so dass wir uns zusammen entwickelt haben und haben uns da, oder entwickeln uns da kontinuierlich auch weiter.

00:53:09: Macht dazu aber auch noch im Coaching nicht regelmäßig, aber so ein paar Mal am Jahr.

00:53:14: So das ist so meins.

00:53:16: Gab es für dich im Plan B eigentlich noch wenn es nicht geklappt hätte?

00:53:19: Nee also es war schon stand dann auch fest du machst es und du hast nach wenigen Monaten auch gemerkt dass das auch in der Firma am Alltag funktioniert mit deinem Vater.

00:53:27: Also ich konnte mir das immer schon vorstellen.

00:53:30: Und ich bin jetzt auch nicht die Person, ich hab keinen Plan für die nächsten fünf Jahre oder zehn.

00:53:35: Ich mach halt ... Ich bin in einer Firma und bin da zufrieden.

00:53:40: Mhm.

00:53:40: Und ... ich bin der Meinung, es bringt nichts mehr hier zum Plan zu machen wo ich in zehn Jahren stehen will weil's entwickelt sich eh anders und dann ist man wahrscheinlich nur enttäuscht oder wie auch immer sondern ich gucke, wie sich das entwickelt.

00:53:57: Ich glaube, man kann festhalten.

00:53:59: Unternehmer fahren ganz stark auf Sicht und wir brauchen ein bisschen weniger Planung.

00:54:04: in Deutschland würde ich sagen also es bestimmt sehr gut wenn jemand die Finanzen im Blick hat und auch so Investitionsplanungen und sowas.

00:54:09: das mag alles sein aber ich denke auch wir brauchen nicht wie beim AWD früher so Traubenbücher zu kleben.

00:54:14: aktuell müssen wir erst mal gucken dass wir das, was wir aktuell haben erhalten und wieder in den Aufbaumodus kommen.

00:54:21: Wir planen ja sehr gerne, habe ich das Gefühl nach Politik?

00:54:23: Vielleicht ein bisschen weniger Planung, müssen wir mehr machen.

00:54:25: Ja schon irgendwie auch ganz gut.

00:54:27: Wir haben so eine Sektion bei uns die heißt Live Hacks.

00:54:29: Hast du da vielleicht eins zwei Sachen für uns?

00:54:31: Gerne natürlich mit dem Hintergrund!

00:54:33: Ich meine ihr macht ja coole Sachen, gerne auch Dinge, die im Alltag angewendet werden können oder irgendwas anderes.

00:54:38: Also ich glaub, einer meiner Lifehacks ist zu reisen ins Ausland zu gehen.

00:54:44: Aber vielleicht auch jetzt aufs Business-Bezogen Geschäfte im Ausland machen weil ... Ich finde dadurch bekommt man so viele verschiedene Perspektiven.

00:54:52: Wir waren vor zwei Wochen noch in Kolumbien.

00:54:55: Das war die Motivation der Leute.

00:54:57: Da ist es so geil das macht so Bock da zu arbeiten.

00:55:01: Und dann kommt man wieder nach Deutschland und das erste will man begegnet ist der Mann an der Passkontrolle morgens schon im falschen Mann aufgestanden ist und die Motivation eher im Keller als woanders.

00:55:13: Ja, so diese einfach offen dafür sein und Dinge mitzunehmen nach Deutschland.

00:55:19: Also das ist für deine Inspiration?

00:55:21: Genau!

00:55:21: Für meine Inspiration.

00:55:22: aber gleichzeitig ist es natürlich auch bei uns ein Paradebeispiel dass Internationalisierung für Unternehmen und auf viele Mittelstand richtig, richtig gut funktionieren kann.

00:55:32: Genau, ihr müsst das eigentlich auf die Bühne damit.

00:55:34: Also ganz ehrlich saßen ja schon viele, viele wahnsinnig gute Unternehmen, die den Sprung auch ins Ausland nicht forcieren und auch nicht angehen wollen.

