Deutschlands Müsli-Marktführerin packt aus | Dr. Friederike Driftmann-Egelhof von Kölln

Shownotes

Die Frau hinter den Kölln-Flocken – Tradition, Druck und echte Entscheidungen

Dr. Friederike Driftmann-Egelhof von Kölln bei Mittelstars

Diese Woche ist Dr. Friederike Driftmann-Egelhof bei den Mittelstars zu Gast. Sie führt mit Kölln eines der traditionsreichsten Familienunternehmen Deutschlands und steht als CEO in siebter Generation an der Spitze eines Lebensmittelherstellers mit rund 150 Millionen Euro Umsatz und klarer Marktführerschaft im Bereich Haferflocken, Müsli und Porridge.

Als promovierte Juristin hat sie das Unternehmen 2024 übernommen und steht damit vor einer der größten Herausforderungen im deutschen Mittelstand. Wie führt man eine Marke, die seit 1795 existiert, in eine neue Zeit. Zwischen steigenden Rohstoffpreisen, wachsendem Wettbewerbsdruck durch Handelsmarken, extrem preissensiblen Kunden und einem neuen Gesundheitsbewusstsein.

Im Mittelstars Podcast spricht Friederike offen darüber, was wirklich hinter den Kulissen der Lebensmittelindustrie passiert. Was es bedeutet, wenn Rohstoffe wie Kakao plötzlich um mehrere hundert Prozent teurer werden und welche Entscheidungen dann getroffen werden müssen. Preise erhöhen, Inhalte reduzieren oder Marge verlieren. Sie erklärt, warum Transparenz gegenüber Kunden wichtiger ist als kurzfristige Optimierung und warum ehrliche Kommunikation heute ein echter Wettbewerbsvorteil ist.

Ein zentrales Thema ist die Zukunft von Lebensmitteln. Weniger Zucker, bessere Nährwerte und gleichzeitig das gleiche Geschmackserlebnis. Genau darin liegt die größte Herausforderung für Hersteller heute. Friederike gibt Einblicke in Produktentwicklung, Markenführung und zeigt, warum einfache Lösungen oft nicht funktionieren und Transformation immer auch Geld kostet.

Darüber hinaus geht es um Markenaufbau im Mittelstand, um Vertrauen als entscheidenden Erfolgsfaktor und um die Frage, warum Unternehmen heute mehr liefern müssen als nur Marketingversprechen.

Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie Lebensmittelmarken entstehen, wie der deutsche Mittelstand unter Druck entscheidet und warum die echten Kämpfe oft nicht sichtbar sind.

Im Podcast spricht Friederike über:

  • Wie sie ein 230 Jahre altes Familienunternehmen in die Zukunft führt
  • Warum steigende Rohstoffpreise die gesamte Lebensmittelbranche verändern
  • Welche Entscheidungen hinter Preisanpassungen und Produktveränderungen stehen
  • Warum weniger Zucker und gleiche Qualität die größte Herausforderung sind
  • Wie man eine starke Marke im Wettbewerb mit Handelsmarken behauptet
  • Warum Transparenz gegenüber Kunden heute entscheidend ist

Eine inspirierende Folge für alle, die wissen wollen:

  1. Wie moderne Markenführung im Mittelstand wirklich funktioniert
  2. Wie Unternehmen unter Druck klare Entscheidungen treffen
  3. Warum Vertrauen und Qualität langfristig über Erfolg entscheiden

Jetzt reinhören und verstehen, wie Deutschlands Frühstück wirklich entsteht.


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Transkript anzeigen

00:00:00: Was ich halt gemerkt habe in diesem Moment ist, du musst dich beweisen.

00:00:03: Ich engagier mich aber ich mach die Sache auch gut und deswegen war mir auch wichtig zum Ausbildungen vorzuweisen hat das man irgendwie aus so einer Art anderen Job mal gemacht hat.

00:00:14: Das hatte schon meinen Ärger sehr geprägt.

00:00:15: Ich merkte halt, im Jahr two-tausendachzehn ja meine Eltern hatten mir was hinterlassen, aber ein Stück weit war ich alleine.

00:00:21: für mich

00:00:21: war es halt der moment dass ich gesagt habe jetzt musst du wirklich auf eine mein jetzt musst Du richtig hasseln!

00:00:25: Das hat mir gut getan.

00:00:27: zwar sehr persönlichkeitsprägend Mittelsstars, der Mittelstand und Unternehmerpodcast.

00:00:34: Ehrlich direkt und ungefiltert!

00:00:37: Von nun mit Markus Seidel.

00:00:40: Moin und herzlich willkommen zu einer neuen Folge mit den Stars.

00:00:43: Mein Name ist Markus Seidl Und heute zu Gast ist Friederike Driftmann-Egelhof von der Marke Köln.

00:00:49: Sie ist promovierte Juristin, das heißt ich muss ganz genau aufpassen was ich heute sage.

00:01:00: Müsli, um Haferflocken vor allem.

00:01:03: Um dreihundertsechzig Mitarbeiter, Hundertfünfzig Millionen Umsatz und wir erfahren in dieser Folge was das beste Müslis ist und warum Haferkleier eine absolute Superpower hat die sie in Zukunft noch weiter an dem Vordergrund stellen wird.

00:01:14: Herzlich willkommen, Frederike!

00:01:15: Ich freue mich total hier zu sein.

00:01:16: vielen Dank für die Einladung.

00:01:17: ich freue mich vor allem weil es wirklich eine saukohle Marke ist und ich rede wahnsinnig gerne mal.

00:01:21: Marken Kannst du ganz gerne oder kannst du ganz kurz über dich erzählen?

00:01:25: Ja, mein Name ist Frederike.

00:01:26: Ich bin vierunddreißig Jahre alt.

00:01:28: Klar, wir sind Juristinnen aber ja einiges gemacht in letzter Zeit.

00:01:31: Hab das über einen Unternehmen im Jahr zwanzundzwanzig übernommen.

00:01:35: Wir sind ein Familienunternehmen siebter Generationen, Zerealienmarktführer eigentlich genau genommen.

00:01:41: Marktführer im Haferflocken Müsli Portschbereich sind einer der drei größten Pläher im traditionellen zerealen Bereich also Flakes und Wegbeschritten noch andere Marken dazu zu kaufen, wie zum Beispiel die Traditionsöl-Marke Marzola.

00:01:56: Also insofern sind wir breit aufgestellt als Lebensmittellieferant in Deutschland vorrangig und als Familienunternehmen im siebter Generation aktiv.

00:02:05: Okay ich merke schon diesen Podcast kann man nicht in zweifacher Geschwindigkeit hören.

00:02:08: du bist sehr schnell aber du hast gesagt ja provierte Gerüste das heißt also erstes ein zweite Staatsexamen Und Promotion, da warst du euch mit dreißig fertig.

00:02:18: Hast noch ein bisschen Beratung und Co gemacht?

00:02:20: Also hast du schon ein bisschen was gesehen und bist aber in dieses Familienunternehmen siebte Generationen.

00:02:25: Da gab es also schon ein bissel etwas vorher.

00:02:27: das führste heute als CEO okay und dass alles auch Standort Deutschland.

00:02:33: wo sitzt ihr?

00:02:34: Wir sitzen in einem Zorn bei Hamburg.

00:02:37: Genau, wir haben einen Produktionsstandort in dem Zorn und wir haben auch dort unsere Verwaltung.

00:02:41: Das heißt, wir sind wirklich konzentriert an einem Standort, und zwar seit sieb zuhundertfünfundneunzig.

00:02:46: Also da müssen wir uns nachher darüber unterhalten weil wir haben ja Standortkosten, Wohnkosten und Stromkosten ist ja alles krass das ihr so durchhaltet, weil Lebensmittel einsam ist ja auch recht tuff und im Regelfall ja recht margen-schmach.

00:02:56: aber dazu kommen wir noch.

00:02:57: Jetzt haben wir fünf mal Uhr drin, ich hab's in der Hand abgezählt.

00:03:00: Der Ur-Ur-Ursvater hat das Ganze gegründet?

00:03:02: Wie seid ihr gestartet?

00:03:03: Eigentlich mit der Idee du stärkst die Welt wie wir stärken dich.

00:03:06: Siegzehneinhalbundneunzig ist ein Schiff in Seegestochen aus dem damals noch relativ bekannten Hafen im Sorn Richtung Grönland.

00:03:14: und Hans-Hinrich Köln hat damals gesagt Ich will diese Mannschaft, diese Seefahrer Mannschaft stärken mit Schiffsfüberg Und hat dort eine Göppelmühle erworben.

00:03:25: Warum dort...

00:03:27: Ja, das ist halt so eine ganz einfache Mühle mit der man quasi Mehl malen kann und Pferde getreben.

00:03:35: Man kann auch sagen Grützmühle.

00:03:36: Und hat eben daraus Getreiderzeugnisse gemacht.

00:03:40: und warum dort?

00:03:40: Weil eben in Emerson und Schleswig-Holstein im Buchweizen Haver und Gerste gut anzubauen waren also aus diesem regionalen Charakter raus.

00:03:48: Hat er gesagt ich mache mich selbstständig und habe gleich einen Markt gefunden.

00:03:52: Leider ist diese Grütze dann abgebrannt.

00:03:56: Sie seien um so ein Peter Köln, der Namensgeber des jetzigen Unternehmens.

00:04:00: Ja nur einen Haufen Asche und gute Gedanken ja und Motivationen.

00:04:06: Und das war tatsächlich dann die Motivations von unserem jetzige eigentlich Gründer Peter Köll zu sagen ich mache da jetzt was draus und gehe diesen Weg und damit setzt er den Grundstein für das Industrieunternehmen dass es heute gibt.

00:04:17: Und Kölnen?

00:04:18: Also Kölner wird mit Doppel A geschrieben in eurem Fall Du heißt jetzt mit Nachnamen nicht mehr Köln.

00:04:24: Nein, aber das haben quasi deine Eltern zu verantworten.

00:04:27: vor die ersten Generation hießen auch alle köln

00:04:29: genau und es gibt auch bis heute Menschen die köllen heißen und den als unternehmen mit gehört im gesellschaft der kreis.

00:04:35: okay

00:04:35: meine mutter hat damals in siebziger jahren eben mein vater geheiratet und hat den namens köllen abgelegt und trifft man angenommen

00:04:43: ja ok das heißt heute dass ist immer noch ein familienunternehmen so hundert prozent in der familienhand nachkommen usw.

00:04:50: dass Köln, wie es jetzt bei euch geschrieben wird.

00:04:52: Habt ihr irgendwas mit Kölnen zu tun?

00:04:54: Ist das quasi eine Konzidenz die es nicht gibt?

00:04:57: Ja also man könnte sagen der Familienname Kölne hängt mit dem Familiennamen Tokolinge zusammen und da merkt man ja Schokolonen, es gibt irgendwie ne Art Wortverwandtschaft lässt sich nicht aufschlüsseln.

00:05:11: Es gibt vor allem in Emson so einen Stadtteil Da ist Kölnerer Sieg Und ich glaube da sind wir verortet worden als vor ganz vielen Jahrhunderten, aber mehr lässt sich da nicht aufschlüsseln.

00:05:22: Okay so meiner Wahrnehmung ich habe ja die Aufgabe mit uns in der Familie quasi den Einkauf zu machen.

00:05:27: Ich könne auf jeden Fall Köln Haferflocken.

00:05:30: Ich meine auch ein Müsli zu kennen.

00:05:33: wo spielt ihr überall mit?

00:05:34: Also was sind eure Produkte?

00:05:36: Ja also wir sind jetzt sozusagen umfassend zerealien Marktführer, das heißt der Zerealien-Bereich umfasst den Untersegment Haferflocken.

00:05:46: Das Untersegment Müsli, das Untersegement Poritsch, das unter Segment Baby, sozusagen Babybrei oder Babymüslis und das Segment traditionelle Zereallien woher Kellogg ist also bekannt und Nestle ganz bekannt ist.

00:06:00: Also diese klassischen Flakes so wir sind mit Köln im Hafer Flockenbereich Marktführern.

00:06:07: Ich würde sagen eine einzig relevante Marke sogar.

00:06:10: Das ist ein eigenmarkenfiel?

00:06:13: Ja,

00:06:13: das ist sehr viel Eigenmarke und es ist im Biobereich markenlastiger.

00:06:17: Wir machen dort bio, glutenfrei und konventionell also sind da sehr breit aufgestellt und das jeweils im Kernigen- und Blütenzartenbereich.

00:06:26: dann der ganzammte Bereich Müsli, da sind wir auch Marktführer

00:06:29: In Deutschland.

00:06:30: In

00:06:30: Deutschland, genau in Deutschland als Deutschlands sehr.

00:06:32: Ihr seid in Deutschland im Marktführerbereich Müsli?

00:06:34: Das heißt so eine Mai-Müsli verkauft nicht mehr Müslie als ihr?

00:06:38: Nein!

00:06:39: Also nicht im Ansatz.

00:06:42: Außerdem spielt mein Müsli zum Beispiel im Bio-Müsli Bereich, da sind wir ganz aktiv.

00:06:45: also wir haben momentan bis dato kein Bio-Musli, das ist ein konventioneller Anbieter von Musli.

00:06:51: und dann im Zerealienbereich sind wir Top three unter den Marktplayern nach Nestle & Kelloggs und wir sind im Porridge-Bereich auch Porridge Marktführer.

00:07:04: In diesen Subkategorien habt ihr quasi die Marktwührerschaft inne?

00:07:08: Und My Müsli ist aber auch ein anderes Müsi als das Müsili, was ihr macht.

00:07:13: Von der Produktkategorie da ist es alles Müseli?

00:07:16: Ja man kann sagen sie spielen mit im Müslibereich, aber der Müslibereich ist sehr dominiert durch den konventionellen Müslimbereich und es gibt eben auch noch einen Biomüsli-Bereich Aber das sind ganz andere Preispunkte und das ist auch ein ganz anderes Markengefügel.

00:07:28: Und My Müslis ist Biomüslig?

00:07:31: Okay und ihr seid nicht Biomüssli!

00:07:33: Oh Gott, jetzt wird es kompliziert.

00:07:34: Vielleicht gibt's ja noch mal ein Bio-Müsli irgendwann von uns.

00:07:36: aber wir sind vorrangig in den letzten Jahren immer konventionelle Müslis gemacht.

00:07:42: Okay krass!

00:07:43: Also dann auf jeden Fall erst mal Glückwunsch.

00:07:45: als Marge seid ihr da das habt ihr jahrhundertelang auch geformt

00:07:49: Mit Köln, genau.

00:07:50: Wir haben ja noch den ganzen Öl- und Fettbereich also da halt wirklich im Fett-Bereich.

00:07:55: Palmin kennt man ja auch vielleicht.

00:07:58: Also

00:07:59: Kuckusfett

00:07:59: oder ich knicke meinen Palmin.

00:08:02: Das ist übrigens auch bei TikTok ein Riesentrend gewesen.

00:08:05: Es haben Leute nachgemacht sehr lustig.

00:08:07: aber auch der Bereich Marzola und Öle im Bereich Livio, Olivenöl.

00:08:13: Da sind verschiedene Öl und Fette Marken noch dazugekommen.

00:08:16: Damit haben wir ... Also, wir haben ja quasi im Jahr war, also in den vergangenen Jahren.

00:08:18: Und das ist wirklich der Fall für unsere Produkt-Portfolio deutlich erweitert.

00:08:22: Ich finde es auch cool und ich kriege hier mal eine Vorbereitung zu den Gästen.

00:08:30: Mit Marzola, also mit eurer Marke die irgendwann erworben habt.

00:08:34: Felix Lobrecht schwört auf Köln Haferflocken und wäre auch bereit das Achtfache dafür zu bezahlen hat er öffentlich gesagt in seinem Podcast.

00:08:41: Also ihr habt auch wirklich Fans, klar ihr seid ja eine Marke.

00:08:43: Leute nutzen euch.

00:08:44: ihr könnt auf Social Media auch ne ganze Menge daraus machen.

00:08:46: du hast so ne Cool Jacke ja auch an

00:08:48: Danke!

00:08:49: Das ist schon etwas wo du ganz stark dran bist und sagst ich will Marke auch im Vordergrund stehen.

00:08:53: In der

00:08:54: Tat wir sind wirklich sehr dankbar.

00:08:56: als mittelständisches Unternehmen hast ja kein riesiges Marketingetag.

00:08:59: Das heißt du musst smart machen und ich freue mich immer über jeden, der sagt er hat Lust unsere Qualität und unsere Marke halt zu pushen.

00:09:09: Ich glaube das Harry Styles wirklich, der hat keinen Sinn von uns bekommen.

00:09:12: Der wird bestimmt seine dreimal fünfzig, hätte ich fast gesagt für die Mazzola Flasche bezahlt haben.

00:09:18: Das ist das besonders lustige daran wahrscheinlich aber seine Eierbretter mit uns.

00:09:22: und Felix Lobrecht hat in einem seiner Folgen gesagt würde es achtfache für unser Haferflocken bezahlen weil da nur die ist

00:09:29: Dann weißt du ja, wo ihr hingehen könnt mit dem Preis.

00:09:31: Ja genau!

00:09:31: Nein aber ich glaube es sind halt einfach die Geschichten, wo wir gar nicht hinterher wahrscheinlich die Leute gar nicht bekommen würden für uns, die dann trotzdem auf uns schwören und das freut uns total.

00:09:43: Ihr bringt also auch mal so von Stückzahlen ein erfolgreiches Müsli.

00:09:48: in Deutschland verkauft sich Millionen Mal.

00:09:50: Das sind so die Dimensionen, denen wir reden.

00:09:52: eure Haferflockenverpackung, die gehen Millionmal über die Theke.

00:09:56: Das tun sie im Einzelhandel, Lebensmittel-Einzelhandeln.

00:09:59: D.h.,

00:10:00: man findet euch bei Kaufland, bei Lidl, Rewe oder Edeka wahrscheinlich.

00:10:03: Das sind so die in dem Verkehr bringen.

00:10:06: Euer Kernmarkt ist Deutschland?

00:10:08: Ja!

00:10:09: Also es ist wirklich aus Deutschland und ihr verkauft über neunzig Prozent in Deutschland, zumindest von den ganzen Müsli-Geschichten.

00:10:15: Ist das bei den Marzola und Co.

00:10:16: anders oder ist das ähnlich?

00:10:17: Hat einen starken Österreich Markt, also insbesondere im Dachmarkt.

00:10:20: Ich würde sagen im Dachtmarkt sind wir sehr gut aktiv und als Auslandsmarkt sind Spanien und Italien wirklich gute Märkte die schon seit Jahrzehnten existieren und die wir gut aufbauen.

00:10:32: ich glaube man muss einfach sagen dass ja Wir wirklich erfolgreich sind im Bereich Einzelhandel, Discount und auch Druckerie.

00:10:41: Also Druckerie halte ich

00:10:42: für

00:10:45: DM Müller und so.

00:10:47: Und da glaube ich auch dass da insbesondere von dem Hintergrund Long Jevity und den ganzen Themen Gesundheit die Zukunft zur Musik mitspielen wird.

00:10:56: Ja,

00:10:56: da muss man noch darauf eingehen.

00:10:57: Ich möchte unbedingt wissen was ist ein gutes Müsli?

00:10:59: Wie zuckerhaltig es so war als das Kanal im Rechnung.

00:11:01: Ihr seid ja mit den Lebensmitteln schon... ich würde sagen in den letzten Jahren thematisch gab's einen Auftrieb für das, was ihr dort herstellt und die Leute essen Porridge, Overnight Oats und die ganzen anderen Geschichten.

00:11:10: Dann habt ihr zumindest die Rohstoffe bei euch quasi im Angebot.

00:11:17: Nur mal für mich Elmshorn bei Hamburg Da habt ihr quasi so ein riesengroßes Fabrikgelände.

00:11:22: Ich hab's mal gegoogelt, ihr habt ein sehr schönes großes Verwaltungsgebäude.

00:11:26: Sehr monumental.

00:11:27: ich würde sagen neun oder zehn Etagen das war auch relativ hoch.

00:11:30: und dann so ein Riesengroßes Grundstück wo diverse Hallenbaukörper drauf sind.

00:11:33: Ja da kommt der Rohstoff rein.

00:11:36: es basiert fast alles auf Hafer bei euch.

00:11:38: Das ist euer Rohstoff quasi.

00:11:40: Und dann verarbeitet ihr das dort ja und von dort geht dann auch die Logistik los in die ganzen Züge.

00:11:45: So ist das.

00:11:46: Also der Hafer wird wirklich geliefert, also wir verarbeiten ja siebzigtausend Tonnen Hafer im Jahr... Per Lkw geliefert?

00:11:53: ...mit LkW geliefern teilweise von den Bauern selbst.

00:11:55: Also es ist wirklich cool!

00:11:56: Wir zehn Prozent bzw.

00:11:59: zehn.

00:12:00: Tausend Tonnen von den siebzigtausenden Tonnen, Zehntausende Tonnen Hafer sind Bio-Hafer aus Norddeutschland und von norddeutschen Vertragsbauern.

00:12:09: Da helfen wir wirklich auch mit denen Hafer die Fruchtfolge einzubekommen.

00:12:14: Wir haben ein sehr starkes Netzwerk eben zwischen Köln und unseren Haferbauern.

00:12:18: Also das ist uns echt wichtig und da geht es wirklich um lange Verträge und Kontakte Um Vertrauen in der Zusammenarbeit.

00:12:25: Und dann haben wir vor dem konventionellen Hafer Umgefähr hälfte Hälfte, also twenty-fünfundzwanzig tausend Tonn Deutschen.

00:12:37: Den konventionellen Hafer und den Rest skandinavischen vorrangig finnischen Hafer.

00:12:42: der wird geliefert dann wird er eingelagert in Zellen unserem Silo Dann wird er dann wird ein Reinigen usw.

00:12:52: Dann wird Er gedat.

00:12:55: das heißt er wird erhitzt

00:12:56: ja

00:12:57: und dann wird Er geschält.

00:13:00: Wie wird der Schild sich selbst bei Hitzer

00:13:01: aus?

00:13:02: Er kommt in den Schälenmühlen.

00:13:03: Erst mal wird durch die Dare gedat, dadurch entsteht ein entsprechendes Aroma und der Kern wird sehr stark erhitzt.

00:13:11: Wieviel Temperatur herrscht ungefähr, weißt du es?

00:13:13: Über hundert Grad.

00:13:14: Okay, und

00:13:14: das ist ja auch für ein paar Minuten oder Stunden?

00:13:17: Ja, für eine Zeit.

00:13:19: Und dann wird er geschält, dann entsteht der Blockierungsprozess und nach dem Blockierungs-Prozess würde entsprechend verpackt.

00:13:28: Wir nutzen eben ... Das eine ist der sozusagen Gang bis zur Haferflocke.

00:13:34: Wir nutzen aber viele Haverflocken eben für unsere Müsli's.

00:13:37: Das ist ja wirklich ein Grundstoff.

00:13:41: Das heißt, das wird weiter vom Einwerk ins nächste Werk werden die Haferflocken transportiert und dann mischen wir eben mit den verschiedenen Komponenten.

00:13:50: also was ich damit sagen möchte ist dass wir von der Hafer-Anlieferung bis zum fertigen Produkt, bis zur Auslieferungen alle Prozessschritte selber im Sound machen.

00:13:59: Die Verpackung,

00:14:00: Verakuumierung wenn es nötig wäre in der Theorie passiert alles bei euch?

00:14:04: bringt vorne rein.

00:14:05: Ja, mit so einem Vierzig Tonner und hinten raus gibt die Logistik auf die Palette geht alles wieder raus?

00:14:09: Genau zum Kunden.

00:14:11: Krass!

00:14:12: Okay mehr Schichtbetrieb oder ein Schicht Betrieb?

00:14:14: Mehr Schicht betrieb und das ist immer so ein bisschen abhängig von teilweise zwei Teilweise drei eben.

00:14:20: auch wenn es nötig ist ja muss man ihm abpassen.

00:14:25: Es gibt Peaks am Jahr, es gibt aber auch dann deutlich entspannteren Zeiten.

00:14:31: Es sind Reinigungsprozesse die man im Werk natürlich berücksichtigen muss.

00:14:35: Okay.

00:14:36: Ein Team, ein Standort!

00:14:38: So jetzt habt ihr eine Marke geschaffen oder mehrere diverse Marken auf denen ihr da sitzt?

00:14:44: Das heißt also die meisten Leute die hier sitzen in den Marken haben sind denn vom Preispunkt eher etwas oberhalb der Mitte.

00:14:51: Dafür baut man ja auch eine Marke, also verlässt sich auf den Geschmack.

00:14:54: Auf einer Qualität, auf ein gewisses Aroma und auf eine Konsistenz in dem Geschmackserlebnis.

00:14:59: Das habt ihr alles!

00:15:01: Und damit geht dir auch in den Handel rein.

00:15:02: Das heißt wenn ich im Supermarkt stehe neben den Kölnhaferflocken gibt es ja auch andere.

00:15:08: Das ist denn schon eher ein Premium Produkt?

00:15:10: Absolut!

00:15:11: Das ist bei Müsli nicht ganz so... Da seid ihr eher im Mittelfeld beheimatet oder ist es auch ein Premium-Produkt?

00:15:16: Ich würde sagen, Köln versteht sich als eine Art Volksmarke.

00:15:20: Also wirklich... Es ist Markenqualität aber es ist eine, ich würde sagen ne deutsche Familienmark.

00:15:29: Egal wie von mir aus, das ist auch so'n Thema.

00:15:33: Es ist am Ende so dass man sich Kölnen als Marke leisten kann und auch eine gute Qualität bekommt.

00:15:40: In der Tat bei Köln-Flocken ist es so, dass wir in jedem Geschmackstest, also in vielen Qualitätstests aber insbesondere im Geschmackstest hervorragende Qualitäten abbilden.

00:15:52: Insbesondere im Geschmakstest gegen Überhandelsmarke wirklich überzeugen.

00:15:56: und eben im Bereich Müsli würde ich sagen immer noch sehr gute Qualitäten, aber eben, ich würde sagen gehobenes Mittelpreissegment kein Premiumpreisegment.

00:16:09: Und euer größter Wettbewerb ist oft die Handelsmarke.

00:16:12: Also hast du jetzt auch nicht von zwanzig verschiedene Haferflocken an?

00:16:14: Genau,

00:16:14: im Hafer Flockenbereich insbesondere die Handel-Marke muss ehrlicherweise dazu sagen, auch die Biohandelsmarcke.

00:16:21: und bei Handelsmarche da muss man einfach respektvoll anerkennen dass das auch Treiber sind.

00:16:27: also die werden immer besser über die Jahre.

00:16:29: und dann muss man sich als Marke schon mithalten und gucken was man dazu bieten hat

00:16:35: Weil der Kunde ja auch während des Einkaufserlebnises quasi sagt, es gibt Produkte da will ich mag und es gibtprodukte will ich keine mag.

00:16:42: Also auch der Handel muss ja irgendwas anbieten.

00:16:44: das macht ja auch irgendwie Sinn.

00:16:45: Und dann muss man ja auch sagen Wenn euer Produkt quasi auf der einen Seite ist das andere Produkt auf die anderen Seite.

00:16:51: Das ist ja denn teilweise auch mit dreißigvierzig Prozent Abschlag Handelsmarken sind.

00:16:55: versuchen sie aber erstens über den Preis zu machen wenn du Ihr seid ja auch in dem Müsli-Bereich saustarkt, das habe ich gesagt.

00:17:02: Auch Babyflocken ist ja ein Thema, unsere Schmelzflockend.

00:17:05: Das sind alles Märkte die in den letzten Jahren wahnsinnigen Auftrieb erfahren haben wo Eltern sagen es ist mir wichtig also auch ein Bewusstsein dafür entwickelt haben was gebe ich meinem Kind?

00:17:16: Ich würde sagen, Köln-Flocken haben auch so ein bisschen dieses Tempo bei Taschentüchern.

00:17:19: Ist Kölne schon mehr Haferflocken?

00:17:21: Und so wurde ich jedenfalls das öfter mal losgeschickt quasi zum Einkaufen.

00:17:24: Wo wir mal Kölnen blocken... Das ist schon so ne?

00:17:26: Das habt ihr geschafft!

00:17:27: Voll.

00:17:27: also Kölner ist eine Vertrauensmark.

00:17:29: Wir haben jetzt letztens erst dann eine Qualitative Studie gemacht zum Thema Kölnekquiti.

00:17:35: Markenequiti mit was werden wir verbunden?

00:17:38: und wir wären mit Qualität und Funktionalem Nutzen und als vertrauensvolle Marke verbunden.

00:17:43: Das sind tolle Elemente auf denen man gut aufbauen kann und insbesondere aufbauten sollte vor dem Hintergrund, dass wir ja schon ich würde sagen seit fünfzig Jahren im Babybereich aktiv sind.

00:17:53: Die Schmelzblocke ist wirklich schon seit Ewigkeiten in Markt und da geht es wirklich darum zu schauen Wir haben jetzt eine ganz neue Generationen an Eltern, die ganz anders auch für sich selber Lebensmittelwissen gesammelt hat und einen ganz anderen Anspruch hat an Lebensqualität.

00:18:13: Obwohl der Markt Baby Food, insbesondere Baby Breihe eher zurückgeht aufgrund der sinkenden Geburtenraten.

00:18:21: Das heißt wir erleben einen enger werdenden Markt, der allerdings sich stark durch Qualität definiert.

00:18:28: Und da ist es mir halt wichtig, wir machen das ganze Thema Schmelzvlocken wird dieses Jahr ganz neu aufgesetzt bei uns.

00:18:37: Dass wir ein großes Augenmerk darauf legen, qualitativ extrem hochwertig zu sein und eben nicht nur übers Markenversprechen zu ziehen.

00:18:45: Das ist jetzt auch der generelle Turn, die uns anschaut beim Müsli und bei allen Produkten.

00:18:49: und fairerweise wenn hier bei unserem Podcast Menschen sitzen, die quasi auf dem Markensitz sind.

00:18:54: ich glaube auch fast Das ist die einzige Chance, wie du mit dem Produktionsstandort Deutschland bestehen kannst.

00:19:00: Du kannst ja nicht der günstigste sein in einem der teuersten Standorte, sondern du sagst entweder als Qualitätsversprechen das Versprechen auf immer wieder dieselbe Art und Weise von Genuss dann funktioniert es.

00:19:11: ich glaube alles andere da sind Da sitzen wir auch hier in Deutschland so mittendrin, da müssen wir nur ein bisschen nach Osteuropa gucken.

00:19:17: Dann könnten wir auf jeden Fall günstiger herstellen und günstige Strom kosten.

00:19:20: Und alles wäre irgendwie günstig, aber wenn du nicht in Deutschland bleiben willst musst du das machen.

00:19:23: Was halt

00:19:23: total spannend ist an diesem Zusammenhang ist also ich bin der festen Überzeugung dass ganze Thema funktioneller Nutzen und funktionale Wettbewerbsqualitätswettbewebsvorteil wird wiederkommen oder ist schon wiedergekommen?

00:19:38: In den letzten zehn Jahren würde sagen insbesondere mit Corona seinen Peak erreicht haben, war ja diese Thematik Haltungsmarke und auch das Thema Nachhaltigkeit.

00:19:49: Und Nachhaltigkeitsversprechen oder Haltung versprechen was so ein Stück weit neben die Qualitative oder neben den das qualitative Wertversprechen gehalten worden ist.

00:20:01: Wir als Köln haben eine Haltung aber ich bin der Meinung eine Haltung kann ne Marke, Qualität die am Produkt haftet gut schmeckt oder gut ist, niemals überholen.

00:20:14: Ich sage immer wir als Marke müssen am Ende die Schicks gedeckt halten, die wir ausstellen und marken das eben nicht tun.

00:20:23: Die haben Probleme und deswegen wird es jetzt brutal darauf hinauslaufen dass wir in allen Kategorien ernsthafte Wettbewerbsvorteile haben und halten können.

00:20:33: Das würde ich auch denken.

00:20:35: Dein Opa hat ja das Schokomüsli erfunden, oder?

00:20:37: Also da musst du noch mal erklären.

00:20:38: also wie kommt man zum Schokomyosli?

00:20:40: Mein Opa mein Großvater in Köln hat mit den vierundzwanzigsten Unternehmen übernommen was er schon ziemlich jung ist.

00:20:45: Er war wirklich zehn Jahre oder acht Jahre jünger als ich als ich das Unternehmen übernahm hatte und hat dann das ganze Thema Haferflocken übernehmen und hat gesagt muss die nächsten Schritt machen hatten Früchtemüsli auf dem Markt gebracht Als dann seine Kinder in das Alter kamen, dass sie auch Frühstücken merkte an seinen eigenen Kindern.

00:21:04: Dass die Nuss-Nougat-Creme aus einem italienischen Hersteller gerne mochten.

00:21:08: und er hat gesagt Ups jetzt essen alle Schokolade auf Brot!

00:21:12: Jetzt muss ich die Schokoladen in den Haferflocken bringen.

00:21:14: Und hat gesagt okay lass uns doch mal ein Schokomüsli auf dem Markt bringen.

00:21:18: es gab's nicht zu dem Zeitpunkt und deswegen kam das hier aus.

00:21:24: dem Jahr war lange unser bestverkauftes Müsli im Portfolio.

00:21:30: Das ist das Ding?

00:21:31: Ja, das war das Ding.

00:21:33: und dass es jetzt Zucker reduziert auch am Markt und seitdem ist das das Beste verkaufteste.

00:21:38: Äh

00:21:39: genau, lass mal über Müsili und Zucker reden.