00:55:41: Eigentlich ist halt ihrem Parade ein Beispiel dafür... Und ihr habt es ja wirklich nachhaltig gemacht mit zwölf Standorten.

00:55:46: der Hälfte der Mitarbeiter arbeitet im Ausland.

00:55:48: Das sind dann fünfzig Prozent Umsatzes kommen aus dem Ausland.

00:55:51: Genauso muss es ja sein, dass hat nur zwanzig Jahre gedauert.

00:55:55: Wenn wir über vier Generationen reden ist das ja wahnsinnig schnell!

00:55:59: Also muss man auch mal sagen dein Vater ist der Internationalisierer dieses Unternehmens du bist der Digitalisierers.

00:56:04: Das ist schon krass.

00:56:06: also sind beide Stoßrichtungen die absolut Sinn machen.

00:56:08: ihr macht das Plattformgeschäft gut?

00:56:10: Ihr habt ja nicht den geilsten Online-Shop in der Welt.

00:56:12: Ihr macht das Platformgeschäft weltweit Wahnsinnig

00:56:13: gut.

00:56:13: Kann aber noch werden.

00:56:14: Der

00:56:15: wird noch werden und ich bin ganz sicher Und auch bei dem anderen Thema seid ihr ganz, ganz weit vorne.

00:56:20: Ich habe gesehen in eurer Produktpalette ihr habt auch... ich kenne ja dieses WD-Fürzig-Spray oder sowas?

00:56:25: Das ist ja so ein Allheimittel gegen alles!

00:56:27: Sowas habt ihr auch

00:56:27: ne?!

00:56:28: Ja, das heißt bei uns W-Fürzig Tee.

00:56:31: Wie vielen Pfüßchen du hast gesagt?

00:56:32: Eures ist besser!

00:56:33: Ja genau und es hat mehr Wirkstoff drin.

00:56:35: also irgendwie hatten wir zu mir gesagt so ein Jägermeister da hast du ja keine X verschiedene Kräuter drin.

00:56:41: Bei WD-Fierzig hast du dann vierzig verschiedene Wirkstoffe darin und bei uns sind's aber Vierundvierzig.

00:56:46: Ah

00:56:46: ok deswegen!

00:56:47: Genau so kannst du dir das merken.

00:56:49: ob das jetzt stimmt Lass ich mal so dahin gestellt.

00:56:52: Ich

00:56:52: bin jetzt mit, also ich finde diese Spree schon ganz gut.

00:56:55: Also vielleicht nochmal ein Live-Hack von mir.

00:56:56: Egal wo es zu Hause am Fenster Geräusche macht an der Tür oder irgendwas anderes dieses W-IVT von euch, das löst auch diese Probleme einfach kaufen, kostet gar nicht so viel Geld und vor allem hält es ewig lang weil da muss man nur kleinste Menge aufsprühen.

00:57:12: damit werdet ihr viel Freude haben Das kann ich ganz klar so sagen.

00:57:16: Am Ende des Podcasts noch so ne Sektion, fünf Fragen, fünf Antworten.

00:57:19: So ein paar Schnellsachen ... Als ich deine Steckbrief bekommen habe, stand da auch drauf, dass du am Anfang auch female Empowerment gemacht hast und was ja die erste Frau der Anführungsposition ist.

00:57:27: Hast das alles nachgezogen?

00:57:28: Und so ein bisschen zählen die Fragen auch auf das ab, was ihr so macht, ne?

00:57:32: Könntest du mal gucken wie du dich da so schlägst.

00:57:35: Deswegen ist die erste Frage auch Mann oder Frau?

00:57:38: Frau.

00:57:39: Warum?

00:57:41: Weil ich selbst eine Frau bin!

00:57:41: Ah okay, also klar.

00:57:42: Female first.

00:57:43: Alles klar, alles klar.

00:57:44: Genau

00:57:46: Ich bin auch tatsächlich mit ganz, ganz vielen Unternehmerinnen mittlerweile sehr gut befreundet und ich merke was für ein Power dahinter steht.

00:57:57: Ich mag auch Männer, um das mal sozusagen...