00:21:41: also muss ja so ein paar Mythen aufräumen.

00:21:42: Mir wurde irgendwann mal gesagt Markus bei Müsilli musst du ganz doll vorsichtig sein!

00:21:46: Das kann echt eine Zuckerbombe sein.

00:21:49: Warum ist... Also bei Schokomüsli, Krokantemüsli erschließt sich mir natürlich vollkommen.

00:21:53: warum ist Müsil quasi so calorischer?

00:21:55: zu viel Zucker auch.

00:21:56: Also das glaube ich ganz wichtig ist, was sind die zuckertreibenden Faktoren im Müsli?

00:22:00: Das ist entweder zugesetzter Zucker oder es ist Zucker der am Haselnusskrokant oder in den Nüssen steckt.

00:22:05: Oder es ist Zucker, der durch die Schokolade mitgetragen worden ist und das ist ganz oft der Fall bei Früchtemüsli eben der Fruchtzucker selbst.

00:22:14: Dann gibt es unterschiedliche zugesätzte Zuckerarten.

00:22:17: Es gibt den Industriezucker, den weißen Zucker.

00:22:19: Viele Hersteller, insbesondere wir haben jetzt einen neuen Granola-Alternativen gefunden durch ergaven Dicks auf, weigemischt haben.

00:22:26: Es ist normal ökotrophologisch das auch Zucker, es ist kein Zuckersatzstoff aber ich weiß nicht genau wie durch die Zusammensetzung mit keine Produktentwicklerinnen.

00:22:34: aber wir können deutlich weniger in das Produkt bringen um eine ähnliche Süße zu erreichen.

00:22:41: Das heißt wir haben momentan im Granola acht Prozent Zucker.

00:22:46: Acht

00:22:46: Prozent auf hundert Gramm.

00:22:47: Das sind acht Gramm, aber es gibt eben auch Müsli's und ganz ehrlich sagen die sind süßfahre Punkt.

00:22:54: und es gibt ...

00:22:55: Woher geht das in der Speziale?

00:22:57: Fünfundzwanzig

00:22:58: Prozent!

00:22:58: Auf Hundert Gramms Müslis habe ich fünfundzwannzig Gramm Zucker.

00:23:01: Das ist halt eine Süßware.

00:23:02: Und ich finde das okay, muss ich sagen wenn man sich in einen Schokokrokanten Müsli kaufst... ...das ist halt ein indulgentes Produkt.

00:23:10: und da sind wir halt auch immer der Haltung gewesen dass wie gesagt haben naja wir dienen im soweit auch Verbraucherinnen und Verbrauchern die Lust haben sich was zu gönnen am Frühstück oder an anderen Tageszeiten.

00:23:22: Ich glaube es ist aber die große Herausforderung von meiner Generation dem Verbraucher ein Geschmackserlebnis zu ermöglichen, bei gleicher Optimierung der Nervertabelle.

00:23:34: Und das wird eine riesige Herausforderung sein!

00:23:37: Ich kenne auch Kollegen die sehr erfolgreich sind, indem sie einfach... gar keinen Zucker in ihre Müsli's bringen.

00:23:45: Das ist oder wenig, ich glaube es ist immer einfacher für einen auch bekannt etablierten Produzenten neben dem eigentlichem Portfolio zusätzlich Produkte rauszubringen die deutlich weniger Zucker haben.

00:23:57: das machen wir auch wenn man an die wirklichen also Bestzellerprodukte rangehend den hohen Kreis von Heavy Usern haben die wirklich im bestimmten Geschmack gewohnt sind.

00:24:10: Da muss man halt wirklich gucken, wie kann man diese Transformationen erreichen.

00:24:15: Das ist wirklich euer Thema ne?

00:24:16: Ihr habt Heavy User.

00:24:17: also wir reden jetzt im Casino-Bereich und von Wales sprechen.

00:24:20: ja ihr habt quasi Kunden die wollen eins zu eins dieses Geschmackstarlebnis.

00:24:25: dafür sind die eure Kunden.

00:24:26: und deswegen macht es wirklich sinnlos auch nicht im Bestand rumzu Doktor weil der Bestand hat seine Fans sondern dann eher daneben ein neues Produkt aufzugleisen, was eben Zucker reduziert ist.

00:24:35: Und dann gibt's ein paar die wechseln und man kann sagen auch nicht will es genau so weit haben.

00:24:38: also wir werden ja sehen ja gerade in dem Schift.

00:24:40: also das beste Beispiel ist ja da schucke muesli dass er lange Zeit Verkaufschlager war bis wir das schuckelmüsli mit dreißig prozent weniger zucker haben.

00:24:47: jetzt ist das der ververkaufschlager.

00:24:49: okay jetzt ist es so dass wir ich würde sagen es ist nicht unmöglich im Bestand herum zu docktern Ich würde sagen Es ist aber einen sehr sehr Entwicklung intensives Thematikum.

00:25:00: Also ich glaube, das ist extrem schwierig weil man wirklich darum geht eben mit weniger Zucker und weniger Fett dasselbe Geschmackserlebnisse zu erreichen.

00:25:08: Und man muss auch noch sehen Zucker und Fett haben ja auch in Sachen Haltbarkeit In Sachen Mundgefühl und so macht das viel und da muss man halt forschen.

00:25:19: Ich würde sagen, dass es einfach sehr intensiv darüber nachzudenken und es ist leicht ein neues Produkt auf den Markt zu bringen.

00:25:26: Und ich als quasi BWL-Hilfskraft würde ja auch sagen, dass natürlich die Substitution von Zucker und Fett gegen höher wertige Materialien – das ist ja auch hier zwischen Norbenzeigefingern Thema?

00:25:35: Absolut!

00:25:36: Es geht halt auch darum, Geld am Ende des Tages Geld zu verdienen.

00:25:41: Da geht's wirklich darum, dass die Verbraucherinnen und Verbrauchern in Deutschland, finde einfach extrem preisensibel sind und das heißt gute Qualität zu einem guten Preis, aber eben mit bestimmten Hygienefaktoren.

00:25:57: Der Hygenefaktor ist erstens Nachhaltigkeit und der zweite Hygienefaktor isst möglichst gesund.

00:26:06: Werbung

00:26:08: Moin, heute wieder mal Werbung in eigener Sache.

00:26:10: Das heißt ich suche neue Kolleginnen und Kollegen für mein Affiliate-Netzwerk Etzel und das in einer Zeit wo die meisten Unternehmen mithilfe der KI-Draschelstellen reduzieren.

00:26:19: wir suchen Verstärkung.

00:26:21: Wen suchen wir eigentlich?

00:26:22: Wir suchen aktuell PRP-Entwickler, Leute für das New Sales Team und vor allem auch fürs Key Account Management also für die Bestandskundbetreuung.

00:26:29: Und wenn du noch gar nicht weißt was du eigentlich werden willst haben wir auch für die in einigen Monaten die Ausbildung suchen einiges im Angebot!

00:26:35: Wir suchen Kaufmänner, Kauffrauen for eCommerce Mediengestalter IT System Management oder Fachinformatiker für die Anwendungsentwicklung.

00:26:43: Wenn ihr uns schreiben und euch bewerben wollt, dann tut das bitte an jobs at businessangels.de oder ihr geht auf www.businessangels .de slash Jobs.

00:26:52: Ihr findet alle Linkshärts und den Shownotes.

00:26:54: und jetzt zurück zum Podcast.

00:26:56: Wollte ich gerade

00:26:59: sagen wir haben hier einen super herausfordernden Markt.

00:27:03: Wir haben ein ganz großen Anspruch an die Lebensmittel bei Deutschland.

00:27:06: Also was das angeht, sagt ja auch jeder.

00:27:08: Das Lebensmittel in Deutschland schon immer viel zu günstig waren eigentlich gleich zum Ausland.

00:27:11: Daher haben wir uns gewöhnt an die Discounter natürlich auch einen großen Anteil dazu.

00:27:15: aber es ist schon so... Die Erwartungshaltung ist ja nicht.

00:27:17: Die Qualität steigt und der Preis steigt.

00:27:19: Die Erwartungshaltungen sind Hygienefaktoren.

00:27:21: Deutschland ist Qualität bitte für den kleinen Preis!

00:27:24: Genau, also ich hatte ehrlich gesagt geprüft und das ist insofern.

00:27:27: deswegen haben wir vegane neue Produkte gelanscht.

00:27:31: Ich habe eigentlich gesagt, eigentlich das coolste ist doch wenn wir überhaupt keine Milch mehr in unserer Milchschokolade im Müsli haben und alles was momentan Milch-Schokolad ist... quasi Musli veganisieren komplett.

00:27:42: Ich habe das vorgeschlagen, wir haben es durchgerechnet und haben gemerkt okay wow!

00:27:45: Das funktioniert gar nicht.

00:27:46: erstens kann es sein dass es eben der Verbraucher nicht annimmt die verbrauchern nicht an nimmt weil es schon ein anderes Geschmackserlebnis ist und zweitens wir können es nicht zum selben preispunkt anbieten und das ist extrem problematisch.

00:27:58: deswegen haben wir eben neue muslis auf den mark gebracht die noch mal ein stück weit anders waren.

00:28:02: wir haben mit joviva kooperiert die ja als start-up gesagt haben wir stellen eine schokolade her ohne kakao.

00:28:10: Also wir sind quasi Kakao-Ausatz.

00:28:12: Ja, wir haben gesagt, quatsch!

00:28:13: Wir haben gesagt in den letzten Jahren hat unser Großvater das Schokomisli erfunden und jetzt finden wir das Schoko-Misli ohne Schokolade.

00:28:20: War auf jeden Fall ein Gag, wurde über eine Million mal verkauft.

00:28:22: übrigens, also einen SKU... Das

00:28:25: schmeckt auch wie?

00:28:26: Das schmeck total ähnlich, total ähnlich.

00:28:29: aber es ist so weit mein Traum zu sagen, dass wir veganisieren das ganze Portfolio.

00:28:35: Das war nicht umsetzbar.

00:28:37: Und das muss auch sagen, haben unsere Stakeholder auch nicht so toll gefunden.

00:28:40: Nein, bleib mal lieber schussarbeit bei deinen Leisten und ich glaube dass diese Transformation an bestehenden Produkten... ...das ist die ganz große Hauptaufgabe!

00:28:49: Das würde ich auch anders machte ja, wo du dich quasi mit wirklich Druck auch drum kümmerst.

00:28:55: Bei den ganzen Themen Zucker, Zuckersteuer da kann ich mich erinnern also da war irgendwas im Gespräch.

00:28:59: Ich glaub ihr habt euch halt auch positioniert zu dem Thema.

00:29:02: Was ist die Idee dahinter?

00:29:03: Wie funktioniert das ganze Thema, was ist das Politikum jetzt gerade dahinter.

00:29:05: Also es gab ja einen Vorschlag und der wird seit zwanzig Jahren noch mehr diskutiert auch im europäischen Ausland teilweise in Großbritannien umgesetzt.

00:29:15: Es geht darum Analog einer Mineralölsteuer oder einer Z.B.

00:29:21: Rettensteuer oder whatever, auf den Verbrauch von bestimmten zuckerhaltigen, insbesondere Energydrinks Getränken aber eben auch anderen zuckerheiltigen Produkten Süßware ein Stück weit zu besteuern.

00:29:34: und das hat halt den Effekt dass es gibt unterschiedliche Umsetzungsmöglichkeiten.

00:29:38: entweder ist es den Hersteller trifft oder die Verbraucher weil der Regalpreis nach oben schnellt eben dazu, dass insbesondere Hersteller dazu intensiviert sein sollen weniger Zucker.

00:29:58: in ihre Produkte reinzubringen.

00:30:00: Analog da, dazu gibt es ja die Diskussion unter Cem Özdemir in der letzten Legislaturperiode.

00:30:05: Werbeverbote für Kinder auf Social Media und im Fernseher... So weitreichend

00:30:12: Steuern, Werbeverbote?

00:30:14: Total

00:30:14: krass!

00:30:14: Also es gibt unterschiedliche Aspekte.

00:30:17: Ich glaube wir müssen uns nicht darüber unterhalten dass die Fallzahl von Adipositas in Hüllen geschnellt sind europaweit der extreme Konsum von Zuckerprodukten, von Süßwaren eben einen oder dazu führt dass manch das die Kalorienbalanzen nicht ausgeglichen sind sondern die Menschen in einem kalorienüberschuss sich bewegen und dadurch über Gewicht haben und über Gewichteben ein schweres Herzkreislaufrisiko bergen.

00:30:46: Darum müssen wir uns gar nicht unterhalten.

00:30:48: ich halte es nur für ordnungspolitisch nicht klug halt durchsteuern und durch Lenkung, staatliche Lenkung dieses Problemen in Griff zu bekommen.

00:30:58: Weil am Ende nicht die Wahrheit ist wir wollen Menschen gesünder machen sondern wir wollen Sozialsysteme entlasten Und auch das finde ich ist ein legitimer Schritt.

00:31:07: Ich glaube aber dass am ende das Mittel und da spricht man immer als Jurist von der Verhältnismäßigkeit Am Ende nicht verhältnismusig im engeren Sinn oder erforderlich ist weil ich mir denke es gibt mildere Mittel die auch geeignet sein könnten.

00:31:20: Warum können wir nicht Unternehmen, die eine Transformation vorhaben und die auch Erfolge vermitteln können?

00:31:26: Die sagen, ich habe uns selbst verpflichtet und wir haben so einen Sofie-Prozent in unseren Produkten an Zucker abgebaut.

00:31:32: Wir haben den Verbrauchern mitgenommen.

00:31:34: Warum die nicht intensiviert sind durch steuerliche Erleichterungen oder solche Themen?

00:31:39: Warum müssen wir immer steuern... Immer den Pain unterstreichen und Menschen und Unternehmen weiter belasten was ich mir halt vorstelle.

00:31:50: Ich habe ja ohnehin hohe Kosten, hohe Personalkosten, hohen Rohstoffkosten und anderes Thema noch.

00:31:57: Und wenn ich dann noch durch Steuern an Abgaben belastet werde, dann fehlt mir doch jedes Geld um Transformationen wie ich eben gerade geschildert habe in der Entwicklung über bezahlen zu können.

00:32:08: Und so Dinge die günstig sind als Produkt zu substituieren gegen?

00:32:12: Teurere Produkte, wo sollen das noch herkommen?

00:32:14: Genau.

00:32:14: Das ist es am Ende kostet ein Produkt, dass alles sehr modellarhaft ja aber Es kostet am ende.

00:32:22: diese Transformation kostet und das muss weitergegeben werden.

00:32:26: Es führt natürlich dazu das andere Geschäftsweige die von Zucker, Ersatzstoffen und so einen Ort noch deutlich mehr Gebrauch machen, dass diese sich im Aufwand bewegen.

00:32:36: Aber ich glaube das sind so starke Marken und es sind so Starke Innovation die setzen sich auch durch ohne dass sie den Staat brauchen.

00:32:43: Bin ich absolut beide.

00:32:44: Das betrifft ja viele Bereiche, die wir hier in Deutschland haben.

00:32:46: Ich glaube also auch als aktuelle Gefühl ist er wirklich das alles versucht wird mit irgendeiner Steuer zu heilen wo man nochmal irgendwo rauf schlägt und guck.

00:32:52: ich denke auch da sind wir aktuell nicht in der richtigen Verfassung als Land für.

00:32:55: Und das kann nicht das Allheilmittel sein.

00:32:57: Also wir haben ja kein Steuereinnahmenproblem.

00:32:59: Wir haben aktuell ein Ausgabenproblem.

00:33:00: vielleicht Sollten wir mal auch daran denken.

00:33:03: Ähm, jetzt lass mal über... Auch wie vertreibt ihr heute?

00:33:07: Also in meiner Wahrnehmung Lebensmittel Einzelhandel ist das, wie ihr distribuiert, über Amazon verkaufen und Co.

00:33:14: könnte natürlich kleinteilig machen.

00:33:15: oder eigene Online-Shop wäre irgendwie eine coole Idee aber da machen wir uns nix vor.

00:33:18: Das wird nicht der Nebenverkehrbringer sein.

00:33:20: Ihr seid also angewiesen auf die Partnern, die es da gibt.

00:33:22: Ja.

00:33:23: Lebensmittel einzeln sind ein toughes Business.

00:33:25: Das heißt wir reden auch davon, dass das nicht so margenstark ist.

00:33:29: Das Geschäft jetzt macht ihr knapp hundertfünfzig Millionen Euro Umsatz.

00:33:33: Ja?

00:33:34: Es ist ja die Frage was für eine Rendite kann man denn mit dem Produktportfolio was ihr da habt überhaupt anstreben.

00:33:38: Was wäre denn gesund?

00:33:39: drehen über fünf Prozent, sieben Prozent drei Prozent

00:33:41: acht also.

00:33:43: es ist schon schon sehr tafter double digit e-Betreins auszubekommen.

00:33:47: Double

00:33:47: Digit würde zehn Aufwärts heißen.

00:33:49: Ich würde sagen so keine Ahnung.

00:33:54: Alles um die acht Prozent ist schon ein toughes Thema.

00:33:59: Da wollt

00:33:59: ihr hin?

00:34:00: Ja, waren wir auch schon

00:34:02: mal.

00:34:02: Aber

00:34:03: das ist immer sehr abhängig davon wie die Jahre funktionieren.

00:34:08: Es ist halt wie gesagt ein sehr Rohstoffintensives Geschäft.

00:34:12: Erzähl mal Rohstoffe!

00:34:13: Ich glaube Kakao ist euch komplett abgehauen.

00:34:16: Genau, wir sind natürlich abhängige vom Hafer und wir sind abhängiger vom Zucker aber Hafer

00:34:20: ist recht preisstabil?

00:34:22: Auch da gibt es Voluntiliten Überall Voluntilitäten.

00:34:26: Es ist so, dass Kakao ein unfassbar krasses Thema ist in den letzten Jahren

00:34:31: bzw.,

00:34:32: ja der war relativ stabil und ist im letzten Jahr völlig abgehauen.

00:34:36: Also wirklich nach oben.

00:34:37: Über was reden wir?

00:34:38: Da reden wir über zwanzig Prozent oder fünfzehundert Prozent?

00:34:40: Nee, ich glaube, wir sind bei zweieinhalb, dreienhalb Prozent gewesen.

00:34:42: Zweihundert,

00:34:42: dreienthalb

00:34:43: Prozent!

00:34:43: Das

00:34:43: ist schon echt... das ist unfassbar gewesen.

00:34:46: Er war teilweise ja so... das war immer noch uns immer noch auf einem sehr hohen Niveau aber fällt jetzt gerade.

00:34:52: Aber es war letztes Jahr wirklich extrem heftig.

00:34:55: Es waren Missernten in den Herkunftsländern und das Ganze wurde garniert durch starke Spekulationsgeschäfte.

00:35:03: So Wir waren halt so, dass wir decken mussten und hatten halt ... Decken

00:35:08: mussten heißt euch eindecken.

00:35:10: Eindecken, genau.

00:35:11: So ist es eindeckend als im auch Schokoladen sozusagen Abnehmer für die Schokomüsel, die ja unsere absatzstärksten Produkte sind im Nüsli-Bereich.

00:35:25: Da hat ja die ganze Industrie drückgeschäft.

00:35:27: Schokoladenindustrie, Süßwarenindustrie... Ich glaube ich war auf keinem Kongress, wo nicht drüber gesprochen worden ist.

00:35:33: Habe selber auf einem Kongress gesprochen, wo alle gesagt haben warum kannst du eigentlich noch lachen?

00:35:36: Das ist doch hier unglaublich!

00:35:39: Long Story Short, wir haben uns natürlich die Profitabilitäten unserer Produkte angeguckt und haben gesagt können wir überhaupt noch Kostendecken produzieren.

00:35:45: Also ihr habt euch denn immer zum Verständnis alles da wo Schokolade drin ist das ist an dem Fall davon betroffen.

00:35:50: Und dann musstet ihr wirklich runter gehen und muss gucken können wir uns überhaupt auf den Produkt bei geringen Marsch ein drei, vier, fünffach so hohen Preis auf Schokolade leisten.

00:35:57: Genau!

00:35:58: Okay

00:35:58: krass und wie kann man damit umgehen?

00:36:01: Kann man dieses Produkt eigentlich noch sozusagen im eigentlichen Portfolio halten?

00:36:05: jetzt ist es so.

00:36:06: wir sind Marktführer in Müsli-Bereich.

00:36:08: wenn man einmal so einen Müsi rausnimmt aus dem Portfolium dann kommt's nicht so schnell wieder rein.

00:36:12: also das ist halt echtes.

00:36:14: also man sollte es eigentlich halten.

00:36:16: die Frage ist hält man sowas mal aus oder gibt man so was weiter.

00:36:22: Also die Aktionen sind aushalten, weitergeben

00:36:24: oder halt Packungsgrößen verkleinern?

00:36:27: Das sind drei dramatische

00:36:29: Eingriffe, die wir auch mit unserem Stakeholder natürlich besprochen haben und Ich muss ganz ehrlich sagen, es gab schon solche Krisen.

00:36:38: Wo Großeltern und Eltern gesagt haben, halten wir jetzt aus.

00:36:40: Halten wir einfach mal aus!

00:36:43: Ich glaube als wirtschaftlich denkender Mensch in diesen Kategorien muss man den Anspruch haben so was weiterzugeben oder Verpackungsgrößen zu verkleinern.

00:36:53: aber... Und das ist mir besonders wichtig für dem Hintergrund einer Vertrauensdebatte und dass Köln immer noch eine Vertrauungsbrand ist.

00:37:00: Wir müssen das ordentlich kommunizieren.

00:37:02: Was habe ich also getan?

00:37:04: Verpackungsgröße

00:37:05: verkleinern, haben wir.

00:37:07: Wir sind von fünfhundert Gramm runtergegangen auf vierhundfünfzig beziehungsweise Vierhundertgrammen in der Verpackung.

00:37:14: Also

00:37:14: zehn, zwanzig Prozent weniger?

00:37:16: Ja

00:37:17: und wir haben Fett draufgeschrieben, weniger Inhalt gleiche Qualität.

00:37:20: Wirklich!

00:37:21: Wir haben einen QR-Code auf die Packung gemacht wo wir nochmal auf der Website alles erklärt haben.

00:37:26: Wir auf Social Media, auf allen unterschiedlichen Kanälen habe ich ein Video gestartet und hab gesagt warum wir das machen was uns da eintreibt und dass es halt Teuerung gibt, die uns eben dazu bringen.

00:37:39: Und das glaube ich ganz wichtig ist, das verstehen Leute nicht mehr... Das hat mir nochmal so die Augen geöffnet.

00:37:46: Köln isst ein Familienunternehmen, Kölne ist kein großer Konzern mit einem riesen Finanzapparat.

00:37:51: So nach dem Motto ihr habt doch sowieso Geldgeber dann verdient halt mit etwas anderem ja?

00:37:57: Sondern wir sind ja ein Familienunternehmen.

00:37:59: Wir sind ohnehin marschenschwach und sowas ist echt schwierig, wenn man dann so'n großes Produkt, so'nen großes SKU halt nicht mehr profitabel

00:38:07: hat.

00:38:07: Also habt's maximal transparent gemacht?

00:38:09: Ja!

00:38:09: Mit Video, mit allem Pipapoon.

00:38:11: Ich glaube dann hat es die Bild-Zeitung bundesweit aufgegriffen?

00:38:13: Genau!

00:38:14: Die Bildzeitung hat gesagt... Also ist ein bisschen peinlich.

00:38:17: aber die haben halt gesagt, die Müsli-Königin kündigt Mogelpackungen an.

00:38:21: Ja also ich verstehe mich nicht als Müslikönigen Aber es war halt wieder so'n reißerischer Auf, also ich war auf jeden Fall auf der Bild-Online-Startseite Und was ich halt cool fand, war dass der Journalist hat gesagt hat sie ist ehrlich ungewöhnlich ehrlich und sehr das hier ehrlich angekündigt kündigt das transparent an.

00:38:40: Und da habe ich halt gemerkt, okay cool es ist und bleibt eine uncoole Sache Aber ich mache da irgendwie gerade das Beste draus.

00:38:47: Also ihr hattet euer Chocogate quasi?

00:38:49: Ja, unser Chocokate.

00:38:50: Aber das war eigentlich okay!

00:38:52: Das Video wurde dann hunderttausendfach, millionenfach gesehen wahrscheinlich.

00:38:54: Bild hat eigentlich vorher drauf gegeben aber es war eine öffentliche Wahrnehmung, wurde es durchaus... ...das hatte ein positives Umfeld auch erschaffen.

00:39:01: Das war jetzt nicht nur negativ, das war positiv geframed von der Bild.

00:39:04: Wir merken ja natürlich auch wer uns alles anspricht.

00:39:08: wir haben ja einen Verbrauchertelefon und wir merken dass diese große Welle die wir eigentlich wirklich vermuten dass die gar nicht so kamen an Verbraucherinnen und Verbrauchern, die sich beschwert haben.

00:39:19: Sondern es gab auch etliche, die auf Social Media gesagt haben okay jetzt kaufe ich erst recht Köln weil ihr seid ehrlich, ihr verarscht uns nicht.

00:39:27: Und das fand ich echt gut!

00:39:29: Jetzt guckt man sich natürlich als Kaufmann, guckt auch die Distributionen-Rotationszahlen an.

00:39:35: Und wie erholt sich das Geschäft nach einem solchen Stand?

00:39:39: Was wir vorstellen?

00:39:39: rein technisch läuft es ja so ab dass dieses Produkt in der höheren Grammatur nicht mehr existiert und das neue in einer weniger geringeren Grammatur ja wieder neu eingelistet und distribuiert werden

00:39:50: muss.

00:39:50: Genau jetzt wird's sehr spannend.

00:39:51: also ihr habt ja thirty five SKUs, d.h.

00:39:53: das ist die einzige Produktnummer.

00:39:54: ne Dieses Produkt gibt es ja dann nicht mehr.

00:39:57: Es ist nicht substituiert, sondern unter der alten Produktnummer sind die fünfhundert Gramm nicht mehr bestellbar und jetzt musstet ihr auf einmal neue SKUs erfinden.

00:40:04: Das alte ist rausgeflogen.

00:40:06: Neue Artikelnummer?

00:40:07: Und die muss ja erst mal wieder rein in den Vertrieb.

00:40:09: Also ihr müsst das kommunizieren?

00:40:10: Genau, es muss rein in dem Vertrieb kommunizierend.

00:40:13: Es muss ins System laufen.

00:40:15: und was eben auch ganz wichtig ist, sind diese sogenannten Jeetan-Änderungen.

00:40:18: Das sind so Produkte... Jeeten?

00:40:21: Jeetin!

00:40:21: Okay.

00:40:22: Änderung, da befürchtet man immer weil weil man mit diesen alten Artikelnummern eben in den System des Kunden ist und der Kunde guckt natürlich an, okay wow jetzt ändert sich da irgendwie eine Nummer.

00:40:33: Jetzt muss ich die neue Nummer einflingen.

00:40:35: wie erfolgreich war das Produkt denn?

00:40:37: Gucken wir uns mal an.

00:40:37: also dann hat man... Da ist man auf dem Kicker.

00:40:40: Genau!

00:40:40: Und was halt ein toller Job von meinem Team war ist dass wir das mit einer eigenen Field Force, mit einem Key Account Team wirklich geschafft haben da die Distributionslevel wieder auf vor Niveau zu haben und das ist echt ne große Leistung.

00:40:55: Also ihr habt nicht diesen krassen Einbruch gehabt, den hätte geben können.

00:40:59: Ihr habt das gut moderiert.

00:41:00: Dazu gab es quasi Positives auch aus den sozialen Medien... Wir sind Marktführer geblieben!

00:41:07: Und du musst mal ja auch sagen Das klingt jetzt so einfach, ne?

00:41:10: Du änderst die Verpackungsgröße im Zehntoderzwanzigprozent weniger Produkt?

00:41:15: Ja da stimmt Aber du sparst ja nicht wahnsinnig an der Verpackung An der Schachtel, an der Plastiktüte oder an irgendwas anderem.

00:41:22: Sondern Das ist ja nicht ein eins zu eins Ersparnis.

00:41:25: Ein Teil!

00:41:26: Nee, und du hast ja auch andere Produktionsprozesse.

00:41:28: Du hast ja mehr Verpackungen auf der Linie.

00:41:31: Du musst dir teilweise neue Verpackung, muss natürlich neue Verpackungen drucken weil ja sozusagen die Hinweise usw.

00:41:37: stehen ja auf der Verpacking.

00:41:40: Unten steht ja auch dann eine neue Grammatur drin.

00:41:42: Das ist schon ein Aufwand das ist ein großes Projekt und das haben wir aber alles durchgerechnet.

00:41:50: Und wie gesagt es ist eins von mehreren Szenarien.

00:41:54: einseitig gar nicht entscheiden kann, sondern natürlich entscheidet man es mit seinen Handelspartnern, ob das der richtige Weg ist.

00:42:01: Das Lustige ist, du hattest mir erzählt.

00:42:03: Ihr hattet bis in die neunziger Jahre hinweg?

00:42:05: Hattet ihr keine Discounter als Handelspartner, oder?

00:42:07: Ja also es auf jeden Fall kurz vor den Zweitausenden, ja.

00:42:10: Krass!

00:42:11: Es gab halt lange... Also zwarte Zeit meines Vaters und meines Großvaters aber es gab lange keinen Discountgeschäft bei uns.

00:42:17: Und das macht man auch um die Marke quasi zu schützen?

00:42:20: Das

00:42:21: war das größte Ansinn meines Grossvaters eigentlich eigentlich Markenschutz- und Qualitätsschutz vor großem Volumen.

00:42:29: Also eigentlich, mein Großvater hatte immer die Idee Qualitätsführer zu sein in dem was er macht und das ist halt ein echt großer Anspruch.

00:42:38: Und deswegen hat er gesagt wir sollten die Marke nicht so weit öffnen.

00:42:43: heute müssen wir sagen wie sind nach vorhoch Qualität?

00:42:47: Wir sind eine Vertrauensmark.

00:42:48: es geht nicht ohne ohne ne sehr breite Distribution auch um Discount-Geschäft.

00:42:53: oder Discountgeschäft hat sich ja entwickelt muss man sagen.

00:42:57: aber

00:42:59: Aber da ist auch so, sagt ihr auch Veränderung.

00:43:01: Ihr feitet quasi um Regalplätze und gute Platzierung.

00:43:03: Das ist alles etwas was bei einer Produktänderung eine Gefahr sein kann.

00:43:08: Wenn man guckt das Produkt an die Erfolgszahlen dann können wir es immer noch gut gefragt wie vorher.

00:43:12: Das habt ihr ganz gut halten können.

00:43:14: Und jetzt schaut ihr quasi... zu den fünfundreißig SKUs, die aktuell habt.

00:43:18: Da kommen welche dazu durch Produkt quasi Erleichterung im Sinne von Leitprodukte weniger Zucker oder Austausch, Zucker gegen Agarfensaft.

00:43:25: Das ist eine Stoßrichtung.

00:43:27: Ansonsten sagen wir aber auch ganz klar über neunzig Prozent des Umsatzes finden Deutschland statt.

00:43:31: das heißt ihr habt unglaubliche internationale Wachstumchancen.

00:43:35: Ihr werdet heute an wie viel Märkten distribuiert?

00:43:36: Neun Also unter zehn Jahren.

00:43:39: Mit Vertragspartnern vor

00:43:41: Ort?

00:43:41: Genau, mit Distributeuren.

00:43:43: Klassisches Distributeur-Business.

00:43:45: also ich habe gesagt, Entschuldigung Deutschland läuft gut!

00:43:48: Aber wir müssen im internationalen Umfeld deutlich wachsen.

00:43:51: Made in Germany spielt im internationalem Umfeld eine große Rolle, es ist ein großer Qualitätsmarkt!

00:43:56: Gerade Babyfood ist im Asien ein wahnsinniger Renner mit deutscher Qualität dort aufzutauchen.

00:44:01: Es ist für unsere die Pflicht meiner Generation da einen wirklichen Marker drauf zu setzen.

00:44:06: Also ich sage immer Ich würde ganz gerne wenn ich das Unternehmen übergebe echt großen Austernsanteil haben, also gerne vierzig Prozent.

00:44:13: Ich bin möglich dass ich sage wir müssen hier wirklich das sind die großen Chancen.

00:44:17: vor dem Hintergrund machen wir natürlich Themen zu schaffen wie halt außenpolitische geopolitische Lage.

00:44:24: es ist nicht das erste was du machst dass du sagst ich habe ein deutsches Produkt.

00:44:27: geht damit nach Amerika.

00:44:28: ehrlich gesagt gab's ziemlich viele Anläufe in der Vergangenheit nach Amerika zu gehen schon unter meinem Vater.

00:44:34: Wir hatten auch mal eine amerikanische Tochtergesellschaft, Köln North America.

00:44:38: Die damals während des Golfkrieges war das problematisch aber... Man ist damals nicht untätig geblieben, aber was ich halt merke es gerade jetzt Krieg im Nahost Dubai Golfregion und so weiter sind ja eigentlich interessante Märkte für uns.

00:44:55: Und wenn da jetzt Unruhen herrschen sehr unangenehm.

00:44:58: Okay das habt ihr nach Russland-Ukraine auch distribuiert?

00:45:01: Nein wir haben tatsächlich Ukraine als Markt.

00:45:03: Wir distribuieren nach Ukrainer sind kleine Mengen.

00:45:07: Ich glaube, wir sehen uns gerade als junge Unternehmergenerationen in einer Welt die eben geopolitisch neu geordnet wird und das wird große Auswirkungen auf unser Business haben.