00:58:01: Lässt dem die gleiche Chance auf die Position?

00:58:03: Genau.

00:58:04: Für mich spielt es im Business-Kontext keine Rolle ob man jetzt Frau oder Mann ist.

00:58:08: Jeder der leistet und performt hat die gleichen Aufstiegsmöglichkeiten verdient und das leben wir bei unserem Unternehmen so.

00:58:18: Aber grundsätzlich ... würde ich jetzt mit Frauen antworten.

00:58:22: Siehst du wesentliche Unterschiede zwischen Mann und Frau, immer noch im Business?

00:58:25: Also wo du sagst das sind Eigenschaften die finde ich eigentlich ganz gut.

00:58:27: weniger gut oder so sehr ein Gefühl?

00:58:32: Ja ich sehe also... Ich glaube Frauen verkaufen sich immer schon nochmal eher unter Wert.

00:58:38: Sollte ich zu

00:58:38: taunen Prozent schreiben?

00:58:41: Wir haben natürlich auch viele Männer So ein Umfeld, wenn ich das beobachte.

00:58:46: Die immer erzählen was sie alles Geiles können und was sie Geiles machen.

00:58:49: und die Frauen sind da halt deutlich zurückhaltender ne?

00:58:52: Ja Männer sind ja.

00:58:54: es gibt so einen schönen Spruch der heißt glaube ich Männer sind Powerpoint und Frauen sind Excel.

00:58:57: Ich finde der trifft... Da trifft schon ein bisschen

00:58:59: was... Den habe ich noch nie gehört aber

00:59:00: er ist super!

00:59:02: Okay verstanden.

00:59:03: Nachfolge oder Unternehmen neu bauen?

00:59:06: Nachfolger

00:59:08: Hast du natürlich auch wahnsinnig gute Erfahrungen gemacht.

00:59:10: Genau, also man ist natürlich eine privilegierte Situation weil ich wäre niemals Geschäftsführerin mit der Erfahrung die ich hatte woanders geworden.

00:59:20: aber es ist auch ne Verantwortung die meiner trägt für über vierhundert Arbeitsplätze und Man kann... Also man tritt natürlich auch an andere Fußstapfen.

00:59:31: Ich trete jetzt in die Fußstrapfen von meinem Urpa, vom Mopa und von meinen Papa Aber ich kann auch meine eigene Fußstapfen hinterlassen.

00:59:39: Also es ist ja nicht so, dass ich genau das mache was die machen sondern ich bringe mich mit ein.

00:59:46: und wie sagt man das?

00:59:49: Es ist so.

00:59:49: Du lässt dein eigenem Fuß spüren!

00:59:52: Ich finde die Antwort auch sehr schön weil du mal gesagt hast Das sind ja auch die Diskussionen die gerade durch die Medien geführt werden.

00:59:59: Das stimmt.

01:00:00: und trotzdem auch in der Konstellation mit den anderen beiden die du genannt hast deinen Vater Hättest du nicht gepasst?

01:00:06: Hätte dein Vater nicht gemacht, aber nicht mehr ganz sicher.

01:00:08: Dafür scheint er deutlich zu schlau zu sein.

01:00:10: und das Unternehmen auch so aufzustellen dass die nächste Generation das kann auch mithilfe links und rechts ist ja auch ein wahnsinnig schlauer Schachzug.

01:00:17: Und ja vielleicht ist es nicht immer die Bestbesetzung mit der Fachkenntnis oder weil du nicht chemisch studiert hast oder Produktionsabläufe kennst.

01:00:24: das mag alles sein Aber am Ende des Tages brauchst Du ja auch jemanden der bereit ist für dieses Unternehmen sein Leben zu opfern und seine Freizeit zu Opfern Das Unternehmen jeden Tag zu leben und den findest du extern sehr sehr selten muss man auch mal fairerweise sagen.

01:00:36: Und die Werte, die du verkörpersst als Unternehmer ... Die hast du ganz oft an deine Kinder weitergegeben und an deinen engen Kollegen.