00:45:19: Ist euer Markenname Köln ein vorderer Nachtterminal ins Ausland gehen würdet?

00:45:24: Auch das kann man machen!

00:45:25: Das

00:45:25: kann man machen, weil Umlaute ist ja nicht ganz so...

00:45:27: Ja.

00:45:27: Ich glaube das was dieser Markt, also diskutieren wir gerade, aber dass was dieser Name im Ausstreit ist deutsche Qualität und was man gutmachen kann ist Köln zu verbinden mit einer Subbrand irgendwie Oats oder Wir haben im spanischen Markt haben wir Kölner Avena Also auch dort Hafer Brand sehr stark im Fokus Und Avena eben als spanische Heritage dann noch daneben gesetzt.

00:45:51: Okay krass Das ist eine spannende Herausforderung, finde ich.

00:45:56: Also auch der Internationale zu wachsen, das ist ja wirklich die Fälle komplett unbestellt.

00:45:59: Das heißt Produkterweiterung, Auslandsexpertion kann ein Riesenthema sein.

00:46:04: Ihr wollt ja unbedingt da bleiben wo ihr seid in Elmshorn?

00:46:07: Machen wir uns nix vor wenn ihr die Produktion aushand verlagern würdet.

00:46:10: Das wäre rein von den Zahlen glaube ich wahnsinnig attraktiv.

00:46:13: Ja also habt ihr auch fast vierhundert Leute.

00:46:18: Wie alt seid ihr im Durchschnitt?

00:46:20: Was ist das durch den Zahlt an der Firma?

00:46:21: Unterfürzig.

00:46:22: Ja,

00:46:23: unterfürzlich was ja schon nicht so schlecht ist aber es ist natürlich eine Firma in der siebten Generation.

00:46:27: da reden wir auch von.

00:46:28: wahrscheinlich gehört euches Firmengrundstück das ist ja irgendwie die meist

00:46:31: abgeschriebene

00:46:32: Maschinen genau.

00:46:33: also ihr seid ja trotzdem essertev Prostes Firmengrundstück, Fabrikshallen, Verweihungsgebäude abgeschriebene Maschinen.

00:46:40: Das ist ja eigentlich alles ganz gut!

00:46:42: Nur bist du ja... Du warst auch bei einer Beratung, hast ja in der Rekordzeit oder zumindest sehr schnell und sehr stringent auch promoviert.

00:46:48: Du kommst also aus einem Business wo du ja auch solche Unternehmen wie ihr selber seid restrukturiert hast, beraten hast und so... Du kommste natürlich mit richtig Dampf rein in ein Unternehmen nach sieben Generationen was schon ein bisschen eingestaubt im Anführungszeichen meistens ist Etablierte Prozesse ja, aber eben das haben wir schon immer so gemacht.

00:47:06: und co.

00:47:06: junge Frau kommt rein.

00:47:08: Ich glaube die Übergabe war jetzt auch nicht so geordnet wie man sich die immer wünscht bei euch, sondern es war auch relativ tough.

00:47:15: Wie ist das?

00:47:15: Das sind zwei Welten oder

00:47:16: also erstmal die Leute sind immer lieb zu einem.

00:47:19: Also alles gut, aber was glaube ich sehr wichtig ist, dass eine Modernisierung eines Traditionsunternehmens nicht bei einem neuen Look and Feel aufhört so nach dem Motto wir haben jetzt ne neue Marketing Agentur Jetzt haben wir alles irgendwie blau und wir haben einen neuen Claim.

00:47:32: Und das ist jetzt die Modernisierung.

00:47:35: Ich habe mal, als ich angefing im Jahr zwanzigundzwanzig bin, Strategie-Papier geschrieben über achtzig Seiten und was ich alles machen will.

00:47:41: Und so denke ich super!

00:47:42: Also nur weil man sich das denkt oder noch eine Excel-Model dazu gebaut, dachte ich richtig geil, hab' ich richtig gut gemacht?

00:47:48: Ja die Operationalisierung ist das Problem.

00:47:51: Die Operationalisierung und dann sich angucken... Was sind die Prozesse?

00:47:55: Welche Prozessen funktionieren wie?

00:47:58: Und welche Prozesses sind wie dokumentiert?

00:48:01: Und da sind wir als Familienunternehmen, und da muss ich ganz ehrlich sagen eigentlich sweet.

00:48:05: So sind wir halt auch Marktführer geworden.

00:48:08: Da gab es nicht keine Ahnung diese BPNN und wie heißen sie?

00:48:13: Diese Prozesslight so der macht das und so alles optimiert und digitalisiert sondern da hat irgendwie jetzt erfunden einen Namen Michael mit Holger mit Martin gesprochen und wenn die drei sich einig waren dann hat man das Produkt gelanscht!

00:48:26: Das ist ja natürlich auch eine gewachsene Prozesslandschaft.

00:48:31: Und was glaube ich sehr wichtig ist und was auch Teil dessen ist, was die Generation jetzt einfach pushen muss, ist Zahlentransparenz, KPI-basierte Steuerung eine gewisse Blick für Wirtschaftlichkeit vor dem Hintergrund von stagnierenden Märkten und eben hohen Kosten.

00:48:47: also die Bäume wachsen nicht mehr in den Himmel und man muss sich halt wirklich überlegen.

00:48:52: Also wird lange die Thematik, man sagt ja wieso.

00:48:55: Die Süßkram ist out, Gesundheit ist in, deswegen Müsli.

00:48:58: Ja aber die Leute sind extrem informiert.

00:49:02: das heißt nicht nur Müslis generell sondern welches Müslik.

00:49:06: Zweitens die Frage Innovation Geschmackserlebnis Schokofrucht geht auch irgendwie noch hungriger und krasser Und ich hab halt... Ich weiß nicht ob du Jung von Matt kennst du bestimmt?

00:49:17: Wir haben ja diesen Motto wir bleiben unzufrieden als Motor.

00:49:23: Und ich fand das so geil, dass ich das im Purpose bei uns verankert habe weil ich gesagt habe stay hungry!

00:49:28: Das ist echt ein Thema.

00:49:29: aber alleine diesen Purpose du steckst die Welt und wir stecken dich mit den verschiedenen Komponenten klar zu machen.

00:49:35: es geht hier nicht nur darum, dass wir uns alle lieb haben sondern es geht darum dass wir alle die besten Leistungen bringen wollen und Widerstände überleben und performen und uns dann an unserem Erfolg auch erfreuen können.

00:49:51: täglichen Doing echt eine Aufgabe, dann auch die Motivation hochzuhalten.

00:49:55: Und ich bin auch jemand der ... Du hast Promotion angesprochen, BCG angesprochen.

00:50:02: Ich hab mein erstes Praktikum mit dreißig.

00:50:04: Nicht mein ersts Praktikum, aber mein Praktiko bei Iglo wird dreißzig gemacht und da musste ich Post sortieren, weil die Praktikantern post sortieren.

00:50:10: Also habe ich post sortiert und fröhliches Gesicht dabei gemacht.

00:50:13: Manche Sachen machen keinen Spaß.

00:50:15: Aber... Mir ist es wichtig, dass dann wenn die Motivation nachlässt Disziplin dir am Ende das bringt was du brauchst.

00:50:23: Und dieses Internet ist voll von von bodybuildingen Menschen, die dir erzählen Du musst deine Ziele erreichen und du darfst nicht aufhören und mimimi machen.

00:50:32: Ich wünsche mir als Generation jetzt unternehmlich Verantwortung gebracht hat ein Stück weit auch das Coach zu sein oder eine Art Inspiration für diejenigen, die sagen cool machen wir so.

00:50:45: Und das ist eine Aufgabe jeden Tag?

00:50:47: Das ist eine Aufgabe jeden Tag und in meinem Empfinden ist dass du es heutzutage als Vorgesetzter auch... Also die Anforderungen finde ich an Unternehmen, an Chefs und Co.

00:50:56: war nie größer als heute zu Tage.

00:50:58: also du musst das nie mehr mitbringen.

00:50:59: Du musst Vortenser sein, du musst trotzdem ja du hast den Arbeitsmarkt im Blick was gibt es auch dem Arbeitsmarkt, was bieten andere?

00:51:04: Du musst also noch der beste Arbeitgeber sein, muss für alles Verständnis haben.

00:51:09: Das ist überstrapaziert worden in den letzten fünf Jahren, das muss man auch ganz klar sagen.

00:51:13: Und unsere Tugenden waren ja nicht besonders viel Homeoffice zu geben, besonders wenig zu arbeiten und besonders viele Krankentage zu haben, sondern unsere Tugen war ja andere.

00:51:20: Wir werden dann Teilen dort wieder zurückkehren müssen weil wir haben wie du schon sagtest die URI China Japan & Co.

00:51:26: Die gucken gerne nach Deutschland was Produktqualitäten angeht Auch gerade bei Kindernahrungsmitteln & Co.

00:51:30: Das ist super!

00:51:31: Das haben wir uns alles erarbeitet.

00:51:33: aber jetzt müssen wir auch weiter liefern.

00:51:34: Jetzt aufzuhören ist gar keine Option Weil jetzt grade knuscht es überall.

00:51:38: Jetzt musst du da sein.

00:51:39: Und da hast du jetzt auch das optimale Alter, darf man auch nicht vergessen!

00:51:43: Ich glaube die juristische Ausbildung macht auch Sinn bei so einer Unternehmensgröße.

00:51:47: Hättest ja auch Lebensmitteltechnologin sein können.

00:51:49: auf der anderen Seite aber ich würde mir vorstellen ihr habt viele große relevante Verträge.

00:51:55: Ihr geht ins Ausland es sind ja auch viel juristischen Themen, die kommen auch Text-Themen und Code dazukommen.

00:52:00: von daher seid ihr auch ganz gut gerüstet.

00:52:03: hat nicht in den letzten fünf oder zehn Jahren auch mal jemand wie Kraft- oder Nestlé bei euch angeklopft.

00:52:09: Ich meine, ihr seid ja auch ein prima Übernahmekandidat für Private Equity, oder?

00:52:12: Voll!

00:52:13: Also sowohl Private Equity als auch.

00:52:14: also es kommen immer wieder Ölstrategien Es gibt Übernahmeangebote.

00:52:22: Also als Marktführer hat man schon einen Markt auch.

00:52:24: Ja, auf jeden Fall und das sind ja teilweise dann so E-Mails die du bekommst, ja mein Klient X Y Z kriegst du weiss gar nicht wer dahinter steckt.

00:52:32: ich glaube was halt wichtig ist Solche Themen, die hatte mein Vater auch viel auf dem Schreibtisch.

00:52:36: Da war es deutlich ... Das waren noch deutlich unprofitablere Zeiten weil eben in den neunziger Jahren ich weiß nicht ob du hier rinnerst da war ich klein ja, da war Ich verrückt nach Diddelmäusen, weiß ich noch.

00:52:45: Wie denn herrscht das?

00:52:48: Da hab' ich meine erste Marketingidee.

00:52:49: Da habe ich meinen Vater gesagt hol doch Diddl!

00:52:51: Auf die Verpackung.

00:52:52: Mein Vater hat gesagt schöne Idee kann ich mir nicht leisten wir verdienen das Geld nicht.

00:52:57: Habe mich gesagt wieso aber können ist doch so toll?

00:52:58: und er meinte Ja Aber Wir sind nicht diejenigen die gerade Obwuchs sind.

00:53:04: Da habe ich gesagt, was so sehr ist, haben mit mir in den Supermarkt gegangen und hat mir Kellocks gezeigt.

00:53:08: Und er hat gesagt, oh Mensch, ich muss da etwas anderes.

00:53:11: Sie mussten einen anderen Akzent ersetzen.

00:53:14: So kam dann auch die Zerealien von Köln noch mal stärker in den Markt, die hier einen anderen USP hatten nämlich den Hafer-USP und eben nochmal einen deutlicheren Vollkornen-USB hatten und auch im Zuckerbereich zum Beispiel noch einmal eine andere Akzent gesetzt haben.

00:53:28: aber was glaube ich sehr wichtig ist das ist ein Wegruf, wenn dich ein großes Unternehmen fragt willst du übernehmen.

00:53:37: Wir haben ja auch selber übernommen wir haben ja von Unilever-Marken übernomen.

00:53:42: es kann ja auch Gründe geben zu sagen man will mal was abstoßen weil man sich vom europäischen Getreff trennen will oder so.

00:53:50: aber wenn man selbst übernammen werden soll da hat sich die Familie bisher immer gegen gesträubt.

00:53:55: und ich glaube Wenn man einfach mal sich die Brille von dem Private Equity Cloud und selber mal die Private Equity Brille aufsetzt, da findet man schon eine Menge sehr viele schöne Geldscheine auf den Boden.

00:54:09: Genau ich wollte gerade... Bevor

00:54:11: das Lateinig am Ende ist muss es niemand anderes machen.

00:54:15: Ich wollte gerade sagen was sind so ein bisschen die Erfahrungen die wir hier sammeln?

00:54:17: Erstens Wie du schon sagst, man sollte sich selber mal die private equity bill aufsetzen und sollte gucken was kann man im eigenen Unternehmen noch optimieren.

00:54:24: Also wir sind wahnsinnig gut die letzten dreißig fünfzig Jahre auch durch die Gegend gesegelt.

00:54:28: das war alles super reich gebetet es hat alles sehr gut funktioniert musstes nicht viel verändern um Geld zu verdienen erfolgreich zu sein?

00:54:33: dass hat sich jetzt dramatisch in den zwei Jahren gedreht.

00:54:35: dann ist es so da kommt eine super ausgebildete neue generation von familienunternehmern sowie A haben die alle eigene Chancen auf dem Arbeitsmarkt und B können sie alle rechnen.

00:54:45: Und was ich hier wirklich auch sagen muss, das ist eine grundsätzliche Feststellung.

00:54:48: Das sind ganz oft Familienunternehmer, die haben abgezahlte Anlagen, abgezahltes Grundstück zahlen also nicht mehr Miete.

00:54:53: und dann guckst du dir an, denn arbeiten die alle auf Margin von zwei drei vier Prozent.

00:54:58: das ist schon krass wenig.

00:55:00: Also man geht davon aus, auch im deutschen Mittelstand dass es völlig normal ist sich selbst zu verheizen für wenig Geld.

00:55:05: und die Generation jetzt kommt wenn hier dreißig-vierzigjährige sitzen top ausgebildet die sagen ich kann ja auch rechnen und die zwei drei Prozent übrig bleiben die bleiben ja nicht über eine Ausschüttung sondern die bleiben mir übrig für Investition.

00:55:17: und wenn zwei drei prozenten in Investitions mein Investitions Marge sind alles was ich zur Verfügung habe dann kann ich auch direkt sein lassen.

00:55:22: das kann ich nicht überleben Und wir müssen auch mal wieder da hinkommen, dass sich das lohnt.

00:55:26: Ich finde es wahnsinnig gut, dass ihr das umgedreht habt.

00:55:28: Ihr habt ja irgendwann selber M&A gemacht?

00:55:30: Ja!

00:55:30: Ihr

00:55:31: habt bis King gekauft von wem?

00:55:33: Unilever, alles Unilevers.

00:55:36: Unilevern

00:55:36: hatte damals das Interesse, das europäische Geschäft abzustoßen von bestimmten Marken und sie waren eben so profitabel dass wir gesagt haben Mensch da hast du kaum Headcount drauf.

00:55:44: Das ist ein super profitabler.

00:55:45: Marken führen uns umweiten stückweit in eine Unabhängigkeit.

00:55:50: Wir haben dann noch nochmal andere sparten die wir entsprechend... um die wir uns kümmern können.

00:55:57: Und haben natürlich auch ein Business Case gemacht, was es bedeutet wenn man die Marken ein bisschen aktiviert wie man aufbauen kann.

00:56:03: Also

00:56:03: da gab's keine Synergieeffekte im Sinne von Produktion?

00:56:07: Vertriebsenergieffekte

00:56:08: genau!

00:56:09: Aber ihr habt Marken gekauft.

00:56:10: deswegen machte ja selber... Marzola stellt ihr nicht selber bei euch her bis Kinstellt ihr nicht selbst bei euch hier.

00:56:14: Ihr habt das komplett übernommen mit Kunden und Lieferanten und allem anderen.

00:56:18: Das waren auch Moves in der Größenordnung zehn Millionen Aufwärts.

00:56:22: Das war ein Bold-Moves für euch als Unternehmen.

00:56:24: Und da seid ihr aus dem Kern rausgegangen und habt gesagt, wir wollen uns gerne auch... Wir wollen uns ein bisschen stabiler aufstellen.

00:56:30: Antifragil quasi werden.

00:56:32: deswegen investieren jetzt in andere Märkte

00:56:34: kaufen

00:56:34: bekannte Marken dazu.

00:56:35: das hat auch funktioniert.

00:56:37: Es hat funktioniert über zehn Jahre.

00:56:38: also wir hatten ja auch damals Business Cases als wir die ist was ja ein Finanz-Business Case mit im entsprechenden Return Invest und der ist halt jetzt länger schon sozusagen ongoing als so die sozusagen man sagt der Cash House in diesem Zusammenhang Das geht länger als gut, als es im Business Case niedergeschrieben war.

00:56:57: Ist wirklich echt gut!

00:56:58: Ihr

00:56:58: habt den Business Case quasi defensiv gerechnet?

00:57:00: Ja Und jetzt merkt ihr dass das super gut funktioniert hat.

00:57:03: Es hat gut funktioniert und ich sehe da auch Potenzial.

00:57:05: Also reinen aus der Marketingbrille Da kriegt man noch einiges hin.

00:57:09: Was glaube ich sehr wichtig in diesem Zusammenhang ist Ich könnte mir auch weiter vorstellen Peter Köln weiter Im Multi-Brand Bereich zu führen.

00:57:17: Peter Kölln ist ja ein GmbH-Namen Genau,

00:57:19: es ist der GmbA und Coca-Gana Die Firma quasi das Unternehmen.

00:57:23: was glaube ich sehr wichtig ist, dass ich es mit einem anderen Verständnis bringe.

00:57:28: Nämlich einen ökonomischen Interessei oder ein Mensch der ein bisschen Ahnung von Ökonomie hat.

00:57:32: Der weiß wie er Portfolio Management betreibt und der weiß das jedes einzelne Segment in seinem Portfolium sich selbst tragen muss und selber beitragen muss zum Gesamtergebnis.

00:57:43: Und diese Querfinanzierung so nach dem Motto Empire Building Ich kaufe mir profitable Marken ein und finanziere quer und so weiter.

00:57:50: Das ist nicht meine Philosophie, sondern man muss alles profitabel und gut managen können.

00:57:56: Und deswegen gucke ich mir natürlich jetzt aus was in den nächsten Jahren relevant sein könnte, was perfekt passen würde.

00:58:04: aber ich würde halt niemals sozusagen vom Gas gehen im Nermittel-Geschäft oder vom Gast gehen, im bestehenden Öl und Fettegeschäft.

00:58:13: Weil ich mir denke wieso?

00:58:14: Ich kauf ja wieder ein und dann ist alles ordentlich.

00:58:18: So läuft es halt nicht!

00:58:18: Also du willst keine Stabilisierungskäufe tätigen?

00:58:20: Im Sinne von den Subventionieren wir quasi dass das hinten nicht mehr läuft?

00:58:23: Genau!

00:58:23: Das Kerngeschäft

00:58:23: muss laufen und das andere kann gerne dazukommen.

00:58:25: Exakt!

00:58:27: Krass, absolut richtig!

00:58:28: Wieviel Prozent macht heute den sehr zugekauften Bereich in eurem Gesamtumsatz aus?

00:58:31: wie stark ist der?

00:58:32: Vierundzwanzig Prozent!

00:58:34: Okay!

00:58:35: Das ist schon sehr, sehr ordentlich!

00:58:36: Ja, das ist sehr ordentlich.

00:58:39: Ja, also das ist doch auch in Ordnung.

00:58:41: Ich meine ich bin selber auch im Unternehmen gewesen die sehr starke Zukunftsstrategien gemacht haben, habe viel gelernt und das ist einfach gut.

00:58:52: Trotzdem ist es mir wichtig, glaube Köln kommt eben aus dem Heritage Harfer und hat da auch die absolute Superstar-Marke.

00:59:00: aber man muss auch einfach sagen nicht alles muss unter Kölnen laufen.

00:59:03: Also es kann auch was unter einer anderen Marke laufen auch wenn man mal eine neue Kategorie gilt beispielsweise.

00:59:10: Macht ihr irgendwie Co-Labs oder so was?

00:59:12: Also Influencer, wir machen da Adidas... Arbeit ist mit Adidas zusammenbringen, Adidas Sporthaferflocken raus.

00:59:18: Habt ihr das noch schon einmal gemacht?

00:59:19: Wir haben jetzt eine große Influenza-Kampagne gemacht auf Protein-Flocken.

00:59:23: Da haben wir wirklich coole Leute zusammen geführt.

00:59:25: Kennt man die also?

00:59:25: Kenne ich

00:59:26: die?!

00:59:28: Ja, das war eine coole Kampagne.

00:59:31: Wir haben selber einen Influencer-Produkt gemacht und wir haben noch nicht eine große Kooperation mit Joe Viva.

00:59:37: Das waren unsere erste große Kooperationen.

00:59:38: Mit der einem Million Packung quasi.

00:59:39: Mit einer Million Praktik war auch mehr aber die eine Million haben wir halt gefeiert.

00:59:44: Dann hat meine Trauzeuge in Bonita grob.

00:59:48: Deine Trauzsäule ins Bonita-Grupp.

00:59:51: Die war

00:59:51: uns hier schon im Podcast.

00:59:56: Wir haben zusammen Buch geschrieben, Generation Verantwortung.

00:59:58: weil ich mal gesagt habe alle schreiben über Unternehmer aber niemand schreibt ein Unternehmer über sich selber.

01:00:03: Wer hat dieses Buch alles geschrieben?

01:00:05: Philipp Hitschler Fabian Keenbaum Bonita Gruppe Hier Felix Fiege Christoph Werner

01:00:16: Dann sind auf jeden Fall schon mal vier von sechs.

01:00:18: Waren denn hier in dem Podcast mit dir?

01:00:19: Ja, coole Leute!

01:00:21: Und

01:00:21: es ist so eine Community irgendwie geworden.

01:00:24: und jetzt ja die Bonita... Ist aber ein Schatzhörner jedenfalls.

01:00:28: Bonita hat mich irgendwann angerufen und hat gesagt ich will mal wir haben noch Charlie das ist dieser Affe.

01:00:34: Ja, Charlie soll ein eigenes Müsli haben.

01:00:36: Könnt ihr uns Müsli machen?

01:00:38: Sondern haben wir für, also wirklich so eine Nacht- und Nebelaktion halt.

01:00:41: Für Trigema so ein Müslik gemacht wo Schali drauf ist.

01:00:46: Und das hat Bonita dann gepostet weil es cool fand.

01:00:49: Die haben gesagt, oh ja, das geht da nicht in den Handel und so.

01:00:52: Das haben wir nur für eure Team gemacht.

01:00:56: Dann hat Bonitas das geposted die Lebensmittelzeitung ausgerastet und hat gesagt wow!

01:01:04: darüber einen Beitrag geschrieben, dass das jetzt quasi der neue Move von Köln wäre mit Trigema zusammen.

01:01:10: Und da haben wir gemerkt, krass!

01:01:11: Da ist super viel Musik drin in gemeinsamen Müsibis, wenn dieses Jahr auch eine große Kooperation auf den Markt bringen.

01:01:17: Das bleibt aber noch ein Geheimnis.

01:01:19: also wird eine große Markenkooperation werden freue ich mich sehr darauf.

01:01:22: Okay krass, also das sind schon Themen auch in der Theorie.

01:01:25: Da ist ein Influencer, der maximal sportlich ist und so eine Sache ist und co.

01:01:29: Das könnte ja auch sein, dass man für so jemanden Müslieh macht oder irgendwas.

01:01:32: da seid ihr dran?

01:01:32: Das sind doch Themen die hast du im Blick!

01:01:33: Auf jeden Fall das ganze Thema Longevity ohnehin.

01:01:37: Und zwar wir müssen einfach sehen Köln Ist nicht die Schoko der Zuckermarke Köln ist die Hafer Brand und aus Hafer ist unglaublich viel zu machen.

01:01:46: also hafa ist eben nicht nur in der hafaflocke sondern insbesondere Hafer Kleihe is ein Produkt.

01:01:53: Aber klar, für die, die das nicht wissen.

01:01:55: Das ist so wie die Randbereiche des Haferkerns und sind sozusagen im Haferverarbeitungsprozess eine Art Vorstufe zur Haferflocke... Das ist ein

01:02:06: Abfallprodukt?

01:02:07: Es ist kein Abfall, es ist ein Nebenprodukt aber ein sehr ballerstoffreiches, ein wirklich gut verzehrbares Ballerstoffreiches und vor allem reich an Betaglucan.

01:02:20: Beta-Glucan ist ein Nährstoff, der eben dazu führt dass dein LDL-Kollisterin nachweislich runtergeht.

01:02:28: Und für Haferkleihe, das ist wirklich mein Großhalter, neunzig geworden weil jeden Morgen Haferkleiflex gegessen hat.

01:02:36: also das ist ein Produkt da ist unglaublich viel Musik drin es ist wirklich das longevityprodukt.

01:02:41: und wie

01:02:43: kauf ich denn das?

01:02:43: Also Hafer Kleier... Das gibt's

01:02:45: bei DM Aber die sieht es aus.

01:02:49: Da

01:02:49: kommt Wasser dazu, das kocht man auf?

01:02:50: Genau!

01:02:52: Am Ende hat das eine Textur genauso wie Schmelzblocken und das Ganze gibt's auch als Fleeks also als Terialienversion Und ich glaube dass da ne große Musik drin ist.

01:03:01: Also das ist für mich das doker Produkt.

01:03:03: Das

01:03:03: Ding hat die Superpower.

01:03:05: Okay wir nehmen mit als erster Lifehack Haferkleihe Denn wird man garantiert sechsenneunzig.

01:03:09: Ansonsten an die Volljurystin hier in der Mitte wenn du dich klaffst Das ist gut,

01:03:15: ich bin dir es scharzt.

01:03:16: Aber das ist auf jeden Fall ein Thema wo ich sage da würde ich ganz gern noch weiter dran rumdoktern und da kommt auch was.

01:03:24: ja man muss halt manchmal gar nicht weit suchen wenn man irgendwas findet.

01:03:27: Habt

01:03:28: ihr die Haferkleihe eh also habt ihr das früher denn nicht verwendet?

01:03:32: Und musst du das entsorgen?

01:03:33: oder als Haferkleier... Was habt ihr damit vorher gemacht?

01:03:35: Haferkreis hat fünfzig Jahre in unserem Sortiment und das machen auch andere Haferverarbeiter.

01:03:40: Das ist halt wirklich ein Produkt die Aufmerksamkeit eines Markenherstellers jetzt mal erfordert, um cool zu sein.

01:03:48: Ich glaube wenn es Knochenbrühe schafft dann schafft's auch Haberkleier und da ist eine Menge passiert.

01:03:53: wir haben ja auch investiert in einen neuen Werksteil im Werkstall sechs.

01:03:58: das geht jetzt in Betrieb und da findet jede Menge Magic statt.

01:04:02: in diesem Zusammenhang

01:04:04: Ich wollte gar sagen Halle.

01:04:05: Ich meine mich erinnern Sie können an den Unterlagen, wie ich mal so bekomme ist man eine Haller abgebrannt in jüngster Vergangenheit

01:04:09: nicht abgebrannt selber nicht.

01:04:10: es hat in einer in einem Werk gebrannt In einer Maschine tatsächlich und das war relativ schwer Es war im letzten Sommers war relativ Schwer zu löschen und deswegen aufs drei Stunden Polizei- und Feuerwehreinsatz.

01:04:25: Was ich in diesem Zusammenhang gemerkt habe, ist die enorme Pressberichterstattung.

01:04:29: also um nachts um eins erfahren von unserem Obstdirektor das ist brennt.

01:04:35: Ich hab sofort gefragt soll ich rumkommen ja?

01:04:39: Du machst dir Leute verrückt komm morgen früh aber heute bringt das jetzt nichts.

01:04:44: Als Unternehmer denkste dir halt so wow du musst da hin und dann morgens dahin.

01:04:52: Also von außen sah das alles normal aus.

01:04:54: Es ist roch entsprechend, aber es hat ... Das Gerät

01:04:56: hat gebrannt?

01:04:57: Aber nicht die Halle?

01:04:58: Nee, die Hallee selber war ja so ein Steingemäuer und dann war da relativ lange Polizei- und Feuerwehreinsatz mit über hundert Feuerwehrkräften.

01:05:09: Hat natürlich eine gewisse Sensibilität wenn es in einem Werk brennt.

01:05:12: also da gibt es halt Verpuffungsgefahr.

01:05:15: du hast gerade wo sich Mehlstaub bildet und solche Sachen was schon sehr sehr umfangreich.

01:05:21: Was ich nur gemerkt habe, in der Zeitung stand Peter Köln ist abgefackelt und Großbrand bei Serialen Hersteller.

01:05:28: Und da musst du natürlich an deine Stakeholder beruhigen, dass du halt sagst wir haben hier ein Stück weit Probleme in unseren Abläufen.

01:05:34: das ganze kriegen wir aber im Griff.

01:05:36: Du hast halt nicht Panik ausfallen lassen und es war sowieso so einen Tag zwar wie den Abfuck.

01:05:42: irgendwie unsere PR, unsere Unternehmenssprecherin war gerade im Urlaub.

01:05:47: Die hat sich wirklich die Bar auf dem ... ist im Urlaub gewesen und gesagt, was soll ich jetzt machen?

01:05:52: Ich muss jetzt erst mal rechts ranfahren und das alles regeln!

01:05:56: Aber wir haben es hingekriegt.

01:05:57: Okay heute läuft das alles wieder ins Gerät wurde ausgetauscht, Versicherung hat bezahlt... hundert Einsatzkräfte.

01:06:03: Das kostet ja auch richtig Geld, also das ist ja auch rein wirtschaftlich.

01:06:06: Echte Katastrophe!

01:06:07: Habt ihr Lieferengpässe gehabt, die sich da ausergeben haben?

01:06:10: Wir hatten einige Themen aber inzwischen alles im Griff.

01:06:16: Sag mal jetzt bist du ja... Also du bist CEO des Unternehmens.

01:06:20: seit ungefähr zwei Jahren, vierundzwanzig habe ich mir mehr gemerkt.

01:06:23: Du hast einen Co-CEO?

01:06:24: Nee, ich hab ein

01:06:26: CFO.

01:06:26: Okay, also C Level ist quasi mit zwei Leuten besetzt nicht Teil der Familie?

01:06:30: Nein Und der ganzen Familie, die ja meistens aus diversen Stämmen nach sieben Generationen besteht gehören irgendwie die Firmenanteile.

01:06:38: Wie bist du da reingerutscht?

01:06:39: Also war das eine geregelte Übergabe, wolltest du das schon immer machen.

01:06:43: Wie ist es passiert?

01:06:44: also ich bin hier auf dem Werksgelände groß geworden weil meine Eltern auf einem Werks Gelände zusammen mein Großeltern gelebt hatten.

01:06:50: Also insofern... Haus

01:06:51: auf den Werks-Gelände!

01:06:52: Ja

01:06:52: genau!

01:06:53: Wirklich?!

01:06:53: Auf diesem großen von dir benannten Werksgelenne.

01:06:56: Das ist ja mein Traum, muss ich sagen.

01:06:57: Da hab' ich Fahrt fahren gelernt und mit Puppenwagen rumgefahren.

01:07:00: Da habe ich Blümchen geflückt für Mitarbeitende.

01:07:02: Es ist echt wirklich süß.

01:07:05: Also, insofern war das immer so meine Familie.

01:07:07: Ich wusste halt irgendwie, möchte ich da was machen?

01:07:08: Aber ich hatte nie diesen richtig business-bezogenen Blick auf Familienunternehmen.

01:07:13: Ich wußte nur, meine Eltern gehen morgens um sieben oder meinen Großvater und mein Vater gehen morgen um siebeneinmal über den Hof und ins Büro und kommen dann halt irgendwie abends wieder.

01:07:21: So ... Mein Vater hat das Unternehmen als persönlichhaftender Gesellschafter geleitet und hatte einen Hintumor, äh, im Jahr zweitausendundfünfzehn.

01:07:30: Und zwar von jetzt auf gleich, wo der Arzt gesagt hat, wir haben noch ein halbes Jahr zu leben.

01:07:35: Meine Mutter war zu dem Zeitpunkt Aufsichtsreden des Unternehmens, war aber nie so richtig intern in die operative Geschäftshung eingebunden.

01:07:43: Natürlich hat sie auch Entscheidungen mitgetroffen wenn es da am Frühstückstisch eine Entscheidung zu treffen gab.

01:07:48: Die war im Gesellschafter

01:07:49: Vertreterin?

01:07:50: Genau!

01:07:50: Aber auf dem Gesellschafter also wirklich sehr strategisch nicht operativ

01:07:54: drin.

01:07:55: Dein Vater hat persönlich gehaftet?

01:07:56: Ja mein Vater hatte persönlich gehaftet.

01:07:58: Das war eine KGA zu dem Zeitpunkt.

01:08:00: Mein Vater hat persönlich gehaftet und mein Vater hat dann die Nachricht bekommen, sie haben einen Hirntumor und Sie haben... Also regeln Sie die Dinge jetzt nicht erst morgen so!