01:00:43: Du willst zu einem Unternehmen ganz oft werteorientiert führen.

01:00:46: Also nicht überzeugt davon, dass euer Unternehmen gut geführt ist.

01:00:49: Und es zu schätzen wissen, dass sie immer ein offenes Ohr haben bei den Eigentümern.

01:00:53: Ich meine, seit ihr Eigentümern des Unternehmens auch... ich finde das hat ein paar Vorteile wenn der Eigentömer dieselben Personen sind, weil ich glaube Eigentümer versuchen sehr nachhaltige Entscheidungen zu treffen für die nächsten Dekaden auch teilweise.

01:01:06: Und eingesetztes Management teilweise für den kurzfristigen Erfolg und ich glaube Mittelweg ist ganz gut.

01:01:11: Ja man sieht es ja in Konzernen wenn's immer nur um die nächsten Jahre geht.

01:01:15: Gerade und wenn denn noch eine Börsennotierung erfolgt.

01:01:18: das ist nochmal eine Enke schlimmer weil du alles täglich der Erfolg quasi gemessen wird und alles für ein Shareholder value machst.

01:01:23: machen wir halt ehrlich Deutschland oder Ausland?

01:01:31: Also ich bin immer weniger Fan von Deutschland.

01:01:37: Ich glaube nach wie vor, dass es ein tolles Land ist.

01:01:40: aber die Entwicklung in der wir uns gerade befinden sorgt zumindest bei mir jedes mal dafür das sich immer weniger gerne hier auch einen Unternehmen führe.

01:01:53: also Es wird alles viel zu kompliziert.

01:01:56: man beschwert sich nur Und dabei haben wir, also uns geht's so gut im Vergleich zum Rest der Welt.

01:02:05: Wir haben so viele Möglichkeiten, Deutschland.

01:02:07: Wir könnten so viel machen aber man hat immer nur Regeln und es kommen täglich neue Regeln dazu an die man sich zu halten hat.

01:02:17: Ich finde die Lebensfreude und vor allem auch die Freude an Arbeit ist hier irgendwie verloren gegangen.

01:02:23: Das ist eine sehr schöne Aussage und ich finde, da sollte man ganz genau zuhören.

01:02:26: Wenn jemand in deiner Generation, die ja englischsprachig ist, die ganze Welt bereist hat woanders studiert hat also auch alle Erfahrungen mitbringt dann muss man jetzt endlich mal zuhören.

01:02:37: wenn jemand der hier in Deutschland ein hoch erfolgreiches Unternehmen hat was auch Geld verdient sagt wenn ich zwischen Deutschland und Außenland entscheiden müsste durch Ausland nehmen weil ich selber hol mir Kraft und Inspiration aktuell aus meinen Auslands reisen.

01:02:47: und wer?

01:02:47: jedes Mal wenn ich zurückkomme bin immer wieder ernüchtert wie schlimm das hier ist.

01:02:50: Das müssen wir ändern, also wenn ich gänzlich bei dir.

01:02:53: Wir sitzen auf tollen Potenzialen.

01:02:55: Wir sind ein ganz soziales Land mit allen möglichen kostenfreies Studium.

01:02:59: Wir haben die besten Denker dieser Welt.

01:03:01: Also wir könnten aber wollen nicht und wir zerreden gerne und schaffen Feindbilder.

01:03:06: dies nicht gibt.

01:03:07: es ist nicht der Wohnungsmieter und der Wohnungseigentümer das sind keine fein.

01:03:10: Bilder sollte eine Symbiose sein genauso wie der Unternehmer und seine Mitarbeiter.

01:03:14: Du und ich aus dem Mittelstand, wir kriegen das im Alltag ja überhaupt nicht... Wir sind doch nicht die Feine unserer Mitarbeiter!

01:03:19: Wir verbringen jeden Tag mit diesen Leuten und mögen diese Menschen auch in den Teilen unseres Lebens.

01:03:23: Und dann wird aber ein Bild gezeichnet von einer Arbeitsministerin oder irgendjemand anders was überhaupt nichts zutrifft oder eine Erbschaftsteuerdiskussion.