01:08:11: Und mein Vater stand dann vor der Entscheidung mit meiner Mutter zusammen wie er jetzt die CEO-Rolle einer dann GMBH und Coca-GHA, nämlich in dem Moment sollte halt eine Gesellschaft als Komplementärgesellschaft persönlich haften.

01:08:29: Eben nicht mehr eine natürliche Person wie er diese Geschäftsführung besetzt.

01:08:33: Und da hat mein Vater halt gesagt das kann ich machen mit einem leitenden Angestellten im Unternehmen Da es aber mehrere von derselben Stufe geht.

01:08:41: Das ist so ein bisschen wie ein Rektor aus der selben Schule Der vorher Lehrer war zum Rektormachen.

01:08:46: Es ist immer so ne Sache Seit eigentlich werden externer Geschäftsführer das Beste Zeit gehabt, so eine Krankheit zeichnet ein ja.

01:08:56: Und die Familie war auch insofern noch nie vorbereitet auf ne Fremdgeschäftigung den Prozess dass man jetzt gesagt hatte wir machen erst mal drei Monate Roadshow mit allen möglichen Personalberatern.

01:09:06: Also hat mein Vater damals einen Vertrauten angesprochen und hat gesagt könntest du dir vorstellen In einer Zwischenzeit zwischen sozusagen meinem Ableben oder meiner Krankheit und Friedriches Möglicher Eintritt in die Geschäftsführung, eine Interim-Geschäftsführungen zu bilden und eben insbesondere das Unternehmen strategisch weiterzubilden.

01:09:24: Nehmen zu gucken was braucht das Unternehmen stückweit bis hin darauf aufzupassen?

01:09:28: Und das hat er gemacht viele Jahre und ich habe in der Zeit eben promoviert usw.

01:09:34: Meine Mutter starb dann im Jahr zwei tausend achtzehn ja und hatte sich letztlich an einem Grundsatz orientiert den mein Großvater immer sehr klar kommuniziert hatte nämlich die Person die Verantwortung trägt diese auch die Anteile haben Und die Leute, die eben nicht im Unternehmen sind sollen halt nicht sozusagen den Grundstock der Anteile haben.

01:09:54: Wir sind als KGA organisiert und da gibt es durchaus die Möglichkeit das Kapital gleich zu verteilen aber die Stimmrechte dann doch zu verteilt wie man mag.

01:10:05: Deswegen führt das dazu dass ich damals in die Mehrheit der Stimmrecht kamen.

01:10:10: was eine große Verantwortung für mich war und ich glaube auch nicht in der Familie so kommuniziert wurde, wie man es vielleicht in einem Button-up-Prozess hätte kommunizieren müssen.

01:10:20: Vielleicht auch aus der Sorge heraus angesichts einer knappen Zeit die man nur noch zur Verfügung hatte eben sich noch Diskussion und am Ende noch Missgunst einzufangen.

01:10:31: Was ich halt gemerkt habe in diesem Moment ist du musst dich beweisen.

01:10:34: Du musst dich über deinen Geschwistern beweisen, dass sie dich akzeptieren.

01:10:38: Ich habe drei Geschwister und ich habe drei Schwestern.

01:10:43: Und ich habe Onkels und Tanten, dass man da eben sagt, ich engagiere mich aber mache die Sache auch gut.

01:10:54: Deswegen war mir auch wichtig hier ein Drittvergleich was vorzuweisen hat, dass man irgendwie auch so eine Art anderen Job mal gemacht hat.

01:11:04: Und eben auch einen coolen Job vorhergemacht hat, wo man auch sagt ich hab jetzt auch etwas geschafft, was andere vielleicht nicht geschafft hätten und das hat halt schon meinen Ärger sehr geprägt.

01:11:12: Ich merkte halt in den Jahr zwei Tausend Achtzehn Ja meine Eltern hatten mir was hinterlassen.

01:11:17: Aber ein Stück weit war ich alleine So und meine Großeltern waren dann zu dem Zeitpunkt auch nicht mehr so, dass sie gesagt haben Sie werden jetzt der beste Sparring gewesen sind da Zwei tausend zwanzig gestorben waren ja sehr alt.

01:11:27: aber Für mich war das halt der Moment, dass ich gesagt habe.

01:11:31: Jetzt musst du wirklich auf eine Meinung, jetzt musst du richtig hasseln und das hat mir gut getan.

01:11:36: Es war sehr persönlichkeitsprägend!

01:11:38: Aber es ist natürlich... Du hast doch einmal so viele Seiten zu bedienen.

01:11:43: Mitarbeiter, Familie, weitere Familie und auch die Gesellschaft

01:11:48: da.

01:11:49: Also es ist ja auch wirklich ein

01:11:50: Tanz

01:11:50: auf der Klinge.

01:11:51: Berater genau.

01:11:52: Also jeder sagt dir dann, was du zu tun hast und was du lassen hast, dass er machen würde.

01:11:57: Es gab dann so Sachen ... Leute, die gesagt haben, oh ja, Fredericke, wollen wir uns nicht mal zum Kaffee trinken treffen?

01:12:03: Und wenn man halt inzwischen kann ich ganz gut rausfinden, wer will was von mir... Ich mein es ist auch nicht schlimm, man versucht's halt vielleicht will ich auch etwas von der anderen Personen, dann kann man zusammenkommen.

01:12:13: aber diese Resilienz zu entwickeln, wem kann ich vertrauen, wemen kann ich nicht vertrauen das ist ein Riesenthema.

01:12:19: Und auch zu sagen, man kann Verantwortung abgeben als aktiver Gesellschafter.

01:12:24: No way!

01:12:25: Also du hast ein Geschäftsführer... Der Geschäftsführer, du hast eine Aufsichtsrate, musst du wählen.

01:12:30: Ja... Aber du hast ja trotzdem am Ende die Frage, wer wird mein Aufsichtsrat?

01:12:35: Also du hast am Ende immer Verantwortung und ich glaube, damit muss man umgehen können.

01:12:39: Und den

01:12:39: sollte man auch gut besetzen mit ganz viel Gehirnschmeiz weil das soll am besten ein Zwischenaufsichtsrat und Geschäftsführung ist ein gutes Verhältnis also nicht ein Gutes im Sinne von kannst machen was du willst aber entwohl wollen wir wollen hier geschicketes Unternehmen zusammensteuern.

01:12:52: wenn wir den Mund aufmachen dann macht es auch Sinn um etwas zu verbessern zu sagen, also eine ganz schwere Konstellation.

01:12:59: Hattest du in dem Prozess, hattet ihr irgendeine Art von externer Beratung Coaches oder irgendwas?

01:13:04: Oder habt ihr das alles alleine gemeistert?

01:13:05: Also ich würde sagen, ich würde auch fast sagen es spottet der Beschreibung das irgendwie das Prozess zu nennen.

01:13:10: Es gab halt Menschen die das entschieden haben und so weit zu meinen Gunsten.

01:13:16: Mein Vater hat damals gedacht er würde mir einen Gefallen tun.

01:13:19: da war irgendwie im Jahr zwei Tausend vierzehn oder so und hat halt ein Interview gegeben Perspektivische Nachfolgerin von ihnen.

01:13:27: Ja, meine Tochter Friederike will ich mir denken nur Pressure also Es kann man kann es halt auch so machen.

01:13:32: auf der anderen Seite Ich habe im Rahmen meiner Juristischen Karriere Aber meiner juristischen Ausbildung viel mit Beratung von Familienunternehmen zu tun gehabt und habe da auch gemerkt Was ist da solide?

01:13:46: Und was ist da eher so ein bisschen wo man sich fragt okay ist vielleicht ein Geschäftsmodell ja und Da muss ich ganz ehrlich sagen bin ich auch im Hinblick auf Beratung ein Stück weit zurückhaltender geworden.

01:13:59: Weil ich eben glaube, dass viel auch daran hängt, dass man Menschen die vielleicht nicht unmittelbar das gemacht haben, was man vorher im Unternehmen geschmobert haben bevor die Eltern gestorben sind oder übergeben haben, dass wir einen Stück weit auch Menschen aus der operativen Verantwortung raushaben möchte und halt eher so Beirat und dann Fremdgeschäftshürungen und dann rekrutet man beides.

01:14:24: Und für mich ist, glaube ich, wichtig.

01:14:26: Wir sprachen von Verantwortung und dass wir wieder arbeiten müssen und das wir wieder hasseln müssen.

01:14:31: Ja dann lass uns doch den Menschen noch den Nachfolgern die Verantwortung zutrauen, dass die schon ihren Weg gehen werden operativ.

01:14:40: Es ist natürlich trotzdem wahnsinnig schwer weil es ja für alle Stakeholder auch das größte Essent im Regelfall ist.

01:14:46: Da leben ja in euren Fallen nicht nur die dreihundertsechzig Mitarbeiter davon sondern da leben ja auch ganz oft die Gesellschaft davon.

01:14:52: Dann hast du auf einmal, du hast zwei Rollen.

01:14:55: Wir sprechen auch ab und zu über Rollenverständnis und wie legt man Rollen aus?

01:14:58: Du hast ja die Rolle als Gesellschaft darin.

01:15:00: Du hast nicht nur die Rolle, was sie operativ ist.

01:15:02: Und die können sich manchmal ganz schön im Weg stehen... Voll!

01:15:04: Müsste

01:15:05: mich rausschmeißen wenn es schlecht läuft.

01:15:06: Ja genau, du musst dich rausscheißen.

01:15:09: Nee aber das ist ja auch welche Entscheidung triffst du operativ und welche strategisch.

01:15:12: Das könnte vielleicht verschiedene Entscheidungen sein.

01:15:16: Also krass, dass ihr es hinbekommen habt.

01:15:18: Hast du eine Empfehlung für einen guten Nachfolgeprozess?

01:15:22: Eurer war ja ganz schön ruppig zum Schluss.

01:15:25: Und auch ungeplant weil er wenig Zeit blieb!

01:15:27: Was glaubst du?

01:15:28: was ist am wichtigsten?

01:15:28: Sollte man sich externe Hilfe holen oder das ehrlich reden reden reden?

01:15:32: Ich glaube es entscheidet... Es ist total entscheidend abhängig davon wie das Verhältnis zu dir und deinen Kindern ist.

01:15:38: Honestly, da ich keine Kinder habe und noch keine Kinder haben weiß ich nicht wie das am Ende ist.

01:15:42: Ich kann da nicht belehrend irgendwas sagen.

01:15:44: nur ich glaube wenn man von Anfang an klarstellt dass es arbeiten das ist nicht fame ja das ist überhaupt nicht glamourös sondern das ist ein Job uns Verantwortung dass man dann auch Arbeit anders aufteilen kann.

01:16:00: Ich glaube, je mehr man das Gefühl hat, dadurch, dass man eben Familienunternehmen hat ist man was Besonderes und das hat Statusgründe.

01:16:08: Das entgleitet die Diskussion.

01:16:12: Deswegen würde ich schon darauf achten, dass wir von früh an... seinen Kindern mitgibt, dass es unglaublich viel Arbeit.

01:16:19: Dann muss man seine Kinder glaube ich gut begleiten.

01:16:22: was für Fähigkeiten, was für Interessen bringen sie mit?

01:16:26: und dann eben sagen pass mal auf ab einem gewissen Zeitpunkt wir müssen mal darüber sprechen wie hier die Übergabe funktioniert.

01:16:36: Und

01:16:36: eigentlich muss in diesem Prozess der Muss eigentlich einen fremd vergleich statthalten finde Ich.

01:16:42: das ist immer so.

01:16:42: was wäre meine externen Geschäftsführer da?

01:16:44: und ich glaube als Als Teil der Familie kannst du ganz, ganz viel über einen Wertesystem und über Fleiß ausgleichen.

01:16:51: Aber nicht jeder ist talentiert das Familienunternehmen zu übernehmen und da muss man auch sagen dann ist es das nicht.

01:16:57: Und es ist die schlauste Entscheidung vielleicht auch mal eine Generation auszusetzen und vielleicht kommt in ne tolle nächste Generation.

01:17:02: Ist das keine Schlauentscheidung des Unternehmen deswegen kaputtzumachen?

01:17:06: Ich glaube, was halt auch selber und das sind vielleicht auch so Erkenntnisse aus dem eigenen Recruiting.

01:17:10: Wenn jemand schlau ist und einen tollen akademischen Abschluss hat und vielleicht in toller Beratung war heißt es nicht unbedingt dass der ein guter Nachfolger ist.

01:17:19: Es gibt eben jemand, dessen Uni-Abschlüsse sind nicht so cool aber er hat das Unternehmer gehen da kriegt das hin, er kriegt einfach Ergebnisse hin Und ich glaub, da muss man sich einfach ehrlich machen Mensch, der dieses Unternehmen so prägen kann wie es das auch das Unternehmen braucht.

01:17:34: Und ich glaube dass was Köln in den letzten Generationen ausgemacht habe ist irgendwie immer eine Generation immer jemandem gegeben hat Irgendwie ein Kind seiner Generation war und der, der das an auch gut hingekriegt hat für seine Generation zu prägen.

01:17:49: Und da muss man einfach zu passen!

01:17:52: Da muss ich mich selber auch prüfen wenn ich diejenige noch in den nächsten zehn Jahren oder bin ich sie momentan?

01:17:58: War das überhaupt richtig reinzukommen?

01:18:00: Ich glaube es war sehr richtig reinzukommen.

01:18:02: Ich kann mich genau erinnern an eine Situation der Weihnachtsfeier.

01:18:06: Ich kam viel zu spät von irgendeinem Case auf so ein Schiff, da haben wir Weihnachtswahl gemacht, sehr sinnvoll als eine Elbrundfahrt zu machen im Winter.

01:18:17: Jedenfalls alle waren sauer weil ich viel zu Spät kam und habe dann noch gesagt hey sorry und so.

01:18:22: Ich stand bei mir Fee und es kam Dimitri auf mich zu.

01:18:24: Dimitria ist ein Produktionsmitarbeiter den meine Eltern eingestellt hatten.

01:18:28: Der Haus um Kinder bekommen hatte.

01:18:30: seine Kinder studieren jetzt.

01:18:32: Er kam auf mich zur und sagte Mensch, Friderike.

01:18:35: Warum arbeitest du noch für fremde Leute?

01:18:38: Komm doch zu uns

01:18:39: zurück.".

01:18:39: Und da dachte ich nur so krass!

01:18:41: Also so wird das halt gesehen und ich glaube, da steckt eine Menge Power drin wenn man das nimmt diese Emotionalität und diese Leidenschaft ja und dann was zurückgibt aber dann auch liefert Ja

01:18:52: und Ich glaube auch Offenheit trotzdem Für andere gute leute.

01:18:55: ich habe auch in fünf zwanzig Jahren die Unternehmer sein darf.

01:18:58: ich hab hier ganz ganz tolle leute in der Führungsebene.

01:19:00: Die waren am Anfang einfach nur schlaue und sehr talentierte leute Und heute sind die Teil eines Familienunternehmens.

01:19:07: Trotzdem gibt es ja irgendwie natürliche Grenzen, sie werden niemals der Familienunternehmer sein aber sie können trotzdem diese DNA in sich tragen und das sind zum Schluss auch wahnsinnig wertvolle Mitarbeiter.

01:19:15: also ich glaube auch alles was du an externen zusätzlichen Leuten bekommen kannst als Teil einer tollen Geschäftsführung ist auch für das gesamte Unternehmen.

01:19:23: Also ich krieg dadurch auch Blickwinkel und Insights die ich selber mir niemals hätte erarbeiten können.

01:19:28: Es ist auch krass wenn du solchen guten Topleute zum Teil in ein Familienunternehmer konvertierst, Unternehmerin.

01:19:35: Wahnsinn was da entsteht.

01:19:36: Das ist auch eine absolute Superpower die BMW im Alltag quasi von der wir auch zähren.

01:19:41: Wie hast du irgendetwas wie Du Dich selber weiterbringst?

01:19:45: Also hast ja auch noch nicht alles gesehen, dann greifst du auf externe Hilfe zurück, hast du selber einen Persönlichkeitscoach.

01:19:50: sagst du das mache ich alles über mein Netzwerk, ich kenne Bonita Group.

01:19:53: wenn ich Probleme habe ruf ich eben auch an und frage oder wie machst du das?

01:19:58: Ich glaube, ich will jetzt nicht mich der Lecherlichkeit preisgeben.

01:20:01: Ich glaube es sind unterschiedliche Aspekte die da zusammenspielen.

01:20:04: also wenn ich Wissenslücken habe oder sage ich brauche mal schnell irgendwie mich in einem System irgendwas einarbeiten was das was ich momentan noch nicht so Wo ich mal einen Überblick haben will Chatchity Team Wenn ich ein Thema habe in Führungsfragen Was immer wieder kommt weil ich das Gefühl habe ich kann eine Bilanz lesen aber manchmal habe ich einfach ein Führungsthema Weil Menschen meinem team irgendwas machen, wo ich sage verstehe nicht und weiß auch nicht wie ich mich dazu verhalten soll.