01:03:32: Ja also toll vielen Dank für die Aussage kann ich absolut mit leben und davon brauchen mir mehr.

01:03:38: definitiv aktuell investieren oder überleben als Unternehmer in Deutschland?

01:03:44: Es ist ein Mittelweg.

01:03:45: Also wir investieren noch sehr viel, haben in den letzten Jahren habe ich ja auch schon gesagt, sehr viel investiert.

01:03:51: Ich glaube das ist natürlich abhängend von der Positionen da sich dein Unternehmen befindet.

01:03:59: Wir sind in der Position wo wir noch investieren können.

01:04:02: Überlegen uns natürlich Sehr, sehr gut.

01:04:05: Welche Investitionen tätigen wir noch in Deutschland?

01:04:08: Wo wir natürlich im Ausland da eher noch offener für sind, weil wir da noch merken ist das Potenzial da.

01:04:14: Da können wir noch so viel rausholen.

01:04:15: Das

01:04:15: hätte auch sehr erfolgreich.

01:04:17: Wahrscheinlich in den Margen teilweise auch profitabler als hier in Deutschland.

01:04:20: Dann würde ich natürlich den Euro auch lieber am Ausland machen als in Deutschlands kommt ja noch dazu.

01:04:25: Wir hinterfragen das schon mehr, obwohl wir es dann trotzdem meistens noch tun, also investieren in Deutschland.

01:04:32: Aber es fällt nicht mehr so leicht, wie's mal gefallen ist.

01:04:36: Online oder offline?

01:04:37: Woran hast du mir Spaß?

01:04:38: Schwierig!

01:04:40: Ich glaube ich möchte mich da gar nicht entscheiden.

01:04:43: muss ich mich entscheiden?

01:04:45: Für uns ist das... also ich komme ja quasi auch aus dem E-Commerce.

01:04:50: deswegen finde ich online richtig cool und Und wichtig, aber grundsätzlich sehe ich eben auch die Stärke, die wir offline haben.

01:04:58: Ja und wenn man das jetzt auch alleine macht ... Machen wir ein Online-Podcast oder machen wir das Offline hier im Studio?

01:05:04: Natürlich ist der Podcast später online!

01:05:06: Aber da bin ich der Fan vom persönlichen, also von dem Offline.

01:05:10: Ja,

01:05:11: tausend Dank also für die Offenheit wahnsinnig beeindruckende Story was ihr als Familie leistet.

01:05:17: absoluter Wahnsinn auch wie euch das quasi Der eine gründet, der andere bringt die Produkte dazu und dann macht die Internationalisierung.

01:05:24: Du bringst jetzt E-Commerce dazu und auch die Lust, diese Unternehmen weiterzuleiten.

01:05:28: Dann irgendwann auch allein verantwortlich wenn es ja drei Tage Woche oder zwei Tage und ein Tageswoche wird.

01:05:32: Also tausend Dank für die offenen Worte!

01:05:34: Bitte bleibe so.

01:05:34: bitte versuch mehr Bühnen auch quasi von dir zu begeistern und geh rauf und erklär dem deutschen Mittelstand wie man auch im Ausland erfolgreich ist, wie man keine Angst davor hat wie man Geschäfte im Ausland macht.

01:05:45: Und ja, ich bin gespannt.

01:05:47: Ich glaube wir sehen uns bestimmt mal wieder.

01:05:48: Wir machen ein Podcast noch ein bisschen.

01:05:50: von daher tausend Dank dafür dass du hier warst.

01:05:51: Vielen vielen dank hat Spaß gemacht.

01:05:53: sehr gerne wenn es euch genauso gut gefallen hat wie mir und davon muss sich auch diesmal wieder ausgehen.

01:05:57: dann natürlich kommentieren liken unverlohen vergesst nicht.

01:06:00: Mittwoch ist und bleibt mittels das tag.

01:06:02: ich wünsche euch eine erfolgreiche Woche und sage bis bald.

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