01:20:30: Huf ich wirklich einen von meinen Freunden an?

01:20:33: also ich ruf Philipp an, ich rauf Bonita an aber ich rufe auch meinem Aufsichtsrat über eine Aufsichtsträte an.

01:20:38: Ich hab zum Auszitzrad einen sehr guten Kontakt Und da bin ich auch transparent.

01:20:44: Also

01:20:44: du sagst aus der Familie?

01:20:45: Nein, das ist

01:20:46: externe Ex-Zios und Ex-Geschäftsführer von Unternehmen auch in unserer Branche.

01:20:54: Da rufe ich halt auch wirklich, da rufe je nachdem was ich für ein Problem hab den einen an und denke ja... Ich würde so lösen wie siehst du das.

01:21:01: Also insofern auch sparing einfordern oder eben Freunde Bekannte aus der Branche die ich, wo ich sage es bleibt auf jeden Fall vertraulich usw.. Was ich noch nicht für mich gefunden habe ist eine Art Persönlichkeitscoach weil ich glaube da gibt's unglaublich viele Menschen und da fällt mir einfach schwer Vertrauen zu fassen in die richtige Personen.

01:21:19: was ich mir nicht leisten kann ist irgendwie meine Geschichte fünf Coaches zu erzählen.

01:21:23: was ich aber auch viel über mich gelernt habe, ist wie ich mich quasi... also dass ich auch manchmal Zeit brauche um für mich Strategien zu entwickeln.

01:21:34: Also mir bringt es teilweise nichts morgen nachts bis drei zu arbeiten und morgens um sieben aufzustehen, sondern ich brauche teilweise wirklich die Zeit in Stores zu gehen, Storechecks zu machen auch im Ausland mal Storechecs zu machen.

01:21:46: Würde ich mal über Strategien nachzudenken wenn jetzt irgendwie gerade ein Konkurrent einen Wettbewerber irgendeine Strategie kommuniziert hat und auch einmal darüber nachzudenken was macht das mit uns?

01:21:55: also da brauche ich ein bisschen

01:21:57: Luft und Zeit und auf jeden

01:21:58: Fall Da, muss ich auch sagen, hat mir den Wegruf gegeben.

01:22:02: Ich war bei NIVI in einem Arzt, der mir gesagt hat ihr LDL-Kolsterinsuch.

01:22:08: Speaking of Hufferkleier hab' ich gesagt okay scheiße!

01:22:12: Ich bin irgendwie dreiunddreißig was da los?

01:22:14: und er hat gesagt also wissen Sie was?

01:22:16: Was die hier gerade machen ist lebensverkürzend.

01:22:17: sie arbeiten und dann bestellen sich irgendwie fettiges Essen und sie machen kein Sport.

01:22:22: Und was ich jetzt mache ist, ich messe alles, was man messen kann.

01:22:25: Du hast

01:22:25: so einen Whoopum?

01:22:26: Ein Whoop

01:22:26: und Aura und ich vergleiche die Werte.

01:22:28: So... Ich finde das mit der Temperaturmessung sehr unterschiedlich.

01:22:34: Also wirklich, dass es vielleicht ein bisschen abhängig davon, ob man seine Hand unter den Kissen hält.

01:22:38: Was ich aber mach is Hit!

01:22:39: Cycling und Kraftsport.

01:22:41: Und ich liebe es!

01:22:42: Und das mehrfach die Woche, und das sind eben auch die Momente wo ich sage, die verlängern ein Stück weit meine Aufmerksamkeitsspanne.

01:22:49: Wenn du fit bist kannst du definitiv erzählen was du willst?

01:22:52: Ich würde meinen Arbeitspensum nicht schaffen wenn ich keinen Sport machen würde bei Weiden nicht.

01:22:55: Du brauchst... Das ist ja eine Batterie.

01:22:57: Du lädest du auf und wenn du ausgeschlafen wirst hast du morgens bitte Power für zehn, zwölf, vierzehn Stunden.

01:23:01: Ja.

01:23:01: Das würde dich nicht schaffen.

01:23:02: also ich merke auch wenn ich kein Sport mache Leistungsfähigkeit das funktioniert dann nicht.

01:23:07: Hast du denn Du hast ja vorhin schon Live-Hack erzählt, also ich nehme jetzt Haferklei ist der Live-hack.

01:23:12: Das mache ich mir morgens quasi.

01:23:13: da kommen ein paar Bären rauf oder sowas wie noch zu was?

01:23:15: okay es ist quasi wie ein Porridge nur ein bisschen anders und gesünder fertig blau bären ein paar bären rauf was auch immer alles gut ok nehmt mich als live hack.

01:23:23: hast du noch irgendetwas was du in deiner Karriere als CEO als Managerin auch quasi den letzten jahren gelernt hast wo du sagst das ist eine regel oder dass ist etwas was sich erfolgreich anwenden weil ich auch weitergeben kann.

01:23:34: Ich bin der Meinung Feedback ist ein riesen großes Geschenk.

01:23:39: Und bei BCG habe ich folgendes gelernt, wir waren auf Projekten und wir haben nach einer Projektwoche immer PTO hieß das oder Teaming.

01:23:46: Jedenfalls hatten wir online Umfragen und sollten dann halt einmal Feedbacken wie war unsere Woche?

01:23:52: Wie war der Workload?

01:23:55: Das Ganze war dann rot-grün oder gelb.

01:23:58: Dann haben uns als Danach zusammengesetzt als Team und der Projektleiter hat gesagt so wie war eure Woche usw.. Das ist natürlich alles, die Leute sind wahnsinnig unter Dampf.

01:24:07: Es ist wahnsinn nicht viel los.

01:24:08: Manchmal ist es auch Kunden getrieben und so weiter.

01:24:10: Ich habe das eingeführt bei Köln, mache es einmal im Monat pro Abteilung, dass wir tatsächlich diese Feedbacks einholen und dass wir über Workload sprechen usw.

01:24:21: Und das finde ich schon ein Heck weil ich glaube, das reißt viel auf.

01:24:26: Auch viele wunden auf!

01:24:28: Und das führt auch dazu, dass man sich überlegt wie gebe ich eigentlich Feedback?

01:24:31: Wie aggressiv beantworte ich eigentlich so ein Fragebogen.

01:24:35: Aber ich glaube es ist ein Schritt, den ich, wo ich sage, das prägt mich unternehmerisch schon sehr, dass ich dieses Feedback-Thema in die Organisation gebracht habe.

01:24:45: Ich glaube so durfte es klingen im Zusammenhang mit dem wir machen das einmal im Monat und es sind früh Indikator für auftretende, schwellende Themen.

01:24:50: Auf jeden Fall!

01:24:51: Das ist ja das Thema.

01:24:52: wenn einer sagt die Workload ist zu hoch Also das kann dir auch nicht sagen, kannst du sechs Monate ignorieren?

01:24:57: Dann hat ein Burnout oder wechselt das Unternehmen.

01:24:59: Ein Monat ist schon auch ganz gut so, ne?

01:25:02: Das reflektiert auch ein bisschen über diesen Zeitraum.

01:25:04: vor

01:25:04: allem also Du siehst ja, du hast ja verschiedene Daten die zur Verfügung stehen als Unternehmer.

01:25:08: Du hast ja sozusagen die Arbeitszeiten, die transparent erfasst werden.

01:25:12: Du hasst dann das Workload, du hasst den Workload Parameter und du legst halt beides zusammen und denkst kranken Tage usw.. Und was ich halt merke ist, auf der einen Seite hast du halt so eine objektive Arbeitsbelastung.

01:25:25: Die ist auch da.

01:25:26: aber du hast halt auch angesichts der klassischen wirtschaftlichen Situatione eine Angst vor der Zukunft.

01:25:33: Eine Angst vor... Ich schaffe es nicht mehr!

01:25:35: Eine Angst für Workloads.

01:25:38: Mein Vorgesetzter steht wieder in der Tür und sagt wann ist denn das fertig?

01:25:41: Diese Subjektivität, den Umgang mit Stress.

01:25:44: Den müssen wir ein Stück weit... Ich wollte

01:25:46: gerne sagen Transparenz auch was im Familienunternehmen sind oft nicht gute Transparens habe ich festgestellt vielleicht doch alle Unternehmen aber wenn du nur so notiert bist muss ja transparent sein.

01:25:55: ich glaube auch den Leuten die Angst vor die Zukunft zu nehmen.

01:25:58: Transparenz ins eigene Unternehmen zu bringen und auch zu sagen, wo stehen wir wirtschaftlich?

01:26:01: Was ist gut oder was ist schlecht?

01:26:04: Nicht kommunizieren ist keine Lösung.

01:26:06: Ganz wichtige Personen bei uns im Unternehmen meines CMOs, die Nicole sagt immer man kann nur Sprechenden helfen dafür muss man aber auch selber sprechen

01:26:14: Und auch das Problem benennen.

01:26:16: Ja also auch so dieses ja irgendwie alles ist blöd.

01:26:20: Kann ich jetzt mal anfangen.

01:26:21: Benenne bitte das Problem konkret damit ich dir helfen kann.

01:26:26: Das ist definitiv so.

01:26:28: Nehm ich super gerne mit, finde ich sehr wichtig.

01:26:31: Feedback-Kultur sind wir glaube ich auch nicht gut genug.

01:26:33: Auch generell was Kritik wie aus einem Kredit, wie gibt man es zurück?

01:26:36: Auch daran wird man ja immer besser.

01:26:38: Leute wollen gehört werden und gerade die Leute, die mitgestalten wollen für die ist das auch super wichtig gesehen und gehört zu werden.

01:26:44: Wir haben noch so fünf Fragen, fünf Antworten.

01:26:47: Vielleicht fällt ihr schnell auf die Themen, die ich dir so zu dropen noch etwas ein.

01:26:51: Das würde ich ganz gerne machen Müsl oder Haferflocken

01:26:54: Haferfrocken.

01:26:56: Da möchte ich wissen, weil...

01:26:59: Weil ich, also weil ich speziell mein Frühstück abends vorbereite um es morgens zu essen und zwar mache ich Overnight-Oats mit Haferflocken, Blaubeeren und geriebenem Apfel.

01:27:10: Und dann lege ich das ein und am nächsten Morgen esse ich

01:27:13: das.

01:27:13: Die Haferkleihe ist da wo drin?

01:27:15: Die

01:27:15: kannst du reinmachen.

01:27:16: Also du kannst entweder Haferkleie oder Hafer Flocken.

01:27:17: aber du hattest jetzt eben gerade gefragt... Okay, das

01:27:19: stimmt!

01:27:20: Ja mein Ziel muss man gucken wie man die Fragen stellt dass immer so.

01:27:23: Zugkäufe aus der M&A oder Dinge neu bauen

01:27:26: würde ich jetzt sagen zu kaufen.

01:27:29: Geschwindigkeitsgewinn?

01:27:30: Ist der Hintergrund

01:27:30: oder...?

01:27:31: Ich glaube, was man... Erst mal Geschwindigkeitsgewinn, was ich glaube ist das Zughäufe nicht nur in Deutschland stattfinden müssen sondern auch unter anderem im europäischen Ausland stattfinden.

01:27:41: Und dadurch eben auch einen Markt Erweiterung und dort Vertriebsenergien im Ausland bergen können Ist immer sehr abhängig davon.

01:27:49: Ich glaube dass man da auch Marken Bekanntheit ein Stück weit mit kauft Im Ausland.

01:27:56: Wohin gehen Neubauen?

01:27:57: Wir bauen ja Köln neu im Auslands.

01:27:59: Also

01:28:00: genau ihr baut ja auch neue Produkte Aber es ist schon wie du sagst, der ganze ... Ich meine ihr kauft ja auch oft Marken die schon über Dekaden da sind.

01:28:07: Den Schmerz kaufst du ja mit den du selbst nicht hast.

01:28:09: also alles was die Leute hatten eine Marke in dem Verkehr zu bringen Vertriebsbeziehung aufzubauen Kunden für die Marke zu gewinnen das bekommst Du ja mit und auch Kundakquisitionskosten, Markiplationskosten sind ja heute höher denn je.

01:28:19: Das muss man im Gegengerechnen.

01:28:22: Gewinn oder Umsatz?

01:28:24: Gewinn Und ich würde sagen gewinnen und zwar nicht nur eBit, sondern nach Steuergewinnen.

01:28:31: Dann würde ich auch sagen das ist ein guter Indikator aber die wichtigste KPI ist immer noch Generationen.

01:28:37: Okay

01:28:38: smarte oder harte Arbeit?

01:28:40: Smarte Arbeit beinhaltet die harte Arbeiten.

01:28:43: also ich bin wirklich jemand macht es dir nicht einfach Aber versuche effizient mit einer Zeit umzugehen.

01:28:50: Das letzte Frage, die hast du in Teilen schon beantwortet.

01:28:53: Investitionen in Deutschland oder ins Ausland?

01:28:57: Ich hatte ja gerade gesagt M&A im Ausland sinnvoll.

01:29:02: Jetzt im Hinblick auf den Standort ... In der jetzigen Phase würde ich sagen kann man immer noch in Deutschland investieren wird immer schwieriger und das ist auch emotional bedingt.

01:29:14: ganz ehrlich dass es auf eine gewisse Weise auch Weil man hier seit sieben Generationen ist und weil man auch ein regionaler Player sein möchte.

01:29:21: Und weil auch Regionalität ein Stück weit Teil des Value Propositionsmodells von Köln ist, aber wenn es um ganz andere Produkte geht oder einen ganz anderen Märkte könnte ich mir sehr gut Investition im Ausland vorstellen.

01:29:34: Wenn du einen Wunsch hättest an die deutsche Politik auch im Umgang mit Mittelstand und Unternehmertum?

01:29:38: Könntest du den formulieren?

01:29:39: Ja!

01:29:40: Ich würde sagen... Handlungsfähigkeit ist für uns extrem wichtig.

01:29:44: Handlungsfähigkeit bedeutet für uns, dass wir sichere Märkte haben auf den wir agieren können.

01:29:50: Das heißt, gute innere und äußere Sicherheit darstellen und auf der anderen Seite Handlungsfähigkeit durch niedrige Kosten.

01:30:00: Das heisst Regulationen, Regulatorik runter destabilisierende oder halt einswengende Regulatorik im Bereich Personalwesen runter mehr Flexibilität im Hinblick auf Arbeitszeiten.

01:30:17: sehr wichtig, aber ich glaube im Wesentlichen und das spreche ich für viele Unternehmerinnen und Unternehmer müssen wir dafür sorgen dass der Staat sich auf die Grundthemen konzentriert.

01:30:28: Die er zu liefern hat innere äußere Sicherheit, Infrastruktur.

01:30:32: Ich höre sagen Pflegeinfrastruktur auch wichtig also Krankenhausinfrastrukturen nur Fans Bildung ganz wichtig.

01:30:39: Aber eben dieses nitty gritty micromanagement in Geschäftsmodelle hinein.

01:30:47: Und ich meine auch im Hinblick auf energiepolitische Themen, ist doch egal wie wir am Ende die Energiewende schaffen.

01:30:52: lasst doch die besten Ideen gewinnen!

01:30:54: Das wünsche ich mir.

01:30:56: Ja

01:30:57: dem ist nichts hinzuzufügen.

01:30:59: Ansonsten tausend Dank für diesen Podcast.

01:31:02: also ich finde wahnsinnig geile Marke.

01:31:04: Ich glaube auch Respekt vor dem was in den letzten sieben Generationen entstanden ist.

01:31:08: Ich glaube, was ihr jetzt daraus machen könnt ist nochmal eine ganz andere Geschichte.

01:31:11: Vierzigprozent Auslandsanteil wenn du quasi an deine Kinder vielleicht übergibst oder niemand anderen... ...ist ein sehr schönes Ziel!

01:31:18: Ich werde das weiter beobachten.

01:31:19: ich glaube aber auch hier steht eher am Start als am Ende.

01:31:21: also ich glaube es ist ein wahnsinnig tolles Produkt und ich bin auch gespannt was du daraus machst weil schon mein Gefühl auch ist dass da jemand reinkommt und das finde ich sehr sehr schön der auch woanders hätte Karriere machen können sich aber aktiv dafür entschieden hat im Familienunternehmen zu arbeiten Mit zu erarbeiten, mit zu durchleiten und komplett zu prägen.

01:31:38: Das ist eine wahnsinnig Taffel-Entscheidung!

01:31:39: Man kann es auch einfach haben wenn ich überzeugt bin.

01:31:41: von daher ganz viel Glück bei der Aufgabe und wir werden uns weiter beobachten.

01:31:44: Ich danke dir!

01:31:45: Na sehr gerne!

01:31:46: Wenn's euch genauso gut gefallen hat wie mir dann kommentieren, liken, followen.

01:31:50: ihr Kenntespiel vergesst nicht.

01:31:51: Mittwoch ist und bleibt Middlestars Tag und ich wünsche euch in erfolgreiche Woche und sage

01:31:55: bis bald.

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